Newsletter. Nr.19 März 2005

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1 Newsletter Nr.19 März Happy Birthday 4 Porträts eines Kampfes um Anerkennung 5 Aus den Black Hills in die White Hills von Davos 6 Dank Bisonzucht neue Hoffnung auf Pine Ridge 8 We are still alive 9 News Nordamerika 10 News Südamerika 11 Visionen einer anderen Welt 12 Jim Boyd in Concert 13 Indianischer Musikgenuss vom Feinsten 14 Erstmals an der UNO: Hungerstreik 15 INDIAN LAND Museum 16 Sonderausstellung im Nordamerika Native Museum (NONAM), Zürich

2 Happy Birthday INCOMINDIOS feiert den 30. Geburtstag. Helena Nyberg von Helena Nyberg Samstag, 13. November 2004: Das 30-jährige Jubiläum unseres Vereins soll würdig begangen werden. Ein knappes Jahr lang hat ein Organisationskomitee der Regionalgruppe ZOCH mit den Geschäftsleiterinnen den grossen Tag vorbereitet. Indianische Gäste, europäische und Schweizer Partnerorganisationen sowie Gründungsmitglieder trafen sich zu einem grossen Fest in der Roten Fabrik im «Reservat von Zürich», das uns schon seit vielen Jahren Gastrecht gewährt. Herzlichen Dank den vielen Freiwilligen und dem grossartigen Publikum, das an allen Programmpunkten rege teilnahm. Kinder und Erwachsene erschienen am Nachmittag bereits zahlreich auf dem Gelände der Roten Fabrik und bevölkerten den farbigen Infomarkt, auf dem nebst dem Verkauf von indianischem Handwerk Partner-NGOs und unsere Arbeitsgruppen ihre Arbeit vorstellten. Unsere Cree-Elder Doreen Spence eröffnete 2 Oswald Iten, Vincenza Trivigno, Dr. W. Bastian Bruno Busslinger Doreen Spence dann mit einer Zeremonie das Nachmittagsprogramm, an dem ca. 30 Kinder einen Workshop mit Doreen, Mo Keist und Wade Fernandez verfolgten. Gleichzeitig moderierte NZZ-Journalist und Autor Oswald Iten ein Podiumsgespräch zu den Folgen der Globalisierung auf indigene Völker. Wir wollten von der Pharmabranche vertreten durch Dr. W. Bastian, Syngenta und Vincenza Trivigno, Interpharma wissen, inwieweit das traditionelle Wissen der Indigenen in der Zukunft Bestand hat. Werden ihre Kultur und geistiges Eigentum nun Opfer der Konsumgesellschaft, wie das Land und die Ressourcen zuvor? Solche Fragen stellten Tony Gonzalez (Sprecher unserer Mutterorganisation IITC) und Prof. Dr. Isabelle Schulte-Tenckhoff (IUED Genf). In der Sache kam man sich nicht näher, aber immerhin wurde auf Tonys Initiative hin beschlossen, sich regelmässig mit verschiedenen Experten zu treffen und Voraussetzungen zu erarbeiten, damit indigene Völker ihr geistiges Eigentum im harten Kampf um neue Bioprodukte und Medikamente nicht verlieren...der Biopiraterie soll kein Vorschub Christa Luginbühl geleistet werden. An einem Kulturworkshop erläuterte Doreen Spence einem interessierten Publikum auf spannende aber auch informative Weise die wesentlichen Merkmale und Besonderheiten der indianischen Kultur. Sicher hätte sie noch stundenlang die vielen Fragen beantworten können. Am Abend dann der grosse Einmarsch in den nach Sage duftenden und in sanftes Kerzenlicht getauchten Festsaal: Doreen Spence und Gründungsmitglied Heinz Lippuner führten den Zug an; Aktivmitglieder trugen Fahnen von INCOMINDIOS und verschiedener indianischer Völker, mit denen wir zusammenarbeiten. Mitsamt des Publikums bildeten wir in einen grossen Kreis und wurden von den Indigenen für den 30-jährigen Einsatz für die Sache der indianischen Völker Amerikas mit Lied und Gebet geehrt und mit einer heiligen Adlerfeder als Ansporn für die nächsten Jahre... Dann der langerwartete Auftritt von Wade Fernandez und Mitch Walking Elk, die wie alle an diesem Tag benefizmässig auftraten. Wades Flöten- Mo Keist Mitch Walking Elk und Donna Albers

3 Wo ist die Adlerfeder? und Gitarrenspiel verzauberten alle, auch seine kleine Tochter, die sich immer wieder auf die Bühne stahl. Als Mitch sein Lied «I am A Stone» anstimmte, war die Rührung der Menschen zu spüren. Lance Hensons Gedichte, ein Statement zugunsten des indianischen Aktivisten John Graham und Daniel Zapatas Dankeslied rundeten die Jubiläumsfeier ab, die mit einer «indianischen» Disco ausklang... Ein ganz herzliches Dankeschön allen Beteiligten und HelferInnen und ans NONAM, das uns zum Geburtstag zu einem Brunch im Museum einlud und gleich unseren indianischen und europäischen Gästen eine Führung durch die irokesische Kunstausstellung gab. Ein toller Abschluss für alle Aktiven. Nun geht es mit neuem Elan an die nächsten dreissig Jahre, denn unser Einsatz für die Indigenen ist nach wie vor nötig. Tony Gonzalez (IITC) Ein unerfreuliches Ereignis hat die Jubiläumsfeierlichkeiten überschattet und macht uns bis zum heutigen Tag traurig: Es geschah im Nordamerika Native Museum (NONAM) nach dem Geburtstagsbrunch. INCOMINDIOS bedankte sich bei allen Beteiligten und zeigte zum Abschluss das wunderschöne Jubiläumsgeschenk von Doreen Spence, unsere Cree-Elder aus Calgary. Sie hatte uns eine ausgesprochen schöne, grosse Adlerfeder in einem Glaskasten mitgebracht, mit einer handgemalten Karte und einer persönlichen Widmung. Und da passiert das Unfassbare: In der allgemeinen Aufbruchsstimmung verschwindet die Adlerfeder und wird nicht mehr gefunden. Wir haben den Verlust Doreen gemeldet. Sie lässt dem widerrechtlichen Besitzer der Feder ausrichten, dass sie weiss, dass diese Person glaube, die Feder besitzen zu müssen, sie werde ihr aber nicht nützen. Fotos (auch auf Titelblatt): Christine Stemmermann «Als Eure Elder bitte ich diese Person, mich zu kontaktieren, denn ich weiss, dass sie Hilfe braucht; diese Hilfe zu leisten bin ich gerne bereit, aber die Feder wird es nicht richten können». So die Aussage von Doreen. Und: «Eine Adlerfeder ist das Heiligste, das es für uns gibt, damit muss man respektvoll umgehen. Sie soll nicht in falsche Hände geraten, denn dann kann sie ihre Kraft nicht entfalten!» In diesem Sinne bitten wir, der Aufforderung von Doreen Spence Folge zu leisten und uns zu kontaktieren. Wade Fernandez Stand von Charly Juchler Doreen Spence 3

