Medienbildungskonzept

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1 Medienbildungskonzept Gesamtschule Hungen OFFLINE-VERSION Eine Online-Fassung finden Sie unter im Lehrerbereich!

2 Inhalt 1 Einführung Medienpädagogische Ziele Der Weg zur Medienschule (Meilensteine) Ausbaustufe 1 im Schuljahr 1996/ Ausbaustufe 2 im Schuljahr 1999/ Ausbaustufe 3 im Schuljahr 2000/ Ausbaustufe 4 im Schuljahr 2008/ Entwicklung des Medienbildungskonzepts Steuergruppe "Medienbildungskonzept" Vorüberlegungen Aufgaben Methoden- und Mediencurriculum Exemplarisch: Das Mediencurriculum IKG/WPU/Informatik Evaluation im Rahmen einer Schülerbefragung Ausstattungskonzept Das pädagogische Netzwerk Mobiles computergestütztes Lernen der Laptop-Wagen Interaktive Whiteboards im naturwissenschaftlichen Unterricht Die Medienausleihe Ausstattungsplanung Online-Kommunikation Internet (gesahu.de) Intranet (gesahui.de) Projekte / Qualifikation des Kollegiums Basisqualifizierung (Intel I) und Anschlussqualifizierung (Intel II) ICU Multimedia Chemie Schulverbund-Koordination Neue Medien WISeL (Wissenszentrum für selbständiges Lernen) Lhoch eeducation Medienmanagement an Schulen (MfM) Anhang A: Methoden- und Mediencurriculum Anhang B: Nutzerordnung... 41

3 1 Einführung Für die heutige Schülergeneration, die praktisch mit dem Computer aufgewachsen ist, sind die vielfältigen Möglichkeiten der Informationsverarbeitung bereits selbstverständlich. Vor allem Angebote des Web 2.0 wie Facebook oder YouTube gehören für sie zum Alltag. In nahezu allen Berufen sind Computerkenntnisse heute unerlässlich. Über den rein technischen Umgang mit dem Computer hinaus erfordern die neuen Medien jedoch Kompetenzen im kritischen Umgang mit der Informationsflut im Internet, die in Schule und Elternhaus vermittelt werden müssen. Im Rahmen der Strategien zur Einführung der neuen Medien in den Schulen ist Medienkompetenz deshalb zu einem Schlüsselbegriff der Bildungspolitik geworden ist. Um die Medienkompetenz von Schülern zu fördern, braucht es vor allem medienkompetente Lehrer, die den Mehrwert des fachbezogenen Einsatzes digitaler Medien im Unterricht schätzen und den inhaltlichen Austausch über Medien mit der Zielgruppe pflegen. Um Medienbildung fachbezogen umsetzen zu können, bedarf es didaktische Konzepte, Vorgaben, Organisationsstrukturen und Curricula, die eine Orientierung geben, wie Unterricht mit Medien aussieht. Welche Medien eignen sich für welche Zwecke? Wie ist die Technik-Nutzung geregelt? Wie kann man Medienbildung fächerübergreifend aufeinander beziehen? Die Planung und Umsetzung eines fächerübergreifenden und kompetenzorientierten Medienbildungskonzepts schafft man nicht im Alleingang. Es braucht Strategien, ein Netzwerk und Regularien. Die Gesamtschule Hungen hat sich bereits vor vielen Jahren auf den Weg gemacht und verschiedene Konzepte entwickelt, um diesen Tatsachen Rechnung zu tragen. Das vorliegende Medienbildungskonzept soll die dynamische Entwicklung beschreiben und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Einführung 3

4 2 Medienpädagogische Ziele Unser Medienbildungskonzept lenkt die Aufmerksamkeit auf die Inhalte von Medien und deren kompetenten und gewinnbringenden Einsatz im Unterricht, durch den ein Mehrwert für Schüler und Lehrer entsteht. Organisationsentwicklung Ziele Schwerpunkte Etablierung der Steuergruppe Medienbildung Realisierungsschritte Steuerungsstrukturen Mediennutzung Optimierung der technischen Infrastruktur Abbau von Hemmschwellen Medienpädagogik Hilfestellungen für die Unterrichtsgestaltung mit digitalen Medien Vermittlung von Medienkompetenz Förderung sozialer und kommunikativer Kompetenzen Unterrichtsentwicklung Fortbildungsbedarf Fortbildungskonzept Aufbau von Strukturen zur Vereinfachung des Unterrichts mit digitalen Medien Nachhaltigkeit Ausbau des Medienbildungskonzepts Ausbau des Fächercurriculums "Digitale Medien" Implementierung medienpädagogischer Zielsetzungen in das Schulprogramm (Medienbildungskonzept) Medienpädagogische Ziele 4

5 3 Der Weg zur Medienschule (Meilensteine) Ausbaustufe 1 im Schuljahr 1996/97 Ausbaustufe 2 im Schuljahr 1999/2000 Ausbaustufe 3 im Schuljahr 2000/01 Ausbaustufe 4 im Schuljahr 2008/ Ausbaustufe 1 im Schuljahr 1996/97 Die REWE Hungen sponsert einen komplett ausgestatteten vernetzten PC-Raum (Raum 7-109). Als Modellprojektschule (Projekt ICU Multimedia Chemie) erhält die Gesamtschule einen von der Telekom gesponserten ISDN-Zugang sowie eine komplette Microsoft-Softwareausstattung. Insgesamt sind daraufhin 12 PCs und ein Server mit dem Internet verbunden. Eine Internet-Ecke wird in der Schülerbücherei eingerichtet. Speziell ausgebildete Schüler der Internet-AG so genannte Internet- Tutoren betreuen die Schüler. Bilanz im Schuljahr 1996/1997: Informatik-Unterricht Internet Kreisvolkshochschule Multimedia-Tage Jahrgangstufe 11: Wahlfach, 2-stündig Jahrgangstufe 12/13: Grundkurs, 3-stündig In der Schülerbücherei wurde eine Internet-Ecke eingerichtet. Mit Hilfe von Internet-Tutoren können Schüler und Lehrer hier online gehen und sich übers Internet Unterrichtsmaterialien besorgen. Das neue NT-Netzwerk wurde komplett ans Internet angeschlossen. Jeder Schüler kann jetzt eine eigene -Adresse bekommen. 10 zeitgleiche Online-Verbindungen ins Internet sind zumindest für die kommenden 2 Jahre kostenfrei möglich. Die Gesamtschule fungiert als Außenstelle der KVS für den Computerbereich: Kurse zum Thema EDV, Windows 98 und Internet. Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, wird darauf geachtet, dass ausschließlich Lehrer der Gesamtschule als Kursleiter zum Einsatz kommen. 'Internet für alle' in Zusammenarbeit mit T-Online (Sponsor), Computer-Flohmarkt etc. Lehrerfortbildung Im Rahmen eines HeLP-Seminars fand an drei Nachmittagen eine schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema 'Internet' statt. Über 20 Kollegen und Kolleginnen nahmen teil! Projekt ICU Multimedia Chemie Beteiligt waren 2 Betreuer für einzelne Chemie-Kurse des 10. Schuljahres. Für das Pilotprojekt "ICU Multimedia Chemie" wurde der Schule im März 1997 der Status einer Modellprojektschule zuerkannt. Der Weg zur Medienschule 5

