konkret Verbraucher DANKE! Wir sagen der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. Die Kampagne fair feels good. : Wie und warum alles begann Wer dabei war

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "konkret Verbraucher DANKE! Wir sagen der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. Die Kampagne fair feels good. : Wie und warum alles begann Wer dabei war"

Transkript

1 konkret Verbraucher Sonderheft der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. Die Kampagne fair feels good. : Wie und warum alles begann Wer dabei war Was getan wurde Wie wir auftraten ISSN: A Wir sagen DANKE!

2 Seite: 2 Inhalt S. 3 Editorial S. 4 Wie und warum alles begann... S. 6 Was Verbraucher sagen... S. 7 Wer dabei war... S. 8 Was getan wurde.. S. 10 Wo wir waren... S. 11 Wer für den Fairen Handel steht... S. 16 Wer unterstützte... S. 18 Wie wir auftraten... S. 20 Was verbirgt sich hinter Weltladen S. 22 Worum es geht... S. 23 Wie es weiter geht... Impressum Herausgeber Informationskampagne fair feels good. c/o Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.v., Georg Abel (V.i.S.d.P.), Elsenstr. 106, Berlin, Druck Heinrich Fischer Rheinische Druckerei GmbH, Mainzer Str. 173, Worms Auflage Exemplare Konzept, Text und Gestaltung: organic Marken-Kommunikation GmbH, Kasseler Str. 1a, Frankfurt am Main, Fotos: fair feels good., TransFair e.v., Weltladen-Dachverband e.v. Förderhinweis: Die Herausgabe des Sonderheftes Wir sagen DANKE! wird im Rahmen der Informationskampagne fair feels good. durch eine Zuwendung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ermöglicht. Hinweis: Wenn im Text z.b. vom Verbraucher die Rede ist, ist das ein Zugeständnis an die Flüssigkeit der Sprache, gemeint sind natürlich alle Verbraucherinnen und Verbraucher.

3 Berlin, im Dezember 2006 Seite: 3 Liebe Leserin, lieber Leser, Dieter Kublitz ist Bundesvorsitzender der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. der Faire Handel boomt in den letzten Jahren: Der Umsatz steigt zweistellig und es gibt mehr FairTrade-Produkte. So werden innerhalb einzelner Produktgruppen z. B. mehr Kaffeespezialitäten angeboten. Neue gesiegelte Sortimente wie Fußbälle aus Pakistan, Weine aus Südafrika oder Blumen aus Ostafrika kamen zusätzlich auf den Markt. Der Großverbraucherbereich, ob an Bord von Flugzeugen, an Universitäten oder in Hotels, weitete sich aus. Die Zahl der Verkaufsstellen nahm spürbar zu. Diese Entwicklung belegt auch eine aktuelle, repräsentative Marktforschungsstudie. Der Faire Handel in Deutschland wächst sicherlich auch Dank der Kampagne fair feels good.. Seit dem Jahr 2003 haben wir uns mit der bundesweitenkampagne fair feels good. das Ziel gesetzt, die Verbraucher über Prinzip, Produkte und Hintergründe des Fairen Handels aufzuklären. Frech, anspruchsvoll und mit Herz haben wir die Menschen mit der Informationskampagne informativ, aber auch emotional angesprochen. Es ist zum Ausdruck gekommen, dass Fairness auch beim Konsum ein positives Lebensgefühl ist. Unsere Kampagne richtete sich vor allem an Verbraucher, indem sie diese im Alltag ansprach: in der Freizeit, beim Sport, auf Reisen, im Radio etc. Gefragt waren öffentlichkeitswirksame Aktionen. So warben wir auf Großflächenplakaten für den Fairen Handel. Eine IC-Lok im fair feels good. -Design fuhr 14 Monate quer durch Deutschland. Faire Betthupferl nebst Informationen fanden Bahnreisende im Liege- und Schlafwagen. Auch Fluggäste konnten sich über Hintergründiges und Produktproben freuen. Ob Fairer Kochkurs oder Faire Weinprobe, ob ein Event auf der Internationalen Tourismus-Börse oder eine Podiumsdiskussion auf der BioFach es mangelte nicht an Ideen und Engagement für den Fairen Handel. Natürlich gehörte auch eine vielfältige Medienarbeit zur Kampagne: Ob millionenfache Beilagen in Umweltmedien, schwul-lesbischen Zeitschriften oder Stadtmagazinen, ob das Angebot von zahlreichen sendefertigen Radiobeiträgen, die Hörerzahlen in dreistelliger Millionenhöhe erreichten, ob Materndienste oder Fernsehschnittmaterial, ob 1,6 Millionen Gratispostkarten in der Szenegastronomie oder, oder der Faire Handel hat Akzente gesetzt. Die Kampagne fair feels good. wurde von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. in Kooperation mit TransFair e.v. und dem Weltladen-Dachverband e.v. umgesetzt und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Zahlreiche Unternehmen halfen der Kampagne, die auch auf die ehrenamtliche Unterstützung vieler Prominenter setzen konnte. Dazu zählen neben Schirmherrin Franziska van Almsick weitere 70 Paten aus den Bereichen Politik, Sport, Film, Funk und Fernsehen. Als charmante Botschafter setzten sie sich für den Fairen Handel ein. Für diese große und vielfältige Unterstützung möchte ich mich im Namen aller Akteure bei Ihnen bedanken. Denn ohne Sie wäre vieles nicht möglich gewesen. Daher lassen Sie sich auch weiterhin von der Vielfalt und der Qualität fair gehandelter Produkte verführen. Und stellen Sie fest: fair feels good. In diesem Sinne Ihr Dieter Kublitz

4 Seite: 4 Wie und warum alles begann... Am 11. November 2003 gaben Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Schirmherrin Franziska van Almsick in Berlin den Startschuss für die erste, bundesweit groß angelegte Informationskampagne fair feels good. zum Fairen Handel. Der Auftakt-Presseveranstaltung folgten zahlreiche gemeinsame Aktionen und Maßnahmen mit Unternehmen, Institutionen, Verbänden, Medien und Prominenten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, denn sie sind der wesentliche Baustein für den Erfolg von fair feels good.. Schon im Jahr 2000 haben die Staats- und Regierungschefs eine Vision für eine friedlichere, gerechtere Welt formuliert: Die Globalisierung sollte zu einer positiven Kraft für alle Menschen dieser Welt werden wurde aus dieser Millenniumserklärung das oberste Ziel abgeleitet: die Halbierung der weltweiten, extremen Armut bis Diesem ehrgeizigen Ziel schloss sich auch die Bundesregierung an mit dem Bewusstsein, dass das Erreichen nur in einem breiten gesellschaftlichen Konsens und mit aktiver Unterstützung durch die Bevölkerung möglich ist. Ein Instrument des Aktionsprogramms 2015 ist der Faire Handel. Er eignet sich, um alternative Handlungs- und Konsummuster zu fördern und um zu zeigen, dass Armutsbekämpfung bei jedem einzelnen anfängt. Das System des Fairen Handels hilft konkret dabei, Menschen aus der extremen Armut zu befreien. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vieler Länder des Südens hängt maßgeblich von der Einbindung in den Welthandel ab. Die Zahl der Konsumentinnen und Konsumenten, die sich auch für das Schicksal der Menschen in den Herstellerländern der Produkte interessieren, müssen wir vergrößern. Auch die Produktpalette fair gehandelter Waren muss ausgeweitet werden, so Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.

