Meilenstein 3: 11 / Zwischenbericht. der Technischen Universität Ilmenau zum Projektverlauf und zum Arbeitspaket 8

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1 Entwicklung und Erprobung eines integrierten Leistungspunktesystems in der Weiterentwicklung modularisierter Studiengänge am Beispiel der Ingenieurwissenschaften BLK-Projekt Meilenstein 3: 11 / Zwischenbericht der Technischen Universität Ilmenau zum Projektverlauf und zum Arbeitspaket 8 Komponenten einer virtuelle Hochschule im Leistungspunktesystem Bearbeiter: Dr.-Ing. Petra Hennecke Dipl.-Ing. Claudia Lutz FKZ: M , Laufzeit: 10 / / 2004

2 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem 1. Zwischenbericht der Technischen Universität Ilmenau zum Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Entwicklung und Erprobung eines LPS im Verbund PROJEKTSTRATEGIE DISKUSSION UND ENTWICKLUNG EINES LPS EXEMPLARISCHE ERPROBUNG UND UMSETZUNG DES LPS RAHMENBEDINGUNGEN VON STUDIENPROZESSEN BEI DER EINFÜHRUNG EINES LPS KOMPETENZEN-ANALYSE ORGANISATION DER BEFRAGUNG ÜBERBLICK DER BEFRAGUNGSERGEBNISSE AN DER TU ILMENAU WORKLOAD - UMFRAGE GREMIENBILDUNG AN DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT ILMENAU FÜR DIE ENTWICKLUNG UND EINFÜHRUNG EINES LPS 12 3 Komponenten einer Virtuellen Hochschule im LPS E-CAMPUS: STATE OF THE ART EINFÜHRUNG EINES KOMMENTIERTES VORLESUNGSVERZEICHNISSES IM WWW ANALYSE: EDV-KONZEPTE ZUR STUDENTEN- UND PRÜFUNGSVERWALTUNG ALLGEMEINE ENTWICKLUNGSTRENDS BEWERTUNGSKATALOG DER ANALYSE AUSWERTUNG DER ANALYSE Minimale infrastrukturelle Anforderungen Netzwerke und Systemarchitektur Datenumfang Datensicherheit und Berechtigungen Installation, Nutzerverwaltung und Administration Bewertung Bedienung und Design Kompatibilität / Datenaustausch Vor- und Nachteile Einschätzung der genutzten Systeme zur Studenten- und Prüfungsverwaltung Vergabe von LP BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER SYSTEME ZUR PRÜFUNGSADMINISTRATION HIS Hochschul-Informations-System Prüfungsverwaltungsmodul PRIMUSS INFORMATIONSSYSTEME AN DER TU ILMENAU EMPFEHLUNGEN UND AUSBLICK ANFORDERUNGSANALYSE FÜR EIN LPS AUS INFORMATIONSTECHNISCHER SICHT ALLGEMEINE ANFORDERUNGSKRITERIEN RELEVANTE INFORMATIONSOBJEKTE DATEN-INTEGRATION INNERHALB EINER HOCHSCHULE 29

3 Seite 2 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften 3.5 EINBEZIEHUNG EINES LPS IN BESTEHENDE EDV-KONZEPTE ORGANISATORISCHE RANDBEDINGUNGEN / NEUE ANFORDERUNGEN AN DIE PRÜFUNGSVERWALTUNG Abbildung modularer Prüfungsordnungen mit HISPOS Grunddaten Notenberechnungsbedingungen / Voraussetzungsüberprüfung Leistungserfassung TECHNISCHE RANDBEDINGUNGEN KONZEPTIONSSCHRITTE BEI DER EDV-UMSETZUNG EINES LPS EINSATZPLANUNG ENTWICKLUNG EINES IUK - MODELLS ERSTELLUNG EINES DATENMODELLS UND SYSTEMAUSWAHL IMPLEMENTIERUNG, INTEGRATION UND NUTZUNGSFREIGABE WARTUNG, PFLEGE UND WEITERENTWICKLUNG 37 4 Der weitere Projektverlauf 37 5 Literaturquellen 39 6 Abkürzungen 40 7 Anlagen 41 Technische Universität Ilmenau

4 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 3 1 Einleitung In den letzten Jahren hat sich ein weltweiter Bildungsmarkt entwickelt. Selbst Hochschulen können dieser globalen Konkurrenz nur standhalten, wenn sie sich der internationalen Ausbildungsgemeinschaft nicht verschließen, sich von einer bisher üblichen Angebotsorientierung lösen, ihre Leistungsangebote nachfrageorientiert entwickeln und sich internationalen Standards anpassen. Dabei muss das Studium generell transparenter und arbeitsmarktbezogener gestaltet werden, die erbrachten Leistungen der Studierenden müssen vergleichbarer und besser bewertbar für Außenstehende (z.b. andere Hochschulen, potentielle Arbeitgeber) sein, damit das Leistungsangebot einer Hochschule unkompliziert genutzt werden kann. Eine Grundlage für die gute Handhabbarkeit dieser Problematik ist die Einführung eines Leistungspunktesystems (LPS) als integraler Bestandteil in die Ausbildungsstrukturen der Hochschulen. Die derzeitigen Bestrebungen in Europa, das European Credit Transfer Systems (ECTS) zu einem Transfer- und Akkumulierungssystem zu entwickeln, ist ein Ansatz, um den Studierenden einen flexiblen Ausbildungsweg (z.b. Nutzung von Bildungsangeboten anderer Hochschulen, Hochschulwechsel im Inland und europäischen Ausland) zu erleichtern. Dazu sind die Leistungspunkte (LP) auf Grundlage der tatsächlichen durchschnittlichen Arbeitsbelastung (Workload) von Studierenden für eine Studien- und Prüfungsleistung zu ermitteln und nicht wie bisher üblich über den Semesterwochenstundenanteil eines Moduls bzw. eines Faches. Somit erfolgt momentan bei der Bemessung von LP ein entscheidender Paradigmenwechsel vom Lehrenden zum Lernenden. Bei der Bestimmung der Workload gibt es jedoch noch keine einheitliche Methode. Im internationalen Vergleich schwanken die Werte sehr stark. Das liegt an verschiedenen Lehr- und Lernmethoden sowie an den national und international unterschiedlichen Berufsbildern für die einzelnen Studiengänge. Bei der Vergabe von LP lassen sich viele Aspekte auch nicht rein quantitativ bewerten. Zusätzlich müssen noch qualitative Gesichtspunkte in die Bewertung einbezogen werden. Dieser breiten und vielschichtigen Thematik speziell für die ingenieurwissenschaftliche Hochschulausbildung widmet sich das vorliegende Verbundprojekt, an dem 8 Hochschulen aus 5 Bundesländern hochschultyp- und länderübergreifend beteiligt sind. Neben den oben erwähnten strategischen Fragestellungen zur Entwicklung eines LPS werden auch verschiedene Randbedingungen von Studienprozessen bei der Einführung eines solchen Systems im Rahmen von 8 Arbeitspaketen betrachtet. Jede Projekthochschule hat die Federführung eines Arbeitspaketes übernommen. Die Technische Universität Ilmenau hat sich dabei neben der aktiven Beteiligung an der Lösung projektweiter Aufgabenstellungen (siehe Projektstrategie) dem besonders brisanten Thema Komponenten einer virtuellen Hochschule verschrieben. Im Mittelpunkt stehen Betrachtungen zu Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Komponenten einer Virtuellen Hochschule und dem zu entwickelnden LPS aus der Sicht der Didaktik, der Kommunikation, der Organisation und der technischen Infrastruktur. Dementsprechend erfolgt eine Gliederung 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

