1 Einleitung. 1.1 Aufgabenstellung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "1 Einleitung. 1.1 Aufgabenstellung"

Transkript

1 1 Einleitung Die Fahrzeugdynamik ist ein Teilgebiet der Fahrzeugmechanik, das sich mit den zur Bewegung von straßengebundenen Fahrzeugen notwendigen Bewegungsvorgängen, den diese Bewegungsvorgänge verursachenden Kräften unter Beachtung der zugrundliegenden Naturgesetze befasst. Bezüge zur Fahrdynamik gibt es in vielen Bereichen der Entwicklung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugsystemen und deren Komponenten. 1.1 Aufgabenstellung In diesem Kapitel werden daher im Überblick über Modellierungsverfahren, grundlegende Begriffe der Fahrzeugdynamik und die Einbettung der Fahrzeugdynamik in die Fahrzeugentwicklung gegeben. Der Einsatz von komplexen mathematischen Fahrzeugmodellen zur Simulation und zum Entwurf von Kraftfahrzeugsystemen und Anwendungen, wie z.b. von Fahrdynamikregelungen oder Bremssystemen hat in den letzten Jahren mehr denn je zuvor an Bedeutung gewonnen. Die Gründe dafür sind einerseits wirtschaftlicher Natur: Der Aufwand für Fahrversuche und Messungen steigt mit zunehmender Komplexität der Fahrzeugsysteme und der vorgeschriebenen Erprobungsbedingungen. Dies hat entsprechende Folgen für die Entwicklungsbudgets. Die Kraftfahrzeughersteller und -zulieferer müssen aufgrund des gestiegenen Marktdrucks die Kosten auch in der Entwicklungsphase soweit wie möglich beschränken, indem Prototypen und Versuche durch Simulationen und virtuelle Prototypen ersetzt werden. Andererseits sind viele Gründe auch auf die Technik der neuen Systeme zurückzuführen. Bei diesen Systemen handelt es sich häufig um sogenannte Mechatronische Systeme, s. z.b. (Isermann 2008), deren typischerweise stark erweiterte Funktionalität und optimierte Wertgestaltung auf der funktions- und hardwareorientierten Kombination von mechanischen, elektri- D. Schramm et al., Modellbildung und Simulation der Dynamik von Kraftfahrzeugen, DOI / _1, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010

2 8 Einleitung schen und elektronischen Komponenten und Teilsystemen sowie der entsprechenden Betriebs- und Funktionssoftware beruht. Das Zusammenwirken dieser Einzelsysteme, die aus unterschiedlichen technischen Domänen stammen, führt einerseits zu einer sonst nicht erreichbaren Funktionsvielfalt und -qualität und andererseits zu kosteneffizienten Lösungen, indem Mechanik und Elektrik- und Elektronikhardware in Modulen integriert werden. Die Auslegung und Erprobung derartiger Systeme mit ihrer enormen Funktionsvielfalt stellt hohe Anforderungen an Auslegungsmethoden und Erprobungsprogramme und daraus resultierend die Modellierungsund Simulationstechnik: Fahrzeugmodelle sind die Grundlage für die Auslegung und Entwicklung von Fahrzeugsystemen und -komponenten. Fahrmanöver lassen sich unter definierten Randbedingungen beliebig oft und reproduzierbar simulieren. Kritische Fahrmanöver können durch gefahrlose Simulationen ersetzt werden. Die immer kürzer konzipieren Entwicklungszyklen für neue Baureihen erfordern kürzere Entwicklungszeiten. Dies lässt sich nur durch den Einsatz von Simulationen und virtuellen Prototypen erreichen. Aus diesen Anforderungen lassen sich die Anwendungsbereiche der in diesem Buch angewandten Methode der Mehrkörpersysteme (MKS) bei der Fahrzeugentwicklung ableiten: Kinematik und Dynamik des Fahrwerks und der Lenkung. Fahrdynamik des Gesamtfahrzeugs. Fahrkomforts des Gesamtfahrzeugs. Analyse von Unfallvorgängen. Das Ziel ist in jedem Fall eine mathematische Beschreibung der relevanten Bereiche und Funktionen des Fahrzeugs, die für die Konzeption, Entwicklung und Beurteilung der Fahrdynamik flexibel eingesetzt werden kann. Die darauf aufbauende numerische Simulation des Fahrverhaltens hat in jüngster Zeit erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie erlaubt eine einfache, rasche und kostengünstige Untersuchung von Fahrvorgängen, ohne dass aufwendige Versuche notwendig werden. Die Simulation ermöglicht die Variation von Parametern oder Anfangsbedingungen in einer Weise, die im Versuch nicht möglich ist. Da aber die Resultate einer numerischen Simulation nur Näherungen darstellen und somit ihre Qualität entschei-

3 Aufgabenstellung 9 dend von der Exaktheit der Modellierung des Systems und von der Zuverlässigkeit der Systemdaten abhängt, ist ein besonderes Augenmerk auf die Modellbildung zu legen. Das Fahrverhalten von Personenwagen wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Führung der Räder, die relativ zum Fahrgestell vorgegebene Bewegungen beschreiben sollen. Durch eine günstige Wahl von geometrischen Parametern bei der Konstruktion einer Radaufhängung wird beispielsweise die Stabilität in der Kurve oder beim Spurwechsel gewährleistet. Die heute eingesetzten Einzelradaufhängungen stellen in der Regel Mehrkörpersysteme mit geschlossenen kinematischen Schleifen dar. Zudem kann das Fahrverhalten durch elastische Lagerungen in den Radaufhängungen gezielt beeinflusst werden. Hierzu gehört zum Beispiel die Längsnachgiebigkeit der Radführung, die durch eine weiche Lagerung des Querlenkers erreicht werden kann. Die komplizierten Systeme und der Wunsch nach einer möglichst genauen Nachbildung der realen Vorgänge machen die Entwicklung eines Simulationsmodells zu einer umfangreichen und anspruchsvollen Aufgabe. Hierbei kommt es insbesondere auf eine effiziente Aufstellung der Gleichungen an, um einerseits den Modellierungsaufwand zu begrenzen und andererseits die für die Simulation benötigte Rechenzeit zu minimieren. Ziel dieses Buches ist es daher, einen effizienten Weg zur Erstellung eines realitätsnahen Simulationsmodells eines Fahrzeugs aufzeigen. Hierzu wird zunächst ein Überblick über die grundlegenden Verfahren der Mechanik und der Mathematik geboten, wobei die topologische Struktur des Fahrzeugs aufbauend auf bereits bekannten Grundlagen, wie dem Verfahren der kinematischen Differentiale und des charakteristischen Gelenkpaares näher beschrieben wird. Darauf aufbauend wird die Modellierung der Teilsysteme und Komponenten Fahrgestell, Radaufhängungen, Reifen, Kraftelemente, und Antriebsstrang und schließlich des Gesamtsystems behandelt.

