FilmNewsBayern. Der FilmFernsehFonds Bayern informiert. 5/2012 Oktober

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1 FilmNewsBayern Der FilmFernsehFonds Bayern informiert 5/2012 Oktober Visionär: Cloud Atlas kommt ins Kino ein Gespräch mit Stefan Arndt Vorzeigeprojekt: Ein BR-Vierteiler über Bayerns unbekanntere Seiten Vorschau: Die 46. Internationalen Hofer Filmtage

2 46 Drei Stunden Der FFF Bayern freut sich über alle geförderten Produktionen bei den 46. Internationalen Hofer Filmtagen 2012 Annelie Regie: Antej Farac Produktion: Drei Wünsche Filmproduktion in Koproduktion mit el patrol FFF-Nachwuchsförderung Regie: Boris Kunz Produktion: Kaissar Film in Koproduktion mit BR, die film und HFF München FFF-Nachwuchsförderung Eastalgia FREIgestellt Regie: Darya Onyshschenko Produktion: NEUESUPER, 435 Films in Koproduktion mit See Film Pro FFF-Nachwuchsförderung Regie: Claus Strigel Produktion: DENKmal Film in Koproduktion mit BR FFF-förderung Judengasse Nemez Regie: Carsten Degenhardt Produktion: BlanckeDegenhardtSchütz Filmproduktion FFF-Nachwuchsförderung Puppe Regie: Stanislav Güntner Produktion: filmschaft maas & füllmich, Nominal Film in Koproduktion mit ZDF Das kleine Fernsehspiel FFF-Nachwuchsförderung Einladung zum Bayern Brunch Freitag, 26. Oktober Uhr Uhr Theater Hof Kulmbacher Straße 5 Regie: Sebastian Kutzli Produktion: enigma film in Koproduktion mit Dschoint Ventschr Filmproduktion, BR und ARTE FFF-Nachwuchsförderung Keine Anmeldung erforderlich! Bayern MEDIA Antenne München GmbH c/o LfA Förderbank Bayern Königinstraße München Medien Netzwerk Bayern

3 E D I T O R I A L Herbstzeit Die Sommerpause ist vorbei, das Oktoberfest deutschen und internationalen Filmen während gut überstanden und die Film- und Fernsehbranche erwartet mit dem vierten Quartal eine sich an sechs Tagen wieder alles um unseren der Internationalen Hofer Filmtage. Dort wird ereignisreiche Herbstzeit. Zum Auftakt konnte kreativen und hochmotivierten Filmnachwuchs sich beim Deutschen Fernsehpreis 2012 in drehen und man darf neugierig sein auf all die der Kategorie Bester Mehrteiler die FFF-geförderte Produktion Der Mann mit dem Fa gott novativen Kurzfilme sowie die Verleihung der interessanten studentischen Arbeiten, die in- durchsetzen Gratulation an Ziegler Film und Filmpreise, vor allem auf den in diesem Jahr das gesamte Team für diese verdiente Anerkennung! Fernsehproduktionen stehen heuer auch e i nen Drehbuchautor oder eine Drehbuchauto- neu eingeführten Millbrook Autorenpreis für im Fokus der Medientage München. Ganz besonders freue ich mich auf unser hochkarätig unsere acht geförderten Produktionen, von rin. Ganz besonders gespannt blicke ich auf besetztes FFF-Panel zum Thema Der deutsche denen Daria Onyshchenkos erster Langfilm Fernsehproduzent und seine Zukunft: Spagat zwischen Sparzwängen und digitaler Herausforderung, bei dem Quirin Berg, Dagmar Biller, Reinhold Elschot, Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, Prof. Manfred Heid und Barbara Thielen über die je weiligen Interessen der Produzenten und im Theater der Stadt Hof gemeinsam mit un- 1/1 Anzeige seren Partnern xxx feiern. Eastalgia das Hofer Festival eröffnen wird. Die erfolgrei chen Filmemacher und Filmteams werden wir traditionell bei unserem Empfang Weiter geht es dann mit dem Filmnachwuchs Sender diskutieren werden. im November beim Internationalen Festival Zeitgleich zu den Medientagen beginnt auch der Filmhochschulen in München, das dieses wieder in Oberfranken eine traditionsreiche Veranstaltung: In seinem 46. Jahr als Festivalleiter Diana Iljine stattfinden wird. Vom 11. bis 17. Jahr zum zweiten Mal unter der Leitung von präsentiert Heinz Badewitz eine Auswahl an November haben Filmliebhaber die Möglichkeit, die besten Studentenfilme des Jahres von 72 Filmschulen aus 34 Ländern im Münchner Filmmuseum anzuschauen. Filmstudenten aus aller Welt bietet die Filmmetropole München in dieser Zeit eine hervorragende Plattform zum Austauschen und Netzwerken. Und wenn das Festivalfieber langsam wieder vergeht, wirft ein weiteres Highlight zum Jahresende sein Licht nach langer Zeit auch wieder auf München: die Verleihung der Filmtheater-Programmprämien am 6. Dezember an unsere bayerischen Kinobetreiber, die mit einem besonderen Programm abseits des Mainstream und zum Teil an schwierigen Standorten überzeugten. Nach Stationen in den sieben bayerischen Regierungsbezirken werden wir dieses Jahr gemeinsam mit Staatsminister Thomas Kreuzer alle Preisträger in der Landeshauptstadt ehren und feiern. Aber keine Sorge, dem Brauch, mit der Veranstaltung jährlich durchs Land zu ziehen, werden wir weiterhin treu bleiben. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr in Niederbayern! Prof. Dr. Klaus Schaefer I N H A L T Titelfoto: Omamamia Oma (Marianne Sägebrecht) macht sich auf den Weg nach Rom, um eine Audienz beim Papst zu erhalten. Das ist gar nicht so einfach, doch in Rom kommt wieder Fahrt in ihr Leben auch weil sie einen Mann kennenlernt, den schlitzohrigen Lorenzo (Giancarlo Giannini). Tomy Wigands Komödie (Produktion: sperl productions, Arden Film) kommt am 1. November ins Kino. Foto: Majestic / Walther Wehner Medienszene Bayern MEDIA News Medienszene Bayern im Bild Kinostarts Die Bavaria wird grün Die 46. Internationalen Hofer Filmtage Stefan Arndt über»cloud Atlas« »Grimme trifft die Branche« Richard Ladkani und Ulrich Gambke über»bayern!« Stefan Raiser über»helden« Munich Movie Bowl Games Veranstaltungen & Termine Wer macht was Drei Fragen an NEUESUPER Produktionsspiegel Film News Bayern

