Öffentliches Personal Schweiz

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Öffentliches Personal Schweiz"

Transkript

1 Öffentliches Personal Schweiz AZB CH-9001 St. Gallen P.P./Journal ZV Info / Oktober 2010 Moderner Service Public Urs Stauffer Präsident Öffentliches Personal Schweiz Vizepäsident CESI Zukunftsfähige Ausgestaltung eines modernen öffentlichen Dienstes in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Schweiz ist ein Kernanliegen unserer Europäischen Dachorganisation CESI Ausgangslage Unterstützt durch die Europäische Kommission hat sich die CESI im Rahmen der Seminare der CESI Akademie Europa wiederholt mit verschiedenen Aspekten der Ausgestaltung des öffentlichen Dienstes und moderner, arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsbedingungen auseinandergesetzt. Die wirtschaftliche und soziale Krise der vergangenen zwei Jahre hat ein neues Licht auf die Frage nach der Rolle, der Zuständigkeit und der Finanzierung der öffentlichen Dienste geworfen. Während die finanziellen Spielräume der Staaten immer kleiner werden, wachsen mit zunehmender Dringlichkeit die Erwartungen und Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürger und der Unternehmen. Dennoch beobachten wir seit zwanzig Jahren in Europa und der Schweiz den Abbau öffentlicher Dienstleistungen infolge der zunehmenden Einschränkungen öffentlicher Haushalte und der Dominanz einer von wirtschaftsliberalen Grundsätzen bestimmten Politik. Wie diverse Studien in Europa und auch in der Schweiz (Ebenrainkonferenz/KOF) gezeigt haben, bildet ein effizienter öffent- Aktuelle Verbandsnachrichten: Aargauer Staatspersonalverband Baselstädtischer Angestelltenverband (BAV) Personalverband der Stadt Luzern

2 licher Dienst das Fundament eines wirtschaftlich dynamischen Europas. Diese Feststellungen gelten auch für die Schweiz. Infolge der Wirtschaftskrise hat der öffentliche Dienst stark an Bedeutung gewonnen, indem er sich als Stabilisator in der Wirtschaftskrise bewährt hat und merklich zur Abmilderung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen beigetragen hat. Trotzdem gerät der öffentliche Dienst in Folge knapper öffentlicher Haushalte schnell in das Visier von Haushaltskürzungen und Personalabbaudebatten. Bei einem erneuten Abbau von öffentlichen Dienstleistungen aufgrund budgetärer Schwierigkeiten geht man nach Auffassung der CESI mit Sicherheit Risiken ein, welche destabilisierende Auswirkungen auch auf die Wirtschaft haben können. Die CESI nimmt dies zum Anlass, das Potential und die Leistungen des öffentlichen Dienstes gerade in Krisenzeiten hervorzuheben und sich mit der zukunftsfähigen Ausgestaltung auseinenanderzusetzen. Die CESI stellt fest, dass eine nachhaltige, zukunftsorientierte Entwicklung des öffentlichen Dienstes nur bei einer gut funktionierenden, etablierten, gleichberechtigten Sozialpartnerschaft erfolgen kann. Der soziale Dialog zwischen den Sozialpartnern des öffentlichen Dienstes ist gerade in Krisenzeiten ein unerlässliches Instrument, um Lösungswege zu entwickeln, die auch durch gesellschaftliche Akzeptanz getragen werden. Die vielfach an die Politik gestellte Anforderung, in Krisenzeiten schnell reagieren zu müssen, darf nach Ansicht der CESI keinesfalls dazu führen, auf den sozialen Dialog mit den betroffenen Sozialpartnern zu verzichten und so Schnelligkeit über Nachhaltigkeit zu setzen. Die CESI betont, dass aufgrund diverser nationaler Umfragen festgestellt werden kann, dass öffentliche Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger eine hohe Bedeutung haben. In Zusammenhang mit den Aufgaben des öffentlichen Dienstes stellt die CESI Forderungen, welche sowohl für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union als auch für die Schweiz Gültigkeit haben. 1. Der Bürger hat das Recht auf öffentliche Dienstleistungen Es ist eine Aufgabe des Staates die Rechte seiner Bürger zu gewährleisten. Die Aufgabenerfüllung kann der Staat entsprechend der Organisationsstruktur des jeweiligen Landes auf regionale Verwaltungsstrukturen übertragen. In der Schweiz gibt es bereits gute Beispiele, dafür dass der Staat hoheitliche Aufgaben auf die Gemeinden überträgt oder Gemeinden hoheitliche Aufgaben einer anderen Gemeinde übertragen und auf diese Weise die fachgerechte Ausführung sicherstellen und eine Auslagerung oder Privatisierung dieser Aufgaben verhindern. Die CESI definiert den Begriff «öffentliche Dienstleistungen» als eine Tätigkeit von allgemeinem Interesse, welche sichergestellt oder ausgeführt wird durch öffentlich Bedienstete einer Institution des öffentlichen Rechts. Nur der Staat ist in der Lage, die Kontinuität des öffentlichen Dienstes zu gewährleisten. 2. Die CESI fordert, dass der Staat die Aufgaben, welche die staatliche Souveränität betreffen, zwingend selbst wahrnimmt. Die CESI fordert, dass der Staat die Aufgaben, welche die staatliche Souveränität betreffen, zwingend selbst übernimmt. Hierzu zählen zum Beispiel die Justiz und der Justizvollzug, die innere und äussere Sicherheit, Verteidigung, Polizei, Feuerwehr, die ganze staatliche Organisation und sämtliche Finanzierungsbereiche. Entsprechend kann zum Beispiel die innere Sicherheit nur von Personen sichergestellt werden, die unter der alleinigen Autorität des Staates stehen und mit der Autorität des Staates handeln. Das zunehmende Aufkommen von privaten Akteuren im Aufgabenfeld der inneren Sicherheit muss Staaten und Bürger aufmerksam machen. Viele Beispiele aus jüngster Zeit zeigen, dass der rechtliche Rahmen hier für das Tätig- Inhalt Seite 1 Moderner Service Public Seite 4 Krank zur Arbeit Seite 6 Drei Wochen Ferien am Stück bieten beste Erholung Interview mit Dr. Dieter Kissling Seite 9 6. Revision der Invalidenversicherung steht noch bevor Seite 10 Lohnrunde 2011 Seite 11 ZV-Lohnvergleich: Teil 3 Seite 17 Aargauer Staatspersonalverband Seite 17 Impressum Seite 18 Baselstädtischer Angestelltenverband Seite 19 Stadtpersonalverban Luzern Seite 27 Wettbewerb: Logical 2 service PublIC

3 werden privater Akteure ungeeignet ist und keine Garantie für die Unparteilichkeit und die Achtung rechtlicher Vorschriften gegeben sind. In den letzten Jahrzehnten hat vor allem in Europa eine ganze Reihe von nationalen Beispielen bei nicht ausreichend vom Staat gelenkten Dienstleistungsübertragungen (u.a. in den Bereichen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie des öffentlichen Verkehrs) gezeigt, dass eine blosse Gewinnorientierung, die für private Anbieter die entscheidende und oft einzige Motivation darstellt, das Universalitätsprinzip der öffentlichen Dienstleistungen nicht garantiert und gleichsam die Qualität der Dienstleistungserbringung in Frage stellen kann. In diesen Fällen wurde der Staat verpflichtet, durch seinen Öffentlichen Dienst «die Kontrolle zurückzugewinnen» und seinen verfassungsmässigen Verpflichtungen nachzukommen. Die CESI fordert, dass bei Dienstleistungsübertragungen auf andere Anbieter im Rahmen von Auslagerungen das Universalitätsprinzip nicht in Frage gestellt werden darf. Insbesondere muss gewährleistet sein, dass die Leistungserbringung flächendeckend an alle Bürger auch ausserhalb der lukrativen Ballungszentren erfolgt. Die CESI unterstreicht nachdrücklich diese Forderung, da in ganz Europa und in der Schweiz die öffentlichen Budgets reduziert werden und der Staat dazu neigt, Auslagerungen ohne ausreichende Folgeabschätzungen vorzunehmen. Ausblick Europa und die Schweiz befinden sich an den Ausläufern einer besonders harten globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Europäische Kommission hat Vorschläge zur Unterstützung des wirtschaftlichen Aufschwungs in ihrer Strategie Europa 2020 vorgelegt, mit dem Ziel ein intelligentes, nachhaltiges Wachstum zu fördern. Leider berücksichtigt diese Strategie nicht in geringstem Masse die Schlüsselrolle, welche die öffentlichen Dienste kurzfristig und langfristig beim Aufschwung und beim Ausbau eines wirtschaftlich starken, sozialgerechten Europas innehaben. Anlässlich der Wirtschaftskrise konnte beobachtet werden, dass private Akteure unfähig waren, wirksame Reaktionen, die eine rasche Wiederherstellung der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität erlaubt hätten, zu zeigen. Stattdessen basierten ihre Interventionen auf der Verteidigung ihrer eigenen Interessen und liessen weitestgehend das Allgemeininteresse ausser Betracht. Die CESI unterstreicht, dass qualitativ hochwertige öffentliche Dienste ein zentraler Standortfaktor für Europa und die Schweiz im weltweiten Wettbewerb sind. Ausserdem nimmt die öffentliche Hand eine wichtige Funktion als potentielle Arbeitgeber ein. Die CESI setzt sich daher für eine Stärkung der öffentlichen Dienste in Europa und der Schweiz ein und spricht sich für eine dynamische und bedarfsgerechte Ausgestaltung öffentlicher Dienstleistungen aus. Der Auslagerung und Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen ist entschieden entgegenzuwirken. Im Weiteren gilt es zu bedenken, dass die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes in Zeiten des demographischen Wandels stark mit seiner Attraktivität als Arbeitgeber verbunden ist. Der Erhalt attraktiver Aufgabenfelder im öffentlichen Dienst ist zwingend erforderlich. Gleichzeitig müssen neue Aufgabenfelder erschlossen werden. Hierbei gilt es dem neuen Bereich, der so genannten green jobs und damit der nachhaltigen und ökologischen Entwicklung, besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die CESI ist der Ansicht, dass die Koordinierung der nationalen Politiken zukünftig ehrgeiziger vorangetrieben werden muss. Hierbei sind insbesondere die Finanzpolitik aber auch die Umweltpolitik zu betrachten. Die CESI spricht sich für die Stärkung der sozialen Dimension Europas aus und fordert, den sozialen Dialog unter den Sozialpartnern auszubauen. Die CESI wird sich auch in Zukunft mit grossem Engagement für die Stärkung der Rechte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie den sozialen Ausbau der Staaten der CESI- Mitgliedsorganisationen im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Urs Stauffer SerVICE PublIC 3

4 Krank ZUr ArbEIt Präsentismus In der Krise fürchten immer mehr Angestellte um ihren Job und erscheinen krank zur Arbeit. Dieser Präsentismus hat schwerwiegende Auswirkungen auf Gesundheit und Unternehmung. Gegensteuer geben kann ein Absenzenmanagement, das auf Dialog und Eigenverantwortung setzt wehte den Schweizer Angestellten ein rauer Wind ins Gesicht. Mit 4,4 Prozent erreichte die Arbeitslosigkeit den höchsten Stand seit zwölf Jahren. Auch in den nächsten Monaten dürfte die Situation für Arbeitsuchende schwierig bleiben. Kein Wunder, geht in den Betrieben das Gespenst der Kündigung um. In der Folge wagen immer weniger Arbeitnehmer, ihrem Chef ein Arztzeugnis vorzulegen. Stattdessen erscheinen sie krank am Arbeitsplatz Fachleute sprechen von Präsentismus. «Herrscht erhöhter Druck im Unternehmen, tritt auch Präsentismus vermehrt auf», konstatiert Christian Feldhausen, Sprecher der Krankenkassengruppe Groupe Mutuel. Die Statistiken bestätigen den Zusammenhang. So drückte die Krise den Krankenstand etwa in Deutschland im letzten Jahr auf den niedrigsten Wert seit 40 Jahren. Für die Schweiz liegen zwar erst die Zahlen für 2008 vor. Doch sie zeigen gegenüber dem Vorjahr bereits einen Rückgang der Jahresabsenzen pro Vollzeitstelle um fünf Stunden auf rekordtiefe 67 Stunden an. Typische Krisenprobleme Angst um die Stelle, Konflikte am Arbeitsplatz und physische oder psychische Leiden sind allerdings nicht die einzigen Ursachen für Jobpräsenz ohne Konzentration, Effizienz und Leistung, wie Stefan Boëthius, Geschäftsleitungsmitglied der Beratungsfirma ICAS in Wallisellen/ ZH, erklärt: «Auch ernste private Sorgen können das Leistungsvermögen von Mitarbeitenden über Wochen und Monate stark reduzieren.» Zu den Dienstleistungen von ICAS gehört deshalb die externe telefonische Beratung solcher Mitarbeiter im Auftrag von Firmen. «Wir spürten den krisenbedingten Anstieg des Präsentismus im letzten Jahr durch die Zunahme unserer externen Mitarbeiterberatung um einen Viertel», erklärt Boëthius. Meist gehe es dabei um Probleme, wie sie für eine Wirtschaftskrise typisch seien: Entlassung, Schulden, Stress, Depression, Burnout und zwischenmenschliche Spannungen am Arbeitsplatz. Darüber hinaus ziehe die Krise auch das Privatleben in Mitleidenschaft. Boëthius: «Wir stellen eine erhebliche Zunahme von Trennungen und Scheidungen fest.» 4 PräSEntISMUS