5 Seite: 5 Georg Abel ist Bundesgeschäftsführer der VERBRAU- CHER INITIATIVE e.v. Im Interview gibt er einen Überblick über Ideen, Herausforderungen und Ergebnisse. Herr Abel, erläutern Sie kurz, was ist die VERBRAUCHER INITIATIVE e.v.? Wir sind der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt der vielfältigen Arbeit ist der ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherschutz. Als Lobby-Organisation treten wir für die ökologisch und sozial verträgliche Herstellung von Waren ein. Dabei setzen wir auf Informationen über Hintergründe von Produktionsbedingungen und Produkten. Nur informierte Verbraucher können ihre Macht mit dem Einkaufskorb ausüben. Warum ist der Faire Handel eine große Herausforderung? Der Faire Handel in Deutschland zeichnet sich durch eine breite Palette an Konzeptionen, Organisationen und Umsetzungen aus. Diese Vielfalt ist auf der einen Seite positiv, führt aber auch zu einem uneinheitlichen Bild in der Öffentlichkeit und gegebenenfalls zu Doppelarbeit. Wie kann hier Abhilfe geleistet werden? Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass gemeinsame Marketing-Strategien zu einem verbesserten Marktauftritt und erhöhten Absätzen führen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. hat mit dem Projektauftrag Fairer Handel in Deutschland Wege in die Zukunft in den Jahren 2001 bis 2003 Marketing-Strategien zur Förderung von fair gehandelten Produkten in Deutschland entwickelt. Warum wurde die VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. mit der Kampagne fair feels good. betraut? Wir haben die Verantwortung für die Kampagne übernommen und sie in Kooperation mit TransFair e.v. und dem Weltladen-Dachverband e.v. sowie der finanziellen Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung umgesetzt. Das Vorläuferprojekt hat die Notwendigkeit eines gemeinsamen, kommunikativen Daches gezeigt. Zugleich belegte eine repräsentative EMNID-Studie der VERBRAU- CHER INITIATIVE e.v. aus dem Jahr 2002, dass es erhebliche Potenziale für den Fairen Handel gibt. Dazu müssen jedoch die Informationsdefizite bezüglich Prinzipien, Siegel, Hintergründen, Produkten und Einkaufsstätten des Fairen Handels abgebaut werden. Als unabhängiger Verbraucherverband können wir die Rolle des ehr-lichen Maklers zwischen den unterschiedlichen Akteuren leichter wahrnehmen. Was waren die Kernziele der Kampagne fair feels good.? Frech, anspruchsvoll und mit Herz informierte die Kampagne über den Fairen Handel und regte zum Nachdenken an nachdenken über Fairness im Alltag sowie in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Sport. In Zeiten, in denen oft der Preis entscheidet, rückte die VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. eine andere Wertigkeit des Konsums in den Vordergrund. So drückte die Kampagne aus, dass Fairness ein positives Lebensgefühl ist, dass es Spaß macht und gut tut, fair zu sein auch beim Einkauf. Ist es der Kampagne fair feels good. gelungen, zum Erfolg des Fairen Handels beizutragen? Eine aktuelle, repräsentative Marktforschungsstudie belegt, dass sich die Einstellung der Verbraucher von 2004 auf 2007 positiv verändert hat. Die Grundgesamtheit der Befragten (die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren) beträgt etwa 65 Millionen haben davon 27,9 Prozent fair gehandelte Produkte gekauft. Bis zum Jahr 2007 konnten 6,2 Millionen neue Käufer hinzugewonnen werden. Das entspricht einem Zuwachs von 9,5 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im zweistelligen Umsatzwachstum wichtiger Akteure des Fairen Handels wider. Trans- Fair e.v. verzeichnet im Geschäftsjahr 2005/2006 ein Umsatzvolumen von rund 72 Millionen Euro. Darüber hinaus stieg die Zahl der Supermärkte auf rund , im Jahr 2003 waren es noch Natürlich sind die beschriebenen Fortschritte nicht allein auf die Kampagne fair feels good. zurückzuführen, sondern alle Akteure des Fairen Handels haben dazu beigetragen. Unbestritten hat aber die Informationskampagne fair feels good. den Fairen Handel mit ihrem frischen Auftritt und den Aktionen bei neuen Zielgruppen ins Gespräch gebracht und den Appetit" auf die Produkte deutlich erhöht.

6 Seite: 6 Was Verbraucher sagen... Die aktuelle Marktforschungsstudie zeigt, die Affinität und das Verständnis hinsichtlich des Fairen Handels sind bei den Verbrauchern gestiegen. Mehr zu den Ergebnissen finden Sie in der Rubrik Marktforschung auf Eine Marktforschungsstudie von Februar 2007 belegt, wie erfolgreich der Faire Handel in den letzten Jahren war. Parallel zur Laufzeit der Kampagne fair feels good. konnten 6,2 Millionen Verbraucher der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren seit Anfang 2004 als neue Käufer für den Fairen Handel gewonnen werden. Dieser Erfolg des Fairen Handels spiegelt sich auch in den kontinuierlich zweistelligen Umsatzzahlen in den letzten Jahren wider. Gekauft werden die fair gehandelten Produkte im Supermarkt, gefolgt von Bio- und Naturkostläden sowie den Biosupermärkten. Zur Käuferzielgruppe zählen überwiegend Frauen. Ein interessantes Potenzial für eine weitere Marktausweitung stellen 43,9 Prozent Unterstützer in der Einkommensgruppe von bis Euro dar. Auch in der Gruppe der Schüler befindet sich ein enormes Potenzial an Unterstützern. Das zeigen auch die Assoziationen mit dem FairTrade-Siegel. Verbraucher wissen, was Sie kaufen. 62 Prozent der Nennungen bezogen sich konkret auf die tatsächlichen Inhalte, für die der Faire Handel steht. Auch wurde nach Sympathie und Glaubwürdigkeit gefragt. In den Dimensionen: sympathisch, glaubwürdig, vorbildlich, unterstützenswert erreichte das Siegel zwischen 50 und 60 Prozent positive Nennungen Kauf fair gehandelter Produkte Zeitvergleich Insgesamt lassen die Ergebnisse der Marktforschung 2007 uns sehr zufrieden auf die in den Jahren 2003 bis 2006 geleistete Kommunikationsarbeit zurückblicken. Die Begleitung durch die Kampagne fair feels good. hat Grundlagen gelegt und Perspektiven eröffnet, die uns optimistisch in die Zukunft des Fairen Handels blicken lassen, so Volkmar Lübke von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v., der im Rahmen der mehrjährigen Kampagne fair feels good. unter anderem den Bereich Marktforschung betreute.

7 Seite: 7 Auf welche unternehmerische Leistungen von TransFair e.v. sind Sie besonders stolz? Seit drei Jahren befinden sich die FairTrade-Produkte auf starkem Wachstumskurs. Wir konnten das Sortiment gut ausbauen und durch die erfolgreiche Einführung neuer Produkte wie Rosen, Bananen, Wein oder Reis den Handel mit FairTrade-Produkten beleben. Handel und Industrie nehmen uns ernster. Mit Lidl konnten wir sogar den ersten Discounter für FairTrade öffnen. So sind wir weltweit die zweite Initiative, die eigenfinanziert die wesentlichen Ausgaben selber tragen kann. Wer dabei war... Wichtiger Partner ist TransFair e.v., die unabhängige Siegelinitiative mit Sitz in Köln, die seit 1992 in Deutschland für die Vergabe des FairTrade-Siegels verantwortlich ist. Das international einheitliche Siegel kennzeichnet fair gehandelte Produkte und erleichtert dem Verbraucher die Entscheidung am Ort des Verkaufs. In welchem Maße hat die Kampagne fair feels good. Einfluss auf das Wachstum des Fairen Handels? Die breite Informationsarbeit von fair feels good. hat zu einer besseren Wahrnehmung des vielschichtigen Fairen Handels geführt. Mit dem modernen Auftritt und neuen Akteuren hat fair feels good. dazu beigetragen, dass ethisch motiviertes Konsumverhalten ein gesellschaftliches Thema ist. Wie beurteilen Sie das laufende Geschäftsjahr? Es ist mit 90 Prozent Absatzsteigerung das beste Jahr seit der Gründung von TransFair vor 15 Jahren. Welche Themen werden TransFair e.v. zukünftig beschäftigen? Wir möchten die Absätze durch bessere Handelskooperationen und aussagekräftigere Verbraucherinformationen steigern. Auch werden wir in 2007 Produkte aus FairTrade-Baumwolle besiegeln. Damit öffnen wir das FairTrade-System über den Lebensmittelbereich hinaus für den gesamten Markt. Dieter Overath ist langjähriger Geschäftsführer TransFair e.v. und gibt im Interview einen Überblick der Entwicklung in den letzten Jahren.

8 Seite: 8 Was getan wurde... Das Thema Fairer Handel wird von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.v. schon seit vielen Jahren in unterschiedlicher Form bearbeitet. Mit der Kampagne fair feels good. sollten neue Zielgruppen auf vielfältige Weise auf den Fairen Handel aufmerksam gemacht werden. Mailings, Plakataktionen, PR-Kampagne, Öffentlichkeitsarbeit etc. - viele Aktionen und Events wurden in den Jahren 2003 bis 2006 realisiert. Die Informationskampagne fair feels good. machte durch eigene Medien- und Öffentlichkeitsarbeit auf die Ziele des Fairen Handels aufmerksam. Dazu zählen 14 sendefertige Radiobeiträge, die je Beitrag bis zu 14 Millionen Hörer ( Hörer gestern ) erreichten. Die über Materndienste versandten Themen wurden in rund 35 Millionen Printexemplaren der Tagespresse und in Anzeigenblättern berücksichtigt. Die achtseitige Broschüre fair gewinnt. wurde bundesweit in 73 Stadtmagazinen und verschiedenen Umweltmedien in einer Auflage von über 4,3 Millionen sowie dem Mitgliedermagazin des Deutschen Jugendherbergswerks beigelegt. Mit verschiedenen regionalen Radiosendern und unterschiedlichen Printmedien wie FAZ, Süddeutsche Zeitung und taz wurden Medienkooperationen durchgeführt. Im Jahr 2006 lag der Fokus auf der Fußballweltmeisterschaft: In zahlreichen Printmedien, in lokalen Radiosendungen und unter konnten Verbraucher an der Verlosung von fair gehandelten Fußbällen aus Pakistan teilnehmen. Weitere Maßnahmen waren zum Beispiel die Verteilung von aufmerksamkeitsstarken Gratispostkarten (Auflage 1,6 Millionen) deutschlandweit in der Szenegastronomie. Anzeigen und Beilagen warben mehrfach im Reiseplan der Deutschen Bahn für den Fairen Handel. Eine renommierte deutsche Fluglinie verteilte an Bord Doppelpostkarten mit fairer Schokolade und Informationen rund um den Fairen Handel. Faire Betthupferl fanden Verbraucher zusammen mit Informationsflyern im DB NachtZug, in den maritim-hotels und VCH-Hotels Deutschland. 14 Monate fuhr eine IC- Lok im fair feels good. -Design quer durch die Republik. Immer wieder führten unterschiedliche Gewinnspiele die Teilnehmer auf und zahlreiche Medien unterstützten die Kampagne durch den kostenlosen Abdruck von Frei-Anzeigen.