4 Porträts eines Kampfes um Anerkennung Fotoausstellung: Indigene Delegierte an der UNO 4 Podiumsgespräch: (von links nach rechts) M. Steinlin, G. Neuhaus, V. Kaisiepo, P. Fuchs Von haben die Vereinten Nationen die Dekade der indigenen Völker ausgerufen. Eine «neue Partnerschaft» hätte gegründet werden sollen, zur Förderung einer konstruktiven Zusammenarbeit und zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Das Oberziel wäre die politische und kulturelle Selbstbestimmung, die Kontrolle über Land und Ressourcen sowie die Einhaltung der Menschenrechte. Jedes Jahr pilgern mehrere hundert indigene Delegierte (z.b. Apachen, Inuit, Tuareg, Maori) nach Genf, dem Sitz der UNO-Menschenrechtskommission; viele engagieren sich seit Jahrzehnten an der UNO und im eigenen Land für ihr Volk und stellen sich dem harten politischen Kampf um Anerkennung. Was sind ihre Forderungen? Was hat ihnen die Dekade der Vereinten Nationen konkret gebracht? Wie leben indigene Völker heute? Diesen Fragen nachzugehen versuchte zum Ende der UNO-Dekade ein Gemeinschaftsprojekt von INCOMINDIOS Schweiz, der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem Zürcher Fotografen Patrik Fuchs. Seine eindrücklichen Bilder der 30 Porträtierten ziehen mit ihrer Direktheit den Betrachter in Bann sie stehen stellvertretend für die kulturelle Vielfalt der weltweit rund 300 Millionen Indigenen, die in mehr als 70 Ländern leben. Als Indigene anerkannt und respektiert werden ist immer noch die Hauptforderung auf den ergänzenden Texttafeln. Tour-de-Suisse der Porträts. Die Bilder wurden im September 2004 an der UNO gezeigt und dann zeitgeich mit dem INCOMINDIOS- Jubiläum im November im Restaurant Ziegeloh-Lac der Roten Fabrik Zürich. In Basel gastierte die Fotowanderausstellung im Zentrum Union: An der dortigen Vernissage hielt Nationalrat Remo Gysin ein eindrückliches Plädoyer zur vermehrten Unterstützung indigener Völker durch die offizielle Schweiz, das vom Aymara Tomas Condori aus Bolivien und dem Xiximeka-Chicano Daniel Zapata aus Arizona begrüsst wurde. In Bern wurde die Ausstellung im Kornhaus von einer Podiumsdiskussion begleitet, bei der die Journalistin und Filmemacherin Gabriela Neuhaus das Gespräch moderierte: Der Papua Viktor Kaisiepo, Botschafter der indigenen Nationen von Westpapua in Europa, ist einer der Porträtierten, der mit Marc Steinlin, Vertreter der Arbeitsgruppe UNO von INCOMINDIOS Schweiz, und mit dem Fotografen Patrik Fuchs über Entstehung der Bilder und Bedeutung der Dekade diskutierte. Alle Aussagen bekräftigten die Notwendigkeit einer Weiterführung der Anstrengungen rund um die Dekade und verlangten von der UNO ein grösseres Engagement zugunsten der Indigenen, denn noch immer gehören sie in den meisten Staaten zu den am stärksten benachteiligten Gruppen. Die Ausstellung zieht nun zurück in die Romandie und kann auf Wunsch ausgeliehen werden. Die UNO-Dekade endete am 10. Dezember 2004 der Kampf um Anerkennung geht zweifellos weiter. Wir danken allen Freiwilligen von GfbV und INCOMINDIOS sowie unseren Sponsoren Lotterie Romand, Illford, Migros Kulturprozent und dem Präsidialdepartement der Stadt Zürich. Fotos: Helena Nyberg UNO-Generalversammlung beschliesst zweite Dekade! Good News: Am 20. Dezember 2004 hat die UNO-Vollversammlung der Resolution zur Abhaltung einer zweiten Dekade der indigenen Völker zu-gestimmt. Sie begann formell bereits am 1. Januar Die Indigenen haben den Entscheid begrüsst aber gleichzeitig die Forderung nach mehr Mitteln erhoben namentlich für das Permanente Forum, ansonsten die Anstrengungen einmal mehr im Sand verlaufen würden. Wie bei anderen internationalen Abkommen sollten regelmässige Länderberichte garantieren, dass auf nationaler Ebene mit Aktionsprogrammen die Ziele der Dekade tatsächlich umgesetzt und konkrete Schritte in den Bereichen Kultur, Bildung, Gesundheit, Menschenrechte, Umwelt sowie soziale und wirtschaftliche Entwicklung getan werden (siehe Seite 14). Vernissagenpublikum im Kornhaus Bern

5 Aus den Black Hills in die White Hills von Davos Arvol Looking Horse und Paula Horne in der Schweiz von Christine Stemmermann Chief Arvol Looking Horse ist das spirituelle Oberhaupt der Lakota, Dakota und Nakota Sioux Nationen Hüter der heiligen Pfeife der weissen Büffelkalbfrau. Seine Heimat sind die Black Hills, wo die amerikanischen Präsidenten in Stein gemeisselt sind: Heute lebt er zusammen mit Paula Horne und Kindern in Greengrass. Mit ihr gemeinsam folgte er einer Einladung ans WEF in Davos. Als Bewahrer des «Heiligen Bündels» (Keeper of the C anupa Bundle) ist er ein geistiger Führer seines Volks, kein politischer. Und so war er denn zum ersten Mal in der Schweiz: An der UNO in Genf ist er noch nie gewesen. Dennoch ist der Chief auch international ein bekannter Mann. Herumgekommen ist er im Namen des Friedens: Er kennt nicht nur den Dalai Lama persönlich und hat im Irak für den Frieden gebetet, sondern traf auch mehrfach in Südafrika mit Bischof Desmond Tutu zusammen. Ausgezeichnet wurden seine Bemühungen 1996 mit dem renommierten Canadian Wolf Award, den vor ihm Nelson Mandela erhielt. Menschen, die ihr Leben der Arbeit für den Frieden widmen, wird dieser Preis verliehen. Warum hat Arvol Looking Horse, der die indianischen Traditionen hochhält, den Blick nach aussen gewandt? «In unseren Prophezeiungen heisst es, dass wir nun am Scheideweg stehen, uns entweder als ein globales Volk spirituell zu vereinen oder aber Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen unserer Angehörigen entgegensehen», sagte er vor Jahren. Der Chief machte damit Globalisierung nicht zu einem wirtschaftlichen, sondern einem ethischen Thema. Umweltschutz und Frieden als Kompromisse an zweiter Stelle genügen nicht. Der Mensch darf sich nicht länger zum selbstherrlichen Mittelpunkt des Universums machen. Und was ist das anderes als das alte Wissen der Indianer? «Unsere spirituellen Führer weihten mich in Prophezeiungen ein über drastische Veränderungen von allem Leben auf Mutter Erde. Wir alle sind heute Zeugen dieser drastischen Veränderungen.» Leben voller Verantwortung. Arvol Looking Horse erhielt 1966 die Pfeife mit 12 Jahren überreicht, beim Tod seiner Grossmutter. So wurde er zum jüngsten Hüter der Tradition in der Geschichte der Lakota. Damals war den Indigenen der USA noch nicht einmal freie Religionsausübung garantiert. Man blieb im Verborgenen. Das änderte sich erst Zusehends konnte sich die Lakota-Kultur dadurch auch nach aussen öffnen: 1993 besuchte Arvol die Cry-of-the-Earth-Conference an der UNO in New York und sprach das Eröffnungsgebet rief ihn die Unrepresented Nations and Peoples Organisation in die Niederlande dann initiierte der Hüter der Heiligen Pfeife den ersten World Peace and Prayer Day (WPPD). Dieser findet nun regelmässig statt, immer am 21. Juni. Denn an der Sonnwende fliesst nach alter Lakota-Weisheit die Energie des Schöpfers durch eine offene Tür. Wenn Arvol zum Gebet einen Kreis bilden lässt, so ist sein Händedruck traditionsgemäss nicht fest. Er bietet Formen der Begegnung an. Doch er füllt dem Gegenüber nicht etwa bereitwillig eine Leere. Zur eigenen inneren Mitte soll und darf jede Kultur und Konfession selber finden und damit ihren Beitrag zum gemeinsamen Ritual des Friedensgebetes leisten. In diesem Sinne sollten alle Kulturen sich um die Bewahrung der eigenen heiligen Stätten bemühen wo sind die unsrigen? Das spirituelle Erbe der eigenen Kultur verkauft Arvol nicht einfach aus. So stand er Europäern, die den heiligen Sonnentanz vollführen, stets kritisch gegenüber. Weiterentwickeln kann sich ein lebendiges Ritual hingegen schon: Gracie, Paulas 21jährige, von Arvol adoptierte Tochter, organisiert zum World Peace and Prayer Day einen Lauf. Sie wendet sich damit auch an jene jungen Leute, die durch die sportliche Leistung die Gemeinschaft leichter als mit gefalteten Händen erleben. Vom WEF zur ZOCH. Doch vor dem WPPD war noch das WEF. Arvol hat man unvermutet nach Davos eingeladen. Mag die Gastgeber die Frage geleitet haben, ob das zutiefst ganzheitliche Denken der Indianer einer globalisierten Welt eventuell beim Umdenken helfen kann? Oder ist Beten allein zu schwach in einer Zeit des Lobbyings? Ex-Präsident Clinton, der Arvol anlässlich des kanadischen Friedenspreises gegenüberstand, hat ihn in Davos jedenfalls nicht recht wiedererkannt... So war es sicher wichtig, dass in Zürich ein Empfangskomitee von INCOMINDIOS bereitstand, das nach konkreten Vernetzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten fragte. Die UNO wird der Chief wohl dennoch politischeren Stammesgenossen überlassen, das ist eine Welt, die er aus der 5

