Die Europäische Union: 500 Millionen Bürger 28 Länder

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1 Die Europäische Union: 500 Millionen Bürger 28 Länder Mitgliedstaaten der Europäischen Union Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer

2 24 Amtssprachen hravatski

3 Erweiterung: von sechs auf 28 Mitgliedsstaaten

4 Reuders Die große Erweiterung: Europa wächst zusammen Fall der Berliner Mauer Ende des Kommunismus Start der EU-Wirtschaftshilfe: Phare-Programm Festlegung der Kriterien für einen Beitritt zur EU: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit funktionierende Marktwirtschaft Fähigkeit, die Rechtsvorschriften der EU umzusetzen Beginn der offiziellen Erweiterungsverhandlungen Beschluss der Erweiterung auf dem Gipfel von Kopenhagen 10 neue EU-Mitglieder: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern Bulgarien und Rumänien treten der EU bei Kroatien tritt am 1. Juli der EU bei

5 Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer Fläche (1000 km²) Bevölkerung (in Millionen) Wohlstand (Pro-Kopf- Bruttoinlandsprodukt) Bosnien und Herzegowina 51 3, Montenegro 13 0, Island 100 0, Kosovo unter Resolution 1244 des UN- Sicherheitsrates Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien 11 2,2 25 2, Albanien 27 3, Serbien 77 7, Türkei , Die 28 EU-Länder zusammen

6 Die Verträge Grundlage für eine demokratische und rechtsstaatliche Zusammenarbeit 1952 Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl 1958 Römische Verträge: Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) 2009 Vertrag von Lissabon 1987 Einheitliche Europäische Akte: der Binnenmarkt 2003 Vertrag von Nizza 1999 Vertrag von Amsterdam 1993 EU-Vertrag Maastricht

7 Eine transparente Union zu Ihren Diensten Website der Europäischen Union europa.eu 1,5 Millionen Dokumente können von der Öffentlichkeit eingesehen werden Europe Direct-Kontaktzentrum Antworten auf Ihre Fragen: Europe Direct Informationszentren 500 EU Infostellen in der ganzen EU Dokumente der Europäischen Union Zugang zu internen Dokumenten auf Anfrage Der europäische Bürgerbeauftragte befasst sich mit Beschwerden über die EU-Verwaltung Emily O Reilly, EU-Bürgerbeauftragter

8 Die Bevölkerung der EU im weltweiten Vergleich Bevölkerung in Millionen Stand EU China Indien Japan Russland USA

9 Wie wohlhabend ist die EU im Vergleich zu anderen Ländern? EU China Indien Japan Russland USA EU China Indien Japan Russland USA Größe der Wirtschaft: Bruttoinlandsprodukt in Milliarden Euro Stand 2011 Pro-Kopf-Wohlstand: Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt in Kaufkraftstandards Stand 2011

10 Frankreich Vereinigtes Königreich Italien Spanien Polen Rumänien Niederlande Griechenland Belgien Portugal Tschechische Republik Ungarn Schweden Österreich Bulgarien Dänemark Slowakei Finnland Irland Litauen Lettland Slowenien Estland Zypern Luxemburg Malta Wie viele Menschen leben in den einzelnen EU-Ländern? Bevölkerung in Millionen, Stand Millionen insgesamt Deutschland 81.8 Kroatien

11 Luxemburg Österreich Irland Niederlande Schweden Dänemark Deutschland Belgien Finnland Vereinigtes Königreich Frankreich EU-28 Italien Spanienn Zypern Malta Slowenien Tschechische Republik Portugal Slowakei Griechenland Litauen Estland Polen Ungarn Lettland Kroatien Rumänien Bulgarien BIP pro Kopf: Die Verteilung des Reichtums BIP pro Kopf 2012 Index (Durchschnitt EU-28 = 100)

12 Die drei wichtigsten Akteure Das Europäische Parlament - die Stimme des Volkes Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments Der Europäische Rat und der Rat - die Stimme der Mitgliedstaaten Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates Die Europäische Kommission - im Interesse des Gemeinwohls José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission

13 Die Institutionen der EU Europäischer Rat (Gipfel) Europäisches Parlament Ministerrat (Der Rat) Europäische Kommission Gerichtshof Rechnungshof Wirtschafts- und Sozialausschuss Ausschuss der Regionen Europäische Investitionsbank Agenturen Europäische Zentralbank

14 EU-Recht: von der Idee zur Umsetzung Bürger, Interessengruppen, Experten: werden befragt und in Debatten einbezogen Kommission: legt Vorschlag vor Parlament und Ministerrat: entscheiden gemeinsam Nationale oder lokale Behörden: setzen EU-Recht in nationales Recht um Kommission und Gerichtshof: kontrollieren die Umsetzung

15 Der Rat der Europäischen Union die Stimme der Mitgliedstaaten 4ein Minister aus jedem EU-Land 4wechselnder Vorsitz alle sechs Monate 4entscheidet zusammen mit dem Parlament über EU-Rechtsvorschriften und Haushalt 4zuständig für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

16 Der Rat der Europäischen Union Anzahl der Stimmen pro Land Deutschland, Frankreich, Italien und Vereinigtes Königreich Polen und Spanien Rumänien Niederlande Belgien, Griechenland, Portugal, Tschechische Republik und Ungarn Bulgarien, Österreich und Schweden Kroatien, Dänemark, Finnland, Irland, Litauen und Slowakei Estland, Lettland, Luxemburg, Slowenien und Zypern Malta Gesamt: Für viele Beschlüsse ist eine qualifizierte Mehrheit erforderlich: 260 Stimmen und die Mehrheit der Mitgliedstaaten Ab 2014: 55 % der Mitgliedstaaten mit 65 % der Bevölkerung