6 Projekt mit der Universität Gießen Projekt "Sonne online" In Kooperation mit 2 weiteren Schulen des Landkreises sowie der Universität Gießen (Studienberatung, AGMA) soll eruiert werden, inwieweit mit den Online-Möglichkeiten des Internet der Übergang Schule- Universität optimiert werden kann. Die OVAG stattet die Gesamtschule mit Sonnenkollektoren aus. Die Messdaten sollen via Internet mit anderen Projektschulen ausgetauscht werden. 3.2 Ausbaustufe 2 im Schuljahr 1999/2000 Die REWE Hungen sponserte die Ausrüstung für einen weiteren PC-Raum (7-108). In Eigenleistung wurde auch dieser Raum vernetzt. Alle Workstations haben Zugriff auf Drucker, Scanner und alle Internetdienste (WWW, , Newsgroups)! Schüler und Lehrer können eine eigene -Adresse erhalten. Über das schuleigene Netz (LAN) können die Mails an allen PCs abgerufen werden. Ein Internet-Anschluss (WWW) für Schüler besteht weiterhin im Nebenraum der Schülerbücherei. Der Zugang erfolgt wie bisher ausschließlich mit Hilfe von Internet-Tutoren (Internet-Tutoren-Modell der GesaHu). Im Rahmen der Modernisierung und Umgestaltung des naturwissenschaftlichen Fachbereichs in den Blöcken 6 und 7 werden in Eigenleistung alle Fachräume in das schulinterne LAN mit einbezogen, sodass Computer zur Visualisierung bzw. zum computergestützten Experimentieren eingesetzt werden können. Die Anbindung dieser Computer an das LAN ermöglicht neben der Nutzung gemeinsamer Datei- und Hardwareressourcen auch die unmittelbar realisierbare Recherche im Internet. Das schulinterne Intranet bedient also die folgenden Fachbereiche: Chemie, Biologie, Physik, Polytechnik, Musik, Kunst. Der Weg zur Medienschule 6

7 3.3 Ausbaustufe 3 im Schuljahr 2000/01 Im Zuge von Umbaumaßnahmen in Block 6 wird ein dritter Computerraum eingerichtet. Als Multimedia-Raum mit räumlicher Trennung zum Informatik-Zentrum steht dieser Raum allen Fachbereichen offen. Insbesondere ist hier an die musischen Fächer gedacht. Die Ausstattung erfolgte zum ersten Mal seit 10 Jahren über den Schulträger im Rahmen einer landesweiten Aktion. Zusätzlich werden zwei mobile Multimedia-Terminals für den Unterricht in Block 6 und 7 angeschafft, die mit Laptop und Beamer ausgestattet sind. 3.4 Ausbaustufe 4 im Schuljahr 2008/09 IT-Pilotprojekt mit ekom21. Vollständiger Austausch der Computer-Infrastruktur unserer Schule. Die dafür erforderliche Hardware wurde Anfang der Sommerferien 2008 durch die ekom21 geliefert und bestand aus: 3 Hochleistungsservern von IBM, wovon zwei als Terminalserver und einer als Domänencontroller fungieren einer USV einem DSL-Modem einem Gigabit-Switch 80 Thin-Clients und 19 TFT-Display 5 hochwertige Beamern 3 Multimedia-Kofferlösungen Darüber hinaus wurde die Server-Software, Lizenzen für die Terminalservernutzung und eine pädagogische Software "Schuladmin" angeschafft. Eine Darstellung als interaktive Timeline findet sich online unter: Der Weg zur Medienschule 7

8 4 Entwicklung des Medienbildungskonzepts 4.1 Steuergruppe "Medienbildungskonzept" Vom "einsamen" IT-Beauftragten zum Medienteam Die heutigen Aufgaben eines IT-Beauftragten sind vielschichtig. Zu den klassischen Aufgaben der Systembetreuung und des Troubleshootings gehören die Ebene der "permanenten Überzeugungsarbeit" bei der Schulleitung und den Fachgruppen sowie die gewichtige Vermittlungsfunktion zwischen dem Kollegium und den IT-Verantwortlichen des Schulträgers. Selbst im Falle einer umfangreichen Unterrichtsentlastung wäre eine Einzelperson mit diesem Aufgabenkatalog hoffnungslos überlastet. Anzustreben ist natürlich auch eine Demokratisierung beim Beschaffungs-Procedere. Abhilfe kann hier eine Steuergruppe schaffen. Das (provisorische) "Medienteam" plant die ersten Schritte, erläutert die schulischen Rahmenbedingungen und verständigt sich über die zentralen Zielsetzungen. Zusammensetzung des Medienteams IT-Beauftragter (1) mit Schwerpunkt technischer Support IT-Beauftragter (2) mit Schwerpunkt pädagogischer Support Medienausleihe Fachbereichsleiter Schulleitung Darüber hinaus können alle Mitglieder des Kollegiums an den Teamsitzungen teilnehmen! Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 8

9 4.2 Vorüberlegungen Zunächst mussten unter anderem die folgenden Fragen geklärt werden: Organisation Zuständigkeiten: o o o Wer macht was bis wann? Wer ist im EDV-Bereich für welche Aufgaben zuständig? Wie werden technische Probleme an der Schule gelöst? In welcher Form und in welchem Umfang wurde die Schule bisher bei Problemen im EDV-Bereich von außen unterstützt? Welche Personen bilden die Steuergruppe? Technik Welche Geräte (Hardware) stehen zur Verfügung? Welche Software (Betriebssysteme, Anwendungssoftware) wird eingesetzt? Welche Netzinfrastruktur ist vorhanden (Art und Umfang der Verkabelung)? Wo steht der Server? Wie ist die Schule an das Internet angebunden? Unterricht Wie werden die vorhandenen Mediensysteme bisher eingesetzt (unterrichtliche Nutzung)? In welchen Fächern? Von welchen Lehrerinnen und Lehrern? Zeitlicher Umfang? Wo hat sich an der Schule der Einsatz multimedialer Systeme im Unterricht bewährt? Wo gibt es Probleme? Wie wird mit diesen Problemen umgegangen? Wie ist der Kenntnisstand der Lehrerinnen und Lehrer (Teilnahme an zentralen, regionalen und schulinternen Fortbildungsveranstaltungen)? In welchen Räumen wurde bisher der Computer in welchem Umfang eingesetzt (Computerraum, Fachräume)? War dabei ein Zugang zum schulischen Netz möglich? Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 9