4 M E D I E N S Z E N E B A Y E R N Arthouse im Allgäu Gespräche mit Regisseuren und Vorpremieren im Allgäu? Das ermöglichen die Kino besitzer Monika Schubert (Filmburg Marktoberdorf), Rudolf Huber (Filmhaus Bad Wörishofen) und Florian Stiglhofer (Kurfilmtheater Florian Stiglhofer, Monika Schubert, Rudolf Huber Oberstdorf). Nach dem Erfolg im Vorjahr haben sie zum zweiten Mal die Allgäuer Filmkunstwochen organisiert. Vom 2. bis 14. Oktober zeigten sie in ihren Kinos ein spezielles Programm aus Dokumentarfilmen, internationalen Produktionen wie Am Ende eines viel zu kurzen Tages, besondere Kinderfilme wie den preisgekrönten Tom und Hacke oder auch aktuelle Arthouse-Filme wie Michael Hanekes Liebe. Bei einigen Vorführungen waren Regisseure anwesend, außerdem gab es ein Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Kabarett. Und in Bad Wörishofen konnten die Zuschauer Die Wand schon zwei Tage nach der Münchner Pre miere (siehe Seite 7) sehen. Die Geschichte eines Kinos 1/1 Anzeige xxx FilmFoniker spielen Musik aus Bernd Eichinger-Filmen Die unendliche Geschichte kam vor rund dreißig Jahren ins Kino, aber noch heute schwärmen Musikfans von Klaus Doldingers Soundtrack. Die Bayerischen FilmFoniker spielen am 11. November die Musik aus diesem und vielen anderen Bernd Eichinger-Filmen, darunter Das Parfum, Der Baader Meinhof Komplex und Das Mädchen Rosemarie. Zu den Arrangements der FilmFoniker werden spezielle Trailer aus den Filmen geschnitten, die auf der großen Leinwand laufen werden. Als Zwischenspiele gibt es musikalische Highlights aus Hollywood. Das Konzert findet im Premierenkino 6 des Mathäser Filmpalasts statt, das mit zusätzlicher Soundverstärkung zum Konzertsaal umgestaltet wird. Durch den Abend führt Nina Eichinger. Alle Einnahmen gehen an das von Bernd Eichinger mitgegründete Jugendhilfeprojekt Artists for Kids. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro, die Karten gibt es im Vorverkauf bei München Ticket und im Mathäser. Weitere Informationen unter und Das Münchner Arena Filmtheater, das bis vor kurzem noch Neues Arena hieß, feiert in diesen Wochen hundertstes Jubiläum. Zu diesem Anlass hat der langjährige Kinovorführer (und Literaturwissenschaftler) Winfried Sembdner die Geschichte des Kinos rekonstruiert. In seinem unterhaltsamen Buch Nie bedeutend... aber immer noch da lernt der Leser einiges über die (Münchner) Kinogeschichte der letzten hundert Jahre. Bei zwei Jubiläumsveranstaltungen lasen die Besitzer des Arena, Christian Pfeil und Markus Eisele, aus der Chronik. Mehr dazu und zu den Jubiläumsveranstaltungen unter Christian Pfeil, Markus Eisele Für das Urheberrecht Entwickeln Kinder und Jugendliche noch Verständnis für die Bedeutung von geistigem Eigentum? Erkennen Sie, dass das Urheberrecht die Existenzgrundlage aller Kreativen ist? Für die Filmbranche sind diese Fragen auf Dauer von existenzieller Bedeutung. Das Urheberrecht ist deshalb auch ein pädagogisches Thema. Vision Kino, das bundesweite Netzwerk für Film- und Medienkompetenz, bietet Schulen und Bildungseinrichtungen jetzt die interaktive DVD Im falschen Film?! an, um dieses Thema zu vermitteln. Florian David Fitz, Constantin- Vorstand Martin Moszkowicz, Sony Pictures-Managing Director Martin Bachmann und andere erklären darin den Kreislauf der Filmwirtschaft und machen deutlich, was Urheberrechtsverletzungen für die Filmbranche bedeuten. Und sie sprechen über ihre eigene Faszination für Film und Kino. Die DVD, die mit Mitteln der FFA gefördert wurde, soll fächerübergreifend ab der achten Klasse eingesetzt werden. Sie kann kostenlos bestellt werden unter: 2 Film News Bayern

5 sehen was läuft sehen was läuft Das Filmmagazin im Bayerischen Fernsehen mittwochs kinokino.de

6 M E D I E N S Z E N E B A Y E R N Cartoon Forum Beim Cartoon Forum in Toulouse fand ein Treffen der deutschen Animationsbranche statt. Der Wunsch nach mehr Zusammenarbeit in allen Bereichen brachte Produzenten, Fernsehvertreter, Förderer und Investoren zusammen. Das Treffen war eine gemeinsame Veranstaltung der deutschen Länderförderungen und der Animationsbranche unter Federführung des FFF Bayern und der Senator Film München (Tania Reichert-Facilides). Das Volumen der deutschen Animationsproduktion liegt laut Marktschätzung unterhalb des Outputs von Ländern wie Irland oder Luxemburg (circa 50 Stunden im Jahr 2011) und ist stetig gesunken. Die Importquote des animierten Kinderprogramms aller Sender beträgt in Deutschland mehr als 80 Prozent, in Frankreich sind es 60 Prozent bei deutlich mehr gesendeten Minuten. Prof. Dr. Klaus Schaefer betonte, dass der Animationsbereich allen Länderförderungen am Herzen liege. Aber sie seien nicht alleine zuständig, auch das Fernsehen müsse sich für deutsche Animationsfilme und -serien sowie internationale Koproduktionen engagieren. Dr. Irene Wellershoff (ZDF) sagte, dass die Themen nicht nur in Deutschland, sondern international gut ankommen sollten. Gabriele Walther (Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH) regte an, gemeinsam mit den öffentlich-rechtlichen Sendern die Möglichkeiten der EBU (European Broadcasting Union) im Hinblick auf deutsche Koproduktionen zu untersuchen. Michael Coldewey (Trixter) appellierte an die deutsche Familienpolitik, denn Kinder würden durch Programme im Fernsehen geprägt. Ulli Stoef (M4e AG) forderte mehr Mut und Unterstützung bei Stoffen, die international gut angenommen werden. Bei der anschließenden Pressekonferenz Neue Perspektiven Vom November findet das Internationale Festival der Filmhochschulen statt. Junge Regisseurinnen und Regisseure von 72 Filmhochschulen aus 34 Ländern sind dem weltweiten Ruf des Festivals gefolgt und haben insgesamt knapp 230 Filme eingereicht. Der Nachwuchs zeigt viele neue und ungewöhnliche Sichtweisen. Die Juroren Beatrice Behn (Leiterin des International Comedy Film Festival Berlin), Wiktoria Pelzer (Crossing Europe Film Festival Linz) und Theo Tsappos (Swedish Film Institute) sichteten mehr als 60 Stunden Material und haben 50 Filme ausgewählt. Ihre Macher werden nach München eingeladen, um im Filmmuseum ihre Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme zu präsentieren. Die nächste Generation von Regisseuren trifft sich in München nicht nur zum kreativen Austausch und zum Test vor Publikum. Im Wettbewerb des Festivals können sie auch Preise in Höhe von mehr als Euro gewinnen. Zusätzlich zu den Auszeichnungen für den besten Film, die beste Kamera, das beste Drehbuch und die beste Produktion wird es 2012 einen neuen Preis geben. Zu Ehren des in diesem Jahr verstorbenen Gründers und langjährigen Leiters des Festivals der Filmhochschulen wird der»wolfgang-längsfeld-preis«vergeben. Der Preis ist mit Euro dotiert und soll an den originellsten Film des Festivals vergeben werden. Unter den»besten der Besten«sind in diesem Jahr auch wieder sechs Filmschulen aus Deutschland mit Filmen vertreten. Aus der HFF München werden Teardrop von Damian John Harper und Through The Lens of Inkedkenny von Marie Elisa Scheidt und Denize Galiao gezeigt. Die Eröffnung und die Preisverleihung am Ende des Festivals werden an der HFF stattfinden. Tickets können erstmals online gekauft werden, ab 8. November unter www. filmschoolfest-munich.de. Einzeltickets kosten 5 Euro, Festivalpässe 30 Euro (für Studenten: 20 Euro). Sie sind ab 11. November auch im Festivalzentrum im Filmmuseum Aus dem Film»Volume«von Mahalia Belo (Großbritannien) erhältlich. Top 12 Deutsche e 2012 Platz Filmtitel Verleih Starttermin Besucher 1 Türkisch für Anfänger Constantin Fünf Freunde Constantin Hanni & Nanni 2 UPI Russendisko* Paramount Resident Evil: Retribution (3D) Constantin Yoko Sony Pictures Sams im Glück Universum Schutzengel Warner Offroad** Paramount Wer s glaubt, wird selig Constantin Barbara Piffl Medien Der kleine Rabe Socke Universum/Disney Quelle: VdF (Stand: ); deutsche Filme mit Start ab ; alle blau markierten Filme wurden vom FFF Bayern gefördert * FFF-Verleihförderung ** FFF-Erfolgsdarlehen 4 Film News Bayern

