Tätigkeitsbericht 2010

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1 Tätigkeitsbericht 2010 Leipzig 2011 Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig

2 Inhalt 8 Redaktionelle Richtlinien 9 Profil Einleitung 17 Institutionelle und wissenschaftliche Entwicklung 20 Forschungsgegenstand des Zentrums 22 Das Berichtsjahr 2010: GWZO in Leipzig ISBN: GWZO Geisteswissenschaft liches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. an der Universität Leipzig 2011 Herausgeber: Geisteswissenschaft liches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. (GWZO) an der Universität Leipzig Specks Hof Reichsstraße 4 6 / Eingang A Leipzig Deutschland Telefon: + 49 (0) Fax: + 49 (0) Zusammenstellung: Dr. Elena Temper / Prof. Dr. Christian Lübke Redaktion: Kristin Loga Gestaltung / Satz: Franziska Becker, trafikdesign.de Druck: Pögedruck, Mölkau Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter 28 Organe 29 Mitarbeiter 34 Forschungsleitende Perspektiven Projektgruppen 39 I. Grenzen, Grenzregionen, Grenzüberschreitungen 41 Die frühmittelalterlichen Zentren an der Donau. Städtische Topographie, Christentum und Handel zwischen Mitteleuropa und dem Schwarzen Meer (BMBF) Kurztitel Donau 45 Vergleichende Untersuchungen zum sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel in den Grenz- und Kontaktzonen Ostmitteleuropas im Mittelalter (BMBF) Kurztitel Grenz- und Kontaktzonen 57 Die Rus und das Dešt-i-Qipčak. Regesten zur Geschichte der Slavia Asiatica (DFG) Kurztitel Rus und Steppe

3 Inhalt Inhalt 63 II. Kunst, Konfession, Repräsentation 64 Hofkultur in Ostmitteleuropa vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Kulturelle Kommunikation und Repräsentation im Vergleich (BMBF) Kurztitel Hofkultur 71 Repräsentation und Nachleben spätmittelalterlicher Herrscher Mitteleuropas: Kunst Liturgie Geschichte ca (BMBF) Kurztitel Kunst Liturgie Geschichte 74 Die bildkünstlerische Repräsentation an den Höfen Kaiser Friedrichs III. und benachbarter Königs- und Fürstenhäuser Ostmitteleuropas. Historische Formen visueller Kommunikation in ihren europäischen Verflechtungen (DFG) Kurztitel Bildkünstlerische Repräsentation Ausstellungsvorhaben Jahrhundert 77 Europa Jagellonica Kunst und Kultur in Ostmitteleuropa an der Schwelle zur Neuzeit (DFG/BMBF) Kurztitel Europa Jagellonica Begleitband zur Ausstellung Europa Jagellonica (Europas Mitte um 1500, DFG) 80 Der Erfolg Passauer Hofkünstler in Ostmitteleuropa ( ) (BMBF) Kurztitel Passauer Hofkünstler 82 Mitteleuropa zur Zeit zweier Konzile: Konstanz und Basel (BMBF) Kurztitel Konstanz und Basel 83 Künstler und Kunsthandwerker an der Schwelle zur Neuzeit in Ostmitteleuropa (DPF/DTZ) Kurztitel Künstlerlexikon 85 Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa. Abteilung I (BMBF) Kurztitel Handbuch Kunst 87 Bild und Konfession. Funktionen und Konzepte von Bildern in den gesellschaftlichen und kulturellen Formierungsprozessen des konfessionellen Zeitalters in Mitteleuropa (VolkswagenStiftung) Kurztitel Bild und Konfession 91 Konfession und Konversion. Konfigurationen, Praktiken und Medien konfessioneller Grenzüberschreitungen in Mittel- und Osteuropa (VolkswagenStiftung) Kurztitel Konfession und Konversion 93 Religionsfrieden und Modi der Bewältigung religiöser/konfessioneller Konflikte in Ostmitteleuropa ( Jahrhundert). Teil I (BMBF) Kurztitel Religionsfrieden 99 III. Ethnische Vielfalt und multinationale Imperien 100 Armenier in Wirtschaft und Kultur Ostmitteleuropas ( Jahrhundert). Teil I (BMBF) Kurztitel Armenier 105 Osmanischer Orient und Ostmitteleuropa. Vergleichende Studien zu Perzeptionen und Interaktionen in den Grenzzonen. Teil I (BMBF/DFG) Kurztitel Orientperzeption 117 IV. Nationalisierung, Transnationalisierung, kulturelle Identität 118 Ostmitteleuropa transnational. Studien zu einer Verflechtungsgeschichte Ostmitteleuropas 1867 bis zur Gegenwart (BMBF) Kurztitel Ostmitteleuropa transnational 124 Ostmitteleuropa Transnational: Studien zur Verflechtungsgeschichte. Ein Handbuch in drei Teilen (BMBF) Kurztitel Handbuch Ostmitteleuropa 126 Reflexion kultureller Interferenzräume. Ostmitteleuropa im 20. Jahrhundert (BMBF-E) Kurztitel Kulturelle Interferenzräume 131 Rechtskulturelle Prägungen Ostmitteleuropas in der Moderne: Produktionseigentum, Geistiges Eigentum, Bodeneigentum (BMBF) Kurztitel Rechtskulturelle Prägungen 137 Zwischen religiöser Tradition, kommunistischer Prägung und kultureller Umwertung: Transnationalität in den Erinnerungskulturen Ostmitteleuropas vor und nach 1989 (BMBF) Kurztitel Erinnerungskulturen 146 Der ukrainische Dichter Taras Ševčenko als lieu de mémoire von 1960 bis heute (DFG) Kurztitel Ševčenko 148 Imaginationen des Urbanen in Ostmitteleuropa im 20. Jahrhundert. Stadtplanung Visuelle Kultur Dichtung (BMBF) Kurztitel Imaginationen des Urbanen 159 Problematisierung und Reformulierung kultureller Identität in Ostmitteleuropa: Schlüsselfiguren des kulturellen Prozesses und das Ende der Avantgarde (DFG) Kurztitel Ende der Avantgarde 161 Visuelle und historische Kulturen Ostmitteleuropas im Prozess staatlicher und gesellschaftlicher Modernisierung seit 1918 (DFG) Kurztitel Visuelle und historische Kulturen

4 Inhalt 166 Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 170 Direktion 178 Fachkoordinatoren 187 Bibliothek Kooperationsbeziehungen 190 Kooperationen mit nationalen und internationalen Institutionen 194 Gastwissenschaftler Wissenschaftliche Aktivitäten 201 Oskar-Halecki-Vorlesung (Jahresvorlesung des GWZO) 203 Jahrestagung 207 Konferenzen und Workshops 212 Öffentliche Vorträge 226 Öffentlichkeitsarbeit Publikationen 232 Schriftenreihen 233 Einzelveröffentlichungen Ankündigungen 235 Jahrestagung 2011 / Oskar-Halecki-Vorlesung Abbildungsnachweis 238 Lageplan