10 4.3 Aufgaben Pädagogischer Aufgabenbereich Mitarbeit bei der Erstellung und Evaluation eines schulischen Medienbildungskonzepts und dessen Integration in das Schulprogramm Mitarbeit bei der Erstellung und Evaluation eines Fächercurriculums, das die digitalen Medien in das jeweilige Fachcurriculum integriert Beratung der Schulleitung, der Fachkonferenzen und Kollegen in Bezug auf die technischen und rechtlichen Belange bei der Integration neuer Medien in den Fachunterricht Organisation schulinterner Fortbildung in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungsbeauftragten der Schule Organisatorischer Aufgabenbereich Planung der schulischen IT-Struktur Auswertung der Bestandsaufnahme (Was haben wir? Was brauchen wir? Wer braucht was? z.b. Hard- und Software, Medien, Fortbildungen) Anschaffungsplanung (Was müssen wir beschaffen und wie?) Fortbildungsplanung (Wer muss was können?) 4.4 Methoden- und Mediencurriculum Die technische Ausstattung der Gesamtschule Hungen wurde in den letzten Jahren stark verbessert, ohne dass zunächst parallel hierzu pädagogische Konzepte zum Aufbau von Medienkompetenz entwickelt und implementiert wurden. Als Reaktion auf ein fehlendes Konzept zur systematischen Einbeziehung von neuen Medien zur Steigerung von Unterrichtsqualität wurde an der Gesamtschule Hungen ein schulinternes Medien- und Methodencurriculum entwickelt. In von der Steuergruppe erstellten Fragebögen wurden alle Fachkonferenzen aufgefordert, eine Bestandsaufnahme der bereits durchgeführten und geplanten Unterrichtseinheiten im Bereich der neuen Medien in einem Curriculum zu dokumentieren. Es zeigte sich, dass in fast allen Fächern bereits medial gearbeitet wird oder Unterrichtsprojekte zum Lernen mit neuen Medien geplant sind. Konzeption: Das Medien- und Methodencurriculum greift den Gedanken auf, dass die Nutzung neuer Medien sich mit dem klassischen Methodentraining häufig ideal kombinieren lässt. Somit umfasst das Curriculum zwei zentrale Bereiche: Einsatz und Thematisierung von Methoden Vermittlung von Medienkompetenz Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 10

11 Die Verantwortung für den Aufbau von Medien- und Methodenkompetenz trägt nicht nur ein Fach bzw. ein Lehrer, vielmehr sollten alle Kolleginnen und Kollegen und damit auch möglichst alle Fächer beteiligt werden. Die auf Grund der Verzahnung der Lerninhalte notwendigen und erwünschte Koordination in Lehrerteams trägt zu einer veränderten Lehr- und Lernkultur bei, die Unterricht realitätsnäher und attraktiver macht, aber auch die Nachhaltigkeit von Wissen durch Vernetzung über Fachgrenzen hinweg erhöht. Neue Medien und Methoden finden sich nicht von heute auf morgen in einer zentralen Rolle der Lehr- und Lernkultur. Eine schrittweise Etablierung des Medien- und Methodencurriculums ist Teil des mehrjährigen Schulentwicklungsprozesses an der Gesamtschule Hungen. Zeitplan: 1. Vorstellung des Konzepts im Rahmen der Gesamtkonferenz 2. Ausfüllen des Fragebogens durch die Kollegen und Kolleginnen 3. Einsammeln der Fragebögen durch die Fachbereichsleiter 4. Einberufung einer Fachbereichskonferenz mit Schwerpunkt Medienkonzept 5. Elektronische Erfassung der Ergebnisse im GesaHu-Intranet 6. Auswertung und Koordinierung durch die Steuergruppe in Verbindung mit den Aufgabenbereichsleitern 7. Fertigstellung und Veröffentlichung 8. Verabschiedung durch die Gesamtkonferenz Das erarbeitete vollständige Curriculum finden Sie im Anhang! Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 11

12 4.5 Exemplarisch: Das Mediencurriculum IKG/WPU/Informatik Konzept für die IKG in der Sekundarstufe I bzw. des Informatikunterrichtes in der Sekundarstufe II (in Anlehnung an die Handreichungen IKG vgl. Lehrplan Hessen) Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in die Grundlagen des Umgangs mit dem Medium Computer einzuführen. Dabei soll gewährleistet werden, dass allen Schülern unabhängig von ihrer Vorbildung und unabhängig von außerschulischen Möglichkeiten ein chancengleicher Zugang und gleiche Grunderfahrungen mit den "Neuen Medien" eröffnet werden. Klasse 5 Den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 werden innerhalb einer kompakten Einführung die Grundlagen der Bedienung eines Netzwerkcomputers vermittelt, zu deren Inhalte die folgenden Punkte gehören sollten: Belehrung über die Benutzerordnung und das Verhalten in den Computerräumen Mitteilung der Benutzerkennung und des Passwortes Anmelden und Abmelden am Computer, Ändern des Kennwortes Persönliche Ablage und zentrale Ablagen Der zeitliche Umfang sollte sich auf max. 4 Unterrichtsstunden beschränken, die im Rahmen des Nachmittagsunterrichts der ersten Unterrichtswochen angeboten werden sollten. Klasse 6 Im Rahmen des Regelunterrichts erhalten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen eine allgemeine Einführung in die Arbeit mit dem Computer. Diese "computer literacy" soll die Schüler befähigen, die Zielsetzungen der IKG in den Fachlehrplänen erfolgreich umzusetzen. Inhalte Handhabung des Computers Unterstütztes Schreiben: Einführung in eine Textverarbeitung Recherchieren und Kommunizieren: Internet Präsentieren: Einfache Präsentationsformen und techniken Die Organisation des Unterrichts sollte möglichst in Kleingruppen (max. 15 Schüler) erfolgen. Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 12

13 Neben diesem Regelunterricht stehen den Schülerinnen und Schülern vertiefende Angebote im Rahmen des Nachmittagsangebots zur Verfügung. Mögliche Inhalte wären hier: Maschinenschreiben Digitale Fotografie und Bildbearbeitung Tabellenkalkulation Textverarbeitung (Grafiken und Text) Gefahren im Internet Surfen im Internet, Nutzung der neuen Medien Klasse 7 und 8 Die IKG in diesen Jahrgangsstufen orientiert sich stark auf die Verwendung des Computers als Arbeitsmittel. Dazu sind in den jeweiligen Fachlehrplänen konkrete Einsatzmöglichkeiten genannt. Dabei wird der Computer den Fachunterricht unterstützend wahlweise als Informationsquelle, als Präsentationshilfe bzw. als audiovisuelles, interaktiv zu bedienendes Medium, z.b. im Rahmen eines Lernprogramms, eingesetzt. Im Rahmen des WPU der Jahrgangsstufen müssen vorbereitend auf die Präsentationsprüfungen folgende Themen angeboten werden: Informationsbeschaffung im Internet (Urheberrecht, Quellenarbeit, Zitieren) Gestalten und Präsentieren mit Powerpoint Einführung in das programmierbare Präsentationswerkzeug Mediator Klasse 9 und 10 Fortführung der Einsatzmöglichkeiten des Arbeitsmittels "Computer" (siehe 7. und 8. Klasse) gemäß den Fachlehrplänen. Um der Schwerpunktsetzung im Schulprogramm bzgl. der Computernutzung und insbesondere auch des Informatikunterrichts in der Sekundarstufe II gerecht zu werden, muss im Rahmen des WPU der Jahrgangsstufen 9 und 10 vorbereitend grundlegender Informatikunterricht von Fachlehrern erteilt werden. Mögliche Inhalte: Klasse 9: Informationen beschaffen und präsentieren (Powerpoint Gestaltung von Folien, Aufbau und Funktionsweise des WWW-Dienstes, Erstellung von Webseiten, Nutzung des lokalen Webservers) Einführung in die Programmiersprache Delphi bzw. in das Präsentationsprogramm Mediator Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 13

