Grenzen und Nutzen nicht-kontrollierter therapiebezogener Fallbeobachtungen (nicht nur) in der Komplementärmedizin

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Grenzen und Nutzen nicht-kontrollierter therapiebezogener Fallbeobachtungen (nicht nur) in der Komplementärmedizin"

Transkript

1 Grenzen und Nutzen nicht-kontrollierter therapiebezogener Fallbeobachtungen (nicht nur) in der Komplementärmedizin Thesis zur Erlangung des Grades Master of Science (MSc) am Interuniversitären Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz / Schloss Seggau vorgelegt von Jens Christoph Türp Graz, im Juni 2010

2 Prof. Dr. Jens Christoph Türp, Riehen BS, Schweiz Im Sinne fachlich begleiteter Forschungsfreiheit müssen die in den Thesen des Interuniversitären Kolleg vertretenen Meinungen und Schlussfolgerungen sich nicht mit jenen der Betreuer/innen und Begutachter/innen decken, sondern liegen in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren. Hiermit bestätige ich, die vorliegende Arbeit selbstständig unter Nutzung keiner anderen als der angegebenen Hilfsmittel verfasst zu haben. Graz, im Juni 2010 Thesis angenommen 2

3 INHALTSVERZEICHNIS Zusammenfassung 4 Autoren 5 Einleitung 6 Nachteile von nicht-kontrollierten therapiebezogenen Fallbeobachtungen 12 Vorteile von nicht-kontrollierten therapiebezogenen Fallbeobachtungen 18 Fazit 22 Literatur 23 3

4 Diese Masterthese wurde als Beitrag für die Zeitschrift Forschende Komplementärmedizin verfasst. Eine gekürzte Fassung der vorliegenden Arbeit befindet sich bei dieser Fachzeitschrift derzeit in Begutachtung. > Forschung Grenzen und Nutzen nicht-kontrollierter therapiebezogener Fallbeobachtungen (nicht nur) in der Komplementärmedizin Im Zeitalter der evidenzbasierten Medizin wird für die Beurteilung der spezifischen Wirksamkeit einer therapeutischen Maßnahme Ergebnissen aus prospektiven kontrollierten Interventionsstudien die höchste Priorität beigemessen. Demgegenüber spielen nicht-kontrollierte therapiebezogene Verlaufsbeobachtungen für diesen Zweck kaum eine Rolle. Dies ist in erster Linie in der Unmöglichkeit begründet, bei Abwesenheit einer Kontrollgruppe verlässliche Aussagen über eine Kausalität zwischen einer gewählten Therapie und dem anschließend aufgetretenen klinischen Ergebnis zu treffen. Dennoch haben auch nicht-kontrollierte Therapiebeobachtungen eine klinische Berechtigung: Neben ihrem Lern- und Lehrcharakter können sie einerseits einen Beitrag zur Überprüfung der Praxistauglichkeit von Erkenntnissen leisten, die in kontrollierten Therapiestudien gewonnen wurden. Zum anderen können sie Hinweise geben auf bislang unbekannte Phänomene, wie etwa die Entdeckung neuer Indikationen oder unerwarteter therapeutischer Nebenwirkungen. Schließlich eignen sie sich als wichtige Quelle für die Generierung von Hypothesen über Therapieverfahren, auf deren Basis anschließend weitere Forschung zu betreiben ist. 4

5 Jens C. Türp a,b, Roland Sedivy c,d, Marc R. Schlaeppi b,e, Heinz Spranger b, Christian Endler b a Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin und Myoarthropathien, Universitätskliniken für Zahnmedizin, Basel, Schweiz b Interuniversitäres Kolleg für Gesundheit und Entwicklung Graz / Schloss Seggau, Österreich c Klinische Pathologie, Landesklinikum St. Pölten, Österreich d Landsteiner Institut für Angewandte Theoretische Pathologie, Danube Private University, Krems, Österreich e Fachbereich für Onkologie/Hämatologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz 5

6 Einleitung Ziel eines ärztlichen oder heilpraktischen Heileingriffs ist es, das körperliche Wohl des Patienten (oder Klienten) zu erhöhen oder zumindest zu bewahren. Für diesen Zweck wäre es zweifelsohne von Vorteil, wenn für die zur Anwendung kommenden Interventionen Nachweise (aus methodisch gut konzipierten klinischen Studien) einer spezifische Wirksamkeit vorlägen. Dies ist jedoch nur für einen Teil der heute eingesetzten Behandlungsmittel und -methoden der Fall, wie ein Blick in die Cochrane Database of Systematic Reviews der Cochrane Library zeigt: Diese qualitativ hochwertigste medizinische Datenbank umfasst über 4000 systematische Übersichten zu einer Vielzahl an Therapien bei definierten Erkrankungen. Eine nicht unerhebliche Zahl dieser Cochrane-Übersichten endet jedoch mit der ernüchternden Feststellung, dass die identifizierten Studienartikel qualitative Mängel aufweisen bzw. die derzeitige Datenlage unzureichend ist, weshalb auf hohem Niveau abgesicherten Aussagen nicht möglich seien (Tab. 1). 6

7 Klinisches Thema Idiopathisches Mundund Zungenbrennen [66] In-vitro-Fertilisation: Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure [67] Myasthenia gravis: Kortikosteroide [68] Parkinson-Tremor: Beta-Blocker-Therapie [69] unspezifischer unterer Rückenschmerz : Rückenschulen [70] Schlussfolgerung Given the chronic nature of BMS, the need to identify an effective mode of treatment for sufferers is vital. However, there is little research evidence that provides clear guidance for those treating patients with BMS. Further trials, of high methodological quality, need to be undertaken in order to establish effective forms of treatment for patients suffering from BMS. Use of low-dose aspirin for women undergoing in vitro fertilisation cannot currently be recommended due to lack of adequate trial data. There is a need for randomised controlled trials investigating the use of low-dose aspirin for different patient groups undergoing in vitro fertilisation. Limited evidence from randomised controlled trials suggests that corticosteroid treatment offers significant short-term benefit in myasthenia gravis compared with placebo. This supports the conclusions of observational studies and expert opinion. In view of this lack of evidence, it is impossible to determine whether beta-blocker therapy is effective and safe for the treatment of tremor in Parkinson's disease. There is moderate evidence suggesting that back schools, in an occupational setting, reduce pain, and improve function and returnto-work status, in the short and intermediate-term, compared to exercises, manipulation, myofascial therapy, advice, placebo or waiting list controls, for patients with chronic and recurrent LBP. However, future trials should improve methodological quality and clinical relevance and evaluate the cost-effectiveness of back schools. Tabelle 1: Belege für die schwache Evidenzlage in der konventionellen Medizin anhand von zufällig ausgewählten systematischen Übersichtsarbeiten der Cochrane Database of Systematic Reviews (Ausgabe 2/2010) Somit wird zumindest deutlich, dass und wo das derzeit verfügbare therapeutische Wissen an seine Grenzen stößt. 7