5 Seite 4 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften des vorliegenden Zwischenberichtes in die beiden Themenbereiche Entwicklung und Erprobung eines LPS im Verbund und Komponenten einer Virtuellen Hochschule. Zusätzlich hat die TU Ilmenau die Projektleitung und -koordination des Verbundes übernommen. Sie ist damit auch mit der Erstellung aller Dokumente und Berichte des Verbundes und mit der Öffentlichkeitsarbeit, inklusive der Betreuung der Projekt-Webseiten (siehe betraut. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Verbund ist ein gut funktionierender Informationsaustausch Voraussetzung. Die Auswahl, Umsetzung, Nutzung und Betreuung der dazu notwendigen kommunikationstechnischen Medien fallen in den Verantwortungsbereich der TU Ilmenau. 2 Entwicklung und Erprobung eines LPS im Verbund 2.1 Projektstrategie Die Thematik Entwicklung und Erprobung eines integrierten LPS in der Weiterentwicklung modularisierter Studiengänge am Beispiel der Ingenieurwissenschaften ist sehr komplex und vielschichtig. Aus den Erfahrungen heraus, die der Verbund in einem vorausgegangenen BLK-Modellprojekt Modularisierung von Bildungsangeboten in den Ingenieurwissenschaften sammeln konnte, wurden folgende 3 sich gegenseitig durchdringende Schwerpunkte bei der Bearbeitung gesetzt: Abb. 1: Projektziele und -strategie Diskussion und Entwicklung eines LPS Im Projektverlauf wird ein Kredit- und Leistungspunktesystem im Verbund sowie unter Berücksichtigung von Ergebnissen anderer Projekte und von Standards, die sich in Europa abzeichnen, diskutiert und entwickelt. Die LP müssen auf der Basis des durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwandes (Workload) quantitativ definiert werden, wobei qualitativ die Inhalte, die Qualität und das Niveau der Module und der Studien- und Prüfungsleistungen Technische Universität Ilmenau

6 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 5 (erworbene Kompetenzen) einzubeziehen sind. Als Lösungsansatz wird unter den Partnern diskutiert, sich von der Betrachtung und Bewertung einzelner Fächern zu lösen und Bewertungskriterien für Leistungen zu definieren, die über LP in Kompetenzfeldern und Niveaustufen zu vergleichen sind. Im Berichtszeitraum wurden dafür folgende Vorarbeiten von allen Projektpartnern geleistet, die im Verbund unter Federführung der FH Aachen abgestimmt wurden: 1. Kompetenzen-Analyse: Befragung von Absolventen und Lehrenden ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge sowie von Arbeitgebern von Ingenieuren zu erforderlichen Kompetenzen sowie zu deren generellen Bedeutung und momentanen Herausbildung an den Hochschulen 2. Vorbereitung einer Workload-Analyse: + Bestandsanalyse der derzeitigen Arbeitsbelastung in SWS, der Semesterwochen/Jahr und der Studienlänge für die unter ausgewählten Studiengänge an den Projekthochschulen, + Entwurf und Diskussion eines Fragebogens für Studenten zur Erfassung (empirischen Ermittlung) ihrer Arbeitsbelastung, + Einsatzvorbereitung einer internetgestützten Erfassung/ Interviewsoftware (Marktanalyse, strukturelle Anforderungen und Vorgaben zur Softwaregestaltung und Nutzerführung, Berücksichtigung von datenschutzrechtlichen Vorgaben, Entwurf einer Datenschutzvorlage) Exemplarische Erprobung und Umsetzung des LPS Die exemplarische praktische Erprobung und Umsetzung des zu entwickelnden Systems wird im Verbund beispielhaft aus der großen Palette ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge heraus für die Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Werkstoffwissenschaft angestrebt. Dieses Vorhaben muss durch die Bildung von Arbeitsgruppen/ Gremien an den beteiligten Hochschulen unterstützt werden, in die neben Fach-Experten (Hochschullehrer, Studienfachberater, Prüfungskommissionsmitglieder) der beteiligten Fakultäten und Institute auch Gremien, die an der Gestaltung und Umsetzung von Studien- und Prüfungsordnungen mitwirken, einzubeziehen sind (Studienausschüsse, Prüfungsämter). Im Verbund selbst entstanden 3 Fachkommissionen (FK) jeweils unter Federführung einer Projekthochschule, in denen sich die an dem jeweiligen Studiengang beteiligten Hochschulen (Fach-Experten) zusammenfinden: 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

7 Seite 6 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften FK Maschinenbau: Aachen, Clausthal, Hamburg, Hannover Ilmenau, Ingolstadt Gremienbildung (Experten) an den beteiligten Hochschulen FK Elektrotechnik: Aachen, Hannover, Ilmenau, Ingolstadt FK Werkstoffwiss.: Clausthal, Ilmenau, Jena, Weimar Abb. 2: Die drei Fachkommissionen im Verbund Jede FK entwickelt eine Vorgehensweise, wie Fragen zur Vergabe von LP auf Module/ Fächer und deren Zuordnung zu Kompetenzfeldern als Grundlage für die gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen für den jeweiligen Studiengang gelöst werden können Rahmenbedingungen von Studienprozessen bei der Einführung eines LPS Gleichzeitig werden im Projekt auch Rahmenbedingungen von Studienprozessen untersucht, die Einfluss auf die Gestaltung und die Umsetzung eines LPS haben können. Dreh- und Angelpunkt ist die Organisation einer Kompetenz- und einer Workload-Analyse. Hier fließen auch wertvolle Informationen aus dem EU- Projekt Tuning Educational Structures in Europe [1] ein. Außerdem werden verschiedene Fragestellungen, die bei der Studienorganisation, bei der Studierendenberatung und -betreuung, bei der Gestaltung und Organisation von Komponenten einer Virtuellen Hochschule, bei einem Hochschulwechsel und hinsichtlich der verschiedenen Qualifikationen sowie der Internationalisierung, der Akkreditierung und Zertifizierung von Studiengängen auftreten, genauer untersucht. Ebenso ist eine sozialwissenschaftliche Begleitung vorgesehen, die die Einführung und Anwendung von LPn im Verbund analysiert, evaluiert und auch aus sozialwissenschaftlicher Sicht unterstützt. Die einzelnen Schwerpunktthemen sind: Fachhochschule Aachen: Verknüpfung der Modulorganisation mit einem LPS Universität Hannover: Qualifikation und ihre Verifikation durch ein LPS Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg: Hochschulwechsel und lebenslanges Lernen Technische Universität Clausthal: Internationalisierung Bauhaus-Universität Weimar: Studierendenberatung und -betreuung Fachhochschule Ingolstadt: Studienorganisation unter Berücksichtigung von LPS und Zertifizierungsgrundlagen Technische Universität Ilmenau

8 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 7 Technische Universität Ilmenau: Komponenten einer virtuellen Hochschule im LPS Friedrich-Schiller-Universität Jena: Sozialwissenschaftliche Evaluierung 2.2 Kompetenzen-Analyse Der Grundbezug für die Gestaltung, Zuordnung und Bewertung von Studienmodulen in diesem Projekt ist die aktuelle gesellschaftliche Vorstellung vom Berufsbild eines Ingenieurs. Deshalb musste im Vorfeld aller Aktivitäten über eine Befragung von Arbeitgebern, Absolventen und Hochschullehrern herausgefunden werden, über welche speziellen und allgemeinen Fähigkeiten und Fertigkeiten (Kompetenzen) ein Absolvent ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge im beruflichen Alltag verfügen muss und inwieweit die Hochschulausbildung zu deren Herausbildung beiträgt Organisation der Befragung Im Zeitraum von April bis Juni 2002 wurde unter Federführung der FH Aachen eine anonyme Brief-Befragung von Absolventen, Hochschullehrern ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge und Arbeitgebern von Ingenieuren an allen Projekthochschulen durchgeführt. Im Fragebogen wurden 30 Kompetenzen/ Fähigkeiten vorgegeben und nach weiteren aus der Sicht der Probanden bedeutsamen Kompetenzen gefragt. Alle sollten auf einer Skala von 1-4 (keine, gering, groß, substanziell) hinsichtlich ihrer Bedeutung und des universitären Beitrags zu ihrer Entwicklung bewertet werden. Die an der TU Ilmenau organisierte Umfrage hatte folgende Beteiligung: Absolventen der Studiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft der TU Ilmenau Arbeitgeber aus dem Territorium, die vorrangig Ingenieure einstellen Hochschullehrer der Studiengänge Elektrotechnik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft der TU Ilmenau Zusendung der Fragebögen Rückantwort Rückantwort (in %) 34,6 50,0 54,3 Tab. 1: Beteiligung an der Umfrage der TU Ilmenau Eine ausführliche Gesamtauswertung übernimmt die FH Aachen in ihrem ausführlichen Zwischenbericht. 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