9 Im Jahr 2006 ging die Informationskampagne fair feels good. neue Kommunikationswege Großflächenplakate warben bundesweit unter dem Motto: Fair hat s drauf! für den Fairen Handel ebenso wie über Spots auf allen Infoscreenflächen in U- und S-Bahn-Stationen sowie auf Flughäfen. Auch in den ICE- Zügen der Deutschen Bahn, in bundesweit 152 Kinos und an zahlreichen Universitäten wurden Verbraucher über Plakate auf den Fairen Handel aufmerksam gemacht. Begleitet wurden die unterschiedlichen Aktionen mal durch Claus Theo Gärtner (Privatdetektiv Matula aus Ein Fall für zwei ), mal durch TV- und Sternekoch Matthias Ruta (VOX Kochduell). Auch die Darsteller des Kinofilms 7 Zwerge der Wald ist nicht genug unterstützten den Fairen Handel auf ihrer Kinotour. Seite: 9

10 Seite: 10

11 Wo wir waren... Seit dem Jahr 2003 hat sich die bundesweite Informationskampagne fair feels good. das Ziel gesetzt, die Verbraucher über Prinzip, Produkte und Hintergründe des Fairen Handels aufzuklären. Frech, anspruchsvoll und mit Herz wurden die Menschen informativ, aber auch emotional angesprochen. Es ist zum Ausdruck gekommen, dass Fairness auch beim Konsum ein positives Lebensgefühl ist und die Kampagne sprach die Verbraucher vor allem im Alltag an: in der Freizeit, beim Sport, auf Reisen, im Radio etc. Es mangelte nicht an Ideen und Engagement für den Fairen Handel.

12 Seite: 11 Wer für den Fairen Handel steht... Bundesministerin Heidemarie Wieczorek- Zeul brachte die zentrale Botschaft der Kampagne fair feels good. auf den Punkt. Wir wollen deutlich machen, dass jeder Einzelne durch sein tägliches Konsumverhalten die Lebensgrundlagen in den Entwicklungsländern verbessern und damit einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten kann. Heike Brentano, Schauspielerin: Mit fair feels good. haben wir eine Kampagne, die den Blick auf unser Konsumverhalten lenkt. Sie wirbt nicht für wieder etwas Neues, was wir jetzt auch unbedingt kaufen müssen, sondern sie fordert uns auf, einfach mal kurz inne zu halten. Ich brauche Kaffee? Welchen nehme ich? Ich kann mit meiner Entscheidung, welchen Kaffee ich kaufe, welchen O-Saft ich für die Kinder nehme, Weltpolitik machen. Ich kann eingreifen in den Kreislauf von Armut und Ausbeutung. Ich kann Familien ihre Existenz sichern. Die Kampagne fair feels good. wurde von Schirmherrin Franziska van Almsick und von vielen weiteren Prominenten aus Film, Funk und Fernsehen sowie Politik und Wirtschaft, Sport und Gesellschaft unterstützt. Sie alle haben die Botschaft des Fairen Handels in die breite Öffentlichkeit getragen. Erich Rutemöller DFB Ausbildungschef der Fußballtrainer: Die Förderung der Bildung ist eine der wichtigsten Aufgaben, die wir haben. Nur eine gute Grundlagenausbildung, ob im sportlichen oder schulischen Bereich, ermöglicht es jungen Menschen, ihr Potential voll auszuschöpfen. Der Faire Handel ist eine gute Sache, um diesen Gedanken auch in den Entwicklungsländern durchzusetzen und zu fördern. Ole Puppe Schauspieler: Ich engagiere mich für den Fairen Handel, denn lieber ständige Hilfe zur Selbsthilfe als gelegentliche Almosen. Ich kaufe fair gehandelte Produkte, denn fair fühlt sich gut an."

13 Seite: 12 Fairer Handel vor Ort Franziska van Almsick, Schirmherrin der fair feels good. -Kampagne, besuchte im Oktober 2005 Produzentenfamilien in der Dominikanischen Republik. Wo vorwiegend reiche Urlauber unter Palmen ihre Ferien genießen, hat der ehemalige Schwimmstar die andere Seite des westindischen Inselstaates kennen gelernt. Zusammen mit zwei weiteren prominenten Paten, Schauspielerin Nina Petri und Moderator und Schauspieler Ole Tillmann, überzeugte sich Franziska van Almsick vom sozialen und wirtschaftlichen Erfolg des Fairen Handels, der der armen Landbevölkerung zugute kommt. In Begleitung der örtlichen Koordinatoren des Fairen Handels machten sich die Prominenten einen Eindruck von den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten und Kleinbauern. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel der Faire Handel in den vergangenen Jahren bewegt hat. Familien, die zuvor in Holzbaracken gelebt haben, können sich dank der sozial gerechten Löhne aus dem Fairen Handel ein richtiges Haus aus Stein leisten, so die ehemalige Schwimmerin.

14 Seite: 13 Ohne Bildung keine Zukunft Zusammen mit Marike de Peña, der FairTrade-Koordinatorin der Kooperative von Bananenproduzenten Banelino, besuchten Franziska van Almick, Nina Petri und Ole Tillmann unter anderem eine Schule, die mit den FairTrade-Prämien unterhalten wird. Ohne Bildung hast du hier keine Zukunft, erklärte de Peña. Der Schulbesuch sei für die Kinder der einzige Ausweg aus der Kinderarbeit und dem Leben auf der Straße. Die Kooperative finanziert auch die Unterrichtsmaterialien und den Transport der Schüler im Alter von sechs bis 14 Jahren. Wir kümmern uns intensiv um die Kinder, zahlen die Schulkleidung und auch ihre medizinische Versorgung, so die Koordinatorin. Die Prominenten waren tief beeindruckt vom Erfolg des Fairen Handels. Wir haben in der Dominikanischen Republik miterleben können, wie die Lebensbedingungen der Menschen aus dem Mehrwert von fair gehandelten Produkten verbessert werden, so Nina Petri. Wir können nun noch besser vermitteln, was den Fairen Handel auszeichnet und dass es sich lohnt, ein paar Cent mehr für die Produkte auszugeben.

15 Seite: 14 Shary Reeves Moderatorin (WDR): Kinder sind das Größte - egal, wo auf der Welt, ihnen sollte es gut gehen. Der Faire Handel hilft vielen Kindern in den Entwicklungsländern, etwas sorgloser leben zu dürfen. Deshalb: Kauft viele Produkte mit dem FairTrade-Siegel!" Andrea Suwa Schauspielerin: Ich finde, mit fair gehandelten Produkten können wir ein bisschen mehr Gerechtigkeit in die Welt bringen. Und das auf eine einfache Art, die Spaß macht und gut schmeckt. Jeder sollte mal fair gehandelte Produkte probieren. Ich hoffe, dass es in Zukunft immer mehr dieser Produkte gibt auch im Laden um die Ecke. Schirmherrin Franziska van Almsick Ich bevorzuge Kaffee aus Fairem Handel. Denn ich will, dass die Kaffeebauern gute Bedingungen haben und einen Mindestlohn bekommen. Jeder sollte diesen Kaffee einfach mal probieren: Der ist lecker und man tut etwas Sinnvolles. Mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten setzt man ein Zeichen gegen Ausbeutung von Menschen in den Entwicklungsländern. Gleichzeitig hat man, dank des TransFair-Siegels auf den Verpackungen, die Gewissheit, dass das Geld auch wirklich dort ankommt. Kerstin Kramer, Schauspielerin: Ich denke, wir können unsere Nahrungsmittel wie Schokolade, Kaffee oder Tee nur genießen, wenn wir wissen, dass andere Leute dafür nicht leiden müssen, weil sie keine Schuhe für ihre Kinder haben, weil sie keine Krankenhäuser haben etc. Ich finde es wichtig, dass wir von unserem Geld einen kleinen Teil abgeben an Leute, die es wirklich brauchen, dass wir ihnen zu einem besseren Leben verhelfen.

