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1 e 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 16/11 8. AUGUST 2011 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Foto: Fotolia / Thomas Pajot Welches Video wirklich wirkt Warum Ratgebervideos besser verkaufen S. 24 Bitte nicht nachmachen Wie man sich auf Facebook blamiert S. 18 Eine TLD ist wie ein Staat Markus Eggensperger, United-Domains AG S. 38 Krieg der Systeme Wie Internet und TV verschmelzen sollen S. 6 AXEL SPRINGER VERLAG Mehr Online als Offline In den ersten sechs Monaten des Jahres hat Axel Springer im Internet mit 357 Millionen Euro mehr Werbeerlöse erzielt als offline (318 Millionen). Die beiden Cashcows des Konzerns, die Zeitungen Bild und Welt, trugen leicht rückläufig 37 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei, digitale Medien brachten 28,5 Prozent. fk FACEBOOK I Randi Zuckerberg steigt aus Die Schwester von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt, sich zukünftig eigenen unternehmerischen Aktivitäten zu widmen. Die 34-Jährige begleitete als Marketingchefin den Aufstieg des Social Networks und war eines der prominentesten Aushängeschilder von Facebook. fk Der Bezahlvorgang gilt als die riskanteste Passage beim Online-Kauf: Nirgends sonst im Konversionsprozess ist die Gefahr größer, dass der Kunde seinen gefüllten Warenkorb zurücklässt, weil er sich vor unerwartete Probleme gestellt sieht. Dazu gehört nach Einschätzung von E-Commerce-Experten auch ein zu großes Angebot von verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten. Michael Sittek, Chef des Zahlungssystemanbieters iclear, ist überzeugt: Wer 15 verschiedene Bezahlmethoden anbietet, überfordert seine Kunden. Damit bezieht Sittek eine Position, die von Usability-Experten vor Kurzem noch vehement abgelehnt worden wäre: Ein Kunde, der nicht die Zahlungsart vorfindet, die er sucht, der ist höchstwahrscheinlich verloren, so lautete häufig ihr Credo. Richtig bezahlen lassen Genaue Analyse der Zielgruppe schützt vor zu hohen Kosten beim Payment Management Teure Lösung: Kreditkartenzahlung bietet sich nicht für alle Online Shops an Doch Experten wie Sittek haben neben dem Verwirrpotenzial, das eine überbordende Anzahl von Bezahlverfahren zweifellos besitzt noch andere Argumente für eine maßvolle Auswahl von Payment-Methoden im Online Shop. Ohne eine genaue Analyse der Zielgruppe und ihrer Vorlieben besteht nämlich die Gefahr, dass sich ein Online-Händler auf ein Bezahlverfahren einlässt, welches zum Beispiel dem Kunden maximale Sicherheit bietet, aber für den Händler sehr teuer ist, Foto: Fotolia / Lucas Cavalheiro zum Beispiel die Kreditkarte. Dabei, so zeigen Untersuchungen, kommen Shops, die sich mit eher niedrigpreisigen Produkten an meist junge Käufer wenden, sehr gut auch ohne diese Payment-Option aus. Drei bis fünf verschiedene Bezahlmethoden reichen für fast alle Geschäftsmodelle aus, so der allgemeine Tenor doch welche dies sind, hängt vom Einzelfall ab. Manuel Pereira vom E-Commerce-Softwareanbieter ei rät deshalb zur intensiveren Auseinandersetzung mit den Daten, die der eigene Webshop liefert. Pereira schätzt, dass dies bislang nur 20 Prozent aller Händler tun. Wie Unternehmer den richtigen Mix an Bezahlarten für ihr Online Business finden, lesen Sie in unserem großen Payment Special ab Seite 32. fk Gründet eigene Firma: Facebook- Marketingchefin Randi Zuckerberg FACEBOOK II Rüffel aus Hamburg Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat Facebook aufgefordert, seine umstrittene Gesichtserkennungsfunktion abzuschalten und die bislang gesammelten biometrischen Daten zu vernichten. Caspar befürchtet, dass Facebook damit eine riesige Gesichter-Datenbank aufbaue. fk FERNABSATZGESETZ Übergangsfrist läuft Am 3. August trat eine Neufassung des Wertersatzes bei Versandgeschäften in Kraft, die auch eine veränderte Version der Musterwiderrufserklärung zur Folge hat. Online-Händler haben jetzt drei Monate Zeit, die Widerrufserklärung in ihrem Webshop an diese anzupassen danach drohen Abmahnungen. fk Paypals Kubakrise Der Bezahlanbieter Paypal verteidigt sein Vorgehen zur Durchsetzung der US-Embargorichtlinien gegen Kuba, räumt aber Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation ein. Paypal muss Händlern mitteilen, dass kubanische Waren nicht mit Paypal bezahlt werden dürfen, bekräftigte Deutschland- Chef Arnulf Keese gegenüber INTERNET WORLD Business. Der Fall hat für Aufsehen gesorgt, weil Paypal sehr rigoros durchgriff und die Konten von betroffenen Händlern komplett einfror. Insbesondere der Fall des Online Shops Rumundco.de wurde in der Presse viel zitiert. Hier sieht Keese Arnulf Keese: Nicht optimal gelaufen Verbesserungsbedarf: Rückblickend sehen wir an diesem Einzelfall, dass die Kommunikation nicht optimal gelaufen ist, weshalb wir hier unsere Prozesse noch weiter verbessern wollen. Mehr zum Thema: Seite 3. dg Beilagen mit Performance Paketplus, ein Vermittler von Werbebeilagen in Paketen, erweitert sein Angebot um Performance-Beilagen. Bisher erhalten Versandpartner des Direktmarketing-Dienstleisters eine feste Vergütung für jeden versendeten Gutschein. Bei den Performance-Beilagen fließt die Vergütung, wenn der Gutschein eingelöst wird. Händler können dadurch eine bessere Auslastung erreichen. Wenn Paketplus keine passenden Flyer für deren Zielgruppe hat, können sie Performance-Beilagen mitsenden. is Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Internet World BUSINESS AKTUELL 8. August /11 Foto: Fotolia.com / drx Neue Sicherheitslücken Magento und OS Commerce wurden Opfer von Hackerangriffen Gleich zwei Open-Source-Shop-Systeme kämpfen derzeit mit Sicherheitslücken. Shop-Betreiber, die OS Commerce nutzen, sehen sich seit Tagen massiven Hackerangriffen ausgesetzt. Hunderte von deutschen Shops sind betroffen, international sind mehr als infiziert. Opfer der Hacker reichen eine Malware an alle Shop-Besucher weiter. Um festzustellen, ob der eigene Web-Auftritt betroffen ist, sollten die Händler unter anderem ihren Title-Tag auf einen dort eingefügten iframe überprüfen. Allerdings sollten die Shop- Betreiber zuvor Java Script im Browser deaktivieren, um zu verhindern, dass ihr eigener Rechner infiziert wird. Unterdessen hat der Software-Entwickler Brain Logical Software Development eine schwere Sicherheitslücke in Magento entdeckt. Sie ermöglicht es Hackern, den Zugriff zum Backend-System für Admi- Hacker nahmen OS-Commerce- und Magento-Shops ins Visier nistratoren der Online Shops temporär zu sperren. Möglich wird dies durch eine ungesicherte Funktion des Passwort- Resets, die viele Online Shops in ihrer Standardinstallation verwenden. Die Hacker nutzen das -Konto des Users, das oft als Kontaktadresse im Impressum des Shops erwähnt wird, und fordern darüber erfolgreich ein neues Passwort an. Shop-Betreibern raten die Sicherheitsexperten von Brain Logical Software Development, die Standardinstallation so zu ändern, dass das Backend nicht mehr über die Standard- URL erreichbar ist. Darüber hinaus sollten auch -Adressen der Backend User nicht publiziert werden. Dass Angriffe auf Webshops derzeit Hochkonjunktur haben, zeigt auch der Fall der Edeka-Tochter Marktkauf. Dem Unternehmen erging es diese Woche wie den Webshops von Rewe, Penny und Toom, bei denen Hackern der Zugriff auf die Kundendatenbank gelang. Marktkauf selbst leugnet noch den Diebstahl sensibler Kundendaten wie Kontoinformationen. Auf der ansonsten komplett abgeschalteten Website heißt es seit Tagen schmallippig: Diese Seite wird derzeit überarbeitet. In Kürze sind wir wieder für Sie da. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihr Marktkauf-Team. dz Foto: Fotolia / imagine Mister Spex entlässt Trotz sattem Umsatzplus gibt es künftig weniger Mitarbeiter Während die E-Commerce-Branche in vielen Bereichen händeringend nach Personal sucht, stellt der Online- Optiker Mister Spex nun Angestellte frei. Es stimmt, dass wir Mitarbeiter entlassen haben, nachdem wir im letzten Jahr stark gewachsen sind, die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 150 Prozent steigerten und zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen haben, erklärt Unternehmenssprecherin Martina Dier. Insgesamt erhielten 19 von 150 Mitarbeitern die Kündigung. Allerdings wurden nur sechs Prozent der Belegschaft, das heißt neun Mitarbeitern, betriebsbedingt gekündigt. Von den restlichen zehn trennte man sich leistungsbezogen, betonte Dier. Den betroffenen Mitarbeitern wolle man helfen, innerhalb des Firmennetzwerks und mithilfe einer Personalagentur schnell neue Jobs zu finden. Wir sind nun dabei, unsere Infrastruktur und Prozesse anzupassen, damit wir künftig noch produktiver arbeiten können. Denn um langfristig und nachhaltig weiter zu wachsen, müssen wir jetzt wie viele andere Start-ups vor uns in einigen Bereichen, insbesondere im Bereich Overhead, auf die Kostenbremse treten, Strukturen und Prozesse verändern und verbessern, begründet Dirk Graber, Gründer von Mister-Spex, den Schritt das Vorgehen dürfte er aus seiner Zeit als Unternehmensberater bei Boston Consulting gut kennen. Offenbar lief die Internationalisierung nicht so gut an wie geplant. In Zukunft wolle man sich wieder stärker auf den deutschen Markt konzentrieren und gehe die Auslands-Shops etwas langsamer an, will das Online-Portal Gründerszene aus unternehmensnahen Quellen erfahren haben. Noch im Mai kündigte Graber gegenüber INTERNET WORLD Business an, europäischer Marktführer im mittleren und Premiumsegment werden zu wollen. Das wird noch drei bis vier Jahre dauern, schätzte Graber damals. Derzeit existieren weitere Shops für Frankreich und Spanien sowie eine englischsprachige Version flossen elf Millionen Euro Umsatz in die Kasse des Berliner Start-ups. Unterdessen freut sich Konkurrent Brille24.de über einen neuen Teilhaber: B-to-V kaufte sich in das Unternehmen ein. dz INTERNET WORLD Business 16/2011 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Zweitmarkt für Gutscheine Um Groupon & Co. entstehen Sekundärmärkte 4 Tarife vergleichen Holtzbrinck Digital investiert bei Toptarif 5 Krieg der Systeme Internet und TV wachsen zusammen. Diverse Systeme buhlen um die Gunst der Zuschauer 6 Der störrische Goldesel Seit fünf Jahren sucht Google das richtige Finanzierungsmodell für Youtube 9 MARKETING & WERBUNG Mobile Verunsicherung Mobile Werbung wirkt beziehungsweise nervt zwei Studien, zwei Ergebnisse 10 Duell der Schönlinge Eine neue virale Kampagne katapultiert Old Spice auf Rang eins der Charts 11 SEA-Betrug kostet Millionen Jede siebte Marke wird bei der Suchmaschinenwerbung Opfer von Ad-Hijacking 12 Serie: Mobile Marketing (Teil 2) Mithilfe der Standortinformationen von Mobilfunk und mobilem Internet lassen sich Verbraucher gezielt ansprechen sowohl von Händlern als auch von Werbungtreibenden 14 Von Bad Blogs und miesen Tweets Best Practice mal anders: Vier Problemfälle in Sachen Social Media und ihre Lösung 18 Sauberer Auftritt Die DM Drogeriemärkte geben auch im Internet den Takt vor 19 E-COMMERCE Schauen, was rauskommt Baur experimentiert mit einem neuen Facebook Shop auf Enfinity-Basis 22 Mode-Retailer wachsen im Web Die größten Chancen auf ein Umsatzplus hat das Modelabel Benetton 23 Ratgebervideos verkaufen besser Videos können die Verkäufe in Webshops spürbar steigern. Produktvideos allein reichen dafür aber oftmals nicht aus 24 Schweißtreibende Arbeit Der Webshop Schwitzen.com im Porträt 27 Recht: Endlich Klarheit bei Adwords So können Sie fremde Marken als Keywords buchen, ohne Gesetze zu verletzen 28 TOOLS & TECHNIK M-Payment verschlafen Banken vernachlässigen mobile Zahlungsarten 30 Advertzoom am Start Contentmetrics gründet Marketing-Tochter 31 SPECIAL: PAYMENT Eine exakte Analyse, gute Beratung und Learning by Doing sind unverzichtbar, um die richtigen Zahlarten anzubieten 32 Das macht Appetit Empfehlungssysteme bedienen passgenau die Interessen der Kunden 36 Eine TLD ist wie ein Staat Mit der Einführung neuer Top-Level-Domains wird sich das Domain-Gefüge verändern 38 KARRIERE Talentsuche mit Rock und Pop Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, greift Logic-Base zu ungewöhnlichen Mitteln 42 SZENE Werbeplanung in der Hofburg Unter dem Motto Von den Besten lernen veranstaltet Werbeplanung.at Österreichs Online-Marketing-Kongress in Wien 45 MEINUNG Unverzichtbare Networks? Gastkommentar: Advertiser sollten Beziehungen zu Affiliates und Networks der Realität anpassen 46 RUBRIKEN Topkampagne: ipad App als Zeitmaschine 20 Etats Marketing & Werbung 20 Rechtstipp: Urheberrechte bei Amazon 28 Techniktipp: Messung mobiler Websites 30 Menschen & Karriere 43 Impressum 43 Stellenmarkt 44 Termine 45 Gehört 46 Feedback 46 Markus Eggensperger, Vorstand von United-Domains, kennt die Chancen und Risiken der neuen Top-Level-Domains 38 Elke Döhler, Senior Web Analytics Consultant von Valiton, weiß, wie man mobile Websites und Apps messen kann 30 Ali Gürler, Geschäftsführer von Cliplister, rät Webshop-Betreibern, fertige Produkt-Videos zu verwenden 24 Alexander Holl, Social Media Consultant, erklärt, was Unternehmen und Marken auf Google+ erreichen können 18 Christian Meier Firmengründer von Logic-Base, greift zu ungewöhnlichen Mitteln bei der Suche nach Mitarbeitern 42 Wolfgang A. Schmidt, Strategieberater in München, hält Affiliate-Netzwerke für den Shorttail durchaus für verzichtbar 46 Heike Scholz, Herausgeberin Mobile Zeitgeist, hält Coupons für Nutzer, die noch unentschlossen sind, für sinnvoll 14 Michael Sittek, Geschäftsführer iclear, warnt davor, den Besucher eines Webshops mit zu vielen Bezahloptionen zu verwirren 32

