Erfahrungsbericht Petra Noack Auslandessemester September 2005 bis März 2006 Florenz; Università degli studi di Firenze

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1 Erfahrungsbericht Petra Noack Auslandessemester September 2005 bis März 2006 Florenz; Università degli studi di Firenze Obwohl es nicht gefordert ist habe ich mir vorgenommen einen ausführlichen Erfahrungsbericht über mein Auslandssemester zu schreiben. Weil es meiner Meinung nach sehr sinnvoll ist von den Erfahrungen seiner Vorgänger zu lernen, es viele Dinge sehr viel einfacher macht und der unwissende Erasmusler vor allem nicht wegen der einfachsten Dinge über Tage hinweg durch die ganze Stadt irrt ohne die kürzesten Wege zu kennen und ohne der Sprache wirklich mächtig zu sein. Man kann sich also viel Zeit und Mühe sparen, wenn man das Leben und das Studium in Florenz schon mit ein paar Grundinformationen beginnt, nach denen man nicht einmal gefragt hätte, weil man gar nicht auf die Idee gekommen wäre mit bestimmten Dingen Probleme zu bekommen. Man stößt auf viele überraschende Dinge, die leider auch nirgendwo niedergeschrieben sind (zumindest auf keinen Fall vor Semesterbeginn) und einem erst recht keiner sagt, wenn man nicht explizit danach fragt. Dieser Erfahrungsbericht soll also für alle diejenigen sein, die noch in der Entscheidungsphase sind ob oder wann sie ein Semester in Florenz verbringen sollen. Er soll also einen Überblick über die wichtigsten Begebenheiten und Schwierigkeiten des Lebens und Lernens in Florenz geben. Aber er soll auch für diejenigen sein, die sich schon in die Erasmus-Maschinerie begeben haben oder vielleicht schon in der nächsten Woche anreisen werden, um einen Anhaltspunkt zu geben, was man wo, wie und wann erledigen muss/soll, um zumindest ein paar Schwierigkeiten, die wir gehabt, haben zu vermeiden. Dieser Erfahrungsbericht soll also eine Hilfe darin sein effektiver studieren zu können und viel schneller das Leben in Florenz genießen zu können. Gleich vorne weg stellen möchte ich, dass das Folgende mein ganz persönlicher Blickwinkel der italienischen Studienlandschaft ist. Was soviel heißen soll wie, dass sich davon niemand zu sehr beeinflussen lassen soll, weil jeder andere Erfahrungen macht, wenn er ins Ausland geht um dort zu studieren und zu leben. Dies vor allem deshalb weil sicherlich auch jeder andere Vorstellungen und Ansprüche an das Auslandssemester stellt. Was aber auch heißen soll, dass ich die Dinge alle so beschreibe wie ich sie 2005/06 vorgefunden habe und sich die Dinge in Italien gerade was Bürokratie angeht ständig ändern, manchmal auch ohne, dass es alle zuständigen Unibüros überhaupt wissen. Um nicht im Textfluss zu ersticken, habe ich kleine Absätze gemacht und werde manche Dinge auch nur stichpunktartig abhandeln.

2 Grundsätzliches von Deutschland aus... 2 Anreise... 2 Wohnungssuche... 2 Sprache... 4 Bank... 6 Krankenversicherung... 6 Universität... 7 Kontakt/Infos... 7 Einschreibung... 8 Mensa... 8 Semesterbeginn... 9 Vorlesungsverzeichnis... 9 Studiensystem Bibliothek Tipps zum Geschichtsstudium Alltägliches vor Ort Bücher Kopien Internet Telefon Wetter, Kleidung Museen, Ausflüge, Einkaufen Etwas essen, was trinken gehen, Aufenthaltsgenehmigung (permesso di soggiorno)

3 Grundsätzliches von Deutschland aus Anreise Der günstigste Weg nach Florenz zu kommen ist sicherlich mit einer der Billig- Airlines. Zu empfehlen ist hierbei nach Pisa zu fliegen, denn von allen anderen Flughäfen, die von solchen Fluggesellschaften angeflogen werden ist es viel teurer und zeitaufwendiger nach Florenz zu kommen. Je nach Abflugsort in Deutschland sind dies: Ryanair (15kg Gepäck + 10kg Handgepäck) HLX (20kg Gepäck + 7 kg Handgepäck) Dabei sei zu bedenken, dass in Hahn gerade im Winterhalbjahr oft Nebel und Schnee ist. Ich war leider nicht die einzige deren Flug gestrichen wurde. Vom Flughafen Pisa fährt ein Shuttlebus (7 Euro) der Firma Terravision (www.terravision.it) und fast den ganzen Tag halbstündlich ein Zug (5,10 Euro), wobei man aber fast immer am Hauptbahnhof Pisa umsteigen muss. Dann gibt es wohl einen Nachtzug von München direkt nach Florenz, der preislich um die 40 Euro liegen muss, was ich selbst aber nie ausprobiert habe und den man wohl frühzeitig buchen muss, weil die Plätze beschränkt sind. Mein Tipp an dieser Stelle: Wer länger als 6 Monate bleibt, sollte sich, nachdem man eine Wohnung gefunden hat, in der man bleiben wird, am besten einmal von Verwandten mit einem Auto besuchen lassen. Gleich zum Start würde ich nicht mit einem Auto inklusive einem ganzen Hausrat ankommen, weil sich doch meist erst in den ersten Wochen herausstellt was man tatsächlich braucht (italienische Wohnungen sind nämlich in der Regel ganz gut und vor allem anders ausgestattet). Außerdem ist Florenz nicht gerade eine autofreundliche Stadt. Damit ist gemeint, selbst wenn man sich auskennt ist es schon schwierig durch den Verkehr zu kommen und einen sicheren Abstellplatz für sein Auto zu finden. Wohnungssuche Zur Wohnungssuche gehört eine gehörige Portion Glück. Vor allem auch deshalb weil es von Seiten der Uni quasi keine Hilfestellungen in dieser Hinsicht gibt. Es existieren ein paar wenige Wohnheime, in denen bis zu diesem Wintersemester aber nur italienische Studenten wohnen durften und auch nur dann, wenn sie sich nichts anderes leisten konnten also ein staatliches Stipendium beziehen. Italienische Studenten wohnen entweder noch zu Hause (was die Mehrzahl ausmacht) oder sie wohnen in großen WGs. Meist in Zweier- oder sogar Dreierzimmern. Um eine langfristige Bleibe zu finden muss man definitiv vor Ort sein. Man sollte sich ein bisschen in der Stadt auskennen, um zu wissen in welchem Stadtteil man tatsächlich wohnen will, wie lange die täglichen Wege tatsächlich dauern und das allerwichtigste man sollte sich auf jeden Fall jedes Zimmer und die Mitbewohner anschauen bevor man einzieht, denn manche angebotenen Zimmer gleichen wirklich Notunterkünften. Die Preise sind horrend. Florenz scheint tatsächlich die teuerste Stadt in ganz Italien zu sein. Für ein Bett in einem Doppelzimmer (posto letto) muss man um 300 Euro warm bezahlen, für ein Einzelzimmer um 450 Euro. Dabei ist zu beachten, dass die Nebenkosten im Winter extrem viel höher sind, als in der Sommerzeit, da die meisten Wohnungen schlecht isoliert sind und in der Regel mit eine Art Gasdurchlauferhitzer geheizt werden. 2