6 Dank Bisonzucht neue Hoffnung auf Pine Ridge Henry Red Cloud mit Village Earth-Mitarbeitern auf Vortragsreise 6 Distanz beobachtet. Aber jede Art von Veranstaltung am Weltfriedens- und -gebetstag, die würde ihn sicherlich freuen. Und wenn der Chief sich freut, dann geht ein Lächeln in seinem Gesicht auf, so würdevoll warm und willkommen wie die Sonne im Winter. Arvol ist kein Mann grosser Reden. Und er ist kein Missionar. Er sagt es nicht, doch man glaubt es seinem Schweigen zu entnehmen: Erst wenn der weisse Mann begreift, dass es ums eigene Überleben geht, wird ein Aufwachen möglich sein. Die Grenzen des Wachstums sind ohnedies erreicht. Vielleicht aber ist Arvol Looking Horse gerade auch deshalb eine wegweisend spannende Persönlichkeit, weil er sich der Globalisierung des Friedens ebenso öffnet wie er sich Globalisierung dort verweigert, wo sie das Spezielle und Sakrale zu banalisieren droht. Die Mitglieder der Regionalgruppe ZOCH verlebten zumindest einen wunderbaren Tag mit Paula und Arvol, gespickt von intensiven Gesprächen voller Humor und Lachen wie so oft bei indigenen Völkern, und eben, wie die Sonne im Winter Hoffnung auf wärmere Zeiten verspricht. Fotos: Christine Stemmermann World Peace and Prayer Day 2005 Der Weltfriedens- und -gebetstag wurde 1997 von Arvol Looking Horse initiiert. Menschen sollen sich weltweit zusammenfinden, um ihre eigenen heiligen Stätten zu schützen und Lösungen für Umweltprobleme zu finden. Nachdem er in den letzten Jahren in Irland, Indien, Australien und Japan organisiert worden ist, wird der WPPD vom Juni 05 in den Black Hills stattfinden. Wichtig ist der Einbezug der jungen Generation: Dazu wird ein besonderes Programm zusammengestellt, einer Mischung aus traditionellem Lauftraining und Wissensvermittlung über einen nachhaltigen, harmonischen Umgang mit «Mutter Erde». Spenden/Informationen: Wolakota Foundation/WPPD Project PO Box 687, Eagle Butte, South Dakota USA von Cornelia Bauer Vor über einem Jahr konnte ich im Newsletter über das Bisonzuchtprojekt der Familie Red Cloud aus dem Pine Ridge Reservat in Süddakota berichten und die Leser um finanzielle Unterstützung für das Projekt bitten. Die Reaktion auf das Spendengesuch war wirklich einmalig. Es kam eine Gesamtspendensumme von CHF 5706 zusammen (s. Newsletter Nr. 14, 2003 und 17, 2004). Aus Dankbarkeit gegenüber den vielen SpenderInnen, und um über die aktuelle, zumeist schwierige Lebenssituation der Lakota zu informieren und mit den Lone Buffalo-Projekten vertraut zu machen, plante Henry Red Cloud im Januar 2005 eine Vortragsreise. Die Projektmitarbeiter David Bartecchi und Ralf Kracke-Berndorff von der NGO Village Earth, die mit den Spendengeldern die Zäune und anderes Material für das Bisongehege gekauft hatten, sollten ihn begleiten. Meine Aufgabe war die logistische Organisation der Reise. Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen! Die dreiwöchige Vortragsreise begann in Bayern, führte u.a. in den Osten Deutschlands, in die Schweiz nach Luzern und Zürich, nach Wien und sogar nach Paris an die UNESCO. In München ein Treffen mit Christina Voormann vom Lakota Village Fund über Projekte im Bereich des Heilpflanzenanbaus im Reservat. Zu Gast bei der RG Luzern und im Zürcher NONAM bei der RG Zürich/Ostschweiz. An den Veranstaltungen berichtete ich über die Projektarbeit und meine Eindrücke bei der Einweihungsfeier des Lone Buffalo Projects der Tiospaye (Grossfamilie) Red Cloud im Juni 2004 auf Pine Ridge. Für mich war damals deutlich zu spüren, dass durch die erfolgreiche Realisation dieses Projekts auch bei anderen Bewohnern des Reservats neue Hoffnung entstanden ist, ihre Zukunft durch die Entwicklung eigener Projektideen verbessern zu können. Damit war klar, dass meine Arbeit mit der Realisation des Red Cloud-Projekts nicht abgeschlossen sein würde: Um die Visionen der anderen Tiospayes zu realisieren und die Lebenssituation im Reservat tatsächlich zu verbessern, sind die Bewohner auf unsere finanzielle Unterstützung angewiesen. So entstand während der Einweihungszeremonie des Bisonprojekts die Idee zur Vortragsreise. Nach meinen einleitenden Worten stellte Ralf Kracke-Berndorff den von ihm im Reservat gedrehten 45minütigen Dokumentarfilm vor, den wir in einer gekürzten Version zu sehen

7 Henry Red Cloud und Cornelia Bauer bekamen. Der Film zeigt eindrücklich die katastrophalen Wohnverhältnisse auf Pine Ridge, Handlung tut bitter not. David Bartecchi von Village Earth erläuterte die Arbeit seiner gemeinnützigen Organisation: Ein Grossteils der Reservatsbewohner wollen wieder auf dem eigenen Land leben, wovon derzeit ca. 60 % durch das BIA an weisse Farmer verpachtet ist. Seine NGO unterstützt deshalb die Reservatsbewohner, ihr Land aus den Pachtverträgen mit den weissen Farmern zu lösen, um es wieder selbst zu bewirtschaften. Ein Langzeitziel wäre die Bildung einer Kooperative von mehreren Tiospayes, für den Erfahrungsaustausch und den gemeinsamen Besitz von technischen Hilfsmitteln, wie z.b. Traktoren. Ökologie im Reservat. Zuletzt stellte Henry Red Cloud dar, wie die Lakota ihre derzeitige Lebenssituation sehen und welche neuen Wege sie einschlagen wollen, um die Situation für die heranwachsenden Generationen zu verbessern. Er trat in Leggings und einer aufrecht im Haar steckenden Adlerfeder vor das Publikum. Die Anwesenden spürten, dass er damit seine tiefe Verbundenheit zu den Traditionen der Lakota und seinen Stolz auf sein Volk zum Ausdruck bringen wollte. Nach der Begrüssung räucherte er Salbei und opferte den Rauch den vier Richtungen, Vater Himmel und Mutter Erde, während er auf La kota betete. Er sprach über die grosse Bedeutung des Landes und der Bison für die Lakota, über das Medizinrad und über die Bedeutung des Windes und der Sonne. Hier schlug er eine Brücke zur Wind- und Sonnenenergie, die im Reservat immer mehr zum Einsatz kommen sollen. Er selbst hat unter Mitwirkung der Colorado State University (Ursprung von Village Earth) aus der Bremstrommel eines Autowracks mit Kupferdraht und Magneten eine kostengünstige Windturbine entwickelt eine ideale Möglichkeit der Stromerzeugung für die Reservatsbewohner. Um Rohstoffe zu schonen und Anschaffungskosten so niedrig wie möglich zu halten, sollen in Zukunft Häuser aus lehmverputzten Strohballen oder aus aufeinander geschichteten, mit Erdmasse aufgefüllten, alten Autoreifen gebaut werden. Henry Red Cloud brachte auch den Dank seiner Tiospaye an alle SpenderInnen von INCO- MINDIOS und der Aktionsgruppe für Indianer und Menschenrechte, München zum Ausdruck, die durch ihre Unterstützung geholfen haben, dass seine Familie am 23. Juni 2004 den Start ihres Bisonzuchtprojekts feiern konnte. Nach einer Fragerunde bat er uns, ihn bei seinem abschliessenden Dankeslied zu unterstützen. Danach ging er durch die Reihen, schüttelte allen die Hand und bedankte sich. Nach der Veranstaltung in Luzern kamen drei Frauen auf mich zu: Sie berichteten mir von Eine kleine Gruppe der 15-köpfigen Bisonherde begutachtet die Bohrarbeiten nach Wasser ihrer lange vor der Veranstaltung stattgefundenen Aktion zur Unterstützung der Familie Red Cloud bei der Bohrung nach Wasser. Die Informationen darüber hatten sie im INCOMIN- DIOS-Newsletter entnommen. Sie wollten im Zentrum Luzerns Kuchen verkaufen. Die Aktion haben sie auf einem Foto festgehalten, welches sie in dicker Winterbekleidung an ihrem Kuchenstand zeigt. Sie gaben mir ein liebevoll verpacktes Geschenk für Henry, welches unter anderem die riesige Überraschung von US$ 1000 enthielt! Sie verliessen die Veranstaltung, noch bevor Henry das Geschenk sah. Als er es öffnete, war er vor Freude sprachlos, und als er die Geschichte hörte, war er sehr bewegt über diesen unglaublichen Einsatz. Das war eines der wirklich grossen menschlichen Geschenke, die wir auf der Tour erleben durften wegen des Engagements und der Absicht, die dahinter steht. Bei der Veranstaltung im Nordamerika Native Museum (NONAM) in Zürich fand eine Verlosung eines Starblankets statt, welches Henry mitgebracht hatte, um Gelder zur Finanzierung der Wasserbohrung zu sammeln. Er hat die Decke im Dezember 2004 zu diesem Zweck von einer guten Bekannten namens Cleo Redfeather aus seiner Gemeinde erhalten, als sie von einem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause kam. Cleo ist inzwischen leider verstorben, doch durch ihr Geschenk konnte Henry an diesem Abend weitere US$ 500 für die Bohrung sammeln. Die Decke hat bei Peter Nagler einem grossen Unterstützer der indigenen 7

