FAIRTRADE REICHWEITE UND WIRKUNG ZAHLEN, FAKTEN, STUDIEN MONITORING-BERICHT, FAIRTRADE INTERNATIONAL

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1 FAIRTRADE REICHWEITE UND WIRKUNG ZAHLEN, FAKTEN, STUDIEN MONITORING-BERICHT, FAIRTRADE INTERNATIONAL 2012 Vierte Ausgabe

2 Copyright: Fairtrade Labelling Organizations International e.v., 2012 Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Publikation darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Fairtrade International weder ganz noch teilweise, in keiner Form und durch kein Mittel (elektronisch, mechanisch, durch Fotokopie, Aufzeichnung oder andere Mittel) verwendet, vervielfältigt oder übertragen werden. Die hier zur Verfügung gestellten Daten und Fakten dienen ausschließlich Informationszwecken. Fairtrade International gewährt das Nutzungsrecht für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch ohne jegliche Rechte auf Weiterverkauf oder Weiterverbreitung der Informationen oder auf die Zusammenstellung neuer oder aus diesem Bericht abgeleiteter Werke.

3 INHALT 1. Einleitung: Über diesen Bericht Woher stammen die Daten in diesem Bericht? Erhebungsbereich und Vollständigkeit der Daten Vertraulichkeit der Daten Genauigkeit der Daten und Grenzen der Datenerfassung Haftungsausschluss Anmerkungen zu den Daten Dank Kurzbericht und wichtigste Daten auf einem Blick Die Fairtrade-Produzenten Wie viele Kleinbauern und Arbeiter gibt es 2011 im Fairtrade-System? Auf welche Länder und Regionen sind die Fairtrade-Kleinbauern und -Arbeiter verteilt? Wie hat sich die Zahl der Kleinbauern und Arbeiter in den verschiedenen Regionen entwickelt? Kleinbauern und Arbeiter in den verschiedenen Produktkategorien Arbeiter im Fairtrade-System Frauen im Fairtrade-System Fairtrade und junge Menschen Die Fairtrade-Produzentenorganisationen Wie viele Fairtrade-zertifizierte Produzentenorganisationen gibt es 2011? Verteilung der Fairtrade-Produzentenorganisationen auf die verschiedenen Regionen Verteilung der Fairtrade-Produzentenorganisationen in den verschiedenen Produktkategorien Größe der Produzentenorganisationen 38

4 5. Fairtrade-Produktion und Fairtrade-Verkäufe Fairtrade-Produktionskapazitäten Fairtrade-Verkaufsvolumen und Fairtrade-Verkaufserlöse Welche Anteile der gesamten Verkaufsvolumen wurden laut Produzentenberichten zu Fairtrade-Bedingungen verkauft? Wie viel Anbaufläche steht unter Fairtrade-Produktion? Kleinbauern bei Fairtrade: durchschnittliche Anbauflächen pro Produkt und Region Bio- und andere Zertifizierungen Die Fairtrade-Prämie Wie hoch waren die Fairtrade-Prämieneinnahmen ? Wofür wurden diese Prämieneinnahmen verwendet? Fairtrade-Produkte im Fokus: Kaffee, Bananen, Kakao, Tee, Zucker und Baumwolle Zahlen und Fakten: Fairtrade-Kaffee Zahlen und Fakten: Fairtrade-Bananen Zahlen und Fakten: Fairtrade-Kakao Zahlen und Fakten: Fairtrade-Tee Zahlen und Fakten: Fairtrade-Zucker Zahlen und Fakten: Fairtrade-Baumwolle Fairtrade-Regionen im Fokus Fairtrade in Afrika und Mittlerer Osten Fairtrade in Asien und Ozeanien Fairtrade in Lateinamerika und Karibik

