NEWSLETTER FEBRUAR 2013

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1 NEWSLETTER FEBRUAR 2013 INHALT 1. STEUERÄNDERUNGEN CHECKLISTE STEUERERKLÄRUNG KINDERVORSORGE 4. PFLEGE-BAHR GEFÖRDERTE PFLEGEVORSORGE Ihr Karrierecoach und Finanzberater M. Ali Akhtar

2 1. STEUERÄNDERUNGEN 2013 Auch in diesem Jahr beschert uns der Gesetzgeber eine Reihe von Steueränderungen. Die wichtigsten habe ich in Kurzform zusammengefasst. Ausführlichere Informationen erhalten Sie in unserem Checkup Termin bzw. bei Ihrem Steuerberater. Minijobs Für Minijobs steigt die Verdienstgrenze von 400 Euro auf 450 Euro. Wichtig zu wissen: Nun sind zunächst alle Beschäftigungen versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Auf Antrag kann sich der Minijobber befreien lassen. Bisher war es genau umgekehrt. Positive Effekte dabei sind a) Vollwertige Pflichtbeitragszeiten werden erworben und in Leistungen einkalkuliert und b) Anspruch auf Riester-Rente und staatliche Förderung Sachbezug für Firmenwagen Arbeitnehmer, die den Firmenwagen privat nutzen dürfen, müssen dafür ein Prozent des Bruttolistenpreises des Autos der Lohnsteuer aufschlagen. Für Hybrid- und Elektrofahrzeuge soll ab 2013 die Beteuerung begünstigt werden. Sozialversicherungsbeiträge Der Beitrag zur Rentenversicherung sinkt auf 18,9%, der Beitrag für die Pflegeversicherung steigt um 0,25%, Arbeitslosenversicherung und Krankenkasse bleiben unverändert. Insgesamt ein kleine Plus in im Geldbeutel. Pflege-Förderung Das Thema Pflege ist nun auch für den Staat mehr als brisant, daher hat er zum 01. Januar 2013 eine Förderung in diesem Bereich eingeführt. Mehr dazu unter Punkt 4. Erwerbsunfähigkeit- und Risikolebensversicherung Der Maximalbeitrag für Altersvorsorgebeiträge soll von Euro auf Euro angehoben werden. Daneben plant der Gesetzgeber die Beiträge für Erwerbsunfähigkeits-, Berufsunfähigkeitsund Risikolebensversicherungen in den Katalog abziehbarer Vorsorgebeiträge aufzunehmen. Bisher waren diese Verträge nicht wirklich steuerlich absetzbar. Elterngeld Für Kinder, die ab 2013 geboren werden ändert sich die Berechnung des Elterngeldes. Nun wird die Steuerklasse als Hauptanker für die Berechnung herangezogen. Erhöhter Grundfreibetrag (in Planung) Der Grundfreibetrag (Steuerfreibetrag) soll um 126 Euro auf insgesamt Euro im Jahr angehoben werden. Für Verheiratete gilt der doppelte Freibetrag.

