PflegeDienst. Im Alter fast die Regel: Risiko Multimorbidität. Das HARTMANN-Magazin für die ambulante und stationäre Pflege.

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1 PflegeDienst Das HARTMANN-Magazin für die ambulante und stationäre Pflege Ausgabe Im Alter fast die Regel: Risiko Multimorbidität Mit HydroTac den epithelialen Wundverschluss beschleunigen Flächendesinfektion: wirksame Barrieren gegen Keime Die Refinanzierung der Investitions- und Instandhaltungskosten von Alten- und Pflegeheimen

2 Kurz & knapp Hygieneprobleme in der ambulanten Pflege Bei der Diskussion um Hygieneprobleme steht bisher der stationäre Pflegebereich im Fokus. Wie aber sieht es in der ambulanten Pflege aus? Immerhin leben die meisten pflegebedürftigen Menschen zu Hause. Um mehr über die Praxissicht auf das Thema Hygiene zu erfahren, hat das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine repräsentative Befragung bei 400 Leitungskräften von ambulanten Pflegediensten durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen mit der Umsetzung von fachlichen und rechtlichen Hygieneanforderungen. Aus Sicht der ambulanten Pflegedienste ist fehlendes Wissen von pflegenden Angehörigen ein zentrales Problem. Drei Viertel der befragten Pflegedienstleitungen (76 %) gaben an, dass dies die Umsetzung der fachlichen und gesetzlichen Hygienestandards bedeutend erschwere. Doch die ambulanten Pflegedienste sehen auch bei sich selbst Probleme, hygienische Standards wie die Händedesinfektion vor und nach Pflegehandlungen einzuhalten. Laut Umfrage liegt dies in den meisten Fällen daran, dass die Mitarbeiter zu wenig Zeit haben (38 %) oder generell zu wenig sorgfältig sind (24 %). Als weitere Belastung nannten die Befragten, nicht genügend Personal zur Verfügung zu haben (22 %) sowie Wissensdefizite bei den Mitarbeitern (11 %). Als die drei Hygienethemen mit dem dringendsten Informationsbedarf gaben die Befragten an: Umgang mit Pflegebedürftigen mit Problemkeimen (27 %), Händedesinfektion (20 %) und Wundversorgung (16 %). Weitere Informationen zur ZQP-Studie, die auch den Themenkomplex multiresistente Erreger umfasst, finden Sie unter Pflege-Report 2016: Unterstützungsangebote wenig genutzt Beratung ist wichtig: Die AOK-Pflegekasse hat rund 700 Pflegeberater im Einsatz, die auf Wunsch zu den Menschen nach Hause kommen und in einem persönlichen Gespräch den konkreten Hilfsbedarf klären. Die meisten pflegenden Angehörigen kennen die zusätzlichen Unterstützungsangebote der gesetzlichen Pflegeversicherung. Genutzt werden sie aber häufig nur von einer Minderheit. Das ergab eine Befragung des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO) unter pflegenden Angehörigen im Rahmen des Pflege-Reports Gleichzeitig sagt jeder vierte Pflegehaushalt, der weder Pflegedienst noch Tagespflege oder Kurz- und Verhinderungspflege in Anspruch nimmt, dass er genau diese Leistungen eigentlich benötigt. Unter den Nutzern der zusätzlichen Entlastungsleistungen ist die Zufriedenheit hoch, und das professionelle Pflegepersonal wird als kompetent eingestuft. Allerdings werden mit Ausnahme des Pflegedienstes (Nutzung durch 64 %) alle anderen Angebote von weniger als jedem Fünften in Anspruch genommen. Als Gründe werden zum Beispiel Kosten, mangelnde Erreichbarkeit oder schlechte Erfahrungen angegeben. Die am häufigsten genannte Ursache ist jedoch: Viele Pflegebedürftige wollen nicht von einer fremden Person gepflegt werden. Antje Schwinger, Pflegeexpertin des WIdO und Mitherausgeberin des Reports, sieht hier Barrieren. Wir müssen die Bedürfnisse der Betroffenen noch besser verstehen und gleichzeitig mit guter Beratung und niedrigschwelligen Angeboten überzeugen. Allerdings zeigt sich auch hier ein tief sitzendes Selbstverständnis von familiärer Pflege, in das Pflichtgefühl und Scham hineinspielen. Wie wichtig die Arbeitsleistung pflegender Angehöriger dabei ist, veranschaulicht Martin Litsch, Chef des AOK Bundesverbandes, mit einer einfachen Rechnung. Wenn man die Stundenzahl, die pflegende Angehörige aufwenden, mit dem heutigen Mindestlohn multipliziert, dann liegt die Wertschöpfung bei sage und schreibe rund 37 Milliarden Euro pro Jahr. Eine gewaltige Summe, wenn man bedenkt, dass die Pflegeversicherung selbst nur ein Einnahmevolumen von rund 26 Milliarden Euro umfasst. 2 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

3 Kurz & knapp Fortbildungs-Highlight: Kongress Pflege 2017 Am 20. und 21. Januar 2017 findet im Maritim pro Arte Hotel in Berlin zum 22. Mal der Kongress Pflege statt ein Pflichttermin im Fortbildungskalender für das Pflegemanagement und die optimale Plattform für Fachfortbildung, Networking und professionellen Austausch. Die PAUL HARTMANN AG ist Hauptsponsor des Kongresses. Erwartet werden wieder rund Kongressteilnehmer Pflegedirektionen, Pflegedienstleitungen, Abteilungs- und Stationsleitungen, Stabsstellen im Pflegemanagement, Pflegefachkräfte aller Versorgungsbereiche, Lehrende und Lehrer der Pflege, Fachjuristen aus Sozial- und Medizinrecht sowie Patienten und Angehörige. Geboten wird ein hochaktuelles und spannendes Fortbildungsprogramm mit zahlreichen Schwerpunktthemen aus den Bereichen Recht, Management, Bildung, Praxis und Personal. Neben einem Modul für Personalleitungen steht auch wieder eine zweitätige juristische Fachveranstaltung im Rahmen des 22. Pflege-Recht-Tages auf dem Programm, die 2017 erstmals auch für Nicht-Juristen zugänglich sein wird. Ergänzt wird das umfangreiche Programm von einer Expertenrunde Pflegende Angehörige. Auch eine Premiere steht an: 2017 veranstaltet Vincentz Network erstmals das Forum Altenpflege im Rahmen des Kongresses Pflege. Das umfangreiche zweitätige Programm beschäftigt sich mit aktuellen Themen rund um die professionelle Altenpflege. Am Abend des ersten Kongresstages wird im ZDF-Hauptstadtstudio wieder der Pflegemanage- Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung: Tel. 030 / , Die Kongressteilnahme sichert bis zu sechs Fortbildungspunkte pro Tag im Rahmen der Registrierung beruflich Pflegender beim Deutschen Pflegerat (DPR): ment-award verliehen erstmals in zwei Kategorien und selbstverständlich wieder im Rahmen der Kongressparty! Auch 2017: Fachkraft für Kontinenzförderung Auch 2017 wird die PAUL HARTMANN AG in Zusammenarbeit mit der AGAPLESION AKADEMIE HEIDELBERG das Grundlagenseminar Fachkraft für Kontinenzförderung veranstalten. Die Zielsetzung dieses Seminars besteht in der Vermittlung theoretischer Grundlagen zum Themenbereich Inkontinenz, der Einschätzung von Kontinenzproblemen, der therapeutischen Maßnahmen und deren Umsetzung in der Praxis. Zwei Termine stehen für die 5-tägigen Seminare zur Auswahl: 13. bis 17. März und 23. bis 27. Oktober Die Teilnahmegebühr beträgt 590 (zzgl. ges. MwSt.) und beinhaltet umfangreiche Arbeitsunterlagen, Pausenverpflegung und Mittagessen. Zum Abschluss wird ein Zertifikat Fachkraft für Kontinenzförderung (Grundlagenwissen) erteilt. Außerdem erhalten die Teilnehmer 16 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender. Anmeldung per Internet unter hartmann.de/ fachkraft-kontinenzfoerderung, per an (Kennwort: Kontinenzförderung) oder per Fax an Ihre Erfahrung zählt! In der Pflege gleicht kein Tag dem anderen, wobei die vielen Herausforderungen ganz unterschiedlicher Natur sind. Um trotzdem eine qualifizierte Pflege leisten zu können, ist ein hohes Maß an Kreativität, Flexibilität und Erfahrung notwendig. Wie Sie besondere Situationen und Probleme in der Pflege und Betreuung Ihrer Bewohnerinnen und Bewohner gemeistert haben, interessiert auch Ihre Kolleginnen und Kollegen. Insbesondere ist es für die praktische Arbeit hilfreich zu erfahren, wie die zur Verfügung stehenden Medical- und Hygieneprodukte von HARTMANN in der Pflege eingesetzt werden und zur Problemlösung beitragen. Aber auch viele Hilfeund Pflegebedürftige selbst sowie ihre pflegenden Angehörigen verfügen über so manche Erfahrungen, die anderen nützlich sein können. Im PflegeDienst gibt es deshalb neu eine Plattform, auf der all diese wichtigen Erfahrungen veröffentlicht werden können. Teilen Sie uns Ihre Geschichte mit und senden Sie Ihr Manuskript per Post oder an die PAUL HARTMANN AG, Redaktion Pflege- Dienst, Postfach 1420, Heidenheim oder Jedes zur Veröffentlichung kommende Manuskript wird mit 150 honoriert. HARTMANN PflegeDienst 3 /

