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1 2 SWR2 Tandem - Manuskriptdienst Segen oder Fluch? Tafeln für n Appel und n Ei AutorIn: Redaktion: Regie: Katja Heijnen Ralf Kröner Katja Heijnen Sendung: Donnerstag, um Uhr in SWR2 Bitte beachten Sie: Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR. Mitschnitte der Sendungen SWR2 Tandem auf CD können wir Ihnen zum größten Teil anbieten. Bitte wenden Sie sich an den SWR Mitschnittdienst. Die CDs kosten derzeit 12,50 Euro pro Stück. Bestellmöglichkeiten: 07221/ Einfacher und kostenlos können Sie die Sendungen im Internet nachhören und als Podcast abonnieren: SWR2 Tandem können Sie ab sofort auch als Live-Stream hören im SWR2 Webradio unter oder als Podcast nachhören: Kennen Sie schon das neue Serviceangebot des Kulturradios SWR2? Mit der SWR2 Kulturkarte können Sie zu ermäßigten Eintrittspreisen Veranstaltungen des SWR2 und seiner vielen Kulturpartner im Sendegebiet besuchen. Mit dem Infoheft SWR2 Kulturservice sind Sie stets über SWR2 und die zahlreichen Veranstaltungen im SWR2-Kulturpartner-Netz informiert. Jetzt anmelden unter 07221/ oder swr2.de 1

2 Anmoderation: Es gibt kaum eine Einrichtung, die so expandiert, wie die Tafel. Über 900 Tafeln gibt es inzwischen in Deutschland, Tendenz steigend. Vor allem nach Einführung von Hartz IV ist die Zahl der Tafeln drastisch angestiegen. Die Idee ist bestechend einfach: In Deutschland werden täglich viele Tonnen Lebensmittel vernichtet. Gleichzeitig gibt es Millionen Menschen, die an der Armutsgrenze leben. Die Tafeln sammeln die Lebensmittel, die Supermärkte sonst wegschmeißen würden, die aber noch brauchbar sind, und geben sie an Bedürftige für einen symbolischen Betrag. Die sind dankbar und die Politiker voll des Lobes über die Tafeln und die vielen Ehrenamtlichen, die hier arbeiten. Dennoch: Als die erste Tafel vor 10 Jahren in Berlin gegründet wurde, hätte keiner daran gedacht, dass die Tafeln mal 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgen würden, knapp ein Drittel davon Kinder und Jugendliche. Und bei diesem gigantisch hohen Zahlen mehren sich jetzt vermehrt auch kritische Stimmen - denn wäre es nicht eigentlich Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass die Bürger genug zu essen haben? Katja Heijnen hat sich bei der Mainzer Tafel umgesehen: MANUSKRIPT: Atmo Anita und Verkäuferin Verkäuferin: Heute sind wir leider nicht gut bestückt. Es gibt kein Fleisch. Wir haben Wurst, ich kann Ihnen Käse anbieten Habt Ihr Handkäse den berühmten Handkäse? Das ist ja ganz toll von Euch Verkäuferin: Wir sind immer glücklich, wenn Mainzer kommen, die Handkäse essen, weil das leider sehr selten nachgefragt wird Ein Brotaufstrich Philadelphia mit Honig? Oh ja, das esse ich gerne Verkäuferin: Essen Sie auch Müsli? Ein ganz tolles Dinkel Crunchy Waldbeere Das ist gut für mich. Und auch viel Vitamine Verkäuferin: Zusammen mit Joghurt oder auch Quark? Nee, da hab ich genug davon daheim, da kann ein anderer das bekommen Anita packt die Lebensmittel in eine alte zerknitterte Plastiktüte und hängt sie an ihren Rollator. Die Menschen hinter ihr in der Schlange halten rücksichtsvoll Abstand. Man kennt sich vom Sehen, einige sprechen miteinander. Aber im Grunde hat jeder seine eigenen Probleme. Anita trägt Jeans, einen pinkfarbenen Fleecepulli, einfache, zweckmäßige Sachen. Sie hat sich dick eingemummelt, denn draußen ist