4 Da es aber für die meisten doch wohl das einzige Auslandssemester sein wird, empfehle ich aus ganz persönlicher Erfahrung ein Zimmer relativ im Zentrum zu beziehen. Gerade wenn man an einer Fakultät in der Stadt studiert wie es die Historiker tun erspart man sich hierdurch viel Zeit, Ärger mit den Bussen, usw. Je nach Stadtgebiet ist es außerhalb nicht besonders schön zu wohnen und vom Zentrum aus erreicht man auch die wichtigsten Orte für die Freizeitgestaltung am schnellsten. Wie findet man also eine Wohnung ohne sich in der Stadt auszukennen und der Sprache mächtig zu sein und am besten von Deutschland aus? Die einfachste Möglichkeit ist die Mi(e)twohnzentrale des Deutschen Instituts. Mi(e)twohnzentrale Firenze Peter Oberst Via Orti Oricellari Firenze Tel.: Fax: Dort werden Einzel- und Doppelzimmer und sogar Apartments fast in der ganzen Stadt vermittelt. Der Nachteil ist, dass man Provision in Abhängigkeit zur Mietdauer bezahlen muss und man in den allerseltensten Fällen italienische Mitbewohner hat. Hinzukommt, dass die Mitbewohner häufig wechseln und man nie ein Mitsprachrecht bei der Auswahl der neuen Mitbewohner hat. Der Vorteil ist, dass man immer einen deutschen Ansprechpartner hat an den man sich bei Problemen wenden kann. Außerdem ist hier eigentlich immer ein Zimmer frei, wer schon vor Ort ist, kann sich die Zimmer auch ohne große Zeitverzögerung angucken. Daneben scheint die Mitwohnzentrale auch relativ unkompliziert zu sein. Wer sich scheut gleich von Deutschland aus so viel Provision zu bezahlen, kann auch zunächst die Wohnung für einen Monat beziehen und dann vor Ort entscheiden, ob man dort bleiben möchte oder doch lieber wechselt. Einmal bezahlte Provision bekommt man jedoch nicht mehr zurückerstattet. Die zweite Unterstützung zur Wohnungssuche ist bei Integra zu finden. Integra 2000 Via Micheli Firenze Öffnungszeiten ausschließlich nachmittags (s. Homepage) Dies ist ein Büro auf Initiative eines jungen Dozenten vor noch nicht all zu langer Zeit gegründet, das den neu angekommenen Erasmusstudenten zumindest Wohnungsadressen und auch Besichtigungstermine vermittelt, sowie eine Art Mietvertrag mit dem Vermieter für den Erasmusler aufsetzt (Mietverträge werden übrigens in Florenz wohl kaum gemacht). Vermieter wenden sich also an Integra und bieten dort ein Zimmer/eine Wohnung an und Integra vermittelt diese an Austauschstudenten. Integra tritt also als Vermittler auf, hält sich bei dem eigentlichen Mietverhältnis dann aber zurück. Dies bedeutet auch, dass hier alle Arten von Zimmern/Wohnungen mit anderen Studenten, bei Italienern,. zu finden sind. Seit September 2005 vermittelt Integra auch Plätze im Studentenwohnheim in Novoli (Stadtteil). Für alle diejenigen, die dort studieren (BWL, Politik, Soziologie, ) ist dies vielleicht eine Alternative, doch man sollte bedenken, dass man zum jetzigen Zeitpunkt (Frühjahr 2006) noch in eine Bausstelle zieht. Außerdem bedeutet das auch, dass man zumindest im gleichen 3

5 Stockwerk nur mit Erasmusstudenten zusammen lebt, was nicht immer von Vorteil sein muss. Mit Integra kann man sicherlich schon von Deutschland aus Kontakt aufnehmen. Dort wird auch einigermaßen gut Englisch gesprochen, doch halte ich es für sinnvoller dort vor Ort direkt anzufragen und sich Adressen vermitteln zu lassen. Wenn man nicht zu wählerisch ist oder gerade eine schlechte Periode erwischt hat, sollte man hier innerhalb ein paar Tagen schon etwas finden können. Extra blockiert, um auf den anreisenden Erasmusler zu warten, wird von Integra wohl kaum eine Wohnung. Insgesamt ist das Büro ziemlich chaotisch, jeder arbeitet dort anders, manchmal benötigt man etwas Glück zum richtigen Bearbeiter zu kommen. Grundsätzlich ist man dort allerdings sehr hilfsbereit, auch wenn die Internetseite viel mehr verspricht, als das Büro eigentlich halten kann. Zuletzt ist natürlich noch der öffentliche Wohnungsmarkt zu nennen. Hier gilt die Devise vor Ort sein, viel Telefonieren und überall in der Stadt von Wohnung zu Wohnung tingeln. So wie mir scheint sind viele Wohnungen durchaus recht kurzfristig beziehbar, also lohnt sich ein Besuch 2-3 Monate vor Beginn des Auslandssemesters nur wenig. Auf keinen Fall Ende Juli/Anfang August extra zur Wohnungssuche nach Florenz kommen. Da ist fast die ganze Stadt im Urlaub. Um auf diese Weise eine Wohnung zu finden, empfiehlt es sich wohl die Aushänge an und in den eigenen Fakultätsgebäuden abzuklappern (Via S. Gallo 10; Via Bruneleschi 4 und 58) und einen Blick in die Zeitschrift La Pulce zu werfen (erscheint Montags, Mittwochs und Freitags) und natürlich früh aufzustehen und als erster anzurufen. Eine Liste potenzieller Vermieter von Zimmern, Apartments und auch B&B- Angeboten habe ich auch über die leider zum damaligen Zeitpunkt in Konstruktion befindliche homepage des studentpoints in Florenz gefunden (www.studentpointfirenze.it). Wer nicht gut Italienisch kann, sollte trotzdem keine Skrupel haben. Legt euch ein paar Sätze zurecht und den Rest versucht ihr auf Englisch entweder man versteht euch oder ihr habt es zumindest probiert. Absolut unabdinglich ist bei der Wohnungssuche natürlich ein Stadtplan und ein Routenplan der Busse! Mein Tipp: Sucht euch am besten von Deutschland aus eine Bleibe für die ersten 2-4 Wochen (über die oben genannten Quellen oder nehmt euch ein Zimmer in einem Ferienapartment oder in einem hostel), orientiert euch in der Stadt und sucht euch in Ruhe eine Wohnung. Sprache Zunächst würde ich auf jeden Fall raten sich zu den Sprachkursen anzumelden, die vom Erasmusprogramm an der Università per stranieri in Perugia und in Siena angeboten werden. Die Anmeldefrist ist leider sehr früh (Mitte Mai, wenn ich mich recht erinnere) und ich habe die Informationen dazu vor meinem Auslandsemester leider erst sehr spät bekommen. Aber diese Kurse sind meiner Meinung nach sehr sinnvoll, denn gerade am Anfang sollte man in der Lage sein einigermaßen gut Italienisch zu sprechen, um alle Behördengänge meistern zu können und auch alle Fragen bezüglich des beginnenden Semesters, was am Anfang ein richtiges Chaos ist, auch beantwortet zu bekommen. Ich selbst habe an keinem dieser Sprachkurse teilgenommen, aber fast nur gute Rückmeldungen gehört von anderen Erasmusstudenten, die dort waren. Erkundigt euch aber zuvor gut, wann das Semester in Florenz anfängt (dies geht beim Erasmusbüro der Fakultät; 2005 begann das Semester nämlich bereits in der letzen Septemberwoche, so hätte man einen Sprachkurs in Siena oder Perugia bereits im August belegen müssen, was sich mit dem Mainzer Sommersemester kaum vereinbaren ließ. 4

