SCHULCURRICULUM KATHOLISCHE RELIGIONSLEHRE 2013 INHALTSVERZEICHNIS. Bischöfliches Pius-Gymnasium. Fachkonferenz Kath.

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1 Bischöfliches Pius-Gymnasium Fachkonferenz Kath. Religionslehre SCHULCURRICULUM KATHOLISCHE RELIGIONSLEHRE 2013 INHALTSVERZEICHNIS I. SEKUNDARSTUFE I 1. BEREICHE UND INHALTE DER SEKUNDARSTUFE I 2 2. FÄCHERVERBINDENDES UND FÄCHERÜBERGREIFENDES ARBEITEN IM FACH KATHOLISCHE RELIGIONSLEHRE IN DER SEKUNDARSTUFE I LEISTUNGSBEWERTUNG UND KOMPETENZÜBERPRÜFUNG 33 II. SEKUNDARSTUFE II 1. BEREICHE UND INHALTE DER SEKUNDARSTUFE II GRUNDSÄTZE DER LEISTUNGSBEWERTUNG VON KLAUSUREN PROJEKTKURSE 53

2 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 5 Unterrichtsvorhaben A: Ich und das Pius Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt ( IF 1); Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis ( IF 5) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe der Identitätsfindung: Anstoßen und Begleiten des Nachdenkens über sich und die eigene neue Rolle in einer neuen Gemeinschaft; Bewusstwerden der mitmenschlichen Verantwortung sich selbst und dem Nächsten gegenüber; Anstoßen zum Nachdenken über das eigene Gottesverständnis Vorhabenbezogene Vereinbarungen: entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche. (S1) identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen ihre Bedeutungen. (S2) identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser Sprache an Beispielen. (S3) erläutern an Beispielen elementare Inhalte des katholischen Glaubens. (S4) erklären die Bedeutung religiöser - insbesondere kirchlicher - Räume und Zeiten. (S8) beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. (M7) Urteilskompetenz begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. (U2) achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend. (H1) lassen sich auf Erfahrungen von Stille und innerer Sammlung ein und reflektieren sie. (H2) begegnen Grundformen liturgischer Praxis (Gebet, Schulgottesdienst, Feiern) respektvoll und reflektieren diese. (H3) gestalten religiöse Sprachformen und reflektieren sie. (H4) reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. (H8) erläutern, inwiefern jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf Gemeinschaft hin angelegt und auf sie angewiesen ist. (K1) erläutern die Bedeutung der christlichen Überzeugung, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Schöpfung berufen ist. (K2) erläutern an Beispielen, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens gefährdet oder gefördert wird. (K3) zeigen Situationen auf, in denen Menschen sich im Gebet an Gott wenden. (K10) deuten biblische Psalmen als Ausdruck menschlicher Erfahrungen im Glauben an Gott. (K12) beschreiben den Glauben katholischer Christen als den Glauben an einen Gott in drei Personen. (K13) weisen an Beispielen die Bedeutung der Bibel im Leben der Kirche nach (z.b. Gottesdienst). (K20) erklären die Bezeichnung Jesu als Christus als Bekenntnis des Glaubens. (K28) nennen beispielhaft Aufgaben der sich auf Jesus Christus gründenden Kirche (u.a. Zuwendung zu Armen und Ausgegrenzten). (K32) erläutern, warum und wie katholische Christen Eucharistie feiern. (K36) zeigen an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen auf. (K37) erörtern in elementarer Form, inwiefern der Einzelne seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann und wie er am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen kann. (K 38) Grundlage: Arbeitsheft Halbfas 5. Schuljahr 2ff. z.b. Ich und die neue Gemeinschaft das Gemeindeleben am Pius die Schulkapelle Ort der Stille und des Gebets die Heilige Messe Ich und meine soziale Verantwortung Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte in Verbindung mit Politik und Erdkunde: Schritte zur Gemeinschaft z.b. Erstellen von Präsentationen zu den sozialen Partnerschaften (Café Plattform, Rumänienhilfe, Arco Iris); Gestaltung der Schulmessen und unterschiedlicher Formen der Liturgie (z.b. Tagzeitenliturgie, Andacht) Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

3 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 5 Unterrichtsvorhaben B: Die Bibel ein Buch wie jedes andere? Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3) Lebensweltliche Relevanz: Kennenlernen des zentralen Dokuments jüdisch-christlichen Glaubens; Anstoßen zum Wahrnehmen der vielfältigen biblischen Spuren in der heutigen Zeit; Verstehen der lebens- und kulturprägenden Kraft der biblischen Zeugnisse Vorhabenbezogene Vereinbarungen: zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) finden selbstständig Bibelstellen auf. (M3) erläutern den Aufbau der Bibel. (K15) begründen, warum die Bibel für Christen als Heilige Schrift besondere Bedeutung hat. (K21) Grundlage: ZdF z.b. die Bibel ein Buch mit langer Geschichte die Bibel eine ganze Bibliothek die Bibel ein Buch in unterschiedlicher Sprache die Bibel das Wort Gottes die Bibel und ihre Persönlichkeiten die Bibel und ihre Spuren in der heutigen Zeit Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte z.b. Stationenlernen, Kreuzworträtsel (siehe Übungsheft ZdF), Erstellen einer eigenen Klassenschriftrolle Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