3 AKTUELL 3 Paypals Kubakrise Mit drakonischen Maßnahmen greift Paypal in die Sortimentsgestaltung von Shops ein Was könnte für einen Online Shop schlimmer sein, als dass ein Großteil seines Monatsumsatzes ausfällt, obwohl Waren und Produkte geliefert wurden, zudem Retouren eintrudeln, laufende Kosten anfallen und frische Produkte für den weiteren Betrieb geordert werden müssen? Fast jeder Shop wird wirtschaftlich in Schieflage geraten, wenn ihm der Geldhahn zugedreht wird. Genau in diese kritische Situation hat der Bezahlanbieter Paypal Ende Juli einige seiner Kunden gebracht. Über Nacht wurden die Paypal-Konten von den Händlern eingefroren, bei denen der Bezahldienstleister Produkte kubanischer Herkunft (meist Rum oder Zigarren) entdeckte. Diese dürfen in Deutschland ganz legal verkauft werden, in den USA gilt jedoch ein Embargo. Dieses soll Paypal auf Drängen der US-Mutter nun auch in Deutschland durchsetzen und stellte die betroffenen Shop-Betreiber vor die Wahl: Das Konto bleibt eingefroren, bis entweder die Bezahlart Paypal oder alle kubanischen Produkte aus dem Shop entfernt werden. Eine Frechheit, schimpft Thomas Altmann, der mit seinem Shop Rumundco.de besonders betroffen ist. Nach eigenen Angaben macht er rund 50 Prozent seiner Umsätze über Paypal. Ein Guthaben von rund Euro war nach seiner Aussage eingefroren. Mit zehn weiteren Händlern will er nun gemeinsam Klage gegen den Bezahlgiganten einreichen. Dramatisch überreagiert Andere Shops gaben dagegen schnell klein bei. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass schon eine einzige Sorte Havanna Club im Angebot eines Delikatessenhändlers ausreichte, damit Paypal das gesamte Konto mit fünf- bis sechsstelligen Beträgen einfror. Das Pikante an der Sache: Die betroffenen Händler konnten sich keiner Schuld bewusst sein. Sie haben gegen kein Gesetz verstoßen und selbst die Paypal-Mutter ebay warb bis Redaktionsschluss unter dem Stichwort Zigarren noch mit dem Text: Bei ebay finden Sie alles zum Thema Zigarren, egal ob kubanische oder einheimische Zigarren. [...] Bei den Angeboten finden Sie Zigarren namhafter Hersteller, wie zum Beispiel [...] Cohiba. Von einem Kuba-Embargo war keine Rede. Paypal begründet das Vorgehen mit einem Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Dort steht jedoch lediglich geschrieben, dass die Händler zur Einhaltung sämtlicher zutreffender Gesetze [...] verpflichtet sind. Juristen halten diese schwammige Formulierung für unzureichend, weil ein deutscher Händler selbstverständlich deutsche und nicht US-Gesetze für zutreffend halten muss. Kubanische Waren haben den Reiz des Exotischen in vielen Online Shops sind sie nun nicht mehr erhältlich Bleibt die Frage, warum Paypal die Shop-Betreiber reihenweise derart verärgerte. Musste das Unternehmen gleich zur drakonischsten aller Strafen greifen? Der Bundesverband des Versandhandels (BVH) jedenfalls ist froh, dass es auf dem deutschen Markt eine große Vielfalt von verschiedenen Zahlungsanbietern gibt, die den Onlineund Versandhändlern zur Verfügung stehen. Und Paypal? Bezogen auf Thomas Altmann, der in der Presse viel zitiert wurde, ringt sich Paypal- Deutschland-Chef Arnulf Keese immerhin zu einer Entschuldigung durch: Rückblickend sehen wir an diesem Einzelfall auch, dass die Kommunikation mit dem Händler nicht optimal gelaufen ist, weshalb wir hier unsere Prozesse weiter verbessern wollen. dg Thomas Altmann, Betreiber des Online-Shops Rumundco.de Das Vorgehen ist eine Frechheit. Wir hatten jeden Monat einen hohen fünfstelligen Umsatz mit Paypal gemacht, der nun wegfällt. Ich selbst kann vielleicht noch einen Teil meiner Umsätze über die durch den Fall gewonnene Popularität kompensieren ich kenne aber Kollegen, die nun 70 bis 80 Prozent ihrer Umsätze verloren haben. Derzeit sind wir zehn Händler, die eine Klage vorbereiten. Viele andere sind leider eingeknickt. Foto: Fotolia / Tribalium81 Arnulf Keese, Geschäftsführer Paypal Deutschland Paypal Luxemburg ist eine Tochter des US-Unternehmens Paypal Inc. Die Bestimmungen des Office of Foreign Assets Control bezüglich Kuba übrigens sind diese Sanktionen eine der wenigen Ausnahmen, die außerhalb des US-Rechtsgebiets zur Anwendung kommen gelten für alle Firmen mit Sitz in den USA. Alle Unternehmensteile weltweit unterliegen denselben Bestimmungen. Folglich muss Paypal mitteilen, dass kubanische Waren nicht mit Paypal bezahlt werden dürfen. Carsten Föhlisch, Justiziar des Shop-Zertifizierers Trusted Shops In Deutschland gibt es keine Embargobestimmungen gegen Kuba, insofern kann Paypal den Händlern keinen Gesetzesverstoß vorwerfen. Allenfalls kann es sich um einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen handeln. Dort heißt es recht allgemein, ein Händler dürfe nicht gegen Gesetze verstoßen. Wo diese Gesetze gültig sein sollen, ist nicht beschrieben. Insofern kann man sich trefflich darüber streiten, ob nun überhaupt ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen vorliegt.

4 4 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 8. August /11 DEUTSCHE POST DHL Facebook als Buch Mit der Facebook-Applikation Social Memories von der Deutschen Post DHL können Facebook-Nutzer Fotos und Infografiken zu ihren Netzwerkaktivitäten als Buch drucken lassen. Social Memories wurde gemeinsam mit der Agentur Cosalux entwickelt. Nutzer wählen zwischen einem kostenlosen digitalen Fotoalbum und einem 28 Seiten starken Buch mit festem Einband für 19 Euro plus Versandkosten. is FACEBOOK FÜR UNTERNEHMEN Social Media für Einsteiger Facebook gibt auf der Webseite Facebook.com/business einen Überblick über alle Möglichkeiten, wie Unternehmen das soziale Netzwerk nutzen können. Die Einstiegs-Links zu den Angeboten Seiten, Werbeanzeigen, gesponserte Meldungen und Plattform sind zwar auf Deutsch, die jeweilige Info allerdings dann auf Englisch. is Facebook für Unternehmen erklärt, wie Firmen das Netzwerk nutzen können ORTSBEZOGENE ANGEBOTE Google kauft The Dealmap Google hat den amerikanischen Deal- Aggregator The Dealmap aus Menlo Park übernommen. Details zum Kauf sind nicht bekannt. The Dealmap zeigt Angebote von mehr als 450 Quellen, sortiert nach Städten, Anbietern oder Angebotskategorien, und hat mehr als zwei Millionen Nutzer. Google hat kürzlich in den USA Google Offers, einen eigenen Dienst für ortsbezogene Angebote, gestartet. is FLIGHTRIGHT Verdienen mit Flugverspätung Das Start-up Flightright hat vom Frühphasenfonds Brandenburg, Camunda Services und DG Holding in einer ersten Finanzierungsrunde mehr als eine Million Euro erhalten. Flightright will die Rechte von Flugreisenden durchsetzen. Um Entschädigung für annullierte oder verspätete Flüge zu fordern, können Kunden ihre Flugdaten auf der Webseite eingeben. Das System prüft, ob der Entschädigungsanspruch aussichtsreich ist. Dann setzt Flightright die Forderung durch und erhält einen Prozentsatz der Entschädigungssumme. is Anzeige Sie suchen den Fachmann für Suchmaschinen-Marketing? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Zweitmarkt für Gutscheine Mit dem Erfolg von Groupon & Co. entstehen Sekundärmärkte rund um Deals Wer häufig auf Daily-Deal- Sites und bei Gutscheinanbietern wie Groupon einkauft, kann schnell den Überblick über die erstandenen Schnäppchen verlieren. Dann kommt es leicht vor, dass ein Angebot seine Gültigkeit verliert, bevor es eingelöst wurde. In den USA, aber auch in Deutschland haben sich inzwischen eine Reihe von Dienstleistern rund um das Verwalten und den Wiederverkauf solcher Deals herausgebildet. Das amerikanische Start-up Dealsgoround.com aus Chicago hat im Juni den Service Deal Wallet gestartet. Mit dem kostenlosen Deal Wallet können Verbraucher Gutscheine von verschiedenen Anbietern importieren und zentral und sicher an einem Ort verwalten, erklärt Kris Petersen, Gründer von Dealsgoround. Eine informiert einmal pro Woche über den aktuellen Status und wann die Gutscheine ablaufen. Wer es nicht schafft, rechtzeitig sein bei Groupon oder einer anderen Plattform Couprecoup: US-Marktplatz für Gutscheine Bei den Gutscheindiensten Groupon und Living Social tut sich viel. Groupon hat den E-Commerce-Dienstleister Zappedy Inc. für 10,3 Millionen US-Dollar (7,2 Millionen Euro) gekauft, berichtet das US-Fachblatt Internet Retailer. Details zur Übernahme und zu Zappedy selbst sind nicht bekannt. Auf der Webseite des Investors Innovation Endeavors wird die Firma so beschrieben: Zappedy ermöglicht die nächste Generation von Handels-, Unterhaltungs- und mobilen Werbeapplikationen, die die Offline-Käufe von Kunden und deren Online-Aktivitäten erkennen. Weitere Groupon-News: Der Daily-Deal-Dienst kooperiert in Nordamerika mit der Check-in- Plattform Foursquare.com. Dort können Nutzer bereits Deals von Livingsocial.com, Giltcity.com, Auf Redeal.de werden Gutscheine aller Art weiterverkauft Dealsgoround: Verschiedene Deals zentral sammeln Viel Aktivität bei Groupon Der Gutscheinanbieter kauft zu und schließt Kooperationen Buywithme.com und anderen Angebotsdiensten kaufen. Im Juni hat Groupon den Echtzeit- Dienst Groupon Now in fünf US-Städten gestartet. Groupon Now verkauft ortsbezogene Angebote, die sofort eingelöst werden und nur an dem Tag gültig sind. is Groupon Now zeigt Deals, die sofort eingelöst werden und nur an dem Tag gültig sind erstandenes Sonderangebot einzulösen, kann es bei Dealsgoround.com gleich weiterverkaufen. Ähnliche Zweitmärkte für den Gutscheinverkauf betreiben die US-Firmen Couprecoup.com und Lifesta.com, beide in San Francisco ansässig. Während Couprecoup für die Gutscheinvermittlung zwischen Verkäufer und Käufer keine Gebühren verlangt, zahlt der Verkäufer bei Lifesta.com 99 US-Cent plus acht Prozent des Verkaufspreises. Dealsgoround verlangt vom Verkäufer eine Gebühr in Höhe von zehn Prozent des Verkaufspreises, berichtet der Branchen-Blog Allthingsd.com. Der Verkäufer muss sich mittels eines Paypal-Accounts verifizieren. In Deutschland betreibt die Paketplus Marketing GmbH, Berlin, einen Marktplatz für den Weiterverkauf von Gutscheinen. Auf Redeal.de, gestartet im Oktober 2010, können Gutscheine aller Art mit nur wenigen Handgriffen eingestellt werden. Redeal.de ist für Käufer und Verkäufer kostenlos. Geld verdienen wir über Werbeplatzierungen auf der Webseite. Der Service soll auch zukünftig völlig kostenlos für die Nutzer bleiben, sagt Alexander Schwinn, Geschäftsführer von Paketplus. Der Dienstleister für Direktmarketing mit Paketbeilagen vermittelt seit 2009 Gutscheine von Werbungtreibenden an Online-Händler, die diese ihren Paketen beilegen und dann dafür eine Vergütung erhalten (siehe auch Seite 1). Auf Redeal.de (Reichweite circa Unique Visitors pro Monat) finden sich die unterschiedlichsten Angebote. Aktuell werden rund 50 neue Gutscheine pro Woche angeboten, so Schwinn. Zudem gibt es eine Kategorie für kostenlose Gutscheine, die teilweise zu einem Affiliate-Marketing-Programm gehören. is Deals über die Kreditkarte Das Kreditkartenunternehmen American Express mischt im Markt für lokale mobile Angebote mit und kooperiert mit dem sozialen Netzwerk Facebook. Amerikanische Kreditkartenkunden, die sich über die Facebook-Applikation Link, Like, Love mit American Express verbinden, sehen Angebote von Händlern und Dienstleistern, die ihren Vorlieben und denen ihrer Freunde entsprechen. Möglich wird dies durch eine Verknüpfung mit dem Social Graph der Nutzer. Händler entwerfen die Angebote mithilfe des Online Marketing Tools Go Social von American Express. Die Deals werden dann in mehreren sozialen Netzwerken gezeigt. Kauft der Karteninhaber ein Angebot, wird dies direkt über sein Kreditkartenkonto abgewickelt. Gutscheine, Codes und das Training der Mitarbeiter werden dadurch überflüssig, meint American Express. Das Tool Go Social wertet auch den Erfolg der Deals aus. is