es eisig kalt. Die Mainzer Tafel liegt in einem unscheinbaren Gebäude in der Neustadt. Von außen sieht das Ganze aus wie ein kleiner Supermarkt mit einzelnen Lebensmittelständen. Nur die Aufschrift auf dem Schaufenster verrät, dass es um etwas anderes geht: Lebensmittel verschenken statt vernichten, steht hier in Großbuchstaben geschrieben, der Slogan der Mainzer Tafel. Anita Weiß hat eine gute halbe Stunde gebraucht, um hierher zu kommen. Sie kann nicht mehr gut laufen. Die Osteoporose hat ihre Knochen kaputt gemacht. Ihr Gesicht ist rot von der Kälte draußen und weil sie unter Bluthochdruck leidet. Sie sieht deutlich älter aus 2

3 als 53. Ihre Hände sind rau, haben Schwielen. Man sieht ihnen an, dass Anita in ihrem Leben schon hart gearbeitet hat: Ich hab schwer geschafft ich hab schon immer schwer geschafft. Ich bin schon in jungen Jahren bei den Bauern mitgegangen und hab Kirschen geroppt und so Sachen also jung, so mit elf, zwölf. Da war ich schon auf dem Acker und hab mitgeholfen. Ich kenn das gar nicht anders Später hat sie in einem Supermarkt Regale eingeräumt, in der Wäscherei eines Hotels gearbeitet und jahrelang ihr Geld damit verdient, Gärten anderer Leute zu pflegen. Um die Euro verdiente sie im Monat und kam damit gut über die Runden. Doch vor vier Jahren hat ihr eine schwere Osteoporose einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie konnte sich vor Schmerzen kaum mehr bewegen, geschweige denn im Garten arbeiten. Seitdem lebt Anita von einer minimalen Berufsunfähigkeitsrente und 70 Euro Zuschuss, damit sie auf den Hartz 4 Satz von 382 Euro kommt: Man muss halt nachgucken, dass man dementsprechend zurechtkommen tut und immer wieder gucken tut: Wo ist es am günstigsten? Ich hab Hauswirtschaft gelernt, ich kann sparen, es fällt mir leichter, als wenn einer viel Geld verdient hat und dann abstürzt. Deswegen jammern manche so. Die sind fertig. Die können auch nicht begreifen, wieso das so ist. Seit sie Harz IV-Aufstockerin ist, ist Anita Kundin der Mainzer Tafel. Einmal pro Woche darf sie sich hier mit Lebensmitteln eindecken. Und ist für das Angebot außerordentlich dankbar: Es macht schon viel aus. Es macht sehr viel aus, wenn man einmal in der Woche hierher geht. Ich mein, manchmal langt s, da hab ich noch genug daheim, da sag ich: Da brauch ich heut mal nicht hinzugehen, da lass ich den anderen das übrig. Und dann geh ich mal wieder hin Gemüse hauptsächlich gerade im Winter, wo es so teuer ist. Und es sind wirklich gute Sachen dabei, da kann man nichts sagen. Auch Gisela ist vom Angebot der Mainzer Tafel überzeugt. Seit sechs Jahren arbeitet sie hier ehrenamtlich mit. Früher war sie Arzthelferin, seit ihrer Pensionierung steht sie hier hinter der Theke; vier Tage die Woche, stets freundlich, gepflegt und wie alle ihre Kollegen: in einer roten Schürze mit der gelben Aufschrift Mainzer Tafel. Gisela: Ich bin morgens um halb acht da und geh so um halb vier, da bin ich dann zuhause. Es macht Spaß und da schaut man auch nicht auf die Uhr, wenn es einem Spaß macht 3