4 10 Einleitung Modellierung technischer Systeme Um das dynamische Verhalten eines realen Prozesses mittels mathematischer Modelle dem Untersuchungsziel entsprechend beschreiben zu können, lassen sich zwei grundsätzlich verschiedene Wege beschreiten: Bei der theoretischen Modellbildung werden mathematische Modelle aus physikalischen Gesetzen abgeleitet. Bei der experimentellen Modellbildung wird eine bestimmte in der Regel ebenfalls mathematisch formulierte Modellstruktur zugrunde gelegt. Auf der Basis dieser Modellstruktur werden dann parametrisierte Modelle durch die Auswertung gemessener Ein- und Ausgangssignale bestimmt. Eine spezielle Ausprägung dieser Methode wird als (Modell-) Identifikation bezeichnet. Dieses Buch befasst sich nahezu ausschließlich mit der theoretischen Modellbildung. Physikalische Parameter werden dabei in der Regel als bekannt oder zumindest schätzbar vorausgesetzt. Typische Quellen für Parameter in der Fahrzeugtechnik sind: CAD-Modelle für Abmessungen, Massen und Trägheitsmomente. Direkte Messung von Massen, Trägheitsmomenten, Feder- und Dämpferkennlinien, ggf. Reibungsparameter. Annahmen, Schätzungen und ggf. Identifikationsverfahren für weitere schwer bestimmbare oder unscharfe Größen. Hierzu gehören insbesondere Reibungseffekte, Elastizitäten in Lagerungen, etc. Berechnung von Parametern und Kennfeldern durch andere Berechnungs- und Simulationsmethoden, wie z.b. die Methode der Finiten Elemente, Methoden zur Berechnung elektrischer und magnetischer Felder, etc. Die Identifikationstechnik wird in diesem Zusammenhang häufig benutzt, um unbekannte oder schwer zu messende Parameter der theoretischen Modelle messtechnisch zu bestimmen. Beispiele hierfür sind Reifenmodelle (Kapitel 7) oder Kennlinien von Kraftelementen (Kapitel 9), wie z.b. Gummilager oder Dämpfer. Ziel der Modellbildung ist es, eine mathematisch-analytische Beschreibung des interessierenden Systems zu erhalten, die es gestattet, die relevanten Aspekte des Systemverhaltens und des Einflusses der Systemkomponenten zu untersuchen, s. Abb Hierbei besteht die Möglichkeit, Modelle unterschiedlicher Komplexität und Aussagekraft zu entwickeln. Je komplexer ein Modell ist, desto genauer lässt sich mit ihm einerseits das

5

Simpack-Echtzeitmodelle für eine Mehrprozessor-HIL Anwendung Uwe Heitz ZF Friedrichshafen AG. ZF Friedrichshafen AG, 2006

Simpack-Echtzeitmodelle für eine Mehrprozessor-HIL Anwendung Uwe Heitz ZF Friedrichshafen AG. ZF Friedrichshafen AG, 2006 Simpack-Echtzeitmodelle für eine Mehrprozessor-HIL Anwendung Uwe Heitz ZF Friedrichshafen AG ZF Friedrichshafen AG, 2006 Softwaretest bei ZF Friedrichshafen Testmethode HiL Prototyp Verbundtest SiL Hardware-in-the-Loop

Mehr

Institut für Dynamik und Schwingungen Kompetenzfeld Schwingungen und Akustik

Institut für Dynamik und Schwingungen Kompetenzfeld Schwingungen und Akustik Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Institut für Dynamik und Schwingungen Kompetenzfeld Schwingungen und Akustik Prof. Dr.-Ing. habil. G.-P. Ostermeyer Unsere Herangehensweise

Mehr

Konstruktion eines Positionierantriebs

Konstruktion eines Positionierantriebs Konstruktion eines Positionierantriebs Ziel dieser Projektarbeit ist der Entwurf und die mechanische Konstruktion eines Positionierantriebs. Dabei soll ein CAD-Modell erstellt werden, das zur Fertigung

Mehr

Schrittweise vorgestellt

Schrittweise vorgestellt 3 MBSE Lehrstuhl für Raumfahrttechnik Schrittweise vorgestellt Was erwartet mich in diesem Kapitel? Erläuterung der MBSE-Methodologie anhand der durchgängigen Beispielmission MOVE Modellierung von Anwendungsfällen

Mehr

Einführung in das Molecular Modelling

Einführung in das Molecular Modelling Einführung in das Molecular Modelling Darstellung und Bearbeitung dreidimensionaler Molekülstrukturen Berechnung der physikochemischen Eigenschaften Ziel: Einsicht in die molekularen Mechanismen der Arzneistoffwirkung

Mehr

Rotation. Versuch: Inhaltsverzeichnis. Fachrichtung Physik. Erstellt: U. Escher A. Schwab Aktualisiert: am 29. 03. 2010. Physikalisches Grundpraktikum

Rotation. Versuch: Inhaltsverzeichnis. Fachrichtung Physik. Erstellt: U. Escher A. Schwab Aktualisiert: am 29. 03. 2010. Physikalisches Grundpraktikum Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Versuch: RO Erstellt: U. Escher A. Schwab Aktualisiert: am 29. 03. 2010 Rotation Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabenstellung 2 2 Allgemeine Grundlagen 2 2.1

Mehr

5. Numerische Ergebnisse. 5.1. Vorbemerkungen

5. Numerische Ergebnisse. 5.1. Vorbemerkungen 5. Numerische Ergebnisse 52 5. Numerische Ergebnisse 5.1. Vorbemerkungen Soll das thermische Verhalten von Verglasungen simuliert werden, müssen alle das System beeinflussenden Wärmetransportmechanismen,

Mehr

Physical Software Solutions

Physical Software Solutions Analysen zur Belastbarkeit elektrischer Komponenten H.-D. Ließ, K. Dvorsky, F. Loos, C. Riker 1 Motivation Moderne Fahrzeuge benötigen eine Vielzahl an elektrischen Komponenten und Verbindungen. Diese

Mehr

DriveConcepts Software für die Antriebstechnik

DriveConcepts Software für die Antriebstechnik Vorlesung: Antriebssysteme Simulation dynamischer Systeme Der Lehrstuhl für Maschinenelemente an der Technischen Universität Dresden Prof. Dr.-Ing. Berthold Schlecht / Dipl.-Ing. Tobias Schulze Vorlesung

Mehr

LEHRPLAN GYMNASIUM BÄUMLIHOF

LEHRPLAN GYMNASIUM BÄUMLIHOF Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt Mittelschulen und Berufsbildung LEHRPLAN GYMNASIUM BÄUMLIHOF Übergangszeit 2014 2021 Von der Schulleitung des Gymnasiums Bäumlihof genehmigt im August 2014