16 Seite: 16 Wer unterstützte... Ein erklärtes Ziel von fair feels good. war die Kooperation mit Unternehmen. Denn der Anstoß zu mehr Fairness im Alltag braucht engagierte Partner um möglichst viele Menschen zu erreichen und sie davon zu überzeugen, dass sich mehr Fairness auch beim Konsum lohnt. Mit unterschiedlichen Unternehmen wurden vielfältige Kooperationen durchgeführt. Dazu zählen Sonderkonditionen für Marketingmaßnahmen (Deutsche Bahn AG, CityCards, Freiplakatierungen u.a. durch awk, Boomerang und Stroer), Produktsponsoring zur ersten fairen Bio-Pasta-Party (Rapunzel Naturkost), das Angebot von fair gehandelten Fuß- und Beach-Volleybällen im Naturkosthandel (Kooperation mit dem bio Verlag) und viele weitere Aktionen. Einige Geschäftsführer haben wir gebeten, uns zu sagen, warum Ihnen das Engagement für fair feels good. wichtig war: Horst Ermert, VCH Hotels Deutschland - Hotelkooperation GmbH Das Handeln nach christlichen Leitlinien und die sich aus dem Leitgedanken des Verbandes Christlicher Hoteliers ergebende Aufforderung zu besonders aufmerksamer Gastgeberschaft gilt es, gegenüber den Gästen immer wieder erfahrbar zu machen. Die Unterstützung der Aktion fair feels good. beinhaltet für uns die Möglichkeit, auf einfachem Wege zu vermitteln, was wir unter christlich-sozialem Engagement verstehen: über das Angebot und den Genuss ausgezeichneter Produkte einen kleinen Beitrag zur Linderung von Not und Armut in der Welt zu leisten. Dieses Signal haben unsere Gäste sehr gut verstanden und durch positive Weitergabe honoriert. Peter Riegel, Peter Riegel Weinimport GmbH Als ökologisches Unternehmen unterstützen wir unterschiedliche Projekte, die dazu beitragen die Umwelt zu schützen und die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in den Entwicklungsländern zu verbessern. Die Kampagne fair feels good. ist wie ein verlängerter Arm unseres Unternehmens, der dazu beiträgt, Fairen Handel bekannter zu machen und Menschen zu helfen. Stefan Kuhlow, INFOSCREEN GmbH INFOSCREEN trägt durch seine Standorte im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs ein hohes Maß an sozialer Verantwortung. Deshalb unterstützen wir soweit möglich mit unserem Werbemedium immer wieder gerne gemeinnützige Initiativen und zeigen deutschlandweit auf INFOSCREEN die Informationskampagne fair feels good., um unsere Zuschauer für soziale Themen zu sensibilisieren. Frank Lüske, Biolüske Supermarkt Kochstudio fair feels good. passt voll in das Biolüske-Konzept. Wenn sich die Kunden genauso wie die Produzenten fair behandelt fühlen, wird nachhaltiger Erfolg eintreten. Wer sich gut fühlt, engagiert sich, packt an und ist stolz auf seine Arbeit. Und unsere Kundinnen und Kunden möchten Waren, die ihnen ein gutes Gefühl geben. Dies ist eine Grundlage für positive Entwicklungen beim Produzenten wie beim Konsumenten.

17 Seite:17 Tom Speck, GEPA - The Fair Trade Company Im Laufe der Kampagne fair feels good. gab es einen enormen Aufschwung für den Fairen Handel, der auch für die GEPA spürbar war. fair feels good. war mit ein Meilenstein, da zum ersten Mal die Regierung in diesem Umfang den Fairen Handel unterstützt hat, etwas, das vorher bereits andere europäische Regierungen getan hatten. Dies ist ein Mosaikstein zum großen Wachstum des Fairen Handels. Ich wünsche mir, dass solche Aktivitäten nach einer Auswertung kein Einzelfall bleiben, sondern dass auch weitere solche Kampagnen möglich sind, damit sich der Faire Handel auch in Zukunft so gut entwickeln kann. Gordana Hess, Purpur Kinder.Spiel.Versand GmbH Purpur ermöglicht Kindern eine lebendige Entwicklung, damit sie erfolgreich IHREN Weg gehen. Die Unterstützung der Kampagne fair feels good. ist eine Selbstverständlichkeit, denn überall auf der Welt sollen mutige, aktive und selbstbewusste Kinder heranwachsen und Ihre Zukunft ein Stück weit selbst gestalten können. Klaus Wilmsen, Qualitätssicherung/Umweltschutzbeauftragter, Karstadt Warenhaus GmbH Der Handel ist als Mittler zwischen Industrie und Verbraucher gefordert, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, der sowohl soziale als auch ökologische und ökonomische Aspekte enthält. Die fair gehandelten Produkte bieten eine ausgezeichnete Qualität und ermöglichen gleichzeitig den Produzenten in den Ländern des Südens bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Daher sind sie ein selbstverständlicher Bestandteil in unserem Sortiment. Eisabeth Vass, MediaCom München GmbH MediaCom sieht es gemeinsam mit Magic Poster als Verpflichtung an, soziale Verantwortung zu übernehmen und zu leben. Unser Beitrag zur Kampagne fair feels good. war daher selbstverständlich. Der Faire Handel bedarf auch in Zukunft großer Aufmerksamkeit und wenn es uns möglich ist, steuern wir gern etwas zur Verbesserung der Rahmenbedingungen bei. Thomas Gutberlet, Vorstand für Sortiment und Marketing, tegut... tegut... führt fair gehandelte Produkte aus der Überzeugung, dass jeder am Wertschöpfungsprozess Beteiligte dazu befähigt sein sollte, weitere Leistungen erbringen zu können. Über das Bezahlen des Preises ermöglichen wir, das Neues entsteht und wie es entsteht; wir wirken nicht in die Vergangenheit und entlohnen Geschaffenes, auch wenn wir oft diesen Anschein haben. Die Kooperation mit fair feels good. war für uns selbstverständlich.

18 Seite: 18 Wie wir auftraten... Die Kampagne fair feels good. klärte über Prinzip, Produkte und gesellschaftspolitische Hintergründe des Fairen Handels auf und regte zum Nachdenken an. Sie bot daher für die zahlreichen Fair Handels- Akteure verschiedene Materialien zur Information an, die zum Teil auch noch verfügbar sind. Seit November 2003 zeigte die Kampagne auch im Internet Präsenz. Sukzessive wurden alle Kooperationspartner und ihre Projekte sowie die Paten der Kampagne vorgestellt. Ein wichtiger Punkt galt natürlich dem Fairen Handel und der Darstellung seiner Prinzipien und Produkte sowie einer Auswahl an Erfolgsgeschichten und der Publikation aktueller Marktforschungsergebnisse. Nicht fehlen durften immer wieder aktuelle Gewinnspiele, wie z.b. die faire Einkaufsralley. Der Adventskalender 2006 bot 24 Tage lang täglich Informationen über den Fairen Handel, ein kulinarisches Gericht zum Nachkochen vom TV-Koch und Paten Matthias Ruta und natürlich auch die Möglichkeit interessante Preise zu gewinnen, wie z.b. das Poster zum Kinofilm 7 Zwerge Der Wald ist nicht genug mit Originalunterschrift der Hauptdarsteller.

19 Seite: 19 Zusätzlich informierten die Internetseiten nicht nur Journalisten auf einen Blick über die Aktionen aller Fair Handels-Akteure. In der Rubrik Presse wurden sämtliche Mitteilungen rund um den Fairen Handel veröffentlicht. Unter finden Sie auch 2007 noch ausführliche Informationen über Ziele, Hintergründe, Materialien und Aktionen der Kampagne weiterhin frech, anspruchsvoll und mit Herz. Diese Intention wird besonders deutlich auf den Postern und Plakaten. Die aufmerksamkeitsstarken Slogans Ich will mehr!, Ich will`s anders! und Ich brauch s immer öfter! mit dem Zusatz Konsum gegen Armut regen zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten an. fair feels good. bietet solange der Vorrat reicht noch zahlreiche Print- Materialien an. Diese können Sie bequem gegen Versandkosten bestellen unter: www. fair- feels- good. de Kalender fair seitiger Kalender im klassischen Taschenformat mit Informationen rund um den Fairen Handel Broschüre Fair gewinnt. 8 Seiten über faire Produkte, Einkaufsorte und FairTrade-Kriterien Themenheft Fairer Handel 32 Seiten für Multiplikatoren zu Siegel, Strukturen und Akteuren Verschiedene Plakat-Sets mit inhaltlichen Ausführungen geeignet im A2-Format für Außen und im A1- Format für Innen Postkarte Ich bin dabei im 10er- Pack Aufkleber im DIN A5-Format für die Ladentür

20 Seite: 20 Was verbirgt sich hinter Weltladen Die Weltläden in Deutschland sind 30 Jahre alt, haben sich jedoch ihre jugendliche Frische bewahrt. Das Programm Weltladen 2006 ist ein Beleg dafür. Markus Frieauff war Koordinator des Programms Weltladen 2006 des Weltladen-Dachverbandes e.v. und erzählt eine Erfolgsgeschichte. Wie alles begann... Als sich Mitte der 70er Jahre die ersten Weltläden im Weltladen- Dachverband zusammenschlossen, sah das nach einer Mission Impossible aus: Neue Handelswege mussten erschlossen werden, die den Kleinbauern aus der so genannten Dritten Welt eine Chance eröffnen sollten, an einem gerechteren Welthandel teilzunehmen. Es ging um Bewusstseinsbildung beim Kunden und darum den Bauern aus dem Süden eine Stimme zu geben. Inzwischen sind viele Anfangswiderstände überwunden und der Faire Handel hat sich etabliert. Die Kunden entdeckten neben ihrem ökologischen Gewissen Werte wie Fairness, Gerechtigkeit und Respekt als Grundlagen für Einkaufsentscheidungen. Eine große Chance für die Weltläden, denn Glaubwürdigkeit und Qualität sind seit langem Maximen ihres fairen Handelns. Kleider machen Läden Der Weltladen-Dachverband, mit inzwischen fast 500 Mitgliedsläden, ist einer der Meinungsführer im Fairen Handel. Im Rahmen der Kampagne fair feels good. entwickelte er das Programm Weltladen Es sollte allen Weltläden ermöglichen, neue Kundenkreise anzusprechen, ohne an Identität zu verlieren. Ein durchdachter Media-Mix wurde erarbeitet: vom Internetauftritt über Plakate und Flyer bis hin zur Kundenzeitschrift Welt & Laden. Im Mittelpunkt standen dabei immer die Inhalte der Marke Weltladen Fairness, Gerechtigkeit und Respekt stilvoll und zeitgemäß präsentiert und glaubwürdig positioniert. Den Weltläden sollte es zukünftig darum gehen, die Neukunden zu fairführen anstatt durch hohe Informationsbarrieren vom Einkauf abzuhalten. In der Vergangenheit hielten Zeigefinger und Moralappelle zu viele interessierte Neukunden vom Erstkontakt ab. Heute 2007 gehen die Weltläden offener auf den Kunden zu und vermitteln die positiv besetzte Faszination des Fairen Handels. Der einfache Umgang mit dem neuen Image macht es auch für kleine Läden interessant sich als Teil einer Bewegung zu positionieren und Wiedererkennungswert zu schaffen. Das Programm Weltladen 2006 macht die Läden fit für die Zukunft.