5 16/11 8. August 2011 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Schule für junge Unternehmer An junge Unternehmer, Gründer und solche Menschen, die das werden wollen, richtet sich das Berliner Founder Institute. Am 8. Oktober startet der nächste Kurs, in dem die Teilnehmer sich in vier Monaten das Wissen rund um die Geschäftsentwicklung bis zum Management eines Unternehmens aneignen können. Ihre Dozenten, Mentoren und Trainer sind ebenfalls Unternehmer, die bereits Geschäfte aufgebaut haben. Mit ihnen und ihren Mitstreitern erarbeiten die Schüler Lösungen für praktische Fragen aus dem Alltag. Bei der Auswahl der Teilnehmer steht nicht der Businessplan im Vordergrund, sagt Christoph Raethke, Leiter des Founder Institute in Berlin. Wir haben hier Gründer zusammengebracht, die dann gemeinsam ein Unternehmen starteten. Das Founder Institute kooperiert mit vergleichbaren Organisationen in Europa und den USA. Interessenten können sich unter bewerben. Die Bewerber bezahlen 900 Euro Anmeldegebühr, zudem verpflichten sie sich, 3,5 Prozent ihres Start-ups abzugeben. Davon werden Dozenten, Mentoren sowie das Management bezahlt. Die Schule für Unternehmer findet an 16 Freitagen statt, nebenbei bekommen die Teilnehmer Zugang zu einem Netzwerk aus Unternehmern und damit, so der Plan, auch potenziellen Unterstützern. vs Noch ein Finanzier Bigpoint-Chef Heiko Hubertz gründet Beteiligungsgesellschaft Aus Gründern werden Unternehmer und gerne auch Investoren: Das ist in der Online-Branche inzwischen so Brauch und zahlt sich für alle Beteiligten aus. Und nicht zuletzt ist es ein Motor, der die Entwicklung dieser Branche antreibt. Jetzt stellt Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz seine Investments neu auf. Der heute 35- Jährige hält zurzeit Anteile an acht Startups und hat diese nun in die Beteiligungsgesellschaft Digital Pioneer eingebracht. Ich will innovative Ideen unterstützen und keinen Klon von einem bestehenden Produkt, sagt Hubertz. Digital Pioneer investiert in der Startphase, Gründer können mit Heiko Hubertz geht unter die Investoren und gründet die Beteiligungsgesellschaft Digital Pioneer Vergleichsseiten haben nicht erst seit der Wirtschaftskrise Konjunktur im Web: Ein Großteil der Kaufentscheidungen basiert auf Preisvergleichen. Die Seiten sorgen für Traffic, lassen sich vermarkten und bieten über Provisionsmodelle zusätzliche Einnahmen. Kein Wunder also, dass Holtzbrinck über seine Tochter Holtzbrinck Digital das Engagement bei Toptarif.de ausweitet und einen Toptarif: Mehr Versicherungsvergleiche in Planung Millionenbetrag ins Wachstum investiert: Wir wollen die Marktposition von Toptarif ausbauen, sagt Holtzbrinck- Digital-Geschäftsführer Claas van Delden. Dazu werden wir die Produktbereiche erweitern, neue Anbietergruppen gewinnen und die Vermarktung sowie die Usability verbessern. Toptarif wurde 2007 von Ingo und Thorsten Bohg gegründet, die das Unternehmen 2010 verlassen haben. Der Portalbetreiber rien im Bereich Finanzdienstleistungen und Sachversicherungen ausbauen. Laut einer Studie der Kölner Marktforschung Psychonomics nimmt hier der Einfluss von Tarifvergleichen zu. Knapp 18 Millionen User greifen regelmäßig auf Seiten wie Check24.de oder Preisvergleich.de zu, um Versicherungs- oder Kreditkonditionen zu prüfen. Gut ein Drittel ändert nach einer gezielten Suche den vorab favorisierten beschäftigt 80 Mitarbeiter. Anbieter und schließt bei einer anderen Nutzungszahlen gibt das Unternehmen allerdings nicht bekannt, aber es gehört zu Gesellschaft ab. Solche Effekte spülen immer mehr Werbegelder und Provisionen den kleineren Anbietern. Konkurrent in die Kassen der Portalbetreiber. Check24, 1999 gegründet, beschäftigt 250 Mitarbeiter und erreicht im Monat 2,4 Millionen Menschen. Holtzbrinck will die Reichweite von Holtzbrinck Digital hält mit 65 Prozent zwischenzeitlich die Mehrheit an Toptarif, außerdem ist Rocket Internet mit 32 Prozent beteiligt, den Rest halten verschiedene Toptarif vor allem mithilfe neuer Katego- Internet-Unternehmer. vs Tarife vergleichen Holtzbrinck Digital investiert Millionensumme in Toptarif Summen zwischen und Euro rechnen. Wir bieten den Gründern nicht nur eine Erstfinanzierung an, so Hubertz, mir ist wichtig, bei Bedarf meine Erfahrungen und Kontakte weiterzugeben und junge Unternehmen zum Erfolg zu führen. Wissen kann der Hamburger reichlich vermitteln: Vertrautheit im Umgang mit Investoren, Wachstumsstrategien für Start-ups und Kontakte in aller Welt. Schon als Schüler programmierte Hubertz Spiele für Konsolen, nach der Schule spezialisierte er sich auf Zahlungssysteme und gründete das Unternehmen AASP, das er 2001 verkaufte. Ein Jahr später startete der Unternehmer mit den ersten Browserbasierten Spielen. Aus diesem Angebot wurde in den nächsten Jahren auch durch Übernahmen das Portal Bigpoint. Dieses erzielte 2008 mit dem Verkauf virtueller Güter Einnahmen in Millionenhöhe. Um schneller internationalisieren zu können, verkaufte Hubertz einen Teil des Unternehmens für 100 Millionen US-Dollar an den US-amerikanischen Sender NBC Universal. Für diesen ein gutes Geschäft: Im Frühjahr dieses Jahres übernahmen die Gesellschaften TA Associates und Summit Partners die 70 Prozent für gut das Dreifache rund 350 Millionen Euro. Bigpoint wird auf einen Wert von 600 Millionen Dollar taxiert. Trotz Digital-Pioneer-Engagement bleibt Hubertz Chef bei Bigpoint. Allerdings investiert er nicht nur in Spieleideen: Unter seinen Beteiligungen finden sich Luxodo.com, eine Online Mall für Luxusgüter, sowie die Spezialisten für Abrechnungssysteme Tipy.com und Easybill.de. vs Twago sucht in der Nähe Programmierer, Webdesigner oder Social-Media-Experte gesucht? Twago hat seine Fachkräftevermittlungsbörse um eine lokale Suchfunktion ergänzt. Mit Direct Search lassen sich die gefragten Spezialisten auch lokal oder im europäischen Ausland aufspüren. Mit der Direct Search finden Dienstleister und Auftraggeber leichter zusammen, sagt Twago-Chef Gunnar Berning. Twago existiert seit 2009 und verdient mit Mitgliedsbeiträgen sowie Provisionen für die Vermittlung von Aufträgen. Bei Twago haben sich rund Freiberufler eingetragen, seit dem Start hat das Unternehmen ein Auftragsvolumen von 8,6 Millionen Euro vermittelt. vs Twago: Programmierer und Designer finden Aktuelles Stichwort Over The Top Over the top bedeutet übersetzt übertrieben. Ist im Umfeld von Internet-Fernsehen von Over The Top Services oder OTT die Rede, werden damit zusätzliche Dienste bezeichnet, die nicht über Kabel, sondern über andere Wege, meist übers Internet, übermittelt werden und das Bewegtbildangebot ergänzen Online Shops beispielsweise, passende Spiele oder zusätzliche Datenbanken. Mehr zu diesem Thema lesen Sie ab Seite 6. vs Hier finden Sie Nachrichten von jungen Firmen und Investoren TENGELMANN Einstieg bei B2B-Marktplatz Die Tengelmann-Gruppe hat sich an Zitra beteiligt und sich 45 Prozent am Start-up in Köln gesichert. Zitra baut einen Marktplatz auf, auf dem Händler sich hochwertige Markenware über Auktionen und Orders beschaffen sollen. Nur Gewerbetreibende sind zugelassen. Zitra startete in diesem Jahr und will mit dem Geld und der Unterstützung von Tengelmann nun schnell expandieren. vs LIEFERANDO.DE Verstärkung gekauft Der Berliner Lieferdienst Lieferando.de hat sich eine Finanzierung in Höhe von sechs Millionen Euro gesichert, jetzt wird investiert: Der Dienst hat die Konkurrenz Eatstar.de und damit 500 weitere Restaurantkontakte gekauft. Lieferando nimmt im Auftrag von Schnellimbissen und Restaurants Essenbestellungen online an und lässt sie vor Ort ausliefern. Für die Vermittlung wird eine Provision fällig. Nach dem gleichen Konzept arbeiten Lieferheld.de und Pizza.de, der älteste Anbieter. vs BRILLE24.DE Neuer Investor Der Online-Optiker Brille24.de, Oldenburg, hat sich in einer zweiten Finanzierungsrunde Kapital vom Schweizer Investorenzirkel B-to-V Partners gesichert. Das Geld soll vor allem in die Internationalisierung fließen. Brille24.de existiert bereits seit 2007, zählt inzwischen registrierte Kunden und bietet Brillen zum Festpreis von knapp 40 Euro an. vs AIRBNB.COM Satte Finanzspritze Mehr als 110 Millionen US-Dollar Kapital von Investoren wie Marc Andreessen und den Beteiligungsgesellschaften General Catalyst und DST Global konnte sich Airbnb sichern. Das US-Start-up, das Privatwohnungen und Schlafplätze an Reisende vermittelt, legt gerade in Deutschland los und trifft hier auf Konkurrenten wie 9flats.com und Wimdu.de, die weniger stark finanziert sind. vs

6 6 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 8. August /11 INTERNET-FERNSEHEN Krieg der Systeme Die Ära der nicht Internet-fähigen TV-Geräte geht zu Ende. Internet und TV wachsen endgültig zusammen. Verschiedene Systeme buhlen um die Gunst der Zuschauer und um die Vorherrschaft im lukrativen Markt Internet-Fernsehen hat viele Facetten und noch viel mehr Bezeichnungen. Ein kleiner Auszug: Smart TV, Connected TV, Hybrid TV, HbbTV, Web-TV, IPTV und vieles mehr. Das Durcheinander ist groß, die Transparenz gering. Wie immer in goldrauschhaften Zeiten will jeder Mitspieler den Markt für sich besetzen. Entsprechend rüsten sich die Riesen, wenn jetzt die Karten im Markt mit dem Internet-Fernsehen neu verteilt werden. Die Protagonisten: TV-Endgerätehersteller wie Sony, Samsung, LG, Philips und Co., Internet-Riesen wie Google, Apple, Yahoo, Facebook oder Microsoft und natürlich auch die TV-Stationen wie etwa Pro Sieben Sat 1, die RTL Group, aber auch die Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF. Sie alle kommen mit unterschiedlichen Angeboten auf den Markt. Die einen mit Set-Top-Box (unter anderem Apple, Google, HbbTV, Deutsche Telekom), die anderen mit Connected TV, also mit integriertem WLAN (Yahoo, TV-Geräteanbieter). Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten und gängigsten Angebote und Plattformen. Flop: Google TV kommt nicht auf die Beine. Jetzt wurden sogar die Preise gesenkt Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) wurde zum deutschen Industriestandard ausgerufen und hat somit einen Konsens zwischen den TV-Häusern und der Geräteindustrie geschaffen. HbbTV wird entweder über eine Set-Top-Box oder über ein Connected-TV-Gerät (mit integriertem WLAN) empfangen. Laut einer Studie von Mücke, Sturm & Company wird es bis im Jahr Millionen HbbTV-Geräte in Deutschland geben. Vereinfacht gespro- Set-Top-Box: Hier kommt das Internet über das Kästchen ins TV chen funktioniert HbbTV wie Teletext wenn auch multimedial und erweitert. Auf der Fernbedienung gibt es einen Red Button, einen roten Knopf, der den Nutzer auf die Internet-Oberfläche führt. Dort können Zusatzinfos zur Sendung abgerufen (Rezepte zur Kochsendung, Bekleidungslabels der Darsteller et cetera) oder auch Produkte gekauft werden. Werbungtreibende können Banner oder Video Ads schalten. Wie im linearen TV kann die Werbung in diesem relativ restriktiven Modell nicht übersprungen werden. IPTV steht für Internet Protocol Television, was frei übersetzt so viel wie Internet-Protokoll-Fernsehen heißt. Die Filmund Fernsehprogramme werden also über ein digitales Datennetz übertragen. Wer dieses Fernsehen über die DSL-Leitung empfangen will, braucht eine Set-Top-Box (Receiver) sowie einen Vertrag mit einem Anbieter. Die drei großen Anbieter in Deutschland sind die Deutsche Telekom mit T-Entertain, Netzbetreiber Alice ( Alice-TV ) und seit Februar 2011 auch Mobilfunker Vodafone ( Vodafone TV ). IPTV ermöglicht beispielsweise zeitversetztes Fernsehen, TV-Sendungen und Blockbuster auf Abruf und elektronische Over the Top (OTT): Weit mehr als laufende Bilder Ein Begriff, der im Zusammenhang von Connected TV immer häufiger zu hören ist, lautet OTT. Das steht für Over the Top und bezeichnet Dienste, Services oder Applikationen, die zwar auf dem Fernseher laufen, aber weder terrestrisch noch über Kabel oder Satellit übertragen werden. Sie haben nichts mit linearem TV zu tun, sind unabhängig von einem bestimmten Netzwerkanbieter und kommen in den meisten Fällen über das offene Internet (per Download) auf den Bildschirm. Unter OTT fallen auch Video-on-Demand-Angebote (VoD) wie Maxdome oder Lovefilm. Laut einer Studie von Sony über künftige OTT- Killerapplikationen landet VoD nur auf Rang vier. Netflix: Der Streaming-Dienst (Film-Flat: 7,99 US-Dollar pro Monat) ist Erfolgsbeispiel für OTT TV-Zeitschriften. Größter Anbieter ist die Deutsche Telekom (sie überträgt auch alle Bundesligaspiele), die bis zum Jahr 2012 mit über zwei Millionen Abonnenten rechnet. Bei diesem reinen Pay-Modell gibt es weder Werbung, noch kann der Zuschauer Widgets oder Overlays hochladen. Mit dem offenen Internet wie auf dem Computer hat IPTV wenig zu tun. Allerdings denkt die Telekom über eine (geregelte) Öffnung nach und ist in Verhandlungen. Generell aber sieht sich die Telekom als Partner des linearen TVs und nicht in der Welt der freien Applikationen verhaftet. Smart TV. Diesen Begriff schreiben sich gerade die Hersteller Samsung und LG auf die Fahnen. Bei den Connected-TV -Geräten (WLAN ist integriert) kommt man bei der erstmaligen Benutzung gar nicht drum herum, das Internet zu installieren. Die User erhalten dann Zugang auf die Plattformen der Hersteller, wo sie kostenlose wie auch kostenpflichtige Apps in den jeweiligen Stores vorfinden. Auf Samsung beispielsweise gibt es Skype, Social TV, eine Suchfunktion, aber auch einen Webbrowser. Yahoo Connected TV ist das genaue Gegenteil von IPTV: Eine gänzlich offene Software, die in über 70 TV-Modellen von Samsung, Sony, LG, Vizio und Toshiba integriert ist. Sie läuft auch auf Android und es gibt eine Yahoo TV Companion App für das ipad. Mit Connected TV können die Zuschauer beispielsweise Videos auf Youtube schauen, die aktuellsten Nachrichten verfolgen, parallel dazu auf ebay einkaufen oder Fotos auf Flickr ansehen oder während der Übertragung eines Fußballspiels twittern gelauncht, zählt die Plattform in den USA zu den führenden Angeboten. Jeder Entwickler oder Programmanbieter kann mit Hilfe des Widget Development Kits (WKT) ein Widget (oder auch App) kreieren und es in die Galerie einstellen. Inzwischen gibt es über 140 Apps auf der Plattform: angefangen von Publishern wie CBS, Showtime, USA Today, NHL oder auch Amazon Video on Demand bis hin zu Unternehmen wie imemories, die TV- Apps entwickeln, mit denen eigene Es kommen ganz neue Anwendungsbereiche auf TV zu, so Jean-Pierre Fumagalli, Geschäftsführer von Smartclip. So wie das Handy heute nicht mehr nur ein schnurloses Telefon ist, bleibt auch der Fernseher immer weniger nur eine Mattscheibe : Er wird zur Gaming- Plattform, zum Archiv für Musik, Bilder, zum Fitnesstrainer und vielem mehr. Wie viel Fantasie in dem Geschäft steckt, zeigt auch die Übernahme von Skype durch Microsoft für 8,5 Milliarden Dollar. Möglicherweise richtet Microsoft den VoIP-Dienst zum House-to-House- Video-Conferencing- Service aus? Und möglichweise wird dies eine neue Killerapplikation? Kurz: Der Markt steht noch ganz am Anfang. häb

