Zentrum für f r Lehrerbildung und Schulforschung der Universität t Leipzig (ZLS) Rita Thomale/ Frank Haß/ / Jörg J. Oettler

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1 Konzeptionelle Überlegungen für eine Qualifizierung von Mentoren im Rahmen schulpraktischer Studien und im Vorbereitungsdienst an Schulen im Freistaat Sachsen Zentrum für f r Lehrerbildung und Schulforschung der Universität t Leipzig (ZLS) Rita Thomale/ Frank Haß/ / Jörg J

2 Gliederung 1. Legitimation der Qualifizierung 2. Zielsetzungen 3. Inhalte 4. Organisation 5. Zeitlicher Ablauf 6. Teilnehmerkreis 7. Fazit

3 1. Legitimation der Qualifizierung Ausgangslage: Heterogene Erwartungshaltungen der an den SPS beteiligten Personen Fehlende Abstimmung zwischen den Universitätsmitarbeitern tsmitarbeitern und den schulischen Mentoren (Begleitschreiben der Universität) t) Arbeitsweise der Mentoren steht nicht in allen Fällen F in Übereinstimmung mit den neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen (eigene wissenschaftliche/ berufliche Ausbildung liegt Jahre zurück) Kritik von den Lehramtsstudenten über fehlenden Praxisbezug in der Ausbildung (tägliche Erfahrungen aus der Schulpraxis/ Schule muss stärker reflektieren / Uni muss Praxis stärker wissenschaftlich begleiten)

4 Vision: 1. Legitimation der Qualifizierung Zielgerichtete kompetente Begleitung der Praktikanten und Professionalisierung sionalisierung der Lehrerarbeit durch Sicherung und Entwicklung von Analyse-,, Planungs-,, Durchführungs hrungs- und Evaluationskompetenz der Mentoren in Unterrichtsentwicklung Personalentwicklung Schulentwicklung

5 1. Legitimation der Qualifizierung Schlussfolgerung: Diese Vision verlangt langfristige, konsequente Zusammenarbeit von Universität sowie von Schulforschungs- und Ausbildungsschulen.

6 2. Zielsetzungen Vernetzung von Universität und Staatlichen Seminaren sowie Schulforschungs- und Ausbildungsschulen (Theorie - Praxis - Bezug herstellen) Systematische Qualifizierung von Mentoren Qualitätsentwicklung der Schulpraktischen Studien und des Vorbereitungsdienstes Qualitätsentwicklung von Schule durch Personalentwicklung

7 3. Inhalte der Qualifizierungsmaßnahme nahme Die Aufgabenfelder des Mentors: Betreuen Beraten- Beurteilen Innovieren Studieninhalte und Organisation des Studiums neue didaktische, lernpsychologische, soziologische, fachdidaktische und fachwissenschaftliche Ansätze Beobachtung, Analyse und Einschätzung von Schulwirklichkeit Planung, Durchführung hrung und Evaluierung von Unterricht Gesprächsf chsführung hrung / Kommunikation Schul- und Unterrichtsforschung Beurteilung der Praktikanten und Referendare

8 4. Organisation der Qualifizierungsmaßnahme nahme Fortlaufende Qualifizierung ab dem Schuljahr 2006/07 Fortlaufende Qualifizierung ab dem Schuljahr 2007/08 Fortlaufende Qualifizierung ab dem Schuljahr 2008/ 09 Baustein I Bildungswissenschaft für SPS I Dauer: 5 Tage Baustein II Fachdidaktiken für SPS II- V Dauer: 5 Tage Baustein III Staatliche Seminare für Referendariat Dauer: 5 Tage Gewinnung von Schulforschungs- und Ausbildungsschulen Einrichten eines Mentoring- Netzwerkes für den Freistaat Sachsen Mögliche Betreuung von Berufseinsteigern könnte gewährleistet werden

9 4.. Organisation der Qualifizierungsmaßnahme nahme Die Dauer der Gesamtqualifizierung für f r die Lehrkräfte erstreckt sich über einen Zeitraum von 3 Schuljahren. Sie finden in der unterrichtsfreien Zeit und der Schulzeit statt. Die Planung obliegt dem SMK in Kooperation mit dem ZLS der Universität t Leipzig sowie dem ZLSB der TU Dresden und den Staatlichen Seminaren des Freistaates Sachsen. Die Maßnahme wird dezentral an verschiedenen Orten des Freistaates Sachsen durchgeführt. hrt. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat für f r die absolvierte Qualifikation.

10 5. Zeitlicher Ablauf der Konzeptentwicklung Mitte 2005: Abstimmung des Konzeptes mit dem Sächsischen Kultusministerium und den Regionalschulämtern 2006: Modellphase zum Baustein I der Mentorenschulung Schuljahr 2006/ 07: Evaluierung des Bausteins I Schuljahr 2006/ 07: inhaltlich- und organisatorische Abstimmung zu den Bausteinen II und III

11 6. Teilnehmerkreis Je Kurs werden bis zu 20 Mentoren qualifiziert Im Baustein I: Lehrkräfte der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen des Freistaates Sachsen fach- und schulartübergreifend In den Bausteinen II/ III: die Fach- und Schulartspezifik der Lehrkräfte wird berücksichtigt

12 7. Fazit Dem Studenten eröffnen sich durch qualifizierte Mentoren, Möglichkeiten sein Lehramtsstudium effizient zu absolvieren. Die Universitäten finden in den Schulen Kooperationspartner für eine planmäßige und gezielte Schulund Unterrichtsforschung. Eine Entwicklung des Lehrpersonals erfolgt durch die persönlichkeitsfördernden und didaktischen Inhalte der Weiterbildung. Zusätzlich profitieren alle Beteiligten von den zu betreuenden Lehramtsstudenten, die stetige Impulse und Entwicklungspotenziale sowohl in die Ausbildungsschulen als auch in die Universitäten tragen.

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