Urlaub nach Drehbuch. Wie Filmlocations für Österreich werben 02-03//2014. //plus// Markt Südkorea Angelurlaub im Trend

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1 P. b. b.; 05Z036024M; Verlagspostamt 1030 Wien 02-03//2014 Urlaub nach Drehbuch Wie Filmlocations für Österreich werben //plus// Markt Südkorea Angelurlaub im Trend

2 Die Interessenvertretung für Film und Musik Wir wünschen der neuen Regierung viel Erfolg! Und übrigens: Die Investition in österreichische Film- und Musikkultur ist eine Investition in die Zukunft!! Das Weisse Band Standbild mit freundlicher Genehmigungder Wega Film Unsere Ideen dazu finden ie auf investition_in_die_zukunft.html Film und Musik. Handgemacht. www. filmandmusicaustria.at

3 03 Inhalt 02-03//2014 Markt Südkorea Kultur und Natur punkten Slow Travel Ode an die Langsamkeit Angelurlaub Urlaubsglück am Haken Urlaub nach Drehbuch Österreichs Städte und Landschaften sind als Filmkulissen international gefragt. Die Präsenz in Filmen und Serien sorgt für positive Werbeeffekte und weckt die Reiselust zu den Locations. blog.austriatourism.com Interkulturalität Die Welt zu Gast in Österreich Porträt Josef Schirgi, Präsident des Bundesverbands Österreichischer Tourismusmanager Europa auf gutem Kurs Exzellent barrierefrei Alternative Wirtschaftskonzepte Tourismusgesinnung Travel Trends Innovationen Kurz notiert Top-Tipps für Ihren persönlichen Gewinn IMPRESSUM Herausgeber und Medieninhaber: Österreich Werbung, Vordere Zollamtsstraße 13, A-1030 Wien, Tel.: 01/ , Fax: 01/ , Internet: Chefredaktion: Dr. Katja Horninger, Redaktion: Mag. Susanna Gassner, Mag. Sabina König, Sandra Ortner, Mag. Florian Wörgötter Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Ulrike Rauch-Keschmann Abopreis: 14,30 Euro (inkl. 10% USt.) jährlich für 6 Ausgaben Aboservice: Yvonne Tremmel, Anzeigenmarketing: Gassner & Hluma Communications, Alsegger Straße 18/10, A-1180 Wien Layout und Gestaltung: Greiner & Greiner, Wolfgang Greiner Hersteller: Ueberreuter Print GmbH Herstellungsort: 2100 Korneuburg Titelfoto: dreamstime.com Offenlegung gem. 25 MedienG:

4 04 Welttourismus Europa auf gutem Kurs Europas Tourismus hat sich 2013 hervorragend entwickelt. Allerdings bleiben die Konsumenten kostenbewusst. Für das heurige Tourismusjahr rechnen die Experten der ETC und der UNWTO dennoch mit deutlichen Zuwächsen bei den Ankünften. Bereich aus. Dazu zählten zum Beispiel Thailand (+27 %), Japan (+23 %), Hongkong (+21 %), Großbritannien (+18 %), Russland (+17 %), Griechenland (+14 %), die Türkei (+13 %) oder Indien (+13 %). m den internationalen, aber auch den europäischen Tourismus scheint es gut bestellt: In den ersten neun Mona - ten des Vorjahrs nahmen die weltweiten Ankünfte um fünf Prozent auf 845 Mio. zu. Als internationale Wachstumslokomotive entpuppte sich der europäische Tourismus (+6 % bei den Ankünften), aber auch jener Asiens (ebenfalls 6 %). Zu diesem Ergebnis kommt das jüngste World Tourism Barometer der UN-Welttourismusorganisation (UNWTO). Mit dem Plus von sechs Prozent liegt Europa deutlich über der durchschnittlichen Wachstumsrate der letzten Jahre. Gleichzeitig fand der Alte Kontinent damit Anschluss an die weltweit am schnellsten wachsenden Tourismusregionen Asien und Mittlerer Osten. Der positive Trend bei den internationalen Ankünften spiegelt sich auch im Wachstum der Einnahmen aus dem Tourismus in den ersten drei bis zehn Monaten des Vorjahrs wider: Unter den 50 Großverdienern im internationalen Tourismusbusiness wiesen 14 Destinationen eine Zunahme der Einkünfte im zweistelligen RUSSLAND MIT HOHEM AUSGABENPLUS Am großzügigsten bei den Reiseausgaben unter den zehn weltweit größten Quellmärkten erwiesen sich die Russen, die sich ihre Trips in den ersten neun Monaten des Vorjahrs um 29 Prozent mehr als zuvor kosten ließen. China, das bereits 2012 zum größten Herkunftsmarkt avancierte, zeichnete für ein Ausgabenplus von 22 Prozent verantwortlich. Auch Brasilien zeigte mit 15 Prozent eine beachtliche Zunahme bei den Aus - gaben, während jene von Gästen aus reifen Herkunftsmärkten wie den USA, Großbritannien oder Frankreich (je +2 %) nur ein geringes Wachstum aufwiesen. Die Ausgaben deutscher Touristen stagnierten, während jene der Japaner, Australier und Italiener sogar zurückgingen. Wie aus dem Bericht der European Tourism Commission (ETC) für das dritte Quartal 2013 hervorgeht, trugen die meisten der europäischen Destinationen ihren Teil zur positiven Entwicklung der Ankünfte in Europa bei, wobei die prozentuell höchsten Zuwächse in Zentral-/Osteuropa zu sehen waren (+7 %), z. B. Russland und die Ukraine (je +11 %). Eine starke Performance zeigten Europas größte Tourismusregionen wie Frankreich (+8 %), Großbritannien (+6 %), Spanien (+5 %), Deutschland (+ 3 %), die Türkei (+11 %), Österreich sowie Italien (je +3 %). Die Konsumenten, so schreiben die ETC- Experten in ihrem Bericht, verhielten sich weiter kostenbewusst, was sich u. a. im Trend zu kürzeren Ferien äußere. Als Folge davon liege der Zuwachs bei den Nächtigungen unter jenen der Ankünfte. Als bemerkenswerte Ausnahme nennen die Autoren des ETC-Berichts Bulgarien (+6 % bei den Ankünften und +8 % bei den Übernachtungen), das saisonalen Auslastungsproblemen mit Produktdiversifikation entgegenarbeite. Foto: ÖW/Himsl

5 05 MODERATES WACHSTUM IN SICHT Für das Gesamtjahr 2013 erwartete die ETC für Europa zunächst ein Plus bei den internationalen Ankünften zwischen zwei und drei Prozent, während mit einem weltweiten Wachstum von drei bis vier Prozent gerechnet wurde. Aufgrund der Ergebnisse der ersten drei Quartale 2013 ist davon auszugehen, dass die Gesamtbilanz noch positiver ausfallen dürfte. Das insgesamt positive Szenario dürfe, so die ETC, nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nachfrage auf großen europäischen Herkunftsmärkten wie Deutschland, den Niederlanden oder Italien schwächle. Der Grund dafür: die nach wie vor anhaltende Rezession. Mit der zunehmenden Besserung der Wirtschaftslage 2014 erwartet die ETC auch ein Anziehen der touristischen Nachfrage. Allerdings sei der Spielraum für eine nachhaltige Erholung im Gegensatz zu früheren Aufschwungphasen gering. Wenig Unterstützung kommt hier von den europäischen Emerging Markets in Osteuropa, die zwar bisher ihren Beitrag zum Wachstum der Ankünfte in Europa leisteten, jedoch als Herkunftsmärkte an Dynamik einbüßen werden. KAMPAGNEN MIT POTENZIAL Einige europäische Destinationen haben es sehr gut verstanden, das Potenzial internationaler Events und eigener Promotionaktionen für sich zu nutzen. Irland (+7 % bei den Ankünften) profitierte stark von seiner globalen Marketingkampagne The Gathering Ireland, die 70 Mio. Menschen der irischen Diaspora als Zielgruppe hatte. Deutschland hingegen setzte auf das Thema junges Reisen. Andere ETC-Mitgliedsstaaten nutzten internationale Großevents für die Steigerung des Incomings, wie etwa Italien mit der Papstwahl, Litauen mit der EU-Präsidentschaft oder die Slowakei mit Košice als Kulturhauptstadt Europas Ungarn wiederum positionierte sich bei internationalen Gästen verstärkt als Destination mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, was dem Land ein Besucherplus von sechs Prozent bescherte. Als entscheidend für den Erfolg von Reisezielen kann sich laut ETC auch die bessere Koordination der Fluganbindungen erweisen. Malta (+9 %), Kroatien (+6 %) und Portugal (+8 %) beispielsweise profitieren deutlich von der Erweiterung der Flugrouten. Als Gegenbeispiel nennt die ETC Estland, dessen Ankünfte nur um drei Prozent zulegen konnten. Diese geringe Steigerungsrate sei im Wesentlichen auf Routenkürzungen zu britischen und deutschen Flughäfen zurückzuführen. Ähnlich auch die Entwicklung in Finnland: Der nationale Carrier Finnair änderte seinen Fokus auf Verbindungen nach Asien zulasten von Flugrouten aus den Schlüsselmärkten der Destination. // editorial Werte im Wandel Der tägliche Blick in die Zeitung zeigt es deutlich: Wir leben in einer Zeit voller Veränderungen und zunehmender Komplexität. Daher verwundert es wenig, dass die Menschen nach Vereinfachung in ihrem Leben suchen und wieder Boden unter den Füßen spüren wollen. Die Suche nach Sinn, nach neuen Werten wird damit immer wichtiger. Die Menschen wollen zur Ruhe kommen, bei sich selbst ankommen, auch oder gerade im Urlaub. Eine touristische Ausprägung dieses Gesellschaftswandels ist der Trend des Slow Travels, also der Trend zur Gemächlichkeit im Urlaub. Denn gerade das bewusste, langsame Reisen bringt intensive Erfahrungen mit sich und die Möglichkeit, den Augenblick zu genießen, sich selbst neu zu entdecken und dabei bei sich selbst anzukommen. Mehr über diese Urlaubsform, die geradezu als Ode an die Langsamkeit bezeichnet werden kann, lesen Sie auf Seite 12. Als ein Slow Traveller kann ganz bestimmt auch der Fischer im Urlaub bezeichnet werden. Denn dieser nimmt sich Zeit, klinkt sich aus Hektik und Alltag aus und lässt die Ruhe einfach auf sich wirken. Ein hautnahes Naturerlebnis mit fast meditativem Charakter. Es liegt am Puls der Zeit und konnte auch für den Tourismus erfolgreich als Nische etabliert werden. Alles über das Urlaubsglück am Haken ab Seite 24. Aber nicht nur der Einzelne selbst sucht nach neuen Werten im Leben, auch in der Wirtschaft gibt es Ansätze, die einen grundlegenden Wertewandel im ökonomischen Denken fordern. So ist im Rahmen der Gemeinwohl-Ökonomie nicht der finanzielle Profit oberstes unternehmerisches Ziel, sondern der gesellschaftliche Nutzen. Mit ihrem Modell sieht sich die Gemeinwohl-Ökonomie als alternative Antwort der Wirtschaft auf den zunehmenden Werte- und Sinnverlust und als nächsten möglichen Schritt in die Zukunft. Auch im Tourismus gibt es bereits ein paar Pioniere, die sich mit diesem Ansatz beschäftigen und ihn zum Teil auch schon unternehmerisch leben. Ob und wie das funktioniert, erfahren Sie ab Seite 18. Jedenfalls ein spannendes Thema, das uns in Zukunft sicher noch häufiger begegnen wird. Dr. Petra Stolba Geschäftsführerin der Österreich Werbung

