Selbstbestimmung im Alter

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1 Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter Aktuelle Bürgerbefragungen : Demographische Entwicklung Längere Lebenserwartung steigert Kosten : Leben im Alter selbst gestalten Ziele, Ansprüche, Bedürfnisse : Vorsorgeziele Geld oder praktische Hilfe?

2 : Inhalt Vorwort 3 Zusammenfassung _ Wunsch und Wahrheit im Alter 4 Marktüberblick _ Pflege auf neue Füße stellen 7 Befragungsergebnisse _ Risiken im Alter 12 _ Selbstbestimmt das Alter gestalten 16 _ Aufbruch in der Pflege 22 _ Vorsorge bleibt unzureichend 26 Glossar 30 IMPRESSUM Haftungsausschluss: Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts sowie für zwischenzeitliche Änderungen übernehmen Redaktion und Verlag keine Gewähr. Juni 2010 F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH Postfach , Frankfurt am Main Zentrum für Qualität in der Pflege Reinhardthöfe, Reinhardtstraße 45, Berlin Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. Redaktion: Dr. Guido Birkner Layout und Satz: Nicole Bergmann Lektorat: Vera Pfeiffer Titelphoto: istockphoto Druck und Verarbeitung: Boschen Offsetdruck GmbH, Frankfurt am Main Befragung der Bürger: COBUS Marktforschung GmbH Leopoldstraße 1, Karlsruhe (S , S ) forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbh, Max-Beer-Straße 2/4, Berlin (S ) ISBN:

3 :Vorwort // Die limitierten Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherungen sowie wachsende medizinische und Pflegekosten konfrontieren die jüngere und mittlere Generation bereits heute mit den Fragen, ob sie im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen und einen zufriedenstellenden Lebensstandard genießen können. Schon die jetzigen Senioren stellen andere Ansprüche an ihr Leben, als es frühere Generationen getan haben. Künftige Rentner und Pensionäre werden die eigenen Ansprüche kaum herunterschrauben. Doch um ein finanziell unabhängiges Leben im Alter zu führen, ist es notwendig, Altersvorsorge zu betreiben und das Pflegefallrisiko abzusichern. Denn das Gesicht unserer Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahrzehnten immer schneller verändern. Aufgrund der demographischen Entwicklung die Lebenserwartung der Frauen und Männer steigt permanent an, zugleich werden weniger Kinder geboren wächst der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung deutlich. So erfreulich die steigende Lebenserwartung der Menschen ist, so ist sie doch auch mit höheren Kosten verbunden. Schließlich ist ein Grund für das längere Leben der medizinische Fortschritt. Dessen Finanzierung wird die Sozialversicherten in Zukunft noch stärker belasten. Mit der Langlebigkeit nimmt auch das Risiko chronischer Krankheiten zu und damit die Behandlungs- und Therapiekosten. Mit der Zunahme der Zahl der Chroniker erhöht sich auch der Anteil der Menschen, die pflegebedürftig sind. Die Kosten hierfür werden zuerst über das System der gesetzlichen Sozialversicherung abgerechnet. Doch im Zuge der demographischen Entwicklung verschlechtert sich die Relation zwischen den Einzahlern in dieses System und den Leistungsempfängern, zu denen Rentner und Pensionäre zählen. Die Zweige der Sozialversicherung, die für das höhere Lebensalter besonders relevant sind, können künftig keine Leistungen mehr bieten, die allein einen zufriedenstellenden Lebensstandard erlauben. Das gilt für die gesetzliche Rentenversicherung ebenso wie für die gesetzliche Pflegeversicherung. Der Gesetzgeber fordert die Bürger seit Jahren dazu auf, für die Risiken des Alters Vorsorge zu betreiben. Die Bundesregierung selbst plant, die gesetzliche Pflegeversicherung, die Leistungen ähnlich einer Teilkaskoversicherung erbringt, in der laufenden Legislaturperiode weiterzuentwickeln. Die aktuellen Leistungen und Strukturen der Pflegeversicherung decken die tatsächlichen Kosten für die Betreuung von Pflegefällen nur zum Teil ab. Gegenwärtig leben die meisten Pflegebedürftigen in der eigenen Wohnung und erhalten Hilfe von Verwandten, um den Lebensalltag zu meistern. Mit den sich verändernden Sozialstrukturen werden sich künftig aber immer weniger Pflegebedürftige auf die Unterstützung durch die eigene Familie verlassen können. Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung und fehlender Kinder werden die Senioren der Zukunft verstärkt auf externe Hilfe angewiesen sein. Mit welchen Erwartungen sehen die Bürger aller Altersgruppen dem eigenen Ruhestand entgegen? Wie charakterisieren sie für sich den Begriff Selbstbestimmung im Alter? Welche persönlichen Risiken verbinden sie mit dem Alter, und wie sichern sie sie ab? Wem schreiben sie die Verantwortung für das eigene Wohlergehen im Ruhestand zu? Für welche konkreten Pflege- und Vorsorgeleistungen bzw. Vorsorgeprodukte würden sie bereits heute Geld zurücklegen? Im Januar 2010 sowie im Mai und Juni 2010 haben wir jeweils rund volljährige Bürger ab 18 Jahren zu ihren Standpunkten, Maßnahmen und Plänen in Bezug auf die Selbstbestimmung und die Probleme im Alter befragt. Die Januar- Befragung führte COBUS Marktforschung aus Karlsruhe, die Mai/Juni-Befragung forsa aus Berlin durch. Die interviewten Personen repräsentieren jeweils einen Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland. Die beiden Befragungen wurden in computergestützten Telefoninterviews anhand eines strukturierten Fragebogens nach der Methode des Computer Aided Telephone Interviewing (CATI) durchgeführt. Die Ermittlung der interviewten Bürger erfolgte mittels einer mehrstufigen systematischen Zufallsauswahl. II Zentrum für Qualität in der Pflege F.A.Z.-Institut 3

4 : Zusammenfassung Wunsch und Wahrheit im Alter Finanzielle und Entscheidungsautonomie im Alter sind den meisten Bürgern sehr wichtig. Bei der Vorsorge ziehen sie konkrete Hilfe im Alltag reinen Geldzahlungen vor. Angesichts sich verändernder Sozialstrukturen wollen die Befragten die Risiken des Alters selbst verantworten. Doch nicht jeder Bürger kann sich eine ausreichende Vorsorge gegen die Risiken des Alters leisten. Zugleich werden die Kosten für die Senioren künftig weiter steigen. 1 : Finanzielle Unabhängigkeit und freie Alltagsgestaltung sind die wichtigsten Merkmale für Selbstbestimmung 2 : Haushaltshilfe bei der Vorsorge für den Pflegefall wichtiger als Geldzahlungen im Alter Die Befragten würden bei der Vorsorge für den Die Bürger wollen ihr Leben im Alter in Zukunft selbst lenken können. Sie geben sich nicht mehr mit einer passiven Rolle zufrieden, sondern haben hohe Ansprüche und Wünsche für ihre Zeit im Alter. Selbstbestimmung im Ruhestand ist für die Pflegefall ihr Geld lieber in Assistance-Leistungen wie eine Haushaltshilfe statt in reine Finanzleistungen investieren. Unter den Vorsorgezielen rangiert die Finanzierung einer Haushaltshilfe an erster Stelle. Zudem wollen die meisten Bürger Menschen ein zentrales Anliegen. Finanzielle dafür vorsorgen, dass pflegende Angehörige eine Unabhängigkeit und freie Alltagsgestaltung sind dafür die wichtigsten Elemente. Den Menschen sind zudem die Integration in ein stabiles soziales Netz im Alter sowie die Fähigkeit zur Selbstversorgung wichtig. Neben der Organisation des Alltags bildet die Gestaltung der Wohnsituation einen weiteren zentralen Lebensbereich für die Bürger. Vor allem eine angepasste Infrastruktur kann älteren Menschen den Alltag generell erleichtern. Gerade den älteren Befragten ab 60 Jahren ist das Leben in der eigenen Wohnung besonders wichtig. Dass 32 Prozent der Bürger über das Anleitung und eine medizinische Beratung bei der Pflegetätigkeit erhalten. In der Ergebnisskala folgen dahinter rein finanzielle Leistungen im Fall der Pflegebedürftigkeit und eine bedarfsgerechte Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause als weitere Ziele. Tatsächlich besteht aber gerade hier Anlass, Geld für den Ernstfall zurückzulegen. Vermutlich erwarten viele Menschen nicht, dass sie selbst bzw. ihr Lebenspartner in Zukunft einmal in eine solche Situation geraten, und erachten eine entsprechende Vorsorge somit nicht für notwendig. Jeweils etwa jeder zweite Bürger würde gerne Renten- bzw. Pensionsalter hinaus berufstätig Geld zurücklegen, um künftig die eigene sein wollen, könnte belegen, dass es nicht bei jedem Befragten mit der eigenen Vorsorge für das Alter zum Besten steht. Bei anderen Frauen und Männern ist hingegen einfach die Bereitschaft zu Wohnung altengerecht umbauen bzw. technische Hilfen in der Wohnung installieren zu lassen. Dazu zählen zum Beispiel programmierbare optische oder akustische Orientierungshilfen in einer längeren Berufstätigkeit stärker ausgeprägt, der Wohnung. Die Befragten ziehen in jedem Fall ohne dass eine materielle Notwendigkeit offensichtlich ist. Vor allem Selbständige, aber auch geschiedene Personen weisen jeweils einen besonders hohen Anteil an Befragten auf, die über das Rentenalter hinaus arbeiten wollen. einen bedarfsgerechten Umbau bzw. eine technologische Nachrüstung der eigenen Wohnung einem Umzug in ein erstklassiges Seniorenheim vor. Der Beratungsbedarf zu Regelungen rund um die Pflege und zu den Pflegekosten ist groß. Die Bürger benötigen Kümmerer, die ihnen Wege aufzeigen und Türen öffnen. Die Sandwichgeneration zwischen 30 und 44 Jahren will trotz ihrer finanziellen Mehrfachbelastung für die junge und die alte Generation durch Sozialabgaben am breitesten zur Absicherung des Pflegerisikos vorsorgen. 4