8 In bedeutend größerem Ausmaß als die konventionelle Medizin ist die Komplementärmedizin von dieser Feststellung betroffen [vgl. 1] (Tab. 2). Klinisches Thema Betreuung am Lebensende: Musiktherapie [71] Chronisches Asthma: Homöopathie [72] Depression: Akupunktur [73] Kokain-Anhängigkeit: Ohrakupunktur [74] Schizophrenie: Ayurveda-Medizin [75] Schlussfolgerung There is insufficient evidence of high quality to support the effect of music therapy on quality of life of people in end-of-life care. Given the limited number of studies and small sample sizes, more research is needed. There is not enough evidence to reliably assess the possible role of homeopathy in asthma. There was a high risk of bias in the majority of trials. There was insufficient evidence of a consistent beneficial effect from acupuncture compared with a wait list control or sham acupuncture control. There is currently no evidence that auricular acupuncture is effective for the treatment of cocaine dependence. The evidence is not of high quality and is inconclusive. Further randomised trials of auricular acupuncture may be justified. Ayurvedic medication may have some effects for treatment of schizophrenia, but has been evaluated only in a few small pioneering trials. Tabelle 2: Nachweise für die schwache bis fehlende Evidenzlage in der Komplementärmedizin anhand von zufällig ausgewählten systematischen Übersichtsarbeiten der Cochrane Database of Systematic Reviews (Ausgabe 2/2010) Wichtige Gründe für den vorhandenen Evidenzmangel speziell in der Komplementärmedizin sind die Entstehungsgeschichte und das Krankheits- und Gesundheitsverständnis der Komplementärmedizin (lange vor der evidenzbasierten Medizin gab es bereits die chinesische, die ayurvedische und die anthroposophische Medizin, die Homöopathie, etc.), die nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stehenden Forschungsgelder [2] und die zu geringe Zahl gut ausgebildeter Forscher. Als Folge werden insgesamt zu wenige qualitativ hochstehende Untersuchungen durchgeführt. Darüber hinaus ist die inhaltliche Qualität eines großen Teils der publizierten Fachartikel unzureichend. Die Integration wissenschaftlich ungeprüfter 8

9 Therapien in die klinische Routine kann aber negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung haben [3]. In der klinischen Epidemiologie [4] herrscht Konsens darüber, dass sich zur Beantwortung der Frage, ob eine bestimmte Therapie eine spezifische Wirkung aufweist, prinzipiell zwei Studienformen eignen: 1. (Kontrollierte) Beobachtungsstudien von Interventionen. 2. Prospektive kontrollierte Interventionsstudien. Beide Untersuchungsmethoden zeichnen sich dadurch aus, dass neben einer Patientengruppe, in der das zu untersuchende Therapiemittel getestet wird, jeweils (mindestens) eine Kontrollgruppe vorhanden ist. In Beobachtungsstudien werden Patienten, die in einer medizinischen Alltagssituation therapeutische Maßnahmen erhalten haben, über einen gewissen Zeitraum beobachtet. Dabei besteht aber die (ungewünschte) Möglichkeit, dass zwischen den Therapiegruppen zusätzlich zu den angewandten Behandlungsverfahren Unterschiede zu tragen kommen, die Ursache für irreführende Schlussfolgerungen hinsichtlich der Therapiewirkungen sein können [4]. Daher wird der anderen Möglichkeit, d.h. prospektiven kontrollierten Interventionsstudien, in der Regel der Vorzug gegeben. Hierbei gilt (innerhalb der evidenzbasierten Medizin) das Studiendesign einer randomisierten kontrollierten klinischen Therapiestudie (engl: randomized controlled trial, RCT) als goldener Standard [5-8]: Die nach festen Ein- und Ausschlusskriterien ausgewählten Patienten werden durch Zufallszuweisung (Randomisierung 1 ) 1 Da sich aufgrund der Randomisierung die Patientengruppen zu Beginn einer Studie nicht systematisch voneinander unterscheiden, wird Strukturgleichheit (= Gleichheit der Ausgangsbedingungen) 9

10 in (mindestens) zwei Gruppen eingeteilt (experimentelle Gruppe = Therapiegruppe; Kontrollgruppe = Vergleichsgruppe), die im Folgenden zeitlich parallel beobachtet werden [4]. 2 Im Vergleich zur konventionellen Medizin wird komplementärmedizinische Forschung meist nicht zum Zwecke der Entwicklung eines neuen, sondern zur Rechtfertigung eines bereits eingeführten Produkts oder Verfahrens durchgeführt. Dies mag ein Grund dafür sein, dass innerhalb der komplementärmedizinischen Fachliteratur nicht-kontrollierte Fallbeobachtungen, also die Beobachtung einzelner Patienten zu einem (oder mehreren) Zeitpunkten, in der routinemäßigen klinischen Anwendung überwiegen. Solche deskriptiven, nicht-analytischen Beobachtungsstudien können in drei Formen vorkommen [vgl. 15, 16], nämlich als Fallberichte (Kasuistiken: Beobachtungen von Einzelfällen), Fallserien (Bündelungen von Fallberichten), und einarmige (nicht-kontrollierte) prospektive Beobachtungs-Kohortenstudien (sog. beforeand-after designs [17]). Da in einer Behandlungssituation viele bekannte und unbekannte Einflussfaktoren einwirken, die eine klare Beurteilung der Wirkung einer definierten therapeutischen Maßnahme in der Regel erschweren oder verunmöglichen [18], ist die Aussagekraft nicht-kontrollierter selbst für nicht messbare und nicht bekannte Einflussfaktoren erzielt [7]. Ein Verzicht auf Randomisierung kann die Studienergebnisse in unvorhersehbarer Weise verzerren, was zu einer Über- oder (seltener) Unterschätzung des Therapieeffekts führen kann [9]. 2 Nicht weiter eingegangen werden soll hier auf die außer- und innerhalb der Komplementärmedizin wiederholt geäußerte Kritik an der (ausschließlichen) Forderung des Belegnachweises in Form von RCT [z. B. 10] und den daraus resultierenden Vorschlägen für alternative Betrachtungsweisen, wie die auf singulärem Kausalerkennen fußende kognitionsbasierte Medizin ( cognition-based medicine ) [11-13] und die gemischtmethodische Gesamtsystemeforschung ( whole systems research ) [14]. 10

11 Beobachtungen begrenzt. Einem bestimmten Therapeutikum, das in einer gut dokumentierten nicht-kontrollierten Verlaufsbeobachtung als erfolgreich bei der Behandlung einer definierten Erkrankung beschrieben wurde, lässt sich zwar ein Wirksamkeitspotential [19] zuschreiben, eine verlässliche Aussage zur generellen Wirksamkeit dieses Therapiemittels kann durch einen solchen orientierenden Bericht aber nicht getroffen werden. Stattdessen muss der Wirksamkeitsnachweis durch konfirmatorische (kontrollierte) Studien ermittelt werden [19]. In der Hierarchie der medizinisch-wissenschaftlichen Evidenz, welche auf die Stärke der internen Validität fokussiert ist, d.h. die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens eines Ursache- Wirkungs-Zusammenhangs, stehen deskriptive Beobachtungen daher auf einem sehr niedrigen Niveau (http://cebm.jr2.ox.ac.uk) [20-22]. Angesichts der zunehmenden Forderung, Therapieempfehlungen vornehmlich auf der Grundlage der Ergebnisse aus (möglichst randomisierten) kontrollierten Studien zu verfassen, stellt sich die Frage, welcher Stellenwert nicht-kontrollierten therapiebezogenen Verlaufsbeobachtungen überhaupt noch zukommt. Wie im Folgenden ausgeführt wird, weisen diese Publikationen in der Tat starke Einschränkungen auf; abhängig von der Zielsetzung kann man ihnen aber auch deutlich positive Aspekte abgewinnen (Tab. 3). Nachteile Vorteile Mängel bei der Berichterstattung Lern- und Lehrcharakter; didaktische Interdisziplinarität Gefahr des Versäumnisses einer Verifizierung in kontrollierten Studien Beitrag zur Überprüfung der Praxistauglichkeit von Ergebnissen aus kontrollierten Studien 11