4 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 5 Unterrichtsvorhaben C: Von Gott gerufen ein Mann namens Abraham Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt ( IF 1); Gebet als sprechender Glaube ( IF 2); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3); Grundzüge der abrahamitischen Religionen ( IF 6) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe der Identitätsfindung: Anstoßen und Begleiten des Nachdenkens über sich, Gott und die Welt, über Ursprung und Ziel des Lebens; Bedenken der eigenen vielfältigen positiven wie negativen Erfahrungen und Fähigkeiten; Wahrnehmen der vielfältigen positiven wie negativen Erfahrungen und Fähigkeiten anderer; Erkennen der Ursprünge und gemeinsamen Bindung unter den abrahamitischen Religionen; Anstoßen zum Nachdenken über Möglichkeiten und Grenzen der Gottesbegegnung und des Sprechens mit Gott heute Vorhabenbezogene Vereinbarungen: entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche. (S1) zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik. (M1) fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. (M2) finden selbstständig Bibelstellen auf. (M3) identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt. (M4) erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven. (M5) Urteilskompetenz beurteilen menschliche Verhaltensweisen vor dem Hintergrund des Glaubens an Gott als den Freund des Lebens. (K5) erläutern an Beispielen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Gott darzustellen. (K9) zeigen auf, wie Widerfahrnisse des Lebens aus dem Glauben gedeutet werden können. (K11) erörtern in Grundzügen Lebenswege glaubender Menschen im Hinblick auf deren Orientierungsangebot. (K14) zeigen auf, dass die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben. (K16) geben exemplarische Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testaments wieder. (K17) stellen die Bedeutsamkeit ausgewählter biblischer Frauen- und Männergestalten für die Glaubenspraxis dar. (K18) erläutern, dass das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen als Familiengeschichte erzählt. (K19) beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute. (K22) erläutern anhand von Erzählungen aus der Abrahamgeschichte die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Religionen. (K42) Grundlage: ZdF 51ff. Halbfas 5./6. Schuljahr z.b. Wo komme ich her? Väter- und Müttergeschichten als identitätsstiftende Erzählungen Abraham und das Leben zu seiner Zeit Wo kann ich heute noch Gott begegnen und wie kann ich mit ihm sprechen? Ich und meine Verantwortung mir, meinen Nächsten und Gott gegenüber Abraham ein vorbildlich Glaubender? Abraham als Stammvater dreier Religionen Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte in Verbindung mit Deutsch: Gliedern von Texten, Identifizieren, Markieren, Zusammenfassen und Wiedergeben zentraler Inhalte (Haus des Lernens) begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) z.b. Rollenspiele, Beantworten von Fragekatalogen, Schreibgespräche setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um. (H5) nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. (H7) Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

5 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 5 Unterrichtsvorhaben D: Die Zeit Jesu kennen lernen Jesus besser verstehen Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3); Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt ( IF 4); Grundzüge der abrahamitischen Religionen ( IF 6) Lebensweltliche Relevanz: Erkennen der Bedeutsamkeit Jesu und seiner Botschaft für das eigene Leben und das Leben anderer; besseres Verständnis der Person Jesus von Nazareth unter der Berücksichtigung seiner Zeitumstände und der biblischen Texte als Glaubenszeugnisse Vorhabenbezogene Vereinbarungen: identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen ihre Bedeutungen. (S2) zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) erklären die Bedeutung religiöser - insbesondere kirchlicher - Räume und Zeiten. (S8) unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf grundlegende Merkmale. (S9) identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik. (M1) fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. (M2) finden selbstständig Bibelstellen auf. (M3) identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt. (M4) organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. (M8) achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend. (H1) organisieren ein überschaubares Projekt im schulischen Umfeld. (H6) erörtern in Grundzügen Lebenswege glaubender Menschen im Hinblick auf deren Orientierungsangebot. (K14) stellen die Bedeutsamkeit ausgewählter biblischer Frauen- und Männergestalten für die Glaubenspraxis dar. (K18) ordnen Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt ein. (K23) benennen Merkmale, die die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum verdeutlichen. (K24) erörtern in Ansätzen Ursachen für Konflikte, die Worte und Taten Jesu bei den Menschen seiner Zeit auslösten. (K29) benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen. (K 39) beschreiben wichtige Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen. (K 40) nehmen zu Aussagen über Religionen Stellung. (K44) Grundlage: ZdF Halbfas 5./6. Schuljahr z.b. der historische Jesus: Herkunft Glaube Land und Leute Begegnungen und Konflikte Sterben und Auferstehung Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte z.b. Erstellen einer Plakatwand zu Geographie und Geschichte des Landes Israel zur Zeit Jesu, zu jüdischem Leben, zu Personen(gruppen) im Umfeld Jesu Selbstständiges Arbeiten - Material zur Binnendifferenzierung Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

6 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 5 Unterrichtsvorhaben E: Weihnachten, Ostern, Pfingsten Zeiten der Freude Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Gebet als sprechender Glaube ( IF 2); Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis ( IF 5) Lebensweltliche Relevanz: Erkennen von unterschiedlichen Zeiten im eigenen Leben und Anstoßen zu einem bewussten Umgang mit diesen; Erkennen der Bedeutung von Ritualen für die eigene Lebensgestaltung; Verstehen der im Alltag begegnenden Feste und Bewusstwerden von deren Bedeutung für das eigene Leben Vorhabenbezogene Vereinbarungen: identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen erläutern an Beispielen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Gott ihre Bedeutungen. (S2) darzustellen. (K9) Grundlage: ZdF 209f. erläutern an Beispielen elementare Inhalte des katholischen zeigen Situationen auf, in denen Menschen sich im Gebet an Glaubens. (S4) beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis. (S7) erklären die Bedeutung religiöser - insbesondere kirchlicher - Räume und Zeiten. (S8) beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen biblischer Erzählungen sowie anderer religiös relevanter Themen und deuten deren Symbolik von Farben und Formen. (M6) beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. (M7) begegnen Grundformen liturgischer Praxis (Gebet, Schulgottesdienst, Feiern) respektvoll und reflektieren diese. (H3) reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. (H8) Gott wenden. (K10) weisen an Beispielen die Bedeutung der Bibel im Leben der Kirche nach (z.b. Gottesdienst). (K20) beurteilen an Beispielen, inwiefern Jesus Christus für Menschen heute Bedeutung haben und Orientierung sein kann. (K30) erklären Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung. (K34) zeigen die Bedeutung von Sakramenten und ihre Verknüpfungen mit Stationen im Leben eines Christen auf. (K35) zeigen an Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Glaubenspraxis der Konfessionen auf. (K37) z.b. Entstehung christlicher Feste und ihre Entwicklung in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft die Bedeutung der Lebensstationen Jesu für mein Leben Ich und mein Umgang mit der Zeit christliche Feste als Unterbrechung des Alltags Bedeutung von Ritualen im Leben des Menschen Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte z.b. Gestalten von Schulgottesdiensten; Erstellen eines Festkalenders; Erstellen eines eigenen Lexikons Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