5 01. EINLEITUNG: ÜBER DIESEN BERICHT

6 6 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Fairtrade International verfolgt die Entwicklung der Produzenten im Fairtrade-System durch regelmäßige, im Jahresrhythmus durchgeführte Datenerhebungen. In dieser vierten Ausgabe des Fairtrade-Monitoring- Berichtes wurden Daten zusammengefasst, die im Laufe des Jahres 2011 innerhalb der Fairtrade-zertifizierten Produzentenorganisationen gesammelt wurden. Um die Reichweite und den Stellenwert von Fairtrade bes ser erfassen und bewerten zu können, greift dieser Bericht auf bestimmte Leistungsindikatoren (KPI s, Key Performance Indicators) zurück und gibt dieses Jahr zum ers - ten Mal auch einen Einblick in die Ergebnisse jüngster wissenschaftlicher Studien, die die langfristige Wirkung von Fairtrade belegen. Die Ergebnisse dieses Monitoring- und Evaluationsverfahrens dienen allen Beteiligten im Fairtrade-System als Informationsquelle und als Richtschnur bei wichtigen Entscheidungen. Sie sind Indikatoren, um unsere Leistung hinsichtlich unseres Zieles zu bewerten, die Wirkung von Fairtrade für Kleinbauern und Arbeiter in Entwicklungsländern stärker und umfassender werden zu lassen. Regelmäßiges Monitoring und Evaluation zeigen uns auf, in welchen Bereichen wir bereits gute Leistungen erbringen und in welchen Bereichen wir noch vor Herausforderungen stehen. Diese Herausforderungen zu kennen, versetzt uns in die Lage, die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Wir Fairtrade International veröffentlichen diese Informationen im Rahmen unserer Selbstverpflichtung zu Transparenz, Offenheit und dem Austausch von Informationen mit unseren Partnern und Unterstützern. Wir erkennen an, dass es einige Defizite in der Verlässlichkeit und Vollständigkeit der Daten gibt und sind bemüht, auf diese Defizite sofern bekannt hinzuweisen. Wir hoffen, dass dieser Bericht für Sie und Ihre Arbeit aufschlussreich und nützlich ist und freuen uns über konstruktives Feedback. 1.1 Woher stammen die Daten in diesem Bericht? Die Daten in diesem Bericht stammen aus drei Hauptquellen. Informationen über die Anzahl und die geographische Verteilung der verschiedenen Produzentenorganisationstypen im Fairtrade-System stammen aus der Zertifizierungs-Datenbank der FLO-CERT GmbH dem Zertifizierungsorgan von Fairtrade. Für diesen Bericht wurde der Status der oben genannten Indikatoren zum Ende des Jahres 2011 abgerufen. Da einige dieser Organisationen für mehrere Produkte zertifiziert sind, unterscheiden wir zwischen zertifizierten Produzentenorganisationen und Produkt-Zertifizierungen. Die Datenbank der FLO-CERT GmbH liefert auch Informationen zur Anzahl der Fairtrade-Produkt-Zertifizierungen. Um ein möglichst genaues Bild der Entwicklung von Fairtrade im Süden zu erhalten, beauftragt Fairtrade International die FLO-CERT GmbH, während der regelmäßig durchgeführten Fairtrade-Kontrollen (Fairtrade-Audits) Daten für die unten aufgeführten Leistungsindikatoren zu sammeln, die Auskunft über die aktuelle Situation und die Entwicklung der Fairtrade-Produzentenorganisationen geben. Die Fairtrade-Audit-Berichte stellen damit die zweite Datenquelle für die Auswertungen in diesem Monitoring-Bericht dar. Box 1.1 Leistungsindikatoren für diesen Bericht Für die folgenden Indikatoren wurden im Rahmen der Fairtrade-Audits Daten erhoben: A Anzahl der verschiedenen Produzentenorganisationen im Fairtrade-System A Anzahl der Kleinbauern und Arbeiter in Fairtrade-zertifizierten Produzentenorganisationen A Anzahl und Art weiterer Zertifizierungen dieser Organisationen A Geschlechterverteilung unter den Kleinbauern und Arbeitern A Anbauflächen für Fairtrade-zertifizierte Produkte A Produktionsvolumen gesamt

7 7 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 A Verhältnis Bio/konventionell des Produktionsvolumens A Verkaufsvolumen gesamt A Verkaufserlöse gesamt A Fairtrade-Verkaufsvolumen A Fairtrade-Verkaufserlöse A Fairtrade-Prämieneinnahmen A Verwendung der Fairtrade-Prämieneinnahmen Die erhobenen Daten können für jeden Indikator pro Land, Region, Produkt oder Organisationstyp zusammengefasst und ausgewertet werden. In diesen Monitoring-Bericht sind alle Fairtrade-Audit-Berichte eingeflossen, die zwischen März 2011 und Februar 2012 erstellt wurden. Für Produzentenorganisationen, in denen innerhalb dieser Zeitspanne kein Audit durchgeführt wurde, wurden Daten aus den Audit-Berichten von 2010 oder in wenigen Fällen von 2009 verwendet. 81 Prozent der Daten für diesen Monitoring-Bericht stammen aus Audit-Berichten von 2011 oder 2012 (siehe Tabelle 1.1). Zusätzlich zu diesen jährlichen Datenerhebungen geben Fairtrade International und die Fairtrade-Siegelinitiativen verschiedener Länder regelmäßig unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zur Entwicklung der Produzenten im Fairtrade-System in Auftrag. Diese über die Indikatoren für unseren jährlichen Monitoring-Bericht hinausgehenden Untersuchungen führen zu einem noch besseren Verständnis der Wirkung, die Fairtrade auf die Lebensumstände und die Stärkung der Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade-System erzielt. Wir lassen in diesem Bericht erstmalig Ergebnisse aus einer Vielzahl von Studien einfließen, die 2010 oder 2011 in Auftrag gegeben wurden und stellen die vollständigen Ergebnisse einiger dieser Studien auf der Fairtrade International-Website ( zur Verfügung. Tabelle 1.1: Audit-Berichte, die in diesen Monitoring-Bericht eingeflossen sind Audit-Jahr Anzahl der Audit-Berichte % % % % % Gesamt % 1.2 Erhebungsbereich und Vollständigkeit der Daten Datenerfassungsbereich der Produkt- und Produzentendaten Die Informationen zur Anzahl und geographischen Verteilung der verschiedenen Arten von Fairtrade-Produzentenorganisationen spiegeln den Stand Ende 2011 wider und sind nach unserem besten Wissen vollständig. Die Daten zu Produkt-Zertifizierungen sind weitestgehend vollständig. In einigen Fällen ist es möglich, dass Zertifizierungen für Zweit- oder Drittprodukte nicht erfasst wurden, wir gehen jedoch davon aus, dass die Mehrheit der aktiven Mehrfach- Zertifizierungen erfasst ist. Für diesen Monitoring-Bericht lagen Audit-Berichte von 990 der 991 Produzentenorganisationen vor, die Ende 2011 eine Fairtrade-Zertifizierung hatten das sind fast 100 Prozent aller Fairtrade-zertifizierten Produzentenorganisationen. Diese große Datenmenge führt zum bisher vollständigsten Monitoring-Bericht von Fairtrade International und damit zu einem noch umfassenderen Bild der Stellung und Entwicklung von Fairtrade. In fast allen Produktbereichen stammen 70 bis 100 Prozent der Daten aus Audit- Berichten von 2011 oder 2012.