12 Unmöglichkeit der Einschätzung der Häufigkeit des beobachteten Ereignisses Hinweise auf bislang unbekannte Phänomene Unmöglichkeit der Abschätzung einer Kausalität Quelle für die Generierung von Hypothesen über Therapieverfahren Tab. 3: Vor- und Nachteile von nicht-kontrollierten therapiebezogenen Fallbeschreibungen Nachteile von nicht-kontrollierten therapiebezogenen Fallbeobachtungen Folgende vier Limitationen lassen sich anführen, von denen die ersten beiden vermeidbar sind. 1. Mängel bei der Berichterstattung Die Nützlichkeit deskriptiver Beobachtungen für eine Übertragbarkeit der berichteten Inhalte auf andere (eigene) Patienten ist häufig bereits aufgrund einer mangelhaften Berichterstattung stark eingeschränkt bis unmöglich. Diese handwerklichen Fehler sind den jeweiligen Autoren anzulasten, die qualitätsorientierte Anleitungen für die Verfassung von Fallberichten und -serien [z. B. 15, 23] unberücksichtigt lassen. 2. Gefahr des Versäumnisses einer Verifizierung in kontrollierten Studien Antes [24] macht auf die unerwünschte Möglichkeit aufmerksam, dass durch nichtkontrollierte Fallbeobachtungen ein Klima erzeugt [wird], in dem der Glaube an ein neues Verfahren so stark ist, dass praktisch ethisch nicht mehr gerechtfertigt ist, das in einer vergleichenden Studie zu untersuchen. Aus der Medizingeschichte sind viele Beispiele bekannt, die zeigen, dass durch eine solche Einstellung ein weiterer Erkenntnisgewinn behindert wurde und es zum Teil Jahrzehnte, manchmal gar Jahrhunderte gedauert hat, bis eine lang etablierte Behandlungsmaßnahme in 12

13 einer kontrollierten klinischen Studie oder einer systematischen Übersicht auf ihren Nutzen überprüft (und ihre Unwirksamkeit belegt) wurde. Beispiele sind der von der Antike bis in das 19. Jahrhundert hinein praktizierte Aderlass, dessen Wirksamkeit immerhin schon Mitte des 17. Jahrhunderts angezweifelt wurde [25], die chirurgische Unterbindung der Arteria mammaria interna zur Behandlung der Angina pectoris [26], die Verwendung von Antiarrhythmika bei Patienten mit Herzinfarkt [27, 28] und die Hormonersatztherapie für Frauen in der Menopause [29]. 3. Unmöglichkeit der Einschätzung der Häufigkeit des beobachteten Ereignisses Nicht-kontrollierte Verlaufsbeschreibungen erlauben keine Bewertung, ob das berichtete Ereignis (z. B. Behandlungserfolg oder unerwünschte therapieassoziierte Nebenwirkung) häufig oder selten vorkommt [30]. Dies kann zu interpretatorischen Fehlschlüssen führen, auch rückblickend in der eigenen Erinnerung [vgl. 31]. Paul Martini bemerkte in diesem Zusammenhang bereits Anfang der 1950er Jahre: Es ist schon schlimm, wenn die therapeutische Erfahrung des einzelnen auf nichts als auf Reminiszenzen des Selbsterlebten aufgebaut ist; denn man weiß, wie trügerisch diese Erinnerungen sind, wie gerade die auffallenden, exzeptionellen Fälle am meisten sich einprägen, wie gern die Fälle im Gehirn sich mit der Zeit verdoppeln und verdreifachen, und wie es auf die subjektive Stimmung ankommt, ob man die Erfahrung häufig oder selten gemacht zu haben glaubt. [32]. 4. Unmöglichkeit der Abschätzung einer Kausalität Ein Studiendesign, das ohne Kontrolle den Zustand eines Patienten vor und nach einer Intervention vergleicht, erlaubt außer in extremen und sehr seltenen Einzelfällen keine 13

14 validen Aussagen zur Kausalität zwischen der Handlung (= therapeutische Intervention) und dem danach aufgetretenen Ergebnis (= Symptomveränderung) [33-35]. Für eine zustimmende Antwort auf die Frage, ob eine Therapie eine spezifische Wirksamkeit besitzt, muss nämlich zweifelsfrei sichergestellt sein, dass ein beobachtetes positives Ergebnis (typischerweise eine Beschwerdebesserung) durch die Intervention (lat.: propter hoc) 3 erzielt wurde. Mit nicht-kontrollierten Studien lassen sich unspezifische Phänomene, die eine spezifisch-therapeutische Wirkung lediglich vortäuschen, nicht ausschließen. Zu solchen Wahrnehmungshindernissen [18] zählen vor allem [4, 35-37]: Eine spontane Beschwerdebesserung (natürlicher Verlauf der Erkrankung). Viele Beschwerden neigen dazu, sich auch ohne therapeutische Einflussnahme spontan zu verringern. Am Beispiel der Wirkung von Medikamenten führt Wegscheider [21] aus, dass es nicht möglich ist, aus der bloßen Beobachtung heraus im Einzelfallfall eine spezifische Wirkung von einem Spontanverlauf zu unterscheiden: Aus psychologischer Forschung wissen wir, dass Ärzte wie andere Menschen eine große Bereitschaft haben, zufällige Verbesserungen auf dem Konto Therapieerfolg zu verbuchen. Jenseits aller Studien dürfte die verkannte Spontanvariation Quelle manchen Heilungserlebens in der täglichen ärztlichen Praxis sein. Nach Wegscheiders Erfahrung verführt die Spontanvariation über 90% auch der erfahrenen Ärzte zu falschen Kausalschlüssen [38]. Regression zum Mittelwert. Weist ein Patient z.b. bei einer Initialuntersuchung einen außergewöhnlich hohen oder niedrigen biologischen Messwert auf, so ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass bei einer Folgeuntersuchung auch ohne zwischenzeitliche Behandlung ein Wert erreicht 3 und nicht nur während bzw. nach (lat.: post hoc) oder gar trotz der Intervention 14

15 wird, der näher an dem für den Patienten bzw. das Patientenkollektiv typischen Mitteloder Normalwert liegt, als dass ein weiterer Extremwert beobachtet wird. Dieses erstmals von Galton [39] beschriebene (statistische) Phänomen bezeichnet man als Regression zum Mittel(wert). Es beruht auf der Variabilität der gemessenen biologischen Größe und/oder auf der Variabilität der Messung selbst (Messfehler) [40]. Der Effekt der Annäherung zum Mittelwert ist auch in der medizinischen Literatur seit langem bekannt [41]. Regression zum Mittelwert kann eine Ursache für die klinische Fehleinschätzung sein, dass innerhalb eines Patientenkollektiv Personen mit den extremsten initialen Messwerten am deutlichsten auf eine eingeleitete, vermeintlich spezifische Therapie ansprechen [42]. Dieser Effekt wird für die weite Verbreitung unwirksamer Therapieformen verantwortlich gemacht [43] und ist ein wichtiger Grund für die Fehleinschätzung bezüglich der Wirksamkeit von Behandlungsmaßnahmen. Whitney und Von Korff [44] bemerken zur Regression zum Mittelwert in Zusammenhang mit der Behandlung von Schmerzpatienten: The phenomenon of regression to the mean among patients selfselecting treatment during a flare-up may be important in shaping clinicians beliefs regarding treatment efficacy. The clinician who routinely observes improvement in patients following initiation of pain treatment may attribute the improvement to the treatment rather than to the natural history of the condition. Such faulty reasoning may lead clinicians to regard expensive or risky treatments of limited efficacy as being valuable in the management of the patients they see. Plazeboeffekte. Unter einem Plazebo versteht man nach Shapiro [45] jegliche therapeutische Prozedur (oder die Komponente einer therapeutischen Prozedur), die (a) willentlich durchgeführt wurde, um eine Wirkung zu erreichen, oder (b) unbekannterweise eine Wirkung besitzt, die für die behandelte Erkrankung objektiv ohne spezifische Aktivität auf die Symptome, 15

