Professionalisierung der Qualifizierungsangebote durch Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung

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1 Der Markt für Qualifizierungsberatung Fiktion, Realität oder Vision? Forum 2 Qualität Professionalisierung der Qualifizierungsangebote durch Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung Dr. Thomas Freiling Berlin 22. September 2010

2 Gliederung 1. Professionalisierung in der Qualifizierungsberatung 2. Ziele und Inhalte des Masterstudiengangs Qualifizierungsberatung 3. Marktperspektiven für spezifisch ausgebildete Qualifizierungsberater Seite 2 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

3 1. Professionalisierung in der Qualifizierungsberatung - Überblick Seite 3 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

4 Stand der Qualifizierungsberatung Ausgangslage Qualifizierungsberatung: unklares Leistungsprofil und geringer Bekanntheitsgrad, häufig nebenberufliche Durchführung der Beratung: Selektion einzelner Beratungsschwerpunkte (Bildungsbedarfanalyse), fehlende Berücksichtigung umfassender Aspekte (z. B. Bildungscontrolling, Qualitätssicherung). Ausgangslage Qualifizierungssituation: Existenz individuell verschiedener Fähigkeiten und Kompetenzen der Berater, Geringe oder rudimentäre Existenz von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Qualifizierungsberater. unzureichende Systematisierung und unklares Anforderungsprofil Seite 4 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Quelle: Döring u. a. 2009

5 Anforderungen der Unternehmen an Berater Was müssen die Berater/-innen wissen? (Auswahl): relativ breites Fach- und Orientierungswissen, umfangreiches Wissen über alle Prozesse der QB (Qualitätssicherung, Bildungsbedarfanalyse, Konzeptentwicklung, Umsetzung der Maßnahme, Evaluation), guter Marktüberblick und Marktzugang, spezifische Kenntnisse über Branchen und Zielgruppen, Sozial- und Methodenkompetenz: z. B. Analysefähigkeit. Es braucht systematische Qualifizierungskonzepte für Berater, die aus den Anforderungen der Unternehmen abgeleitet werden. Seite 5 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) Quellen: Interviews (f-bb), Loebe/Severing 2008

6 Anforderung an die Professionalität der Angebote Input Tätigkeiten im Vorfeld der Beratung Prozess Beratungsverlauf, Beratungsschritte Kontext Veränderungen, z.b. von Förderprogrammen zur Weiterbildung Output Messung (z. B. Anzahl der beratenen Unternehmen, Anzahl der Teilnehmer) Outcome langfristige Wirkungen, z. B. Veränderungen der Lernkultur im Betrieb Seite 6 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

7 Heterogene Qualifizierungslandschaft Heterogenität hinsichtlich Anbieter, Inhalte, Dauer, Abschlüsse, Beispiele sind: Verbünde: Verbund Regionaler Qualifizierungszentren Bildungsunternehmen: Weiterbildung zum Bildungsmanager (Ergolog/TÜV Rheinland), Weiterbildungsreihe Qualifizierungsberatung (f-bb, ziz) Hochschulen: Zertifikatsangebote Bildungsmanagement, Masterstudiengänge wie Beratungswissenschaft Handwerk: Beratungsoffensive Handwerk (BoHa) Aktuell: beginnende Systematisierung der Beratungsdisziplin und des Anforderungsprofils, Aber: wenig Weiterbildungsmöglichkeiten mit Fokus auf Beratung für betriebliche Qualifizierung (prozessbezogen). Seite 7 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

8 2. Beispiel: Ziele und Inhalte des Masterstudiengangs Qualifizierungsberatung Seite 8 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

9 Profil Sowohl forschungs- als auch anwendungsorientierte Ausrichtung, Verbindung akademischer Expertise mit praktischem Know-how, Orientierung der Studieninhalte am Ablauf der Beratungsprozesses, beratungsprozessorientierter Aufbau der Abfolge, strukturierte Vermittlung der für die Arbeit als Qualifizierungsberater/-in notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, Anerkennung von Berufspraxis. Seite 9 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

10 Überblick Anbieter: FU Berlin in Kooperation mit f-bb und k.o.s Zielgruppe: selbständige Qualifizierungsberater/-innen und Coaches, Unternehmensberater, Berater aus Kammern oder der Arbeitsverwaltung, Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen. didaktisches Design: Verbindung von Präsenz-, Selbst- und E-Learning Phasen, parallele Durchführung eines Beratungsprozesses (Projektarbeit). Abschluss: Master of Arts (120 ECTS) Seite 10 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

11 Inhalte/Module Seite 11 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

12 Inhalte/Module Seite 12 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

13 3. Marktperspektiven Seite 13 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

14 Marktperspektiven (Thesen) Ausdifferenzierung von Karrierewegen der Berater/ -innen durch... Hochschulabschluss (Master) Anschlussfähigkeit im akademischen System Thematische Anschlussorientierung Beratung, PE/OE, Weiterbildung,... Hohe Analyse- und Reflexionskompetenz Vermittlung wissenschaftlicher Methoden Professionalisierung Beitrag zur Qualitätsverbesserung im Weiterbildungssystem (z. B. durch Akkreditierung) Seite 14 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

15 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Thomas Freiling Tel.: Seite 15 Dr. Thomas Freiling, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

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