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun?

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Was ist Fairer Handel? Was ist Fairer Handel? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz

Mehr

FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH

FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH FSC UND FAIRTRADE ZUKUNFT FÜR WALD UND MENSCH Neben Landwirtschaft zählen Wälder für die ärmsten Menschen der Welt zu den wichtigsten Quellen, um Ihren Lebensunterhalt

Mehr

In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009

In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009 In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009 Einer stetig wachsenden Zahl von Menschen wird klar, dass ihr Kaufverhalten direkten Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentenfamilien

Mehr

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Herzlichen Dank an alle Paten und Spender*, die an unserer Befragung teilgenommen haben! Wir haben insgesamt 2.417 Antworten erhalten. 17% der

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Juli 2014 Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Zielgruppe: Institutionen und Vereine Seit September 2013 ist Kiel Fairtrade-Town! Auch die Landeshauptstadt Kiel beteiligt sich an der Kampagne Fairtrade-Towns

Mehr

Lokale Agenda 21 und der Faire Handel in Bonn. Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich 1

Lokale Agenda 21 und der Faire Handel in Bonn. Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich 1 Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich 1 Vortrag im Rahmen der Oxford-Woche des Stadtbezirkes Bonn 3. Juni 2011 Inês Ulbrich Dezernat Umwelt, Gesundheit und Recht der Bundesstadt Bonn Bonn, Juni 2011 Inês Ulbrich

Mehr

Fairtrade Lebensmittel: Besuch im Weltladen Bad Nauheim. Von Elisa Klehm, Jasmin Glöckner & Natascha Tonecker

Fairtrade Lebensmittel: Besuch im Weltladen Bad Nauheim. Von Elisa Klehm, Jasmin Glöckner & Natascha Tonecker Fairtrade Lebensmittel: Besuch im Weltladen Bad Nauheim Von Elisa Klehm, Jasmin Glöckner & Natascha Tonecker 1 Gliederung Theoretischer Input: Was ist Fairtrade? Geschichte Fair Trade Towns Besuch im Weltladen

Mehr

WirSuperhelden Die neue Spendenbewegung

WirSuperhelden Die neue Spendenbewegung WirSuperhelden Die neue Spendenbewegung Hintergründe & Fakten Oktober 2015 1 Inhalt 3 Backgrounder Die WirSuperhelden stellen sich vor 5 Auf einen Blick Factsheet der WirSuperhelden gug 6 Noch mehr Background

Mehr

Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz)

Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) Fairtrade Max Havelaar ist eine Stiftung mit Büros in Basel und Zürich die sich in der Schweiz für den fairen Handel von Produkten aus Entwicklungs- und Schwellenländern

Mehr

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern aktion zusammen wachsen Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg Bildung legt den Grundstein für den Erfolg. Für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien

Mehr

Faire Osterstraße. Fairer Wind in Hamburgs Straßen:

Faire Osterstraße. Fairer Wind in Hamburgs Straßen: Fairer Wind in Hamburgs Straßen: Faire Osterstraße Schokokränzchen, Cocktailabend, Rosenverteilung, Kinoabend, Verkostungen und fair gehandelte Mode. Die Aktionen vom 14.09.-28.09.2012 im Rahmen der Fairen

Mehr

Wie mache ich Fundraising?

Wie mache ich Fundraising? Herzlich Willkommen! Wie mache ich Fundraising? 27. Januar 2015 12. Studientag Fundraising für Umwelt und Entwicklung Bettina Charlotte Hoffmann Brot für die Welt Überblick Was ist Fundraising? Wo könnten

Mehr

Die Rente wird gestrichen!

Die Rente wird gestrichen! Die Rente wird gestrichen! Die Rente wird gestrichen? Was für uns eine Horror-Meldung wäre, ist für andere Menschen ganz normal. Ein Leben lang hart arbeiten, und am Ende steht man mit leeren Händen da.

Mehr

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL?

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? :WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? Garantierter Mindestpreis + Fairtrade-Aufschlag = Verkaufspreis für den Erzeuger Der garantierte Mindestpreis deckt die Produktionskosten und Löhne der Erzeuger.

Mehr

Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien.

Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien. Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien. Social Media bei Bühler. Vorwort. Was will Bühler in den sozialen Medien? Ohne das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten

Mehr

Grosses tun mit einem kleinen zeichen als fairtrade-gemeinde

Grosses tun mit einem kleinen zeichen als fairtrade-gemeinde Grosses tun mit einem kleinen zeichen als fairtrade-gemeinde gemeinsam für eine bessere zukunft über 1.500 faire gemeinden weltweit. Die Idee FAIRTRADE-Gemeinde Mit dem Projekt FAIRTRADE-Gemeinde möchte

Mehr

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben!

Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! Ausgabe 2/2011 1/2012 Ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen, die Gott in mein Leben gestellt hat, die in mich investieren und an mich glauben! (Sirliane, 15 Jahre) Liebe Freunde und Mitglieder

Mehr

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Juli 2014 Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Zielgruppe: Einzelhandel Seit September 2013 ist Kiel Fairtrade-Town! Auch die Landeshauptstadt Kiel beteiligt sich an der Kampagne Fairtrade-Towns des Vereins

Mehr

Fairer Handel: Nachhaltiges Wachstum trotz Krise

Fairer Handel: Nachhaltiges Wachstum trotz Krise Fairer Handel: Nachhaltiges Wachstum trotz Krise 11. August 2009 Gesamtumsatzzahlen in Deutschland Die Verbraucherinnen und Verbraucher kauften im vergangenen Jahr fair gehandelte Waren in einem Wert von

Mehr

Agentur für Marketing-Kommunikation

Agentur für Marketing-Kommunikation Agentur für Marketing-Kommunikation BESSER WERBEN AN RHEIN UND RUHR W E R B E N... Klaus Bucher ist eine Kunst für sich. Werbung ist komplex, facettenreich und bunt wie die Welt. Das richtige Maß, zur

Mehr

Fair Trade Town Bonn Mit Fairem Handel für mehr Gerechtigkeit

Fair Trade Town Bonn Mit Fairem Handel für mehr Gerechtigkeit Fair Trade Town Bonn Mit Fairem Handel für mehr Gerechtigkeit Als Fair Trade Town Perspektiven ermöglichen Kinderarbeit in Steinbrüchen, Brände in Nähereien, Selbsttötungen bei der Handyproduktion von

Mehr

Fair! Fairer Einkaufsführer Esslingen. esslingen.de/fairerhandel. Wir unterstützen den Fairen Handel in Esslingen. Sprechen Sie uns darauf an!

Fair! Fairer Einkaufsführer Esslingen. esslingen.de/fairerhandel. Wir unterstützen den Fairen Handel in Esslingen. Sprechen Sie uns darauf an! Fair! EINkaufen Wir unterstützen den Fairen Handel in Esslingen. Sprechen Sie uns darauf an! Fairer Einkaufsführer Esslingen Mehr infos esslingen.de/fairerhandel 2015 Liebe Esslingerinnen und Esslinger,

Mehr

Fairtrade-Standards Entwicklung, Inhalte & Kosten

Fairtrade-Standards Entwicklung, Inhalte & Kosten Statement Fairtrade-Standard-Erstellung Stand: Juni 2013 Fairtrade-Standards Entwicklung, Inhalte & Kosten Was ist ein Standard? Ganz allgemein ist ein Standard ein öffentlich zugängliches technisches

Mehr

An alle, die das Gras wachsen hören. Die nachhaltige Finanzberatung bietet Ihnen jetzt ganz neue Chancen.