16 die Erkrankung oder das Syndrom des Patienten ist. Die Vermittlung der Plazeboeffekte erfolgt dabei durch unbewusste Konditionierung (bedingte Reflexe aufgrund positiver therapeutischer Vorerfahrungen), die bewusste Erwartungshaltung des Patienten (einschließlich seiner Therapiepräferenzen [46]), die Art der angewandten Prozedur (einschließlich Applikationsform), den Kontext der Verabreichung sowie die Arzt- Patienten-Beziehung [47]. Man kann daher davon ausgehen, dass der Plazebo-Effekt auch bei einer spezifischen Therapie immer (zusätzlich) beteiligt ist. So legen klinische Experimente, in denen Patienten entweder offen oder verdeckt (zu einem ihnen nicht bekannten Zeitpunkt) Schmerzmittel verabreicht wurden, nahe, dass die zweifelsohne vorhandene spezifischpharmakodynamische Wirkung nichtsteroidaler Antiphlogistika und Opioide geringer ist als gemeinhin angenommen. Neben dem spezifischen Therapiemittel ist der Patient im klinischen Alltag stets auch optischen, olfaktorischen, sensorischen und verbalen Eindrücken ausgesetzt, die im Zusammenklang mit den individuellen Vorerfahrungen, Erwartungen und Hoffnungen des Patienten als psychosozialer Kontext einen starken Einfluss auf die Gesamtwirkung einer Therapie ausüben [48]. Daher wird anstelle von Plazebo-Effekt auch von Kontext-Effekt gesprochen [49]. Begleitende Therapiemaßnahmen. Aufgrund der Wirkung zusätzlicher aktiver Behandlungsmaßnahmen von denen der Therapeut oftmals nichts weiß, weil sie alio loco oder als Selbsttherapie vom Patienten durchgeführt werden kann der auf ihre Wirksamkeit zu beurteilenden Therapie fälschlicherweise ein Erfolg zugeschrieben werden, die diese Behandlungsmaßnahme in Wirklichkeit nicht besitzt. Hawthorne-Effekt. 16

17 Die Bezeichnung Hawthorne-Effekt geht auf eine betriebspsychologische Untersuchung zur Erforschung von Arbeitsbedingungen zurück, die Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre des letzten Jahrhunderts in den Hawthorne-Werken in der Nähe von Chicago durchgeführt wurden [50]: Menschen verhalten sich anders, wenn sie wissen, dass sie bzw. ihr Verhalten beobachtet werden. Daher ist bei Personen, die an wissenschaftlichen Studien teilnehmen, mit veränderten Verhaltensweisen (z.b. veränderten Antworten bei mündlicher oder schriftlicher Befragung) zu rechnen [51]. Dies kann dazu führen, dass in Studien andere Ergebnisse und Schlussfolgerungen erzielt werden als im Alltag. Gefällige Antworten des Patienten (soziale Erwünschtheit). Selektive Symptomschilderungen, Effekte der sozialen Erwünschtheit (befragte Patienten geben Antworten, die ihrer Ansicht nach der Norm entsprechen) oder eine Ja-Sage-Tendenz führen zu Patientenaussagen, die nicht der wirklichen Situation entsprechen. Grund für ein solches Patientenverhalten ist die Bereitschaft von Patienten, sich der Erwartungshaltung der ärztlichen Autorität unterzuordnen, wodurch ihre Aussagen reine Gefälligkeitsauskünften werden können [52]. Weitere Faktoren innerhalb der Arzt-Patient-Beziehung [7]: Selektive Wahrnehmung von Ärzten. Arztwechsel von unzufriedenen Patienten mit damit einhergehendem Informationsverlust. Eine verzerrte Erinnerung von Patienten oder Ärzten [vgl. 31]. Vorteile von nicht-kontrollierten therapiebezogenen Fallbeobachtungen Den vier Nachteilen lassen sich folgende vier Vorteile gegenüberstellen: 17

18 1. Lern- und Lehrcharakter sowie didaktische Interdisziplinarität Fallstudien haben per se ein hohes didaktisches Wertmoment, da sie der klinisch gelebten Praxis entsprechen. Sie bilden überdies eine wesentliche Ergänzung zu den Lehrbüchern, da letztere nur die häufigsten bzw. die klassischen Fallbeschreibungen aus der induktiven Ableitung enthalten. Gegebenenfalls werden einzelne, auffallende Ausnahmen berichtet. In praxi muss in der Regel das Wissen aus den Lehrbüchern wieder auf den individuellen Patienten in seiner Einzigartigkeit heruntergebrochen werden. So nimmt die Kasuistik sowohl in der studentischen Lehre und der postgradualen Weiterbildung als auch in der oft täglichen klinischen Fallbesprechung einen wichtigen Platz ein. Die Tatsache, dass Falldarstellungen in bestimmten medizinischen Fachdisziplinen, darunter der klinischen Mikrobiologie, Toxikologie, Traumatologie, Notfallmedizin, Chirurgie, Psychiatrie, Arbeitsmedizin [15], Pathologie [53] und Zahnmedizin [z. B. 54, 55], für die Aus-, Fortund Weiterbildung eine lange Tradition aufweisen 4, ist ein starker Hinweis dafür, dass man aus personenspezifischen Fällen aus dem klinischen Alltag Nutzen für eigene Patienten ziehen kann, denn [w]enn jeder Fall wirklich anders als alle andere wäre, könnte man aus den bisher gelernten Fällen nicht auf den momentanen schließen. [56]. 5 4 Neben entsprechenden Beobachtungen in Fachzeitschriften (darunter in solch renommierten Journalen wie Lancet und New England Journal of Medicine ) gab es bereits relativ früh Spezialzeitschriften, wie Case Reports. Chicago. Children's Memorial Hospital ( ) und in der Zahnmedizin Periodontal Case Reports ( ). 5 Die wiedergewonnene Bedeutung von interessanten oder ungewöhnlichen klinischen Fallberichten und -serien in der medizinischen Fachliteratur kommt u.a. durch neu gegründete (Online-)Zeitschriften zum Ausdruck, wie Neurocase: Case Studies in Neuropsychology, Neuropsychiatry, and Behavioural Neurology (1995), Pathology Case Review (1996), Case Reports in Gastroenterology (2007), Journal of Medical Case Reports (2007), BMJ Case Reports (2008), Case Reports in Oncology 18

19 Daraus wird ebenso erkennbar, dass die interdisziplinäre Herangehensweise eine typisch kasuistische ist. Als Beispiel sei hier die klinisch-pathologische und kritische Fallanalyse angeführt. Der morphologische Zugang eröffnet eine Perspektivenerweiterung der rein klinischen Betrachtung, die als Lern- und Lehreffekt Klinik und Morphologie zugutekommt. Nicht vergessen werden sollte, dass die analytische Wahrnehmung des Einzelfalls gegenüber einer gruppierten Analyse der einzelnen Krankheitsentität einem analogen Wechsel der Betrachtungsweise entspricht. Interdisziplinäre Fallstudien sind daher für die klassifizierende Analyse unerlässlich, weil durch den mehrdimensionalen Ansatz erst eine ausreichende phänomenologische Breite gegeben ist. Die Sammlung und induktive Analyse der Fallberichte bildet schließlich die Basis der nosologischen Charakterisierung. 2. Beitrag zur Überprüfung der Praxistauglichkeit von Ergebnissen aus kontrollierten Studien Achillesferse speziell der randomisierten Studie, so Wegscheider [38], ist die für das hehre Ziel des unverfälschten Vergleichs häufig in Kauf zu nehmende begrenzte Repräsentativität, die die Generalisierbarkeit der Studienergebnisse beeinträchtigt. So werden in RCTs durch Selektionierung (feste Ein- und Ausschlusskriterien) künstlich homogene Patientengruppen erzeugt. Zudem wird häufig angeführt, dass sich ein individueller Patient von dem Homo statisticus dem Konstrukt eines durch die statistische Auswertung gebildeten durchschnittlichen Studienpatienten unterscheidet [57-59]. Nicht-kontrollierte Fallbeobachtungen können demgegenüber dazu beitragen, Informationen über die Brauchbarkeit der unter kontrollierten Studienbedingungen bereits gewonnenen (und publizierten) Erkenntnisse in der individuellen Behandlungswirklichkeit zu geben (2008), Case Reports in Dermatology (2009), Case Reports in Medicine (2009) und Case Reports in Neurology (2009). 19

