Jahresbericht Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor 12.9

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Jahresbericht 2011. Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor 12.9"

Transkript

1 Jahresbericht 2011 Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor 12.9

2 Spendenkonto PC Inhaltsverzeichnis Für Menschen in Not Die SWS vereinen Einrichtungen in den Bereichen Seelsorge, Drogen- und Obdachlosenarbeit, Sozialmedizin, Therapie und Rehabilitation. Impressum Jahresbericht 2011 der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber (SWS) Hohlstrasse 192, 8004 Zürich, Tel Spendenkonto PC Herausgeberschaft Stiftungsrat der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber (SWS) Gesamtleiter: Christoph Zingg Revisionsstelle: PricewaterhouseCoopers AG, Zürich ZEWO-zertifiziert: gemeinnützige Organisation mit gewissenhaftem Umgang mit Spendengeldern Redaktion Bericht: Walter von Arburg, Kommunikationsbeauftragter Rechnung: Joachim Focking, stv. Gesamtleiter KorrektoRAT Elena Philipp, Assistentin Gesamtleiter Fotos Christoph Kaminski, Uster Archiv SWS Gestaltung Claudia Wehrli, Winterthur Druck Spühler Druck AG, Rüti Versand Schriibschtell, Arbeitsbereich des Vereins Christuszentrum, Zürich Auflage Exemplare, Mai 2012 drucksachen wie Jahresrechnung, Prospekte, Sieber Ziitig, Testamentsratgeber etc. können beim Sekretariat bestellt oder von der Website heruntergeladen werden. 4 Seelsorge ist die Basis der Gesellschaft grusswort des Stiftungsgründers 5 Nicht nur überleben, sondern leben einleitung des Stiftungsratspräsidiums 6 Menschen so sehen, wie Gott sie gemeint hat rückblick der geschäftsleitung 9 Führen heisst vorausblicken leistungsbericht Stiftungsrat 10 Anteil nehmen und verpflegen von Bedürftigen leistungsbericht Auffangeinrichtung brot-egge 11 Kontakte suchen zu Obdachlosen und Prostituierten leistungsbericht Anlaufstelle sunestube 12 Behandeln und versorgen von Leuten aus dem Milieu leistungsbericht Fachspital Sune-egge 13 Stabilisieren von Menschen mit Suchtproblemen leistungsbericht Suchthilfeeinrichtung Ur-Dörfli 14 Den Alltag trainieren mit Therapieteilnehmenden leistungsbericht Therapiezentrum Sunedörfli 15 Beraten und vernetzen von Notleidenden leistungsbericht Diakonische dienste 16 Leben auf der Gasse, übernachten im Pfuusbus Erlebnisberichte von Betroffenen 17 Vom Platzspitz via Hindelbank ins Ur-Dörfli Erlebnisbericht einer Betroffenen 18 Sensibilisieren für Nöte in unserer Gesellschaft leistungsbericht Kommunikation 19 Im Hintergrund arbeiten für den Dienst an der Front leistungsbericht administration 20 Unsere Mitarbeitenden engagieren sich für Benachteiligte liste aller mitarbeitenden 23 Unterstützt unsere Arbeit ideell und finanziell patronatskomitee 24 Kooperationen ergänzen unsere Angebote sws-angebotskette 26 Vertrauen, das sich auszahlt Verwendung der MitTel 27 Kommentar zur aktuellen Rechnungslegung 28 Bilanz 29 Betriebsrechnung 30 Revisionsbericht von PricewaterhouseCoopers AG 32 Adressen 2 3

3 Seelsorge ist die Basis der Gesellschaft Nicht nur überleben, sondern leben Stiftungsgründer Pfarrer Ernst Sieber * Horgen, 1927 Erstberuf Bauernknecht 1950 Matura, anschl. Theologiestudium 1956 Ordination Pfarramt in Uitikon-Waldegg Pfarramt in Zürich-Altstetten 1987 Ehrendoktorwürde Nationalrat Seit 1948 Einsatz für Menschen in Not 24. Mai 1988 Gründung der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber (SWS) Seit 2004 Ehrenpräsident der SWS Stiftungsratspräsidium Marlies Petrig, Prof. Dr. Thomas Schlag Der Stiftungszweck der SWS ist in den Statuten mit dem prioritären Auftrag umschrieben, «die biblische Botschaft im Blick auf die gesellschaftliche Not und die Bedrängnis Einzelner zu aktualisieren». Davon abgeleitet hatte der Stiftungsrat für 2011 unternehmerische Ziele vorgegeben. Strenge Kosten- und Budgetkontrolle gehörten mit zum «Tagesgeschäft». Ob und wie wir diese Ziele erreicht haben, darüber sollen die folgenden Seiten Rechenschaft geben. Die Kirche klagt heute vielleicht zu sehr über die fehlende Glaubensbereitschaft im öffentlichen Leben dabei gibt es Beispiele, die aufzeigen, dass der Glaube auch im gesellschaftlichen Leben eine entscheidende Rolle spielen kann. Wir versuchen, Nahrung im vielfältigen Sinn weiterzugeben, so un bürokratisch und persönlich wie nur irgendwie möglich. Dabei wollen wir auch zukünftig so professionell wie umsichtig dafür sorgen, dass unsere Hilfe nachhaltig wirksam ist. Am Anfang steht die Seelsorge Neben dem Nationalratssaal in Bern befindet sich ein kleines Sanitätszimmer. Einmal kam mir das Bett in diesem Zimmer sehr gelegen, weil ich todmüde war. Ich zog mich in den Raum zurück und kroch unter die schöne Militärwolldecke mit dem eingearbeiteten Schweizer Kreuz. Plötzlich öffnete sich die Tür. Der damalige Nationalratspräsident Hans-Rudolf Nebiker stand mit einer politischen Delegation aus dem Ausland vor mir. Hans- Ruedi Nebiker war etwas verdutzt und stellte mich den Leuten mit den Worten vor: «Das ist übrigens unser Seelsorger.» Die Bergpredigt verpflichtet zur Seelsorge Seelsorge ist nicht nur im üblichen kirchlichen Leben von grosser Bedeutung, sondern vor allem dort, wo es um sozial ausgegrenzte Menschen geht. Sehr deutlich kommt das im Gleichnis vom barmherzigen Samariter zum Ausdruck. Auffallend ist die Tatsache, dass der Samariter mit dem Betroffenen Kontakt aufnahm auf Augenhöhe. Seelsorge ist für die Gemeinde Jesu Christi eine Voraussetzung für gemeinschaftliches Leben. Bedeutend ist, dass es nicht eine Person ist, die seelsorgerlich tätig ist, sondern die ganze Gemeinde. Diese pastorale Aufgabe nehmen wir in allen Säulen des christlichen Glaubens wahr, nämlich in der Liturgia, wo der Glaube gefeiert wird, in der Martyria, mit dem bezeugten Glauben, und in der Diakonia, mit dem gelebten Glauben. Erinnern wir uns an die Rede von Bundesrat Moritz Leuenberger am 1. Januar 2000 im Berner Münster: «Die wichtigste Grundlage ist das Evangelium. Wir stellen die Frage: Gibt es eine Politik ohne Bergpredigt? Ist das denkbar und verantwortbar? Welche Schweiz wollen wir? Die Schweiz fusst nicht nur, aber wesentlich auf der christlichen Kultur.» Diakonie geht alle etwas an In der Stiftung SWS und ihren Einrichtungen sind Seelsorger nicht einfach «Seelsarger» oder»saalsorger», sondern sie sind bereit, am Aufbau von Gottes Reich teilzunehmen. Eben durch eine echte Liebe zum Du und zum Wir und mit der Freude, Glauben zu bekennen und in die Tat umzusetzen. Das braucht allerdings Schulung, und deshalb ermuntere ich immer wieder dazu, die Grundprinzipien des Glaubens zu aktualisieren. Wir müssen mehr Mut aufbringen für das Feiern der Gottesdienste, für das Bekenntnis und selbstverständlich auch für die Diakonie. Nochmals denke ich an die Wolldecke mit dem Schweizer Kreuz im Sanitätszimmer zurück. Unsere soziale Tätigkeit ist keine Spezialdisziplin für eingeweihte Kreise, sondern Grundlage unseres privaten und öffentlichen Lebens und vor allem in unserer lieben Schweiz. Ihr Pfarrer Ernst Sieber Wir sorgen für Wärme Muss ein diakonisches Werk, soll gar die strategische Planung eines Stiftungsrates fürs «täglich Brot» zuständig sein? Auf den ersten Blick ist in Zürich alles Wesentliche vorhanden. Niemand muss in unseren Breitengraden verhungern oder verdursten. Das «Brot für alle» ist für uns eine Selbstverständlichkeit, die wir vielleicht gar nicht mehr genug wertschätzen. Und doch haben wir es in der Arbeit der Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS) regelmässig mit der Frage nach der lebensnotwendigen Versorgung zu tun. Im übertragenen Sinn haben viele Menschen, die unsere Angebote annehmen und unsere Einrichtungen bewohnen, nicht genug, um als Menschen gut zu leben und vielleicht zu überleben. Der Mangel zeigt sich bei vielen nicht darin, dass sie etwa hungern, sondern weil ihnen anderes entscheidend fehlt: Wärme im übertragenen und im direkten Sinn, Nähe und persönliche Zuwendung, Sicherheit und Zukunft für das weitere Leben. Für dieses tägliche existentielle Brot fühlen wir uns als Stiftung mit den vielen Mitarbeitenden zuständig. Ein Haus des Lebens So ist es kein Zufall, dass unser neues Projekt «Brothuuse» heisst. Geplant ist eine Unterkunft, in der neues Leben, ein Neuanfang für viele möglich werden soll. Ein Haus des Lebens, so wollen wir es verstehen und konzipieren. Ein Ort, an dem Leben mit allen Freuden und Sorgen geteilt werden kann das, was unsere anderen Einrichtungen immer schon auszeichnet. Dass Brothuuse die Übersetzung von Beth- Lehem ist, stellt ebenfalls keinen Zufall dar. In dieser Ortsbezeichnung soll zum Ausdruck kommen, dass wir als SWS uns in allem Wirken an die biblische Botschaft des Teilens und der Annahme des Schwächsten erinnern und danach ausrichten. Weihnachten ist nicht weit Wenn in den SWS zukünftig verstärkt von Brothuuse als vom Zürcher Bethlehem gesprochen wird, dann kann man das als eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte verstehen eine, die das ganze Jahr hindurch gegenwärtig ist. In der berichtet wird, wie Unerwartetes passiert, wie Menschen sich fürchten und ihnen dann von guten Engeln gesagt wird, dass sie sich nicht mehr zu ängstigen brauchen, wie etwas ganz klein beginnt und dann gross und sichtbar wird. All das erhoffen wir uns von unserem Brothuuse und unserer ganzen Arbeit. Wenn uns diese mit Ihrer Hilfe gelingt, dann sind wir vom Sinn der ursprünglichen Weihnachtsbotschaft gar nicht mehr weit entfernt. Für Ihre Spende, Ihre Anteilnahme und Anteil- Gabe an unserer Arbeit danken wir Ihnen auch im Namen aller Mitarbeitenden der SWS. Wir werden es gerne als «täglich Brot» weitergeben. Marlies Petrig, Prof. Dr. Thomas Schlag, Co-Präsidium Stiftungsrat SWS 4 5