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8 8 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 8. August /11 Interview CONNECTED TV Wie im Wilden Westen Internet-TV steht noch ganz am Anfang einer glanzvollen Karriere Videos hochgeladen werden können. Für nächstes Jahr hat Yahoo zwei neue Technologien angekündigt: Die Broadcast Interactivity erkennt, was die Zuschauer gucken. Dies ermöglicht es Publishern und Werbungtreibenden, auf den jeweiligen User maßgeschneiderte Inhalte und Werbung anzubieten. Durch die Device Control Technology wiederum können Smartphones, Tablets und TV miteinander interagieren. Das eröffnet neue Chancen in puncto Kreativität, Engagement, aber auch Reichweite. Noch in diesem Jahr soll der Yahoo Connected TV Store kommen. In diesem gibt es Apps zwischen 99 Cent und 99 Dollar zu kaufen. 70 Prozent des Umsatzes gehen an Publisher oder Entwickler. Insgesamt haben 135 Länder (Reichweite!) Zugriff auf Connected TV. Google TV kam im Herbst vergangenen Jahres in den USA auf den Markt, mitentwickelt von Intel, Sony und Logitech. Die Software-Plattform beruht auf dem Google-Betriebssystem Android. Das Internet kommt per Set-Top-Box auf den Grenzenlose Freiheit: Auf Yahoo Connected TV lädt der User seine eigene Oberfläche Schirm. Content-Partner waren zu Beginn Broadcast-Riesen wie Turner Broadcast, NBC Universal, HBO und Amazon, aber auch der Streaming-Dienst Netflix mit seinen mittlerweile 25 Millionen Abonnenten. Es dauerte nicht lange, da sperrten Fox, ABC, CBS, NBC und auch Viacom ihr auf Google TV kostenlos abrufbares, werbefinanziertes Videostreaming-Angebot. Sie wollten erstens Geld für ihren Content und hatten zweitens Angst, ihren Pay-Angeboten würden die Abonnenten davonund zu Google TV überlaufen. Es kam noch schlimmer: Ende Juli wurden die Preise für die Google-TV-Box Logitech Revue von 249 auf 99 Dollar gesenkt nicht wegen der riesigen Nachfrage. Apple TV. Mit der Set-Top-Box können User auf Inhalte im eigenen Netzwerk zugreifen und via itunes Filme ausleihen. Der große Wurf ist das nicht. Anfang August 2011 brachten allerdings Gerüchte die Fantasie der Apple-Anhänger zum Blühen: Im März 2012, so will ein Wall-Street-Analyst erfahren haben, kämen drei Apple- TV-Geräte auf den Markt: in drei Preisklassen und drei Versionen und ähnlich dem Bose Videowave LCD HDTV. häb Herr Fumagalli, Connected TV, Smart TV, HbbTV, Hybrid TV, IPTV, Google TV oder Apple TV Wenn s um Internet-Fernsehen geht, wird es verwirrend. Helfen Sie uns? Jean-Pierre Fumagalli: Grundsätzlich gibt es zwei Systeme: Offene wie Google TV, die das gesamte Internet ins TV bringen, und geschlossene Systeme. Auffälligster Vertreter ist das IPTV-Angebot T-Entertain von der Deutschen Telekom AG. Auch einige Endgerätehersteller wie Samsung oder LG haben relativ restriktive Systeme. Über WLAN kommt der Zuschauer ins Internet und gelangt automatisch zum Beispiel auf die Samsung- oder LG-Startseite, auf der einige Apps oder Widgets vorinstalliert sind. Das ist dann so eine Art Apple-App-Store-Kopie Version 1.0. Sehr verwirrend Fumagalli: Ja, es ist noch ein bisschen Wilder Westen. Hintergrund: Alle Anbieter Endgeräteanbieter, Internet-Riesen, Medienhäuser buhlen bereits in einem ganz frühen Marktstadium um die Gunst der Zuschauer, um diese an sich zu binden und sich so eine Vormachtsstellung zu sichern. Dieses Gerangel hatten wir schon einmal: In den Anfängen des Internets, als AOL mit seiner Kampagne Ich bin drin den Markt aufgesogen hat. Man hatte dann zwar einen AOL-Anschluss, war aber deshalb noch lange nicht im offenen Internet. In Deutschland wurde ja jetzt HbbTV zum offenen Standard erklärt Fumagalli: HbbTV wird von den TV-Häusern getrieben. Hier bekommt der Zuschauer parallel zum linearen TV-Signal nur das zu sehen, was die Fernsehanbieter auch wollen. Der Zuschauer kann nicht wie zum Beispiel in den USA üblich per Overlay oder Widget frei seine begleitenden Internet-Inhalte wählen. Mit einem offenen Standard und damit Systemen, wie wir sie aus dem stationären Internet kennen, hat das nicht viel gemeinsam Die TV-Sender werden Umsätze an die Internet- Konkurrenz abgeben müssen. sondern? Fumagalli: HbbTV reglementiert vornehmlich den Zugang zum Internet während der linearen TV-Nutzung und versucht, damit das klassische TV-Konzept zu schützen. Die TV-Sender beantworten damit für sich die Frage Wie kombiniere ich lineares TV mit dem Internet? und stellen vereinfacht gesagt ihre eigene Portalwelt im TV online. Oder andersherum: Das lineare TV wird um einige interaktive Features des jeweiligen TV- Senders erweitert. Wie offen oder wie restriktiv unabhängig von einer linearen TV-Nutzung über das TV-Gerät Internet-Inhalte aufgerufen werden können, bleibt noch ungeklärt. Angesichts der Dominanz der US-Riesen im Web: Kann sich Deutschland gegen den Rest der Welt mit HbbTV durchsetzen? Fumagalli: Die Sender versuchen zumindest, sich mit HbbTV so lange wie möglich zu schützen und ihre eigene Regeln vorzugeben. Ganz nach dem Credo: Der TV-Nutzer und die Mattscheibe gehören mir und der User möchte bitte nur das konsumieren, was wir ihm vorgeben. Warum? Fumagalli: Weil im sehr oligopolistischen TV-Markt einfach sehr viel Geld verdient wird. Unbeschränkter Zugang zu Inhalten bedeutet natürlich auch mehr Konkurrenz und einen Verlust von Marktanteilen. Aber das Netz lässt sich doch nicht abschotten? Fumagalli: Nein, natürlich nicht, denn es ist schließlich der Nutzer selbst, der sich nicht auf Dauer abschotten lässt. Die Entwicklung in Richtung offenes Internet ist nur aufschieb-, aber nicht aufhaltbar. Das hat auch beim PC schon AOL einsehen müssen. Was kurzfristig für die TV-Stationen gut ist, wird langfristig für sie zum Problem werden. Und was passiert dann? Fumagalli: Mittelfristig werden wir einen zweigeteilten Markt haben. Einen europäischen Standard HbbTV für lassen Sie es mich einmal so nennen lineares Internet-Fernsehen. Die Programmmacher der Zukunft für nicht-lineares TV werden US-Riesen wie Google, Apple, Facebook oder ganz neue Player sein. Was macht Sie da so sicher? Fumagalli: Schon heute bringen im linearen TV nur noch Life-Events mit interaktiven Elementen wie Voting Quote. Zeitversetztes und zeitverzögertes Fernsehen und Parallelnutzung sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Die Sehdauer im TV steigt aktuell weiter an, hier ist jedoch bereits zeitverzögertes Fernsehen eingerechnet. Die Konsequenz daraus wird sein? Wo fließen die Gelder in Zukunft hin? Fumagalli: Die TV-Sender werden Umsätze an die Internet-Konkurrenz abgeben müssen, da die Werbegelder dem Nutzer folgen werden. Und wer profitiert von den Neuverteilung? Fumagalli: Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ein offenes System und sicherlich derjenige, der die meisten Daten hat Stichwort Personal Programming. Google weiß beispielsweise viel über die Interessen der User, Facebook dagegen hat ganz viele Daten. Jean-Pierre Fumagalli ist Gründer, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Smartclip AG, einer der Top-Video-Vermarkter. Der Umsatz mit Connected-TV-Kampagnen liegt europaweit im siebenstelligen Bereich. Momentan loost in den USA aber vor allem das offene System Google TV ab. Dafür machen Endgerätehersteller wie Samsung mobil. Auch hierzulande? Fumagalli: Richtig. Samsung wird in diesem Jahr eine 70 Millionen schwere Kampagne für Smart TV starten. Das wird nicht ohne Wirkung bleiben und den Markt kräftig nach vorn bringen. Samsung ist immerhin der weltgrößte Endgerätehersteller. Ihm traue ich durchaus zu, eine führende Rolle im Internet-TV- Markt zu spielen. Und wann geht es richtig los mit Smart TV, Connected TV oder Internet-Fernsehen? Fumagalli: In Deutschland sind bis Ende dieses Jahres bereits 5,2 Millionen Connected TVs verkauft. Schon im 2012 gibt es hierzulande eine Marktdurchdringung von über 30 Prozent von Smart TVs, die Internet-Konnektivität ausweisen. Aber nicht alle, die Connected TV haben, nutzen es auch Fumagalli: Richtig. Samsung hat einmal die Connection-Rate, also quasi die Nutzungsrate, untersucht. Demnach haben Prozent die entsprechenden Funktionen auf ihren Geräten auch genutzt. Dieses Jahr ist die Rate auf 70 Prozent hochgeschnellt. Vor allem die Usability ist noch extrem verbesserungswürdig. Dem werden sich die Hersteller aber intensiv annehmen. Wir haben jetzt viel über Endgeräte und Systeme gesprochen. Wie sieht es bei Ihnen als Vermarkter aus? Smartclip setzt ja schon seit Längerem auf Multiscreen und als einer der Ersten auch auf Connected TV. Fumagalli: Die First Mover im Werbemarkt wie Automotive und Entertainment haben das Thema schon vor geraumer Zeit für sich entdeckt. Es mehren sich auch die Anfragen, die nur Connected TV buchen wollen.

9 Mit den Bildern, die laufen, tut sich Google schwer. Das einst als Revolution des Fernsehens gehypte GoogleTV läuft Gefahr, zum Voll-Flop zu werden (siehe Seite 6 8) und die Bewegtbildplattform schlechthin, Googles Tochter Youtube, erfreut sich zwar konkurrenzloser Beliebtheit, kostet den Suchmaschinen-Primus aber auch viel Geld. Seit Google die Plattform 2006 übernahm, wird Youtube querfinanziert, denn den enormen Traffic-Zahlen des Portals stehen gigantische Kosten für den technischen Betrieb gegenüber. Wie viele Dollar Google tatsächlich mit der Video-Plattform verbrennt, ist nicht bekannt Expertenschätzungen zufolge müsste Youtube mindestens 700 Millionen US-Dollar erwirtschaften, um profitabel zu werden. Die ursprüngliche Kaufsumme von 1,6 Milliarden Dollar scheint mittlerweile überteuert. Klar ist, dass die Chefetage in Mountain View langsam die Geduld verliert. Der störrische Goldesel soll endlich die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Wir rechnen damit, dass Youtube bald profitabel ist, äußerte Ex-Google- Chef Eric Schmidt unlängst optimistisch. Nur wie? Beim Kampf um die schwarze Null in der Youtube-Bilanz hat Google schon so einiges probiert. Zunächst schraubte man an der Technik, beispielsweise durch den Zukauf des Anbieters für Video- Komprimierung On2 Technologies, um die hohen und teuren Ressourcenanforderungen der Plattform zu minimieren. Dann wurden schrittweise verschiedene Werbeformate innerhalb ausgewählter Videos eingeführt: einblendbare Textanzeigen und Prerolls beispielsweise. Auch ein Finanzierungsansatz nach dem Adwords-Prinzip wurde ausprobiert: Nutzer konnten für die prominente Platzierung von Sponsored Videos zahlen. Schließlich wurde auch die Homepage von Youtube für große Kampagnen buchbar. Doch das Umsatzziel blieb unerreichbar. Eine geplante Werbekooperation mit Yahoo scheiterte an kartellrechtlichen Bedenken des US-Justizministeriums. Inzwischen bemüht sich Google nicht mehr so sehr um neue Werbeplätze und -formate bei seiner kränkelnden Tochter, stattdessen scheint der Fokus seit einiger Zeit auf einer qualitativen Aufwertung des Contents zu liegen, um potenziellen Werbekunden eine attraktivere Premium-Umgebung für ihre Clips liefern zu können. Dafür machte sich Google zunächst auf die Suche nach Kooperationspartnern: Fernsehsender und Produktionsfirmen sollten ihre Inhalte auf dem Video-Portal bereitstellen und an der platzierten Werbung mitverdienen. Der Vorstoß zeigt nur begrenzt Erfolg: Einige wenige Sender wie das US-amerikanische Filmstudio Lionsgate oder TRENDS & STRATEGIEN 9 Der störrische Goldesel Seit fünf Jahren ringt Google um das richtige Finanzierungsmodell für Youtube Spartenkanäle wie die Talkshow Clixoom sind Youtubes neuer Heilsbringer Wunschtraum: Google hofft auf den langersehnten Goldregen von Youtube Foto: Fotolia.com / Jokatoons hierzulande Sport1 machten mit, die meisten, auch Mediengiganten wie CBS oder NBC, zeigten Google aber die kalte Schulter. Einige der Verhandlungen führten immerhin zum Paid-Content-Angebot Youtube Movies, auf dem sich User für 4,99 Dollar aktuelle Kinofilme streamen können. Zu werbefähigem Premium-Content führen solche Bemühungen aber nicht. Deshalb will man bei Youtube in diesem Jahr die Sache selbst angehen: Statt etablierte Content-Anbieter dazu zu bringen, ihre professionellen Filme und Serien auf die Plattform zu laden und dort zu vermarkten, will das Portal selbst 20 Spartenkanäle einrichten und sie mit Auftragsproduktionen bestükken. Rund 100 Millionen Dollar will Google laut einem Bericht des Wall Street Journal in den Aufbau dieser kleinen Online-Sender zu Themen wie Sport oder Kunst pumpen, fünf bis zehn Stunden an professionellem Video-Content pro Kanal sollen so entstehen. Dass Spartenkanäle im TV funktionieren können, beweisen Beispiele wie Dmax oder Sixx ob das Prinzip auch im Internet klappt, werden die Nutzer entscheiden. Und die kennen Youtube bisher vor allem als das nette Portal für zwischendurch, auf dem Babys und Hunde lustige Sachen machen. il Youtube Movies: Nebengeschäft mit Paid Content