7 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 5 Unterrichtsvorhaben F: Unsere Nachbarn sind Muslime. Wie können wir sie besser verstehen? Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Bildliches Sprechen von Gott ( IF 2); Grundzüge der abrahamitischen Religionen ( IF 6) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe der religiösen Bildung: Anstoßen eines besseren Verständnisses einer in der heutigen Welt hauptsächlich als negativ erfahrenen Religion; Wahrnehmen von islamischen Spuren in der eigenen Umwelt; Bedenken der religiösen Unterschiede und Bewusstwerden des eigenen Glaubens Vorhabenbezogene Vereinbarungen: identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen begründen, warum Religionen von Gott in Bildern und Symbolen ihre Bedeutungen. (S2) sprechen. (K7) Grundlage: ZdF beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, deuten Namen und Bildworte von Gott. (K8) Halbfas 5./6. Schuljahr insbesondere kirchlicher Praxis. (S7) beschreiben den Glauben katholischer Christen als den Glauben erklären die Bedeutung religiöser - insbesondere kirchlicher Räume und Zeiten. (S8) unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf grundlegende Merkmale. (S9) identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik. (M1) fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. (M2) beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. (M7) organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. (M8) an einen Gott in drei Personen. (K13) erklären die Bezeichnung Jesu als Christus als Bekenntnis des Glaubens. (K28) benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen. (K39) beschreiben wichtige Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen. (K40) zeigen Spuren jüdischen und muslimischen Lebens in ihrer Umgebung auf. (K41) erläutern anhand von Erzählungen aus der Abrahamgeschichte die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Religionen. (K42) zeigen das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus als unterscheidend christlich auf. (K43) nehmen zu Aussagen über Religionen Stellung. (K44) z.b. Abraham ein gemeinsamer Vater der Prophet Mohammed Koran und Bibel Worte Gottes Jesus der Christus. Unterschiede im Glauben Wie leben Muslime? Islam eine gefährliche Religion? Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte empfohlen wird ein Besuch einer Moschee (Köln; Aachen) z.b. arbeitsteilige Projektarbeit Muslime in Aachen Stationenlernen Urteilskompetenz begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend. (H1) organisieren ein überschaubares Projekt im schulischen Umfeld. (H6) nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. (H7) Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

8 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben A: Menschen vor Gott. Israel und seine Männer und Frauen Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt ( IF 1); Gebet als sprechender Glaube ( IF 2); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe des biographischen Lernens: Anstoßen des Wahrnehmen und Auseinandersetzen mit gelingenden und nichtgelingenden Lebenswegen anderer; Begleiten des Nachdenkens über die eigene Biographie; Bewusstwerden des Angenommen-, aber auch Angerufenseins durch Gott und der sich daraus ergebenden Konsequenzen für die eigene Lebensgestaltung Vorhabenbezogene Vereinbarungen: identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser erläutern an Beispielen, wodurch das Gelingen menschlichen Sprache an Beispielen. (S3) zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) finden selbstständig Bibelstellen auf. (M3) identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt. (M4) erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven. (M5) beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen biblischer Erzählungen sowie anderer religiös relevanter Themen und deuten deren Symbolik von Farben und Formen. (M6) gestalten religiöse Sprachformen und reflektieren sie. (H4) setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um. (H5) Lebens gefährdet oder gefördert wird. (K3) beurteilen menschliche Verhaltensweisen vor dem Hintergrund des Glaubens an Gott als den Freund des Lebens. (K5) deuten Namen und Bildworte von Gott. (K8) erläutern an Beispielen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Gott darzustellen. (K9) zeigen Situationen auf, in denen Menschen sich im Gebet an Gott wenden. (K10) zeigen auf, wie Widerfahrnisse des Lebens aus dem Glauben gedeutet werden können. (K11) erörtern in Grundzügen Lebenswege glaubender Menschen im Hinblick auf deren Orientierungsangebot. (K14) zeigen auf, dass die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben. (K16) geben exemplarische Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testaments wieder. (K17) stellen die Bedeutsamkeit ausgewählter biblischer Frauen- und Männergestalten für die Glaubenspraxis dar. (K18) erläutern, dass das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen als Familiengeschichte erzählt. (K19) Grundlage: ZdF Halbfas 5./6. Schuljahr z.b. starke Frauen (Ruth, Ester) verzweifelte Menschen (Ijob) Hoffnungsgeschichten (Daniel) ein außergewöhnlicher Lebensweg (David) Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte z.b. Rollenspiele, Standbilder, Zeichnen eines Comics; kreatives Schreiben Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