6 Die Uni in Florenz bietet über das dortige Fremdsprachenzentrum (Centro Linguistico di Ateneo) sehr gute Italienischkurse an. Das Anmeldeformular ist über die Unihomepage zu finden und sollte so rechtzeitig wie möglich an das Centro Linguistico gefaxt werden, denn auch diese Kurse sind begehrt. Obwohl man in diesen Kursen mehr lernen kann als in einem entsprechenden Sprachkurs an einer deutschen Uni, handelt es sich dabei nicht um Crash- oder Intensivkurse. Man sollte sie als semesterbegleitende Italienischkurse betrachten (sie entsprechen im Grunde einem Modul und umfassen daher 36 SWS, die 2005 erstmals in 5 Wochen absolviert wurden). Dementsprechend liegen auch die Termine, die auch über die Homepage zugänglich sind, fast ausschließlich im Semester. Trotz allem sind diese Kurse sehr empfehlenswert, weil man dort auf viele andere Erasmusstudenten trifft und sich über all die alltäglichen Probleme austauschen kann. Außerdem wird man vom Centro Linguistico sehr gut betreut. Es gibt extra Sprechzeiten für Fragen zur Grammatik, in denen man aber auch gemeinsam mit einem Lehrer selbst geschriebene Texte nochmals überarbeiten kann,, es wird ein Tandemprogramm angeboten und man kann die Mediathek 3 Monate kostenlos nutzen. Das ist nicht nur ein Ort wo man alle Art Italienischer Filme, Bücher,. bekommen kann, sondern an dem man auch kostenlos das Internet (leider nur über Apple-PCs) nutzen kann, was man in Florenz schnell zu schätzen weiß. Alles in allem ein Angebot, was man auf keinen Fall versäumen kann. Zumal man nach dem Sprachkurs auch einen Abschlusstest schreiben kann, der 3 credits zählt. Hier finden die Kurse statt: Centro Didattico Morgani Viale Morgani 40, 3. Stock Hier befindet sich das Büro des Centro Linguistico di Ateneo: Rotonda Via degli Alfani (es ist tatsächlich ein runder Bau gegenüber der Nr. 58) Tel.: Fax: Mediateca CAAL Via degli Alfani 58 Einen zweiten Kurs im Centro linguistico kann man nur gegen eine Gebühr besuchen (2005/6 betrug diese 52 Euro). Diese Kurse begannen allerdings frühestens im Januar und waren speziell für Studenten, die bereits schon einen Kurs absolviert hatten. Wem das unter Umständen zu spät ist oder wer in jedem Fall noch einen zusätzlichen Sprachkurs belegen möchte, dem seien die Kurse an der Sprachschule La Pira empfohlen. Dabei handelt sich es zwar um eine private Schule, was zur Folge hat, dass dort nicht nur Studenten sind und man auch einige außereuropäische Sprachschüler antrifft, aber diese Kurse finden vier mal zwei Stunden die Woche (Dauer: einen Monat, meist beginnend am 15.) statt und kosten nur 100 Euro. Das ist bezahlbar und das sind sie in jedem Fall wert. Außerdem kann man dort auch Kurse abends belegen, was sich mit jedem Stundenplan vereinbaren lässt. Centro Internzionale studenti Giorgia la Pira Onlus Via de Pescioni Firenze Ein weiterer Tipp: Rückblickend betrachtet, für alle die, die noch nicht viel Italienisch können und vielleicht auch noch nicht in Florenz waren, sei eventuell vor Beginn des Semesters ein Sprachkurs bei einer privaten Sprachschule in Florenz zu empfehlen. Davon gibt es jede Menge, die über jedes deutsche Reisebüro und auch übers Internet zu buchen sind. Diese bieten meist 4 Stunden Unterricht am Tag an und vermit- 5

7 teln für die Zeit des Sprachkurses auch eine Unterkunft. Auf diese Weise hat man vor Ort einen Ansprechpartner, die Schule, lernt bereits italienisch und kann sich in einigermaßen Ruhe in der Stadt orientieren und die ein oder anderen Behördengänge bereits erledigen, während man sich eine Wohnung für die Folgezeit sucht. Bank Der einfachste Weg ist, bei der Deutschen Bank in Deutschland ein Konto zu eröffnen und es per online-banking zu verwalten. So fallen weder Gebühren beim Abheben an einem der Deutschen Bank Automaten an, noch Gebühren beim Bezahlen mit der EC-Karte. Allerdings ist zu beachten, dass die Deutsche Bank hier in Italien vollkommen von der Deutschen Bank in Deutschland abgekoppelt ist. Man kann hier also keine Auszüge holen oder darf auch keinerlei Service am Schalter erwarten. Es gibt insgesamt drei Filialen in Florenz, wovon zwei wirklich sehr zentral liegen (eine kurz vor Ponte Vecchio, die andere hinter Piazza della Republica; die genauen Adressen sind über die Homepage der Deutschen Bank zu erhalten). Die beiden Automaten sind allerdings relativ oft außer Betrieb oder haben Kontaktschwierigkeiten, man sollte deshalb also niemals den Besuch am Automaten so lange hinauszögern bis man gar kein Bargeld mehr hat. An dieser Stelle sei auch daraufhin gewiesen, dass man nicht immer mit der EC Karte Zahlen kann, was unter anderem damit zusammenhängt, dass in Italien die Banken wohl 5stellige Geheimnummern vergeben. Also man sollte keine Großeinkäufe in einem Supermarkt machen, indem man noch nie mit der EC-Karte bezahlt hat ohne ausreichend Bargeld dabei zu haben. Was das Geld anbelangt. Florenz ist tatsächlich die teuerste Stadt in ganz Italien. Das fängt bei den Mieten an, geht über die Nebenkosten bis hin zu Lebensmitteln, geschweige denn Getränke in Kneipen oder gar Museums- oder Kinoeintritte. Rechnet also mit etwa doppelt so viel Ausgaben, wie ihr sie in Deutschland habt und dabei sind keine wirklich großen Spesen drin. Aber schließlich kann und muss man sich in seinem Auslandssemester auch hier und da einmal etwas gönnen. Außerdem macht es wirklich überhaupt gar keinen Spaß in so einer turbulenten, wunderschönen Stadt zu wohnen, wenn man sich keinen Kinobesuch, kein Museum und auch keine Ausflüge in die restliche Toscana leisten kann. Speziell in den Wintermonaten, wenn der Regen einsetzt, dreht man sonst auch durch. Krankenversicherung Mit der Krankenversicherung ist das so eine Sache. Im Grunde hat man in der Regel über die Krankenversicherung in Deutschland einen Versicherungsschutz im Ausland. Zumindest für alle die Leistungen, die man auch in Deutschland bezahlt bekommen würde. Grundsätzlich muss man in Italien aber zunächst die Gebühren bezahlen und kann die Rechnungen dann zu Hause bei der Krankenkasse einreichen. Je nachdem wie lange man im Ausland bleibt, vor allem weil man sich dort nicht im Urlaub befindet, sondern einen festen Wohnsitz hat, sollte man sich auf jeden Fall nochmals mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzten. Zusatzversicherungen werden auch angeboten, die sich allerdings einiges kosten lassen. Auch hierfür würde ich zunächst mit der eigenen Krankenkasse in Verbindung treten. Ein wirklich bezahlbares Angebot, welches allerdings nur einen geringfügig umfangreicheren Versicherungsschutz anbietet, als die meisten Innlandskrankenkassen, gab es bevor ich mein Auslandssemester angetreten habe, über die Württembergische Versicherung unter 6