5 Zusammenfassung // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass 3 : Das Pflegerisiko ist erkannt, aber nicht gebannt Die Menschen nehmen das Thema Pflege heute wesentlich bewusster wahr als noch vor fünf Jahren. Über ein Drittel der Bürger erwartet, in Zukunft selbst einmal pflegebedürftig zu werden. Überdurchschnittlich hoch ist hierbei der Anteil der Rentner und Pensionäre. Fast jeder Zweite aus diesem Personenkreis befürchtet, in Zukunft ein Pflegefall zu werden. Zugleich erachten es knapp 40 Prozent aller Bürger für sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich, im Alter einmal schwer bzw. chronisch zu erkranken. Die Befragten wollen die Verantwortung für die eigene Pflegebedürftigkeit selbst übernehmen und nicht auf die nahen Angehörigen abwälzen. Die Hauptzuständigkeit für Pflegefälle sehen die Bürger bei der gesetzlichen Pflegeversicherung. Dabei machen sich die Bürger keine Illusionen über deren Leistungsniveau. Nur 21,7 Prozent von ihnen erwarten, die Pflegeversicherung übernehme alle Kosten bzw. den Großteil der Kosten für Pflegeleistungen. Hingegen schätzt fast jeder Zweite das Leistungsvolumen realistisch ein und gibt an, nur ein geringer Teil der tatsächlichen Kosten werde übernommen. Deshalb würden die meisten Bürger ein Obligatorium für die Absicherung des Pflegefalls begrüßen, ungeachtet der zusätzlichen Kosten, die damit dem Einzelnen auferlegt würden. 4 : Die Hilfsbereitschaft für Pflegefälle innerhalb der Familien geht zurück Die meisten Pflegefälle in Deutschland erfahren bislang die Hilfe von Seiten der Angehörigen. Doch angesichts der demographischen Entwicklung in Deutschland und der sich verändernden Familienstrukturen können sich in Zukunft immer weniger Pflegebedürftige auf die aktive Hilfe von Verwandten verlassen. Heute ist immerhin fast jeder zweite Bürger bereit, für die nächsten Angehörigen im Bedarfsfall eine Basispflege zu leisten. Etwa jeder dritte Befragte möchte sich umfangreich an den Kosten eines ambulanten Pflegedienstes beteiligen bzw. einen pflegebedürftigen Angehörigen in die eigene Wohnung aufnehmen oder mit ihm zusammenziehen. Immerhin fast jeder fünfte Bürger zeigt sich willig, einen nahen Angehörigen rund um die Uhr zu pflegen. Umgekehrt ist jeder zehnte Befragte zu keinerlei Pflege bereit. Aus der Erkenntnis heraus, für den Pflegefall nur teilweise durch die Sozialversicherung abgesichert zu sein, bauen 62,8 Prozent der Befragten Vermögen für den Fall der Pflegebedürftigkeit auf. Andere Maßnahmen wie der Kauf privater Pflegezusatzversicherungen finden noch keine Mehrheit. Gut jeder Zehnte sichert sich aktuell gar nicht gegen das Pflegefallrisiko ab. 5 : Langlebigkeit wird teurer Für sich selbst erwarten die meisten Bürger ein langes Leben. Dieser sehr erfreuliche Zugewinn der Menschen an Lebenszeit im Vergleich zu früheren Generationen will aber finanziert sein, auf privatem wie auf sozialem Weg. Die Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherung werden voraussichtlich weiter sinken, während die Kosten und Abgaben der Bürger im Alter in den kommenden zehn Jahren weiter steigen werden. Die demographische Entwicklung macht es bereits heute notwendig, dass die Berufstätigen später in den Ruhestand gehen. Die Rente mit 67 und der Wegfall des staatlich geförderten Vorruhestands sind wohl lediglich der Anfang eines weiter steigenden Renteneintrittsalters. Mehr Konsumverzicht als heute wird für künftige Rentnergenerationen notwendig sein. Vor allem die junge und die mittlere Generation unter 45 Jahren rechnen für sich persönlich im Alter mit einem schlechteren Lebensstandard, als ihn die heutigen Senioren genießen können. 6 : Absicherung gegen Altersrisiken ist die Aufgabe jedes Einzelnen Jeder Einzelne sollte nach Ansicht der Befragten seine persönlichen Altersrisiken zuerst selbst absichern. Insbesondere die Bürger mit hohen Einkommen sehen sich in der Pflicht. Auch die meisten Geringverdiener wollen selbst Risikoabsicherung betreiben, wobei voraussichtlich nicht jeder von ihnen in der Lage sein wird, dies selbst zu finanzieren. Doch das Gros der Befragten will die eigene Verantwortung nicht den Verwandten aufbürden. Dabei ist ihnen bewusst, dass die gesetzliche Rente künftig keinen angemessenen Lebensstandard im Ruhestand mehr sichern wird, so dass die Bürger zusätzliche Vorsorge betreiben müssen. Eine Reform der gesetzlichen Rentenver- 5

6 Kundenkompass // Selbstbestimmung im Alter // Zusammenfassung sicherung wird zwar allgemein als notwendig angesehen, doch auch nach einer Reform würden die Leistungen dieses Zweigs der gesetzlichen Sozialversicherung für den Großteil der Senioren kaum einen zufriedenstellenden Lebensstandard im Alter gewährleisten. Somit bleibt den Bürgern nur der Ausweg übrig, den persönlichen Bedarf an kapitalgedeckter Zusatzvorsorge selbst zu decken. 7 : Nur knapp jeder zweite Bürger kann ausreichend für das Alter vorsorgen Die große Mehrheit der Bürger sorgt bereits für den Lebensabend vor. Hingegen ist unklar, ob das Volumen der Vorsorge für die langfristige Finanzierung eines zufriedenstellenden Lebensunterhalts ausreichen wird. Nur 43,5 Prozent aller Bürger glauben, in ausreichendem Maße für das Alter zusätzlich vorsorgen zu können. Die größte Zuversicht demonstrieren hierbei die Befragten unter 45 Jahren. Nur die mittlere und die obere Einkommensklasse besitzen eine realistische Perspektive auf einen zufriedenstellenden Lebensstandard im Alter. Vor allem die obere Einkommensklasse mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab Euro sorgt mehrheitlich für die Risiken im Alter vor. Immerhin rund vier von zehn Befragten fühlen sich auf den Fall der eigenen Pflegebedürftigkeit oder der des Lebenspartners gut vorbereitet. Dieser Wert überrascht angesichts der geringen Marktdurchdringung bei den privaten Pflegezusatzversicherungen in Deutschland. Die Kluft innerhalb der Befragten, die sich vor allem anhand des Haushaltsnettoeinkommens beobachten lässt, wird bei der Frage nach der Finanzierbarkeit eines zufriedenstellenden Lebensstandards im Alter offensichtlich. Fast ein Drittel aller Befragten weiß nicht, ob die eigene Vorsorge jetzt und in Zukunft ausreichen wird, um ein finanziell gesichertes Leben im Ruhestand führen zu können. Dabei geht es nicht um eine Rundumsicherung gegen Altersrisiken. Das Drittel der Befragten, dem prekäre Lebensverhältnisse im Alter drohen, weiß gegenwärtig noch nicht, ob es überhaupt nur über ein einziges Produkt Altersvorsorge betreiben kann, um dem künftigen Bedarf zumindest im Ansatz gerecht zu werden. 14,9 Prozent aller Befragten kümmern sich bislang noch nicht um das Thema Vorsorge für das Alter. Gut jeder dritte Befragte mit geringem Einkommen von unter Euro erwartet, im Alter auf die finanzielle Hilfe der Gesellschaft angewiesen zu sein. Fast ebenso viele Geringverdiener rechnen damit, im Alter zu verarmen. In einer ähnlich kritischen finanziellen Lage sieht sich ein gutes Drittel der heutigen Senioren ab 60 Jahren mit Blick auf die Zukunft. II Profil der beiden Befragungen von ca Bürgern In dieser Studie haben wir die Ergebnisse zweier Befragungen analysiert und dargestellt. Interviewt wurden jeweils rund deutschsprachige Bürger ab 18 Jahren. Die Befragung vom Januar 2010 führte COBUS Marktforschung aus Karlsruhe durch (1.002 Befragte). Ihre Ergebnisse sind in den Kapiteln auf den Seiten sowie abgebildet und erläutert. Im Mai und Juni 2010 haben wir zusätzlich eine Befragung von volljährigen Bürgern ab 18 Jahren von dem Marktforschungsinstitut forsa aus Berlin durchführen lassen. Diese Ergebnisse sind auf den Seiten analysiert und dargestellt. Beide Befragungen sind repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland. 6