4 Menschen so sehen, wie Gott sie gemeint hat Gesamtleiter Christoph Zingg *1962 Seit Januar 2011 Gesamtleiter der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber Christoph Zingg war Gemeindepfarrer in Bever und Spitalpfarrer in Samedan. Später war er Leiter der Zürcher Stadtmission und war schliesslich verantwortlich für den Bereich Bildung und Gesellschaft der reformierten Landeskirche im Kanton Aargau. Geschäftsleitung (vl.) George Angehrn, Betriebsleiter Ur-Dörfli Roy Gerber, Betriebsleiter Sunestube Joachim Focking, stv. Gesamtleiter Bettina Geuer, Leiterin Diak. Dienste Elena Philipp, Assistentin Gesamtleitung Andreas Käser, Betriebsleiter Brot-Egge Christoph Kassel, Betriebsleiter Sune-Egge Christoph Zingg, Gesamtleiter Marco Anselmi, Betriebsleiter Sunedörfli Menschen in Not stehen im Zentrum unseres Handelns, in dem sich Menschlichkeit und Fachlichkeit verbinden. Damit diese Menschen wieder hoffen und schliesslich agieren können, müssen sie Vertrauen aufbauen. In sich, in andere, in das eigene, oft noch verschüttete Potential. Betroffene im Zentrum Diakonie deckt zwei Bedeutungsfelder ab: «dia konos» ist der, der «durch den Staub geht». Der Weg hin zu Menschen, die durch ihre Geschichte, Krankheit und Sucht aus ihrem Lebensentwurf und an den Rand der Gesellschaft «gespült» werden, ist anspruchsvoll. Wer einmal auf der Gasse gelandet ist, hat längst verlernt, anderen Menschen zu vertrauen. Diakonie umgreift aber auch das Feld der Gastfreundschaft. Ein offenes Haus, eine offene Hand, ein offenes Herz: In diesem Sinne versuchen wir täglich, Menschen in Not auf Augenhöhe zu begegnen. Ökonomisierung und Spezialisierung prägen immer stärker auch die Unterstützungslandschaft für Bedürftige. Für viele Fragen gibt es heute fachlich hochqualifizierte Kräfte und Angebote, die effizient und zielführend funktionieren. Damit steigt aber gleichzeitig die Schwellenhöhe: Wer nicht genau ins Angebot passt, verpasst den Zugang. Die Lebenssituationen der Menschen, die unsere Einrichtungen anlaufen, sind aber oft sehr komplex und von Einflüssen aus ganz verschiedenen Richtungen geprägt: Sucht, Folgekrankheiten, Arbeits- und Obdachlosigkeit, Vereinsamung, Isolation die Liste liesse sich verlängern. Die Niederschwelligkeit ist eine der ganz grossen Stärken der Einrichtungen der Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS) und wichtige Voraussetzung, dass Menschen in Not zur Ruhe kommen können und nach Lösungen für anstehende Probleme gesucht oder ein nächster Schritt zur Besserung getan werden kann. Wir bieten Leidenden die Chance, ihre Lebenssituation zu beruhigen, zu stabilisieren und positiv zu verändern. Die einzelnen Betriebe sind im Berichtsjahr noch näher zusammengerückt und arbeiten laufend an der Optimierung der Zusammenarbeit. Unsere Angebotskette hat das Potential, Menschen von der Gasse zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dieser Weg ist für die Betroffenen zwar beschwerlich und mit Rückschlägen und Zusatzschlaufen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass unsere Einrichtungen optimal zusammenarbeiten, Synergien nutzen und die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Betrieben hoch halten. Politischer Rückhalt Unsere Arbeit hat etwas Prophetisches: Indem sie Menschen in die Mitte nimmt, die eben nicht nur durch eigenes Verschulden und unglückliche biographische Umstände, sondern auch durch gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen in Schwierigkeiten geraten sind, werden Missstände sichtbar. Die Wohnungsnot als Beispiel oder die Situation auf dem Arbeitsmarkt, wo Menschen unter dem immer stärker geforderten Leistungsdruck einbrechen. Von Letzterem sind zunehmend auch jüngere Menschen betroffen. Die Stärke einer Gemeinschaft zeigt sich in der Art und Weise, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Indem in den Ein richtungen der SWS Menschen aufge- fangen und wieder aufgerichtet werden, gewinnt die Gesellschaft als Ganzes. Dies wird immer stärker auch von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft anerkannt, was sich in zahlreichen Begegnungen, aber auch in konkreter Unterstützung in Sachfragen spiegelt. Veränderungen im Führungsteam Personell war 2011 für die Geschäftsleitung ein bewegtes Jahr: gleich drei Schlüsselpositionen wurden neu besetzt. Anfang Mai nahm Walter von Arburg seine Arbeit als Kommunikationsbeauftragter auf. Er ist diakonischer Arbeit biographisch eng verbunden und war während vielen Jahren als Redaktor und Journalist in der Tamedia- Gruppe tätig. Anfang September übernahm Marco Anselmi die Leitung des Rehabilitationszentrums Sunedörfli von Roger Muther, der sich nach insgesamt 19 Jahren einer neuen Aufgabe stellte. Das Sunedörfli steht vor besonderen Heraus forderungen, setzt doch die aktuelle Drogenpolitik vor allem auf Substitution und nicht auf Abstinenz. Marco Anselmi vereinigt als Betriebsökonom, Gastronom und Heimleiter mit breiter Erfahrung im Gesundheitswesen alle Anforderungen, die nötig sind, um das Sunedörfli als integratives Element in der Angebotskette der SWS auch in Zukunft nachhaltig zu positionieren. Was den Schreibenden betrifft, so wurde er im Januar von seinem Vorgänger Martin Fischer in die dankbare und ehrenvolle Aufgabe als Gesamtleiter eingeführt und übernahm die operative Führung offiziell am 24. Januar. Die Geschäftsleitung in ihrer neuen Zusam mensetzung arbeitete intensiv an Synergien und an verbesserten Abläufen. Einen hohen Stellenwert hatten Fragen der Mitarbeitergesundheit. Die Arbeit unserer Mitarbeitenden ist, obschon von Herzen geleistet, herausfordernd und anspruchsvoll. Entsprechend wichtig sind Strukturen und Abläufe, die Mitarbeitende in ihrer Tätigkeit unterstützen und ihnen Sicherheit vermitteln. «Gesundheit am Arbeitsplatz» war auch Thema des Kaderforums. Du bist zuverlässig da Ein treffenderes Kompliment kann ein Betroffener uns nicht machen. Es ist mir ein grosses Anliegen, allen rund 170 Mitarbeitenden in diesem Sinne von Herzen zu danken. Mit Freude und Respekt blicke ich auf dieses erste Jahr unserer Weggemeinschaft zurück, auf Begegnungen, Gespräche, Kritik und Einwände, die uns alle weiterbrachten. Vor allem aber das überall spürbare hohe Engagement für die Nöte, Anliegen und Sorgen unserer Mitmenschen. In meinen Dank einschliessen darf ich unsere Spenderinnen und Spender: Die Verbundenheit, die sich in ihren Gaben und auch in ihren ganz persönlichen Rückmeldungen ausdrückt, ist unschätzbar und treibt uns an, uns auch weiterhin zu engagieren. Christoph Zingg, Gesamtleiter 6 7

5 Mitglieder des Stiftungsrats Führen heisst vorausblicken Stiftungsrat (vl.) Oben: Marlies Petrig Thomas Schlag Fritz Autenrieth Regina Gabriel Cantieni Unten: Stefan Elsener Claire Häfeli-Villiger Pierre Lalive d Epinay Vanessa Ölz Änderungen im Stiftungsrat Ende 2011 ist Dr. med. Pierre Lalive d Epiney nach 7-jähriger, engagierter Stiftungsratstätigkeit zurückgetreten. Mit Stefan Elsener durfte ein ausgewiesener Fachmann in Fragen der Gesundheitsfinanzierung als Nachfolger gewonnen werden. Turnusgemäss wiedergewählt wurde Prof. Dr. theol. Thomas Schlag. Marlies Petrig und Thomas Schlag wurden im Co-Präsidium für weitere 2 Jahre bestätigt. Die Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte der Sozialwerke Pfarrer Sieber bilden das oberste Leitungsorgan und treffen sich monatlich zu halbtägigen Sitzungen und mindestens einmal jährlich zu einer zweitägigen Retraite. Die SWS verstehen sich als sozialdiakonisches Unternehmen und agieren für leidende Menschen an den sozialen Brennpunkten, wo andere nicht hinkommen. Der Stiftungsrat befasste sich im Berichtsjahr vor allem mit den Projekten Brothuuse und Neuer Sune-Egge sowie der strategischen Überprüfung der SWS-Angebote. Marlies Petrig, Gutenswil * 1966, Mitglied der Geschäftsleitung des Kompetenzzentrums Pflge und Gesundheit Seit 2006 Mitglied des Stiftungsrates, Co-Präsidium seit «Ein Klima der gegen seitigen Wertschätzung schaffen, in dessen Rahmen auch Neues möglich ist.» Thomas Schlag, Prof. Dr., Zürich * 1965, Professor für praktische Theologie (Religionspädagogik/Kybernetik) an der Universität Zürich Seit 2007 Mitglied des Stiftungsrates, Co-Präsidium seit «Die Augen offen halten, um neuen Phänomenen sozialer Not frühzeitig und rasch begegnen zu können.» 8 Fritz Autenrieth, lic. oec., Zürich * 1947, Beratungstätigkeit in Finanzanlagen, Analysen für Investitionen, Mitarbeit in Stiftungsräten, soziale Projekte, Investor Seit 2000 Mitglied des Stiftungsrates «Den Weg wieder finden von Verzweiflung zu Neubeginn, von Einsamkeit zu Verbunden heit, von Leiden zu Heilung.» Regina Gabriel Cantieni, Chur * 1947, liz. Zertifizierungsauditorin, Experten- und Lehrbeauftragte im Gesundheits- und Sozialwesen, Mitglied Dachverband Evang. Frauen Schweiz Seit 2006 Mitglied des Stiftungsrates «Nichts führt an der Mitleidsfrage vorbei, deshalb handeln die SWS nach der zeitlosen Tugend der Barmherzigkeit.» Stefan Elsener, Wetzikon * 1947, Finanzchef verschiedener industrieller und medizinischer Unternehmen Seit 2011 Mitglied des Stiftungsrats «Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrung für die Sicherung der finanziellen Zukunft der SWS einsetzen.» Claire Häfeli-Villiger, Arni * 1955, Vorstand Entlastungsdienst Aargau Seit 2006 Mitglied des Stiftungsrates «Das finanzielle Gleich gewicht suchen, damit wir jederzeit unseren Verpflichtungen nachkommen können.» Pierre Lalive d Epinay, Dr. med., Dietikon * 1936, bis 2001 Leiter der Abteilung Orthopädie am Limmattalspital und Konsiliarius im Kantonsspital Glarus Mitglied des Stiftungsrates «Ich möchte durch meine Mitarbeit die grossen Leistungen der SWS unterstützen.» Vanessa Ölz, lic. iur., Zürich * 1953, Generalsekretärin bei Bucher Industries AG und verantwortlich für die Leitung Recht und Kommunikation Seit 2006 Mitglied des Stiftungsrates «Ich engagiere mich für die SWS, weil sie dort handeln und unterstützen, wo es sonst niemand tut.» Strategien des Stiftungsrats In acht ordentlichen und drei ausserordentlichen Sitzungen sowie im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung hat der Stiftungsrat wesentliche strategische Entscheidungen für die Zukunft der SWS getroffen: Erstens sagen wir beherzt Ja zum Bau der Wohnsiedlung Brothuuse. Zweitens engagieren wir uns angesichts der veränderten gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Perspektive des Fachspital Sune-Egge. Und drittens möchten wir die bestehenden Einrichtungen stärker vernetzen und zu einer zielführenden Angebotskette ausbauen. Wohnsiedlung Brothuuse Mit dem Bau von Brothuuse erfüllt der Stiftungsrat einen lange gehegten Wunsch des Stiftungsgründers. Gleichzeitig nimmt er seine Verantwortung wahr, Menschen in schwierigen Lebenslagen Wohn- und Lebensraum anzubieten. Brothuuse (vom hebräischen Beth-Lehem) entsteht am Rand von Zürich-Affoltern. Es wird als Siedlung in schlichter, nachhaltiger Holzbauweise errichtet und bietet ab Frühling 2012 Platz für mindestens 36 Personen. Das Projekt wird aus eigenen Mitteln vorfinanziert, ein durch Grossspender teilweise refinanzierter Betrag ist bis Ende 2013 vorgesehen. Fachspital Sune-Egge Mit Genugtuung durfte der Stiftungsrat die Aufnahme des Sune-Egge als Fachspital für akutsomatische Erkrankungen im Suchtbereich konstatieren. Die dadurch möglichen Verhandlungen mit Kanton und Krankenkassen um neue Tarife konnten bis Ende Jahr nicht abgeschlossen werden. Die damit verbundenen Unsicherheiten auch im Hinblick auf einen neuen Sune-Egge bestehen vorläufig weiter. Dennoch hat der Stiftungsrat weitere Varianten in Bezug auf Standort und sinnvolle Grösse eines neuen Spitals erwogen und ist bereit, das Projekt «Neuer Sune-Egge» weiter zu verfolgen, sobald die Tariffrage geklärt ist. Synergien und Zusammenarbeit Die SWS sind daran ihr Angebot zu optimieren. Die Niederschwelligkeit als Basis, die Verbesserung der Abstimmung und der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Betrieben und das gezielte Schliessen von Lücken sollen inskünftig eine nachhaltige und zielführende Angebotskette ermöglichen: Vom Erstkontakt auf der Gasse wieder hin in ein eigenständiges Leben sollen die SWS-Betriebe und die nahestehenden Einrichtungen so zusammenarbeiten, dass sich Menschen in schwierigen Lebenslagen eine neue Perspektive aufbauen und Schritt für Schritt realisieren können. Damit diese Kette nachhaltig ist, muss sie aber auch wirtschaftlich tragbar sein, was die gesamte Organisation zur konsequenten Nutzung von Synergien zwingt. Die Zusammenarbeit soll künftig mit anderen Organisationen gesucht werden. Marlies Petrig und Prof. Dr. Thomas Schlag, Co-Präsidium Stiftungsrat SWS 9