20 (externe Validierung) [17]. Gelingt es, die vielfältigen unspezifischen Einflüsse, denen nichtkontrollierte Beobachtungen ausgesetzt sind, zu minimieren, so können die entsprechenden Berichte, veröffentlicht als Kasuistik, Fallserie oder einarmige Verlaufsbeobachtung, die Nutzenbewertung modifizieren [18]. 3. Hinweise auf bislang unbekannte Phänomene Nicht-kontrollierte Beobachtungen sind besonders wertvoll bei der Beschreibung seltener oder neuer Phänomene [60]. Auf diese Weise können sie in verschiedener Hinsicht die Speerspitze der vorhandenen Evidenz ( the first line of evidence ) einnehmen [15]. Neben ihrem potentiellen Nutzen bei der Beschreibung neuer Krankheiten und Syndrome [61], bei der Berichterstattung über bekannte, aber seltene und ungewöhnliche Erkrankungen [vgl. 15, 16] und bei der Darstellung unerwarteter Zusammenhänge zwischen Symptomen, die in einer unerwarteter Kausalbeziehung zueinander stehen könnten [61], können sie, was die Therapie angeht, hilfreich sein bei der Entdeckung neuer Indikationen; bei der Sammlung von Hinweisen auf eine mögliche spezifisch-therapeutische Wirkung [61]; beim Aufspüren von Problemen bezüglich der Therapietreue (Compliance) von Patienten [62]; bei der Erkennung unerwarteter Nebenwirkungen von Behandlungsmaßnahmen [17, 61]; eines der bekanntesten Beispiele in der Medizingeschichte ist der erste Fallbericht in Form eines Leserbriefs über die Teratogenizität von Thalidomid [63]. 4. Quelle für die Generierung von Hypothesen über Therapieverfahren Indem in (oft an der Grenze zwischen bekanntem Wissen und Unsicherheit angesiedelten) fallbezogenen Publikationen über ungewöhnliche und unerwartete Befunde berichtet wird, 20

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Prof. Dr. Günter Ollenschläger Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin,

Mehr

http://www.mig.tu-berlin.de

http://www.mig.tu-berlin.de Management im Gesundheitswesen IV: Gesundheitsökonomische Evaluation Studientypen und Datenquellen; Erfassung und Bewertung von klinischen Ergebnisparametern Querschnittstudie Überblick Studientypen Beobachtungsstudien

Mehr

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Grundlagen klinischer Studien Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine

Mehr

Inhalte des Vortrags

Inhalte des Vortrags Ist disease management evidenzbasiert? Gibt es Nachweise für den Nutzen von strukturierten Betreuungsmodellen? Mag. Alois Alkin Dinghoferstr. 4, 4010 Linz Tel: 0732 / 778371/243 Email: qualitaet@aekooe.or.at

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen 118. Deutscher Ärztetag Frankfurt am Main 12.-15 Mai 2015 TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen Nicole Ernstmann IMVR Abteilung Medizinische Soziologie nicole.ernstmann@uk-koeln.de

Mehr

Versorgungsforschung: ein MUSS für Interdisziplinarität?

Versorgungsforschung: ein MUSS für Interdisziplinarität? Versorgungsforschung: ein MUSS für Interdisziplinarität? Tanja Stamm Medizinische Universität Wien, Abt. f. Rheumatologie FH Campus Wien, Department Gesundheit, Ergotherapie & Health Assisting Engineering

Mehr

Health Technology Assessment (HTA) vom Market Access zum Market Success Medical Valley Talk 10.03.2011 Inhalt Aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik Bedeutung von HTA für Kostenerstattung Prospective

Mehr

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

Wissenschaftliche Studien über QI GONG

Wissenschaftliche Studien über QI GONG Wissenschaftliche Studien über QI GONG Im asiatischen Raum wird Qi Gong schon seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich wissenschaftlich untersucht. Wissenschaftliche Fakten untermauern somit die Wirksamkeit

Mehr

Students intentions to use wikis in higher education

Students intentions to use wikis in higher education Students intentions to use wikis in higher education Christian Kummer WI2013, 27.02.2013 Motivation Problem Web 2.0 changed the way that students search for, obtain, and share information Uncertainty about

Mehr

Mediziner nur noch Ärzte oder auch noch Forscher?

Mediziner nur noch Ärzte oder auch noch Forscher? Mediziner nur noch Ärzte oder auch noch Forscher? Prof. em. Dr. med. Peter Meier-Abt, Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) Basel Erfolge von Wissenschaften und Innovationen

Mehr

Field Librarianship in den USA

Field Librarianship in den USA Field Librarianship in den USA Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Vorschau subject librarians field librarians in den USA embedded librarians das amerikanische Hochschulwesen Zukunftsperspektiven

Mehr

Preise für innovative Arzneimittel Kommt das System an seine Grenzen?

Preise für innovative Arzneimittel Kommt das System an seine Grenzen? AOK-Forum live Potsdam, 28. April 2015 Preise für innovative Arzneimittel Kommt das System an seine Grenzen? Wolf-Dieter Ludwig Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ); HELIOS Klinikum

Mehr

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Die revidierte Fassung der Deklaration von Helsinki, Fortaleza 2013 des Weltärztebundes

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Die revidierte Fassung der Deklaration von Helsinki, Fortaleza 2013 des Weltärztebundes Die revidierte Fassung der Deklaration von Helsinki, Fortaleza 2013 des Weltärztebundes Urban Wiesing WORLD MEDICAL ASSOCIATION DECLARATION OF HELSINKI Adopted by the 18th WMA General Assembly, Helsinki,

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

Entscheidungsunterstützung durch Big Data. Perspektiven und Chancen für die Zukunft. Holger Cordes. Chief Operations Officer, Cerner Europe

Entscheidungsunterstützung durch Big Data. Perspektiven und Chancen für die Zukunft. Holger Cordes. Chief Operations Officer, Cerner Europe Entscheidungsunterstützung durch Big Data Perspektiven und Chancen für die Zukunft Holger Cordes Chief Operations Officer, Cerner Europe Enorme Beschleunigung der Wissensgewinnung Medizinisches Wissen

Mehr

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Prof. Dr. med. Dr. phil. Daniel Strech Juniorprofessor für Medizinethik Institut für Geschichte, Ethik & Philosophie der Medizin

Mehr

Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin

Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin EBM, DMP und Leitlinien: Verlust der Therapiefreiheit oder Chance für die Allgemeinmedizin? A. C. Sönnichsen Institut für Allgemein-,

Mehr

Informationssysteme im Gesundheitswesen. Institut für Medizinische Informatik

Informationssysteme im Gesundheitswesen. Institut für Medizinische Informatik Informationssysteme im Gesundheitswesen Institut für Medizinische Informatik Informationssysteme im Gesundheitswesen Organisatorisches Organisatorisches Vertiefungsmodul für Wirtschaftsinformatikstudenten

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Ernährung bei akuter Pankreatitis: Was gibt es Neues?

Ernährung bei akuter Pankreatitis: Was gibt es Neues? Ernährung bei akuter Pankreatitis: Was gibt es Neues? Prof. Dr J. Ockenga Medizinische Klinik II Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie & Ernährungsmedizin Klinikum Bremen Mitte DGEM/ESPEN, Guidelines

Mehr

Klinische chirurgische Forschung in Deutschland. Biometrie in der Chirurgischen Forschung 13.09.2006 Leipzig C. M. Seiler

Klinische chirurgische Forschung in Deutschland. Biometrie in der Chirurgischen Forschung 13.09.2006 Leipzig C. M. Seiler Klinische chirurgische Forschung in Deutschland Biometrie in der Chirurgischen Forschung 13.09.2006 Leipzig C. M. Seiler Hintergrund Chirurgie 5-24 % aller Therapien in der Chirurgie basieren auf Ergebnissen

Mehr

Staatenübergreifende Ärzteausbildung Peter Dieter President of AMSE (Association of Medical Schools in Europe)

Staatenübergreifende Ärzteausbildung Peter Dieter President of AMSE (Association of Medical Schools in Europe) Staatenübergreifende Ärzteausbildung Peter Dieter President of AMSE (Association of Medical Schools in Europe) Peter Dieter, 20. Juni 2014, omft, Frankfurt 1 AMSE Association of Medical Schools in Europe

Mehr

EBM und Gutachten. Prof. Dr. Bernward Ulrich (Chirurg) Ärztlicher Direktor Sana-Krankenhaus Düsseldorf-Gerresheim. 7. März 2009. B.