8 Universität Kontakt/Infos Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man keinerlei Informationen bekommt ohne, dass man danach fragt. Das beginnt damit, dass wir bis eine Woche bevor wir in Florenz angereist sind, nicht einmal wussten, ob unsere Unterlagen überhaupt angekommen sind. Erst nach mehreren s an verschiedene Büros (hierbei ist zu beachten, dass Anfang August fast ganz Florenz im Urlaub ist und somit auch die Büros geschlossen haben) konnten wir erfahren, dass wir als Erasmusstudenten für das kommende Semester registriert sind und auch, dass wir einen Platz im erhofften Sprachkurs hatten, und dies setz sich bis zum Ende des Aufenthalts fort. Also seid stets wachsam! Mit dem zuständigen Erasmuskoordinator habe ich kein einziges Wort gewechselt. Ich habe nicht einmal sein Büro gefunden und auch die s, die ich an ihn geschickt habe, wurden in Vertretung von dem Erasmusbüro der Fakultät beantwortet. Dieses Büro ist meiner Meinung nach auch die erste Anlaufstelle für Erasmusler. Hier fand ich meine unterschriebenen Unterlagen vor, mit denen ich mich dann einschreiben konnte und hier bekam ich zumindest auch eine Infobroschüre des letzten Jahres, die aktuellen Semesterdaten, usw. Hier konnte man auch alle Fragen stellen, die Organisatorisches im Allgemeinen betrafen, man bekam zwar nicht immer eine Antwort, aber zumindest einen Hinweis, wo man sich hinwenden kann. Das Büro befindet sich im Hauptgebäude der Fakultät Lettere e Filosofia in Piazza Brunelleschi 4, im 1. Stock, im linken Gebäudebereich, Tel.: Öffnungszeiten Mo, Mi, Fr vormittags Ich beschreibe dies deshalb so seltsam, weil ich noch kein Unigebäude in Florenz erlebt habe mit Zimmernummern. Man kann schon froh sein, wenn der Name an der Tür steht. Dafür gibt es aber im Eingangsbereich fast immer eine Art Pförtner, den man fragen kann, ansonsten darf man sich nicht scheuen alle zu fragen, die man auf den Gängen antrifft, ob sie einem weiterhelfen können. Selbst die Italiener machen dies ständig. Die Einzigen, die auch eine fakultätsübergreifende Anlaufstelle für Erasmusstudenten in Florenz sind, ist eine Vereinigung ehemaliger Studenten, die sich CDM nennt. Hier wird vor allem ein wöchentlicher Aperitivo (man bezahlt ein Getränk und kann dafür essen und trinken von einem Buffet von meist Antipasti, grundsätzlich sehr verbreitet in Florenz) organisiert auf dem man sich mit anderen Erasmusstudenten trifft und austauschen kann; in der Loggia del Grano Ecke via de Neri, via dei Leoni; gleich hinter dem Palazzo Vecchio. Weiterhin organisiert CDM auch hin und wieder Ausflüge am Wochenende. Außerdem sind die Organisatoren weitgehend an dem, was die Erasmusler sich vorstellen oder welche Probleme sie haben interessiert. Auf rein studienbezogene Fragen bekommt man hier keine Antworten. Diese Vereinigung würde ich wohl in erster Linie als Freizeitgestalter ansehen. Wobei es wie gesagt nie schaden kann überall die Fragen zu stellen, die man gerne beantwortet haben möchte. 7

9 Einschreibung Die ersten Schritte zur Einschreibung sind bereits von Deutschland aus zu erledigen. Alle dazu nötigen Unterlagen sind - eigentlich auch rechtzeitig aktualisiert - auf der Unihomepage unter students from abroad zu finden. Dem entsprechend kann man auch die Vordrucke, die man vom Amt für Internationales in Mainz zugeschickt bekommt, benutzen. Wenn alles seinen geplanten Gang geht, liegen die bereits unterschrieben Einschreibeunterlagen dann für euch im Erasmusbüro der Fakultät bereit. Mit diesen werdet ihr dann weiter zum Einschreiben geschickt. Das entsprechende Büro (Polo centro storico 1) befindet sich in der Via Cavour 82. Die aktuellen Öffnungszeiten bekommt man im Erasmusbüro mitgeteilt. Seid hier in jedem Fall morgens vor Öffnung dort, denn dort herrscht ein riesiger Andrang. Es gab Studenten, die den ganzen Tag gewartet haben. Es ist zu empfehlen in jedem Fall ausreichend Passbilder mitzunehmen, man benötigt zu Beginn des Studiums ständig welche. Außerdem sollte man mehrfache Kopien des Personalausweises und auch der Krankenversicherungskarte mitnehmen. Es ist auch nicht verkehrt Kopien eurer Erasmusbescheinigungen zu haben. Sobald ihr dann auch eure unterschriebenen Enrolments im Erasmusbüro abgeholt habt, würde ich auch davon Kopien anfertigen. Mensa Mensen gibt es mehrere in der Stadt und eigentlich auch an jedem Unikomplex, der außerhalb liegt. Für Studenten von Lettere und Filosofia ist die Mensa in Via San Gallo 25 die nächste. Da die Mensa 2005 umgebaut wurde befand sich der Eingang allerdings auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite, also in Via Santa Reparata. Auch in Viale Morgani, direkt gegenüber der Hausnummer 40, wo der Sprachkurs stattfindet, gibt es eine Mensa. Nähere Infos zu den Mensen, den Öffnungszeiten (einige haben bis in den September hinein geschlossen) und Adresse sind unter zu finden. Ein Essen in der Mensa kostet immer 2,50 Euro. Dies beinhaltet dann eine Vorspeise (Pasta), ein Hauptgericht, eine Beilage (Contorno), Nachtisch, Brot und Wasser. Am Anfang fühlt man sich etwas überfordert, wenn man das Mainzer Mensasystem gewohnt ist, weil man entlang einer langen Schlange geht, in der sich alle anstellen und dann relativ zügig auswählen muss welche Pasta, welches Hauptgereicht, man nehmen möchte. Außerdem verliert man hin und wieder schon den Überblick, was jetzt nun Hauptgericht, was contorno,. ist. Da man nicht zwei Beilagen nehmen darf, auch wenn man das Hauptgericht weglässt usw., wird man dann eben wieder zurückgeschickt oder muss eine Speise extra bezahlen. Doch keine Angst, irgendwann versteht man das System dann auch. Um aber überhaupt in der Mensa essen zu dürfen, benötig man eine Tessera (Mensakarte). Diese wird in der Via Gramsci 36 nach den aktuellen Öffnungszeiten würde ich im Erasmusbüro nachfragen oder sie versuchen übers Internet herauszufinden (Azienda regionale per il diritto allo studio universitario) ausgestellt und kostet 5 Euro. Diese Karte kann man aber - anders als in Mainz - nicht aufladen, sie dient nur dazu, dass ihr euch in der Mensa als Studenten ausweisen könnt und gleichzeitig im Kassensystem registriert seid. Es kann also keiner - auch nicht in unterschiedlichen Mensen - zweimal Mittagessen zu den subventionier- 8