5 Redaktionelle Richtlinien Profil (1) Auf die Doppelnennung femininer und maskuliner Formen (z. B. Kolleginnen und Kollegen) als Form der sprachlichen Gleichstellung wurde aus sprachökonomischen Gründen verzichtet. Stattdessen haben wir uns für die Verwendung von Kurzformen im Plural entschieden (Mitarbeiter, Autoren, Kollegen etc.). (2) Die nach den einzelnen Projektberichten aufgeführten Publikationen stellen lediglich eine Auswahl dar. In einigen Fällen handelt es sich auch um Ergebnisse bereits abgeschlossener Projekte. Die vollständigen Publikationsverzeichnisse des GWZO und der einzelnen Mitarbeiter sind auf den entsprechenden Internetseiten des Instituts einzusehen (http://www.uni-leipzig. de/gwzo). (3) Angesichts der Vielfalt möglicher Lautungen und Schreibweisen von Ortsnamen wurde in den folgenden Texten zur Vereinheitlichung die im deutschen Sprachraum gängige Namenform gewählt. Bei kleineren Orten oder weniger bekannten Namen ist die landessprachliche Bezeichnung benutzt oder zur genaueren Kennzeichnung des deutschen Namens ergänzt worden. (4) Um die Verständlichkeit des GWZO-Tätigkeitsberichts auch für diejenigen Leser zu gewährleisten, die nicht mit allen Sprachen der Region vertraut sind, wurden die Institutionen von Kooperationspartnern und Gastwissenschaftlern in deutscher Übersetzung aufgeführt. (5) Das Profil des GWZO wird jedem Bericht in deutscher, englischer und alternierend einer Sprache der Region vorangestellt. Das interdisziplinäre und international ausgerichtete Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. (GWZO) an der Universität Leipzig erforscht in vergleichender Perspektive Geschichte und Kultur des Raumes zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Im Jahr 2010 waren in 20 Forschungsprojektgruppen und -projekten des Zentrums 53 wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem In- und Ausland tätig. Seit dem Jahr 2008 gehören auch forschungsnahe Syntheseleistungen wie Handbücher, Ausstellungen und Ausstellungskataloge, die den Transfer von Wissenschaft in die Öffentlichkeit verstärken sollen, zum Arbeitsprogramm des GWZO. In seiner Projektarbeit stützt sich das Zentrum seit langem auf ein dichtes, stets den Anforderungen angepasstes Netz von Kooperationsbeziehungen mit Forschungseinrichtungen in Ostmitteleuropa, anderen Teilen Europas und Übersee. Das 1995 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründete GWZO wird vom Freistaat Sachsen grundfinanziert. Seine produktive Wirkung im Verbund mit der Universität Leipzig, die weit über die gemeinsame Berufung der beiden leitenden Positionen (Direktor, Stellvertretender Direktor) hinausgeht, wurde im Jahr 2003 mit der inzwischen erneuerten Anerkennung als An-Institut der Universität Leipzig gewürdigt, die Leistungen des Zentrums insgesamt 2006 vom Wissenschaftsrat äußerst positiv evaluiert. Die Finanzierung der im GWZO betriebenen Forschungsprojekte erfolgte bis zum Jahr 2007 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie durch weitere Förderorganisationen wie die VolkswagenStiftung, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche Stiftung Friedensforschung, die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung u. a. Beginnend mit dem Jahr 2008 ist das GWZO in die ergänzende Projektförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgenommen worden. 8 9

6 Profil Profil Das Zentrum sieht sich im Hinblick auf sein methodisches Vorgehen bei der Erforschung von Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas dazu verpflichtet, im Zusammenwirken verschiedener Wissenschaftsdisziplinen ein breites Spektrum von Fragestellungen aufzugreifen und dabei nicht nur auf aktuelle Trends zu reagieren, sondern auch selbst innovativ zu wirken. Dieser Anspruch wird realisiert durch: Akzentuierung der spezifischen Geschichtsregion östliches Mitteleuropa innerhalb der Osteuropaforschung, Berücksichtigung der Gesamtregion Ostmitteleuropa in ihrer inneren Beziehungsgeschichte und in der zu Europa insgesamt, vergleichende systematische Fragestellungen, multidisziplinäre Zusammenarbeit, institutionelle Kooperation und Forschungsbündelung u. a. durch die Einbeziehung von externen Projektleitern und Gastwissenschaftlern. Die Projekte werden von folgenden Untersuchungsperspektiven bestimmt: Kulturtransfer in den inner- und überregionalen Beziehungen Ostmitteleuropas, Bedingtheiten und Potenziale von Modernisierungsprozessen, Nationale Identitätsbildungen. Die Umsetzung des Forschungsprogramms erfolgt im Rahmen zeitlich befristeter Projekte, an deren Bearbeitung Historiker, Archäologen, Namenkundler, Ethnologen, Geografen, Kulturwissenschaftler, Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler beteiligt sind. The Centre for the History and Culture of East Central Europe (Geistes wissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas GWZO) at the University of Leipzig is a research institute committed to international cooperation and multidisciplinary approaches. The institute focuses on comparative research into the history and culture of the area between the Baltic Sea, the Black Sea and the Adriatic Sea, from the Early Middle Ages up to the present day. In 2010, 53 scholars from Germany and abroad were employed at the Centre, working in 20 research projects. Since 2008, new projects have been established with the aim of producing research-related compilations such as handbooks, exhibitions and catalogues to make academic findings more accessible to a broader public. The GWZO co-operates closely with a considerable number of research institutions, both in East Central and Western Europe and in other parts of the world. The Centre was founded in 1995, in response to a recommendation made by the German Council of Science and Humanities (Wissenschaftsrat). In 2003, it was affiliated to the University of Leipzig as a so-called An-Institut, and in 2006, the GWZO was subject to a successful evaluation undertaken by the Wissenschaftsrat. Its basic financing is provided by the Federal State of Saxony (Freistaat Sachsen), although the individual projects were mostly funded by the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft) up until There was and still is additional third-party funding provided by the Volkswagen Foundation (VolkswagenStiftung), the German Foundation for Peace Research (Deutsche Stiftung Friedensforschung), the Federal Ministry of Education and Research (Bundesministerium für Bildung und Forschung), the Fritz Thyssen Foundation for Facilitating (the Promotion of) Science and the Humanities (Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung), and several others. Since 2008, the GWZO is incorporated into the long-term funding scheme of the Federal Ministry of Education and Research. The GWZO is committed to innovative and interdisciplinary research, emphasizing: the culture of East Central Europe within the context of its general history, 10 11