9 Seite 8 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Überblick der Befragungsergebnisse an der TU Ilmenau Fast alle der befragten Absolventen befinden sich heute, 3 bis 5 Jahre nach Studienabschluss, in einer ihrer Ausbildung angemessenen beruflichen Position. Sie bewerten ihr absolviertes Studium überwiegend als angemessen bis sehr angemessen und hilfreich und klassifizieren ihr Beschäftigungspotential hoch bis sehr hoch ein. Bei der Einschätzung der fünf wichtigsten Kompetenzen für die Berufsausübung wurden Analyse- und Synthesefähigkeit und Problemlösungsfähigkeit übereinstimmend von Arbeitgebern, Hochschullehrern und Absolventen als hoch bewertet. Die Anwendung von Wissen in der Praxis und die Fähigkeit zur selbständigen Arbeit rangieren bei Absolventen und Arbeitgebern auf den Plätzen 1-4. Platz Absolventen Arbeitgeber Hochschullehrer 1. Analyse- und Synthesefähigkeit Anwendung von Wissen in der Praxis Lernfähigkeit 2. Problemlösungsfähigkeit Problemlösungsfähigkeit Kreativität 3. Anwendung von Wissen in der Praxis Analyse- und Synthesefähigkeit Im Studium erworbenes Grundwissen 4. Fähigkeit zu selbstständiger Arbeit Fähigkeit zu selbstständiger Arbeit Problemlösungsfähigkeit 5. Teamfähigkeit Führungsfähigkeit Analyse- und Synthesefähigkeit Tab. 2: Einschätzung der 5 wichtigsten Kompetenzen Unter den Schlusslichtern befindet sich bei allen drei Probandengruppen die Kompetenz Verständnis für Kultur anderer Länder. Ethisches Bewusstsein wird seitens Arbeitgebern und Hochschullehrern als unwichtigste Kompetenz (Platz 30) eingruppiert. Es verwundert, dass von den Arbeitgebern Anpassungsfähigkeit und Flexibilität als unwichtig (Platz 27 von 30) einschätzt wird. Platz Absolventen Arbeitgeber Hochschullehrer 26. Initiative und Unternehmergeist 27. Mit Stress umgehen können Kritik- und Selbstkritikfähigkeit Interkulturelle Managementfähigkeit Verständnis für Kultur anderer Länder Kritik- und Selbstkritikfähigkeit Anpassungsfähigkeit / Flexibilität Persönlichkeit Tab. 3: Einschätzung der 5 unwichtigsten Kompetenzen Verständnis für Kultur anderer Länder Ethisches Bewusstsein Fähigkeit zur Arbeit im internationalem Umfeld Verständnis für Kultur anderer Länder Projekt-Design- und Managementfähigkeit Initiative und Unternehmergeist Ethisches Bewusstsein Technische Universität Ilmenau

10 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 9 Wie bedeutend sind aus der jeweiligen Sicht der Absolventen, Arbeitgeber und Hochschullehrer die 5 wichtigsten Kompetenzen in der beruflichen Tätigkeit? Wie wird von ihnen der Beitrag eingeschätzt, den die derzeitige Hochschulausbildung zu deren Herausbildung leistet? Abb. 3: Bewertung der 5 wichtigsten Kompetenzen durch die Absolventen, Arbeitgeber und Hochschullehrer 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

11 Seite 10 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Wie wird die Bedeutung der wichtigsten zu entwickelnden Kompetenzen von Absolventen, Arbeitgebern und Hochschullehrern eingeschätzt? Abb. 4: Bedeutung der wichtigsten Kompetenzen Wie wird der derzeitige Beitrag der Hochschulen zur Entwicklung der o.g. wichtigsten Kompetenzen bewertet? Abb. 5: Universitärer Beitrag zur Herausbildung der wichtigsten Kompetenzen Anmerkung: Die Ergebnisse der an der TU Ilmenau durchgeführten Befragung weichen nur minimal von denen des gesamten Verbundes ab. Technische Universität Ilmenau

12 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite Workload - Umfrage Entsprechend den Vorgabe der Bewilligungskommission, die Zuordnung von LP zu den Modulen auf die veranschlagte studentische Arbeitsbelastung (Workload) abzustellen, hat es sich der Projektverbund der Aufgabe gestellt, die tatsächliche durchschnittliche Arbeitsbelastung der Studenten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen (exemplarisch für Maschinenbau, Elektrotechnik und Werkstoffwissenschaft) zu ermitteln. Bisher basierte die Vergabe von LP i.d.r. auf dem Anteil eines Faches/ Moduls in Semesterwochenstunden (SWS) im Semester/ Studienjahr. Studienfächer mit gleicher Anzahl SWS haben aber oftmals sehr differenzierte Arbeitsbelastungen. Aufgrund fehlender Vergleichsmechanismen kann diese Belastung außerdem in den einzelnen Fachsemestern stark schwanken. Hochschulübergreifende Vergleiche sind selbst für einen einzigen Studiengang sehr aufwendig und schwierig, da an den Hochschulen Regelstudienzeiten sowie Vorlesungsperioden und Studiendauer je Semester variieren. Der Verbund hat sich entschlossen, unter Federführung der FH Aachen und unter Berücksichtigung von Vorlagen, Zwischenergebnissen und Empfehlungen des EU-Projektes Tuning Educational Structures in Europe [1] eine fragebogenbasierte Umfrage unter Studenten der 3 o.g. Studiengänge durchzuführen. Die Entwicklung und Beschreibung dieses Formulars, an dessen Inhalt und Struktur alle Projektpartner beratend mitgewirkt haben, ist Bestandteil des Zwischenberichtes der FH Aachen. Im Laufe des 1. Halbjahres 02 wurden verschiedene Varianten für eine optimale Organisation und Durchführung der Umfrage abgewogen. Im Ergebnis wurde allen Projektpartnern deutlich, dass diese sehr umfangreiche und komplexe Erhebung für alle Beteiligten nur online, also PC- bzw. Internet- basiert sinnvoll handhabbar wird. Deshalb entschlossen wir uns kurzfristig (im Juli 2002), eine Anforderungsanalyse und darauf aufbauend ein Leistungsverzeichnis bzw. Pflichtenheft zur Definition der Funktionalitäten der notwendigen Erfassung- und Auswertungssoftware zu erarbeiten. Unabhängig davon, ob diese Software projektintern entwickelt und umgesetzt oder käuflich erworben wird, wurden dazu von den Partnern FH Aachen, FH Ingolstadt, FSU Jena und TU Ilmenau entscheidende Aspekte eingebracht. Da diese (nicht geplante) Einsatzvorbereitung sehr zeitaufwendig ist, beschlossen die Projektpartner, dass der lt. Arbeitsplan vorgesehene Beginn der Workload-Umfrage an allen Projekt- Hochschulen zum Wintersemester 2002 / 2003 auf das Sommersemester 2003 verschoben wird. Es zeichnet sich aus verschiedenen Gründen ab, dass die Projektgruppe auf eine Eigenentwicklung der FH Ingolstadt zurückgreifen wird, die nun schrittweise auszubauen ist. Dessen ungeachtet müssen bereits jetzt an allen Projekthochschulen organisatorische Maßnahmen zur konkreten Umsetzung der geplanten Umfrage vorbereitet werden. Die TU Ilmenau bietet alle drei der o.g. Studiengänge an und muss folglich die beiden daran beteiligten Fakultäten Maschinenbau und Elektro-/ Informationstechnik intensiv einbeziehen. Dazu bedarf es der besonderen Unterstützung der Fakultätsleitungen und Hochschullehrer. Verschiedene Informationsveranstaltungen und Einzelgespräche müssen diesen Prozess motivierend unterstützen Die Möglichkeiten zur Gewinnung von Studenten als Probanden wurden in diesem Zusammenhang angedacht, analysiert und teilweise vorbereitet, wie z.b.: 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