10 ten Preisen. Es muss also immer die Karte vorgezeigt werden und dann Bar bezahlt werden. Semesterbeginn Bevor ich nach Florenz kam, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen wann genau das Semester beginnt. Die einzige Information, die wir hatten, war, dass das akademische Jahr wie bei uns am anfängt. Tatsächlich begann das Semester für uns dann bereits am Generell ist das italienische Semestersystem in Jahren und nicht in Semester zu unterteilen. Die klassische Einteilung in SS und WS wird also nicht immer eingehalten. Tatsächlich organisieren sich die einzelnen Fakultäten sehr unabhängig, was zur Folge hat, dass zumindest in Florenz, jede Fakultät zu einem anderen Zeitpunkt mit den Vorlesungen begann. Das akademische Jahr 2005/6 für die Fakultät Lettere e Filosofia gestaltete sich also folgendermaßen: 1. Semester: Weihnachtsferien: Prüfungsphase: Semester: Prüfungsphase: Ende Juni und später Die jeweiligen Daten würde ich direkt bei dem Erasmusbüro der Fakultät erfragen. (Mehr dazu siehe unter Studiensystem) Vorlesungsverzeichnis Das Vorlesungsverzeichnis, wenn man es denn so nennen mag, erscheint erst eine Woche vor Vorlesungsbeginn (im September/Oktober). Gedruckt wird eigentlich nur ein Zeitplan (orario) aus dem ersichtlich ist, wann und wo die Veranstaltungen der einzelnen Dozenten stattfinden. Kaufen kann man diesen Orario in den Kopieshops in der Nähe der Unigebäude (auf jeden Fall in der Via Alfani und auf Piazza Brunelleschi). Das eigentliche Vorlesungsverzeichnis, also was inhaltlich gelesen wird, findet man auf der Unihomepage. Leider muss man sich hier schon einigermaßen zurechtfinden ehe man es findet. Ich fand es erst nach durchfragen bei anderen Studis auf der Homepage der Fakultät unter Guida, dann im Inhaltsverzeichnis (indice) ziemlich weit unten: Programmi dei corsi comuni. UNIVERSITÀ DEGLI STUDI DI FIRENZE FACOLTÀ DI LETTERE E FILOSOFIA GUIDA PER GLI STUDENTI CORSI DI LAUREA TRIENNALI CORSI DI LAUREA SPECIALISTICA Anno Accademico PROGRAMMI DEI CORSI COMUNI Mit dem Vorlesungsverzeichnis, was allerdings nicht in unserem Sinne ein kommentiertes ist, sondern den Titel und einen ausführlichen Untertitel benennt, und dem orario kann man sich dann einen Stundenplan basteln. In der Regel muss man sich nicht bei den einzelnen Dozenten anmelden. In der ersten Sitzung anwesend zu sein reicht aus. Wer dies allerdings nicht kann oder wenn andere Fragen entstehen, scheut euch nicht den Dozenten eine zu schreiben. Die -Adressen sind zugänglich über ein Personenverzeichnis unter dem Link chi? auf der Unihomepage. 9

11 Studiensystem Studiert wird in ganz Italien nach dem hier so genannten neuen System, das meiner Meinung nach den Bologna-Beschluss erfüllt und weitgehend dem Bachelor/Master System entspricht. Das bedeutet man erwirbt erst die laurea trienale, wie der Name schon verrät nach drei Jahren, und kann anschließend nochmals zwei Jahre studieren und diese mit der laurea specialistica abschließen. Für uns spielt das allerdings gar keine Rolle. Da es in Italien keine Unterscheidung der Unterrichtsart gibt wie wir sie kennen (Vorlesung, Übung, Seminar, ), kann es durchaus vorkommen, dass ein Erstsemester neben einem Student im fünften Jahr in der Veranstaltung sitzt. Wir können also auch jede Veranstaltung besuchen, die uns interessiert. Wie schon erwähnt gibt es nur eine Unterrichtsform, die je nach Dozent und Größe der Gruppe wohl eine Schnittmenge aus den uns bekannten Formen darstellt. Allerdings wird der Unterricht in Italien hauptsächlich frontal gehalten, wobei sich parallele Lektüre empfiehlt. Aber keine Angst, so etwas wie Präsentationen oder Referate ist den italienischen Studenten total fremd. Auch Hausarbeiten werden in Italien ausgenommen der Abschlussarbeit nicht geschrieben. Es wird aber anders als bei uns in Modulen a 30 Stunden studiert, die zusammen mit einer Abschlussprüfung 6 credits ergeben (CFU, so kürzen die Italiener ihre crediti ab, entsprechen unseren ETCS). Jeder Kurs ist also nach 30 Stunden beendet. Sollten Sitzungen ausfallen, verlängert sich die Kursdauer. Da ein Kurs 3 mal 2 Stunden pro Woche umfasst, ist ein Modul bereits nach etwa 5 Wochen beendet. Je nach Dozenten werden die Prüfungen entweder direkt im Anschluss an das Modul abgehalten oder in den oben benannten Prüfungsphasen. In der Regel sind die Prüfungen mündlich, doch es gibt nicht wenige Dozenten, die gerade nach den einführenden Modulen auch schriftliche Prüfungen verlangen (lasst euch auf jeden Fall vorher eine Musterklausur zeigen oder fragt welche Art von Fragen gestellt werden können, dies kann sich nämlich unter Umständen von unseren Vorstellungen einer Klausur stark unterscheiden). Man sollte mit der Studienberatung oder dem Erasmuskoordinator in Mainz genau abklären welche Prüfungsvoraussetzungen dort verlangt werden, um sich den Schein anerkennen lassen zu können. Denn ärgerlicherweise erhält man für keine Unterrichtsform (Übung, Proseminar, Hauptseminar oder Vorlesung) in Mainz 6 Punkte! Dieses Studiensystem hat zur Folge, dass man innerhalb einer Vorlesungszeit jeweils zwei Module besuchen und sich darüber prüfen lassen kann. Dies ist vor allem dann interessant, wenn jemand mit dem Gedanken spielt später anzureisen oder bereits früher wieder abzureisen, noch ein Praktikum zu machen oder ähnliches. Denn normalerweise ist es kein Problem eine Modulphase nicht am Unterricht teilzunehmen. Im Zweifel würde ich auch das nochmals mit dem Dozenten abklären. Bibliothek Mit den Bibliotheken in Mainz scheinen wir wohl ziemlich verwöhnt zu sein. So wie ich das sehe gibt es in Florenz für Historiker keine vernünftige Präsenzbibliothek, in der man gegebenenfalls auch mal einen ruhigen Arbeitsplatz finden könnte. In Via San Gallo 10, in dem Gebäude, in dem sämtliche historische Veranstaltungen stattfinden und auch nahezu alle historische Dozenten anzutreffen sind, ist lediglich eine Nordamerika-Bibliothek anzutreffen. Die für Lettere e Filosofia entscheidende Bibliothek befindet sich in Piazza Bruneleschi. Hierbei handelt es sich aber nur um eine Ausleihbibliothek. Was so viel heißt wie, hier ist im Grunde nur eine Theke vorhanden, an der man seine Bestellung per Zettel aufgeben und dann abholen kann. Des weiteren sind hier ein paar wenige PCs an denen man nach Büchern im OPAC recherchieren kann, aber keine ruhigen Ar- 10