4 Schwerpunkt Im Alter fast die Regel: Risiko Multimorbidität Das Alter ist nicht automatisch gleichzusetzen mit Krankheit. Aber die Wahrscheinlichkeit, in der zweiten Lebenshälfte an mehreren Krankheiten gleichzeitig zu leiden, ist hoch. Zur Verbesserung der Lebenssituation multimorbider Patienten sind ganzheitliche Therapien und Pflegekonzepte erforderlich, die allerdings nicht einfach umzusetzen sind. Charakteristisch für die gesundheitliche Lage älterer Menschen ist das gleichzeitige Auftreten mehrerer Krankheiten bei einer einzelnen Person. Leidet ein Patient an mindestens zwei meist chronischen Erkrankungen gleichzeitig, wird dies mit dem lateinischen Begriff für Mehrfacherkrankungen als Multimorbidität oder Polymorbidität bezeichnet. Diese Multimorbidität dient in Deutschland auch der Definition des geriatrischen Patienten und damit auch der Geriatrie (Füsgen, 2016). Dabei wurde die Definition Multimorbidität um die geriatrietypische Multimorbidität erweitert (Abgrenzungskriterien Geriatrie 2004). Unter diesem Begriff subsumiert man unter anderem Immobilität, Gebrechlichkeit, Instabilität, Krankheitskomplikationen, kognitive Defizite, Störung der Kommunikationsfähigkeit, Depression, Angst, chronische Wunden, Fehl- und Mangelernährung, Medikationsprobleme oder Sehund Hörbehinderungen. Für die betroffenen Menschen bedeutet das Vorliegen mehrerer Erkrankungen, dass sie mit komplexen gesundheitlichen Problemen umgehen müssen, wobei auftretende Fehlfunktionen von Organsystemen oft nicht mehr kompensiert werden können. Damit sind dann häufig Einbußen an unabhängiger Lebensführung, Selbstbestimmung und Lebensqua- lität verbunden, die letztendlich zu einem umfassenden Behandlungs- und Pflegebedarf führen. Dennoch ist Multimorbidität grundsätzlich kein schicksalhafter Prozess. Mit Therapien und Pflegekonzepten, die den Patienten ganzheitlich sehen und nicht nur seine körperlichen Erkrankungen, sondern auch gerontopsychiatrische und psychosoziale Faktoren berücksichtigen, könnte vielfach wirkungsvoll geholfen oder zumindest die Einschränkung der Lebensqualität deutlich reduziert werden. Allerdings kann die gesundheitliche Versorgung multimorbider Patienten noch lange nicht als optimal beschrieben werden. Und nicht zuletzt durch den demografischen Wandel und die damit verbundene steigende Zahl multimorbider Menschen wird deren Versorgung auch in Zukunft in ethischer, medizinischer und sozioökonomischer Hinsicht eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung bleiben. Verbreitung der Multimorbidität Um eine Vorstellung zu erhalten, wie verbreitet Mehrfacherkrankungen in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland sind, wird auf Erhebungen des Deutschen Alterssurvey (DEAS) zurückgegriffen. Der DEAS ist eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Langzeitstu- 4 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

5 Schwerpunkt die des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zum Wandel der Lebenssituationen und Alternsverläufe von Menschen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden. Grundlage sind bundesweit repräsentative Befragungen im Quer- und Längsschnitt von jeweils mehreren tausend Teilnehmern im Alter ab 40 Jahren. Die letzte Erhebung, aus der die Statistik stammt, fand im Jahr 2014 statt. Die nächste Befragungswelle wird im Jahr 2017 erfolgen. Aus den Daten wird klar ersichtlich, dass sich mit steigendem Alter die Wahrscheinlichkeit erhöht, an mehreren Krankheiten gleichzeitig zu leiden. So liegt der Anteil der Personen, die multimorbid erkrankt sind (2 bis 4 bzw. 5 und mehr Erkrankungen) in der Gruppe der 55- bis 69-Jährigen bei 65,5 % und steigt in der Gruppe der 70- bis 85-Jährigen auf 82,1 % an. Interessanterweise haben aber gut zwei Drittel der Menschen in der zweiten Lebenshälfte trotz Multimorbidität eine gute funktionale Gesundheit, wobei Männer mit 73,9 % häufiger von einer funktionalen Gesundheit berichten als Frauen mit 64,2 % (nicht in der Grafik aufgeführt). Das Konzept der Funktionalen Gesundheit bezieht sich auf den ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health), eine der Klassifikationen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Das Konzept besagt einfach ausgedrückt dass jeder Mensch dann funktional gesund ist, wenn er möglichst kompetent, mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebenssituationen teilnehmen und teilhaben kann. Im Gegensatz dazu ist ein Mensch funktional nicht gesund, wenn psychische und physische Defizite durch andere umwelt- und personenbezogene Ressourcen nicht mehr kompensiert werden können. Daten zur Multimorbidität (DEAS 2014) Anteil der Personen nach Anzahl der Erkrankungen Jahre Jahre Jahre Anteil der Personen mit guter funktionaler Gesundheit Jahre Jahre Jahre 52,9 % 42,0 % 34,4 % 17,9 % 83,5 % 66,8 % 48,5 % 56,7 % 51,2 % 5,1 % 14,3 % 25,4 % 0 oder 1 Erkrankung 2 bis 4 Erkrankungen 5 und mehr Erkrankungen HARTMANN PflegeDienst 3 /

6 Schwerpunkt 1 Statistisches Jahrbuch 2010 Statistisches Bundesamt, I.Füsgen, A. Wiedemann, kontinenz aktuell Juli 2016 Gründe für Multimorbidität Multimorbidität ist ein klassisches Alterssyndrom. Es ist jedoch oft schwierig, die Grenze zu ziehen zwischen altersgemäß bedingten Funktionseinbußen und vorliegenden Krankheiten. Denn die Auswirkungen von Funktionseinbußen und die verschiedenen Krankheitssymptome überlagern sich zumeist und sind selten eindeutig zu identifizieren. Der häufigste Grund für Multimorbidität sind chronische Krankheiten. Dazu zählen vor allem Herz- Kreislauf-Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit und Schlaganfall, Diabetes, Krebs und chronische Atemwegserkrankungen. Sie entwickeln sich oftmals unter dem Einfluss von Risikofaktoren wie Fehlernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und hohem Alkoholkonsum schleichend über viele lange Jahre hin. In Deutschland entfallen auf diese genannten Krankheiten drei Viertel der Todesfälle und rund ein Viertel der Krankheitskosten [1]. Des weiteren tragen aber auch chronische Muskel- Skelett-Erkrankungen, psychische Erkrankungen, Sehund / oder Hörbeeinträchtigungen sowie genetisch verursachte Erkrankungen zur Ausbildung von Multimorbidität bei. Insbesondere sind die sogenannten vier Riesen der Geriatrie Immobilität, Instabilität, Inkontinenz und intellektueller Abbau (impairment) alltagsrelevante Funktionseinbußen, die sich in ihren Wechselwirkungen häufig überschneiden und für den betroffenen Menschen eine große Gefahr darstellen, seine Lebensqualität zu verlieren. Der Begriff von den vier Riesen wurde von Professor Bernard Isaacs ( ), einem der Väter der britischen Geriatrie, geprägt. Entsprechend den zugrunde liegenden und sich in ihren Aus- und Wechselwirkungen überschneidenden Krankheiten wird Mulitmorbidität in eine unabhängige und abhängige Form unterschieden: Bei der unabhängigen Multimorbidität gibt es keinen kausalen (ursächlichen) Zusammenhang zwischen den Krankheiten. Leidet ein Patient beispielsweise an Rheuma, Gallensteinen und grünem Star, beeinflussen sich diese Krankheiten nicht gegenseitig. Anders sieht es bei der abhängigen Multimorbidität aus. Hierbei besteht zwischen den einzelnen Erkrankungen ein kausaler Zusammenhang. Ein Beispiel hierzu: Diabetes mellitus begünstigt Bluthochdruck und Nierenleiden oder ist sogar die Ursache für deren Entstehung. Gerade im Falle der abhängigen Multimorbidität, bei der sich mehrere Krankheiten untereinander beeinflussen, ist es extrem schwierig, die vielen auftretenden Symptome konkret einer Krankheit zuzuordnen. Bestehen dazu noch eine geriatrietypische Multimorbidität (siehe Seite 4) bzw. altersbedingte Funktionseinbußen wie Immobilität, Instabilität, Inkontinenz und intellektueller Abbau, kann dies rasch zu einer drastischen Verschlechterung der Lebensqualität führen: Das Risiko, frühzeitig zu versterben, ist erhöht. Gefahren durch Multimedikation Viele akute und chronische Erkrankungen sind heute so gut behandelbar, dass die betroffenen Patienten weitestgehend frei von Beschwerden und Komplikationen leben können. Um diese Ziele zu erreichen, ist jedoch häufig eine medikamentöse Behandlung mit mehreren Medikamenten gleichzeitig erforderlich. In Deutschland werden den über 60-Jährigen mehr als die Hälfte aller verschreibungspflichtigen Medikamente verordnet, durchschnittlich etwa drei bis vier Präparate [2]. Noch höher dürfte die Anzahl der verordneten bzw. eingenommenen Medikamente bei Multimor- Die vier Riesen der Geriatrie Immobilität Immobilität bedeutet eine eingeschränkte Fähigkeit zur Bewegung. Sie kann relativ sein, z. B. durch sedierende Medikamente, Schmerzzustände, Erkrankungen des Bewegungsapparates, oder komplett, z. B. bei Bewusstlosigkeit und vollständiger Lähmung. Bei beiden Formen besteht ein Dekubitusrisiko! Instabilität Instabilität von lat. instabilis = ohne festen Stand kann dem Patienten auf vielen Ebenen gefährlich werden. Häufig sind Muskel- und Skelettsystem sowie die Wirbelsäule betroffen. Instabilität kann durch normale Alterungsprozesse oder Krankheiten bedingt sein. Instabilität ist immer mit hoher Sturzgefahr verbunden! Inkontinenz Harninkontinenz gilt als eines der häufigsten Alterssyndrome. Sie hat im Alter nur selten eine Ursache und ist meist eine Kombination altersbedingter Funktionseinbußen z. B. nachlassender Mobilität, körperlichem / intellektuellem Abbau und / oder von Erkrankungen, z. B. Diabetes, Schlaganfall und Demenzen. Intellektueller Abbau Vom intellektuellen Abbau ist vor allem der Gehirnbereich der kognitiven Grundfunktionen betroffen. Er unterliegt einem deutlich altersabhängigen Abbau, was ein reduziertes Tempo in der Aufnahme / Verarbeitung von Informationen zur Folge hat. Auch Krankheiten beschleunigen den Abbau. 6 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