Mehr

Kompetenz durch Simulation - Hilfsmittel für Entwicklung, Inbetriebnahme und Anwendung von Großpressen

Kompetenz durch Simulation - Hilfsmittel für Entwicklung, Inbetriebnahme und Anwendung von Großpressen Kompetenz durch Simulation - Hilfsmittel für Entwicklung, Inbetriebnahme und Anwendung von Großpressen Schuler Pressen GmbH 10. Mai 2006 Dr.-Ing. Rainer Lutz Das Unternehmen Systemanbieter für Umformtechnik

Mehr

Grundlagen der Strömungsmechanik

Grundlagen der Strömungsmechanik Franz Durst Grundlagen der Strömungsmechanik Eine Einführung in die Theorie der Strömungen von Fluiden Mit 349 Abbildungen, davon 8 farbig QA Springer Inhaltsverzeichnis Bedeutung und Entwicklung der Strömungsmechanik

Mehr

Vorteile der raumakustischen Simulation bei der Gestaltung von Aufnahme-, Regie-, und Bearbeitungsräumen

Vorteile der raumakustischen Simulation bei der Gestaltung von Aufnahme-, Regie-, und Bearbeitungsräumen Vorteile der raumakustischen Simulation bei der Gestaltung von Aufnahme-, Regie-, und Bearbeitungsräumen (Advantages of room acoustical simulation for the design of recording and control rooms) Sebastian

Mehr

8. Das Gesamtfahrzeug

8. Das Gesamtfahrzeug 8. Das Gesamtfahrzeug 1 Rückblick Die Fahrzeugkategorien Die Karosserie Die selbstragende Karosserie aus Stahlblech Leichtbaukarosserien Das Fahrwerk Reifen, Räder Radführung Lenkung Feder, Dämpfer Bremsen

Mehr

Simulation führt zu effizienter E-Mobilität

Simulation führt zu effizienter E-Mobilität (Quelle: istockphoto, Henrik Jonsson) Simulation führt zu effizienter E-Mobilität Gerhard Friederici, CADFEM GmbH, Grafing b. München Der Trend hin zur E-Mobilität stellt die traditionellen Automobilhersteller

Mehr

Aus- und Weiterbildung LandBauTechnik. Der / die neue Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

Aus- und Weiterbildung LandBauTechnik. Der / die neue Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in Aus- und Weiterbildung LandBauTechnik Der / die neue Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in Teilnovelle 2014 - Die neue Prüfung Eckhard Vlach Bundesverband-LandBauTechnik e.v. Die neue Prüfungsordnung

Mehr

1 Grundprinzipien statistischer Schlußweisen

1 Grundprinzipien statistischer Schlußweisen Grundprinzipien statistischer Schlußweisen - - Grundprinzipien statistischer Schlußweisen Für die Analyse zufallsbehafteter Eingabegrößen und Leistungsparameter in diskreten Systemen durch Computersimulation

Mehr

Dynamik für Ihre Entwicklung

Dynamik für Ihre Entwicklung Dynamik für Ihre Entwicklung ARRK P+Z Engineering. Dynamik für Ihre Entwicklung. Weil wir auf alle Details achten Seit fast 50 Jahren unterstützen wir unsere Kunden aus der Automobil-, der Luft- und Raumfahrtindustrie

Mehr

Bosch Klima-Kälte-Prüfstand Ein Messsystem für den Fahrversuch und den Einsatz am Prüfstand

Bosch Klima-Kälte-Prüfstand Ein Messsystem für den Fahrversuch und den Einsatz am Prüfstand Bosch Klima-Kälte-Prüfstand Ein Messsystem für den Fahrversuch und den Einsatz am Prüfstand von Kamil Pogorzelski Anwendungsbericht Automobil- & Fahrzeugindustrie Prüfstand Einleitung Die Firma Bosch führt

Mehr

Vorlesung Embedded Software-Engineering im Bereich Automotive

Vorlesung Embedded Software-Engineering im Bereich Automotive Vorlesung Embedded Software-Engineering im Bereich Automotive Technische Universität Dresden, Fakultät Informatik, Professur Softwaretechnologie WS 2008/2009 Dr. rer. nat. Bernhard Hohlfeld bernhard.hohlfeld@daad-alumni.de

Mehr

3. N. I Einführung in die Mechanik. II Grundbegriffe der Elektrizitätslehre

3. N. I Einführung in die Mechanik. II Grundbegriffe der Elektrizitätslehre 3. N I Einführung in die Mechanik Kennen die Begriffe Kraft und Arbeit Erläutern von Vektoren und Skalaren Lösen von maßstäblichen Konstruktionsaufgaben mit dem Kräfteparallelogramm Können Kräfte messen

Mehr

Physikalische Chemie Physikalische Chemie I SoSe 2009 Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas. Thermodynamik

Physikalische Chemie Physikalische Chemie I SoSe 2009 Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas. Thermodynamik Prof. Dr. Norbert Hampp 1/9 1. Das Ideale Gas Thermodynamik Teilgebiet der klassischen Physik. Wir betrachten statistisch viele Teilchen. Informationen über einzelne Teilchen werden nicht gewonnen bzw.

Mehr

...~l(it Scientific. Ingenieurwissenschaftliche Untersuchungen an der Hauptkuppel und den Hauptpfeilern der Hagia Sophia in Istanbul

...~l(it Scientific. Ingenieurwissenschaftliche Untersuchungen an der Hauptkuppel und den Hauptpfeilern der Hagia Sophia in Istanbul Ingenieurwissenschaftliche Untersuchungen an der Hauptkuppel und den Hauptpfeilern der Hagia Sophia in Istanbul von Christoph Duppel...~l(IT Scientific ~ Publishing Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis

Mehr

Bachelor-Studiengang Mechatronik und Informationstechnik (MIT) Modulvorstellung B-PE1 Energie- und elektrische Antriebstechnik

Bachelor-Studiengang Mechatronik und Informationstechnik (MIT) Modulvorstellung B-PE1 Energie- und elektrische Antriebstechnik Bachelor-Studiengang Mechatronik und Informationstechnik (MIT) der Fakultäten ETIT & MACH Modulvorstellung B-PE1 Energie- und elektrische Antriebstechnik Martin Doppelbauer Stand: 27.05.2014 FAKULTÄT FÜR

Mehr

Betriebsfestigkeit bei der BMW Group. Sicher auf allen Straßen der Welt.