12 beitsplätze vorhanden und erst recht kein Internetzugang. Hinzukommt, dass man auch nur 2 Bücher ausleihen darf. Mehr ist nicht gestattet! Eine wirklich große und komfortable Bibliothek ist in der Fakultät der BWLer, VWLer, Politologen und Soziologen anzutreffen. Sie ist quasi brandneu, wie der gesamte Campus in Novoli (Via Guidoni/Via Novoli). Sofern man nicht zu den Stoßzeiten im Semester kommt oder in den Prüfungsphasen, ist hier immer ein Arbeitsplatz zu finden. Hier liegt im ersten Stock auch ein großes Repertoire an Tageszeitungen und Wochenzeitungen aus, auch Deutsche. Für Historiker ist auch eine kleine Abteilung eingerichtet, doch natürlich ist das lange nicht genügend. Internet ist hier nur mit Passwort zugänglich, dass die Erasmusstudenten nicht bekommen. Einen Laptop kann man über Netzwerkkabel an einigen Arbeitsplätzen anschließen. Doch auch um auf diesem Weg ins Netz zu kommen, ist seit Mitte des Semesters ein Passwort nötig. Extra nach Novoli zu fahren, für alle diejenigen die in der Stadt wohnen, scheint mir wenig sinnvoll, allerdings ist die Fakultät in Novoli nicht besonders weit entfernt von Viale Morgani, wo der Sprachkurs stattfindet. Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, scheint mir ein Abstecher in die Bibliothek dann durchaus sinnvoll. Um sich etwas ausleihen zu können oder um in die ein oder andere Bibliothek überhaupt Zugang zu haben (so zum Beispiel in Novoli) braucht man eine Tessera (Bibliotheksausweis). Diese bekommt man an jedem Schalter einer jeden Bibliothek bei Vorlage der Erasmus- und Einschreibeformulare. Tipps zum Geschichtsstudium Je nachdem welche Prioritäten man in seinem Auslandssemester setzt, würde ich vorschlagen ein Angebot wahrzunehmen, dass man in Deutschland/Mainz nicht geboten bekommt. Und gerade davon gibt es in Florenz einiges, nicht nur auf Geschichte bezogen. Grundsätzlich ist es natürlich möglich alle Veranstaltungen zu besuchen und sich zumindest in denen von Lettere e Filosofia auch prüfen zu lassen. Ich persönlich, dies ist aber tatsächlich eine persönliche Entscheidung und hängt von jedem selbst ab, habe mich dazu entschlossen toskanische Geschichte zu belegen. In toskanischer Geschichte werden in allen Zeitepochen Veranstaltungen angeboten (zumindest im WS), sodass man vom Mittelalter bis in die heutige Zeit alles abdecken kann. Besonders zu empfehlen, auch für alle Studierenden anderer Fachrichtungen, die an der toskanischen Geschichte interessiert sind, ist die Vorlesung von Prof. Giovanni Cipriani in storia moderna. Er ist nicht nur ein außergewöhnlicher Dozent, man kann ihm auch gut folgen und er hält einige seiner Sitzungen auch an den entsprechenden Orten, von denen er eben gerade doziert, in der ganzen Stadt. So bekommt man wirklich interessante Führungen an den verschiedensten Orten in Florenz. Informationen, die man sonst nie bekommen hätte und auch Zugang an Orte, die sonst kaum zugänglich sind. Es ist also wirklich ein empfehlenswerter Kurs. Er ist allerdings recht voll und die Prüfungen sind über Literatur, die im Unterricht nicht besprochen wird, was aber auf der anderen Seite in Italien wohl keine Seltenheit zu sein scheint. Allerdings ist Prof. Cipriani durchaus erasmusfreundlich und ein sehr umgänglicher Mensch. Ein weiterer Kurs den ich empfehlen könnte, ist der Mittelalterkurs von Professoressa Muzzi. Auch wenn sie hin und wieder seltsame Schlussfolgerungen zieht, gestaltet sie ihren Unterricht interessant (im zweiten Modul mit Quellen) und nimmt sehr viel Rücksicht auf die Studenten. Wer keine toskanische Geschichte machen möchte und sich für die Geschichte Nordamerikas interessiert, dem sei der Kurs von Prof. Romero empfohlen. Auch ihm ist daran gelegen, dass seine Studenten ihm folgen können und er drückt für Erasmusstudenten gerade bei der Sprache wohl auch mal ein Auge zu. Man kann also 11

13 natürlich gerade wegen der thematischen Ausrichtung einen Teil der Prüfungen in Englisch abhalten, wenn man das vorher abspricht. Im Allgemeinen rate ich gerade in den ersten Wochen eines Moduls viele Veranstaltungen zu besuchen. Gerade weil man im Grunde durch das Vorlesungsverzeichnis kaum einen inhaltlichen Einblick in das Gelesene bekommt und weil es meiner Erfahrung nach in Italien noch viel stärker vom Dozenten und gerade der Art und Weise wie er spricht abhängt, ob man dem Unterricht folgen kann und man damit auch dementsprechend Gefallen an der Veranstaltung findet. Alltägliches vor Ort Bücher Wie oben bereits angedeutet, gestaltet sich das Arbeiten mit und in der Bibliothek nicht gerade besonders einfach. Was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass die Mehrzahl der italienischen Studenten die Bücher, die sie benötigen, sich kaufen. Im Großen und Ganzen ist auch das Studiensystem so ausgelegt. In der Regel werden zu Beginn einer Veranstaltung zwei bis fünf Literaturangaben gemacht, die man für die Prüfung gelesen haben sollte und die sich die Studenten dann auch tatsächlich kaufen. In der Via San Gallo gibt es zwei Buchhandlungen, die auf den Unibetrieb quasi perfekt abgestimmt sind. Hier sind die Bücher, die für die Kurse benötigt werden, fast immer vorrätig. Eine befindet sich direkt neben dem Unigebäude Nr. 10. Eine weitere auf der gegenüberliegenden Seite. Beide bieten eine Tessera an, die 1 Euro bzw. 2,50 Euro kostet, mit der man dann aber auf alles gekaufte Prozente bekommt. Man sollte auch in anderen Buchhandlungen in der Stadt beim Buchkauf stets nach Sconto für Studenten nachfragen. Viele bieten dies an. Zum Stöbern in Klassikern oder Freizeitliteratur, aber auch für wissenschaftliche Literatur, sind die großen Buchhandlungen in der Stadt (Fratinelli in der Via Cavour und Edison am Piazza della Republica) zu empfehlen. Eine sehr nette Buchhandlung und weniger massentouristisch, aber auch weniger international, befindet sich in der Via San Gallo etwas weiter stadtauswärts auf der linken Seite. Kopien Ein ganzes Buch zu kopieren ist in Italien absolut illegal und man hält sich auch daran. Also lasst euch auf gar keinen Fall in einem Kopierladen dabei erwischen wie ihr ein Buch komplett kopiert. Dies führt auch dazu, dass es in den wenigsten Unigebäuden Kopierer gibt. Man kopiert meist in Kopierläden und auch dort lässt man bei größerem Seitenumfang meist kopieren. Ich habe also auch schon Italiener kennen gelernt, die in ihrem Leben noch nie wirklich einen Kopierer bedient haben. Je nach Kurs wird einige Literatur von dem Dozenten in einem bestimmten Kopierladen hinterlegt und man kann das Kopierte dann dort (oft auch schon gebunden) kaufen. Wer nur mal eben etwas kopieren möchte, wie zum Beispiel die unterschriebenen Erasmusformulare, kann dies natürlich in jedem Kopiershop tun. Die meisten Kopierläden sind in der Nähe von Unigebäuden zu finden, wie in der Via San Gallo, Via Guelfa, Via Alfani, Internet Alle die von ihrer Wohnung aus einen einigermaßen bezahlbaren Internetzugang haben sollten sich glücklich schätzen, denn mit dem Internet scheint es sich in Florenz immer schwieriger zu gestalten. Außerdem scheinen wir Mainzer in dieser Hinsicht auch besonders verwöhnt zu sein. Der Internetzugang gehört nämlich zu diesen Din- 12