7 Schwerpunkt bidität sein. Die meisten multimorbiden Patienten nehmen im Durchschnitt fünf und mehr Medikamente gleichzeitig ein, im Extremfall bis zu 15 Medikamente [3]. Hieraus können sich unübersehbare, teils gefährliche Wechsel- und Nebenwirkungen ergeben, die nicht selten zu notfallmäßiger Krankenhauseinweisung führen. Man schätzt, dass etwa 6,5 % aller Krankenhauseinweisungen aufgrund unerwünschter Arzneimittelwirkungen erfolgen. Verschärft wird das Problem der Multimedikation oft auch von Patienten und Angehörigen selbst, indem sie zusätzlich zu den verordneten Präparaten frei verkäufliche Mittel einnehmen. Oft unberücksichtigt bleibt auch die Tatsache, dass sich die Vorgänge um Resorption, Verteilung und Ausscheidung vieler Medikamente sowohl durch die physiologischen Alterungsprozesse als auch durch Krankheiten verändern. Und nicht zuletzt sind es Einnahmefehler und mangelnde Therapietreue der multimorbiden Patienten, die so manche kritische, unter Umständen lebensgefährliche Situtation heraufbeschwören. Multimorbidität patientenorientiert sehen In einer alternden Gesellschaft sind chronische Erkrankungen und Multimorbidität ein zunehmendes Problem. Es wird noch vieler gemeinsamer Anstrengungen bedürfen, praxisrelevante Interventionen zur Verbesserung der Lebenssituation alter, mehrfach erkrankter Menschen in Privathaushalten und Pflegeheimen zu entwickeln. Die Idealvorstellung ist dabei, multimorbiden Menschen zu einem möglichst autonomen Leben mit hoher Lebensqualität zu verhelfen. Dazu hat der Berliner Forschungsverbund Autonomie trotz Multimorbidität im Alter zwei Ansätze differenziert: kompensieren (ausgleichen) der bereits eingetretenen Defizite Der Medikationsplan für mehr Patientensicherheit Patienten haben seit dem 1. Oktober 2016 Anspruch auf einen sogenannten bundeseinheitlichen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Medikamente gleichzeitig einnehmen bzw. anwenden. Die Anwendung muss dauerhaft über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen vorgesehen sein. Die Einführung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans hatte der Bundestag mit dem E-Health-Gesetz beschlossen. Ziel ist es, den Patienten mit dem Medikationsplan bei der richtigen Einnahme seiner Medikamente zu unterstützen. Zunächst gibt es den Plan nur auf dem Papier. Ab 2018 soll der Medikationsplan auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können. Die elektronische Speicherung der Medikationsdaten ist für den Patienten freiwillig Anspruch auf die Papierversion hat der Versicherte weiterhin. Inhalte des Medikationsplans: Der Medikationsplan soll möglichst sämtliche verschreibungspflichtige Arzneimittel enthalten, die der Patient einnimmt, sowie die Selbstmedikation. und stärken der noch vorhandenen Kompetenzen. Diese Zielsetzung könnte dabei richtungsweisend sein für die Maßnahmen in Therapie und Pflege, aber auch für die Betroffenen selbst, die vielfach noch in der Lage sind, an der Verbesserung ihrer Lebenssituation aktiv mitzuarbeiten. So lassen sich beispielsweise Symptome wie Bluthochdruck oder ein erhöhter Blutzuckerspiegel durch Gewichtsreduzierung, Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung eindämmen. Bei allen zu ergreifenden Maßnahmen diagnostisch, therapeutisch und pflegerisch ist eines besonders wichtig, nämlich den multimorbiden Patienten in seiner Gesamtsituation zu erfassen. Dazu betont Prof. Dr. Ingo Füsgen [3], Geriatrische Abteilung, Marien hospital Bottrop: Es hat in der Praxis immer noch eine verheerende Auswirkung, «organische» oder «vermeintlich organische» Krankheiten vom spezialisierten Somatiker behandeln zu lassen, den «Rest» vom Dazu werden unter anderem der Wirkstoff, die Dosierung, der Einnahmegrund sowie sonstige Hinweise zur Einnahme aufgeführt. Zusätzlich ist ein Barcode auf dem Papier- Medikationsplan aufgebracht. Er enthält die Information des Plans in digitaler Form und ermöglicht, dass dieser unabhängig von der jeweiligen Praxis- oder Apothekensoftware per Scanner eingelesen und aktualisiert werden kann. Auf diesem Weg ist eine unkomplizierte Aktualisierung in Praxen, Apotheken und auch in Krankenhäusern möglich. Quelle und weitere Infos medikationsplan.php Psychiater oder Psychotherapeuten. Altern ist kein rein somatischbiologischer Prozess, sondern umfasst auch die Veränderungen des menschlichen Erlebens und Verhaltens im seelisch-geistigen Bereich und Veränderungen in den Umweltbedingungen. Um die Lebenssituation von multimorbiden Patienten zu verbessern und weitere Folgeerkrankungen zu vermeiden, wäre es erforderlich, für jeden Patienten eine individuelle Strategie festzulegen. Im Idealfall mündet diese dann in einer optimalen Kombination verschiedener Therapiemaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise pflegerische Aktivitäten genauso wie eine sichere medikamentöse Behandlung oder psychosoziale und gezielte Vorbeuge- bzw. Reha-Maßnahmen. Wesentlich für ein verbessertes Management von Multimorbidität ist jedoch eine vertrauensvolle Kooperation zwischen Patienten, behandelndem Hausarzt und ggf. Fachärzten sowie fürsorglich agierenden Pflegefachkräften. HARTMANN PflegeDienst 3 /

8 Produkte & Anwendung Mit HydroTac den epithelialen Wundverschluss beschleunigen Mit der Epithelisierung und der damit verbundenen Wiederherstellung der schützenden Hautbarriere kommt die Wundheilung zum Abschluss. Dieser Prozess kann durch den innovativen Schaumverband HydroTac mit AquaClear Technologie aktiv beeinflusst und beschleunigt werden. 1 Smola H., Stimulation of epithelial migration novel material based approaches. Presented at EWMA Congress, 2015 Bei vielen Patienten vor allem älteren tritt die Wundheilung verzögert ein, weil eine Reihe von Systemerkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus die normalen Wundheilungsmechanismen behindern können. Je länger dabei eine Wunde besteht, desto schwieriger wird es, letztlich einen Wundverschluss zu erreichen. Denn diese Wunden werden chronisch und zeigen einen Phänotyp von schwacher chronischer Entzündung, die die nächsten Schritte der Heilungskaskade unterbindet, nämlich den Aufbau von Granulationsgewebe und den epithelialen Wundverschluss. Therapeutisch besteht Übereinstimmung darüber, dass alle chronischen Wunden aktiviert werden und gesundes produktives Granulationsgewebe bilden müssen. Dies kann mittels eines chirurgischen Débridements oder durch spezielle Protease modulierende Wundauflagen wie HydroClean erreicht werden. Doch sobald das Granulationsgewebe vorhanden ist, erwarten die Ärzte einen baldigen epithelialen Verschluss. Die meisten Ärzte sind sich nun darin einig, dass es kaum Therapiemöglichkeiten zur Beschleunigung des Epithelisierungsprozesses gibt und dass die Epi- thelisierung in der klinischen Praxis nicht ausreichend beachtet wird. Von den Optionen zur Beschleunigung der Epithelisierung wie Meshgraft-Spalthauttransplantationen, Lappenplastiken und experimentellen Behandlungen wie der autologen / allogenen Keratinozytentransplantation profitieren nur wenige Patienten. Konservative Therapiemöglichkeiten zur Beschleunigung des epithelialen Wundverschlusses und damit zur Verkürzung der Heilungszeit gibt es praktisch nicht. HydroTac mit AquaClear Technologie für schnelle und aktive Epithelisierung Die Entwicklung von HydroTac basiert auf den Erkenntnissen aktueller Forschungen, die unter anderem zeigen, dass die Epithelisierung, abgesehen von operativen Techniken, vom Mikromilieu des gesunden Granulationsgewebes abhängt. Es galt also, die Frage zu beantworten, wie sich das Mikromilieu positiv beeinflussen und die Konzentration an aktiven, wundheilungsfördernden Substanzen wie Wachstumsfaktoren erhöhen lässt. Dies kann durch eine spezielle Polymerchemie in Wundauflagen erreicht werden, wobei sich hydratisierte Polyurethane hier- Bioaktivität von Wachstumsfaktoren durch hydratisierte Polyurethane Um den Einfluss von hydratisierten Polyurethanen auf die Bioaktivität von Wachstumsfaktoren zu eruieren, wurde in Kratztests die Aktivität für den Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF) untersucht. Bei diesem Test werden die Keratinozyten so kultiviert, dass sie zusammenfließen. Mit einer Pipette wird die vereinigte Einzelschicht verletzt (angeritzt), und die Zellen wandern, um den Defekt zu schließen. Dabei ist jede Reduktion des Zellbereichs durch Migration (Zellwanderung) und nicht durch Zellvermehrung bedingt. Ergebnis: Wurde die HGF-Kultur vor dem Test mit hydratisierten Polyurethanen bebrütet, wurde der Epitheldefekt auf lediglich 26 % reduziert. Unter dem Einfuss der hydratisierten Polyurethane ergab sich somit eine massive Migrationsreaktion der Keratinozyten. Kontrolle HGF ohne hydratisierte Polyurethane HGF mit hydratisierten Polyurethanen 8 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