9 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben B: Jesus erzählt vom Reich Gottes Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt ( IF 1); Bildliches Sprechen von Gott ( IF 2); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3); Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt ( IF 4) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe der Identitätsfindung: Anstoßen und Begleiten des Nachdenkens über sich, das eigene Verhalten und Handeln gegenüber dem Nächsten, über Ursprung und Ziel des Lebens; Bedenken der eigenen Schwächen und Stärken und des individuellen Angenommenseins durch Gott in einer zunehmend leistungsorientierten Gesellschaft Vorhabenbezogene Vereinbarungen: entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche. (S1) identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser Sprache an Beispielen. (S3) erläutern an Beispielen elementare Inhalte des katholischen Glaubens. (S4) zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) finden selbstständig Bibelstellen auf. (M3) identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt. (M4) erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven. (M5) beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen biblischer Erzählungen sowie anderer religiös relevanter Themen und deuten deren Symbolik von Farben und Formen. (M6) Urteilskompetenz begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. (U2) gestalten religiöse Sprachformen, reflektieren sie. (H4) setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um. (H5) erläutern, inwiefern jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf Gemeinschaft hin angelegt und auf sie angewiesen ist. (K1) erläutern die Bedeutung der christlichen Überzeugung, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Schöpfung berufen ist. (K2) erläutern an Beispielen, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens gefährdet oder gefördert wird. (K3) beurteilen menschliche Verhaltensweisen vor dem Hintergrund des Glaubens an Gott als den Freund des Lebens. (K5) begründen, warum Religionen von Gott in Bildern und Symbolen sprechen. (K7) deuten Namen und Bildworte von Gott. (K8) beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute. (K22) ordnen Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt ein. (K23) erläutern an neutestamentlichen Beispielen, wie Jesus von Gott spricht. (K25) erläutern, dass die Zuwendung Jesu zu den benachteiligten und zu kurz gekommenen Menschen jeder ethischen Forderung vorausgeht. (K26) deuten die bildhafte Rede Jesu an Beispielen. (K27) beurteilen an Beispielen, inwiefern Jesus Christus für Menschen heute Bedeutung haben und Orientierung sein kann. (K30) Grundlage: ZdF Halbfas 5./6. Schuljahr z.b. Sprachlehre Metapher und Analogie Formen von Gleichnissen Erarbeitung ausgewählter Gleichnisse: Gottes Gerechtigkeit Ich und mein Nächster. Wie handle ich richtig? das Reich Gottes ein Lebensziel oder eine Illusion? Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte z.b. Verfremdungen, Rollenspiele, Fallbeispiele in Verbindung mit Kunst / Methodenschulung (Haus des Lernens: Die kleine Sehschule nach Rüdiger Kaldewey und Ilsetraud Ix Selbstständiges Arbeiten - Material zur Binnendifferenzierung Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

10 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben C: Paulus und die Urgemeinde. Der Weg der ersten Christen Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Bildliches Sprechen von Gott ( IF 2); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3); Anfänge der Kirche ( IF 5); Grundzüge der abrahamitischen Religionen ( IF 6) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe der Identitätsfindung: Anstoßen zum Nachdenken über die eigene Gottesbeziehung und Anregung zur individuellen Stellungnahme und Positionierung; Anleiten zur kritischen Auseinandersetzung mit Selbstverständnis, Struktur, Aufgaben und Lebensvollzügen der katholischen Kirche vor dem Hintergrund ihrer Anfänge Vorhabenbezogene Vereinbarungen: erläutern an Beispielen elementare Inhalte des katholischen erläutern an Beispielen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Gott Glaubens. (S4) darzustellen. (K9) Grundlage: ZdF zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen zeigen Situationen auf, in denen Menschen sich im Gebet an Halbfas 5./6. Schuljahr Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) Gott wenden. (K10) erläutern an Beispielen, wie die Kirche unter verschiedenen zeigen auf, wie Widerfahrnisse des Lebens aus dem Glauben historischen Bedingungen Gestalt annimmt. (S6) gedeutet werden können. (K11) z.b. erörtern in Grundzügen Lebenswege glaubender Menschen im Leben in der Urgemeinde: Hinblick auf deren Orientierungsangebot. (K14) Ausbreitung zeigen auf, dass die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben. (K16) Verfolgung finden selbstständig Bibelstellen auf. (M3) geben exemplarische Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Feier der Eucharistie identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Testaments wieder. (K17) Caritas Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch stellen die Bedeutsamkeit ausgewählter biblischer Frauen- und Biographie des Paulus: unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt. Männergestalten für die Glaubenspraxis dar. (K18) (M4) beschreiben die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Damaskuserlebnis Jesus Christus und dem Wirken des Heiligen Geistes. (K31) Glauben nennen beispielhaft Aufgaben der sich auf Jesus Christus Urteilskompetenz Reisen gründenden Kirche (u.a. Zuwendung zu Armen und begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) Ausgegrenzten). (K32) erläutern die Bedeutung des Apostels Paulus für die frühe Kirche. (K33) erläutern, warum und wie katholische Christen Eucharistie feiern. (K36) beschreiben wichtige Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen. (K40) das Apostelkonzil Ich und meine Schwierigkeiten zu glauben meine Vorstellung von einer idealen Kirche Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. (H8) z.b. Erstellen eines fiktiven Reisetagebuchs, Erstellen eines Werbeflyers für die Urgemeinde, Lernzirkel Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