14 gen, die nirgends so richtig niedergeschrieben sind und mit denen sich auch keiner so richtig auskennt. Wie bereits oben beschrieben ist es für die Teilnehmer des Sprachkurses möglich die Apple PCs in der Mediathek in der Via Alfani zu nutzen. Dies ist kostenlos allerdings nur für 3 Monate. Ansonsten ist in der Via Alfani (noch etwas weiter Richtung stadtauswärts auf der rechten Seite) ein Computerraum für Studenten, der auch abends bis 23 Uhr geöffnet ist. W-Lan ist in ein paar wenigen Gebäuden auch vorhanden (dazu gibt es einen Lageplan, den man auf der Unihomepage nach langem suchen finden kann), es wird allerdings auch von den italienischen Studenten kaum genutzt und erfordert ein gesondertes Einloggen, was mir für Erasmusstudenten nicht möglich scheint. Vor allem deshalb, weil im November 2005 ein Terrorismus-Gesetz erlassen wurde, was zur Folge hatte, dass fast jeder Computer, den man benutzen möchte, passwortgeschützt sein muss. Dieses Passwort erhält man, ähnlich wie in MZ, bei der Einschreibung, aber nur, wenn man als regulärer Student eingeschrieben ist, was wir als Erasmusstudenten nicht sind. Es bekommt also gar kein Erasmusstudent, auch nicht diejenigen, die für ein Jahr bleiben wollen, ein Passwort. Dies hat zur Folge, dass man nahezu keinen PC auf dem Unigelände nutzen kann und damit auch keinen Netzzugang hat. Selbst zum Bibliographieren ist hin und wieder ein Passwort nötig. Vielleicht ändert sich diese Situation aber auch wieder, hier würde ich einfach jeden, der in irgendeiner Form mit der Einschreibung zu tun hat und auch Studenten, die ihr an PCs oder mit ihrem Laptop im Innenhof sitzend seht ansprechen und fragen was ihr machen müsst um diesbezüglich bessere Bedingungen vorzufinden. Alternativ existieren natürlich in der Stadt jede Menge Internetcafes, die allerdings auch bezahlt werden müssen und nicht gerade besonders billig sind. Zu Empfehlen ist nach meiner Ansicht der internettrain. Hier erhält man nämlich eine Karte, die man mit entsprechenden Internetminuten aufladen kann (es gibt einen Studentenrabatt) und dann in ganz Florenz, sogar in ganz Italien, nutzen kann. Es gibt eine Filiale in der Via Guelfa, eine am Mercato Nuovo, eine bei Santa Croce und auch am Bahnhof. Eine Stunde Internet kostet auf diese Weise stets so um die 3 Euro. Wer einen W-Lan fähigen Laptop hat, kann auch in einem der wenigen Cafes/Bistros mit W-Lan surfen. Hier bestellt man meist etwas zu trinken und bleibt so lange sitzen wie man möchte und kann mit einer ziemlich guten Verbindung mit dem eigenen Laptop surfen. Ob ein Cafe W-Lan hat, ist meist nur ganz klein in irgendeinem Fenster angeschrieben also Augen auf. Eines gibt es auf der anderen Arnoseite gleich an einem Stadttor der noch vorhandenen alten Stadtmauer, wo ich selbst allerdings noch nie war. Ein anderes ist gleich neben dem Piazza Santa Croce (wenn man Richtung der nächstgelegenen Arnobrücke geht) und heißt Moyo. Hier wird das W- Lan allerdings um Uhr ausgeschaltet. Telefon Oft haben Studenten-WGs keinen Telefonanschluss. Wer also nach Hause telefonieren möchte, muss wohl oder übel in einen der Telefonläden, die meist voll von Ausländern aus allen Herren Ländern sind. Wirklich gemütlich ist es hier nicht, aber es ist machbar. Die Preise, um nach Deutschland zu telefonieren sind unterschiedlich. Das billigste scheinen mir 10 Cent die Minute zu sein. Man sollte einfach in dem jeweiligen Laden nachfragen. Was man bezahlt erscheint dann meist auf einem Display neben Telefon, sodass man keine bösen Überraschungen erlebt. Ansonsten gibt es da noch verschiedene Telefonkarten, die man an jedem Tabacchi und auch in vielen Telefonshops kaufen kann. Diese Karten kann man von allen öffentlichen Telefonen und auch Privatanschlüssen benutzen. Man wählt zunächst eine 13

15 Nummer für Florenz vor und dann eine auf der Karte frei zu rubbelnde und dann wird die Gebühr direkt von der Karte abgebucht. Diese Karte empfiehlt es sich gegebenenfalls auch von dem eigenen Anschluss zu Hause zu benutzen, da die Gespräche ins Ausland damit wirklich sehr billig sind. Eine italienische SIM-Karte sollte man sich auf jeden Fall anschaffen. Die große Mehrzahl der Italiener besitzt ein Prepaid-Handy (Ricarica), Verträge existieren quasi nicht. Die Karten kosten meist 5 Euro Anschlussgebühr und müssen dann immer wieder aufgeladen werden, wenn man kein Guthaben mehr hat. Die Aufladekarten sind in allen Tabacchis zu kaufen. Allerdings kostet das Aufladen etwas. Wer sich zum Beispiel eine 10 Euro Aufladekarte kauft, bekommt nur 8 Euro gutgeschrieben. Welchen Anbieter man nehmen soll, ist schwierig zu sagen, zumal sich die meisten kaum unterscheiden. Viele die ich kenne haben gute Erfahrungen mit WIND oder Vodafone gemacht. Wer dann ein italienisches Handy hat, aber keinen Festnetzanschluss, sich aber trotzdem von Deutschland aus anrufen lassen möchte, der sollte unter die billigsten Tarife heraussuchen. Je nach Anbieter kann man so von einem deutschen Festnetzanschluss auf ein italienisches Handy ab 15 Cent die Minute telefonieren, was zumindest einigermaßen bezahlbar ist. Wetter, Kleidung Wer im Wintersemester nach Florenz kommt muss sich auf alles gefasst machen. Wenn man im September ankommt, muss man auf jeden Fall kurze Hosen, T-Shirts und offene Schuhe und Badesachen dabei haben und im Winter dann sollte man die wärmste Kleidung, die man in einem deutschen Schrank hat, dabei haben. Da die Häuser und die Heizungen nicht auf die kalte Jahreszeit eingestellt sind, muss man sich auf einen wirklich kalten Winter gefasst machen. Zumindest habe ich in meinem ganzen Leben noch nie so viel gefroren wie in diesem Jahr. Dies liegt vor allem daran, dass es hier gerade im Dezember sehr feucht ist. Es regnet hier manchmal tagelang in Strömen. Man sollte also in jedem Fall, wenn man im Oktober die offenen Schuhe in den Schrank stellt, hohe und wasserfeste Schuhe auspacken, denn vor allem das alte Straßenpflaster ist den Wassermassen, die von oben kommen, nicht gewachsen und man rettet sich hier eher von Bach zu Bach als von Straßenseite zu Straßenseite. Es ist also lange ziemlich warm, aber wenn es dann beginnt zu regnen, dann richtig. Sodass die Italiener manchmal nicht mehr auf die Straße gehen und der Verkehr kollabiert, weil alle mit dem Auto in die Stadt wollen. Wenn dann der Dezember kommt, setzt eine kriechende, nasse Kälte ein, die an sich schon unangenehm ist, aber hinzukommt noch, dass die Gebäude wegen der horrenden Heizkosten und schlechten Isolierung kaum geheizt sind. So auch die Unigebäude. Natürlich sind 14 Grad nicht kalt, wenn man von draußen kommt, gerade gelaufen ist, Nur wenn man dann zwei Stunden in der Vorlesung sitzt, ist es einem wirklich kalt. Man sollte also alle Funktionskleidung, die man besitzt einpacken und das Zwiebelsystem einhalten. Zu empfehlen ist allerdings, zumindest für die, die mit dem Flieger anreisen, zunächst einmal die Sommerkleidung einzupacken und erst dann, wenn man weiß, wo man wohnt und wie man das Wetter empfindet, sich den Rest nachschicken oder - bringen zu lassen. Museen, Ausflüge, Florenz ist natürlich ein Mekka für Kunstgeschichtsstudenten, Historiker und Museumsliebhaber. Es empfiehlt sich einen guten Reiseführer bereits aus Deutschland mitzunehmen, weil man sonst in der Masse erstickt. Im Herbst empfehle ich die et- 14