6 06 Markt Südkorea Kultur und Natur punkten Als stark wachsender asiatischer Markt mit großem Potenzial für Österreich präsentiert sich Südkorea. Wie Sie mehr Gäste aus diesem dynamischen Tigerstaat gewinnen können und was dabei zu beachten ist, dazu hier einige Tipps. üdkorea, einer der asiatischen Tigerstaaten, die den Anschluss an die westlichen Industrieländer geschafft haben, gilt mittlerweile auch als touristisch interessanter Markt. Mit dem zunehmenden Wohlstand der 50 Mio. Südkoreaner wuchs auch ihre Lust, ausländische Destinationen zu entdecken belief sich die Zahl der Auslandsreisen laut einer Analyse der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) auf rund zwölf Mio., was einer Zunahme um 50 Prozent gegenüber 2008 entspricht, Tendenz weiter steigend. Ein Großteil der Auslandstrips rund 80 Prozent haben asiatische, allen voran das Nachbarland China, aber auch australische Destinationen, zum Ziel. Je zehn Prozent entfallen auf die USA und Europa. EUROPA IN GUTER POSITION Für den Familienurlaub und für Sun- & Beach-Ferien bleiben Australien, die pazifischen Inseln sowie Südostasien die erste Wahl der Südkoreaner. Europa ist aufgrund seines Angebots an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, für die sich die Südkoreaner sehr interessieren, in guter Position, um im Fernreisesegment Marktanteile zulasten der USA und Kanadas dazuzugewinnen. Zu den beliebtesten Reisezielen in Europa zählen u. a. Großbritannien, Deutschland, Frankeich und Italien. Österreich konnte in den vergangenen zehn Jahren die Ankünfte und Nächtigungen aus der Republik Korea kräftig steigern: Die Zahl der Nächtigungen verdreifachte sich von 2004 bis 2012 auf rund , während die Ankünfte im selben Zeitraum ebenso um das Dreifache auf rund zulegten. Für 2013 zeichnet sich ein Rekordergebnis ab: In den Monaten Jänner bis November erreichten die Übernachtungen bereits rund und die Ankünfte mehr als Damit war Südkorea im Jahr 2013 der am stärksten wachsende Markt für Österreich. Die Südkoreaner nutzen vor allem die Sommersaison, um Österreich einen Besuch abzustatten. Zwei Drittel der Nächtigungen entfallen auf den Sommer. Auf Europareisen lassen sich die Südkoreaner einerseits von der Natur und der schönen Landschaft und andererseits von den Kulturschätzen begeistern. In besonderem Maß würden sie sich, wie es in einem Bericht der European Travel Commission (ETC) über Südkorea heißt, von Stadtarchitektur und Hauptstädten angezogen fühlen. Damit Hand in Hand geht ihr Hang zu symbolträchtigen kulturellen Angeboten. Der Besuch von Museen, Galerien, Musikveranstaltungen, TV- sowie Filmlocations gilt als beliebt. Shopping ist Südkoreanern auf Europareise ein geringeres Anliegen als Gästen aus anderen asiatischen Nationen. Ebenfalls ein Thema auf Europatrips: die persönliche Sicherheit. Darüber hinaus spielen als Reisemotiv auch spezielle Erholungsaspekte eine Rolle. Im Urlaub soll der Wunsch der Koreaner nach einem gesunden, ausgeglichenen Lebensstil ebenfalls zum Tragen kommen. Ferien stehen unter dem Motto Auftanken, Energien erneuern und sollen Entspannung vom Alltagsstress bringen. Hier sind jedoch weder passives Sonnenbaden noch Nichtstun gefragt, sondern im Vordergrund steht der Wunsch, an Aktivitäten teilzunehmen, die sich Foto: ÖW/Peter Burgstaller

7 MASTER-STUDIUM LEADERSHIP IM TOURISMUS»Tourismus braucht Leadership.«im koreanischen Alltag weniger gut unterbringen lassen wie zum Beispiel Sport (aktiv oder passiv), Thermenbesuche und Wellness-Aufenthalte. FOKUS AUF WEIBLICHE GÄSTE Die Mehrheit der Europagäste sind Frauen (55 %), wobei oft die jüngeren wohlhabenden Südkoreanerinnen von 24 bis 44 Jahren als Hauptzielgruppe für Fernreisen angesehen werden. Mittlerweile aber rekrutieren sich immer mehr Europa-Urlauber stark aus den Altersklassen über 40 und auch über 50 Jahre. Oft setzt sich diese Besuchergruppe aus reiseerfahrenen Koreanerinnen (und Koreanern) im Ruhestand zusammen, die auch über entsprechende Reisebudgets verfügen. Sie haben in den vergangenen Jahren oft Ziele in der Nähe besucht und weiten nun ihren Radius weiter aus, um letztlich die ganze Welt zu bereisen. Europa hat nicht unbedingt die höchste Priorität, die Wiederbesuchsabsicht ist relativ gering, geht aus dem World Travel Monitor hervor. Geschäftsreisende und Studenten senken zwar das Durchschnittsalter von Europareisenden. Aus demografischer Sicht sind es aber die älteren Urlaubergruppen, die wachsen werden. WELTMEISTER BEI INTERNETNUTZUNG Die Südkoreaner zählen zu den Weltmeistern in Sachen Internetnutzung und mobiler Kommunikation: 94 Prozent der südkoreanischen Haushalte verfügen über einen Internetzugang, 81 Prozent besitzen einen PC und auf 100 Einwohner kommen 155 Telefone (OECD Factbook 2011). Aufgrund der hohen Internetdurchdringung wundert es wenig, dass die Südkoreaner das Netz als wichtigste Informationsquelle für ihre Reisen nutzen. Aber auch persönliche Empfehlungen von Freunden, Reisebüromitarbeitern, Fernsehsendungen und Berichte in Zeitungen stoßen auf Beachtung. Stars und andere berühmte Personen spielen eine sehr große Rolle bei der öffentlichen Meinungsbildung, sie agieren erfolgreich als Testimonials für Reiseziele. Product Placements (z. B. in beliebten TV-Sendungen) gelten als sehr effektiv. Du interessierst dich für eine Karriere im Tourismus? Du willst in einer Führungsposition im Hotel-, Eventoder Destinations management arbeiten? Du bist in der Lage innovative Konzepte zu entwickeln und kritisch zu reflektieren? DANN BEWIRB DICH JETZT FÜR DAS MASTER-STUDIUM LEADERSHIP IM TOURISMUS. INHALTE Entwicklung von touristischen Produkten und Angeboten International Tourism Management Unternehmensgründung Management & Social Skills Innovationen im Tourismus Jetzt online informieren oder eine unserer Info veranstaltungen zum Master- Studium Leadership im Tourismus besuchen! TM INFO & BEWERBUNG: FH-WIEN.AC.AT TM

8 08 Markt Südkorea kommentar N O R B E R T L E R C H Markt Manager Japan, Südkorea, Taiwan Noch großes Potenzial Seit einigen Jahren verzeichnet Österreich rasante Zuwächse aus Südkorea, denn das Urlaubsland Österreich hat alles, was den koreanischen Gästen gefällt: Kulturelle Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Schönheiten finden sich auf engstem Raum. Auch dem Sicherheitsbedürfnis dieser asiatischen Gäste kommt Österreich sehr entgegen. Und die steigende Nachfrage nach individuellen Trips und Special-Interest-Reisen wie Wein und Kulinarik können Österreichs Gastgeber ebenfalls in hohem Maß befriedigen. Bei Südkoreanern stehen nicht die Entspannung und die Erholung im Vordergrund, sondern das Erleben und das Lernen. Aber auch Gefühle spielen eine viel größere Rolle, als viele Europäer vermuten. Österreich wird gerade deswegen sehr geschätzt, weil wir unsere Gäste mit Emotionen wie Romantik und Authentizität bedienen. Wir berühren die Seele der Reisenden, das ist eine unserer wesentlichen Stärken. Wenn sich auch die Südkoreaner ihre Reisen nach Europa bereits gerne selbst zusammenstellen und auch immer öfter individuell buchen, so bleibt die Zusammenarbeit mit koreanischen Vertretern der Reiseindustrie unerlässlich. Und hier ist Geduld angesagt. Oft gehen einer Angebotsplatzierung in den Katalogen off- und online langwierige Verhandlungen mit den potenziellen Geschäftspartnern voraus. Für eine erste Kontaktaufnahme mit Vertretern der koreanischen Reiseindustrie bietet sich unser Workshop in Seoul an. Wenn Sie sich auf dem vielversprechenden koreanischen Markt weiter engagieren wollen, unterstützen wir von der Österreich Werbung Sie sehr gerne dabei denn dieser Markt hat noch ein Riesenpotenzial für Urlaub in Österreich. Die Buchungen erfolgen, wie Erfahrungswerte von nationalen Tourismusorganisationen zeigen, eher länger im Voraus im Speziellen bei Europareisen. Das hängt u. a. damit zusammen, dass die Flüge rechtzeitig reserviert werden müssen. 87 Prozent der Europareisen werden über Reisebüros gebucht, davon sind 42 Prozent Pauschalreisen und 45 Prozent Individualreisen. Und 13 Prozent der Europareisen reservieren die Südkoreaner direkt bei Anbietern (Fluglinien, Hotels). Die Unterkunft suchen die Südkoreaner überwiegend im Reisebüro, aber auch stark über das Internet aus, über das dann auch gleich die Buchung erfolgt. Reisebüros arbeiten meist mit südkoreanischen Veranstaltern zusammen oder mit solchen, die in Südkorea vertreten sind. Mit Veranstaltern in den Destinationen bestehen kaum Kooperationen. Es gibt ca Reisebüros/Veranstalter in Südkorea, allerdings wird das meiste Geschäft von einigen wenigen abgewickelt. Die Veranstalter haben sehr großen Einfluss, sie kaufen große Kontingente an Flugkapazitäten auf. Die meisten wichtigen Reisebüros/Veranstalter befinden sich in Seoul, einige wenige in Pusan, Taegu, Taejon, Kwangju und anderen Städten. DIE AKTUELLEN TRENDS Hier ein Überblick über Entwicklungen auf dem südkoreanischen Reisemarkt, die für die Marktbearbeitung in Zukunft relevant sein werden:» Reisen ins Ausland wurden 1989 vollkommen liberalisiert. Seitdem sind Auslandsreisen für die wohlhabendere Bevölkerung, die stetig wächst, zu einem gewöhnlichen Bestandteil des Lebens geworden.» Die Südkoreaner nehmen immer mehr Einfluss auf die Reiseroute. Statt Packages mit fest geschnürten Angeboten schätzen sie flexible Produkte, bei denen sie nach Belieben Aktivitäten dazugeben können, z. B. Wellness, Weinverkostungen oder auch nur ein Mietauto.» Das Interesse an Mono-Destinations-Packages steigt ebenso wie an Individualreisen; die Nachfrage nach Special-Interest-Trips (Golf, Kulinarik & Wein, Trekking) wächst.» Generelles Sightseeing wird stärker durch einzelne kulturelle Erfahrungen ersetzt.» Im Urlaubsland gehören gute koreanische Restaurants, schöne Landschaft, historische Sehenswürdigkeiten, Museen, Galerien zu den essenziellen Bausteinen einer zufriedenstellenden Urlaubserfahrung. Allerdings wollen Südkoreaner nicht nur passives Besichtigen (im Bus vorbeifahren), sie schätzen das aktive Erleben der Sehenswürdigkeiten.» Bevorzugt werden zeitgemäße Unterkünfte von solider Qualität, die nicht unbedingt luxuriös sein müssen.» Ältere Südkoreaner sehen im Reisen eine Möglichkeit, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Sie werden in der Wahl ihrer Reiseziele stark von der Familie beeinflusst und sie erwarten Angebote, die ihren Bedürfnissen entgegenkommen. Quellen: Scandinavian Tourist Board, APTEC2, Royal Intel 2010, Canadian Tourism Commission 2007

9 09 ÖSTERREICH MIT GUTEM IMAGE Österreich verfügt auf dem südkoreanischen Markt über ein sehr gutes Image. Dies geht aus qualitativen Interviews südkoreanischer Gäste hervor, die in den letzten drei Jahren Österreich besuchten. Für die Reiseentscheidung machten die Befragten vor allem die kulturellen Sehenswürdigkeiten und die gute Infrastruktur verantwortlich. Außerdem punktet Österreich mit einer Vielfalt an Museen, Galerien und historischen Sehenswürdigkeiten, Sicherheit sowie guter medizinischer Versorgung im Notfall. Auch die lokale Küche, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Qualität der Unterkünfte können überzeugen. Österreich stufen die befragten Südkoreaner als Destination mit großen zukünftigen Chancen ein. Die gute Infrastruktur und die unverwechselbare Kombination von Natur und Kultur sind die stärksten Zugpferde. Die Österreich Werbung (ÖW) betreut den koreanischen Markt von Tokio aus und positioniert Österreich als Destination, in der die Gäste nicht nur Neues erleben und sehen, sondern auch aktiv ihr Wissen erweitern können. Im Vergleich zu den Mitbewerbern liegt Österreichs Kompetenz in der Kombination von Ganzjahresangeboten im Bereich Kultur und Natur, die klassische Städteangebote mit noch unbekannten regionalen Kulturaktivitäten verbinden. Darüber hinaus promotet die ÖW Österreichs Weltkulturerbe ergänzt um moderne Lifestyle- Elemente, um auch der jüngeren Generation Lust auf Urlaub in Österreich zu machen. Themen wie Kulinarik und Natur holen ebenfalls auf. DIE AKTIVITÄTEN 2014 Auf dem Marketingprogramm für heuer steht ein Medienbeileger mit Angeboten aus den Regionen in einer Auflage von Stück. Touristische Partner haben die Möglichkeit, ihr Angebot in einem doppeloder halbseitigen Inserat darzustellen. Außerdem lädt die ÖW zu einem Workshop, der Anfang September über die Bühne geht, gemeinsam mit österreichischen Partnern und den wichtigsten Vertretern der Reiseindustrie aus dem Großraum Seoul. // Kontakt: Norbert Lerch, Markt Manager Japan, Südkorea, Taiwan, Tel.: , Dos & Don ts» Schneller Service punktet.» Broschüren und Folder auf Koreanisch werden sehr geschätzt.» Englische Websites werden oft ignoriert, Online-Informationen in gutem Koreanisch sind ein starker Wett - bewerbsvorteil.» Legen Sie eine Liste guter koreanischer Restaurants auf.» Verwechseln Sie Koreaner nicht mit Japanern oder Chinesen. egal wohin die reise geht, wir sind bereit. Bei der Zustellung Ihrer Post kennen wir keine Grenzen: Denn dank unseres starken Logistik-Netzwerks sind wir Ihr idealer Partner für internationale Sendungen. Vom Lieferanten in Oslo über den Vertriebspartner in Budapest bis hin zum Kunden in Tokio Ihre Post erreicht schnell, zuverlässig und sicher jeden Zielort. Wenn s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.