11 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben D: Weltauftrag der Christen. Der Mensch und Gottes Schöpfung Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt ( IF 1); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3); Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis ( IF 5) Lebensweltliche Relevanz: Förderung des Verantwortungsbewusstseins sich selbst, dem Nächsten, seiner Umwelt und Gott gegenüber; Anregen des Staunens über die Schöpfung angesichts von zunehmender Gleichgültigkeit und Beliebigkeit; Bedenken der Ursprünge der Schöpfung und der sich daraus ergebenden Konsequenzen für den eigenen Umgang mit ihr in Zeiten des Klimawandels Vorhabenbezogene Vereinbarungen: entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche. (S1) identifizieren und erläutern den Symbolcharakter religiöser Sprache an Beispielen. (S3) zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. (S5) identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik. (M1) fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. (M2) beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. (M7) Urteilskompetenz begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) bewerten einfache ethische Sachverhalte unter Rückbezug auf ausgewählte christliche Positionen und Werte. (U2) erläutern die Bedeutung der christlichen Überzeugung, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Schöpfung berufen ist. (K2) erläutern an Beispielen, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens gefährdet oder gefördert wird. (K3) zeigen exemplarisch die Schönheit der Schöpfung und ihre Gefährdung auf. (K4) beurteilen menschliche Verhaltensweisen vor dem Hintergrund des Glaubens an Gott als den Freund des Lebens. (K5) bewerten Möglichkeiten ökologischen Engagements als Ausdruck und Konsequenz von Schöpfungsverantwortung. (K6) deuten biblische Psalmen als Ausdruck menschlicher Erfahrungen im Glauben an Gott. (K12) geben exemplarische Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testaments wieder. (K 17) beurteilen in elementarer Form die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute. (K 22) nennen beispielhaft Aufgaben der sich auf Jesus Christus gründenden Kirche (u.a. Zuwendung zu Armen und Ausgegrenzten). (K32) erörtern in elementarer Form, inwiefern der Einzelne seinen Auftrag als Christ im Alltag realisieren kann und wie er am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen kann. (K38) Grundlage: Treffpunkt RU 5./6. Schuljahr z.b. Wie wir die Welt sehen/wahrnehmen Ps 139 Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin Schöpfungserzählung Gen 2 eine Erzählung vom Anfang Ich als Geschöpf Gottes lebe nicht allein (Mitmenschen) und meine Umwelt (Tiere, Natur, Schulumfeld) und meine Beziehung zu Gott Die Erde ist (k)ein Paradies Meine Verantwortung für die Schöpfung angesichts von sich veränderndem Klima Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte z.b. Collagen, Schreiben eigener Schöpfungspsalme; Erarbeitung konkreter Umweltprojekte im Umfeld Schule Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung gestalten religiöse Sprachformen, reflektieren sie. (H4) setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedene Ausdrucksformen um. (H5) reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben. (H8) Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

12 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 6 Unterrichtsvorhaben E: Der Glaube unserer älteren Schwestern und Brüder. Das Judentum in seiner Vielfalt Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Bildliches Sprechen von Gott ( IF 2); Bibel Aufbau, Inhalte, Gestalten ( IF 3); Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt ( IF 4); Grundzüge der abrahamitischen Religionen ( IF 6) Lebensweltliche Relevanz: Aufgabe der religiösen Bildung und Identitätsfindung: Anstoßen des Nachdenkens über die Wurzeln der eigenen Religion; Bewusstwerden der christlich-jüdischen Geschichte und der sich daraus ergebenden Verantwortung heute; Wahrnehmen von jüdischen Spuren in der eigenen Umwelt; Bedenken der religiösen Unterschiede und Bewusstwerden des eigenen Glaubens Vorhabenbezogene Vereinbarungen: identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen begründen, warum Religionen von Gott in Bildern und Symbolen ihre Bedeutungen. (S2) sprechen. (K7) beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, Grundlage: Halbfas 5./6. Schuljahr deuten Namen und Bildworte von Gott. (K8) insbesondere kirchlicher Praxis. (S7) erklären die Bedeutung religiöser - insbesondere kirchlicher - Räume und Zeiten. (S8) unterscheiden Religionen und Konfessionen im Hinblick auf grundlegende Merkmale. (S9) identifizieren und markieren zentrale Informationen in Texten mit religiös relevanter Thematik. (M1) fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. (M2) beschreiben die Wirkung von künstlerischen Darstellungen biblischer Erzählungen sowie anderer religiös relevanter Themen, deuten deren Symbolik von Farben u. Formen. (M6) beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter. (M7) organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe. (M8) Urteilskompetenz begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. (U1) achten religiöse Überzeugungen anderer und handeln entsprechend. (H1) organisieren ein überschaubares Projekt (H6) nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. (H7) zeigen Situationen auf, in denen Menschen sich im Gebet an Gott wenden. (K10) zeigen auf, wie Widerfahrnisse des Lebens aus dem Glauben gedeutet werden können. (K11) beschreiben den Glauben katholischer Christen als den Glauben an einen Gott in drei Personen. (K13) erläutern den Aufbau der Bibel. (K 15) zeigen auf, dass die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben. (K16) stellen die Bedeutsamkeit ausgewählter biblischer Frauen- und Männergestalten für die Glaubenspraxis dar. (K18) erläutern, dass das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen als Familiengeschichte erzählt. (K19) benennen Merkmale, die die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum verdeutlichen. (K24) erklären die Bezeichnung Jesu als Christus als Bekenntnis des Glaubens. (K28) benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen. (K39) beschreiben wichtige Stationen im Leben großer Gestalten der abrahamitischen Religionen. (K40) zeigen Spuren jüdischen und muslimischen Lebens in ihrer Umgebung auf. (K41) erläutern anhand von Erzählungen aus der Abrahamgeschichte die gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Religionen und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Religionen. (K42) zeigen das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus als unterscheidend christlich auf. (K43) nehmen zu Aussagen über Religionen Stellung. (K44) z.b. Jahwe und Israel ein Bund fürs Leben die Thora Lehre und Weisung Glaube und Glaubenspraxis Jesus, der Jude Jesus, der Christus Juden und Christen eine Verhältnisbestimmung die Geschichte der Juden in Aachen Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte empfohlen wird ein Besuch der Aachener Synagoge z.b. Stadtrallye jüdisches Leben in Aachen Stationenlernen Vgl. grundlegende Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

