Brandschutzunterweisung Stabsstelle Arbeitsschutz- & Gefahrstoffmanagement

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1 Brandschutzunterweisung 2012 Stabsstelle Arbeitsschutz- & Gefahrstoffmanagement

2 Übersicht Brandentstehung Brandverhütung Brand- und Rauchausbreitung Flucht- und Rettungswege, Feuerwehrzufahrten Meldeeinrichtungen Verhalten im Brandfall Aushänge der Universität Osnabrück Richtiger Einsatz von Feuerlöschern

3 Brandentstehung

4 Brandverhütung Rauchen, Feuer und offenes Licht verboten Sachgemäßer Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten und Gase Sachgemäßer Umgang mit Druckgasflaschen Entsorgung öliger Putzwolle Einwandfreie elektrische Anlagen und Geräte

5 Brandverhütung Tauchsieder, Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Kochplatten, Herde, Heizgeräte Kaffeemaschinen und Wasserkocher dürfen nur auf feuerfester Unterlage betrieben werden In unmittelbarer Nähe zu Geräten keine entzündlichen Materialien (z.b. Kartons, Papier) lagern Tauchsieder sind wegen Brandgefahr nicht zu gelassen!

6 Wo melde ich einen Schaden? Festgestellte Schäden sind der zentralen Störungsstelle zu melden! tagsüber und nachts

7 Brand und Rauchausbreitung Brand- und Rauchschutztüren, Flurtrenntüren Persongefährdung entsteht durch RAUCH nicht durch Feuer! Brandrauch Verhindert Sicht und ist tödliches Atemgift Brand- und Rauchschutztüren verhindern Ausbreitung von Rauch, deswegen: - Türen nie verkeilen, verstellen, festbinden - im Öffnungs- u. Schließbereich keine Gegenstände abstellen - jeder ist verpflichtet Keile oder Gegenstände zu entfernen

8 Flucht- und Rettungswege, Feuerwehrzufahrten - Genau festgelegte und gekennzeichnete Wege - Führen von jedem Raum über einen Flur und Treppenhaus ins Freie - Im Evakuierungsfall muss es jeder Person möglich sein, über diese Wege schnell und sicher das Gebäude zu verlassen Jeder im Gebäude Tätige hat sich eingehend über Flucht- und Rettungswege und den Sammelplatz zu informieren!

9 Flucht- und Rettungswege, Feuerwehrzufahrten Verlauf der Fluchtwege und Lage des Sammelplatzes etc. können Sie den Fluchtund Rettungsplänen entnehmen

10 Flucht- und Rettungswege, Feuerwehrzufahrten Treppenhäuser, Flure, Türen und Notausgänge müssen freigehalten werden, insbesondere von elektrischen Geräten oder leicht entflammbaren Materialien Türen im Bereich von Flucht- und Rettungswegen dürfen während der Gebäudeöffnungszeiten nicht verschlossen sein Beschilderungen, Flucht- und Rettungspläne, sowie Brandschutzeinrichtungen dürfen nicht verdeckt, beschädigt oder entfernt werden Rettungswege im Freien, Zufahrtswege und Aufstellflächen der Feuerwehr müssen ständig freigehalten werden und passierbar sein Sie dürfen auf keinen Fall als Parkplatz genutzt werden

11 Meldeeinrichtungen Brandmeldeeinrichtungen und Alarmsignale In Gebäuden der Universität Osnabrück gibt es 2 unterschiedliche Warnsysteme Unterscheidung: - Gebäude mit Brandmeldeanlage - Gebäude ohne Brandmeldeanlage

12 Meldeeinrichtungen Gebäude mit Brandmeldeanlage Alarmierung: - automatisch wirkende Brandmelder - Handfeuermelder

13 Meldeeinrichtungen Gebäude ohne Brandmeldeanlage Alarmierung: lautes Rufen Achtung Feueralarm!

14 Verhalten im Brandfall Ruhe bewahren! Bei Brandgeruch, Brandrauch, Flammen oder Brandverdacht in jedem Fall unverzüglich die Feuerwehr anrufen! Wo brennt es? Was brennt? Wie viele Personen sind in Gefahr oder verletzt? Warten auf Rückfragen der Feuerwehr Straße Gebäude Einrichtung Etage Geräte Labor Mobiliar Art der Verletzung genauer Standort Nicht auflegen!