8 .letters Sache einen wirklich guten Platz gefunden. Dieser Abend war sehr gelungen, und hat auch noch über Heinz Lippuner den Kontakt zum Verein EDAI (ECONOMIC DEVELOPMENT for AME- RINDIANS) ermöglicht. Mein Dank geht auch an Tina Wodiunig, der stellvertretenden Leiterin des NONAM, als Gastgeberin des Abends und für ihre Führung durch das wirklich sehenswerte Museum. «We are still alive!» Grand Opening: National Museum of the American Indian in Washington 8 Dank Spendenbereitschaft Starthilfe für weitere Tiospayes. Durch die grosse Spendenbereitschaft des gesamten Publikums der Tour können in diesem Jahr zwei weitere Grossfamilien ihre eigene Bisonzucht starten. Und die Red Cloud-Tiospaye kann nach Wasser bohren. Was-te! Es ist gut! Danke, aus ganzem Herzen allen, die dies ermöglichten! Danke den SpenderInnen, den Organisatoren der Veranstaltungen und den lieben Menschen, die uns bei sich zu Hause aufgenommen haben. Es ist möglich, Träume wahr werden zu lassen! PS: Nach mehreren Versuchen haben die Bohrungen Erfolg gehabt: Wasser für Bisontränken wurde gefunden! Kontaktadresse: Cornelia Bauer, St. Georgstr. 10, D Eitting, Deutschland; Tel ; Fotos: Henry Red Cloud, Helena Nyberg Spenden werden nach Ihrem Wunsch für eines der 3 Projekte eingesetzt: Bisonadoption (für US$ 500 werden Sie Pate/ Patin eines Bisons) Village Earth (diese NGO leistet Projektarbeit im Pine Ridge Reservat) Lone Buffalo Project (das Bisonzuchtprojekt der Familie Red Cloud und anderer Tiospayes) Bankverbindung: Cornelia Bauer Postbank München München IBAN: DE BIC:PBNKDEFF Kontonummer: Bankleitzahl: von Antonio Ferretti Mit einem einwöchigen Eröffnungsspektakel begingen über VertreterInnen der indianischen Nationen Nord-, Mittel- und Südamerikas feierlich die Einweihung «ihres» Museums, des NMAI dem letzten Gebäude an der berühmten Museumsmeile in der City von Washington, unweit des Kapitols. Bis Anfang des Jahres 1900 kamen sie nach Washington um Friedensverträge zu unterzeichnen, die oft die Enteignung ihres Landes bedeuteten. Nun kamen sie, um zu sagen: «Es gibt uns immer noch!» Die Kleinsten wurden in Wiegenbrettern getragen oder in Kinderwagen von den Eltern geschoben, die Ältesten im Rollstuhl. VertreterInnen von über 300 Nationen; von vielen glaubte man, sie seien ausgestorben andere kämpfen noch heute um ihre Anerkennung von der US-Regierung. Von den Aleuten bis nach Feuerland marschierten sie in einer dreistündigen Parade und wurden in ihren farbenfrohen traditionellen Festkleidern applaudiert. Am 21. September 2004, 512 Jahre nach der Eroberung Kolumbus der karibischen Inseln, waren sie erstmals vereint in einem Tag des Stolzes der indigenen Völker des ganzen Kontinents. Gemeinsam mit ihnen marschierten auch unzählige Organisationen, die Schulen und Universitäten repräsentierten, allen voran FUTURES FOR CHILDREN (Bild Marsch mit Transparent). Sie gingen aufrecht, strahlten, viele weinten vor Freude der Welt zu beweisen, dass sie noch existierten. Museum ohne Ecken und Kanten. Indianische Architekten unter der Leitung des Cree Douglas Cardinal (Bruder der Schauspielerin Tantoo Cardinal) und GestalterInnen haben das Museum konzipiert. Die Formen sind in Wellenlinien angelegt, und im Innern bewegt man sich wie in einem spirituellen Labyrinth, ohne Türen oder Ecken. Bis zum letzten Moment gab es ungeheure Schwierigkeiten, und es fehlten die letzten Millionen des US$ 199 Mio.-Bauwerks. Die US-Regierung drehte dem Projekt den Rücken. (Weltweit kauften Einzelpersonen und NGOs ein Stückchen Fassade, auf der der Spendername vermerkt ist so auch INCO- MINDIOS; irgendwo an der Fassade prangt also unser Name...Anm.d.Red.) Die Indianervölker taten sich zusammen und sammelten für den nötigen Rest. Es begann vor 15 Jahren mit der Verabschiedung eines Gesetzes im Kongress, welches die Gründung des NMAI als Teil des Smithsonian Institution vorsah. Zwei Senatoren, Ben Nighthorse Campbell (Northern Cheyenne) und Daniel Inoye (Hawaii) initiierten das Projekt zu Ehren der indigenen Bevölkerung. Unter dem Patronat von Ted Kennedy wurde ein Fond eingerichtet, mit dem ein Conservatory and Research Center in Maryland eingerichtet wurde; hier werden die über Kunst- und

