Adolf Hitler: Rede bei der Eröffnung des neu einberufenen Reichstags, 21. März 1933

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1 Geschichte Tim Blume Adolf Hitler: Rede bei der Eröffnung des neu einberufenen Reichstags, 21. März 1933 Analyse und Interpretation der Rede Referat / Aufsatz (Schule)

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3 Adolf Hitler Rede bei der Eröffnung des neu einberufenen Reichstags, 21. März Analyse und Interpretation von Tim Blume Vorliegt eine Rede Adolf Hitlers, die am 21. März 1933 bei der Öffnung des neu einberufenen Reichstags von ihm gehalten wurde. Geht man davon aus, sie wörtlich niedergeschrieben wurde, handelte sich um eine Primärquelle, die aufgrund ihrer Bedeutsamkeit im historischen Kontext mindestens als Dokument mit monumentalen Charakter, wenn nicht gar als Monument eingestuft werden kann. Der hier vorliegende Auszug stellt nur eine gekürzte Fassung der ursprünglichen Rede dar, und richtet sich primär an den Reichspräsidenten Hindenburg und an die Abgeordneten des Reichstages. Obwohl Hitler das deutsche Volk nicht direkt anspricht ( unserem Volk, eigene Volk ), wird sich die Rede auch an die Bevölkerung gerichtet haben, da sie sicherlich für die Mehrheit lesbar in Zeitungen abgedruckt worden war. Zeitlich lässt sich die Rede einordnen zwischen der Weimarer Republik (1918/ ) mit all ihren wirtschaftlichen und politischen Plänen und den Beginn des Nationalsozialismus (ab 1933) Hitlers. Thematisch angesprochen in der Rede sind vorangegangener Ereignisse der Weimarer Republik, sowie eine Aufzählung der Punkte, die Hitler zusammen mit dem Volk erreichen will. Die Rede hat zum Ziel, die Mitglieder des Reichstages und die Bevölkerung von der Führungsstärke Hitlers zu überzeugen, um ihm so diese Loyalität zuzusichern. Inhaltlich lässt sich die Rede in vier Abschnitte einteilen, der erste spricht die Sorgen und Krisen an, die die Bevölkerung in der Weimarer Republik erlebt hat, bietet also einen historischen Rückblick. Hitler spricht hier beispielsweise die hohe Arbeitslosigkeit, den Ersten Weltkrieg und die Niederlage in diesem, sowie die mit den Versailler Verträgen verbundene Kriegs- 1 Zu finden in: Verhandlungen des Reichstags. VIII. Wahlperiode 1933, Bd. 457, Berlin S

4 schuld an, weiterhin auch die Wirtschaftskrise, verbunden mit hoher Inflation, unter anderem verursacht durch Reparationszahlungen, sowie den inneren politischen Zwiespalt, der mit dazu geführt hat, dass Hitler überhaupt an die Macht hat kommen konnte. Hitler benutzte seinen Ausführungen in diesem Abschnitt vor allem Worte aus dem Bereich Krise und Zerstörung, die alle negativ besetzt sind, um so der Zuhörerschaft die harten Zeiten noch einmal vor Augen zu führen, derartige Begriffe sind beispielsweise Krieg, Schwäche, Schuld Zerstörung, zerrüttet und Katastrophe. Ferner sorgt die direkte Ansprache der Abgeordneten dafür, dass die beabsichtigte Wirkung noch verstärkt wird. Der zweite Abschnitt behandelt die Wahl und die Zusammenkunft im Reichstag, sowie die Erwartungshaltung der deutschen Bevölkerung. Hitler spricht hier sowohl die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Hindenburg am 30. Januar 1933, sowie die durch Hitler herbeigeführten Neuwahlen vom 5. März 1933, in der sich das Volk in seiner Mehrheit zu Hitler bekannt habe. Fakt ist aber, dass Hitler nicht die notwendige Mehrheit bei den Wahlen erzielte, und sich deswegen mit der DNVP (Deutschnationale Volkspartei) zusammentun musste, um auf über 50 Prozent der Stimmen zu kommen. Hitler erwartet von der neuen Regierung, dass sich diese zur Aufgabe macht, die fünfzehnjährige deutsche Not zu beenden. Der sowohl inhaltlich als auch historisch interessante Teil ist wohl der dritte Abschnitt seiner Rede. Hier nennt Hitler all die Ziele, die er erreichen will. Zur Einbeziehung des Publikums nutzt er den Pluralis Auctoris wir, denn es ist davon auszugehen, dass Hitler diese Ziele nicht mit den Sozialdemokraten, die sich freilich auch im Reichstag befanden, erreichen will, sondern alleine mit seiner Partei, der NSDAP. Alle Ziele Hitlers beginnen mit den Worten Wir wollen, teilweise werden Inversionen benutzt, um Hitlers einfache Sprache dadurch gebildeter wirken zu lassen. Auf die Ziele, die er erreichen will, wird der im Folgenden eingegangen werden. Der letzte Abschnitt behandelt den Ausdruck der Entschlossenheit Hitlers, eine Motivation der Zuhörer, die gesteckten Ziele zu erreichen und Dank an die deutsche Jugend. Hier nutzt Hitler auch eine eher umgangssprachliche Wendung heißer Wunsch, die durch die Wortwahl vermutlich Volksnähe ausdrücken soll. Durch direkte Ansprache