3 2. CHECKLISTE EINKOMMENSTEUERERKLÄRUNG Steuer-ID und Steuernummer 2. Kinder (Namen, Geburtsdaten) - Kinderbetreuungskosten? 3. Sonderausgaben/außergewöhnliche Belastungen: a. Kranken-, Pflege-, Lebens-, Renten, Unfall- und Haftpflichtversicherung b. Riesterrente, Rürup-Rente (Anbieterbescheinigung) c. Spenden (Originalbelege, bis 200 reicht Kopie Kontoauszug) d. Kirchensteuerzahlungen e. außergewöhnliche Belastungen (z.b. Krankheitskosten, Zahnersatz, Brille, Scheidung) f. Handwerkerleistungen im Haushalt (Rechnung und Kontoauszug) g. Haushaltshilfe h. Behinderung 4. Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit a. Lohnsteuerbescheinigung b. Lohnersatzleistungen (Arbeitslosen-, Kranken- oder Mutterschaftsgeld) 5. Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit a. Fahrten Wohnung Arbeitsstätte (Entfernung (einfach), Anzahl Arbeitstage pro Woche und Jahr, Kfz-Kennzeichen) b. Beiträge zu Berufsverbänden / Gewerkschaften c. Arbeitsmittel (Computer, Fachliteratur, Schreibtisch, Bürobedarf, Werkzeug etc.) d. Reisekosten (Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Abwesenheit über 8 Std) e. Fortbildungskosten, Bewerbungskosten, Umzugskosten, Telefonkosten, Kontoführung f. Kosten doppelte Haushaltsführung g. Kosten häusliches Arbeitszimmer 6. Einkünfte aus Kapitalvermögen, wenn über 801 / a. Erträgnis-Aufstellungen aller Banken b. Steuerbescheinigungen über Kapitalertragsteuer-Abzug (Original) 7. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung a. Lage des Objekts, Anschaffungs- bzw. Fertigstellungsdatum, Mietvertrag b. Mieteinnahmen (Kaltmiete, Nebenkosten) c. Werbungskosten, z.b.: Anschaffungs-/Herstellungskosten bisherige Abschreibung Darlehenszinsen Instandhaltung/Reparaturen Grundsteuer, Müll, Versicherungen, Kaminkehrer, Strom, Heizung, Verwaltungskosten, Reisekosten etc. 8. Sonstige Einkünfte (z.b. Spekulationsgewinne, Beteiligungen etc.) Angaben natürlich ohne Gewähr auf Vollständigkeit. Diese Angaben beziehen sich auf einen Normalfall für Arbeitnehmer ohne Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Diese Checkliste ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Steuerberater.

4 3. KINDERVORSORGE Im Mittelpunkt aller Eltern und Großeltern stehen die eigenen Kinder/Enkelkinder. Als Vater von zwei Kindern kann ich sehr bewusst die Gedanken und in das Sicherheitsgefühl aller Eltern nachempfinden. Aufgrund nun mehrerer Anfragen will ich in Ihnen allen ein sinnvolles Konzept für eine erfolgreiche Kindervorsorge vorstellen. Ausgangssituation: Kinder sind wild, frei von Sorgen und sollen Ihre Freiheit noch voll genießen können. Außerdem sind Kinder in ihren jungen Jahren so gesund wie sie nie wieder in Ihrem langen Leben sein werden. Sie toben, sind viel in der freien Natur und erkunden neugierig die Welt. Kurzum: Viel Aktivität und großes Risiko! Meine Empfehlung: Sichern Sie Ihre Kinder nicht nur gegen die wichtigsten Risiken ab, sondern stellen Sie ihnen schon die Weichen für die Zukunft. Durch eine vernünftige Vorsorge fällt es Ihrem Kind später leichter, verschiedenste Themen wie Berufsunfähigkeit oder Altersrente kostenminimal anzugehen. Außerdem ermöglichen Sie Ihrem Sprössling ein sattes Kapital zur Volljährigkeit, das beispielsweise für den Erstwagen oder das Studium verwendet werden kann. Die Zeit ist durch den Zinseszins-Effekt auf Ihrer Seite. Folgend meine Empfehlung für die Kinder / Enkelkinder. Für die Kinder direkt 1. Unfallschutz 2. Privathaftpflicht 3. Ausbildungsvorsorge (Sparen) 4. Schulunfähigkeits-/Berufsunfähigkeitsschutz Für die Eltern (indirekt für die Kinder) 5. Risikolebensversicherung (Hinterbliebenenabsicherung) 6. Berufsunfähigkeits-/Pflegeschutz (Versorgerabsicherung) Sinnvoll, aber nicht notwendig 7. Krankenzusatzversicherung Und das erreichen Sie ohne einen Cent aus der eigenen Tasche zu zahlen. (nicht direkt) Das macht der Staat für Sie! So gewährleisten Sie als Eltern / Großeltern, dass Ihr Kind / Enkelkind sorgenfrei aufwachsen und leben kann. Mit Volljährigkeit kann das Kind seine Vorsorge und Absicherung dann selbst in die Hand nehmen und das zu günstigsten Preisen, denn Sie haben bereits vorher dafür gesorgt! Auf den folgenden Seiten gehe ich auf die einzelnen Punkte meiner Empfehlung ein.