5 Absenzenrückgang ist Warnsignal Werden solche Probleme in den telefonischen Beratungsgesprächen thematisiert, versucht das ICAS-Team, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Besonders wichtig ist Boëthius zufolge die Kommunikation: «Viele trauen sich nicht, mit ihrem Chef zu reden. Würden sie es tun, sähen sie oft, dass ihre Sorgen umsonst waren. Unsere Spezialisten coachen solche Mitarbeiter und helfen ihnen, sich auf das Gespräch mit dem Vorgesetzten vorzubereiten.» Gefordert ist allerdings auch die Unternehmensführung. Denn ein Absenzenmanagement, das auf Angst und Kontrolle basiert, verstärkt den Präsentismus. Ein plötzlicher starker Rückgang der Absenzen ist somit kein Grund für den Chef, sich auf die Schulter zu klopfen, sondern eher ein Warnsignal. Als Gegenmassnahme empfiehlt die Groupe Mutuel ein modernes HR-Management, das Präsentismus durch einen proaktiven Führungsstil verhindert. Flankierend fordert die Krankenkassengruppe individuelle Unterstützungsmassnahmen für Mitarbeiter mit privaten oder beruflichen Problemen. Folgen sind gravierend Ohne solche Gegenmassnahmen kann Präsentismus zu einem Dauerproblem werden, wie verschiedene Studien zeigen. So verdoppelt sich einer holländischen Untersuchung zufolge der Prozentsatz der Mitarbeitenden, die trotz Krankheit arbeiten, mit dem Druck am Arbeitsplatz. Im Extremfall betreiben bis zu 90 Prozent der Belegschaft Präsentismus. Und eine amerikanische Studie zeigt, dass bei Schmerzen und Depression 75 bis 80 Prozent der insgesamt verlorenen Arbeitsstunden auf Präsentismus entfallen und nur 20 bis 25 Prozent auf effektive Absenzen zurückzuführen sind. Je nach Arbeitstätigkeit kann Präsentismus auch indirekte Folgen haben, die ein Unternehmen teuer zu stehen kommen: «Die Qualität der Arbeitsausführung und Entscheidungen leidet. Ferner kann Präsentismus die Heilung oder die nötige Erholungsphase beeinträchtigen und damit neue Arbeitsausfälle verursachen, die dann noch viel länger andauern», betont Christian Feldhausen von Groupe Mutuel. Statistische Angaben, inwieweit Präsentismus darüber hinaus auch zu einer Zunahme von Arbeitsunfällen führt, sind nach Auskunft der Suva zwar nicht verfügbar. «Dass dieser Zusammenhang besteht, ist in der Literatur aber unbestritten», erklärt Suva-Sprecher Erich Wiederkehr. Insbesondere die Vorgesetzten seien deshalb gefordert, beim Umgang mit den Mitarbeitenden die nötige Umsicht walten zu lassen. Wiederkehr: «Eine Kultur des Dialogs ist langfristig sicher die bessere Lösung als eine Kultur des Drucks.» Zuviel Pflichtbewusstsein ist ungesund Obwohl Präsentismus nicht nur einzelne Mitarbeiter, sondern langfristig das ganze Unternehmen in Mitleidenschaft zieht, wird das Thema Was ist Präsentismus? Präsentismus im engen Sinn heisst, am Arbeitsplatz zu erscheinen, obwohl es der Gesundheitszustand eigentlich nicht erlaubt. Grund sind physische, psychische, chronische oder sporadische Erkrankungen. Im weiteren Sinn bezeichnet Präsentismus auch die in den meisten Betrieben noch stiefmütterlich behandelt. Eine Ausnahme ist das Textilunternehmen Jakob Müller AG in Frick/AG. Zwar setzte die Firma anfänglich eher beim Absentismus an, doch nun sollen Mitarbeitende und Vorgesetzte weiter sensibilisiert werden, damit sie auch das umgekehrte Problem des Präsentismus erkennen. «Wir wünschen, dass unsere Mitarbeitenden eigenverantwortlich handeln. Dazu gehört, dass Krankheiten möglichst vollständig auskuriert werden, bevor man die Arbeit wieder aufnimmt», erkärt Personalleiter Daniel Büchi. Ziel sei nicht nur eine genügende Erholung der Betroffenen; es gehe auch darum, die Ansteckungsgefahr für Kolleginnen und Kollegen zu verringern. Massnahmen gegen den Präsentismus seien nicht erst in der Krise sinnvoll. Denn laut Büchi ist es meist ein hohes Pflichtbewusstsein oder gar das Gefühl, unersetzlich zu sein, das Mitarbeitende antreibt, trotz Krankheit zur Arbeit zu erscheinen. Dieses Problem Tricks sind gefährlich Hauptursachen für Präsentismus sind einerseits Angst um den Arbeitsplatz, andererseits übertriebener Teamgeist. Allerdings tritt gelegentlich noch eine weitere Spielart auf, die man als Scheinpräsenz bezeichnen könnte: Mitarbeiter, die mit viel Raffinesse bloss so tun, als wären sie am arbeiten etwa indem sie nach Feierabend häufig das Licht brennen lassen oder ihre Jacke in der Garderobe vergessen. Oder Kollegen, die jede Mittagspause durchrackern und immer eine dicke Mappe voller Dossiers mit ins Wochenende nehmen. Solche Eulenspiegeleien kämen zwar durchaus vor, erklärt Barbara Gisi, Leitern Angestelltenpolitik beim KV Schweiz: «Es gibt auch Personen, die mit viel Brimborium verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit infolge Müdigkeit oder Ablenkung durch private oder berufliche Probleme; Stress oder zu vielen Überstunden; Motivationsverlust und «innerer Kündigung». der Übermotiviertheit kennt man auch bei Terre des Hommes Schweiz in Basel. Obwohl der Abbau von Arbeitsplätzen nicht zur Debatte stehe, seien bei der letzten Grippewelle einige Mitarbeitende zu rasch wieder zur Arbeit erschienen, erklärt Stefan Studer, Leiter Programme Inland. Dahinter stehe meist eine übertriebene Loyalität zum Team. Gelegentlich wollten Mitarbeitende auch aus Verantwortungsgefühl gegenüber den Projektpartnern eine dringende Aufgabe trotz Krankheit unbedingt noch zu Ende bringen. Studer: «In solchen Fällen legen wir den Betroffenen nahe, zuhause zu bleiben. Wir versuchen, ihnen klar zu machen, dass sie mit ihrer Büropräsenz mehr schaden als nützen wenn sie den ganzen Betrieb anstecken.» Elias Kopf Aufgaben an sich reissen, mit denen sie dann regelmässig überfordert sind.» Damit bringe man aber nicht nur das Team gegen sich auf, auch die Vorgesetzten fielen nur selten auf die Masche herein. Denn es sehe rasch nach Überforderung aus, wenn jemand in 16 Stunden nicht mehr leiste als andere an einem normalen Arbeitstag. «Personen, die sich mit solchen Tricks Vorteile erschleichen wollen, vergiften das Arbeitsklima. Wenn das Phänomen um sich greift und die halbe Abteilung bloss noch Schaumschlägerei betreibt, ist die Unternehmenskultur krank. Dann sollte man sich überlegen, ob nicht ein Stellenwechsel angezeigt ist», rät Gisi. PräSEntISMUS 5

6 DrEI WOChen FerIEn AM StüCK bieten beste Erholung Interview mit Dr. Dieter Kissling In diesem Punkt sind sich Arbeitsmediziner einig: Je höher die Belastung im Arbeitsalltag, desto mehr Ferien sind nötig, um sich zu erholen. Der Ferienanspruch aus gesundheitlicher Sicht ist deshalb individuell und hängt vom Arbeitsstil und der Aufgabe, die man erfüllt ab. Pauschalierungen passen da eher schlecht. Trotzdem gibt es einige Grundregeln; eine davon ist: Drei Wochen Ferien am Stück sind für eine gute Erholung optimal. Aber auch die Planung der Zeit während und nach der Ferien ist von Bedeutung; wer mit schlechtem Gewissen in die Ferien abreist, erholt sich nicht! Die Möglichkeiten, Ferien zu verbringen sind vielseitig: Aktivferien in den Bergen, Badeferien in der Karibik, Safaris in Afrika, Segeltörns in Kroatien, Kulturreisen nach Japan, Trampen in Neuseeland oder eine Städtereise nach London. Doch wie sieht die ideale Ferienplanung aus gesundheitlicher Sicht aus? Die Wahl der Destination sowie der Aktivitäten richtet sich nach den persönlichen Vorlieben, doch bezüglich der Feriendauer lassen sich aus arbeitsmedizinischer Sicht durchaus Aussagen über optimale Ferien machen, die auf die meisten zutreffen. Um richtig zur Ruhe zu kommen und abschalten zu können, sind mindestens drei Wochen Urlaub am Stück notwendig. Einmal jährlich sollte man das machen, insbesondere wenn die Belastung im Arbeitsalltag hoch ist. Die Redaktion der ZVinfo hat sich mit Dr. Dieter Kissling, Gründer und Geschäftsleiter des Instituts für Arbeitsmedizin in Baden, zu einem Interview getroffen und wollte wissen wie das zur Verfügung stehende Ferienguthaben am Idealsten bezogen werden kann und wie man möglichst viel Nutzen aus den Ferien zieht. Das Institut berät Unternehmen wie Migros, Suva, ABB oder Alstom Schweiz bezüglich medizinischer Grundversorgung, Gesundheitsförderung und Stressmanagement. Teilnehmenden der ZV-Fachtagung Brunnen ist Dr. Dieter Kissling als kompetenter Referent und schweizweit anerkannter Sachverständiger bereits bekannt. 6 FerIEn / interview

7 Dr. Dieter Kissling und seine Assistentin Simone Albrecht im Gespräch mit Sandra Wittich Das Interview: Öffentliches Personal Schweiz: Den meisten Angestellten der öffentlichen Verwaltung stehen im Alter zwischen 20 und 50 jährlich 20 bis 23 Tage Ferien zu. Wie sieht arbeitsmedizinisch die beste Aufteilung aus? Dr. Dieter Kissling: Am idealsten wäre es, einmal pro Jahr drei Wochen am Stück zu beziehen und die restlichen Tage mit den Feiertagen so legen, dass es noch zweimal ungefähr eine Woche ergibt. Also beispielsweise eine Woche über Weihnachten plus eine Woche über Ostern oder Pfingsten. Die Mitarbeitenden eines Betriebes sollten sich idealerweise so absprechen, dass jeder abwechslungsweise die Möglichkeit hat, dank Feiertagen die Ferien zu verlängern. Bei der erwähnten Aufteilung stehen dann aber keine freien Tage mehr zur Verfügung, um ein weiteres Mal ein Wochenende zu verlängern. Ich plädieren deshalb dafür, dass Arbeitnehmende zu Gunsten ihres Wohlbefindens bereit sein sollten, auch mal zwei, drei unbezahlte Urlaubstage zu beziehen, natürlich vorausgesetzt die Arbeitgeberin ermöglicht dies. Und wie sieht es bei fünf Wochen jährlich aus? Egal wie viele Ferienwochen zur Verfügung stehen, wichtig ist, dass einmal jährlich drei Wochen am Stück bezogen werden. Die restliche Aufteilung spielt dann arbeitsmedizinisch nicht mehr so eine grosse Rolle und ist von den persönlichen Bedürfnissen abhängig. Sie plädieren stark für dreiwöchige Ferien am Stück. Weshalb? Um richtig abschalten und sich entspannen zu können, braucht man (mindestens) drei Wochen Ferien am Stück. Die erste Woche wird benötigt, um das Erregungsniveau zu senken und den Stress hinter sich zu lassen, also abschalten zu können. Während der zweiten Woche kann man sich richtig erholen, gegen Ende der dritten Woche denken die meisten Arbeitnehmenden bereits wieder an die Arbeit. Welche Anzahl Ferienwochen wäre arbeitsmedizinisch ideal? Das lässt sich nicht absolut sagen, sondern ist von der Belastung an der Arbeitsstelle abhängig. Jemand, der fast gar nicht oder nur wenig belastet ist und viel Ressourcen hat, braucht theoretisch so gut wie keine Ferien. Arbeitnehmende, die extrem stark belastet sind und 60 bis 70 Stunden pro Woche plus teilweise am Wochenende arbeiten, benötigen acht Wochen Ferien, um sich richtig erholen zu können. Arbeitet man in einem normalen Rhythmus, sollte man mit vier oder fünf Wochen Ferien auskommen. Es ist also sehr stark davon abhängig wie gross die Belastungen sind und wie viele Ressourcen dem oder der Einzelnen zur Verfügung stehen. Was sind die Auswirkungen von zu wenig oder zu wenig erholsamen Ferien? Der oder die Betroffene steht früher oder später unter chronischem Stress, was zur Erschöpfung führt. In der Folge können psychosomatische Beschwerden auftreten, meist sind dies Muskelverspannungen, Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit oder ähnliches, also die klassischen chronischen Stresskrankheiten. Im schlimmsten Fall folgt auf diese Symptome das Abdriften in Schmerzkrankheiten. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, ist es wichtig, genügend Ferien zu nehmen und damit die Batterien wieder aufzuladen. Was empfehlen Sie, um zu Beginn der Urlaubszeit nicht völlig ausgebrannt zu sein? Dr. Dieter Kissling: Sehr wichtig ist, genügend Zeit vor den Ferien für die Vorbereitung einzuplanen. Man sollte sich etwas vom Alltagsgeschäft zurückziehen können, um dringende Arbeiten fertig stellen zu können und nicht mit schlechtem Gewissen und unerledigten Pendenzen in die Ferien abreisen zu müssen. Für die Zeit der Abwesenheit sollte eine gute Stellvertretung organisiert werden, welche zumindest einen Teil der anfallenden Arbeit sofort erledigen kann. Für die Zeit nach den Ferien sollte der Terminkalender nicht im vornherein schon vollgepackt werden, damit in der Woche nach der Rückkehr genügend Spielraum bleibt, um s oder angefallene Arbeiten zu erledigen. FerIEn / InterVIEW 7