Betriebsfestigkeit bei der BMW Group. Sicher auf allen Straßen der Welt. Betriebsfestigkeit bei der BMW Group. Sicher auf allen Straßen der Welt. Automobile sind im weltweiten Kundenbetrieb extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Selbst auf den schlechtesten Straßen der Welt dürfen

Mehr

Erich Henker. Fahrwerktechnik. Grundlagen, Bauelemente, Auslegung. Mit 369 Bildern und 53 Tafeln

Erich Henker. Fahrwerktechnik. Grundlagen, Bauelemente, Auslegung. Mit 369 Bildern und 53 Tafeln Erich Henker Fahrwerktechnik Grundlagen, Bauelemente, Auslegung Mit 369 Bildern und 53 Tafeln V Friedr. Vieweg & Sohn Braunschweig/Wiesbaden VII 1 Gesamtfahrzeug 1.1 Allgemeines 1 1.1.1 Entwicklung und

Mehr

Netzlose 3D CFD Einsatzpotenziale und Vorteile für die Praxis

Netzlose 3D CFD Einsatzpotenziale und Vorteile für die Praxis Netzlose 3D CFD Einsatzpotenziale und Vorteile für die Praxis Vortragender: Dr. Christof Rachor, MSC Software 24. April 2012 CFD & Mehr, Simulation im Armaturenbau VDMA Frankfurt a.m. MSC Software und

Mehr

9. Vorlesung Wintersemester

9. Vorlesung Wintersemester 9. Vorlesung Wintersemester 1 Die Phase der angeregten Schwingung Wertebereich: bei der oben abgeleiteten Formel tan φ = β ω ω ω0. (1) ist noch zu sehen, in welchem Bereich der Winkel liegt. Aus der ursprünglichen

Mehr

Simulation alternativer Fahrzeuge mit Dymola/Modelica

Simulation alternativer Fahrzeuge mit Dymola/Modelica Simulation alternativer Fahrzeuge mit Dymola/Modelica Dragan SIMIC arsenal research Einleitung Motivation Modelica/Dymola Entwickelte Libraries in Modelica SmartElectricDrives Library SmartHybridElectricVehicles

Mehr

Bachelorstudiengang Medizintechnik Masterstudiengang Medizintechnik. Kompetenzfeld Systemdynamik Simulationstechnik

Bachelorstudiengang Medizintechnik Masterstudiengang Medizintechnik. Kompetenzfeld Systemdynamik Simulationstechnik Bachelorstudiengang Medizintechnik Masterstudiengang Medizintechnik Kompetenzfeld Systemdynamik Simulationstechnik Module des Kompetenzfelds Prof. Dr. Ing. Cristina Tarín Systemdynamische Grundlagen der

Mehr

Masterstudiengang Mechatronik Systems Engineering. Was ist ein Systemingenieur?

Masterstudiengang Mechatronik Systems Engineering. Was ist ein Systemingenieur? Masterstudiengang Mechatronik Systems Engineering Was ist ein Systemingenieur? Studiengang Curriculum Vollzeit- und Teilzeit-Modell Noch Fragen? Januar 2013 Mechatronik - Systems Engineering 2 Was ist

Mehr

Bestimmung der feuchte- und temperaturabhängigen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen

Bestimmung der feuchte- und temperaturabhängigen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen Bestimmung der feuchte- und temperaturabhängigen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen F. Ochs 1), H. Stumpp 1), D. Mangold 2), W. Heidemann 1) 1) 2) 3), H. Müller-Steinhagen 1) Universität Stuttgart, Institut

Mehr

Differenzengleichungen. und Polynome

Differenzengleichungen. und Polynome Lineare Differenzengleichungen und Polynome Franz Pauer Institut für Mathematik, Universität Innsbruck Technikerstr. 13/7, A-600 Innsbruck, Österreich franz.pauer@uibk.ac.at 1 Einleitung Mit linearen Differenzengleichungen

Mehr

Arbeitsgemeinschaft-Metallguss

Arbeitsgemeinschaft-Metallguss -Metallguss Stand Feb.07 Publikationen: Symposiums-Berichte Band Nr. 4 ISBN 978-3-932291-25-8 Band Nr. 11 ISBN 978-3-932291-28-9 4. Aalener ÄÅ Gießbedingungen zur Herstellung dünnwandiger Zinkdruckgussteile

Mehr

Techniker aus Leidenschaft.

Techniker aus Leidenschaft. Softwareentwicklung > Web-based software > Mobileapplications > ERP systems, > CRM systems, > GIS-basedsystems, Roboterprogrammierung > ABB, FANUC, KUKA Konstruktion von Baugruppen, Einzelteilen oder Detailkonstruktion

Mehr

Konstruktion 1. Modulbeschreibung

Konstruktion 1. Modulbeschreibung Seite 1 von 5 Titel des Moduls: Konstruktion 1 Englisch: Engineering Design 1 Verantwortlich für das Modul: Meyer, Henning E-Mail: dietmar.goehlich@tu-berlin.de; robert.liebich@tu-berlin.de; henning.meyer@tu-berlin.de

Mehr

ENTWURF EINES WINDKRAFTGENERATORS

ENTWURF EINES WINDKRAFTGENERATORS Entwurf eines Windkraftgenerators 1 ENTWURF EINES WINDKRAFTGENERATORS I. Verde, G. Bühler 1 EINLEITUNG Die Nutzung der Windenergie nahm in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die Förderprograe der Länder

Mehr

Kreiselpumpen. Berechnung und Konstruktion. Adam T. Troskolaiiski und Stephan Lazarkiewicz. Geleitwort von Dr. Ing. h. c.

Kreiselpumpen. Berechnung und Konstruktion. Adam T. Troskolaiiski und Stephan Lazarkiewicz. Geleitwort von Dr. Ing. h. c. Kreiselpumpen Berechnung und Konstruktion Adam T. Troskolaiiski und Stephan Lazarkiewicz Professor an der Technischen Vormals Leiter des Konstruktions- Universität Wroclaw büros der Pumpenfabrik Warszawa

Mehr

Einführung in Simulink

Einführung in Simulink Einführung in Simulink Inhalt 1 Grundlegendes... 2 2 Simulink starten... 2 3 Erstellen von Simulinkmodellen... 3 3.1 Platzieren und Verbinden der Simulinkblöcke... 3 3.2 Eintragen der Block-Parameter...