8 8 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Die größten Ausnahmen bilden: Rohrzucker: In diesem Produktbereich lagen für nur 44 Prozent der zertifizierten Produzentenorganisationen Audit-Berichte von 2011 oder 2012 vor. Um die Situation 2011 möglichst genau abzubilden, wurden die vorliegenden Zucker-Daten von Produktsachverständigen ausgewertet und auf den neuesten Stand gebracht. Kakao von der Elfenbeinküste: Aufgrund der politischen Krise im ersten Halbjahr2011 konnten in vielen Produzentenorganisationen die Fairtrade-Audits nicht planmäßig durchgeführt werden. Die Elfenbeinküste hat 2010 und 2011 als Lieferant von Fairtrade-Kakao stark an Bedeutung gewonnen ein Umstand, der in dieser Datensammlung jedoch nicht angemessen widergespiegelt wird. Honig und Ölsaaten/ölhaltige Früchte: In diesen Produktbereichen lagen für nur 52 bzw. 33 Prozent der zertifizierten Produzentenorganisationen Audit-Berichte von 2011 oder 2012 vor. Somit sind die Daten für diese beiden Produktbereiche weniger aktuell als die Daten für andere Produkte. Nicht alle Produzentenorganisationen berichten Ergebnisse für jeden Leistungsindikator. Einige Organisationen geben ihre gesamten oder die Fairtrade-Verkaufserlöse nicht bekannt, andere veröffentlichen die Summe ihrer Prämieneinnahmen nicht. Vor allem von Plantagen, also bei Unternehmen mit abhängig Beschäftigten (hierzu zählen auch Nähzentren für Fußbälle sowie bspw. Blumenfarmen und Weingüter), liegen oft keine Zahlen zu Verkaufserlösen vor, so dass wir für diese Organisationen von einer starken Untererfassung ihrer tatsächlichen Leistung in diesem Bericht ausgehen. Sofern uns die Untererfassung von Daten bekannt ist, weisen wir in diesem Bericht darauf hin. Für die künftige Verbesserung der Daten versuchen wir weiterhin, die Produzentenorganisationen zu einer vollen Berichterstattung zu bewegen. Berichtszeitraum In den Audit-Berichten werden die Gesamtproduktions- und Verkaufsvolumen der Produzentenorganisationen sowie die Fairtrade-Verkaufsvolumen und die dadurch generierten Fairtrade-Verkaufserlöse und Fairtrade-Prämieneinnahmen erfasst. Viele Produzentenorganisationen fassen für ihren Audit-Bericht einen Zeitraum von 12 Monaten unmittelbar vor dem Audit zusammen das Berichtsjahr entspricht also in den meisten Fällen nicht einem Kalenderjahr. Für die Auswertungen in diesem Monitoring- Bericht haben wir immer die aktuellsten Audit-Berichte herangezogen, die uns aus den jeweiligen Produzentenorganisationen vorlagen in den meisten Fällen umfassen diese Audit-Berichte einen 12-monatigen Zeitraum innerhalb der Jahre 2010 und Die in den Audits erhobenen Daten wie z.b. die Anzahl der Mitglieder von Fairtrade-Produzentenorganisationen oder die durchschnittlichen Fairtrade-Anbauflächen sind Momentaufnahmen, die zum Zeitpunkt der Audits genau und richtig sind. Da wir hauptsächlich auf Audit-Berichte von 2011 zurückgreifen, geben uns die zusammengefassten Daten in diesem Monitoring-Bericht den Stand der definierten Indikatoren für 2011 wieder. In Kürze: Die Daten zur Anzahl und geographischen Verteilung der Fairtrade-Produzentenorganisationen und Produkt-Zertifizierungen geben den aktuellen Stand Ende 2011 wieder. Wir verwenden dafür die Jahreszahl Die Daten zur Anzahl der Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade-System und zu Anbauflächen für Fairtrade-Produkte geben den Stand 2011 wieder. Wir verwenden dafür die Jahreszahl Die von den Produzentenorganisationen im Rahmen der Audits berichteten Zahlen zu Produktions- und Verkaufsvolumen, Verkaufserlösen, Fairtrade-Prämieneinnahmen und Prämienverwendung beziehen sich in den meisten Fällen auf den 12-monatigen Zeitraum vor den jeweiligen Audits. Für diesen Monitoring-Bericht haben wir hauptsächlich auf Berichte von Audits zurückgegriffen, die 2011 durchgeführt wurden und damit einen Zeitraum innerhalb der Kalenderjahre 2010 und 2011 umfassen. Wir beschreiben diesen Berichtszeitraum mit den Jahreszahlen