10 Tourismus für Alle Exzellent barrierefrei Mit dem European Excellence Award for Accessible Tourism will die Europäische Kommission Initiativen rund um das Thema Tourismus für Alle auszeichnen. Mittlerweile stehen das österreichische Siegerprojekt und zwei weitere Finalisten fest. lle Stolperfallen aus dem Weg: Das Hotel educare in Treffen bei Villach präsentiert sich als erstes Hotel in Österreich in allen Bereichen barrierefrei alle 51 Zimmer, der Seminarbereich für 400 Personen und der Wellness- und Fitnessbereich sind barrierefrei zugänglich. Mit diesem Angebot konnte sich der Betrieb den Sieg im Wettbewerb Tourismus für Alle Initiativen für barrierefreies Reisen sichern, den das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Österreich Werbung ausrichtete. Ziel des Awards war es, innovative Ideen, kreative Lösungen und vorbildhafte Initiativen rund um das Thema Tourismus für Alle in Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben vor den Vorhang zu holen. Die Auszeichnung wurde im November letzten Jahres von WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz im Rahmen einer feier- Foto: Hotel EduCARE

11 Berufsbegleitende Fernstudien der Donau-Universität Krems lichen Preisverleihung an die Sieger übergeben. Gemeinsam mit zwei weiteren Finalisten Döllerer s Genusswelten in Golling bei Salzburg und dem Hotel Aloisia in Mariapfarr im Lungau geht das Hotel edu- CARE 2014 in Brüssel für Österreich um den von der EU-Kommission initiierten European Excellence Award for Accessible Tourism ins Rennen. WETTBEWERBSVORTEIL SICHERN Aufgrund der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklung gewinnt Barrierefreiheit als Qualitätsmerkmal und damit auch als Wettbewerbsvorteil für die Tourismusbranche laufend an Bedeutung, kommentiert Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner den Wettbewerb. Denn barrierefreie Reise- und Urlaubsmöglichkeiten würden die nachhaltige Erschließung neuer Zielgruppen ermöglichen und Nutzen nicht nur für Gäste mit einem Handicap, sondern auch für Senioren und Familien mit Kleinkindern ermöglichen. Der Award soll so auch Anreiz für die Schaffung weiterer stolperfreier Angebote sein. DREI NOMINIERTE IN BRÜSSEL Auch Döllerer's Genusswelten in Golling bei Salzburg wurden für ihr Vorzeigeprojekt Barrierefrei hören akustische Barrierefreiheit für Menschen mit Hörminderung prämiert. Die Familie Döllerer nutzte im Zuge eines Umbaus die Gelegenheit, dank modernster Induktionsanlagen barrierefreies Hören in den Hotelzimmern, an der Rezeption und im Seminarraum zu ermöglichen. Über eine Auszeichnung für das Engagement über Generationen hinweg durfte sich das Hotel Aloisia, Landschützer Hotel & Betrieb GmbH, in Mariapfarr freuen. Das Haus überzeugt mit seiner stolperfreien Ausstattung und umfassenden barrierefreien Ausflugsangeboten. Die Entscheidung wurde von einer sechsköpfigen Jury getroffen mit dabei waren unter anderen Barbara Feller von der Architekturstiftung Österreich, der Direktor der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Wolfgang Kleemann und Petra Nocker-Schwarzenbacher, Bundesspartenobmann-Stellvertreterin der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKÖ. Entscheidungskriterien waren neben der Eignung des Angebotes für Senioren, Menschen mit eingeschränktem Hör,- Sprach- oder Sehvermögen auch die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, die Ganzjährigkeit und der Innovationsgrad des Angebots. // Wer im Wellness- und Eventmanagement erfolgreich agieren will, muss ausgezeichnete Qualität bieten. Zukunftsmärkte wie Ge sun d heits touris - mus und Sportmanagement brauchen hoch qualifiziertes Personal mit Fachkenntnissen der Branche. Um diesen Anforderungen entsprechen zu können, hat die Donau- Universität Krems betriebswirtschaftlich orientierte MBA Pro gramme entwickelt, die auf Bedürfnisse dieser expandierenden Dienstleistungsbranche zugeschnitten sind. MBA Tourismus, Wellnessund Veranstaltungsmanagement MBA Sport- und Eventmanagement Starttermin: 16. Mai 2014 sowie im Wintersemester 2014/15 Zulassungsvoraussetzung: Ein international anerkannter akademischer Studienabschluss einer Hochschule oder bei Hochschulreife ein Mindestalter von 24 Jahren, eine mindestens vierjährige einschlägige Berufs - erfahrung oder weitere berufliche Qualifikationen, wenn damit eine gleich zu haltende Eignung erreicht wird. Zielgruppe: Tätige in der Freizeitbranche und Tourismuswirtschaft sowie des Event managements und Veranstaltungsbereichs. Fach- und Führ ungs - kräfte bei Eventagenturen und Marketing-Agen turen, Reisever an staltern und Ver kehrs betrieben, der Hotellerie und Gastronomie, den Frei zeit - parks, aber auch im Heilbäder-, Kongress-, Tagungs-, Messe- und Aus - stellungs bereich. Donau-Universität Krems Tel. +43 (0) Informationsabend im Hotel Sacher Wien, kostenlos Anmeldung erforderlich!

12 12 Slow Travel Ode an die Langsamkeit Nach Slow Food und Slow Living ist der Trend zur Gemächlichkeit auch im Urlaub angekommen. Was den bewussten, langsamen Urlaub so wertvoll macht, verrät Autor Dan Kieran in seinem neuen Buch Slow Travel: Die Kunst des Reisens. r nimmt nie das Flugzeug, selbst wenn er von England nach Warschau oder nach Marrakesch möchte. Er steigt in den Zug. Er liest keine Reiseführer und hält sich fern von den klassischen Sehens - würdigkeiten, bei denen alle Urlauber halt - machen. Der britische Autor und Journalist Dan Kieran ist überzeugter Anhänger des bewussten, gemächlichen Reisens und veröffentlichte mit seinem Werk Slow Travel: Die Kunst des Reisens eine Ode an die Langsamkeit. Damit bezieht sich Kieran weniger auf die Geschwindigkeit selbst, als vielmehr auf die Einstellung zum Reisen die Offenheit, Eindrücke nicht nur flüchtig vorüberziehen zu lassen, sondern intensiv wahrzunehmen. Er animiert die Leser, zu neuen, unbekannten Ufern aufzubrechen, für unerwartete Erlebnisse und Herausforderungen offen zu sein und dabei den ehrlichen Kontakt zu Einheimischen zu pflegen selbst, wenn es mal ungemütlich wird. GENUSSVOLL STATT EFFIZIENT Wir alle planen für das Morgen und vernachlässigen dabei das Heute, und das hindert uns daran, im Augenblick zu leben und zu akzeptieren, dass die Welt um uns herum unvollkommen ist, schreibt Kieran in seinem Buch. Den Verlust der Fähigkeit, den Moment auszukosten, betrachtet er als Folge des beschleunigten Alltags. Und der mache auch vor dem Urlaub nicht halt, denn die Reiseströme am Boden und in der Luft würden heute schneller denn je fließen. Dabei würde gerade das Reisen Gelegenheit bieten, den Augenblick zu genießen, zu sich selbst zu finden, über Eindrücke und Wahrnehmungen nachzudenken, sich mit interessanten Menschen auszutauschen und andere Kulturen authentisch zu erleben. Mit weniger Vorbereitung und mehr Ruhe würde das langsame Reisen, ähnlich wie beim Pilgern, zu einem meditativen Erlebnis. Denn im Gegensatz zum reinen Urlaub, bei dem die Entspannung im Vordergrund stünde, seien beim Reisen intensive neue Erfahrungen gefragt. ANLEITUNG ZUM LANGSAMREISEN Bei der Lektüre von Kierans Werk erhält der angehende Slow Traveller auch gleich ein paar Tipps mit auf den Weg: Anstatt dieselben Fotos wie alle anderen Touristen zu knipsen, empfiehlt Kieran, stets ein Notizbuch bei sich zu tragen, um all die lebendigen Reiseerfahrungen und Erlebnisse schriftlich festzuhalten. Den Reiseführer gelte es am besten zu Hause zu lassen so vermeide der Reisende das schlechte Gewissen, nicht alle gelisteten Attraktionen besucht zu haben. Stattdessen empfiehlt Kieran, stets einen guten Roman auf Reisen mitzunehmen, der nebenbei von der Kultur, Geschichte oder den Traditionen der bereisten Region erzählt. Seine Favoriten: Agatha Christie, die jeden Städtetrip zum hautnah erlebten Krimi werden lässt, oder Stefan Zweig, mit dem die Leser ins historische Wien des 19. Jahrhunderts eintauchen. Und wer es gern romantisch mag, nimmt einfach einen Liebesroman zur Hand. Seien Sie mal Ihr eigener Reiseführer und folgen Sie Ihrem Instinkt. Verlieren Sie ab und zu bewusst Ihren Kopf und schmeißen Sie Pläne und Routen über den Haufen, nur um sich in Abenteuern wiederzufinden und durch diese neue Erfahrungen zu sammeln. Heißen Sie Katastrophen willkommen, denn genau diese machen Reisen erst so richtig aufregend, ist Kieran überzeugt. // Dan Kieran SLOW TRAVEL DIE KUNST DES REISENS 2013 im Rogner & Bernhard Verlag 223 Seiten ISBN: Preis: 19,95 Euro Foto: Steiermark Tourismus ikarus, Rogner & Bernhard

13 MULTIMEDIA-TOURISMUS-MARKETING Auf Sendung in Ihren Märkten Reise-TV bringt Ihre Location in die Öffentlichkeit: Ausstrahlung auf Multi Channel Netzwerken: SAT, KABEL, IP-TV, Internet Produktion und Vermarktung touristischen Filmmaterials: Spezialisierung auf Regionen, touristische Betriebe und Hotels Aufbau von touristischen TV-Sendern: Destination/Regionen Sender Hotel TV Sender Reisebüro-Sender Betreuung von A-Z Optimale Medienpräsenz durch Cross Promotion: Reise-TV nutzt Synergien von TV, Internet und Printmedien IP TV- Sender: 24/7 Tourismussendungen für Regionen & Hotels & Freizeitanbieter & Reisebüros & Seminaranbieter Gelistete Smart-TV-Kanäle: bei gängigen TV-Geräten Konzept mit Struktur Gemeinsame Vermarktungsstärke in Netzwerk-Konzept: Einbettung aller Einzelauftritte in ein touristisches Ganzes betriebliche Eigenvermarktung in regionalem Kontext gegenseitiger Zugriff auf Videos von Region und Hotels Ausstrahlung im Satelliten, TV & Kabelnetz von: Deutschland Österreich Südtirol Skandinavien Schweiz Innovation und technische Raffinesse Reise-TV Travel Network TV GmbH