7 : Marktüberblick Pflege auf neue Füße stellen Die demographische Entwicklung wird das Leben der Älteren in Zukunft sehr verändern. Dank des medizinischen Fortschritts werden die Senioren immer länger leben. Damit nehmen auch die chronischen Erkrankungen zu und erhöhen die Kosten im Gesundheitswesen. Veränderte Sozialstrukturen und belastete Sozialsysteme geben die Verantwortung für die Pflege und deren Kosten den Betroffenen ein Stückweit zurück. Das kollidiert mit den veränderten Ansprüchen der Alten an ihren Lebensgestaltung. // Die demographische Entwicklung wird das künftige Gesicht unserer Gesellschaft maßgeblich verändern. In den kommenden Jahrzehnten wird es zunehmend altern. Heute leben in Deutschland etwa 82 Millionen Menschen. Im Jahr 2060 werden es laut der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes wohl nur noch 65 bis 70 Millionen sein. Heute sind 20 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter. Bereits in den beiden kommenden Jahrzehnten wird der Anteil älterer Menschen deutlich steigen. Im Jahr 2060 wird dann jeder dritte Bundesbürger mindestens 65 Lebensjahre gelebt haben, jeder Siebte wird sogar 80 Jahre oder älter sein. Gleichzeitig schrumpft die Bevölkerung, weil die Zahl der Geburten bis 2060 stetig sinken und die Zahl der Sterbefälle bis Anfang der 2050er Jahre ansteigen wird. Das jährliche Geburtendefizit, also der Überschuss der Sterbefälle über die Geburten, wird sich bis zum Jahr 2060 mehr als verdreifachen. An dieser Entwicklung hat die aktuelle Altersstruktur der Bevölkerung einen erheblichen Anteil. Der Bevölkerungsrückgang ist weder durch Zuwanderungsüberschüsse aus dem Ausland noch durch eine etwas höhere Kinderzahl je Frau aufzuhalten. Im Zeitraum von 2020 bis 2060 wird die Zahl der 65-Jährigen und Älteren sehr stark ansteigen, weil dann die geburtenstarken Jahrgänge in dieses Alter kommen. Damit wird auch der Altenquotient die Anzahl der Menschen im Rentenalter je 100 Personen im Erwerbsalter erheblich zunehmen. Heute kommen 34 Senioren im Alter von 65 Jahren und mehr auf 100 Personen zwischen 20 und 64 Jahren werden es laut der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung bereits über 50 sein, 2060 je nach Vorausberechnungsvariante 63 oder 67. Für die Altersgrenze von 67 Jahren wird der Altenquotient 2030 je nach Variante 43 oder 44 betragen, 2060 gar 56 oder 59. Heute liegt er bei 29. : Auch die Gesundheit und die Pflege erfordern Vorsorge So erfreulich die steigende Lebenserwartung der Menschen ist, so ist sie doch auch mit steigenden Kosten verbunden. Denn ein Grund für das längere Leben ist der medizinische Fortschritt. Dessen Finanzierung wird die Krankenversicherten in Zukunft noch mehr belasten als bislang. Denn eine Begleiterscheinung des medizinischen Fortschritts ist, dass mit der Langlebigkeit auch das : Steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenzahlen Die Bevölkerung der Bundesrepublik wird in den nächsten Jahrzehnten altern und schrumpfen. Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren (in Jahren bzw. in %) Zuwachs gegenüber 2006/ / Basis starker 2060 Basis starker annahme Anstieg annahme Anstieg Männer 17,1 22,3 24,7 +5,2 +7,6 Frauen 20,4 25,5 27,4 +5,1 +7,0 Quelle: Statistisches Bundesamt, 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, mittlere Variante 1 V 1. 7

8 Kundenkompass // Selbstbestimmung im Alter // Marktüberblick : Mit dem Alter steigt die Zahl der chronischen Erkrankungen deutlich an Rund zwei Drittel der über 65-Jährigen weisen mindestens zwei chronische Erkrankungen auf. Altenquotient 60+ (Anzahl der Bürger ab 60 Jahren, die auf bis unter 60-Jährige kommen) 46,1 58,8 79,2 83,8 90,7 92, Quelle: Statistisches Bundesamt, 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, mittlere Variante 1 V 1. Risiko chronischer Krankheiten zunimmt und damit wiederum die Behandlungs- und Therapiekosten. Der Anteil der Gesundheitskosten, die durch chronische Krankheiten verursacht werden, liegt bei rund 75 Prozent. Insgesamt beträgt der Anteil der chronisch Kranken an der Bevölkerung 40 Prozent. Bereits heute weisen circa zwei Drittel der über 65-Jährigen in Deutschland mindestens zwei chronische Erkrankungen auf so der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen in seinem Sondergutachten Die Zahl älterer und alter Patienten mit Mehrfacherkrankungen steigt demnach in allen Versorgungsbereichen. Multimorbidität geht im höheren Lebensalter häufig mit Inkontinenz, kognitiven Defiziten, Immobilität, Sturzgefährdung und Schmerzen einher. Funktionseinschränkung bedeutet immer, stärker auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Hier gilt es, die vorhandenen Ressourcen im persönlichen Bereich und im lokalen Umfeld zu fördern. Ab dem 80. Lebensjahr steigt die statistische Wahrscheinlichkeit, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, rapide auf 28,6 Prozent an. Je älter die Bevölkerung ist, desto höher ist die Zahl der Pflegebedürftigen. Rund 2,25 Millionen Menschen nehmen aktuell Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch. Dabei erhält der überwiegende Teil rund 1,53 Millionen Personen ambulante Leistungen. Rund 0,72 Millionen Menschen werden stationär gepflegt. Seit dem 1. Januar 1995 besteht die Pflegeversicherung als fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung. Sie erbringt Leistungen ähnlich einer Teilkaskoversicherung. Da prinzipiell jeder einmal auf diese Hilfe angewiesen sein kann, wurde schon bei der Einführung der Pflegeversicherung eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten festgelegt. Jeder, der gesetzlich krankenversichert ist, ist automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert, und jeder privat Krankenversicherte muss eine private Pflegeversicherung abschließen. Die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung werden im Rahmen des Umlagesystems durch Beiträge finanziert, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte entrichten. Allerdings übernimmt die soziale Pflegeversicherung nicht alle Kosten der Pflege. Ihre bisherigen Leistungen und Strukturen decken den tatsächlichen Finanzierungsbedarf für die Betreuung von Pflegefällen nur teilweise ab. Wann ein Pflegebedürftiger wie viele Leistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung bekommt, hängt von Grad und Dauer der Hilfsbedürftigkeit ab. Bislang gliedern sich die Leistungen grob in drei Pflegestufen. Laut Prognosen mehrerer Forschungsinstitute führt die demographische Entwicklung dazu, dass die Zahl der Pflegebedürftigen 2030 die 3-Millionen-Grenze übersteigt und sich 2050 auf etwa 4,7 Millionen beläuft. Allein bis 2020 ist ein Anstieg von einem Drittel zu erwarten. Die bei gleichzeitig rückläufiger Geburtenrate steigende Lebenserwartung erhöht die Pflegewahrscheinlichkeit in der Bevölkerung. Laut den Angaben von Deutsche Bank Research verdoppelt sich in Deutschland die Wahrscheinlichkeit, nach dem 65. Lebensjahr pflegebedürftig zu werden, rund alle fünf Jahre. In diesem Zusammenhang wird das Thema Demenz eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Die Anzahl der Personen, die an Demenz erkrankt sind, beträgt derzeit 1,2 Millionen. Die Pflege der betroffenen Personen findet im Rahmen der Pflegeversicherung noch keine ausreichende Berücksichtigung. Laut einer Studie des Fritz- Beske-Instituts für Gesundheits-System-Forschung wird sich die Zahl der Demenzkranken bis zur Jahrhundertmitte ungefähr verdoppeln. : Zahl der Pflegebedürftigen steigt, Zahl der pflegenden Angehörigen sinkt Bislang ist die Pflege in der eigenen Wohnung durch den Lebenspartner oder andere nahe Angehörige in Deutschland noch üblich. Über zwei 8