EBM und Gutachten. Prof. Dr. Bernward Ulrich (Chirurg) Ärztlicher Direktor Sana-Krankenhaus Düsseldorf-Gerresheim. 7. März 2009. B. EBM und Gutachten Prof. Dr. Bernward Ulrich (Chirurg) Ärztlicher Direktor Sana-Krankenhaus Düsseldorf-Gerresheim 7. März 2009 Gutachten Anforderungsprofil Fachkompetenz des Sachverständigen keine überzogenen

Mehr

Was wirkt? Frühintervention aus wissenschaftlicher Sicht Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre Hans-Jürgen Rumpf Universität zu Lübeck Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) ggmbh Forschungsgruppe

Mehr

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment.

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. 5th Congenital Hyperinsulinism International Family Conference Milan, September 17-18 Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. PD Dr. Thomas Meissner

Mehr

It's just a laboratory, it is not your life.

It's just a laboratory, it is not your life. It's just a laboratory, it is not your life. Stressors and starting points for health promoting interventions in medical school from the students perspective: a qualitative study. 20.04.2015 Thomas Kötter,

Mehr

Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn. Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus

Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn. Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus Patient-reported outcomes welche Indikatoren machen Sinn in der Qualitätssicherung der Versorgung psychischer Erkrankungen? Dr. Ulrich Reininghaus Patient-Reported Outcomes (PROs) PROs: vom Patienten berichtete

Mehr

Aufnahmeuntersuchung für Koi

Aufnahmeuntersuchung für Koi Aufnahmeuntersuchung für Koi Datum des Untersuchs: Date of examination: 1. Angaben zur Praxis / Tierarzt Vet details Name des Tierarztes Name of Vet Name der Praxis Name of practice Adresse Address Beruf

Mehr

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge

Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Designforschung: Vielfalt, Relevanz, Ideologie Facetten von Designforschung Einblicke in den Stand der Dinge Hans Kaspar Hugentobler Master of Design Diplom-Kommunikationswirt Bremen

Mehr

«Zukunft Bildung Schweiz»

«Zukunft Bildung Schweiz» «Zukunft Bildung Schweiz» Von der Selektion zur Integration Welche Art von Schule wirkt sich positiv auf eine «gute» zukünftige Gesellschaft aus? Eine Schwedische Perspektive. Bern 16-17.06.2011 Referent:

Mehr

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens

Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens Anleitung für Backup und Absenden des Fragebogens 1) Für den Zugriff auf die Backup Optionen und Absenden des Fragebogens, Klicken Sie auf "Mailen", die sich auf der letzten Seite des Dokuments : 2) Ein

Mehr

Entwicklung und Evaluation eines interaktiven Informationssystems für Patienten/innen mit chronischen Erkrankungen

Entwicklung und Evaluation eines interaktiven Informationssystems für Patienten/innen mit chronischen Erkrankungen Entwicklung und Evaluation eines interaktiven Informationssystems für Patienten/innen mit chronischen Erkrankungen Nina Weymann, Martin Härter, Jörg Dirmaier Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut

Mehr

Die nächsten zehn Jahre Sicht der Wissenschaft

Die nächsten zehn Jahre Sicht der Wissenschaft Die nächsten zehn Jahre Sicht der Wissenschaft Martin Scherer Quelle: IQWIG Jubiläumsheft Aus dem IQWIG-Jubiläumsheft Ist das ungeliebte Kind denn am Ende schon nach zehn Jahren erwachsen geworden? Vielleicht

Mehr

Akupunktur bei chronischen Schmerzen Was bedeuten die Forschungsergebnisse für die Praxis?

Akupunktur bei chronischen Schmerzen Was bedeuten die Forschungsergebnisse für die Praxis? Akupunktur bei chronischen Schmerzen Was bedeuten die Forschungsergebnisse für die Praxis? Claudia M. Witt, MD, MBA Professorin und Direktorin Institut für komplementäre und integrative Medizin UniversitätsSpital

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

Informationsmanagement in der Praxis des IQWiG Anforderungen und Perspektiven. Jürgen Windeler

Informationsmanagement in der Praxis des IQWiG Anforderungen und Perspektiven. Jürgen Windeler Informationsmanagement in der Praxis des IQWiG Anforderungen und Perspektiven Jürgen Windeler Das IQWiG ist ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das Nutzen und Schaden medizinischer Maßnahmen

Mehr

Selbstkritik und neue Horizonte: Transparenz in der Psychologie

Selbstkritik und neue Horizonte: Transparenz in der Psychologie Forum klinische Forschung / Recherche Clinique 30.1.2013, Schweizer Nationalfonds / Fonds National Suisse Selbstkritik und neue Horizonte: Transparenz in der Psychologie Mirjam A. Jenny Max Planck Institut

Mehr

Integrative Medizin. Markus Granzow. Heilpraktiker und Dozent für TCM Akademie für Naturheilkunde, Basel Praxis für chinesische Medizin, Binningen

Integrative Medizin. Markus Granzow. Heilpraktiker und Dozent für TCM Akademie für Naturheilkunde, Basel Praxis für chinesische Medizin, Binningen Integrative Medizin Markus Granzow Heilpraktiker und Dozent für TCM Akademie für Naturheilkunde, Basel Praxis für chinesische Medizin, Binningen Was heisst integrativ? Duden eine Integration darstellend

Mehr

Der deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte

Der deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte Begriffe/Grundlagen zum Thema Homöopathie finden Sie z.b. unter: http://www.dzvhae.de/ Der deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte Was ist Homöopathie? Die Homöopathie Die Homöopathie ist eine Arzneitherapie,

Mehr

Englisch. Schreiben. 18. September 2015 HTL. Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung. Name: Klasse/Jahrgang:

Englisch. Schreiben. 18. September 2015 HTL. Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung. Name: Klasse/Jahrgang: Name: Klasse/Jahrgang: Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung HTL 18. September 2015 Englisch (B2) Schreiben Hinweise zum Beantworten der Fragen Sehr geehrte Kandidatin,

Mehr

Komplementärmedizin. Reinhard Saller. [Art. 118a (neu) Komplementärmedizin] Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer. Komplementärmedizin.

Komplementärmedizin. Reinhard Saller. [Art. 118a (neu) Komplementärmedizin] Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer. Komplementärmedizin. Komplementärmedizin Reinhard Saller [Art. 118a (neu) Komplementärmedizin] Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin. Abstimmung 17.5.2009

Mehr

Szenariotechnikin der Entwicklung von Gesundheitssystemen

Szenariotechnikin der Entwicklung von Gesundheitssystemen Szenariotechnikin der Entwicklung von Gesundheitssystemen Priv.-Doz. Dr. med. Horst Christian Vollmar, MPH 20.10.2014, Berlin PD Dr. Horst Christian Vollmar, MPH Seite 1 Zu meiner Person FA für Allgemeinmedizin,

Mehr

Voraussetzungen für die Implementierung

Voraussetzungen für die Implementierung Rolf Kreienberg AGENDA Hintergrund Voraussetzungen für die Implementierung von Leitlinien Implementierung technische und soziale Innovationen berücksichtigen Evaluation von Leitlinien woran messen wir

Mehr

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå=

p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= p^db=`oj===pìééçêíáåñçêã~íáçå= Error: "Could not connect to the SQL Server Instance" or "Failed to open a connection to the database." When you attempt to launch ACT! by Sage or ACT by Sage Premium for

Mehr

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext Frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext für externe Sachverständige () 1 Allgemeine Informationen Im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes

Mehr

DVMD Tagung Hannover 2011

DVMD Tagung Hannover 2011 DVMD Tagung Hannover 2011 Vorstellung der Bachelorarbeit mit dem Thema Schwerwiegende Verstöße gegen GCP und das Studienprotokoll in klinischen Studien - Eine vergleichende Analyse der Regularien der EU-Mitgliedsstaaten

Mehr

Beurteilen Ärzte Therapieergebnisse anders als Studenten?