7 Robert & Horst, München Produktionen aus einer Hand. Bavaria Jet-Set. Sie müssen für Ihre Produktionen nicht von Dienstleister zu Dienstleister jetten. Denn die Bavaria Film bietet Ihnen ein Gesamtpaket. Alles aus einer Hand. Auch wenn es mal eine größere Location wie z. B. Europas fl exibelste Flugzeugkulisse sein soll. 28 Meter lang, mit Economy und Business Class und voll funktionsfähigem Cockpit. Bavaria Studios Bavaria Film Jens Heilmann

8 M E D I A N E W S «Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa«, ab im Kino mit automatischer Verleihförderung von MEDIA (Verleih: Alamode Film) MEDIA Projektentwicklung Bis zum 23. November 2012 können Produzenten einzelne Projekte und Slates mit drei bis fünf Projekten einreichen. Gefördert werden Kino- und Fernsehspielfilme, Serien, Dokumentarfilme und -serien, Animationsfilme- und serien sowie interaktive Projekte. MEDIA übernimmt maximal 50 Prozent der Entwicklungskosten, das umfasst den Erwerb von Rechten und Optionen, die Drehbucherstellung, Recherche, Casting und mehr. Einzelne Projekte können mit bis Euro ( Euro für Kino-Animationsfilme) unterstützt werden, Projektpakete mit bis Euro. MEDIA fördert Fernsehproduktionen Unabhängige Fernsehproduzenten können ab sofort Unterstützung für die Produktion von international finanzierten Fernsehprojekten beantragen. TV-Filme, Mehrteiler oder Serien können mit bis zu 12,5 Prozent (Dokumentarfilme mit bis zu 20 Prozent) gefördert werden, wenn mindestens drei europäische Fernsehsender aus verschiedenen MEDIA-Mitgliedsländern per Vorverkauf oder als Koproduzenten beteiligt sind. Die Förderhöchstsumme beträgt Euro (Dokumentarfilme: Euro). Anträge können bis zum 10. Dezember 2012 oder 3. Juni 2013 eingereicht werden und müssen am ersten Drehtag vorliegen. Selektive Verleihförderung Unabhängige Verleiher können bis zum 30. November 2012 Förderung für den Verleih von nicht-nationalen europäischen Kinospielfilmen, Mit selektiver Verleihförderung von MEDIA ab im Kino: «Love is all you need (Verleih: Prokino) Animations- und Dokumentarfilmen (Mindestlänge: 60 Minuten) beantragen. Für Filme mit einem Produktionsbudget von bis zu 3 Millionen Euro müssen mindestens fünf Verleiher aus verschiedenen Ländern gemeinsam Förderung beantragen, bei einem Produktionsbudget zwischen 3 und 15 Millionen Euro mindestens sieben. Filme mit einem Budget von über 15 Millionen Euro werden nicht gefördert. Die maximale Fördersumme pro Verleiher und Film beträgt Euro. Förderung von Festivals Festivals, deren Gesamtprogramm zu mindestens 70 Prozent aus europäischen Filmen besteht, die aus nicht weniger als 10 MEDIA-Mitgliedsländern kommen, können einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent (maximal Euro) der Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, Untertitelung und Übersetzung sowie Kopientransport beantragen. Wichtigste Auswahlkriterien sind Anzahl und Vielfalt der nicht-nationalen europäischen Filme, Publikumswirksamkeit, der Beitrag zur Verbreitung der Filme und die Beteiligung der Filmbranche. Anträge für Festivals, die zwischen 1. Mai 2013 und 31. Oktober 2013 beginnen, können bis zum 16. November 2012 gestellt werden, für Festivals zwischen 1. November 2013 und 30. April 2014 bis zum 30. April MEDIA Förderergebnisse Vier bayerische Verleiher haben selektive Verleihförderung von MEDIA zugesprochen bekommen. Concorde Filmverleih erhielt Euro für Lachsfischen im Jemen, MFA Euro für Die Königin und der Leibarzt und Pandora Euro für Und wenn wir alle zusammenziehen?. Im November startet Love is all you need (Prokino Filmverleih) mit Euro Förderung. Zwei bayerische Produktionsfirmen erhalten MEDIA-Projektentwicklungsförderung: Blue Eyes Fiction für den Animationsfilm Der kleine Ritter Trenk ( Euro) und Olga Film für den Spielfi lm Adler und Engel ( Euro). Zwei in Bayern ansässige Weiterbildungsinitiativen für Filmschaffende profitieren von MEDIA-Förderung: equinoxe Germany ( Euro) sowie Documentary Campus ( Euro). MEDIA Einreichtermine: FÜR PRODUZENTEN: Projektentwicklungsförderung und interaktive Projekte (Aufruf 31/2012) und TV-Ausstrahlung (Aufruf 33/2012) und FÜR VERLEIHER: Selektive Verleihförderung (Aufruf 21/2012) , und FÜR FILMFESTIVALS: Festivalförderung (Aufruf 29/2012) (Beginn: 1.5. bis ), (Beginn: bis ) Antragsformulare: Information und Beratung: MEDIA Antenne München Sonnenstraße 21, München Tel: MEDIA auf Facebook: 6 Film News Bayern

9 Die Gewinner der diesjährigen Starter-Filmpreise (v.l.): Konstantin Ferstl (»Trans Bavaria«), Josef Mayerhofer (»Mischgebiete«), Claudia Heindel (»Lucky Seven«), Frank Müller, Peter Künzel und Michael Reithmeier (»Pumping Ercan«) Bei der Premiere von»vatertage Opa über Nacht«(v.l.): Baby Bubble, Monika Gruber, Sebastian Bezzel, Produzent Jakob Claussen (kniend), Heiner Lauterbach, Regisseur Ingo Rasper, Sarah Horváth mit dem kleinen Mika Sieger, Adam Bousdoukos, Sebastian Edtbauer, Nina Gummich, FFF-Förderreferent Nikolaus Prediger, Nina Brandt, Produzentin Uli Putz und Kalle Friz (Studiocanal) Medienszene Bayern im Bild Gerade entsteht in München und Umgebung der»oktoberfest, das Attentat«. Im Innenhof des BR-Funkhauses vor dem Pressetermin (v.l.): Regisseur, Produzent & Drehbuchautor Daniel Harrich, Drehbuchautor Ulrich Chaussy, die Darsteller Benno Fürmann, Nicolette Krebitz und Heiner Lauterbach sowie BR-Redakteurin Dr. Claudia Gladziejewski Bei der Premiere von»messner«im Münchner cinemaxx: Regisseur und Produzent Andreas Nickel mit Reinhold Messner Am Set von»der Teufelsgeiger«: Produzentin Gabriela Bacher, FFF-Förderreferent Nikolaus Prediger, Bettina Ricklefs (BR) und Star-Geiger David Garrett Bei der Premiere von»die Wand«im Münchner City-Kino (v.l.): Rodolphe Buet (Studiocanal), Prof. Dr. Klaus Schaefer, Martina Gedeck, Regisseur Julian Roman Pölsler, Dr. Cornelia Ackers (BR), die Produzenten Dr. Rainer Kölmel und Wasiliki Bleser sowie der Hund Luchs, der immer noch Film News Bayern ganz auf seine Filmpartnerin fixiert ist 7

