- ANSICHTSEXEMPLAR - - Dieser Jahresabschluss ist ausschließlich in Papierform maßgeblich - PIER Service & Consulting GmbH Hamburg

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1 PIER Service & Consulting GmbH Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht - ANSICHTSEXEMPLAR - Ausfertigung 11 von 11 - Dieser Jahresabschluss ist ausschließlich in Papierform maßgeblich -

2 1 Anlagen 1 LAGEBERICHT UND JAHRESABSCHLUSS 1.1 Lagebericht für das Geschäftsjahr Bilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr Anhang für das Geschäftsjahr Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2013 ALLGEMEINE AUFTRAGSBEDINGUNGEN FÜR WIRTSCHAFTSPRÜFER UND WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFTEN VOM 1. JANUAR 2002 Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

3 2 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS An die PIER Service & Consulting GmbH, Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PIER Service & Consulting GmbH,, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

4 3 Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PIER Service & Consulting GmbH,. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Bremen, den 5. Juni 2014 Hammer & Brahms GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Brahms (Wirtschaftsprüfer) Hammer (Wirtschaftsprüfer) Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf 328 HGB hin.

5 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 1 Lagebericht für das Geschäftsjahr Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Gegenstand der PIER Service & Consulting GmbH ( Gesellschaft oder PSC ) ist die Erbringung von infrastrukturellen, technischen und kaufmännischen Serviceleistungen vorwiegend für die Elbe-Werkstätten GmbH, die alleinige Gesellschafterin der PSC ist. Das Leistungsangebot der Gesellschaft umfasst die Bereiche IT-Service, Personaldienstleistungen, Controlling sowie Finanz- und Rechnungswesen. Zur Abrechnung der Leistungen wurden für die IT, das Personalwesen und das Finanz- und Rechnungswesen Service-Level- Agreements abgeschlossen. In diesen Vereinbarungen werden Einzelleistungen, Preise hierfür und Vertragsstrafen bei Leistungsstörungen festgelegt. Die Kosten der übrigen Bereiche werden derzeit noch über ein belegungsabhängiges Umlageverfahren verteilt. Spätestens ab 2014 sollen auch diese auf das Verrechnungspreissystem überführt werden. Die PIER Service & Consulting GmbH bildet mit der Elbe-Werkstätten GmbH und der PIER Tempo Zeitarbeit GmbH einen Konzern. Die Elbe-Werkstätten GmbH ist Konzernmutter und Organträger der umsatzsteuerlichen Organschaft, die sich aus den Konzerngesellschaften zusammensetzt. Die PIER Tempo Zeitarbeit GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PSC. b) Ziele und Strategien Unter dem Motto Mensch Elbe! Aus Ihr wird Wir wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren ein Leitbild für das aus der Verschmelzung der drei stadtnahen Werkstätten hervorgegangene Unternehmen mit dem Ziel entwickelt, die drei Unternehmenskulturen zusammenzuführen. Ein Höchstmaß an Beteiligung aller relevanten Gruppen im Unternehmen wurde sichergestellt. Auf einer gemeinsamen Sitzung von Lenkungsgruppe, Führungskräften, Betriebsrat und Werkstattrat wurde das Leitbild am 3. April 2013 abschließend beraten und auf der Betriebsversammlung am 16. April 2013 vorgestellt. Das Leitbild hat Gültigkeit sowohl für die Elbe-Werkstätten GmbH als auch für die PIER Service & Consulting GmbH, deren Arbeitnehmer bei der Entwicklung mitgewirkt haben und sich der Elbe-Werkstätten GmbH stark verbunden fühlen. Mit dem Leitbild hat sich das Unternehmen auch eine Vision gegeben. Darüber hinaus wurde entschieden, das Logo der alten Elbe-Werkstätten GmbH beizubehalten und diesem den Claim Mit Menschen erfolgreich zuzuordnen. Dieser Claim bringt gleichzeitig die Mission des Unternehmens zum Ausdruck. Zur Verankerung des Leitbildes sind messbare und überprüfbare Ziele für die einzelnen Leitsätze entwickelt worden und im Jahr 2014 soll eine Mitarbeiterbefragung dazu durchgeführt werden. c) Steuerungssystem Im Geschäftsjahr 2011 wurden der Fahrdienst, der Einkauf und das Facility Management zentralisiert und gemeinsam mit der PSC unter eine fachliche Leitung gestellt. Die Zentralisierung der drei genannten Servicebereiche soll zum einen zu besseren Einkaufskonditionen führen und zum anderen die Prozesskosten durch standardisierte und einheitliche Verfahren im Konzern reduzieren.