Beurteilen Ärzte Therapieergebnisse anders als Studenten? Ch. Damur, J. Steurer Schweiz Med Wochenschr 2000;130:171 6 Peer reviewed article Medizinische Poliklinik, Departement für Innere Medizin, Universitätsspital Zürich Originalarbeit Beurteilen Ärzte Therapieergebnisse

Mehr

Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM)

Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM) Methoden der evidenzbasierten Medizin (EbM) Dr. Frank Verheyen WINEG (Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) WINEG Summer School 2013 3. September 2013, Hamburg

Mehr

Experiment vs. Beobachtungsstudie. Randomisiertes, kontrolliertes Experiment

Experiment vs. Beobachtungsstudie. Randomisiertes, kontrolliertes Experiment Experiment vs. Beobachtungsstudie Randomisiertes, kontrolliertes Experiment Ursache und Wirkung Opfer durch Ertrinken 2 Ursache und Wirkung Opfer durch Ertrinken Eisverkauf 3 Ursache und Wirkung Opfer

Mehr

Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions. Prognosemärkte Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes.

Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions. Prognosemärkte Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbes. Prediction Market, 28th July 2012 Information and Instructions S. 1 Welcome, and thanks for your participation Sensational prices are waiting for you 1000 Euro in amazon vouchers: The winner has the chance

Mehr

Fallsammlung mit IHE TCE. AHLERS C, WUNDER K, SCHNEIDER J, DÜBER C, MILDENBERGER P

Fallsammlung mit IHE TCE. AHLERS C, WUNDER K, SCHNEIDER J, DÜBER C, MILDENBERGER P Fachübergreifender Einsatz einer Fallsammlung mit IHE TCE. AHLERS C, WUNDER K, SCHNEIDER J, DÜBER C, MILDENBERGER P Situation Konventionelle Filmarchive sind obsolet Auch für Lehre und Weiterbildung werden

Mehr

Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an!

Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an! Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an! Norbert Donner-Banzhoff Abteilung für Allgemeinmedizin Universität Marburg EbM-Jahrestagung Berlin 2011 Von der kollektiven und der individuellen

Mehr

Komplementäre und alternative Therapiemethoden

Komplementäre und alternative Therapiemethoden Komplementäre und alternative Therapiemethoden M.W. Beckmann Inanspruchnahme komplementärer Therapien bei Brustkrebs 78% mindestens eine Therapiemethode 43% zwei oder mehr 23% drei oder mehr (außer Physiotherapie)

Mehr

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf.

Extract of the Annotations used for Econ 5080 at the University of Utah, with study questions, akmk.pdf. 1 The zip archives available at http://www.econ.utah.edu/ ~ ehrbar/l2co.zip or http: //marx.econ.utah.edu/das-kapital/ec5080.zip compiled August 26, 2010 have the following content. (they differ in their

Mehr

Eckpunkte des sog.rheumavertrages

Eckpunkte des sog.rheumavertrages Eckpunkte des sog.rheumavertrages Titel: Vereinbarung zur Förderung der wirtschaftlichen Verordnung von Arzneimitteln in der Therapie der rheumatoiden Arthritis gemäß 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V Rahmenvertrag

Mehr

Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung

Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen um anerkannte Behandlungsleitlinien umsetzen zu können? NICE Guidelines, Wiener Konsensus AN Telefonumfrage

Mehr

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Sturzprävention im häuslichen Umfeld Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Gesund und aktiv Älterwerden in Deutschland Berlin, 27. November 2012 Der HTA-Bericht Auftrag: Welchen Effekt haben Maßnahmen

Mehr

Interdisziplinäres Forensisches Kolloquium Bereich Versicherungsmedizin, 18. März 2014

Interdisziplinäres Forensisches Kolloquium Bereich Versicherungsmedizin, 18. März 2014 Interdisziplinäres Forensisches Kolloquium Bereich Versicherungsmedizin, 18. März 2014 Forensisch Psychiatrische Klinik Basel «SORGFALT UND HAFTPFLICHT IN DER PSYCHIATRIE» 1 Interdisziplinäres Forensisches

Mehr

Health Technology Assessment Einleitung, Geschichte, Terminologie, Nutzergruppen, Versorgungsproblematik

Health Technology Assessment Einleitung, Geschichte, Terminologie, Nutzergruppen, Versorgungsproblematik Health Technology Assessment Einleitung, Geschichte, Terminologie, Nutzergruppen, Versorgungsproblematik Dr. med H.-P. Dauben Allgemeine Einführung Was ist Health Technology Assessment? Health - Gesundheit

Mehr

Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung

Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung www.pei.de Jan Müller-Berghaus Disclaimer The views expressed in this presentation are my personal views and may

Mehr

Haftungsfragen beim Cloud Computing

Haftungsfragen beim Cloud Computing Mag. Martin Schiefer, Dr. Ralf Blaha LL.M. Haftungsfragen beim Cloud Computing Haftungsfragen beim Cloud Computing Risiken beim Cloud Computing 2 Ihre Daten sind bei uns sicher. (https://trust.salesforce.com/trust/de/)

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber

A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig, F. Sinner, B. Rønn, M. Zdravkovic, T. R. Pieber Proportional ose Response Relationship and Lower Within Patient Variability of Insulin etemir and NPH Insulin in Subjects With Type 1 iabetes Mellitus A. Wutte, J. Plank, M. Bodenlenz, C. Magnes, W. Regittnig,

Mehr

Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann

Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann 1980 1990 2000 2010 + ++ +++ +++ Qualitäts-Management + ++ +++ Klinisches Risiko-Management + ++ Patientensicherheits-Man.

Mehr

Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern

Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern Post-Market-Surveillance & PMCF Wann ist eine PMCF-Studie angezeigt? PD Dr. med. Ulrich Matern Das Gesetz Clinical investigations shall be performed unless it is duly justified to rely on existing clinical

Mehr

Eine ISO-Norm für Wissensmanagement?

Eine ISO-Norm für Wissensmanagement? Eine ISO-Norm für Wissensmanagement? 09.12.2014 von Christian Katz Die aktuelle Revision der ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) lädt ein, über die Harmonisierung aller Managementsystem-Normen nachzudenken:

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Case Management in Versicherungen die Evidenzlage. Survey Case Management in der Schweiz. Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz

Case Management in Versicherungen die Evidenzlage. Survey Case Management in der Schweiz. Vergleich: Systematischer Review / Situation Schweiz Case Management in Versicherungen die Evidenzlage Regina Kunz Stefan Schandelmaier S.C.Anna Burkhardt Wout DeBoer Übersicht Systematischer Review zum Thema Inhalt + Ergebnisse Survey Case Management in

Mehr

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1

Exercise (Part XI) Anastasia Mochalova, Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik, Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt 1 Exercise (Part XI) Notes: The exercise is based on Microsoft Dynamics CRM Online. For all screenshots: Copyright Microsoft Corporation. The sign ## is you personal number to be used in all exercises. All

Mehr

WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht. Mittwoch, 13. Januar 2010. Pandemie - Teil X

WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht. Mittwoch, 13. Januar 2010. Pandemie - Teil X Ministerium für,,, und WS 2009/2010 Vorlesung - Spezielles Arzneimittelrecht Mittwoch, 13. Januar 2010 Pandemie - Teil X -Dr. Michael Cramer-2010-01-13 Folie 1 Ministerium für,,, und Klinische Prüfungen

Mehr

Wie agil kann Business Analyse sein?