10 Die Vermessung der Welt Die Vermessung der Welt KOMÖDIE Produktion: Boje Buck Produktion, LOTUS Film; Koproduktion: A COMPANY, ARD Degeto, WDR, SWR, BR, NDR, ORF; Produzenten: Claus Boje, Detlev Buck; Koproduzenten: Thomas Pridnig, Erich Lackner, Peter Wirthensohn; Förderung: FFF Bayern, FFA, MBB, MDM, Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien, BKM, DFFF, Wirtschaftliche Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, FISA; Verleih: Omamamia 8 Warner Bros.; Regie: Detlev Buck; Drehbuch: Daniel Kehlmann, Detlev Buck, Daniel Nocke (nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann); Kamera: Slawomir Idziak; Cast: Florian David Fitz, Albrecht Schuch, Vicky Krieps, Katharina Thalbach, Karl Markovics, David Kross Zwei herausragende Wissenschaftler machen sich Anfang des 19. Jahrhunderts auf, die Welt zu entdecken: Der Naturforscher Alexander von Humboldt zieht aus, sie zu vermessen, bereist fremde Kontinente und setzt sich dabei großen Gefahren aus. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß zieht es vor, zu Hause zu bleiben und die Welt zu berechnen. Als sie in die Jahre gekommen sind, begegnen sich die ungleichen Denker bei einem Kongress in Berlin. KINOSTART: 25. OKTOBER Omamamia KOMÖDIE Produktion: sperl productions, Arden Film; Koproduktion: Erfttal Film- und Fernsehproduktion, Seven- Pictures Film; Produzenten: Dr. Gabriela Sperl, Andro Steinborn; Koproduzenten: Dr. Stefan Gärtner, Prof. Joachim Kosack, Klaus Dohle; Förderung: DFFF, FFF Bayern, FFA, BBF, MBB; Verleih: Majestic; Regie: Tomy Wigand; Drehbuch: Dr. Gabriela Sperl, Jane Ainscough (nach einer Idee von Claudia Cassagrande); Kamera: Holly Fink; Cast: Marianne Sägebrecht, Annette Frier, Miriam Stein, Giancarlo Giannini, Raz Degan, Giovanni Esposito, Paul Barrett, Thomas Kylau, Felix Hellmann, Jaymes E. Butler, Helmut Markwort Nach dem Tod ihres Mannes soll Marguerita nach dem Willen ihrer Tochter in ein Seniorenheim ziehen. Doch die betagte Dame denkt gar nicht daran, sondern macht sich stattdessen auf nach Rom, wo ihre Enkelin Martina lebt. In der Ewigen Stadt will sie eine Audienz beim Papst bekommen, denn sie trägt eine Jugendsünde mit sich herum, die sie endlich beichten will. Die Versuche, den päpstlichen Segen zu erhalten, führen fast in eine Katastrophe. Doch Mar- Film News Bayern

11 K I N O S T A R T S guerita gibt nicht auf: Ihr Weg in den Vatikan nimmt einige unerwartete Wendungen und führt sie zurück ins pralle Leben, das sie längst vergessen hatte KINOSTART: 1. NOVEMBER More Than Honey DOKUMENTARFILM Produktion: zero one film, allegro film, Thelma Film, Ormenis Film; Koproduktion: SRF, SRG SSR, BR; Produzenten: Thomas Kufus, Helmut Grasser, Pierre- Alain Meier, Markus Imhoof; Förderung: FFF Bayern, FFA, Filmfonds Wien, Österreichisches Filminstitut, DFFF, Eurimages, MEDIA Programm der Europäischen Union, EDI, BAFU, Aargauer Kuratorium, george foundation, SUISSIMAGE G + B, Schwyzer- Winiker Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Zürcher Filmstiftung, Fonds REGIO Films avec la Loterie Romande et le Canton du Jura, Succès Cinema, Succès Passage Antenne, Fredi M. Murer, Frenetic Films; Verleih: Senator; Regie: Markus Imhoof; Drehbuch: Markus Imhoof, Kerstin Hoppenhaus; Kamera: Attila Boa, Jörg Jeshel; Sprecher: Robert Hunger- Bühler Die Honigbiene ist in höchster Gefahr: Das Tier, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. Der Film entführt in die faszinierende Welt der Biene. Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal mit spektakulären Aufnahmen von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen. Er zeigt faszinierende Einblicke, beispielsweise in das komplexe System eines Bienenstocks, und er begleitet eine Arbeitsbiene bei ihren Erkundungsflügen in die Natur. KINOSTART: 8. NOVEMBER More Than Honey Anleitung zum Unglücklichsein Cloud Atlas SPIELFILM Produktion: Cloud Atlas Production, X Filme Creative Pool, Anarchos Productions; Koproduktion: A COM- PANY, ARD Degeto; Produzenten: Grant Hill, Stefan Arndt, Lana & Andy Wachowski, Tom Tykwer; Koproduzenten: Peter Lam, Tony Teo, Alexander van Dülmen; Ausf. Produzenten: Philip Lee, Uwe Schott, Wilson Qiu; Förderung: FFF Bayern, DFFF, MBB, Filmund Medienstiftung NRW, MDM, FFA; Verleih: X Verleih; Regie: Lana Wachowski, Andy Wachowski, Tom Tykwer; Drehbuch: Lana Wachowski, Andy Wachowski, Tom Tykwer (nach dem gleichnamigen Roman von David Mitchell); Kamera: John Toll, Frank Griebe; Cast: Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent, Hugo Weaving, Jim Sturgess, Doona Bae, Ben Whishaw, James D Arcy, Xun Zhou, Keith David, David Gyasi, Susan Sarandon, Hugh Grant Cloud Atlas erzählt sechs Schicksale in 500 Jahren und ist doch ein einziges Abenteuer, in dem alle Helden in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs engste miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht ein Verbrecher, der sich über die Jahrhunderte hinweg wandelt und schließlich zum Retter der Menschheit wird. Cloud Atlas ist ein bildgewaltiges Epos über die unendlichen Möglichkeiten des Lebens, in dem jedes Verbrechen und jede gute Tat Einfluss auf die Entwicklung der Welt haben. Die Verfilmung von David Mitchells Bestseller sprengt die Grenzen von Zeiten, Generationen und Genres (siehe auch Seiten 14/15). KINOSTART: 15. NOVEMBER Anleitung zum Unglücklichsein KOMÖDIE Produktion: Desert Flower Filmproduktion; Koproduktion: ARD/Degeto, BR, 8. Babelsberg Film GmbH, Studio Babelsberg, B.A. Produktion GmbH, MTM west television & film GmbH, Studiocanal Film GmbH; Produzent: Peter Herrmann; Förderung: FFF Bayern, DFFF, Film- und Medienstiftung NRW, MBB, FFA, BKM, mit Unterstützung durch den Bayerischen Filmpreis; Verleih: Studiocanal; Regie: Sherry Hormann; Drehbuch: Sherry Hormann (frei nach dem Sachbuch von Paul Watzlawick); Kamera: Wojciech Szepel; Cast: Johanna Wokalek, Iris Berben, David Kross, Richy Müller, Benjamin Sadler, Katharina Marie Schubert, Rüdiger Vogler, Michael Gwisdek, Margarita Broich Tiffany Blechschmidt verkauft in ihrer Feinkosthandlung Glückskekse dabei glaubt sie gar nicht an das Glück. Sie ist sogar eine echte Expertin für das Unglücklichsein. Obwohl die junge attraktive Frau mit ihrem Geschäft erfolgreich ist und von den Männern umworben wird, ist sie spezialisiert darauf, nur das Negative zu sehen. Die Ampeln springen auf Rot, wenn sie sich nähert, der Nachbar ignoriert sie rüde und in der Liebe geht sowieso alles schief. Egal, ob ihr der smarte Polizist Frank den Hof macht oder der verträumte Fotograf Thomas für sie schwärmt: Tiffany steht sich selbst im Weg. Zu allem Überfluss taucht immer wieder Tiffanys tote Mutter aus dem Jenseits auf, und zwar in den unmöglichsten Situationen... KINOSTART: 29. NOVEMBER Film News Bayern