9 News Nordamerika «John Trudell unser Prophet» Gebrauchsgegenstände gelagert, die nach und nach in Sonderausstellungen gezeigt werden sollen. Die meisten Objekte wurden zwischen 1800 und 1900 vom New Yorker Milliardär George Heye gesammelt, sie decken eine Zeitspanne von mehr als Jahren ab und repräsentieren über 1000 indianische Gemeinschaften. Das Fotoarchiv mit so berühmten Bildern wie von Edward S. Curtis runden die Sammlung ab. Kritik wurde beidseits des Atlantik laut: Die erste Frage an den Museumsdirektor Rick West (Bruder des FFC-Direktors Jim West) lautete: «Ein schönes Museum, aber warum deutet nichts auf den Holocaust an der indianischen Bevölkerung hin?» Die Antwort: «Dieses Museum dient nur der Vereinigung, in dem sich Vergangenheit und Zukunft treffen. Um die Ausrottung unseres Volkes zu zeigen, müsste man ein 2. Museum bauen.» Und tatsächlich: die Indigenen wollten einen Ort, in dem auch die heutigen Künstler geehrt werden; sie wollen der Welt zeigen, dass ihre Kultur weiter besteht, auch nach den Massakern, den Epidemien und dem Landraub. Ein modernes Museum also, das sich auch den zeitgenössischen Talenten widmet, deren Kunst gleich auch in den museumseigenen Shops gekauft werden kann. NMAI (Eintritt frei) 4th St./Independence Ave., S.W. Washington; tägl Uhr Ein Dokumentarfilm über das bewegte Leben von John Trudell ist am diesjährigen Sundance Filmfestival im Januar gezeigt worden. «Trudell» das ist die Stimme von Alcatraz, einer neuen Generation von indianischen Beat-Poeten, und der Protagonist sei laut Schauspieler Gary Farmer «der Prophet unserer Zeit, unser Sokrates». Regisseur Heater Rae folgte dem Santee-Poeten Trudell über 10 Jahre und verstrickte Archivmaterial mit Konzert- und Interviewaufnahmen zu packenden Bildern, wie man Politik mit der Kraft der Dichtung betreiben kann. Die Story fängt mit der Besetzung der Gefängnisinsel Alcatraz an und zeigt, wie Trudell später nationaler Sprecher der Bewegung AIM wird. In den 1970er Jahren war der Indianeraktivist eine der umstrittensten politischen Figuren sein Dossier bei der FBI umfasst über Seiten verbrannte er eine US-Fahne vor dem FBI-Hauptquartier in Washington und musste schrecklich dafür büssen: Nur ein paar Stunden später starben seine schwangere Frau, drei Kinder und seine Schwiegermutter in einem nie aufgeklärten Feuer auf einem Reservat in Nevada. Der tragische Tod seiner Liebsten beendete Trudells organisierten politischen Einsatz. Er verlegte sich auf die Dichtung und seinen berühmten Sprechgesang. Dann entdeckte ihn der Film; unvergesslich bleibt er in Robert Redfords «Incident at Oglala», und mit Val Kilmer zusammen seine Rolle als Leonard Peltier in Sam Shepards «Thunderheart». Wie kein anderer vertritt John Trudell die Stimme des Widerstands, den steten Sound des Trommelschlags der Wahrheit... Seine letzte CD Bone Days produziert mit der Schauspielerin Angelina Jolie ist bei INCO- MINDIOS erhältlich. cfm?id= Quelle: Brenda Norrell, Indian Country Today; McCain: «Kein Recht für die Indigenen Hawaiis» Der neue Vorsitzende des US-Senatsausschusses für indianische Angelegenheiten (U.S. Senate Indian Affairs Committee) liess anfangs Jahr verkünden, dass er sich gegen ein Gesetz stellen würde, das den Indigenen Hawaiis die Befugnis erteilt, eine staatliche Anerkennung als indigene Gemeinschaften einzuholen, so wie es den American Indian tribes erlaubt ist. Senator John McCain, Republikaner aus Arizona, ist der Nachfolger von Ben Nighthorse Campbell, der die federal recognition befürwortete, nun aber pensioniert ist (und sich seinem Museumsshop im NMAI widmen kann!). «Als Hawaii US-Bundesstaat wurde, beschloss man damals, dass die Native Hawaiians nicht den gleichen Status kriegen würden wie die Native Americans», sagte McCain. Lieber wolle er die Finanzen für hawaiianische Programme aufstocken. Ein Affront v.a. auch an die Adresse von Senator Daniel K. Inouye, indigener Demokrat aus Hawaii, der sich seit 5 Jahren um ein solches Gesetz bemüht. Das letzte Wort in dieser Sache ist noch nicht gesprochen. Quelle: ASSOCIATED PRESS/AZ Daily Star,

10 News Südamerika 10 Gewaltspirale in Kolumbien Die Vertretung des Hochkommissariats für Menschenrechte der UNO in Kolumbien gibt bekannt, dass in den ersten 20 Tagen des Monats Januar 2005 bereits acht Fälle von Mord an Indigenen gemeldet wurden. Sie verurteilt den Mord an Ángel Melcíades Loperena Montero und seinen Bruder Darío Rafael Loperena Montero des Stammes der Wiwa, begangen am 18. Januar in San Juan del Cesar, La Guajira durch Angehörige der AUC (Autodefensas Unidas de Colombia), verlangt von den Führern der AUC eine öffentliche Stellungnahme und fordert die Einhaltung der Menschenrechtsnormen und den Respekt der Zivilbevölkerung. Vom kolumbianischen Staat fordert sie wirksame Massnahmen zum Schutz der indigenen Rechte sowie die Aufklärung und Bestrafung der Morde an Angehörigen ethnischer Gruppen. Quelle: Asociación Latinoamericana para los Derechos Humanos ALDHU COLOMBIA Peru: Indigene am Titicacasee schützen ihr Schilf-Habitat Am 17. November 2004 war der Ort Puno Schauplatz einer Demonstration indigener Gruppen der Lupaqa (Aymara), Qollas (Quechua) und Uros, die am Ufer des Titicacasees wohnen. Etwa Personen aus dem Sektor Ramis von Huancane und von den Inseln der Uros kamen nach Puno, um ihren Anspruch auf die Nutzung der eigenen Ressourcen geltend zu machen. Fotos: Stiftung CCISETA 1978 wurde das gesamte Gebiet der Schilfwälder um Puno und Huancane zum Naturreservat erklärt zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Die indigenen Bewohner wurden jedoch nicht konsultiert, obwohl gerade die Uros seit jeher auf schwimmenden Inseln aus Schilf wohnen und auch ihre Behausungen und Boote aus Schilf herstellen. Heute sind sie zur Touristenattraktion geworden und leben teilweise vom Verkauf von Handarbeiten. Nun soll nach einem neuen Gesetz die Nutzung natürlicher Ressourcen besteuert werden, darunter die Pflanzen Totora (Schilf), Llacho (Laichkraut) und Thola, die als Tiernahrung dienen. Vor allem für die Uros sind diese neuen Bestimmungen nicht akzeptabel. In einem gemeinsamen Manifest fordern sie mit den Lupaqa und Qolla ihr Recht auf Selbstbestimmung, auf die Nutzung ihrer natürlichen Ressourcen gemäss ihrer traditionellen Lebensweise. Sie weisen darauf hin, dass sie schon seit jeher im Einklang mit der Natur lebten und wüssten, wie man mit der Pflanzen- und Tierwelt verantwortungsvoll umgeht. Die Errichtung des Naturreservats sei einer Enteignung gleichzusetzen; die staatliche Kontrolle über die natürlichen Ressourcen beschneide ihre Selbstbestimmungsrechte, die ihnen durch die ILO-Konvention 169 zugesichert werden. Sie fordern die Auflösung des Naturreservates und Rückgabe der Landrechte, sowie die Aufhebung des Gesetzes zur Besteuerung der natürlichen Ressourcen. Der staatliche Naturschutz habe seine Ziele nicht erreicht und nur dazu geführt, dass die Tourismus-Unternehmen fette Gewinne einstreichen konnten, während die indigene Bevölkerung weiter in Armut lebe. Um ihren Forderungen Nachdruck zu geben, erklärten sie ihren Lebensraum zum gemeinschaftseigenen Reservat und verbieten den Agenten des nationales Institutes für natürliche Ressourcen (INRENA) und des Titicaca-Reservates RNT jeglichen Zugang zu ihrem Territorium.