6 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 2 Der Aufsichtsrat der Elbe-Werkstätten GmbH nimmt die Aufsichtsfunktionen für die Konzerngesellschaften und damit auch für die PSC wahr. Für Finanz- und Organisationsfragen hat er einen Ausschuss gebildet. Personalfragen werden in dem hierfür gesondert eingerichteten Personalausschuss erörtert. Die Arbeitnehmervertreter sind nach dem Drittelbeteiligungsgesetz im Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen vertreten. Für den Bereich Finanzen und Service ist der Abschluss folgender Projekte in den nächsten zwölf Monaten von strategischer Bedeutung: Ausweitung des Produktionsplanungssystems in Elbe Nord zur IT-Unterstützung der Holzserienfertigung Implementierung der Dokumentenmanagementlösung D3 zur elektronischen Ablage aller Eingangs- und Ausgangsbelege Akquisition von Hosting-Kunden für das Rechenzentrum Umstellung des Zahlungsverkehrs auf SEPA (Single Euro Payments Area) zum 1. Februar 2014 Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist mit zunehmenden Herausforderungen in der Gewinnung und Bindung von qualifizierten Fachkräften zu rechnen. Im Rahmen der Umsetzung des im vergangenen Jahr verabschiedeten Personalentwicklungskonzeptes soll diesem Aspekt und damit der Attraktivität der Elbe- Werkstätten als Arbeitgeber entsprechender Stellenwert beigemessen werden. Hierzu soll auch die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements beitragen. Schaffung von 20 inklusiven Arbeitsplätzen im Gesamtbereich Finanzen und Services für Werkstattbeschäftigte. Davon sollen bis 2015 in Zusammenarbeit mit dem Rehabilitationsbereich der Werkstätten sieben Beschäftigte in das er Budget für Arbeit übernommen werden. Zum Jahresschluss 2013 waren fünfzehn inklusive Arbeitsplätze geschaffen worden, davon sind drei Beschäftigte in das er Budget für Arbeit übergeleitet worden. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat im Jahresdurchschnitt 2013 um 0,4 % zugenommen. Nach einer witterungsbedingten Schwächephase im Winterhalbjahr 2012/13 ist die deutsche Wirtschaft auf einen stabilen Erholungskurs eingeschwenkt. Für das Jahr 2014 geht die Bundesregierung von einer jahresdurchschnittlichen Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 % aus. Die solide konjunkturelle Grunddynamik zeigt sich in einer breit angelegten und stetigen Aufwärtsbewegung, die insbesondere durch binnenwirtschaftliche Kräfte getragen wird. Eine zentrale Rolle für die binnenwirtschaftliche Dynamik spielt die gute Entwicklung des Arbeitsmarktes, der auf einen weiteren Beschäftigungsrekord zusteuert. Angesichts der günstigen Rahmenbedingungen weiten die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Konsum und Wohnungsbau spürbar aus. Sofern im internationalen Umfeld keine gravierenden Störungen auftreten, werden auch die deutschen Exporte wieder anziehen. Die Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass Verbraucher und Unternehmen auf eine positive Konjunkturentwicklung vertrauen. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland liegt damit voraussichtlich abermals deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums. Das er Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) prognostiziert für ein im Bundesvergleich überdurchschnitt-

7 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 3 liches Wachstum von 1,7%, nachdem bereits in 2013 das er BIP mit 0,8 % doppelt so stark angestiegen ist wie der Bundesdurchschnitt. In den Jahren 2010 und 2011 hatte es einen starken Arbeitsmarktaufschwung gegeben, als die deutsche Wirtschaft die Rezession der globalen Finanzkrise zügig hinter sich ließ. Danach setzten sich die steilen Trends allerdings nicht fort. Die Erwerbstätigkeit konnte zwar weiter zulegen, aber mit gedrosselter Geschwindigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist im Verlauf der letzten beiden Jahre sogar leicht gestiegen. Dennoch befindet sich der deutsche Arbeitsmarkt in einer guten Grundverfassung. So zeigte er sich auch während der zurückliegenden konjunkturellen Flaute robust. Nachdem die Zahl der Arbeitslosen in 2013 um Personen angestiegen war, prognostiziert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für 2014 eine Abnahme der Arbeitslosigkeit um auf 2,88 Mio. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,7 % nach 6,9 % im Vorjahr. Besser als die Arbeitslosigkeit wird sich abermals die Erwerbstätigkeit entwickeln. Die Zahl der Erwerbstätigen wird nach der Prognose des IAB um auf 42,13 Mio. Personen zunehmen und damit gegenüber 2013 mit einem Zuwachs von Personen wieder leicht an Dynamik gewinnen. Im Bereich der Grundsicherung wird ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen von nur knapp Personen nach Personen im Vorjahr erwartet. Dennoch werden mit 1,97 Mio. Menschen im Rechtskreis SGB II so wenige wie noch nie seit der Einführung des Gesetzes im Jahre 2005 arbeitslos sein. Der Anteil der in der Grundsicherung registrierten an allen Arbeitslosen wächst aber um einen Prozentpunkt auf 68,2 %. Im Juni 2013 waren ca schwerbehinderte Menschen in Deutschland arbeitslos. Dieser Wert ist seit 2007 relativ stabil. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt ist im gleichen Zeitraum von 3,8 auf 2,9 Mio. gefallen, also um ca. 25 %. Die Arbeitslosenquote allgemein beträgt ca. 7 %, die der schwerbehinderten Menschen ca. 15 % und ist damit mehr als doppelt so hoch. Strukturelle Probleme werden bei einem deutlich niedrigeren Niveau der Arbeitslosigkeit wieder klarer sichtbar. Dazu gehört beispielsweise, dass Arbeitslose mit ihrer Qualifikation oft nicht zu den Bedarfen am Arbeitsmarkt passen. Probleme des sogenannten Mismatch zwischen den Marktseiten spielen also noch immer eine bedeutende Rolle. Wieder steigende Arbeitskosten verringern zudem die positiven Arbeitsnachfrageeffekte der langjährigen moderaten Lohnentwicklung. Menschen mit Behinderung profitieren nicht in dem Maße von der Zunahme der Erwerbstätigkeit wie Nichtbehinderte. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Risiko des Arbeitsplatzverlustes aufgrund des besonderen Kündigungsschutzes etwas geringer als im Durchschnitt. Einmal im Status der Arbeitslosigkeit angelangt, sind die Wiedereinstiegschancen in den Arbeitsmarkt jedoch deutlich erschwert. Die Dauer der Arbeitslosigkeit ist, insbesondere für ältere behinderte Menschen, signifikant stark erhöht. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im abgelaufenen Jahr um 1,5 %, jedoch um 0,5 %- Punkte geringer als im Vorjahr. Wesentlicher Preistreiber waren die Preise für Nahrungsmittel mit einem Zuwachs von 4,4 %. Die Energiepreise hingegen verteuerten sich 2013 lediglich um 1,4 % gegenüber In den Vorjahren 2010 bis 2012 waren deutlich höhere Preissteigerungen zu verzeichnen. Der Einfluss der Energie auf die Gesamtteuerung hat sich somit abgeschwächt. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lag die Jahresteuerungsrate 2013 bei 1,6 %. Die Preisentwicklung der einzelnen Energieprodukte fiel 2013 unterschied-