14 Klasse 10: Aufbau und Funktionsweise eines Computers (Netzwerke, binäres Zahlsystem) Erlernen der Programmiersprache Delphi professioneller Einsatz von Officeprogrammen (layouttechnische Gestaltung von Referaten, Facharbeiten,... ) Sekundarstufe II: Die in der Sekundarstufe I vermittelte "computer literacy" wird vertieft. Insbesondere durch frei verfügbare Schülerarbeitsplätze im Aufenthaltsraum der Sek II wird die eigenverantwortliche und selbständige Nutzung des Computers gefördert. Die Unterrichtsinhalte im Informatikunterricht entsprechen dem Lehrplan. Darüber hinaus sollte auf die dauerhafte Existenz eines Leistungskurses im Fach Informatik hingearbeitet werden. 4.6 Evaluation im Rahmen einer Schülerbefragung 2011 Im Rahmen einer Examensarbeit gaben 296 Hungener Schüler im Alter von 14 bis 21 Jahren unter anderem darüber Auskunft, wie sie lernen, mit der Datenflut des Internets umzugehen, und wer ihnen diese Kompetenzen vermittelt. Im folgenden Kommentar von Lene Baur werden die wichtigsten ihrer Untersuchungsergebnisse aufgezeigt: Wie nicht anders zu erwarten war, nimmt das Internet der Umfrage zufolge sowohl im privaten als auch im schulischen Bereich einen festen Platz im Alltag der Schüler ein. Bei der Bearbeitung der Hausaufgaben ist es die am häufigsten genutzte Quelle (71,9%) und wird sogar den Schulbüchern vorgezogen. Deshalb ist es wichtig, sich dem Stellenwert des neuen Mediums als Lehrer nicht zu verschließen. Welche Informationsquellen nutzt du für die Schule? Internet Schulbücher Wissen meiner Eltern, Geschwister oder Freunde Hefte meiner Mitschüler Bücherregal zu Hause öffentliche Bibliotheken Verteilung der "oft" für die Hausaufgaben benutzten Informationsquellen (Angaben in Prozent) Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 14

15 Diese Tatsache macht ein Vorhandensein von Medienkompetenzen erforderlich und wirft die Frage auf, durch wen die Schüler diese erwerben. Die Umfrage ergab, dass nahezu alle Schüler sich die nötigen Fähigkeiten im Umgang mit Computer und Internet als "Digital Natives" selbst beigebracht haben. Dass insbesondere bei der Ausbildung eines kritischen und reflektierten Umgangs mit dem Medium Internet auch die Schule eine wichtige Rolle spielt, zeigt die folgende Grafik. Kritischer Umgang Ich habe gelernt... dass es wichtig ist, von wem eine Seite im Internet stammt oder wer den Text geschrieben hat gefundene Informationen kritisch zu hinterfragen wie ich mich in sozialen Netzwerken verhalte alleine von Freunden von Eltern in der Schule Erwerb von Medienkompetenzen (Angaben in Prozent). Zudem gaben über die Hälfte der Schüler an, die Themen "Recherche im Internet" und "Wikipedia" einmal im Unterricht behandelt zu haben. Welche Themen wurden im Unterricht behandelt? 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Im Unterricht behandelte Themen (Angaben in Prozent). Die befragten Schüler gaben hierzu an, keine Schwierigkeiten bei der Internetrecherche zu haben. Dies lässt sich wahrscheinlich darauf zurückführen, dass sie im Unterricht für den richtigen Umgang Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 15

16 mit den Informationen aus dem Internet sensibilisiert wurden. Bestärkt wird diese Annahme dadurch, dass etwa ein Fünftel der Schüler angab, eine kritische Herangehensweise in der Schule gelernt zu haben. Die Zahlen belegen, dass das in diesem Konzept erwähnte Mediencurriculum der Gesamtschule Hungen auch aktiv in der Schule umgesetzt wird. Mindestkompetenzen und Kontrollmöglichkeiten, wie sie KAMMERL UND OSTERMANN 1 fordern, wurden in der untersuchten Schule formuliert und zeigen Wirkung. In der Frage danach, ob sie denn Computer und Internet gerne öfter im Unterricht nutzen möchten, waren sich die Befragten einig. Insgesamt 86,5% stimmten mit "ja". Würdest du Computer und Internet gerne öfter im Unterricht nutzen? 100% 80% 60% 40% 20% 0% ja nein weiblich 35,04% 9,85% männlich 51,46% 3,65% 1 Kammerl, Rudolf, Ostermann, Sandra: Medienbildung - (k)ein Unterrichtsfach? Eine Expertise zum Stellenwert der Medienkompetenzförderung in Schulen (2010). S. 18. Entwicklung des Medienbildungskonzeptes 16

17 5 Ausstattungskonzept 5.1 Das pädagogische Netzwerk Die Gesamtschule Hungen verfügt über eine 15-jährige Erfahrung beim Einsatz moderner Medien im Unterricht. Während dieses Zeitraumes haben wir einen rasanten Wandel der Informationstechnik festgestellt. Das Schul-IT-Pilotprojekt, welches in Zusammenarbeit des Landkreises Gießen mit der ekom21 durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass dieser Wandel auch bei der IT-Ausstattung von Schulen berücksichtigt werden kann und insbesondere an unserer Schule "neue Wege" eingeschlagen wurden, um insbesondere die laufenden Kosten der IT-Ausstattung, z.b. für Energie und Support, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu minimieren und zu optimieren. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass auch aus pädagogischer Sicht wichtige Vorteile für die tägliche Arbeit resultierten. Nachfolgend soll unter diesen Gesichtspunkten die IT-Infrastruktur unserer Schule im Detail vorgestellt werden. Bestandsaufnahme Frühjahr 2008: Die IT-Ausstattung der Gesamtschule Hungen war mittlerweile deutlich überaltert. Die Schule verfügte über ca. 80 PC unterschiedlichster Hardwareausstattung und unterschiedlichsten Alters, deren Instandhaltung, Wartung und Updates mit einem beträchtlichen Zeitaufwand verbunden und nicht wirtschaftlich war. Zu diesem Zeitpunkt besaß die Gesamtschule Hungen 61 Schülerarbeitsplätze, davon 36 in drei Unterrichtsräumen. Die restlichen 25 Schülerarbeitsplätze waren dezentral untergebracht und verteilten sich im Wesentlichen auf 8 Arbeitsplätze Kunst, 6 Arbeitsplätze Aufenthaltsraum Oberstufe und 8 Arbeitsplätze Schülerbücherei. Somit betrug das Schüler-PC-Verhältnis bei einer aktuellen Schülerzahl von 1270 Schülern ungefähr 21 Schüler/PC. In einer zentralen Medienausleihe betreute ein Team aus 5 Lehrern die zeitweise Ausleihe von u.a. 2 alten Laptops und 3 alten Beamern. In der Analyse dieser Ist-Situation, schlugen wir ein neuartiges Konzept der IT-Ausstattung vor, welches die Grundlage unseres neu gestalteten Medienkonzepts darstellt und in Zusammenarbeit der Fachbereiche mit der Schulleitung erstellt wurde. Das Konzept sah die Umsetzung folgender nach Dringlichkeit geordneter Punkte vor: 1. Austausch vorhandener PC durch Thin-Clients, Einsatz eines Terminalservers 2. Einrichtung zusätzlicher Schülerarbeitsplätze 3. neue dezentrale Multimedia-Geräte Umsetzung des Konzepts im Rahmen des IT-Pilotprojekts im Sommer 2008: Im Wesentlichen bestand dieses Konzept aus dem fast vollständigen Austausch der Computer- Infrastruktur unserer Schule. Die dafür erforderliche Hardware wurde Anfang der Sommerferien durch die ekom21 geliefert und bestand aus: Ausstattungskonzept 17