11 Visionen einer anderen Welt Indigene Webkunst in Bolivien von Elsbeth Vocat Im andinen Raum Südamerikas gehört die Webkunst zu den am besten entwickelten künstlerischen Ausdrucksformen. Über vier Jahrtausende hindurch haben die verschiedenen ethnischen Gruppen die Verarbeitung der Materialien, Farben und Formen weiterentwickelt und einen Reichtum an Stilen geschaffen, die für die jeweiligen Gruppen und Zeitepochen typisch sind. Aus den kunstvoll ausgearbeiteten Motiven kann man die Denkweise und Visionen der Völker geradezu «herauslesen». In der heutigen Zeit ist die Bewahrung dieser Kunst schwierig geworden, doch haben vor allem zwei Volksgruppen in der Gegend von Sucre ihre Kunst zu bewahren verstanden. Es sind die ethnischen Gruppen der Jalq a und Tarabuco, die auch heute noch ihre traditionelle Kleidung tragen. Die 1986 gegründete Fondation ASUR hat sich die Wiederbelebung der indigenen Künste zur Aufgabe gemacht. Ihr erklärtes Ziel ist es, den Leuten der Gegend neue Wege zu besseren wirtschaftlichen Bedingungen zu öffnen durch die Förderung ihrer Traditionen. Das Programm beschäftigt an die Weberinnen, deren Werke im Museum der ASUR verkauft werden; eine wertvolle Ergänzung zu den mageren Einkünften aus der Landwirtschaft. Vor einigen Jahren habe ich das Museum besucht und war tief beeindruckt von der Schönheit der teilweise über tausend Jahre alten textilen Kunstwerke. Leider durfte ich nicht fotografieren, und eine Broschüre gab es damals auch noch nicht. Jetzt endlich erhielt ich ein Heft mit prächtigen Bildern, die ich euch vorstellen möchte. Fotos: Fundacion ASUR Unterschiedlich wie Tag und Nacht: Textilien der Jalq a und Tarabuco. Jalq a-textilien Chaos und Mystik einer anderen Welt. Die in rot und schwarz gehaltenen Jalq a- Textilen gehören zu den schönsten Stoffen Boliviens. Kennzeichnend für diesen Webstil ist, dass in den Mustern geometrische Regelmässigkeiten und symmetrische Muster keinen Platz haben. Vielmehr zeigt sich in einem Jalq a das Chaos einer Situation der dunklen Genesis, der Entstehung einer unheimlichen Unterwelt. Auf den bewusst dunkel gehaltenen Stoffen tauchen Figuren auf, die von den Weberinnen und Webern khurus genannt werden: Es handelt sich um wilde und unbändige Tiere wie Uhus, riesige Kröten oder Raubtiere. Zwischen ihnen befinden sich seltsame Mutationen wie Lamas mit drei Höckern und Vögel mit vier Flügeln, deren Körperformen unter biologisch-anatomischer Betrachtung in der uns bekannten Natur nicht existieren. Unheimliche Fantasiegestalten wie Vierfüsser mit Höckern im Gesicht oder Tiere mit Augen im Schwanz sind Repräsentanten einer Welt, die mit den Menschen nicht viel gemein hat. Menschen tauchen in dieser Welt kaum auf und wenn, dann wirken sie wie verloren in Gesellschaft der schaurig-schönen Mutantengemeinde. Die faszinierenden Jalq a-textilien geben einen Einblick in ein dunkles Universum ohne Zeit und Raum, das in seinem Chaos aus Details in seiner Gesamtheit nur schwer zu erfassen ist. Tarabuco-Textilien den Lauf der Zeit in Stoff verewigt. Die Textilien aus dem Raum Tarabuco zeichnen sich durch ihre klaren Linien und Strukturen aus. Der Stoff ist säuberlich aufgeteilt in verschiedene Streifen, es herrscht Symmetrie und Ordnung in der Anordnung der Muster. Diese sind farbenfroh und zeigen Menschen und Tiere in alltäglichen Handlungen und Situationen. Oft geben die Stoffe den Ablauf eines ganzen Jahres wieder. Angefangen mit dem Karneval zu Jahresbeginn werden beispielsweise detailgetreu Aussaat und Ernte von Früchten und Pflanzen und auch kulturelle Feste und Rituale wie Hochzeiten und Beerdigungen in den Stoff gewebt. Der Hintergrund der Stoffe besteht aus weisser Baumwolle. Darauf werden die leuchtend-bunten Figuren mit Schafs-Vlies gewebt. Durch diese Technik erscheinen die Farben und Figuren im Relief, so dass es für das Auge leicht ist, die Details zu erfassen. Die Weberinnen und Weber dieses Stils arbeiten ausserdem mit feinen Farbabstufungen. Dies gibt den Stoffen einen weiteren Spezial-Effekt: Das auf die Textilien fallende Licht reflektiert die Farben so, dass sie noch intensiver erscheinen. Quelle: Martina Rieken, in Bolivia, SAGO-Informationsblatt 11

12 Jim Boyd In Concert Für ein einziges Konzert in der Schweiz von Helena Nyberg Der Konzertsaal der alten Kaserne in Winterthur war bis auf den letzten erlaubten Sitzplatz besetzt; Kinder drängelten sich vorne an der Bühne, die Leute standen an allen Wänden und lauschten den Liedern und der einzigartigen Stimme von Jim Boyd, dem Singer-Songwriter mit Schweizer Wurzeln, Angehöriger der Lakes Band von der Colville Indian Reservation in Washington State. Nun schon zum dritten Mal in sechs Jahren, traf sich die Szene der am Thema «Indianer» Interessierten Ende Januar in Winterthur. Sogar aus Deutschland kamen sie angereist, um dieses Highlight nicht zu verpassen. Organisiert von Claude Jaermann und Charly Juchler, der am Nachmittag an einem Vortrag über seine Reisen zu den Lakota in Süddakota berichtete aufgelockert von einer Tanzeinlage der Powwow-Gruppe des ZOCH-Mitglieds Bruno Busslinger war der Tag wieder ein voller Erfolg, den INCOMINDIOS Schweiz mitgesponsert hatte. Unser Stand im Saal wurde rege beachtet, und es blieb Zeit für Gespräche und Informationsaustausch. Diesmal hatte Jim Boyd seine Frau Shelly mitgebracht kaum zu glauben, dass die beiden 4 erwachsene Kinder haben! Sie genossen die Stimmung und freuten sich auf das Wiedersehen mit ihren Schweizer Verwandten, die ihnen am nächsten Tag den Ort im Jura zeigen würden, von dem ihr Grossvater seinerzeit in die USA ausgewandert war und eine Indianierin geheiratet hatte... Bescheiden gebliebener NAMMY Award- Gewinner. Jim Boyd hat seit seiner Kindheit Musik gemacht und spielt die verschiedensten Instrumente. Er war Mitglied bekannter indianischer Bands wie XIT, Greywolf, und Winterhawk und hat selber verschiedene Formationen gegründet. Seine sechste CD ist nun unter eigenen Label (Thunderwolf Records) erschienen. Mehrmals ist er für den indianischen Grammy, den Native American Music Award (NAMMY) nominiert worden und gewann 2002 die Auszeichnung «Album des Jahres» für die CD alternatives. Diesmal wurde er begleitet von Jurassic Park, der Band um Claude Jaermann, die sein Gitarren- und Flötenspiel vor allem mit einem stimmungsvollen Keyboard ergänzten. Und auch das begeisterte Publikum liess sich willig als Chor einsetzen. Jim Boyd sang bekannte und neue Lieder mit politischen und kulturellen Inhalten, die sich oft auf alte Traditionen wie dem «Stick Game» beriefen, interpretierte sie aber mit einer Mischung aus Folk, Rock und indianischen Klängen. Allzu rasch war der Abend vorbei mit diesem Künstler, bei dem man spürt, dass er eine echte Freude hat, vor «heimischem Publikum» aufzutreten. Jim und Shelly Boyd mit Schweizer Kusinen Jim Boyd: Going To The Stick Games Erhätlich über Internet bei Thunderwolf s store. Alle Stücke beziehen sich auf die Geschichte und das Umfeld des ursprünglich politischen Steckenspiels Stick Game, das von Indianern im Nordwesten und in BC gespielt worden ist. Ein Glücksspiel, eingesetzt um das Eis zu brechen, wenn zwei Stämme sich trafen. Oft wurden Lieder gesungen, um die Gegenpartei abzulenken. 12