9 Marktüberblick // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass Drittel der Pflegebedürftigen lebten laut der Pflegestatistik zum Jahresende 2003 im eigenen Haushalt und wurden dort versorgt. Von ihnen erhielten Personen Unterstützung durch Familienmitglieder. Innerhalb der Familien übernehmen zumeist Frauen die Pflege in der Regel sind es vor allem die Ehepartner, danach auch Kinder oder Schwiegerkinder. Laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes brauchte mehr als ein Drittel der zu Hause betreuten Pflegebedürftigen eine Rund-um-die-Uhr-Hilfe, um die grundlegenden Bedürfnisse des Lebens zu verrichten und um mobil zu bleiben. Eine solche Pflege belastet die helfenden Familienmitglieder mitunter sehr und kann deren Gesundheit langfristig schädigen. Da pflegende Angehörige immer noch den größten Teil der häuslichen Versorgung Pflegebedürftiger übernehmen, verdienen ihr Ressourcenerhalt sowie ihre Kompetenzförderung besondere Aufmerksamkeit. Bis heute pflegen deutlich mehr Frauen als Männer kranke Angehörige. Pflege ist in der Praxis häufig eine Vollzeitbeschäftigung, weil die Angehörigen für Pflegebedürftige 24 Stunden lang erreichbar sein müssen. Trotz der körperlichen, seelischen und finanziellen Belastungen für Angehörige ist die Pflegebereitschaft hierzulande derzeit noch groß. Die sinkenden Geburtenraten, die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen und eine wachsende Mobilität im Beruf verändern die Sozialstrukturen. Künftige Rentnergenerationen werden sich immer weniger auf die Unterstützung durch die eigene Familie verlassen können. All das trägt dazu bei, dass in Zukunft voraussichtlich weniger Familienmitglieder für die Betreuung einer permanent steigenden Zahl von Pflegefällen in der eigenen Wohnung oder in räumlicher Nähe zur Verfügung stehen. Somit werden Pflegebedürftige künftig in höherem Maße auf externe Hilfe und auf eine altengerechte Infrastruktur angewiesen sein, um ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen. Bislang konzentrieren sich die Anbieter von Serviceleistungen, die im Bereich der Pflege tätig sind, auf ambulante Dienste und auf die stationäre Behandlung in Pflegeheimen entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. In Zukunft wird der Bedarf der Senioren an weiteren Service-, Bau- und Infrastrukturmaßnahmen zunehmen. Die künftigen älteren Generationen wollen ihren Alltag frei gestalten können, sie Zahl der Leistungsbezieher in der gesetzlichen Pflegeversicherung (in %) Ambulant Pflegebedürftige in der sozialen Pflegeversicherung, zu den Pflegestufen zugeordnet; Stand: Pflegestufe II 30,7 Pflegestufe III 9,2 Pflegestufe I 60,1 Ambulant Pflegebedürftige in der privaten Pflege- Pflichtversicherung, zu den Pflegestufen zugeordnet; Stand: Pflegestufe II 37,0 Pflegestufe III 13,3 Pflegestufe I 49,7 Stationär Pflegebedürftige in der sozialen Pflegeversicherung, zu den Pflegestufen zugeordnet; Stand: Pflegestufe II Pflegestufe III 40,1 19,5 Pflegestufe I 40,4 Stationär Pflegebedürftige in der privaten Pflege- Pflichtversicherung, zu den Pflegestufen zugeordnet; Stand: Pflegestufe II Pflegestufe III 44,2 25,7 Pflegestufe I 30,1 Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung (07/09). : Belastete Familienangehörige Nahe Verwandte übernehmen in Deutschland noch den größten Teil der häuslichen Pflegehilfe. 9

10 Kundenkompass // Selbstbestimmung im Alter // Marktüberblick : Mehr Professionalität in die Pflegeheime Stationäre Dienstleister benötigen mehr qualifiziertes Personal und eine stärkere Professionalisierung. möchten sich selbst versorgen und in der eigenen Wohnung leben. Zudem wünschen sie sich eine altengerechte Infrastruktur am Wohnort. Schon die jetzigen Senioren stellen andere Ansprüche an ihr Leben, als es frühere Generationen in diesem Alter getan haben. Ihre Ansprüche werden künftige Rentner und Pensionäre voraussichtlich nicht herunterschrauben wollen. : Auch die Gesundheit und die Pflege erfordern Vorsorge Doch der Bedarf an zusätzlichen Leistungen und an neuer Infrastruktur ist natürlich mit Kosten verbunden. Die Leistungskataloge der gesetzlichen Sozialversicherungen sehen kaum Finanzmittel für den altengerechten Umbau einer Seniorenwohnung vor. Allenfalls unterstützt die öffentliche Hand entsprechende Maßnahmen durch die Förderbanken des Bundes und der Länder. In erster Linie sind die Bürger selbst dafür verantwortlich, ihr Leben im Alter frühzeitig vorzubereiten. Dazu gehört auch die Vorsorge für eine mögliche Pflegebedürftigkeit. Im Zuge der demographischen Entwicklung verschlechtert sich die Relation zwischen den Einzahlern in das Sozialversicherungssystem und den Leistungsempfängern, zu denen unter anderem die Rentner und Pensionäre zählen. Gerade die Sozialversicherungszweige, die für die ältere Generation besonders relevant sind, werden in Zukunft keine Leistungen mehr bieten können, die allein einen zufriedenstellenden Lebensstandard ermöglichen. Das gilt für die gesetzliche Rentenversicherung ebenso wie für die gesetzliche Pflegeversicherung. Deshalb fordert der Gesetzgeber die Bürger seit Jahren dazu auf, für die Risiken des Lebens, vor allem für die des Alters, zusätzlich vorzusorgen. Nachdem mehrere Bundesregierungen in der Vergangenheit eine Reihe von Rentenreformen durchgeführt haben, plant die aktuelle Regierung für die laufende Legislaturperiode einen Umbau der gesetzlichen Pflegeversicherung und die Neudefinierung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit. Das ist notwendig, da der gesetzliche Status quo Krankheitsbilder wie Demenz unzureichend berücksichtigt. Die Zunahme des Anteils älterer und hochbetagter Menschen macht Anpassungen im Gesundheitswesen und im Pflegebereich notwendig, um eine Versorgung der pflegebedürftigen Personen entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen zu sichern. Hilfe für Pflegebedürftige ist eine Langzeitaufgabe und zielt darauf ab, eine angemessene Lebensqualität und Selbständigkeit der Betroffenen zu erhalten. Dabei gilt es zunächst, den Eintritt der Pflegebedürftigkeit durch Prävention und Gesundheitsförderung zu vermeiden bzw. zu verzögern. Letztlich muss Pflege auf neue Füße gestellt werden. : Ambulante Dienste und stationäre Pflegeheime benötigen mehr Innovationen und Professionalisierung Um die stationäre Versorgung nachhaltig zu verbessern, benötigen die Heime, die vornehmlich Pflegebedürftige in den Endstadien chronischer Krankheit bzw. am Lebensende versorgen, sowohl eine hinreichende Ausstattung mit qualifiziertem Fachpersonal als auch eine stärkere Professionalisierung in ihren Strukturen. Die Versorgung in manchen Pflegeheimen weist in dieser Hinsicht erheblichen Verbesserungsbedarf auf. Trotz eines deutlich erweiterten Angebots an Pflegeinfrastruktur in den letzten Jahren bestehen Zweifel, dass die vorhandenen Kapazitäten den wachsenden Bedarf in Zukunft decken können. Ohnehin wollen die meisten Menschen im Fall von Pflegebedürftigkeit in der häuslichen Umgebung bleiben. Das Leistungs- und Angebotsprofil ambulanter Pflegedienste ist in der Regel eng abgesteckt und kann so den individuellen Problemen der Betroffenen kaum gerecht werden. Die ambulante Pflege muss qualitativ weiterentwickelt, ihr Leistungsangebot muss ausdifferenziert werden, um das gesamte Spektrum an Pflegestrategien von der Gesundheitsförderung bis zur palliativen Betreuung zu umfassen. Es gilt, vor allem an den Schnittstellen der Leistungssektoren einen zielorientierten Wettbewerb in Gang zu setzen. Somit besteht neben einer Vereinheitlichung der Rahmenbedingungen bezüglich der ambulanten Behandlung von Pflegebedürftigen weiterer Handlungsbedarf im Zusammenspiel zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor. Die Versicherten brauchen mehr Transparenz der vorhandenen Behandlungsalternativen und Leistungsqualitäten. Im Rahmen einer teamorien- 10