9 Produkte & Anwendung für am besten eignen, wie eine Untersuchung [1] zeigte. In Invitro-Tests konnten hydratisierte Polyurethane Wachstumsfaktoren konzentrieren und die Reaktion beispielsweise von Epithelzellen (Keratinozyten) verstärken. Dieses neue Verfahren gibt Ärzten zum ersten Mal die Möglichkeit, den epithelialen Wundverschluss ohne Operation zu beeinflussen und zu beschleunigen. Für Patienten ist es dabei ganz einfach und bequem, denn die Technik wurde dahingehend optimiert, dass sie in eine Wundauflage in HydroTac integriert ist. Wirkungsweise von HydroTac Ist die Wunde im Rahmen der HydroTherapy im ersten Schritt mit HydroClean gereinigt und konditioniert, kommt im zweiten Schritt der Schaumverband Hydro- Tac mit AquaClear Technologie zur Anwendung. Basis der Aqua- Clear Technologie sind hydratisierte Polyurethane, die zwei Funktionen haben: Sie absorbieren Flüssigkeit, geben aber auch je nach Bedarf der Umgebung Wasser / Feuchtigkeit ab. Damit sorgt HydroTac für eine optimale Feuchtigkeitsregulierung, was die Bildung von Granulations- und Epithelgewebe fördert. Die hydratisierten Polyurethane können aber noch mehr: Entsprechend eines bestimmten Effektes, der als molecular crowding beschrieben ist, steigern sie die Konzentration von Wachstumsfaktoren und erhöhen die Aktivität von Epithelzellen, um den Heilungsprozess zu stimulieren. HydroTac ist aber auch besonders anwenderfreundlich. Hydro- Tac ist auf der wundzugewandten Seite netzförmig mit einem Hydrogel beschichtet, das nicht mit der Wunde verklebt. Dadurch ist Hydro Tac schmerzarm und patientenschonend abzunehmen. Zudem bleibt die Wundruhe erhalten, was eine wichtige Voraussetzung für einen störungsfreien Heilungsverlauf ist. HydroTac: 23,5 % schneller als Silikon-Wundauflagen Silikon-Wundauflage Silikon ist passiv, das heißt eine Silikon- Wundauflage deckt nur ab und spendet keine Feuchtigkeit. HydroTac für einen beschleunigten epithelialen Wundverschluss Silikon-Wundauflage AquaClear Technologie von HydroTac Außerdem haftet die netzartige Gelbeschichtung leicht auf der Haut, wobei dieser Initial Tack eine Vorfixierung von HydroTac ermöglicht. Dabei gibt es neben der Standardvariante HydroTac die selbstklebende Variante HydroTac AquaClear Technologie von HydroTac HydroTac ist aktiv wirksam. Es gibt Feuchtigkeit ab und reichert Wachstumsfaktoren an der Geloberfläche an. Das ermöglicht eine schnelle Epithelisierung Das Schaubild zeigt das Ergebnis einer In-vivo-Studie an einem Tiermodell mit Wundheilung bei Spalthautwunden. Die Wunden wurden mit einer Kontaktschicht, die hydratisierte Polyurethane (Aqua Clear Technologie von HydroTac) enthielt, bzw. mit einer Silikon-Wundauflage behandelt. Die Wunden heilten vier Tage lang. Das Ergebnis zeigt eine schnellere Epithelisierung (Migration = Wanderung der Epithelspitzen in mm) mit einer hydratisierten Polyurethane-Kontaktschicht (Aqua Clear Technologie von HydroTac). comfort, die zusätzlich über einen umlaufenden Kleberand für eine sichere und einfache Fixierung verfügt. Von besonderem Vorteil ist schließlich, dass HydroTac über mehrere Tage auf der Wunde verbleiben kann, was Verbandwechsel, Zeit und Kosten einspart. Neu: HydroTac concave für die Anwendung an Ferse, Ellenbogen und Knie HydroTac und HydroTac concave sind leicht selbsthaftend, wodurch die Handhabung erleichtert wird. Unabhängig hiervon müssen HydroTac und HydroTac concave aber in jedem Fall zusätzlich mit geeigneten Produkten fixiert werden (z.b. mit dem Klebevlies Omnifix elastic oder der Fixierbinde Peha-haft). Standardabweichung mm Migration HARTMANN PflegeDienst 3 /

10 Produkte & Anwendung Durchdachte Technik für eine perfekte Inkontinenzversorgung Die Softwarelösung HILMAS sorgt für eine pflegerisch optimierte und wirtschaftlich sinnvolle Inkontinenzversorgung und entlastet zugleich das Personal in Alten- und Pflegeheimen von vielen Routineaufgaben bei der Inkontinenzversorgung. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Betreuer im Außendienst oder online unter 20 Jahre ist es nun schon her, dass HARTMANN mit der allerersten Version seiner Softwarelösung HILMAS die Versorgung inkontinenter Bewohner in Alten- und Pflegeheimen deutlich einfacher machte. Inzwischen ist HILMAS in mehreren Tausend Alten- und Pflegeheimen in ganz Europa im Einsatz. Und auch wenn seitdem zahlreiche Funktionen ergänzt und die Software den neuesten Entwicklungen in der IT folgte, ist die Grundidee immer noch die gleiche: inkontinente Bewohner wirtschaftlich und zugleich pflegerisch optimal zu versorgen. Bewährte Funktionen helfen zuverlässig beim täg lichen Management der Inkontinenzversorgung und decken dabei den gesamten Prozess in einer einzigen Anwendung ab: von der Optimierung der Versorgung über die Bestellung und die Logistik bis hin zur Abrechnung. Qualität und Wirtschaftlichkeit sind kein Widerspruch Drei große Themen standen bei der Entwicklung von HILMAS im Vordergrund. HILMAS stellt zunächst sicher, dass alle Bewohner bestens versorgt sind mit den richtigen Produkten, die zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind. So sorgt HILMAS für eine hohe Pflegequalität, entlastet aber zugleich die Mitarbeiter von zeitraubenden Verwaltungsaufgaben, damit diese Zeit für die wichtigen Dinge haben, nämlich eine umfassende pflegerische Betreuung der Bewohner. Die Entlastung von Routineaufgaben spart aber zudem auch Kosten. Außerdem sorgt HILMAS für eine Optimierung der Wirtschaftlichkeit, denn dank der übersichtlichen Funktionen lassen sich alle Kosten und Vergütungen stets überblicken. Dabei deckt HILMAS alle marktrelevanten Abrechnungsmodelle ab, ist also unabhängig davon, ob die Einrichtung oder z. B. ein Fachhändler oder HARTMANN als Leistungserbringer auftritt, erklärt Jens Profendiener, der bei HARTMANN für die Betreuung von HILMAS zuständig ist. All diese Funktionen sind dank einer modern gestalteten, benutzerfreundlichen Oberfläche einfach zu bedienen. HILMAS erlaubt damit auch ohne Schulung ein effizientes Arbeiten. Für noch mehr Komfort sorgen die neuesten Updates. Mit der neuen Was HILMAS bei der Inkontinenzversorgung leisten kann In wenigen Schritten wird die Versorgung optimiert und ein übersichtlicher Versorgungsplan erstellt. Alle Kosten werden jederzeit transparent in verschiedenen Berichten dargestellt. Bedarfspläne und Ausgabelisten erleichtern die tägliche Logistik bis hin zur internen Verteilung. Aus dem Versorgungsplan lässt sich mit wenigen Klicks ein Bestellvorschlag erzeugen. 10 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