8 Und was empfehlen Sie für die Zeit zwischen den Ferien? Wichtig ist, in den Arbeitsalltag regelmässige Bewegung und Entspannung einzubauen, sich Zeit «für die schönen Dinge» zu nehmen. Oft findet man nach den Ferien wahre Arbeitsberge vor und die Erholung ist nach ein paar Arbeitstagen bereits wieder weg. Gibt es Wege, damit man von den Ferien länger etwas hat? Grundsätzlich müssen die Arbeitssituation und die äusseren Arbeitsbedingungen so gestaltet sein, dass man nicht auf einem Niveau arbeiten muss, welches dazu führt, dass man abends ständig total erschöpft ist. Die Arbeit sollte so sein, dass man sich vergleichsweise an einem Marathonläufer orientieren kann und nicht wie ein Sprinter durchs Leben hetzen muss. Entscheidend ist, dass man seine Ressourcen so einteilt, dass der Alltag mehr oder weniger ausgeglichen ist und man nicht Energie verliert. Können Sie unseren Mitgliedern Tipps geben, damit sie von ihren Ferien möglichst viel haben? Wichtigster Punkt ist meines Erachtens, dass wie bereits erwähnt in der Arbeitswoche direkt nach den Ferien genügend Zeit eingeplant wird, um liegen gebliebene Arbeit abzuarbeiten. Ansonsten muss nach der Rückkehr täglich 12 Stunden gearbeitet werden, was dazu führt, dass dann nach einer Woche der Ferieneffekt kaputt und die Erschöpfung wieder ähnlich gross ist wie vor den Ferien. Ausserdem muss die Arbeit so sein, dass man am Abend zwar vielleicht müde, aber nicht erschöpft ist. Müde zu sein ist in Ordnung, wenn man sich aber regelmässig nach dem Wochenende sehnt, weil man die Woche fast nicht mehr bewältigen kann, stimmt mit der Arbeit etwas nicht. Was empfehlen Sie denjenigen, die auch während den Ferien per oder Telefon erreichbar sein müssen? Die beste Lösung wäre eine Stellvertretung, damit es nicht nötig ist, in den Ferien erreichbar zu sein. Falls es nicht anders geht, sollten fixe Erreichbarkeitszeiten festgelegt werden. Was halten Sie von der vom Travail.Suisse eingereichten Initiative «6 Wochen Ferien für alle», bei der die Anhebung des gesetzlichen Mindestferienanspruches von vier auf sechs Wochen gefordert wird? Als Arbeitsmediziner kann ich die Initiative nur befürworten. Und als Unternehmer? Als Unternehmer bin ich der Meinung, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden unbezahlte Urlaubstage ermöglichen sollten, wenn diese sich so ihren Wunsch oder Bedarf nach mehr Ferien ermöglichen möchten. Ein KMU kann sich die in der Volksinitiative geforderten sechs Wochen bezahlte Ferien schlicht und einfach nicht leisten. Die in der Schweiz bezahlten Löhne sind für einen Ferienanspruch von vier bis fünf Wochen konstruiert, eine Erhöhung des Ferienanspruchs um ein bis zwei Wochen bei gleich bleibendem Lohn ist unrealistisch und nicht durchsetzbar. Ein Mittelweg könnte also darin bestehen, dass den Arbeitnehmenden vermehrt die Möglichkeit geboten wird, unbezahlte Urlaubstage zu beziehen? Jawohl. Allerdings sind viele Arbeitgeber diesbezüglich leider noch etwas unflexibel. Sie sollten aber vermehrt diese Chance packen, da sie ja auch von ausgeruhten, energiegeladenen und damit produktiveren Mitarbeitenden profitieren. Zum Schluss noch eine persönliche Frage: Wie teilen Sie Ihre Ferien ein? Ich versuche rund acht Wochen Ferien jährlich einzuplanen, allerdings bearbeite ich während dieser Zeit täglich während ein, zwei Stunden meine Mails und bin telefonisch erreichbar. Teilweise handelt es sich auch um Ferien zu Hause, während denen ich rund vier bis fünf Stunden arbeite. Das sind für mich aber auch Ferien und eine Zeit, in der ich mich erholen kann. Dreiwöchige Ferien, in denen ich komplett abschalten kann, gibt es bei mir nicht. Ich habe zwar hohe Belastungen, aber noch höhere Ressourcen. Es ist bekannt, dass Unternehmer mit solchen Ferien gut klarkommen, da sie letztendlich über höhere Ressourcen verfügen; Ursache dieser höheren Ressourcen sind der grössere Handlungsspielraum, die Entscheidungskompetenzen und die Möglichkeit, sich den Tag selber einzuteilen; das haben Arbeitnehmende, die in feste Arbeitsorganisationen oder abläufe eingebunden sind, nicht Wer also extrem viele Ressourcen hat, kommt mit massiv weniger Ferien aus. Herr Dr. Kissling, wir danken für das Gespräch. 8 FerIEn / InterVIEW

9 6. revision DEr InVAlIDEnVEr- SICherung steht noch bevor Das primäre Ziel der 6. IV-Revision ist die Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichts der Kasse. Eine der zentralen Massnahmen dazu ist die Wiedereingliederung der Leute in die Arbeitswelt. Die Revision ist aufgeteilt in 6a und 6b. Bis 2018 soll die IV auf eigenen Beinen stehen und bis 2028 sollen sogar die Schulden zurückbezahlt sein. Wie viel ist dabei wohl Wunschdenken? Ruedi Brosi Geschäftsleitung Öffentliches Personal Schweiz Ausgangslage Im Rechnungsjahr 2009 erwirtschaftete die IV einen Fehlbetrag von 1126 Millionen. Damit erhöhte sich die Schuld der IV beim AHV-Fonds auf 13.9 Milliarden Franken. Diese IV-Schuld wurde durch den Bund im 2009 mit 196 Millionen verzinst (Zinsfuss rund 1,5%). Inhalt der Vorlage: Eingliederungsorientierte Rentenrevisionen. Entlastung der IV um 230 Millionen, was die Schaffung von etwa Arbeitsplätzen für ehemalige IV-Rentner erfordert; Neuer Finanzierungsmodus durch den Bund. Fixer Bundesbeitrag statt Beitrag in Abhängigkeit von den IV-Ausgaben. Entlastung: 195 Millionen Franken; Wettbewerb bei der Anschaffung von Hilfsgeräten (insbesondere Hörgeräte). Entlastung 48 Millionen Franken; Einführung eines minimalen Assistenzbeitrages (kostenneutral). Diese Revision sollte reichen, die IV-Rechnung auszugleichen. Allerdings ist die Voraussetzung dafür, dass die nötigen Arbeitsplätze für die Eingliederung verfügbar sind. IV-Revision 6b Sie wurde vom Bundesrat Ende Juni 2010 verabschiedet. Ziel: Ausgeglichene Rechnung ab 2018 und Rückzahlung der AHV Schuld bis Dies bedingt jährliche Einsparungen von 800 Millionen Franken. Inhalt der Vorlage: Neues stufenloses Rentensystem für neue und laufende Renten. Vorgesehen sind 39 % tiefere und 5 % höhere Renten, Rest gleichbleibend. Einsparung: zirka 400 Millionen Franken; Tiefere Zusatzrenten für Kinder (30 % statt 40 % der IV-Rente). Dies entspricht internationalen Ansätzen. Einsparung: 200 Millionen Franken; Interventionsmechanismus, wenn der Fonds unter 40% (Variante unter 30 %) fällt. Massnahmen: Beitragserhöhung 0.3 % bzw. 0.4 % sowie Rentensenkung um 5 %; Verbesserte Präventions- und Eingliederungsmassnahmen aus der 5. IV-Revision. Einsparung: 100 Millionen Franken; Verschiedene kleinere Sparmassnahmen (z. Bsp. Reisekosten bei den Versicherten). Die Informationen stammen zum grössten Teil aus der Arbeitsgruppe «Soziale Sicherheit» der Ebenrainkonferenz, insbesondere aus den verteilten Arbeitspapieren von Colette Nova (SGB) und Martin Flügel (Travail.Suisse). Ruedi Brosi IV-Revision 6a Die Vorlage zur IV-Revision 6a wurde im Ständerat behandelt und ist zurzeit in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates in Arbeit. SOZIAlVErSICherunGEn 9

10 LohnrunDE 2011 Voller Teuerungsausgleich plus Reallohnerhöhung um 2 % Die Lohnrunde für das laufende Jahr war für eine Vielzahl der Arbeitnehmenden enttäuschend. Reallohnerhöhungen blieben grösstenteils aus, obwohl die Arbeitsauslastung erheblich und der Arbeitsdruck bereits Ende des letzten Jahres hoch waren. Die Krise und vor allem die Angst vor längerfristigen Auswirkungen wirkten einschüchternd und verhinderten vielerorts Reallohnerhöhungen. Öffentliches Personal Schweiz erachtet deshalb einen Lohnanstieg je nach den lokalen Gegebenheiten um 1 2% plus den vollen Teuerungsausgleich als gerechtfertigt. Diese Position haben wir bereits im Frühling dieses Jahres eingenommen. Sandra Wittich Redaktorin ZVinfo Seit einiger Zeit profitiert die Schweiz branchenübergreifend von der konjunkturellen Erholung, die Auftragslage in der Privatwirtschaft verbessert sich stetig. Sinkende Arbeitslosenzahlen sowie leicht steigende Steuereinnahmen bei den Gemeinden, Städten und Kantonen sind die Folge. Letztere haben ihre Einnahmen massiv unterschätzt, weshalb die Budgets nun ausreichend Spielraum bieten für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst. Öffentliches Personal Schweiz erachtet deshalb den Ausgleich der Teuerung plus eine Reallohnerhöhung je nach den lokalen Umständen um 1 bis 2 % als angemessen. Die Krise führte insbesondere in den Sozialbereichen zu Mehrarbeit, welche von den Mitarbeitenden des Service Public getragen wurde; die im Gegenzug meist ausgebliebenen Lohnerhöhungen wurden hingenommen. Nun sollen die Angestellten des öffentlichen Dienstes auch einen Anteil an der Erholung der Wirtschaft bekommen; sie haben die Gewährung des vollen Teuerungsausgleichs plus eine Reallohnerhöhung verdient. Nicht ausser Acht gelassen werden dürfen ausserdem die positiven Auswirkungen von Lohnerhöhungen auf die Wirtschaft. Der trotz Krise robuste private Konsum trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Stabilität bei, Lohnerhöhungen sind also nur schon konjunkturpolitisch sinnvoll. Höhere Ausgaben Die vom Bundesamt für Statistik für das Jahr 2011 prognostizierte Teuerung liegt nach wie vor bei 1.1 %. Ausserdem werden laut santésuisse, dem Verband der Krankenversicherer, auch die Krankenkassenprämien im nächsten Jahr wieder massiv steigen. Rechnen muss man im Durchschnitt wohl mit einer Erhöhung um rund 7 bis 10 %, was vor allem auf das nach wie vor starke Wachstum der Gesundheitskosten zurückzuführen ist. Ein voller Ausgleich der Teuerung sowie eine Reallohnerhöhung helfen vor allem den Mitarbeitenden in den unteren und mittleren Einkommensklassen, das durch die steigenden Lebenshaltungskosten entstehende Ungleichgewicht im Haushaltsbudget ganz oder teilweise auszugleichen. Forderungen der Gewerkschaften Die führenden Verbände, die im Schweizerischen Gewerkschaftsbund organisiert sind, verlangen generelle Lohnerhöhungen in der Höhe von 2 bis 3 %. Starkes Gewicht wird ausserdem auf die Anhebung der Mindestlöhne gelegt, der sich stetig weiter öffnenden Lohnschere muss entgegengewirkt werden. Der KV Schweiz nimmt in seinen Empfehlungen für die Lohnrunde 2011 auf die unterschiedlich schnelle Erholung der einzelnen Branchen Rücksicht, so liegen seine Forderungen zwischen 1 4 % inklusive Teuerung. Für Angestellte der öffentlichen Verwaltungen erachtet KV Schweiz eine Erhöhung von % als angebracht, da vielerorts ein grosser Nachholbedarf besteht. Allen Bestrebungen gemein ist das Ziel, dass die Leute am Schluss nicht nur theoretisch, sondern auch effektiv mehr in der Tasche haben. Verdient haben sie es. 10 LohnVErhandlunGEn