18 3 Hochleistungsservern von IBM, wovon zwei als Terminalserver und einer als Domänencontroller fungieren einer USV einem DSL-Modem einem Gigabit-Switch 80 Thin-Clients (mit Tastatur, optischer Maus und 19 TFT-Display mit integr. Lautsprechern) 5 hochwertigen Beamern 3 Multimedia-Kofferlösungen (Laptop und Beamer in einem portablen Koffer) Darüber hinaus wurde die Server-Software, Lizenzen für die Terminalservernutzung und eine pädagogische Software "Schuladmin" angeschafft. Die Installation der Serverbetriebssysteme und die Grundkonfiguration der Server wurden von der Firma Seventythree Networks GmbH in Zusammenhang mit der Lieferung der pädagogischen Software "Schuladmin" durchgeführt. Der teilweise sehr aufwendige Austausch der vorhandenen Hardware wurde in Eigenleistung und mit Hilfe von Schülern in den Sommerferien realisiert. In diesem Zusammenhang wurden 3 Computerräume ebenfalls in Eigenleistung so umgestaltet, dass jeweils 18 Schülerarbeitsplätze eingerichtet werden konnten. Es ergaben sich aus unserer Sicht die folgenden Vorteile: technisch und administrativ Die Umstellung des Netzwerkes auf Terminalservernutzung erlaubt eine vereinfachte zentrale Administration der Schülerarbeitsplätze (keine mechanischen Verschleißteile, homogene Softwareinstallation einmalig auf dem Terminalserver). Da die Thin-Clients und die TFT-Bildschirme enorm Platz sparend sind, konnten in den Computerräumen insgesamt 50% mehr Schülerarbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus gestattet diese IT-Infrastruktur eine leicht zu realisierende Fernwartung der Thin-Clients und Server und bietet durch das Thin-Client-Konzept auch eine gewisse Unattraktivität für Diebstähle. ökonomisch und ergonomisch Die bisher vorhandenen Computerarbeitsplätze hatten jeweils eine elektrische Leistung von ca. 600W. Insgesamt ergaben sich somit 61 x 600W = 36,6 KW. Ein neuer Arbeitsplatz hat eine Leistung von ca. 350 W, also insgesamt 80 x 350W = 28,8 KW. Demnach ergibt sich eine Einsparung, unter der Annahme gleicher Nutzungszeit, von ca. 20% bei gleichzeitiger Steigerung der Computerarbeitsplätze um 31%. Ausstattungskonzept 18

19 Der eingesparte Platz, insbesondere die geringe Tiefe eines Computerarbeitsplatzes auf dem Tisch erlaubt nicht nur die Aufstockung von Schülerarbeitsplätzen und somit eine effizientere Raumnutzung sondern auch paralleles herkömmliches Arbeiten mit "analogem" Lernmaterial. Hervorzuheben ist weiterhin der völlig lautlose Betrieb der Thin-Clients, welcher zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre führt. pädagogisch Die äußerst kurze Startzeit eines Arbeitsplatzes (vom Anschalten bis zum konkreten Arbeitsbeginn am Computer) von unter 1 Minute hat eine bessere Ausnutzung der Unterrichtszeit zur Folge. Alte Startzeiten lagen bei ca. 5 bis 10 Minuten. Durch eine geringere Fehleranfälligkeit und Ausfallquote haben die Arbeitsplätze eine höhere Verfügbarkeit. Lehrer brauchen sich also während ihres Unterrichts nicht um defekte Hardware zu kümmern und können sich auf ihre Aufgaben als Pädagoge konzentrieren. Eine pädagogische Oberfläche erlaubt die Kontrolle der Schüleraktivitäten und ermöglicht grundlegende administrative Funktionen der Schülerverwaltung, wie z.b. Erstellen von Schüleraccounts oder das Zurücksetzen des Schülerpasswortes. Für die Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Richtlinien sorgen die Vergabe individueller Benutzer-accounts, die Einrichtung persönlicher Speichermöglichkeiten und die Verwendung eines Content-Filters für die Nutzung des WWW. Es spielt weiterhin keine Rolle, ob ein Schüler oder ein Lehrer in der Schule oder am heimischen Arbeitsplatz sitzt. Über das Internet können Lehrer und Schüler auf dem schulischen Terminalserver arbeiten. Dokumente können nachbearbeitet, Hausaufgaben mit schulischer Software realisiert werden. Alle schulischen Anwendungen stehen sowohl an jedem Arbeitsplatz der Schule, als auch daheim über das Internet zur Verfügung. Unsere Schule verfügt, insbesondere durch das Pilotprojekt mit ekom21, über eine leistungsfähige und hochmoderne IT-Infrastruktur, mit insgesamt 87 Schülerarbeitsplätzen. Dadurch konnte das Schüler/PC-Verhältnis von 21 auf 14 verringert werden. Dezentrale Multimedia-Geräte: Die räumliche Situation an unserer Schule bedingt die Konzentration der Schülerarbeitsplätze auf die Blöcke 6, 7 und 11. Um in den Unterrichtsräumen der angegliederten Blöcke 1, 2, 3, 4, 5, 8, 9 und 10 ebenfalls neue Medien nutzen zu können, wurden durch die ergänzende Anschaffung von 3 Beamer- Laptop-Kofferlösungen und 2 mobilen Beamern und Laptops die dezentralen Zugangsmöglichkeiten erweitert. Über eine Medienausleihe können Lehrkräfte diverse Medien ausleihen und im normalen Klassenraum nutzen. Des Weiteren ist es unabdingbar, in ausgewählten naturwissenschaftlichen Fachräumen Möglichkeiten zur computergestützten Recherche, Simulation von Prozessen bzw. zur Arbeit mit aktuellem Material bereitzustellen. Wir favorisieren in diesem Zusammenhang den Einsatz einer mobilen Notebook-Klasse, die über WLAN Zugang zur IT-Infrastruktur erhält und flexibel eingesetzt werden kann. Eine solche Notebook-Klasse mit 16 Schüler-Notebooks befindet sich derzeit an unserer Schule in einer Testphase. Ausstattungskonzept 19