12 S T A N D O R T Die Bavaria wird grün Bavaria Film hat in den letzten eineinhalb Jahren rund 30 Millionen in die Modernisierung ihres Geländes investiert. Viele Studios sind renoviert worden. Neu sind auch die ökologischen Ziele: Die Filmstadt soll klimaneutral werden So einen Investitionsschub gab es bei der Bavaria Film noch nie, sagt Geschäftsführer Achim Rohnke und schaut auf ein großes Foto, das an der Wand seines Büros hängt. Es ist eine Luftaufnahme der Filmstadt in Geiselgasteig. Einige der Gebäude, auf die er zeigt, waren vor kurzem noch in einem anderen Zustand. Zum Beispiel das historische Studio 4/5: Die Bavaria Film ließ das 2500 Quadratmeter große Gebäude entkernen, einen HD-geeigneten Boden gießen, die Lastenaufhängung erneuern. Und auch technisch wurde das Studio modernisiert. Das war im vergangenen Sommer, in einem kleinen Zeitkorridor, nachdem die Daily-Soap Marienhof abgesetzt wurde und bevor die Crew von Sturm der Liebe in das Studio zog. Zuvor war die Halle zwanzig Jahre lang fast durchgehend belegt gewesen. Aber die Bavaria hat hier nicht nur renoviert, weil es mal eben möglich war, den Reparaturstau aus zwei Jahrzehnten anzugehen. Die Bavaria Filmstadt soll insgesamt unabhängig vom möglichen Bau der neuen Filmhalle noch attraktiver für Film- und Fernsehproduktionen werden. In den letzten eineinhalb Jahren wurde auch das Doppelstudio 6 und 7 auf modernsten Stand gebracht. In Studio 12 wurden die Nebenräume aufgewertet. Bald wird Studio 9 erneuert: Es entsteht ein großzügiges Foyer, um ab nächstem Frühjahr einen festlicheren Rahmen für Fernseh-Galas zu bieten. Und auch in viele andere Bereiche hat die Bavaria Film investiert, etwa in die Rental-Abteilung. Aber noch in einer anderen, viel umfassenderen Weise will Rohnke die Filmstadt fit für die Zukunft machen: Sie soll zu einem klimaneutralen Standort werden. Im Juni hat die Bavaria Film die Wärmeversorgung fast vollständig von Gas auf Geothermie umgestellt.»wir sind vermutlich das einzige Studio überhaupt, das mit Erdwärme arbeitet. Wir brauchen kaum noch fossile Energien, um das Studiogelände zu heizen«, sagt Rohnke. Diese Umstellung sei nicht nur gut für den Klimaschutz, sondern biete mittelfristig auch Kostenvorteile. Ab Januar 2013 wird die Stromversorgung auf regenerative Energie umgestellt, die zu hundert Prozent aus Wasserkraft bezogen wird. Und auf den Dächern günstig exponierter Neubauten sind schon jetzt Photovoltaik-Anlagen installiert, die bis zu Kilowattstunden pro Jahr generieren können. Außerdem bemüht sich die Bavaria Film um stärkere Energieeffizienz, etwa durch den Austausch von Klimaanlagen und den Ausbau der Gebäudeautomationsanlagen.»In Hollywood wird das jetzt schon gelebt«, sagt Rohnke,»da sieht man überall Hybridautos. Aber auch hier wächst in der Branche die Sensibilität für Ökologie.«Die grüne Wende in Geiselgasteig soll Produktionsfirmen ansprechen, denen ökologisch Aspekte wichtig sind. Ansonsten gebe es in der Filmstadt ja alles, was für Film- und Fernsehproduktionen nötig sei, sagt Rohnke und verweist darauf, dass auf dem Gelände alle Gewerke ansässig seien: vom Kostümfundus über die Special Effectsbis hin zur Postproduktionsfirma.»Hier ist One- Stop-Shopping möglich«, sagt Rohnke, das sei ein Vorteil der Bavaria. Die Möglichkeit, grüner zu produzieren, soll das Grünwalder Filmstudio noch attraktiver machen. Dominik Petzold 10 Film News Bayern

13 GEWINNER PUBLIKUMSPREIS FILMKUNSTMESSE LEIPZIG BERÜHRENDES DRAMA, BILDSTARK UND GRANDIOS GESPIELT Hamburger Abendblatt SEHR BEWEGEND Kulturspiegel 1/1 Anzeige xxx KATJA RIEMANN STEFAN KURT MAX SIMONISCHEK MAX HUBACHER LISA BRAND EIN FILM VON MARKUS IMBODEN AB 25. OKTOBER IM KINO

14 F E S T I V A L S & P R E I S E Bunt und Rosa Heinz Badewitz hat aus 3000 Filmen ein abwechslungsreiches Programm ausgewählt: Bei den 46. Internationalen Hofer Filmtagen laufen Filme ambitionierter Nachwuchsfilmer und etablierter Regisseure und ein 20-stündiges Projekt von Rosa von Praunheim Eastalgia 12 Film News Bayern

15 F E S T I V A L S & P R E I S E Keine Schubladen! HEINZ BADEWITZ ÜBER DAS 46. FESTIVAL UNTER SEINER LEITUNG Vom 23. bis 28. Oktober dreht sich in Oberfranken wieder alles um den Film, wenn Festivalleiter Heinz Badewitz zum 46. Mal die Internationalen Hofer Filmtage eröffnet. Auf dem Programm steht eine vielseitige Auswahl an nationalen und internationalen Filmen, mit einem besonderen Fokus auf Nachwuchsproduktionen. Der FFF Bayern ist insgesamt mit acht geförderten Filmen vertreten. Einer davon wird die Hofer Filmtage eröffnen: Eastalgia. Die HFF München-Absolventin Darya Onyshchenko erzählt in ihrem ersten Langfilm von drei Lebenswegen in einer Nacht in Europa, parallel in drei Städten München, Kiew und Belgrad. In den Hauptrollen der NEUESUPER-Produktion spielen Karl Markovics und Georg Friedrich (siehe auch Interview mit den Produzenten auf Seite 27). Weitere FFF-geförderte Nachwuchsproduktionen sind Antej Faracs Debütfilm Annelie (Drei Wünsche Filmproduktion), eine Doku- Fiktion über die ehemalige Pension Annelie am Münchner Hauptbahnhof, in der Obdachlose in erzwungener Zweckgemeinschaft leben. Der Regisseur hat seine fiktive Dokumentation teils mit den Bewohnern des Hauses, teils mit echten Schauspielern besetzt. Romantisch geht es in Boris Kunz Abschlussfilm Drei Stunden (Kaissar Film) zu, in dem die Freunde Martin und Isabel einige Schwierigkeiten überstehen müssen, bevor sie zu einem Liebespaar werden. Das Coming-of-Age-Drama Nemez (filmschaft maas & füllmich) von Stanislav Güntner zeigt den Kampf eines jungen Russlanddeutschen, der sich von seiner kriminellen Vergangenheit distanzieren und einen Neuanfang schaffen will. Sebastian Kutzli erzählt in dem Drama Puppe (enigma film) vom Überlebenskampf eines Mädchens, das in einem Therapiezentrum in den Pyrenäen von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Auch zwei FFF-geförderte Kurzfilme sind im Programm: In Judengasse (BlanckeDegenhardt Schütz Filmproduktion) zeigt Carsten Degenhardt das Schicksal einer jüdischen Familie im Dritten Reich. Schlusspunkt von MHMK-Absolventin Stephanie Olthoff thematisiert den zunächst hoffnungslos erscheinenden Versuch einer Frau, sich aus ihrer von Gewalt geprägten Ehe zu befreien. Der im Bereich geförderte Dokumentarfilm FREIgestellt (DENKmal Film News Bayern Film) von Claus Strigel geht dem Wesen der Arbeit in der postindustriellen Ära nach und hinterfragt alternative Zukunftsmodelle von Beschäftigung. Das Festival legt wie immer einen starken Fokus auf den Nachwuchs, präsentiert aber darüberhinaus neue Werke renommierter Filmemacher wie Susanne Bier (Love is all you need), Olivier Assayas (Après Mai), Abbas Kiarostami (Like someone in love) oder Barbara Albert (Die Liebenden). Eine besondere Ehrung gilt in diesem Jahr Rosa von Praunheim. Anlässlich seines 70. Geburtstags präsentieren die Hofer Filmtage das Projekt Rosas Welt von und mit dem Filmemacher, das 70 Kurzfilme von insgesamt 20 Stunden Dauer zeigt, aufgeteilt in 13 Sonderprogramme. Zwei Neuerungen gibt es zudem bei den Filmpreisen. Der»Förderpreis Deutscher Film«wurde in»förderpreis Neues Deutsches Kino«umbenannt, und erstmalig wird in diesem Jahr der»millbrook-autorenpreis«an einen Drehbuchautor oder eine Drehbuchautorin verliehen.»das Drehbuch ist nach wie vor das Wichtigste und die Basis eines jeden Films. Daher ist der von Millbrook initiierte Autorenpreis für das beste Drehbuch eine absolut zu unterstützende Maßnahme, die ich sehr begrüße«, sagte Heinz Badewitz. Julia Wülker FFF Bayern in Hof Geförderte Filme: Drei Stunden (Regie: Boris Kunz) Eastalgia (Regie: Darya Onyshchenko) Judengasse (Regie: Carsten Degenhardt) Nemez (Regie: Stanislav Güntner) Puppe (Regie: Sebastian Kutzli) FREIgestellt (Regie: Claus Strigel) Annelie (Regie: Antej Farac) Schlusspunkt (Regie: Stephanie Olthoff) Der Bayern-Brunch......findet am Freitag, den 26. Oktober 2012 von Uhr im Theater Hof, Kulmbacher Straße 5, statt. KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH! Die Hofer Filmtage setzen traditionell einen Fokus auf den Filmnachwuchs. Mit welchen Inhalten beschäftigen sich die jungen Filmemacher zurzeit? Die Filmemacher befassen sich mit allen möglichen Themen: Beziehungsproblematik, Sexualität, Gewalt, Familie, Privatleben, Politik. Alle Themen, die das tägliche Leben mit sich bringt, sind im Programm. Es sind universelle Themen, die alle Filmemacher bewegen. So ist es auch dieses Jahr wieder. Letztes Jahr war mehr Genrelastigkeit in den Filmen. Dieses Jahr sind mehr ernsthaftere Themen dabei, aber es gibt auch sehr komische Filme. Was sind Ihre persönlichen Festival-Highlights in diesem Jahr? Das kann ich leider nicht sagen, denn mir gefallen alle Filme, die ich ausgewählt habe. Ich habe über 3000 Filme gesichtet, Kurz-, mittellange und Langfilme. Es ist ein Surrogat von 72 Filmen entstanden, auf die ich mich freue. Was zeichnet das Hofer Festival aus? Es gibt traditionell nur ein Programm, das die Arbeiten der arrivierteren Regisseure mit denen, die bekannt werden wollen, vereint. Hof ist ja eine Plattform, auf der man bemerkt wird. Das ist eben das Wichtige für mich, dass es keine Schubladenprogramme gibt, sondern erfahrene und noch unerfahrene Regisseure ihre Filme zusammen in einem Programm zeigen können. Fragen: Julia Wülker 13