11 Produkte & Anwendung Version HILMAS 6 haben wir die Benutzeroberfläche überarbeitet und noch einfacher in der Bedienung gemacht, erklärt Natalie Bonn, als Market Managerin Care bei HARTMANN für HILMAS verantwortlich. Außerdem kann HILMAS jetzt nicht nur am PC eingesetzt werden, sondern als browserbasierte Anwendung auf einer Vielzahl von Geräten, also auch mobil mit dem Notebook oder auf dem Tablet. Dabei kann aus allen Bereichen des Pflegeheimes auf die gespeicherten Daten zugegriffen werden: im Wohnbereich, in der Verwaltung oder auch direkt im Lager. Die Funktionen im Überblick Eine pflegerisch hochwertige und zugleich kostenoptimierte Versorgung ist das Ziel eines jeden Inkontinenzmanagements. HILMAS hilft dabei, in nur wenigen Schritten die Versorgung mit Inkontinenzhilfsmitteln anhand eines Versorgungsplanes zu optimieren, damit jeder Bewohner die bestmögliche Versorgung erhält. HILMAS bietet jederzeit einen genauen Überblick über die Inkontinenzversorgung. So zeigt z. B. die Kostenhochrechnung die Plankosten für die definierte Versorgung an und vergleicht sie mit den verfügbaren Budgets. Alle Daten lassen sich nach verschiedenen Kriterien filtern und bilden damit eine wertvolle Informationsquelle. Flexibel erweiterbar Zusätzlich zu den leistungsstarken Basisfunktionen bietet HILMAS noch weitere, optionale Zusatzmodule. Mit dem HILMAS+ Abrechnungsmanagement lassen sich direkt aus HILMAS heraus die von den Krankenkassen gemäß 302 geforderten Daten einfach, schnell und sicher elektronisch übermitteln. Der große Vorteil: Alle relevanten Daten der Inkontinenzversorgung sind in HILMAS bereits vorhanden. Nach der einmaligen Erfassung einiger Zusatzinformationen ist die regelmäßige Übertragung einmal im Monat oder im Quartal in kürzester Zeit erledigt. Der HARTMANN Rollcontainerservice ist ein innovatives Serviceangebot, das alle Produkte für die Inkontinenzversorgung ohne Kartonverpackung und ohne Umweg über ein Zentrallager direkt in die Wohnbereiche liefert. Die Bestellungen lassen sich dabei mit dem HILMAS+ Rollcontainermanagement direkt aus HILMAS heraus auslösen. Aus dem Versorgungsplan wird direkt ein Bestellvorschlag für den Rollcontainer generiert, dessen Volumen sich dank einer graphischen Darstellung der Befüllung optimal ausnutzen lässt. Für die Versorgung inkontinenter Bewohner muss rund ein Viertel der Pflegezeit aufgebracht werden, und die Bereitstellung bedarfsgerechter Inkontinenzprodukte ist mit entsprechendem organisatorischen Aufwand verbunden. Abhilfe schafft hier der HILMAS+ Verräumservice, denn mit diesem Service liefert HARTMANN die benötigten Inkontinenzprodukte direkt bis in die Schränke der Bewohner. Bedarfspläne ermöglichen eine kontrollierte Ausgabe an Produkten. Mit HILMAS kann zudem der Lagerbestand in den Bedarfsplan integriert werden. Ausgabelisten erleichtern die interne Verteilung der Produkte. Auf Basis des Versorgungsplanes wird die optimale Bestellmenge als Bestellvorschlag ermittelt. Die Bestellung wird anschließend online an HART- MANN übertragen. Auch Verbrauchsprodukte können über HILMAS bestellt werden. Und nicht zuletzt verwaltet HILMAS alle Verordnungen der Bewohner. Laufen Rezepte in nächster Zeit aus, gibt HILMAS einen Hinweis und generiert Rezeptanforderungen, die als oder per Post an den Arzt gesendet werden können. Der Einsatz von HILMAS auf einem Tablet-PC ermöglicht eine schnelle Eingabe direkt vor Ort. Die HILMAS Server bieten höchste Zuverlässigkeit und optimalen Schutz der sensiblen Daten. Das Rollenkonzept stellt sicher, dass jeder Mitarbeiter nur die für ihn notwendigen Funktionen nutzt. Und nicht zuletzt verwaltet HILMAS auch alle Rezepte und weist auf auslaufende Verordnungen hin. HARTMANN PflegeDienst 3 /

12 Produkte & Anwendung Flächendesinfektion: wirksame Barrieren gegen Keime Nicht nur die Händehygiene ist ein wesentlicher Bestandteil eines wirksamen Multibarrieresystems, auch eine indikationsgerechte Flächendesinfektion gehört dazu. Mit modernen Convenience-Lösungen können die Anforderungen der Leitlinien sicher und zeitsparend umgesetzt werden. Quellen: 1 Hygienische Anforderungen an Hausreinigung und Flächendesinfektion. Empfehlung des Arbeitskreises Krankenhaus- und Praxishygiene der AWMF. AWMF-Register Nr. 029/030. S1-Leitlinie. Hyg Med 2015; 40 (10): Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI). Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz : Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP), Studie 2016, 4 Kramer A. et al., 2006 Aus Gründen des Patienten- und Personalschutzes sowie der Qualitätssicherung muss eine ordnungsgemäße, hygienisch einwandfreie Durchführung der Reinigung und indikationsgerechten Flächendesinfektionsmaßnahmen als Teil eines Multibarrieresystems zur Prävention und Kontrolle von nosokomialen Infektionen und der Verhütung der Ausbreitung antibiotikaresistenter Mikroorganismen stets gewährleistet sein, lautet eine der einleitenden Forderungen der aktuellen AWMF-S1-Leitlinie Hygienische Anforderung an Hausreinigung und Flächendesinfektion [1], die auf Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) aus dem Jahr 2004 basiert [2]. Die für das Krankenhaus verbindlichen Hygienerichtlinien sind auch richtungsweisend für stationäre Alten- und Pflegeheime, in denen sich in der Mehrzahl multimorbide, abwehrgeschwächte Menschen mit einem hohen Infektionsrisiko konzentrieren. Nicht zuletzt durch das vermehrte Auftreten resistenter Keime im häuslichen Pflegebereich stehen aber auch ambulante Pflegedienste in der Pflicht, ihre Hygienestandards entscheidend zu verbessern. In einer repräsentativen Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) [3], für die 400 Leitungskräfte ambulanter Pflegedienste befragt wurden (siehe auch S. 2), ergaben sich höchst interessante bzw. alarmierende Befragungsergebnisse zum Thema multiresistente Erreger. Über die Hälfte aller ambulanten Pflegedienste in Deutschland (57 %) haben im vergangenen Jahr Menschen versorgt, bei denen dokumentiert war, dass sie mit einem Problemerreger besiedelt waren. Soweit bekannt, kamen ambulante Pflegedienste am häufigsten in Kontakt mit den drei Erregergruppen MRSA (zu 95 %), ESBL-Bildnern wie Escherichia coli oder Klebsiella pneumoniae (zu 25 %) und multiresistenten gramnegativen Erregern 3-MRGN (zu 18 %). Auch der Durchfall erreger Clostridium difficile machte Pflegebedürftigen häufig zu schaffen (zu 18 %). Warum Flächendesinfektion? Wenngleich es um die Compliance bei der Händedesinfektion trotz aller Aktionen immer noch schlecht steht, ist den meisten Gesundheitsmitarbeitern die Wichtigkeit dieser Infektionsprävention bewusst. Die Risiken der Keimübertragung durch häufig berührte Flächen hingegen dürften weit weniger im Bewusstsein von Gesundheitsmitarbeitern verankert sein. Beispielsweise kann ein MRSA von sieben Tagen bis zu sieben Monaten [4] auf unbelebten Flächen überleben. Damit geht ein permanentes Risiko für Kreuzkontaminationen einher. Denn die widerstandsfähigen Erreger können über die Flächen auf die Hände der Patienten / Bewohner und der Mitarbeiter gelangen und von dort weiter in der Einrichtung verbreitet werden. Eine erhöhte Infektionsgefahr kann vor allem von Flächen ausgehen, die häufig mit Händen und Haut in Berührung kommen. Dies sind beispielsweise Türgriffe, Handleisten, Rufanlagenknöpfe, Toilettensitze oder Ablagetische. Heute stellen aber auch alle digitalen Geräte wie Smartphones oder auf Tablet-PCs geführten Patienten- / Bewohnerakten und insbesondere die von Bewohnern und Personal gleichermaßen viel genutzten Handys eine nicht zu unterschätzende Kontaminationsquelle dar. 12 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