11 ZV-lOhnVErglEICh: teil 3 Der dritte Teil des ZV-Lohnvergleichs beinhaltet die Berufsfunktionen Untersuchungsrichter(in), Postenchef(in) Polizei, Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in), Finanzverwalter(in), Bauverwalter(in) und Berufsschullehrer(in). Rudolf Brosi Geschäftsleitungsmitglied Öffentliches Personal Schweiz Die heute publizierten Lohnzahlen betreffen Berufe, die entweder höhere Ausbildung und / oder grosse Selbständigkeit beinhalten. Es sind keine typischen Frauenberufe darunter. Die tiefsten Löhne sowohl bei den Anfangsgehältern wie bei den Maximallöhnen sind bei der Polizei (Postenchef), die höchsten Löhne beim Gericht (Untersuchungsrichter). Die Berufsschullehrer liegen zwischen den wissenschaftlichen Mitarbeitern einerseits und den Bau- bzw. Finanzverwaltern in den Gemeinden andererseits. Interessant ist, dass der tiefste Lohn bei dem Beruf Nichtakademiker mit grosser Selbständigkeit / Verantwortung und der höchste Lohn bei dem Akademiker mit grosser Verantwortung liegt sowie dass die Nichtakademiker der Gemeindeberufe höher entlöhnt werden als die Berufsschullehrkräfte. (Anmerkung: Bei der Berufsschule sind oft zwei Lohnangaben gemacht, wobei der höhere Lohn für die akademischen Abschlüsse als Wahlvoraussetzung stehen.) Beachten Sie bitte die Lohnunterschiede zwischen den Berufen, die Fachausbildung voraussetzen, und Akademikern sowie den Einfluss bei einer Überlappung mit Verantwortung und Selbständigkeit. Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 Nr. Kanton änderung gegenüber Solothurn 1% TZ 2 Zug 0% TZ + 1% individuell 3 St. Gallen 0% TZ 4 Zürich 0% TZ 5 Glarus 0% TZ 6 Aargau 0% TZ gen % indiv. + 3% einm. Prämie 7 Ost-CH Kt. 0% TZ % indiv. 8 Bern 0.3% gen. 0.7% indiv./lehrp.:0.5% gen % indiv. 9 Graubünden 0% TZ / 1% indiv. Lohnerhöhungen 10 Obwalden 0% TZ / Real + 1% leist.orientiert + 0.2% Leist.prämie 11 Ost-CH Kt. 0% TZ 12 Genf 0.3% TZ 13 Jura 0% TZ / Lehrp.: 2 % TZ 14 Wallis 0.75% TZ 15 Waadt 0% TZ 16 Tessin 0.7% TZ 17 Freiburg ca. 0.7% TZ 18 Neuenburg 0.1 % TZ Nr. Gemeinde änderung gegenüber Stadt Luzern 1% TZ 2 Stadt im Kt. Bern 0% TZ 3 Frauenfeld 0% TZ + ca. 1.2% indiv. 4 Stadt Zürich 0.9% TZ + 1% indiv % Prämien 5 Bündner Gde 0% TZ, 2% Reallohnanst., Stufenanst. ø 1% 6 Olten 1% TZ 7 Romanshorn 0.5% TZ + 1% indiv % Leistungsprämien 9 Einsiedeln 0% TZ + 0.8% indiv. 10 Lausanne 0% TZ 11 Sion 0.2% TZ 12 Fribourg 0% TZ 13 Delémont -1.8% TZ (répercutée sur le 13ème salaire) 14 Montreux 0% TZ 15 Zentral-CH Gde 0% TZ Die in den Tabellen nachgeführten Anpassungen sind fett gedruckt. Alle Zahlen sind per 2010 aufgerechnet. Wo dies nicht der Fall ist, steht eine Bemerkung. Die Gehälter der Lehrpersonen stammen i.d.r. aus der Datei des LCH. LohnVErglEICh 11

12 Untersuchungsrichter(in) Selbständiges Durchführen von Strafuntersuchungen. Aufgaben wie: durchführen von Einvernahmen, Gegenüberstellungen und Augenscheinen anordnen von verschiedenen Untersuchungen und Abklärungen Opfer- und Rechtshilfeberatungen Ausbildung / Anforderungen Abgeschlossenes juristisches Studium Anwaltspatent Total 3 Jahre Verwaltungs-, Gerichts- oder Anwaltspraxis Eigenschaften: Kommunikationsfähigkeit, Selbständigkeit, Durchsetzungsvermögen Gehalt Bei 100 % Pensum, inkl. 13. Monatslohn und Teuerungszulage, ohne Sonderzulagen, im Berichtsjahr. Bild: Chris Mansfield / St. Galler Tagblatt Kantone 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen dazu 0% bis 5% Leistungszuschlag mittlere Lohnklasse des Bereichs Bezirksanwalt vor der StPO Revision Gde * Minimum der angerechneten Dienstjahre bei voller Ausbildung Inserat Schweizer LunchCheck 12 LohnVErglEICh

13 Postenchef(in) Polizei Erledigt Aufgaben im Bereich: staatlicher Sicherheits- und Ordnungsdienst Führungsaufgaben Ausbildung / Anforderungen Abgeschlossene Berufslehre Einjährige Polizeianwärterschule Unteroffiziersschule Mehrjährige Erfahrung im Polizeidienst Physische und psychische Belastbarkeit Hohe Kompetenz- und Entscheidungsfähigkeit Rang: Wachtmeister / Korporal Gehalt Bei 100 % Pensum, inkl. 13. Monatslohn und Teuerungszulage, ohne Sonderzulagen, im Berichtsjahr. Bild: Urs Bucher/St.Galler Tagblatt Gemeinde 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen Lt. Pol Sergent Sergent Kantone 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen dazu 0% bis 5% Leistungszuschlag mittlere Lohnklasse des Bereichs Wm mba 42 Wachmeister Kleine Polizeistation plus Inkonv Grosse Polizeistation plus Inkonv Pro Mt. Fr Inkonv. + Fr 430. Wohnzulage 14 * Minimum der angerechneten Dienstjahre bei voller Ausbildung LohnVErglEICh 13

14 Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Sachbearbeitung in komplexem und anspruchsvollem Aufgabengebiet, das Erfahrung und hohes Sachwissen voraussetzt. Stabsmitarbeiter ohne direkte Unterstellte. Erledigt Sachaufgaben wie: Projektbearbeitung führen von Verhandlungen und Beratungen tragen der Verantwortung im Fachbereich Ausbildung / Anforderungen Akademische Ausbildung 1-2 Jahre Erfahrung im Verwaltungsbereich Verhandlungsgeschick Kommunikationsfähigkeit Gehalt Bei 100 % Pensum, inkl. 13. Monatslohn und Teuerungszulage, ohne Sonderzulagen, im Berichtsjahr. Foto: Trix Niederau, St.Galler Tagblatt Gemeinde 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen Maximum inkl. Treueprämie Kantone 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen dazu 0% bis 5% Leistungszuschlag mittlere Lohnklasse des Bereichs * Minimum der angerechneten Dienstjahre bei voller Ausbildung 14 LohnVErglEICh

15 Finanzverwalter(in) Leitet die Finanzverwaltung und führt alle Gemeinderechnungen. Erledigt Aufgaben wie: Organisation und Leitung des Finanzwesens Führen des Steuerregisters Inkasso Finanzplanung Stv. des Gemeindeschreibers / der Gemeindeschreiberin Ausbildung / Anforderungen Kaufmännische Berufslehre Verwaltungslehre oder Diplom-Handelsschule HWV-Ausbildung Eidg. Buchhalterdiplom Gute EDV-Kenntnisse Bild: Chris Mansfield /St.Galler Tagblatt Gehalt Bei 100 % Pensum, inkl. 13. Monatslohn und Teuerungszulage, ohne Sonderzulagen, im Berichtsjahr. Gemeinde 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen nach Leistung DJ inkl. 5% LL; 11. DJ inkl. 20% LL + 10% Erf DJ abhängig von der Bewertung ohne Abgeltung der Überstunden 16 * Minimum der angerechneten Dienstjahre bei voller Ausbildung Bauverwalter(in) Leitung der Bauverwaltung. Erledigt Arbeiten wie: Organisation der Bauverwaltung Beratungen Planungen Beschwerdebearbeitungen führen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durchführen von Planaufgaben überwachen aller Bauvorhaben Ausbildung / Anforderungen Baufachausbildng mit guten Grundkenntnissen Kommunikationstalent Gehalt Bei 100 % Pensum, inkl. 13. Monatslohn und Teuerungszulage, ohne Sonderzulagen, im Berichtsjahr. Bild: Susann Basler /St.Galler Tagblatt lohnvergleich 15

16 Gemeinde 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Arbeitszeit/Woche anger. DJ * Bemerkungen nach Leistung DJ inkl. 5% LL; 11. DJ inkl. 20% LL + 10% Erf Per plus 1 Funktionsklasse Archidect Diplomé "Z" ohne Abgeltung der Überstunden 16 Kant Kant mittlere Lohnklasse des Bereich * Minimum der angerechneten Dienstjahre bei voller Ausbildung Berufsschullehrer(in) Kantone 1. Dienstjahr 11. Dienstjahr Maximum nach X DJ Schulwochen Lektionen/Woche Bemerkungen / / 26 HTL-Diplom oder höhere Fachprüfung / / 26 mit Hochschulausbildung mit Biga-Abschluss für alle Lehrpersonen (ohne BMS-Schulen) mit Abschluss gemäss BBG mit Fachabschluss oder Lehrerdiplom indiv. indiv. indiv Berufsschulen sind frei in Lohngestaltung keine Berufsschule / à mit Hochschulabschluss / / 37.5 mit höherer Fachprüfung mit Hochschulabschluss Klassen ohne Berufsmatur mit Hochschulabschluss 16 LohnVErglEICh

17 kanton AARGAU Aargauer Staatspersonalverband Erhöhung der Löhne für das Staatspersonal des Kantons Aargau für das Jahr 2011 Roland Miotti Präsident Im Rahmen der diesjährigen Gespräche der Sozialpartner, nämlich der Regierung des Kantons Aargau einerseits und der Konferenz Aargauischer Staatspersonalverände (KASPV) andererseits, deren Mitglied auch der Aargauer Staatspersonlverband (ASPV) ist, zeigte sich, dass seitens der Regierung zu Beginn der Verhandlungen von einer Lohnerhöhung von 1.0% (plus 0.3 % für Prämien) ausgegangen worden ist. Die Antworten auf die Frage der Lohnerhöhung haben sich an den Vorgaben von 10 des Lohndekretes für das Staatspersonal und 11 des Lohndekretes für die Lehrpersonen zu orientieren. Im Einzelnen sind dies: die Finanzlage des Kantons; die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen; die personalpolitischen Zielsetzungen; die Lohnentwicklung in der Wirtschaft und die Entwicklung des Indexes der Konsumentenpreise. Es soll an dieser Stelle nicht im Detail auf die einzelnen Punkte eingegangen werden. Für die KASPV stand jedoch fest, dass aus einer kurzfristigen, nur auf das Jahr 2011 fokussierten Perspektive, eine Erhöhung der individuellen Löhne um 2 % angebracht wäre. Diese Forderung setzt sich zusammen aus der im Juni 2010 geschätzten Jahresteuerung von 0,9 % und den ca. 1 %, die notwendig sind, um die Lohnsysteme beim Staatspersonal und bei den Lehrpersonen zu erhalten. Eine solche Erhöhung der Einzellöhne um durchschnittlich 2 % würde im Übrigen die teuerungsbereinigte Lohnsumme nicht erhöhen. Im Rahmen der Sozialpartnergespräche vom August skizzierte der Regierungsrat die Grundlagen der Löhne für die Botschaft des Regierungsrates zum Allgemeinen Finanzplan (AFP ) an den Grossen Rat. Ausgehend von den Annahmen, dass die Teuerung im laufenden Jahr 0.9 % und das Wachstum des Volkseinkommens 1.5 % betragen wird, erachtete der Regierungsrat eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 1.75 % als angebracht. Diese Angaben wurden vom Regierungsrat im Rahmen der Pressekonferenz am 3. September 2010 erläutert. Die SVP reagierte umgehend und verlangte in einer Pressemitteilung, die durch nichts begründete Lohnerhöhung von 1.75 % sei zu kürzen. Anlässlich der Vorstandsitzung des Aargauer Staatspersonalverbandes vom 20. September 2010 wurde der Vorschlag der Regierung für die Lohnerhöhung eingehend besprochen. Unter Gewichtung aller Faktoren ist der Vorstand des Aargauer Staatspersonalverbandes zum Schluss gekommen, dass der Antrag der Regierung für eine Lohnerhöhung von 1.75 % unterstützt wird. Dazu ist zusammenfassend einerseits festzustellen, dass die Differenz zur angepeilten Erhöhung um 2.0 % «zu verschmerzen» ist und dass andererseits mit allen Mitteln versucht werden muss, die Mehrheit des Grossen Rates zu überzeugen, dass eine Lohnerhöhung von 1.75 % angemessen ist, was durch ein geschlossenes Auftreten auf Seiten der Sozialpartner begünstigt werden dürfte. Sollte es gelingen, die beantragten 1.75 % beim Grossen Rat «durchzubringen», ist der Vorstand des Aargauer Staatpersonalverbandes zudem überzeugt, in kommenden, wirtschaftlich ebenso guten oder besseren Jahren auf der Basis der Erhöhung von 1.75 % argumentieren zu können und dabei insbesondere das Thema «Lohnrückstand» durch aufgeteilte Erhöhungsschritte langfristig wieder ins Lot bringen zu können. IMPrESSUM HERAUSGEBER Zentralverband Öffentliches Personal Schweiz (ZV) Postscheckkonto Aarau Präsident: Urs Stauffer Pianostrasse 32, 2503 Biel Tel. G , Fax G REDAKTION / LAYOUT Sandra Wittich und Michael Merker Langhaus 3, 5401 Baden Tel , Fax ABOSERVICE St. Galler Tagblatt AG, ZVinfo Fürstenlandstrasse St. Gallen Tel. G: REDAKTIONSSCHLUSS Nummer Red. Schluss Erscheint ANZEIGENVERKAUF St. Galler Tagblatt AG, ZVinfo Daniel Noger Fürstenlandstrasse St. Gallen Tel. G: Fax G: DRUCK UND VERSAND St. Galler Tagblatt AG Fürstenlandstrasse St. Gallen VERBANDSSEKRETARIAT Dr. Michael Merker Langhaus 3, 5401 Baden Tel , Fax AUFLAGE Exemplare (WEMF-beglaubigt 2008 / 2009) AARGAU 17