14 14 Filmland Österreich Urlaub nach Drehbuch Österreichs Städte und Landschaften sind als Filmkulissen international gefragt. Die Präsenz in Filmen und Serien sorgt für positive Werbeeffekte und weckt die Reiselust zu den Locations. t e x t //S A B I N A K Ö N I G alzburg in Österreich, sehr schön, spricht Cameron Diaz zu sich selbst. Sie streift im Bademantel durch ein luxuriöses Hotelzimmer, nimmt genüsslich ein Vollbad und tritt auf den Balkon ihr zu Füßen die Mozartstadt im sanften Schein der Dämmerung. Auf die terrasse nebenan tritt tom Cruise. eine wunderschöne Stadt, sagt die Schauspiellegende verträumt. Ja, erwidert Cameron Diaz entzückt. Die beiden Darsteller lächeln sich verliebt an, im Hintergrund die Silhouette der Festung Hohensalzburg. So was hab ich noch nie gesehen. Knapp 20 Minuten lang spielt der Hollywood- Streifen Knight and Day in Österreich neben der Balkonszene rückt die Salzburger Altstadt auch bei einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd ins Bild. Für die Mozartstadt brachte die Produktion dieses Films neben einer Wertschöpfung von 1,5 Mio. euro durch die Dreharbeiten im Jahr 2010 auch eine Verdoppelung der Anfragen hinsichtlich möglicher Filmproduktionen. Auch für den tourismus war die Produktion ein voller erfolg: Durch die rund 250-köpfige Filmcrew wurde die schwächere Hotelauslastung im November belebt und Salzburg einem Millionenpublikum weltweit in außergewöhnlicher Weise präsentiert. Für zusätzliche Werbung sorgten Interviews für die US-Presse und das DVD-Bonusmaterial mit mehreren Interviews mit der Salzburger Altstadt als Kulisse. IM SCHEINWERFERLICHT Auch 2013 war Österreich bei internationalen Produzenten als Filmkulisse gefragt: In der Bundeshauptstadt etwa zog das imperiale Ambiente im vergangenen Jahr Regisseure wie Bernard Rose oder Ron Howard an. Sie verschafften Wien in den Filmen Paganini Der teufelsgeiger mit Star-Violinist David Garrett in der Hauptrolle und the Rush über die Ferrari-Jahre von Niki Lauda, für die der Michaelerplatz und die Singerstraße den 1970er-Look erhielten, den großen Auftritt. Nicht nur internationale Größen des Filmbusiness, sondern auch heimische Regisseure rückten das Filmland Österreich 2013 ins internationale Scheinwerferlicht: Mit einem Golden Globe, fünf Nominierungen und einem Oscar für Amour von Michael Haneke, dem International emmy Award für Andreas Prochaska mit Das Wunder von Kärnten und mehr als 100 Festivalauftritten von Ulrich Seidls Paradiestrilogie blickt Österreich auf ein glorreiches Jahr zurück, mit dem erfolge der vergangenen Jahre wie Die Fälscher von Stefan Ruzowitzky in die Fortsetzung gingen. Auch der Schauspieler Christoph Waltz für seine Rolle in Quentin tarantinos Kinohit Django Unchained als bester Nebendarsteller mit dem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet brachte Österreich internationale Aufmerksamkeit ein. Foto: dreamstime.com

15 15 DESTINATIONSMARKETING VIA FILM Das Medium Film ist für den tourismus in vielerlei Hinsicht bedeutsam, wie Beispiele aus der Vergangenheit eindrucksvoll beweisen. Der Return on Investment ist unvergleichlich größer und nachhaltiger als bei anderen touristischen Marketingmaßnahmen, weil im Regelfall eine viel größere Zielgruppe erreicht werden kann, meint Johannes Köck, Leiter von Cine tirol. Was Federico Fellinis Filme für Italien, Crocodile Dundee für Australien und der Herr der Ringe für Neuseeland, sind Filmklassiker wie der Dritte Mann oder Sound of Music für Österreich. Bis zu Sound of Music -Gäste verzeichnen Stadt und Land Salzburg jedes Jahr und das, obwohl der Film schon in den 1960er-Jahren entstand. Neuseeland, das Paradebeispiel für den erfolg des Filmtourismus, konnte durch geschickte Verknüpfung der Filmund tourismuswirtschaft die Nächtigungszahlen nach der Kinopremiere der Ringe-trilogie um ganze 20 Prozent steigern. MIT VIELFALT BEGEISTERN Ob tv-serie, Spielfilm oder Dokumentation, ob Krimi oder Heimatfilm: Österreich dient als Kulisse unterschiedlichster Genres. ein großer Vorteil etwa gegenüber der Konkurrenz in Deutschland, meint Marijana Stoisits, Geschäftsführerin der Vienna Film Commission, denn bei der Bandbreite an themen würde sich jeder Zuschauer wiederfinden. tirol beispielsweise konnte mit den 2013 ausgestrahlten tv-serien, Spiel- und Dokumentarfilmen mehr als 540 Mio. Zuseher allein im deutschsprachigen Raum erreichen. Durch ihren iterativen Charakter haben Serien besonders hohen Stellenwert: Österreichs beliebtester Serienexport, Kommissar Rex, steht auf der Liste der erfolgreichsten tv-serien weltweit gleich hinter Baywatch auf Platz zwei. Die tierische Krimiserie geht derzeit als Il commissario Rex in die fünfzehnte Staffel und wird nach Rom nun in Südtirol vom RAI und dem ORF als Koproduzenten fortgesetzt. Auch aus der jüngeren Vergangenheit finden sich erfolgreiche Beispiele: Die Kriminal-Fernsehserie Schnell ermittelt erfreut sich in den baltischen Ländern großer Beliebtheit und das Wiener tatort-team mit Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer feierte mit einer Zuschauerzahl von 9,5 Mio. bei der erstausstrahlung in Deutschland überragende erfolge, wie Stoisits verrät. Der Bergdoktor bewarb bei seiner Premiere im deutschsprachigen Raum die Region Wilder Kaiser bei über sechs Mio. potenziellen Urlaubsgästen. Und Hunderttausende Hobby-Kriminalisten gehen wöchentlich in den Wohnzimmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den teams von SOKO Donau bzw. SOKO Kitzbühel auf fiktive Verbrecherjagd. WERBETROMMMEL RÜHREN Um Österreich und seine Drehorte international bekannt zu machen und den Boden für weitere Filmproduktionen zu bereiten, wurden in Österreich regionale Film Commissions unter dem Dach der jeweiligen Landestourismusorganisationen gegründet neben der Vienna Film Commission beispielsweise die Cine tirol Film Commission der tirol Werbung, die Cine Styria bei Steiermark tourismus, die Filmlocation Salzburg und die Lower Austrian Film Commission in Niederösterreich. Um Locations als internationale Drehorte zu etablieren, zeigen die Commissions auf internationalen Filmfestivals von Cannes bis Südkorea und großen Location-Messen von Los Angeles bis Mumbai Präsenz. Die Filmkulisse Österreich punkte im internationalen Vergleich mit ihrer hervorragenden Infrastruktur, die bis an den Gletscher reiche, so Ari Bohrer, Leiter der österreichischen Film Commission Location Austria, der zentralen Servicestelle für Dreharbeiten in Österreich. Neben alpinen Landschaften mit herrlichen Bergkulissen stehen die historischen Städte in Österreich hoch im Kurs. Wien hat dabei die

16 16 Filmland Österreich Nase vorne und verbucht mit 85 Prozent den größten Anteil an Dreharbeiten im Land. Neben der imperialen Architektur der Stadt kommt aber auch der moderne neue WU-Campus bei den Location-Führungen durch die Stadt gut an, verrät Stoisits. WIRTSCHAFTSFAKTOR FILM Neben der kaum zu beziffernden Werbewirkung bringen die Dreharbeiten auch eine beachtliche Wertschöpfung an die Drehorte: Während der Haneke-Produktion Das weiße Band beispielsweise wurden in Österreich 3,2 Mio. euro ausgegeben. Im Wissen um die Bedeutung des Mediums Film für die heimische Wirtschaft rief das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) 2010 das Fördermodell Filmstandort Austria (FISA) ins Leben. Bislang wurden insgesamt 92 Filme und Dokumentationen, 51 Spielfilme, 41 Dokumentarfilme ausgewählt nach wirtschaftlichen und kulturellen Kriterien gefördert. Mit insgesamt 23,9 Mio. euro Fördersumme konnte ein Investitionsvolumen von 192,9 Mio. euro ermöglicht werden. Alleine die Herstellung erzielte in Österreich eine Wertschöpfung von 100,7 Mio. euro beispielsweise in Form von Studiomieten, Kostümverleih und als entlohnung an die Schauspieler, Komparsen und techniker. Und auch Cine tirol zieht nach dem Jahr 2013 eine positive Bilanz: Die zahlreichen Filmprojekte made in tirol brachten dem Bundesland über fünf Mio. euro ein. Neben der Unterstützung durch FISA stehen Filmschaffenden in Österreich auch zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten zur Verfügung (siehe Kasten). HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN Für die nächste Legislaturperiode könnte das Wirtschaftsministerium im Zuge der Restrukturierung des Förderprogramms FISA eine Ausweitung auf Serviceproduktionen vorsehen also auf lokale Dienstleistungen für Filmproduktionsgesellschaften aus dem Ausland, wie sie in der Vergangenheit etwa für James Bond in Bregenz oder Knight and Day in Salzburg notwendig waren. ein wichtiges zusätzliches Asset für den österreichischen Filmstandort, um sich für die großen Fische des internationalen Filmgeschäfts attraktiv zu machen, meint Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbands der Film- und Musikindustrie der Wirtschaftskammer Österreich. Im Wettbewerb um internationale Produktionen stünde Österreich außerdem in Konkurrenz zu vielen anderen Ländern, die großzügige tax incentives, also steuerliche Begünstigungen, anbieten würden, ergänzt Bohrer von Location Austria. So sichert sich beispielsweise das Nachbarland Kroatien mit einem Steuerrabatt von 20 Prozent für Produktionsfirmen einen Wettbewerbsvorsprung. Die Zukunft österreichischer Produktionen würde wesentlich von der nachhaltigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ORF abhängen, der weiterhin und verstärkt in österreichische Filmproduktionen investieren müsse, so Müller. Aktuell sieht sich die österreichische Filmindustrie auch darin herausgefordert, praxistaugliche Finanzierungsmodelle für die Verbreitung österreichischer Filme im Internet zu schaffen. International tätige Contentplattformen à la itunes und Google würden zwar großes Potenzial bergen, das österreichische Filmschaffen einfach über die Grenzen hinweg zu verbreiten, die neuen Medienriesen im Netz würden aber nicht zur Finanzierung der Inhalte beitragen. WO SERIENSTARS URLAUBEN Wer in Oberösterreich auf den Spuren der Stars wandeln möchte, erhält seit Kurzem auf ausgewählte Informationen darüber, wo in Oberösterreich Filme gedreht wurden und werden, welche spannenden Geschichten rund um die Drehs passiert sind und wo die beliebten Filmlocations zu finden sind. Außerdem setze Oberösterreich auf die Werbewirksamkeit von bekannten testimonials, verrät Georg Bachleitner, Marketingleiter Oberösterreich tourismus. Aktuell zeigt sich der Schauspieler Stefan Jürgens, der in der SOKO-Donau-Serie Major Carl Ribarski spielt und begeisterter Motorradfahrer ist, von Oberösterreichs abwechslungsreichen Landschaften begeistert. Die Statements des bekannten Schauspielers über seine entdeckungstour durch das Mühlviertel auf dem Bike finden sich in allen Marketingkanälen von Biker-Broschüren bis hin zu Social Media und Website wieder und stärken das Image des tourismuslandes Oberösterreich bei potenziellen Gästen. ABGEDREHTE SCHAUPLÄTZE tirol gilt seit Beginn des Fernseh- und Filmzeitalters im In- und Ausland als beliebter Drehort. Das große Potenzial der Verknüpfungsmöglichkeiten von Filmund tourismuswirtschaft in tirol bewusst zu machen und besser zu nutzen, dieses Ziel setzt sich Köck bei Cine tirol. Bei regelmäßigen Seminaren mit namhaften Referenten aus dem In- und Ausland machen wir touristiker auf praktische Umsetzungsbeispiele aufmerksam

17 17 und ermutigen zur konsequenten Nutzung von Filmproduktionen im Zusammenhang mit Dreharbeiten in den Regionen, so Köck. erste konkrete Beispiele wie Premierenveranstaltungen vor Ort, Stammgästeinformationen vor Kinostart bzw. erstausstrahlung, der Bergdoktor-Radwanderweg in Mieming, die Filmtour durch das Ötztal für Gäste des Hotel Hirschen in Längenfeld und das eurotours-reiseprogramm Bollywood in tirol für indische Gäste, die auf den Spuren der über 80 Bollywood-Produktionen wandern möchten, sind erste erfolgsbeispiele dieser Bemühungen. Sie sollen Vorbildwirkung für weitere filmtouristische Initiativen in tirol haben. Das jüngste filmtouristische Produkt der tirol Werbung ist die Angebotsgruppe tirollywood beliebtes Filmland tirol, die mehrere tourismusverbände und ihre filmtouristischen Angebote eint darunter Kitzbühel mit der Fernsehserie SOKO Kitzbühel, St. Anton am Arlberg mit dem Chalet Girl, thiersee mit Das doppelte Lottchen, ellmau und Going am Wilden Kaiser mit der tv-serie Der Bergdoktor, Innsbruck mit der Geierwally auf dem Hafelekar und das Alpbachtal und die tv-serie Wildbach. eine eigene Rubrik auf der Website (www.tirol.at/tirollywood) informiert Gäste über die Produktion, gibt Hintergrundinfos über die jeweiligen Regionen, über sehenswerte Locations und Möglichkeiten, diese zu erleben. Köck blickt zuversichtlich in die Zukunft: Durch ein innovatives und professionelles Zusammenspiel von Österreich Werbung, Touristische Vermarktung und Förderung von Filmen Landestourismusorganisationen und re-» Location Austria: Austrian Film Commission: gionalen tourismusverbänden könnte» Österreichisches Filminstitut: Fernsehfonds Austria: Österreich im internationalen Wettbewerb» Vienna Film Commission: der,filmlän-» Cine Styria: der eine führende» Cine Tirol: Position einnehmen.» Filmlocation Salzburg: Außerdem führen» Lower Austrian Film Commission: zahlreiche Produktionen» Filmfonds Wien: an die viel-» MEDIA Filmförderprogramm der EU: fältigen und eindrucksvollen Drehorte» FISA: zwischen Boden- und Neusiedler See, wo- durch sich ein sehr erfolgversprechender Filmtourismus mit all seinen positiven effekten in unserem Land gerieren lässt. //