13 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 7 Unterrichtsvorhaben A Wie das NT von Jesus erzählt Zur Entstehung und zum Verständnis der Evangelien Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder): Biblische Gottesbilder ( IF 2) ; Entstehung und Sprachformen biblischer Texte; Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung ( IF 3); Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens ( IF 4) Lebensweltliche Relevanz: Evangelien als Basis des christlichen Glaubens; Evangelien als Ausdruck von Sehnsüchten der Menschen damals (im Vergleich / Kontrast mit heute) und der Hoffnung auf eine bessere Welt; Konfrontation mit christlichem / biblischen Fundamentalismus (mit seinem wortwörtlichen Bibelverständnis) Vorhabenbezogene Vereinbarungen: verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß (S2) deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung (S3) analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen (M2) führen einen synoptischen Vergleich durch (M3) setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen, wie Mindmaps und Schaubilder um (M4) Urteilskompetenz erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen (U1) nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen (H4) erläutern an ausgewählten Bibelstellen zentrale Merkmale des neutestamentlichen Sprechens von und mit Gott (K12) erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt (K21) unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen (K22) beschreiben in Grundzügen den Entstehungsprozess der Evangelien (K23) erklären, warum die Evangelien Frohe Botschaft sind (K24) Grundlage: WdG 7./8. Schuljahr Evangelien nicht als Berichte, sondern Glaubenszeugnisse ( Österliche Sicht auf Jesus): Frohe Botschaft Aufbau eines Evangeliums: Aus der Werkstatt eines Evangelisten (Mk) Entstehungskontext, Erzählinteressen und Adressaten der verschiedenen Evangelien; Entstehungsprozess der Evangelien ( Abfassungsprozess vs. Verbalinspiration) eine Wundererzählung im synoptischen Vergleich (Zweiquellentheorie / Begriff Synoptiker ) Evangelistensymbole Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Interview mit einem Evangelisten Erstellung eines Zeitstrahls: Leben Jesu, Schriften d. NT, angeleiteter synoptischer Vergleich Bilderschließung und -interpretation: Bild eines Evangelisten mit Taube (Verbalinspiration) eine strukturierte Diskussionsform zum Sinn von Schriftauslegung Selbstständiges Arbeiten: Stationenlernen Jesus Christus (Ordner) Vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

14 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 7 Unterrichtsvorhaben B Gott schenkt Freiheit und fordert Gerechtigkeit - Exodus Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder): Entstehung und Sprachformen biblischer Texte, Erzählungen der Bibel als gedeutete Grunderfahrung (IF 3); Biblische Gottesbilder, Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz (IF 2); Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns (IF1) Lebensweltliche Relevanz: Verständnis des Exodusgeschehens als Glaubens- und Handlungsmodells für den Einzelnen und das Leben in der Gemeinschaft ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein (S5) erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik (S7) benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen (S8) analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen (M2) analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder (M6) analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen (M7) Urteilskompetenz erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen (U1) stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben (H3) stellen biblische Grundlagen der Ethik in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche Konsequenzen sich daraus für menschliches Handeln ergeben (K3) erläutern Gottesbilder der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrung und Weltdeutung (K10) charakterisieren die Erinnerung an die Befreiungserfahrung im Exodus als Spezifikum des jüdischen Gottesverständnisses (K11) beurteilen die Aussageabsicht und Angemessenheit unterschiedlicher Gottesvorstellungen (K17) unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen (K22) stellen in Grundzügen die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen dar (K46) erläutern ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Perspektive (K48) Vorhabenbezogene Vereinbarungen: Grundlage: WdG 7./8. Schuljahr S.14-16, S.66f., Halbfaß 9/10 S.78-87; Materialien zur Binnendifferenzierung und freien Zeitarbeit (Lehrerordner) Die Israeliten in Ägypten und die Berufung des Mose Befreiung, Rettung und Wüstenerfahrung als Modell des Glaubens der Dekalog Exoduserfahrungen als Handlungsmodell für Menschen heute Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Bildbetrachtung nach der kleinen Sehschule etwa zu Darstellungen S. Köders oder M. Chagalls Internet-Recherche zur Bedeutung des Exodus innerhalb der jüdischen Tradition Selbstständiges Arbeiten: arbeitsteilige und arbeitsgleiche Gruppenarbeit mit optional zu bearbeitenden differenzierten Zusatzaufgaben (Ordner) freie Zeitarbeit in Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit: Erstellen von Bildern, Hörspielen, Filmen zum Thema Exodus damals und heute Vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

15 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 7 Unterrichtsvorhaben C: Berufene Kritiker und Künder von Hoffnung und Frieden Prophetisches Zeugnis Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung ( IF 1); Biblische Gottesbilder, Prophetisches Zeugnis, Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz ( IF 2); Religionen als Wege der Heilssuche ( IF 6) Lebensweltliche Relevanz: Beurteilung der Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in der Gesellschaft; Beurteilung der Bedeutung prophetischen Handelns in Geschichte und Gegenwart. verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß (S2) deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung (S3) ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontext ein (S5) analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen (M2) verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen (M5) tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ (M9) Urteilskompetenz prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung (U2) stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben (H3) nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen (H4) stellen biblische Grundlagen der Ethik - Zehn Gebote, Goldene Regel, Nächstenund Feindesliebe - in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche Konsequenzen sich daraus für menschliches Handeln ergeben (K3) erläutern Gottesbilder des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrung und Weltdeutung (K10) deuten prophetische Texte des Alten Testaments in ihrem politischen und Historischen Kontext (K13) erläutern Berufungs- und Wirkungsgeschichten von Prophetinnen und Propheten (K14) beurteilen die Bedeutung prophetischen Handelns in Geschichte und Gegenwart (K18) IVorhabenbezogene Vereinbarungen Grundlage: WdG 7./8. Schuljahr S Was ist ein Prophet? Gerufener und Rufender Biblische Verständnis eines Propheten/einer Prophetin Wie wird man Prophet? Berufungsgeschichte Jeremias Israel zur Königszeit Kennzeichen einer prophetischen Rede Elija Ein Kämpfer für seinen Gott Jesaja Träumer einer neuen Welt Amos Anwalt der Armen und Schwachen Jeremia Das Schicksal eines Propheten Propheten im Neuen Testament Propheten in der Moderne Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Verfassen einer prophetischen Rede, die die Missstände der heutigen Gesellschaft anklagt Referate zu Oscar A. Romero oder Martin Luther King vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