16 Sechs-Augen-Prinzip David Mitchells Roman»Cloud Atlas«galt als unverfilmbar doch Tom Tykwer, Lana und Andy Wachowski haben einen spektakulären Film daraus gemacht. Ein Gespräch mit Produzent Stefan Arndt über die 100-Millionen-Dollar- Produktion, über die Arbeit mit Weltstars und mit drei Regisseuren Wieviele Leute haben sie wegen der Idee, Cloud Atlas verfilmen zu wollen, für verrückt erklärt? Naja, wir haben ja mit niemandem darüber gesprochen, bis wir wussten, wie das Drehbuch werden könnte. Es war eine Riesenarbeit, von Mitchells mathematischer Konstruktion zu einer linearen Geschichte zu kommen. Aber nachdem wir dann gleich mit dem Drehbuch rausgegangen sind und schon ein bißchen Geld dabei hatten, hat sich niemand getraut, uns öffentlich für verrückt zu erklären. Im Geheimen haben das aber wahrscheinlich manche gedacht. 500 Jahre, sechs Geschichten und alle parallel erzählt: Worin liegt das Geheimnis, dass der Film trotzdem funktioniert? Die Regisseure haben es geschafft, jede einzelne Szene mit einem Cliffhanger zu beenden, an den man sich noch Minuten später erinnern kann. Ich finde mit am innovativsten an diesem Film, dass man zum ersten Mal etwas gemacht hat, was man oft in amerikanischen HBO-Serien gesehen hat. Diese arbeiten mit solchen Strategien: In Folge fünf passiert etwas, und in Folge neun wird das wieder aufgegriffen. Aber weil es so irre ist, wie Folge fünf endete, kann man sich Wochen später noch daran erinnern. Wussten Sie als Produzent vor Drehbeginn, wie der Film aussehen wird oder mussten Sie den Regisseuren blind vertrauen? Man weiß natürlich nichts und das ist das Schöne an so einem kreativen Prozess. Wenn ich ein Drehbuch zum ersten Mal lese, dann versuche ich mir vorzustellen, dass ich im Kino bin. Ich versuche, mein»produzentenhirn«abzustellen und mir ganz privat einen Film anzugucken. Nachdem man die Filme der Regisseure und auch die Regisseure selbst sehr gut kennt, weiß man natürlich, in welche Richtung das gehen könnte. Bei Cloud Atlas war s besonders lustig: In der deutschen Synchronisation hat man da wenig Probleme, aber das englische Buch ist in sechs verschiedenen Dialekten geschrieben. Das erste Mal habe ich mir das Drehbuch laut vorgelesen. Ich habe die Tür zu gemacht, habe mich total zum Affen gemacht. Aber da war im Prinzip der Film da, die Struktur war von dieser Fassung an da. Wie kam das Projekt zustande? Zum einen gab es diesen grandiosen Roman. Und vorher gab es die vage Idee der drei (Tom Tykwer, Andy & Lana Wachowski, Anm. d. Red.), mal etwas zusammen zu machen. Regisseure sind im Prinzip sehr einsame Menschen, das ist mir jetzt erst klar geworden, obwohl ich schon eine Weile Filme mache. Ein Produzent hat immer noch Kollegen dabei oder Koproduzenten. Alle anderen haben ein Team. Aber der Regisseur ist immer allein und trifft nur sehr selten andere Regisseure und vor allem nie zu einer gemeinsamen Arbeit. Deshalb glaube ich, dass der Film besonders gut geworden ist. Auch Regisseure sind nur Menschen und machen Fehler. Aber wenn drei Regisseure beisammen sind und sechs Regisseurs-Augen gucken, geht relativ wenig durch. Wie ist es für einen Produzenten, mit drei Regisseuren zusammenzuarbeiten? Da ist noch ein bißchen mehr Pfeffer drin, weil es ja immer Auseinandersetzungen gibt. Aber diesmal haben wir von Anfang bis Ende alles extrem gut konsensual hingekriegt. 14 Film News Bayern