18 18 Alternative Wirtschaftskonzepte Gehts den Menschen gut, gehts dem Tourismus gut Die Gemeinwohl-Bewegung möchte die Wirtschaft vom Wachstumsdruck befreien. Auch im Tourismus orientieren sich einige Unternehmen bereits mehr am Nutzen der Allgemeinheit als am Profit. T e x T //F L O R I A N W Ö R G Ö T T E R in ihrer Gesamtheit kaum realisierbar sei, verteidigt aber ihre Vorzüge leidenschaftlich. es macht in unserer anlageintensiven Branche durchaus Sinn, wenn Unternehmen, die gemeinwohlorientierter handeln als andere, auch steuerlich begünstigt werden und niedrigere Kreditzinsen erhalten. ioniere müssen sich ihren Weg erst ebnen. Das wissen der Globalisierungskritiker Christian Felber und die von ihm initiierte Bewegung. Sie beruht auf seinem theoretischen Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie, einem alternativen Wirtschaftsmodell, das den Menschen wieder in den Mittelpunkt rücken möchte (siehe Kasten). Bereits Pionier-Unternehmen bekennen sich seit 2010 zum nachhaltigen Wirtschaften und zu sozialer Verantwortung. Unter ihnen auch das Hotel Hochschober in Kärnten. Die Gemeinwohl-Ökonomie ergänzt unsere strategischen entscheidungen bestens, sagt Karin Leeb, Geschäftsführerin des Familienbetriebes auf der Turracher Höhe. Die Leitfäden unserer Strategie sind aber nach wie vor Gästewünsche, Marktsituation, die Bedürfnisse auf den Herkunftsmärkten. Leeb meint, dass die Theorie Nachhaltig, sozial, regional Wie aber sieht ein am Gemeinwohl orientierter Tourismus aus? Das Hotel Hochschober pflegt ihn, indem man mit regionalen Milchbauern gemeinsam Produkte entwickelt, das Haus mit Biomasse heizt und soziale Projekte wie das SOS-Kinderdorf und ein Frauenhaus in Kärnten fördert. Außerdem kooperiert Leeb mit den Best Wellness Hotels und tauscht Zahlen und Strategien für ein höheres Lohn- und Preisniveau aus. Denn am wichtigsten sei es, die Mitarbeiter wertzuschätzen: Wenn wir den Fachkräftemangel in unserer Branche meistern wollen, müssen wir attraktiver für Mitarbeiter werden. Freiwillige Sozialleistungen senken aber den Gewinn, verschlechtern die Bilanznote und somit die Kreditkonditionen. Wir werden vom Markt und vom Staat dafür bestraft, dass wir in unsere Mitarbeiter investieren. tu gutes und bezahle weniger Das langfristige Ziel der Gemeinwohl-Bewegung: Wer als Unternehmer sozial und ökologisch, demokratisch und solidarisch agiert, sollte im Wettbewerb einen Vorteil haben. Daher erstellen Pionier- Unternehmen wie das Hotel Hochschober freiwillig eine Gemeinwohl-Bilanz, die in 18 Kriterien misst, wie jene Werte gegenüber Mitarbeitern, Zulieferern, Kunden, Geldgebern, Region, Mitunternehmen, Umwelt und zukünftigen Generationen gelebt werden. Diese Bilanz basiert im ersten Schritt auf Selbsteinschätzung, im Foto: ÖW/Ilgner

19 19 zweiten Schritt wird sie von externen Auditoren geprüft. Das Haus Hochschober erreichte von den insgesamt Punkten knapp die Hälfte. Leeb zeigt sich mit dem ersten etappenziel dennoch zufrieden: Die Gemeinwohl-Bilanz ist keine Standpunktbestimmung, sondern ein Leitfaden wo bin ich jetzt, wo will ich hin. Am Anfang dieses Weges müssen wir noch nicht glänzen. Wichtig ist, dass wir uns selbst hinterfragen und dazulernen. diskussion eröffnet Auch der steirische Chocolatier Josef Zotter leistet mit seinem Unternehmen einen Beitrag für eine faire Wirtschaftsordnung, verzichtet aber auf eine Gemeinwohl- Bilanz: Wir haben uns dagegen entschieden, weil der administrative Aufwand noch enorm ist und ich nicht glaube, dass Gemeinwohl zum jetzigen Zeitpunkt präzise messbar ist. Zotter schlägt vor, ähnlich wie bei Bio- oder Fair-Trade-Zertifizierungen einige wenige, aber klare Richtlinien zu schaffen, die entweder ganz oder gar nicht einzuhalten sind. er hält trotzdem an den gemeinschaftlich festgelegten Gemeinwohl-Kriterien fest: Man muss den Spagat zwischen profitorientierter Wirtschaft und Gemeinwohl-Ökonomie schaffen. Die Ansätze sind sehr gut, das fertige Rezept muss aber erst in der breiten Diskussion gefunden werden. Noch wissen nur wenige Wirte, dass es sie überhaupt gibt. Laut Leeb sind außerdem branchenspezifische Kriterien geplant, die den eigentümerstrukturen, dem hohen Fremdkapitalanteil und der Personalintensität im Tourismus gerecht werden. grundstein gemeinwohl In der Salzburger Gemeinde Lofer warten indessen die Pläne für das weltweit erste Premium Gemeinwohl Resort auf ihre Genehmigung. Das traditionelle Hotel Post soll modernisiert werden, wobei die alte Fassade mit Blick auf den Ortskern in ihrer Substanz erhalten bleibt. Initiator Martin Herbst ließ die einheimischen entscheiden, wie die Architektur des Hotels aussehen sollte. effiziente Technologien sollen erneuerbare energien nutzen. Und damit das Personal langfristig dem Haus treu bleibt, wird es im eigenen Mitarbeiterhotel mit mindestens drei Sternen komfortabel untergebracht. es bleibt abzuwarten, ob die harte Pionierarbeit aller Gemeinwohl-Betriebe auch belohnt werden wird. In einer besseren Welt würde sie es wohl. // Grundpfeiler der Gemeinwohl-Ökonomie» Grundwerte: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen» Rechtlicher Anreizrahmen für Gemeinwohlstreben und Kooperation anstatt für Gewinnstreben und Konkurrenz» Ohne Profitmaximierung kein Expansionsdruck» Gewinne fließen in Investitionen mit sozialem und ökologischem Mehrwert» Partizipation und Basis - demokratie» Nutzung der Natur an ökologische Auflagen gekoppelt» Reduktion des ökologischen Fußabdrucks» Sozial verantwortliche Führungsqualitäten» Ein Wirtschaftskonvent gießt nach breiter Diskussion alle Punkte in Gesetze. Quelle: l f d ee

20 20 Tourismusgesinnung Positiv geschätzt Österreichs Tourismus gilt als bedeutender Wirt - schafts faktor. Dessen sind sich auch die Österreicher bewusst, wie aus einer aktuellen Studie des Wirtschafts - ministeriums hervorgeht. Hier einige Details. öllig richtig liegen die Österreicher, was die Einschätzung ihres Heimatlands als Tourismusnation betrifft: 88 Prozent der befragten Österreicher bewerten Österreich als klassisches oder eher klassisches Tourismusland. Als größten Schatz bezeichnen die Konsumenten im Rahmen der Studie, die das Meinungsforschungsinstitut GfK durchführte, die Berge und die Alpen (jeweils 27 % der Befragten). Weitere Spontan assoziationen, die die Österreicher mit dem Tourismus in Verbindung bringen: Seen und Flüsse, Skifahren, Wandern und Bergsteigen, schönes Land, Kultur sowie Landschaft. RICHTIGE EINSCHÄTZUNG Die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft schätzen die Österreicher als sehr bzw. eher wichtig ein (96 %). Sie sehen Österreich als Sommer- und Winterreiseziel. Bei der Nennung der wichtigsten Herkunftsmärkte liegen die Österreicher nur teilweise richtig. Zwar nennen sie Deutschland und Österreich an erster bzw. zweiter Stelle, messen jedoch den Märkten Russland und Japan ein Gewicht bei, das diese Länder (noch) nicht haben. Massiv unterschätzen die Befragten die Zahl der Gäste, die Urlaub in Österreich machen. 46 Prozent der Österreicher tippen auf rund fünf Mio., nur neun Prozent auf 35 Mio. Menschen, was in etwa der Zahl der Ankünfte 2012 (36 Mio.) entspricht. Dass der Tourismus für Wirtschaft, Regionen und Arbeitsplätze große Bedeutung hat, dem stimmen über 90 Prozent der Interviewten zu. KAUM NEGATIVE EFFEKTE Mögliche negative Effekte des Tourismus empfinden die Österreicher nur bedingt als störend. 31 Prozent der Österreicher sind mehr oder weniger der Auffassung, dass der Tourismus Traditionen und Bräuche verändert habe, und 22 Prozent meinen, dass der Tourismus massiv die Landschaft zerstöre. 27 Prozent geben dem Tourismus mehr oder weniger die Schuld daran, dass Österreich einen Identitätsverlust (z. B. Sprache) erleidet. Gleichzeitig meinen 90 Prozent der Österreicher, dass eine intakte Natur die Basis für den Tourismus in Österreich stellt. Auch den multikulturellen Aspekten des Tourismus können die Österreicher etwas abgewinnen, wenn sie es schön finden, dass durch den Tourismus verschiedene Kulturen aufeinandertreffen (68 %). Wenn sich auch die Österreicher mehrheitlich als gute Gastgeber sehen, so können sich nur 16 Prozent der Aussage voll und ganz anschließen, dass Gäste in Österreich nicht als Massentouristen abgefertigt werden, 45 Prozent stimmen dem eher zu. Dass Einheimische und Touristen in Österreich gleich behandelt werden, das können nur zehn Prozent der Befragten zur Gänze bestätigen. Der Tourismus bringe für Österreich mehr Positives als Negatives, meinen 80 Prozent der Befragten. 46 Prozent geben an, durch Investitionen in touristische Infrastruktur (z. B. Wanderwege) persönlich zu profitieren. Nur 37 Prozent glauben, dass der Tourismus für die Teuerung verantwortlich sei, und 34 Prozent machen den Tourismus für die Überfüllung von Museen und anderen Kultureinrichtungen verantwortlich. ALPEN ALS GRÖSSTES KAPITAL In den Augen der Befragten verfügt das Urlaubsland Österreich über ein hervorragendes Image: Über 80 Prozent der Studienteilnehmer weisen Österreich Eigenschaften wie sicher, erholsam, sauber, qualitätsvoll, familienfreundlich, gastfreundlich und erlebnisreich zu. Wenn Österreicher Ferien im eigenen Land machen, zählen die Alpen bzw. die Landschaft und die Natur zu den mit Abstand wichtigsten Entscheidungskriterien (72 %). Sauberkeit, Ruhe/Gemütlichkeit, Gastfreundschaft und Kulinarik folgen mit einigem Abstand. // Foto: ÖW/Wolfgang Zajc

21 Travel-Trends 21 Welt-Ideen Wie die Reisenden selbst ist auch die Tourismusbranche ständig in Bewegung. Das bu//etin präsentiert unter dem Motto Welt-Ideen interessante und originelle Trends aus dem globalen Reisegeschehen in Serie. TWEET STATT TRINKGELD Wo Tweets bares Geld wert sind: Der Teeladen Argo Tea aus Chicago bietet seinen Kunden die Möglichkeit, die Angestellten mit Tweets anstelle von Trinkgeld für ihren Service zu belohnen. Je nach Anzahl der Tweets wird den Angestellten am Ende ein Weihnachtsbonus ausgezahlt. Dazu zählt und verifiziert das System alle als Teil einer GratuiTEA - Aktion eingesendeten Tweets für jeden Tweet kassieren die Kellner einen Dollar. So sollen die Personen ausgemacht und belohnt werden, die durch ihre hervorragende Arbeit zu einem positiven Image des Betriebs bei - tragen. RELAXEN AM FLUGHAFEN Sicherheitskontrollen kosten den Reisenden Zeit und Nerven. Aber nicht am internationalen Flughafen Dallas/Fort Worth: Die Hotelkette Marriott gestaltete in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur SecurityPoint Media den Sicherheitsbereich des Flughafens um und macht Flugpassagieren die Wartezeit vor und nach der Sicherheitskontrolle angenehmer. Die Gäste setzen sich in trendigen Lounge-Möbeln unter warmem Licht gemütlich hin und bleiben dank Displays stets über die voraussichtliche Wartezeit informiert. Böden, Wände und Behälter für das Gepäck präsentieren sich im Corporate Design von Marriott. ENTDECKUNGSREISE AM RAD Nach einer Premiere in Mailand ging die Fahrradrallye Brompton Urban Challenge auch in London über die Bühne: Besitzer eines Brompton-Klapprades schlossen sich dabei zu kleinen Gruppen zusammen, um bei einer gemeinsamen Rallye durch die Metropole bestimmte Aufgaben im Großstadtdschungel zu meistern. Fotos der urbanen Entdeckungsreise wurden in Echtzeit über die Social-Media-Kanäle von Brompton geteilt, noch am selben Tag in einem Fahrradladen ausgestellt und für einen guten Zweck versteigert. Quelle: Executive Future Travel Trendreport by TrendONE