13 Indianischer Musikgenuss vom Feinsten Die neuen CDs von Mitch Walking Elk und Wade Fernandez Time for a Woman Mitch Walking Elk, CHF 26.-, EUR 15.- (exkl. Porto/Versand). Black Wolf s Blues Wade Fernandez Wiciwen Apis-Mahwaew, CHF 28.-, EUR 16.- (exkl. Porto/Versand). Song of the Black Wolf Wade Fernandez + the Black Wolf Band, CHF 32.-, EUR 22.- (exkl. Porto/Versand). Dass die Stimme dieses versierten Singer- Songwriters noch unglaublich voll ist und bis ins kleinste Detail intonieren kann, konnten die Besucher des INCOMINDIOS-Jubiläums erleben. Und umso schöner ist es, dass er sich «Zeit für eine Frau nimmt», nun da er Donna Albers aus dem White River Reservat in Norddakota geheiratet hat. Die 5 neuen Stücke, die er auf einer knapp halbstündigen CD aufgenommen hat, reichen von Blues über Rock und sogar Reggae, der ausgezeichnet zu seiner Stimme passt. Dazu Wades virtuose Gitarre... Wieder erhältlich: Seine erste CD «Ain t No Simple Thing» (featuring: The Wolf River Band) mit dem Lied «I Am a Stone» und die Latinoinspirierte «Peace with Dignity» zusammen mit Wade Fernandez. Beide CDs zu CHF 32.- / EUR 22.- (exkl. Porto/Versand). «It s not only his playing, it s his gentle sincere spirit that you can see and hear», sagt Annie Humphrey, selber eine bekannte indianische Musikerin, über ihren Kollegen Wade. Tatsächlich, seine Lieder sind von seiner freundlichen, offenen aber ruhigen Art durchdrungen kein Wunder ist Wade mit diesem Album gleich dreimal für den Native American Music Award nominiert worden: für die beste Blues/Jazz- Aufnahme, als Songschreiber des Jahres 2004 und bester männlicher Künstler. Das erste Lied Funky 49 versetzt einem geradewegs auf die staubigen Strassen der Präriereservate auf dem Weg zu einem Powwow. Für Liebhaber reiner Flötenmusik: Wade Fernandez hat eine Sonder-CD mit verschiedenen Flötenstücken produziert! Ebenfalls erhältlich im Büro: W. Fernandez; Black Wolf s Flute. Der begnadete Gitarrist mit der sanften Flöte hat 2004 sein 4. Album eingespielt; eine erstaunliche Leistung, widerspiegeln doch die Lieder eine vielversprechende Entwicklung der Breite seines Könnens. Der Menominee- Indianer der zusammen mit Mitch Walking Elk am 30-Jahre-Jubiläum von INCOMINDIOS ein Benefizkonzert gegeben hatte spielt zusammen mit seiner Band eine volle Stunde eine Mischung aus rockigen Balladen untermalt mit seiner indianischen Kehlkopfstimme, Bluesinterpretationen und Instrumentaleinlagen. Auch Improvisationen mit Ausflügen in jazzige Gefilde fehlen nicht. Wer an einem spannenden Querschnitt von zeitgenössischer indianischer Musik interessiert ist, ist hier gut bedient. Alle CDs zu bestellen bei: INCOMINDIOS Schweiz, Materialverkauf Postfach, CH-8032 Zürich. Tel./Fax: +41 (0)

14 Erstmals an der UNO: Hungerstreik Drastische Massnahme der Indigenen weist auf Missstände hin. 14 von Helena Nyberg Das gab es noch nie an der UNO in Genf: Ende November 2004 traten sechs indigene Delegierte in einen Hungerstreik. Sie waren mit ca. 150 Repräsentanten der Urvölker angereist, um mit den Staaten in einer Arbeitsgruppe (WGDD) den Entwurf einer Erklärung zu den Rechten indigener Völker voranzutreiben; eine solche Deklaration sollte den indigenen Völkern weltweit einen minimalen Schutz garantieren. Doch die starre Haltung der Staaten rief nach einer drastischen Reaktion einem Hungerstreik. Seit Jahren warten die Indigenen auf eine Beschlussfassung über diese Deklaration. Sie wäre dringend nötig, denn nach wie vor liegt die Anerkennung und Durchsetzung ihrer Menschenrechte in weiter Ferne. 80 Prozent der indigenen Völker in 70 Ländern leben unter der Armutsgrenze, während ihr Land und ihre Rohstoffe gestohlen und ausgebeutet werden. Mit dem Hungerstreik, dem spirituellen Fasten, wollten die Indigenen die verzweifelte Situation vieler Indigenen verdeutlichen und auf die Hintertreibung und Blockierung der Deklaration hinweisen. Verschiedene Regierungen darunter die USA und Grossbritannien versuchen eine verwässerte und abgeschwächte Version der Draft Declaration durchzusetzen, die den indigenen Völkern die erforderlichen rechtlichen Mindeststandards aberkennen würde, die für ein Überleben als selbstbestimmte Völker nötig wären. Langer Marsch durch die UNO. Die erste UN-Dekade der indigenen Völker näherte sich ihrem Ende (siehe S. 4). Ein Ziel wäre es gewesen, die Deklaration zu verabschieden. Schon vor 30 Jahren begann der lange Marsch der Indigen durch die UNO-Institutionen wurde die UN-Arbeitsgruppe für indigene Völker eingerichtet und eine Erklärung ihrer Rechte entworfen. Dieser Entwurf wurde 1994 von der 1. Instanz, der UN-Subkommission zur Verhinderung von Diskriminierung und zum Schutz von Minderheiten angenommen. Statt den Deklarationsentwurf nun aber zügig bis zur UN-Generalversammlung weiterzuziehen, berief man eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe (WGDD), welche dessen 45 Artikel eingehend prüfen sollte...das hiess, noch eine Konferenz mehr, zu der indigene Experten reisen mussten mit allem Aufwand und den finanziellen Lasten, die damit verbunden sind. Seither sind nur zwei Artikel (!) angenommen worden. Die Gegner der Deklaration versuchen ein Vorankommen zu verhindern, um mit dem fehlenden Verhandlungserfolg die Verabschiedung der Deklaration generell in Frage zu stellen. Die neue UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Louise Arbour zeigte sich bei ihrem Amtsantritt entsetzt über die Verschleppung des Deklarationsentwurfs und veranlasste eine zweite WGDD-Session Ende 2004; doch von Anfang an schienen die Verhandlungen erfolglos zu bleiben. «Wir werden nicht zulassen, dass unsere Rechte verhandelt, eingeschränkt oder beschnitten werden von einem UN-Prozess, der vor mehr als 20 Jahren von indigenen Völkern initiiert wurde.» Deshalb der Hungerstreik von Danny Billy (Seminole, USA), Adelard Blackman (Buffalo River Dene Nation, Kanada), Andrea Carmen (Yaqui Nation, USA), Alexis Tiouka (Kalina, Französisch-Guyana), Saul Vicente (Zapoteca, Mexiko) und Charmaine White Face (Oglala, USA). Sie wurden von den übrigen indigenen Delegierten vor Ort, unzähligen in ihren Heimatländern und von NGOs mit einem Schreiben an Regierungen und die UNO unterstützt. Zwar verlief die Woche chaotisch und ohne Ergebnisse, aber der Hungerstreik wurde beendet, nachdem die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte und der Vize der Menschenrechtskommission sich bemühten, ihren Anliegen mit offenem Gemüt und Herz zuzuhören und konstruktive Vorschläge zu machen. Sie erhielten das Versprechen, dass die UNO sich weiterhin dafür einsetzen würde, dass die Rechte indigener Völker anerkannt und geschützt werden. Nun, die Menschenrechtskommission wird im März-April 2005 tagen, mal sehen was sie zur Arbeit der WGDD und dem Deklarationsentwurf sagt. Wird zur Sprache kommen, weshalb kein Konsens über den Text erzielt worden ist? Wer obstruiert hat und warum? Nach wie vor braucht es eine starke Lobby-Arbeit der Indigenen an der UNO... (siehe auch Seite 4). Globale Aktionswoche für gerechten Welthandel Handeln zur Verbesserung der Lebensbedingungen weltweit. Auch INCOMINDIOS Schweiz macht mit: Am vorgängig zur Generalversammlung findet in Vordemwald (AG) eine Filmvorführung statt. Aus der Perspektive indigener Völker soll auf das Thema der Aktionswoche hingewiesen werden und BürgerInnen dafür sensibilisieren, welche Konsequenzen ein Welthandel auf alle Menschen hat, der nur an Profit und Privatisierung denkt, und die Bedürfnisse des Südens nicht berücksichtigt. Auf Initiative des Weltsozialforums in Bombay wurde eine solche Aktionswoche beschlossen, als weltweit grösste Mobilmachung gegen Armut. Die Regeln des Welthandels müssen gerecht sein, es darf keinen Freihandel um jeden Preis geben. Mit Tausenden von Netzwerken, NGOs und Bürgerrechtskampagnen fordert auch INCOMINDIOS im Sinne der Indigenen dass jede Handelspolitik Ernährungssicherheit, Menschenrechten und Umweltschutz Priorität einräumt. Veranstaltungen und Aktionen:

15 INDIAN LAND Museum Ein Museum mit Fokus auf die Indianer Nordamerikas! Ein Besuch im Zürcher Oberland lohnt sich: In Gossau unweit von Wetzikon befindet sich das INDIAN LAND Museum mit viel Interessantem und Wissenswertem über die Indianervölker Nordamerikas. Ein Videoraum, Cafeteria und Shop mit Büchern, CDs und indianischem Kunsthandwerk ergänzen die liebevoll gestaltete Ausstellung. Wir gratulieren dem Gründer Vincente Escriba und seinem Team zum 10-jährigen Jubiläum, das am 11. Juni 2005 gefeiert wird. Grütstrasse 28, CH-8625 Gossau ZH Tel./Fax: +41 (0) Öffnungszeiten Mittwoch Uhr Samstag + Sonntag Uhr Veranstaltungskalender April Juni 2005 SO 17. April Juni / / Uhr ERZÄHLUNGEN mit Irene Pauli «Indianische Geschichten» SA 23. April Uhr WORKSHOP mit Yolanda Gürtler «Indianisches Silberschmieden» (Tel. Anmeldung erforderlich: Tel oder ) SO 24. April Mai Juni 05 FÜHRUNG durch die Dauerausstellung Uhr DO 05. Mai Uhr VORTRAG von Roger Spiess «Schamanismus: Seelenkraft und Bewusstseinsformen» (Tel. Anmeldung erwünscht: oder ) SA 21. und SO 22. Mai Uhr und Uhr WOCHENEND-WORKSHOP mit Norbert Kohlruss «Perlenbestickte Mokassins der Plains-Indianer» (Tel. Anmeldung erforderlich: Tel oder ) FR 03. Juni Uhr VORTRAG von Yolanda Gürtler «Indianische Keramikkunst» (Tel. Anmeldung erwünscht: oder ) SA 11. Juni Uhr 10 JAHRE INDIAN LAND MUSEUM ERÖFFNUNG DER JUBILÄUMSFEIER Es erwarten Sie viele Aktivitäten und Überraschungen! Zwei Höhepunkte sind: und Uhr VORTRAG von Lucien Nigg: «Der Adler, die Seele der Natives» und die Flugshow des Greifvogelparks Buchs. Die Feier findet in der Altrüti, Gossau ZH statt. (Ab 15. Mai detaillierte Infos unter News aus dem Büro: Geschäftsstelle von Incomindios Schweiz Die Geschäftsstelle ist Koordinations- und Informationsstelle für Mitglieder, Partnerorganisationen, Medien und interessierte Einzelpersonen, und stellt die operative Führung des Vereins sicher. Mitglieder und Interessierte können auch Produkte des Shops direkt im Büro beziehen und erhalten Beratung zu indigenen Themen (gegen Voranmeldung). Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, bis Uhr und bis Uhr (Ausnahmen sind aufgrund von Konferenzteilnahmen möglich) Mitarbeiterinnen: Christa Luginbühl, Geschäftsleitung Sari Miettinen, Projektassistenz Hildegard Bollinger, Administration Redaktion Newsletter und Publikationen: Helena Nyberg, Impressum: Herausgeberin: INCOMINDIOS Schweiz Adresse: NCOMINDIOS Schweiz Postfach, 8032 Zürich Tel./Fax Redaktion: Helena Nyberg Südamerika: Elsbeth Vocat Layout: Heinz Waldvogel, Rifferswil Druck: Druckerei Zollinger AG, Adliswil Auflage: 1500 Konto: INCOMINDIOS Schweiz, 8032 Zürich, PC Der Newsletter erscheint März, August und November Nächster Redaktions- und Insertionsschluss (Preise auf Anfrage): 1.Juli 2005 Die Mitarbeiterinnen mit den Herren der Bürogemeinschaft und Daniel Zapata (Hut) INCOMINDIOS Schweiz hat den Beraterstatus als NGO beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen 15

16 Sonderausstellung vom 3. Februar bis 31. August 2005 im Nordamerika Native Museum (NONAM), Zürich 16 Eine andere Bildgestaltung als der berühmte Fotograf Edward S. Curtis ( ) benutzt der amerikanische Fotograf David G. Fitzgerald. Alles ist inszeniert, seine «Indianer» erscheinen auf Hochglanzpapier in unseren Augen eine typisch amerikanische Art des Umgangs mit Fotografie. Es sind keine exotischen Porträts, vor denen die BesucherInnen in der Ausstellung stehen bleiben. Und das Fremde besteht allein darin, dass man bei manchen Bildern zweimal hinschauen muss, um zu erkennen, dass es sich bei den fotografierten Persönlichkeiten um Cherokee handelt unter anderen um einen Sheriff, Richter, Prediger, Plantagenbesitzer oder eine TV-Moderatorin, Mikrobiologin und Lehrerin. Aber auch um eine Weberin, Töpferin und einen Holzschnitzer, denn wie in jeder Gesellschaft mit starkem Bezug zur Vergangenheit, ist auch bei den Cherokee das Kunsthandwerk von zentraler Bedeutung. Vor 175 Jahren wurden die Cherokee von der amerikanischen Regierung in das «Indian Territory» im heutigen Oklahoma vertrieben. So traumatisch die Umsiedlung war für viele führte das neue Leben zum Erfolg. Für die Cherokee bleibt der «Weg der Tränen» unvergessen. Trotz tiefer Verbundenheit zur eigenen Geschichte bekennt man sich offen zum American Way of Life. Modern oder traditionell? Der Fotograf lässt uns durch seine Augen sehen, dass eine solche Kategorisierung fragwürdig ist. Selbstbewusste Cherokee sind nach ihrem Verständnis beides. Ohne Widerspruch. Workshop: Wir- Du Ich. Workshop zum Thema «Identität» in der Ausstellung Febr. bis Ende Aug. 05. Wie definiere ich meine Zugehörigkeit? Wer sind wir? Inwiefern ist die persönliche Identität von der Familie, Clique, Tradition, Religion oder Beruf geprägt. Geeignet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für Infos: Ruth Brand oder Peter Kuhn (Museumspädagogik) oder NONAM Nordamerika Native Museum Seefeldstrasse 317, 8008 Zürich Öffnungszeiten: Di Fr bis Uhr Mi bis Uhr Sa und So bis Uhr Öffentliche Führungen: jeweils am Mittwoch um Uhr und am Sonntag um Uhr Anfahrt: SBB: S-Bahn 6 und 16 VBZ: Tram 2/4, Bus 33 bis Tiefenbrunnen Vergessene präkolumbische Kulturen im Westen von Mexiko Bis am präsentiert das Rietberg Museum in seiner Dépendance Haus zum Kiel (beim Kunsthaus) in Zürich erstmals seine vielfältige Sammlung westmexikanischer Kunstwerke, deren Existenz lange vernachlässigt wurde. Mit neuen Forschungen konnte nachgewiesen werden, dass das Vorurteil, die Kultur sei rückständig oder gar barbarisch gewesen, nicht stimmt. Die Entwicklung der Region sei im Gleichschritt mit anderen Kulturregionen Mesoamerikas erfolgt. Haus zum Kiel (beim Kunsthaus) Hirschengraben 20, 8001 Zürich Öffnungszeiten Di So bis Uhr; Mo geschlossen Öffentliche Führungen So 13.3./ Uhr Mi 6.4./ Uhr

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