6 Anteil nehmen und verpflegen von Bedürftigen Kontakte suchen zu Obdachlosen und Prostituierten Auffangeinrichtung Brot-Egge Viele Menschen in körperlicher, seelischer oder materieller Not gehen im Brot-Egge ein und aus. Sie finden hier Mitarbeitende, die ihnen zuhören, auf sie eingehen und ihnen mit Rat und Tat weiterhelfen. (vl.) Daniela Banzer, Co-Leiterin Pfuusbus Andreas Käser, Betriebsleiter Brot-Egge Christian Sieber, Betreuungsassistent Anlaufstelle Sunestube Die Sunestube ist eine niederschwellige Anlaufstelle und Ausgangsort für die aufsuchende Gassenarbeit sowie die Kontaktadresse für Nemo, die Noteinrichtung für obdachlose Jugendliche. (vl.) Roy Gerber, Betriebsleiter Darja Baranova, stv. Betriebsleiterin Die Auffangeinrichtung Brot-Egge ist für viele Menschen Begegnungsstätte, Ort der Anteilnahme und der professionellen Hilfe. Die Sunestube befindet sich mitten in der Szene im Zürcher Stadtkreis 4. Randständige Menschen mit Drogen- und sozialen Problemen jeglicher Art finden hier Gehör und Rat. Auffangeinrichtung Brot-Egge Nach dem Vorbild unseres Stiftungsgründers ist es unsere Aufgabe, Menschen in schwierigen Lebenslagen unbürokratisch zu helfen und zu begleiten. Dabei bilden christliche Nächstenliebe und sozialarbeiterische Professionalität die Basis unserer Arbeit. So waren wir im Brot-Egge, am Telefon oder bei Besuchen in Gefängnissen und Kliniken mit unzähligen Einzelschicksalen und -geschichten konfrontiert. Ein paar Zahlen geben eine Idee unserer Tätigkeiten: Mehr als 20 suchtabhängige Personen konnten für einen Entzug motiviert werden. 34 Personen von der Strasse haben eine Wohnung gefunden und leben dort selbständig. 37 Personen konnten bei Amtsstellen neu angemeldet werden. Wir vermittelten 37 Personen eine Arbeitsstelle von der Not Betroffene wurden neu eingekleidet und Menschen mit Grundnahrungsmitteln versorgt. Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Beratungsgespräche, Begleitungen in konkreten Alltagsfragen und das Angebot, dass Ratsuchende im Brot-Egge jeden Tag Anteilnahme, Gemeinschaft und Wohlwollen finden können. Notwohnprojekt Brotstube Die Brotstube ist das Anschlussprogramm an den Pfuusbus. Im November mussten wir die Brotstube-Wohnungen in Oerlikon räumen, die Liegenschaft weicht einem Neubau. Mit Hochdruck suchten wir für 35 Personen eine neue Bleibe. Termingerecht konnten wir alle Bewohner in drei Abbruchliegenschaften im Raum Zürich platzieren. Im Mai 2012 werden sie in die langer sehnte Obdachlosensiedlung Brothuuse in Zürich-Affoltern einziehen. Notschlafstelle Pfuusbus In den Herbst- und Wintermonaten übernachte ten Personen in der Notschlaf einrichtung Pfuusbus. Dort ist es uns neben der grundsätzlichen Versorgung ein Anliegen, entwurzelte und einsame Menschen in Kontakt mit anderen Pfuusbusgästen zu führen, um so eine sich gegenseitig unterstützende Gemeinschaft zu schaffen. In den sonntäglichen Gottesdiensten werden Lebensthemen aufgegriffen und besprochen. Andreas Käser, Betriebsleiter Brot-Egge Pfuusbus 2011 Übernachtungen: 3ʾ429 (davon 387 Frauen) Mitarbeitende in Stellenprozenten: 80% Freiwillige: 102 Brotstube 2011 Häuser: 3 Bewohnende: 38 Mitarbeitende in Stellenprozenten: 120% Freiwillige: 6 Brot-Egge 2011 Besuche: 14ʾ643 Mitarbeitende in Stellenprozenten: 430 % Seelsorgende in Stellenprozenten: 150 % Sozialarbeitende in Stellenprozenten: 280 % Freiwillige: 14 Aufgefrischte Räume Die Sunestube wurde im vergangenen Jahr einer Gesamtrenovation unterzogen. Unser Team täferte die Wände und verpasste dem gesamten Lokal einen neuen Anstrich. Obwohl die Räumlichkeiten sehr beengt sind, wurde die Sunestube dank eines geschenkten Klaviers auch noch zu einem Konzertlokal mit regelmässigen Musikabenden. Die Zahl der Kontakte ist gegenüber dem Vorjahr um 32,2 Prozent auf über gestiegen. Es wurden dabei 58,4 Prozent mehr Mahlzeiten ausgeteilt. Auch die Zahl der Beratungen ist um über 60 Prozent gestiegen fanden Beratungen statt. Standortbestimmungen, geeignete Vermittlungen von Entzugs- und Therapieplätzen sowie Wohnmöglichkeiten und die Herstellung wichtiger Kontakte zu Ämtern und Behörden sind zentrale Aufgaben der Sunestube. Die neu eingeführte tägliche halbstündige Gebetszeit gibt nicht nur dem Team, sondern auch Besuchern immer wieder neue Kraft und Gottes Segen. Aufsuchende Gassenarbeit Im Rahmen der aufsuchenden Gassenarbeit pflegten wir intensive Kontakte zu Obdachlosen. Wir berieten direkt vor Ort und werden diesen Bereich im neuen Jahr weiter ausbauen. Neu seit Juni ist, dass wir jeden Mittwoch auf Nachtpatrouille gehen. Von 21 Uhr bis ca. 3 Uhr sind Freiwillige mit warmen Getränken und kleinen Mahlzeiten unterwegs zu Menschen in Not. Von Obdachlosen, den Frauen im Sexgewerbe sowie Notleidenden mit Sucht- und sozialen Problemen wird die Nachtpatrouille sehr geschätzt. Für viele ist dies der einzige von Liebe und Ermutigung geprägte Kontakt. Obdachlose Jugendliche Die sechs Betten im Nemo, unserer Noteinrichtung für obdachlose Jugendliche, waren weitgehend belegt. Das Betreuungsund Vermittlungsangebot für Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren war für viele junge Menschen die einzige Möglichkeit für ein warmes Bett und ein Dach über dem Kopf. Das familiäre Umfeld und die persönliche und liebevolle Betreuung waren für viele der so wichtige Neuanfang. Perspektiven Im neuen Jahr konzentrieren wir uns auf folgende Schwerpunkte: Erstens wollen wir noch mehr zielorientierte Erstgespräche führen. Zweitens möchten wir wenigstens 24 Abhängige auf dem Weg zu Entzug und an schliessender Rehabilitation begleiten. Drittens wollen wir Jugendlichen im Nemo eine Tagesstruktur bieten. Roy Gerber, Betriebsleiter Sunestube Sunestube 2011 Besuchende: 21ʼ023 (80 % Männer, 20 % Frauen) Beratungen: 1ʼ665 Mahlzeiten: 10ʼ092 Nemo 2011 Übernachtungen: 566 (Betten: 6) Bewohnende: 39 (27 männlich, 12 weiblich) Gassenarbeit 2011 Gespräche: 1376 Aufgesuchte Personen:

7 Behandeln und versorgen von Leuten aus dem Milieu Stabilisieren von Menschen mit Suchtproblemen Fachspital Sune-Egge 1988 wurde das Fachspital Sune-Egge von Pfarrer Ernst Sieber als sozialmedizinische Krankenstation angesichts des Elends der damaligen offenen Drogenszene gegründet. Seither hat sich der Sune- Egge zu einer in der Schweiz einzigartigen Institution entwickelt. (vl.) Robert Zink, Dr. med., leitender Arzt Christoph Kassel, Leiter Sune-Egge Ed Ewalts, Leiter Pflegedienst Suchthilfeeinrichtung Ur-Dörfli Im Mittelpunkt steht die soziale und gesundheitliche Stabilisierung drogenabhängiger und häufig psychisch kranker Menschen in gesicherten Tagesstrukturen. (vl.) Davorin Horvat, stv. Betriebsleiter George Angehrn, Betriebsleiter Mit dem Fachspital Sune-Egge besteht ein landesweit einzigartiges Angebot für die ambulante und stationäre Behandlung von sozial benachteiligten Mitmenschen mit kombinierten somatischen und psychiatrischen Erkrankungen. Der Auftrag des Ur-Dörfli leitet sich aus dem Vier-Säulen-Prinzip der eidgenössischen Drogenpolitik ab und widmet sich dem Schwerpunkt der Überlebenshilfe und Schadensminderung. Langwierige Verhandlungen Mit der Schaffung der Leistungsgruppe «Akutversorgung von Abhängigkeitserkrankungen» und der erneuten Aufnahme auf der Spitalliste erhielt der Sune-Egge vom Staat wieder den Auftrag zur Versorgung von Menschen, die überwiegend aus dem Drogen- und Obdachlosenmilieu kommen. Neben den Umstrukturierungen im Gesundheitssystem des Kantons und der Stadt Zürich sind durch die Umstellung der Finanzierung die schon lang überfälligen Tarifverhandlungen begonnen worden. Die Verhandlungen haben im Jahr 2011 noch zu keinem Ergebnis geführt, was eine entsprechende Planungsunsicherheit mit sich gebracht hat. Grosse Umstrukturierungen Ende Dezember 2011 waren im Sune-Egge 76 Personen, verteilt auf Stellenprozente, beschäftigt. Die medizinisch ärztliche Versorgung wurde in Zusammenarbeit mit dem Stadtärztlichen Dienst (SAD) der Stadt Zürich erbracht. 180 Stellenprozente stellt der Sune-Egge, weitere 80 Stellenprozente werden durch den SAD zur Verfügung gestellt. Die Veränderungen im SAD haben dazu geführt, dass eine Neuorganisation der Zusammenarbeit nötig wurde. Diese begann im Jahr 2011 mit dem Ziel, im Jahr 2012 bereinigte Strukturen und ein definiertes Konzept der Zusammenarbeit verabschieden zu können. Die seelsorgerliche Betreuung und die Organisation der Freiwilligenarbeit wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Dienst der SWS sichergestellt. Seit 1. Januar 2011 arbeitet der neue Pflegedienstleiter Ed Ewalts im Sune-Egge. Damit konnte die Kontinuität des Pflegedienstes sichergestellt werden. Steigende Nachfrage Bei 120 stationären Eintritten wurden insgesamt 82 Patienten aufgenommen, wodurch eine hohe Wiedereintrittsrate ausgewiesen ist. Dies belegt die alternativlosen, komplexen Behandlungen im Sune-Egge. Trotz Eröffnung einer neuen Station besteht bereits wieder eine Warteliste, und die Zahl der Abweisungen nimmt weiter zu. Die Gesamtkosten für den Sune-Egge im Jahr 2011 betrugen Franken. Davon waren Franken durch fakturierte Leistungen von Versicherungen, Franken durch Subventionen von Stadt und Kanton sowie der Rest durch Spendengelder gedeckt. Christoph Kassel, Leiter Sune-Egge Sune-Egge 2011 Mitarbeitende: 76 (5 489 Stellenprozente) Stationäre Behandlung Eintritte: 128, aufgenommene Patienten: 82 Anzahl Pflegetage: Durchschnittliche Auslastung: 93% Durchschnittliche Liegedauer: 116,9 Tage Ambulante Behandlung Anzahl Behandlungen: Durchschnittl. Anzahl Methadon-Pat.: 61 Erarbeitete Akzeptanz Seit mehr als zwei Jahren sind wir im Herzen von Pfäffikon ZH zu Hause. Die anfängliche Skepsis bei Bevölkerung und Behörden hat besonders im vergangenen Jahr verhaltenem bis erklärtem Wohlwollen Platz gemacht. Innerhalb des Hauses ist der notwendige Tagesrhythmus wie das Ticken einer Uhr: eine gelebte Wirklichkeit. Ausserhalb des Gebäudes werden wir kaum wahrgenommen, was für uns wichtig und gut ist. Es gibt ab und zu kleinere Zwischenfälle, welche wir sofort klären und wowir wenn nötig eingreifen. Zwei tägliche Patrouillengänge werden von unseren Mitarbeitenden durchgeführt. Für die Kosten dieser Kontrollen abends zwischen 19 Uhr und 1 Uhr, die eine Sicherheitsfirma für uns durchführt, kommen wir gerne auf. Wir sind weiterhin bestrebt, unserer Gastgemeinde dasselbe Sicherheitsgefühl zu geben, das sie vor unserer Ankunft hatte, oder es sogar zu erhöhen. Es ist schön zu erleben, wie wir (die «Randständigen») im Zentrum des Dorfes so gut aufgenommen wurden. Immer wieder erhalten wir unerwartete Komplimente («Unsere Befürchtungen sind gar nicht eingetroffen»), kleinere und grössere Sachspenden (Kleider, Lebensmittel etc.) oder Bares (z.b. Geld für die Benützung unserer Toiletten). Es sind dies alles Zeichen von Akzeptanz und Wohlwollen der Bevölkerung, und dafür sind wir im Namen des ganzen Ur-Dörfli sehr dankbar. Treue Mitarbeitende Unsere Mitarbeitenden verdienen grosse Anerkennung. Tatsache ist, dass sie eine sehr anspruchsvolle und kräfteraubende Arbeit verrichten. Und dies über mehrere Jahre. Gegenwärtig sind Ur-Dörfli-Mitarbeitenden während fast sieben Jahren für diese Einrichtung tätig. Die Hälfte des Teams gehört dem Nacht- und Wochenendteam an. Es deckt 75 % der Stunden des Jahres ab und ermöglicht einen 24-Stunden-Betrieb. Das Sozialarbeits- und das Arbeitsgruppenleiterteam ermöglichen einen Tagesrhythmus und eine ständige Auseinandersetzung mit dem Alltag und dessen Ansprüchen an unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Unser Hauptziel, die Schadensminderung bzw. die gesundheitliche und soziale Stabilisierung unserer Betreuten, haben wir erreicht. Es steht auch für 2012 an oberster Stelle. Die angestrebte Belegung von 80 % haben wir dieses Jahr mit einer 77 %-igen Auslastung knapp verfehlt. Die Budgetvorgabe haben wir eingehalten. Nun bleibt uns das gleiche Ziel für das laufende Jahr. George Angehrn, Betriebsleiter Ur-Dörfli Ur-Dörfli 2011 Belegungstage: 8 197( 25 % Frauen, 75 % Männer) Auslastung: 77 % Eintritte: 23 Austritte: 21, davon 38 % «erfolgreich» d.h. betreutes Wohnen, selbständiges Wohnen, Entzug als Anschlusslösung Betriebsbesichtigungen: 52 Beschäftigungstage für auswärtige Klienten:

8 Den Alltag trainieren mit Therapieteilnehmenden Beraten und vernetzen von Notleidenden Therapie- und Rehazentrum Sunedörfli/Aussenwohngruppen (AWG) Professionell betreut finden Menschen durch einen stationären Therapie-Aufenthalt im Sunedörfli einen Weg aus Sucht und Abhängigkeit zurück in den Alltag. Eine mögliche Station auf dem Weg der Rehabilitation ist ein anschliessender Aufenthalt in einer der beiden Aussenwohngruppen. (vl.) Anne Doering, stv. Betriebsleiterin Sunedörfli Marco Anselmi, Betriebsleiter Sunedörfli Cornelia Muther, Betriebsleiterin AWG Diakonische Dienste Die Diakonischen Dienste bieten Menschen Beratung, Gemeinschaft, Nahrung, Kleidung und Wohnraum. Sie sorgen für Vernetzung von Seelsorge und Sozialdiakonie innerhalb der SWS. (vl.) Bettina Geuer, Leiterin Etienne Conod, Sozialarbeiter Ewald Rieser, Pfr. Dr., Seelsorger Katharina Zimmermann, Pfrn., Seelsorgerin Es gibt einen Punkt im Leben, an dem man aufstehen und sagen muss: Ja, genau das will und muss ich tun nicht mehr Knecht, sondern Herr meiner Selbst zu sein. Dabei begleiten wir im Sunedörfli ehemalige Suchtmittelabhängige zurück in die Gesellschaft. Die Armut, Ausgrenzung und Hoffnungslosigkeit werden bei den Menschen, die uns aufsuchen, immer spürbarer. Damit wachsen die Anforderungen an unser diakonisches Handeln. Wechsel in der Leitung Die langjährige Leitung, Roger Muther (Betrieb) und Francine Buchwalder (Stellvertretung), verliess uns Mitte Jahr. In den ersten neun Monaten hatten wir eine historisch tiefe Auslastung mit nur fünf Bewohnenden. Klienten, Zuweiser und Kostenträger stellten vermehrt den Anspruch an individualisierte Therapien. Die Justiz, eine der wichtigsten Zuweiserinnen, forderte Anpassungen im Therapieablauf. Mitte Jahr übernahm Anne Doe ring die Therapieleitung. Davor betreute sie als Bezugsperson unsere Therapieteilnehmenden. Am 1. August trat ich in Roger Muthers Fussstapfen. Ich bin ausgebildeter Betriebswirtschafter und Heimleiter. Vor meinem Eintritt ins Sunedörfli leitete ich verschiedene Alterszentren und war als Unternehmensberater und Informatiker tätig. Verbesserung in der Auslastung Die Auslastung verbesserte sich ab Oktober. Ende Jahr wohnten elf Klienten bei uns. Eine Vollbelegung rückte in greifbare Nähe. Um wieder mehr Klienten zu haben, forcierten wir auch innerhalb der Stiftung die Vernetzung. Dies, aber auch der kalte Winter führten wieder zu guten Belegungs- und Bewerberzahlen. Interesse von Sozialämtern Um in der Aussenwohngruppe (AWG) eine konstante Auslastung zu erreichen, suchten wir vermehrt den Kontakt zu Sozialämtern. Mit Erfolg: Klienten wurden uns nun auch von dort überwiesen. Die ambulante Wohnbegleitung (AWB), im 2010 ins Leben gerufen, wurde von den Sozialämtern der Region zunehmend nachgefragt. Damit sprangen wir in eine Lücke, welche die umliegenden Gemeinden nur unvollständig abdecken. Steigerung der Effizienz In der zweiten Jahreshälfte 2011 begannen wir mit der Evaluation einer Fallführungssoftware. Der Informationsfluss soll damit zuverlässiger und aktueller, die Terminplanung übersichtlicher und effektiver, die Dokumentation rationeller und sicherer werden wird das Therapiekonzept angepasst. Die Bedürfnisse der Zuweiser und Kostenträger werden stärker berücksichtigt. Ziel ist es, den Therapieprozess individualisierter, transparenter und schlanker zu gestalten. Marco Anselmi, Betriebsleiter Sunedörfli Sunedörfli 2011 Bewohnertage: Bettenauslastung: 62.0% Therapieteilnehmende: 24 (19 m, 5 w) Eintritte: 15, Austritte: 18 Stellen: 1340 % Aussenwohngruppe (AWG) Bewohnertage: Bettenauslastung: 40.41% AWG-Bewohner/-innen: 9 (8 m, 1 w) Eintritte: 8, Austritte: 10 Stellen: 120 % Ambulante Wohnbegleitung (ABW) Begleitete Personen: 5 Gespräche: 119 Stellen: in AWG enthalten Beratungsstelle Hohlstrasse Die Diakonischen Dienste erlebten nach jahrelanger Konstanz im Team einen Wechsel. Unsere langjährige Mitarbeiterin Heidi Steger hatte auf Ende Juni gekündigt. Für sie stellten wir Katharina Zimmermann Zingg auf Oktober 2011 zu 50 % an. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Spital Sune- Egge. Während der dreimonatigen Vakanz übernahm unser Seelsorger Ewald Rieser die vielfältigen seelsorgerlichen Aufgaben. Die sozialarbeiterische Beratung an der Hohlstrasse wurde rege genutzt. Es kamen Menschen mit sozialen, psychischen und physischen Problemen zu uns. Sie erhielten fachlich wie menschlich kompetente Abklärungen. Eine gute Vernetzung und Triagierung der Ratsuchenden waren dabei unerlässlich. Ausbildung von Freiwilligen Bei den Diakonischen Diensten laufen die Fäden zur Rekrutierung und Koordinierung der Freiwilligen der SWS zusammen. Auch im vergangenen Jahr konnten engagierte Personen für den Sune-Egge und das Kleiderlädeli in Zürich-Seebach gefunden werden. An regelmässigen Teamsitzungen erhielten die Freiwilligen Beratung und Weiterbildung sowie am Schluss des Jahres eine wohlverdiente Anerkennung ihrer Arbeit. Übergangswohnungen Wetzikon Auch bei den Übergangswohnungen Blaketen in Wetzikon gab es im Februar einen Wechsel in der Verantwortung. Für 2011 hatten wir uns für die Übergangswohnungen in Wetzikon eine Stabilisierung der Mieterschaft als Ziel gesetzt. Dies konnte durch die verstärkte sozialarbeiterische Begleitung und Vernetzung mit verschiedensten Behörden erreicht werden. Unser Ziel war eine 80 %-Belegung in diesem Jahr; dies wurde im Grossen und Ganzen erreicht. Bei der Suche nach neuem Wohnraum für unsere Mieterschaft, mit ihrem nicht immer einfachen Hintergrund und allenfalls offenen Betreibungen sind wir häufig an unsere Grenzen gestossen. Ausblick Für 2012 planen wir eine Ergänzung unseres Seelsorgeteams durch einen zusätzlichen Seelsorger, da die heutigen Aufgaben mit dem bisherigen Personalbestand nicht mehr zufriedenstellend abzudecken sind. Die Übergangswohnungen Blaketen werden im Herbst 2012 aufgelöst, da es sich um Abbruchliegenschaften handelt. Bettina Geuer, Leiterin Diakonische Dienste Diakonische Dienste und Blaketen 2011 Seelsorgende: 2 (9 Mt. 150 Stellenproz., 3 Mt. 100 Stellenproz.) Sozialarbeitende Diakonische Dienste: 2 (10 Mt. 130 Stellenproz., 2 Mt. 50 Stellenproz.) Sozialarbeitende Blaketen: 2 (120 Stellenproz.) Freiwillige Sune-Egge: 12 (850 geleistete Std. ) Freiwillige Kleiderlädeli: 10 (800 geleistete Std. ) Übergangswohnungen: 16 Seelsorgegespräche: Sozialberatungen: 857 Bewohner/-innen: 45 (18 M, 12 F, 15 K) 14 15

9 Leben auf der Gasse, übernachten im Pfuusbus Vom Platzspitz via Hindelbank ins Ur-Dörfli Der Pfuusbus ist nicht chic. Aber unentbehrlich. In ihm finden Menschen Wärme und auf richtige Anteilnahme. Menschen, die gezeichnet sind von Drogen, Alkohol, Einsamkeit und Kälte. Es ist alles andere als einfach. Nach vielen Tiefschlägen und einer Drogen karriere einen Neuanfang zu wagen. Das Ur-Dörfli in Pfäffikon bietet professionelle Unterstützung. Harte Schicksalsschläge Das harte Leben auf der Gasse, ohne Familie und soziales Netz, hinterlässt in den Seelen der Betroffenen tiefe Spuren. Etwa bei Stefan*. Der 39-Jährige war Chemielaborant, verlor die Stelle, und gleichzeitig verliess ihn seine Freundin. «Das war hart. Ich versuche wieder aufzustehen», sagt er leise, «aber es ist verdammt schwierig.» Wie es mit ihm weitergeht, weiss er nicht. Darum ist er froh, dass er im Pfuusbus nicht nur kostenlos übernachten kann, sondern auch Rat bekommt. So wie viele, die im Verlauf des Abends eintreffen. Sie werden namentlich erfasst und nach ihrer Befindlichkeit befragt. Je nachdem, «Wo soll ich denn sonst hin? Mich hält doch niemand aus.» nehmen die Helferinnen am anderen Morgen mit Ämtern, Ärzten, Vermietern oder Beratungsstellen Kontakt auf. «Wir wollen, dass die Leute so rasch wie möglich aus ihrer Misere heraus- und im Leben weiterkommen», erklärt Nicole. Darum werde die Beratung gross geschrieben. Als Betroffener im Pfuusbus zu landen, dürfe nur die letzte Möglichkeit sein. Dass eine gute Ausbildung nicht vor dem sozialen Fall schützt, weiss auch Ronny*. Der 24-Jährige ist gelernter Koch. Nach der Scheidung seiner Eltern lebte er bei seinem Vater und arbeitete Teilzeit in einer Kantine. Seine Mutter zog ins Ausland. Wegen Sparmassnahmen verlor Ronny vor zwei Jahren seine Stelle. Kurz darauf warf ihn sein Vater aus der Wohnung. «Ich wusste nicht, wie mir geschah, und ging in meiner Verzweiflung zur Polizei», erzählt Ronny. «Dort waren die Beamten sehr freundlich zu mir. Sie empfahlen mir als Notunterkunft und Beratungsstelle den Pfuusbus und fuhren mich mit einem Polizeiwagen sogar hin.» Dank der beherzten und kompetenten Beratung im Bus fand Ronny bald einen neuen Job und ein Zimmer. Heute arbeitet er wieder als Koch und macht auf dem zweiten Bildungsweg die Matur. Zwischenstation Pfuusbus Die einen sagen einfach «Merci». Andere bieten ihre Hilfe an, wenn es ans Aufräumen oder Abwaschen geht. Sie geben das, was sie haben: Ehrliche Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft. Und ab und zu etwas, das sie selbst gefertigt haben. Wie etwa Desiree*, die Künstlerin, die an einem Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) leidet und deswegen keine ihrer angefangenen Ausbildungen im Kunstbereich beendet hat. Und die auch keine Stelle findet, in die sie mit ihrer originellen aber unsteten Art passen würde. Sie steht an diesem verregneten Winterabend plötzlich im Pfuusbus, schenkt dem Team einige ihrer Zeichnungen, darunter beachtliche Werke. Obschon es im Bus und im Vorzelt angenehm warm ist, zieht Desiree Mantel und Wollmütze nicht aus. Sie ist rastlos, eine Reisende. Sie verschwindet nach einer halben Stunde so unvermittelt, wie sie gekommen ist. * Namen geändert Schwierige Ausgangslage Jennifer* liebt das Leben. Trotz allem. Geboren und aufgewachsen ist die heute 45-Jährige in London. Ihren Vater, einen Araber, hat sie nie kennen gelernt. Die Mutter, eine Spanierin, kam mit ihr nicht zurecht. Mit 10 Jahren gelangte Jennifer zu Pflegeeltern in die Schweiz. In der Schule kam sie leidlich zurecht und schloss später eine Lehre als Detailhandelsfachfrau erfolgreich ab. Menschliche Wärme aber bekam das entwurzelte Einzelkind nicht genug. Jennifer stürzte in die Drogen ab. Während zehn Jahren war sie heroinsüchtig, später lösten andere Drogen das Heroin ab. Ein Lichtblick in ihrer düsteren Welt bedeutete die erste Begegnung mit Pfarrer Ernst Sieber. Das war Ende der 80er-Jahre am Platzspitz. Eines Abends seien sie und andere Süchtige um ein Feuer gesessen, als der Pfarrer gekommen sei und sich mit ihnen unterhalten habe, erzählt sie. «Jene Begegnung hat mich gerettet», ist Jennifer heute überzeugt. Allerdings brachte sie nicht die ersehnte Wende. Immer wieder gab es in der Folge neben lichten Mometen auch dunkle Phasen. Der jüngste Absturz brachte sie 2008 gar ins Frauengefängnis Hindelbank. «Die Zeit im Gefängnis war hart», bilanziert sie, «aber sie hat mich geläutert. Ich habe viel nachgedacht und glaube erkannt zu haben, wo es mit mir langgehen soll.» Ihre Biographie hat sie gelehrt, vorsichtig zu sein mit Prognosen. Stabilisierendes Ur-Dörfli Im Oktober 2010 wurde Jennifer aus der Haft entlassen. Auf Bewährung für ein Jahr, das sie nun im Ur-Dörfli verbringt. «Für mich war klar, dass ich die Bewährungszeit hier verbringen will», sagt sie ohne zu zögern. Das Dörfli kenne sie von früher, hier finde sie zu sich selbst und sie bekomme die nötige Unterstützung, um sich auf ein eigenverantwortliches Leben «Auf der Gasse war ich ein Niemand. Hier habe ich wieder Selbstwertgefühl bekommen.» vorzubereiten. «Die Betreuer machen ihre Sache gut», findet sie. Der cleveren Frau, die ihre Freizeit am liebsten draussen in der Natur verbringt, ist bewusst, dass die gute Betreuung angesichts von so unterschiedlichen Bewohnern nicht einfach ist. Während die einen daran sind, ihre Drogenabhängigkeit zu überwinden, stecken andere noch tief im «Sumpf». Kaum ein Tag vergeht, ohne dass es im Haus zu bisweilen heftigen Konflikten kommt. Jennifer versucht, sich dabei herauszuhalten und sich auf ihre Zukunft zu konzentrieren. Sie hat ein ein klares Ziel vor Augen. Allein würde sie es aber kaum schaffen. Dank der professionellen Hilfe im Ur-Dörfli ist ihre Zuversicht jedoch begründet. * Name geändert Walter von Arburg, Kommunikationsbeauftragter 16 17