16 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 7 Unterrichtsvorhaben D: Dem Glauben ein Gesicht geben Kirche in der Nachfolge Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder): Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns ( IF 1); Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz ( IF 2); Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen, Symbolsprache kirchlichen Lebens ( IF5) Lebensweltliche Relevanz: Christsein als ein Leben in Gemeinschaft; Selbstverständnis, Struktur, Aufgaben und Lebensvollzüge der katholischen Kirche. Vorhabenbezogene Vereinbarungen: entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens, grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab (S1) erklären zentrale Ausagen des katholischen Glaubens (S4) benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche (S10) skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik (M1) setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen, wie Mindmaps und Schaubilder um (M4) Urteilskompetenz beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt (U3) begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und reflektieren diese (H1) planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (H2) stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben (H3) beurteilen die Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gesellschaft (K9) deuten Gebet u. Liturgie als Ausdruck der Beziehung des Menschen zu Gott (K15) beurteilen die Bedeutung prophetischen Handelns in Geschichte und Gegenwart (K18) verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft und für sie übernimmt. (K41) bewerten Möglichkeiten und Schwierigkeiten katholischer Frauen und Männer am Leben ihrer Kirche teilzunehmen und ihren Auftrag als Christen im Alltag zu realisieren (K43) Grundlage: WdG 7./8. Schuljahr S.6-21 und S Lebenswege, dazu auch Weggeschichten in der Bibel (Gen 12,1-9; 13,1-18 / Lk 19,22.35 / Joh 14,6 / Lk 24,13-35) Glaube und Zweifel Glaube und Vernunft die beiden Beine, auf denen das Christentum steht Wie gehören Glaube und Kirche zusammen? Kirche als Wegweiser, der Menschen aus dem Alltag führt Aufgaben der Kirche: gegen das Böse in der Welt vorgehen für die Rechte der Menschen eintreten gegen Armut kämpfen den Glauben weitergeben Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Umfrage: Was glauben die Menschen heute? (Erstellung eines Fragebogens für Familie, Freunde und andere Mitschülerinnen und Mitschüler.) Besuch bei Misereor oder Missio Gespräch mit einem Missionar / einem Ordensmitglied der in einem Missionarsland tätig ist Selbstständiges Arbeiten: Was die Kirche heute für die Menschen tut (Projekt) Straße des Lernens : Meditation Vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden Alle Menschen haben gleiche Rechte und die gleiche Würde

17 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 7 Unterrichtsvorhaben E Die Reformation und ihre Wirkungsgeschichte Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder): Reformation - Ökumene (IF 5); Religionen als Wege der Heilssuche (IF6) Lebensweltliche Relevanz: Kennenlernen konkreter Ausprägung von Konfessionen ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein (S 5) erläutern sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben zwischen der katholischen Kirche und anderen erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht (S6) deuten Religionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil (S9) analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen (M2) wählen unterschiedliche Gesprächsund Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein (M8) Urteilskompetenz erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen (U1) Beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt (U3) nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen (H4) christlichen Konfessionen (K36) erläutern historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16.Jahrhundert (K37) erläutern den ökumenischen Auftrag der Kirche und verdeutlichen sein Anliegen an einem Beispiel (K38) erklären den Aufbau und das Selbstverständnis der katholischen Kirche (K39) legen an je einem Beispiel aus der Kirchengeschichte und der Gegenwart die Herausforderungen dar, die sich für die Kirche in der Nachfolge Jesu Christi ergeben (K40) beschreiben einen Kirchenraum und deuten ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache (K42) beurteilen an einem geschichtlichen Beispiel, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde (K44) Vorhabenbezogene Vereinbarungen: Grundlage: WdG 7./8. Schuljahr Krise der Kirche vor der Reformation (vgl. etwa Missstände, Ablasshandel) Biographie Martin Luthers Gegenüberstellung der Thesen und Schriften Luthers mit Auszügen aus den Predigten Tetzels und Ecks Spaltung der Christenheit: die Beschlüsse des Konzils von Trient als katholische Antwort Augsburger Religionsfrieden als Versuch der Schlichtung der Dreißigjährige Krieg und die Folgen zeitgenössische und heutige Bewertungen der Bedeutung Luthers die Aussagen des II. Vatikanums als Neuanfang Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Analyse und Interpretation historischer Quellen (Zeitzeugen; Predigten; Thesen Luthers) Beschreibung von zeitgenössischen Holzschnitten und Altarbildern z.b. von Lucas Cranach d. Ä. Verfassen innerer Monologe aus unterschiedlichen Perspektiven Besuch einer evangelischen und einer katholischen Kirche Interview mit einem katholischen und einer oder einem evangelischen Geistlichen. Vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