22 22 Innovationen Den Reiseleiter am Handy Online-Urlaubsservice und attraktive Erlebnisräume sind die Schwerpunkte einer neuen Initiative am Wörthersee. Dabei weist ein virtueller Reiseführer den Gästen in Zukunft den Weg durch die Region. Wie, das erfahren Sie hier. TEXT// S A B I N A K Ö N I G Förderung für Leuchtturm-Projekte Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) und die Bundesländer fördern seit 2011 touristische Leuchtturm-Projekte mit jährlich einer Million Euro. Damit sollen innovative Projekte, die Vorbildcharakter für die Branche haben, in die Auslage gestellt werden. Diese umfassen die Entwicklung und Umsetzung kreativer und buchungsrelevanter innovativer Angebote durch überbetriebliche Kooperationen entlang der touristischen Wertschöpfungskette in den Destinationen. Ende November 2013 wurden die Leuchtturm-Projekte 2013 von einer Fachjury ausgewählt, das bu//etin stellt diese nun in einer Serie vor. Detailinfos unter bzw. ie ARGE Lust auf Wörthersee verwirklicht mit Lust auf virtuelles VIP- Service Der Online Urlaubsguide ein innovatives Projekt, das sich durch seinen Servicecharakter auszeichnet. Ziel der Initiative ist es, Gäste in Zukunft an allen Orten um den See mit umfassenden mobilen Informationen zu versorgen und sie zu Very Informed People zu machen. Gemeinsam mit attraktiven Erlebnisrauminszenierungen soll der virtuelle Urlaubsguide der Region noch weitere, insbesondere jüngere Gäste bringen und die Schultersaisonen stärken. Bei dem Leuchtturm-Projekt, dessen Steuerung die Wörthersee Tourismus GmbH übernommen hat, arbeiten IT-Dienstleister mit einem Tourismusberater und der aus rund 30 Betrieben bestehenden ARGE zusammen. Basis für den Online-Urlaubsservice ist ein umfassendes WLAN-Netz rund um den See, das im Zuge einer anderen Initiative derzeit gemeinsam mit den Tourismusverbänden und Gemeinden realisiert wird. ALLERORTS INFORMIERT Mit dem virtuellen Urlaubsguide möchte Wörthersee Tourismus seinen Gästen ein Werkzeug in die Hand geben, mit dem sie je nach Standort und Interessenlage verfügbare Angebote abfragen, kombinieren und auch gleich buchen können. Die Location Based Services sollen an den wichtigsten Begegnungsorten die Kommunikation mit dem Gast ermöglichen und zugleich in allen Phasen des Urlaubs Betreuung gewährleisten, so Roland Sint, Geschäftsführer der Wörthersee Tourismus GmbH. Gästen, die sich für den Service angemeldet haben und beispielsweise die Promenade in Pörtschach entlangspazieren, soll automatisch mitgeteilt werden, wann das nächste Schiff zur Seerundfahrt ausläuft. Auch lokale Lebenskultur, kulturelle Eigenheiten und regionale Kulinarik sollen im Urlaubsguide ihren Platz haben. So verrät der Reiseführer am Handy etwa auch, wo prominente Köpfe wie Johannes Brahms und Gustav Mahler ihre Spuren hinterlassen haben. WANDERN NEU ERLEBEN Der Urlaubsguide soll Gästen auch Orientierung über das vielfältige Wanderangebot in der Region geben, das ebenfalls ein Facelifting erhält: Die bestehende Infrastruktur um den See soll verbessert, weiter ausgebaut und durch neue Inszenierungen attraktiver gestaltet werden. Die Wanderung vorbei am Schloss Leonstain zur klingenden Brahms- Liege bei der Hohen Gloriette erfolgt in Zukunft in Begleitung eines Audioguides, der über kulturelle Hintergründe und Geschichte aufklärt. Über soziale Medien, die in den Urlaubsguide eingebunden sind, kann der Gast das Erlebte auch gleich digital weitererzählen. Derzeit wird an der technischen Umsetzung der Projektidee gearbeitet. Nach der Fertigstellung des WLAN-Netzes in den Gemeinden um den See 2014 sollen in zwei Jahren erste Angebote über den virtuellen Urlaubsguide buchbar sein. // Foto: wörthersee.com Gerdl

23 Kurz notiert 23 Führungswechsel in China Ab dem Frühjahr 2014 steht das Marktbüro der Österreich Werbung (ÖW) mit Sitz in Peking unter neuer Führung: Dieter Scharf übernimmt mit 1. April die Leitung des ÖW-Büros in China. Der 53-jährige Wiener begann seine ÖW-Karriere 1983 in Frankfurt im Bereich Verkaufsförderung. Nach Stationen in Köln, Chicago, Zürich sowie mehr als zehn Jahren in der ÖW-Zentrale in Wien war Scharf die letzten fünfeinhalb Jahre als Sales Promotion Manager für die ÖW in London tätig. Scharf folgt Josef Stockinger nach, der 2014 in den Ruhestand tritt. Stockinger war seit 1981 für die ÖW tätig und arbeitete neben der Zentrale in Wien auch in London, Paris, Barcelona und Amsterdam. In den vergangenen zwölf Jahren verantwortete der gebürtige Oberösterreicher sehr erfolgreich den chinesischen Markt. ITB-Channel informiert Zur ITB, die von 5. bis 9. März 2014 über die Bühne geht, versammeln sich über Fachbesucher und Aussteller auf der Suche nach den neuesten Tourismustrends in Berlin. Auch das Urlaubsland Österreich wird wieder mit einem heuer neu gestalteten Gemeinschaftsstand der Österreich Werbung (ÖW) vertreten sein. Bereits im Vorfeld stehen auf dem ITB-Channel der ÖW für Touristiker alle Infos rund um die ITB bzw. während der Messe auch Fotos und Liveberichte zur Verfügung. Der bereits in den letzten Jahren erfolgreich etablierte ITB-Blog mit Berichten zu den spannendsten Vorträgen bleibt dabei ein eigenständiger, in den Channel integrierter Bestandteil. Interessierte können über neue Beiträge automatisch per RSS- Feed oder informiert werden. Mit dem bu//etin am Puls der Zeit Als Fachmagazin der Österreich Werbung (ÖW) liefert das bu//etin alle zwei Monate Spezial-Wissen und Top-Informationen über Märkte, Marken und Marketing und berichtet über aktuelle Trends im Tourismus. Touristiker holen sich Tipps und Serviceinfos für ihre tägliche Arbeit und sichern sich so einen Wissensvorsprung gegenüber den Mitbewerbern. Das Jahresabo des bu//etin kostet 14,30 Euro für inländische Abonnenten. Bezieher im Ausland erhalten das Touristik-Magazin um 20 Euro (ein Zahlschein liegt dieser Ausgabe bei). Für Schüler, Studierende und Lehrende an touristischen Ausbildungsstätten stehen kostenlose Exemplare zur Verfügung. Abonnement-Bestellungen sind bei Yvonne Tremmel per an oder telefonisch unter 01/588 66/276 möglich. Livewetterbilder in Broadcastqualität on demand d aktuelle Wetter- und Schneewerte, Prognosen Lifte, Pistenübersicht News, Events, Destinationsangebote, u.v.m. Mehr Infos bei Herrn Markus Weyrer, Tel.: 0512 /

24 24 Angelurlaub Urlaubsglück am Haken Als hautnahes Naturerlebnis mit Erholungswert, aber auch Abenteuercharakter liegt das Fischen am Puls der Zeit. Nun wirft die Angebotsgruppe Abenteuer Fischwasser international die Angel nach neuen Petrijüngern aus. TexT// S A B I N A K Ö N I G Viel Service für Gäste von Abenteuer Fischwasser» Besorgung der Fischerkarten für den Gast» Abstellraum für Geräte» Trockenraum für nasse Kleidung» Persönliche Einweisung ins Angelrevier» Fachkundige Ansprechpartner für Angelmöglichkeiten» Weckdienst» Thermofrühstück und Lunchpakete» Bereitstellung eines Guides gegen Gebühr» Zubereitungsmöglichkeit des Fangs» Prospektmaterial auf Deutsch, Englisch und Italienisch it sauberen Ufern und Gewässern, umfangreichen Fischbeständen, einer intakten Natur und unzähligen landschaftlich attraktiven Flüssen, Bächen und Seen hat sich Österreich als Top- Destination fürs Fischen international einen Namen gemacht. Rückläufige Fangquoten in der Hochseefischerei sowie negative Schlagzeilen um die Schadstoffbelastung der Meeresbewohner lassen das Bewusstsein und die Wertschätzung für die Qualität und die Nachhaltigkeit des verantwortungsvollen Fischens im heimischen Süßwasser weiter ansteigen. Durch die unmittelbare Nähe zur Natur und den meditativen Charakter dieser Sportart, bei der sich Angler für Stunden oder Tage aus der Hektik des Alltags ausklinken und die Ruhe ihrer Umwelt in sich aufnehmen, komme der Fischerurlaub den Trends hin zum ursprünglichen Naturerlebnis und zur entschleunigung entgegen, so Max Strafinger, dessen Tourismusberatungsund eventagentur die Angebotsgruppe Abenteuer Fischwasser betreut. GRENZÜBERSCHREITENDE REVIERE Das Fischwasser Österreich, so der ursprüngliche Name der Angebotsgruppe, wurde 1989 im Rahmen der Urlaubsspezialisten der Österreich Werbung als Verein gegründet und konnte das Hobbyfischen in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich als Nische etablieren. Aktuell zählt die Gruppe 27 Mitgliedsbetriebe und -regionen in ganz Österreich sowie einen Betrieb in Südtirol. Nach einem Relaunch im Jahr 2013 präsentiert sich die Marke nun als Abenteuer Fischwasser mit neuem Namen und Logo. Mit der geogra - fisch unabhängigen Bezeichnung möchte die Angebotsgruppe auch potenziellen neuen Mitgliedern aus den Nachbarländern vorrangig aus Südtirol und Bayern gerecht werden. Neben dem Hauptmarkt Deutschland sind es die österreichischen Gäste, die bei den Betrieben des Abenteuer Fischwasser auf der Suche nach entschleunigung und dem großen Fang die Angel auswerfen. Auch in der Schweiz, wo Österreichs idyllische, naturbelassene Wildgewässer einen guten Ruf genießen, sowie in Italien begeistern sich Petrijünger für einen Fischerurlaub in Österreich. Im Gasthof Tetter im steirischen Rohrmoos-Untertal, der Kurse im Fliegenfischen im Angebot hat, sind beispielsweise auch vermehrt Schweizer und Belgier unter den Gästen. Sie schätzen neben der landschaftlichen Schönheit auch das familiäre Ambiente bei den Gastgebern in Österreichs Fischrevieren. Foto: ÖW/W. Weinhaeupl