18 kanton basel-stadt Baselstädtischer Angestelltenverband (BAV) Geplante Einführung von «Whistleblowing» im Kanton Basel-Stadt Dr. Georg Schürmann Präsident BAV In vielen Betrieben des privaten, aber auch des öffentlichen Rechts existiert bereits das System des sogenannten «Whistleblowing». Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, Missstände, illegales Handeln oder allgemeine Gefahren, von denen Mitarbeitende am Arbeitsplatz erfahren, melden zu können. Im Kanton Basel- Stadt ist basierend auf einem Anzug der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der Regierungsrat beauftragt worden, die Einführung dieser Meldemöglichkeit auch im Kanton Basel- Stadt zu prüfen. I. Ausgangslage Beabsichtigt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter, Missstände, Rechtsverstösse oder sonstiges sozialwidriges Verhalten am Arbeitsplatz aufzudecken, setzt sie bzw. er sich damit erheblichen Risiken aus. Durch die Bekanntmachung können den betroffenen «Whistleblowern» Nachteile beruflicher Art bis hin zur Kündigung entstehen und damit zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Grund hiefür ist der Umstand, dass die meldende Person in einem Spannungsverhältnis steht zwischen dem öffentlichen Interesse an der Aufdeckung von Missständen in Betrieben und Behörden einerseits und den zivil- und arbeitsrechtlichen Pflichten des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber andererseits. Die Frage, wann bzw. in welchem Fall das öffentliche Interesse an einer Aufdeckung gegenüber der Verschwiegenheits- und Loyalitätspflicht gegenüber dem Arbeitgeber überwiegt, ist in der Regel schwierig zu beantworten. Im Zweifel wird der betroffene Mitarbeiter auf eine Aufdeckung verzichten, um auf diese Weise seinen Arbeitplatz zu sichern. Im Kanton Basel-Stadt besteht seit mehreren Jahren die Institution der kantonalen Ombudsstelle, an welche sich Personen wenden können, die mit der Verwaltung im Konflikt stehen, wobei auch Staatsangestellte mit arbeitsrechtlichen Informationsveranstaltung des BAV: Neue Spitalgesetzgebung Basel-Stadt, Auswirkungen auf das Personal mit Ausführungen von Regierungsrat Dr. Carlo Conti, Vorsteher des Gesundheitsdepartementes Basel-Stadt über die derzeit im Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt befindliche Vorlage Datum: Dienstag, den 26. Oktober 2010 um Uhr Ort: Restaurant Seegarten (Grün 80) in Münchenstein Neben Mitgliedern sind auch Nichtmitglieder zur Veranstaltung eingeladen; Anmeldung bitte bis spätestens 20. Oktober 2010 per bav-bs.ch) oder an Sekretariat BAV, St. Alban-Vorstadt 21, 4052 Basel Problemen sich an die Ombudsstelle wenden können. Die Geschäftsprüfungskommission hat den Antrag gestellt, zu prüfen, ob die Ombudsstelle offiziell als Anlaufstelle für hinweisgebende Staatsangestellte bezeichnet werden kann und ob es eines besonderen Rechtsschutzes für Whistleblower in der kantonalen Verwaltung bedarf. II. Die geplante Regelung im Kanton Basel-Stadt Für den Kanton Basel-Stadt ist eine Änderung des Personalgesetzes vorgesehen, welche es gutgläubigen Mitarbeitenden ermöglichen soll, während eines laufenden Anstellungsverhältnisses jederzeit dem direkten Vorgesetzten bzw. der dieser Person vorgesetzten Stelle Missstände zu melden. Dabei soll mittels einer entsprechenden Verordnung sichergestellt werden, dass die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter Missstände, welche das öffentliche Interesse berühren, direkt der Ombudsstelle melden darf, wenn entweder der direkte Vorgesetzte keine wirksamen Massnahmen ergreift oder aufgrund der Umstände anzunehmen ist, dass der oder die Vorgesetzten keine wirksamen Massnahmen ergreifen werden (insbesondere, weil sie selbst von der Meldung betroffen sind). Wesentlicher Punkt ist insbesondere das Festhalten des Grundsatzes, dass Mitarbeitende aufgrund von zulässigen (d.h. gutgläubigen) Meldungen im Anstellungsverhältnis nicht benachteiligt werden dürfen, wobei diese Benachteiligungen definiert werden sollen als insbesondere Kündigung, Zurücksetzung in der Hierarchie und alle weiteren Laufbahnhemmnisse sowie bewusste Beeinträchtigung psychologischer Art und deren Duldung. III. Stellungnahme der Personalverbände Die Personalverbände haben die Vorlage im Grundsatz akzeptiert, aber dennoch auf verschiedene offene Punkte hingewiesen: Die Aufnahme der Möglichkeit anonymer Meldungen in die Vorlage; dieser Vorschlag wurde seitens des Zentralen Personaldienstes (ZPD) geprüft, unter Hinweis auf die damit verbundenen Schwierigkeiten (insbesondere die Möglichkeit von Rückfragen des Ombudsmannes) verworfen. 18 Luzern

19 Herzliche Gratulation Mit dieser Ausgabe der ZVinfo gratulieren wir zum 80. Geburtstag: Herrn Emil Jaun, ehemaliger Mitarbeiter Friedhofamt, den er am 20. Oktober 2010 feiern kann. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute, verbunden mit unserem herzlichen Dank für ihre langjährige Treue zum BAV. Bedenken äusserten die Verbände sodann dahingehend, dass durch die Verpflichtung. Meldungen zunächst beim Vorgesetzten anhängig machen zu müssen, de facto der bis anhin bestehende direkte Zugang zum Ombudsman eingeschränkt würde. Im Rahmen der Diskussion wurde jedoch festgehalten, dass falls es sich beim Missstand um einen Pensioniertenstamm 2010 Dienstag, 19. Oktober 2010 Dienstag, 7. Dezember 2010 Restaurant Stadthof, Gerbergasse 84 (am Barfüsserplatz) im 1. Stock ab Uhr bis ca Uhr arbeitsrechtlichen Konflikt mit der/dem Vorgesetzten handelt, ist Letzterer selber betroffen und somit die direkte Meldung an die Ombudsstelle laut Vorlage möglich. Handelt es sich beim Missstand hingegen um eine Wahrnehmung, dass in der Dienststelle bspw. die Arbeitszeitverordnung in einem Punkt nicht eingehalten wird, soll vom Mitarbeitenden verlangt werden können, dass er das wahrgenommene Fehlverhalten zuerst bei seinen Vorgesetzten anspricht. Unternehmen diese jedoch innert Monatsfrist nichts gegen den Missstand, ist die Meldung an die Ombudsstelle wiederum zulässig. Kontaktmöglichkeit BAV Adresse: St. Alban-Vorstadt 21, 4052 Basel Telefon: Fax: Im Grundsatz wird auch von den Personalverbänden die Einführung einer gesetzlichen Grundlage für das Whistleblowing begrüsst. Letztlich wird aber erst die Anwendung in der Praxis zeigen können, wie griffig die neue gesetzliche Regelung ist. Dr. Georg Schürmann Sekretär des BAV, Advokat kanton luzern Stadtpersonalverband Luzern Neueintritte Wir heissen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen: Wismer Antoinette, Steueramt Häfliger Roland, Feuerwehr Gassmann Edith, Kinder Jugend Familie Furrer Christoph, Heime und Alterssiedlungen Marti Ruth, Bevölkerungsdienste Bucher Susanna, Steueramt Portmann Markus, Feuerwehr Zemp Rosmarie, Passiv Huber-Krummenacher Monika, Amtsvormundschaft Camenzind Reto, Sozialamt Mettler Bernhard, Musikschule Grossi Eichenberger Claudia, Prozesse und Informatik Banz Andreas, Prozesse und Informatik Ascher Adrian, Prozesse und Informatik Schnüriger Alex, Prozesse und Informatik Bühler Kurt, Prozesse und Informatik Scherer Mathias, Prozesse und Informatik Graf Werner, Prozesse und Informatik Bättig Harald, Prozesse und Informatik Fankhauser Urs, Prozesse und Informatik Fedier-Lötscher Karin, Steueramt Voranzeige: Boccia-Plausch im Grotto Pro Ticino, Luzern Mittwoch, 10. November 2010 Spielzeit 17 bis 19 Uhr unter kundiger Anleitung Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Salamettli, Brot und Wein Kraushaar Claudia, Finanverwaltung Stadtbuchhaltung Dürlewanger Paola, Geoinformationszentrum Stofer Martin, Prozesse und Informatik Zulian Renata, Bevölkerungsdienste Bitte reservieren Sie sich das Datum. Eine persönliche Einladung wird noch an die Mitglieder verschickt. Der Vorstand 19

20 WettbEWErb: logical Ein Logical, auf deutsch Logikrätsel, ist ein Rätsel, das nur durch logische Schlussfolgerungen lösbar ist. Vorgegeben werden eine Reihe von Hinweisen, die direkte oder indirekte Angaben zu der gesuchten Antwort liefern. Zu gewinnen gibt es auch diesmal wieder drei Gutscheine für ein Nachtessen im Wert von Fr Rudolf Brosi Trudi, eine «Gwundernase», sitzt in einem Café und lauscht den Gesprächen am Nebentisch. Dort sitzt eine Gruppe aus 4 Damen und 4 Herren bei angeregtem Gespräch. Trudi weiss, dass ein Einbrecher-Ehepaar mit gemeinsamen Wohnsitz sowie dessen Dealer, der sich als Verkäufer ausgibt, anwesend sind. Trudi möchte möglichst vieles über diese Gruppe, herausfinden, kann aber fast nur Gesprächsfetzen aufschnappen. Sie notiert sich diese und findet alle Antworten auf ihre Fragen, die sie in einer Tabelle aufschreibt. Die Leute sind unter 40 aber keine Teenager und alle sind verschieden alt. Die Alter der Männer sind alle ungeradzahlig, die der Frauen sind geradzahlig. Die 3 jüngsten Frauen sind zusammen 70 Jahre alt. Der jüngste Mann ist 3 Jahre älter als die älteste Frau. Niemand ist 24 Jahre alt. Eliane die Zweitälteste ist in Biel Ärztin und taucht gerne. Melanie, die Jüngste schwimmt gerne und arbeitet im Verkauf. Rico, der Jüngste fährt Mountainbike. Beide Anwälte hassen Wassersport. Liane, die älteste, klettert und wohnt in der Stadt Bern. 3 Personen wohnen alle an der Viktoriastrasse in Bern und sind 20, 33 und 37 Jahre alt. Die Summe ihrer Strassennummern ist genau 100. Einer davon ist Buchhalter und rudert gern. In Zug wohnt jemand in einer Strasse mit Nummer 40. Jeder Beruf kommt zweimal vor, dabei sind zwei Ärztinnen. 4 Leute wohnen je an einer Nord- Süd- Westund Ost- Strasse und haben in dieser Reihenfolge die Hobbys Wandern, Klettern, Tauchen und Segeln. Alle wohnen an verschiedenen Strassennummern, die alle durch 10 teilbar sind und zusammen 100 ergeben. Reto ist älter als Remo und hat die höchste Strassennummer von allen Der Solothurner Anwalt und Bergsteiger hat die Zürcherin, die gerne wandert, zu sich an die Bergstr. 31 eingeladen Rico s Strassennummer ist die kleinste bei den Herren, Milena s Nr. ist die kleinste bei den Damen. Bei einem Mann und bei einer Frau stimmt die Strassennummer mit dem Alter überein. Milena und Robin haben den gleichen Beruf. Die Frage Trudi weiss nun alles über das Ehepaar und den Dealer! Sie auch? Alter Name Wohnort Strasse Nummer Beruf Hobby Die Lösung: Einsendungen an oder Öffentliches Personal Schweiz, Postfach 1863, 5401 Baden. Einsendeschluss: 18. Oktober 2010 Ehefrau Ehemann Dealer Alter Name Wohnort Strasse Nummer Beruf Hobby 20 wettbewerb

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 ZV-Lohnvergleich: Teil 3 Der dritte Teil des ZV-Lohnvergleichs beinhaltet die Berufsfunktionen Untersuchungsrichter(in), Postenchef(in) Polizei, Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in), Finanzverwalter(in),

Mehr

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 ZV-Lohnvergleich: Teil 2 Der zweite Teil des ZV-Lohnvergleichs beinhaltet die Berufsfunktionen Conroller(in), Gerichtsschreiber(in), Betreuer(in) im Strafvollzug, Hauswart(in) für Schulanlagen, Assistenzarzt

Mehr

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 ZV-Lohnvergleich: Teil 5 Der fünfte Teil des ZV-Lohnvergleichs beinhaltet die Berufsfunktionen Chef-Programmierer(in), Steuerrevisor(in), Polizist(in), Techniker(in) in Führungsfunktion, Sekundar- oder

Mehr

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 ZV-Lohnvergleich: Teil 6 Der letzte Teil des ZV-Lohnvergleichs beinhaltet die Berufsfunktionen Departementssekretär(in), Kreisförster(in), Gemeindeschreiber(in), Mittelschullehrer(in) und Oberarzt bzw.