13 Produkte & Anwendung Flächendesinfektion ist einfacher geworden Wie Umfrageergebnisse [3] nahelegen, ist unter anderem ein Mangel an Personal und Zeit ein wichtiger Grund, die hohen Anforderungen der verschiedenen Hygienerichtlinien und -empfehlungen nicht korrekt einhalten zu können. Dank moderner Produktlösungen ist dieses Argument heute jedoch nicht mehr überzeugend. Mit schnell und sicher wirksamen Händedesinfektionsmitteln und effizient einsetzbaren, gebrauchsfertigen Flächendesinfektionstücher für den Einmalgebrauch lässt sich in allen Bereichen des Gesundheitswesens ohne Probleme ein funktionierendes Multibarrieresystem aufbauen. Vor allem ist es die früher äußerst zeit- und personalaufwendige Flächendesinfektion, die durch die entsprechenden Convenience-Produkte entscheidend einfacher geworden ist. Durch ihre benutzerfreundlichen Eigenschaften helfen sie, Anwendungsfehler zu vermeiden und damit Hygienerisiken größtmöglich zu minimieren ganz im Sinne der neuen AWMF-Leitlinie zur Flächendesinfektion. Aber auch der Arbeitsalltag von Mitarbeitern in Krankenhäusern und Pflegeheimen wird spürbar entlastet, was insbesondere vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren an anderen Stellen kontinuierlich gestiegenen Arbeitsdichte von großer Relevanz ist. Für die unterschiedlichen Anforderungen einer indikationsgerechten Flächendesinfektion hält HART- MANN ein breites Sortiment an gebrauchsfertigen Desinfektionstüchern bereit, die dazu beitragen, zentrale Anforderungen der AWMF sicher umzusetzen. 77 Dosierung: Die vorgetränkten HARTMANN-Desinfektionstücher enthalten eine exakt definierte Menge an Wirkstoff-Lösung. Keime werden sicher inaktiviert und eine Selektion von Mikroorganismen vermieden. Eine Entwicklung von Desinfektionsmitteltoleranzen bzw. -resistenzen wird verhindert. 77 Standzeiten: Im Unterschied zu offen stehenden Desinfektionslösungen, die zumeist maximal 24 Stunden lang verwendet werden dürfen, sind gebrauchsfertige Desinfektionstücher in Readyto-use-Systemen, wie z. B. in Flowpacks, nach Anbruch bis zu drei Monate verwendbar. Vorbereitungszeit für Dosierungs-Berechnungen und das Ansetzen von Desinfektionsmittel-Lösungen wird eingespart. 77 Hochrisikobereiche: Vorgetränkte Tücher werden einmalig verwendet und anschließend verworfen. Eine Aufbereitung entfällt, und damit eignen sich die Tücher auch für Bereiche mit besonderen Infektionsrisiken, wie Intensivtheraphie, Hämatoonkologie, Neonatologie und Verbrennungsstationen. 77 Keimverschleppungen vorbeugen: Während Feuchtwischbezüge nach der Anwendung eine thermische bzw. chemothermische Aufbereitung erfordern, können Einmaltücher nach ihrem Einsatz einfach entsorgt werden. Eine Gefahr der Keimvermehrung und -verschleppung entfällt. 77 Benetzung: Die HARTMANN Einmaltücher ermöglichen mit ihrer Tuchqualität aus hochwertigem Vlies eine sehr gute Wirkstoffabgabe. Die zu desinfizierende Oberfläche wird mit einer ausreichenden Menge an Desinfektionsmittel abgewischt und benetzt. Das HARTMANN Sortiment an gebrauchsfertigen Desinfektionstüchern Bacillol Tissues: Alkoholische Schnell-Desinfektionstücher in praktischer Spenderdose, gebrauchsfertig, umfassend wirksam, breite Materialverträglichkeit gegenüber alkoholbeständigen Oberflächen, nachfüllbar. Bacillol Wipes: Gebrauchsfertige, alkoholfreie Desinfektionstücher für das Bacillol Wipes Spendersystem, Tücher vier Wochen nach dem Öffnen verwendbar, aldehyd-, farbstoffund parfümfrei. Mikrobac Tissues: Alkoholfreie, gebrauchsfertige Desinfektionstücher zur reinigenden Desinfektion von alkoholempfindlichen Flächen und sensiblen Medizinprodukten, im wiederverschließbaren Flowpack. Bacillol 30 Tissues: Mit Bacillol 30 Foam getränkte, gebrauchsfertige und materialschonende Schnell- Desinfektionstücher zur Desinfektion sensibler Oberflächen im handlichen Flowpack. Bacillol AF Tissues: Mit Bacillol AF getränkte, gebrauchsfertige alkoholische Schnell-Desinfektionstücher mit umfassender Wirksamkeit im handlichen Flowpack, gute Benetzung und schnelle Auftrocknung. Kohrsolin extra Tissues: Aldehydhaltige Desinfektionstücher mit viruzider Wirksamkeit für die prophylaktische Desinfektion. Kohrsolin FF Tissues: Aldehydhaltige Desinfektionstücher für die prophylaktische Flächendesinfektion, wirksam gegen murine Noroviren (MNV), sichere und einfache Entnahme aus wiederverschließbarer Verpackung. HARTMANN PflegeDienst 3 /

14 Produkte & Anwendung Veroval Selbst-Tests Gewissheit in Minuten Wer schnell und zuverlässig Informationen über seine Gesundheit haben möchte, für den sind praktische Selbst-Tests für die Anwendung zu Hause ideal. Mit den neun Veroval Selbst-Tests bietet HARTMANN jetzt ein umfassendes Angebot und trägt damit dem zunehmenden Trend zur Selbstverantwortung bei der eigenen Gesundheit Rechnung. Alle Veroval Selbst-Tests sind ab sofort in der Apotheke erhältlich. Jeder kennt das Gefühl: Im Stress des Alltags schieben viele ihre Gesundheitsprobleme auf die lange Bank, denn einen Termin beim Arzt zu bekommen, kann dauern und dann verbringt man vielleicht noch viel Zeit im Wartezimmer. Damit riskiert man, dass Symptome übersehen oder nicht ernst genug genommen werden. Sind meine Cholesterinwerte in Ordnung? Bin ich immer müde, weil ich unter Eisenmangel leide? Enthält mein Stuhl verborgenes Blut? Viele wünschen sich schnelle und medizinisch zuverlässige Antworten auf derartige Fragen. Solche Antworten bietet nun das neue Veroval-Sortiment von HARTMANN mit einer großen Bandbreite medizinischer Selbst- Tests für zu Hause. Mit dem allgemein steigenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung liegen auch Schnelltests zunehmend im Trend. Immer mehr Menschen möchten gewisse Gesundheitsbereiche lieber vorab zu Hause testen, bevor sie für eine Diagnose den Arzt aufsuchen, erklärt Florian Kölndorfer, der als Marketing Manager bei HARTMANN für Veroval verantwortlich ist. Die Selbst-Tests sind aber keinesfalls Ersatz für die Diagnose durch den Arzt, betont er. Sie sollen den Arzt vielmehr bei der Erfassung von Gesundheitsrisiken unterstützen und die Früherkennung wichtiger Gesundheitsprobleme ermöglichen. Bei einem positiven Ergebnis, bleibenden Symptomen oder Zweifeln sollte der Anwender jedoch so rasch wie möglich zu seinem Arzt gehen. Einfach in der Anwendung, zuverlässig im Ergebnis Vier Kategorien umfasst das Spektrum der Veroval Selbst-Tests von HARTMANN: Prävention, akute Beschwerden, Intoleranzen / Allergien Allergien und Familienplanung (komplette Übersicht siehe rechts). Für alle gilt, dass sie leicht zu verwenden sind und die zuverlässigen Ergebnisse innerhalb von Minuten zur Verfügung stehen. Eine zeitaufwendige Einsendung an ein Labor, wie dies bei anderen Selbst-Tests häufig der Fall ist, ist bei keinem Veroval Selbst-Test notwendig. Alles was benötigt wird, sind sauber gewaschene Hände, eine Uhr und eine ebene Tischfläche. Jedem Selbst-Test liegt zudem eine verständliche Gebrauchsanweisung bei. Getestet und für gut befunden Veroval Selbst-Tests von HART- MANN wurden mit dem Ziel entwickelt, die in der modernen Diagnostik verwendeten Tests mit der entsprechenden Genauigkeit auch für die Verwendung zu Hause bereitzustellen. Das hohe Zuverlässigkeitsniveau wurde in mehreren Leistungsbewertungsstudien belegt. Auch die einfache Handhabung wurde in Tests bestätigt. In einer internationalen Kundenzufriedenheitsumfrage unter Personen sagten 7 von 10 Teilnehmern, dass sie einen Veroval Selbst-Test kaufen würden. 14 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

15 Produkte & Anwendung Alle Veroval Selbst-Tests im Überblick Häufig auftretende, unklare Magen-Darmbeschwerden wie Blähbauch oder Durchfall können durch eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten verursacht werden. Mit dem Veroval Selbst-Test Gluten-Intoleranz lässt sich herausfinden, ob die Beschwerden durch eine Gluten-Unverträglichkeit verursacht werden und sich daher durch eine Ernährungsumstellung lindern lassen. Viele Menschen leiden unter allergietypischen Beschwerden wie Niesen, einer verstopften Nase oder brennenden Augen, ohne zu wissen, wogegen sie genau allergisch sind. Mit dem Veroval Selbst- Test Allergie-Erkennung lässt sich feststellen, ob eine Allergie vorliegt und gegen welches der drei Allergene Katzenhaar, Gräserpollen oder Staubmilben der Körper allergisch reagiert. Bei unklaren Blasenbeschwerden, z. B. leichtem Brennen beim Wasserlassen oder Bauchschmerzen, ist oft die Frage, ob es sich dabei um einen Harnwegsinfekt oder nur um eine Blasenreizung handelt. Der Veroval Selbst-Test Harnwegsentzündung gibt schnell und sicher Aufschluss darüber, ob im Harn Spuren von Substanzen vorhanden sind, die typischerweise mit einer Infektion verbunden sind. Eisen spielt eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und beim Energiestoffwechsel. Typische Anzeichen für zu wenig Eisen sind Müdigkeit, Blässe oder Kopfschmerzen. Mit dem Veroval Selbst-Test Eisenmangel lässt sich herausfinden, ob diese Symptome durch einen Eisenmangel verursacht sein können. Schwanger ja oder nein? Bei dieser wichtigen Frage wünschen sich Frauen eine schnelle und verlässliche Antwort. Mit dem Veroval Schwangerschaftsfrühtest mit Wochenbestimmung lässt sich schon ab dem 10. Tag herausfinden, ob eine Schwangerschaft vorliegt und zudem auch die Schwangerschaftswoche feststellen. Ungewollt kinderlose Paare fragen sich oft nach der Ursache. Liegt diese beim Mann, kann eine unterdurchschnittliche Spermienanzahl in der Samenflüssigkeit der Grund dafür sein. Mit dem Veroval Selbst-Test Zeugungsfähigkeit können Männer herausfinden, ob ihre Samenflüssigkeit genügend Spermien für eine Zeugung enthält. Ein hoher Cholesterinwert ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entwicklung von Arteriosklerose und damit verbundener Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkten. Mit dem Veroval Selbst-Test Cholesterin lässt sich herausfinden, ob der Cholesterinwert in einem akzeptablen Bereich liegt oder ob Ernährung und Lebensweise verändert werden müssen. Das Magenbakterium Helicobacter pylori ist nachweislich der wichtigste Risikofaktor für eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) und von Magengeschwüren. Mit dem Veroval Selbst-Test Magen-Vorsorge lässt sich das Bakterium im Magen nachweisen und klären, ob weitere Vorsorgemaßnahmen in Erwägung gezogen werden sollten. Verborgenes Blut im Stuhl kann auf viele Ursachen zurückzuführen sein. Eine dieser Ursachen kann Darmkrebs im Frühstadium sein. Spezialisten empfehlen regelmäßige Tests ab dem Alter von 45 Jahren. Mit dem Veroval Selbst-Test Darm-Vorsorge lässt sich herausfinden, ob sich nicht sichtbares Blut im Stuhl befindet und ob weitere Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden sollten. HARTMANN PflegeDienst 3 /