4 Gisela ist eine von 170 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Mainzer Tafel. So wie sie sind fast alle Rentner. Sie waren früher Ärzte, Handwerker, Lehrer, Hausmeister und haben sich entschlossen, hier bei der Tafel mitzuarbeiten. Mann hinter Theke: Ich fühl mich einfach noch nicht ausgelastet zuhause, wenn ich so rumgammle als Rentner. Es ist schön, wenn man noch eine gewisse Aufgabe hat. Ich meine, das bringt einem selbst auch sehr viel. Der Umgang mit den Menschen ist einfach schön. Frau hinter Theke: Das Zusammenarbeiten mit den lieben Kollegen erst mal und dann die Menschen, die man kennenlernt und auch die Gespräche, die man führt zwischendurch mit den entsprechenden Abholern. Man erfährt sehr viel Schicksal hier und es macht einfach Spaß. Die meisten helfen hier ein bis zwei Tage die Woche. Am begehrtesten sind die Jobs hinter der Theke, die härtesten die Jobs der Fahrer, die morgens die Supermärkte anfahren, um die Waren aufzuladen: Gisela: Wir würden uns wirklich freuen, wenn wir Jüngere noch kriegen würden. Zum Beispiel die Älteren, die jetzt auch die Geschäfte anfahren: Dadurch, dass das alles Pensionäre, Rentner sind, haben die doch Rückenprobleme, Gelenkprobleme. Und die müssen dann die schweren Körbe mitunter tragen. Es ist ne schwere Arbeit. Wenn Sie überlegen, wenn Sie eine Kiste mit Milch nur tragen müssen das ist dann schon heftig und schwer. Doch sogar für diese Arbeit fanden sich Freiwillige. Die Mainzer Tafel hat kein Problem, Ehrenamtliche zu finden, die hier mitarbeiten. Viele haben sich zuerst auf Ehrenamtsbörsen umgesehen doch keine andere Idee fanden sie so überzeugend wie die Tafel. So ging es auch Gisela: Gisela: Die Grundidee ist halt eben, dass zu viel weggeworfen wird, dass wir auch wirklich eine Produktion von den Geschäften her haben, dass wir sagen: Muss das denn weggeworfen werden? Natürlich kriegen wir auch Lebensmittel, die gestern schon abgelaufen sind. Aber zum Beispiel Joghurt, Sahne, das ist alles noch haltbar, geht aber aus den Geschäften raus, weil die Kunden in den Geschäften das nicht mehr nehmen. Und unsere Kunden, die freuen sich dann drüber. Wir sind in dem Moment ein Auffangpartner. Ab 7 Uhr rollen die ersten Lastwagen der Tafel zu Bäckern, Discountern, Supermärkten und holen das, was die Märkte nicht mehr verkaufen können: Brot vom Vortag, Räucherlachs kurz vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit, Geflügelsalat, Blumenkohl, alles bunt durcheinander. Spender für die Mainzer Tafel zu sein den Supermärkten bringt das weitaus mehr als nur ein positives Image. Adolf Reuter, der Vorsitzende der Mainzer Tafel, sieht das ganz klar: 4

5 Adolf Reuter: Die Discounter oder alle Lebensmittelspender sparen durch die Abgabe der Ware die Entsorgung, weil die Entsorgung kostet zum Beispiel bei Fleisch und diesen Waren ein gutes Stück Geld. Weil das kann nicht einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Und die Warenspender können von uns auch eine Spendenbescheinigung bekommen am Ende des Jahres, so dass sie dadurch auch ihre steuerlichen Voraussetzungen verbessern können Menschen werden in Mainz pro Woche mit dem versorgt, was die Supermärkte aussortieren. Wer nicht mehr zur Tafel laufen kann, dem bringt der mobile Dienst einmal wöchentlich eine Lebensmitteltüte nach Hause. Wer zur Tafel kommt, findet hier Stände mit Obst und Gemüse, mit Fleisch und Milchprodukten, alles appetitlich präsentiert. Um halb acht fangen Tafelmitarbeiter wie Gisela an, um das zu sortieren, was die Lastwagen anliefern. Es gibt strenge Richtlinien, wie viele Tage das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten werden darf: bei Wurst 4 bis 5 Tage, bei Dauerwurst 10, Antipasti 8, Joghurt 10 Tage. Steht auf