13 Seite 12 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Präsentation der Projektinhalte und -ziele bei den Studenten aller Semester und im Studienausschuss Umfassende Information der Dekane, Prodekane, Studienfachberater und Prüfungsämter der Fakultäten Maschinenbau und Elektro-/ Informationstechnik Zusammenarbeit mit dem Studentenrat der TU Ilmenau Finanzierungsmöglichkeiten für die Aufwendungen der Studenten bei Teilnahme an der Umfrage. Im weiteren Projektverlauf muss im Sinne einer einheitlichen statistischen Auswertung der Erhebung und unter Berücksichtigung des Datenschutzes eine einheitliche und zeitnahe Vorgehensweise bei der Suche und Gewinnung der Probanden von allen für alle Projekthochschulen entwickelt und abgestimmt werden. 2.4 Gremienbildung an der Technischen Universität Ilmenau für die Entwicklung und Einführung eines LPS Für solche Vorhaben, wie es dieses Projekt darstellt, ist es besonders wichtig, viele Mitstreiter an den einzelnen Hochschulen zu finden und zu motivieren. Grundlage dafür ist eine breite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit nicht nur nach außen, sondern auch innerhalb der Hochschuleinrichtungen. An der Technischen Universität Ilmenau fand aus diesem Grund eine erste Informationsveranstaltung zu Zielsetzungen und Strategie dieses Projektes am statt, zu der alle Dekane, Prodekane, Bildungsreferenten und Studienfachberater der Fakultäten Elektrotechnik/Informationstechnik, Maschinenbau und Werkstoffwissenschaft eingeladen waren. Infolge dieser Veranstaltung wurden für die drei Studienrichtungen jeweils zwei Ansprechpartner (Studienfachberater, Prüfungskommissionsvorsitzende) benannt, die in den drei innerhalb unseres Projektverbundes bestehenden Fachkommissionen als fachliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Projektmitarbeiterinnen nehmen an den turnusgemäßen Veranstaltungen des Studienausschusses teil, um hier in konkreten Diskussionen einen Beitrag für die hochschulinterne Entwicklung innerhalb des Projektes zu leisten. In Einzelgesprächen werden sowohl dem Prorektor für Bildung als auch den Prodekanen und Bildungsreferenten Anliegen und Zwischenergebnisse des Projektes regelmäßig nahe gebracht. Eine allgemeine Information aller Universitätsmitarbeiter zum Projekt erfolgte in einem Artikel der Zeitschrift Ilmenauer Uni Nachrichten (IUN) Nr. 4 im September 2002 unter dem Titel Die Bologna-Erklärung und ihre Folgen. (siehe unter Technische Universität Ilmenau

14 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 13 3 Komponenten einer Virtuellen Hochschule im LPS 3.1 E-Campus: State of the Art Der breite Einsatz und die Nutzung der Neuen Medien sind für die Weiterentwicklung der Hochschulen von strategischer Bedeutung und wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen, national und international. Planungen zum Einsatz der Neuen Medien sollten auch in der Hochschule zur Chefsache gemacht werden. Dabei sind die Optionen für den Medieneinsatz und eine strategische Schwerpunktsetzung vielfältig. (Strategiepapier der BLK [2]) Das bedeutet, dass die traditionelle Lehre schrittweise zu einer mediengestützten Lehre ausgebaut werden muss, wobei alle Lehr-, Lern-, Organisations- und Verwaltungsprozesse, d.h. alle Dienstleistungen an einer Hochschule beeinflusst werden. Es wird größtenteils eine Re- Organisation von Prozessen und Strukturen notwendig, die auf einen Paradigmenwechsel von der Angebotsorientierung zur Nachfrageorientierung hinausläuft. Die Hochschulen müssen sich ihrer Rolle als Dienstleister für die Studierenden/ Bildungsinteressenten als Kunden immer mehr bewusst werden und sich dementsprechend auch beim Einsatz bzw. bei der Nutzung elektronischer Medien in Richtung einer Virtuellen Hochschule anpassen und einen E- Campus 1 stufenweise ausgestalten. Abb. 6: Der Student als Kunde einer Hochschule Die Studierenden werden in zunehmendem Maße mittels moderner Medien-, Informationsund Kommunikationstechnologien unterrichtet, betreut, beraten und verwaltet. Ziel muss die Entwicklung eines homogenen Systems sein, das all diese Funktionen integriert und alle Beteiligten (Studenten, Lehrende, Verwaltung, Dienstleistungen) einbezieht. Es sind alle Prozesse und Strukturen betroffen, mit denen die Studierende aber auch die Lehrenden 1 Anmerkung: Campus im Sinne Gesamtanlage einer Hochschule 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

15 Seite 14 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften und zentralen Einrichtungen in Verbindung stehen. Die Informationen und Dienstleistungen, die innerhalb der verschiedenen Prozesse entstehen bzw. angeboten werden, lassen sich durch den Einsatz Neuer Medien und IuK-Technologien nicht nur untereinander verknüpfen, sie müssen auch hinsichtlich einer effektiven Gestaltung aufeinander aufbauen. Das führt zu immer komplexeren Organisations- und Informationsstrukturen, die miteinander abgestimmt und gut handhabbar im Rahmen eines E-Campus umgesetzt und zusammengeführt werden müssen. Im Berichtszeitraum wurden verschiedene Komponenten einer Virtuellen Hochschule, die Einfluss auf die Anwendung und den Gebrauch eines LPS haben, untersucht bzw. schrittweise für die Praxis vorbereitet. Die konkreten Aktivitäten und Zwischenergebnisse werden im Folgenden beschrieben. 3.2 Einführung eines kommentiertes Vorlesungsverzeichnisses im WWW Eine grundlegende Voraussetzung für die Handhabbarkeit eines LPS innerhalb einer Hochschule ist die öffentliche Transparenz der Lehrinhalte und -ziele aller angebotenen Module bzw. Studienfächer mit einer eindeutigen Bewertung durch LP. Eine für inzwischen fast alle Studenten, Hochschullehrer und Allgemeininteressierte permanent zugängliche Veröffentlichungsplattform ist das Internet. Im Zeitalter modernen Kommunikationstechniken sollte es von den Hochschulen umfassend genutzt werden, um ihre Studienangebote in Form eines sog. kommentierten Vorlesungsverzeichnisses darzustellen. Im vorangegangenen BLK-Verbundprojekt Modularisierung in den Ingenieurwissenschaften wurde an der TU Ilmenau ein informationstechnisches Konzept [3] entworfen, das sich durch folgende Vorteile auszeichnet: 1. Strukturunabhängigkeit (Strukturen der Hochschulen und Studiengänge) 2. Plattformunabhängigkeit (Rechentechnik incl. Betriebssystem) 3. Integrationsmöglichkeit verteilter und unterschiedlicher Datenquellen (Datenbanktechnologien) 4. Internetbasierte Anwendung (Web-Browser als Client) 5. Integration von Nutzerverwaltungen (Pflege des Systems, Zugang zu den Daten). Die technische Umsetzung dieses Konzeptes als Produktionssystem erfolgte in den letzten Monaten des Projektes Modularisierung und wird nach ersten Testläufen innerhalb dieses Verbundprojektes weiterentwickelt. Die inhaltliche Basis bildet das im vorausgegangenen Projektes entwickelte Modulbeschreibungsformular [4]. Alle Informationen/ Daten zu den Modulen wurden innerhalb des Thüringer Verbundstudienganges Werkstoffwissenschaft, der von der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Bauhaus-Universität Weimar im Verbund auf Basis einer gemeinsamen Studien- und Prüfungsordnung getragen wird, gesammelt und in das System eingepflegt. Mit großem organisatorischen und zeitlichen Aufwand werden die Module ständig innerhalb der drei Hochschulen anhand der Studienangebote aktu- Technische Universität Ilmenau