Mehr

LOHNVERGLEICH. Schlüssel zum Lohnvergleich. Nr. Kanton Änderung gegenüber 2010. Nr. Gemeinde Änderung gegenüber 2010

LOHNVERGLEICH. Schlüssel zum Lohnvergleich. Nr. Kanton Änderung gegenüber 2010. Nr. Gemeinde Änderung gegenüber 2010 Schlüssel zum Lohnvergleich Nr. Kanton Änderung gegenüber 2010 1 Solothurn 0.5% TZ, 0.2% real 2 Zug 0% TZ + 1 % individuell 3 St. Gallen 0.2% TZ, 0.5% real 4 Zürich 0.3% TZ 5 Glarus 1% generell, 0.5% individuell

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr

LOHNVERGLEICH 2012. Schlüssel zum Lohnvergleich. Nr. Kanton Änderung gegenüber 2011. Nr. Gemeinde Änderung gegenüber 2011

LOHNVERGLEICH 2012. Schlüssel zum Lohnvergleich. Nr. Kanton Änderung gegenüber 2011. Nr. Gemeinde Änderung gegenüber 2011 Schlüssel zum Lohnvergleich Nr. Kanton Änderung gegenüber 2011 1 Solothurn 0.4% TZ, 0.1% real 2 Zug 0% TZ St. Gallen 0% generell 4 Zürich 0.5% TZ 5 Glarus 0% generell, 1.5% individuell Aargau 0.5% generell

Mehr

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 ZV-Lohnvergleich: Teil 4 Der vierte Teil des ZV-Lohnvergleichs beinhaltet die Berufsfunktionen Sekretär(in), Juristische(r) Sekretär(in), Hilfspolizist und Politesse, Küchenchef(in), Pflegefachperson II

Mehr

6. IV-Revision. Klausur der Regierungsrätinnen und Regierungsräte SODK, 25. Juni 2010. Stefan Ritler

6. IV-Revision. Klausur der Regierungsrätinnen und Regierungsräte SODK, 25. Juni 2010. Stefan Ritler 6. IV-Revision 2. Massnahmenpaket (6b) Klausur der Regierungsrätinnen und Regierungsräte SODK, 25. Juni 2010 Stefan Ritler Der Sanierungsplan für die IV Rechnung ausgleichen, Schuld abbauen 6. IV-Revision,

Mehr

Revision des Gesetzes über die Pensionskasse Basel-Stadt

Revision des Gesetzes über die Pensionskasse Basel-Stadt Kanton Basel-Stadt Revision des Gesetzes über die Pensionskasse Basel-Stadt Medienorientierung vom 3. September 2013 Regierungsrätin Dr. Eva Herzog Agenda Ausgangslage Gesetzliche Rahmenbedingungen Technischer

Mehr

ASPV Aargauer Staatspersonalverband Bachstrasse 15 5000 Aarau Tel: 062 822 15 50 Internet: www@aspv.ch E-Mail: info@aspv.ch. Jahresbericht 2014

ASPV Aargauer Staatspersonalverband Bachstrasse 15 5000 Aarau Tel: 062 822 15 50 Internet: www@aspv.ch E-Mail: info@aspv.ch. Jahresbericht 2014 ASPV Aargauer Staatspersonalverband Bachstrasse 15 5000 Aarau Tel: 062 822 15 50 Internet: www@aspv.ch E-Mail: info@aspv.ch Jahresbericht 2014 Jahresbericht 2014 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte

Mehr

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010

Schlüssel zur Lohnstatistik 2010 ZV-Lohnvergleich: Teil 1 Der Lohnvergleich des ZV wird seit 2003 regelmässig erstellt und in der ZVinfo in sechs Teilen publiziert. Die ausgewählten Funktionen stellen einen gut durchmischten Querschnitt

Mehr

DIE ARBEITS- LOSENKASSE OCS

DIE ARBEITS- LOSENKASSE OCS DIE ARBEITS- LOSENKASSE OCS IHRE FRAGEN - UNSERE ANTWORTEN www.ocsv.ch 1 WAS SOLL ICH MACHEN, WENN ICH MEINE ARBEIT VERLIERE? Ich wurde entlassen oder mein Vertrag ist beendet Verlieren Sie keine Zeit:

Mehr

IV. Massnahmen im Personalbereich für das Jahr 2009 / Teilrevision von vier Rechtserlassen

IV. Massnahmen im Personalbereich für das Jahr 2009 / Teilrevision von vier Rechtserlassen IV. Massnahmen im Personalbereich für das Jahr 2009 / Teilrevision von vier Rechtserlassen 1 MASSNAHMEN IM PERSONALBEREICH FÜR DAS JAHR 2009 / TEILREVISION VON VIER RECHTSERLASSEN 1.1 Ausgangslage Die

Mehr

Krisen und Reformbedarf Reformbedarf aus Sicht der Wirtschaft

Krisen und Reformbedarf Reformbedarf aus Sicht der Wirtschaft Krisen und Reformbedarf Reformbedarf aus Sicht der Wirtschaft Dr. Rudolf Stämpfli, Präsident Schweizerischer Arbeitgeberverband Einleitende Bemerkungen Reformen dienen der Krisenvermeidung und bringen

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Helsana Business Health

Helsana Business Health Helsana Business Health Zusatzleistung für Unternehmen Unterstützt Unternehmen mit Gesundheitsmanagement Schafft besseres Wohlbefinden und reduziert Absenzen Bereitet professionell auf den demografischen

Mehr

ratgeber Immer mehr Druck im Arbeitsleben? Ein Ratgeber für Beschäftigte

ratgeber Immer mehr Druck im Arbeitsleben? Ein Ratgeber für Beschäftigte ratgeber Immer mehr Druck im Arbeitsleben? Ein Ratgeber für Beschäftigte DGB Bundesvorstand Abteilung Sozialpolitik Oktober 2013 Impressum Herausgeber: DGB Bundesvorstand Abteilung Sozialpolitik Henriette-Herz-Platz

Mehr

Warum Zeitmanagement so wichtig ist

Warum Zeitmanagement so wichtig ist Warum Zeitmanagement so wichtig ist 1 In diesem Kapitel Qualität statt Quantität Testen Sie Ihre Zeitmanagement-Fähigkeiten Da aus Kostengründen immer mehr Arbeitsplätze eingespart werden, fällt für den

Mehr

Finanzen von Bund und Kanton Aargau Diskussion zu den öffentlichen Finanzen. Rudolf Hug, Oberrohrdorf 2. Juni 2003

Finanzen von Bund und Kanton Aargau Diskussion zu den öffentlichen Finanzen. Rudolf Hug, Oberrohrdorf 2. Juni 2003 Finanzen von Bund und Kanton Aargau Diskussion zu den öffentlichen Finanzen Rudolf Hug, Oberrohrdorf 2. Juni 2003 Übersicht Lagebeurteilung der Schweiz Lagebeurteilung des Kantons Aargau Perspektiven und

Mehr

Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015)

Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015) Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung: Bilanz nach zwölf Jahren (Stand 1. Februar 2015) Insgesamt konnten in den 12 Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgesetzes 2 676 Gesuche bewilligt werden.

Mehr

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen.

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen. Bundesamt für Sozialversicherungen Geschäftsfeld Alter- und Hinterlassenenvorsorge Effingerstrasse 20 3003 Bern Bern, 25. Juni 2004 Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien; Vernehmlassung Sehr

Mehr

Rede von Staatssekretär Thomas Ilka. Einführungsvortrag Gesunde Arbeit, erfolgreiche Betriebe

Rede von Staatssekretär Thomas Ilka. Einführungsvortrag Gesunde Arbeit, erfolgreiche Betriebe Gesperrt bis zum Beginn - Es gilt das gesprochene Wort! Rede von Staatssekretär Thomas Ilka Einführungsvortrag Gesunde Arbeit, erfolgreiche Betriebe anlässlich des vierten gemeinsamen Präventionskongresses

Mehr

Sie sind gefragt! Das xxxxxxxxxxxxx aus Sicht seiner. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorsitzender: xxxxxxxxxxxxxxxxxx. xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Sie sind gefragt! Das xxxxxxxxxxxxx aus Sicht seiner. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorsitzender: xxxxxxxxxxxxxxxxxx. xxxxxxxxxxxxxxxxxx An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorsitzender: xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx Tel: xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx Tel.: xxxxxxxxxxxxxxxxxx Fax: xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Mehr

invalidenversicherung aus der schuldenfalle holen

invalidenversicherung aus der schuldenfalle holen 23. Oktober 2011 faktenblatt: INVALIDENVERSICHERUNG invalidenversicherung aus der schuldenfalle holen Die Schweizerische Invalidenversicherung (IV) hat in den letzten 20 Jahren immer höhere Schulden angehäuft.

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

REKTIFIZIERTE VERSION (inkl. Gesetzesentwurf) Bericht der Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) des Grossen Rates

REKTIFIZIERTE VERSION (inkl. Gesetzesentwurf) Bericht der Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) des Grossen Rates 03.1666.03 REKTIFIZIERTE VERSION (inkl. Gesetzesentwurf) Bericht der Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) des Grossen Rates zum Ratschlag zu einer Änderung des Gesetzes über die Krankenversicherung

Mehr

Kanton Basel-Stadt Qualität unserer Versorgungsstruktur

Kanton Basel-Stadt Qualität unserer Versorgungsstruktur Qualität unserer Versorgungsstruktur Dr. Carlo Conti Regierungsrat Basel-Stadt, Präsident der GDK forumsante.ch, 29. Januar 2013 Gesundheitsmonitor 2011 55% haben «positiven» oder «eher positiven» Eindruck

Mehr

Fragebogen zur Erfassung von Mitarbeiterzufriedenheit und Burnout in der Suchthilfe QuaTheTeam-58 Version 1.1. Stichtagserhebung DATUM 2010

Fragebogen zur Erfassung von Mitarbeiterzufriedenheit und Burnout in der Suchthilfe QuaTheTeam-58 Version 1.1. Stichtagserhebung DATUM 2010 Institutionsname... Institutionsnummer (FOS-Nr. oder leer lassen) M0.1 Arbeitsbereich:......... Nummer für Mitarbeiter/in (wird vom ISGF vergeben) M0.2 Stichtagserhebung DATUM 2010 Fragebogen zur Erfassung

Mehr

Absenzen managen und Gesundheit fördern im Betrieb

Absenzen managen und Gesundheit fördern im Betrieb Absenzen managen und Gesundheit fördern im Betrieb Nicolas Burger Institut für Arbeitsmedizin nicolas.burger@arbeitsmedizin.ch Sabine Deringer Fachhochschule Nordwestschweiz sabine.deringer@fhnw.ch Weshalb

Mehr

Medienkonferenz Mittwoch, 18. November, 10 Uhr, Restaurant Dufour, 9000 St. Gallen. St.Gallen erspart sich seine Zukunft! Start der Petition!

Medienkonferenz Mittwoch, 18. November, 10 Uhr, Restaurant Dufour, 9000 St. Gallen. St.Gallen erspart sich seine Zukunft! Start der Petition! Personalverbändekonferenz des Kantons St. Gallen PVK SG Maria Huber, Präsidentin Zwinglistrasse 3 9001 St. Gallen 071 223 80 43/24d 078 768 90 71 maria.huber@vpod-ostschweiz.ch Medienkonferenz Mittwoch,

Mehr

Gute Geschäftslage in vielen Branchen: Lohnerhöhungen von bis zu 1.5 Prozent insbesondere bei langjährigen Mitarbeitenden

Gute Geschäftslage in vielen Branchen: Lohnerhöhungen von bis zu 1.5 Prozent insbesondere bei langjährigen Mitarbeitenden M E D I E N K ON FERENZ VOM 2. S E P T E M B E R 2 0 1 5 Daniel Lampart, Leiter SGB-Sekretariat Gute Geschäftslage in vielen Branchen: Lohnerhöhungen von bis zu 1.5 Prozent insbesondere bei langjährigen

Mehr

Synopse Änderung Personalreglement - 1 - Art. 1 Abs. 2 2 Das Anstellungsverhältnis des vertraglich angestellten. Art. 1 Abs.