5 versucht Hitler kleine Abgeordneten zu motivieren, sich für das Werk der nationalen Wiedererhebung einzusetzen. Der Rede Hitlers sind viele bedeutsame Ereignisse vorangegangen, die in der Rede auch angesprochen werden. So geht Hitler ausführlich auf die Missstände und Probleme in der Weimarer Republik ein (Versailler Vertrag, 1919: Kriegsschuldzuweisungen uns Reparationen), die Dolchstoßlegende ( bewusste Zerstörung des Glaubens an die eigene Kraft ), die davon ausgeht, dass Deutschland nur wegen Beeinflussung von Innen den ersten Weltkrieg verloren habe, und die Wirtschaftskrise mit der beginnenden und 1923 schließlich ihren Höhepunkt erreichenden Inflation. Nachdem Hitler im Januar 1933 Reichskanzler geworden ist, lässt er den Reichstag auflösen, um durch Neuwahlen an eine Mehrheit zu kommen. Obwohl ihm das misslingt, kann er zusammen mit der DNVP über 50 Prozent der Stimmen erhalten. Nach dem Reichstagsbrand und der Reichstagsbrandverordnung (27. bzw. 28. Februar 1933) lässt Hitler Grundrechte auf legalem Wege außer Kraft setzen, eine Handlung, die eigentlich nur den Reichspräsidenten Hindenburg per Artikel 48 zusteht. Der Tag von Potsdam, der 21. März 1933, an dem diese Rede gehalten wurde, bedeutet für Hitler das Erlangen endgültiger Macht, die er mit den zwei Tage später entstehenden Ermächtigungsgesetzen, die im erlauben, Gesetze selbst zu verabschieden, demonstriert. Innerhalb der Rede lassen sich viele Ziele und Wertvorstellungen der Nationalsozialisten wieder finden, die die Nazis später in die Tat umsetzen konnten. So spielt Hitler auf die Eugenik, die Lehre von gutem Geschlecht ( schwaches Geschlecht ) und die Rassenlehre an (das eigene Volk ; die ihm gegebenen Kräfte und Werte des Volkes), aber auch auf die Errichtung einer Regierung mit unerschütterlicher Autorität, die ewigen Zeiten eine Anspielung auf Hitlers tausendjähriges Reich überdauern soll. Dass Hitler in seinem Schlussappell auch die Kraft der Jugend anspricht, lässt Hinweise auf die Schaffung der Hitlerjugend erkennen. Insgesamt möchte Hitler das System und die Bedingungen Weimars verändern und so gegen Arbeitslosigkeit, Schwäche und den Verfall der Nation kämpfen und das Volkstum und die ihm gegebenen Kräfte und Werte mit einer festen Regierung stärken, um so gegen die zu kämpfen, die dem Volk zu Schaden versuchen. Hier lassen sich auch wieder Verbindungen zu Judenverfolgung und zur Dolchstoßlegende herstellen, da, je

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