16 Medizin & Pflege Die Refinanzierung der Investitionsund Instandhaltungskosten von Alten- und Pflegeheimen Das Bundessozialgericht (BSG) hat durch mehrere Urteile vom 8. September 2011 unter anderem den Bereich der Refinanzierung von Investitionskosten neu geregelt. Dies führte in der Branche zu großen Unsicherheiten, weshalb hier wesentliche Aspekte kurz zusammengefasst sind. Literatur 1 Aktenzeichen: B 3 P 2/11 R, B 3 P 3/11 R, B 3 P 4/10 R und B 3 P 6/10 R. 2 Grundsätzliches hierzu: Di Bella M (2014): GEPA NRW die Pflegereform in NRW. In: RDG 11 (6), S Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 30 vom Seite 655 bis 672 Einleitung Grundsätzlich beruht die Finanzierung von Pflegeheimen auf drei Säulen: der Vergütung für die Pflegeleistung, den Zahlungen der Heimbewohner für Unterkunft und Pflege sowie einem Investitionskostenbetrag. Das in Kassel ansässige Bundessozialgericht hat am 8. September 2011 in vier grundlegenden Entscheidungen [1] den Landesgesetzgebern konkrete Vorgaben zur normativen Ausgestaltung der Finanzierungsstruktur von stationären Pflegeeinrichtungen gemacht. Betroffen wurde hierdurch vor allen Dingen die Praxis der Erstattung von Investitionen zur Herstellung, Anschaffung, Instandhaltung, Miete oder Pacht der für den Betrieb der Pflegeeinrichtung notwendigen Gebäude und sonstigen Anlagegüter. Daraus resultiert, dass zahlreiche Altenhilfeeinrichtungen von der Absenkung der Investitionskostensätze bedroht sind, sodass zukünftig mit weniger Überschüssen im Investivbereich zu rechnen sein wird. Die wirtschaftlichen Konsequenzen für Einrichtungen und Träger können dabei gravierend sein. Keine Refinanzierung durch Pauschalen Prinzipiell gilt hier: Sofern diese Aufwendungen dazu dienen, eine den aktuellen fachlichen Standards entsprechende Qualität von Pflege und Betreuung zu gewährleisten bzw. für die Einrichtung geltenden öffentlich-rechtlichen Anforderungen zu erfüllen, und hierbei den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit entsprechen (in diesem Zusammenhang wird von betriebsnotwendigen Aufwendungen gesprochen), kann ihre Refinanzierung entweder durch öffentliche Zuschüsse gedeckt oder den Heimbewohnern in Rechnung gestellt werden. Historischer Hintergrund der gesonderten Berechnung der Investitionskosten war das Bestreben der Bundesländer, bei der Einführung der Pflegeversicherung die Verantwortung für die pflegerische Infrastruktur zu übernehmen. Ursprünglich sollten mit den durch die Pflegeversicherung eingesparten Mitteln der Sozialhilfe Investitionskosten durch die Bundesländer für Pflegeeinrichtungen gefördert werden (vgl. 9 SGB XI). Welche Positionen letztlich genau den Investitionskosten zugerechnet werden, hat der Gesetzgeber allerdings offen gelassen. Im Wesentlichen darf nun infolge der Entscheidungen des Bundessozialgerichts keine pauschale Objektförderung mehr angesetzt werden. Das heißt, nur noch tatsächlich angefallene und belegbare Investitionskosten sollen refinanzierungsfähig sein. Die bisher oft gehandhabte Vorfinanzierung geplanter Vorhaben oder die Erzielung von Gewinnen sind seither nicht mehr zulässig. Dies erschwert natürlich die Handhabung für die Einrichtungen, weil nahezu alle Schwankungen in der Finanzierung zum Beispiel durch das unterschiedliche Auslaufen diverser Darlehen direkt in den Refinanzierungsprozess gegeben werden müssen. Die Berechnung erfolgt durch den konkreten Nachweis der einzelnen Positionen der Investitionskosten (Mietverträge, Zinsbescheinigungen, Rechnungen für die angeschafften Güter, Abschreibungsberechnungen etc.). Für die rechnerische Umlage der Kosten ist durch die Rechtsprechung auch eine regelmäßige Neuberechnung der Investitionskostenentgelte für die betroffenen Einrichtungen notwendig geworden. Das Land Nordrhein-Westfalen entsprach als eines der ersten Bundesländer der neuen Rechtsprechung und hat seine Berechnungsmethodik für die Refinanzierung der Investitionskosten BSG-konform geändert. Rechtlicher und ökonomischer Ausgangspunkt für die rund stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ist seit dem 16. Oktober 2014 das sogenannte GEPA NRW (Gesetz zur Ent- 16 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016

17 Medizin & Pflege wicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen). Das Reformwerk führte zum einen das Alten- und Pflegegesetz (APG) ein und modernisiert zum anderen das seit dem Jahr 2008 bestehende Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) [2]. Mit der Durchführungsverordnung zum Alten- und Pflegegesetz (APG DVO NRW) [3] hat Nordrhein-Westfalen die höchstrichterliche Sozialrechtsprechung auch verwaltungspraktisch umgesetzt. Stationäre Pflegeeinrichtungen stehen seither unter dem Zeitdruck, konkrete Fristen einhalten zu müssen, um alle Angaben zu erfassen und vorzulegen, sodass sie einen Investitionskostenbescheid erhalten. Langfristige und sonstige Anlagegüter Ein zentraler Aspekt der APG DVO NRW ist die strenge Zweckbindung der Mittel. Sämtliche historischen Daten der Erstinvestition und der Folgeinvestitionen müssen nach den Kategorien langfristige und sonstige Anlagegüter differenziert, erfasst und aufbereitet werden (vgl. 1 Abs. 2 APG DVO NRW). Dies gilt auch für Bestandseinrichtungen. Als langfristige Anlagegüter werden dabei Gebäude einschließlich ihrer Gebäudebestandteile wie beispielsweise Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen oder Personenaufzüge verstanden. Zu den sonstigen Anlagegütern zählen hingegen: 77 die immateriellen Gegenstände (zum Beispiel EDV-Software), 77 die Außenanlagen (zum Beispiel Zuwege, Gartenanlagen), 77 die Betriebsvorrichtungen (zum Beispiel Ruf- und Telefonanlagen oder Brandmeldesysteme) 1 3 Im Rahmen der Neuregelung müssen sämtliche Daten der Erst- und Folgeinvestitionen nach den Kategorien langfristige und sonstige Anlagegüter differenziert, erfasst und aufbereitet werden. Zu den sonstigen Anlagegütern zählen beispielsweise die EDV-Software [1], Zuwege und Gartenanlagen [2], Ruf- und Telefonanlagen [3] sowie Mobiliar oder Kücheneinrichtungen [4]. 77 sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattungen wie beispielsweise Mobiliar, Bettenaufzüge oder Kücheneinrichtungen. Fazit Diese schwierigen, umfangreichen Feststellungen stehen nun landesweit an und müssen zügig umgesetzt werden, damit die Anerkennungswerte gesichert werden können. Jede Ersatzbeschaffung, jede Investition muss tatsächlich in das neue System eingegeben werden. Für die verantwortlichen Einrichtungsbetreiber ergibt sich hieraus aktuell und zukünftig die Notwendigkeit, eine konsequente Instandhaltungs- und Investitionsplanung aufzubauen und ständig fortzuschreiben, damit die Töpfe der langfristigen und sonstigen Anlagegüter ausgewogen und nachhaltig gut ausgesteuert werden können. Denn: Eine spätere und verfristete Nachfinanzierung ist ausgeschlossen. Vorsicht ist auch in puncto der mitunter zu beobachtenden Quersubventionierungspraxis 2 4 von nicht kostendeckenden Pflegesätzen und Unterkunfts- und Verpflegungsentgelten durch Überschüsse im Investitionsbereich geboten. Dies wird zukünftig nicht mehr möglich sein, das heißt nicht kostendeckend operrierende Bereiche müssen konsequent kosten- und erlösgesteuert werden. Diese Werte müssen sodann verhandlungssicher bei der Vereinbarung der kostendeckenden Leistungsentgelte in den Pflegesatzverhandlungen berücksichtigt werden. In jedem Fall ist den Betreibern von Altenhilfeeinrichtungen dringend anzuraten, sich mit den Konsequenzen, die das GEPA NRW mit sich bringt, intensiv auseinanderzusetzen. Der Autor: Michael Schanz, Chefredakteur und Geschäftsführer Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen, Spezialgebiet Arzt- und Pflegerecht, Salierring 48, Köln, HARTMANN PflegeDienst 3 /