18 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 7 Unterrichtsvorhaben F [optional]: Einen neuen Anfang wagen: Konflikte Schuld Versöhnung Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder): Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns ( IF 1) Lebensweltliche Relevanz: Existentielle Fragen und Erfahrungen von Menschen; der Einzelne und die Gemeinschaft erklären zentrale Aussagen der katholischen Glaubens (S4) stellen biblische Grundlagen der Ethik - Zehn Gebote, Goldene Regel, Nächstenund erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik (S7) Feindesliebe - in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen (S8) Konsequenzen sich daraus für menschliches Handeln ergeben (K3) erläutern Merkmale von Gewissensentscheidungen verfremden vertraute Text- und an Beispielen (K5) Materialvorlagen (M5) identifizieren und erläutern Erfahrungen wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus, setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein (M8) von Endlichkeit, Schuld und Sünde sowie Möglichkeiten der Versöhnung und der Hoffnung auf Vollendung (K6) tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ (M9) Urteilskompetenz erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen (U1) prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung (U2) stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben (H3) nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen (H4) beurteilen die Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gesellschaft (K9) Vorhabenbezogene Vereinbarungen: Grundlage: WdG 7./8. Schuljahr S Religion entdecken, verstehen, gestalten 7/8, 5 20 die Rede Jesu auf dem Berg / Goldene Regel Schritte ethischer Urteilsfindung / Fallbeispiele Was bedeutet Nächstenliebe? das Prinzip Wahrheit Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Rollenspiele zu Konflikt- / Versöhnungsgesprächen Diskussionsrunden Collage zu Schuld und Versöhnung Vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung

19 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 8 Unterrichtsvorhaben A: Was niemals war und immer ist Ursprung und Vollendung der Welt Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung; Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns ( IF 1); Biblische Gottesbilder ( IF2); Entstehung und Sprachformen biblischer Texte; Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung ( IF 3) Lebensweltliche Relevanz: Diskussion um die Plausibilität und Unverzichtbarkeit schöpfungstheologischer Deutungen und naturwissenschaftlicher Erklärungsmodelle zur Entstehung der Welt; Verständnis für nicht-diskursive Zugänge zur Wirklichkeit IVorhabenbezogene Vereinbarungen entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab (S1) ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein (S5) erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik (S7) verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen (M5) analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder (M6) tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ (M9) Urteilskompetenz erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen (U1) stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles u. gemeinschaft-liches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben (H3) nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen (H4). erläutern angesichts von ethischen Herausforderungen die besondere Würde menschlichen Lebens (K4) erörtern in Grundzügen ethische Fragen unter Bezugnahme auf kirchliche Positionen (K8) erläutern Gottesbilder des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrung und Weltdeutung (K10) erläutern existentielle und weltanschauliche Fragen an den Gottesglauben (K16) beurteilen die Aussageabsicht und Angemessenheit unterschiedlicher Gottesvorstellungen (K17) erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt (K21) unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen (K22) deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse (K27) bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen (K28) Grundlage: Halbfas 7./8. Schuljahr ; ZdH 9. 32ff Gottesbild / Menschenbild in Gen 1,1 2,4a; Schuld und Versöhnung; Gedichte, Psalmen zur Schöpfung (Ps 8, Ps 69, Ps 104) Vergleich mit Enuma-Elisch-Mythos Rezeption des priesterschriftlichen Schöpfungsmythos in der bildenden Kunst Alte und neue Weltbilder: naturwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Ursprung des Universums und des Menschen Rolle des Menschen in der Schöpfung: Verantwortung des Menschen für die Schöpfung Konsequenzen für christliches Handeln ( Umgang mit Sonntag) - Konsequenzen in der ökologischen Debatte und im Handlungsfeld Medizin (z.b. Körperkult-Lifting, Gentechnik o.a.) kirchliche Positionen zu einem Handlungsfeld Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Collage zu Schöpfung Psalmen neu schreiben Bildanalyse Pro-und-Contra-Debatte Interview vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

20 Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre Jahrgangsstufe 8 Unterrichtsvorhaben B: Zeitgenössische Formen von Sinnsuche und Spiritualität Inhaltliche Schwerpunkte ( Inhaltsfelder) Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung; Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns ( IF 1); Religionen als Weg der Heilssuche; Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote ( IF 6); Lebensweltliche Relevanz: Frage nach dem Sinn des Lebens, Ausprägen der eigenen religiösen Bindung und Identitätsfindung IVorhabenbezogene Vereinbarungen entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn unterscheiden lebensförderliche und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Sinnangebote von lebensfeindlichen (K2) erörtern Konsequenzen von Indifferenz Grundlage: WdG 7/ Antworten voneinander ab (S1) (K19) Der religiöse Markt: Erscheinungsformen von Esoterik und benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen (S8) deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil (S9) skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik (M1) setzen die Struktur von texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um (M4) wählen unterschiedliche Gesprächsund Diskussionsformen aus und setzen sie zielgerichtet u. situationsadäquat ein (M8) Urteilskompetenz erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen (U1) planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (H2) bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen (K28) beschreiben zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil (K50) bewerten religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen (K51) beurteilen die Tragfähigkeit zeitgenössischer Sinn- und Heilsangebote (K53) Okkultismus, Einstellungen der Bibel zum Aberglauben Symbole des (Un)glücks: Herkunft und Deutung Blicke in die Zukunft: Wahrsagerei und Astrologie; Kritikpunkte der Wissenschaft Kontakte zum Jenseits: Erklärungsversuche für spiritistische Vorgänge Auf den Spuren des Teufels in Literatur, Kunst und Kulten Neureligiöse Gruppen und Sekten (Z.B. Mormonen, Scientology, Zeugen Jehovas): Glaubensformen und - pflichten, Gründe für den Anschluss, Gefahren Methodische Akzente des Vorhabens / fachübergreifende Bezüge / außerschulische Lernorte Auswertung von Filmen (KI) Pro- und Kontra-Diskussion Kreative Entwürfe esoterische Werbetexte Selbstständiges Arbeiten: Internetrecherche und Präsentation zu verschiedenen Sekten vgl. Fachkonferenzvereinbarungen zur Kompetenzüberprüfung Zeitrahmen mind. 10 Unterrichtsstunden

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