8 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 4 lich aus: So standen dem Preisanstieg bei Strom mit + 11,9 %, vor allem infolge der Erhöhung der EEG-Umlage, fallende Preise für leichtes Heizöl mit - 6,0 % und Kraftstoffe mit - 3,4 % gegenüber. Der moderate Zuwachs des Verbraucherpreisniveaus wird sich auch in 2014 fortsetzen. Die Bundesregierung rechnet mit einem Anstieg der Verbraucherpreise von 1,5 %. Der EZB-Rat hat den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte im Berichtsjahr zweimal um jeweils 25 Basispunkte auf nunmehr 0,25 % abgesenkt. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve hat seit Ende des letzten Jahres mit einer allmählichen Absenkung ihrer Ankäufe von Staatsanleihen und verbrieften Immobilienkrediten den geldpolitischen Expansionsgrad etwas verringert. Sollten die amerikanischen Kapitalmarktzinsen infolge dieser zunehmenden Geldmengenreduzierung reagieren, wird dies auch auf das Niedrigzinsniveau im Euroraum Auswirkungen haben. In den 726 anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Deutschland mit rund Standorten erfolgt Qualifizierung, Rehabilitation und Beschäftigung von ca Menschen mit Behinderung, die wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Im Zeitraum von 2003 bis 2012 sind bundesweit die Werkstattplätze um 24,0 % gestiegen. verzeichnet hier mit 48,9 % den höchsten Zuwachs im Ländervergleich. Dennoch ist die Werkstattplatzdichte in mit 3,17 Plätzen auf Einwohner nach wie vor deutlich unter dem Bundesdurchschnitt in Höhe von 5,30 Plätzen. Seit 2005 flachen die Zuwachsraten in den Ländern merklich ab. Die aktuelle consens-studie erwartete auf Grund der demographischen Entwicklung eine weitere Zunahme der Abgänge aus den Werkstätten. In Zukunft ist somit ein Rückgang der Leistungsberechtigten nicht auszuschließen, sofern andere zugangsrelevante Faktoren sich nicht maßgeblich verändern. Insbesondere der Anstieg des Personenkreises mit psychischer Behinderung um 1,8 %-Punkte auf 19,3 % in 2012 ist ein Indiz für weitere nicht prognostizierbare Werkstattzugänge. Im Allgemeinen und im Besonderen in soll der Anstieg der Zahl der Werkstattbeschäftigten abgebremst werden. Die eingeleiteten Maßnahmen haben in erste Wirkung gezeigt. Die Zuwachsraten der Beschäftigten sind deutlich gesunken und im Berufsbildungsbereich sind rückläufige Zugangszahlen zu verzeichnen. Im Vertrag der Großen Koalition wird bekräftigt, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen für mehr Inklusion einen sicheren gesetzlichen Rahmen brauchen. Dazu soll ein Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderung eingeführt und die Einführung eines Bundesteilhabegeldes geprüft werden. Damit sollen die Menschen, die auf Grund einer wesentlichen Behinderung nur eingeschränkte Möglichkeiten der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft haben, aus dem bisherigen Fürsorgesystem herausgeführt und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt werden. Die Leistungen sollen sich am persönlichen Bedarf orientieren und entsprechend eines bundeseinheitlichen Verfahrens personenbezogen ermittelt werden. Leistungen sollen nicht länger institutionenzentriert, sondern personenzentriert bereitgestellt werden. Darüber hinaus werden sich auf Grundlage der Beschlüsse der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) zur «Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen» weitere wesentliche Änderungen im SGB IX ergeben. Damit soll auch ein Beitrag zur Realisierung der UN-Behindertenrechtskonvention, die insbesondere eine stärkere sozia-