der Verpackung die Aufschrift zu verbrauchen bis und ist hier das Datum überschritten, darf die Tafel das Lebensmittel nicht mehr herausgeben. Auf die Stände kommt, was von den Mitarbeitern nicht aussortiert wird. Das Sortiment ist jeden Tag verschieden. Anita ist inzwischen am Stand für Frischfleisch angekommen: Anita und Verkäuferin Verkäuferin: Was möchten Sie denn haben? Was haben Sie denn da? Verkäuferin: Das ist Puten das ist Puten- innen, das ist alles soweit ich sehe Pute. Pute, Pute? Können Sie mir das erste Stück dann geben, ja, das langt mir schon. Vielen Dank! Verkäuferin: Das reicht Ihnen? Ja, danke! Verkäuferin: Sofort verarbeiten oder rausnehmen, waschen und dann gut trocknen und einfrieren. Also das ist schon sehr wichtig, gell? Anita packt ihr Putenfleisch ein. Sie ist zufrieden und kann überhaupt nicht verstehen, warum es Leute gibt, die sich beschweren, weil es zum Beispiel mal keine Butter oder keine Milch gibt oder eben nur Putenfleisch. Dann greift sie ein und spricht Klartext: Also die kriegen dann gesagt: Mach mal langsam, gell! Weißt Du überhaupt, wo Du bist? Manche meinen ja, das hier wäre ein Supermarkt. Das ist kein Supermarkt. Wir kriegen das geschenkt quasi. Und da braucht man nicht sagen: Ich möchte das, ich möchte das. Das ist manchmal so frech. Aber das sind nur manche. Aber die anderen sind alle super. Wir sind auch so freundlich zueinander. Da kannst Du nichts sagen Auffallend freundlich sind auch die Ehrenamtlichen hinter der Theke. Immer wieder fragen sie nach, wie es denn der Familie geht, ob der Mann noch im Krankenhaus 5

6 ist, ob die Schulnoten der Tochter jetzt besser sind. Da die meisten Ehrenamtlichen an einem bestimmten Tag in der Woche arbeiten und auch die Tafel-Kunden an einem festen Tag in der Woche kommen müssen, kennt man sich. Gisela: Wir haben Kunden, die sind schon zehn Jahre dabei, Ältere. Und da baut sich auch - ich will nicht sagen: Freundschaft -, aber ein gutes Zueinander auf. Wir tauschen Rezepte aus, wir kriegen viel von den Familien intern mit. Ja, man kriegt schon viel mit Doch trotz aller Vertrautheit: Faktisch trennt die Theke die, die freiwillig hierherkommen, um etwas Gutes zu tun, und die, die hierherkommen müssen und hier Schlange stehen. Die, die gerne geben und die, die darauf angewiesen sind, zu nehmen: Anita und Verkäufer: So, da fangen wir mal an: Ich möchte gerne Lauch, Porree Verkäufer: Bitte schön. Bohnen Verkäufer: Ich habe hier die schmalen oder lieber die breiten? Geben Sie mir die schmalen So, ich möchte gerne einen kleinen Blumenkohl oder einen halben. Dann kann ein Single die andere Hälfte nehmen so, passt doch, siehste Anita hat Glück: Heute ist sie um 10 Uhr dran und gehört damit zur ersten Gruppe von Kunden. D.h. sie hat die größtmögliche Auswahl. Nächste Woche wird sie eine Viertelstunde später dran sein. Um gerecht zu sein, gibt es bei der Mainzer Tafel ein rotierendes System. Jede Woche verschiebt sich die Einkaufszeit um eine Viertelstunde damit jeder mal zu den Ersten und zu den Letzten zählt. 