clever clienting Doppelt sparen mit Voice over IP und Server Based Computing IGEL Clever Clients und VoIP-Technologie: Grundlagen und Funktionsweise

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1 Doppelt sparen mit Voice over IP und Server Based Computing IGEL Clever Clients und VoIP-Technologie: Grundlagen und Funktionsweise

2 In der IT-Welt prägen derzeit zwei populäre Technologietrends die Suche nach grundlegenden Einsparpotentialen: Während das Server Based Computing (SBC) die Total Cost of Ownership einer IT-Umgebung um bis zu 50 Prozent zu senken vermag, bescheinigen aktuelle Analysen dem Voice over IP je nach Unternehmensgröße und Integrationsgrad 20 bis 40 Prozent Einsparungen bei den Telefonkosten. Was liegt folglich näher, als beide Kostenbremser zu einer schlagkräftigen Einheit zu kombinieren? Kostenfreier und quelloffener VoIP Client SBC und VoIP Anwendungen werden vom Arbeitsplatz aus genutzt und lassen sich idealerweise über ein gemeinsames Endgerät zusammenführen. Als erster deutscher Thin Client Hersteller implementierte IGEL Technology standardmäßig ein VoIP Feature in die Firmware seiner Linux-basierten Clever Clients. Als Basistechnologie nutzt IGEL den quelloffenen und weltweit verbreiteten Standard SIP. Das Open Source Protokoll garantiert eine zukunftssichere Lösung, die gleichsam für Anbieterunabhängigkeit und Investitionsschutz sorgt. Mit Ausnahme des Modells IGEL-1100 Legacy sind sämtliche IGEL Clever Client Standard-Modelle mit Linux-OS VoIP-fähig. Mit der serienmäßigen Implementierung des VoIP-Features unterstreicht der Hersteller die hohe Einsatzflexibilität seiner Endgeräte. Diese sind prinzipiell mit den drei typischen SBC- SIP Session Initiation Protocol Dieses Protokoll lokalisiert die Gesprächspartner vor dem Verbindungsaufbau, richtet die Kommunikationssitzung ein und beendet sie wieder. Das Standardprotokoll wurde 1999 durch die Internet Engineering Task Force (IETF) genormt. Nicht zuletzt aufgrund seiner Einfachheit hat sich das quelloffene SIP mittlerweile gegenüber dem konkurrierenden H.323-Standard durchgesetzt. Kommunikationsprotokollen RDP, ICA und 11 ausgestattet und unterstützen damit die gängigen Terminalserversysteme Windows 2003 Server, Citrix Presentation Server und Linux. Ein weiterer Vorteil des von IGEL verwendeten SIP Clients ergibt sich aus den geringen Hardwareanforderungen, die er an die Endgeräte stellt. Die Leistungsfähigkeit der Clever Clients wird somit kaum beeinflusst. Sofortige und langfristige Einsparungen Die Nutzung des VoIP ist beinahe so einfach wie die Integration eines Thin Clients in eine Server Based Computing Umgebung. Für den internen Einsatz bedarf es lediglich eines SIP-Servers und eines Headsets, das via USB oder Klinkenstecker an den IGEL Clever Client angeschlossen wird. Telefonate innerhalb des Unternehmensnetzwerkes, die 2/6