9 9 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe Vertraulichkeit der Daten Um unsere Vertraulichkeitsverpflichtung den Fairtrade-Produzentenorganisationen gegenüber einzuhalten, dürfen wir die Zahlen aus den Audit-Berichten nur für kumulierte Auswertungen verwenden und nicht einzeln veröffentlichen. Gibt es in einem Land nur eine oder zwei Fairtrade-zertifizierte Organisationen für ein bestimmtes Produkt, können keine Daten auf Landesebene, sondern nur auf länderübergreifender, überregionaler Ebene bekanntgegeben werden. Fairtrade legt großen Wert darauf, die Vertraulichkeit der Daten einzelner Produzentenorganisationen zu schützen. 1.4 Genauigkeit der Daten und Grenzen der Datenerfassung Alle Daten, die in diesen Bericht eingeflossen sind, wurden sorgfältig geprüft und bereinigt dennoch sind in einem Monitoring-Projekt dieser Größenordnung Fehler und Schwachstellen nicht zu vermeiden. Vor allem in den kleinen Produktkategorien kann es aufgrund der geringen Menge an Ausgangsdaten zu solchen Schwachstellen kommen mit ein Grund dafür, dass wir in diesem Bericht den Schwerpunkt auf die größeren Produktgruppen gelegt haben. Ähnlich verhält es sich auch mit Daten auf Landes- oder überregionaler Ebene, die weniger aussagekräftig sind als Daten auf globaler Ebene. Wie bereits in den beiden letzten Ausgaben dieses Berichtes ist die Berechnung und Darstellung der Zahlen für Produzentenorganisationen mit mehrfachen Produkt- Zertifizierungen noch eine Herausforderung. Für manche Indikatoren, wie z.b. die Anzahl der Kleinbauern und Arbeiter oder die Einnahmen aus Fairtrade-Prämien liegen bei Organisationen, die für mehrere Produkte zertifiziert sind, nur produktübergreifende Gesamtzahlen vor, die den einzelnen Produkten nicht anteilig zugeordnet werden können. Die präzisere Erfassung von Daten in Produzentenorganisationen mit mehrfachen Produkt-Zertifizierungen ist eine unserer Prioritäten im Bereich des Datenmanagements. 1.5 Haftungsausschluss Die Daten in diesem Bericht stützen sich auf Ausgangzahlen, die von den Produzentenorganisationen im Rahmen der Audits berichtet und von der FLO-CERT GmbH gesammelt wurden. Fairtrade International trägt keinerlei Verantwortung für die Genauigkeit dieser Daten. Der Bericht wurde nach unserem besten Wissen zusammengestellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Fairtrade International behält sich das Recht vor, den Bericht beim Bekanntwerden neuer Informationen zu aktualisieren. Die Daten wurden genauso verwendet, wie sie zur Verfügung gestellt wurden. Fairtrade International übernimmt keine Gewähr für die Verlässlichkeit der Daten. Fairtrade International haftet nicht für Forderungen oder Schäden in Zusammenhang mit der Qualität und Vollständigkeit der Daten. 1.6 Anmerkungen zu den Daten Die Klassifizierung der geographischen Regionen in diesem Bericht entspricht im Wesentlichen der Klassifizierung der Vereinten Nationen, die wir auch für den geographischen Wirkungsbereich von Fairtrade ( Fairtrade Geographical Scope ) verwendet haben: eine Referenz dazu liegt hier: user_upload/content/2009/standards/documents/ _geographical_ Scope_policy_EN.pdf Die einzige Abweichung in dieser vierten Ausgabe des Monitoring-Berichtes besteht in der Umbenennung der Region Afrika in Afrika und Mittlerer Osten aufgrund der Erweiterung der Unterregion Nordafrika auf Nordafrika und Mittlerer Osten, zu der jetzt auch die Produzentenländer im mittleren Osten zählen (die derzeit besetzten palästinensischen Gebiete und der Libanon). Diese Änderung entspricht der funktionalen Organisation der Produzentenunterstützung und -vertretung.

10 10 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Die Produkt-Klassifizierung in diesem Bericht entspricht der Produkt-Klassifizierung in den Fairtrade-Standards gab es einige Änderungen in den Bezeichnungen der Produktkategorien: die Kategorie Nüsse und Ölsaaten wurde in die Kategorien Nüsse und Ölsaaten/ölhaltige Früchte unterteilt, wobei Sojabohnen jetzt in der zweiten Kategorie enthalten sind. Gemüse ist jetzt eine eigene Kategorie, zu der auch Hülsenfrüchte zählen. Rotbusch-Tee gehört jetzt zu der neubenannten Produktkategorie Kräuter/ Kräutertees/Gewürze. Um die Entwicklung der oben genannten Produkte richtig zu inter pretieren, müssen diese Änderungen bei einem Vergleich mit Vorjahreswerten berücksichtigt werden. Mehr Informationen zur Fairtrade-Produktklassifizierung finden Sie hier: user_upload/content/2009/standards/documents/ _product_ Classification Compatibility_Mode_.pdf Für diesen Bericht wurden gewichtete Mittelwerte berechnet gewichtet entsprechend der Anzahl der Kleinbauern und Arbeiter, die am Zustandekommen der Einzelwerte beteiligt waren. Zusammengefasste Werte können manchmal in verschiedenen Tabellen leicht voneinander abweichen das ist auf Rundungsfehler zurückzuführen. In Audit-Berichten werden monetäre Daten in vielen verschiedenen lokalen und internationalen Währungen angegeben. Für diesen Bericht wurden alle monetären Daten in Euro-Werte umgewandelt, basierend auf die durchschnittlichen Wechselkurse in den Jahren der jeweiligen Transaktionen. Alle Zahlen zu Produktvolumen wurden in Tonnen umgewandelt, mit Ausnahme der Blumen, die in Stielen, und Sportbällen, die in Stück angegeben werden. Bei einigen Produkten beziehen sich die verschiedenen Zahlen in den Audit- Berichten nicht auf die gleiche Produktform bzw. das gleiche Verarbeitungsstadium ein Unterschied in den Vergleichsparametern, der oft nicht aus den Berichten hervorgeht. So beschreibt z.b. das Produktionsvolumen Wein die Menge der produzierten Weintrauben und das Verkaufsvolumen Wein die verkaufte Menge Wein. Wir haben uns bemüht, in diesen Produktbereichen einheitliche Vergleichsparameter zu schaffen, müssen aber mit Schwachstellen rechnen, die bei der Umwandlung der Parameter oder durch fehlende Angaben in den Audit-Berichten entstehen. Wir haben hier die betreffenden Produktkategorien mit den Produktformen aufgelistet, in die wir die Zahlen in den Audit-Berichten, zu denen Angaben über eine abweichende Produktform gemacht wurden, umgewandelt haben: Kakao: Kakao-Bohnen Kaffee: Grüne Kaffeebohnen (green bean equivalent = GBE) Trockenfrüchte: getrocknete Früchte (keine frischen Früchte) Reis: Rohreis Baumwolle: nicht-entkörnte Baumwolle (keine entkörnte Baumwolle) Zucker: Rohrzucker (nicht Zuckerrohr) Tee: gefertigter Tee (fermentierter und getrockneter Tee, keine grünen Teeblätter) Weintrauben: Trauben (nicht Weinvolumen)) Aufgrund der Vielfalt der Produkte und Produktformen innerhalb der Produktkategorien Nüsse, Ölsaaten/ölhaltige Früchte, Fruchtsäfte und Kräuter/Kräutertees/ Gewürze können wir nicht garantieren, dass den Zahlen in diesen Produktkategorien einheitliche Produktformen zugrunde liegen.