15 Minuten insgesamt darf Anita im Laden bleiben, dann müssen ihre Einkäufe getätigt sein und die Nächsten sind dran. Die Mitarbeiter der Mainzer Tafel sprechen gezielt von Einkaufszeit und von Kunden. Das ist dem Vorsitzenden der Tafel, Adolf Reuter, sehr wichtig: Adolf Reuter: Ich finde, der Begriff Kunden ist sehr gut gewählt. Wir können sie ja nicht eigentlich als arme Leute bezeichnen, die hier Ware empfangen. Es sind ja im wahrsten Sinne des Wortes Kunden, weil sie ja auch einen kleinen Obolus von 1 Euro pro Erwachsenen pro Abholung bezahlen müssen. Dennoch: den meisten hier ist sehr bewusst, dass sie keine normalen Kunden sind. Sie sind diejenigen, die sich viele Lebensmittel in normalen Supermärkten nicht mehr leisten können. Nur wer einen Sozialausweis hat, darf bei der Tafel einkaufen. Und schon der eine Euro, den sie am Eingang des Tafelladens zahlen müssen, fällt manchen schwer. Gisela hat das oft genug erlebt: 6

7 Gisela: Wir haben auch Kunden, die am Monatsende sagen: Oh, ich habe kein Geld, dann sagen wir: O.k., gehen Sie mal durch. Einmal geht das, zweimal geht auch. Aber irgendwo Wir haben Unkosten, wenn wir mal an die Mieten alleine denken oder wir haben vier Fahrzeuge, die fahren, und wenn wir alles umsonst ausgeben ist das nicht so optimal, nicht? Euro kommen durch den 1-Euro Einkaufsbeitrag zusammen, durch Mitgliedsbeiträge der Tafel-Mitglieder. Bleibt eine offene Summe von Euro pro Jahr, die die Tafel an Fixkosten für Miete, Unterhalt der Fahrzeuge und Versicherungen hat eine Summe, die durch Spenden aufgebracht werden muss. Staatliche Unterstützung gibt es nicht. Spender zu finden, das gehört zu den Aufgaben des Tafelvorsitzenden Adolf Reuter. Als er noch berufstätig war, war er Referent im Umweltministerium und durfte Gelder verteilen jetzt muss er schauen, wie er zu Geld kommt. Adolf Reuter ist der optimale Mann für die Finanzen: nüchtern, exakt, korrekt, zuverlässig. Doch manchmal packen auch ihn Wut und Verzweiflung, wenn er mit den Tafel-Kunden spricht. Adolf Reuter: Man erfährt jeden Tag praktisch noch, dass es Leute gibt, die für vier bis fünf Euro pro Stunde arbeiten. Das kann nicht reichen! Es ist aus meiner Sicht eine Schande, dass Leute, die noch arbeiten gehen, dennoch die Tafel in Anspruch nehmen müssen. D.h. dass sie dennoch zum Sozialamt gehen und sich dort bescheinigen lassen, dass sie einen Sozialausweis brauchen. Das müsste bei uns nicht sein. Familienväter mit drei Kindern, deren Gehalt nicht ausreicht, um ihre Familie zu ernähren, Migranten, die keinen Job finden und hier nie so richtig angekommen sind, Rentner, junge Frauen mit Kinderwagen, oft alleinerziehend: Sie alle stehen an den Theken der Mainzer Tafel Schlange. Die Armut hat viele Gesichter. Auch das der 24- jährigen Julia und das ihres dreijährigen Sohnes Marlon. Der Vater des Kindes lehnt jeden Kontakt zu Marlon ab. Unterstützen kann und will er seine Ex-Freundin nicht. Da ihr Sohn schon auf den Vater verzichten muss, hat die gelernte Einzelhandelskauffrau drei Jahre Elternzeit genommen, um ganz für Marlon da zu sein. Wie 42 Prozent der Alleinerziehenden lebt sie von Harz IV. Für sie und Marlon heißt das: Auskommen mit nur 606 Euro im Monat. Julia: Also ich kann mir eigentlich so gut wie gar nichts erlauben. Meine Fahrkarte muss ich mir ja auch noch selbst kaufen. Wo ja viele sagen: Dann lauf doch. Aber wenn man einkaufen geht, den ganzen Kram nach Hause schleppen wie soll man das schaffen? Dann zum Arzt oder wie auch immer: da braucht man dann die Fahrkarte. Das sind 70 Euro im Monat, da bleibt dann halt nicht mehr viel übrig. Und Kinogehen oder sonst irgendetwas da muss man dann wirklich Monate dafür sparen, wo man dann wirklich sagt: O.k., ich spar jetzt mal drei, vier, fünf Monate und dann gönne ich mir dann mal einen Kinotag mit einer Freundin. Aber dafür fällt dann schon anderes sehr viel weg. Also Klamotten leisten oder sonst irgendetwas: wirklich nur, wenn es nötig ist. Aber ansonsten: Irgendwelche extra Sachen, das ist einfach nicht drin. 7