20 Ausstattungskonzept 20

21 Fazit Das pädagogische Netzwerk der Gesamtschule Hungen läuft stabil und wartungsarm. Es gab in den letzten beiden Jahren serverseitig keine Ausfälle. Auf der Clientseite sind lediglich ein Netzteil eines Thin-Clients und ein Lehrercomputer (FAT-Client) defekt gewesen. Die Behebung dieser Probleme erfolgte durch die ekom21 schnell und zuverlässig. Die installierte Anwendersoftware, wie MS-Office, Open Office, Programmierumgebungen, diverse Lernprogramme, auch multimediale Lernprogramme, läuft auf den Thin-Clients ohne Probleme. Einschränkungen gibt es lediglich bei grafikintensiven Anwendungen, wie z.b. Videoschnitt, oder dem Abspielen von DVDs. Um diese Einschränkungen zu umgehen, haben wir in den Computerräumen als Lehrercomputer FAT- Clients (vollwertige Computer mit Win XP) eingesetzt. Dies ist auch bei Nutzung eines Smartboards o.ä. notwendig, da auf dem Computer entsprechende Treibersoftware installiert werden muss. Für den Videoschnitt existieren 4 separate leistungsfähige Computer. Da die wesentlichen Konfigurationen / Installationen unserer IT-Infrastruktur auf 3 Server (Domänencontroller und zwei Terminalserver) beschränkt sind, lässt sich diese Lösung relativ leicht auch für andere Schulen portieren. (z.b. Clonen der Serverinstallationen und anschließende Individualisierung) Somit kann unserer Meinung nach eine äußerst wartungsarme, leistungsfähige, fernwartbare, ökonomische, supportfreundliche und leicht administrierbare IT-Infrastruktur mit überschaubaren zukünftigen Kosten realisiert werden. Bis jetzt hat sich die von uns ausgewählte Thin-Client/Terminalserver Infrastruktur zu unserer vollsten Zufriedenheit bewährt. Ausstattungskonzept 21

22 5.2 Mobiles computergestütztes Lernen der Laptop-Wagen Im Rahmen eines Pilot-Projekts erhielt die Gesamtschule Hungen einen Laptop-Wagen mit insgesamt 16 Notebooks. "Balance schaffen zwischen technischer Ausstattung, Lehrerfortbildung (Training on the Job) und Nutzung digitaler Medien durch die Schüler/innen im Unterricht" war Ziel des sogenannten lhoch5 Schulversuchs. Ein Team von drei Biologie-Lehrern unterrichtete in diesem Pilot-Projekt parallel in der Klassenstufe 9 und versuchte durch Integration der Laptops in den Biologieunterricht neue Unterrichtswege aufzuzeichnen. Eine ausführliche Beschreibung dieses Schulversuchs finden Sie in Kapitel 8.1.5! 5.3 Interaktive Whiteboards im naturwissenschaftlichen Unterricht Immer mehr Schulen in Deutschland werden mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Ihre vielseitigen Vorteile, die Interaktivität, Multimedialität und Individualität mit sich bringen, kommen insbesondere dem naturwissenschaftlichen Unterricht zugute. Bereits 1998 installierte die Gesamtschule Hungen 3 interaktive Whiteboards der Firma SMART in den PC-Räumen. Im Zuge der Neugestaltung der Biologie- und Physik-Fachräume wurden 5 weitere Boards angeschafft. Anfängliche Unsicherheiten konnten durch umfangreiche externe sowie interne Lehrerfortbildungen abgebaut werden, so dass die neuen Tafeln mittlerweile in das Unterrichtsgeschehen integriert sind. 5.4 Die Medienausleihe Die Ausleihe von Hard- und Software-Medien wurde neu organisiert. Alle Medien werden zentral deponiert. Unser Medienteam ist während der großen Pausen sowie vor Schulbeginn präsent und kümmert sich um die Ausleihe. Ausstattungskonzept 22

23 6 Ausstattungsplanung Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat gezeigt, dass es stundenplantechnisch nicht möglich ist, allen Kollegen während ihres Unterrichts die Möglichkeit zu geben, einen EDV-Raum zu buchen und dort computergestützt zu unterrichten. Die drei bestehenden Informatikräume 7-109, und sind zurzeit zu ca. 70% mit Fachunterricht Informatik bzw. mit gebuchtem fachfremden Unterricht ausgelastet. Dabei treten neben Spitzenzeiten, in denen mehr als 3 Kollegen gleichzeitig einen EDV-Raum benutzen möchten, auch Leerzeiten auf, in denen die Räume ungenutzt sind. An unserer Schule ist dies während 30% der gesamten Kernunterrichtszeit der Fall. Die Schaffung weiterer Schulungsräume ist deshalb an unserer Schule raumtechnisch nicht zu verantworten und pädagogisch auch nicht mehr sinnvoll. Ziel unserer zukünftigen Ausstattungsplanung soll stattdessen der Aufbau dezentraler Möglichkeiten des computergestützten Unterrichts sein. Um dieses Hauptziel zu erreichen, haben wir uns die folgenden Teilziele gestellt: 1. Schaffung von computergestützten interaktiven Projektionsmöglichkeiten in den naturwissenschaftlichen Räumen des Hauses 6 Termin: dringend / bereits in Arbeit 2. Schaffung von computergestützten interaktiven Projektionsmöglichkeiten in allen 6 Klassenräumen des Haus 11 Termin: bis Ende Schuljahr 2011/ Ausbau des pädagogisches Netzwerks mittels WLAN flächendeckend über alle Unterrichtsräume a. Haus 6, Haus 11, Haus 5 und Haus 8 (WLAN ist bereits verfügbar, jedoch noch nicht flächendeckend) - Termin: bis Ende Schuljahr 2011/12 b. Haus 4, 3, 2 und 1 (noch kein Zugang zum Schulnetzwerk vorhanden) Termin: bis Ende Schuljahr 2012/13 4. Anschaffung eines Klassensatzes (30 Stück) Tablet-PC (Stift, Finger und Tastatureingabe) Termin: bis Ende Schuljahr 2012/13 5. Schaffung von Projektionsmöglichkeiten in je einem Klassenraum der Häuser 1, 2, 3 und 4 Termin: bis Ende Schuljahr 2012/13 6. Pilotprojekt Tablet-Klasse Ziel ist mittelfristig eine Klasse/Kurs mit Laptops/Tablet-PCs auszustatten 7. Evaluation des realen Potenzials (digitale Unterrichtsmedien, Mitschriften, Kommunikation) Realisierung über Kauf oder Leasing Termin: ab Schuljahr 2013/14 8. Umgestaltung / Neugestaltung der Schülerbücherei in der alten Aula 9. Ausbau der computergestützen Recherchemöglichkeiten für Schüler der Sekundarstufe 1 (zurzeit 5 Plätze) auf mindestens 10 Plätze, sternförmige Anordnung der Arbeitsplätze ist zu bevorzugen Termin: möglichst schnell Ausstattungsplanung 23