10 10 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 8. August /11 BVDW Social-Media-Leitfaden In seinem aktuellen Leitfaden Social Media Monitoring bietet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Grundlagen und Lösungsansätze, wie Social Media Monitoring die Kommunikation in Unternehmen unterstützen kann. Er enthält unter anderem einen Kriterienkatalog zur Auswahl von Monitoring-Anbietern. Der Leitfaden aus der Fachgruppe Social Media ist für 24,90 Euro im BVDW Online Shop (www.bvdw-shop.org) erhältlich. häb OUT OF OFFICE AD SYSTEMS Werben mit Abwesenheit Die Idee ist aus einem Zufall heraus entstanden. Eigentlich wollte Saatchi&Saatchi Stockholm nur die Abwesenheitsmeldung seines Art Directors Gustav Egerstedt als Werbemöglichkeit an die Produktionsfirma B-Reel verkaufen. Inzwischen wurde hieraus eine Geschäftsidee. Auf officead.com können Nutzer ihre eigene Out-of-Office-Meldung als Werbeträger an den Höchstbietenden verkaufen. häb Ich bin dann mal weg: Die Abwesenheitsnotiz wird zur Werbefläche TWITTER Mit Sponsoringmöglichkeiten Twitter erweitert sein Werbeangebot um Promoted Tweets. Das heißt: Gesponserte Nachrichten erscheinen als Tweet in den eingehenden Meldungen des Users. Zudem finden sich Following-Vorschläge in der rechten Statusleiste der User, die mit gesponsert gekennzeichnet sind. Der Nutzer sehe die Promotion Tweets nur einmal und nur, wenn er der Marke folge, heißt es. Derzeit laufen Tests unter anderem mit Microsoft, Red Bull, Dell, Starbucks und Groupon. häb IP DEUTSCHLAND Video ab für IQ Digital Der Düsseldorfer Vermarkter IQ Digital kooperiert im In-Stream-Bereich mit IP Deutschland. Damit baut der RTL-Vermarkter seine Online-Video-Reichweite um die Portale Motorvision.de, Finanztreff.de, Golem.de, Wiwo.de und Netzwelt.de aus. Die Partnerschaft bezieht sich nur auf die Zweitvermarktung von Themen und Zielgruppen. IQ hofft auf eine bessere Video-Auslastung und will neue Kundensegmente erschließen. häb Anzeige Sie brauchen Content Management Software? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Mobile Verunsicherung Mobile Werbung wirkt beziehungsweise nervt zwei Studien, zwei Ergebnisse Mobile Anzeigen erzielen bis zu viermal mehr Aufmerksamkeit als vergleichbare Werbeformate im stationären Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Google in Zusammenarbeit mit HRS, Otto und der Deutschen Telekom. Diese verglich die Wirkung von mobiler mit stationärer Werbung wie auch die von Display-Formaten mit Adwords-Anzeigen. Basis sind Labortests mit Eye-Tracking- Blickanalysen und Interviews mit 90 Probanden. Die Ergebnisse en détail: Adwords-Anzeigen oberhalb der mobilen Suchergebnisse würden von 85 Prozent der Besucher wahrgenommen. Dies bedeute eine um 14 Prozentpunkte höhere Aufmerksamkeit gegenüber entsprechender Werbung auf der stationären Suchseite. Als Ursache für die Wirkungsstärke mobiler Anzeigen nennt Google die klarere Blickführung auf dem schmaleren Mobile- Display sowie die unmittelbare Interaktion beim Scrollen per Touchscreen. Zwar ist die Betrachtungsdauer auf Mobilgeräten mit durchschnittlich 1,9 Sekunden rund 0,6 Sekunden kürzer als auf der stationären Suchseite, entscheidend für den Erfolg einer Kampagne sei jedoch weniger die Verweildauer auf der Suchergebnisseite als vielmehr die tatsächliche Wahrnehmung der Anzeigen. Comscore misst Social Media Der Welpenschutz für Social Media ist beendet. Nach Ethority oder Nielsen hat jetzt hat auch Comscore, eines der führenden Forschungsunternehmen in diesem Bereich weltweit, ein Produkt zur Messung von Social Media auf den Markt gebracht. Social Essential liefert eine Reihe von Modulen, die Unternehmen und deren Marken helfen, die Nutzer von Social- Media-Kanälen zu analysieren und darauf aufbauend auszuwerten, wie sich ihr Verhalten auf die Markenaffinität auswirkt. Mit dem Service können beispielsweise traditionelle Mediaplanungsmetriken wie Reichweite, Kontakhäufigkeit und Bruttoreichweite (GRP) gemessen werden oder auch die Bindung der Fans und Freunde zur Marke. Weiter kann auch die Konkurrenz analysiert werden. Leistungswerte sind hier unter anderem demografische Vergleiche sowie Vergleiche zum Nutzerverhalten und zu Nutzerüberschneidungen. Das Tool eignet sich laut Comscore ideal für Marken, die mindestens Facebook-Fans haben. Mehr dazu unter www. comscore.com/like. häb Was steckt dahinter? Zwei Studien gehen dem mobilen Internet auf den Grund und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen Die Wirkung grafischer Werbeformate wiederum hängt stark von ihrer Platzierung und der Wahl passender Kanäle ab. Hier gilt grob gesagt: Display-Werbung auf stationären Seiten punktet mit durchschnittlich längeren Verweildauern. Die Wahrnehmung mobiler Display-Werbung steigt, je besser sie zum Content passt. Euphoriebremse Das waren die guten Nachrichten, was die Werbung auf mobilen Web-Inhalten betrifft und jetzt die schlechten. Diese Mieses Zeugnis für App Stores Die Stiftung Warentest hat in ihrer Augustausgabe App Stores unter die Lupe genommen. Immerhin ein Befriedigend gab es für den Windows Phone Marketplace (Microsoft) und den Android Market (Google). Apples App Store bekommt nur ein Ausreichend, weil er wegen deutlicher Mängel im Kleingedruckten und in den allgemeinen Geschäftsbedingungen abgewertet wurde. Am schlechtesten schnitten die App Stores Blackberry App World, Nokias Ovi Store und der Opera Mobile Store ab. Ebenfalls im Visier der Warentester waren Samsung, Appia, Fonpit, Pdassi-envi.con und Pocket Gear Deutschland. Nicht dabei war der Palm App Catalog von HP. Fazit: An die Qualitätsstandards deutschsprachiger Seiten von Internet-Händlern kämen die App Stores nicht heran. Die Produktinformationen auf den Websites seien häufig dürftig, zum Teil in Englisch oder in hanebüchenem Deutsch. Häufig würde auch verschwiegen, auf welche Telefonfunktionen und Daten die jeweilige App zugreife. häb Foto: Fotolia.com / Kaipity stammen von Accenture. Die Management-Beratung hat in ihrer Studie Mobile Watch 2011 nicht die Wirkung, sondern die Nutzung und die Akzeptanz von mobiler Werbung untersucht. Insgesamt surfen rund 28 Prozent der Internet-Nutzer mobil. Drei Viertel der Befragten hatten demnach bereits Erfahrung mit Mobile Advertising doch die meisten lehnen es ab. Am unbeliebtesten sind demnach SMS (84 Prozent). Überwältigende 83 Prozent sagen Nein zu mobilen Werbe-Bannern und 61 Prozent zur Einblendung von Sonderangeboten in der Nähe liegender Geschäfte. Dieses Ergebnis ist insofern doch sehr überraschend, gilt die Kombination aus lokaler mit mobiler Werbung ( Lo- Mo ) doch vielen Mobile- Evangelisten als neue Killerapplikation. Aber: Erreicht ein Sonderangebot die User während des Aufenthalts in einem Geschäft, stören sich nur 42 Prozent daran. Werden auch noch Coupons angehängt, sinkt der Anteil der Ablehner Stichwort Mehrwert für den Käufer auf 34 Prozent. Stark zugenommen hat auch der Einkauf per Smartphone. Diese Funktion nutze mittlerweile jeder dritte User in Deutschland war dies nur jeder zehnte. Für die Studie befragte Accenture über Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz. häb Duell: StudiVZ versus Facebook Eine clevere Idee hatte Nahrungsmittelriese Nestlé für seine Lion Cereals: Fans der Frühstücks-Crunchies sollen sich beim Brüllen aufnehmen und die Ergebnisse auf Facebook (www.facebook.com/ lioncereals) oder auf StudiVZ (studivz.net /lioncereals) hochladen. Am Ende des Contests werden die Uploads auf beiden Communitys zu einem langen Clip verschmolzen. Wer den längeren Brüller produziert hat, darf sich als die Roaaaahhr: Nestlé lässt Facebook gegen StudiVZ antreten stärkere Fan-Gemeinde bezeichnen. Die Social-Media-Aktion stammt von MRM Worldwide, der Digital-Tochter von Universal McCann. Der Agentur zufolge ist die Aktion mit der parallelen Umsetzung auf zwei sozialen Netzwerken ein Novum. häb

11 Ein smartes italienisches Model oder doch weiter der rustikale Footballstar?! Mitte Juli jedenfalls schickte Procter & Gamble für sein Rasierwasser Old Spice den langhaarigen Fabio (Model) gegen den bewährten Mustafa ins Rennen. In gleich vier Youtube-Spots pöbelte der Neuling gegen Hi Ladies -Womanizer Mustafa. Damit nicht genug, forderte er den Old Spice Guy auch noch zum Duell im Badezimmer Mano a Mano in El Baño heraus. Der spanische Ausdruck kommt aus dem Stierkampf und bezeichnet einen besonders heftigen Zweikampf, der hier im Badezimmer denn dort hat die Werbekarriere für den Riech wie ein Mann, Mann -Mustafa ja begonnen ausgetragen wird. Die Kampagne für die angestaubte Rasierwassermarke hat bei den Werbe- Awards dieser Welt so gut wie alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt zuletzt mehrere Lions in Cannes. Das Duell auf dem eigenen Youtube- Kanal (www.youtube.com/user/oldspice) ging jedenfalls an Mustafa und an Old Spice. Mit über 3,6 MARKETING & WERBUNG 11 Duell der Schönlinge Eine neue virale Kampagne katapultiert Old Spice auf Rang eins der Charts Nivea will es wissen und startet zusammen mit der Drogeriemarktkette Schlecker seine erste Mobile-Couponing-Kampagne im deutschen Einzelhandel. Der Anreiz: Beim Kauf eines Nivea-for- Men-Produkts im Wert von mindestens fünf Euro können die Verbraucher zwei Euro sparen. Dazu müssen sie einfach an der Kasse ihren Mobile Coupon zeigen, das Personal gibt beim Einscannen des Barcodes eine Aktionsnummer ein und der Kunde bekommt den Rabatt. Die Aktion läuft bis Ende Oktober 2011 in den über Schlecker-Filialen. Kooperationspartner sind die Mobile-Couponing-Plattform Coupies.de und Couponing-Dienstleister Valassis, der Im Clinch: Fabio (links) fordert Old-Spice-Legende Mustafa heraus Millionen Klicks katapultierte sich das Duell auf auf Rang eins der Top-Viral-Charts von Ad Age. Auch wenn die Kampagne häufig als social ohne selling bezeichnet wird: Die Agentur Wieden & Kennedy sorgt auch 2011 dafür, dass die Marke positiv im Gespräch bleibt. häb Nivea startet zusammen mit Schlecker eine Mobile-Couponing-Aktion Mobile Rabatte Schnäppchenjäger: Nivea testet Mobile Couponing und lockt User mit Preisnachlässen die Koordination zwischen Industrie und Handel und das Clearing der Coupons übernimmt. Unter finden sich zudem für nahezu alle Betriebssysteme entsprechende Apps. Weiter bedient die Plattform den Trend nach Lokalem und bietet eine Übersicht der Coupon-Aktivitäten in der Umgebung. Junge Männer und Frauen sind technikbegeistert und informieren sich zunehmend über ihr Smartphone. Diese Zielgruppe wollen wir mit dem Handy-Coupon ansprechen und so neben unseren langjährigen und treuen Nivea-Fans auch neue Konsumenten begeistern, so Ulrike Vollmoeller, Marketing Direktorin Beiersdorf. häb Stark wie die vier Musketiere Unter The Box Network Europe schließen sich vier Agenturen zusammen Nationentreffen: Claire Goyat, Thomas Praus, Roger Warner und Marco Massarotto arbeiten grenzübergreifend Unter dem Label The Box Network Europe schließen sich vier Agenturen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien zu einem Social- Media-Agenturnetzwerk zusammen. Das Vorhaben: gemeinsam Social- Media-Kampagnen und digitale Kommunikationsdienstleistungen europaweit anzubieten.das Versprechen: Unternehmen und Marken nur mit einem Ansprechpartner für verschiedene Kampagnen in den unterschiedlichen europäischen Ländern zu konfrontieren und diese gleichzeitig von den Kenntnissen der verschiedenen Agenturen in den lokalen Märkten profitieren zu lassen. Dem Box Network haben sich derzeit die britische Agentur Content & Motion, Cgo&co aus Frankreich, Hagakure aus Italien und die deutschen Agentur Panorama3000 angeschlossen. Gemeinsam betreuen die vier Agenturen bereits seit Ende 2010 Unternehmen wie Tomtom, Symantec und Dell. Dabei fungiert eine der Agenturen als Lead-Agentur, während die lokalen Agenturen die Umsetzung von der Gestaltung bis zur Durchführung verantworten. häb

