Der Juni startet mit dem neuen Schuldenreport 2010 und bringt Bewegung in Sachen Privatkonkurs

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1 Der Juni startet mit dem neuen Schuldenreport 2010 und bringt Bewegung in Sachen Privatkonkurs Personen fanden im vergangenen Jahr in den staatlich anerkannten Schuldenberatungen Hilfe und Unterstützung. Etwa ein Drittel der Erstberatenen war von Arbeitslosigkeit betroffen. Neben Facts & Figures des vergangenen Jahres rund um die Schuldenberatungen und ihr Klientel bietet der Report diesmal auch Informationen über das EU-SILC Sondermodul "Überschuldung und finanzielle Ausgrenzung in Österreich". Demzufolge verfügen insgesamt Personen über kein eigenes Konto und 1,5 Millionen Personen (18%) in Österreich leben in Haushalten, in denen zumindest eine Person ihr Konto überzogen hat. Ein weiterer Beitrag widmet sich dem Projekt Referenzbudgets, das im Rahmen einer europäischen Kooperation entstanden ist. Damit lassen sich tatsächliche Kosten eines gewissen Grundlebensstandards errechnen, der den körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnissen einer Person entspricht und ihr eine angemessene Beteiligung am modernen gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Der Schuldenreport 2010 mit allen verfügbaren Zahlen und Daten zu Überschuldung in Österreich aus dem Jahr 2009 steht auf der Website der asb zum kostenlosen Download bereit. Auch in Sachen Privatkonkurs setzt sich erneut etwas in Bewegung: die entsprechende Arbeitsgruppe im Bundesministerium für Justiz wurde wieder aufgenommen und auch Sozialminister Hundstorfer unterstrich im Konsumentenpolitischen Forum, dass das Thema Privatkonkurs auf der Regierungsagenda stehe. Mehr dazu Der asbrief erscheint als monatlicher Newsletter der Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen asb mit aktuellen Informationen rund um Schuldenprobleme, Schuldenberatung und -regulierung und damit zusammenhängenden Entwicklungen und Aktivitäten. Sollten Sie den Newsletter nicht mehr zugeschickt bekommen wollen, können Sie ihn hier abbestellen: ABBESTELLEN Sie haben den asbrief weitergeleitet bekommen und wollen ihn nun regelmäßig bekommen? Hier können Sie ihn sofort bestellen: BESTELLEN Weitere Themen: Recht Politik Daten :: Privatkonkurse im Mai :: OLG Wien befürwortet ewigen Konkurs bei laufenden Einkünften :: Arbeitsgruppen BMJ: Privatkonkurs und Verschuldung von Privatpersonen :: Studie der AK Wien: dürftige Bedarfsanalysen und zu lange Vertragslaufzeiten in der Finanzberatung :: Mikrokredit-Programm des Sozialministeriums: Start in Wien und der Steiermark :: Kleines Glücksspiel: Kritik an der Gesetzesnovelle :: Neuer Kontopfändungsschutz in Deutschland :: Ministerialentwurf zum Finanzsicherheiten-Gesetz :: Frauenbericht 2010: Die ökonomische Situation der Frauen in Österreich Rund um die Schuldenberatungen :: SB Oberösterreich: Jahresbericht 2009 der Schuldner-Hilfe :: SB Oberösterreich: Podiumsdiskussion zum Thema "Unser Geld - unsere Banken" mit Thomas Berghuber :: Konsumentenpolitisches Forum: Privatkonkurs auf der Regierungsagenda Europa :: Start der Social Business Tour 2010 mit Muhammad Yunus in Wien und Bratislava :: Schweiz: Studie über die Wirksamkeit von Schuldenberatung :: Schweiz: Berner Schuldenberatung Jahresbericht 2009 :: Deutschland: Schuldenbarometer 1. Quartal Anstieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 14 Prozent Medienüberblick :: Maria Grabner in Tips über Jugendliche und Schulden :: Inge Honisch beim Festival Kultur an der Mur Leben auf hohem Niveau :: Ein Porträt von asb Mitarbeiterin Michaela Moser im Magazin Kompetenz :: Einblicke in die SB Wien Bücher, Broschüren, DVDs asb know.how