10 Informieren und sensibilisieren über Nöte in unserer Gesellschaft Im Hintergrund arbeiten für den Dienst an der Front Fundraising und Kommunikation Elena Philipp ist seit 1995 für die SWS tätig. Als Assistentin der Gesamtleitung dokumentiert, koordiniert und organisiert sie. Horst Peter Bührer ist seit Mai 2010 für die Mittelbeschaffung, die Betreuung von Spendenden sowie für die Marketingmassnahmen zuständig. Seit Mai 2011 ist Walter von Arburg Kommunikationsbe auftragter und verantwortlich für die interne und externe Kommunikation. (vl.) Walter von Arburg Elena Philipp Horst Peter Bührer Administration Fünf Personen erbringen die Dienstleistungen dieser Abteilung: (vl.) Ursula Vollenweider, Finanzbuchhaltung und Buchhaltung Verein Pfuusbus Daniel Stieger, Betriebsbuchhaltung Marianne Mathyer, Personalwesen Alexander Hohl, Koordinator Rechnungswesen Ursula Hangartner, Empfang/Zentrale Im Kommunikationsteam sorgen wir dafür, dass Geschäftsleitung und Mitarbeitende die nötigen Mittel zur Verfügung haben, um die sich ihnen stellenden Aufgaben rasch und effizient zu bewältigen. Die Administration ist eine fünfköpfige Dienstleistungsabteilung mit vielseitigen Arbeitsgebieten wie Empfang, Telefondienst, Finanzen, Rechnungswesen, Personalwesen, Spender- und Adressverwaltung und vieles mehr. Kommunikation In der Kommunikation wurde im vergangenen Jahr Wert gelegt auf möglichst viele persönliche Kontakte zu Betroffenen, Medienschaffenden, Leserinnen und Lesern, Behörden sowie Mitarbeitenden. Dieses Bestreben schlug sich unter anderem in über 180 Anfragen Medienschaffender nieder sowie zahlreichen Reportagen über SWS-Einrichtungen, die als Publi reportagen in Zeitungen und Zeitschriften platziert wurden. Mit 27 Medienmitteilungen informierten wir Medien aktiv über Neuerungen innerhalb der SWS sowie über interne Ereignisse von öffentlichem Interesse. Vier Sieber Ziitige orientierten Gönner und Spenderinnen über unsere Arbeit. Hinzu kam die Neuauflage der Broschüren über unsere Einrichtungen und Angebote. Mit der Reaktivierung des monatlichen Informationsbriefs, den alle Mitarbeitenden erhalten, wurde die interne Kommunikation verbessert. Fundraising Im Jahr 2011 sind dank unserer Freunde und Gönner 8.5 Mio. CHF gespendet worden. Dafür sind wir sehr dankbar. Der Spendenanteil der Gesamteinnamen von 17.9 Mio. CHF betrug 47 % und damit fast die Hälfte der Gesamteinnahmen. Einige fragen sich, ob wir zu viel Geld für Mittelbeschaffung und Administration aufwenden. Ein Gönner bringt es so zum Ausdruck: «Bei fast allen Hilfswerken läuft irgendwann der Verwaltungsaufwand aus dem Ruder und so bleibt dem eigentlichen Zweck viel Geld vorenthalten.» Ein Gönnerin möchte, dass man ihr Geld wirklich nur zur Hilfe einsetzt und nicht für Porto, Briefpapier etc. Wir können Sie beruhigen: 2011 standen rund 87 % der Spenden für die Bedürftigen bereit. Zudem ist wichtig zu wissen, dass wenn wir einen Franken in die Mittelbeschaffung investieren, 11 Franken zurückfliessen. Kommunikationsteam Kommunikation 2011 Medienkontakte: 183 Publikationen (Erwähnung SWS): 381 Fundraising 2011 Gönner/-innen: Empfang und Telefondienst Neben den Kernaufgaben des Kundenempfangs und der Bedienung der Telefonzentrale sorgt dieser Bereich für die reibungslose Verwaltung der Spenderund Adressdaten, die Bearbeitung der Retouren, die Spendenverdankungen sowie organisatorische Arbeiten. Generell war ein merklicher quantitativer Anstieg spürbar, vor allem im Bereich der Adressen bearbeitung. Rechnungswesen Die Führung der Finanzbuchhaltung mit ihren Nebenbüchern muss laufend den aktuellen internen und externen Anforderungen entsprechen und wo nötig angepasst werden. Durch die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen im Gesundheitswesen und der Einführung des schweizweit neuen Vergütungssystems basierend auf Fallkostenpauschalen wurde ein Ausbau der finanziellen Berichterstattung unumgänglich. Dies beinhaltet vor allem die Weiterentwicklung der Kostenträgerrechnung des Fachspitals Sune-Egge samt den EDV-technischen Anpassungen. Weiter wurde im Bereich der Kostenrechnung und der Leistungserfassung (REKOLE) eine Zertifizierung durchgeführt, welche im Jahr 2012 abgeschlossen wird. Gassentierarzt Die neu entstandene Zusammenarbeit des Projekts Gassentierarzt mit einer Tierschutzorganisation führte zudem zu einem erhöhten Buchführungs- und Kontrollaufwand. bediendi.ch Ein weiteres in der Administration angesiedeltes neues Aufgabengebiet ist das zusammen mit der Sozialunternehmung Meilestei entwickelte nicht gewinnorientierte Projekt «bediendi.ch». Ziel ist, einen Teil der grosszügig erhaltenen Sachspenden (Geschirr, Kleider, Mobiliar ) einzulagern und ausgewählten Partnern zeit- und bedarfsgerecht für notleidende Menschen zur Verfügung zu stellen. Personaladministration Der Personalbestand blieb gegenüber Vorjahr stabil. Insgesamt arbeiten 158 Mitarbeitende bei den SWS, was rund 119 Vollzeitstellen entspricht. Ab 2012 sind die Mitarbeitenden der SWS neu bei der Pensionskasse Nest versichert. Alexander Hohl, Koordinator Rechnungswesen Administration 2011 Buchungen: Kreditorenrechnungen: Debitorenrechnungen: Lohnzahlungen:

11 Unsere Mitarbeitenden engagieren sich für Benachteiligte In der konkreten, handfesten Hilfe für Menschen in Not liegt das unver wechselbare Profil der SWS begründet. Es wird durch über 160 motivierte und fachlich qualifizierte Mitarbeitende im Rahmen von knapp 120 Vollzeitstellen erbracht. STIFTUNGSLEITUNG UND STAB, ZÜRICH, HOHLSTRASSE Martin Fischer, Gesamtleiter, bis Christoph Zingg, Gesamtleiter Joachim Focking, stv. Gesamtleiter / Leiter Zentrale Dienste Horst Peter Bührer, Fundraisingbeauftragter Elena Philipp, Assistentin Gesamtleitung Walter von Arburg, Kommunikationsbeauftragter, ab Hansjürg Mark Wiedmer, Kommunikationsbeauftragter, bis ADMINISTRATION, ZÜRICH, HOHLSTRASSE Alexander Hohl, Koordinator Rechnungswesen Marianne Mathyer, Leiterin Personaladministration Ursula Hangartner, Rezeptionistin, Rechnungswesen Robert Razny, Chauffeur/Allrounder, Rechnungswesen Daniel Stieger, Buchhalter, Rechnungswesen Ursula Vollenweider, Verwaltungsassistentin, Rechnungswesen DIAKONISCHE DIENSTE, ZÜRICH, HOHLSTRASSE Bettina Geuer, Leiterin Diakonische Dienste Etienne Conod, Sozialarbeiter Heidi Steger, Seelsorgerin, bis Ewald Rieser, Seelsorger Katharina Zimmermann, Seelsorgerin, ab ÜBERGANGSWOHNUNGEN BLAKETEN, WETZIKON Stefan Altmann, Sozialarbeiter FH Simone Preiswerk, Sozialarbeiterin, bis Muriel Stäuble, Sozialarbeiterin FH Auffangeinrichtung BROT-EGGE, ZÜRICH,SEEBACH Andreas Käser, Leiter Brot-Egge Daniela Banzer, Co-Leiterin Pfuusbus Florent Le Roux, Praktikant, ab Robby Schwerd, Praktikant Beverly Sieber, Raumpflegerin Christian Sieber, Betreuungsassistent Jethro Sieber, Bürohilfe Nicole Stehli, Betreuungsassistentin Andrea Yannakopoulos, Assistentin Diakonie FACHSPITAL SUNE-EGGE, ZÜRICH, KONRADSTRASSE Christoph Kassel, Leiter Spital, Verwaltung Robert Zink, Dr. med., leitender Arzt Rainer Maria Gschwilm, Dr. med., Psychiater, Ambulatorium Sabina Wendt, Dr. med. Assistenzärztin Martin Wider, Pflegedienstleitung, bis Ed Ewalts, Pflegedienstleitung, ab Sven Abeln, Portier, Verwaltung, bis Nadine Agous, Köchin Karin Ammann, medizinische Praxisassistentin, Ambulatorium Albert Bamert, Pflegehilfe, bis Andreas Bihn, Pflegefachmann HF Severin Blum, Pflegefachmann HF Mirco Bortolin, Fachangestellter Gesundheit, bis Karin Büchi-Amacker, Pflegefachfrau HF Biljana Bürgi, Pflegehilfe Pia Buob, Pflegefachfrau HF, ab Corina Camenisch, medizinische Praxisassistentin, Ambulatorium Francesca Crea, Mitarbeiterin Loge Isabella Degasper, Mitarbeiterin Hauswirtschaft/Reinigung Vincent Delba, Pflegefachmann HF Peter Engel, Mitarbeiter Hausdienst Doris Fischer, Pflegefachfrau HF, bis Andrea Fröhlich, Fachangestellte Gesundheit Claudia Gemperle, Verwaltungsassistentin Josiane Grandjean-Gygax, medizinische Praxisassistentin, Ambulatorium Beatrice Hablützel, Pflegefachfrau HF Damian Hedinger, Portier Marina Hug, Pflegeassistentin Tobias Hunziker, Portier Angela Hunziker, Pflegefachfrau HF Lisa Jörg, Pflegehilfe, bis Alexander Kaseder, Koch Michael Kobi, Pflegefachmann HF, ab Ginny Koblet, Pflegefachfrau HF Sandro Kölla, Hilfskoch, ab Erika Kölla, Pflegeassistentin Carola Leu-Fricker, Pflegefachfrau HF Doris Martinez, Pflegefachfrau HF Jana Matejka, Maltherapeutin Janine Mauroux, Pflegefachfrau HF, bis Loris Mazzocco, Portier Susy M Bengue, Sozialarbeiterin Rita-Maria Meyer, Physiotherapeutin Aline Münzenmayer, Fachangestellte Gesundheit, bis Regula Pachlatko, Stationsleitung Jan Peter, Pflegefachmann HF Jemima Pfister, Pflegefachfrau HF Mario Röthlisberger, Pflegefachmann HF Ruth Rüegger, Pflegefachfrau HF Funda Sari, Pflegefachfrau HF, 03. bis Gottlieb Schärer, Leiter Technischer Dienst Veronika Schilling, Pflegefachfrau HF, bis Tanja Schliffke-Fix, Sozialarbeiterin Philipp Schmidt, Pflegefachmann HF, ab Christian Schneider, Leiter Küche Mariangela Schnyder, Pflegehilfe Madeleine Schwengeler, Pflegefachfrau HF, ab Doris Seidler, Pflegefachfrau HF Nicole Sigg, Sozialarbeiterin Raveendran Sinniah, Küchenhilfe Nicole Städeli, medizinische Praxisassistentin, Ambulatorium Kurt Stamm, Pflegefachmann HF Axel Stammermann, Pflegefachmann HF Esther Trottmann, Pflegefachfrau HF, bis Marc Ulrich, Pflegehilfe, ab Massimo Villani, Leiter Hauswirtschaft/Reinigung Renata Waldvogel, Mitarbeiterin Hauswirtschaft/Reinigung Gaby Wertli, Stationsleitung Madeleine Wyss, Pflegefachfrau HF, bis AUSSENSTATION SUNE-EGGE, WETZIKON Dietrich Jörg, Pflegefachmann HF Martina Bächle, Fachangestellte Gesundheit Daniela Bachmann, Betreuerin Remo Bally, Pflegefachmann HF., 09. bis Samantha Bieri, Pflegefachfrau HF. 06. bis Sandra Bleuer, Pflegehilfe Lisa Buckmann, Pflegefachfrau HF, bis Lydie Collet, Pflegehilfe Claudia Geiss, Pflegefachfrau HF, bis Klaus Mehr, Pflegefachmann HF, bis Patricia Messmer, Pflegefachfrau HF, bis Dorino Ressiga, Pflegeassistent Monika Sieber, Fachangestellte Gesundheit Martina Staub, Pflegefachfrau HF, ab Doris Tomasoni, Pflegeassistentin Katharina Trautweiler, Pflegefachfrau HF Lukas von Allmen Fachmann Betreuung EFZ Alexander Wunderli, Pflegefachmann HF, ab Jürgen Zielke, Pflegefachmann HF, ab

12 Unterstützt unsere Arbeit ideell und finanziell Patronatskomitee (vl.) Oben: Helen Gucker-Vontobel, Ernst Danner, Heiner Studer, Jill Allemang, Viktor Schlumpf Mitte: Heinz Rüegger, Peter Schäppi, Christoph Sigrist, Paul Wellauer, Carole Schmied-Syz Unten: Marlies Zaugg-Brüllmann, Hans Hoffmann, Theres Weber-Gachnang, Gerhard Fischer, Esther Girsberger ANLAUFsTELLE SUNESTUBE, ZÜRICH, MILITÄRSTRASSE Roy Gerber, Betriebsleiter Sunestube Darja Baranova, stv. Betriebsleiterin Sunestube, ab Daniela Baumgartner, Betreuerin, bis Tirza Bosshardt, Betreuerin, ab Michel André Bresson, Aushilfe Sunestube Andreas Hediger, Betreuer, bis Laura Kenning, Betreuerin Björn Klingenberg, bis Michael Dennis Kramer, Betreuer Thomas Lampart, Betreuer, bis Martin Pàlvalvy, Betreuer Ricarda Rietberger, Diakonin, aufsuchende Gassenarbeit Katja Schlaefli, Betreuerin, bis Mirjam Spring, Projekt Gassentierarzt Beatrice Staub, Sozialpädagogin REHABILITATIONSZENTRUM SUNEDÖRFLI, HIRZEL Roger Muther, Betriebsleiter, bis Marco Anselmi, Betriebsleiter, ab Francine Buchwalder, stv. Betriebsleiter, bis Anne Doering, stv. Betriebsleiterin, ab Claude Allaz, Betreuer, bis Joachim Reinhold Alle, Sozialpädagoge Christoph Bodmer, Nachtwache, ab Ralph Bräker, Nachtwache Andrea Brumann, Betreuerin Sybille Furrer, Nachtwache, ab Peter-Detlev Grunwald-Ockel, Sozialarbeiter Ruedi Kägi, Lehrer Susanna Monika Kell, Nachtwache Fabian Leisi, Betreuer, ab Madeleine Moser, Nachtwache Rico Müller, Arbeitsagoge Jörg Scharein, Aushilfe, ab Peter Scheuermann, Betreuer, bis Nikolaus Tscholl, Nachtwache, bis Felix Vollenweider, Arbeitsagoge Florian Weber, Betreuer, 03. bis Claudia Wiestner, Arbeitsagogin Hedwig Winet Reichmuth, Arbeitsagogin Björn Wyss, Arbeitsagoge AUSSENWOHNGRUPPE sunedörfli, HORGEN Cornelia Muther, Pflegefachfrau HF, Bereichsleiterin Barbara Catellino-Schelker, Betreuerin, bis Mauro Deganello, Betreuer, ab Susanne Müggler, Betreuerin, ab Angelika Weber, Pädagogin, bis SuchthilfeEINRICHTUNG UR-DÖRFLI, PFÄFFIKON ZH George Angehrn, Betriebsleiter Davorin Horvat, stv. Betriebsleiter Robert Bischof, Nachtwache Erica Bussot, Arbeitsagogin Monika Christen, Nacht- und Wochenendbetreuerin Franz Feusi, Arbeitsagoge Rocky Gwada, Nacht- und Wochenendbetreuer Hossein Mehdad Houschjari, Nacht- und Wochenendbetreuer Andreas Jäggi, Arbeitsagoge Patrick Jampen, Sozialarbeiter Tim Karagülle, Betreuer Judith Küttel, Arbeitsagogin Susanne Niederberger, Nacht- und Wochenendbetreuerin, ab Robert Savini, Arbeitsagoge Johanna Louise Schmeitz, Sozialpädagogin, bis Elvira Schmidiger, Nacht- und Wochenendbetreuerin Sabrina Sinn, Praktikantin, 02. bis Daniela Sprecher, Praktikantin, bis Serge Studler, Nacht- und Wochenendbetreuer Sonja Tena-Aemisegger, Sozialarbeiterin Jana Tobler-Vanatko, Betreuerin Alfred Wittwer, Nacht- und Wochenendbetreuer Aufgabe des Patronatskomitees ist die ideelle Unterstützung der SWS. Die Mitglieder treffen sich mindestens einmal jährlich und nehmen gegenüber dem Stiftungsrat eine be ratende Funktion wahr. Co-Präsidium Ernst Danner, lic. iur., Zürich Jurist Helen Gucker-Vontobel, Meilen Ehem. Kirchenrätin und ehem. Ratsmitglied Schweizerischer Evang. Kirchenbund Patronatskomitee Jill Allemang, Zürich Managing Director Gerhard Fischer, Bäretswil alt Kantonsratspräsident Dr. Esther Girsberger, Zürich Ehem. Chefredaktorin Tagesanzeiger, Publizistin und Dozentin Hans Hofmann, Horgen alt Ständerat SVP Dr. Heinz Rüegger, Zürich Leiter Theologie und Ethik, Diakoniewerk Neumünster Dr. Peter Schäppi, Wädenswil Jurist Dr. Viktor Schlumpf, Zürich Ehem. Chefredaktor Tagesanzeiger und alt Informationschef EJPD Dr. Carole Schmied-Syz, Erlenbach Vizepräsidentin einer Privatbank Dr. Christoph Sigrist, Zürich ehem. Präsident Diakonieverband Schweiz, Pfarrer am Grossmünster Heiner Studer, Wettingen Präsident der EVP Schweiz Theres Weber-Gachnang, Uetikon am See Teilzeitarbeit in medizinischem Beruf, Kantonsrätin SVP Paul Wellauer, Bischofszell Pfarrer, alt SR-Präsident SWS Marlies Zaugg-Brüllmann, Richterswil ehem. Kantonsrätin FDP 22 23