9 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 5 le Inklusion von Menschen mit Behinderung fordert, geleistet werden. Eine zentrale Veränderung im SGB IX wird die Öffnung für andere Anbieter, modulare oder ganzheitliche Werkstattleistungen zu erbringen. Dies wird die Wettbewerbsintensität auf dem Rehabilitationsmarkt erhöhen. Die Möglichkeiten zur Wirkungskontrolle der Werkstattangebote wird der Gesetzgeber darüber hinaus weiter ausbauen. Die Werkstätten für behinderte Menschen werden ihre Angebote weiterentwickeln müssen, um ihre Attraktivität am Rehabilitationsmarkt zu erhalten und auszubauen. Dabei wird es im Wesentlichen darum gehen, mehr Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen beziehungsweise Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsangebote zu schaffen, die sich in ihrer Ausgestaltung unter Berücksichtigung der Mitwirkungsrechte der Betroffenen näher am ersten Arbeitsmarkt ausrichten. Hierzu werden sich die Werkstätten auch stärker mit anderen Angebotsträgern wie den Integrationsfachdiensten vernetzen müssen. Dennoch wird die Heterogenität der Menschen mit Behinderung auch in Zukunft ein breites Spektrum von personenzentrierten Bildungs-, Arbeitsund Beschäftigungsangeboten erfordern, das von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen bis hin zu tagesstrukturierenden Beschäftigungen reicht. Vor diesem Hintergrund haben die Elbe-Werkstätten erhebliche Veränderungsprozesse eingeleitet. Das Angebotsportfolio der Werkstätten wird sich künftig stärker an einem personenzentrierten und sozialraumorientierten Ansatz ausrichten, mehr Durchlässigkeit zu alternativen Maßnahmen und zum allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen sowie zu einer Modularisierung der Leistungen führen. Die PIER Service & Consulting GmbH wird in den Abrechnungs- und Verwaltungssystemen die neuen Angebote der Werkstätten abbilden und neue Steuerungssysteme zu auskömmlichen Preisen den Werkstätten im Elbe-Konzern bereitstellen müssen. 3. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 3.1. Geschäftsverlauf Die an die Konzerngesellschaften weiterbelasteten Leistungen fielen gegenüber dem Wirtschaftsplan um TEUR 191 und gegenüber dem Vorjahr um TEUR 184 geringer aus. Die Planunterschreitung begründet sich im Wesentlichen auf nicht ausgeschöpften Fortbildungskosten (TEUR 80), Honoraren (TEUR 77) sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 18). Gegenüber dem Vorjahr haben sich im Sachaufwand die Fremdleistungen für die Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics NAV 5.0 deutlich reduziert (TEUR 112) Erläuterung Geschäftsprozesse, Beschaffungsbereich, Investitionen Die Unternehmenssoftware Microsoft Dynamics NAV 5.0 wurde im Geschäftsjahr um das auf der ICF-Klassifizierung basierende IT-Werkzeug Elbe Lot zur Dokumentation, Steuerung und Überwachung der Reha-Prozesse erfolgreich erweitert (ICF: International Classification of Functioning, Disability and Health; dt.: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit). Die erforderlichen Schulungen des Personals werden bis Ende des ersten Quartals 2014 abgeschlossen sein. Das Controllingwerkzeug CUBUS wurde im Geschäftsjahr zur Erstellung der Wirtschaftsplanung implementiert (Anschaffungskosten TEUR 113) und ermöglicht eine dezentrale Planung durch die Geschäftsfeld- bzw. Betriebsleitungen. Der Planende kann mit diesem Werk-

10 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 6 zeug die Ergebnisse, einschließlich der Ermittlung der Umlagen, sofort nach Eingabe der Planungsdaten abrufen und somit seine Planung auf ihre hinreichende Wirtschaftlichkeit überprüfen. Das Monats- und Quartalsberichtswesen sowohl auf Betriebs- als auch auf Geschäftsfeldebene wurde zum Jahreswechsel umgestellt. Im Konzern wurde ein einheitliches Telekommunikationssystem auf Basis der VoIP- Technologie (VoIP: Voice over IP) implementiert. Mit der Einführung dieses Systems konnten die Kommunikationskosten deutlich gesenkt werden. Darüber hinaus bietet das System umfangreiche Möglichkeiten zur Weiterleitung von Gesprächen und erhöht damit die Erreichbarkeit des Unternehmens Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im kommenden Geschäftsjahr wird die Elbe-Werkstätten GmbH der PSC zum weiteren Ausbau und zur Erneuerung der konzernweiten IT-Struktur ein Darlehen in Höhe von TEUR 300 auszahlen. Die Tilgung soll innerhalb von vier Jahren erfolgen. Im Berichtsjahr wurden keine Bankdarlehen aufgenommen Personal- und Sozialbereich Zur Förderung der Team- und Personalentwicklung existieren verbindliche Regularien für Mitarbeitergespräche sowie Teamentwicklungs- und Fortbildungspläne als Führungsinstrumente. Die Leitlinien, die Führungsgrundsätze und die Strategie des Unternehmens werden regelmäßig im Rahmen von Führungskräftetagungen auf ihren Bestand geprüft und an die Unternehmensrealität angepasst. Im Anschluss werden diese ebenso wie die Unternehmenskultur auf einer Mitarbeiterversammlung mit den Arbeitnehmern diskutiert. Am 28. März 2012 hatten sich die Tarifparteien im Öffentlichen Dienst auf eine Tarifvereinbarung rückwirkend zum 1. März 2012 mit einer Laufzeit von 24 Monaten geeinigt. Die Tabellenentgelte der tariflichen Angestellten erhöhten sich zum 1. März 2012 um 3,5 %, um weitere 1,4 % zum 1. Januar 2013 und nochmals um 1,4 % zum 1. August Hieraus ergibt sich eine Steigerung der Personalaufwendungen von 6,42 % pro Arbeitnehmer über die Gesamtlaufzeit. Für 2013 fielen damit zusätzliche Personalkosten inklusive Nachholeffekt in Höhe von TEUR 32 an. Der im April 2014 vereinbarte Tarifabschluss sieht eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 3,0 % zum 1. März 2014, mindestens aber 90 EUR monatlich, und um weitere 2,4 % zum 1. März 2015 vor. Die Laufzeit der Vereinbarung endet nach 24 Monaten Ende Februar Nach der erfolgreichen Erprobungsphase des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) konnte das endgültige Verfahren nun auf Grundlage einer Betriebsvereinbarung im Konzern eingeführt werden. In der Folge wird ein ganzheitliches Konzept zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement realisiert werden. Ferner wurden Betriebsvereinbarungen für die regelmäßige Durchführung von Gesprächen zwischen Arbeitnehmern und Führungskräften sowie für die IT-technische Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen unterzeichnet. Ebenso wurde ein Konzept zur Personalentwicklung zwischen den Betriebsparteien abgestimmt, das in 2014 umgesetzt werden soll.