7 Profil Profil comprehensive approaches to East Central Europe as a historical region, the internal relations within the region, as well as its contacts with neighbouring meso-regions, comparative research, multidisciplinary setups, the co-operation and close co-ordination of research with foreign institutes, e. g. by the inclusion of external project managers and scholars. The various research projects are designed along three general perspectives: cultural transfers in intra- and inter-regional relations, preconditions and potentials of modernisation processes, the formation of national identities. Within the various projects historians, archaeologists, onomasts, cultural anthropologists, geographers, cultural studies specialists, art historians and literary theorists co-operate to realise this research programme. Their work schedules observe strict deadlines. Галоўны накірунак навуковых доследаў Гуманітарнага цэнтра гісторыі і культуры Усходняй і Цэнтральнай Еўропы (Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas GWZO) пры Лейпцыгскім універсітэце параўнальнае вывучэнне гісторыі і культуры рэгіёну, размешчанага паміж Балтыйскім, Чорным і Адрыятычным морамі, у перыяд ад Ранняга Сярэднявечча да нашых дзён. У сваёй дзейнасці Цэнтр робіць акцэнт на міждысцыплінарных доследах і міжнароднай супрацы. У 2010 годзе ў рэалізацыі 20 даследчых праектаў Цэнтра ўзялі ўдзел 53 навуковыя супрацоўнікі з Германіі ды іншых краінаў. У 2008 годзе Цэнтр пашырыў профіль сваёй дзейнасці, дадаўшы да яго арганізацыю выставаў, выпуск даведнікаў і каталогаў ды іншыя праекты, накіраваныя на папулярызацыю навукі ў грамадстве. У сваёй працы Цэнтр традыцыйна абапіраецца на разгалінаваную сетку кантактаў з навуковымі ўстановамі за мяжой, у тым ліку ва Усходняй і Цэнтральнай Еўропе. Заснаваны ў 1995 годзе на даручэнне Нямецкага камітэта па навуцы (Wissenschaftsrat), Цэнтр атрымлівае базавае фінансаванне ад федэральнай зямлі Саксонія. Эфектыўная супраца з Лейпцыгскім універсітэтам паспрыяла таму, што ў 2003 годзе Цэнтр увайшоў у яго структуру. У 2006 годзе цягам атэстацыі дасягненні Цэнтра атрымалі вельмі высокую ацэнку Нямецкага камітэта па навуцы. Да 2007 году фінансаванне навуковых праектаў Цэнтра адбывалася са сродкаў Нямецкага навукова-даследчага таварыства (Deutsche Forschungsgemeinschaft) ды іншых арганізацый, сярод якіх Фундацыя Фольксваген (VolkswagenStiftung), Федэральнае міністэрства адукацыі і навукі (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Нямецкая фундацыя вывучэння міру (Deutsche Stiftung Friedensforschung), Фундацыя падтрымкі навукі імя Фрыца Тысэна (Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung) і інш. З 2008 году Цэнтр уваходзіць у праграму фінансавання праектаў Нямецкага міністэрства адукацыі і навукі. Супрацоўнікі Цэнтра вывучаюць шырокі спектр міждысцыплінарных пытанняў з улікам асаблівасцяў метадалогіі даследавання гісторыі і культуры Усходняй і Цэнтральнай Еўропы. Пры гэтым яны не толькі актыўна рэагуюць на актуальныя тэндэнцыі, але і дэманструюць інавацыйны падыход, надаючы асаблівую ўвагу наступным аспектам: акцэнтаванне ў навуковых доследах тэматыкі гістарычнага рэгіёну Усходняй і Цэнтральнай Еўропы; асэнсаванне рэгіёну Усходне-Цэнтральнай Еўропы з гледзішча ўнутрырэгіянальных і ўнутрыеўрапейскіх стасункаў; параўнальныя сістэмныя доследы; мультыдысцыплінарная супраца; інстытуцыянальная супраца і аб яднанне навуковых высілкаў, у тым ліку шляхам прызначэння кіраўнікамі праектаў навукоўцаў з іншых арганізацый

8 Profil Распрацоўка праектаў вядзецца з улікам наступнай праблематыкі: трансфер культуры ў рэгіянальных і міжрэгіянальных стасунках ва Усходне-Цэнтральнай Еўропе; перадумовы і патэнцыял працэсаў мадэрнізацыі; фармаванне нацыянальнай самасвядомасці. Рэалізацыя навуковых праграмаў адбываецца ў форме часава абмежаваных праектаў, у якіх бяруць удзел гісторыкі, археолагі, анамасты, этнолагі, географы, культуролагі, мастацтвазнаўцы і літаратуразнаўцы. 14

9 Einleitung Institutionelle und wissenschaftliche Entwicklung Das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. (GWZO) an der Universität Leipzig wurde im Jahr 1996 auf der Grundlage der Empfehlungen des Wissenschaftsrates (WR) als eines von sechs geisteswissenschaftlichen Zentren in den neuen Bundesländern gegründet, um einerseits die Fortführung zuvor positiv evaluierter Forschungsschwerpunkte der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften zu ermöglichen; andererseits sollte die Gründung und Förderung von Zentren [ ] der Erprobung eines innovativen Förderkonzepts für eine interdisziplinäre und kooperative, kulturwissenschaftlich und international ausgerichtete Forschung dienen. Damit verknüpft wurden folgende Zielsetzungen: Stärkung kulturwissenschaftlich ausgerichteter Forschung in oder in Verbindung mit den Universitäten, lokale Verankerung und enge Kooperation mit den Universitäten des Sitzortes, überregionale Wirkung und internationale Vernetzung, Zusammenführung empirischer und theoretischer Perspektiven und Methoden, Interdisziplinarität. 1 Schild des GWZO am Eingang zu Specks Hof Als institutionelle Form, welche die kontinuierliche und längerfristige Bearbeitung eines Rahmenthemas mit wechselnden Schwerpunkten und Vorhaben ermöglichen sollte, wurde die Einrichtung von Zentren und somit auch des GWZO mit folgenden Elementen empfohlen: unabhängige wissenschaftliche Leitung, eigenständige Verwaltung, eigener Haushaltsplan, eine vom Sitzland getragene Grundausstattung und eine zwei Drittel der Gesamtkosten umfassende ergänzende Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft 16 17