17 P R O D U K T I O N Die Regisseure haben gleichberechtigt gearbeitet. Wie haben sie sich bei Meinungsverschiedenheiten geeinigt? Es gibt die klassischen Regisseure, die ihr Ego ausleben. Und es gibt die guten Regisseure, die Probleme lösen und Visionen umsetzen um Visionen umzusetzen, muss man viele Probleme lösen. Und das ist die Klasse von Regisseuren, die das wirklich können. Wie lange hat es gedauert, bis sie die Finanzierung dieses extrem teuren Projekts geschlossen hatten? Sieben, acht Monate die schnellste Finanzierung, die ich je hatte. Es war eine schwierige Finanzierung, aber bei anderen Filmen sitze ich oft zwei, drei Jahre daran, bis das Geld endlich beisammen ist bei einem Bruchteil des Budgets. In diesem Fall war das Buch grandios, die Regisseure grandios, der Cast war klasse. Wir haben während der größten Bankenkrise der Welt finanziert. Aber diese Grundidee war etwas Neues: Wir wenden das klassische europäische Finanzierungsmodell der Koproduktion auf einen 100-Millionen-Film an und haben das Zentrum des Films in Deutschland das ist ein zu hundert Prozent deutscher Film. Das macht wirtschaftlich Sinn, weil jeder Investor direkt in den Film investiert hat und nicht in ein Studio, das dann in den Film investiert da geht ja schon etliches Geld verloren. Inwiefern ist der Film eine rein deutsche Produktion? Alle Verträge laufen über Deutschland. Die Leute investierten in den Film, und das ist ein zu hundert Prozent deutscher Film. Es sind dann nicht so viele Koproduktionen geworden, sondern Kofinanzierungen. Die Geschichte ist sehr komplex, der Film muss aber sehr kommerziell werden, um das Geld wieder einzuspielen. Ist das nicht widersprüchlich? Nein. Es gibt verschiedene Glaubensrichtungen in der Filmproduktion. Die eine ist: Geh auf Nummer sicher, mach Teil vier, fünf, sechs, sieben einer Geschichte, die seit zwanzig Jahren immer wieder erzählt wird, oder erfinde ein Prequel des Sequels. Die andere ist: Schaffe etwas Einzigartiges, etwas, das die Leute noch nicht gesehen haben, das sie unbedingt sehen wollen. Wie man an Filmen wie Inception sieht, gehen die Leute gern ins Kino, wenn es noch ein bißchen was zu denken gibt. Viel zu sehen, tolle Schau- Film News Bayern Tom Hanks und Halle Berry spielen eine Vielzahl von (miteinander verbundenen) Figuren spieler, unfassbare Special Effects: Das muss man natürlich auch alles erfüllen. Das bieten wir auch. Aber in Wirklichkeit ist Cloud Atlas eine Geschichte, die der Menschheit Hoffnung gibt: Es gibt für die Menschheit eine Chance zu überleben. Wie war die Premiere in Toronto? Grandios. Das ist wirklich irre, wenn man so einen Film ohne vorherige Presse- und Geheimvorführungen zum ersten Mal mit 1600 Leuten in einem Kino sieht, und diese beim ersten Abspann aufspringen und klatschen. Tom Tykwer musste sie zwingen, nach vorne auf die Leinwand zu gucken, um noch die Bonusbilder im Abspann zu sehen. Da sind sie dann vollkommen ausgerastet. Das war grandios, und ich habe schon ein paar Premieren mitbekommen... Ist Cloud Atlas ihr wichtigster Film? Es gibt keine»wichtigsten Filme«. Es ist schon einer der aufregendsten und ich würde auch garantieren: einer der teuersten in meiner Karriere, auch einer mit den meisten Stars. Aber jeder Film hat etwas Besonderes. In dem Jahr, in dem wir Cloud Atlas gemacht haben, haben wir fünf Filme gemacht, der billigste kostete Euro, der teuerste 100 Millionen Dollar. Und die liegen mir alle am Herzen. Bei einer derart hohen Summe und einer solch aufwendigen Produktion: Wie gehen Sie mit dem Stress um? Von Tag zu Tag überleben... Aber wir hatten ein irrsinnig gutes Team übrigens zu 87 Prozent Deutsche und Europäer. Wir sind mittlerweile ganz nah dran, dass wir hier alles machen kön- nen. Da sieht man, welches Niveau die Mitarbeiter in Deutschland gewonnen haben. Es gibt viele Punkte, bei denen man sich bei kleineren Filmen verrückt machen muss. Die liefen dann einfach. Alle Leute wussten: Jetzt ist es ernst jetzt werden hier keine Probleme gemacht, jetzt werden Probleme gelöst! Wie war die Arbeit mit den großen Stars? Super. Das sind tolle Menschen und große Künstler. Und als sie gemerkt haben, dass wir es ernst meinen, dass das wirklich eine Independent-Produktion ist, nur in einer anderen Größenordnung, da waren sie so glücklich. Das merkt man auch jetzt noch, wenn man die Interviews mit Tom Hanks, Hugh Grant oder Halle Berry sieht. Man merkt, dass sie mit einer ganz anderen Energie für diesen Film kämpfen. Die Fragen stellte Dominik Petzold (Mehr Infos zum Film finden Sie auf Seite 9) Stefan Arndt 15

18 V E R A N S T A L T U N G E N & P R E I S E Wie entsteht ein guter Film? Bei der Veranstaltung»Grimme trifft die Branche«soll an einem konkreten Beispiel erörtert werden, was einen guten ausmacht. Dieses Jahr ging es um den ZDF-Film»Die Hebamme«, der mit fünf Grimme-Preisen ausgezeichnet worden ist»grimme trifft die Branche«: Diese Begegnung findet einmal im Jahr statt, und dann werden gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das Grimme-Institut zeigt erstens einem Fachpublikum einen Film, der aktuell mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Dann wird erörtert, nach welchen Kriterien dieser Preis vergeben wurde. Und drittens befragt ein Moderator die Preisträger zu ihrer Produktion, um gemeinsam mit den 150 Zuschauern der entscheidenden Frage näherzukommen: Wie entsteht ein guter Film? Dieses Jahr haben das Grimme-Institut und der Mitveranstalter isff (Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe) ins Münchner ARRI- Kino eingeladen. Das Beispiel für eine besonders gelungene Produktion war der FFF-geförderte Die Hebamme Auf Leben und Tod, der dieses Jahr mit fünf Grimme-Preisen ausgezeichnet wurde. Die Preisträger Peter Probst (Buch), Dagmar Hirtz (Regie), Brigitte Hobmeier (Darstellung) und Rudi Czettel (Szenenbild/Ausstattung) waren gekommen, um über den Film zu sprechen, und sie verstanden sich auf dem Podium so gut, dass Dagmar Hirtz nach einer Weile warnte:»wir fangen an, uns gegenseitig zu beweihräuchern!«das mochte stimmen, hatte aber auch seinen Grund. Denn mit Die Hebamme ist dem Team tatsächlich, wie isff-leiterin Dr. Jutta Wiegmann in der Jurybegründung sagte, ein»gegenentwurf zum Historienspektakel«gelungen, ein Film, der»stets spannend bleibt«und»ohne erklären zu wollen die Umstände, die er beschreibt, verständlich macht«. Diese Umstände des frühen 19. Jahrhunderts sind für die Titelfigur, die Tiroler Hebamme Rosa Koelbl (Brigitte Hobmeier), in doppelter Hinsicht fatal. Sie übt ihren Beruf mit Hingabe und großen Fähigkeiten aus, doch sowohl die Kräfte der Tradition wie auch des Fortschritts stehen ihrer Aufgabe im Weg: Im Dorf dominiert die katholische Kirche, und diese verlangt von Hebammen, bei schweren Geburten das gefährdete Kind noch im Mutterleib mit Weihwasser zu taufen. Rosa beobachtet, dass Mütter und Kinder danach regelmäßig erkranken. Als sie dem 16 Arzt Dr. Gennaro Kauner (Misel Maticevic) in ein fortschrittliches städtisches Gebärhaus folgt, wird sie mit einem völlig anderen Problem konfrontiert: Der ambitionierte Wissenschaftler kämpft für den Fortschritt der Medizin. Er will das neue Verfahren des Kaiserschnitts fortentwickeln. Er übt sich deshalb in der noch unentwickelten Operation selbst wenn die erfahrene Hebamme ihm unter Flehen versichert, dass eine natürliche Geburt möglich sei. Das Ziel des Mediziners ist, in der Zukunft viele Leben retten zu können. In der Gegenwart des Jahres 1813 muss Rosa zusehen, wie die Frauen bei dem Eingriff der sichere Tod erwartet. Die Hebamme bewegt sich also in dem unlösbaren Dilemma einer Übergangszeit, in der die Vergangenheit noch nicht zu Ende ist und die Zukunft noch nicht begonnen hat. Wie ist nach dieser gelungenen Themenwahl ein gelungener Film entstanden? Darüber befragte TV-Kritiker Volker Bergmeister, der dieses Jahr die Grimme-Jury der Sektion Fiktion geleitet hatte, das Team. Peter Probst sagte, dass für ihn am Beginn ein neues Bild der aufgeklärten Medizin stand: Man könne die anthropozentrische Aufklärung auch als kontinuierliches Menschenexperiment sehen. Gleichzeitig wollte Probst herausfinden, wieso die Kirche derart viel Macht über die Menschen hatte. Er habe dann über Wochen nur Hebammenberichte gelesen. Der Autor, der eigentlich im Krimi-Genre zu Hause ist, wurde erst»nach detektivischer Arbeit zum Hebammen-Versteher«, wie er sagte. In einem mehrjährigen Prozess, in dem er das Drehbuch immer wieder umschrieb, habe sich die Geschichte»Stück für Stück von den klassischen Strukturen verabschiedet«, sagte Probst.»Der Weg war von Anfang an klar: Wir wollten keinen klassischen deutschen Historienfilm. Dennoch hat es bis zur vorletzten Drehbuchfassung gedauert, bis wir uns von allem Schmonzettigen verabschiedet hatten.«insbesondere gelte dies mit Blick auf die Charaktere. Die Figur des Arztes etwa sei ursprünglich in zwei unterschiedlichen Rollen angelegt gewesen, einer gut, einer böse, eine klassische Unterscheidung in schwarz und weiß. Erst der Entschluß, aus den beiden Ärzten einen zu machen, habe den vielschichtigen Dr. Gennaro Kauner des fertigen Films entstehen lassen. Die Figuren und die Personenführung waren auch Regisseurin Dagmar Hirtz besonders wichtig.»der Anspruch auf historische Wahrheit war nicht ausschlaggebend«, sagte sie,»emotionen sind zentral. Es gibt so viele Wahrheiten beim Film.«Dass sich das fertige Produkt, insbesondere bei der Ausstattung, dennoch sehr genau an die geschichtlichen Vorlagen hält, ist vor allem Rudi Czettel und Kostümbildnerin Ingrid Leibezeder zu verdanken und Produzentin Annie Brunner (Roxy Film). Für das Einreiben der Kleider mit mehr und mehr Matsch hat die Crew sogar ein eigenes Verb kreiert: Nur durch gewissenhaftes»brunnern«konnte das Erscheinungsbild der Stoffe so authen tisch werden, wie Annie Brunner sich das gewünscht hatte. Authentisch wirkt auch die Darstellung von Brigitte Hobmeier.»Ich habe sehr darauf geachtet, keine modernen Gesten zu benutzen«, sagte sie.»man bewegt sich im Kostüm eben anders als in Jeans«. Zur Vorbereitung auf ihre Rolle hatte sie sich mit einer Hebamme beraten. Außerdem habe sie von der Hausgeburt ihres eigenen Kindes profitiert, sagte sie. Doch verwies sie auch darauf, wie wichtig das Zusammenspiel des ganzen Teams für das Gelingen des Films gewesen sei:»nicht-zeit, Nicht- Vertrauen und Nicht-Kennen sind Kriterien von nicht so guter Arbeit«, sagte die Schauspielerin. Dieses gute Verständnis hat die Grimme-Jury im Film wieder entdeckt:»regie, Schauspiel, Kamera und Ausstattung: Hier greift eins ins andere und verbindet sich zu einem stimmigen und stimmungsvollen Ganzen«, hieß es in der Jurybegründung. 4,6 Millionen Zuschauer haben den Film im ZDF gesehen. Die verantwortliche Redakteurin Anja Helmling-Grob räumte ein, dass der damalige Trend, Frauen früherer Epochen zu inszenieren, die Entstehung des Films begünstigt habe. Warum er dann besonders gut wurde das konnten die Zuschauer nach»grimme trifft die Branche«ein bißchen besser nachvollziehen. Benjamin Zeeb Film News Bayern