5 3. KINDERVORSORGE 2. SEITE Unfallschutz Kinder spielen und das sollen sie auch. Im Kindergarten, in der Schule, in der Ausbildungsstätte oder auf dem Campus sind die Kinder immer gesetzlich abgesichert. Nach dem Kindergarten, der Schule oder am Wochenende und im Urlaub besteht kein Unfallschutz. Leider gibt im Alltag genug Gefahren, die schnell ein Risiko für das Kind werden können. Laut Statistik geschehen genau in dieser freien Zeit die meisten Unfälle. Ein privater, umfangreicher Schutz ist schon ab 40 Euro im Jahr möglich. Privathaftpflicht Beim Spazieren fährt das Kind mit dem Rad über einen Parkplatz und streift dabei ein Auto. Leider hatte das Lenkrad die Gummikappen nicht mehr drauf. Genau das ist mir und meiner Tochter passiert. Stellen Sie sich einfach Situationen vor, in den Ihr Kind etwas anstellen kann. Ich bin sicher Ihnen fallen etliche Situationen ein. Grund genug spätestens jetzt eine private Familienhaftpflichtversicherung abzuschließen, denn in Deutschland haftet laut Gesetzt zunächst jeder unbegrenzt. Ein richtiger Schutz für Sie und Ihre Kinder ist bereits ab 75 Euro im Jahr möglich. Schulunfähigkeit Wussten Sie, dass Berufsunfähigkeit nicht erst mit dem Beruf möglich ist, sondern schon weit vorher? Was ist wenn das Kind seine Schule nicht abschließen kann, nicht zu Ende studieren kann und damit gar nicht erst einen Beruf antritt? Genau dann spricht man ebenfalls von Berufsunfähigkeit. In jungen Jahren wird diese allerdings mit Schulunfähigkeit beschrieben. Die Schulunfähigkeitsabsicherung leistet eine Rentenzahlung bis zu 500 EUR monatlich, wenn Ihr Kind aufgrund von Krankheit, Unfall oder anderen Gründen nicht mehr zur Schule gehen und seinen Abschluss machen kann. Diese Schulunfähigkeitsabsicherung wird meist in jungen Jahren (wenn das Kind noch Kerngesund ist) abgeschlossen und später OHNE ERNEUTE GESUNDHEITSPRÜFUNG in einen Berufsunfähigkeitsschutz (mit entsprechender Erhöhung der Monatsrente auf z.b EUR) umgewandelt. Kostenfrei und effektiv. Ihr Kind beantwortet somit in seinem Leben nur einmal die Gesundheitsfragen nämlich in den gesunden jungen Jahren und erhält damit den späteren Zugang zu allen Möglichkeiten. Sie und Ihr Kind müssen keine Zuschläge oder Ablehnungen mehr fürchten. Es ist also eine Eintrittskarte, die Sie sich sichern und zugleich ein effektiver Schutz! Kosten: 500 EUR Monatsrente ca. 25,00 Euro monatlich