24 7 Online-Kommunikation 7.1 Internet (gesahu.de) Schulhomepage Die Möglichkeit, an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit auf große Teile der weltweit verfügbaren Informationen zugreifen zu können, verändert auf geradezu revolutionäre Weise jedwede Form geistiger Arbeit. Auch Schulen sind hiervon betroffen. Die Schulhomepage ist zudem das zentrale Element der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Als Basis haben wir uns für das LAKK-online-Redaktionssystem des hessischen Bildungsservers entschieden. Wir nutzen dieses System in einer Doppelfunktion: zum einen als Schulhomepage, um unsere Schule als Institution zu repräsentieren, zum anderen in der Funktion als Lern und Arbeitsplattform. Neben der Funktion als Informationsportal treten zunehmend kommunikative Aspekte in den Vordergrund. So gibt es natürlich einen Terminkalender und einen News-Bereich. Einige weitere Einsatzbeispiele sind: Welche neuen Entwicklungen gibt es an unserer Schule? Wie hat die GesaHu bei Wettbewerben abgeschnitten? Wann und wo findet die Entlassfeier statt? Welche Auftritte plant das Schulorchester? Die Schulhomepage steht darüber hinaus in direkter Verbindung zu unserem schulinternen Intranet, so dass nach entsprechender Authentifizierung der Vertretungs- oder Klausurplan für Schüler und Lehrer zugänglich gemacht werden kann. Auch eine PC-Raumbuchung lässt sich jederzeit von zuhause aus vornehmen. Ein Redaktionssystem ermöglicht Online-Redakteuren die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalten, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten. Die 'Redaktion' besteht aus mehreren Kolleginnen und Kollegen, die von einem zentralen Administrator mit unterschiedlichen Rechten ausgestattet sind. So wird die Last auf mehrere Schultern verteilt. Kommunikationsplattform Feedback durch die Lehrkraft und Kommunikation zwischen allen Beteiligten haben einen besonders positiven Einfluss auf das Lernen (Visible learning John Hattie 2009). Die Lern-, Arbeits-, Kommunikations- und Kooperationsplattform des hessischen Bildungsservers dient insbesondere der operativen Arbeit sowie der Kommunikation der Beteiligten. Geschützte interne Bereiche mit einem ausgeklügelten Rechte-Management ermöglichen auch komplexe Kommunikationsprozeduren. Neben der oben beschriebenen Funktion als öffentlichkeitswirksame Schulhomepage (Informationsund Kommunikationsplattform der Schulgemeinde) bietet die LAKK-online-Plattform Online-Kommunikation 24

25 eine leicht und verteilte Pflege der Inhalte pädagogische Werkzeuge wie Ressourcenplaner, Terminabsprache, Webquest, Lernpfad, Online-Aufgabe etc. virtuelle Fachkonferenzen virtuelle Klassenräume Kooperation mit anderen Schulen und Einrichtungen u.v.m. Unterstützung interner Entwicklungsvorhaben (z.b. die Entwicklung des Medienbildungskonzepts) Konkret bedeutet dies für unsere Schule: Alle sogenannten Online-Lehrer haben die Möglichkeit, für ihre Schüler Unterrichtsmaterialien einzustellen. Im geschützten Bereich Online-Kurse können z.b. die Vorbereitungen für gemeinsame Vorhaben wie Klassenfahrten oder Theateraufführungen unterstützt werden. Hier können auch bestimmte Arbeitsaufträge gemeinsam vorbereitet werden. Schülerinnen und Schüler können eigene Verzeichnisse, sogenannte E Portfolios erhalten, in denen nur sie selber und die Lehrerinnen und Lehrer der Klasse schreiben können. Diese E Portfolios sind auch für alle Mitschülerinnen und Mitschüler lesbar. Für alle Fächer gibt es neben einem für Schüler einsehbaren öffentlichen Bereich (Einstellen von Materialien etc.) auch einen geschützten Bereich. Hier haben die Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Fachbereiche die Möglichkeit, Protokolle, Diskussionsbeiträge, Vorschläge r die Ta esordnun u. einzubringen. Ein gemeinsamer Terminkalender, der einfache Zugriff auf selbst erstellte und andere Unterrichtsmaterialien runden das System ab. F r viele Fächer haben wir jeweils eigene Bereiche angelegt, in denen (längerfristige) Aufgaben hinterlegt, Webquests eingestellt oder Lernpfade zu bestimmten Themen angeboten werden. Online-Kommunikation 25

26 7.2 Intranet (gesahui.de) Über das schulinterne Intranet und dessen Anbindung an das Internet über einen schuleigenen Webserver besteht für Schüler, Lehrer und Eltern ein umfassendes Informationsangebot. Terminportal schulinterne Informations-Erfassung und -Verbreitung Das Terminportal wurde geschaffen, um Lehrern, Schülern und Eltern eine einheitliche Informationsquelle bzgl. schulischer Termine zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen schulische Termine (Kon erenzen, Veranstaltun en, ) Klausurtermine Abiturtermine Schulinformationen Vertretungsplaninformationen Das Terminportal besitzt ein integriertes Benutzermanagment zur Unterscheidung zwischen verschiedenen Benutzergruppen (Schüler, Lehrer, Schulleitung). Termine können somit unterschiedlichen Benutzergruppen sichtbar gemacht werden bzw. ausschließlich nur Mitgliedern bestimmten Gruppen zur Ansicht / zum Editieren zur Verfügung stehen. Somit können auch von jedem Nutzer individuelle Termine eingetragen werden. Online-Kommunikation 26

27 Insbesondere stehen im Terminportal die folgenden Funktionen zur Verfügung: Einsicht in aktuelle Vertretungs-, Klausur- und Terminpläne der Schule mit individuellem Terminplan Einsicht in den aktuellen Stundenplan der Schule Einsicht von Schulinformationen, Abonnement schulischer Newsletter (Vertretungsplan, Schulinfos) Anmelden und Arbeiten auf dem Schulserver Ansicht des schulinternen Informationssystems Schulinformationssystem (SIS) - schulinterne Informations-Verbreitung Seit März 2007 verfügt die Gesamtschule Hungen zur aktuellen Verbreitung schulinterner Informationen über ein modernes monitorbasiertes Informationssystem und hat somit beim Einsatz so genannter digitaler schwarzer Bretter Pionierarbeit geleistet. Das Infosystem besteht z. Z. aus 3 passiven Terminals (Seitenwechsel erfolgt nur automatisch) im öffentlichen Schulbereich und einem aktiven Terminal (Seitenwechsel kann auch manuell gesteuert werden) im Lehrerzimmer. Die Terminals bestehen aus 40" TFT-Display und einem Thin-Client mit Netzwerkzugang. Die Planung, Konzeption und Realisierung erfolgte in völliger Eigenleistung. Aufbau des Infosystems der Gesamtschule Hungen Die Hardwareausstattung eines Terminals besteht aus folgenden Komponenten 40" TFT-Bildschirm (Fernsehgerät) Thin-Client mit Win XPe mit LAN-Zugang Wand-/Deckenhalterung für Display Zeitschaltuhr zum automatischen wochentags-abhängigen Ein- und Ausschalten des Bildschirms Mittlerweile steht die Anzeigesoftware in der Version 3 zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Vorgängerversionen, die mit der Programmiersprache Delphi erstellt wurden, ist die neue Software in Javascript mit Flash-Elementen programmiert und somit browserkompatibel. Das Prinzip der Darstellung ist äußerst simpel. Die Software ruft nach einem bestimmten konfigurierbaren Schema bestimmte Webseiten der Reihe nach auf, scrollt diese ggf. automatisch nach unten und zeigt nebenbei Uhrzeit und Datumsfunktionen an. Die darzustellenden Webseiten sind beliebig wählbar. In unserer Konfiguration nutzen wir 7 verschiedene Modi zur Darstellung von: aktueller Vertretungsplan des Tages - Vertretungsplan des nächsten Schultages Terminplan der nächsten 4 Tage Klassenarbeiten von heute und des nächsten Tages aktuelle Schulinformationen mit Bild aktuelle Nachrichten Mensaspeiseplan Online-Kommunikation 27