2 Recht - Politik - Daten Privatkonkurse im Mai Im Mai wurden 762 Schuldenregulierungsverfahren eröffnet; das sind um 7,4% Privatkonkurseröffnungen weniger als im Mai des Vorjahres (823). Die Zahl der Konkursanträge ist im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 8,4% bzw. 80 Anträge auf 868 Anträge gesunken. OLG Wien befürwortet ewigen Konkurs bei laufenden Einkünften In der Entscheidung OLG Wien 28 R 17/10s bestätigt das OLG Wien, dass ein Konkursverfahren nicht aufzuheben ist, wenn laufende Einkünfte vorhanden sind, die nicht bloß vernachlässigbar über den zu erwartenden Verfahrenskosten liegen. Im konkreten Fall stellte der Schuldner einen Zahlungsplanantrag und für den Fall der Nichtannahme durch die Gläubiger einen Abschöpfungsantrag, zog diese Anträge aber während des Konkursverfahrens wieder zurück (Grund dafür ist nicht bekannt). Ein Gläubiger mit vertraglichem Pfandrecht beantragte daraufhin Aufhebung des Konkursverfahrens, der Schuldner sprach sich gegen die Aufhebung aus. Sowohl Erstgericht als auch OLG entschieden gegen die Aufhebung des Konkursverfahrens und lassen den Schuldner in einem ewigen Konkurs, in dem neben Deckung der Verfahrenskosten auch jährliche Ausschüttungen an die Konkursgläubiger von ca. 0,5% zu erwarten sind. Dem OLG Wien ist somit ein ewiger Konkurs lieber als eine ewige Verwertung in Exekutionsverfahren, weil letztere dem Zweck einer bestmöglichen, gleichmäßigen Gläubigerbefriedigung zuwiderlaufen würde. Quelle: OLG Wien 28 R 17/10s, ZIK 2010/90, 63; Aufsatz von Univ. Prof. Dr. Andreas Konecny dazu in ZIK 2010/62, 42 Link: Arbeitsgruppen BMJ: Privatkonkurs und Verschuldung von Privatpersonen Ende Mai 2010 fanden zwei ministerielle Arbeitsgruppen statt. Die Arbeitsgruppe Privatkonkurs beschäftigte sich mit Punkt 5 der von der Regierung vorgelegten Punktation und damit mit der Frage, wie die Einbringlichkeit der Forderungen im Vorfeld des Schuldenregulierungsverfahrens erweitert werden kann. Diskutiert wurden Vor- und Nachteile einer aufkommensneutralen Gesamtvollstreckung. Die zivilrechtliche Arbeitsgruppe des BMJ Verschuldung von Privatpersonen tagte erstmals wieder nach mehr als zweijähriger Pause. Themen waren die Punkte 6 bis 8 der Punktation: die Erweiterung der Aufklärungspflicht nach 25c KSchG auf Pfandbestellungen sowie die Überlegung, welche Maßnahmen zur Verhinderung des ungehinderten Anwachsens der Zinsen und Kosten im Verzug gefunden werden können, um einen Weg aus der übermäßigen Verschuldung zu unterbinden. Offene Fragen sind das auslösende Moment für den Eintritt der Verzugsfolgen, der Geltungsbereich einer zu schaffenden und SchuldnerInnen zu begünstigenden Norm und die Frage der Begrenzung der Verzugszinsen. Als VertreterInnen der Schuldenberatungen nahmen Alexander Maly, Hans W. Grohs und Susanne Jürgens teil. Beide Arbeitsgruppen tagen noch einmal Ende Juni/Anfang Juli Danach wird die Vorlage des Ministerialentwurfs zur Novelle des Privatkonkurses bzw. zivilrechtlicher Gesetzesänderungen erwartet. Studie der AK Wien: dürftige Bedarfsanalysen und zu lange Vertragslaufzeiten In einer Studie der Arbeiterkammer sind Finanzverträge von 40 Haushalten untersucht worden. Ergebnis sind qualitative Mängel in der Finanzberatung, die nur wenig auf die Bedürfnisse der KundInnen eingehen und Probleme wie Einkommensschwankungen nicht berücksichtigen. Die Provisionen treiben die Verkäufer an" macht AK Konsumentenschützer Christian Prantner deutlich. Lange und unflexible Vertragslaufzeiten kommen den KonsumentInnen häufig teuer zu stehen. Mehr dazu Mikrokredit-Programm des Sozialministeriums Die Förderung von Existenzgründungen ist ein wichtiger Mosaikstein im Bestreben der Bundesregierung, nachhaltig