17 Gipfeltreffen im Europäischen Rat Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aller EU-Länder 4mindestens viermal jährlich 4Festlegung der großen Leitlinien der EU-Politik 4Präsident: Herman Van Rompuy

18 Die Europäische Kommission im Interesse des Gemeinwohls 28 unabhängige Mitglieder, eines aus jedem EU-Land 4schlägt neue Rechtsvorschriften vor 4ist das Exekutivorgan 4ist die Hüterin der Verträge 4vertritt die EU auf internationaler Ebene

19 Die Beamten im Dienste der EU Kommission: rund Beamte und Mitarbeiter mit befristeten Verträgen Übrige EU-Institutionen: rund Beschäftigte 4die Beamten werden auf Dauer ernannt 4sie werden in allgemeinen Auswahlverfahren ausgewählt 4sie kommen aus allen EU-Ländern 4die Höhe ihrer Bezüge ist gesetzlich geregelt 4die Verwaltungsausgaben der EU betragen 15 Euro pro EU-Bürger und Jahr 4das Personal der EU wird zwischen 2013 und 2017 um 5% reduziert

20 Europa 2020 Europas Wachstumsstrategie Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich 2010 auf eine Gesamtstrategie geeinigt, um die Wirtschaftskrise zu überwinden, und zwar durch: 4Intelligentes Wachstum Bessere Bildung, mehr Forschung, stärkere Nutzung von Kommunikationstechnologien 4Nachhaltiges Wachstum Förderung einer ressourceneffizienteren, umweltfreundlicheren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft 4Integratives Wachstum Mehr und bessere Arbeitsplätze, Investitionen in Kompetenzen sowie in die allgemeine und berufliche Bildung, Modernisierung der Arbeitsmärkte und Sozialsysteme, Verteilung der wachstumsbedingten Vorteile auf die gesamte EU 4 Wirtschaftspolitische Steuerung Bessere Koordinierung der Wirtschaftspolitik

21 Europas Antwort auf die Wirtschaftskrise 2008: Ausbruch der weltweiten Finanzkrise in den Vereinigten Staaten Koordinierte Antwort der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Kommission: 4Verpflichtung zum Euro und zur Finanzstabilität 4Neue Instrumente für das Krisenmanagement und Reformen der Regeln: Europäischer Stabilitätsmechanismus: ein Fonds, der bei der Überwindung außerordentlicher wirtschaftlicher Schwierigkeiten helfen soll EU-weite Finanzaufsichtsbehörden, neue Gesetze für die Stabilität der Banken 4Bessere wirtschaftspolitische Steuerung: Europäisches Semester: jährliches Verfahren für die Koordinierung der öffentlichen Haushalte Euro-Plus-Pakt, Fiskalpakt : gegenseitige Verpflichtung zu ausgeglichenen Staatshaushalten

22 Wofür werden die EU-Gelder ausgegeben? Gesamthaushalt der EU 2013: 150,9 Mrd. Euro = 1,13 % des Bruttonationaleinkommens die EU als Global Player, einschließlich Entwicklungshilfe 6 % Bürger, Freiheit, Sicherheit und Justiz 1 % Sonstiges, Verwaltung 6 % natürliche Ressourcen: Landwirtschaft, Umwelt 40 % nachhaltiges Wachstum: neue Jobs, Wettbewerbsfähigkeit, Regionale Entwicklung 47 %

23 Die EU-Kohäsionspolitik: Solidarität in der Praxis : Investitionen in Höhe von 347 Milliarden Euro in Infrastruktur, Unternehmen, Umwelt und die Weiterbildung von Arbeitnehmern in benachteiligten Regionen 4 Regionalfonds 4 Sozialfonds 4 Kohäsionsfonds Ziel Konvergenz : Regionen mit einem Pro-Kopf-BIP unter 75 % des EU-Durchschnitts; 81,5 % der Mittel stehen für dieses Ziel zur Verfügung. Ziel Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

24 Getty Images Der Binnenmarkt: Entscheidungsfreiheit Der Binnenmarkt hat eine Reihe von Erfolgen möglich gemacht: erhebliche Preissenkungen bei vielen Produkten und Dienstleistungen, auch bei Flugtickets und Telefonanrufen eine größere Auswahl für die Verbraucher 2,8 Millionen neue Jobs Freizügigkeit in vier Bereichen: 4 Waren 4 Dienstleistungen 4 Personen 4 Kapital

25 Getty Images Zum Lernen ins Ausland Jedes Jahr studieren mehr als junge Menschen in anderen europäischen Ländern oder nehmen an Maßnahmen zur persönlichen Weiterentwicklung im Ausland teil dank der Unterstützung durch EU-Programme: 4 Comenius: Schulbildung 4 Erasmus: Hochschulbildung 4 Leonardo da Vinci: Berufsbildung 4 Grundtvig: Erwachsenenbildung 4 Jugend in Aktion: Freiwilligentätigkeit, nicht-formales Lernen

26 Handelsmacht EU Anteil am Welthandel mit Waren Stand 2012 Anteil am Welthandel mit Dienstleistungen Stand 2012 EU 15% EU 25% Vereinigte Staaten 11% Andere 42% Andere 55% Japan 5% China 14% Indien 5% China 6% Japan 4% Vereinigte Staaten 18%

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