Informatik. Fragen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss in Informatik

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1 Informatik Fragen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss in Informatik GRUNDWISSEN INFORMATIK 1. Aus welchen Worten ist der Begriff Informatik zusammengesetzt? Das Wort Informatik setzt sich aus den beiden Worten Information und Automatik zusammen. 2. Was sind Informationen? Nenne drei Beispiele! Informationen sind Kenntnisse über Sachverhalte und Vorgänge. Beispiele: Heute regnet es. Susanne ist krank. Die Summe ist 234, Was sind Daten? Gib drei Beispiele! Daten sind Zeichen. Die in den Zeichen enthaltene Information kann trotz verschiedener Zeichen gleich sein. Beispiele: drei, tre, three, 3, Warum hört man oft statt des Wortes Computer die Bezeichnung Rechner? Das englische Wort für rechnen lautet to compute 5. Woher kommt das Kürzel EDV? EDV = Elektronische Datenverarbeitung (Heute wird häufig schon elektronisch vorausgesetzt, sodass man oft nur noch von der DV spricht.) 6. Wann ist der Einsatz von EDV sinnvoll? Der Computereinsatz ist nur dann sinnvoll, wenn rechenintensive Probleme (z.b. Berechnung der Kreiszahl Pi) oder datenintensive Probleme (z.b. Eine Gruppe aus den Mitgliedern einer Krankenkasse) gelöst werden müssen. Daneben eignen sich vor allem immer wiederkehrende Aufgaben (z.b. Buchführung) für eine Bearbeitung mit Computerunterstützung. 7. Nenne drei Gebiete, in denen der Computer heute Aufgaben übernimmt! Der Computer wird heute eingesetzt, wo Daten verwaltet werden, wo Berechnungen durchgeführt werden, wo mit standardisierten Texten gearbeitet wird, wo Daten automatisch erfasst werden und wo grafische Vorlagen hergestellt werden. Computer finden ihre Anwendung z.b. in Gemeinde- und Stadtverwaltungen, in Banken und Sparkassen, die einen Großteil ihrer Leistungen nur auf Grund des Computereinsatzes bieten können, in Industriebetrieben, die Berechnungen anstellen oder grafische Aufgaben lösen und in den Verwaltungen von fast allen Firmen. 8. Nenne zwei Berufe, die durch die Verbreitung der EDV entstanden sind! Erkläre kurz das Aufgabenfeld! Der Einsatz der EDV hat eine Vielzahl von Berufen neu entstehen lassen. Es gibt darunter schlecht qualifizierte Berufe, wie z.b. Datentypist(in), aber auch Berufe, die besondere Anforderungen stellen, wie z.b.: Operator, Systemanalytiker, Kommunikationsfachmann, -frau, Systemelektroniker, Fachinformatiker. 9. Nenne die wichtigsten Merkmale der EDV! Wichtige Merkmale der EDV sind z.b. hohe Schnelligkeit bei der Verarbeitung von Daten und die Speicherfähigkeit von großen Datenmengen. 10. Erkläre, warum für Banken der Einsatz eines Computers im Bereich Kontoführung besonders vorteilhaft ist! Banken und Sparkassen setzen Computer z.b. zur Bearbeitung der Girokonten ein. Damit gelingt es, mit relativ geringem Personal und Zeitaufwand, Überweisungen und Auszahlungen fast sofort zu verbuchen und dem Konto gutzuschreiben. Der aktuelle Kontostand ist damit laufend abfragbar Kontoauszugsdrucker 11. Erkläre den Unterschied zwischen [3] und [Note: 3]! [3]: ist eine Zahl, die an sich keine Information enthält. Erst wenn die 3 z.b. im Datenfeld Tage stünde, würde dies für uns eine Information darstellen. [Note: 3]: Diese Form bietet schon in dieser Form eine Information, wobei es allerdings immer noch auf das Notensystem ankommt, welche Information ans dieser Note entnommen werden kann. 12. Wann ist für eine Firma der Einsatz eines Roboters sinnvoll? Der Einsatz von Robotern ist dann sinnvoll, wenn bestimmte Arbeitsvorgänge immer wiederkehren, also automatisierbar sind. Daneben muss allerdings noch der Wirtschaftlichkeitsaspekt beachtet werden. HARDWARE 13. Nenne drei Teile, aus denen jede Computeranlage besteht! Jede Computeranlage besteht aus mindestens einem Eingabeteil, einem Verarbeitungsteil und mindestens einem Ausgabeteil (abgekürzt E-V-A). 14. Was versteht man unter dem Begriff Hardware? Hardware = harte Ware; Das sind alle anfassbaren Bestandteile einer Computeranlage.