Mehr

SP 11: Fahrdynamik, Fahrzeugkomfort und -akustik

SP 11: Fahrdynamik, Fahrzeugkomfort und -akustik Institut für Fahrzeugsystemtechnik Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik Prof. Dr. rer.nat. Frank Gauterin Vorstellung des Masterschwerpunktes SP 11: Fahrdynamik, Fahrzeugkomfort und -akustik INSTITUT FÜR FAHRZEUGSYSYTEMTECHNIK,

Mehr

Simulation und Berechnung zu Patentanmeldung "Energieoptimiertes Elektrofahrzeug", INTERTRONIC Gresser GmbH

Simulation und Berechnung zu Patentanmeldung Energieoptimiertes Elektrofahrzeug, INTERTRONIC Gresser GmbH Energie-Rückgewinnung aus Vertikaldynamik eines Fahrzeuges Simulation und Berechnung zu Patentanmeldung "Energieoptimiertes Elektrofahrzeug", INTERTRONIC Gresser GmbH Die Energierückgewinnung aus einem

Mehr

Berechnung und Messung der Sonnenscheindauer. auf einer Dachschrägen

Berechnung und Messung der Sonnenscheindauer. auf einer Dachschrägen Didaktik der Physik Frühjahrstagung Wuppertal 2015 Berechnung und Messung der Sonnenscheindauer auf beliebigen Dachschrägen Tran Ngoc Chat*, Adrian Weber* *Universität Siegen, Didaktik der Physik, Adolf-Reichwein-Straße

Mehr

Fach: Physik (mündlich: 15 Minuten)

Fach: Physik (mündlich: 15 Minuten) Ergänzungsprüfung für die Zulassung zu den Studiengängen Vorschul-/Primarstufe bzw. Primarschulstufe (gemäss Richtlinien der PH vom 5. Mai 2012): Musterarbeit Fach: Physik (mündlich: 15 Minuten) Die vorliegende

Mehr

AKKREDITIERTES MESSLABOR COMPUTERTOMOGRAFIE GEOMETRISCHE VORHALTUNG REVERSE ENGINEERING VERZUGSANALYSE PROZESSOPTIMIERUNG WERKZEUG KORREKTUR

AKKREDITIERTES MESSLABOR COMPUTERTOMOGRAFIE GEOMETRISCHE VORHALTUNG REVERSE ENGINEERING VERZUGSANALYSE PROZESSOPTIMIERUNG WERKZEUG KORREKTUR AKKREDITIERTES MESSLABOR COMPUTERTOMOGRAFIE GEOMETRISCHE VORHALTUNG REVERSE ENGINEERING VERZUGSANALYSE PROZESSOPTIMIERUNG WERKZEUG KORREKTUR Unsere Vision Wir sind ein innovativer und kompetenter Dienstleistungs-

Mehr

Dynamiksimulation von Zahnriemengetrieben mit ungleichförmiger

Dynamiksimulation von Zahnriemengetrieben mit ungleichförmiger Dynamiksimulation von Zahnriemengetrieben mit ungleichförmiger Übersetzung Umschlingungsgetriebe mit ungleichförmiger Übersetzung bei Zahnriementrieben Dipl.-Ing. Peter Kelm Schaeffler KG, Herzogenaurach

Mehr

Schulinternes Curriculum Physik

Schulinternes Curriculum Physik Schulinternes Curriculum Physik Jahrgangsstufe Kontexte Inhalte Vorschläge für zentrale Versuche Konzeptbezogene Kompetenzen Prozessbezogene Kompetenzen 8 Elektrizität messen, verstehen, anwenden Alltagserfahrungen

Mehr

Einfluß des Strömungszustandes (laminar / turbulent) im Wärmeträgerrohr auf den Kollektorwirkungsgradfaktor eines Finnenabsorbers

Einfluß des Strömungszustandes (laminar / turbulent) im Wärmeträgerrohr auf den Kollektorwirkungsgradfaktor eines Finnenabsorbers Einfluß des Strömungszustandes (laminar / turbulent) im Wärmeträgerrohr auf den Kollektorwirkungsgradfaktor eines Finnenabsorbers Dipl. Ing. Robert Hausner, Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE, A-8200

Mehr

Master Thesis (Kurzzusammenfassung)

Master Thesis (Kurzzusammenfassung) - 1 - Master Thesis (Kurzzusammenfassung) Master-Studiengang Internationales Projektmanagement in der Prozesskette Bauen Eingereicht von Daniel C. Wolf, Matrikelnummer: 81 00 91 Einflüsse von CAD-Visualisierungen

Mehr

Studien- und Prüfungsordnung für Externe

Studien- und Prüfungsordnung für Externe Studien- und Prüfungsordnung für Externe in Master- Studienprogrammen der Hochschule Aalen in Kooperation mit der Weiterbildungsakademie (WBA) vom 4. März 2016 Lesefassung vom 4. März 2016 Am 27. Januar

Mehr

DIN 66399 ZUR DATENTRÄGERVERNICHTUNG

DIN 66399 ZUR DATENTRÄGERVERNICHTUNG ZUR DATENTRÄGERVERNICHTUNG BÜRO UND DATENTECHNIK VERNICHTUNG VON DATENTRÄGERN Die neue DINNorm zur Datenträgervernichtung gibt Ihnen den Rahmen für eine geschlossene ProzessSicherheit zur Vernichtung von

Mehr

Gymnasium Köln-Nippes Schulinternes Curriculum Physik Jahrgangsstufe 8

Gymnasium Köln-Nippes Schulinternes Curriculum Physik Jahrgangsstufe 8 Fachlicher Kontext: Optik hilft dem Auge auf die Sprünge Inhaltsfeld: Optische Instrumente, Farbzerlegung des Lichts Unterrichtswochen 6 2 fachlicher Kontext Konkretisierung Vorschlag für zentrale Versuche,

Mehr

Optimierte Integration von Heizkesseln in solarthermische Kombisystemen

Optimierte Integration von Heizkesseln in solarthermische Kombisystemen Industrietag: Niedersachsens Heizungsindustrie am ISFH Emmerthal, 20.11.2013 Optimierte Integration von Heizkesseln in solarthermische Kombisystemen Jens Glembin Quelle: Ostfalia Hochschule für Angewandte

Mehr

Anton Karle. Elektromobilität. und Praxis. Grundlagen. Mit 139 Bildern und 21 Tabellen. Fachbuchverlag Leipzig. im Carl Hanser Verlag

Anton Karle. Elektromobilität. und Praxis. Grundlagen. Mit 139 Bildern und 21 Tabellen. Fachbuchverlag Leipzig. im Carl Hanser Verlag Anton Karle Elektromobilität Grundlagen und Praxis Mit 139 Bildern und 21 Tabellen Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag Inhalt Q Einführung 13 Q Überblick Elektrofahrzeuge 17 2.1 Geschichte und

Mehr

Organisatorisches Arbeitsmittel: Kollegblock, Hefter Schreibgerät, Bleistifte, Farbstifte Lineal, Dreieck wissenschaftlicher Taschenrechner Lehrbücher

Organisatorisches Arbeitsmittel: Kollegblock, Hefter Schreibgerät, Bleistifte, Farbstifte Lineal, Dreieck wissenschaftlicher Taschenrechner Lehrbücher Einleitung Diese Präsentation dient nur zu Demonstrationszwecken und stellt eine zufällige Aneinanderreihung von Unterrichtsfolien dar. Orientieren Sie sich bitte hinsichtlich Folienaufteilung, Lesbarkeit,