18 Medizin & Pflege Keine Gesundheitsvorsorge ohne Schutzimpfungen Schutzimpfungen zählen zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen von Infektionskrankheiten. Denn sie haben nicht nur eine direkte Wirkung auf die geimpfte Person, sondern schützen indirekt auch nicht geimpfte Personen, da der Individualschutz die weitere Verbreitung von Infektionskrankheiten verhindert bzw. verringert. Keine Gesundheitsvorsorge ohne Impfschutz gilt in besonderem Maße für Angehörige der Gesundheitsberufe. Denn neben den Infektionskrankheiten, denen alle ausgesetzt sein können, sind sie durch ihren Umgang und ihre Behandlungs- und Pflegetätigkeiten mit potenziell infizierten Patienten bzw. Bewohnern besonders infektionsgefährdet. Beispielsweise ereignen sich in Deutschland Hochrechnungen zufolge jedes Jahr ca berufsbedingte Nadelstichverletzungen im Gesundheitswesen, zu Grippeimpfung für Personal und Patienten: Medizinisches und pflegerisches Personal hat durch viele Bewohnerkontakte ein erhöhtes Risiko, selbst an Grippe zu erkranken. Zudem können Grippeviren übertragen werden, ohne dass es bemerkt wird, weil typische Krankheitszeichen fehlen. Die STIKO empfiehlt deshalb eine vollständige Durchimpfung für Personal und Bewohner, um eine sichere Herdenimmunität zu erreichen. 18 HARTMANN PflegeDienst 3 / 2016 deren schlimmsten Folgen Infektionskrankheiten wie Hepatitis B und C oder HIV gehören. Leider können noch längst nicht alle gefährlichen viralen und bakteriellen Infektionskrankheiten durch Impfungen bekämpft werden. Aber die Impfungen, die uns heute zur Verfügung stehen, haben sicherlich unseren Lebensraum etwas weniger bedrohlich gemacht, denn sie gehören zu den wirksamsten und auch kostengünstigsten Präventivmaßnahmen, die in der Medizin bereitstehen. Moderne Impfstoffe sind dabei gut verträglich und Nebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel einer Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Schutzimpfungen haben aber nicht nur eine Wirkung auf die geimpfte Person, was man als Individualschutz bezeichnet, sondern können indirekt auch nicht geimpfte Menschen vor einer Erkrankung schützen, da durch den Individualschutz die weitere Erregerverbreitung gestoppt bzw. verringert wird. Beispielsweise schützt eine Hepatitis-A-Impfung bei Personen, die im Gaststättengewerbe arbeiten, nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Gäste. Dieser Mechanismus, der im Einzelfall funktioniert, macht es auch möglich, einen kollektiven Impfschutz, die sogenannte Herden immunität zu erreichen. Dazu ist es allerdings nötig, das Wissen über den Nutzen von Schutzimpfungen in der Bevölkerung zu verankern und die Impfbereitschaft zu erhöhen. Dieses Ziel hat sich insbesondere die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit zur Grundimmunisierung von Säuglingen und Kindern, zu den notwendigen Auffrischungen im Jugend- und Erwachsenenalter sowie zur saisonalen Grippeschutzimpfung gesetzt. Basiswissen und aktuelle Informationen hierzu gibt es im Internetportal Welche Impfungen für medizinisches / pflegerisches Personal in den verschiedenen Gesundheitsbereichen notwendig sind, beruht auf den STIKO-Empfehlungen (www.rki.de) bzw. auf den technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250).

19 Preisrätsel 2 Rollei Actioncams 330 WiFi zu gewinnen Mit echter HD-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde fängt die Rollei Actioncam 330 WiFi jeden Moment Ihrer Erlebnisse für die Nachwelt ein. Das bis zu 30 Metern Wassertiefe zugelassene und hochstabile Unterwassergehäuse widersteht selbstverständlich auch Wind und Wetter. Ein austauschbarer Akku spendet bis zu 75 Minuten Strom, um die 32 GB der optional erhältlichen Micro-SD-Karte mit spektakulären Aufnahmen zu füllen. Das 170 Super- Weitwinkel-Objektiv erfasst durch seine extrem kurze Brennweite jedes Detail. Rollei setzt zudem seit jeher auf volle Kompatibilität des vielfältigen Zubehörs mit den GoPro Actioncams. Mit definierten Sollbruchstellen schützt das innovative Secure Release System (SRS) vor schweren Verletzungen bei dynamischen High-Speed-Aufnahmen. Wie bei einer professionellen Skibindung löst sich die Kamera bei einem genau definierten Druck aus der Halterung und bringt sich so aus der Kollisions- und Gefahrenzone. Wenn Sie eine dieser Actioncams gewinnen möchten, senden Sie eine frankierte Postkarte mit der Lösung des Kreuzworträtsels an die PAUL HART- MANN AG, Kennwort PflegeDienst, Postfach 1420, Heidenheim. Einsendeschluss ist der 13. Januar Gewinner im nächsten Heft. Beim Preisrätsel in Pflege Dienst 2 / 2016 gab es zwei Kindle E-Book-Reader zu gewinnen. Die Gewinner sind: B. Huober, Laichingen und K. Rezepka, Eging am See. Lösungswort: was dies betrifft, in dieser Hinsicht Titelfigur eines Ibsendramas Rand eines größeren Binnengewässers Mutter der Nibelungenkönige Hafenstadt in Algerien Ei der Laus am Tag vor heute Kultbild der Ostkirche früher: Erlass von Monarchen dänische Münze 4 5 chemischer Prüfstoff 9 Bulgarien (Abk.) 2 freiwilliger Mit- 1 arbeiter 3 Stall, Verschlag, meist für Schweine Europäer im Baltikum Windrichtung griechisch: neu... 6 augenblickliche der 1960er- Popmusik Gemütsverfassung Jahre (Kurzwort) Art von Muskel Hauptzeit einer Woche drei (ital.) labende Erfrischung Zweifingerfaultier Wintersportart mit Schlitten Leistungsprüfungsordnung Mann als Aufsicht bei einer Veranstaltung Demonstrativpronomen männliche Ente Hauptstadt von innere Erregtheit Schubfach europ. Hochgebirge Heizgerät unterirdisches Gefängnis Paladin Karls des Großen Konjunktion für Alternativen Telefonat, Ferngespräch englisches Wort für: Schluss zweitbeste Schulnote Getreidereiniger farbenprächtiger Hühnervogel siebter Buchstabe des griech. Alphabets Schwur vor Gericht vorschriftsmäßig, ordnungsgemäß weiblicher Naturgeist Jeder Abonnent des HARTMANN PflegeDienst kann teilnehmen. Mitarbeiter der PAUL HARTMANN AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle ausreichend frankierten Karten nehmen an der Verlosung teil. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Jeder Teilnehmer kann nur einmal gewinnen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Sachpreise können nicht in bar ausbezahlt werden. Impressum Herausgeber: PAUL HARTMANN AG, Postfach 1420, Heidenheim, Tel.: , verantwortlich: Robin Bähr Redaktion und Herstellung: cmc centrum für marketing und communication gmbh, Erchenstraße 10, Heidenheim, Druck: Süddeutsche Verlagsgesellschaft mbh, Ulm PflegeDienst erscheint dreimal jährlich. Ausgabe: November ISSN-Nr , ISSN der Online-Ausgabe Bildnachweise: BPA (3); fotolia: ;;;auremar (18), Buehner (17), famveldman (6), G. S. Maria (18), Kneschke (6, 11), lovegtr35 (17), monropic (7), Namning (6), Photographee.eu (4), PhotoSG (17), Rats (2, 6), Sashkin (11), Spremberg (17); alle anderen PAUL HARTMANN AG Copyright: Alle Rechte, wie Nachdrucke, auch von Abbildungen, Vervielfältigungen jeder Art, Vortrag, Funk, Tonträger- und Fernsehsendungen sowie Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, auch auszugsweise oder in Übersetzungen, behält sich die PAUL HARTMANN AG vor. Für ein kostenloses Abonnement registrieren Sie sich bitte unter HARTMANN PflegeDienst 3 /

20 Was wäre, wenn... wir die Wundheilung beschleunigen könnten? ZP 80 (1116) /7 NEU! HydroTac Das neue HydroTac beschleu nigt den epithelialen Wundverschluss. [2] So ergänzt diese Innovation ideal die reinigende Wirkung von HydroClean plus. Schneller epithelialer Wundverschluss Sicherer und schmerzarmer Verbandwechsel Feuchtigkeitsspendend Optimale Absorption [1] Humbert P., Faivre B., Véran Y., et al.: Protease-modulating polyacrylate-based hydrogel stimulates wound bed preparation in venous leg ulcers--a randomized controlled trial. J Eur Acad Dermatol Venereol. 28: (2014) / Zöllner et al., Biometric report on HydroTac (comfort) dated 6th June 2010 [2] Smola H., Maier G., Junginger M., Kettel K., Smola S.: Hydrated polyurethane polymers to increase growth factor bioavailability in wound healing. Presented at the EORS Congress, 2014, Nantes / Smola H.: Stimulation of epithelial migration novel material based approaches. Presented at EWMA Congress, 2015, London

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