Wie agil kann Business Analyse sein? Wie agil kann Business Analyse sein? Chapter Meeting Michael Leber 2012-01-24 ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H. Alser Str. 4/Hof 1 A-1090 Wien Tel.: +43 1 409 58 90 www.anecon.com office@anecon.com

Mehr

Begleitmedikation bei gefäßkranken Patienten Was ist evidenzbasiert? N. Attigah Klinischer Abend 27.07.2007 Therapieerfolg -Strenge Indikation -Akkurate OP-Technik -Konsequente Nachsorge -(Best Medical

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

Moderne Diabetestherapie evidence based medicine oder managed care? Martin Pfohl

Moderne Diabetestherapie evidence based medicine oder managed care? Martin Pfohl Moderne Diabetestherapie evidence based medicine oder managed care? Martin Pfohl Med. Klinik I EVK Bethesda GmbH Duisburg Evidence based medicine Medizinische Entscheidungen aufgrund von evidence ärztlicher

Mehr

Übersicht. Risikomanagement und QM: no risk no fun? Risikomanagement als Teil des Qualitätsmanagements C. Thomeczek

Übersicht. Risikomanagement und QM: no risk no fun? Risikomanagement als Teil des Qualitätsmanagements C. Thomeczek Ärztliches Zentrum für r Qualität t in der Medizin Gemeinsame Einrichtung von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung Risikomanagement und QM: no risk no fun? Risikomanagement als Teil

Mehr

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung BIOTRONIK // Cardiac Rhythm Management Herzschrittmacher mit Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung VDE MedTech 2013 26. September

Mehr

Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH

Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH Qualitätsinstitute im internationalen Vergleich Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin, BerlinHECOR - Gesundheitsökonomisches Zentrum Berlin

Mehr

Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan

Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan Possible Solutions for Development of Multilevel Pension System in the Republic of Azerbaijan by Prof. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer Introduction Multi-level pension systems Different approaches Different

Mehr

Aktionsbündnis Patientensicherheit

Aktionsbündnis Patientensicherheit 00qm\rm\AktPS\konz1.cdr Aktionsbündnis Patientensicherheit und das Institut für Patientensicherheit Symposium Fehlermanagement und Patientensicherheit Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Mehr

KURZANLEITUNG. Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich?

KURZANLEITUNG. Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich? KURZANLEITUNG Firmware-Upgrade: Wie geht das eigentlich? Die Firmware ist eine Software, die auf der IP-Kamera installiert ist und alle Funktionen des Gerätes steuert. Nach dem Firmware-Update stehen Ihnen

Mehr

Praktikum Entwicklung von Mediensystemen mit ios

Praktikum Entwicklung von Mediensystemen mit ios Praktikum Entwicklung von Mediensystemen mit ios WS 2011 Prof. Dr. Michael Rohs michael.rohs@ifi.lmu.de MHCI Lab, LMU München Today Heuristische Evaluation vorstellen Aktuellen Stand Software Prototyp

Mehr

TMF projects on IT infrastructure for clinical research

TMF projects on IT infrastructure for clinical research Welcome! TMF projects on IT infrastructure for clinical research R. Speer Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF) e.v. Berlin Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF)

Mehr

Medienorientierung: Eckenstein-Geigy Professur für Pädiatrische Pharmakologie

Medienorientierung: Eckenstein-Geigy Professur für Pädiatrische Pharmakologie Medienorientierung: Eckenstein-Geigy Professur für Pädiatrische Pharmakologie Mittwoch, 25. Juni 2014 Bibliothek UKBB (4. OG), Spitalstrasse 33, Basel Programm 10.00 Uhr Begrüssung Dr. med. Conrad E. Müller,

Mehr

Wissensmanagement als Schlüssel zu integrierter Versorgung und Systemmedizin

Wissensmanagement als Schlüssel zu integrierter Versorgung und Systemmedizin Wissensmanagement als Schlüssel zu integrierter Versorgung und Systemmedizin Dr. Klaus Heumann Biomax Informatics AG www.biomax.com Biomax Steckbrief - Wissensmanagement Seit mehr als 15 Jahren weltweit

Mehr

Offene Kommunikation, auch in den heikelsten Situationen

Offene Kommunikation, auch in den heikelsten Situationen Offene Kommunikation, auch in den heikelsten Situationen aus rechtsmedizinischer Sicht Prof. U. Zollinger, Co-Direktor Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern zollinger@irm.unibe.ch Copyright: Anna

Mehr

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung B.A. Sozialwissenschaften Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung Modulverantwortung Modulverantwortlich für die Methoden der empirischen Sozialforschung in Marburg

Mehr

Einführung in die Wissensverarbeitung und Data Mining

Einführung in die Wissensverarbeitung und Data Mining Einführung in die Wissensverarbeitung und Data Mining Peter Becker FH Bonn-Rhein-Sieg Fachbereich Angewandte Informatik!" $# Vorlesung Wintersemester 2001/02 1. Einführung Vorbemerkungen 1 Einführung Vorbemerkungen

Mehr

The poetry of school.

The poetry of school. International Week 2015 The poetry of school. The pedagogy of transfers and transitions at the Lower Austrian University College of Teacher Education(PH NÖ) Andreas Bieringer In M. Bernard s class, school

Mehr

Beschwerdemanagement / Complaint Management

Beschwerdemanagement / Complaint Management Beschwerdemanagement / Complaint Management Structure: 1. Basics 2. Requirements for the implementation 3. Strategic possibilities 4. Direct Complaint Management processes 5. Indirect Complaint Management

Mehr

Continuous Auditing eine gut gemeinte aber schlechte Idee kommt zurück

Continuous Auditing eine gut gemeinte aber schlechte Idee kommt zurück Continuous Auditing eine gut gemeinte aber schlechte Idee kommt zurück Michel Huissoud Lic.iur, CISA, CIA 5. November 2012 - ISACA/SVIR-Fachtagung - Zürich Überwachung Continuous Monitoring Continuous

Mehr

Algorithms for graph visualization

Algorithms for graph visualization Algorithms for graph visualization Project - Orthogonal Grid Layout with Small Area W INTER SEMESTER 2013/2014 Martin No llenburg KIT Universita t des Landes Baden-Wu rttemberg und nationales Forschungszentrum

Mehr

Cloud Computing ein Risiko beim Schutz der Privatsphäre??

Cloud Computing ein Risiko beim Schutz der Privatsphäre?? Cloud Computing ein Risiko beim Schutz der Privatsphäre?? Prof. Johann-Christoph Freytag, Ph.D. Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) Humboldt-Universität zu Berlin Xinnovations 2012 Berlin, September

Mehr

Cluster Health Care Economy has been established in 2008 Regional approach to develop health care industries Head of the cluster is Ms.

Cluster Health Care Economy has been established in 2008 Regional approach to develop health care industries Head of the cluster is Ms. How to develop health regions as driving forces for quality of life, growth and innovation? The experience of North Rhine-Westphalia Dr. rer. soc. Karin Scharfenorth WHO Collaborating Centre for Regional

Mehr

H. Enke, Sprecher des AK Forschungsdaten der WGL

H. Enke, Sprecher des AK Forschungsdaten der WGL https://escience.aip.de/ak-forschungsdaten H. Enke, Sprecher des AK Forschungsdaten der WGL 20.01.2015 / Forschungsdaten - DataCite Workshop 1 AK Forschungsdaten der WGL 2009 gegründet - Arbeit für die

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Sir Archibald L. Cochrane

Sir Archibald L. Cochrane Die Cochrane Collaboration und der Review Manager (RevMan) Tutorial Software zur Durchführung von Metaanalysen 55. GMDS-Jahrestagung, 05.09.2010, Mannheim Joerg Meerpohl, DCZ email: meerpohl@cochrane.de

Mehr

Aber genau deshalb möchte ich Ihre Aufmehrsamkeit darauf lenken und Sie dazu animieren, der Eventualität durch geeignete Gegenmaßnahmen zu begegnen.

Aber genau deshalb möchte ich Ihre Aufmehrsamkeit darauf lenken und Sie dazu animieren, der Eventualität durch geeignete Gegenmaßnahmen zu begegnen. NetWorker - Allgemein Tip 618, Seite 1/5 Das Desaster Recovery (mmrecov) ist evtl. nicht mehr möglich, wenn der Boostrap Save Set auf einem AFTD Volume auf einem (Data Domain) CIFS Share gespeichert ist!

Mehr