3 Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, erklärt Sozialminister Rudolf Hundstorfer die Motivation eines neuen Programms. Zielgruppe von"der Mikrokredit" sind überwiegend arbeitlose, am Arbeitsmarkt benachteiligte und von Armut betroffene Menschen, denen bei der Existenzgründung geholfen werden soll. Von klassischen Kreditmöglichkeiten seien diese Gruppen sonst häufig ausgegrenzt. Das Sozialministerium vergibt für Einzelpersonen bis zu Euro; für Personengesellschaften bis zu Euro mit fixem Zinssatz, ohne Gebühren und mit einer max. Laufzeit von fünf Jahren. Zunächst sind mit Anfang Mai Pilotprojekte in Wien und der Steiermark angelaufen. Zusätzlich zu den Krediten gibt es eine telefonische Beratung und auf dem Webportal werden begleitend E-Learning und E-Coaching angeboten. Programmfolder (pdf) Webportal: Kleines Glücksspiel Kritik an der Gesetzesnovelle Spielsucht wird in Österreich immer mehr zum Problem, exakte Zahlen dazu fehlen jedoch bislang. Vor allem männliche Jugendliche neigen zum Glücksspiel und der Spielsucht und verbringen ihre Freizeit gerne in Wettcafés. Bei der Therapie ist eine Nachbetreuung in Form von Sozialarbeit und Schuldenberatung ein wichtiges Thema. Die derzeitige gesetzliche Regelung sieht einen maximalen Einsatz von 50 Cent und einen maximalen Gewinn von 20 Euro pro Spiel am Automaten (das so genannte kleine Glücksspiel, welches von den einzelnen Bundesländer geregelt wird) vor. In einem Kurier-Test im Mai 2010 wurden mit Hilfe der seit Jahren heftig umstrittenen Risikotaste in nur eineinhalb Minuten 20 Euro verspielt. Und auch der Gewinn lag über der gesetzlich erlaubten Grenze: Kurier-Test Die Novelle des Glücksspielgesetzes, deren Beschluss für Ende Mai vorgesehen war, ist auf Ende Juni verschoben worden. In der Novelle, die von mehreren Seiten kritisiert wird, ist eine Begrenzung pro Spiel auf 10 Euro vorgesehen und ein maximaler Gewinn von Euro eine deutliche Anhebung. Dafür soll es Zeitlimits von zwei Stunden pro Gerät geben und in ganz Österreich, nur noch insgesamt 8341 Automaten aufgestellt werden dürfen. Auch der Jugendschutz wird oft nicht eingehalten, wie eine aktuelle Studie von Konsument zeigt: zwei minderjährige Testpersonen konnten in 12 von 15 Wettbüros ungehindert Fußballwetten setzen. Ebenso kann bei Onlinewetten der Jugendschutz leicht umgangen werden. Schließlich kritisieren Psychiater die Glücksspielnovelle: in einer APA-Aussendung sprachen sich die Vorstände der Universitätskliniken für Psychiatrie in Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien klar dagegen aus und betonten die Gefahr, dass damit die sozialen Probleme der Spielsüchtigen verschärft würden. Zeitlimits ließen sich leicht durch einen Lokalwechsel bewerkstelligen und würden nicht greifen höhere Gewinnchancen täten ihr Übriges. Neuer Kontopfändungsschutz in Deutschland Ab wird es in Deutschland das Pfändungsschutzkonto (sog. P-Konto; gesetzliche Bestimmung in 850k dt. ZPO, BGBl 1009, 1707 ff) geben. Es wurde vor allem mit dem Ziel geschaffen, die materielle Existenz von KontoinhaberInnen und unterhaltsberechtigter Angehörigen zu sichern, ein effektiveres Vollstreckungsverfahren zu gewährleisten und die zuständigen Gerichte zu entlasten sowie den Anwendungsbereich des Kontopfändungsschutzes auszudehnen. KundInnen haben Anspruch darauf, ihr Girokonto binnen vier Geschäftstagen über Vereinbarung mit der Bank in ein P-Konto umwandeln zu lassen. Das P-Konto gewährt einen automatischen Basispfändungsschutz in der Höhe des Pfändungsfreibetrags von monatlich EUR 985,15. Bei Unterhaltspflichten und bestimmten Sozialleistungen ist ein erhöhter Betrag über Bescheinigung von Arbeitgebern, Sozialleistungsträgern, geeignete Personen bzw. geeignete Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen zu gewähren. Eine Erhöhung oder eine Herabsetzung des Basispfändungsschutzes ist außerdem in besonders gelagerten Einzelfällen auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung möglich. Der Pfändungsschutz gebührt unabhängig von der Herkunft des Einkommens oder Guthabens, womit nunmehr auch Selbstständige Pfändungsschutz für ihr Einkommen oder Kontoguthaben genießen. Die Neuregelung des Kontopfändungsschutzes stellt nur noch auf den (ganzen) Kalendermonat ab, womit zeitanteilige Berechnungen entfallen. Guthaben, die im Laufe eines Monats nicht verbraucht werden, werden auf den nächsten Kalendermonat übertragen. Damit ist auch das Ansparen einer Rücklage möglich. Der Sockelschutz ist zudem insolvenzfest.