11 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 7 4. Darstellung der Lage 4.1. Ertragslage TEUR Veränderung Umsatzerlöse sonstige Erträge Betriebsaufwendungen Betriebsergebnis Finanzergebnis Ertragssteuern Jahresfehlbetrag/-überschuss Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR um TEUR 184 unter dem Vorjahreswert (TEUR 4.552). Die Umsatzerlöse bestehen ausschließlich aus nicht steuerbaren, innerorganschaftlichen Umsätzen mit den verbundenen Unternehmen. Die Sonstigen Erträge in Höhe von TEUR 115 enthalten im Wesentlichen Erstattungen aus der Abrechnung von Mietnebenkosten für Vorjahre (TEUR 23), ebenso für Beiträge zur Unterstützungskasse (TEUR 22), Sachbezüge (TEUR 21), Entgeltzuschüsse (TEUR 13), Mieterträge (TEUR 14) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 11). Die Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR setzen sich unter anderem aus dem Personalaufwand (TEUR 2.607), Abschreibungen (TEUR 515) und sonstigem betrieblichem Aufwand (TEUR 1.327) zusammen. Dieser enthält unter anderem Mietkosten (TEUR 375), EDV Wartungskosten (TEUR 293), Fremdarbeiten (TEUR 53), Fremdleistungen verbundener Unternehmen (TEUR 178), Kosten für Telefon/Internet (TEUR 153) sowie Fortbildungskosten (TEUR 45). Die Betriebsaufwendungen verringerten sich damit leicht um 2,2%. Während sich der Personalaufwand (+1,1%) leicht und die Abschreibungen (6,6%) etwas erhöhten, sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen merklich um 11,1%. Dies resultiert vor allem aus den gesunkenen Ausgaben für Fremdarbeiten. Das negative Finanzergebnis in Höhe von TEUR 29 ergibt sich zur Hälfte aus dem Zinsaufwand für interne und externe Darlehen in Höhe von TEUR 15. Darüber hinaus sind seit Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes Zinsanteile von Altersteilzeit- und Pensionsrückstellungen (TEUR 14) gesondert auszuweisen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen betrugen wie im Vorjahr TEUR 1. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 1 (Vorjahr Überschuss: TEUR 7) Finanzlage Die Finanzlage war im gesamten Jahr 2013 stabil. Maßgeblich hierfür waren die Kostenreduzierungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, womit die Umsätze auskömmlich waren. So wurden keine neuen Darlehen aufgenommen. Die Darlehen des Mut-

12 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 8 terunternehmens wurden in Höhe von TEUR 378 planmäßig getilgt, ebenso das Bankdarlehen. Insgesamt verringerten sich die Darlehensverbindlichkeiten um TEUR 428. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war jederzeit gewährleistet Vermögenslage Aktiva Veränderung Anlagevermögen Umlaufvermögen /Rechnungsabgrenzungsposten Gesamtvermögen Passiva Eigenkapital langfristiges Fremdkapital kurzfristiges Fremdkapital Gesamtkapital Das Gesamtvermögen beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf TEUR und vermindert sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 282. Dabei verringert sich das Anlagevermögen aufgrund planmäßiger Abschreibungen, das Umlaufvermögen durch Rückgang der liquiden Mittel. Auf der Aktivseite stehen im Anlagevermögen Anschaffungen für TEUR 309 zu Buche, davon TEUR 240 für Software. Die gesamten Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 515. Der Rückgang des Umlaufvermögens ist durch den Rückgang der Guthaben bei Kreditinstituten verursacht, dem die Zunahme des Postens für aktive Rechnungsabgrenzung entgegensteht, während die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nur leicht abnehmen. Auf der Passivseite vermindert sich das wirtschaftliche Eigenkapital um das Jahresergebnis. Das langfristige Fremdkapital besteht zum größten Teil (TEUR 130) aus dem nicht im Folgejahr zu tilgendem Anteil der konzerninternen Darlehen. Hinzu kommen der die Garantieforderung an die Elbe-Werkstätten GmbH übersteigende Betrag der Pensionsrückstellung (TEUR 23) und Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 19) sowie Jubiläen (TEUR 3). Mit der Einführung des BilMoG bestand erstmals zum 1. Januar 2010 die Verpflichtung zur Saldierung der Pensionsrückstellungen mit den Forderungen aus der Garantieerklärung für vier ehemalige Mitarbeiter der Winterhuder Werkstätten GmbH bzw. der Altersteilzeitverpflichtungen mit dem entsprechenden Deckungsvermögen aus Wertpapierdepots zur Absicherung derselben. Das kurzfristige Fremdkapital setzt sich aus dem innerhalb eines Jahres zu tilgenden Teil der Darlehensverbindlichkeiten, Rückstellungen sowie den Verbindlichkeiten für Lieferungen und Leistungen zusammen. Es besteht aus vier nahezu gleichen Teilen. Zum einen aus dem kurzfristig zu tilgenden Anteil der internen Darlehen (TEUR 239) der gegenüber dem Vorjahr