Mehr

Multimediales Modell des Zerspanprozesses 1

Multimediales Modell des Zerspanprozesses 1 Multimediales Modell des Zerspanprozesses 1 Dipl.-Ing. Jens Hoffmann Einleitung Entsprechend der Ausrichtung der Arbeitsgruppe PAZAT bildet die Lehre zu den spanenden Fertigungsverfahren einen wesentlichen

Mehr

Kundenrückgewinnung. Sieben Prinzipien zum Erfolg

Kundenrückgewinnung. Sieben Prinzipien zum Erfolg Wirtschaft Carlo Morhard Kundenrückgewinnung. Sieben Prinzipien zum Erfolg Masterarbeit Kundenrückgewinnung Sieben Prinzipien zum Erfolg Autor: Dipl.-Betriebsw. (FH) Carlo Morhard Master Thesis am Zentrum

Mehr

MECHANIK IN DER VERANSTALTUNGSTECHNIK GRUNDLAGEN, RECHENANLEITUNGEN, ANWENDUNGSBEISPIELE MICHAEL LÜCK

MECHANIK IN DER VERANSTALTUNGSTECHNIK GRUNDLAGEN, RECHENANLEITUNGEN, ANWENDUNGSBEISPIELE MICHAEL LÜCK MECHANIK IN DER VERANSTALTUNGSTECHNIK GRUNDLAGEN, RECHENANLEITUNGEN, ANWENDUNGSBEISPIELE MICHAEL LÜCK Mechanik in der Veranstaltungstechnik Verlag, dass Herausgeber im vorliegenden Buch Autor genannten

Mehr

Lehrplan. Physik. Fachoberschule. Fachbereiche: Design Ernährung und Hauswirtschaft Sozialwesen Wirtschaft

Lehrplan. Physik. Fachoberschule. Fachbereiche: Design Ernährung und Hauswirtschaft Sozialwesen Wirtschaft Lehrplan Physik Fachoberschule Fachbereiche: Design Ernährung und Hauswirtschaft Sozialwesen Wirtschaft Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft Hohenzollernstraße 60, 66117 Saarbrücken Postfach

Mehr

Integrierte Informationen und Werkzeuge für Simulationsprojekte

Integrierte Informationen und Werkzeuge für Simulationsprojekte Pressemitteilung der MAGMA GmbH MAGMA GmbH Kackertstraße 11 D-52072 Aachen Telefon +49 241 8 89 01-0 Fax +49 241 8 89 01-60 info@magmasoft.de www.magmasoft.de MAGMA 5, die neue Software-Generation für

Mehr

Rechnerunterstütztes Konstruieren I (CAD I) Dozent: Eigner. LV-Nummer: 86-700 SWS: 2 V Credits: 3

Rechnerunterstütztes Konstruieren I (CAD I) Dozent: Eigner. LV-Nummer: 86-700 SWS: 2 V Credits: 3 Rechnerunterstütztes Konstruieren I (CAD I) Dozent: Eigner LV-Nummer: 86-700 SWS: 2 V Credits: 3 Die Vorlesung soll die Grundlagen schaffen, um IT-Lösungen für die Virtuelle Produktentwicklung als wesentliches

Mehr

Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so

Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so Was ist Physik? Modell der Natur universell es war schon immer so Kultur Aus was sind wir gemacht? Ursprung und Aufbau der Materie Von wo/was kommen wir? Ursprung und Aufbau von Raum und Zeit Wirtschaft

Mehr

3D-Simulation in der Intralogistik

3D-Simulation in der Intralogistik 3D-Simulation in der Intralogistik Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics AG Seite 1 siemens.ch/logistics Inhalt 3D Simulation in der Intralogistik Abgrenzung/Definition Animation Simulation Emulation

Mehr

Zusammenfassung der Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Diplomingenieurs (FH) mit dem Thema

Zusammenfassung der Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Diplomingenieurs (FH) mit dem Thema Zusammenfassung der Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Diplomingenieurs (FH) mit dem Thema Entwurf eines Variantenorientieren Engineering Prozesses eingereicht von Paul Weger an der

Mehr

Stationäre Betrachtung der Temperatur- und Oberflächenfeuchteverhältnisse

Stationäre Betrachtung der Temperatur- und Oberflächenfeuchteverhältnisse III/1.1 Einfluss von Ecken und Möblierung auf die Schimmelpilzgefahr Martin Krus, Klaus Sedlbauer Ecken stellen durch die geometrischen Verhältnisse bedingte Wärmebrücken in den Umfassungsflächen eines

Mehr

Einsatz von Simulationen in der Softwareentwicklung

Einsatz von Simulationen in der Softwareentwicklung Einsatz von Simulationen in der Softwareentwicklung Dr. rer. nat. Olaf Maibaum Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v. Simulations- und Softwaretechnik, Braunschweig Dr. Olaf Maibaum. DLR, Simulations-

Mehr

Vorwort. 1 Druckgusslegierungen und ihre Eigenschaften 3. 1.1 Aluminiumdruckgusslegierungen 4. 1.2 Magnesiumdruckgusslegierungen 8

Vorwort. 1 Druckgusslegierungen und ihre Eigenschaften 3. 1.1 Aluminiumdruckgusslegierungen 4. 1.2 Magnesiumdruckgusslegierungen 8 Inhaltsverzeichnis IX Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung V XXIII 1 Druckgusslegierungen und ihre Eigenschaften 3 1.1 Aluminiumdruckgusslegierungen 4 1.2 Magnesiumdruckgusslegierungen 8 1.3 Kupferdruckgusslegierungen

Mehr

4 Konstruktionsentwurf Aufgabenstellung

4 Konstruktionsentwurf Aufgabenstellung 4 Konstruktionsentwurf Aufgabenstellung Der Konstruktionsentwurf ist bis zum 30.09.2010 im Sekretariat Mechatronik abzugeben. Die Erstellung der Konstruktion und der Fertigungszeichnungen erfolgt mittels

Mehr

CHECK-UP KENNZAHLENSYSTEM

CHECK-UP KENNZAHLENSYSTEM CHECK-UP KENNZAHLENSYSTEM Nutzen Sie unser Kennzahlen-Check-Up um zu prüfen, ob Ihr betriebliches Kennzahlensystem die notwendige Ausgewogenheit bietet. Ein ausgewogenes Kennzahlensystem berücksichtigt

Mehr

Lehrplan Mathematik. Ausbildungsprofil n. Grundlagenfach Schwerpunktfach Ergänzungsfach. Ausbildungsprofile s, m. Grundlagenfach Ergänzungsfach

Lehrplan Mathematik. Ausbildungsprofil n. Grundlagenfach Schwerpunktfach Ergänzungsfach. Ausbildungsprofile s, m. Grundlagenfach Ergänzungsfach Lehrplan Mathematik Ausbildungsprofil n Grundlagenfach Schwerpunktfach Ergänzungsfach Ausbildungsprofile s, m Grundlagenfach Ergänzungsfach 02.12.03 / 19.01.04 1 Mathematik Ausbildungsprofil N, Grundlagenfach