4 Ministerialentwurf zum Finanzsicherheiten-Gesetz Nunmehr liegt ein Ministerialentwurf zur Änderung des Finanzsicherheiten-Gesetzes, welches die Bestellung und Verwertung von Finanzsicherheiten zwischen bestimmten Finanzmarktteilnehmern regelt, vor. Der Entwurf setzt die Änderungen in der Richtlinie 2002/47/EG über Finanzsicherheiten in das österreichische Recht um. Konkret wird der Anwendungsbereich auf Kreditforderungen ausgedehnt. Österreich macht jedoch von der in der Richtlinie normierten Ausnahmemöglichkeit Gebrauch und nimmt Kreditverbindlichkeiten von Verbrauchern aus. Weitere Informationen: Frauenbericht Die ökonomische Situation der Frauen in Österreich Ende Mai ist der Frauenbericht 2010 erschienen, u.a. mit einem Kapitel zur ökonomischen Situation der Frauen in Österreich und dem Thema Schulden aus der Gender-Perspektive unter Beteiligung der Schuldenberatung. Webseite zum Frauenbericht: Kapitel zur ökonomischen Situation der Frauen in Österreich (pdf) asb know.how Die asb organisiert Aus- und Fortbildungen für SchuldenberaterInnen, die auch für Interessierte, insbesondere MitarbeiterInnen in der Sozialberatung und anderen beratenden Einrichtungen, offen sind. Das Fortbildungsprogramm "know.how 2010" sowie das Anmeldeformular stehen auf der asb-website zum Download bereit: Nächste Veranstaltungen Ausbildung 2. Teil, , Salzburg und Wirkungsweise wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, , Linz - bereits ausgebucht Verbraucherbildung, ein Seminar für MitarbeiterInnen von Schuldenberatungen mit Materialien zur schulischen Verbraucherbildung. Mehr dazu unter: Termin: Salzburg, Restplätze vorhanden! Rund um die Schuldenberatungen SB Oberösterreich: Jahresbericht 2009 der Schuldner-Hilfe Der Jahresbericht 2009 des Vereins für prophylaktische Sozialarbeit enthält unter anderem folgende Themen: der OÖ Finanzführerschein 2009 erstmals an Polytechnischen Schulen und Berufsschulen, die Bereitstellung von Unterlagen zur Verbraucherbildung für die 8. und 9. Schulstufe in Kooperation mit der IfS Schuldenberatung Vorarlberg auf sowie Materialien zur finanziellen Allgemeinbildung in Österreich für das EU-Projekt DOLCETA. Schulen. Außerdem: die Umsetzung des Programms Euro-Fit mit Einbindung von Ehrenamtlichen (siehe auch asbrief 114), ein Beitrag über Kaufsucht und viele weitere Präventionsprojekte an Jahresbericht 2009 Schuldner-Hilfe (pdf)

5 SB Oberösterreich: Podiumsdiskussion zum Thema "Unser Geld - unsere Banken" mit Thomas Berghuber Vom 12. bis fand in Steyrermühl in Oberösterreich die zweite von Attac und Greenpeace initiierte Aktionsakademie statt. Als Experte war Thomas Berghuber, Geschäftsführer der Schuldnerberatung Oberösterreich, zu einem Vortrag und einer Podiumsdiskussion eingeladen. In seinem Vortrag wies Berghuber unter anderem auf die Kreditwerbung der Banken und deren Folgen hin und kritisierte die Kreditvergabe von manchen BankmitarbeiterInnen. Auch rechtspolitische Forderungen wie etwa Schadenersatz durch die Banken bei mangelhafter Bonitätsprüfung der KundInnen wurden aufgeworfen. Laut Attac gab es trotz Anfragen keine ReferentInnen von Kreditgeberseite und so fand die anschließende Diskussion nur zwischen Thomas Berghuber und Christian Felber, einem Mitbegründer von Attac, statt. Website: Konsumentenpolitisches Forum: Privatkonkurs auf der Regierungsagenda Im Rahmen des