13 Kooperationen ergänzen unsere Angebote Unsere Angebote führen vom Nieder- zum Hochschwelligen Publikationen zu unseren Institutionen 2011 neu erstellt, gratis zu bestellen unter handeln Übersichtsbroschüre vermitteln Anlaufstelle Sunestube begegnen Auffangeinrichtung Brotegge schützen Noteinrichtung für obdachlose Jugendliche, Nemo pflegen Fachspital Sune-Egge betreuen Suchthilfeeinrichtung Ur-Dörfli eingliedern Rehabilitationszentrum Sunedörfli trainieren Aussenwohngruppe Sunedörfli begleiten Ambulante Wohnbegleitung Absturz in Drogen und Obdachlosigkeit Der steile Weg zurück ins Leben Gassenarbeit Sunestube Brot-Egge Diakon. Dienste Nemo Pfuusbus * auffangen stabilisieren reintegrieren Sune-Egge Brotstube * Brothuuse ** Ur-Dörfli Sunedörfli Aussenwohngruppe Ambulante Wohnbegleitung SWS-Angebotskette Die verschiedenen Einrichtungen von nieder- bis hochschwellig durch Spenden finanziert durch Kostenträger finanziert *** * in Zusammenarbeit mit dem «Verein Pfuusbus» ** Bau vollständig über Spenden finanziert *** Krankenkassen, Stadt, Kanton etc. Unsere Vision ist, dass sozial benachteiligte Menschen wie Suchtkranke, psychisch und physisch Leidende, Heimatlose und Mittellose die SWS kennen und sich an sie wenden. Wir bieten ihnen wo nötig mit Partnerorganisationen für ihre jeweilige Situation entsprechend seelsorgerliche, soziale, medizinische und materielle Hilfe an. Wir bieten Suchtkranken, Obdachlosen, Heimatlosen, Mittellosen sowie psychisch und physisch Leidenden ganzheitliche seelsorgerliche, soziale, medizinische und materielle Hilfe an. Von der Gasse bis zur Wiedereingliederung Um ihre Angebotspalette zu optimieren, streben die Sozialwerke Pfarrer Sieber gezielt Kooperationen mit Partnern an. Diese sollen Lücken schliessen helfen und die Angebote wo nötig ergänzen. Dabei reichen diese von der niederschwelligen Gassenarbeit bis zur Reintegration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt. Theoretisch ermöglicht es Betroffenen, ihren Weg von der Gasse bis zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft von Fachleuten begleitet in SWS-Einrichtungen zu machen. Die Angebote verbessern Die SWS-Angebotskette ist auf einem guten Niveau. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass es immer wieder Lücken gibt und einzelne Angebote durch Ergänzung deutlich mehr Wirkung erzielen könnten. Der Stiftungsrat hat die Angebotskette im vergangenen Jahr deshalb einer genauen Prüfung unterzogen und beschlossen, sie bei Bedarf mit Kooperationen zu stärken. Gassentierarzt Eine solche Kooperation betrifft das Projekt Gassentierarzt (vormals Gassenhunde). SWS-Fachleute haben festgestellt, dass Haustiere für viele Betroffene oftmals die einzigen Bezugspunkte in ihrem Leben sind. Um diese Menschen besser betreuen beziehungsweise um mit ihnen überhaupt in Kontakt treten zu können, sind veterinärmedizinische Angebote wichtige «Türöffner» starteten die SWS daher das Projekt Gassenhunde. Im vergangenen Jahr stellten sie das Projekt auf eine neue Basis und gingen eine Kooperation mit der Tierschutzorganisation NetAP ein. bediendi.ch Immer wieder erhalten die SWS von Grossverteilern überschüssige Sachspenden, um diese in ihren Einrichtungen für Armutsbetroffene zu verwenden. Die logistische Handhabung solcher Grossspenden gehört nicht zu den Kernaufgaben der SWS und übersteigt die eigenen Kapazitäten. Die SWS suchten daher einen Partner, der diese logistische Herausforderung meistern kann, und fand ihn in der Sozialunternehmung Meilestei. Der Meilestei bewirtschaftet nun für die SWS eine Lagerhalle in Wetzikon und sorgt für die administrative Abwicklung von Eingängen und Auslieferungen. Ebenfalls Teil der Sozialunternehmung Meilestei ist ein Umzugsunternehmen, mit dem die SWS seit vergangenem Jahr bei Räumungen und grösseren Umzügen zusammenarbeiten. Walter von Arburg, Kommunikationsbeauftragter Abgestufte Angebote Die Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS) bieten Suchtkranken, psychisch und physisch Leidenden, Heimatlosen, Mittellosen und Obdachlosen seelsorgerliche, soziale, medizinische und materielle Hilfe an. Dazu Anlaufstelle Sunestube 1 Roy Gerber Patronatskomitee 15 Personen Externe Revision PricewaterhouseCoopers Assistenz Gesamtleitung Elena Philipp Auffangeinrichtung Ur-Dörfli 1 George Angehrn gehört die Schaffung von aufeinander abgestimmten, von nieder- zu hochschwelligen Angeboten führenden Einrichtungen. Diese erlauben es, Bedürftigen ihren Bedürfnissen entsprechend aufzufangen, zu stabilisieren und weiterzubringen. Therapiezentrum Sunedörfli 1 Marco Anselmi Stiftungsaufsicht Kanton Zürich Stiftungsrat 7 Personen Gesamtleitung Christoph Zingg Finanzkommission 2 Personen Fachspital Sune-Egge 1 Christoph Kassel Transparente Strukturen Die Stiftung SWS legt Wert auf transparente Strukturen. Sie untersteht der Stiftungsaufsicht und wird jährlich durch eine renommierte Revisionsgesellschaft geprüft. Ehrenpräsident Pfarrer Ernst Sieber Frontprojekte Seelsorge Brot-Egge Kommunikation Walter von Arburg Horst Peter Bührer Diakonische Dienste 2 Bettina Geuer Leitungsorganisation Externe Mitglieder der Geschäftsleitung 1 Betrieb 2 Fachbereich Zentrale Dienste 2 Stv. Gesamtleitung Joachim Focking 24 25

14 Vertrauen, das sich auszahlt Kommentar zur aktuellen Rechnungslegung Notwohnungen 5 % Obdachlosenarbeit, Beratung 16 % Prävention, Kommunikation 17 % Fachspital Sune-Egge 29 % Verwendung der Mittel Unser Engagement richtet sich in erster Linie nach den Bedürfnissen von Menschen, die vom öffentlichen sozialen Netz nicht abgedeckt werden können. Aus Spenden und Erbschaften werden diejenigen Leistungen finanziert, die über staatliche Hilfsmassnahmen hinausgehen. Fachempfehlungen FER 21 Die Rechnungslegung der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber erfolgt in Übereinstimmung mit den «Fachempfehlungen zur Rechnungslegung» (Swiss GAAP FER 21) und vermittelt damit ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dabei werden neben FER 21 auch alle anderen FER- Regeln an gewandt. Rehabilitation 13 % Sozialpädagogische Arbeit 21 % Mit den Spendengeldern können wir Menschen in ausweglos scheinenden Lebenssituationen helfen, Wege zurück ins Leben zu finden. Die Treue unserer Spenderinnen und Spender ist ein Geschenk, das uns in unserer Arbeit anspornt und zugleich zu haushälterischem Mitteleinsatz verpflichtet. Wirtschaftliche und soziale Not drängen immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft. Diese Entwicklung hielt 2011 an. Die SWS reagierten darauf mit einer Intensivierung ihrer Aktivitäten. Dank umsichtiger Planung und strenger Kostenkontrolle konnten die SWS die Herausforderungen auch finanziell annehmen. Deswegen präsentiert sich die finanzielle Situation der Stiftung als sehr gesund. Der Spendeneingang erreichte 2011 TCHF und liegt damit um TCHF 960 über dem Vorjahr. Die Treue unserer Spender verpflichtet uns zu einem sorgfältigen Umgang mit den uns zur Verfügung gestellten Mitteln. Mehr als in den Vorjahren, insgesamt 47.4 % des Budgets, wurden aus Spenden und Erbschaften finanziert. 29 % dieser Spenden wurden aufgewendet, um die nicht durch Krankenkassen oder sonstige Kostenträger gedeckten Leistungen des Fachspitals «Sune-Egge» und seiner Aussenstation in Wetzikon zu bezahlen. 21 % der Spenden wurden benötigt, um die Arbeit von Ur-Dörfli, Sunestube und Diakonischen Diensten zu finanzieren, die Menschen in prekären Lebenslagen helfen. 17 % der Mittel dienen der Präventionsarbeit und der Kommunikation. 16 % kommen der Obdachlosenarbeit zugute, die darauf ausgerichtet ist, Menschen kurzfristig ein Zuhause zu bieten und ihnen durch Beratung und Begleitung weiter zu helfen. Hinzu kommen 5 % für den Betrieb von temporären Notwohnungen in mehreren Abbruchliegenschaften. 13 % werden in die Therapieeinrichtungen nach dem Drogenentzug investiert. Dadurch wird Menschen ein drogenfreies Leben und die Integration in den Arbeitsprozess ermöglicht. Gezielt und zweckbestimmt spenden Spenden, die wir mit einer Zweckbestimmung erhalten, werden dem Spenderwillen entsprechend verwendet. Dazu werden dem Zweck gewidmete Fonds angelegt und die Mittel dann verwendet, wenn der Zweck erfüllt wird. Das System der Rechnungslegung gemäss GAAP FER 21 verpflichtet uns zu einer konsequenten Handhabung der zweckbestimmten Spenden und die Revisionsstelle unterzieht diese Fonds einer eingehenden Prüfung. Transparenz und Kommunikation Die zahlreichen Spendenden haben Anspruch auf Transparenz in Bezug auf die Verwendung ihrer Mittel. Aus diesem Grund folgt die Rechnungslegung unserer Stiftung den Vorgaben der Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (GAAP FER) und den Zertifizierungsregeln von Zewo. Verbunden mit dieser transparenten Rechnungslegung ist auch die Verpflichtung, die gesamte Jahresrechnung mit ihren Kommentaren öffentlich zu machen. Dies erfolgt in einem weiteren Dokument, das jeder Spender bei der Stiftung anfordern und einsehen kann. Für das Vertrauen, die zahlreichen Beträge und die spürbare Verbundenheit mit unserem Werk möchten wir allen Spenden den herzlich danken. Joachim Focking. stv. Gesamtleiter und Leiter Zentrale Dienste Im Jahr 2010 hatte die Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber in Wetzikon eine Aussenstation des Fachspitals Sune-Egge und Notwohnungen in Betrieb genommen. Da es sich bei den Gebäuden um Abbruchliegenschaften handelt, müssen die Aussenstation 2012 in eine andere Liegenschaft umziehen und gleichzeitig die Notwohnungen aufgegeben werden. Anstelle der Notwohnungen konnte Pfarrer Ernst Sieber ein ihm besonders am Herzen liegendes neues Projekt anstossen. Auf einer von der Stadt Zürich gemieteten Parzelle in Zürich-Affoltern konnte 2011 mit den Planungen von Brothuuse, einer Siedlung für Obdachlose, und noch vor Ende Jahr mit dem Bau der Fundamente begonnen werden. Die Gesamtinvestition von 2.5 Millionen Franken soll ganz mit Spenden finanziert werden. Der Einzug der Bewohner ist für Mai 2012 vorgesehen. Gekennzeichnet war das Jahr 2011 von den Vorbereitungen für die Umstellung der Spitalfinanzierung gemäss den Vorgaben des neuen Krankenversicherungsgesetzes (KVG), das am in Kraft getreten ist. Für unser Fachspital Sune-Egge mussten nicht nur Tarifverhandlungen mit den Krankenkassen geführt, sondern auch die Spitalkostenrechnung (REKOLE) auf die neuen Anforderungen ausgerichtet werden. Ein hoher Aufwand an Arbeitszeit und Drittleistungen waren für die regelkonforme Einrichtung von REKOLE notwendig, welche Ende 2011 durch eine Zertifizierung durch die Organisation «H+ Die Spitäler der Schweiz» belohnt wurde. Das Jahr 2011 schliesst mit einem positiven Gesamtergebnis (vor Fondsergebnis) von TCHF 114 ab. Damit liegt das Ergebnis um TCHF 512 über dem Budget 2011, dies wegen einer fast punktgenauen Einhaltung der geplanten Ausgaben und nicht zuletzt auch wegen einem ausserordentlich hohen Eingang an Spenden (TCHF 6 065) sowie von Erbschaften und Legaten in der Höhe von TCHF Hauptsächlich verursacht durch den ganzjährigen Betrieb der Einrichtungen in Wetzikon erhöhte sich der direkte Projektaufwand um TCHF 1 779, während der Strukturaufwand praktisch gleich blieb und nur noch 13.9 % der Gesamterträge ausmachte. Berücksichtigt werden muss bei dieser Zahl, dass Spitäler und Therapieeinrichtungen durch die administrativen Anforderungen einen grösseren strukturellen Aufwand haben. Trotz der hohen finanziellen Herausforderungen erreichen die Eigenmittel, Organisationskapital und zweckgebundene Fonds, 68 % der Bilanzsumme, womit die finanzielle Situation der Stiftung als sehr gesund bezeichnet werden kann. Joachim Focking, stv. Gesamtleiter und Leiter Zentrale Dienste * TCHF = in tausend Franken 26 27