13 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 9 um TEUR 130 vermindert ist. Zum zweiten aus den Rückstellungen (TEUR 218), die neben den Ansprüchen der Arbeitnehmer für Zeitguthaben, Urlaubsüberhänge und Leistungsprämien sowie die Kosten des Jahresabschlusses enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 152 auf TEUR 224, was zum größten Teil durch die Rechnung für die Dotierung der Unterstützungskasse verursacht wurde. Das letzte Viertel sind die anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 200), die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 28 zunahmen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Anteil des wirtschaftlichen Eigenkapitals zur Bilanzsumme betrug 5,8 %. Es deckt zu 9,1 % das Anlagevermögen. Die Anlageintensität (Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen) beträgt 64,5 % Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personal In der Gesellschaft waren am 31. Dezember Arbeitnehmer beschäftigt. Der Anteil der weiblichen Arbeitnehmer betrug 51,8%. Die Personalstruktur gem. 285 Nr. 7 HGB im Vergleich zum Vorjahr stellt sich wie folgt dar: in Personen Angestellte Auszubildende 2 3 Gesamt Umweltbelange Zur Realisierung der Klimaschutzziele der Freien und Hansestadt hat der Konzern auch im abgelaufenen Jahr einen bedeutenden Beitrag geleistet. Im Vergleich zum Referenzjahr 2007 sind die CO²-Emissionen des Konzerns um 22,0 % bzw. 820 Tonnen gesunken. Dies ist gleichbedeutend mit einer Energieeinsparung von jährlich 2,7 Mio. kwh. Die mit dem Rechenzentrum sowie mit der zunehmenden Umstellung von Standard-PCs auf so genannte Thinclients (IGEL-Boxen) realisierte Green-IT leistet einen nicht unwesentlichen Beitrag zur CO²-Einsparung. Zur Verbreitung des Klimaschutzgedankens in der Belegschaft wurde im Unternehmen ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben, an dem sich 95 Beschäftigte, Teilnehmer und Arbeitnehmer mit 190 Ideen beteiligt haben. Die fünf prämierten Ideen werden nun schrittweise umgesetzt. In diesem Zusammenhang soll ein Projekt zum veränderten Nutzerverhalten von Beschäftigten, Teilnehmern und Arbeitnehmern weitere CO²-Absenkungen ermöglichen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat Projekte mit Zuschüssen gefördert. Die Elbe-Werkstätten GmbH ist Mitglied der Umweltpartnerschaft der FHH und versucht konsequent, den Vorstellungen des Umweltschutzes gerecht zu werden.

14 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt Sonstige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der TÜV-Nord hat im Hinblick auf das Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008 am 28. Oktober 2013 das jährliche Überwachungsaudit durchgeführt. Es wurden keine Abweichungen von der Norm festgestellt. Der TÜV hob im Abschlussgespräch die hohe Fachlichkeit der Arbeitnehmer, die stringente Organisation der Kernprozesse und die übergeordnete Systematik der Strategiefindung und -umsetzung hervor. Das System wird konsequent weiterentwickelt und in die strategische Ausrichtung des Unternehmens einbezogen. 5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren Chancen und Risiken 5.1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die Geschäftsführung gemäß Wirtschaftsplan wie in den Vorjahren ein ausgeglichenes Ergebnis. Da sich die Serviceumlagen im Konzern an den Ist-Kosten orientieren, wird voraussichtlich auch im Jahre 2015 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden Chancen für das Unternehmen Mit der Verschmelzung der drei stadtnahen Werkstätten in 2011 zu einem Unternehmen sind die Verwaltungsprozesse bereits merkbar vereinfacht worden. Dies hat zu deutlichen Einsparungen im Overhead- sowie Verwaltungsbereich des Konzerns geführt. Weitere Einsparungspotentiale zu identifizieren und umzusetzen wird zentrale Herausforderung der Service- Bereiche auch in Zukunft sein. Entsprechende Projekte sind im Fahrdienst, Facility Management und in der IT initiiert worden Risiken für das Unternehmen Der Konzern unterhält ein Risikomanagement-System auf der Basis des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich. Es soll insbesondere bestandsgefährdende Risiken des Konzerns vermeiden. Die Konzerngeschäftsführung versteht unter Risikomanagement die Gesamtheit der Entscheidungen, Regelungen und Maßnahmen zur Risikokontrolle. Bestandteile des Risikomanagements sind das Interne Kontrollsystem, die Interne Revision sowie ein Frühwarnsystem. Mit Hilfe des Frühwarnsystems sollen Risiken nach Art, Auswirkung sowie Ort und Zeitpunkt der Entstehung so frühzeitig erkannt werden, dass sie rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen gemindert werden können. Für die Beobachtung der Risiken dienen eine jährliche Risikoinventur, die quartalsweise auf Veränderungen der Risikoeinschätzungen der einzelnen Risikofelder überprüft werden soll, und das monatliche Reporting der wirtschaftlichen Ergebnisse der einzelnen Organisationseinheiten. Das Risikomanagementreview wurde auf die neue Organisationstruktur angepasst. Die Geschäftsfelder und Betriebsstättenverbünde führen jeweils eigenständige Risikoinventuren durch, auf deren Basis die Geschäftsführung eine Gesamtrisikoeinschätzung ableitet. Die Interne Revision führt ein jährliches Management-Audit mit allen Leitungen von Geschäftsfeldern und Betriebsstättenverbünden sowie den Abteilungsleitungen der PSC und der Verwaltungsbereiche der Elbe-Werkstätten GmbH durch. Mit diesem Risikomanagementreview werden die Chancen und Risiken der Geschäftsfelder und Betriebsstätten eingeschätzt und Instrumente für deren Überwachung abgestimmt.