10 Einleitung Einleitung (DFG). Die DFG übernahm nach Absprache mit den beteiligten Ländern diese Ergänzungsausstattung für eine Laufzeit von bis zu zwölf Jahren. In dieser Zeit wurden die Projekte gemäß den DFG-Maßstäben begutachtet und bewilligt. Das GWZ-Modell der DFG, in dessen Rahmen die Projektforschung des GWZO im Zeitraum von 1996 bis 2007 gefördert wurde, lief mit dem Ende des Jahres 2007 aus. Der 1. Januar 2008 markiert daher den Übergang zur Projektförderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das seither den größten Anteil der im GWZO in Projektgruppen betriebenen Arbeitsvorhaben finanziert. Darüber liegt ein auf zunächst sechs Jahre befristeter Zuwendungsbescheid des BMBF vor ( ), dessen Entscheidungsgrundlage ein im Sommer 2007 vom GWZO eingereichter Förderantrag war. Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung dieser Form von Projektförderung um weitere sechs Jahre ( ). Die BMBF-Förderung brachte eine Reihe von Veränderungen im Hinblick auf den Zuschnitt der im GWZO verankerten Forschungsprojekte mit sich. Terminologisch zeigen sich diese beispielsweise in einem Wechsel der Bezeichnungen der Arbeitseinheiten: So traten an die Stelle der älteren fünf Arbeitsgebiete drei neue forschungsleitende Perspektiven, an die Stelle der Teilprojekte die Projektgruppen, und an die der Untervorhaben die Projekte. Eine wesentliche Wandlung gegenüber der DFG-Förderphase bedeutete das mit dem neuen Drittmittelgeber verbundene Ende projektspezifischer Bewilligungen mit je zwei bis drei Jahren Laufzeit zugunsten einer Gesamtbewilligung, die das Institut als Ganzes im Auge hat. Bei diesem mit dem Jahr 2008 eingetretenen Wandel der leitenden Fragestellungen und zugeordneten Projektgruppen ist zu berücksichtigen, dass kein vollkommener Wechsel stattfand, sondern einige von der DFG bereits seit 2006 geförderte Vorhaben noch bis zum Jahr 2010 fortgeführt wurden. Dies betraf die Projektgruppen Imaginationen des Urbanen in Ostmitteleuropa im 20. Jahrhundert. Stadtplanung Visuelle Kultur Dichtung, Hofkultur in Ostmitteleuropa vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Kulturelle Kommunikation und Repräsentation im Vergleich, Osmanischer Orient und Ostmitteleuropa. Vergleichende Studien zu Perzeptionen und Interaktionen in den Grenzzonen, Ostmitteleuropa transnational. Studien zu einer Verflechtungsgeschichte Ostmitteleuropas von 1867 bis zur Gegenwart und Zwischen religiöser Tradition, kommunistischer Prägung und kultureller Umwertung: Transnationalität in den Erinnerungskulturen Ostmitteleuropas vor und nach Im Jahr 2008 starteten drei Projektgruppen mit einer Laufzeit von je drei Jahren. Dabei handelt es sich um Armenier in Wirtschaft und Kultur Ostmitteleuropas ( Jahrhundert), Teil I, Vergleichende Untersuchungen zum sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel in den Grenz- und Kontaktzonen Ostmitteleuropas im Mittelalter, Religionsfrieden und Modi der Bewältigung religiöser/konfessioneller Konflikte in Ostmitteleuropa ( Jahrhundert). Im Jahr 2009 folgten die gegenüber der ursprünglichen Planung zeitlich vorgezogenen Projektgruppen Rechtskulturelle Prägungen Ostmitteleuropas in der Moderne. Produktionseigentum, Geistiges Eigentum, Bodeneigentum, und Die Frühmittelalterlichen Zentren an der Donau. Städtische Topographie, Christentum und Handel zwischen Mitteleuropa und dem Schwarzen Meer. Neben der Arbeit dieser Forschergruppen steht als eine etwas andere Art von (Arbeits)-Perspektive der Anwendungsbezug in Form forschungsnaher Syntheseleistungen wie Enzyklopädien, Lexika, Kompendien, Handbücher, Atlanten, Internetressourcen sowie Ausstellungen samt Katalogen. In diesem Bereich wurden die Vorhaben Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa und Geschichte Ostmitteleuropas in transnationaler Perspektive. Ein Handbuch in drei Teilen sowie die Vorbereitung der Ausstellungsprojekte Der Erfolg Passauer Hofkünstler in Ostmitteleuropa ( ) und Mitteleuropa zur Zeit zweier Konzile: Konstanz und Basel begonnen. Außerdem wurde die Arbeit an dem DFG-geförderten Band Europa Jagellonica aufgenommen, der die seit Längerem geplante Ausstellung Europas Mitte um 1500 publizistisch begleiten soll. In Bezug auf die letztgenannte große, 18 19

11 Einleitung Einleitung internationale Ausstellung mit Standorten in Polen, Tschechien und Deutschland konnten 2010 wesentliche Schritte zu ihrer Realisierung unternommen werden. Neben den durch das BMBF finanzierten Vorhaben steht noch eine Reihe von Projekten und Projektgruppen, deren Arbeit aus Mitteln anderer Förderinstitutionen finanziert wird, so von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) und der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung. Forschungsgegenstand des Zentrums Der Forschungsgegenstand des Zentrums Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa umfasst ein chronologisches Spektrum vom 6. bis zum 21. Jahrhundert und eine historische Großregion zwischen Baltikum, Adria und Schwarzem Meer, insbesondere die historischen polnischen, böhmischen und ungarischen Länder. Als heuristisches Konzept wird ein Ostmitteleuropa- Begriff zugrunde gelegt, der von einer offenen Geschichtsregion ausgeht, die durch historisch gewachsene Strukturmerkmale sowie durch die Interaktion mit den Nachbarregionen geprägt ist. Durch diese unterscheidet sie sich von anderen Teilen Europas und Eurasiens. Beispiele solcher Strukturen in Mittelalter und Neuzeit sind etwa die frühe Herrschaftsintegration in nationes-staaten der lateinischen Christenheit, Polyethnizität seit dem mittelalterlichen Landesausbau (Slawen, Balten, Magyaren, Ostromanen, Juden, Deutsche, Armenier, Griechen), Zweite Leibeigenschaft bzw. Gutsherrschaft, ausgeprägte Ständeverfassungen, pluralistische Konfessionalisierung, überproportionale Stärke des Adels, Schwäche des Bürgertums, Ruralität, späte Industrialisierung, nationale und staatliche Emanzipationsprozesse bis an die Schwelle der Gegenwart sowie von außen herangetragene und intern rezipierte Rückständigkeitsdiskurse. Für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts sind überdies die 1918 entstandene Kleinstaatenwelt sowie die nationalsozialistische und die sowjetische Überformung Ostmitteleuropas samt den Genoziden Holodomor, Holocaust und Porrajmos zu nennen. Für die zweite Hälfte spielen kirchliche und proletarische Opposition, intellektuelle Dissidenz, zivilgesellschaftliche Gegenstrukturen sowie das genuin ostmitteleuropäische Epochenjahr 1989 mit politischen Innovationen wie der Samtenen Revolution, dem Runden Tisch und der geschichtsbewusst nach der mittelalterlichen Festung Visegrád an der Donau benannten regionalen Kooperation Polens, Ungarns, der Slowakei und der Tschechischen Republik eine Rolle. Bemerkenswert ist, dass sich der Forschungsgegenstand Ostmitteleuropa in der Zeit der Existenz des GWZO grundlegend gewandelt hat, nämlich von einem anderen Europa zu einem Teil der erweiterten Europäischen Union, natürlich ohne dass dabei die außerhalb der EU gelegenen Regionen etwa der ehemaligen Rzeczpospolita (der polnisch-litauischen Union der Frühen Neuzeit) in Weißrussland und in der Ukraine aus dem Blick gerieten. Aus dem Forschen über Ostmitteleuropa ist jedenfalls inzwischen ein Forschen in und vor allem mit Ostmitteleuropa geworden. Dieser Umstand spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Mitarbeiter des GWZO, die mittlerweile zu weit mehr als einem Viertel aus Ostmitteleuropa stammen, sowie in einem dichten Netz von Kooperationsbeziehungen in der Untersuchungsregion wider. Auch Form und Dimension des Forschungsgegenstands Ostmitteleuropa haben sich im Zuge dieses Perspektiven- und Methodenwechsels deutlich verändert: Die Geschichtsregion Ostmitteleuropa ist nicht länger deckungsgleich mit dem westlichen Glacis der implodierten Sowjetunion. Neben dem engeren Ostmitteleuropa mit Polen, Böhmen und Ungarn als historischem Kern bezieht sich die Forschung des Zentrums nun auf das größere Ostmitteleuropa sowie auf die Übergangszonen zu benachbarten Regionen wie Westmitteleuropa, Osteuropa, Nordosteuropa, die Schwarzmeerwelt und den Adriaraum. Entsprechend hat der interregionale Vergleich neben dem innerregionalen an Bedeutung gewonnen, was nicht nur für an Ostmitteleuropa angrenzende Geschichtsregionen, Imperien, Staaten und Gesellschaften gilt, sondern auch für weiter entfernte