25 25 IMMER DER FLIEGE NACH Nicht nur in den Lachsgewässern der Windsors, wo Prinz Charles im Schottenrock knietief im Wasser gekonnt die Angelschnur schwingt, sondern auch in Österreich erfreut sich das Fliegenfischen wachsender Beliebtheit. Bei dieser sportlichen Methode des Angelns steht der Fischer selbst im Wasser und bewegt einen Köder aus Fell, Federn oder Kunststoff aufgrund seiner Ähnlichkeit zu den schmackhaften Insekten auch Fliege genannt über bzw. auf der Wasseroberfläche. Im Gegenzug für die schwierige Wurftechnik genießt der Schnurakrobat dabei eine extraportion Abenteuer und taucht hautnah in den Lebensraum der Tiere ein. Da sich diese Variante also in ihrem Charakter grundlegend vom klassischen Angeln unterscheidet, ist auch das Angebot von Abenteuer Fischwasser zur besseren Übersicht für potenzielle Gäste in Fliegenfischen, Mischgewässer sowie Fried- und Raubfisch unterteilt. Die Angelsaison dauert abhängig von der Fischart durchschnittlich von Mai bis Oktober. Dass Reinanke, Saibling und Co auch zur kalten Jahreszeit Anziehungskraft haben, beweist das eisfischen: Den eisigen Temperaturen trotzend kommen etwa am Irrsee im oberösterreichischen Salzkammergut oder am Kärntner Weissensee Fischer zusammen, um Löcher ins eis zu bohren und den Fischen den Köder ums Maul zu tanzen zu lassen eine tragende eisdecke und entsprechende Freigaben vorausgesetzt, die sich an den Schonzeiten der Fische orientieren. In Skandinavien und Kanada hat sich das eisfischen längst zum Volkssport entwickelt: Tausende Angler bevölkern dort Jahr für Jahr die zugefrorenen Seen, um ihr Glück zu versuchen. NEUE ZIELGRUPPEN EROBERN Der klassische Fischer ist männlich und zwischen 30 und 60 Jahre alt. In den nächsten Jahren möchte die Angebotsgruppe verstärkt auch Frauen fürs Fischen begeistern: Zahlreiche Betriebe haben bereits eigene Ladys-Kurse im Angebot, die die Damenwelt an die Angeln holen sollen. Aber auch das Fischen gemeinsam mit Frau und Kindern soll in Zukunft durch neue Angebote erleichtert werden. So soll es auch gelingen, die nächste Generation an Fischern auf den Geschmack zu bringen. Attraktive Aktivitäten für Nicht- Angler seien essenziell, so Strafinger: Während die Väter ihren Köder auswerfen und die Zeit für sich auskosten, könne der Rest der Familie anderen Hobbys nachgehen. Die Mitgliedsbetriebe von Abenteuer Fischwasser haben daher oft auch Kinderbetreuung sowie Angebote wie Golfen, Wellness oder Reiten im Angebot. Im Gasthof Tetter beobachtet Inhaberin Nina Meißnitzer bereits zunehmendes Interesse aus der Damenwelt, aber auch vonseiten der Jugend: Immer mehr Frauen würden das Fliegenfischen für sich entdecken und beispielsweise mit ihren Töchtern anreisen. Und auch die Väter nehmen gerne ihren Nachwuchs mit zum Fischen und buchen Vater-Sohn-Kurse. VERMARKTUNG INTENSIVIEREN In puncto Marketing setzt das Abenteuer Fischwasser auf die Bewerbung via Katalog, der in einer Auflage von Stück erscheint und beispielsweise im Rahmen einer Wirtschaftskooperation mit dem Anglerbedarfs-Versandhaus HiKi verbreitet wird. Wesentliche Bedeutung kommt dem Online-Marketing und der neuen, übersichtlich strukturierten Website der Angebotsgruppe zu, die im Geschäftsjahr 2012/13 rund Besucher verzeichnete. Auch die Bewerbung über Social Media, Direct Mailings und Medienkooperationen sowie die Präsenz auf Messen und Veranstaltungen sind Teil des Marketingplans für Mit der Wahl zum Fischer des Jahres, bei der seit fünf Jahren aus zahlreichen einreichungen der Fischer mit dem besten Fang ausgezeichnet wird, verschafft sich die Angebotsgruppe zusätzliche Aufmerksamkeit. //

26 26 Interkulturalität Die Welt zu Gast Andere Länder, andere Sitten. Gute Gastgeber zeichnen sich durch Verständnis für ihre Gäste aus. Wie sich Touristiker auf die Besucher aus unterschiedlichen Kulturen einstellen, erfahren Sie hier. I N T E R V I E W S //S A N D R A O R T N E R ASTRID LEGNER Berufsgruppensprecherin der Fremdenführer in Österreich Internationale Gäste nehmen sich einen Guide, um in ihrer Landessprache geführt zu werden. Sie machen etwa 80 Prozent unseres Gästeaufkommens aus. Bei unseren geführten Touren berücksichtigen wir die Herkunftsgebiete der Gäste. Wenn möglich, versuchen wir, geschichtliche oder kulturelle Anknüpfungspunkte zu finden. Solche Vergleiche helfen dabei, schwierige Themen leichter zu vermitteln. Ich verstehe es auch als eine Form von Respekt meinem Kunden gegenüber, mich mit der Kultur des Gastes auseinanderzusetzen. Die Besucher nehmen das sehr wohlwollend an, denn sie wollen nicht schulmeisterlich an die Kultur eines Landes herangeführt werden. Vorsicht ist bei den Themen Religion, Kriegsgeschehnisse und Politik geboten. Unsere angehenden Guides werden schon in der Ausbildung auf mögliche Konfliktthemen ausdrücklich hingewiesen. Abhängig von der gewählten Destination kommen Kulturreisende mit gewissen Erwartungen zu uns. Wien steht für Kultur schlechthin, Kaiserzeit, Musik und bildende Kunst fast wie ein Schmelztiegel. In Salzburg darf natürlich die Musik nicht fehlen. Im Burgenland die Weinkultur, in der Steiermark die Gastlichkeit etc. Unsere Aufgabe als Guides ist es, das Land mit allen Sinnen erlebbar zu machen und so den Gast ganz bewusst zum Urlaubserlebnis zu bringen. KLAUS CHRISTANDL Generaldirektor Hotel Imperial ANDREAS LACKNER Geschäftsführer Tourismusverband Mayrhofen/Hippach Die meisten unserer Gäste stammen neben Deutschland aus Russland, Großbritannien und den Benelux-Staaten. Bei der Kommunikation mit Urlaubern aus unseren Hauptmärkten setzen wir auf Native Speaker. So gibt es für jede der erwähnten Nationen eine Mitarbeiterin, die Anfragen der Gäste auf Muttersprachen-Niveau beantwortet. Anstatt auch die Homepage in allen Sprachen zu übersetzen, bieten wir lieber eine gute englische Version an, die universell einsetzbar ist. Gerade bei den russischen Gästen fällt auf, dass sie trotz vorhandenem Native Speaker oft sogar lieber Englisch reden, wenn sie zu uns kommen. Das typische Klischee vom russischen Gast, der mit Geld um sich wirft und Unmengen von Wodka konsumiert, ist übrigens längst überholt. Damit wollen die Besucher aus Russland auch nichts zu tun haben. Hier findet seit Jahren ein gesellschaftlicher Wandel statt, und es kommen neue Gästeschichten zu uns. Während ihres Urlaubs probieren sie lieber das Zillertaler Bier oder die regionale Kulinarik. Auch der österreichische Charme ist beliebt, man attestiert uns hohe Gastlichkeit. In Mayrhofen setzen wir stark auf familiär geführte Betriebe. Etwa 1100 unserer Unterkünfte haben weniger als 30 Betten. Dadurch entsteht noch eine richtige Beziehung zwischen dem Gast und dem Gastgeber. Diese persönliche Note kommt bei den Besuchern sehr gut an. Als traditionsreiches Haus blicken wir auf 140 Jahre Erfahrung als Gastgeber zurück. Dabei erweist sich der direkte Kontakt mit den Gästen als beste Lernmethode im Umgang mit fremden Kulturen. Unsere langjährigen Mitarbeiter schöpfen hier aus einem großen Erfahrungsreichtum. Zusätzlich bieten wir konzerninterne Schulungen an. Zum Beispiel gibt es Trainingsprogramme, um den Mitarbeitern das chinesische Kulturverständnis näherzubringen. Ich selbst bin mit einer Chinesin verheiratet, war viele Jahre im Ausland tätig und gebe meine Erfahrungen gerne an die Mitarbeiter weiter. Den asiatischen Gästen ist ein Grundsatz besonders wichtig: Respekt füreinander. Das beginnt schon bei der Gestik und Körpersprache während des Willkommensgrußes. Als Zeichen der Wertschätzung übersetzen wir beispielsweise die Willkommensbriefe auf Chinesisch und in viele andere Sprachen. Japanischen Gästen bieten wir ein typisches japanisches Frühstück an. Für die Kombination aus Geschichte, Kunst und Kultur, die die Gäste bei uns erleben, genießen wir weltweit einen guten Ruf. Österreicher sind meist sehr selbstsicher im Umgang mit ihrer eigenen Kultur, nach dem Motto So sind wir halt. Dadurch kann sich ein Gast leicht vor den Kopf gestoßen fühlen. Daher gilt es, unsere Traditionen hochzuhalten und dem Gast näherzubringen, aber auch Verständnis für dessen kulturelle Werte zu zeigen. Fotos: Tour Genuss, Tourismusverband Mayrhofen-Hippach, Hotel Imperial, Ferienregion Dachstein-Salzkammergut, Grand Hotel Europa

27 27 PAMELA BINDER Geschäftsführerin Tourismus - verband Inneres Salzkammergut Durch das große mediale Echo rund um den chinesischen Nachbau von Hallstatt konnten wir neue Gästegruppen aus aller Welt erschließen. Als Welterberegion stellen wir uns gezielt auf die unterschiedlichen Gästegruppen ein. Ein absolutes Muss sind dabei Sprachkurse für unsere Mitarbeiter, die wir laufend anbieten. In Schulungen vermitteln wir unserem Team die Gewohnheiten der asiatischen Gäste. Zum Beispiel sollte beim Frühstück immer reichlich heißes Wasser vorhanden sein, da asiatische Gäste am Morgen gerne eine Instant-Suppe zubereiten. Japaner schätzen eine Badewanne am Zimmer, da sie gewöhnlich täglich baden. Unsere asiatischen Gäste sind sehr neugierig auf die österreichische Kultur und die Speisen. Dennoch experimentieren sie meist wenig. Am liebsten probieren sie Klassiker, von denen sie bereits gehört haben, wie zum Beispiel einen Schweinsbraten oder einen Kaiserschmarren. Um ihnen ein unbekanntes Gericht schmackhaft zu machen, muss Überzeugungsarbeit geleistet werden. Von Vorteil sind Fotos der Gerichte auf den Speisekarten. ROMAN STRAUB General Manager Grand Hotel Europa Die meisten Gäste begrüßen wir aus Deutschland, Japan, China sowie Nord- und Südamerika. Ebenfalls beliebt ist Innsbruck bei den indischen Gästen, wo wir etwa einen Anteil von fünf Prozent verzeichnen können. Inder verreisen gerne zusammen mit der gesamten Großfamilie. Sie essen öfter auf dem eigenen Zimmer und bevorzugen, vor allem wenn sie schon länger unterwegs sind, indisches Essen. Wie die meisten Besucher probieren sie jedoch gerne die lokalen Gerichte und sind an der authentischen Kultur interessiert. Zu wissen, woher die Produkte stammen, wird den Gästen zunehmend wichtiger. Außerdem erwarten sie, eine traditionelle Umgebung vorzufinden, zum Beispiel, dass die Kellner in Tracht gekleidet sind. Die Natürlichkeit und Offenheit der Gastgeber wird ebenfalls geschätzt. Bei uns sind Barleiter und Restaurantmanager seit jeweils 30 Jahren im Betrieb. Sprachen sind in unserer Branche ein großer Pluspunkt. Ich spreche selbst sieben Sprachen und auch viele unserer Mitarbeiter sind mehrsprachig oder lernen Sprachen während des Studiums. Um kulturelle Missverständnisse zu vermeiden, muss man auf der Kommunikationsebene ansetzen: Für den einen gehört ein Spiegelei beidseitig gebraten, für den anderen nur einseitig. Solche Dinge lassen sich rasch klären. DIE UNTERNEHMERISCHE HOCHSCHULE Studieren & Karriereentwicklung auf höchstem Niveau open house. Sa, h Sa, h Stubaier Gletscher Bachelorstudium Tourismus- & Freizeitwirtschaft 6 Semester Vollzeit Studienschwerpunkte Marketing & Management Finanzierung & Controlling Unternehmensführung Social Skills Fremdsprachen Masterstudium 4 Semester Vollzeit (berufs- freundlich) Studienzweige Strategisches Management & Tourismus (Deutsch / Englisch) Marketing Management & Tourism (Englisch) Zertifikats-Lehrgänge Entrepreneurship eneurship & Tourismus Tourismusmanagement & Führung Tourismus- marketing & Innovation je 1 Semester berufsbegleitend Profundes Know-how & Hardfacts Auseinandersetzung mit aktuellen Trends Einbindung in ein Netzwerk von Touristikern wir begleiten motivierte menschen Innsbruck / Austria, Universitätsstraße ,