An alle, die das Gras wachsen hören. Die nachhaltige Finanzberatung bietet Ihnen jetzt ganz neue Chancen. An alle, die das Gras wachsen hören. Die nachhaltige Finanzberatung bietet Ihnen jetzt ganz neue Chancen. Finanzen nachhaltig gestalten mehrwert-berater.de Weiter denken bedeutet jetzt genau das Richtige

Mehr

Warum Fairtrade an meiner Schule? Sänger und Moderator Ben ist Pate der Fairtrade-Schools Kampagne und gab im Juni 2014 bei der Auszeichnung

Warum Fairtrade an meiner Schule? Sänger und Moderator Ben ist Pate der Fairtrade-Schools Kampagne und gab im Juni 2014 bei der Auszeichnung Macht mit! Die Kampagne ermöglicht Schulen für ihr Engagement im Fairen Handel mit dem Titel Fairtrade-School ausgezeichnet zu werden. Fairtrade-Schools setzen den Fairen Handel konkret im Schulalltag

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit

Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit Eine Einführung in die inklusive Entwicklungszusammenarbeit Inklusive Entwicklungszusammenarbeit für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien Die Europäische Kommission hat dieses Projekt mit

Mehr

DAS LEITBILD DER SCHWÄBISCH HALL FACILITY MANAGEMENT GMBH. Sensibel. Effizient. Vorausblickend.

DAS LEITBILD DER SCHWÄBISCH HALL FACILITY MANAGEMENT GMBH. Sensibel. Effizient. Vorausblickend. DAS LEITBILD DER SCHWÄBISCH HALL FACILITY MANAGEMENT GMBH Sensibel. Effizient. Vorausblickend. Die Schwäbisch Hall Facility Management GmbH ist der Komplett-Anbieter für alle Gewerke und Dienstleistungen

Mehr

BNE -Fairer Handel, Faire Welt

BNE -Fairer Handel, Faire Welt BNE -Fairer Handel, Faire Welt Bildungsangebote Themen zu Fairem Handel, Konsum, BNE und Ökologie 1. Das Bildungsangebot Mit der Bildungsinitiative BNE Fairer Handel, Faire Welt unterstützt das Forum Eine

Mehr

Marketing Presse MICE

Marketing Presse MICE Marketing Presse MICE Wo / Wann? Frankfurt und Hamburg am 25.10.2014 Stuttgart, Köln und Düsseldorf am 15.11.2014 München am 22.10.2014 Wir wurden die Auftritte beworben? Artikel in Wochenzeitungen in

Mehr

The fine Arts of digital Media. TGP WEB.Segments TM LOHAS Fallstudie Red Bull Deutschland

The fine Arts of digital Media. TGP WEB.Segments TM LOHAS Fallstudie Red Bull Deutschland The fine Arts of digital Media TGP WEB.Segments TM LOHAS Fallstudie Red Bull Deutschland Impress! Red Bull Deutschland Wie man das Interesse der LOHAS gewinnt Moderne kaufkräftige Zielgruppen besonders

Mehr

Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird. Benjamin Disraeli (brit. Premierminister 1874-1880)

Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird. Benjamin Disraeli (brit. Premierminister 1874-1880) Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird. Benjamin Disraeli (brit. Premierminister 1874-1880) Inhalt Einleitung 3 Das Unternehmen 4 Clipping für Ausschnittdienste 6 Pressespiegelsysteme

Mehr

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.

SOCIALMEDIA. Mit Social Media-Marketing & mobilen Services sind Sie ganz nah bei Ihren Kunden. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2. SOCIALMEDIA Analyse ihres Internet-Portals MIT FACEBOOK & CO. ERFOLGREICHE KUNDENBINDUNG IM WEB 2.0 Social Media Marketing mit Facebook, Google+ und anderen Plattformen Social Gaming für Ihren Unternehmenserfolg

Mehr

Ziel meiner Rede ist es, ein Band zwischen der europäischen Idee und der Jugend Europas zu spannen.

Ziel meiner Rede ist es, ein Band zwischen der europäischen Idee und der Jugend Europas zu spannen. 1 Kreativ-Wettbewerb für Jugendliche Zukunft Europa(s) Die Faszination der europäischen Idee Recklinghausen, den 25.03.2016 Sehr geehrter Herr Präsident des Europäischen Parlamentes, meine Damen und Herren

Mehr

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Eröffnungsrede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,

Mehr

AKTIONSLEITFADEN Fairtrade-Universities

AKTIONSLEITFADEN Fairtrade-Universities AKTIONSLEITFADEN Fairtrade-Universities Kampagne Fairtrade-Universities Engagierte Hochschulen rund um den Fairen Handel können seit dem Sommersemester von Fairtrade Deutschland den Titel Fairtrade- University

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

INSPIRIEREN GEWINNEN BEGEISTERN

INSPIRIEREN GEWINNEN BEGEISTERN INSPIRIEREN GEWINNEN BEGEISTERN INSPIRIEREN GEWINNEN BEGEISTERN Unser Konzept für mehr Verkaufswirkung in den Medien Für regionale Marken ist es essenziell, mit Kreativität neue Kunden zu inspirieren,

Mehr

Wegweiser für interessierte Unternehmen

Wegweiser für interessierte Unternehmen Wegweiser für interessierte Unternehmen Inhalt: 1. Wer macht was: Fairtrade-Produzenten, -Trader und Lizenznehmer 2 2. Wie funktioniert das Fairtrade-System? 3 3. Wer benötigt welchen Vertrag? 3 4. Das

Mehr

FAIRTRADE. Was uns bewegt. Micha Vernetzungstreffen April 2014 Vicky Pauschert, Fairtrade International

FAIRTRADE. Was uns bewegt. Micha Vernetzungstreffen April 2014 Vicky Pauschert, Fairtrade International FAIRTRADE Was uns bewegt Micha Vernetzungstreffen April 2014 Vicky Pauschert, Fairtrade International Fairtrade 2010 Warum Fairtrade? Armut & Benachteiligung: 1,4 Mrd. Menschen leben von weniger als 1,25

Mehr

»Kinderpatenschaft. Die Patenschaft, die zu mir passt.

»Kinderpatenschaft. Die Patenschaft, die zu mir passt. »Kinderpatenschaft Die Patenschaft, die zu mir passt. 2 » Eine Kinderpatenschaft bewegt Maria, 8 Jahre (Patenkind) Etwas abzugeben und einem Kind ein besseres Leben zu ermöglichen macht mich einfach glücklich.

Mehr

UNSERE VISION FAIRTRADE: VISION UND MISSION

UNSERE VISION FAIRTRADE: VISION UND MISSION FAIRTRADE: VISION UND MISSION UNSERE VISION Eine Welt mit sicheren und nachhaltigen Lebensumständen für alle Produzenten, damit diese ihr Potential ausschöpfen und selber über ihre Zukunft entscheiden

Mehr

Mit dem richtigen Impuls kommen Sie weiter.

Mit dem richtigen Impuls kommen Sie weiter. Mit dem richtigen Impuls kommen Sie weiter. Editorial ERGO Direkt Versicherungen Guten Tag, die Bedeutung von Kooperationen als strategisches Instrument wächst zunehmend. Wir haben mit unseren Partnern

Mehr

D e f i n i t i o n d e r i n t e r n a t i o n a l e n Dachorganisationen des Fairen Handels:

D e f i n i t i o n d e r i n t e r n a t i o n a l e n Dachorganisationen des Fairen Handels: Fairer Handel D e f i n i t i o n d e r i n t e r n a t i o n a l e n Dachorganisationen des Fairen Handels:»Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht

Mehr

Die neuen Fairtrade-Programme für Kakao, Zucker und Baumwolle. Mehr Absatzchancen für Produzentinnen und Produzenten

Die neuen Fairtrade-Programme für Kakao, Zucker und Baumwolle. Mehr Absatzchancen für Produzentinnen und Produzenten Die neuen Fairtrade-Programme für Kakao, Zucker und Baumwolle. Mehr Absatzchancen für Produzentinnen und Produzenten Claudia Brück & Johanna Schmidt Seit mehr als zwanzig Jahren können sich Verbraucherinnen

Mehr

Warum Fairtrade an meiner Schule?

Warum Fairtrade an meiner Schule? Macht mit! Die Kampagne ermöglicht Schulen in NRW mit dem Titel Fairtrade-School für ihr Engagement im Fairen Handel ausgezeichnet zu werden. Fairtrade-Schools setzen den Fairen Handel konkret im Schulalltag

Mehr

Fair-Fairer-Hamburg? Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion

Fair-Fairer-Hamburg? Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion Fair-Fairer-Hamburg? Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion Prinzipien des Fairen Handels Handel wird als eine Partnerschaft angesehen, die auf Dialog, Transparenz und Respekt basiert Förderung marginaler

Mehr

Erfolgreiche Gründer setzen von Anfang an auf Vertrieb! Denn nur der bringt Ihnen Aufträge und Kunden.

Erfolgreiche Gründer setzen von Anfang an auf Vertrieb! Denn nur der bringt Ihnen Aufträge und Kunden. Erfolgreiche Gründer setzen von Anfang an auf Vertrieb! Denn nur der bringt Ihnen Aufträge und Kunden. Erfolgreicher Vertrieb für Gründer: Jetzt brauchen Sie erst mal Kunden! Gründer sind meist Experten

Mehr

Gemeinsam bewegen wir mehr

Gemeinsam bewegen wir mehr Gemeinsam bewegen wir mehr Gemeinsam bewegen wir mehr 1. VORSTELLUNG EINE WELT NETZ NRW 2. WIE FUNKTIONIERT NI DER FAIRE HANDEL? 3.ANKNÜPFUNG AN SCHULE Seit 1991 vernetzen wir Eine- Welt-Engagement in

Mehr

Machen Sie eine unverwechselbare Figur!

