Alte Mauern kommen zu neuen Ehren. Das Trockenmauerprojekt Enztalschlingen in Mühlacker-Mühlhausen

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1 Alte Mauern kommen zu neuen Ehren Das Trockenmauerprojekt Enztalschlingen in Mühlacker-Mühlhausen Das Umweltschutzamt des Enzkreises bemüht sich seit langem, die ökologisch besonders wertvollen Biotopstrukturen im Kreisgebiet speziell zu fördern und langfristig zu erhalten. Die Enztalschlinge bei Mühlhausen stellt eine landschaftliche und kulturhistorische Besonderheit im östlichen Enzkreis dar. Die Enz hat sich hier bis zu 80 m tief in den Oberen Muschelkalk eingeschnitten und ausgeprägte Prall- und Gleithänge geschaffen. Die südexponierten, steilen und terrassierten Weinbergslagen werden von mächtigen, bis zu 15 m hohen Felsbändern mit Gebüschen trokkenwarmer Standorte flankiert. Der überwiegende Teil der Steillagen wird auch heute noch weinbaulich genutzt. Der Wein, der hier in mühevoller Handarbeit zumeist im Nebenerwerb angebaut und geerntet wird, erfreut sich großer Wertschätzung. Auch für Erholungssuchende ist die einzigartige Landschaft von großem Reiz. An Wochenenden nutzen zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer die Wege der Enztalschlinge. Blick in die Enztalschlinge auf Gemarkung Mühlhausen im Dezember Deutlich sind die Trockenmauerstaffeln und das durchziehende Felsband zu erkennen. Die Enztalschlinge als Lebensraum für Pflanzen und Tiere Bedingt durch die historische weinbauliche Nutzung und die Klimagunst der Lage ist in den Enztalschlingen eine besonders artenreiche Fauna und Flora anzutreffen. Gerade bei den Insekten sind zahlreiche wärmeliebende Arten zu beobachten. So finden 180 verschiedene Wildbienenarten in dieser Landschaft einen geeigneten Lebensraum. Zu den seltenen Hautflüglern zählen beispielsweise die Zwerg-Wollbiene (Anthidium lituratum) RL2, das Rote Schneckenhausbienchen (Osmia andrenoides) RL2 oder die Gemeine Holzbiene (Xylocopa violacea) RL2. - Natur- und Landschaftsschutz - 29

2 Nicht näher bestimmte Wildbiene auf Gelbem Hornklee (Lotus corniculatus). Bei den Reptilien ist das große Vorkommen der Mauereidechse (Podarcis muralis) RL2 bemerkenswert. Diese kleine Eidechsenart kommt nur in den wärmsten Gegenden Deutschlands vor. Auch Zauneidechse und Blindschleiche sind an den Trockenmauern zu finden. Eine Besonderheit ist der gute Bestand der seltenen Schlingnatter (Coronella austriaca) RL2. Die kleine, ungiftige Schlange lebt ebenfalls in den Trockenmauern und stellt hier den Eidechsen nach. Meist in Wassernähe zur Enz hält sich die Ringelnatter (Natrix natrix) RL3 auf. Die Schlange überwintert in Gewässernähe unter Steinen und in Felsspalten. An Amphibien ist insbesondere der Feuersalamander (Salamandra salamandra) RL3 zu erwähnen, der als nachtaktiver Lurch die Trockenmauern bei Dämmerungsbeginn verlässt und auf Nahrungssuche geht. Die seltene Schlingnatter (Coronella austriaca) im Bereich der Enztalschlinge. Die Vogelwelt hat in der Enztalschlinge einiges zu bieten. In den Felsbändern brütet regelmässig der Turmfalke (Falco peregrinus) RL1 und auch der Pirol (Oriolus oriolus) RL5 ist hier wie die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) zu Hause. In den Weinbergen brütet der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) RL3 und unregelmäßig taucht immer wieder der seltene Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) RL2 auf. Nachts gehen Waldkauz (Strix aluco) und Waldohreule (Asio otus) auf Jagd; in der Abenddämmerung ist häufig der Abendsegler (Nyctalus noctula) RL 2, eine große Fledermausart, zu beobachten Natur- und Landschaftsschutz -