16 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 15 alisiert und abgeglichen sowie Hochschullehrer um ergänzende oder neue Zuarbeiten gebeten. Derzeit werden innerhalb des Studienganges Werkstoffwissenschaften angeboten: Thüringer Verbundstudiengang Werkstoffwissenschaft Hochschule Anzahl der Module Angebot durch HS-Lehrer TU Ilmenau BU Weimar FSU Jena Tab. 4: Modulangebot im Thüringer Verbundstudiengang Werkstoffwissenschaft Die erfassten Modulbeschreibungen werden zurzeit in das System eingepflegt. Die Integration des Studienganges Maschinenbau der TU Ilmenau in das kommentierte Vorlesungsverzeichnis erfolgt in nächster Zukunft. Nach derzeitigen Recherchen werden an der TU Ilmenau im Studiengang Maschinenbau 156 Fächer/ Module von 55 Hochschullehrern angeboten. Alle zuständigen Hochschullehrer werden momentan um ihre inhaltliche Mitarbeit gebeten. 3.3 Analyse: EDV-Konzepte zur Studenten- und Prüfungsverwaltung Allgemeine Entwicklungstrends Ausgehend von den bisherigen Insellösungen an Hochschulen kann von keiner einheitlichen Verwaltungsstruktur in Deutschland ausgegangen werden. Innerhalb vieler Hochschuleinrichtungen entstand der Entwicklungstrend, dass eine im Laufe der Jahre mitgewachsene dezentrale Systemstruktur zur Verwaltung der unterschiedlichsten hochschulinternen Informationen genutzt wird. Somit bestehen in den Zentralverwaltungen und Fakultäten bisweilen seit zehn Jahren für die jeweiligen Informationsbedürfnisse spezifische Fachlösungen, die auf den unterschiedlichen Softwaresystemen basieren, mitunter innerhalb von Studien- und Projektarbeiten entwickelt wurden und nur hinreichend an heutige Informations- und Kommunikationsansprüche angepasst sind. Nennenswerte Kriterien der Verwaltungsakte hinsichtlich Studienprozesse sind lt. [5]: 1. die akademische Administration bzgl.: der Fachgebiete (z.b. Scheinerstellung, Einschreibungen Praktika) der Fakultäten (z.b. Zeugnisführung, Einschreibung Prüfungen) und der Lehrinformation (Lehrangebote in verschiedenen Formen der Wissensvermittlung, Zulassungsvoraussetzungen, Curricula) 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

17 Seite 16 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften 2. Sekundäraktivitäten wie auszugsweise genannt: Stammdatenverwaltung Raumplanung Mittelmanagement. Aufgrund der ständig anwachsenden Daten- und Informationsflut besteht dahingehend ein Umstrukturierungsbedarf, dass die in den einzelnen Verwaltungsbereichen bisher dezentral genutzten Systeme zu vereinheitlichen und zentral zu nutzen, zu verwalten und zu hosten 2 sind. Eine Mehrfachhaltung der Daten kann so minimiert oder im Idealfall ausgeschlossen sowie der Aufwand für Datenpflege und verwaltung enorm reduziert werden. Auch die Gefahr einer Dateninkonsistenz ist so vermeidbar Bewertungskatalog der Analyse Gegenwärtig existieren unterschiedlichste EDV-Systemlösungen für die Studentenverwaltung und Prüfungsadministration an deutschen Hochschulen. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, vorhandene Systeme zu nutzen und weiterzuentwickeln oder ein neues eigenes (hochschulinternes) Verwaltungssystem zu entwickeln? Als Entscheidungsgrundlage dient die Analyse und der Vergleich bereits existierender und in der Handhabung bewährter Systeme zur Studenten- und Prüfungsverwaltung. Nach einer Internetrecherche zum Status quo entschlossen wir uns zu einer Befragung verschiedener deutscher Hochschulen auf der Grundlage eines Fragebogens, welcher anhand eines dargestellten Kriterienkataloges (Anlage 1) entstand. Um eine rein verbale Bewertung auszuschließen, wurde ein Teil der Kriterien mit Noten vergleichbar mit dem deutschen Schulsystem von 1-5 (sehr gut bis ungenügend) und 0 (bedeutungslos) bewertet. An ausgewählten Hochschulen fanden persönliche Gespräche mit den jeweiligen Mitarbeitern der Studentensekretariate und Prüfungsämter statt, um auch individuelle Erfahrungen mit den hausintern genutzten Systemen zusammenzutragen. In der Analyse wurde vorwiegend nach folgenden grundlegenden Funktionen / Leistungen der genutzten Verwaltungssysteme gefragt: Studentenverwaltung Prüfungsverwaltung Stundenplanung Raumplanung Dozentenverwaltung. Die letztendlich für unsere Thematik relevanten Informationssysteme beziehen sich auf diejenigen zur Studenten- und Prüfungsverwaltung. Im Folgenden basiert die Auswertung auf den Frageergebnissen zu diesen beiden Systemen. 2 Hosten = Bereitstellen von Serverkapazitäten, um Webseiten, Programme oder Anwendungen im Internet zugänglich zu machen. Technische Universität Ilmenau

18 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite Auswertung der Analyse Die Analyse wurde mit dem Ziel durchgeführt, die an deutschen Hochschulen genutzten EDV-Systeme zur Studenten- und Prüfungsverwaltung bzgl.: Software-Vielfalt Leistungsumfang und Funktionalitäten Kompatibilitäten mit anderen Systemen und Hochschulen Nutzungsgrad personelle und finanzielle Aufwände Akzeptanz der Mitarbeiter der Studentensekretariate und Prüfungsämter zu untersuchen, um im Ergebnis festzustellen, in welches praktikable EDV-System ein LPS integrierbar ist. Der Zeitraum der Evaluierung erstreckte sich über 5 Monate (von Februar bis Juni 2002). Insgesamt wurden 35 Hochschulen um eine Bewertung gebeten. Mit Mitarbeitern von 8 Hochschulen wurden persönliche Gespräche geführt. Zehn Hochschulen beantworteten die Umfrage schriftlich. Insgesamt liegen 18 Ergebnisse vor, wobei sich 6 Hochschulen des Projektverbundes 8 Universitäten und 10 Fachhochschulen beteiligten. Eine im Vorfeld der Befragung durchgeführte Internet-Recherche ergab eine anteilige Nutzung von EDV-Systemen wie folgt: Hochschulen in Deutschland: 325 davon nutzen: HIS-Software PRIMUSS (Eigenentwicklung FH München) 4 6 andere Systeme, z.t. Eigenentwicklungen 91 Tab. 5: Deutschlandweite Nutzung von EDV-Systemen zur Studenten- und Prüfungsverwaltung 3 Beschreibung siehe Pkt Beschreibung siehe Pkt Zwischenbericht (11 / 2002)

19 Seite 18 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Nutzung von EDV-Systemen zur Studenten- und Prüfungsverwaltung 29% HIS PRIMUSS andere Systeme 2% 69% Abb. 7: Deutschlandweite Nutzung von EDV-Systemen lt. Internetrecherche Die Nutzung von EDV-Systemen lt. durchgeführter Analyse setzt sich wie folgt zusammen: Anteilige Nutzung von EDV-Systemen zur Prüfungs- und Studentenverwaltung (lt. Analyse in Fällen) 2 HIS 6 10 PRIMUSS Sonstige incl. Eigenentw icklungen n = 18 Abb. 8: Anteilige Nutzung von EDV-Systemen lt. Analyse Mit n = 18 hat diese Umfrage allerdings keinen Anspruch auf eine hinreichend repräsentative Erhebung aller Nutzer von EDV-Systemen zur Studenten- und Prüfungsverwaltung. Technische Universität Ilmenau