15 PIER Service & Consulting GmbH Lagebericht 2013 Anlage 1.1 Blatt 11 Derzeit wird die Schnittstelle zwischen Kostensatzabrechnung und Debitorenbuchhaltung überprüft und neu gestaltet, um das Forderungsmanagement zu verbessern. Es besteht bereits eine Arbeitsgruppe, die sämtliche offene Forderungsposten mit den Kostenträgern überprüft. Die Vermarktung der IT-Dienstleistungen außerhalb des Konzerns hat trotz erhöhter Anstrengungen noch nicht zu den erwarteten Erfolgen geführt. Damit bleiben weiterhin Rechenzentrumskapazitäten ungenutzt. Der zunehmende Wettbewerb im Werkstättenmarkt kann mittelfristig zu einer Auftragsreduzierung führen. Umso wichtiger ist es, Drittkunden zu akquirieren und damit die Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Erfolg der Muttergesellschaft zu reduzieren. 6. Sonstige Angaben 6.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Durch Veräußerung von Gesellschaftsanteilen von der er Stiftung Rehabilitation und Integration (HSRI) an die Freie und Hansestadt (FHH) ist die FHH mit 52,66% der Anteile nunmehr Mehrheitsgesellschafterin der Elbe-Werkstätten GmbH, die wiederum alleinige Gesellschafterin der PSC ist. Bei der HSRI verbleiben Anteile von 46,76 % und der Verein für Behindertenhilfe e.v. hält weiterhin seine Anteile von 0,58%. Die notarielle Beurkundung fand am 10. März 2014 statt. Damit wird die PSC in den Gesamtkonzern der Freie und Hansestadt eingebunden Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Risikobehaftete Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr 2013 nicht eingesetzt., den 5. Juni 2014 Rolf Tretow Geschäftsführer

16 Anlage 1.2 PIER Service & Consulting GmbH, Bilanz zum 31. Dezember 2013 AKTIVA PASSIVA Stand Stand EUR EUR TEUR EUR EUR TEUR A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital , entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen II. Gewinnvortrag ,04 16 II. Rechten und Werten , geleistete Anzahlungen ,38 95 III. Jahresfehlbetrag/- überschuss -613,35 7 Sachanlagen , ,69 68 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung , B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ,00 29 III. Finanzanlagen 2. Steuerrückstellungen 0,00 6 Anteile an verbundenen Unternehmen , sonstige Rückstellungen , , , B. Umlaufvermögen C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 50 I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.582, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen , Forderungen gegen verbundene Unternehmen ,47 84 davon gegen Gesellschafter: davon gegen Gesellschafter: EUR ,50 (Vorjahr: TEUR 920) EUR ,47 (Vorjahr: TEUR 61) 4. sonstige Verbindlichkeiten , sonstige Vermögensgegenstände 9.205,97 47 davon aus Steuern: , EUR ,79 (Vorjahr: TEUR 27) II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten , , , C. Rechnungsabgrenzungsposten ,35 18 D. Rechnungsabgrenzungsposten 750, , , / PSC GmbH

17 Anlage 1.3 PIER Service & Consulting GmbH, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013 Vorjahr EUR EUR TEUR 1. Umsatzerlöse , sonstige betriebliche Erträge , Personalaufwand a) Löhne und Gehälter , b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , davon für Altersversorgung: EUR ,08 (Vorjahr: TEUR 146) , Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , sonstige betriebliche Aufwendungen , Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit , sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.255,98 1 davon von verbundenen Unternehmen EUR 1.200,00 (Vorjahr TEUR 1) 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ,48 62 davon an verbundene Unternehmen EUR ,18 (Vorjahr TEUR 38) davon Abzinsung von Rückstellungen EUR ,00 (Vorjahr: TEUR 19) 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.455, Steuern vom Einkommen und Ertrag 0, sonstige Steuern 6.068, Jahresfehlbetrag/ -überschuss -613, / PSC GmbH