11 Marktüberblick // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass tierten Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe muss eine stärkere Gewichtung von nichtärztlichen Leistungserbringern wie beispielsweise den examinierten Pflegekräften rechtlich stärker abgesichert werden. Zudem sollten die strukturierten Behandlungsprogramme für pflegebedürftigte Personen unter den integrierten Versorgungsformen zusammengefasst werden. Die Zukunft einer koordinierten Versorgung, die sich an generationenspezifischen Bedürfnissen und an dem realen Bedarf orientiert, wird eine veränderte, zielorientierte Arbeitsteilung der Leistungssektoren kennen. Diese umfasst die Primärversorgung unter Einbeziehung präventiver Maßnahmen ebenso wie die Pflege. Die sektorale Abgrenzung tritt dabei in den Hintergrund, während regionale Gegebenheiten den Ort und die Struktur der Leistungserbringung vorgeben. Im Zentrum einer veränderten Arbeitsteilung steht die Sekundärversorgung, deren Aufgabenbereich, bedingt durch den medizinisch-technischen Fortschritt, künftig stark zunimmt. Derzeit konkurrieren hier ambulante Ärzte und Krankenhäuser noch unter unzureichenden Rahmenbedingungen miteinander. Um die medizinische Versorgung, die generationenspezifisch und regional differenziert ist, in Zukunft besser zu koordinieren, sollten wohnortnahe Praxen für die Primärversorgung noch stärker eine Schlüsselrolle übernehmen. Eine flächendeckende hausärztliche Versorgung scheint gegenwärtig in einigen strukturschwachen ländlichen Räumen gefährdet. Das gilt vor allem für die ostdeutschen Bundesländer, zunehmend aber auch für Regionen im Westen Deutschlands. Die Versorgungsmodelle in diesen Regionen benötigen speziell ausgestaltete Konzepte, die sowohl eine dezentrale als auch eine zentrale hausärztliche Versorgung gewährleisten. In dünn besiedelten strukturschwachen Gebieten ist ein Wettbewerb zwischen den Versorgungseinheiten und zwischen den verschiedenen ambulanten und stationären Leistungsanbietern aufgrund der zu geringen Angebotskapazitäten kaum denkbar. Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren Maßnahmen zur Vermeidung einer Unterversorgung in solchen Gebieten beschlossen. Unabhängig von der Notwendigkeit, hier finanzielle und nichtmonetäre Anreize für die Leistungserbringer zu setzen, braucht die Gesundheitspolitik die Unterstützung durch die Landes- und Raumplanung, um dieses Problem zu lösen. II : Löcher in der Fläche In vielen strukturschwachen ländlichen Räumen ist die hausärztliche Versorgung gefährdet. 11

12 : Befragungsergebnisse Risiken im Alter Die meisten Bürger erwarten, dass die Lebenserwartung der Deutschen bis 2020 ebenso steigen wird wie die Kosten und Abgaben für Senioren bei sinkenden Sozialleistungen. Konsumverzicht wird sich künftig nicht vermeiden lassen, zumal die gesetzliche Rente keinen angemessenen Lebensstandard mehr sichern wird. Ein gutes Drittel der Bürger befürchtet, in Zukunft pflegebedürftig zu werden. Ebenso viele rechnen damit, im Alter auf die finanzielle Hilfe der Gesellschaft angewiesen zu sein. : Abgaben werden weiter steigen Künftige Senioren rechnen mit höheren Abgaben. // Die Kosten und Abgaben der Bürger in Deutschland im Alter werden in den kommenden zehn Jahren weiter steigen. Davon sind fast neun von zehn befragten Frauen und Männern überzeugt. Den meisten von ihnen gilt diese Entwicklung sogar als sehr wahrscheinlich (56,3 Prozent). Die Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherungen werden, relativ gesehen, sinken, vor allem die der gesetzlichen Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenkassen. Gut drei Viertel der Befragten erachten auch schrumpfende Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung bis 2020 für sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich. Zugleich steigt die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung in Zukunft weiter an. Dieser erfreuliche Zugewinn an Lebenszeit will aber finanziert sein. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden die heutigen Berufstätigen später als bislang in Rente bzw. Pension gehen. Zwei Drittel der Bürger teilen diese Ansicht. Während Senioren immer älter werden, wachsen zu wenige Junge nach, die in Zukunft die gesetzliche Sozialversicherung finanzieren sollen. 65,7 Prozent der Befragten glauben, dass die Geburtenraten auch langfristig zu niedrig sein werden. 36,3 Prozent von ihnen halten diesen Trend gar für sehr wahrscheinlich. Im Einzelnen erachten Männer die meisten abgefragten Zukunftstrends für sehr wahrscheinlich. Ihre Anteile sind zumeist höher als die der Frauen. Von Jung bis Alt herrscht ein Konsens unter den Befragten, dass die Abgaben im Alter noch einmal ansteigen werden. Für die mittlere und ältere Generation ist das sogar der dominierende Trend in den kommenden Jahren. Etwas anders sieht es bei den Jungen unter 30 Jahren aus. Sie nennen zuerst das Absinken der gesetzlichen Rente. Die Befragten bewerten die gesellschaftlichen Trends zumeist aus der persönlichen Perspektive und reflektieren ihre eigene Situation. Differenzen Teurer Lebensabend (erwartete gesellschaftliche Entwicklungen in Bezug auf das Alter bis 2020; in % aller befragten Bürger) 32,3 31,2 27,8 26,0 29,6 26,3 29,4 56,3 50,0 52,9 53,6 46,8 Steigende Abgaben auch im Alter Sehr wahrscheinlich Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. Sinkende Leistungen der gesetzlichen Rente Sinkende Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen Wahrscheinlich Steigende Lebenserwartung der Bevölkerung Sinkende Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung 39,9 Späterer Eintritt in den Ruhestand 36,3 Zu niedrige Geburtenraten 12

13 Befragungsergebnisse // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass Männer blicken mit Skepsis auf die gesetzliche Rentenversicherung (als sehr wahrscheinlich erwartete gesellschaftliche Entwicklungen in Bezug auf das Alter bis 2020; in % aller befragten Bürger nach Geschlecht) 55,6 57,0 47,9 52,1 52,1 53,8 54,0 53,2 47,2 46,4 37,8 42,2 33,5 39,3 Steigende Abgaben auch im Alter Frauen Sinkende Leistungen der gesetzlichen Rente Männer Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. Sinkende Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen Steigende Lebenserwartung der Bevölkerung Sinkende Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung Späterer Eintritt in den Ruhestand Zu niedrige Geburtenraten zeigen sich gerade zwischen den Standpunkten der Bürger unter 45 Jahren und denen ab 45 Jahren bei der Frage nach einem späteren Eintritt in den Ruhestand und nach der Entwicklung der Geburtenraten. Deutlich mehr jüngere als ältere Bürger erachten es jeweils für deutlich wahrscheinlicher, dass die Menschen bis 2020 später in den Ruhestand eintreten werden bzw. dass die Geburtenraten dann deutlich sinken werden. Aufgrund der prognostizierten sozialen Entwicklungen vertreten 88,2 Prozent der Bürger die These, dass künftige Rentnergenerationen mehr Konsumverzicht üben müssten, um finanziell über die Runden zu kommen. Über 70 Prozent der Befragten erwarten, dass es der eigenen Generation im Rentenalter voraussichtlich schlechter gehen wird als den jetzigen Rentnern. Rund drei Viertel der Bürger rechnen nicht mehr damit, dass ihnen die gesetzliche Rente im Alter einen angemessenen Lebensstandard sichern wird. Etwa ebenso viele erachten eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung für notwendig (74,9 Prozent). Wie die gesetzliche Rente der Zukunft auch aussehen wird in jedem Fall ist für die Bürger eine kapitalgedeckte Zusatzvorsorge notwendig, um sich einen zufriedenstellenden Lebensstandard in der Zukunft zu sichern. Die meisten Befragten betreiben bereits Vorsorge, um sich gegen die Risiken des Alters zu schützen. Nur 14,9 Prozent kümmern sich bislang noch nicht darum. In Bezug auf die Vorsorge für den Pflegefall sprechen sich 54,9 Prozent der Bürger für die Einführung eines Vorsorgeobligatoriums aus. : Gürtel enger schnallen Angesichts höherer Belastungen und sinkender Sozialleistungen müssen die Senioren in Zukunft beim Konsum sparen. Junge Generation unter 30 erwartet deutlich geringere Sozialleistungen (als sehr wahrscheinlich erwartete gesellschaftliche Entwicklungen in Bezug auf das Alter bis 2020; in % aller befragten Bürger nach Altersgruppen) 60 Zu niedrige Geburtenraten 50 Späterer Eintritt in den Ruhestand Sinkende Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung Steigende Lebenserwartung der Bevölkerung Sinkende Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen Sinkende Leistungen der gesetzlichen Rente Steigende Abgaben auch im Alter bis 29 Jahre 30 bis 44 Jahre 45 bis 59 Jahre Ab 60 Jahre Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. 13