2 15. Nenne drei Eingabegeräte und erklärte kurz deren Funktion! Tastatur: Über die Tasten werden Zeichen eingegeben. Maus: Über die Kugelbewegung wird ein Zeige-Pfeil bewegt. Strichcode-Leser: Gelesen werden die EAN-Strichcodes mit Laserstrahlen. Weitere Eingabegeräte sind Scanner, Mikrofon, Grafiktablett und Joystick. 16. Nenne die zwei wichtigsten Ausgabegeräte im EDV-Bereich! Ausgabegeräte: Monitor und Drucker(bei Multimedia-Dateien auch Lautsprecher) 17. Was versteht man unter der Peripherie eines Computers? Nenne drei Beispiele! Die Peripherie eines Computers sind alle Geräte zur Ein- oder Ausgabe von Daten. Eingabe: Joystick, Grafiktablett, M- ikrofon; Ausgabe: Drucker, Sprachausgabe-Einheit, gesteuerte Maschine 18. Worin unterscheiden sich der ROM und der RAM-Speicher? ROM (Read only memory): Die Programme in diesen Speicherchips können nicht geändert werden, sie können nur gelesen werden. RAM (random access memory): Hier kann der Benutzer seine Programme und Daten speichern. Der Speicher ist flüchtig. Wenn der Strom ausfällt, ist der Speicher leer. 19. Warum kann Stromausfall fatale Folgen für den Benutzer eines Computers haben? Der RAM-Speicher besteht aus einer großen Anzahl von elektronischen Speicherzellen, die sich merken können, ob Strom angelegen hat oder nicht. Dieses Merkvermögen wird mit dem Abschalten des Stroms unterbrochen: Der Speicher ist leer. 20. Erkläre, welchen Vorteil der Strichcode an Waren für ein Kaufhaus bieten kann! Durch den Einsatz des Strichcodes an den Scannerkassen kann ein Kaufhaus: 1. ständig den aktuellen Warenbestand feststellen, 2. den Warenpreis laufend aktualisieren, 3. Ladenhüter erkennen, 4. die Arbeitsleistung der Kassiererinnen kontrollieren. 21. Eine häufig benutzte Schnittstelle im PC-Bereich ist die parallele Schnittstelle, die aber starke Konkurrenz durch die USB-Schnittstelle erhalten hat. Bei der parallelen Schnittstelle liegen viele Leitungsbahnen parallel nebeneinander. Welchen Vorteil hat das bei der Signalübermittlung? Durch die parallele Übermittlung der Datenbits ist eine sehr schnelle Datenübertragung möglich. 22. Warum sind manche Peripheriegeräte an seriellen Schnittstellen mit nur einer Leitung? Serielle Datenleitungen können erheblich länger als parallele Datenleitungen sein. Sie sind auch weniger störungsanfällig (besser abschirmbar). VON BIT UND BYTE 23. Was versteht man in der EDV als Stammdaten? Stammdaten sind Daten, die sich gar nicht oder relativ selten ändern. 24. Nenne für Stammdaten zwei Beispiele! Als Stammdaten werden normalerweise das Geburtsdatum, die Adresse, der Familienstand oder das Geschlecht bezeichnet. Bei Betrieben werden die Stammdaten von Personen auch z.b. die Qualifikationen gespeichert. 25. Welche Daten werden in der EDV als Bewegungsdaten genannt? Bewegungs- oder Veränderungsdaten sind Daten, die einer fortlaufenden oder häufigen Veränderung unterliegen. 26. Nenne ein Beispiel für Bewegungsdaten! Bewegungsdaten stellen die Bewegung von Gütern oder anderen Größen dar. Sie entstehen durch Zu- oder Abgänge eines Bestandes: z.b. Lagerbestand an Autoreifen, Fertigungstermin, Rechnungssumme eines bestimmten Tages (Rechnung vom ). Sie werden entweder gesammelt und zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einmal bearbeitet (= Stapelverarbeitung) oder laufend (= Echtzeitverarbeitung). 27. Von welchem Einzelwort leitet sich das Wort Daten ab? Daten kommt von dem Wort DATUM. 28. Ein Computer arbeitet binär (zweiwertig). Wie bezeichnet man in der EDV eine einzelne Binärziffer? Eine einzelne Binärziffer (0 oder 1) wird in der EDV als BIT (binary digit) bezeichnet. 29. Woraus besteht in der EDV ein BYTE? Ein BYTE besteht aus 8 Bit und steht für ein Zeichen. 30. Wie berechnet sich der Wert KBYTE? Ein KByte ist 2 10 = 1024 mal ein Byte. 31. Wie viele BYTE besitzt eine Datei mit 1 MBYTE? Ein MBYTE ist Byte = mal ein Byte. 32. In der EDV verwendet man nicht unser übliches Dezimalsystem mit 10 verschiedenen Ziffern. Wie heißen die beiden in der EDV verwendeten Zahlensysteme? Die Zahlensysteme, die in der EDV Verwendung finden, sind das Hexadezimal-System mit 16 Ziffern (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 0, A, B, C, D, E, F) und das Dualsystem mit zwei Ziffern (0 und 1).