18 Pier Service & Consulting GmbH, Anlage 1.4, Seite 1 Anhang für das Geschäftsjahr 2013 I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 29. November 2006 gegründet (mit Änderung vom 15. Dezember 2006) und am 2. März 2007 unter der Nummer HRB in das Handelsregister B des Amtsgerichtes eingetragen. Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des 267 Abs. 1 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2013 und der Lagebericht sind nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und gemäß 6 des Gesellschaftsvertrages für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. II. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände, bei denen es sich um entgeltlich erworbene EDV- Software handelt, werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt grundsätzlich drei bis vier Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear. Die Nutzungsdauern der Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen vier bis zehn Jahre. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit einem Betrag von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden im Berichtsjahr linear mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Wertpapiere in den Finanzanlagen stellen Deckungsvermögen der Rückstellungen für Altersteilzeitverträge dar. Aus diesem Grund wurden sie gemäß 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zum 1. Januar 2010 erstmals mit den Rückstellungen verrechnet. Abwertungsbedarf für die Finanzanlagen besteht nicht. Die Gesellschaft verfügt über keine Vorräte. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Die Pensionsverpflichtungen resultieren aus den unverfallbaren Versorgungsanwartschaften der von der ehemaligen Winterhuder Werkstätten GmbH (jetzt Elbe-Werkstätten GmbH) übernommenen Mitarbeitern. Die Pensionsverpflichtungen wurden

19 Pier Service & Consulting GmbH, Anlage 1.4, Seite 2 mit einer ebenfalls bestehenden Garantieverpflichtung der Elbe-Werkstätten GmbH gemäß 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Pensionsverpflichtungen werden auf Basis eines Zinsfußes von 4,88% (Vorjahr: 5,04%) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der HGB-Vorschriften in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB berechnet. Dabei sind auch die gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und den Hinterbliebenen dieser Mitarbeiter bestehenden Verpflichtungen berücksichtigt worden. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet und das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Der Rententrend wurde mit 1% p.a. und der Gehaltstrend mit 2,5% p.a. angenommen. Für das rechnungsmäßige Pensionsalter wurde grundsätzlich der frühestmögliche Zeitpunkt zum Bezug von Altersrenten der gesetzlichen Rentenversicherung gemäß Rentenversicherung- Altersgrenzenanpassungsgesetz angenommen. Für Mitarbeiter, die einen Altersteilzeit- Vertrag abgeschlossen haben, wird als Pensionsalter das Alter bei Beendigung der Altersteilzeit berücksichtigt. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase, die Aufstockungsleistungen sowie fällig werdende Abfindungen bei Beendigung der Altersteilzeit. Die Barwerte aller künftigen Aufstockungsbeträge werden bereits unmittelbar bei Abschluss der Altersteilzeitvereinbarung in voller Höhe den Rückstellungen zugeführt. Die übrigen Altersteilzeitrückstellungsbarwerte werden dagegen ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase angesammelt. Die Barwerte werden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes (durchschnittlicher Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt) von 4,88% (Vorjahr: 5,04%) und eines Gehaltstrends von 1,5% gutachterlich bewertet. Es ergibt sich zum 31. Dezember 2013 ein Erfüllungsbetrag von TEUR 145. Zur Absicherung wurden liquide Mittel in Deka-Fonds angelegt und im Jahresabschluss gemäß BilMoG mit den Altersteilzeitrückstellungen in Höhe ihres Zeitwertes saldiert. Der verrechnete Wert der Wertpapiere betrug zum 31. Dezember 2013 TEUR 126 und entsprach den Anschaffungskosten. Rückstellungen für Zahlungen anlässlich von Arbeitnehmerjubiläen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 2,5% p.a., einem Trend für die Beitragsmessungsgrenze der Jahresbruttoentgelte von 1,75% p.a. und einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,5% p.a. Die Rückstellungen werden mit einem Rechnungszinsfuß von 4,88% (Vorjahr: 5,04%) abgezinst. Hinsichtlich der Dauer der maximalen Betriebszugehörigkeiten gelten auch hier die unter Pensionsverpflichtungen gemachten Erläuterungen zum frühestmöglichen Renteneintrittseinalter. Die sonstigen Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Wertermittlung erfolgte auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Es wurde jeweils der voraussichtlich notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

20 Pier Service & Consulting GmbH, Anlage 1.4, Seite 3 III. Bilanzerläuterungen Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 515 ergibt sich aus der Anlage 1.5 (Anlagespiegel). Die Verringerung des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr begründet sich im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibungen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit der Einführung von Microsoft Dynamics NAV 5.0 und NAPA, sowie auf Hardware, die unter der Betriebs- & Geschäftsausstattung ausgewiesen wird. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um eine 100%ige Beteiligung an folgender Gesellschaft: Stammkapital Jahresergebnis Eigenkapital PIER Tempo Zeitarbeit GmbH August-Krogmann-Str. 52, TEUR 25 TEUR 1 TEUR 62 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden gegen die Muttergesellschaft Elbe-Werkstätten GmbH in Höhe von TEUR 104 als sonstige Forderungen aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 9 bestanden zum größten Teil (TEUR 8) aus im Folgejahr abziehbaren Vorsteuern. Bei Rechnungen für das Berichtsjahr, die im Voranmeldungszeitraum Dezember nicht vorlagen, wird die Vorsteuer erst im Folgejahr geltend gemacht. Passiva Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 45 und entspricht dem Stammkapital. Es wurde in voller Höhe eingezahlt. Die Elbe-Werkstätten GmbH hält 100% der Anteile. Der Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 28. August 2013 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2012 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen handelt es sich um die unter Punkt II. Bilanzierung und Bewertungsmethoden erläuterten Rückstellungen für

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