15 Bilanz Betriebsrechnung Die ausführlich kommentierte Jahresrechnung liegt als separate Broschüre vor und kann bei der Administration der SWS, Hohlstrasse 192, 8004 Zürich, bestellt oder als PDF von der Homepage heruntergeladen werden Erläuterungen in CHF in CHF Ertrag Spenden, Kollekten, nicht-monetäre Spenden % % Erbschaften, Legate % % Staatsbeitrag % % Total Ertrag aus Geldsammelaktionen % % Betriebserträge % % Betriebsbeitrag Sune-Egge % % Erträge aus erbrachten Leistungen % % Erläuterungen in CHF in CHF Aktiven Flüssige Mittel Wertschriften Forderungen Übrige kurzfristige Forderungen Vorräte/noch nicht fakturierte Leistungen Aktive Rechnungsabgrenzung Umlaufvermögen % % Darlehen Mobilien Immobilien (brutto) Wertberichtigung Immobilien Anlagevermögen % % TOTAL AKTIVEN % % PASSIVEN Finanzverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Leistungen Übrige kurzfristige Darlehen/Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Kurzfristiges Fremdkapital % % Finanzverbindlichkeiten Langfristiges Fremdkapital % % Zweckgebundene Fonds % % Stiftungskapital Kursschwankungsreserven Erarbeitetes freies Kapital Freie Fonds (Fonds «Neue Projekte») Jahresergebnis 0 0 Organisationskapital % % TOTAL PASSIVEN % % Ertragsminderungen % % Total Ertrag % % AUFWAND Personalaufwand % % Sachaufwand % % Abschreibungen % % Direkter Projektaufwand % % Personalaufwand % % Sachaufwand % % Sammelaufwand % % Abschreibungen % % Strukturaufwand % % ORDENTLICHES ERGEBNIS % % Finanzertrag % % Finanzaufwand % % Finanzergebnis % % Organisationsfremder Ertrag % % Organisationsfremder Aufwand % % Liegenschaftenertrag % % Liegenschaftenaufwand % % Planmässige Abschreibungen auf Liegenschaften % % Nichtbetrieblicher Erfolg % % JAHRESERGEBNIS OHNE FONDSERGEBNIS % % Zuweisung an zweckgebundene Fonds % % Verwendung zweckgebundener Fondsmittel % % Ergebnis zweckgebundene Fonds % % JAHRESERGEBNIS 1 (vor Zuweisungen an Organisationskapital) % % Zuweisung an erarbeitetes Kapital % % JAHRESERGEBNIS 2 (nach Zuweisungen an Organisationskapital) 0 0.0% 0 0.0% 28 29

16 Revisionsbericht von PricewaterhouseCoopers AG 30 31

17 Spendenkonto PC Adressen Sozialwerke Pfarrer Sieber Geschäftsleitung, Administration, Finanzen, Kommunikation, Diakonische Dienste Hohlstrasse Zürich Tel Sune-Egge Fachspital mit 42 Betten und ambulanter Praxis für schwerstkranke Drogensüchtige und Aidspatienten, Methadonabgabe, auf der Spitalliste A des Kantons Zürich Konradstrasse Zürich Tel Brot-Egge/Frontprojekte Begegnungsstätte und Sekretariat Pfr. Ernst Sieber, sozialarbeiterische und seelsorgerliche Begleitung, Verpflegung und Kleidung; Brotstube, Pfuusbus Seebacherstrasse Zürich Tel Sunestube Beratung, Begleitung und Hilfe für randständige Menschen mit Drogen- und sozialen Problemen, Noteinrichtung für obdachlose Jugendliche Nemo, aufsuchende Gassenarbeit Militärstrasse Zürich Tel Ur-Dörfli Auffangeinrichtung mit 29 Wohnplätzen, Verbesserung der Lebens situation, Stabilisierung und Überlebenshilfe für Suchtkranke in gesicherten Tagesstrukturen Bahnhofstrasse Pfäffikon Tel Sunedörfli Therapieeinrichtung mit 13 Plätzen, in Horgen zwei Aussenwohngruppen mit insgesamt sechs Plätzen, ambulante Wohnbegleitung Villa Schiffli, Postfach Hirzel Tel

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

TAUFE EIN WEG BEGINNT

TAUFE EIN WEG BEGINNT TAUFE EIN WEG BEGINNT DIE TAUFE GOTTES JA ZU DEN MENSCHEN Sie sind Eltern geworden. Wir gratulieren Ihnen von Herzen und wünschen Ihrem Kind und Ihnen Gottes Segen. In die Freude über die Geburt Ihres

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

Die Stiftung Kind und Familie. Das grosse Plus für kranke Kinder und ihre Familien!

Die Stiftung Kind und Familie. Das grosse Plus für kranke Kinder und ihre Familien! Die Stiftung Kind und Familie KiFa aschweiz Das grosse Plus für kranke Kinder und ihre Familien! Themenschwerpunkte Begrüssung Leitbild Die Stiftung Kind und Familie KiFa Schweiz stellt sich vor Ist ein

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Katharinen-Kindergarten Fresekenweg 12 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 49 50 Martin-Luther-Kindergarten Jahnstraße 12 59821

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

für eltern familien kinder jugendliche begleitetes wohnen

für eltern familien kinder jugendliche begleitetes wohnen für eltern familien kinder jugendliche begleitetes wohnen begleitetes wohnen n angebot Das Begleitete Wohnen versteht sich als Zwischenschritt von einer betreuten Wohnform wie Elternhaus, Heim oder anderen

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität.

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität. Sicherheit unter dem blauen Schirm! Jeden Tag hält das Leben neue Abenteuer für Sie bereit. Egal ob große, kleine, lustige oder herausfordernde je sicherer Sie sich fühlen, desto mehr können Sie es genießen.

Mehr

sozialpolitische positionen

sozialpolitische positionen sozialpolitische positionen Die Zieglerschen - Altenhilfe Wir, die Zieglerschen, sind uns bewusst, dass wir als diakonisches Unternehmen Mitverantwortung für gesellschaftliche Fragen tragen. Diese Verantwortung

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Hört ihr alle Glocken läuten?

Hört ihr alle Glocken läuten? Hört ihr alle Glocken läuten Hört ihr alle Glocken läuten? Sagt was soll das nur bedeuten? In dem Stahl in dunkler Nacht, wart ein Kind zur Welt gebracht. In dem Stahl in dunkler Nacht. Ding, dong, ding!

Mehr

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption HILFE FÜR FRAUEN Elisabeth-Fry-Haus Konzeption Stand 08/2012 Inhaltsverzeichnis 1. Die Außenwohngruppe III gem. 67 ff. SGB XII... 3 2. Die Ziele... 4 3. Methodik... 5 4. Kooperation und Vernetzung... 6

Mehr

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott Gemeinsam unterwegs... ... mit Leidenschaft für Gott Gemeinsam unterwegs mit Leidenschaft für Gott Katholische Kirche für Esslingen Unsere Vision Unser Grundverständnis: Wir freuen uns, dass wir von Gott

Mehr

Patenschaften in Indien

Patenschaften in Indien Patenschaften in Indien WER DAHINTER STEHT Die Schroff-Stiftungen wurden 1984 von Ingrid und Gunther Schroff aus ihrem Privatvermögen anlässlich des 25-Jahr Jubiläums ihrer Unternehmensgruppe gegründet.

Mehr

Wir achten und schätzen

Wir achten und schätzen achten und schätzen Der Mensch und seine Einzigartigkeit stehen bei uns im Zentrum. begegne ich den Mitarbeitenden auf Augenhöhe und mit Empathie stehe ich den Mitarbeitenden in belastenden Situationen

Mehr

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Du bist da, wie wunderbar! Léonie Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Möchten Sie Patin oder Pate werden? Kinder zu haben ist eine wunderbare Sache und jeder Fortschritt, den ein Kind macht, ist ein Ereignis.

Mehr

passepartout-ch Nationales Zentrum für Kinder und Jugendförderung, Moosseedorf Konzept Moosseedorf, Januar 2004 markus.gander@infoklick.

passepartout-ch Nationales Zentrum für Kinder und Jugendförderung, Moosseedorf Konzept Moosseedorf, Januar 2004 markus.gander@infoklick. Nationales Zentrum für Kinder und Jugendförderung, Moosseedorf Konzept Moosseedorf, Januar 2004 Markus Gander Geschäftsführer INFOKLICK markus.gander@infoklick.ch Vinzenz Miescher Projektleiter vinzenz.miescher@infoklick.ch

Mehr

Teen Spirit Island - TSI

Teen Spirit Island - TSI Teen Spirit Island - TSI Therapiestation für suchtabhängige Heranwachsende, Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Kinderkrankenhaus auf der Bult 18 Behandlungsplätze für Jugendliche mit Drogen-,

Mehr

Die Sicht der Betroffenen auf die psychiatrische Versorgung: Diskussion der Ergebnisse einer Online-Erhebung mit Angehörigen und Betroffenen

Die Sicht der Betroffenen auf die psychiatrische Versorgung: Diskussion der Ergebnisse einer Online-Erhebung mit Angehörigen und Betroffenen Workshop Die Sicht der Betroffenen auf die psychiatrische Versorgung: Diskussion der Ergebnisse einer Online-Erhebung mit Angehörigen und Betroffenen Beat Sottas, Sarah Brügger, Adrienne Jaquier Andreas

Mehr

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO

Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO Besondere Angebote im Rahmen von KAP-DO (Stand: Oktober 2015) Fantastische Superhelden Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Familie von psychischer Erkrankung betroffen ist; für Jungen und Mädchen zwischen

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Die Stiftung nattvandring.nu

Die Stiftung nattvandring.nu Die Stiftung nattvandring.nu Die Stiftung Nattvandring.nu wurde von E.ON, einem der weltgrößten Energieversorger, in Zusammenarbeit mit der Versicherungsgesellschaft Skandia gebildet auf Initiative der

Mehr

Jona, 2. Dezember 2008. Liebe Freunde von House of Encouragement

Jona, 2. Dezember 2008. Liebe Freunde von House of Encouragement Jona, 2. Dezember 2008 Liebe Freunde von House of Encouragement Grossartige Fortschritte zu vermelden! Das Gebäude unseres ersten Tagesbetreuungszentrums wächst rasch. Auch wenn wir das Zentrum Kerus House

Mehr

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 Drei Säulen zum Wohle des Patienten: AKUTGERIATRIE Gesundheit und Eigenständigkeit im Alter REHABILITATION

Mehr

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen...

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen... Christliches Zentrum Brig CZBnews MAI / JUNI 2014 Krisen als Chancen annehmen... Seite Inhalt 3 Persönliches Wort 5 6 7 11 Rückblicke - Augenblicke Mitgliederaufnahme und Einsetzungen Programm MAI Programm

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Männer als Paten für Kinder

Männer als Paten für Kinder Männer als Paten für Kinder inhaltsverzeichnis 3 4 7 11 16 19 22 23 25 27 29 2 vorwort veit hannemann 01. 3 02. GrUsswort von evelyn selinger und andreas schulz 4 03. 01. Männer Und die übernahme von

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Pflege und Betreuung rund um die Uhr Pflege von Herzen für ein besseres Leben Einfach, zuverlässig und bewährt 24 Stunden Betreuung zuhause. Von Mensch zu Mensch. Pflege zuhause: die bessere Wahl So lange

Mehr

Die Dargebotene Hand Zentralschweiz. Info-Dossier. für Interessierte an der freiwilligen Mitarbeit. bei Telefon 143 Zentralschweiz

Die Dargebotene Hand Zentralschweiz. Info-Dossier. für Interessierte an der freiwilligen Mitarbeit. bei Telefon 143 Zentralschweiz Info-Dossier für Interessierte an der freiwilligen Mitarbeit bei Telefon 143 Inhaltsverzeichnis 1. Die Dargebotene Hand... 3 1.1 Die Institution... 3 2. Freiwillige Mitarbeit... 3 2.1 Arbeitsort... 3 2.2

Mehr

Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste

Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste In einer Geschäftsleitungssitzung hat unser Management beschlossen, dass mehr Mitarbeitende

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

Ausbildung und Studium bei der Diakonie

Ausbildung und Studium bei der Diakonie Ausbildung und Studium bei der Diakonie Zu allen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten finden Sie hier weitere Informationen www.ran-ans-leben-diakonie.de DAS MACHT MIR SPASS! DAS IST DAS, WAS ICH WILL!

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Auf Ihre Gesundheit. Berater-Projekt in der Herz- und Gefäßchirurgie der Uniklinik Freiburg

Auf Ihre Gesundheit. Berater-Projekt in der Herz- und Gefäßchirurgie der Uniklinik Freiburg Auf Ihre Gesundheit Berater-Projekt in der Herz- und Gefäßchirurgie der Uniklinik Freiburg Wertschöpfungsprozesse in der Medizin: In einem gemeinsamen Projekt optimierten Porsche Consulting und McKinsey

Mehr

BG Ingénieurs Conseil, Genf

BG Ingénieurs Conseil, Genf BG Ingénieurs Conseil, Genf Arbeitgeber Diego Salamon Cadschool hat uns im Auftrag der IV angefragt ob wir für drei Monate einen Praktikanten aufnehmen könnten. Cadschool ist ein Ausbildungsinstitut im

Mehr

Laternenumzüge. Martinigänse

Laternenumzüge. Martinigänse Laternenumzüge Am Martinstag feiert man den Abschluss des Erntejahres. Für die Armen war das eine Chance, einige Krümel vom reichgedeckten Tisch zu erbetteln. Aus diesem Umstand entwickelten sich vermutlich

Mehr

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte.