Machen Sie eine unverwechselbare Figur! Machen Sie eine unverwechselbare Figur! Wie Sie und Ihr Unternehmen mit Corporate Design mehr Erfolg haben. 1. Was ist eigentlich Corporate Design? Corporate Design bezeichnet das gesamte visuelle Erscheinungsbild

Mehr

Schorndorf ist Fairtrade-Stadt

Schorndorf ist Fairtrade-Stadt Schorndorf ist Fairtrade-Stadt Fairer Handel was ist das? Fairer Handel (englisch Fair Trade) ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im

Mehr

lohnt sich Namensstiftung. mit Ihrer eigenen Stiftung vision teilen

lohnt sich Namensstiftung. mit Ihrer eigenen Stiftung vision teilen Stiften lohnt sich mit Ihrer eigenen Namensstiftung. Information zur Gründung einer Namensstiftung in Treuhandschaft unter vision : teilen, eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not e. V. Ihr

Mehr

Gründen und Wachsen mit dem RKW

Gründen und Wachsen mit dem RKW Gründen und Wachsen mit dem RKW Ein starkes Netzwerk gibt Gründern Halt und Orientierung Wollen Sie ein erfolgreiches Unternehmen gründen? Über 900.000 Personen in Deutschland haben es Ihnen bereits 2010

Mehr

MENSCHENRECHTE ONLINE

MENSCHENRECHTE ONLINE MENSCHENRECHTE ONLINE TÄTIGKEITSBERICHT Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC Graz) Mag. a Alexandra

Mehr

Machen Sie eine unverwechselbare Figur!

Machen Sie eine unverwechselbare Figur! Machen Sie eine unverwechselbare Figur! (Mehr) Erfolg mit Coroporate Design 1. Was ist eigentlich Corporate Design? Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die häufig die Begriffe Corporate Identity (CD)

Mehr

TRADITION VERBINDET. ZEIT VEREINT.

TRADITION VERBINDET. ZEIT VEREINT. TRADITION VERBINDET. ZEIT VEREINT. TRADITION VERBINDET. ZEIT VEREINT. VINOTORIUM - das Projekt Genuss und Lebensfreude erleben diese Maxime ist für uns eng verbunden mit der sonnenverwöhnten Weinregion

Mehr

MEDIADATEN 2014. Wir schauen aber auch über unseren Landkreis-Teller hinaus nach München und Freising, zum Flughafen bis nach Landshut.

MEDIADATEN 2014. Wir schauen aber auch über unseren Landkreis-Teller hinaus nach München und Freising, zum Flughafen bis nach Landshut. Jahrgang 2 d a s m a g a z i n f ü r E r d i n g u n d R e g i o N MEDIADATEN 2014 Es gibt kaum eine andere Region in Deutschland, der es wirtschaftlich so gut geht, wo die Menschen so zufrieden sind,

Mehr

COTTON MADE IN AFRICA HILFE ZUR SELBSTHILFE DURCH HANDEL

COTTON MADE IN AFRICA HILFE ZUR SELBSTHILFE DURCH HANDEL COTTON MADE IN AFRICA HILFE ZUR SELBSTHILFE DURCH HANDEL BAUMWOLLE MIT SOZIALEM MEHRWERT ZU MARKTPREISEN Nachhaltigkeitsziele sind heute ein wichtiger Bestandteil vieler Unternehmensstrategien. Gleichzeitig

Mehr

FAIRTRADE Österreich. Tipps. Für ihren Fairtrade Event. Aktiv Für Fairtrade

FAIRTRADE Österreich. Tipps. Für ihren Fairtrade Event. Aktiv Für Fairtrade FAIRTRADE Österreich Tipps Für ihren Fairtrade Event Aktiv Für Fairtrade FAIRTRADE ZAHLEN UND FAKTEN AUF EINEN BLICK IM FAIRTRADE-NETZWERK 730.000 FAIRTRADE-Kaffeebäuerinnen und bauern verkaufen über 142

Mehr

Die in der vorliegenden Broschüre verwendeten Daten entstammen der Studie Werbewirkung von Werbeartikeln, die im Auftrag des Gesamtverbandes der

Die in der vorliegenden Broschüre verwendeten Daten entstammen der Studie Werbewirkung von Werbeartikeln, die im Auftrag des Gesamtverbandes der Die in der vorliegenden Broschüre verwendeten Daten entstammen der Studie Werbewirkung von Werbeartikeln, die im Auftrag des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft e.v. von der Dima Marktforschung

Mehr

ENTSCHEIDER LESEN FOCUS.

ENTSCHEIDER LESEN FOCUS. ENTSCHEIDER LESEN. ist ein Basismedium für die Kommunikation mit Top-Zielgruppen Das Nachrichtenmagazin überzeugt Entscheider mit Qualität, Innovationsfreude, konstruktiven Informationen und konkreten

Mehr

Presse-Information. Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten A-D-15007 07.07.2015

Presse-Information. Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten A-D-15007 07.07.2015 Presse-Information A-D-15007 07.07.2015 Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten Technische Büros Berlin und Jena bieten zum Jubiläum interessante Einblicke / Kontinuierliches Wachstum und

Mehr

Rede von Simone Strecker Referentin im Bundesministerium für Gesundheit

Rede von Simone Strecker Referentin im Bundesministerium für Gesundheit Es gilt das gesprochene Wort! Rede von Simone Strecker Referentin im Bundesministerium für Gesundheit Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland Anknüpfungspunkte für gemeinsames Handeln mit dem

Mehr

Fact-Sheet: Trends und Entwicklungen im Fairen Handel 2010

Fact-Sheet: Trends und Entwicklungen im Fairen Handel 2010 Fact-Sheet: Trends und Entwicklungen im Fairen Handel 2010 Das berichtet anhand aktueller Branchenzahlen und Ergebnisse der Marktforschung über Entwicklungen und Trends im Fairen Handel Zusammenfassung:

Mehr

ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER

ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER GOOD NEWS VON USP ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER In den vergangenen vierzehn Jahren haben wir mit USP Partner AG eine der bedeutendsten Marketingagenturen

Mehr

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Compliance Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Inhaltsverzeichnis WAS BEDEUTET COMPLIANCE FÜR UNS? 2 UNSERE UNTERNEHMENSSTRATEGIE 2 WERTE UND PERSÖNLICHE

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Fonds Jugend, Bildung, Zukunft

Fonds Jugend, Bildung, Zukunft Fonds Jugend, Bildung, Zukunft Das höchste Gut und allein Nützliche ist die Bildung. Friedrich Schlegel 2 Liebe Leserinnen und Leser, unseren Kindern und Jugendlichen unabhängig ihrer Herkunft eine gute

Mehr

Mehr Win-Win geht nicht: TOP-SERVICE nützt allen

Mehr Win-Win geht nicht: TOP-SERVICE nützt allen SERVICE-INITIATIVE...... Mehr Win-Win geht nicht: TOP-SERVICE nützt allen SERVICE-INITIATIVE D: +49 (0)89-660 639 79-0 Ö: +43 (0)772-210 68 Mehr Win-Win geht nicht: TOP-SERVICE nützt allen Warum es sich

Mehr

Trimmy ist zurück: Sport- und Bogenschützen starten mit Ziel im Visier Zukunft Schützenverein

Trimmy ist zurück: Sport- und Bogenschützen starten mit Ziel im Visier Zukunft Schützenverein Mitgliedergewinnung Trimmy ist zurück: Sport- und Bogenschützen starten mit Ziel im Visier Zukunft Schützenverein Mit viel Elan, ehrgeizigen Zielen und einem einzigartigen Sympathieträger starten die mehr

Mehr

Das Gelingen meines Lebens

Das Gelingen meines Lebens Das Gelingen meines Lebens Meine kleinen und großen Entscheidungen Wenn ich ins Auto oder in den Zug steige, dann will ich da ankommen, wo ich hin will. Habe ich nicht die richtige Autobahnabfahrt genommen

Mehr

Förderkriterien des CHANGE e.v.

Förderkriterien des CHANGE e.v. Förderkriterien des CHANGE e.v. Wer/Was wird von CHANGE e.v. gefördert? Der gemeinnützige Verein CHANGE Chancen.Nachhaltig.Gestalten e.v. fördert Initiativen und Projekte, die Bildungs- und Lebenschancen

Mehr

MUSIK 2020 BERLIN. MUSIK 2020 BERLIN Supporter Kampagne

MUSIK 2020 BERLIN. MUSIK 2020 BERLIN Supporter Kampagne MUSIK 2020 BERLIN MUSIK 2020 BERLIN Supporter Kampagne Die Supporter Kampagne Die Kampagne MUSIK 2020 BERLIN ist eine Kampagne zur Sicherung und Weiterentwicklung des Musikstandortes Berlin mit der Forderung

Mehr

Arnd von Wedemeyer, Notebooksbilliger: Ich mache das, weil es mir gefällt

Arnd von Wedemeyer, Notebooksbilliger: Ich mache das, weil es mir gefällt Arnd von Wedemeyer, Notebooksbilliger: Ich mache das, weil es mir gefällt Von Olaf Kolbrück 20.10.2015 14:14 Gegründet hat Arnd von Wedemeyer Notebooksbilliger.de der Legende nach im Kinderzimmer. Auch

Mehr

Nicole Oppermann neue. Geschäftsführerin in der Sicherheit. Interview. Presseinformationen. Ehemalige Personalmanagerin macht steile Karriere

Nicole Oppermann neue. Geschäftsführerin in der Sicherheit. Interview. Presseinformationen. Ehemalige Personalmanagerin macht steile Karriere Presseinformationen Ehemalige Personalmanagerin macht steile Karriere Nicole Oppermann neue Geschäftsführerin in der Sicherheit (Osnabrück, 16.04.2012) Nicole Oppermann übernahm Anfang April die Geschäftsführung

Mehr

FAIRTRADE. Promotion Bausteine für Ihren PoS

FAIRTRADE. Promotion Bausteine für Ihren PoS FAIRTRADE Promotion Bausteine für Ihren PoS 02 In Ihrem Supermarkt Aktionsdisplay FAIRTRADE-KAFFEEWOCHEN Zum Abverkauf bestimmter Produkte, die in den Fokus der Vermarktung gestellt werden sollen, dienen

Mehr

Herzlich Willkommen bei Fairtrade!