6 3. KINDERVORSORGE 3. SEITE Ausbildungsvorsorge Viele von Ihnen sparen für Ihre Kinder, aber tun Sie das auch effizient? Wenn Sie zum Sparen ein Sparbuch(ca. 0,50% Zins) verwenden oder gar ein Girokonto, dann ist das alles andere als effizient. Der Sinn des Sparens liegt darin, das Geld für Ihr Kind auf die Seite zu legen, damit es mit entsprechendem Alte darauf zugreifen kann. Wenn Sie schon Geld zur Seite legen, dann aber mit einer möglichst hohen Rendite und möglichst geringem Risiko. Eine Ausbildungsvorsorge bietet genau diese Kriterien. Abhängig von Ihrer Anlagementalität legen Sie fest, wie das Geld angelegt wird. Die daraus resultierende Rendite (ca. 2,5 3,5%) ist IMMER höher als die eines Sparbuches. Außerdem ist diese Art der Vorsorge komplett flexibel. Jederzeit sind Zuzahlungen, Entnahmen und Änderungen der Sparrate möglich. Hinzu kommt die Option, den Vertrag zur Volljährigkeit oder zum Studium steuerfrei auszahlen zu lassen. Wenn Ihr Kind das Geld zu diesem Zeitpunkt nicht benötigt, kann es das Geld einfach bis zum Rentenalter liegen lassen und hat somit den ersten Baustein für eine Altersvorsorge (mit maximaler Laufzeit und enormen Zinsen und Zinseszinsen). Zur absoluten Flexibilität gehört auch, dass Absicherungen wie die Schulunfähigkeit oder der Unfallschutz eingebunden werden können jedoch nicht müssen. Aufgrund der höheren Rendite, der vielseitigen Verwendung und der Flexibilität gekoppelt mit Sicherheit empfehle ich die Ausbildungsvorsorge. Die Ausbildungsvorsorge ist effektiver als ein Sparbuch auch wenn es dafür kein schickes Buch gibt. Ein Beispiel ist der Tarif Biene Maja von der Nürnberger Versicherung, welchen ich auch für meine Kids umgesetzt habe. Gerne rechne ich Ihnen den Unterschied mal vor. Sie entscheiden die Höhe der Sparrate! Produktstrategie Sparbuch Tagesgeld Ausbildungsvorsorge Zins 0,50% 1,2% 2,5% 3,5% Verfügbarkeit Monatlich Täglich Zwei Wochen Notiz Geringer Zins Verfügbarkeit eingeschränkt Abgeltungssteuer Zins ok. Sehr flexibel Als Reserve gedacht Kurzfristige Anlageziele Hoher Zins (trotz Vertragsgebühren) Sicherheit Flexibilität Abgeltungssteuer Steuerfreie Auszahlungen Altersvorsorge

7 4. PFLEGE-BAHR GEFÖRDERTE PFLEGEVORSORGE Änderungen gibt es auch in der Pflegezusatzversicherung. Da der Gesetzgeber nun die private Pflegevorsorge als sinnvoll und notwendig anerkennt, wird sie seit dem gefördert einkommensunabhängig. Bislang waren Pflegezusatzversicherungen nur im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben steuerlich ansetzbar. Dies hatte wenig Effekt, da die Höchstbeträge hier schon durch die Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung erreicht waren. Nun zahlt der Staat einen Zuschuss von fünf Euro pro Monat (60 Euro jährlich). Dies ist an wenige Voraussetzungen geknüpft: Mind. 15 EUR Monatsbeitrag Gesetzliche Wartefrist von 5 Jahren Monatliche Mindestabsicherung 600 EUR (Stufe 3) Sozialhilfe / Grundsicherungsbefreiung (bis 3 Jahre) Auf den ersten Blick erscheint der geförderte Tarif ein Erfolg zu sein. Nur darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass die durchschnittlichen Heimkosten derzeit EUR in Ballungszentren bis zu EUR - betragen. Die staatliche Pflegepflichtversicherung erstattet maximal Euro. Das ergibt eine Lücke von mind EUR monatlich. Pflege-Bahr schließt 600 EUR davon. Damit kann der neue Pflege-Bahr Tarif lediglich und im besten Falle eine Basis darstellen. Für einen vollwertigen 100%-Schutz ist weiterhin ein privater Zusatztarif notwendig. Vorteil: Neben der Tatsache, dass Sie nun 5 Euro (unter bestimmten Voraussetzungen) zu Ihrer privaten Pflegeabsicherung monatlich als Förderung erhalten, ergibt sich ein weiterer sehr wichtiger Vorteil: GARANTIERTER SCHUTZ ohne Gesundheitsfragen. Gerade für Personengruppen, die aufgrund Ihrer Vorerkrankungen oder aus andern Gründen bisher keine private Absicherung erhielten, ist dies die Möglichkeit, zumindest für einen Grundstock von 600 Euro monatlicher Absicherung zu sorgen. Das ist auch ganz klar die Empfehlung, denn ein niedriger Schutz ist immer noch besser als keiner! Nachteil: Bestehende Verträge können nicht gefördert werden, da sie den Grundschutz überschreiten. Die Beantragung der Förderung übernimmt übrigens der Versicherer für Sie. Somit kann dieser Teil nicht vergessen werden. Ich werde die in Frage kommenden Personen von Ihnen im nächsten Checkup darauf ansprechen.

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