Anfang Juni im BMASK abgehaltenen "Konsumentenpolitischen Forums 2010" erinnerte der zuständige Minister Hundstorfer auf die im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung des Privatkonkurses. "Die aktuelle Überarbeitung des Insolvenzrechtes kann nicht nur für Unternehmen, sondern muss auch für privat überschuldete Menschen Verbesserungen vorsehen, so der Minister, der in diesem Zusammenhang auf die besondere Verantwortung der Politik hinwies. "Immer dann, wenn sich für KonsumentInnen die finanzielle Überlebensfrage stellt, ist auch die Konsumentenpolitik besonders gefordert. Dringender Handlungsbedarf wurde von den TeilnehmerInnen des Forums auch u.a. hinsichtlich zu langer Vertragsbindungen, eines effektiven Rechtsrahmens für Anlageberaterberufe, Sanktionen bei Cold Calling und des Ausbaus präventiver Arbeit zur Verhinderung finanzieller Probleme artikuliert. asb-geschäftsführer Hans W. Grohs und die beiden asb-mitarbeiterinnen Maria Kemmetmüller und Michaela Moser brachten die Themen Finanzierung der Schuldenberatung und Qualitätsaspekte in der Prävention in die konsumentenpolitische Diskussion und riefen Ergebnisse und Zukunftspläne im Rahmen des Projekts FinanzCoaching PLUS und der damit verbundenen Entwicklung von Referenzbudgets in Erinnerung. Link: Presseaussendung des BMASK

6 Europa Start der Social Business Tour 2010 mit Muhammad Yunus in Wien und Bratislava Rund Menschen nahmen am 11. und 12. Mai 2010 in der Twin City Wien-Bratislava am Auftakt der Social Business Tour 2010 teil. Die gemeinsame Initiative von der Erste Stiftung, Erste Group, good.bee, BMASK sowie Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank und Schirmherr der Tour, soll gesellschaftliche Ausgrenzung und Armut in Zentral und Osteuropa mit Unternehmergeist bekämpfen. Andreas Treichl, Vorstandsvorsitzender der ERSTE Stiftung, kündigte an, dass die Erste Group 10 Millionen Euro Kreditrahmen für soziale Unternehmer in der Region zur Verfügung stellen wolle, sogenanntes Social Enterprise Financing, das von der Social Banking Plattform der Erste Group, good.bee, betreut werde (vgl. hierzu auch asbrief 113). Webseite: Schweiz: Untersuchung zur Wirksamkeit von Schuldenberatung Am Departement für Sozialarbeit und Sozialpolitik der Universität Freiburg in der Schweiz wurde von Daniel Thaler eine Bachelorarbeit mit dem Thema Wirksamkeit von Schuldenberatung - Eine quantitative Studie über die Beratungsstelle für Schuldenfragen des Roten Kreuzes Chur" verfasst. Durch eine Nachbefragung von KlientInnen der Schuldenberatung und Personen, die keine Schuldenberatung in Anspruch nahmen, wurden vergleichende Daten hinsichtlich des Erfolgs der Schuldensanierung erhoben. Bachelorarbeit Daniel Thaler (pdf) Schweiz: Jahresbericht der Schuldenberatung Bern Einen weiteren Einblick in die Schweizer Schuldenberatung bietet mittels aufbereiteter Tabellen und Statistiken der Jahresbericht 2009 der Berner Schuldenberatung. Unter anderem wurde 2009 das Konzept "Überschuldungsprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen" fertiggestellt. Jahresbericht 2009 SB Bern (pdf) Deutschland: Schuldenbarometer 1. Quartal 2010 Mit Privatpleiten verzeichnet das Schuldenbarometer der Bürgel Wirtschaftsinformationen für das erste Quartal 2010 einen Anstieg um knapp 14% gegenüber dem Vorjahr. Vor allem junge Menschen von Jahren sind betroffen, hier