14 Kundenkompass // Selbstbestimmung im Alter // Befragungsergebnisse Im Alter droht künftig Konsumzurückhaltung (Zustimmung zu Thesen zum Alter und zu Altersrisiken; in % aller befragten Bürger 1) ) Künftige Rentnergenerationen werden Konsumverzicht üben müssen, um finanziell über die Runden zu kommen. Eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung ist notwendig. Der eigenen Generation wird es im Rentenalter voraussichtlich schlechter gehen als den jetzigen Rentnern. Eine private Vorsorge für den Pflegefall soll in Zukunft gesetzliche Pflicht werden. Die gesetzliche Rente wird auch dann noch einen angemessenen Lebensstandard sichern, wenn die Befragten in den Ruhestand gehen. Die Befragten kümmern sich noch nicht um die Risiken des Alters. 88,2 74,9 70,1 54,9 25,2 14,9 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. : Gesetzliche Rente gerät zur Sockelrente Keine Generation rechnet mehr mit Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, die einen zufriedenstellenden Lebensstandard sichern. Männer wie Frauen machen sich Sorgen über die persönliche finanzielle Sicherheit im Alter. Fast drei Viertel der Männer erwarten für die eigene Generation einen geringeren Lebensstandard während des Ruhestands als den, den die heutigen Rentner haben. Bei den Frauen sind es immerhin zwei Drittel, die diese Position vertreten. Tendenziell befürworten mehr Männer als Frauen, die gesetzliche Rentenversicherung zu reformieren. Vor allem die Befragten unter 45 Jahren rechnen für sich mit einem niedrigeren Lebensstandard im Alter. Auch unter den 45- bis 59-Jährigen erwartet eine Mehrheit Einbußen. Die Jüngeren hoffen kaum auf zufriedenstellende Rentenleistungen. Zumindest ein Drittel der 45- bis 59-Jährigen glaubt, die gesetzliche Rente werde einen angemessenen Lebensstandard sichern. Lediglich knapp ein Viertel der heutigen Senioren rechnet in Zukunft mit ausreichenden Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die überwiegende Mehrheit aller befragten Bürger aller Altersgruppen betreibt Vorsorge für das Alter (75,5 Prozent). Sogar knapp 70 Prozent der Jungen unter 30 Jahren kümmern sich bereits heute um die eigenen Altersrisiken. Der niedrigere Lebensstandard und die geringeren Einnahmen im Alter könnten sich nach Ein- Bürger unter 30 lehnen Obligatorium für private Pflegevorsorge ab (Zustimmung zu ausgewählten Thesen zum Alter und zu Altersrisiken; in % aller befragten Bürger nach Altersgruppen 1) ) 88,3 86,6 71,8 40,5 49,8 56,7 53,4 58,1 18,5 22,0 34,0 25,8 28,3 15,3 13,0 6,5 Der eigenen Generation wird es im Rentenalter voraussichtlich schlechter gehen als den jetzigen Rentnern. Eine private Vorsorge für den Pflegefall soll in Zukunft gesetzliche Pflicht werden. Die gesetzliche Rente wird auch dann noch einen angemessenen Lebensstandard sichern, wenn die Befragten in den Ruhestand gehen. Die Befragten kümmern sich noch nicht um die Risiken des Alters. 18 bis 29 Jahre 30 bis 44 Jahre 45 bis 59 Jahre Ab 60 Jahren 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. 14

15 Befragungsergebnisse // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass Fast jeder zweite Bürger fürchtet Kosten durch Krankheit und Pflegebedürftigkeit (geschätzte Wahrscheinlichkeit von Altersrisiken für die eigene Person; in % aller befragten Bürger) 28,7 25,3 25,0 22,9 25,7 21,1 16,1 20,2 17,2 14,9 13,9 9,9 Finanzielle Belastung durch die kosten überstei- Lebenshaltungs- Krankheit bzw. gen Einnahmen Pflegebedürftigkeit und Vermögen naher Angehöriger Schwere bzw. chronische Krankheit Finanzielle Abhängigkeit von der öffentlichen Hand Eigene Pflegebedürftigkeit 14,3 Altersarmut 11,0 Einsamkeit Sehr wahrscheinlich Wahrscheinlich Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. schätzung der Befragten ganz konkret im künftigen Lebensalltag niederschlagen. Fast jeder zweite Befragte hält es für sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich, in Zukunft einmal finanziell durch die Krankheit bzw. die Pflegebedürftigkeit naher Angehöriger belastet zu werden (48,9 Prozent, davon 20,2 Prozent sehr wahrscheinlich). Hinzu kommen die steigenden Kosten für die Lebenshaltung, die schneller steigen als die Einnahmen (42,5 Prozent, davon 17,2 Prozent sehr wahrscheinlich). Knapp 40 Prozent der Bürger erachten es für sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich, im Alter einmal schwer bzw. chronisch zu erkranken. Gar über ein Drittel von ihnen rechnet damit, in Zukunft einmal zum Pflegefall zu werden. 9,9 Prozent der Befragten halten das sogar für sehr wahrscheinlich. Überdurchschnittlich hoch ist hierbei der Anteil der Rentner und Pensionäre. Alarmierend ist die Zahl der Personen, die nach eigener Schätzung in Zukunft von der öffentlichen Hand abhängen werden: 36,8 Prozent der Bürger erwarten, im Alter auf die finanzielle Hilfe der Gesellschaft angewiesen zu sein. 13,9 Prozent von ihnen rechnen sogar fest damit. Entsprechend hoch ist auch der Anteil der Menschen, die für sich mit Altersarmut rechnen (35,4 Prozent, davon 14,3 Prozent sehr wahrscheinlich). Neben Krankheit und Armut ist Vereinsamung von Senioren ein weiterer Risikofaktor. Gut jeder vierte Bürger befürchtet, im Alter allein gelassen zu werden (27,1 Prozent). Im Einzelnen schätzen Frauen ihre Zukunft im Alter als deutlich risikobehafteter ein als Männer. So erwartet fast jede vierte Frau, am Lebensabend wahrscheinlich infolge von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit finanziell in Bedrängnis zu geraten. Lediglich 16,5 Prozent der Männer befürchten Ähnliches. Mit dem Alter steigt auch das Risiko von Krankheit und Armut. Schon die Bürger ab 45 Jahren nehmen die Wahrscheinlichkeit für solche Risiken stärker wahr als Jüngere. Gerade die Gruppe der 45- bis 59-Jährigen stellt für sich das höhere Risiko von deutlich steigenden Ausgaben und damit auch von Armut im Alter fest. Hingegen sehen die Älteren ab 60 Jahren die persönlichen Gefahren auf dem Feld der Gesundheit. 28,2 Prozent von ihnen erachten für sich finanzielle Lasten infolge von Krankheit oder Pflege als sehr wahrscheinlich. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit schwerer bzw. chronischer Erkrankung rechnen 23,4 Prozent der Befragten. Eine gestiegene Wahrscheinlichkeit von Altersrisiken hat auch mit der finanziellen Situation zu tun. So sehen sich vor allem die Geringverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter Euro sehr von Krankheit oder Armut bedroht. Jeweils fast jeder Vierte aus dieser Einkommensgruppe erkennt für sich die große Gefahr von hohen Krankheits- bzw. Pflegekosten, Lebenshaltungskosten bzw. schwerer Erkrankung. II : Frauen sehen im Alter mehr Risiken auf sich zukommen Männer stufen die Risikobedrohung im Alter für sich als geringer ein. 15