20 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite Minimale infrastrukturelle Anforderungen Standard-Hardware und -Betriebssysteme genügen den Anforderungen an Computertechnik in Studentensekretariaten und Prüfungsämtern: Hardware- Ausstattung: Lokale Arbeitsplätze Hardware- Ausstattung: Datenbank- Server Betriebssysteme Arbeitsspeicher Festplattenspeicher HIS Pentium II - III SUN-, UNIX-, IBM- Server Sonstige 5 Pentium II III Keine Aussage Windows, AIX, UNIX DOS, Windows 128 MB 50 MB keine Aussage 25 MB Tab. 6: Minimale Infrastrukturelle Anforderungen (Computertechnik) Netzwerke und Systemarchitektur Die erhobenen Daten zeigen den überwiegenden Einsatz von Systemen, die auf IP - Netzwerken aufsetzen und sich durch mehrschichtige Architekturen auszeichnen. Inwieweit diese an den einzelnen Hochschulen genutzt werden, ist vorwiegend von der Organisationsstruktur der Einrichtung abhängig. Ein nahezu durchgängiger Schutz aller Systeme durch Firewalls zu beobachten. Firewalls IP-Basierung Netzwerkfähig Client-Server- Architektur Multi-Tier- Architektur HIS 100% 83% 90% 100% 20% Sonstige 75% 100% keine Angaben 75% 0 % Tab. 7: Netzwerkfähigkeit und Systemarchitektur Datenumfang Die zu verwaltenden Datenmengen sind proportional der Anzahl der Studierenden je Hochschule. Diesbezüglich kann keine Aussage zur Leistungsfähigkeit der Systeme erbracht werden. An drei Hochschulen werden lt. Umfrage keine Archivierung der Daten vorgenommen. Aus der Umfrage ergaben sich folgende Richtwerte für die Verwaltung und Archivierung der Datenmengen. 5 Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden bei der Zusammenstellung der Befragungsergebnisse die Software PRIMUSS und andere Eigenentwicklungen unter der Rubrik Sonstige Systeme im Folgenden zusammengefasst. 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

21 Seite 20 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Datenverwaltung (von - bis) Datenarchivierung (max. Datenmengen) HIS 20 MB 2 GB bzw Datensätze 4 GB Sonstige ca. 350 MB 550 MB Tab. 8: Durchschnittliche Datenmengen Datensicherheit und Berechtigungen Nutzerkonzepte, Zugriffsberechtigungen sowie Lese- und Schreib-Berechtigungen sind in allen Systemen vorhanden und werden gleichfalls genutzt. In der Analyse zeigt sich mehrfach, dass in den entsprechenden Arbeitskreisen ein ungenügendes Problembewusstsein bzgl. Datensicherheit vorherrscht. Die Bewertung dieser Aspekte durch die Mitarbeiter der Prüfungsämter erfolgte anhand des deutschen Schulnotensystems bzw. durch verbale Aussagen. HIS Sonstige Verschlüsselung beim Datentransport gut bis ungenügend; bedeutungslos, da Datentransport per Diskette Nach PGP und SSL-Standard Verschlüsselung gespeicherter Daten ungenügend; bedeutungslos über Hochschulnetz oder Informationsserver Tab. 9: Verschlüsselung beim Datentransport und gespeicherter Daten Installation, Nutzerverwaltung und Administration Bei HIS-Produkten ist der Installations- und Administrationsaufwand bedeutend höher als bei Sonstigen Systemen. Allerdings entstehen diese Aufwendungen bei Sonstigen Systemen bereits während der Entwicklungszeit und sind durch die Nutzer in Studentensekretariaten und Prüfungsämtern nur schwer einzuschätzen und zu beziffern! 35% aller Befragten war es überhaupt nicht möglich, diese Aufwendungen zu definieren. Insgesamt wurde bei allen Systemen diese Aufwendungen seitens der Befragten als akzeptabel angesehen. Technische Universität Ilmenau

22 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 21 Std./Jahr Durchschnittlicher Aufwand für: HIS Sonstige Installation Nutzerverwaltung Administration Abb. 9: Aufwände für Installation, Nutzerverwaltung und Administration Bewertung Bedienung und Design Alle Systeme wurden durchschnittlich bzgl. der genannten Bewertungskriterien mit gut bewertet. Eigenentwickelte Systeme wurden grundsätzlich besser als kommerziell vertriebene Software beurteilt. Kriterien wie Grundqualifikation, Training, Einarbeitung oder Hotline konnten oftmals seitens der Befragten nicht beantwortet werden, da bei Sonstigen Systemen die Entwicklung des Systems und die Einarbeitung der zuständigen Mitarbeiter parallel verliefen. Abb. 10: Bewertung Bedienung und Design 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

23 Seite 22 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Kompatibilität / Datenaustausch Entsprechend den Untersuchungsergebnissen wird eine Kompatibilität zwischen verschiedenen Datensystemen angestrebt, d.h. ein Datenaustausch mit anderen hochschulinternen und externen Systemen ist möglich. Diese Möglichkeiten werden allerdings aus den unterschiedlichsten Gründen ( keine Notwendigkeit, Problematik Datenschutz ) nur in geringem Maße genutzt! Kompatibilität / Datenaustausch HIS Sonstige mit anderen internen Systemen mit anderen HIS-Produkten Microsoft Office zum Druck von Seriendokumenten u.ä. mit anderen Hochschulen Problem der hochschulinternen Kennung mit anderen kooperierenden Hochschulen möglich Tab. 10: Bewertung Kompatibilität und Datenaustausch Vor- und Nachteile Nennenswerte Aspekte eines Für und Wider der zwei verglichenen Systemarten lassen sich stichpunktartig zusammenfassen: HIS - Software Vorteile: + große Akzeptanz an deutschen Hochschulen (69%) + Finanzierung über Bund und Länder (Software ist derzeit für HS kostenfrei) + effektive Weiterbildungsveranstaltungen (Lehrgangsgebühren) + Kompatibilität mit anderen hochschulinternen Systemen + übliche Standardanforderungen an Hard- und Software Nachteile: höherer Aufwand für Installation, Nutzerverwaltung und Administration als bei Sonstigen Systemen Weiterentwicklung in Abhängigkeit von HIS GmbH Sonstige Systeme Vorteile: + auf spezielle Hochschulanforderungen zugeschnitten + übliche Standardanforderungen an Hard- und Software + problemspezifische Weiterentwicklungen und Weiterbildungen + geringer Aufwand für Installation, Nutzerverwaltung und Administration Technische Universität Ilmenau