Synopse Änderung Personalreglement - 1 - Art. 1 Abs. 2 2 Das Anstellungsverhältnis des vertraglich angestellten. Art. 1 Abs. Synopse Änderung Personalreglement - 1 - Art. 1 Abs. 2 2 Das Anstellungsverhältnis des vertraglich angestellten Personals wird durch den Gemeinderat geregelt. Zu ihm gehören u.a. die befristet oder im

Mehr

Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit für die Angestellten der Stadt Arbon

Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit für die Angestellten der Stadt Arbon Stadtrat Stadtratsbeschluss Nr. 241/15 vom 23. November 2015 Botschaft an das Stadtparlament Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit für die Angestellten der Stadt Arbon Sehr geehrter Herr Präsident Sehr

Mehr

Tagung: Für soziale Sicherheit und Altersvorsorge, 22. März 2013 (GBKZ)

Tagung: Für soziale Sicherheit und Altersvorsorge, 22. März 2013 (GBKZ) 1 Tagung: Für soziale Sicherheit und Altersvorsorge, 22. März 2013 (GBKZ) Workshop Der Abbau bei der Invalidenversicherung (Christoph Lüthy, Leiter Rechtsdienst Pro Mente Sana, Schweiz. Stiftung, die sich

Mehr

Die Gerichte anerkennen diese Vereinbarungen (Rechtsöffnungstitel) Mediatoren/innen haben ein Zeugnisverweigerungsrecht

Die Gerichte anerkennen diese Vereinbarungen (Rechtsöffnungstitel) Mediatoren/innen haben ein Zeugnisverweigerungsrecht Ausgangslage Per 1. Januar 2011 wurde eine neue ZPO eingeführt Darin wird festgehalten, dass neben der Staatlichen Schlichtung (hauptsächlich Friedensrichter) auch private Schlichter (Mediatoren/innen)

Mehr

Verhaltenskodex der SIMACEK Facility Management Group

Verhaltenskodex der SIMACEK Facility Management Group Verhaltenskodex der SIMACEK Facility Management Group Die barrierefreie Fassung Die barrierefreie Fassung des Verhaltenskodex wurde nach dem capito Qualitäts-Standard in erstellt. Der capito Qualitäts-Standard

Mehr

Burnout Was Unternehmen und Führungskräfte tun können

Burnout Was Unternehmen und Führungskräfte tun können Burnout Was Unternehmen und Führungskräfte tun können Burnout Was ist das eigentlich? Auch in der Psychologie gibt es keine einheitliche Definition des Begriffs Burnout. Das Phänomen zeigt sich beim Betroffenen

Mehr

Verordnung. über die gleitende Arbeitszeit. in der Gemeindeverwaltung

Verordnung. über die gleitende Arbeitszeit. in der Gemeindeverwaltung GEMEINDE BIRSFELDEN 0-4 Verordnung über die gleitende Arbeitszeit in der Gemeindeverwaltung A. Geltungsbereich... Gemeindeverwaltung... Aussendienst... B. Zeitbegriffe... Rahmenzeit... 4 Blockzeit... 5

Mehr

gesundheit wohlbefinden leistung Betriebliche Gesundheitsförderung der Reha Rheinfelden Für Gesundheit an Ihrem Arbeitsplatz

gesundheit wohlbefinden leistung Betriebliche Gesundheitsförderung der Reha Rheinfelden Für Gesundheit an Ihrem Arbeitsplatz gesundheit wohlbefinden leistung Betriebliche Gesundheitsförderung der Reha Rheinfelden Für Gesundheit an Ihrem Arbeitsplatz Das Ambulante Zentrum der Reha Rheinfelden Die betriebliche Gesundheitsförderung

Mehr

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015

Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems. Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015 Kanton Basel-Stadt Unternehmenssteuerreform III: Anspruchsvoller Umbau des Steuersystems Regierungsrätin Dr. Eva Herzog 16. April 2015 Unternehmenssteuerreform III: Eckwerte des Bundesrates für die Botschaft,

Mehr

Familienpolitische Grundsätze

Familienpolitische Grundsätze Grundlagenpapier der Christlich-sozialen Partei (CSP Schweiz) Familienpolitische Grundsätze Winter 2009/10 Christlich-soziale Partei der Schweiz (CSP Schweiz) Zentralsekretariat: Marlies Schafer-Jungo,

Mehr

news visana business 2/05 «Absenzen managen Starke Vitamine gegen Mitarbeiter-Absenzen.

news visana business 2/05 «Absenzen managen Starke Vitamine gegen Mitarbeiter-Absenzen. visana business news 2/05 «Absenzen managen Starke Vitamine gegen Mitarbeiter-Absenzen. «SIZ Care AG Visana arbeitet eng mit dem führenden Anbieter im Absenzenmanagement zusammen. «3-Säulen-Prinzip Prävention

Mehr

Führung und Gesundheit. Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können

Führung und Gesundheit. Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können Führung und Gesundheit Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können Was ist gesundheitsförderliche Führung? Haben denn Führung und Gesundheit der Mitarbeiter etwas miteinander zu tun?

Mehr

Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas:

Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas: Fragebogen zur Arbeitsbelastung von MitarbeiterInnen in Kitas: *** Die in diesem Fragebogen benutzten Personenbezeichnungen umfassen Männer und Frauen*** Bitte nehmen Sie den Fragebogen mit nach Hause

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Changemanagement. Eine Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte

Changemanagement. Eine Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte Changemanagement Eine Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte Arbeit in Zeiten des Wandels Die schnelle und tiefgreifende Veränderung betrieblicher Strukturen und Abläufe ist in den vergangenen

Mehr

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit wiederherstellen, erhalten und fördern

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit wiederherstellen, erhalten und fördern Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit wiederherstellen, erhalten und fördern Betriebliches Eingliederungsmanagement was ist das eigentlich? Das betriebliche

Mehr

Geschätzte Damen und Herren

Geschätzte Damen und Herren Geschätzte Damen und Herren Wir feiern heute unsere Heimat. Feiern tut man, wenn man sich freut über Erreichtes, sich freut über Erfolge. Wir Schweizer, Schwyzer und wir Ybriger (mein Grossvater mütterlicherseits

Mehr

Statement von Regina Schulz, DAK-Landeschefin in Bremen anlässlich der Pressekonferenz zum DAK- Gesundheitsreport 2011 am 19. Mai 2011 in Bremen

Statement von Regina Schulz, DAK-Landeschefin in Bremen anlässlich der Pressekonferenz zum DAK- Gesundheitsreport 2011 am 19. Mai 2011 in Bremen Statement von Regina Schulz, DAK-Landeschefin in Bremen anlässlich der Pressekonferenz zum DAK- Gesundheitsreport 2011 am 19. Mai 2011 in Bremen (Es gilt das gesprochene Wort!) Sehr geehrte Damen und Herren,

Mehr

Übersicht über die eidgenössischen und kantonalen Behörden, welche in Rechtsfragen zur Psychotherapie Auskunft erteilen können.

Übersicht über die eidgenössischen und kantonalen Behörden, welche in Rechtsfragen zur Psychotherapie Auskunft erteilen können. Übersicht über die eidgenössischen und kantonalen Behörden, welche in Rechtsfragen zur Psychotherapie Auskunft erteilen können. Bund Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter Mo bis Fr von 10.00 bis 12.00

Mehr

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Fortbildungsangebote Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. Franka Meinertzhagen Wissen Klarheit Arbeitserleichterung Entlastung

Mehr

Ferienkürzung Merkblatt des Personalamtes

Ferienkürzung Merkblatt des Personalamtes Seite 1 Ferienkürzung Merkblatt des Personalamtes 79 Abs. 3 VVO Bei unbezahltem Urlaub wird der Ferienanspruch für jeden vollen Monat der Abwesenheit um einen Zwölftel gekürzt. Bei vollständiger Dienstaussetzung

Mehr

ABSTIMMIGS EASY BÜECHLI. präsentiert von jungen Menschen 8. AUSGABE SEPTEMBER 2010 FÜR DIE ABSTIMMUNGEN VOM 26. SEPTEMBER 2010

ABSTIMMIGS EASY BÜECHLI. präsentiert von jungen Menschen 8. AUSGABE SEPTEMBER 2010 FÜR DIE ABSTIMMUNGEN VOM 26. SEPTEMBER 2010 8. AUSGABE SEPTEMBER 2010 FÜR DIE ABSTIMMUNGEN VOM 26. SEPTEMBER 2010 EASY ABSTIMMIGS BÜECHLI präsentiert von jungen Menschen POLITIK EINFACH ERKLÄRT: EINE NEUTRALE ABSTIMMUNGSBROSCHÜRE INHALT Editorial..................3

Mehr

Gutachten zum Arbeitszeitreglement Schichtdienst Berufsfeuerwehr

Gutachten zum Arbeitszeitreglement Schichtdienst Berufsfeuerwehr Gutachten zum Arbeitszeitreglement Schichtdienst Berufsfeuerwehr Auftraggeber: Hanspeter Gass, Vorsteher Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt 1 AUFTRAG UND VORGEHEN... 2 2 BERECHNUNGSMODELL

Mehr

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten Individuelle Gesundheitsleistungen was Sie über IGeL wissen sollten 1 Liebe Patientin, lieber Patient, vielleicht sind Ihnen in einer Arztpraxis schon einmal Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten

Mehr

ALTERSVORSORGE Die AHV

ALTERSVORSORGE Die AHV Was ist Altersvorsorge? Mit dem Erreichen des Rentenalters scheiden die meisten Erwerbstätigen aus dem Erwerbsleben aus. Das Arbeitseinkommen als Finanzierungsquelle für den persönlichen Konsum fällt fortan

Mehr

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Jahresbericht 2013 Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Editor ial Der Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand befindet sich bereits in seinem dritten Geschäftsjahr. Die anfänglichen

Mehr

Ihre Sozialversicherungen unser Metier.

Ihre Sozialversicherungen unser Metier. Schwyzer Schlüssel zur sozialen Sicherheit Ihre Sozialversicherungen unser Metier. Wir sind für Sie da. Als kantonal verankertes Kompetenzzentrum sichern wir der gesamten Schwyzer Bevölkerung den Zugang

Mehr

IHKMonitor 2011. Dr. Frank Bodmer. Ostschweiz mit überdurchschnittlicher Dynamik

IHKMonitor 2011. Dr. Frank Bodmer. Ostschweiz mit überdurchschnittlicher Dynamik IHKMonitor 2011 Dr. Frank Bodmer Ostschweiz mit überdurchschnittlicher Dynamik Der IHK-Monitor Der von der IHK St.Gallen-Appenzell entwickelte Monitor berücksichtigt zehn Variablen, anhand derer die Attraktivität

Mehr

Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern

Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern Die Gesundheitsdirektoren wollen die Kinderprämien abschaffen und damit die Generationensolidarität verbessern Ein Diskussionsbeitrag von Regierungsrat Dr. Markus Dürr, Luzern, Präsident der Schweizerischen

Mehr

Innerer Kündigung begegnen

Innerer Kündigung begegnen Organisationsberatung Seminare Coaching Innerer Kündigung begegnen Ziel : Inhalt : Mitarbeiter, die nur noch das Nötigste tun und keinerlei Engagement für die Arbeit und die Kollegen zeigen, stellen für

Mehr

Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt

Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt An den Grossen Rat 11.5129.02 GD/P115129 Basel, 1. Juni 2011 Regierungsratsbeschluss vom 31. Mai 2011 Interpellation Nr. 36 Salome Hofer betreffend Gesundheitskosten

Mehr

Synopse. Teilrevision Gesetz über die Wirtschaftsförderung. Gesetz über die Wirtschaftsförderung. Der Kantonsrat von Appenzell Auserrhoden,

Synopse. Teilrevision Gesetz über die Wirtschaftsförderung. Gesetz über die Wirtschaftsförderung. Der Kantonsrat von Appenzell Auserrhoden, Synopse Teilrevision Gesetz über die Wirtschaftsförderung Gesetz über die Wirtschaftsförderung Der Kantonsrat von Appenzell Auserrhoden, gestützt auf Art. 4 der Verfassung des Kantons Appenzell A.Rh. vom

Mehr

Was Schweizerinnen und Schweizer über die Banken denken

Was Schweizerinnen und Schweizer über die Banken denken November 2015 Was Schweizerinnen und Schweizer über die Banken denken Erkenntnisse aus der Meinungsforschung der Schweizerischen Bankiervereinigung SBVg Einleitung Welche Vorteile bringen der Bankenplatz

Mehr

Tabelle 2: Kennzahlen Bachelorabsolvent/innen (n=1533) (in Prozent) Rechtswissenschaften UH Total Übertritt ins Masterstudium 96 88

Tabelle 2: Kennzahlen Bachelorabsolvent/innen (n=1533) (in Prozent) Rechtswissenschaften UH Total Übertritt ins Masterstudium 96 88 Die Rechtswissenschaftler/innen absolvieren ein Studium, das in höherem Ausmass als bei der Gesamtheit der Neuabgänger/innen UH nach zu einer Tätigkeit führt, die einen direkten inhaltlichen Bezug zum

Mehr

Demographische Alterung und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten

Demographische Alterung und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten Demographische Alterung und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskosten 1. Problematik der demographischen Alterung Die Schweiz ist wie die meisten modernen Industrie- und Dienstleistungsstaaten geprägt

Mehr

1 Zum Schutz der Persönlichkeit regelt dieses Gesetz die Bearbeitung von Daten durch öffentliche Organe.

1 Zum Schutz der Persönlichkeit regelt dieses Gesetz die Bearbeitung von Daten durch öffentliche Organe. 70.7 Gesetz über den Datenschutz vom 9. November 987 ) I. Allgemeine Bestimmungen Zum Schutz der Persönlichkeit regelt dieses Gesetz die Bearbeitung von Daten durch öffentliche Organe. Die Bestimmungen

Mehr

Fragen und Antworten für Mitarbeiter

Fragen und Antworten für Mitarbeiter Fragen und Antworten für Mitarbeiter Über EthicsPoint Berichterstattung Allgemein Sicherheit und Vertraulichkeit bei der Berichterstattung Tipps und optimale Vorgehensweisen Über EthicsPoint Was ist EthicsPoint?