steigt die Insolvenzquote um 72%. Interessanterweise sind in dieser Altersgruppe vor allem Frauen zu finden, wohingegen die anderen Gruppen von den Männern dominiert werden. Gründe für die Verschuldung von jungen Menschen ortet der Bericht vor allem in einem ungünstigen Verhältnis von Ausgaben zu Einkommen und wenigen finanzielle Rücklagen in diesem Alter, auf die man gegebenenfalls zurückgreifen kann. Aufgrund der aktuellen Zahlen wurde auch die Jahresprognose für Deutschland auf bis zu Privatinsolvenzen nach oben korrigiert. Zum Schuldenbarometer D 1. Quartal 2010 Medienüberblick Maria Grabner in Tips über Jugendliche und Schulden In einem Artikel über Jugendliche in der Schuldenberatung gab Maria Grabner, Regionalstellenleiterin der Schuldner-

7 Hilfe in Rohrbach, Auskunft über den wachsenden Anteil an unter 30-jährigen bei ihren KlientInnen. Plötzliche Arbeitslosigkeit durch die Wirtschaftskrise oder geringeres Einkommen, aber auch ein falsches Konsumverhalten nennt sie als Gründe dafür. Artikel Handy, Auto, Wohnung: Junge Leute tappen in die Schuldenfalle, in: Tips Rohrbach von Martina Gahleitner, Inge Honisch beim Festival Kultur an der Mur Leben auf hohem Niveau Ganz im Sinne des europäischen Jahrs der Armut wurde unter dem Motto Leben auf hohem Niveau das heurige Festival Kultur an der Mur Mitte Mai begangen. Neben VertreterInnen der Caritas und Behindertenanwalt Erwin Buchinger nahm auch Schuldenberaterin und Sozialarbeiterin Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg teil. Honisch wies darauf hin, dass die Inanspruchnahme von staatlicher Hilfe häufig mit Schamgefühlen verbunden und demzufolge viel versteckte Armut in Österreich verbreitet sei. Artikel Jeder Mensch hat sich eine Chance verdient in: Lungauer Nachrichten von Theresa Bogensperger, Ein Porträt von asb Mitarbeiterin Michaela Moser im Magazin Kompetenz Ein zweiseitiger Artikel widmet sich dem Lebenslauf und aktuellen Engagement von Michaela Moser in der Schuldenberatung sowie in der Armutskonferenz auf nationaler und internationaler Ebene. Artikel Das Gefühl etwas Wichtiges zu tun, in: Kompetenz von Alexia Weiss, März/April 2010 Einblicke in die SB Wien Die Tageszeitung "Die Presse" schaute sich im Mai in der Schuldnerberatung Wien um und stellte einen Vergleich zwischen dem realen Alltag und jenen Darstellungen an, die in TV-Sendungen wie Raus aus den Schulden vermittelt werden. Schuldnerberaterin Brigitte Schwent und Geschäftsführer Alexander Maly von der Schuldnerberatung Wien boten einen Einblick. Artikel Ich ruf keine Oma an, in: Die Presse am Sonntag von Bettina Steiner, am

8 Bücher, Broschüren, DVDs Thema Spielsucht & Glücksspiel Bachmann, Meinold und El-Akhras, Andrada: Ohne Glücksspiel glücklich. Therapiemanual bei Spielsucht offline und online. Springer, Berlin, Auflage 1 (Mai 2010) Thema Staatsschulden & Wirtschaftskrise Wittmann, Walter: Staatsbankrott: Warum Länder Pleite gehen wie es dazu kommt weshalb uns das was angeht. Orell Fuessli, Auflage 1 (Mai 2010) ASB Schuldnerberatungen GmbH, Dachorganisation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen in Österreich GF: Dr. Hans W. Grohs, Bockgasse 2 b, 4020 Linz, Firmenbuchnummer (FN): t (LG Linz). Gefördert aus Mitteln des BMJ und BMASK. T Redaktion: PR-Büro: Gumpendorferstraße 83, 1060 Wien T W

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