24 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 23 Nachteile: nur für die hochschuleigenen Bedürfnisse entwickelt (Insellösungen) geringe Kompatibilität mit anderen Hochschulen teilweise noch DOS-Anwendungen hochschulinterne Finanzierung der Entwicklungsarbeiten Einschätzung der genutzten Systeme zur Studenten- und Prüfungsverwaltung Drei der verbal angegebenen Antworten der Probanden auf die Frage zur Einschätzung der genutzten Systeme spiegeln den allgemeinen Trend jener Mitarbeiter an den Hochschulen wieder, die tagtäglich mittels EDV Tausende von Studentendaten verwalten: + praktikabel + große Akzeptanz der jahrelang genutzten EDV-Systeme + Bloß kein anderes System einführen, denn der Zorn der Mitarbeiter der Prüfungsämter ist ansonsten gewiss! Die Aussagen wurden unabhängig von dem genutzten System gemacht und signalisieren unmissverständlich eine positive Einstellung zu EDV-basierter Verarbeitung aller Daten der Studentensekretariate und Prüfungsämter. Erwähnenswert ist ebenso der Trend zu kompakten und kompatiblen Systemen, die alle Funktionen von der Immatrikulation bis zur Exmatrikulation bieten und vor allem langwierige Einarbeitungszeiten und Datentransaktionen vermeiden Vergabe von LP Abschließend wurde innerhalb der Analyse die Frage Werden LP an Ihrer Hochschulen vergeben? gestellt. Folgende verbale Antworten wurden u.a. unabhängig vom System gegeben: + LP sind noch nicht alle definiert + in Abhängigkeit von den Studiengängen teilweise vorhanden + Vergabe von LP in Arbeit, wird noch dauern + LP nach ECTS erfolgt + LP sind bereits in einigen Fachbereichen vergeben + Wir warten die Entwicklung vorerst ab Schlussfolgernd kann festgestellt werden, dass die Thematik der Vergabe von LP an allen Hochschulen bereits seit Jahren Beachtung findet und diskutiert wird. Der Stand der Einführung von LP-Vergabesystemen ist sehr differenziert. Es zeichnet sich der Trend ab, dass sich das ECTS als nationaler und europäischer Standard herauskristallisiert. Demnach orientiert sich die Vergabe vor allem nach dessen Richtlinien, obwohl mehrfach Bedenken bzgl. der Bewertungsmechanismen und der Interpretationsfähigkeit geäußert werden. 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

25 Seite 24 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Beschreibung ausgewählter Systeme zur Prüfungsadministration HIS Hochschul-Informations-System Die verschiedenen bausteinartigen Komponenten der HIS-Software werden an über 200 Hochschulen in Deutschland eingesetzt. Für die Prüfungsadministration kann die HISPOS 6 - Komponente Anwendung finden, die auf die in der Komponente HISSOS 6 gesammelten Studentendaten aufsetzt. Studentenverwaltungs-Software HISSOS Die Studentenverwaltungssoftware HISSOS zeichnet sich als Client-Server-Software lt. [9] durch folgende markante Funktionalitäten aus: Unterstützung aller Verwaltungsvorgänge in der Studentenverwaltung wie Einschreibung, Rückmeldung, Beurlaubung und Exmatrikulation Anspruchsvolle, einfach zu bedienende Oberfläche unter Windows NT/ 2000/ XP Senkung des durch Erfassungs- und Pflegeaufwands durch Integration mit HISPOS und HISZUL, mit Schnittstellen zur ZVS, zur amtlichen Statistik u.ä. komfortable Suchfunktionen, Erstellung von Listen und Statistiken und Weiterverarbeitung mit Programmen zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation Ergänzung um HISQIS als Intranet-/ Internet-Zugang für Studierende für z.b. Rückmeldungen, Änderungen persönlicher Daten, Drucken von Bescheinigungen Erstellung selbst anpassbarer Listen, Bescheiden und Statistiken durch Integration von HISISY. Prüfungsverwaltungs-Software HISPOS Seitens der HIS GmbH wird HISPOS als flexibel, intelligent und für jeden Campus geeignet bezeichnet. Verdeutlich man sich den Leistungsumfang lt. [10], so ist diese Aussage durchaus berechtigt: Abbildung von Prüfungsordnungen (PO), u.a. auch Credit-Point- und modularisierte PO Leistungserfassung Prüfungsanmeldung, Zulassungsüberprüfung, Fristen- und Terminüberwachung Notenverbuchung und -berechnung Abwicklung von Freiversuchen Prüfergeldabrechnung Erstellung von Prüfungsstundenplänen manuell und automatisch Auswertungen (Listen, Bescheide und Bescheinigungen, Statistiken, Zeugnisse) Schnittstellen zu amtlichen Statistiken, Kosten- und Leistungsrechnung. 6 Anmerkung: Im folgenden wird auf eine Erweiterung HIS-Softwarekomponenten mit GX verzichtet. Dieser Zusatz bedeutet, dass diese Version über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt Technische Universität Ilmenau

26 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite Prüfungsverwaltungsmodul PRIMUSS PRIMUSS ist ein Prüfungs-, Immatrikulations- und Studentenverwaltungs-System, das seit 1991 an der FH München schrittweise entwickelt, eingeführt und verbessert wird. Es wird zurzeit von sechs bayrischen Hochschulen genutzt und soll an allen bayrischen Fachhochschulen Verwendung finden. In Zusammenarbeit mit den Fachbereichen wurde es für die Unterstützung der Studentenverwaltung konzipiert und wird insbesondere den hohen Anforderungen an Flexibilität der unterschiedlichen Fachbereichen, den PO und der Verwaltungsprozesse gerecht. Der fachliche Inhalt lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Erfassung aller Daten des Studenten von der Bewerbung bis zur Exmatrikulation Abbildung von Prüfungs- bzw. Studienordnungen Erfassung des Prüfungsangebotes je Semester Prüfungsanmeldung per Internet Erfassung der Prüfungsleistungen gesamte Prüfungsvollzug mit Ausgabe der Zeugnisse bzw. der Bescheide Zentrale Prüfungskataloge Losverfahren (bei großem Andrang bei der Einschreibung in Wunschfächer) Für die Nutzergruppen Immatrikulations-, Studenten- und Prüfungsamt sowie die Prüfungskommissionen der Studiengänge stehen spezifische Client-Applikationen zur Verfügung wie: Immatrikulationsmodul ANM zur Erfassung und Verwaltung der Bewerberdaten Modul der Studentensekretariats SOS zur Verwaltung der Studentenstammdaten, Aufbereitung von Statistiken, Vorlage von Einzelbescheiden, Rückmeldung der Studenten, Daten für die Krankenkassen, Account-Vergabe für Internet und Labore, Aufnahme neuer Studiengänge, Pflege der Semesterdaten und die Vorplanung für das Folgesemester Prüfungsamtmodul POS zur Verwaltung der gesamten Studentenprüfungsdaten. Die Daten werden für die Ämter als 'Notenblätter' aufbereitet. Für die Prüfungsämter bringt dieses Modul im Massengeschäft Notenverbuchen, Prüfungsvollzug mit Bescheiderstellung, Zusammenstellung der Zeugnisse und Überprüfung von Regelfristen große Erleichterung. Prüfungsordnungsmodul POKAT, als Voraussetzung für POS, über das die PO aufgebaut werden. Der Hauptkatalog je Studiengang wird gepflegt, die Wahlfachkataloge aufbereitet und spezifische Daten für die Zeugnisse eingetragen. Prüfungsanmeldemodul PRA bietet dem Prüfungsamt Funktionen zur Prüfungsanmeldung wie z.b. Erfassung des Prüfungsangebotes, die Zusammenstellung von Listen für die Prüfungsplanung, die Vorbereitung für die Online-Anmeldung, die Feststellung von Nichtzulassung zu Prüfungen und Auswertungslisten zur Prüfungsanmeldung. Grundlage sind hierfür die aufbereiteten PO und Notenblätter der Studenten. 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