15 Notfallkette der Uni OS Feueralarm Alle Personen verlassen auf dem sichersten und kürzesten Weg das Gebäude über die gekennzeichneten Flucht- und Rettungswege, finden sich an der Sammelstelle ein. Besucher, Fremdfirmen, Spediteure usw. versammeln sich ebenfalls an der Sammelstelle. Brandschutz- und Evakuierungshelfer /-in: Er / sie trägt eine gelbe Armbinde und meldet dem /der Notfallkoordinator /-in die evakuierten Bereiche sowie die Anzahl der fehlenden oder verletzten Personen und besondere Beobachtungen (Brandgeruch, Hilferufe). Orangene Weste: Notfallkoordinator/ -in = Für Gebäude mit und ohne Brandmeldeanlage: Hausmeister / -inspektor Technischer Ansprechpartner/- in für die Feuerwehr: Nur für Gebäude mit Brandmeldeanlage (Mitarbeiter/- in, aus D6) Notfallkoordinator /-in meldet, wenn möglich, die Vollzähligkeit und die Anzahl von verletzten Personen an die Einsatzleitung der Feuerwehr. Feuerwehr: Beurteilt die aktuelle Lage und leitet weitere Maßnahmen ein.

16 Verhalten im Brandfall Besondere Verhaltensregeln - Keine Aufzüge benutzen! Aufzüge sind im Brandfall gefährliche Sackgassen - schwer verletzte und behinderte Personen durch die Feuerwehr retten lassen, - bei Rauchentwicklung den Bereich gebückt oder kriechend verlassen, - niemals in verrauchte Bereiche hineingehen! Wenn der Raum nicht verlassen werden kann: - bleiben Sie in dem Raum und schließen Sie die Tür hinter sich, - Türritzen ggf. mit feuchten Tüchern gegen Eindringen von Rauch verstopfen, - ans Fenster gehen, sich dort bemerkbar machen und auf die Rettung durch die Feuerwehr warten!

17 Verhalten im Brandfall Besondere Verhaltensregeln Beim Verlassen von Räumen, Treppenhäusern usw. sind sofern sich keine Personen in Gefahr befinden Rauch- und Brandschutztüren, Fenster und Türen zu schließen, um eine Brand- und Rauchausbreitung zu verhindern. Türen jedoch nicht abschließen! Aufhebung des Alarms Nur die Feuerwehr hebt den Alarm auf und informiert wann das Gebäude wieder betreten werden darf.

18 Aushänge in der Uni Osnabrück Aushang: Verhalten im Brandfall Notfallecke, allgemein Aushang: Alarmplan Notfallecke, erweitert

19 Richtiger Einsatz von Feuerlöschern Unternehmen Sie Löschversuche! - sich selbst und andere Personen nicht gefährden und auf Rückzugsmöglichkeit achten - Entstehungsbrände mit zur Verfügung stehenden Löschgeräten bekämpfen - Feuerlöscher erst an Gefahrenstelle in Betrieb nehmen - brennende Personen immer zuerst löschen, dazu verfügbare Mittel, wie Handfeuerlöscher oder Notdusche benutzen - brennbare Gegenstände sind aus dem Gefahrenbereich zu entfernen (z.b. Papier) Bei Eintreffen der Feuerwehr ist deren Anordnung unbedingt Folge zu leisten!

20 Richtiger Einsatz von Feuerlöschern Es gibt unterschiedliche Arten von Feuerlöschern Jede Art ist nur zum Löschen bestimmter Stoffe und Materialien geeignet Brennbare Stoffe werden in die Brandklassen A bis F eingestuft, entsprechend wird zwischen A-, B-, C-, D-. und F-Löschern unterschieden

21 Richtiger Einsatz von Feuerlöschern Brandklasse Stoffe feste, Glut bildende flüssige geeignet zum Löschen von: Holz Papier Kohle Textilien Benzin Lacke Äther, Alkohol ggf. Kunststoffe gasförmige Methan Propan, Erdgas Wasserstoff Acetylen Metalle Magnesium Aluminium Natrium Kalium

22 Richtiger Einsatz von Feuerlöschern

23 Richtiges Löschen

24 Ansprechpartner Arbeitsschutzmanagement Leitung Dipl.-Ing. Roswitha Zucht Raum 31/B29 Tel.: Fachkraft für Arbeitssicherheit Joanna Eggerer Dipl.-Gesundheitswirtin Raum 31/B28 Tel.: Fax:

25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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