12 12 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 8. August /11 SOCIAL MEDIA ADVERTISING API für Facebook-Anzeigen Facebook hat eine neue API (Programmschnittstelle) vorgestellt, die Werbungtreibenden die automatisierte Gestaltung und Planung von Anzeigen auf dem Social Network erleichtern soll. Die Graph API gilt als Alternative zum unter Fachleuten eher unbeliebten Facebook Advertising Manager und richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Agenturen und Softwareentwickler. Sie setzt auf das neue Graph-API-Format auf, das bis 2012 das alte REST-API-Format ersetzen soll. fk MARKETING Werbung bei Clickandbuy Die Münchner Online-Marketing-Agentur Mailandsale (gehört zu Holtzbrinck Digital) hat die Exklusivvermarktung der Werbeplätze im Newsletter von Clickandbuy erhalten. Der Online- und Micropayment- Anbieter, der im Frühjahr 2010 von der Telekom übernommen wurde, versendet seinen Newsletter eigenen Angaben zufolge an mehr als 3,5 Millionen Empfänger. Werbekunden sollen zur Steuerung ihrer Anzeigenkampagnen zahlreiche Selektionsmöglichkeiten geboten werden. fk Großer Auftrag: Die Münchner Agentur vermarktet den Clickandbuy-Newsletter RETARGETING Neue Affiliate-Partnerschaft Das Affilate-Marketing-Netzwerk Belboon und der Retargeting-Dienstleister Next Performance haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Belboon-Kunden, die Retargeting Performance-basiert einsetzen wollen, werden dazu von einem speziell geschulten Expertenteam beraten. Next Performance wurde in Frankreich gegründet und konzentriert sich heute auf Frankreich und die DACH-Region. Belboon-Chef Manuel Kester hat weitere Partnerschaften mit Performance-Marketing-Spezialisten angekündigt. fk RELATIONSHIP MARKETING vision kauft zu Der Anbieter von Software as a Service (SaaS) für -, Mobile- und Social Media Marketing vision hat Smartvision übernommen, einen Anbieter von Customer Intelligence Software. Nach Medienberichten zahlte vision für das börsennotierte Unternehmen 29 Millionen Euro, außerdem soll die Firmenzentrale des 1999 in Frankreich gegründeten SaaS- Spezialisten im Zuge der Smartvision- Übernahme von Paris nach London verlegt werden. fk Anzeige Sie suchen Anbieter von Web Controlling Services? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business SEA-Betrug kostet Millionen Jede siebte Marke wird bei der Suchmaschinenwerbung Opfer von Ad-Hijacking Ad-Hijacking: Die Täter arbeiten nachts und am Wochenende Die Masche ist simpel aber sie lohnt sich für die Täter: Mittels Ad-Hijacking lenken sie Suchanfragen von Internet- Nutzern auf ihre Seiten um und erzeugen auf diese Art und Weise Affiliate Leads, für die sie anschließend Provision kassieren. Nach Untersuchungen des Web-Analyse- Spezialisten Xamine ist davon im Schnitt jede siebte Marke betroffen, für die Werbung in Suchmaschinen geschaltet wird. Den entstandenen Schaden beziffert Xamine-Geschäftsführer Peter Herold auf über 13 Millionen Euro pro Jahr. Dabei, so sagt Herold, sei diese Zahl noch konservativ geschätzt: Wir gehen davon aus, dass der Schaden in Wirklichkeit noch deutlich höher liegt. Xamine hat im Frühjahr 2011 die Suchmaschinenwerbung für Marken oder Unternehmenskennzeichen, die in Deutschland auf Google geschaltet wurden, analysiert. Um den Schaden durch kopierte Anzeigen zu beziffern, wurden die durchschnittlichen Adwords-Klickpreise mit den durchschnittlichen Affiliate-Provisionen verglichen. Beim Ad-Hijacking kopieren die Täter eins zu eins Suchmaschinen-Textanzeigen, mit denen Markenartikler auf ihre Angebote verweisen nur der Link, auf den die Adwords-Anzeige verlinkt, verweist nicht auf die Originalseite, sondern auf ein Affiliate-Angebot. Damit ihre Anzeige auf der Suchergebnisseite über dem Original erscheint, bieten die Kopierer etwas mehr als der Markeninhaber, ein Cent reicht bereits aus. Klickt ein Kaufinteressent auf die kopierte Textanzeige, landet er auf einer Landing Page, die oft ebenfalls einfach eins zu eins kopiert wurde, oder er bekommt ein Cookie auf seinen Rechner gespielt und wird dorthin weitergeleitet, wo er ursprünglich hinwollte. So verschaffen sich die Anzeigenkopierer als Affiliates ungerechtfertigt Provisionen. Das Kopieren fremder Adwords ist gesetzeswidrig, daran ändert auch die Entscheidung des BGH zur Verwendung fremder Marken als Keywords für die Suchmaschinenwerbung (siehe Seite 28) nichts: Die Verwendung einer fremden Marke im Anzeigentext ist in den meisten Fällen ohne Zustimmung des Markeninhabers unzulässig, der Text der Anzeige unterliegt dem Urheberrecht. Um nicht ertappt zu werden, agieren die Täter deshalb verdeckt. Herold erklärt: Die Betrüger treiben vor allem nachts und am Wochenende Coupons für Fahrschüler Fachverlag und Coupon-Plattform starten Kooperation Per iphone zur Fahrschule: Kooperation zwischen Degener und Coupies Rund 1,5 Millionen Menschen machen jedes Jahr ihren Führerschein und müssen dazu eine Fahrschule finden. Der Degener Verlag, einer der führenden Fachverlage für Fahrschulmaterialien, hat jetzt mit dem Couponing-Portal Coupies.de eine Kooperation gestartet, die die meist jungen Fahrschüler und die Fahrschulen zusammenbringen soll. Degener hat Coupons entwickelt, mit denen Fahrschulen ihren potenziellen Kunden ein Goodie anbieten können, etwa eine kostenlose Fahrstunde, Rabatt bei den Fragebögen oder eine Prämie bei Abschluss eines Ausbildungsvertrags. Sucht ein Fahrschulaspirant auf seinem Smartphone über die Coupies-Plattform nach einem passenden Ausbildungsbetrieb in der Nähe, werden ihm die Coupons angezeigt. Nach Unternehmensangaben hat Coupies derzeit rund zwei Millionen aktive Nutzer, die meisten davon zwischen 16 und 26 alt, also im Führerscheinerwerb-Alter. Die Besonderheit bei dem Deal: Die Fahrschulen können die Coupons direkt beim Verlag bestellen, mit dem sie häufig ohnehin schon in Geschäftsbeziehungen stehen. Jeder Coupon kostet 50 Cent aber nur, wenn er eingelöst wird. fk Großer Schaden: Ad-Hijacking kostet Millionen ihr Unwesen. Sie gehen dabei bevorzugt regional und zeitlich begrenzt vor, um das Aufdecken von Verstößen zu erschweren. Deutlich zu sehen ist das bei dem Auswertungsprofil für eine Marke auf dem Bild links. Abgebildet werden Aktivitäten von Brand-Hijackern vom 13 bis 19. Mai 2011: Die Aktivitäten begannen jeden Abend um 19 Uhr und endeten um 2 Uhr nachts. Nur am 14. und 15. Mai Samstag und Sonntag wurden die Gebote den ganzen Tag aufrechterhalten. Zu diesen Zeiten genießen die meisten SEA-Manager ihre Freizeit. fk Bing sucht für Yahoo Die Suchallianz zwischen Microsoft (Bing) und Yahoo gilt seit Anfang des Monats auch für die wichtigsten europäischen Märkte: Seit 3. August 2011 liefert Bing die Suchergebnisse für die Yahoo- Seiten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Dabei betrifft die Suchallianz zunächst ausschließlich die organischen Suchergebnisse, die jetzt von Bing stammen, nicht aber die gesponserten Links, die nach wie vor von Yahoo erstellt werden. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Yahoo- und Microsoft- Suchallianz und wird uns unserem Ziel näherbringen, die Gesamtrelevanz der organischen Yahoo-Suchergebnisse global zu verbessern, heißt es in der Benachrichtigung an Yahoo-Werbekunden. Die Europa- Umstellung kommt knapp ein Jahr nach der Übernahme der Yahoo-Suche durch Bing in den USA. Genau wie in Europa wurde auch in den USA zunächst die organische Suche zu Bing umgeschaltet, aber bereits im Herbst 2010 übernahm Bing die Auslieferung der Suchmaschinenanzeigen von Yahoo. skr/fk Foto: Fotolia.com / Robert Kneschke

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14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 8. August /11 MOBILE MARKETING, TEIL 2 Die Macht der Orte Mithilfe der Standortinformationen von Mobilfunk und mobilem Internet lassen sich Verbraucher gezielt ansprechen: von Händlern wie von Werbungtreibenden Dem Nutzer das passende Angebot unterbreiten, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort: Dieser Traum ist so alt wie das Marketing selbst. Das Mobile Web könnte ihn nun wahr werden lassen. Das zumindest hoffen Markenhersteller wie Händler. Smartphones geben nicht nur die Sites, die mobile Surfer besuchen, preis, sondern auch ihren aktuellen Standort. Mit diesen Daten können Unternehmen gezielt Angebote für unterwegs für Bummel, Reise, Freizeit machen. Immer mehr Firmen nutzen Geodaten für ihre mobilen Kampagnen und sprechen ihre Kundschaft mit Bannern an, die aufgrund ihres Standorts interessant sein könnten. Location Based Advertising (LBA, siehe Glossar) heißt der Sammelbegriff für das standortbezogene Werben im mobilen Netz. Es schlägt die lange vermisste Brücke zwischen Internet und dem stationären Einzelhandel. Ein beliebtes Format des LBA sind die Location Based Services (LBS), orientierungs- und andere ortsbezogene Dienste wie Rabattgutscheine, die dem Empfänger zur Werbebotschaft noch einen Mehrwert bringen. Nützliche Dienste kommen an Die einfachste Art, standortbezogen im mobilen Internet zu werben, ist der Eintrag bei Google Places. Erlaubt der Nutzer seine Ortung, präsentiert ihm diese App bei der Suche nach einem Friseur, einem Arzt oder einem Bäcker Suchtreffer in seiner Nähe und zeigt diese auf einer Straßenkarte an. Die Places-Profile bestehen aus den gängigen Firmeninformationen, Fotos und anderen Daten. Ganz ähnlich hilft auch die App von Gelbe Seiten bei der Orientierung vor Ort. Auch die Plattform Kaufda.de macht regionale Angebote Internet- und über eine App auch mobilen Nutzern zugänglich. Kaufda veröffentlicht die Prospekte von Filialisten und zeigt sie in der App auf einer Straßenkarte an. Weiter verbreitet und beliebter im Mobile Marketing sind aber per Smartphone abzurufende und einzulösende Rabattgutscheine. Sie helfen, den Umsatz zu steigern und neue Zielgruppen in Läden zu locken Standortbezogene Informationen bilden eine Schnittstelle zwischen On- und Offline-Welt. Händler können damit Spontankäufe erzeugen und das Einkaufsverhalten bewusst lenken, erläutert Nadine Standortbezogene Informationen bilden eine Schnittstelle zwischen Online- und Offline-Welt. Nadine Brendel Senior Manager Business Development Yoc AG Location Based Services: Einfach mal ausprobieren Wählen Sie eine Plattform wie Friendticker.de, Kaufda.de, Meinestadt.de oder Gelbeseiten.de, um regionale Angebote zu verbreiten. Experimentieren Sie mit Coupon-Varianten, die Dienstleister wie Coupies, Gutscheinvermittler wie Groupon.de oder Dailydeal.de und andere mobil anbieten. So können Sie spezielle Angebote unterbreiten, aber auch verschiedene Techniken für Ihren Einsatz testen. Quelle: Mücke, Sturm & Company, INTERNET WORLD Business Brendel, Senior Manager Business Development bei Yoc, einem Mobile-Dienstleister aus Berlin. Fürs mobile Marketing hat die Münchner Beratung Mücke, Sturm & Company vier Erfolg versprechende Strategien und praktische Maßnahmen ausgemacht: Greifen viele Verbraucher auf Ihren Web-Auftritt mobil zu, dann ergänzen Sie ihn mit einer mobilen Website oder einer einfachen App. Reichern Sie die App schrittweise mit Funktionen an (Info, Community, Entertainment). Passen Sie vorhandene Systeme mittelfristig an mobile Angebote an; sorgen Sie für die reibungslose IT-Kommunikation zwischen Zentrale und Filialen und Smartphones. Apps: Unternehmen können darin eigene LBS entwickeln und Dienste, etwa zur Orientierung, anbieten. Beispiele sind Hotel- oder Bankautomaten-Finder oder die Apps von Nahverkehrsanbietern, die auf Busstationen hinweisen und Abfahrtszeiten nennen. In Apps lassen sich außerdem mobile Gutscheine verbreiten oder aber Werbung mit Spiel- und Unterhaltungselementen kombinieren, die auf Lokalisierungsfunktionen basieren. Beispiele dafür sind die Check-in- Dienste (dazu mehr in der nächsten Ausgabe 17). App-Plattformen wie Aloqa.de,Yoose.com oder Wikitude.de bündeln unterschiedlichste LBS-, aber auch Werbe-Apps und geben diese Daten ortsabhängig aus. Loyality Marketing: Für die Bindung mobiler Kunden lassen sich Marken eigene LBS und Aktionen für den Direktabsatz einfallen. Mobile Couponing: Wird über In-Apps und Plattformen wie Coupies.de, Gettings.de, Mymobai.de, Loxideals.de oder Yoose.com verbreitet. Alternativen stellen Quick Response Codes auf Plakaten oder Push-SMS dar, die einen Code enthalten, der wie die Gutscheine einer App ebenfalls per Display im Laden einzulösen ist. Mit Gutscheinen locken Dass Kundenbindungsprogramme nicht nur im Alleingang, sondern auch vernetzt funktionieren, zeigt Payback. Die Gesellschaft bietet seit einem guten Jahr eine App Mobile Marketing was Sie erwartet Im mobilen Internet für Angebote werben oder Produkte sogar direkt vermarkten: In dieser dreiteiligen Serie erfahren Sie, wie Sie mobile Surfer erreichen und auf Angebote aufmerksam machen. Der neue Markt, seine Systeme und Erfolg versprechende Technologien Ausgabe 15/2011 Mobile Marketing die Brücke zwischen stationärem Handel und Internet Ausgabe 16/2011 Mobile Advertising mehr als nur Banner und Anzeigen Ausgabe 17/2011 Alle Teile der Serie und Quellenangaben zu weiterführenden Studien finden Sie unter dem Webcode an, die nicht nur die Filialen ihrer Partner vor Ort zeigt, sondern den Smartphone- Besitzern auch Restaurants empfiehlt und ihnen die sofortige Reservierung ermöglicht. Dafür können sie sogar Punkte sammeln. Seit dem Start im Mai 2010 wurde sie rund Mal heruntergeladen, alle 27 Sekunden wird über die Mini-Software in Deutschland ein mobiler Coupon eingelöst. 35 Prozent der Payback-App-User haben bisher noch keinen einzigen Papiergutschein genutzt. Das zeigt: Mobile Couponing bringt tatsächlich neue Kunden in den Laden. Kunden haben jetzt die Wahl, wo und wie sie ihren Payback Coupon einlösen, weil ein und derselbe Coupon gedruckt, online Fotos: istockphoto, Coupies