8 Dennoch: Trotz aller Sparsamkeit hat sie selbst schon oft genug erlebt, dass es am Ende eines Monats für sie und Marlon tagelang nur noch Spaghetti mit Tomatensauce gab: Julia: Ich kann verstehen in gewisser Hinsicht, warum der Hartz IV-Satz so niedrig ist, weil man will ja auch nicht hingehen und den Leuten ein tolles Leben bieten, damit sie nie wieder arbeiten gehen. Aber ich finde, so gewisse Sachen sollte man halt schon lassen. Ich meine alleine schon Kindergeld: Es heißt Kinder-Geld, damit man es fürs Kind hat. Zum Beispiel wenn das Kind wächst, dann braucht es viele neue Klamotten und Schuhe das kostet alles Geld! Wenn man überlegt: Für meinen Sohn, ein paar Schuhe kosten 20 Euro und die trägt der vielleicht ein halbes Jahr höchstens. Und ich zahl 20 Euro für meine Schuhe und die trag ich vielleicht zwei Jahre, wenn nicht sogar länger. Und das ist wirklich ein großer Unterschied, wenn man so viel Geld für diese Schuhe ausgeben muss. Als Harz IV-Empfänger, es wird alles angerechnet Seit einem Jahr nutzt Julia jetzt die Tafel; seither geht es ihr besser. Sie hatte zwar schon vorher den Sozialausweis und damit das Recht, zur Tafel zu gehen, traute sich aber zunächst nicht. Julia: Klar ist es `ne Überwindung, weil man sich selbst eingestehen muss, dass man es alleine nicht schafft. Ich sag mir: Ja, jetzt gerade gehe ich zur Tafel, weil ich es alleine nicht schaffe. Ich meine, ich bin alleinerziehende Mutter und ich mein: Pffft, vom Staat, was kriegt man vom Staat? Gar nichts. Es wird alles angerechnet, alles weggenommen, da kann man sich einfach nichts anderes leisten. Und es ist schwierig, seinem Kind auch gesunde Sachen dann zu kaufen. Weil Obst und Gemüse was kostet das alles! Und man möchte seinem Kind eigentlich abwechslungsreiches Essen bieten, was aber nicht ganz so einfach ist. Da finde ich die Tafel halt dann sehr hilfreich. Demnächst wird Julia wieder als Verkäuferin im Supermarkt hinter der Käsetheke stehen. Marlon hat einen Halbtagsplatz im Kindergarten. Trotzdem wird das, was sie dort halbtags verdient, nicht ausreichen, um sich die Waren, die sie verkauft, auch selbst leisten zu können. Julia: Am Anfang wird es wohl kaum was ausmachen, weil ich ja nur halbtags arbeiten gehen werde. Ich glaube sogar, im Grunde genommen wird s sogar ein bisschen weniger. Aber es ist mir einfach wichtig, arbeiten zu gehen und danach, wenn alles besser läuft und der Kleine sich soweit eingewöhnt hat, dass er auch einen Ganztagsplatz kriegt, möchte ich dann auch gucken, dass ich dann halt Vollzeit arbeiten gehen kann, und dann hoffe ich, dass es wirklich auch besser wird. Ich meine, ich finde die Tafel wirklich total toll, aber ich möchte dann halt auch wieder auf eigenen Beinen stehen, so dass ich es dann nicht mehr brauche. 8