28 28 Porträt Der Netzwerker Mit Josef Schirgi, dem Präsidenten des Bundes - verbands Österreichischer Tourismusmanager, sprach das bu//etin über Herausforderungen im Destinationsmanagement. Erfahrungsaustausch löst zwar noch nicht alle Probleme, doch gibt er Hilfestellung, ist der Netzwerker überzeugt. I N T E R V I E W //S U S A N N A G A S S N E R Josef Schirgi bu//etin: Welche Aufgaben hat sich der Bundesverband Österreichischer Tourismusmanager (BÖTM) ganz generell gestellt? Wir wollen unseren Mitgliedern unter anderem Hilfestellung in allen Fragen geben, die der Beruf des Tourismusmanagers mit sich bringt, und eine Plattform für den Erfahrungsaustausch bieten. Außerdem offerieren wir eine Reihe von Weiterbildungsmaßnahmen, um die Professionalität unserer Mitglieder zu steigern. Für eine zentrale Aufgabe des BÖTM halte ich aber den kollegialen Austausch, das Netzwerken. Auch Lobbying für die Branche zu betreiben ist wichtig. Welche Themen brennen Ihnen und Ihren Kollegen derzeit unter den Fingernägeln? Die Anliegen unserer Mitglieder sind sehr, sehr vielfältig. Schließlich leiten Österreichs Tourismusmanager Destinationen völlig unterschiedlicher Struktur: Von alpinen Wintersportregionen über Landstriche im Donauraum bis hin zu Städten reicht das Spektrum. Was uns alle gemeinsam derzeit sehr beschäftigt, ist unser Umgang mit den internationalen Reservierungs- und Buchungssystemen. Josef Schirgi, geboren 1964 in der Steiermark, machte eine Lehre als Bürokaufmann und schloss eine Tourismusausbildung an. Danach arbeitete Schirgi als Skilehrer in Tirol, Wanderführer und Reiseleiter in Spanien sowie als Bereichsleiter bzw. Gästebetreuer in der Hotellerie in Tirol. Zuletzt fungierte er als Geschäftsführer in Tourismusverbänden in Oberösterreich (Kurdirektor) und Tirol. Seit 2005 führt Schirgi die Geschäfte des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis und der Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH. Seit 2008 ist Schirgi Präsident des Bundesverbandes Österreichischer Tourismusmanager (BÖTM) und Mitglied des Fachbeirats APA-OTS Tourismuspresse. Könnten Sie das konkretisieren? Die diversen Buchungsplattformen machen Druck auf die Vermieter. Und wegen der Provisionen von 15 Prozent und mehr fließt Wertschöpfung aus der Region ab. Dieses Geld fehlt dann in der Region für die Weiterentwicklung des Angebotes (Infrastruktur, Qualitätsverbesserungen etc.). Eine Möglichkeit dagegenzuwirken sind online buchbare Betriebe auf der eigenen Regionshomepage. Hier besteht die Chance, provisionsfrei Betten zu verkaufen und gleichzeitig zusätzliche Leistungen (Ausflüge, Veranstaltungen, Skipässe etc.) an den Kunden zu bringen. Zu den weiteren Dauerbrennern zählen Social Media und Online-Marketing. Mit welchen Fragen beschäftigen Sie sich darüber hinaus? Dazu zählt zum Beispiel die Positionierung einer Region. Aber auch das Thema Tourismus versus Tradition taucht in unseren Diskussionen ebenso auf wie Kulinarik, Natur oder Nachhaltigkeit. Welche Ziele haben Sie sich als Präsident des BÖTM gesetzt? Leider sind wir derzeit nicht in allen Bundesländern vertreten. Wir wollen in der Steiermark, Fotos: Archiv

29 29 im Burgenland und in Kärnten ebenfalls Landesorganisationen etablieren hier arbeiten wir daran. Ebenfalls ein Anliegen ist mir die internationale Vernetzung. Dazu möchte ich an der BÖTM-Tradition der Fünf-Länder-Seminare anknüpfen. Sie boten uns Gelegenheit, Erfahrungen mit Tourismusmanagern aus Bayern, Tirol, der Schweiz und Südtirol auszutauschen. Worin liegen die größten Herausforderungen für den Geschäftsführer eines Tourismusverbands? Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten zehn Jahren radikal geändert, zum Beispiel durch die Fusionen von Tourismusverbänden. Aber auch das Online-Marketing hat sich rasant entwickelt. Die Geschwindigkeit, die heute verlangt wird, stellt die Verbände und die Destinationen mit ihren Betrieben vor große Aufgaben. Dies, aber auch die klare Positionierung einer Region gemeinsam mit den Leistungsträgern sind Herausforderungen, die ein Geschäftsführer nicht mehr alleine lösen kann. Was zeichnet eine gut geführte Destination aus und wie profitiert der Gast davon? Profilierung des Angebotes im Sinne von Qualität, Service und Dienstleistung gehört zu den Eckpfeilern. Außerdem sind die klare Positionierung einer Destination, konsequente Kooperation und Abstimmung der Leistungsträger innerhalb einer Region für den Erfolg maßgeblich. Im Fokus soll der Gast stehen. Eigeninteressen der Leistungsträger müssen sich dem Gesamten unterordnen, wodurch der Servicegrad für den Gast spürbar steigen wird. Wo orten Sie die größten Probleme in der österreichischen Tourismusbranche? Zu viele Einzelkämpfer, die nicht das Ganze im Blickfeld haben, keine klare Positionierung des Produkts, das man verkaufen möchte. Die Leistungsträger bzw. Leitbetriebe ziehen nicht an einem Strang da wird es auch für einen Geschäftsführer sehr schwierig, etwas zu bewegen. Viele Destinationen plagen sich mit Infrastrukturproblemen herum bzw. haben sich zu lange auf den eigenen Lorbeeren ausgeruht und vergessen, kundenorientiert zu investieren. Dazu kommen Nachfolgeprobleme, politische Rahmenbedingungen und vieles mehr. Welche Entwicklungen in Österreichs Tourismus haben Sie in den letzten Jahren als positiv empfunden? DER BÖTM AUF EINEN BLICK Gründungsjahr: 1960 Zahl der Mitglieder: 160 Mitglieder im Bundesverband, ca. 300 in den Landesverbänden Mitgliedsbeitrag: 100 Euro inkl. Landesgruppenmitgliedschaft Geplante Veranstaltungen für 2014: Studienreise nach Lech/Arlberg und das BÖTM-Topseminar in der Therme Geinberg Die Investitionen bzw. auch die Innovationen im Sommertourismus, vor allem ausgelöst durch die Seilbahnen, die positive Entwicklung des Städtetourismus und die Etablierung vieler guter Leitbetriebe, die den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen. Auch die Entwicklung im Bereich Kultur und Kulinarik hat dem Land Österreich ein besseres Image verliehen. Gibt es Rahmenbedingungen abgesehen vom Finanziellen, die den Handlungsspielraum der Tourismusmanager einschränken? Das ist österreichweit sehr unterschiedlich und hängt auch sehr stark von der Einbindung eines Geschäftsführers in die lokale politische Struktur ab. In manchen Regionen besteht zwischen den Funktionären und dem Geschäftsführer eine starke Abhängigkeit, in anderen wiederum wollen die Funktionäre die touristische Plattform zur eigenen Profilierung nutzen. Welche Qualifikationen benötigt Ihrer Meinung nach ein angehender Tourismusmanager? Er muss Diplomat sein, ein Gespür für Innovationen haben, in der Mitarbeiterführung zu Hause sein (teilweise gibt es ja Verbände mit 50 bis 100 Mitarbeitern), braucht Ausdauer und viel Humor. Was macht Ihnen persönlich am meisten Freude in Ihrer Funktion als Geschäftsführer des Tourismusverbands Serfaus-Fiss-Ladis? Mitgestalten, täglich etwas Neues erleben/erlernen, zusehen können, wie Ideen wachsen und von den Gästen angenommen werden, in einer begehrten Urlaubsdestination arbeiten und leben zu dürfen. Wo verbringen Sie Ihre Ferien am liebsten? In Österreich und Spanien. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten... Dass alles so weiterläuft wie bisher beruflich wie privat. //

30 30 ÖW-Top-Angebote Wissen auf Knopfdruck Profitieren Sie vom gesammelten Wissen der ÖW-Tourismusforschung. Über den Wissenspool (WiPool) ist eine Vielzahl an Studien und Statistiken zu Märkten, Themen, Zielgruppen und Trends abrufbar. Genießer begeistern Mit dieser Marketingkampagne zum Thema Wandern und Genuss erreichen Sie punktgenau Ihre Zielgruppe in der Schweiz. Die Kampagne umfasst Direct-Marketing-, Online-, Presse- und B2B-Maßnahmen. Brasilien erobern Die Zahl der Ankünfte aus Brasilien beträgt mittlerweile mehr als Präsentieren Sie den ausgabefreu - digen Gästen aus diesem zukunftsträchtigen Markt Ihr Angebot im Rahmen eines bunten Marketing-Mix. IHRE VORTEILE» Zugang zu allen Kurz- und Langfassungen der ÖW-Studien sowie zu allen Berichten, die nicht im freien Verkauf erhältlich sind» Vollständige Texte und Linklisten in der Rubrik Trends» Vorschau auf in den nächsten Monaten geplante Studien und Aktualisierungen» Download per Knopfdruck IHRE VORTEILE» Direkte Zielgruppenansprache» Das direkt buchbare Angebot steht im Vordergrund.» Harmonische Abstimmung der Marketinginstrumente» Ihre Botschaft wirkt über verschiedene Kanäle.» Langfristige Marktpräsenz IHRE VORTEILE» Medienbeileger für Ihre Produktpräsentation» E-Marketing-Kampagne» Online-Werbung auf Workshopserie in São Paulo und Porto Alegre» Newsletterversand, Famtrips etc. Buchbar: laufend ÖW Wien, Marion Michenthaler Tel.: +43/1/ Teilnahme ab 790, Buchbar: laufend ÖW Zürich, Eva Wallimann Tel.: +41/44/ Teilnahme ab 4.065, Buchbar: laufend ÖW Madrid, Maria Ledermüller Tel.: +34/91/ Teilnahme ab 500,

31 31 Sie brauchen eine maßgeschneiderte Marketingstrategie für Ihre Region? Eine umfassende PR-Betreuung? Oder Sie interessieren sich für ein Direct Mail an eine ausgewählte Zielgruppe? Greifen Sie zu und maximieren Sie Ihren Erfolg mit den Produkten der Österreich Werbung. Hier einige Top-Angebote, auf finden Sie weitere Top-Tipps. Starker Web-Auftritt Hotel-Kampagne Präsent in Deutschland Platzieren Sie Ihr Angebot dort, wo sich das urlaubsinteressierte Publikum informiert: Mit dem E-Marketing-Quartalspaket sind Sie drei Monate lang prominent in hochwertigen und reichweitenstarken Online-Kanälen vertreten. Bewerben Sie Ihr gehobenes Hotelerlebnis-Angebot am britischen Markt. Der Marketing-Mix umfasst eine Image- und Angebotsbroschüre mit repräsentativer Darstellung Ihres Angebots, Printwerbung, Online- Marketing, Wirtschaftskooperationen und Pressearbeit. Kommunizieren Sie Ihr Angebot im Rahmen von Themenkampagnen, die laut aktuellen Marktforschungsdaten das größte Interessenpotenzial beim deutschen Gast haben von der Aktivreise bis zum Adventurlaub. Im Cross-Marketing-Mix erreichen Sie Ihre Zielgruppe punktgenau. IHRE VORTEILE» Drei Monate auffällige Bewerbung in hochwertigen und reichweitenstarken Online-Medien» Attraktiver Platzierungs- und Formatmix (Urlaubsangebot des Monats, Text/Bild-Anzeigen in Online-Zeitungen, Newsletter u. Ä.)» Profitieren Sie vom Online-Knowhow der ÖW. IHRE VORTEILE» Ganzjahres-Bewerbung Ihres Hotelerlebnis-Angebots» Hohe Reichweite in Ihrer Zielgruppe» Generierung von Anfragen durch responseorientierten Marketing-Mix» Regelmäßige Aktualisierung Ihres buchbaren Hotelangebots» Synergien mit weiteren ÖW-Kampagnen am Markt IHRE VORTEILE» Aufmerksamkeitsstarke Marketingbausteine, abgestimmt auf die Interessen der jeweiligen Zielgruppe» Exklusive Präsenz durch geringe Partneranzahl pro Kampagne» Sie profitieren von den zahlreichen Facebook-Fans und Newsletter- Abonnenten aus Deutschland. Fotos: dreamstime (4), ÖW/Herbert Lehmann, ÖW/Himsl Buchbar: laufend ÖW Wien, Hannes Lechthaler Tel.: +43/1/ Teilnahme ab 1.999, Buchbar: laufend ÖW London, Birgit Maas Tel.: +44/20/ Teilnahme ab 6.377, Buchbar: laufend ÖW Berlin, Iris Wermescher Tel.: +49/30/ Teilnahme ab 2.490,

32 MEHR SERVICE, MEHR UMSATZ Mit den Terminals von card complete card complete bringt österreichischen Gastronomen und Hoteliers jetzt viele neue Gäste ins Haus. Nutzen Sie Ihre Chance auf steigende Umsätze und werden Sie Akzeptanzpartner von card complete. Damit sichern Sie sich und Ihren Kunden besten Service durch maßgeschneiderte Zahlungslösungen für Ihren Betrieb. Alle complete Terminal-Lösungen entsprechen den von der EU festgelegten SEPA- Standards, sind voll EMV-fähig und durch den bereits integrierten NFC-Leser für Kontaktlos-Zahlungen bestens gerüstet. Darüber hinaus können Sie Ihr Unternehmen auf unserer exklusiven Tourismusplattform präsentieren und sprechen damit zahlreiche nationale und internationale Gäste an. Mit einer Bewerbung in unserem Kundenmagazin complete erreichen Sie über 1 Million Leser und potenzielle Kunden. Gerne informieren wir Sie unter Tel. +43 (1) , Fax +43 (1) oder per

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