MRE-Meldepflichten. IfSG und HHygVO. 08. Oktober 2016 Marienhosptial, Darmstadt. Gesundheitsamt Darmstadt-Dieburg

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1 MRE-Meldepflichten IfSG und HHygVO 08. Oktober 2016 Marienhosptial, Darmstadt Jürgen Krahn der Stadt Darmstadt und des Landkreises

2 Melden Warum eigentlich? Bis : Bundesseuchengesetz abgelöst durch Seit : Infektionsschutzgesetz zusätzlich: Seit : Hessische Hygieneverordnung

3 Wer meldet? IfSG 6: Arzt (Tierarzt, Heilpraktiker, JVA u. A.) Verdacht, Erkrankung, Tod 7: Labor (Pathologie, Medizinaluntersuchungsamt) 34: Gemeinschaftseinrichtung

4 Was wird gemeldet? a) Botulismus b) Cholera c) Diphtherie d) humaner spongiformer Enzephalopathie, außer familiär-hereditärer Formen e) akuter Virushepatitis f) enteropathischem hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) g) virusbedingtem hämorrhagischen Fieber h) Masern i) Meningokokken-Meningitis oder -Sepsis j) Milzbrand k) Mumps l) Pertussis m) Poliomyelitis (als Verdacht gilt jede akute schlaffe Lähmung, außer wenn traumatisch bedingt) n) Pest o) Röteln einschließlich Rötelnembryopathie p) Tollwut q) Typhus abdominalis/paratyphus r) Varizellen, und vieles mehr...

5 ... und noch mehr! 1. Adenoviren; Meldepflicht nur für den direkten Nachweis im Konjunktivalabstrich 2. Bacillus anthracis 3. Bordetella pertussis, Bordetella parapertussis 4. Borrelia recurrentis 5. Brucella sp. 6. Campylobacter sp., darmpathogen 7. Chlamydia psittaci 8. Clostridium botulinum oder Toxinnachweis 9. Corynebacterium diphtheriae, Toxin bildend 10. Coxiella burnetii 11. humanpathogene Cryptosporidium sp. 12. Ebolavirus 13. a) Escherichia coli, enterohämorrhagische Stämme (EHEC) b) Escherichia coli, sonstige darmpathogene Stämme 14. Francisella tularensis 15. FSME-Virus 16. Gelbfiebervirus 17. Giardia lamblia 18. Haemophilus influenzae; Meldepflicht nur für den direkten Nachweis aus Liquor oder Blut 19. Hantaviren 20. Hepatitis-A-Virus 21. Hepatitis-B-Virus 22. Hepatitis-C-Virus; Meldepflicht für alle Nachweise, soweit nicht bekannt ist, dass eine chronische Infektion vorliegt 23. Hepatitis-D-Virus 24. Hepatitis-E-Virus 25. Influenzaviren; Meldepflicht nur für den direkten Nachweis 26. Lassavirus 27. Legionella sp. 28. humanpathogene Leptospira sp. 29. Listeria monocytogenes; Meldepflicht nur für den direkten Nachweis aus Blut, Liquor oder anderen normalerweise sterilen Substraten sowie aus Abstrichen von Neugeborenen 30. Marburgvirus 31. Masernvirus 32. Mumpsvirus 33. Mycobacterium leprae Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der juris GmbH - - Seite 9 von Mycobacterium tuberculosis/africanum, Mycobacterium bovis; Meldepflicht für den direkten Erregernachweis sowie nachfolgend für das Ergebnis der Resistenzbestimmung; vorab auch für den Nachweis säurefester Stäbchen im Sputum 35. Neisseria meningitidis; Meldepflicht nur für den direkten Nachweis aus Liquor, Blut, hämorrhagischen Hautinfiltraten oder anderen normalerweise sterilen Substraten 36. Norwalk-ähnliches Virus; Meldepflicht nur für den direkten Nachweis aus Stuhl 37. Poliovirus 38. Rabiesvirus 39. Rickettsia prowazekii 40. Rotavirus 41. Rubellavirus 42. Salmonella Paratyphi; Meldepflicht für alle direkten Nachweise 43. Salmonella Typhi; Meldepflicht für alle direkten Nachweise 44. Salmonella, sonstige 45. Shigella sp.

6 Wie wird gemeldet? 1. Name, Vorname des Patienten 2. Geschlecht, soweit die Angabe vorliegt 3. Tag, Monat und Jahr der Geburt, soweit die Angaben vorliegen 4. Anschrift der Hauptwohnung und, falls abweichend: Anschrift des derzeitigen Aufenthaltsortes, soweit die Angaben vorliegen 5. Art des Untersuchungsmaterials 6. Eingangsdatum des Untersuchungsmaterials 7. Nachweismethode 8. Untersuchungsbefund 9. Name, Anschrift und Telefonnummer des einsendenden Arztes beziehungsweise des Krankenhauses 10. Name, Anschrift und Telefonnummer des Meldenden. Die namentliche Meldung muss unverzüglich erfolgen und spätestens innerhalb von 24 Stunden nach erlangter Kenntnis dem für den Aufenthalt des Betroffenen zuständigen... vorliegen. Eine Meldung darf wegen einzelner fehlender Angaben nicht verzögert werden. Die Nachmeldung oder Korrektur von Angaben hat unverzüglich nach deren Vorliegen zu erfolgen.