12 Einleitung Einleitung Das Berichtsjahr 2010: GWZO in Leipzig Die vom Wissenschaftsrat in seinem Evaluierungsgutachten zum GWZO von 2006 positiv hervorgehobene Kooperation des Zentrums mit der Universität Leipzig basierte auch im Jahr 2010 auf mehreren Säulen. Dabei steht die Tatsache an erster Stelle, dass das GWZO seit dem 14. Oktober 2003 mit dem Status eines An-Instituts der Universität Leipzig versehen ist, wodurch die auch schon zuvor auf der Basis eines Kooperationsvertrages funktionierende Zusammenarbeit gewürdigt wurde. Die zwei mit Leitungsfunktionen ausgestatteten Wissenschaftler (Direktor und Stellvertretender Direktor) des GWZO sind durch gemeinsame Berufungen zugleich als Professoren der Universität Leipzig in Fakultäten und Institute eingebunden und beteiligen sich dort an der Lehre und an den Prüfungen. Umgekehrt fungieren Hochschullehrer der Universität Leipzig sowie anderer Universitäten als externe Projektleiter am GWZO. Auch übernehmen die wissenschaftlichen Mitarbeiter des GWZO häufig Lehraufträge an der Universität und beteiligen sich als Beisitzer und Gutachter an Prüfungen. Ein weiteres Feld der Zusammenarbeit bilden gemeinsam konzipierte, an der Universität Leipzig angesiedelte Forschungsprojekte (siehe dazu vor allem die Berichte des Stellvertretenden Direktors und der GWZO-Projektgruppen Rechtskulturelle Prägungen und Erinnerungskulturen ). Die mit dem GWZO, insbesondere mit der Projektgruppe Religionsfrieden, eng kooperierende Nachwuchsgruppe im Rahmen des Emmy Noether-Programms Wege der Rechtsfindung in ethnisch-religiös gemischten Gesellschaften. Erfahrungsressourcen in Polen-Litauen und seinen Nachfolgestaaten der DFG, die am Institut für Slavistik der Universität Leipzig angesiedelt ist, steht unter der Leitung von Dr. Yvonne Kleinmann. Gleichfalls formal an dieses Institut angebunden ist auch das mit einer gleichnamigen Ausstellung verbundene Projekt Europa Jagellonica, dessen Bearbeiterin Dr. des. Maritta Iseler den zugehörigen Ausstellungsband bearbeitet und dabei hauptsächlich am GWZO tätig ist. Im Hinblick auf die Realisierung dieser Ausstellung an den Standorten Warschau, Kutná Hora/Kuttenberg und Potsdam unter dem Titel Europa Ja- gellonica wurden im Jahr 2010 erhebliche Fortschritte gemacht. In Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig ist zudem die Einrichtung des Center for Area Studies mit seinem Forschungsprogramm Cultural Encounters and Political Orders in a Global Age zu erwähnen, wofür die Mittel im Rahmen der BMBF-Ausschreibung zur Stärkung und Weiterentwicklung der Regionalstudien eingeworben wurden. Das GWZO war an der Idee und Konzeptualisierung beteiligt, und sein Stellvertretender Direktor ist im Vorstand dieser Forschungseinrichtung vertreten. Natürlich ist das GWZO über seinen Leipziger Standort hinaus auf vielfältige Weise mit weiteren Forschungseinrichtungen in Deutschland, in der Region Ostmitteleuropa, in anderen Teilen Europas und Übersee durch Kooperationsbeziehungen verbunden, die in diesem Tätigkeitsbericht an anderer Stelle detaillierter beschrieben werden. Das GWZO hat im Jahr 2010 seine wissenschaftliche Präsenz in der Stadt Leipzig weiter erhöhen können, wozu der Umzug des Institutes in die Leipziger Innenstadt erheblich beitrug. Die feierliche Einweihung der neuen Räumlichkeiten in Specks Hof fand in Anwesenheit der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Prof. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer statt. Bei diesem Anlass wurde die englischsprachige Version des bereits in deutscher Sprache erschienenen Konferenzbandes Die Vielfalt Europas ( The Plurality of Europe. Identities and Spaces, hg. von Winfried Eberhard und Christian Lübke, Leipzig 2010) vorgestellt. Die Konferenz war im Jahr 2007 aus Anlass des Jahres der Geisteswissenschaften vom GWZO in Leipzig durchgeführt worden. Für die wissenschaftliche Öffentlichkeit, aber auch für sonstige Interessierte vor Ort, werden am GWZO regelmäßig zahlreiche Vorträge präsentiert. Die erhöhte Attraktivität des neuen Standortes schlug sich dabei im zweiten Halbjahr 2010 auch in den Besucherzahlen nieder, so vor allem in der vom GWZO regelmäßig im Sommersemester veranstalteten Ringvorlesung, die wegen des Umzuges auf das Wintersemester 2010/11 verlegt wurde. Das Thema Die Wende und die Stadt. Post-sozialistische Impressionen aus Mittel- und Osteuropa versprach von Anfang an auf Interesse in einer breiteren Öffentlichkeit zu stoßen, zumal im Programm ein breites Spektrum von Architektur- und 22 23