28 Die entsprechenden Webseiten werden dynamisch zur Laufzeit auf Basis einer MySQL-Datenbank via php erstellt, so dass Eingaben im Terminportal / Änderungen im Vertretungsplan eine unmittelbare automatische Darstellung im Informationssystem hervorrufen. Das Newslettersystem öffentliche Verbreitung von Schulinformationen Seit Februar 2011 besitzt die Schule ein webbasiertes System zur Erfassung, Archivierung und Verbreitung von allgemeinen Schulinformationen in Wort und Bild. Auf dieser Art und Weise entsteht durch die Schulgemeinde automatisch eine Chronik des Schullebens an unserer Schule. Auf die Schulinformationen kann man sowohl über das Intranet, über das Internet über den schuleigenen Webserver bzw. über die Displays des Schulinformationssystem zugreifen. Hervorzuheben ist aber die automatische Verteilung der dieser Schulinformationen über einen Newsletter. Zusätzlich besteht für Schüler, Lehrer und Eltern auch die Möglichkeit sich über den Vertretungsplannewsletter den aktuellen Vertretungsplan täglich oder bei Bedarf automatisch per zusenden zu lassen. Zur Zeit nutzen ca. 270 Schüler / Eltern und Lehrer diesen Service der Gesamtschule Hungen. Online-Kommunikation 28

29 8 Projekte / Qualifikation des Kollegiums Die schulinterne Lehrerfortbildung hat an unserer Schule eine lange Tradition. Seit Einrichtung des ersten Computerraums werden in unregelmäßigen Abständen Kurse angeboten mit dem Ziel, das Kollegium am PC fit zu machen. Fast alle Kollegen und Kolleginnen verfügen inzwischen über elementare EDV-Kenntnisse im Umgang mit den neuen Medien sowie fachspezifische Kenntnisse zu Auswahl und Einsatze von Unterrichtssoftware. 8.1 Basisqualifizierung (Intel I) und Anschlussqualifizierung (Intel II) Die Gesamtschule Hungen fungiert als Stützpunktschule für die Medienausbildung im Kreis Gießen und beteiligte sich mit 2 niveau-differenzierten Kursen an der "Basisqualifikation Medienkompetenz". Die Fortbildung wurde in unserem Computerzentrum (Raum 7-108/9) durchgeführt und von Herrn OStR Jens Keneder sowie OStR Michael Baur betreut. Ziel der Fortbildung "Intel Lehren für die Zukunft" war, dass Lehrkräfte nach der Schulung den Computer und neue Medien effektiv in ihren Unterricht integrieren, um das Lernen zu unterstützen und die Lernergebnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu steigern. Dies geschieht im Einklang mit den existierenden Lehrplänen der Länder. Kern war eine 40-stündige Präsenzschulung, die aus 15 Bausteinen zielgruppenspezifisch zusammengestellt werden kann, wobei einige Module obligatorisch sind. Darüber hinaus sollen die Lehrkräfte inspiriert werden, die erworbenen Fertigkeiten individuell und im Team in der täglichen Praxis anzuwenden. Etwa 40% des Kollegiums haben sich an dieser Basis-Qualifizierung beteiligt! 8.2 ICU Multimedia Chemie Im Rahmen des Modellprojekts ICU (Interaktiver computerunterst tzter Unterricht) Multimedia Chemie wurde in einer vielbeachteten Unterrichtsreihe er ol reich nach ewiesen, dass man interaktive Lernprogramme (eigens hierfür erstellt!) und die verschiedenen Internetdienste sehr gut in den Chemieunterricht integrieren kann. In Anerkennung dieses Unterrichtsprojekts wurde uns der Status einer Modellprojektschule zuerkannt! Projekte / Qualifikation des Kollegiums 29

30 8.3 Schulverbund-Koordination Neue Medien Seit 2004 fungiert die Gesamtschule Hungen als zentrale Koordinationsschule für den Schulverbund Neue Medien GI/VB. Die Medieninitiative unterstützte mit diesem Angebot die Schulen bei der eigenverantwortlichen Fortbildung ihrer Kollegien zur Medienbildung und zum Einsatz neuer Medien im Unterricht. Aufbauend auf den Erfahrungen aus Intel Lehren für die Zukunft diente dieses Programm dazu, das erworbene Wissen zu vertiefen und Methoden zu vermitteln, mit denen digitale Medien fachspezifisch in den Unterricht eingebracht werden können. Dabei gibt das neue Konzept keine starren Schablonen vor, sondern lässt individuelle Anregungen zur Entwicklung eigener Methoden zu. Ziele dieser Maßnahme waren unter anderem: Förderung der schulinternen Fortbildung zur Medienbildung und zum Einsatz neuer Medien im Unterricht Vertiefung der fachbezogenen Medienkompetenz und ihrer Anwendung im Unterricht für möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer im Kollegium Unterstützung der Schulen bei der Umsetzung der Lehrpläne, die eine Nutzung der neuen Medien einfordern Qualifizierung der Kollegien im Hinblick auf neue, medial unterstützte Prüfungsformen. 8.4 WISeL (Wissenszentrum für selbständiges Lernen) WiseL war ein pädagogisches Vorhaben der Medieninitiative und des Amts für Lehrerbildung (AfL). Es verfolgte das Ziel, die Lehr- und Lernbedingungen in der Schule effektiver zu gestalten und den Schulen Hilfen zur Umsetzung der Leitvorstellung einer verlässlichen Schule zu geben. Bis zum konnten sich Schulen in den Bereichen Kassel, Gießen, Friedberg und Frankfurt für die Pilotphase 2006/07 bewerben. Hessenweit haben sich 19 Schulen für die Pilotphase qualifiziert. Ein halbes Jahr nach der Qualifizierung Schulen für die Teilnahme an der WiseL-Pilotphase fand am am Gießener eine Zusammenkunft der beteiligten Schulen aus Nordund Mittelhessen unter der Leitung von Wolfgang Budde und Christian Find (AfL) statt. Die Erfahrungen mit dem Aufbau eines Wissenszentrums wurden ausgetauscht, vor allem im Hinblick auf das angestrebte selbständige Lernen und den sinnvollen Einsatz der verwendeten Online-Plattform im Unterricht. Projekte / Qualifikation des Kollegiums 30

31 8.5 Lhoch5 Ziel dieses Schulversuchs war es, eine Balance zu schaffen zwischen technischer Ausstattung, Lehrerfortbildung (Training on the Job) und Nutzung digitaler Medien durch die Schüler/innen. Ein Team von drei Biologie-Lehrern unterrichtete in diesem Pilot-Projekt parallel in der Klassenstufe 9 und versuchte durch Integration der Laptops in den Biologieunterricht neue Unterrichtswege aufzuzeichnen. Ziele des Projektes Balance schaffen zwischen technischer Ausstattung, Lehrerfortbildung (training on the job) und Nutzung digitaler Medien durch die Schüler/innen im Unterricht Teambildung bei Lehrkräften (als Basis für ein schulisches Mediencurriculum) und bei Schülern Entwicklung softwaregestützter Unterrichtseinheiten im Biologieunterricht Orientierung an Lehrplänen und Bildungsstandards Förderung selbst organisierten Lernens Binnendifferenzierung im Unterricht Meilensteine des Projektes: Unser Weg Projekte / Qualifikation des Kollegiums 31

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