11 11 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe Dank Texte: Kate Kilpatrick, Vidya Rangan, Kyle Freund Datenanalyse: Charlotte de Vroey, Kate Kilpatrick Redaktion und Designmanagement: Kyle Freund, Vicky Pauschert Design: Datenaufbereitung: Ruth Audera, Daniela Geppert, Martina Janssen, Yoshi Kato, Thibault Renoux, Melanie Seifert, Marie Steenpass, Juliane Wachtmeister, Linda Wagner, Nicole Xeller Übersetzung aus dem englischen Original: Carina Seck Umsetzung des Layouts ins Deutsche: Dreimalig Werbeagentur Fotos: Nathalie Bertrams, Didier Gentilhomme, Marcela Guerrero Casas, Linus Hallgren, Sean Hawkey, Stefan Lechner, Simon Rawles, Green Living Project, Roxy Medan, Carla Veldhuyzen Dank an: Monika Berresheim, Frank Brinkschneider, Lee Byers, Silvia Campos, Rene Capote, Chris Davis, Sam Dormer, Wil Flinterman, Francois Guenet, Xavier Huchet, Andreas Kratz, Damien Sanfilippo, Anita Sheth, Miyako Takahashi für ihre Unterstützung bei der Analyse und Überprüfung der Daten.

12 2. Summary and key data at a glance 02. KURZBERICHT UND WICHTIGSTE DATEN AUF EINEN BLICK

13 13 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Die Zahlen in diesem Bericht zeigen ein deutliches Wachstum von Fairtrade im Berichtszeitraum, sowohl in Bezug auf die Anzahl der Produzentenorganisationen, Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade- System, als auch in Hinblick auf die Verkaufsvolumen von Fairtrade- Produkten, allen voran Kakao und Zucker mit besonders hohen Wachstumsraten. Der starke Anstieg der Fairtrade-Verkaufserlöse ist auf die hohen Marktpreise für Rohstoffe im Jahr 2011 zurückzuführen, die mit einigen Herausforderungen für die Produzentenorganisationen einhergingen. Vor allem die Fairtrade-Kaffee- Kooperativen sahen sich im Berichtszeitraum mit der Situation konfrontiert, dass viele Mitgliedsbetriebe ihren Verpflichtungen den Kooperativen gegenüber nicht nachkamen und ihren Kaffee außerhalb der bestehenden Fairtrade-Absatzkanäle verkauften. Um in Zukunft besser auf solche Situationen vorbereitet zu sein, hat Fairtrade sehr hohe Investitionen in die Verbesserung des Risikomanagements der Kaffee-Kooperativen getätigt, die Unterstützung der Kaffeeproduzenten verstärkt und Schulungen in allen großen Kaffee-produzierenden Regionen organisiert und durchgeführt. Die Auswertung der Daten zur Verwendung der Fairtrade-Prämiengelder zeigt deutlich, dass Fairtrade-Produzentenorganisationen weiterhin verstärkt in die Entwicklung ihrer Organisationen und den Fortschritt ihrer Mitgliedsbetriebe investieren. Kleinbauernorganisationen haben berichtet, dass sie mehr als die Hälfte der Einnahmen aus Fairtrade-Prämien in Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität ihrer Mitgliedsbetriebe und der Qualität ihrer Produkte sowie in die Entwicklung ihrer Organisationen investiert haben. Mit diesen Prämiengeldern als Investition in die Stärkung der Produzenten möchte Fairtrade zu nachhaltigeren und erfolgreicheren Betrieben beitragen, die zu besseren finanziellen Ergebnissen für Kleinbauern und deren Familien und Gemeinden führen. Kleinbauern, Arbeiter und Produzentenorganisationen Die Zahl der Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade-System ist Ende 2011 auf 1,24 Millionen angestiegen. Etwa 60 Prozent der Kleinbauern und Arbeiter sind in der Region Afrika und Mittlerer Osten beschäftigt. Die Zahl der Fairtrade-Kleinbauern, Arbeiter und Produzentenorganisationen ist auf allen drei Kontinenten und in allen bedeutenden Produktkategorien angestiegen. Ein besonders hohes Wachstum verzeichnet der Produktbereich Zucker infolge der Fairtrade-Neuzertifizierung zahlreicher Zucker-Organisationen auf Mauritius und in Guyana Die Anzahl der Zucker-produzierenden Kleinbauern hat sich damit 2011 mehr als verdoppelt. Insgesamt gab es Ende Fairtrade-Produzentenorganisationen-eine Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neu im Fairtrade-System sind die Produzentenländer Guyana, Usbekistan und der Libanon. Fairtrade-Verkaufserlöse und Fairtrade-Verkaufsvolumen Ein signifikantes Wachstum verzeichnen im Berichtszeitraum die Fairtrade-Verkaufs erlöse und die Einnahmen aus Fairtrade-Prämien insbesondere bei Kleinbauernorganisationen. Im Vergleich zu ergibt die Auswertung der Zahlen für einen Anstieg der gesamten Fairtrade-Verkaufserlöse um 22 Prozent und einen Anstieg der gesamten Fairtrade-Prämieneinnahmen um 19 Prozent. Während Kleinbauernorganisationen für beide Indikatoren ein sehr starkes Wachstum zu verzeichnen haben, sind diese Werte bei Plantagen mit abhängig Beschäftigten rückläufig. Das ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass Plantagen zwar ihre Verkaufsmengen, aber nicht ihre Verkaufserlöse berichtet haben und die Daten damit unvollständig sind. Zusätzlich dazu haben im Berichtszeitraum Produzenten von Frischen Früchte in Südafrika infolge von Marktunsicherheiten in ihrem Produktbereich das Fairtrade-