3 VON DER LOGIK EINES COMPUTERS 33. In welchem Zahlensystem rechnet ein Computer? Ein Computer rechnet intern mit Strom an / Strom aus, also binär, das heißt mit den Zahlen 0 und Wie rechnet ein Computer 3 4? Die Aufgabe 3 4 wird zerlegt in = Was bedeutet die Abkürzung ASCII-Code? ASCII-Code: Abkürzung für american standard code of information interchange. Das ist ein Normcode für die in der EDV notwendigen Zeichen. Er kommt als 7-Bit- oder als 8 Bit-Code vor. 36. Wie viele Zeichen kann man mit einer Codelänge von 8 Bit darstellen? Mit einem 8-Bit-Code kann man 2 8 = 256 Zeichen darstellen. Man nennt dies auch den erweiterten ASCII-Code. 37. Welche Zeichen werden im EDV-Bereich benötigt? Nenne die fünf Zeichengruppen! Zeichen, die der ASCII-Code abdeckt: 1. Steuerzeichen, 2. Rechen- und Satzzeichen, 3. Ziffern, 4. Buchstaben, 5. Linien und Sonderzeichen. 38. Warum sortieren viele amerikanische Programme Namen mit Umlauten nicht richtig ein? Ähre kommt nach Zander. Wenn die amerikanischen Programme kein besonderes Umsetzprogramm haben, sortieren diese nach dem ASCII-Code. In diesem ist der Buchstabe Ä auf der Stelle 142 weit nach dem Z = Welche ASCII-Zeichen lassen sich nicht drucken? Die ASCII-Zeichen von 0 bis 32 sind Steuerzeichen, d.h., sie werden von dem Drucker als Steuerungszeichen für den Druck aufgefasst und verändern den Druck, z.b. in Fettdruck. AUSGABEGERÄTE 40. Nenne drei Ausgabegeräte! Ausgabegeräte: Monitor, Drucker, Plotter, Sprachausgabe, gesteuerte Maschinen (CAD-Maschinen), Prozessorkarte, Massenspeicher 41. Was versteht man unter dem Begriff PIXEL? Ein Pixel ist ein picture element oder Bildpunkt; mit der Angabe von möglichen Bildpunkten wird die Auflösung eines Monitors genannt. 42. Das Monitorbild wird in einer Sekunde mehrfach aufgebaut. Ab welcher Wiederholfrequenz erscheint das Bild ruhig? Bildwiederholfrequenzen über 70 Hertz bieten dem Benutzer ein absolut ruhiges Bild. 43. Warum sind Post-Script-Drucker erheblich teuerer als normale Laserdrucker? Post-Script-Drucker sind Computer mit einem schnellen Prozessor. Dieser arbeitet mit der Seitenbeschreibungssprache Post-Script. 44. Für technische Zeichnungen sind Drucker weniger geeignet. Welches Ausgabegerät wird in diesem Fall benutzt? Technische Zeichnungen werden über (Flachbett- oder Trommel-) Plotter ausgegeben. Sie zeichnen mit Stiften verschiedener Farben und / oder Strichstärken. SPEICHERMEDIEN 45. Wozu werden Speichermedien benutzt? Da der RAM-Speicher ein flüchtiger Speicher ist, werden Speichermedien benötigt, um Daten dauerhaft zu speichern. 46. Nenne vier Speichermedien! Speichermedien: Diskette, Festplatte, Mikrofilm, Magnetband, CD, Magnettrommel, Streamer, DVD 47. Die meisten aktuellen Speichermedien benutzen das gleiche Aufzeichnungssystem. Wo wird dieses außerhalb des EDV-Bereiches noch verwendet? Die heute üblichen Speichermedien arbeiten nach dem gleichen Prinzip, wie man es vom Tonband her kennt: ein Magnetkopf verändert die Richtung der Teile einer magnetisierbaren Schicht. 48. Was versteht man unter dem Formatieren einer Diskette? Erkläre kurz, was beim Formatieren geschieht! Durch das Formatieren einer Diskette werden die Bereiche festgelegt, in denen Daten gespeichert werden können. Es werden Spuren (Zylinder) und Sektoren eingeteilt, sowie das Inhaltsverzeichnis (FAT) vorbereitet. 49. Festplatten unterscheiden sich von Disketten prinzipiell nur durch zwei Eigenschaften: Trägermaterial und Geschwindigkeit. Was ist dabei anders? Festplatten bestehen im Regelfall aus beschichteten Aluminiumscheiben, die übereinander gestapelt sein können. Diese Scheiben können sich erheblich schneller drehen als Disketten. Durch die schnellere Umdrehungsgeschwindigkeit und die