3 über mehrere Standorte hinweg geführt werden, erzielen umgehende Einsparungen gegenüber der konventionellen Telefonie. Auch für externe Gespräche außerhalb des Unternehmensnetzes setzt sich der SIP-Standard bereits erfolgreich durch. Über IP-Telefonanlagen lassen sich auch bestehende Telefone und Kommunikationsgeräte weiterverwenden, um bereits getätigte TK- Investitionen zu schützen. Mit dem Stellenwert einer strategischen Lösungskomponente fördert IGEL die Integration der VoIP-Komponente. Hierzu zählt unter anderem auch die zentrale Konfiguration des VoIP Clients über die im Lieferumfang enthaltene Administrationssoftware IGEL Remote Management Suite. Mit deren Hilfe lassen sich alle organisationsweit betriebenen Thin Clients gruppenweise und innerhalb weniger Minuten konfigurieren und aktualisieren, was zu einer weiteren Senkung der Administrationskosten führt. Gute Basis für Gespräche Die Qualität der VoIP-Verbindung, oder kurz: Quality of Service, hängt grundsätzlich von der aktuell verfügbaren Bandbreite ab. Das Server Based Computing erfordert lediglich geringe Bandbreiten für den Datenaustausch zwischen Thin Client und Server. Die entsprechenden Kommunikationsprotokolle sind auf große Entfernungen ausgelegt und haushalten deshalb sehr effizient. Folglich steht dem IP-Datenstrom tendenziell mehr Bandbreite zur Verfügung als beispielsweise in typischen Client-Server Architekturen mit gemappten Netzlaufwerken. Beim Gesprächsaufbau handelt der SIP-Client die VoIP-Verbindung mit dem SIP-Server aus. Der Sprachdatenstrom an sich wird via RTP übertragen. Dieses Transportprotokoll wurde gezielt für Echtzeit und Audiodaten entwickelt. Ähnlich wie beim MP3-Format für Musik wird die Sprache vor der Übertragung über das Netz komprimiert. Wie stark diese Kompression ist, hängt von den zusätzlich verwendeten Sprachcodecs ab. Die verwendete VoIP-Software oder -Hardware kann die Kompression je nach verfügbarer Bandbreite zudem automatisch erhöhen oder vermindern. Die Datenmenge von Voice over IP liegt je nach Kompressionsgrad etwa zwischen 12 kbit/s und 80 kbit/s. VoIP Voice over Internet Protocol Bei dieser Methode der Telekommunikation wird Sprache digitalisiert und in kleinen Paketen via Internet- Protokoll über Datennetze (z.b. Internet, WAN oder LAN) an den Gesprächspartner gesendet. Beim Gesprächspartner angekommen, werden die Datenpakete mittels entsprechender Software oder spezieller Hardware zurückgewandelt und hörbar ausgegeben. 3/6

4 Über bestimmte Router, die Sprachpakete bevorzugt behandeln, lässt sich die Sprachqualität weiter optimieren. VoIP - mit Sicherheit! Analog zum konventionellen Internetverkehr sieht sich auch jeder VoIP Anwender drängenden Fragen nach der Sicherheit ausgesetzt. Innerhalb von Unternehmensnetzen lässt sich der IP-Datenstrom mittels VPN (Virtual Private Network) schützen. Das gilt vor allem für WAN-Verbindungen. Zu diesem Zweck bietet die IGEL-Firmware grundlegende Verschlüsselungskomponenten wie PPPT oder den CISCO VPN Client. Die Integration von SRTP ermöglicht alternativ zu RTP eine Verschlüsselung der Sprachdaten. SRTP eignet sich insbesondere für den Schutz von VoIP-Verkehr, denn es lässt sich in Verbindung mit Header-Compression nutzen und hat keine Auswirkung auf die Qualität des IP-Services. Das bringt entscheidende Vorteile für Lösungen, die den Datenverkehr via Sprachcodecs optimieren und dadurch geringere Übertragungsraten erzielen. Mit dieser Integration kann IGEL alle herstellerseitigen Sicherheitsas pekte in punkto VoIP abdecken. zwischen IT und TK schlagen die effizienten und flexibel einsetzbaren IGEL Clever Clients. Die Vereinigung aus dem quelloffenem SIP-Standard, der zentralen Administrationsfähigkeit und der laufenden Implementierungsanpassung ver- spricht gleichsam eine hohe Zukunftssicherheit und einen schnellen Return on Investment für den doppelten Spareffekt. RTP / SRTP (Secure) Realtime Transport Protocol Das Realtime Transport Protokoll wurde speziell für die Übertragung von Echtzeit-Daten wie z.b. interaktives Audio oder Video entwickelt. Beim VoIP transportiert RTP den eigentlichen Datenstrom. Dies beinhaltet das Kodieren, Packen und Versenden der Daten. Das SRTP verschlüsselt zudem den Datenstrom, ohne den komprimierenden Effekt verwendeter Sprachcodecs einzuschränken. Die doppelte Ernte einfahren Ungeachtet der enormen Einsparpotentiale durch eine Koppelung von Server Based Computing und Voice over IP wissen nur wenige Anwender um die schlagkräftige Verbindung beider Technologien. Die Erfolg versprechende Brücke 4/6

5 VoIP mit IGEL Clever Clients: typischer Anwendungsfall (schematische Darstellung) LAN Hauptquartier Clever Client mit VoIP Client und USB Headset VPN Tunnel LAN Niederlassung Asterisk Server Asterisk Server Internet SIP Provider Externe Teilnehmer 5/6

6 Version vom Kontakt IGEL Technology GmbH Schlachte 39/ Bremen Germany Fon Fax /6

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