14 14 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Tabelle 2.1 Weltweites Wachstum der Anzahl der Kleinbauern, Arbeiter und Produzentenorganisationen im Fairtrade-System Veränderung in % Anzahl der Fairtrade Produzentenorganisationen weltweit % Veränderung in % Gesamtzahl der Kleinbauern % Gesamtzahl der Arbeiter % Gesamtzahl der Kleinbauern und Arbeiter 1,1 Millionen 1,24 Millionen 13% Gesamtzahl der Länder mit Fairtrade-zertifizierten Produzentenorganisationen 66 Neue Länder 2011 Guyana, Libanon, Usbekistan table 2.2 Weltweites Wachstum der Fairtrade-Verkaufserlöse und Fairtrade-Prämieneinnahmen (in Mio. ) Veränderung Fairtrade-Prämien (in Mio. ) in % Gesamtsumme aus Berichten der Kleinbauernorganisationen 38,3 48,4 26% Gesamtsumme aus Berichten der Plantagen/Farmen mit beschäftigten Arbeitern 13,2 12,7-4% Gesamtsumme aller berichteten Fairtrade-Prämieneinnahmen 51,5 61,1 19% Veränderung Fairtrade-Verkaufserlöse (in Mio. ) in % Gesamtsumme aus Berichten der Kleinbauernorganisationen % Gesamtsumme aus Berichten der Plantagen/Farmen mit beschäftigten Arbeitern % Gesamtsumme aller berichteten Fairtrade-Verkaufserlöse % System verlassen ein Umstand, der sich maßgeblich auf die Ergebnisse für diese Indikatoren auswirkt. Die Fairtrade-Verkaufsvolumen bestimmter Produkte sind im Berichtszeitraum erheblich gestiegen insbesondere in den Produktbereichen Kakao und Zucker. Auch die Verkaufsvolumen für Kaffee und Tee sind gestiegen, während sich das Verkaufsvolumen für Bananen leicht rückläufig entwickelt hat. Für Produzenten im Bereich Tee und Sportbälle war es weiterhin schwierig, einen maßgeblichen Teil ihrer Gesamtproduktion zu Fairtrade-Bedingungen zu verkaufen. Der Anteil der Fairtrade-Verkäufe an den gesamten Produktionsmengen liegt bei Plantagen im Schnitt bei nur 20 Prozent. Produzentenorganisationen, die nur einen geringen Anteil ihrer Produktion zu Fairtrade-Bedingungen verkaufen können, bekommen die positiven Wirkungen ihrer Fairtrade-Zertifizierung auch nur begrenzt zu spüren. Fairtrade entwickelt immer wieder neue Marktzugangsstrategien für Produzentenorganisationen, deren Produkte auf den Fairtrade-Märkten schwer absetzbar sind (z.b. Tee aus Südasien). Produzentenorganisationen in der Region Asien und Ozeanien haben ein erhebliches Wachstum der Fairtrade-Prämienennahmen und der Fairtrade- Verkaufsvolumen berichtet eine positive Entwicklung, die auf die wachsende Bedeutung von Kaffee aus Indonesien und Zucker aus Fidschi zurückzuführen ist. Im Vergleich dazu scheint die Region Afrika und Mittlerer Osten mit einem leichten Rückgang der Fairtrade-Prämieneinnahmen an Bedeutung verloren zu haben zu beachten ist dabei jedoch die nicht vollständige Erfassung der Verkaufsvolumen und Fairtrade-Prämieneinnahmen für diese Region. Dabei fallen die fehlenden Kakao- Berichte der Elfenbeinküste besonders stark ins Gewicht, die die Gesamtsumme der Fairtrade-Prämieneinnahmen für die Region Afrika und Mittlerer Osten um mindestens 1 Million Euro erhöht hätten.