15 MARKETING & WERBUNG 16/11 8. August 2011 Internet World BUSINESS 15 Mobile Coupon: Jeder vierte Händler erhofft sich damit wachsende Einnahmen und mobil bereitsteht, sagt Payback-Geschäftsführer Mathias Entenmann. Vor allem Gutscheine und Kaufaktionen kommen im Mobile Marketing sehr gut an. Die preisbewussten deutschen Verbraucher stehen mobiler Werbung und vor allem den Rabattgutscheinen aufgeschlossen gegenüber. Das zeigen verschiedene Studien. Laut ECC Handel meinten 2010 noch knapp 50 Prozent der Konsumenten, dass man allgemein mit Handywerbung Geld sparen kann. Heute sind es bereits mehr als 60 Prozent. Am liebsten nutzen die Verbraucher Rabattcoupons, 95 Prozent der Befragten bekommen diese gerne eingeblendet. Auch die 2-für-1- Coupons, bei denen ein Produkt gratis ist, wenn zwei davon gekauft werden, oder Informationen zu Aktionen werden gerne angenommen. Gewinnspiele und unterhaltende Werbung sind der Studie zufolge im mobilen Netz weniger beliebt. Coupons clever verbreiten Wer Mobile Couponing einsetzen will, hat dafür mehrere Möglichkeiten: Weitverbreitet sind Apps, in denen die Gutscheine gespeichert werden und jederzeit abrufbar sind. Zudem ist darin das sogenannte Geofencing möglich. Hat der Nutzer das Ortungssystem sowie die App aktiviert und erreicht das Umfeld einer Filiale, erhält er automatisch den Coupon auf dem Display eingeblendet und kann diesen einlösen. Allerdings: Wie alle Apps müssen auch Gutscheine für unterschiedliche Mobile- Mobile Surferin: Rabattgutscheine erreichen im Mobile Marketing die Bestnote 1,94 INTERNET WORLD Business 16/11 Mobil abrufbare Coupons eignen sich im Handel für Lenken des Kaufverhaltens Werben neuer Kunden Kurzfristige Umsatzsteigerung Spontankäufe Kundenbindung INTERNET WORLD Business 16/11 Stimme zu -Antworten in Prozent; Quelle: Coupies Systeme wie ios oder Android gebaut werden. Zudem wollen die Programme bekannt gemacht werden. Dabei helfen App-Plattformen, die LBS-Services und auch -Werbung bündeln. Zudem lassen sich Gutscheine über Communitys oder über Check-in-Dienste wie Foursquare oder Friendticker verbreiten. Aber: Für die Programmierung, die Vermarktung sowie die Pflege einer App werden oft sechsstellige Beträge fällig eine hohe Hürde für Händler. Viele Firmen sehen im Mobile Couponing einen unkomplizierten Heilsbringer, gibt Heike Scholz, Beraterin aus Hamburg und Herausgeberin des Online-Magazins Mobile Zeitgeist, zu bedenken. Doch ganz so trivial sei es nicht. Die hohe Kunst beim Mobile Couponing sei das Timing, idealerweise solle man einen Nutzer umwerben, wenn er noch unentschlossen ist, also nicht weiß, in welches Geschäft er gehen soll. Wenn er bereits vor dem Laden steht, muss ich ihn nicht mehr lenken und leiten, so Scholz, dann kommt er höchstwahrscheinlich von allein herein. Natürlich haben sich bereits einige Start-ups und Dienstleister etabliert, die sich auf mobile Coupon-Kampagnen spezialisieren und dafür Apps oder andere Verbreitungstechniken entwickeln. Bekannt sind beispielsweise Coupies aus Köln, Yoose aus Berlin, Gettings aus Düsseldorf oder Loxideals aus Hamburg. Doch neben Apps gibt es noch preisgünstigere Varianten fürs Mobile Marke- 1,94 2-für-1-Coupons 2,1 Info über Aktionspreis Info über neues Produkt Achim Himmelreich ist Partner von Mücke, Sturm & Company in München Rabattgutscheine Produktpräsentation Werbespot/ Anzeige 9% 8% 12 % 2,64 22 % Mobile Werbung kommt an Welche Werbung fördert Ihr Kaufinteresse? 3,26 3,4 27 % 3,89 Gespräch 3,92 Bewertung nach Schulnoten: 1 = Erhöht meine Kaufabsicht sehr stark, 5 = Verringert meine Absicht; 242 Befragte. Quelle: IFH ting und Couponing. Über Banner und Browser-basierte mobile Landing Pages lassen sich Gutscheine oder Werbebotschaften verbreiten. Mithilfe von SMS-Shortcodes können Nutzer ebenfalls zu einem Besuch oder Kauf aktiviert oder Gutscheine unters mobile Volk gebracht werden. Schwarz-weißes Zeichen Auch die neuen Quick Response Codes (QRC) sind ein Bindeglied von der alten zur neuen Werbewelt. Auf Plakate, Broschüren oder in Printmedien gedruckt werden die Schwarz-Weiß-Codes von der Smartphone-Kameras eingescannt und blenden dann mithilfe von Zusatzprogrammen sekundenschnell weitere Informationen zu dem beworbenen Produkt oder auch einen Rabattgutschein ein. Der Kontaktlinsenspezialist Bausch + Lomb hat dies ausprobiert und kombinierte in Anzeigen QR- und SMS-Shortcodes, um Frauen ein Pflegeprodukt für Linsen näherzubringen. Technisch umgesetzt wurde die Aktion von Yoc in Berlin. Leserinnen, die den schwarz-weißen Werbehinweis in Zeitschriften scannten, wurden auf eine mobile Website mit Produktinformationen weitergeleitet und bekamen hier einen Gutschein für eine kostenlose Probe. Alternativ konnten sie den Link aus dem QRC auch per SMS anfordern. Eine standortbasierte Suchfunktion zeigte den nächstgelegenen Fachhändler an, bei dem die Probe abzuholen war. Zusätzliche Umsätze erzielen und neue Kunden erreichen Kann der stationäre Handel mithilfe von Location Based Services die Verluste kompensieren, die ihm durch den Online- Handel entstehen? Achim Himmelreich: Der stationäre Einzelhandel war das digitale Stiefkind. Mit den Smartphones wird er jetzt in die digitale Ökonomie integriert. Händler, die Mobile Marketing sporadisch oder schlecht nutzen, werden die Kannibalisierungseffekte nicht oder nur zu einem kleinen Teil kompensieren können. Aber wer Location Based Services intelligent umsetzt, kann sogar zusätzlich Umsätze erzielen und neue Käufergruppen erschließen. Worauf sollten Händler achten, die LBS einsetzen möchten? Himmelreich: Das größte Problem beim Mobile Marketing und bei den LBS ist ein ganz banales der Warenvorrat. Händler schalten mobile Kampagnen, erkennen den Standort der potenziellen Kundschaft und lotsen sie über mobile Gutscheine ins Geschäft und dann ist die Ware nicht auf Lager. In der Regel verfügen stationäre Anbieter über ein gewachsenes Warenwirtschaftssystem und dieses korrespondiert meist noch nicht mit den mobilen Systemen. Für erfolgreiche LBS und Couponing müssen beide miteinander gekoppelt werden, das ist aber bisher selten gut gelöst. Interview Welcher Weg der beste für ein effizientes Mobile Couponing und Marketing ist, hat sich noch nicht herausgestellt, sagt Yoc- Beraterin Brendel. Es gibt sehr viele Insellösungen, der Markt ist sehr fragmentiert. Vor allem wenn es um den Abruf von Rabatten oder auch Aktionsgeschenken geht, sind langfristig weitreichende technische Eingriffe in die vorhandenen Systeme geboten. Registrierkassen müssen Codes und mobile Gutscheine erkennen können. Die Integration von Kassensystemen ist eine der größten Herausforderungen und die größte technische Hürde, so Brendel. Die bisher meist noch nicht gelösten technischen Anforderungen sind auch der Grund, warum sich beim Mobile Marketing vor allem 2-für-1-Gutscheine oder Mit Coupons sollte man Nutzer umwerben, die noch nicht wissen, in welches Geschäft sie gehen. Heike Scholz Herausgeberin Mobile Zeitgeist, Hamburg aber Aktionsgeschenke durchgesetzt haben. Andere Gutscheine erkennen die Kassen nur selten an. Wer beim Mobile Marketing ausschließlich auf Rabatt und Gutschein setzt, macht sicher die Bekanntschaft mit Coupon- Grabbern. Das sind Kunden, die Gutscheine en gros sammeln und einlösen: Couponing wird oft blauäugig angegangen, beobachtet Beraterin Scholz. Was machen Filialisten oder Gastronomen, wenn Welche Rolle spielt der Ortsbezug künftig im Mobile Marketing? Himmelreich: Eine sehr große. Die mobilen Geräte schließen jetzt die Lücke zwischen stationärem Handel und Internet. Dies sorgt aber gleichzeitig dafür, dass die Entwicklung, die es im stationären Handel seit Jahrzehnten gibt, weiter und schneller fortschreitet. Am unteren Ende der Preisspanne profitieren Discounter wie Aldi oder Lidl, im oberen Segment die Delikatess- und Feinkostläden. Der Verlierer ist wieder die Mitte, also der klassische Supermarkt. Warum? Himmelreich: Im unteren Preissegment entsteht durch mobile Barcodescanner und Preisvergleichsdienste eine hohe Transparenz für homogene Güter. Das verschärft die Preiskonkurrenz in diesem Segment zusätzlich. Das obere Preissegment profitiert, weil Anbieter potenzielle Kunden gezielter ansprechen können. Wer als Händler bestehen möchte, muss mehr machen als bisher, beispielsweise für komplexe Produkte mobile Zusatzinformationen bereithalten oder Entertainment anbieten.

16 16 Augmented Reality bietet ebenfalls Möglichkeiten, im mobilen Netz zu werben. Entsprechende Dienste machen die Smartphone-Kamera zum Wegweiser und blenden dabei Angebote oder Informationen vom Standort ein Nutzer mit mehreren Coupons auf einmal ankommen? Abweisen? Nur einen einlösen? Das sind Fragen, die es zu klären gilt. Coupons sollten ein Instrument unter vielen im Mobile Marketing bleiben und nicht überstrapaziert werden. Karsten zunke/vs Stichworte kurz erklärt App: Die Abkürzung steht für Application. Das sind Zusatzprogramme, die den Internet-Zugang im mobilen Netz erleichtern, Funktionen bündeln und den Weg zu einem Web-Dienst verkürzen. Check-in-Dienste: Sind ebenfalls Apps und ermöglichen es dem Nutzer, Freunden zu zeigen, wo er sich befindet, sowie ein Lokal/ein Angebot zu bewerten. Betritt der Nutzer die Filiale eines teilnehmenden Unternehmens, kann er einchecken. So werden die anderen User der App informiert. Werbende können Check-ins mit Prämien belohnen. Beispiele: Friendticker und Foursquare. Geofencing: Ein virtueller Zaun (Fence) um einen bestimmten Ort. Wer sich mit Smartphone und aktiver Anbieter-App innerhalb dieser Grenze bewegt, wird automatisch mit regionaler Werbung versorgt. Landing Page: Klickt ein Nutzer Werbung im Internet an, wird er zu einer Website, der Landing Page, weitergeführt. Im Mobile Marketing sollte diese auf die spezifischen Forderungen von Smartphones optimiert sein. Location Based Services: Dienste, bei denen Informationen oder Services mit Positionsdaten verknüpft werden. Sie dienen meist der Orientierung, oft auch der Unterhaltung. Location Based Advertising: Werbung auf dem Smartphone-Display, die dabei den aktuellen Standort des Users nutzt und ihm gezielt regionale Anzeigen einblendet. Push-Nachrichten: Werden von einem Server zu einem Mobil-Gerät geschickt und enthalten kurze Codes, mit denen der Empfänger Prospekte, Proben oder Rabatte einlöst. Quick Response Code (QRC): Der Quick Response Code ist ein zweidimensionaler Strichcode, der auf Plakate oder in Printmedien gedruckt wird. Mithilfe von Zusatzprogrammen kann dieser von der Kamera eines Smartphones gescannt werden und blendet dann weiterführende Informationen, Gutscheine oder auch Spielmöglichkeiten auf dem Display ein. SMS-Shortcode: Eine Zahlen- oder Buchstabenkombination, die per SMS an eine Nummer gesendet wird und dort eine Aktion auslöst. So können Prospekte, Probepackungen sowie mobile Web-Links angefordert oder aber Spenden abgegeben werden.

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18 18 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 8. August /11 BEST PRACTICES FÜR SOCIAL MEDIA Von Bad Blogs und miesen Tweets Best Practice einmal anders: Vier Problemfälle in Sachen Social Media und ihre eleganten Lösungen Vor allem emotionalisierende Consumer Brands kommen um ein Engagement in Sachen Social Media nicht mehr herum. Das ist den meisten Unternehmen klar und so wird gebloggt, getweetet und gepostet, was das Zeug hält. Dass bei dem enormen Content-Output nicht immer alles glatt läuft, ist klar und der wahre Wert der unternehmenseigenen Social-Media- Strategie beweist sich erst beim Stresstest; nämlich dann, wenn der erste negative Tweet oder Blog-Eintrag eingetroffen ist und im Social Web seinen Widerhall findet. Daniel Vap, Chief Solutions Officer beim Social-CRM-Anbieter Rightnow, hat sich im US-amerikanischen Markt umgesehen, was passiert, wenn in Sachen Social Media etwas schief läuft und wie Unternehmen am besten darauf reagieren. Beispiel 1: Ein negativer Blog- Eintrag mit großer Reichweite Wegwerfen! erzürnte den ökologisch-orientierten Blog Treehugger.com und seine Leserschaft Dieser Fall fällt unter persönliches Pech für einen Service-Mitarbeiter von irobot, einem Hersteller von Staubsauger-Robotern. Als ihn ein Kunde fragte, was er denn beim Kauf eines neues Roboters mit seinem alten Modell anstellen solle, antwortete der irobot-vertreter lapidar: Wegwerfen! Wie hätte er auch ahnen sollen, dass es sich bei dem Kunden am Telefon um Graham Hill, den Gründer des in den USA sehr einflussreichen Öko-Blogs Treehugger.com, handelte. Dessen Mit-Bloggerin Jaymi Heimbuch war ob der mangelnden Recycling- Politik des Staubsauger-Herstellers sauer und machte ihrer Wut in einem viel geklickten und viel zitierten Blog-Eintrag Luft. Innerhalb eines Wochenendes empörte sich ein großer Teil des Social Webs über irobot ein größerer Image-Schaden drohte. Lösung: Dank Social Media Monitoring war irobot über das Problem schnell im Bilde und kontaktierte Heimbuch persönlich, um ihr die firmeneigenen Recycling- Richtlinien näherzubringen. Außerdem richtete die Firma eine Website-FAQ zum Thema Recycling ein und änderte die Entsorgungsanweisung in der Produktbeschreibung ab, um deutlich zu machen, dass es sich bei den Staubsaugern um Recycling-Produkte handelt ein Vorgehen, auf das Treehugger.com in einem Update- Post gerne hinwies. Leicht angetrunken wie im Tweet von Gloria Huang möchte man sich Mitarbeiter beim Roten Kreuz nicht vorstellen Beispiel 2: Ein missratener Tweet kratzt an der Glaubwürdigkeit Das Social Web hat Humor und wer auch mal über sich selbst lachen kann, kommt gut an. Das bewies kürzlich das Amerikanische Rote Kreuz: Die Red-Cross-Social-Media- Expertin Gloria Huang postete versehentlich einen fröhlichen Tweet mit dem Inhalt Ryan hat gerade zwei weitere Vierer-Packs Dogfish Head s Midas Touch Bier gefunden wenn wir schon trinken, dann richtig. Diese für eine internationale Hilfsorganisation wenig vertrauenerweckende Botschaft blieb nur eine Stunde online, bis Huang ihren Fehler bemerkte und den Tweet löschte zu diesem Zeitpunkt war der Post aber schon von den über Followern des Red Cross verbreitet worden. Lösung: Das Rote Kreuz erkannte den witzigen Aspekt in der missratenen Situation und reagierte entsprechend. Der nächste Tweet der Organisation lautete: Wir haben den Tweet gelöscht und ihr könnt euch sicher sein, dass wir alle nüchtern sind und die Schlüssel versteckt haben. Erst die humorige Antwort der Organisation besiegelte das positive Ende der Geschichte: Die Red-Cross-Follower zeigten sich begeistert und antworteten reihenweise mit der Ankündigung, gleich nach der Ausnüchterung zur Blutspende zu gehen. Und die im fehlgelaufenen Tweet zitierte Brauerei rief über Twitter zu einer Spendenaktion für das Rote Kreuz auf. Beispiel 3: Negative Tweets im Stundentakt Was Unternehmen auf Google+ erreichen können Facebook, Xing, Twitter, Blogs und Foren der Umgang mit den bislang verbreiteten Social- Media-Tools und -Plattformen ist mittlerweile gelernt. Viele Unternehmen und Marken haben eine Social-Media-Strategie entworfen und Die neue Unbekannte: Google+ regt die Internet-Gemeinde zu Spekulationen an Beschwerden en masse laufen über den Twitter-Strom von Drugstore.com ein Die Follower der US-amerikanischen Online-Drogerie Drugstore.com sind nicht zimperlich. Fast täglich findet sich eine 140-Zeichen-Beschwerde: Eine Bestellung ist nicht angekommen, der Kundenservice war unfreundlich, ein Produkt nicht vorrätig. Ließe Drugstore.com diese Beschwerdeflut unbeachtet vorübergehen, stünde das Unternehmen in recht ungünstigem Licht da. Lösung: Drugstore.com steigt offensiv in die Kommunikation mit dem User ein und antwortet auf jeden Tweet. Beschwerden werden aber nicht auf Twitter beantwortet, stattdessen werden die Follower dazu ermuntert, sich persönlich an das Unternehmen zu wenden. Probleme lassen sich auf 140 Zeichen nicht lösen, aber entschärfen, so die Philosophie. Mitarbeiter dafür abgestellt. Und jetzt kommt Google+ daher. Ein neues Netzwerk, das irgendwie wie Facebook ist, aber doch ganz anders. Best-Practice-Regeln, wie mit Google+ umgegangen werden kann, gibt es natürlich noch nicht. Aber Experten spekulieren bereits eifrig darüber, für welche Unternehmen eine Präsenz in Google+ wichtig wird sobald Google die dringend erwarteten Brand Pages umsetzt. Google+ wird meines Erachtens eher eine Konkurrenz für Xing als für Facebook werden, orakelt Alexander Holl, Social-Media-Experte und Geschäftsführer des Consulting-Unternehmens 121watt. Facebook wird weiterhin emotionaler sein starke Brands, die ihre Fans emotionalisieren wollen, sind hier gut aufgehoben. Auf der anderen Seite sehe ich Google+ eher A. Holl, Social Media Consultant Ein Sturm der Entrüstung gegen ein neues Logo bewegte Gap zu einer Kehrtwende Beispiel 4: Aufruhr auf Facebook Wer sich der breiten Masse aussetzt, muss auch mit breiter Kritik zurechtkommen. Die Modemarke Gap lancierte aufgeregt und ganz im Social-Media-Geist ihr neues Logo zuerst auf Facebook. Das Ergebnis war aber nicht die erhoffte stürmische Begeisterung der Community, sondern offene und breite Ablehnung. Die Kommentare variierten von Manche Dinge müssen nicht geändert werden über Das neue Logo ist das Letzte bis zu Jahrhundertflop, und binnen weniger Tage quoll das Social Web über von mehr oder weniger schmeichelhaften Fake-Logos. Lösung: Gap ließ die Diskussion auf Facebook eine Weile laufen und bedankte sich für die rege Teilnahme. Als der Ton der Posts aggressiver wurde, startete das Unternehmen eine Crowdsourcing-Aktion, um User-Vorschläge für ein neues Logo einzuholen. Nachdem das Ergebnis dieser Umfrage im Wesentlichen auf ein Lasst doch alles wie es ist hinauslief, steckte die Modemarke schließlich auf und kehrte zum altbewährten, altbeliebten Logo zurück. Die User hatten gewonnen und kommentierten die Kehrtwende mit breiter Zustimmung. il als Business-Netzwerk, das sich den rationalen Seiten des Lebens widmet. Es könnte damit eine gute Präsentations-Plattform für B2B-Unternehmen werden, die sich auf Facebook bisher nicht wohlfühlen. Spannend sei dabei vor allem die Kombination aus Google+ und dem +1-Button, so Holl weiter. Wer als eingeloggter Google+ User auf Google ein Suchwort eingibt, sieht in den Ergebnislisten die zum Thema passenden Seiten, die Menschen in seinen Circles empfohlen haben so eine Empfehlung in der Suchresultatseite schätze ich als wesentlich stärker und wertvoller ein als ein Facebook-Like! Die Google+-Empfehlungen, prominent ganz oben in den Ergebnissen gelistet, könnten damit für Unternehmen mit vielen Google+ Followern zu einer Adwords-Alternative werden. il