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte. Am Montag, den 15.09.2008 starteten wir (9 Teilnehmer und 3 Teamleiter) im Heutingsheimer Gemeindehaus mit dem Leben auf Zeit in einer WG. Nach letztem Jahr ist es das zweite Mal in Freiberg, dass Jugendliche

Mehr

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Unser Handeln wird bestimmt von unserem Leitbild, das unsere Ziele und Werte beschreibt. 1 Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Frag den Webmaster. Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster. Frag den Webmaster!

Frag den Webmaster. Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster. Frag den Webmaster! - Frag den Webmaster! Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster Dragos Pancescu Kostenlose Publikationen von Lukas119.de www.lukas119.de- die christliche Suchmaschine - Vorwort Gibt es ihn? Den christlichen

Mehr

HPLG Tarife, Vertrag, Kostengutsprachen HEILPÄDAGOGISCHE LEBENSGEMEINSCHAFT TERRY UND PAUL HOFMANN-WITSCHI 1/2013

HPLG Tarife, Vertrag, Kostengutsprachen HEILPÄDAGOGISCHE LEBENSGEMEINSCHAFT TERRY UND PAUL HOFMANN-WITSCHI 1/2013 HPLG Tarife, Vertrag, Kostengutsprachen LEBENSGEMEINSCHAFT TERRY UND PAUL HOFMANN-WITSCHI 1/2013 Tarife Die Heilpädagogische Lebensgemeinschaft ist seit dem 1. April 1994 als beitragsberechtige Institution

Mehr

Handreichung zur Entwicklung einer Pastoralvereinbarung

Handreichung zur Entwicklung einer Pastoralvereinbarung Handreichung zur Entwicklung einer Pastoralvereinbarung Die vorliegende Handreichung dient als Grundlage und Modell für die Erstellung einer Pastoralvereinbarung. Sie bildet den vorläufigen Schluss eines

Mehr

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Meine sehr geehrten Damen und Herren, Ehrende Ansprache des CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring zur feierlichen Auszeichnung Ehrenamtlicher durch den CDU-KV Suhl Suhl 20. Mai 2009, 17:00 Uhr sehr geehrte Frau Ann Brück, sehr geehrter Mario

Mehr

WIE ICH STERBEN MÖCHTE

WIE ICH STERBEN MÖCHTE WIE ICH STERBEN MÖCHTE GLARNER PATIENTENVERFÜGUNG EINFÜHRUNG Die Lebenszeit auf dieser Welt ist für jeden Menschen begrenzt. Zum Leben gehört der Tod. Unter anderem dank der modernen Medizin ist es vielen

Mehr

Thailand. Haus Bethanien - Chiang Mai. Olaf und Manuela Brellenthin. Nam Sai - das Mädchen ohne Mutter

Thailand. Haus Bethanien - Chiang Mai. Olaf und Manuela Brellenthin. Nam Sai - das Mädchen ohne Mutter Thailand Olaf und Manuela Brellenthin Haus Bethanien - Chiang Mai Nam Sai - das Mädchen ohne Mutter Ein besorgter Nachbar aus ihrem Hmong- Bergdorf brachte Nam Sai (klares Wasser) ins Haus Bethanien. Ihre

Mehr

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN

TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN TROTZ ALLEM BERATUNG FÜR FRAUEN MIT SEXUALISIERTEN GEWALTERFAHRUNGEN JAHRESBERICHT 2013 Foto: NW Gütersloh Liebe Freundinnen und Freunde von Trotz Allem, wir sind angekommen! Nach dem Umzug in die Königstraße

Mehr

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Kurzbeschreibung: Ich bin Sümeyra Coskun, besuche das BG Gallus in Bregenz und bin 16 Jahre alt. Ich bezeichne mich als engagierte Person, weil ich

Mehr

Kommunikationskonzept. Schule Rothenburg

Kommunikationskonzept. Schule Rothenburg Kommunikationskonzept (13. März 2013) Informations- und Kommunikationskonzept 1 Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN... 3 1.1 Zweck... 3 1.2 Geltungsbereich... 3 1.3 Grundsätze des Kommunikation...

Mehr

Jahresbericht 2014. Bild: Victoria Fäh

Jahresbericht 2014. Bild: Victoria Fäh Jahresbericht 2014 Bild: Victoria Fäh Eine chancenreiche Zukunft und erfolgsverheissende Aussichten benötigen Einsatz und Durchhaltevermögen. Auf dem Weg dahin müssen viele Teilziele erreicht werden. Neben

Mehr

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v.

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Mit Einander Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Das Projekt Das Projekt DiE idee Das Projekt knüpft soziale Patenschaften zwischen Freiburger Kindern im Alter von 4 bis 16 Jahren und Bürgerinnen

Mehr

Interkommunales Reglement über die Organisation im Falle von besonderen und ausserordentlichen Lagen

Interkommunales Reglement über die Organisation im Falle von besonderen und ausserordentlichen Lagen Gemeinde Steg-Hohtenn Gemeinde Gampel-Bratsch 1 Gemeinde Steg-Hohtenn Gemeinde Gampel-Bratsch Interkommunales Reglement über die Organisation im Falle von besonderen und ausserordentlichen Gemeinde Steg-Hohtenn

Mehr

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit FrauenPredigthilfe 112/12 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr B Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit Apg 9,26-31; 1 Joh 3,18-24; Joh 15,1-8 Autorin: Mag. a Angelika

Mehr

WIR für UNS eg. eine genossenschaftlich organisierte Seniorenhilfe

WIR für UNS eg. eine genossenschaftlich organisierte Seniorenhilfe WIR für UNS eg eine genossenschaftlich organisierte Seniorenhilfe Unsere Zielsetzung Unsere Hilfsdienste Fakten zur Organisation Hilfe- und Entgeltkonzept Bisherige Entwicklung und Erfahrungen 1 Unsere

Mehr

Leitbild. der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind. Gemeinsam an der Seite kranker Kinder

Leitbild. der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind. Gemeinsam an der Seite kranker Kinder Leitbild der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind Gemeinsam an der Seite kranker Kinder Präambel Die DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE Stiftung für das chronisch kranke Kind

Mehr

Wohnen mit Wohnhilfe Thun

Wohnen mit Wohnhilfe Thun Wohnen mit gültig ab Januar 2010 Allmendstrasse 8 Telefon 033 222 68 22 Fax 033 222 68 22 info@wohnhilfethun.ch Angebote der Das Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit.

Mehr

Seniorenhaus St. Franziskus

Seniorenhaus St. Franziskus Seniorenhaus Ihr Daheim in Philippsburg: Seniorenhaus Bestens gepflegt leben und wohnen In der freundlichen, hell und modern gestalteten Hauskappelle finden regelmäßig Gottesdienste statt. Mitten im Herzen

Mehr

Erklärung von Alma-Ata

Erklärung von Alma-Ata Erklärung von Alma-Ata Die Internationale Konferenz über primäre Gesundheitsversorgung, die am zwölften Tag des Monats September neunzehnhundertachtundsiebzig in Alma-Ata stattfand, gibt angesichts des

Mehr

Die Taufe Eine Verbindung die trägt

Die Taufe Eine Verbindung die trägt Die Taufe Eine Verbindung die trägt 1 Vorwort Im Jahr 2011 wird in der Evangelischen Kirche das Jahr der Taufe gefeiert.»evangelium und Freiheit«lautet das Motto. In der Tat: Die Taufe macht Menschen frei.

Mehr

«Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!»

«Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!» «Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!» Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte Ihre Polizei und die Schweizerische Kriminal prävention (SKP) eine interkantonale

Mehr

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK 1. Auflage 2008 WAS IST OSTEOPOROSE? In der Schweiz leiden rund 300000 Menschen an Osteoporose und jede zweite Frau sowie jeder fünfte Mann ab fünfzig muss heute damit

Mehr

Empfang 25 Jahre Beratungsstelle für ältere Menschen. und ihre Angehörigen

Empfang 25 Jahre Beratungsstelle für ältere Menschen. und ihre Angehörigen 1 Empfang 25 Jahre Beratungsstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen Meine sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich sehr, Sie hier heute so zahlreich im Namen des Vorstandes der Hamburgischen

Mehr

Patenprojekt Wolfenbüttel

Patenprojekt Wolfenbüttel PATENSCHAFTEN für Kinder psychisch kranker Eltern 1 Ursula Biermann Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern Zielgruppe und konzeptionelle Überlegungen Anforderungen an die Paten Grundsätze der

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf

Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf SOS-Kinderbetreuung WINTERTHUR UND UMGEBUNG Schnelle und unkomplizierte Hilfe auf Abruf t uung istock Geschulte Freiwillige betreuen Ihre Kinder verständnisvoll und zuverlässig in Ihrem Zuhause, wenn Sie

Mehr

Pflegekompetenz mit Tradition.

Pflegekompetenz mit Tradition. Paulinenkrankenhaus um 1920 Pflegekompetenz mit Tradition. Viele Berliner nennen es liebevoll Pauline ; manche sind sogar hier geboren. Aus Tradition ist das historische Paulinenhaus in Berlin-Charlottenburg

Mehr

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012 Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Datengrundlage: Über 95 Prozent der Dienste in Baden-Württemberg haben sich an der Auswertung der freiwilligen

Mehr

Gemeindeführungsstab (GFS) Gemeindereglement

Gemeindeführungsstab (GFS) Gemeindereglement Gemeindeführungsstab (GFS) Gemeindereglement Reglement Gemeindeführungsstab Baltschieder Seite - 1 von - 7 - Reglement über die Organisation im Falle von Katastrophen und ausserordentlichen Lagen Die Urversammlung

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15. - 1 Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.00 Uhr in Unna Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Sie ganz herzlich zur Feier

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007 Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Sehr geehrter Herr Nationalrat Sehr geehrter Herr Präsident der Aufsichtskommission

Mehr

FOM-Umfrage für Studierende

FOM-Umfrage für Studierende FOM-Umfrage für Studierende Was tun Sie für Ihre Rente? Job, Karriere und Altersvorsorge FOM Hochschule für Oekonomie & Management University of Applied Sciences Prof. Dr. Thomas Heupel KCS KompetenzCentrum

Mehr

Evangelische Kirchengemeinde Wiebelskirchen

Evangelische Kirchengemeinde Wiebelskirchen Gemeindeversammlung am 19. August 2007 Evangelische Kirchengemeinde Wiebelskirchen Seite: 1 Stand: 12.07.2006 Inhalt Vorwort Einleitung Bestandsaufnahme Befragungsaktion Leitlinien und Ziele und Maßnahmen

Mehr

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13 Jahreslosung 2016 Auslegung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD Gott spricht: Ich

Mehr

Abendmahl mit Kindern erklärt

Abendmahl mit Kindern erklärt Abendmahl mit Kindern erklärt Evangelisch-Lutherische Dreifaltigkeitskirche Bobingen Um was geht es, wenn wir Abendmahl feiern? Von Jesus eingesetzt Als Jesus von seinen JÄngern Abschied nahm, stiftete

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

FÖRDERN, WAS UNS AM HERZEN LIEGT - GEMEINSAM! Förderverein des Universitären Herzzentrums Hamburg e. V.

FÖRDERN, WAS UNS AM HERZEN LIEGT - GEMEINSAM! Förderverein des Universitären Herzzentrums Hamburg e. V. FÖRDERN, WAS UNS AM HERZEN LIEGT - GEMEINSAM! Förderverein des Universitären Herzzentrums Hamburg e. V. HERAUSFORDERUNG ERSTEN RANGES: HERZKRANKHEITEN. Herzkrankheiten gehören zu den Geißeln unserer Zeit.

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 109-5 vom 10. September 2015 Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, zum Haushaltsgesetz 2016 vor dem Deutschen Bundestag

Mehr

Personalentwicklung, Teil 1: Verwaltungskräfte übernehmen immer mehr betriebswirtschaftliche Aufgaben

Personalentwicklung, Teil 1: Verwaltungskräfte übernehmen immer mehr betriebswirtschaftliche Aufgaben für ambulante Pflegedienste 1 Personalentwicklung, Teil 1: Verwaltungskräfte übernehmen immer mehr betriebswirtschaftliche Aufgaben Was sich in der Verwaltung eines ambulanten Pflegedienstes alles ändern

Mehr

Ein Gespräch kann. Leben retten. [U25] Online-Suizidprävention

Ein Gespräch kann. Leben retten. [U25] Online-Suizidprävention Ein Gespräch kann Leben retten. [U25] Online-Suizidprävention Ich bin mir heute noch sicher, dass dieser Kontakt mein Leben rettete Hannah, ehemalige Nutzerin von [U25] 520 Jugendliche haben sich 2013

Mehr

PATENSCHAFTSBERICHT 2012. Patenschaftsbericht _2012

PATENSCHAFTSBERICHT 2012. Patenschaftsbericht _2012 Patenschaftsbericht _2012 «Armut grenzt Kinder aus. Ein Leben lang.» Das ist der Slogan und das Thema der diesjährigen Caritas-Kampagne. Profunde Hintergrund-Informationen zum Thema «Arme Kinder» liefert

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

inhalt Liebe kick it münchen Fans!

inhalt Liebe kick it münchen Fans! inhalt Herausgeber: kick it münchen Redaktion: Anna Wehner und Alexandra Annaberger Auflage: 1000 Stück Stand: August 2013 Struktur & Orte 6 Vision & Werte 8 Konzept 11 Geschichte 12 kick it Bereiche 14

Mehr

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen.

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern... eine Institution des Kantons Bern

Mehr

DENN, ZUHAUSE IST ES AM SCHÖNSTEN.

DENN, ZUHAUSE IST ES AM SCHÖNSTEN. DENN, ZUHAUSE IST ES AM SCHÖNSTEN. Unsere Leistungen FÜR PRIVATKUNDEN Betreuung, Gesellschaft, Assistenz, Botengänge, Administration Grundpflege Haushaltshilfe Ferienvertretung von Angehörigen Betreuung

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG

Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG Wir lösen gemeinsame Aufgaben der Krankenversicherer Wir erfüllen einen öffentlichen Auftrag Bestimmte Aufgaben können nur gemeinsam bewältigt werden. Dafür sieht das

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Patenschaften bei nph deutschland

Patenschaften bei nph deutschland Patenschaften bei nph deutschland Wählen Sie die Patenschaft, die zu Ihnen passt... Liebe Freundinnen, liebe Freunde, das Lachen eines Kindes ist ein großes Geschenk. Das wurde mir ganz eindrücklich bewusst,

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort

Es gilt das gesprochene Wort Dr. h.c. Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland anlässlich der Pressekonferenz "Wir Helfen München",

Mehr