4 Zugriffsmöglichkeit auf mehrere übereinander liegende Spuren (=Zylinder) ist die Datenübertragung bei Festplatten erheblich höher als bei Disketten. 50. Welches Speichermedium kam 1989 auf den Markt und hat heute beim Verkauf von Programmen die Diskette fast vollständig verdrängt? Die CD-ROM ARBEITEN MIT DEM BETRIEBSSYSTEM 51. Wie heißt das Programm, ohne das kein Computer funktioniert? Jeder Computer benötigt ein Betriebssystem. Nur mit diesem ist eine Zusammenarbeit mit den Peripheriegeräten möglich 52. Nenne drei Aufgaben des Betriebssystems! Aufgaben des Betriebssystems: 1. Datenaustausch mit dem Massenspeicher organisieren, 2. Daten vom Eingabegerät übernehmen, 3. Datenfluss während der Verarbeitung überwachen, 4. Daten an Ausgabegeräte übermitteln, 5. Bedienungsfehler erkennen, 6. Fehlermeldungen ausgeben 53. Was versteht man unter Stapelverarbeitung? Erkläre den Ablauf an einem Beispiel! Man spricht von Stapelverarbeitung, wenn zwischen der Erfassung der Daten und deren Verarbeitung ein Zeitraum liegt. Die Daten werden also sinngemäß auf eine Stapel gelegt und dann der Reihe nach abgearbeitet. (z.b.: Lohnbuchhaltung). 54. Was versteht man unter Datenfernverarbeitung? Bei der Datenfernverarbeitung sind der Computer und die Ein- und Ausgabegeräte räumlich getrennt. 55. Erkläre die Begriffe ONLINE und OFFLINE! Bei Standnetzen spricht man im Regelbetrieb von ONLINE, d.h. man hat laufend Kontakt mit dem Zentralrechner. Bei OFFLINE ist der Kontakt unterbrochen, die Verarbeitung muss dabei automatisch auf Stapelverarbeitung umgeschaltet werden. 56. Was ist ein Netzwerk? Werden mehrere Computer zusammengeschlossen, dann spricht man von einem Netzwerk. DAS BETRIEBSSYSTEM 57. Was versteht man unter einer Systemdiskette? Mit einer Systemdiskette kann der Computer nach einem folgenschweren Absturz mit einer minimalen Konfiguration (Anordnung der Programme und Systeminformationen) gestartet werden. Eine Systemdiskette besitzt mindestens das gesamte residente Betriebssystem. 58. Was versteht man unter einem Kaltstart? Unter einem Kaltstart versteht man das Starten eines Computers durch Einschalten. Dabei wird vor dem Laden des residenten Betriebssystemteils erst ein Hardware-Test durchgeführt. 59. Was versteht man unter einem Warmstart? Nenne zwei Möglichkeiten, diesen auszulösen! Beim Warmstart wird lediglich das residente Betriebssystem neu eingeladen. Ein Warmstart kann durch den Reset-Knopf oder durch die Tastenkombination STRG + ALT + ENTF (bzw. CTRL + ALT + DEL) ausgelöst werden. 60. Was versteht man unter booten? Das Bootprogramm liegt im ROM vor. Dieses kann selbst Programme laden. Das Bootprogramm lädt dann das Betriebssystem. Ist das Betriebssystem geladen und das Gerät betriebsbereit, dann kann das Betriebssystem Arbeitsprogramme laden. 61. Nenne drei Dateierweiterungen und erkläre ihre Bedeutung! *.EXE: ausführbares MS-DOS-Programm *.BAT: Batch-Datei (Stapeldatei) *.DOC: Document der Textverarbeitung MS-Word *.TXT: Text-Datei, die von allen Textverarbeitungen gelesen werden kann *.BMP: Bitmap: Bilddatei *.WMF: Windows Metafile: Vektorgrafik *.HLP: Hilfedatei von Windows-Programmen 62. Werden Dateien beim Löschen wirklich gelöscht? Die Datei wird nicht wirklich gelöscht. Lediglich im Inhaltsverzeichnis (FAT) wird bei dieser Datei der erste Buchstabe mit einem Löschzeichen versehen. Jetzt kann auf diese Stellen wieder neu gespeichert werden. ARBEITEN MIT BENUTZEROBERFLÄCHEN 63. Was versteht man unter einer Benutzeroberfläche? Als Benutzeroberfläche wird eine Oberfläche bezeichnet, bei der die Benutzer die Programme mithilfe der Maus über Berührungspunkte steuern.