15 15 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Grafik 2.1 Fairtrade-Prämieneinnahmen im weltweiten Durchschnitt HLO Plantagen/Farmen mit angestellten Arbeitern (Hired Labour Organizations) SPO/CP Kleinbauernorganisationen (Small Producer Organizations) / Vertragsanbau (Contract Production) Durchschnitt Fairtrade-Prämie pro SPO/CP Durchschnitt Fairtrade-Prämie pro HLO Durchschnitt Fairtrade-Prämie alle Organisationen 0 Durchschnitt Fairtrade-Prämie pro SPO/CP Kleinbauer Durchschnitt Fairtrade-Prämie pro HLO Arbeiter Durchschnitt Fairtrade- Prämie alle Kleinbauern u. Arbeiter Verwendung der Fairtrade-Prämien Um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, wie stark die Wirkung von Fairtrade im Süden ist, haben wir aus den gesamten Fairtrade-Prämieneinnahmen die Durchschnittswerte für die einzelnen Organisationen und Mitglieder berechnet. Sowohl auf Ebene der Organisationen als auch für die einzelnen Mitglieder haben wir dabei einen leichten Anstieg festgestellt (Tabelle 6.6), wobei die Werte für Kleinbauernorganisationen gestiegen und die Werte der Plantagen gesunken sind. Wie bereits erwähnt liegt dieser Rückgang an fehlenden Berichten und an dem Austritt einiger Plantagen für Frische Früchte in Südafrika. Die Auswertung der Informationen zur Verwendung der Fairtrade-Prämieneinnahmen zeigt, dass Kleinbauernorganisationen weiterhin verstärkt in ihre Organisationsentwicklung und in die Unterstützung produktivitätssteigernder Maßnahmen ihrer Mitgliedsbetriebe investieren. Einige Produzentenorganisationen sahen sich im Berichtszeitraum gezwungen, die Fairtrade-Prämie für Sonderzahlungen an die Mitgliedsbetriebe zu verwenden, um angesichts der hohen Weltmarktpreise vor allem im Bereich Kaffee deren Engagement für die Kooperative zu sichern. Diese Art der Prämienverwendung hat im Berichtszeitraum die klassische Verwendung für Investitionen in Gemeinschaftsprojekte zum Teil ersetzt. Auf Plantagen wird die Prämie weiterhin hauptsächlich in Projekte für die Gemeinschaft und in Bildung investiert, aber auch vermehrt in Projekte zur direkten Unterstützung der Arbeiter. Diese Art der Verwendung der Fairtrade- Prämie für grundlegende Bedürfnisse könnte als eine Folge der unverändert hohen Lebenshaltungskosten für arme Arbeiter auf der ganzen Welt verstanden werden. Das Kapitel zu Fairtrade-Prämien zeigt am Beispiel von Bananen-Plantagen, wie großangelegte Projekte zur Verbesserung der Wohnsituation von Arbeitern mit beeindruckenden Ergebnissen durchgeführt wurden.

16 16 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Studie zur Wirkung von Fairtrade auf Armutsreduktion und ländliche Entwicklung 2011 hat die Siegelinitiative TransFair e.v. (Fairtrade Deutschland) gemeinsam mit der Max Havelaar-Stiftung Schweiz eine unabhängige wissenschaftliche Wirkungsstudie in Auftrag gegeben, die Aufschluss darüber geben sollte, ob und inwiefern Fairtradezertifizierte Organisationen zur Armutsreduktion und ländlichen Entwicklung ihrer Region beitragen. Die Studie wurde von CEval, dem Centrum für Evaluation der Universität des Saarlandes, durchgeführt, das anhand von Fallstudien in den sechs Fairtrade-Produktbereichen Kakao, Kaffee, Tee, Bananen, Baumwolle und Blumen die Wirkung von Fairtrade in den Organisationen und über sie hinaus auf die ländlichen Strukturen untersuchte. CEval hat sich für diese Studie des quasi-experimentellen Designs bedient, mit Hilfe dessen Fairtrade-zertifizierte Organisationen mit nicht Fairtrade-zertifizierten oder erst vor Kurzem zertifizierten Fairtrade-Organisationen einer bestimmten Produktgruppe in einer bestimmten Region verglichen wurden. Insgesamt wurden zur Gewährleistung der Belastbarkeit der Studie über 100 Indikatoren definiert und sowohl qualitative als auch quantitative Methoden zur Sammlung einer großen Menge und Bandbreite an Daten eingesetzt. Eine der stärksten Wirkungen auf die ländliche Entwicklung erzielt Fairtrade laut dieser Studie durch die einzigartige Chance der Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade- System, direkt an der Planung und Umsetzung von Entwicklungsprojekten in ihren Gemeinden und Regionen mitzuwirken, indem sie in wichtige Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Die Förderung technischer und organisatorischer Kapazitäten durch Fairtrade wirkt sich auch positiv auf zertifizierte Produzentenorganisationen und deren Gemeinden aus. Die Studie verdeutlicht auch, dass Mitglieder Fairtrade-zertifizierter Produzentenorganisationen über höhere Einkommen verfügen, ihre Betriebe produktiver arbeiten und sie infolgedessen über mehr Investitionsmittel verfügen. Darüber hinaus stellt die Studie eine Verbindung zwischen einer Fairtrade-Zertifizierung und besseren Lebensund Arbeitsbedingungen sowie einer besseren Kontrolle der Lieferketten fest. Fairtrade-Prämiengelder werden in der Regel in Projekte investiert, die nicht nur für die einzelnen Produzenten und Organisationen, sondern auch für deren Gemeinden oder Regionen von Nutzen sind, wie beispielsweise Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur oder des Bildungsangebotes. Die Studie ergab auf der anderen Seite aber auch, dass es noch Bereiche gibt, in denen Fairtrade noch keine signifikante Wirkung zeigt so z.b. auf dem Gebiet der Geschlechtergleichstellung. Obwohl Fairtrade gut funktionierende Institutionen wie die Gender-Komitees in den Produzentenorganisationen aufbaut, ist es in vielen Produzentenorganisationen nicht einfach, das traditionell verankerte Rollenverständnis der Geschlechter zu beeinflussen und eine ausgewogene und gleichberechtige Einbindung von Männern und Frauen in die Arbeit und die Entscheidungen der Organisation zu gewährleisten. Nicht weniger einfach ist es, den Mädchen in den Gemeinden Zugang zu Bildung zu verschaffen. In der Studie wurde deutlich, dass die Wirkung von Fairtrade je nach Produkt und Region sehr unterschiedlich ist. Die Fallstudien zu Bananen und Kaffee belegen am deutlichsten die positive Wirkung von Fairtrade auf die regionale und nationale Entwicklung ganz konkret durch die Investitionen in die lokale Intrastruktur. Zusammenfassend ist die Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass Fairtrade dazu beiträgt, die Bedingungen für Armutsreduktion und ländliche Entwicklung zu Eine der stärksten Wirkungen auf die ländliche Entwicklung erzielt Fairtrade laut dieser Studie durch die einzigartige Chance der Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade-System, direkt an der Planung und Umsetzung von Entwicklungsprojekten in ihren Gemeinden und Regionen mitzuwirken, indem sie in wichtige Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