27 Seite 26 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Informationssysteme an der TU Ilmenau Die bereits an der TU Ilmenau genutzten Lehr- und Administrationssysteme für die Bereiche zentrale Verwaltung Prüfungsverwaltung Auskunftssysteme und unterstützung sowie Studiosi / Administration basieren zum größten Teil auf den von der Fa. HIS Hochschul-Informations-System GmbH angebotenen Software-Lösungen, um diese speziellen Aufgabenspektren abzusichern. So wird bereits seit Jahren HISSOS-GX und HISZUL als Basis für die Studentenverwaltung im Studentensekretariat eingesetzt. Die Fakultäten beginnen momentan mit der schrittweisen Einführung von HISPOS als Prüfungsverwaltungssystem in ihren Prüfungsämtern, nachdem das vor ca. zehn Jahren in Eigenentwicklung entstandene und nur punktuell eingesetzte Prüfungsverwaltungssystem Pussy nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügt. Die mit HISSOS erfassten Studentendaten werden in HISPOS i.d.r. einmal pro Monat per Diskette aktualisiert. Diese Verfahrensweise liegt an eine bislang ungenügende Absicherung des Netzwerkes. Der Aufbau eines Intranets (mit völliger Entkopplung zum Internet) ist Voraussetzung, die Aktualisierung unter den Gesichtspunkten des Datenschutzes automatisiert vornehmen zu können. Die Abbildung der PO in HISPOS erfordert einen großen manuellen Aufwand, der oftmals mit den Tagesgeschäft innerhalb der Prüfungsämter nicht vereinbar ist. Zuarbeiten zu den Prüfungsmodalitäten der Hochschullehrer sind deshalb zu integrieren und zu aktualisieren. Die HIS-Software ist für die Hochschulen derzeit kostenlos, da die HIS GmbH zu 1/3 aus Bundesmitteln und zu 2/3 durch die 16 Bundesländer finanziert wird. Die Weiterbildung der Mitarbeiter der Prüfungsämter erfolgt direkt durch die HIS GmbH i.d.r. in Hannover. Für diese Veranstaltungen wird eine Lehrgangsgebühr erhoben. Seitens der Schulungsteilnehmer wurde allgemein eine hohe Effizienz dieser zwischen 2 bis 4 Tage dauernden Schulungen analysiert, die im learning by doing Verfahren bei weitem nicht erreicht würde Empfehlungen und Ausblick Laut den Ergebnissen der Analyse und den Ausführungen der Fa. HIS GmbH in [7] vom April 2002 nutzen der größte Teil aller deutschen Hochschulen (siehe [8]) die HIS-Software für die Verwaltungsprozesse. Technische Universität Ilmenau

28 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 27 Absolut In Prozent: Hochschulen in Deutschland Einsatz von HIS allgemein HIS-SOS HIS-POS Tab. 11: Nutzung von HIS-Softwarekomponenten an deutschen Hochschulen Die verbalen Aussagen der befragten Mitarbeiter aus Zentralverwaltungen, Studentensekretariaten und Prüfungsämtern geben eine positive Meinung zur Akzeptanz der HIS - Software wieder, wie z.b.: + praktikabel + jahreslange positive Erfahrungen + vertretbarer Einarbeitungsaufwand + kostengünstig. Die Vorteile für eine Weiternutzung und entwicklung der HIS-Software liegen auf der Hand: Die Mitarbeiter der Hochschulen sind eingearbeitet und im Umgang mit der Software vertraut. Die Finanzierung der Software erfolgt über Verträge der Länder mit HIS GmbH direkt, d.h. den Hochschulen entstehen nur Kosten für die Schulung der Mitarbeiter. Die Software wird von ca. 2/3 aller deutschen Hochschule genutzt und ist somit untereinander kompatibel. Die HIS GmbH verfügt über langjährige Entwicklungserfahrungen (auch lt. Satzungszweck) im Bereich Unterstützung der Hochschulen und der zuständigen Verwaltungen in ihrem Bemühen um eine rationale und wirtschaftliche Erfüllung der Hochschulaufgaben durch: Entwicklung von Verfahren zur Rationalisierung der Hochschulverwaltung sowie Mitwirkung bei deren Einführung und Anwendung Untersuchungen und Gutachten zur Schaffung von Entscheidungsgrundlagen Bereitstellung von Informationen und Organisation von Informationsaustausch. Innerhalb dieses Projektverbundes arbeiten 7 von 8 Hochschulen mit HIS-Software in den Studentensekretariaten und Prüfungsämtern. Eine Mehrfachhaltung der Datenbeständen, z.b. der Studentendaten in der Zentralverwaltungen, Studentensekretariaten und/ oder Prüfungsämtern sollte zugunsten einer Datenkonsistenz vermieden werden. Kriterien, die ein Zusammenspiel untereinander gewollt (aus Datenschutzgründen) oder ungewollt (wegen nicht kompatibler Softwaresysteme) ausschließen, sind unabhängig von den genutzten Systemen zu vermeiden. Projektseitig wird die Empfehlung ausgesprochen, ein zu entwickelndes LPS in die bereits bestehenden Software-Komponenten der Prüfungsverwaltungs-Software HISPOS-GX der Fa. 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

29 Seite 28 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften HIS GmbH Hannover zu integrieren oder als eigenständiges Modul kompatibel dazu zu gestalten! 3.4 Anforderungsanalyse für ein LPS aus informationstechnischer Sicht Allgemeine Anforderungskriterien Folgende allgemeingültige Kriterien sind für die Systementwicklungen eines LPS zu berücksichtigen: + Transparenz der ausgegebenen LP zu den erbrachten Leistungen in quantitativer und qualitativer Hinsicht + einfache Berechnungs- und Akkumulierungsverfahren von LP + eindeutige, übersichtliche und prägnante Darstellungsweise der erbrachten LP in Verbindung mit den Modulinhalten + Integration eines LPS in bereits bestehende Prüfungsverwaltungssysteme + einfache Nutzerregistrierung bzgl. Lese- und Schreibrechten sowie nutzerbezogene Datendarstellung + hohe Sicherheitsstandards im Umgang mit persönlichen Daten (z.b. elektronische Unterschrift als Identitätsnachweise, verschlüsselte Datenübertragung zur Wahrung des Datenschutzes) + Weltweites Ansehen der LP durch HTML-Anwendung im Internet + Möglichkeit der Installation als Einzel- und Mehrplatzlösung + Übersichtliche Archivierungsmechanismen + Intuitive Handhabbarkeit der Benutzeroberflächen + Geringe Kosten Relevante Informationsobjekte Entsprechend der o.g. Anforderungskriterien müssen die verschiedensten komplexen und vielschichtigen Daten und Informationen der Studenten- und Prüfungsverwaltungssysteme verknüpft werden. Technische Universität Ilmenau

30 Arbeitspaket 8: Komponenten einer Virtuellen Hochschule Seite 29 Abb. 11: Informationsstrukturmodell eines LPS Daten-Integration innerhalb einer Hochschule Alle Informationen/ Daten, die in ein LPS einfließen und miteinander zu verarbeiten sind, lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: 1. In der allgemeinen Studentenverwaltung (z.b. HISSOS) werden vorgehalten: + Studienorganisatorische Daten über Matrikel-Nummer und Rückmeldungen + Angaben zur Person (der Studenten): Nachname, Vorname, Geschlecht, Namenszusatz, Geburtsdatum und Geburtsort, Geburtsname, Staat, Anschrift (Strasse mit Hausnummer, Land, Postleitzahl und Wohnort, Zusatz) + Studienverwaltungsdaten: Einschreibung, Erstimmatrikulation, Rückmeldung, Rückmeldesperren, Studiengang (Abschluss, Studienform, von/bis, Fächer mit Haupt- /Nebenfach, Fachsemester, Vorprüfung) + Änderungen der Studenten- und Verwaltungsdaten 2. Die Daten der Prüfungsverwaltung, die z.b. mit HISPOS sowohl zentral als auch dezentral in den Prüfungsämtern der Fakultäten/ FB gepflegt werden, sind neben den o.g. folgende Daten zum einzelnen Studenten relevant: + Persönliche Daten: -Adresse (Möglichkeit für einfache Informationsmechanismen innerhalb eines Studienganges/ Studienjahres/ -semester über Mailinglisten), Nationalität, Immatrikulationsdatum, Semester bis dato + zum Studienverlauf: gewählter Studiengang, Gültigkeitsdauer, Sommersemester/ Wintersemester, Veranstaltungsspezifische Dauer, Grund- und Hauptstudium mit Hinterlegung der Pflichtfächer, der Wahlpflicht- und Wahlfächer, des Studiums generale, der Fremdsprachenausbildung, der Studien- und Projektarbeiten und der Dip- 1. Zwischenbericht (11 / 2002)

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