Warum braucht die Energiewende Netzausbau?

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1 Warum braucht die Energiewende Netzausbau?

2 Rahmenbedingungen Stufenweiser Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 Ausbau der erneuerbaren Energien Abhängigkeit von internationalen Öl- und Gasimporten verringern Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase reduzieren Mehr Energieeffizienz 2

3 Was heißt Energiewende? Was wollen wir erreichen? Wie erreichen wir die Ziele? Welche Bereiche sind involviert? Was ist konkret zu tun? 3

4 Wandel der Stromerzeugung Kernenergieausstieg bis 2022 Wegfall von Kernkraftwerken verschärft Erzeugungsdefizit vor allem in Süddeutschland Geographische Verteilung der Erzeugungslandschaft ändert sich Zubau an Winderzeugung hauptsächlich in Norddeutschland (Erzeugungsüberschuss) Transportbedarf für große Leistungen und Energiemengen von Nord- nach Süddeutschland nimmt zu 4

5 Sichere Stromversorgung Für eine gesicherte Stromversorgung muss jederzeit Stromerzeugung und -verbrauch im Gleichgewicht sein, d.h. zu jedem Zeitpunkt muss exakt so viel Strom erzeugt werden, wie gerade verbraucht wird (Frequenzhaltung) Der Strom muss von den Erzeugungseinheiten zum Verbraucher gelangen, ohne Überlastungen zu verursachen 5

6 Transportbedarf Die Stromflüsse im Netz werden von der geographischen Verteilung der Erzeugung und des Verbrauchs bestimmt. Die Transportaufgabe der Übertragungsnetze nimmt weiter zu, durch die Integration der On- und Offshore-Windenergie, die weitere Verlagerung der Einspeisung aus erneuerbaren und konventionellen Anlagen. Um den Anforderungen gerecht zu werden, müssen die Stromnetze ausgebaut werden. Quelle:

7 Transportbedarf ermitteln und feststellen Der bundesweite Ausbaubedarf für die Höchstspannungsnetze wird in einem transparenten Verfahren unter breiter Öffentlichkeitsbeteiligung regelmäßig geprüft und festgelegt. Szenariorahmen Bedarfsermittlungsverfahren 12 EnWG Netzentwicklungspläne und Umweltbericht Bundesbedarfsplan Genehmigungsverfahren NABEG Bundesfachplanung / Raumordnung Planfeststellung Welche Entwicklungspfade? (Szenarien für Stromerzeugung und verbrauch) Welcher Ausbaubedarf? (Entwurf für den notwendigen Ausbaubedarf) Welche Vorhaben? (Festlegung energiewirtschaftlich notwendiger Leitungen) In welchen Korridoren? (Festlegung von Trassenkorridoren für die Leitungsvorhaben) Welcher konkreter Verlauf? (Festlegung konkreter Leitungstrassen) Quelle: Abbildung erstellt in Anlehnung an Abbildungen der Bundesnetzagentur 7

8 Beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren Rechtliche Grundlagen Meilensteine Bundesbedarfsplangesetz (2013) 12a ff EnWG: Verfahren zur Netzausbaubedarfsplanung 12e Abs. 1 Satz 2 EnWG: mind. alle drei Jahre ist der Bundesbedarfsplan dem Bundesgesetzgeber vorzulegen Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG): erleichtert die Planung von länderübergreifenden und grenzüberschreitenden Netzausbauprojekten : BNetzA bestätigt den ersten Netzentwicklungs-plan Strom und legt diesen der BReg als Entwurf für einen Bundesbedarfsplan vor : Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) tritt in Kraft, damit wird der Entwurf des Bundesbedarfsplans in ein Gesetz überführt; Ziel des BBPlG ist es, die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Netzausbauvorhaben auf Höchstspannungsübertragungsnetzebene zu beschleunigen Enthält als Anlage den Bundesbedarfsplan mit 36 Vorhaben mit Anfangs- und Endpunkten, die im Netzentwicklungsplan Strom 2012 bestätigt wurden Vorhaben wurden als energiewirtschaftlich notwendig eingestuft, damit wurde der vordringliche Bedarf festgestellt 8

9 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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