17 17 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 schaffen, dass aber noch viele weitere Faktoren mit dafür verantwortlich sind, dass Armutsreduktion und ländliche Entwicklung stattfinden. Die Studie hat vier entscheidende Faktoren ermittelt, die den Beitrag von Fairtrade zu ländlicher Entwicklung verstärken können: Ein hoher Informations- und Wissensstand der Kleinbauern und Arbeiter über die Fairtrade-Zertifizierung ihrer Organisation und darüber, wie Fairtrade funktioniert. Gute Organisationsstrukturen in den Produzentenorganisationen, die ein hierarchiefreies und transparentes Arbeiten und Kommunizieren ermöglichen. Hohe Motivation und Engagement von Führungskräften und Management für Fairtrade in den Produzentenorganisationen. Ein hoher Anteil an Fairtrade-Verkäufen, die Fairtrade-Prämieneinnahmen für Entwicklungsprojekte generieren. Die Studie sieht in der Erfüllung dieser vier Voraussetzungen die besten Chancen für Fairtrade, um die Wirkung auf die ländliche Entwicklung zu verstärken und empfiehlt Fairtrade, die Unterstützung der Produzentenorganisationen bei der Erfüllung dieser Voraussetzungen zur Priorität zu erklären. Der vollständige Studienbericht wurde von TransFair e.v. (Fairtrade Deutschland) und der Max Havelaar-Stiftung Schweiz im Dezember 2012 veröffentlicht.

18 3. Fairtrade producers 03. DIE FAIRTRADE- PRODUZENTEN

19 19 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe Wie viele Kleinbauern und Arbeiter gibt es 2011 im Fairtrade-System? Die für diesen Bericht ausgewerteten Daten zeigen, dass 2011 ungefähr 1,07 Millionen Kleinbauern Mitglieder von Fairtrade-Kleinbauern- oder Vertragsanbauorganisationen sind und Arbeiter auf Plantagen beschäftigt sind. Insgesamt sind damit ,24 Millionen Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade-System. 3.2 Auf welche Länder und Regionen sind die Fairtrade-Kleinbauern und -Arbeiter verteilt? Tabelle 3.1 zeigt, dass Prozent aller Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade- System in der Region Afrika und Mittlerer Osten beschäftigt waren. Der Anteil der Kleinbauern und Arbeiter in der Region Lateinamerika und Karibik beträgt 24 Prozent und der Anteil von Asien und Ozeanien 17 Prozent womit die verschiedenen Anteile im Vergleich zu 2010 relativ unverändert bleiben. Von den 66 Ländern, in denen es Fairtrade-zertifizierte Organisationen gibt, ist Tansania das Land mit den meisten Mitgliedern in Kleinbauernorganisationen und Indien das Land mit den meisten abhängig Beschäftigten. Betrachtet man die Gesamtzahlen an Kleinbauern und Arbeiter in den verschiedenen Produzentenländern, liegt Kenia an der Spitze: 14 Prozent aller Kleinbauern und Arbeiter im Fairtrade- System sind in Kenia beschäftigt. Grafik 3.1 Geographische Verteilung der Fairtrade-Kleinbauern und -Arbeiter 2011 Lateinamerika und Karibik Kleinbauern % aller Kleinbauern 27% Arbeiter % aller Arbeiter 7% Gesamt % 24% Afrika und Mittlerer Osten Kleinbauern % aller Kleinbauern 62% Arbeiter % aller Arbeiter 41% Gesamt % 59% Asien und Ozeanien Kleinbauern % aller Kleinbauern 11% Arbeiter % aller Arbeiter 52% Gesamt % 17%

20 20 Fairtrade Reichweite und Wirkung Vierte Ausgabe 2012 Grafik Top 10 Länder nach Anzahl der Fairtrade-Kleinbauern und Arbeiter 2011 Pakistan Mexiko Kolumbien Peru Nicaragua Ghana Uganda Ruanda Äthiopien Kenia Tansania Malawi Indien Sri Lanka Südafrika Top 10 Länder: Anzahl der Fairtrade-Kleinbauern 2011 Tansania Kenia Äthiopien Ghana Indien Kolumbien Peru Nicaragua Uganda Mexiko Top 10 Länder: Anzahl der Fairtrade-Arbeiter 2011 Indien Kenia Sri Lanka Südafrika Pakistan Tansania Malawi Ghana Mexiko Ruanda Top 10 Länder: Anzahl der Fairtrade-Kleinbauern und Arbeiter 2011 Kenia Tansania Indien Äthiopien Ghana Kolumbien Peru Nicaragua Uganda Mexiko Grafik 3.2 Geographische Verteilung der Fairtrade-Kleinbauern und Arbeiter 2011 Afrika und Mittlerer Osten Kleinbauern Arbeiter Kleinbauern und Arbeiter Asien und Ozeanien Kleinbauern Arbeiter Kleinbauern und Arbeiter Lateinamerika und Karibik Kleinbauern Arbeiter Kleinbauern und Arbeiter Welt Kleinbauern Arbeiter Kleinbauern und Arbeiter Afrika und Mittlerer Osten Asien und Ozeanien Lateinamerika und Karibik Welt

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