3 Die Pflanzenwelt in der Enztalschlinge ist sehr artenreich. Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum agg.), Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides) RL3, Schöner Pippau (Crepis pulchra) RL2, Acker-Gelbstern (Gagea villosa) RL3 Sprossende Felsennelke (Petroraghia prolifera) RL5, Sand-Mohn (Papaver argemone) RL3 und Amethyst-Sommerwurz (Orobanche amethystea) RL1 wachsen in den Weinbergterrassen. Auf den Trockenmauern und den Felsbändern, an Simsen und Hohlkehlen kommen verschiedene Mauerpfefferarten wie Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre), Weisser Mauerpfeffer (Sedum album) und Kaukasus-Fetthenne (Sedum spurium) vor. Die Mauerpfefferarten können in ihren dickfleischigen Blättern Wasser speichern. Der Färber-Waid (Isatis tinctoria), Edle Schafgarbe (Achillea nobilis) RL3, Gelber Günsel (Ajuga chamaepytis) RL2 und Perlgras (Melica ciliata agg.) besiedeln ebenfalls diese Extremlebensräume. Flechten und Moose bewachsen die Mauersteine. Trockenmauer mit Wasserstaffel und Dachwurz-Arten. Die Landschaftselemente der Enztalschlinge Die Enztalschlinge weist auf einer Fläche von etwa 7 ha verschiedenste Landschaftselemente auf. Der Fluss mit seinen baumbestandenen Ufern, die Wiesen und Obstbaumstücke, die Felsbänder, Gebüsche und besonders die Weinberge mit ihren zahllosen Trockenmauern bilden ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume. Besonders hervorzuheben sind dabei die Trockenmauern. Über 20 km Trockenmauern gliedern den Steilhang in bis zu 25 Terrassen. Die Trockenmauern weisen eine Höhe von 0,8 m bis 2,5 m auf und stellen für viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum dar. Die bis zu 15 m hohen Felsbänder weisen in den zerklüfteten Muschelkalkfelsen Extremlebensräume auf, die besonders im Sommer von großer Hitze und Trockenheit geprägt sind. Im mittleren Abschnitt der Enztalschlinge befindet sich in der Felswand eine 11 m tiefe Höhle mit großem Höhlenportal. Ober- und unterhalb der Felswände befinden sich ausgedehnte Gebüsche mit Holzbirnen, Berberitze, Wild-Birne, Weißrüster, Schlehe und verschiedenen Wild-Rosenarten. In den Brachen und in den offenen Bereichen unterhalb der Felsen sind kleinflächig Halbtrockenrasen ausgebildet, die wiederum eine sehr vielfältige Vegetation aufweisen. An Kenn- und Trennarten der Magerrasen sind u.a. Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) RL5 und Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumannia) hier beheimatet. - Natur- und Landschaftsschutz - 31

4 Detailbild eines artenreichen Halbtrockenrasens mit Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) und Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) im Vordergrund. Das Trockenmauerprojekt des Enzkreises Die Enztalschlingen bei Mühlhausen sind auch unter kulturhistorischem Aspekt wertvoll. Seit über 900 Jahren wird hier Steillagenweinbau unter schwersten körperlichen Bedingungen betrieben. Dabei ist bemerkenswert, dass fast alle Rebflächen bestockt sind und nur wenige Brachflächen verbuscht sind. Nur vereinzelt wurden bislang Trockenmauern verputzt, gemauert oder betoniert. Dem Erhalt des Weinbaus in Kombination mit den ökologisch wertvollen Trockenmauern muss das Hauptaugenmerk des Naturschutzes gelten. Nur so kann eine angepasste und vielfältige Pflanzen- und Tiergemeinschaft langfristig gesichert werden. Die Bewahrung der traditionellen Trockenmauern ist nicht nur eine kulturhistorische Verpflichtung, sondern auch aus ökologischen Gründen unverzichtbar. Um diese einzigartige Kulturlandschaft zu erhalten, hat das Umweltschutzamt ein Projekt zum Erhalt der wertvollen Trockenmauern initiiert. Innerhalb dieses Projektes wird die Sanierung und der Aufbau eingestürzter Trockenmauern durch die Grundstückseigentümer finanziell gefördert. Finanzielle Projektträger waren in den Jahren 2001 und 2002 die Stiftung Naturschutzfonds, die Stadt Mühlacker und der Landkreis. Ab dem Jahr 2003 wird die Enztalschlinge als Projektgebiet im Rahmen der Landschaftspflege aus Landesmitteln weiter gefördert. Bezuschusst werden das benötigte Steinmaterial, die fertiggestellten Mauerabschnitte sowie die Benutzung eines Lastenaufzuges. In den Jahren 2001 und 2002 konnten von den Grundstückseigentümern in aufwendiger Handarbeit 414 m² Trockenmauern fachgerecht instandgesetzt werden. Dazu wurden über 200 to. beschlagene Muschelkalksteine benötigt Natur- und Landschaftsschutz -

5 In begleitenden Kursen wird Grundstückseigentümern das alte Wissen um den Trockenmauerbau vermittelt und in Führungen wird die Ökologie der Enztalschlinge interessierten Bürgerinnen und Bürger nahegebracht. Kurse und Führungen werden vom Verein für Umweltbildung in Mühlacker organisiert und durchgeführt. In Presseartikeln und Infoblättern wird regelmäßig über den Fortgang des Projektes berichtet. E x kursionsteilnehmer in den Enztalschlingen im Sommer 2001 Instandgesetzte etwa 2m hohe Trockenmauer auf Fels. - Natur- und Landschaftsschutz - 33

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