13 Einleitung Einleitung Kunsthistorikern, Ethnologen, Architekten und Stadtplanern vertreten war, die Beispiele der aktuellen Stadtentwicklung von Leipzig über Berlin, Warschau und Prag bis nach Eurasien hinein vorstellten. Die Ringvorlesung wurde von der Projektgruppe Imaginationen des Urbanen organisiert, deren Forschungen sich auch auf die Frage konzentrieren, wie sich die politischen Rupturen der Wendezeit in Städtebau und urbaner Imagination nieder schlugen. Die GWZO-Jahrestagung 2010 fand im Jahr der Fußballweltmeisterschaft statt, der im Jahr 2012 die Fußballeuropameisterschaft folgen wird, für die Polen und die Ukraine gemeinsam als Gastgeber fungieren werden. Die Vorberichterstattung in den Medien geht aber auf die historisch begründete Besonderheit dieser gemeinsamen Gastgeberschaft gar nicht ein, sondern ist ganz auf die wirtschaftlichen, infrastrukturellen und organisatorischen Probleme vor allem der Ukraine fixiert. Dem wollte das GWZO durch die Thematisierung der vielfältigen historischen und soziokulturellen Hintergründe des Fußballs in Ostmitteleuropa entgegenwirken und widmete seine Jahrestagung daher dem Thema Zwischen Konfrontation und Integration. Ostmitteleuropäische Facetten des Massenphänomens Fußball, das großen Anklang fand ( ). Dies galt auch für die Jahresvorlesung (Oskar- Halecki-Vorlesung am ), die in diesem Jahr von der amerikanischen Ethnologin Katherine Verdery bestritten wurde, die über ihre Erfahrungen mit der rumänischen Staatssicherheitspolizei während ihrer Forschungsaufenthalte in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren in Rumänien berichtete ( Secrets and Truths: Knowledge Practices of the Romanian Secret Police ). Im Sommer 2010 hatte sie in Bukarest die Gelegenheit gehabt, ihre Akte einzusehen, über die sie in ihrem Vortrag berichtete. Rechtzeitig zu den oben genannten Leitveranstaltungen des GWZO konnte das neue, von nun an jährlich erscheinende Jahresheft des GWZO präsentiert werden, wofür sich das Zentrum den klangvollen Namen Mitropa sichern konnte. Mitropa ist bunt und abwechslungsreich gestaltet und bewusst für ein breiteres Publikum konzipiert. Das neue Jahresheft bietet in neuem Gewand aktuelle oder aktualisierte wissenschaftliche Beiträge von Mitarbeitern des GWZO, die schon an anderer Stelle gedruckt wurden, und gewährt dadurch einen repräsentativen Einblick in die Arbeit des GWZO. Neu in das auch in die Öffentlichkeit hinein wirkende Programm des GWZO aufgenommen wurde eine Vortragsreihe Neuerscheinungen zur Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, in deren Rahmen im Jahr 2010 die Autoren Peter Haslinger ( Nation und Territorium im tschechischen politischen Diskurs ) und Joachim von Puttkamer ( Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert ) ihre Bücher vorstellten. Schließlich beteiligte sich das GWZO im Wintersemester 2010/11 an der Leipziger Vortragsreihe Die Ukraine und Europa. Neben den genannten, über die unmittelbar interessierten Wissenschaftler hinaus in die Öffentlichkeit zielenden Veranstaltungen sei hier auch auf die vielfältigen Projektvorträge am GWZO hingewiesen, die zwar ein kleineres Publikum ansprechen, aber öffentlich sind und beispielsweise Studenten der Universität an die im GWZO geleistete Forschungsarbeit heranführen können. Die Projektvorträge werden vor allem zum regen Arbeitsaustausch in den einzelnen Projektgruppen genutzt und haben den Charakter von Gruppengesprächen. Hierzu lädt das Institut insbesondere seine Gastwissenschaftler ein, die so die Möglichkeit haben, sich selbst mit ihrer je eigenen Arbeit den Projektgruppen sowie ihre Heimatinstitute der Gastgebereinrichtung vorzustellen. Natürlich geben die Projektvorträge auch die Gelegenheit zur Stärkung der wissenschaftlichen Kommunikation innerhalb des Instituts. Im Jahr 2010 fanden am GWZO 47 solcher Projektvorträge statt. Vor allem sind natürlich die Publikationen wichtige Nachweise der Arbeit des GWZO. Sie werden in diesem Tätigkeitsbericht im Zusammenhang mit den individuellen Berichten der wissenschaftlichen Mitarbeiter genannt, dabei aus Platzgründen auf höchstens drei Nennungen begrenzt. Ohne die anderen Veröffentlichungen zurückzustellen, sollen an dieser Stelle vier von ihnen besondere Erwähnung finden: Erstens der in der kunst- und kulturgeschichtlichen Reihe des GWZO Studia Jagellonica Lipsiensia, Band 6, veröffentlichte, lang 24 25

14 Einleitung erwartete Konferenzband Hofkultur der Jagiellonendynastie und verwandter Fürstenhäuser (The Culture of the Jagellonian and Related Courts), herausgegeben von Urszula Borkowska und Markus Hörsch; zweitens der als Ergebnis intensiver Zusammenarbeit mit ungarischen Historikern entstandene Band Einrichtungswerk des Königsreichs Hungarn ( ), herausgegeben von János Kalmár und János J. Varga, Band 39 der GWZO-Reihe Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Europas ; drittens der in Kooperation mit der Ungarischen Akademie der Wissenschaften zu dem spätantik-frühmittelalterlichen Fundort Keszthely-Fenékpuszta erschienene erste Band der neuen Reihe Castellum Pannonicum Pelsonense, der den Titel Die Gräberfelder vor der Südmauer der Befestigung von Keszthely-Fenék puszta trägt und von Róbert Müller vorgelegt wurde; und viertens der großes Interesse bei einem breiten Publikum findende Band Lexikon der Vertreibungen. Deportationen, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts, herausgegeben von Detlef Brandes, Holm Sundhausen und Stefan Troebst, der mit GWZO-Unterstützung erarbeitet und gedruckt wurde. Abschließend sei in diesem kurzen Bericht auf den hohen Stellenwert verwiesen, den der im Jahr 2010 bewältigte Umzug für das GWZO bedeutet. Die lang andauernden Sichtungen von möglichen Immobilien mit den folgenden komplizierten Verhandlungen um einen Mietvertrag und den schließlich noch notwendigen Umbaumaßnahmen gemäß den Bedürfnissen des Institutes haben sich vollkommen gelohnt, was sich nicht nur am gesteigerten Besucheraufkommen bei den Veranstaltungen zeigt. Denn auch die neue räumliche Anordnung der Arbeitsplätze mit der Zusammenlegung der Projektgruppen hat ihre positive Wirkung schon gezeigt, ebenso wie die Verfügbarkeit zweckmäßiger Räumlichkeiten für Seminare und Vorlesungen/Konferenzen sowie für die Bibliothek. Leipzig, im Mai 2011 Prof. Dr. Christian Lübke Prof. Dr. Stefan Troebst 26