Mehr

Die Next-up Organisation rät davon ab, den hinteren rechten Beifahrersitz des Toyota Prius Hybrid zu benutzen

Die Next-up Organisation rät davon ab, den hinteren rechten Beifahrersitz des Toyota Prius Hybrid zu benutzen Die Next-up Organisation rät davon ab, den hinteren rechten Beifahrersitz des Toyota Prius Hybrid zu benutzen Diverse KFZ-Hersteller sehen sich derzeit mit gewaltigen Problemen konfrontiert. Immer wieder

Mehr

Die neuen Techniken der Finanzplanung mit elektronischer Datenverarbeitung

Die neuen Techniken der Finanzplanung mit elektronischer Datenverarbeitung Sigfrid Gahse Die neuen Techniken der Finanzplanung mit elektronischer Datenverarbeitung IBCHNISCHE HOCHSCHUli DARMSTADT If^STITUT FOR verlag moderne industrie Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 15 11 Liquidität

Mehr

Rechnerintegrierte Produktentwicklung (08.05.2012)

Rechnerintegrierte Produktentwicklung (08.05.2012) Rechnerintegrierte Produktentwicklung (08.05.2012) CAD-Fragen 1. Welche Techniken gibt es in CAD? Habe die Modellierungstechniken aufgezählt wie Layertechnik, Parametrik, Variantentechnik, Makrotechnik,

Mehr

Polte, Galina; Rennert, Klaus-Jürgen; Linß, Gerhard: Korrektur von Abbildungsfehlern für optische Messverfahren

Polte, Galina; Rennert, Klaus-Jürgen; Linß, Gerhard: Korrektur von Abbildungsfehlern für optische Messverfahren Polte, Galina; Rennert, Klaus-Jürgen; Linß, Gerhard: Korrektur von Abbildungsfehlern für optische Messverfahren Publikation entstand im Rahmen der Veranstaltung: Workshop "Flexible Montage", Ilmenau, 09.

Mehr

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Institut für Physik

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Institut für Physik Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Institut für Physik Versuch E 14 - Schaltung von Messgeräten Name: Mitarbeiter: Gruppennummer: lfd. Nummer: Datum: 1. Aufgabenstellung Bestimmen Sie Eigenschaften

Mehr

Waschvlies BöttcherTex Optima BöttcherTex Primera BöttcherTex Impress

Waschvlies BöttcherTex Optima BöttcherTex Primera BöttcherTex Impress Waschvlies BöttcherTex Optima BöttcherTex Primera BöttcherTex Impress Neue Waschanlagenkonzepte zur Reduzierung der Waschzeiten erfordern optimierte Waschvliese In den letzten Jahren wurde der Druckmaschinenbau

Mehr

DHCAE CFD-Löser für Filteranwendungen

DHCAE CFD-Löser für Filteranwendungen DHCAE CFD-Löser für Filteranwendungen Strömungssimulationen (CFD) werden vielfach eingesetzt, um Bauteile und Prozesse zu optimieren. DHCAE hat eine umfangreiche Erweiterung der renommierten CFD-Toolbox

Mehr

Elektrischer Antriebsstrang

Elektrischer Antriebsstrang Elektrischer Antriebsstrang Gepulste Spannung statt Benzin! Der Elektromotor muss gewichts- und leistungsorientiert ausgelegt werden, damit das Rennfahrzeug genau den Anforderungen der Strecken bzw. der

Mehr

Neue STEP Prozessoren verstärken die Interoperabilität. STEP Implementierer steigen in neue Funktionalitäten ein

Neue STEP Prozessoren verstärken die Interoperabilität. STEP Implementierer steigen in neue Funktionalitäten ein 1 Neue STEP Prozessoren verstärken die Interoperabilität Der 8. Benchmark gibt wiederum einen lückenlosen Überblick über die Entwicklung und den Fortschritt der STEP Prozessoren. Gegenüber dem 7. Benchmark

Mehr

Projektskizze Automotive PM (AutoPM)

Projektskizze Automotive PM (AutoPM) Projektskizze Automotive PM (AutoPM) Empfehlung für die Anwendung von Projektmanagement- Standards in der Automobilindustrie 2008, ProSTEP ivip / VDA, 09-02-12 Ausgangssituation Projektmanagement als Schlüsseldisziplin!

Mehr

Lösungen für die Mechatronik. Vom Chip- zum System-Design mittels SUCCESS Co-Verifikation. Lösungen für Mechatronik. Inhalt

Lösungen für die Mechatronik. Vom Chip- zum System-Design mittels SUCCESS Co-Verifikation. Lösungen für Mechatronik. Inhalt Inhalt Lösungen für Mechatronik p1 Anwendungsbeispiel Mikromechanik p2 Anwendungsbeispiel Makromechanik p3 Schlussfolgerung p5 Unsere Angebote Ihre Vorteile p6 Lösungen für die Mechatronik Vom Chip- zum

Mehr

4 an Beispielen Energiefluss und Energieentwertung quantitativ darstellen.

4 an Beispielen Energiefluss und Energieentwertung quantitativ darstellen. 3.3 Konzeptbezogene Kompetenzen im Fach Kompetenzen zum Basiskonzept Energie" Jahrgang 9 Energiekonzept auf der Grundlage einfacher Beispiele so weit entwickelt, dass sie... 1 an Vorgängen aus ihrem Erfahrungsbereich

Mehr

Leistungsverfügbarkeit als neue Kenngröße zur Abnahme von Maschinen und Anlagen

Leistungsverfügbarkeit als neue Kenngröße zur Abnahme von Maschinen und Anlagen Leistungsverfügbarkeit als neue Kenngröße zur Abnahme von Maschinen und Anlagen Erste Ergebnisse des VDI-FML-Fachbereichs A3 Gliederung 2 Der Fachbereich A3: Zuverlässigkeit in der Intralogistik Verfügbarkeit

Mehr

ad Physik A VL2 (11.10.2012)

ad Physik A VL2 (11.10.2012) ad Physik A VL2 (11.10.2012) korrigierte Varianz: oder: korrigierte Stichproben- Varianz n 2 2 2 ( x) ( xi ) n 1 i1 1 n 1 n i1 1 Begründung für den Vorfaktor : n 1 Der Mittelwert der Grundgesamtheit (=

Mehr

Industrie 4.0. Geschäftsmodelle 26.02.2016. Ihr Technologie- Dienstleister. Karl-Heinz Flamm Produktmanagement Industrietechnik

Industrie 4.0. Geschäftsmodelle 26.02.2016. Ihr Technologie- Dienstleister. Karl-Heinz Flamm Produktmanagement Industrietechnik Industrie 4.0 Geschäftsmodelle Ihr Technologie- Dienstleister Karl-Heinz Flamm Produktmanagement Industrietechnik Alexander Bürkle GmbH & Co. KG Technischer Dienstleister [ Konstruktion [ Applikationen