19 V E R A N S T A L T U N G E N & P R E I S E Volker Bergmeister, Brigitte Hobmeier Anja Helmling-Grob, Peter Probst, Volker Bergmeister, Dagmar Hirtz, Annie Brunner Dagmar Hirtz Film News Bayern

20 I N P R O D U K T I O N Das andere Bayern Lederhosen, Biergärten, Oktoberfest: Bayern wird oft auf wenige und immer gleiche Klischees reduziert. Die vierteilige BR-Doku reihe»bayern!«, die seit Januar gedreht wird, soll einen anderen Blick auf den Freistaat werfen. Headautor Richard Ladkani erläutert das Projekt Sie wollen in vier mal 45 Minuten Bayern porträtieren. Wie haben Sie sich diesem umfangreichen Thema genähert? Eine Vorlage war der Film Der Vatikan Die verborgene Welt, den ich mit der Redaktion Sonderprojekte Kultur des BR gemacht habe. Redakteur Ulrich Gambke hatte das Bayern- Projekt schon relativ lange auf dem Radar und hat sich dann überlegt, dass sich manche Bausteine aus dem Vatikan-Film adaptieren lassen (siehe Kasten). Inhaltlich hatte hier gut funktioniert, dass wir Protagonisten aus verschiedenen Bereichen gesucht hatten. Bei Bayern! sollten es sechzehn Personen mit interessanten Geschichten sein, die nicht nur typisch bayerisch sind. Wir wollten keine Geschichten über den alten Bauern auf der Almhütte, der eine Käserei betreibt. Wir wollten neue Geschichten erzählen, bei denen man sagt:»wow, wer hätte gedacht, dass es so etwas hier in Bayern gibt.«und uns war wichtig, dass die Leute nicht nur interessant sind, sondern dass sie ein zukunftsorientiertes Projekt verfolgen. Zugleich sollte es so überschaubar sein, dass wir ein Ergebnis davon in dem Drehjahr zeigen können. Das hat die neunmonatige Recherche sehr schwierig gemacht. Welche Protagonisten haben Sie entdeckt, was zeichnet sie aus? Wir haben zum Beispiel einen Wissenschaftler gefunden: Hannes Vogelmann arbeitet auf der obersten Kuppel der Zugspitze, auf dem Schneefernerhaus. Das ist eine Forschungsstation, die aussieht wie eine Sternwarte (siehe Bild). Dort hat er zunächst ein kleines Lasersystem gebaut, und dieses Jahr baut er ein großes Lichtlaser-Radarsystem, das den Wasserdampf in der Atmosphäre erforscht. Er ist ein untypischer Wissenschaftler, er sieht aus wie ein Snowboarder. In der von Bärbel Jacks betreuten Folge gibt es den Luftbildfotografen Gerhard Launer aus Würzburg, der extrem schöne, grafische Bilder aus der Luft schießt, bei denen man gar nicht weiß, ob sie Fotos sind oder Gemälde. Er fliegt das Flugzeug und fotografiert gleichzeitig. Die Autorin Lisa Eder portraitiert einen Glasbläser aus Waldsassen, der zusammen mit der New Yorker Künstlerin Kiki Smith arbeitet, die Anfang November eine Ausstellung in München haben wird. Und wir haben eine Geschichte über einen Adlerforscher im Nationalpark Berchtesgaden: Er hat mit dem deutschen Gleitschirmverband ein Projekt initiiert, bei dem es um die Frage geht, welchen Einfluss Gleitschirmflieger auf das Leben der Adler haben. Zurzeit sind Aufnahmen aus der Vogelperspektive en vogue. Was unterscheidet ihre Produktion von vergleichbaren Filmen? Wir haben viel weniger Aufnahmen aus der Luft als auf dem Boden gemacht. Wir haben zwar einen starken Blickwinkel aus der Luft, aber er ist nur ergänzend, er macht den Film interessanter und vielseitiger. Wir nutzen eine neue, zusätzliche Technologie, um aus der Luft genauso zu filmen wie vom Boden. Wir arbeiten nicht nur mit der Cineflex, dem klassischen Helikopter-Kamerasystem, sondern auch mit dem Multicopter. Das ist ein ferngesteuerter Helikopter, der in einer Höhe von 18 Film News Bayern

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