5 64. Welche Bedingungen muss ein Computer erfüllen, um mit einer grafischen Oberfläche arbeiten zu können? Voraussetzungen: 1. Gute Grafik-Fähigkeit 2. Ausreichende Rechengeschwindigkeit 3. Optisches Zeigegerät (Maus) 4. Genügend Speicherplatz 65. Was versteht man unter Desktop-Programmen? Manche Programme sind stark auf Grafik angewiesen: Tabellenkalkulation, Zeichenprogramme, Desktop-Publishing. DESKTOP Auf dem Bildschirm wird ein Arbeitstisch simuliert: Akten, Taschenrechner, Disketten DATENSCHUTZ UND DATENSICHERHEIT 66. Welche Daten werden geschützt? Unter den Datenschutz fallen alle personenbezogenen Daten. 67. Welche Tätigkeiten fallen nach dem Datenschutzgesetz unter die Datenschutzbestimmungen? Laut Datenschutzgesetz bezieht sich dieses Gesetz auf folgende Tätigkeiten: Speicherung von Daten / Veränderung von Daten / Übermittlung von Daten / Löschung von Daten 68. Nenne je drei Beispiele für personen- und nicht personenbezogene Daten! Personenbezogene Daten: Alter, Einkommen, Wohnort, Familienstand... Nicht personenbezogene Daten: Firmenmitarbeiter, Einwohnerzahl, Verkaufszahlen Was versteht man unter dem Begriff Datensicherheit? Bei der Datensicherheit ist das Schutzobjekt nicht der Mensch (wie beim Datenschutz), sondern die Daten selbst. 70. Welche Rechte hat jemand, über den Daten gespeichert sind? Auskunftsrecht, Recht auf Berichtigung, Recht auf Sperrung, Recht auf Löschung 71. Jedes professionelle Dateiverwaltungsprogramm erlaubt die Vergabe eines Passwortes. Was ist ein Passwort und warum kann man auch mehrere Passwörter verwenden? Passwörter sind Kennwörter, mit denen der Computer überprüft, ob jemand Zugang zu bestimmten Programmen oder Daten hat. Es gibt Passwörter für Benutzer, die Daten ändern dürfen oder die nur Daten lesen dürfen. 72. Man darf nur Programme benutzen, die man offiziell gekauft hat. Welches Gesetz wird hier angesprochen? Das Urheberrechtsschutzgesetz verbietet Kopien. Illegale Kopien können außerdem so genannte Viren enthalten, die eventuell zum Absturz des Programms, also Datenverlust führen. 73. Was bedeutet die Abkürzung SCHUFA? SCHUFA = Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung: Hier werden (fast) alle Kredite, die Bundesbürger haben, gemeinsam gesammelt, um so Kreditbetrügereien vorzubeugen. GRUNDWISSEN TEXTVERARBEITUNG 74. Welche drei Tätigkeiten verbergen sich hinter dem Begriff Textverarbeitung? Textverarbeitung = Texteingabe + Textkorrektur + Textformatierung 75. Nenne drei Beispiele dafür, was man mit einem Textverarbeitungsprogramm machen kann! Mit einem Textverarbeitungsprogramm kann man (u.a.) Briefe schreiben, Bewerbungen schreiben, Serienbriefe schreiben, Artikel verfassen, Handzettel gestalten, Bücher schreiben. 76. Bei einer Textverarbeitung können auch Bilder und Grafiken eingebunden werden. Mit welchem Gerät kann man diese einlesen? Bilder und Grafiken kann man mit einem Scanner einlesen. Es gibt Handscanner und Tischscanner (Flachbettscanner). 77. Was versteht man unter dem Zeilenumbruch? Zeilenumbruch: Bei einer Textverarbeitung wird beim Überschreiten einer Zeile der Text sofort automatisch in die nächste Zeile umgebrochen. 78. Was versteht man unter Schusterjungen und Hurenkindern? Einzelne Zeilen eines Absatzes am Seitenanfang und Seitenende, die nicht gut aussehen. 