15 Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter Organe Der Verein und seine Mitglieder für das GWZO: Prof. Dr. Christian Lübke (Vorstand) für das Deutsche Historische Institut Warschau: Prof. Dr. Eduard Mühle für das Herder-Institut, Marburg/Lahn: Prof. Dr. Peter Haslinger für die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig: Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Eichler für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden: Dr. Caroline Wagner für die Societas Jablonoviana, Leipzig: Prof. Dr. Dietrich Scholze / Prof. Dr. Klaus Zernack für die Universität Leipzig: Prorektor Prof. Dr. Robert Holländer als weiteres Mitglied: Prof. Dr. Winfried Eberhard (Leipzig) Das Kuratorium und seine Mitglieder für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden: Dr. Caroline Wagner für die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig: Dr. Ute Ecker für die Universität Leipzig: Prorektor Prof. Dr. Robert Holländer als Vertreter der Mitgliederversammlung: Prof. Dr. Klaus Zernack (Berlin) Der Wissenschaftliche Beirat und seine Mitglieder Prof. Dr. Helmut Altrichter Nürnberg-Erlangen (Vorsitzender) Prof. Dr. Hannes Siegrist Leipzig (Stellvertretender Vorsitzender) Prof. Dr. Johannes Fried Frankfurt/Main Prof. Dr. Christopher M. Hann Halle/Saale Prof. Dr. Małgorzata Omilanowska Danzig Prof. Dr. German Ritz Zürich Prof. Dr. Jutta Scherrer Paris Prof. Dr. Petr Sommer Prag Prof. Dr. Thomas Winkelbauer Wien Mitarbeiter Direktor Prof. Dr. Christian Lübke (zugleich Professor für Geschichte Ostmitteleuropas an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig) Stellvertretender Direktor und Leitender Wissenschaftler für Kulturstudien Ostmitteleuropas Prof. Dr. Stefan Troebst (zugleich Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas an der Philologischen Fakultät und kooptiertes Mitglied der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig) Fachkoordinatoren Dr. Alfrun Kliems Geschäftsführende Fachkoordinatorin und Fachkoordinatorin für Literaturwissenschaft Ostmitteleuropas (Mutterschutz/Elternzeit ab ) Dr. Christine Gölz (Fachkoordinatorin für Literaturwissenschaft Ostmitteleuropas, vertretungsweise seit ) 28 29

16 Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter Dr. des. Robert Born Fachkoordinator für Kunst- und Kulturgeschichte der Neuzeit (bis ) Dr. Frank Hadler Fachkoordinator für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts Dr. Matthias Hardt Fachkoordinator für mittelalterliche Geschichte und Archäologie Assistentin der Direktion in Vertretung der Geschäftsführenden Fachkoordinatorin (seit ) Dr. Elena Temper Projektassistentin: Dr. Ewa Tomicka-Krumrey Bibliotheksleiter: Matthias Breckheimer Bibliotheksmitarbeiterin: Bettina Haase Verwaltungsleiterin: Antje Schneegaß Sekretärin / Sachbearbeiterin Verwaltung: Sabine Petschauer Sachbearbeiterin Verwaltung: Anja Bruder (Mutterschutz/Elternzeit ) / Anja Radon (vertretungsweise seit ) Direktionssekretärin: Stephanie Wölk (Die bis hier genannten Stellen werden im Rahmen des Wirtschaftsplans des GWZO aus Mitteln des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst finanziert, alle weiteren aus Drittmitteln, die von verschiedenen Förderorganisationen eingeworben wurden.) Wissenschaftliche Projektmitarbeiter Sabine Altmann (Geschichtswissenschaft) Dr. des. Jenny M. Alwart (Literaturwissenschaft / Kunstgeschichte) Dr. Volodymyr Bak (Geschichtswissenschaft, ) Dr. des. Martina Baleva (Kunstgeschichte, bis ) Dr. Arnold Bartetzky (Kunstgeschichte) Dr. Matteo Colombi (Literaturwissenschaft) PD Dr. Jörg Deventer (Geschichtswissenschaft, bis ) Dr. Augusta Dimou (Geschichtswissenschaft) Dr. Marina Dmitrieva (Kunstgeschichte) Mónika Dózsai (Literaturwissenschaft, bis ) Dr. Heinke Fabritius (Kunstgeschichte, bis ) PD Dr. Jiří Fajt (Kunstgeschichte) Dr. Wilfried Franzen (Kunstgeschichte) Dr. Agnieszka Gąsior (Kunstgeschichte) Roman Grabolle (Archäologie) Dr. Agnieszka Halemba (Ethnologie, Elternzeit , ) Dr. Jaroslava Hausenblasová (Geschichtswissenschaft) Laura Hegedűs (Kulturwissenschaft, bis ) Dr. Orsolya Heinrich-Tamáska (Archäologie) Mária Hidvégi (Geschichtswissenschaft) Dr. Markus Hörsch (Kunstgeschichte) Dr. Dietlind Hüchtker (Geschichtswissenschaft) Dr. Susanne Jaeger (Kunstgeschichte) Sabine Jagodzinski (Kunstgeschichte, Elternzeit bis ) Wilfried Jilge (Geschichtswissenschaft) Dr. Gábor Kármán (Geschichtswissenschaft) Dr. Anne C. Kenneweg (Literaturwissenschaft) Dr. des. Sebastian Kolditz (Geschichtswissenschaft, ) Martina Kotková (Archäologie) Dr. Bálint Kovács (Geschichtswissenschaft / Orientalistik) 30 31

17 Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter Organe des Zentrums und seine Mitarbeiter Sarah Lemmen (Geschichtswissenschaft) Sophie Lorenz-Rupsch (Kunstgeschichte, seit ) Dr. Pavel Lukin (Geschichtswissenschaft, bis ) Steffi Marung (Politik- und Geschichtswissenschaft) Dr. Mathias Mesenhöller (Geschichtswissenschaft) Dr. Ilmira Miftakhova (Geschichtswissenschaft, seit ) Rumjana Mitewa-Michalkowa (Kulturwissenschaft) Dr. habil. Vincent Múcska (Geschichtswissenschaft, bis ) Dr. Dietmar Müller (Geschichtswissenschaft) Katja Naumann (Geschichtswissenschaft) Darina Poláková (Literaturwissenschaft) Dr. Ute Raßloff (Literaturwissenschaft) Ines Rößler (Geschichtswissenschaft, Elternzeit bis ) Dr. Wolfram von Scheliha (Geschichtswissenschaft, seit ) Klaus Schneiderheinze (Geschichtswissenschaft) Dr. Adamantios Skordos (Geschichtswissenschaft, seit ) Dr. Norbert Spannenberger (Geschichtswissenschaft, bis ) Dr. Elena Temper (Geschichtswissenschaft) Dr. Martina Thomsen (Geschichtswissenschaft, bis ) PD Dr. Tomasz Torbus (Kunstgeschichte) Dr. Marcin Wołoszyn (Archäologie, ) Dr. Nedim Zahirović (Geschichtswissenschaft / Osmanistik) Dr. Christian Zschieschang (Namenkunde / Geschichtswissenschaft, Elternzeit ) Externe Projektleiter Prof. Dr. Winfried Eberhard (Leipzig) Prof. Dr. Matthias Middell (Universität Leipzig) Prof. Dr. Michael G. Müller (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Prof. Dr. Hannes Siegrist (Universität Leipzig) Prof. Dr. Robert Suckale (Berlin) PD Dr. Evelin Wetter (Abegg-Stiftung, Riggisberg) Externe Mitarbeiter / Bearbeiter Dr. Volodymyr Bak (Universität Ivano-Frankivsk) Madlen Benthin (Leipzig) Dr. Maria Deiters (Berlin) Dr. des. Maritta Iseler (Universität Leipzig) Dr. Agnieszka Madej-Anderson (Braunschweig) Dr. habil. Vincent Múcska (Universität Bratislava) Dr. Marcin Wołoszyn (Universität Rzeszów) Stipendiaten Prof. Dr. Alvydas Nikžentaitis (Alexander von Humboldt-Stiftung) Karin Reichenbach (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz) Dr. Aurimas Švedas (Stipendiat der Universität Vilnius) 32 33