7 Formular

8 Deshalb Reicht ein Auftrag an ein Labor und dessen Meldung nach 7 aus? Nein! Warum?... muss unverzüglich erfolgen...

9 Hinweise auf MRE IfSG 6 5. soweit nicht nach den Nummern 1 bis 4 meldepflichtig, das Auftreten a) einer bedrohlichen Krankheit oder b) von zwei oder mehr gleichartigen Erkrankungen, bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird, wenn dies auf eine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit hinweist und Krankheitserreger als Ursache in Betracht kommen, die nicht in 7 genannt sind. IfSG 7 (2) Namentlich sind in dieser Vorschrift nicht genannte Krankheitserreger zu melden, soweit deren örtliche und zeitliche Häufung auf eine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit hinweist.

10 Und MRE? Seit : Meldepflicht für MRSA in Blut oder Liquor

11 Hessen vorn! Seit Verordnung über Meldepflicht gramnegativer Erreger mit erworbener Carbapenemresistenz: 1. Resistenz- und Materialkriterien: A) Jeder molekularbiologische Nachweis einer Carbapenemase bei gramnegativen Erregern aus allen Patientenmaterialien Der Carbapenemase-Typ (z. B. KPC-2, OXA-48, VIM-1, NDM-1) ist bei der Meldung anzugeben bzw. ggf. nachzumelden. Molekularbiologische Nachweise von Carbapenemase-Determinanten sind auch zu melden, wenn bereits eine Meldung aufgrund des Resistenzmusters (siehe Punkt 1.1b) erfolgte. Nachweise von Stämmen mit molekularbiologischem Nachweis einer Carbapenemase-Determinante sind auch dann zu melden, wenn die Definitionen für 3MRGN oder 4MRGN der KRINKO nicht erfüllt sind. b) Phänotypische Resistenznachweise (Kultur mit Antibiogramm) Nachweis aus Blut und Liquor von 4MRGN Pseudomonas aeruginosa. Nachweise aus allen Patientenmaterialien von 4MRGN Enterobacteriaceae. Nachweise aus allen Patientenmaterialien von 4MRGN Acinetobacter baumanniicomplex Es gelten die Definitionen der KRINKO!

12 Seit 01. Mai 2016

13

14 IfSG MRE (neu seit ) Staph. Aureus und MRSA aus Blut/Liquor Enterobacteriaceae mit Carbapenem-Nichtempfindlichkeit oder Carbapenemase-Nachweis Acinetobacter spp. mit Carbapenem-Nichtempfindlichkeit oder Carbapenemase-Nachweis! Infektion oder Kolonisation!

15 Entwicklung MRE in D Entwicklung der MRE in deutschen Krankenhäusern Quelle: Labor Limbach

16 CDC

17 CDC 2

18 MRGN Jetzt Fokus auf: MRGN - i.d.r. Darmkeim - Antibiotisch schwierig behandelbar - Besiedlung nicht sanierbar, - d. h. potentiell lebenslang - aber kann verschwinden...? Sog. 4 MRGN mit Tendenz zur Panresistenz sind bei Infektionen nicht mehr behandelbar und verlaufen meistens tödlich!

19 Und die Hessische Hygieneverordnung?

20 HHygVO 2 Allgemeine Maßnahmen der Hygiene (4) Bei der Überweisung, Verlegung oder Entlassung von Patienten aus Einrichtungen nach 1 ist die jeweils aufnehmende Einrichtung oder der niedergelassene Arzt oder die niedergelassene Ärztin über die patientenspezifischen Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen und von Krankheitserregern mit Resistenzen erforderlich sind, zu informieren.

21 HHygVO 1 Geltungsbereich Diese Verordnung gilt für: 1. Krankenhäuser im Sinne des 2 Abs. 1 Satz 1 des Hessischen Krankenhausgesetzes 2011 vom 21. Dezember 2010 (GVBl. I S. 587), und Privatkrankenanstalten, die eine Konzession nach 30 Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung in der Fassung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2258), haben, 2. Einrichtungen für ambulante Operationen, 3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, 4. Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen und vergleichbare Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, 5. Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden.

22 Überleitungsbogen

23 Und ohne? 13 Ordnungswidrigkeiten Ordnungswidrig im Sinne des 73 Abs. 1 Nr. 24 des Infektionsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen 2 Abs. 4 Satz 1 bei der Überweisung, Verlegung oder Entlassung Informationen zu patientenspezifischen Maßnahmen der Verhütung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen und von Krankheitserregern mit Resistenzen nicht weitergibt,...

24 Damit es nicht soweit kommt, empfiehlt Ihnen Ihr die Mitarbeit in einem MRE-Netzwerk!

25 Zum Schluss Gibt es Fragen? Vielen Dank!

26 Kontakt der Stadt Darmstadt und des Landkreises, Niersteiner Str. 3, Darmstadt Tel.: Mail:

27 Das Darmstadt

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