Herzlich Willkommen bei Fairtrade! Herzlich Willkommen bei Fairtrade! Wir begrüßen sense-organics als Lizenznehmer bei Fairtrade und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihrem Hause. Bitte lesen Sie sich die folgenden Informationen

Mehr

Konfuzius (551-479 v.chr.), chin. Philosoph

Konfuzius (551-479 v.chr.), chin. Philosoph Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum

Mehr

Begeisterung hat viele Formen. Aber nur einen Namen. customer services. Kundenbegeisterung ist unser Business.

Begeisterung hat viele Formen. Aber nur einen Namen. customer services. Kundenbegeisterung ist unser Business. Begeisterung hat viele Formen. Aber nur einen Namen. customer services Kundenbegeisterung ist unser Business. Eine Beratung, ein Engagement, ein Wissen. Eine Servicequalität, die begeistert. Wenn Wünsche

Mehr

r? akle m n ilie ob Imm

r? akle m n ilie ob Imm das kann man doch alleine erledigen dann schau ich doch einfach in die Zeitung oder ins Internet, gebe eine Anzeige auf, und dann läuft das doch. Mit viel Glück finde ich einen Käufer, Verkäufer, einen

Mehr

Fairtrade-Code. Richtlinien zur Teilnahme am Fairtrade-Code und zur Kennzeichnung auf Produkten

Fairtrade-Code. Richtlinien zur Teilnahme am Fairtrade-Code und zur Kennzeichnung auf Produkten Fairtrade-Code Richtlinien zur Teilnahme am Fairtrade-Code und zur Kennzeichnung auf Produkten INHALT A B C Informationen zum Fairtrade-Code 1. Was ist der Fairtrade-Code und was ist er nicht 2. Integration

Mehr

UMSETZUNGSHILFE Nr. 54 Konsequenz in der Führung von Mitarbeitern

UMSETZUNGSHILFE Nr. 54 Konsequenz in der Führung von Mitarbeitern UMSETZUNGSHILFE Nr. 54 Konsequenz in der Führung von Mitarbeitern Januar 2014 Enrico Briegert & Thomas Hochgeschurtz Wie können Sie als Führungskraft Verhalten beeinflussen? Nutzen Sie dazu die drei Dimensionen:

Mehr

Behavioral Economics im Unternehmen

Behavioral Economics im Unternehmen Behavioral Economics im Unternehmen Ganz einfach Gewinne steigern Rationale Kunden? Um am Markt zu bestehen, muss jedes Unternehmen die Kunden von den eigenen Produkten überzeugen. Letztendlich muss sich

Mehr

Quick Guide. The Smart Coach. Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer

Quick Guide. The Smart Coach. Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer Quick Guide The Smart Coach Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer Was macht einen Smart Coach aus? Vor einer Weile habe ich das Buch Smart Business Concepts gelesen, das ich wirklich

Mehr

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Das Europäische Jahr für Entwicklung in Schleswig-Holstein 28.04.2015, Kiel Markus Schwarz Fachpromotor für nachhaltige Beschaffung und

Mehr

Helvetia Gruppe. Unser Leitbild

Helvetia Gruppe. Unser Leitbild Helvetia Gruppe Unser Leitbild Unser Leitsatz Spitze bei Wachstum, Rentabilität und Kundentreue. Das Leitbild der Helvetia Gruppe hält die grundlegenden Werte und die Mission fest, die für alle Mitarbeitenden

Mehr

WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK

WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK WIR VON SEMCOGLAS Wir von SEMCOGLAS... sind zukunftsfähig... handeln qualitäts- und umweltbewusst... sind kundenorientiert... behandeln unsere Gesprächspartner fair...

Mehr

Frische Ideen für Ihr Geschäft. DR-ANGERER.com

Frische Ideen für Ihr Geschäft. DR-ANGERER.com Frische Ideen für Ihr Geschäft. DR-ANGERER.com Dr. Thomas Angerer Geschäftsführer Dozent (Uni/FH), beeideter Sachverständiger Das aktuelle Jahr wird vermutlich nicht einfacher als die letzten Jahre. Der

Mehr

Investieren Sie in Zukunft!

Investieren Sie in Zukunft! Investieren Sie in Zukunft! Der Strom kommt aus der Steckdose. Tee und Kaffee fürs Büro werden im Supermarkt um die Ecke gekauft. Und der Büroversand liefert seit Jahren das gleiche Kopierpapier. Aber:

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

Plug-n-Play-Lösungen für Ihren Internetauftritt

Plug-n-Play-Lösungen für Ihren Internetauftritt Plug-n-Play-Lösungen für Ihren Internetauftritt Das Internet bietet unendlich viele Möglichkeiten um sich zu präsentieren, Unternehmen zu gründen und Geld zu verdienen. Fast ohne Aufwand kann jeder dort

Mehr

Freecall: 0800 835 4 968 Tel.: +49 221 955 645 0 Fax: +49 221 955 645 19

Freecall: 0800 835 4 968 Tel.: +49 221 955 645 0 Fax: +49 221 955 645 19 office call-center GmbH Wilhelm-Mauser-Str. 47 50827 Köln Freecall: 0800 835 4 968 Tel.: +49 221 955 645 0 Fax: +49 221 955 645 19 e-mail: Internet: info@o-cc.de www.o-cc.de Geschäftsführer Frank Trierscheidt

Mehr

Werden Sie Kinderpate.

Werden Sie Kinderpate. Werden Sie Kinderpate. Kindernothilfe. Gemeinsam wirken. KNH_Kinderpatenschaft_210x210.indd 2 26.06.13 10:38 KNH_Kinderpatenschaft_210x210.indd 3 26.06.13 10:38 Etwas abzugeben und einem Kind ein besseres

Mehr

Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte! Für eine inklusive Gesellschaft

Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte! Für eine inklusive Gesellschaft U N S E R P R O J E K T H E I S S T Z U K U N F T M A I 2 0 1 2 Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte! Für eine inklusive Gesellschaft DER VORSORGENDE SOZIALSTAAT Für eine inklusive Gesellschaft:

Mehr

DREI MAL DREI DES FÜHRENS IN NEUN EINZELNEN INTENSIVTAGEN ZU EINER NEUEN LEADERSHIP-QUALITÄT EIN SEMINAR NACH

DREI MAL DREI DES FÜHRENS IN NEUN EINZELNEN INTENSIVTAGEN ZU EINER NEUEN LEADERSHIP-QUALITÄT EIN SEMINAR NACH MAL DES FÜHRENS IN NEUN EINZELNEN INTENSIVTAGEN ZU EINER NEUEN LEADERSHIP-QUALITÄT EIN SEMINAR NACH EINE SEMINARREIHE FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE, DIE IHREN INDIVIDUELLEN FÜHRUNGSSTIL ERKENNEN UND SCHÄRFEN, IHRE

Mehr

Wahrnehmung und Akzeptanz von Plakaten

Wahrnehmung und Akzeptanz von Plakaten Wahrnehmung und Akzeptanz von Plakaten Copyright: Fachverband Aussenwerbung e.v., PosterSelect Media-Agentur für Außenwerbung GmbH Plakate sind überall in der Öffentlichkeit anzutreffen auf Plakatwänden,

Mehr

IHR ERFOLG LIEGT UNS AM HERZEN.

IHR ERFOLG LIEGT UNS AM HERZEN. Apps Homepages SEO Google Social Media Das Örtliche Das Telefonbuch Gelbe Seiten Adressbücher Beratung & Full Service IHR ERFOLG LIEGT UNS AM HERZEN. REGIONAL STARK Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt.

Mehr

Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln

Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln Wie Sie mit Twitter neue Leads einsammeln 10.03.2015 Worauf es ankommt, bisher unbekannte Kontakte via Twitter für sich zu begeistern Genau wie andere soziale Netzwerke ist auch Twitter eine gute Gelegenheit,

Mehr

Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und

Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und Das Handbuch Pioniere der Gemeinschaft bietet Familienbetreuern (angestellte und ehrenamtliche) PowerPoint Präsentationen, Beispiele, Vorlagen und Ratschläge, die sie für ihre Arbeit nutzen können. Es

Mehr