16 : Befragungsergebnisse Selbstbestimmt das Alter gestalten Die Bürger wollen ihr Leben im Alter einmal selbst lenken können. Sie geben sich nicht mehr mit einer passiven Rolle zufrieden. Finanzielle Unabhängigkeit und freie Alltagsgestaltung sind dafür die wichtigsten Elemente. Auch eine altengerechte Gestaltung von Wohnung und lokaler Infrastruktur gehören dazu. Die Befragten würden bei der Vorsorge für den Pflegefall ihr Geld lieber in Assistance-Leistungen wie eine Haushaltshilfe statt in reine Finanzleistungen investieren. : Leben in den eigenen vier Wänden hat Priorität Selbständigkeit in der eigenen Wohnung und der eigenen Kommune ist besonders gefragt. // Die Ansprüche und Wünsche der Bundesbürger für ihre Zeit im Alter steigen. Sie begnügen sich nicht damit, sich im Alter auf eine passive und unmündige Nebenrolle festlegen zu lassen. Vielmehr ist Selbstbestimmung im Alter für die Menschen ein zentrales Anliegen. Fast alle Befragten wollen in diesem Lebensabschnitt finanziell unabhängig sein (96 Prozent) und den eigenen Alltag frei gestalten können (95 Prozent). Zu dem letzten Merkmal gehört, dass die Menschen Teil eines eigenen sozialen Netzes sind (91 Prozent) und dass sie sich möglichst lange selbst versorgen können (90 Prozent). Dazu gehört, dass sie für sich selbst kochen und einkaufen. Neben der Organisation des Alltags bildet die Gestaltung der Wohnsituation einen weiteren zentralen Lebensbereich für die Bürger. 89 Prozent von ihnen wollen möglichst lange in der eigenen Wohnung leben, 85 Prozent wünschen sich eine altengerechte Infrastruktur innerhalb ihres Wohnortes, die es ihnen im Alter erlaubt, die wichtigsten Dinge des Lebens über kurze Wege zu erledigen und bei Bedarf rasche Hilfe zu erhalten. Vor allem eine angepasste Infrastruktur kann alten Menschen den Alltag erleichtern, falls sie ohne die Unterstützung naher Verwandter auskommen müssen. Immerhin wollen fast drei Viertel der Befragten im Alter finanziell noch in der Lage sein, die eigene Familie weiterhin zu unterstützen (74 Prozent). Allerdings werden die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung für künftige Rentnergenerationen kaum ausreichen, um einen angemessenen Lebensstandard zu finanzieren. Zusätzliche Vorsorge für die verschiedenen denkbaren Lebenslagen im Alter ist notwendig, um finanziell zu bestehen. Somit überrascht angesichts des eigenen Vorsorgebedarfs die Mehrheitsnennung der Finanzielle und zeitliche Freiheit haben Priorität (besonders wichtige Merkmale für Selbstbestimmung im Alter, in % aller befragten Bürger 1) ) Eigene finanzielle Unabhängigkeit Freie Gestaltung des eigenen Alltags Eigenes soziales Netz Selbstversorgung Leben in der eigenen Wohnung Altengerechte Infrastruktur am Wohnort Eigene Familie finanziell unterstützen können Am politischen Leben teilhaben Über das Renten-/Pensionseintrittsalter hinaus arbeiten ) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. 16

17 Befragungsergebnisse // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass Männer wollen länger arbeiten (besonders wichtige Merkmale für Selbstbestimmung im Alter, in % aller befragten Bürger, nach Geschlecht 1) ) Eigene finanzielle Unabhängigkeit Freie Gestaltung des eigenen Alltags Eigenes soziales Netz Selbstversorgung Leben in der eigenen Wohnung Altengerechte Infrastruktur am Wohnort Eigene Familie finanziell unterstützen können Am politischen Leben teilhaben Über das Renten-/Pensionseintrittsalter hinaus arbeiten Frauen Männer 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. Befragten, im Alter nahen Angehörigen finanziell unter die Armen greifen zu wollen. Dass es um die eigene Vorsorge für das Alter nicht bei jedem zum Besten steht, belegen die 32 Prozent der Bürger, die über das Renten- bzw. Pensionsalter hinaus berufstätig sein wollen. Während die deutliche Mehrheit der Bürger froh ist, aus dem Berufsleben ausscheiden zu können, ist rund ein Drittel aller Befragten bereit bzw. gezwungen, im Alter noch weiter zu arbeiten. Das betrifft vor allem Männer, die ohnehin bislang überwiegend im Berufsleben stehen (38 Prozent), während sich die meisten Frauen bei diesem Punkt zurückhalten und nur gut jede vierte Frau länger arbeiten möchte (27 Prozent). Fast zwei Drittel der Bürger begreifen die Teilhabe am politischen Geschehen als Merkmal von Selbstbestimmung im Alter (62 Prozent). Hierbei liegen Frauen und Männer annähernd gleichauf. Die oft beklagte Politikverdrossenheit in der Gesellschaft lässt sich in unserer Befragung nur bei einer Minderheit der Befragten nachweisen. Die Mehrheit zeigt Interesse am politischen Leben und will sich hier einbringen. Frauen und Männer legen insgesamt ähnliche Schwerpunkte im Hinblick auf Selbstbestimmung im Alter. Die Anteile der Frauen sind bei den meisten Merkmalen geringfügig höher als die der Männer. Lediglich bei den drei letzten Merkmalen, die insgesamt die niedrigsten Nennungen erhalten, fallen die Nennungen der Männer zum Teil deutlich höher aus. Das betrifft, wie bereits erwähnt, die Teilhabe am politischen Leben im Ruhestand sowie eine selbstbestimmte Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Zudem wollen mehr Männer als Frauen auch im Alter in der Lage sein, die eigene Familie finanziell zu unterstützen (79 Prozent vs. 69 Prozent). Männern ist dieses Markmal somit besonders wichtig. Die Detailanalyse verdeutlicht, dass gerade den älteren Befragten ab 60 Jahren das Leben in der eigenen Wohnung besonders wichtig ist (96 Prozent). Fast ebenso viele Senioren wollen so lange wie möglich Selbstversorger bleiben (93 Prozent). Diese beiden Merkmale werden mit zunehmendem Alter immer relevanter. Auch die Teilhabe am politischen Leben wird den Befragten ab 45 Jahren immer wichtiger. So wollen 64 Prozent der Bürger ab 40 Jahren im Alter aktiv am politischen Leben teilhaben, hingegen 57 Prozent der Befragten unter 45 Jahren. Hier fällt positiv auf, dass jede Altersgruppe großen Wert darauf legt, im Ruhestand politisch aktiv zu sein. Politische Teilnahme ist ein Stück Selbstbestimmung im Alter. : Arbeiten im Alter ist gefragt Jeder dritte Bürger will länger arbeiten. 17

18 Kundenkompass // Selbstbestimmung im Alter // Befragungsergebnisse Großes politisches Interesse ab 45 Jahren (ausgewählte besonders wichtige Merkmale für Selbstbestimmung im Alter, in % aller befragten Bürger, nach Altersgruppen 1) ) Eigenes soziales Netz Selbstversorgung Leben in der eigenen Wohnung 18 bis 29 Jahre 30 bis 44 Jahre 45 bis 59 Jahre Ab 60 Jahren 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. Am politischen Leben teilhaben : Fokussierung ab 45 Selbstversorgung und Leben in der eigenen Wohnung werden für mittlere und ältere Generation immer wichtiger. Es fällt auf, dass das eigene soziale Netz bei der Befragung mit zunehmendem Alter leicht an Relevanz verliert. Tatsächlich lichtet sich das persönliche Umfeld der meisten Frauen und Männer im Alter aus natürlichen Gründen, den meisten bleiben weniger nahe Menschen, die Begleitung im Alltag bieten und bei Bedarf Hilfe leisten. Zwar schätzen auch die Älteren das eigene soziale Netz, doch diese Wertschätzung ist tendenziell etwas geringer als die der jüngeren und mittleren Generation unter 45 Jahren. Die Antworten der Bürger nach Altersklassen belegen, dass sie ab dem 45. Lebensjahr tendenziell andere Schwerpunkte hinsichtlich der Selbstbestimmung im Alter setzen. Zwar verändern sich die Einstellungen mit steigendem Alter nicht grundlegend, und bei mehreren der abgefragten Merkmale zeigen sich übereinstimmende Positionen über alle Generationen hinweg. Doch Teile der Bevölkerung ab 45 nehmen andere Positionen ein. Ähnliche Nuancen lassen sich bei der Einzelanalyse nach dem Haushaltsnettoeinkommen beobachten. Während die freie Gestaltung des eigenen Alltags den Bürgern, unabhängig von der Höhe der monatlichen Einkommen, konstant wichtig ist, gewinnt das soziale Netz für die Befragten mit steigendem Einkommen tendenziell an Bedeutung. Ähnliches lässt sich bei der finanziellen Unabhängigkeit beobachten. Allerdings betragen die Unterschiede in beiden Fällen nur Nuancen. Etwas größer fallen die Differenzen zwischen Arm und Reich bei den Merkmalen finanzielle Unterstützung der Familie und Teilhabe am politischen Leben zugunsten der Befragten mit hohen Einkommen aus. Alle Einkommensgruppen wollen Angehörige mehrheitlich unterstützen (besonders wichtige Merkmale für Selbstbestimmung im Alter, in % aller befragten Bürger, nach Haushaltsnettoeinkommen 1) ) Eigene finanzielle Unabhängigkeit Freie Gestaltung des eigenen Alltags Eigenes soziales Netz Selbstversorgung Leben in der eigenen Wohnung Altengerechte Infrastruktur am Wohnort Eigene Familie finanziell unterstützen können Am politischen Leben teilhaben Unter Euro bis unter Euro bis unter Euro Ab Euro 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. Über das Renten- /Pensionseintrittsalter hinaus arbeiten 18