16 was weniger touristisch orientierten Museen zu besuchen und Ausflüge in die Toskana zu machen, weil einfach der Andrang und damit die Wartezeiten noch zu groß sind. Natürlich gibt es das ganze Jahr über in Florenz Touristen, aber im Winter doch sehr viel weniger als im restlichen Jahr. Bei den Touristeninformationen (die in der Via Cavour 1 scheint mit die bestinformierte zu sein) bekommt man alle möglichen Infos zu Veranstaltungen, etc. und auch eine Übersicht der Öffnungszeiten aller fiorentinischen Museen, was gerade im Winterhalbjahr wegen der Einschränkungen sinnvoll ist. Wer einen totalen Stadtkoller kriegen sollte, sollte sich in den Bus Nr. 7 Richtung Fiesole setzten und von dort aus den wundervollen Blick über die Stadt genießen oder einen Spaziergang zu San Miniato und dem Piazza Michelangelo machen. Es sind beides keine weit entfernten Ziele, die sich auf jeden Fall mal zum Luftholen eigenen. Ansonsten erkundet die Toscana so oft ihr könnt. Wenn, wie bei den meisten, kein Auto greifbar ist, kann man den Zug oder die Busse (SITA) nehmen. Die Preise sind absolut vertretbar und auch das Routennetz sehr dicht. Einkaufen Generell scheinen mir Lebensmittel in Italien teurer zu sein, als in Deutschland. Wer dann natürlich noch im Zentrum der teuersten Stadt Italiens wohnt, bezahlt noch etwas mehr. Allerdings ist auch die Qualität besser. Im Stadtzentrum gibt es verschiedene CONAD und CENTRO Filialen, die alles anbieten, was man für den täglichen Bedarf braucht. Ein klein bisschen außerhalb, aber noch zu Fuß und in jedem Fall mit dem Bus erreichbar gibt es etwas größere Supermärkte, meist COOPs (zum Beispiel in der Nähe Piazza Leopoldo) oder ESSELUNGAs (zum Beispiel in der Via Masaccio). Wer ganz viel Glück hat und in der Nähe einer der Penny oder Lidl Filialen wohnt (die Adressen kann man übers Internet herausfinden), kann nicht nur billiger, sondern auch deutsche Sachen einkaufen. Für frisches Gemüse, Obst, Fleisch und Käse gibt es meiner Ansicht nach zwei große Märkte in der Stadt. Der eine befindet sich direkt bei San Lorenzo, der Mercato Centrale. Dieser sollte auch in jedem Reiseführer zu finden sein, weil er schon fast eine touristische Attraktion ist. Dafür gibt es hier aber auch teilweise eine auf Touristen zugeschnittene Ware. Ein weiterer Markt, auf dem fast nur Einheimische zu finden sind oder zumindest hier wohnhafte Ausländer, ist auf dem Piazza Ghiberti (Richtung Piazza Beccaria) zu finden. Er heißt Mercato San Ambrogio, hier kann man zu günstigen Preisen frische Sachen einkaufen und unter anderem sind hier auch ein paar wenige Stände für Kleidung und Haushaltswaren. Der größte Markt in Florenz, auf dem es allerdings einen nur viel kleineren Anteil an frischem Obst, Gemüse und Fleisch gibt, aber dafür fast alle anderen Dinge, die das Herz begehrt, findet jeden Dienstagvormittag entlang des Arnoufers in der Cascine (dem einzigen Park in Florenz) statt. Etwas essen, was trinken gehen, Anders als man vielleicht erwarten könnte, ist es durchaus bezahlbar im Zentrum essen zu gehen. Sofern man nicht gerade auf einer exklusiven Terrasse eines der großen Hotels sitzen will oder direkt am Dom essen möchte. Die meisten Speisekarten sind bereits von der Straße aus einsehbar und auch für das Gedeck bezahlt man in der Regel nicht mehr als 1-2 Euro pro Person. Allerdings gibt es keine klassischen Studentenkneipen, wie wir sie aus Mainz kennen, wo man sich an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Zeiten den Bauch für wenig Geld voll schlagen kann. Allgemein, auch abends zum Weggehen, fehlt Florenz das studentische Flair, weil es eben in erster Linie keine Studentenstadt ist, in der zudem noch viele Ausländer wohnen. Die 15

17 Mehrzahl der Studenten wohnt noch zu Hause und sie von weiter her kommen dann auch in der Minderheit in der Innenstadt. Außerdem gibt es in Bezug auf die Einwohnerzahl sehr viel weniger Studenten als in Mainz. Generell bekommt man in den Vierteln, in denen mehr Italiener wohnen gutes und billiges Essen und dort findet man auch die besseren Lokale und Kneipen. Dafür bekommt man relativ schnell einen Blick (als ein Beispiel sei an dieser Stelle eine Abholpizzeria in der Via Macci Ecke Via dell Agnolo genannt, die allerdings nur unter der Woche und nur mittags auf hat) Was es überall in der Stadt in fast allen Bistros und größeren cafes gibt, ist der so genannte Aperitivo. Man bekommt für 5 bis 7 Euro ein Getränk und kann essen, was an Häppchen und Antipasti aufgetischt ist. Meist beginnen die cafes damit zwischen 17 und 18 Uhr und das ganze endet zwischen 21 und 22 Uhr. Da kann man sich je nach Angebot zwar auch satt essen, aber man sollte nicht vergessen, dass es sich in erster Linie um Vorspeisen handelt. Aufenthaltsgenehmigung (permesso di soggiorno) Dieses Kapitel habe ich nur deshalb aufgenommen, weil ich mich schon in der Vorbereitung des Auslandssemesters gefragt habe was es damit eigentlich auf sich hat. Da nämlich bei der Auflistung aller nötigen Dinge zur Einschreibung bereits ein mysteriöses Mod.209 erwähnt wurde, worauf mir niemand sagen konnte, was das ü- berhaupt sein soll, war ich einigermaßen verwirrt. Außerdem findet man überall den Hinweis und auch beim Einschreiben wird man nochmals dazu aufgefordert einen permesso di soggiorno zu beantragen. Bei dem Mod.209 handelt sich um das Formular, dass man ausgefüllt zusammen mit Kopien von dem Personalausweis, seiner Bankkarte oder Visakarte, einem gültigen Krankenversicherungsnachweis und zwei Passbildern abgeben muss, wenn man die Aufenthaltsgenehmigung beantragt. Beantragen muss man diese in der Questura in der Via Zara, die nur zwei Stunden vormittags geöffnet hat und wo man schon anhand der Schlage vor der Tür erkennt, dass man richtig ist. Vier Wochen später kann man dann den permesso die soggiorno abholen, was nochmals einen Vormittag in der Questura zur Folge hat. Im Grunde genommen sollte man bereits 8 Tage nach der Anreise eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, allerdings fragt danach niemals jemand. Beim Beantragen ist es unwichtig, falls das Einreisedatum weiter zurückliegt. Auch in keinem einzigen Unibüro muss man nachweisen, dass man bereits eine permesso di soggiorno hat oder beantragt hat. Es handelt sich hierbei meiner Meinung nach um eine bürokratische Formalie, die eben zu den Erfahrungen eines Auslandsaufenthalts dazugehören. Die meisten, die ich kenne haben sie beantragt, sind aber nie danach gefragt worden. Somit sei es an dieser Stelle erwähnt, ob ihr sie beantragt oder nicht bleibe euch also selbst überlassen. So viel zu den wichtigsten Informationen zum Studium in Florenz. Ich hoffe ich habe alle wichtigen Fragen beantwortet ohne totale Verwirrung gestiftet zu haben. Abschließend bleibt mir nur noch zu bemerken, dass ich es nur jedem empfehlen kann in Florenz zu studieren. Es wird vielleicht einiges kosten und auch um die italienische Wissenschaftswelt kennen zu lernen ist es nicht die erste Adresse, doch es ist in jedem Fall ein Erlebnis in Florenz zu leben und es ist eine Stadt, in der die Geschichte einem definitiv an jeder Häuserecke begegnet. 16

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