18 Forschungsleitende Perspektiven Forschungsleitende Perspektiven Die am GWZO angesiedelten Projektgruppen und (Einzel-)Projekte nehmen die im Jahr 2007 mit dem Wissenschaftlichen Beirat formulierten forschungsleitenden Perspektiven des BMBF-Förderantrages auf, ohne dass sie ausschließlich je einer von ihnen zuzuordnen wären. Die forschungsleitenden Perspektiven bilden vielmehr den gemeinsamen Rahmen, innerhalb dessen interdisziplinär und epochenübergreifend gearbeitet werden kann. Überschneidungen und Berührungen sind deshalb programmatisch erwünscht, da sie innovative Forschungsansätze ermöglichen. Perspektive I Kulturtransfer in den inner- und überregionalen Beziehungen Ostmitteleuropas Für die Untersuchung von Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas bietet sich das Konzept des Kulturtransfers geradezu an, lassen sich doch hier inner- und überregionale Kulturkontakte vom frühen Mittelalter bis heute beobachten. Kulturtransfer wird als dynamischer Prozess aufgefasst, der nicht bloß die Übertragung oder Ausbreitung von kulturellen Phänomenen beschreibt, sondern vielmehr deren gegenseitige Beeinflussung. Das historische Profil der Region lässt sich nicht erforschen, geht man von der Vorstellung homogener Kulturen aus. Begriffe wie Ausgangskultur und Zielkultur haben sich hier als irreführend erwiesen; Termini wie Import, fremd und anders sollen nicht als Verneinung offener Beziehungsgeflechte verstanden werden, die Prozessen wechselseitiger Durchdringung eine Hierarchie geben. Wir verstehen daher Kulturen nicht als abgrenzbare Entitäten, sondern als relationale und kontextabhängige Praktiken. Diese werden z. B. an der Rolle und Funktion von vermittelnden Akteuren wie Intellektuellen und Künstlern, Bauherren und Juristen, Kaufleuten und Exilanten, aber auch von Vermittlungsinstanzen wie Sprachen und Medien untersucht. Perspektive II Bedingtheiten und Potenziale von Modernisierungsprozessen Phänomene von Modernisierung durchziehen die gesamte Geschichte Ostmitteleuropas bis in die Gegenwart. Ein wesentliches Anliegen des GWZO ist, unter dieser Perspektive die Eigenvoraussetzungen und -entwicklungen der ostmitteleuropäischen Gesellschafts- und Staatsbildungen zu erforschen. Dabei gilt es, die an westeuropäischen Verläufen ausgerichtete Normierung von Modernität zu vermeiden. Vor dem Hintergrund der Perspektive I Kulturtransfer wird vielmehr die Europäisierung Ostmitteleuropas nach 1989 als Wiederentdeckung seiner historischen Europäizität aufgefasst ist doch Europa erst durch den Einschluss der einst als barbarisch angesehenen Regionen im Norden und Osten des Kontinents geworden. Offene Konzepte von Modernisierung dienen dazu, die spezifischen Entwicklungen der Region vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert auf eine Weise zu beschreiben, die verbreitete Thesen von ihrer relativen Rückständigkeit revidiert und Ostmitteleuropa als gleichberechtigten Gegenstand einer historischen Komparatistik etabliert. Perspektive III Nationale Identitätsbildungen Die Untersuchung von Kulturkontakten und Modernisierungsprozessen in Ostmitteleuropa zeigt sich vielfach vom historischen Erfolg nationalstaatlicher Narrative verengt. Doch sind Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart von komplex verwobenen Identifikationsangeboten geprägt, am offensichtlichsten von regionalen (sub- und transnationalen), ethno-kulturellen und konfessionellen. Die Problematisierung nationaler Identitätsbildung ist insofern zugleich ein Forschungs- und politisches Anliegen: Untersuchungen von Entstehung, Formierung und Festigung solcher und anderer Zuschreibungen können dazu beitragen, überkommene Werturteile bezüglich konkurrierender Identitäts

19 Forschungsleitende Perspektiven bildungen zu thematisieren. Von zentraler Bedeutung ist diese Perspektive z. B. für das Forschungsparadigma der Erinnerungskulturen, waren doch die Geschichtspolitiken staatlicher, parteipolitischer und zivilgesellschaftlicher Akteure zumeist national geprägt und wirken als solche weitgehend ungebrochen fort. Demgegenüber stehen am GWZO transnationale Bestimmungsfaktoren wie Religion, Ideologie und Europa sowie Prozesse kultureller Umwertung und Interferenz im Fokus. 36

20 Projektgruppen Die folgenden Informationen zu den Tätigkeiten der einzelnen Projekt gruppen sind in sachliche Cluster zusammengefasst, die sich an den leitenden Fragestellungen des Forschungsprogramms des GWZO orientieren. I. Grenzen, Grenzregionen, Grenzüberschreitungen 2 Keszthely-Fenékpuszta in der josephinischen Kartierung (Ende 18. Jh.). Die Übersicht beginnt mit den hauptsächlich im Mittelalter angesiedelten Projekten, die sich mit Phänomenen der Grenzbildung und Grenzüberschreitung sowie mit den in diesen Konstellationen zu beobachtenden Elementen des Kulturtransfers beschäftigen. Eine besondere Rolle in der mittelalterlichen Formierung Ostmitteleuropas spielte der Flusslauf der Donau, der bis in das 9. Jahrhundert hinein noch als Grenze zwischen der alten antiken Zivilisation und ihren Nachfolgern in den west- und oströmischen Kaiserreichen einerseits und den noch ungetauften, schriftunkundigen Barbaren anderseits angesehen wurde. In ihrer Funktion als Verbindungslinie zwischen Mitteleuropa und dem Schwarzen Meer trug die Donau aber auch ganz erheblich zur Vermittlung und zum Austauch sachlicher und ideeller Werte bei und damit zur Einbeziehung der barbarischen gentes in ihrem Einzugsgebiet in den Prozess der ersten Europa als Ganzes europäisierenden Phase der Christianierung und fürstlichen Herrschaftsbildung mit der anschließenden Formierung mittelalterlicher nationes. So, wie sich die Grenzfunktion der Donau von der Antike zu einer Mittlerrolle im Mittelalter veränderte, wandelte sich auch der Funktionscharakter anderer geografischer Bestandteile Ostmittel- und Osteuropas. In der Rückschau aus einem Abstand von mehreren hundert Jahren schien die Grenzregion der Červenischen Burgen zwischen dem entstehenden Reich der polnischen Piasten und dem der altrus ischen Rjurikiden geradezu prädestiniert dafür, ihren alten Grenzcharakter im 20. Jahrhundert zwischen Polen und der Sowjetunion neu zu beweisen. Doch lehrt die nähere, im GWZO intensiv betriebene 38 39

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