19 Befragungsergebnisse // Selbstbestimmung im Alter // Kundenkompass Vorsorgeziel Haushaltshilfe (Bereitschaft, für Pflege-, Beratungs- und Finanzleistungen zur Risikoabsicherung bei künftiger eigener Pflegebedürftigkeit bzw. der des Lebenspartners vorzusorgen, in % aller befragten Bürger 1) ) Haushaltshilfe Medizinische Beratung für pflegende Angehörige Rein finanzielle Leistungen bei Pflegebedürftigkeit Bedarfsgerechte Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause Hilfe beim altengerechten Umbau der Wohnung Beratung zu gesetzlichen Regelungen der Pflege und zu den Pflegekosten Technische Hilfe in der Wohnung Psychologische Hilfe für pflegende Angehörige Leben in einem erstklassigen Seniorenheim Keine Bereitschaft zur Vorsorge ) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. Selbstbestimmung im Alter gibt es aber nicht umsonst, wenn sich der Einzelne nicht von Mitmenschen oder der öffentlichen Hand abhängig machen will. Vorsorge ist angesagt, doch für viele Menschen zielen die auf dem Markt angebotenen Vorsorgeprodukte am individuellen Bedarf im Alter vorbei. Deshalb haben wir die Bürger befragt, für welche Vorsorgeziele in den Bereichen Pflege, Beratung und Finanzdienstleistungen sie bereits heute bereit sind, Geld zu investieren, um das eigene Risiko des Pflegefalls bzw. das des Lebenspartners abzusichern. 60 Prozent der Befragten würden demnach gerne Vorsorge betreiben, damit ihnen im Alter bei Bedarf eine Haushaltshilfe zur Verfügung steht. Fast ebenso viele wollen dafür vorsorgen, dass pflegende Angehörige eine Anleitung und eine medizinische Beratung bei der Pflegetätigkeit erhalten (58 Prozent). Eine solche Anleitung sollte beispielsweise durch professionelles Pflegepersonal erfolgen. Gleichauf folgen dahinter mit jeweils 54 Prozent der Nennungen rein finanzielle Leistungen im Fall der Pflegebedürftigkeit und eine bedarfsgerechte Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause. Somit erhält die klassische Leistung von Vorsorgeprodukten, die reine Finanzleistung, nur eine knappe Mehrheit von den Befragten. Das verdeutlicht, dass der Bedarf der Bürger in Bezug auf das Alter vielmehr bei konkreten Hilfsleistungen in bestimmten Lebenssituationen liegt. Die Leis- tungen vieler Finanzprodukte für die Risikoabsicherung beim Pflegefall gehen somit teilweise am tatsächlichen Bedarf der Kunden vorbei, die stärker Assistance-Leistungen nachfragen würden. Auch die Vorsorgebereitschaft für eine Rund-umdie-Uhr-Betreuung im Pflegefall wird von 54 Prozent der Befragten angegeben. Dabei besteht gerade hier Anlass, Geld für den Ernstfall zurückzulegen. Vermutlich erwarten viele Menschen nicht, dass sie selbst bzw. ihr Lebenspartner in Zukunft einmal in diese Situation kommen, und erachten eine entsprechende Vorsorge somit auch nicht für notwendig. 52 Prozent der Bürger würden gerne Geld zurücklegen, um künftig die eigene Wohnung altengerecht umbauen zu lassen. 49 Prozent wollen vorsorgen, indem sie technische Hilfe in der Wohnung installieren lassen. Dazu zählen zum Beispiel programmierbare optische oder akustische Orientierungshilfen in der Wohnung. Die Befragten ziehen in jedem Fall einen bedarfsgerechten Umbau bzw. eine technologische Nachrüstung der eigenen Wohnung einem Umzug in ein erstklassiges Seniorenheim vor. Lediglich 24 Prozent der Befragten sind bereit, für das Leben in einem solchen Seniorenheim anzusparen. 51 Prozent der Bürger wollen finanziell vorsorgen, um im Bedarfsfall Beratung zu gesetzlichen Rege- : Haushaltshilfe gesucht Mehrheit der Bürger will für Assistance- Leistungen im Pflegefall vorsorgen. 19

20 Kundenkompass // Selbstbestimmung im Alter // Befragungsergebnisse Frauen zeigen größere Vorsorgebereitschaft (Bereitschaft, für Pflege-, Beratungs- und Finanzleistungen zur Risikoabsicherung bei künftiger eigener Pflegebedürftigkeit bzw. der des Lebenspartners vorzusorgen, in % aller befragten Bürger, nach Geschlecht 1) ) Haushaltshilfe Bedarfsgerechte Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause Rein finanzielle Leistungen bei Pflegebedürftigkeit Medizinische Beratung für pflegende Angehörige Hilfe beim altengerechten Umbau der Wohnung Beratung zu gesetzlichen Regelungen der Pflege und zu den Pflegekosten Technische Hilfe in der Wohnung Psychologische Hilfe für pflegende Angehörige Leben in einem erstklassigen Seniorenheim Frauen Männer 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. : Frauen wollen breit vorsorgen Männer fokussieren sich auf Beratung für pflegende Angehörige. lungen im Bereich der Pflege und zu den Pflegekosten zu erhalten. Offensichtlich sind die Unsicherheit und die Unkenntnis der Befragten im Zusammenhang mit den gesetzlichen Vorschriften rund um Pflege und Pflegekosten groß. Die Bürger benötigen Kümmerer, die ihnen Wege aufzeigen und Türen öffnen. Die Frauen zeigen bei den meisten abgefragten Vorsorgezielen die größere Bereitschaft als die Männer, Geld zu investieren. Am deutlichsten ist die Differenz beim Vorsorgeziel Haushaltshilfe. Hier würden 64 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer bereits jetzt Geldmittel zurücklegen. Trotz des Rückstands auf die Frauen nennen Männer diesen Punkt insgesamt an zweiter Stelle nach der Beratung für pflegende Angehörige. Nur bei diesem Vorsorgeziel weisen die Männer eine höhere Nennung als die Frauen auf (61 Prozent vs. 55 Prozent). Daraus lässt sich ein tendenzieller Unterschied in den Grundpositionen von Frauen und Männern erkennen. Unterstützung im Haushalt ist allen Altersgruppen wichtig (Bereitschaft, für Pflege-, Beratungs- und Finanzleistungen zur Risikoabsicherung bei künftiger eigener Pflegebedürftigkeit bzw. der des Lebenspartners vorzusorgen, in % aller befragten Bürger, nach Altersklassen 1) ) Haushaltshilfe Rein finanzielle Leistungen bei Pflegebedürftigkeit Medizinische Beratung für pflegende Bedarfsgerechte Rund-um-die-Uhr- Betreuung Hilfe beim altengerechten Umbau der Beratung zu gesetzlichen Regelungen der Psychologische Hilfe für pflegende Technische Hilfe in der Wohnung Leben in einem erstklassigen Seniorenheim Angehörige zu Hause Wohnung Pflege und zu den Angehörige 18 bis 29 Jahre 30 bis 44 Jahre 45 bis 59 Jahre Ab 60 Jahren Pflegekosten 1) Mehrfachnennungen möglich. Quellen: ZQP, F.A.Z.-Institut. 20

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