Mehr

Lehrerbesoldung. Kurs für Gemeinde- und Bezirkskassiere/-kassierinnen, vszgb. Urs Bucher, Vorsteher AVS Nicole Ehrler, Sachbearbeiterin AVS

Lehrerbesoldung. Kurs für Gemeinde- und Bezirkskassiere/-kassierinnen, vszgb. Urs Bucher, Vorsteher AVS Nicole Ehrler, Sachbearbeiterin AVS Lehrerbesoldung Kurs für Gemeinde- und Bezirkskassiere/-kassierinnen, vszgb Referenten: Urs Bucher, Vorsteher AVS Nicole Ehrler, Sachbearbeiterin AVS Rothenthurm, Mittwoch, 27. Mai 2015 Übersicht Lohntabellen

Mehr

- Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet.

- Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet. Lösungen IV Zusatzfinanzierung Auftrag 1 a) Erklären Sie die Begriffe Defizit Ein Defizit ist ein Fehlbetrag in einer Rechnung. Der Begriff wird auch für einen Mangel in anderen Bereichen verwendet. Provisorisch

Mehr

pknews Häufige Fragen zum neuen Pensionskassen-Gesetz Revision Pensionskassen-Gesetz September 06 Wichtiger Meilenstein erreicht

pknews Häufige Fragen zum neuen Pensionskassen-Gesetz Revision Pensionskassen-Gesetz September 06 Wichtiger Meilenstein erreicht pknews Revision Pensionskassen-Gesetz Häufige Fragen zum neuen Pensionskassen-Gesetz Wichtiger Meilenstein erreicht September 06 Am 31. August 2006 hat der Kantonsrat das neue Gesetz über die Zuger Pensionskasse

Mehr

Personalleitbild Kanton Bern

Personalleitbild Kanton Bern Personalleitbild Kanton Bern Personalamt des Kantons Bern Adresse Personalamt des Kantons Bern Münstergasse 45 3011 Bern Impressum Text: Personalamt des Kantons Bern; Mediapolis, Bern Bilder: Getty Images

Mehr

1 Einleitung. 2 Grundsätze

1 Einleitung. 2 Grundsätze M erkblatt Zugriff durch Vorgesetzte auf E-Mail 1 Einleitung Dieses Merkblatt bezieht sich auf die Arbeitsverhältnisse der kantonalen Verwaltung. Es gilt sinngemäss für Gemeinden und andere öffentliche

Mehr

Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker. Sperrfrist bis Montag, 22.

Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker. Sperrfrist bis Montag, 22. Time Out Platzierungen Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker Sperrfrist bis Montag, 22. Mai 2006 14 Uhr 2 1. Auftrag vom 7. April 2006

Mehr

Gemeindeführungsstab (GFS) Gemeindereglement

Gemeindeführungsstab (GFS) Gemeindereglement Gemeindeführungsstab (GFS) Gemeindereglement Reglement Gemeindeführungsstab Baltschieder Seite - 1 von - 7 - Reglement über die Organisation im Falle von Katastrophen und ausserordentlichen Lagen Die Urversammlung

Mehr

SIM / 4. Fortbildungskurs 2014 für SIM Gutachter und Interessierte

SIM / 4. Fortbildungskurs 2014 für SIM Gutachter und Interessierte Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV SIM / 4. Fortbildungskurs 2014 für SIM Gutachter und Interessierte Stefan Ritler, Vizedirektor BSV «Sicher is, dass nix

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement Die Lösung oder nur Modeerscheinung? www.medica-klinik.de

Betriebliches Gesundheitsmanagement Die Lösung oder nur Modeerscheinung? www.medica-klinik.de Betriebliches Gesundheitsmanagement Die Lösung oder nur Modeerscheinung? www.medica-klinik.de Inhalt Ausgangslage Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Was ist das? Notwendigkeit für die Einführung

Mehr

Arbeitszeitflexibilisierung für Betriebe oder Zeitsouveränität für Beschäftigte. Fair statt Prekär

Arbeitszeitflexibilisierung für Betriebe oder Zeitsouveränität für Beschäftigte. Fair statt Prekär Arbeitszeitflexibilisierung für Betriebe oder Zeitsouveränität für Beschäftigte Einführung In den Betrieben werden wir mit dem Thema auf eine irritierende Art und Weise konfrontiert: Die Menschen arbeiten

Mehr

BERATUNG, COACHING UND SCHULUNG FÜR ARBEITGEBER UND VORGESETZTE

BERATUNG, COACHING UND SCHULUNG FÜR ARBEITGEBER UND VORGESETZTE BERATUNG, COACHING UND SCHULUNG FÜR ARBEITGEBER UND VORGESETZTE UMGANG MIT BELASTENDEN MITARBEITER-SITUATIONEN: Beratung, Coaching und Schulung, für Arbeitgeber und Vorgesetzte Mitarbeitende nehmen ihre

Mehr

Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE, Wirtschaftsentwicklungsgesetz)

Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE, Wirtschaftsentwicklungsgesetz) 9.00 Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Graubünden (GWE, Wirtschaftsentwicklungsgesetz) Vom. Februar 004 (Stand. September 007) Der Grosse Rat des Kantons Graubünden,

Mehr

BEGLEITETE ARBEIT BESUCHSDIENST AMBIENTE ZU HAUSE INTEGRIERTE ARBEITSPLÄTZE JOB COACHING

BEGLEITETE ARBEIT BESUCHSDIENST AMBIENTE ZU HAUSE INTEGRIERTE ARBEITSPLÄTZE JOB COACHING BEGLEITETE ARBEIT BESUCHSDIENST AMBIENTE ZU HAUSE INTEGRIERTE ARBEITSPLÄTZE JOB COACHING BEGLEITETE ARBEIT Besuchsdienst Ambiente zu Hause Integrierte Arbeitsplätze Job Coaching EINLEITUNG Ihr Anliegen

Mehr

Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Das Phänomen Burnout : Befällt das Ausbrennen alle Branchen und Berufsgruppen? Modekrankheit oder ernstzunehmende Gefahr für Mensch & Unternehmen? Vortrag im

Mehr

http://www.benlevi.at/

http://www.benlevi.at/ home- vom Profi http://www.benlevi.at/ Buchhaltung & Unternehmensberatung aus Innsbruck Mehrwert für Ihr Unternehmen! Bereits seit vielen Jahren bin ich auf dem Gebiet der Buchhaltung, Lohnverrechnung

Mehr

Was tun bei ausstehendem Lohn?

Was tun bei ausstehendem Lohn? Was tun bei ausstehendem Lohn? 1 Grundsätze zur Ausrichtung des Lohnes Gemäss Art. 323 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn jeweils am Ende jeden Monats

Mehr

Gesunde Mitarbeiter im demografischen Wandel. Was Unternehmen tun können

Gesunde Mitarbeiter im demografischen Wandel. Was Unternehmen tun können Gesunde Mitarbeiter im demografischen Wandel Was Unternehmen tun können Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel? Besonders für Unternehmen bringt der demografische Wandel gravierende Veränderungen.

Mehr

Alle Menschen brauchen einen Hausarzt. Hausärzte für die Schweiz heute und in der Zukunft

Alle Menschen brauchen einen Hausarzt. Hausärzte für die Schweiz heute und in der Zukunft Alle Menschen brauchen einen Hausarzt Hausärzte für die Schweiz heute und in der Zukunft www.hausarztstiftung.ch Haus- und Kinderärzte in der Schweiz Jeder Mensch, ob alt oder jung, gesund oder krank,

Mehr

»Schattenbericht«Kindersoldaten 2011

»Schattenbericht«Kindersoldaten 2011 »Schattenbericht«Kindersoldaten 2011 Pressekonferenz am 11. Februar 2011 Statement Barbara Dünnweller Referentin für Kinderrechte Kindernothilfe e.v. Statement zum Thema Flüchtlingskinder Ehemaligen Kindersoldaten

Mehr

«Altersvorsorge 2020» Leitlinien

«Altersvorsorge 2020» Leitlinien Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Sozialversicherungen BSV «Altersvorsorge 2020» Leitlinien 64. Gewerbliche Winterkonferenz, 17. Januar 2013 Jürg Brechbühl, Direktor BSV 23 Die Lebenserwartung

Mehr

IHK vor Ort. Voll entflammt oder ausgebrannt? Sieben Punkte für mehr Energie und Balance.

IHK vor Ort. Voll entflammt oder ausgebrannt? Sieben Punkte für mehr Energie und Balance. Prüm I 01.04.2014 Personal Pro Petra Drees IHK vor Ort. Voll entflammt oder ausgebrannt? Sieben Punkte für mehr Energie und Balance. Spektrum. Ein paar Definitionen & Fakten. Auswirkungen, Muster & Stellhebel.

Mehr

IS24 Anbietervergleich: Profil von HYPOFACT in Potsdam - Rolf Ziegler

IS24 Anbietervergleich: Profil von HYPOFACT in Potsdam - Rolf Ziegler Seite 1 von 1 HYPOFACT-Partner finden Sie in vielen Regionen in ganz Deutschland. Durch unsere starke Einkaufsgemeinschaft erhalten Sie besonders günstige Konditionen diverser Banken. Mit fundierter persönlicher

Mehr

und «Altersvorsorge 2020» Veranstalter Tag. Monat 2015 Veranstaltung

und «Altersvorsorge 2020» Veranstalter Tag. Monat 2015 Veranstaltung und «Altersvorsorge 2020» Veranstalter Tag. Monat 2015 Veranstaltung Die AHV wird schlecht geredet Die AHV wird schlecht geredet Wirtschaft und Politik säen Zweifel an der AHV und schüren Angst. Ihr Ziel:

Mehr

Kanton freiburg. Kantonale Abstimmung vom 27. September 2009. gesetz über die Ausübung des handels EC 5157

Kanton freiburg. Kantonale Abstimmung vom 27. September 2009. gesetz über die Ausübung des handels EC 5157 Kanton freiburg Kantonale Abstimmung vom 27. September 2009 gesetz über die Ausübung des handels EC 5157 Herausgegeben von der Staatskanzlei im Juli 2009 Kantonale Abstimmung vom 27. September 2009 Informationsbroschüre

Mehr

Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103)

Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103) Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103) Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung (EG KVG); Teilrevision, insbesondere

Mehr

LUXEMBURGER DEKLARATION ZUR BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSFÖRDERUNG

LUXEMBURGER DEKLARATION ZUR BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSFÖRDERUNG LUXEMBURGER DEKLARATION ZUR BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSFÖRDERUNG Die Luxemburger Deklaration zur Betrieblichen Gesundheitsförderung BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG (BGF) UMFASST ALLE GEMEINSAMEN MASSNAHMEN

Mehr

zuwanderung positive auswirkungen auf die sozialwerke

zuwanderung positive auswirkungen auf die sozialwerke zuwanderung positive auswirkungen auf die sozialwerke Informationsblatt 4: Sozialwerke Das Wichtigste in Kürze: Nur wer Beiträge in die Sozialversicherungen einbezahlt hat, darf Leistungen beziehen das

Mehr

Verein Wieso Stadtplatz 24, 4690 Schwanenstadt Obfrau: Christine Pumberger Tel.: +43 (0) 664 / 2175002 Mail: office@wieso.or.at Web: www.wieso.or.

Verein Wieso Stadtplatz 24, 4690 Schwanenstadt Obfrau: Christine Pumberger Tel.: +43 (0) 664 / 2175002 Mail: office@wieso.or.at Web: www.wieso.or. Verein Wieso reicht wegen weiterhin erfolgender Diskriminierung behinderter Personen in Österreich Beschwerde bei dem UN-Behinderten Petitionsausschuss und dem Committee on the Rights of Persons with Disabilities

Mehr

Gemeinde Grengiols GEMEINDEREGLEMENT KOMMUNALER FÜHRUNGSSTAB GRENGIOLS

Gemeinde Grengiols GEMEINDEREGLEMENT KOMMUNALER FÜHRUNGSSTAB GRENGIOLS Gemeinde Grengiols GEMEINDEREGLEMENT KOMMUNALER FÜHRUNGSSTAB GRENGIOLS Reglement für den Gemeindeführungsstab Die Urversammlung der Gemeinde Grengiols Eingesehen das Gesetz vom 2. Oktober 1991 über die

Mehr

08.10.2015. franz.madlmayr@gespag.at. http://www.goed-ooe.at. Landesleitung 9 Gesundheitsgewerkschaft Franz Madlmayr

08.10.2015. franz.madlmayr@gespag.at. http://www.goed-ooe.at. Landesleitung 9 Gesundheitsgewerkschaft Franz Madlmayr http://www.goed-ooe.at Landesleitung 9 Gesundheitsgewerkschaft Franz Madlmayr Goethestraße 89 4020 Linz 050 554-60-21587 franz.madlmayr@gespag.at Wozu einen Betriebsrat? Der Betriebsrat, das sind gewählte

Mehr