9 Diese Hoffnung hat Anita längst aufgegeben. Sie weiß, dass ihre Krankheit nicht besser wird und dass sie wegen ihrer geringen Berufsunfähigkeitsrente noch lange auf die 70 Euro Aufstockung auf Hartz 4 angewiesen sein wird. Solange sie mit ihrem Rollator noch laufen kann, wird sie weiterhin jeden Dienstag zur Tafel kommen und sich mit Lebensmitteln eindecken: Anita und Verkäufer: Hallöchen Ich bin leider nur eine Person, wie immer Verkäufer hinter der Theke: Äpfel? Ja, bitte. Verkäufer: Grün, rot, oder? Ja, wenn s geht die schönsten ja, so was. Vitamin C - Zitronen brauche ich auch, ich brauche viel Vitamine durch meine Krankheiten Verkäufer: Noch etwas? Kiwi bitte. Ja, super (lacht) Längst gehört Anita zum Inventar der Tafel. Die Mitarbeiter kennen sie und schätzen ihren Mainzer Humor. Sorgen macht sich Tafel-Mitarbeiterin Gisela nicht um sie, sondern um anderen Kunden: Gisela: Die deutschen Rentnerinnen, die schämen sich noch ein bisschen. Die trauen sich nicht, die trauen sich nichts zu sagen, die sagen auch nicht: Guten Tag. Die gehen dann erst mal in die Ecke. Und unsere Dame, die vorne am Empfang sitzt, die muss dann sagen: Um was geht es denn? Man muss da schon ein bisschen Einfühlungsvermögen haben bei den Leuten. Manche, die haben so Angst! Und so Mütterchen Da denk ich mir: Du armes Tier die wissen gar nicht, wie sie sich verhalten sollen. Ich geh locker auf sie zu und sage: Na, neu? Rede nur, es ist kein Problem. Na ja, es ist das dritte Mal komisch - und da habe ich gesagt: Nee, das ist ganz normal! Und genau diese Normalität ist es, die dem Vorsitzenden der Mainzer Tafel Sorge macht. Für die Sozialämter ist es normal geworden, Arbeitslose, Rentner und alleinerziehende Mütter zur Tafel zu schicken. Ursprünglich war die Tafel mal als Einrichtung für die gedacht, die am Rande der Gesellschaft stehen und durchs soziale Netz fallen - zum Beispiel Obdachlose. Inzwischen ist die Tafel Versorgungsstation für die, für die es eigentlich ein soziales Netz gibt - aber eines, das nicht genug trägt. Die Tafel ist längst keine Zusatzversorgung für einige wenige mehr, sondern eine notwendige Unterstützung für viele. Adolf Reuter: Die Politik zeigt damit, dass sie die Tafeln benutzt, um sich ihrer Aufgaben zu entledigen ihrer ureigensten originären Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Bürger eines Landes ausreichend versorgt sind. Da sagt man: ach, da brauch ich mich nicht mehr darum zu kümmern, wir haben ja die Tafeln. In meinen Augen ist das eine Verkehrung der guten Idee der Tafel. 9

10 Dennoch: Adolf Reuter wird weiterhin 20 Stunden pro Woche ehrenamtlich im Dienst der Tafel stehen, sich um die Finanzen kümmern und Spendengelder sammeln. Einfach, weil er sieht, dass die Menschen, die sich hier einmal pro Woche mit Lebensmitteln eindecken, das dringend gebrauchen können, was sonst weggeworfen würde. Doch so richtig wohl ist ihm dabei nicht: Adolf Reuter: Viele sagen mir oft: Ach, es ist toll was Du da machst oder was ihr da macht es ist doch gut, dass es die Tafeln gibt! Da muss ich immer nur sagen: Leute, überlegt mal: Es ist eine Schande, dass es die Tafeln geben muss. In diesem reichen Land Deutschland müsste das eigentlich nicht sein. Aus meiner Sicht wäre das ein ureigenstes Interesse der Politik dafür zu sorgen, dass die Menschen keine Tafeln in Anspruch nehmen müssen. Wenn die Rente hier stimmen täte, dann bräuchte man das hier nicht. Aber warum haben wir sie dann? Weil s nicht stimmt! Und ob da überhaupt noch was kommen tut ich glaub nicht dran! Das kleine Volk bleibt unten. Ich find s traurig für so ein Industrieland wie Deutschland. Es ist ein Armutszeugnis für Deutschland! 10

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