19 MARKETING & WERBUNG 19 Deutschlands größte Drogeriemarktkette DM bietet ihren Kunden mehr als nur Cremes, Tiegel, Putzoder Waschmittel. So gibt es etwa Bonusprogramme für Eltern kleiner Kinder, Produkte mit Umweltschutzsiegel oder auch Ökostromangebote. Und natürlich engagiert sich das vom Antroposophen Götz W. Werner gegründete Unternehmen in sozialen beziehungsweise gesellschaftspolitischen Projekten, beispielsweise Ideen Initiative Zukunft (www.ideen-initiative-zukunft.de) oder Zukunftsmusiker,Singende Kindergärten (www.zukunftsmusiker.de) zusammen mit der Unesco. Die Motive dahinter: soziale Verantwortung übernehmen, Nachhaltigkeit erzeugen, aber auch Kunden binden. Wirtschaftlicher Erfolg, wie ihn unsere aktuellen Zahlen belegen, ist nicht Ziel, sondern Folge erfolgreicher Zusammenarbeit zum Wohle der Kunden, erläuterte Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung, in einem Interview die Firmenphilosophie. Zum Wohle des Kunden ist in diesem Fall kein bloßes Lippenbekenntnis, sondern auch Volkes Meinung: Zum zehnten Mal hintereinander attestierte der Kundenmonitor Deutschland 2010 des Marktforschungsinstituts Dialego der DM-Drogerie Markt Sauberer Auftritt Die DM-Drogeriemärkte geben auch im Netz den Takt vor 1973 von Prof. Götz W. Werner in Karlsruhe gegründet, erzielte DM-Drogerie Markt im ersten Halbjahr 2010/11 in Deutschland einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro, in ganz Europa waren es etwa drei Milliarden Euro. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund Menschen (Europa: ). Das Sortiment umfasst über Produkte, damit ist DM der größte Anbieter von Drogeriewaren. Täglich kaufen mehr als 1,2 Millionen Menschen bei DM ein. Kette den Spitzenplatz in Sachen Vertrauen. Zum selben Ergebnis kam die Studie Die Black Box der Marke, die den Zusammenhang zwischen Markenvertrauen und Marktanteilen beleuchtet. Die repräsentative Studie vom Frühjahr dieses Jahres wurde vom Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK zusammen mit der Agenturgruppe Serviceplan durchgeführt. Am wenigsten Vertrauen bringen die Bundesbürger übrigens dem direkten Wettbewerber Schlecker entgegen. Auf Rang zwei landete Edeka, auf Rang drei Aldi. Das Vertrauen lässt aber auch die Kassen klingeln. In der Dialego-Studie gaben 55 Prozent der Befragten an, vorzugsweise bei DM einzukaufen. Vor allem das Internet wird bei DM in Sachen Kundenbindung zu einem immer wichtigeren Es muss nicht immer E-Commerce sein: DM setzt auf den realen Point of Sale Instrument jenseits von Werbe-Bannern und E-Commerce. So wurde im Mai die Homepage grundlegend relauncht. Die wesentlichen Neuerungen: eine neue Suchfunktion, ein neuer Marktfinder mit Google-Maps-Integration, neue Bildwelten im Unternehmen, nennt Simon Umbreit, Geschäftsführer bei der für die Rundumerneuerung zuständigen Stuttgarter Agentur Weitclick. Hinzu kommen eigenständige Sites für die Qualitätsmarken Balea und Alverde unter dem DM-Markendach DM sowie Produktkataloge und Multimedia Specials. Neben einer leichten Handhabe war das Ziel der Neugestaltung, dass Kunden uns im Internet so erleben, wie sie uns auch vor Ort wahrnehmen: als Drogeriemarkt mit angenehmer Atmosphäre und kompetenter Beratung, sagt Harsch zum Anspruch. Unaufhaltsam zieht es Deutschlands beliebtesten Drogeriemarkt auch ins Social Web. Seit Dezember 2010 ist DM in Facebook (www.facebook.com/dm) und verzeichnet aktuell etwa Gefällt mir. Zum Vergleich: Hauptwettbewerber Rossmann kommt auf knapp Likes und Schlecker nun ja, aller Anfang ist schwer auf 16. Und die Plattform lebt: Die User fragen nach Produkten, Rabatten, Coupons, suchen Rat in Sachen Windeln, Raumspray, Düfte, Pflege und vieles mehr und erhalten von DM prompt eine Antwort. Ein Beweis dafür, dass das Unternehmen Kundenbindung auch hier wirklich ernst meint. Um kompetente und schnelle Antworten zu gewährleisten, betreuen Mitarbeiter aus drei Abteilungen die Facebook-Seite: New Media, Produktmanagement und Servicecenter. Für den kommenden Herbst ist auch das erste User-Generated-Duschgel unter der Eigenmarke Balea geplant. Hierzu nutzt DM die Open-Innovation-Plattform Unseraller.de : Die Mitglieder dieser Community kreieren in Facebook Motto, Duft, Farbe, den Namen und das Etikett des neuen Duschgels, dass dann als Limited Edition alle Filialen über Stück einführen. häb Es muss nicht immer Werbung sein: Die Drogeriemarktkette setzt im Web auf Nutzwert, Interaktion und Kommunikation

20 20 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 8. August /11 ipad App als Zeitmaschine Neue ipad App der New York Public Library versetzt Nutzer in die Weltausstellung 1940 Die ipad App der New York Public Library verschafft Zugang zu historischen Dokumenten und macht das Archiv lebendig. Steckbrief Auftraggeber: New York Public Library Agentur: Potion, New York City (USA) Auftrag: ipad App Biblion Plattform: ipad URL: Launch: Mai 2011 Mit ihrer neuen ipad App Biblion öffnet die New York Public Library, die Bibliothek der Stadt New York, ein digitales Tor zur ihrem Archiv. In der ersten Ausgabe von Biblion The Boundless Library steht die Weltausstellung in New York 1939/1940 im Mittelpunkt. Die App verschafft Zugang zu mehr als 700 Originaldokumenten, Bildern, Videos und Manuskripten. Biblion folgt nicht dem herkömmlichen Format einer linearen Guided Tour, sondern lädt die Nutzer ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen, herumzuschlendern und immer wieder neue Verknüpfungspunkte in den Reichtümern des Archivs zu entdecken. Möglich wird dies durch eine räumliche Navigation jede Ansicht ist mehrfach mit weiteren Inhalten vernetzt. So entsteht ein multilinearer Rezeptionsprozess. Die Nutzer können den historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext erforschen, in dem die Weltausstellung stattfand. Die Vielzahl an möglichen Wegen durch die Dokumente ist überwältigend. Gleichzeitig zielt Biblion darauf ab, die Erfahrung des Besuchs einer Bibliothek oder der Weltausstellung nachzuempfinden: ein wenig anstrengend vielleicht, aber gleichzeitig eine wunderbare Sinneserfahrung. Und immer ein wenig lückenhaft, weil es praktisch nie gelingt, alle Schätze zu heben. Die App, entwickelt von der Interaktiv- Agentur Potion in New York, ist kostenlos. Biblion setzt neue Standards für die Navi- Einstieg: Die Überschriften wechseln mit jedem Start Auswahl: Themen- Cluster öffnen unterschiedliche Zugänge Hochkant und quer: Beides geht, der Inhalt bestimmt die Form Vorgestellt von: Iqbal Mohammed, Director of Strategy Publicis Modem Deutschland, München modem.com gation und die Interaktion mit den Inhalten in ipad Apps. Der Einsatz des ipad Interface ist großartig gelöst, die Inhalte strömen nur so hervor und die einzelnen Archivstücke werden mit viel Liebe zum Detail präsentiert. Biblion World s Fair ist erst der Anfang. Weitere Ausgaben werden sich anderen Themen aus dem umfangreichen Archiv der Library widmen. Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Auftraggeber Auftrag Dienstleister Bastei Lübbe Bose Coface Deutschland Social-Media-Kampagne zur Bucheinführung von Der frühe Tod Betreuung des europaweiten Media-Etats (20 Millionen Euro) Bundesweite Imagekampagne inklusive Online-Maßnahmen Bilandia Mediacom Bartenbach Parship Radio.de Reisemeister Konzept für Online- und TV-Werbung im deutschsprachigen Raum Vermarktung der Display-Anzeigen für das Internet-Radio-Portal Entwicklung einer SEO-Strategie für das Web-Informationsportal Leagas Delaney RMS Interactive Yellow Tomato Fresenius Medical Care Konzeption der Online-Marketing-Jahreskampagne TWT Interactive R+V Lead-Agentur für alle Mobile-Maßnahmen des Versicherers Clanmo Münchner Stadtwerke Murnauer Markenvertrieb Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie für die SWM Online-Maßnahmen zur aktuellen Kampagne für die Zahnpflege- Marke Perlweiss / Mediaplanung für die TV- und Web-Kampagne icrossing Oelenheinz & Frey/ Mediacom SC Johnson Square Enix Betreuung des weltweiten Marketingetats in den Bereichen Duftstoffe und Putzmittel bzw. Home Storage und Schädlingsbekämpfung Virale Kampagne im deutschsprachigen Raum für den Spielehersteller Ogilvy & Mather / BBDO Omelet Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Klitschko haut rein Online-Werbung ist 20th Century Fox rund Euro wert Auch wenn Twentieth Century Fox of Germany die Internet-Werbung für den aktuellen Kinofilm Klitschko, die rund Euro verschlang, wesentlich weniger wert war als die Werbemaßnahmen für das Movie X-Men Die Entscheidung : Der Filmverleiher startete auch im Juni die deutschlandweit teuerste Werbekampagne im Web. Bereits im Mai hatte 20th Century Fox das Ranking mit Euro für X-Men angeführt. Auf Platz zwei stand im Juni die Deutsche Telekom, die die Werbetrommel für ihren Online-Kiosk Pageplace.de rührte. host Spitzenreiter der Werbecharts: Klitschko Top-Ten-Newcomer in den Werbecharts im Juni th Century Fox gab am meisten Geld für eine in Deutschland neu gestartete Online-Kampagne aus Produkt Klitschko (dt.) Pageplace.de Vodafone DSL Plus TV Paket Intel Core Prozessoren Syoss Color Protect Haarpflege Max Factor by E.B.Fal Garnier Fructis Total Clean Shampoo Lenovo Image Puma Jam Duft-Range 9flats.com INTERNET WORLD Business 16/11 Firma Twentieth Century Fox of Germany, Frankfurt Deutsche Telekom AG, Bonn Vodafone Deutschland GmbH, Düsseldorf Intel, Feldkirchen Schwarzkopf+Henkel Cosmetics, Düsseldorf Procter & Gamble, Schwalbach L Oreal Hup, Düsseldorf Lenovo Deutschland, Stuttgart P&G Prestige Products, Köln 9flats, Hamburg Spendings in Mio. Euro 0,41 0,38 0,30 0,24 0,20 0,15 0,13 0,12 0,12 0,11 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2011

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