Mehr

Grundlagen und Konzeption zur Simulation des Zerspanens von Zellularen Metallischen Werkstoffen

Grundlagen und Konzeption zur Simulation des Zerspanens von Zellularen Metallischen Werkstoffen Grundlagen und Konzeption zur Simulation des Zerspanens von Zellularen Metallischen Werkstoffen Dipl.-Ing. Rafael Guerra 1 Einleitung Die zellularen metallischen Werkstoffe sind relativ neue Materialien,

Mehr

Innovative Seehafentechnologien ISETEC II. Schallbekämpfung Schallminderung für Seehafenumschlaganlagen

Innovative Seehafentechnologien ISETEC II. Schallbekämpfung Schallminderung für Seehafenumschlaganlagen Innovative Seehafentechnologien ISETEC II Schallbekämpfung Schallminderung für Seehafenumschlaganlagen Agenda Ziel des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens Projektstruktur Arbeitspaket 1 Wissensmanagement

Mehr

PMI Ein weiterer Standard setzt sich durch

PMI Ein weiterer Standard setzt sich durch 1 LEANTOOL Auslieferung NX 10 NEU! LEANTOOL-Design Einfache Konstruktion von Neuwerkzeugen bnx als Gesamtlösung Neuer Funktionsplan PMI Neuer Standard NEU! NX 10 Neue Funktionen NEU! Alleinstellungsmerkmal

Mehr

Schulcurriculum Physik Klasse 7

Schulcurriculum Physik Klasse 7 Schulcurriculum Physik Klasse Akustik Entstehung von Schall Sender-Empfänger-Modell (Schallquelle, Gehör) Empfindung: laut leise, hoch tief Phys. Größen: Amplitude, Periodendauer, Frequenz W Ton, Klang,

Mehr

Inhalt Vorwort 1 Mathematisch-physikalische Grundlagen 2 Transformatoren

Inhalt Vorwort 1 Mathematisch-physikalische Grundlagen 2 Transformatoren Vorwort... 5 1 Mathematisch-physikalische Grundlagen... 13 1.1 Komplexe Rechnung... 13 1.2 Symmetrische Komponenten... 17 1.3 Vektorrechnung... 22 1.4 Physikalische Grundlagen... 27 1.4.1 Allgemeines...

Mehr

Executive Summary. Problemstellung. Vorgehen

Executive Summary. Problemstellung. Vorgehen Executive Summary Problemstellung In den letzten Jahren sind die Investitionen in den Rohstoffmarkt von institutionellen Anlegern Hand in Hand mit den Rohstoffpreisen angestiegen. Diese Entwicklung führt

Mehr

Warmwasserversorgung der Zukunft: Dezentrale elektronische Durchlauferhitzer - Chancen und Innovationshemmnisse

Warmwasserversorgung der Zukunft: Dezentrale elektronische Durchlauferhitzer - Chancen und Innovationshemmnisse Warmwasserversorgung der Zukunft: Dezentrale elektronische Durchlauferhitzer - Chancen und Innovationshemmnisse Dr. Bernd Steinmüller Sustainability Management Consulting BSMC Beraternetz SustainCo Leuphana

Mehr

Pflegewirtschaft im demografischen Wandel

Pflegewirtschaft im demografischen Wandel Monatsbericht 3-213 1 Pflegewirtschaft im demografischen Wandel Bis 23 werden rund 11 Milliarden Euro in Pflegeeinrichtungen investiert werden Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren nahezu

Mehr

Die Winkelsumme in Vierecken beträgt immer 360.

Die Winkelsumme in Vierecken beträgt immer 360. 98 5 Flächenberechnung Wussten Sie schon, dass (bezogen auf die Fläche) Ihr größtes Organ Ihre Haut ist? Sie hat durchschnittlich (bei Erwachsenen) eine Größe von ca. 1,6 bis 1,9 m2. Wozu brauche ich das

Mehr

Produktionsbasiertes Energiemanagement in der Lebensmittelindustrie

Produktionsbasiertes Energiemanagement in der Lebensmittelindustrie Produktionsbasiertes Energiemanagement in der Lebensmittelindustrie Ansätze und Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt, aufbereitet für die Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik, Lehrstuhl für mathematische

Mehr

Energieeffiziente Beheizung von Hallengebäuden. Dr.-Ing. habil. J. Seifert

Energieeffiziente Beheizung von Hallengebäuden. Dr.-Ing. habil. J. Seifert Energieeffiziente Beheizung von Hallengebäuden Inhalt des Vortrages 1. Einleitung 2. Forschungsaktivitäten - Interne Analysen der TU Dresden - Projekt Hallenheizungen 3. Normative Verfahren - DIN V 18599

Mehr

Verfügbare Arbeitspakete:

Verfügbare Arbeitspakete: Verfügbare Arbeitspakete: Teamleiter AP1: Führung, Organisation und Koordination des THM Motorsport Teams Koordination aller Baugruppen mit dem jeweiligen Gruppenleiter Verantwortlich für die Koordination

Mehr

Schulinternes Curriculum Fachgruppe Physik Jahrgangsstufe EF

Schulinternes Curriculum Fachgruppe Physik Jahrgangsstufe EF Jahrgangsstufe EF Inhaltsfeld 1: Mechanik Kräfte und Bewegungen Fachlicher Kontext: Straßenverkehr Sequenzen 1. Lineare Bewegungen (gleichförmige Bewegung, gleichmäßig beschleunigte Bewegung) 2. Überlagerte

Mehr

Eine flexibel konfigurierbare Modellumgebung für die Fahrdynamiksimulation

Eine flexibel konfigurierbare Modellumgebung für die Fahrdynamiksimulation Eine flexibel konfigurierbare Modellumgebung für die Fahrdynamiksimulation S. Klotzbach, DMecS Development of Mechatronic Systems GmbH und Co. KG, Köln T. Herfeld, H. Henrichfreise, Cologne Laboratory

Mehr

Projektübersicht. hat engineering AG (1998-2015)

Projektübersicht. hat engineering AG (1998-2015) Projektübersicht (1998-2015) hat engineering AG HABO Feinstdrahtwebmaschine Auftraggeber: Bopp u. Co. AG Zeitraum: 1999 2000 Konstruktion; Weiterentwicklungen laufend komplette Neukonstruktion der gesamten

Mehr

Case-Study WI-Master Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard

Case-Study WI-Master Prof. Dr.-Ing. K. Schuchard Einsatz von HMDs im Produktenstehungsprozess Ein Head-Mounted Display (HMD, Helmdisplay oder VR-Helm) ist ein auf dem Kopf getragenes visuelles Ausgabegerät, das an einem Computer erzeugte, dreidimensionale

Mehr