79. Wie lauten die drei Standartschriften von Windows (nicht proportionale, proportionale Schrift mit Serifen, proportionale Schrift ohne Serifen)? nicht proportionale Schrift: Courier New proportionale Schrift mit Serifen: Times New Roman proportionale Schrift ohne Serifen: Arial 80: Worin unterscheiden sich proportionale und nicht proportionale Schrift? Bei der nicht proportionalen Schrift nimmt jeder Buchstabe den gleichen Raum ein. Bei der Proportionalschrift nimmt jeder Buchstabe so viel Raum ein, wie er benötigt. 81. Was bestimmen Tabulatoren? Tabulatoren erlauben feste Bezugspunkte in jeder Zeile, die man mit der Tabulatortaste anspringen kann. 82. Was versteht man unter Textbausteinen? Textbausteine sind feste Textabschnitte, die man in Briefe o. Ä. einsetzen kann.

6 GRUNDWISSEN TABELLENKALKULATION 83. Wie ist der Bildschirm bei einem Kalkulationsprogramm dargestellt? Bei Kalkulationsprogrammen wird der Bildschirm in einzelne Zellen aufgeteilt. Jede Zelle funktioniert wie ein einzelner Taschenrechner, der alle Werte automatisch nachrechnet. 84. Welche Inhalte können in einzelne Zellen eingegeben werden? In die Zellen kann man Zahlen, Formeln oder Texte eingeben. 85. Wie nennt man eine waagrechte Linie von Zellen, wie nennt man eine senkrechte Linie? waagrecht: Zeile; senkrecht: Spalte GRUNDWISSEN DATENBANK 86. Datenfelder lassen sich ihrem Typ nach in verschiedene Feldtypen einteilen. Nenne drei Feldtypen mit je einem Beispiel. Feldtypen: Alphabetisches Feld: Karl / Numerisches Feld: 23,90 / Alphanumerisches Feld: 23,90 DM / Datumsfeld: 10/05/ Welche Tätigkeiten kann man mit einer Datenbank durchführen? Nenne vier Beispiele! Mit einer Datei kann man Daten erfassen, Daten sortieren, Daten suchen, Daten auswerten 88. Entwirf eine Eingabemaske für eine Klassendatei! Maske für eine Klassendatei: Name: Vorname: Straße: PLZ: Wohnort: Tel: Geb_tag: Geschl: Hobby: MODERNE FABRIKATION UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ 89. Woher kommt das Wort Roboter? Roboter waren in einem tschechischen Theaterstück von 1921 künstliche Diener (hier haben allerdings Menschen die Roboter gespielt). 90. Was versteht man heute unter dem Begriff Roboter? Roboter sind Arbeitsautomaten, bei denen der Mensch nicht mehr in den Arbeitsablauf eingreifen muss. 91. Nenne drei Einsatzbereiche für Roboter! Einsatzgebiete: Fertigungsroboter in der Industrie. / Steuerung von Prozessen in gefährlicher Umgebung. / Handhabungsroboter in Bereichen, wo höchste Präzision erforderlich ist. 92. Was versteht man unter Intelligenz? Als Intelligenz bezeichnet man die Fähigkeit, Probleme lösen zu können. 93. Was versteht man unter CNC? Wo werden CNC-Maschinen eingesetzt? CNC heißt computerized numeric control. Mit CNC-Maschinen können Werkstücke automatisch gedreht werden. Es wird nur noch das Programm für die Bearbeitung eingegeben. 94. Was versteht man unter dem Kürzel CAD und was kann man mit CAD-Programmen machen? CAD heißt computer aided design. ) Mit CAD-Programmen kann man technische Zeichnungen anfertigen. 95. Nenne drei Vorteile der Erstellung von technischen Zeichnungen auf dem Computer! Technische Zeichnungen auf dem Computer können beliebig verändert, in beliebigem Maßstab oder in beliebiger Größe ausgegeben werden und auch noch dreidimensional auf dem Monitor dargestellt werden.

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