Grußwort. Liebe Kunden und Partner der Leibniz Universität IT Services!

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2 I Grußwort Liebe Kunden und Partner der Leibniz Universität IT Services! Die Leibniz Universität IT Services, vormals Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN), stellen hier in der Rolle als zentraler IT-Dienstleister der Leibniz Universität Hannover ihren 2-Jahresbericht für 2011/2012 vor. Dieser Lagebericht, Rück- und Ausblick bietet eine umfassende Sicht auf die angebotenen Services und umreißt kurz diejenigen Forschungsprojekte, angesiedelt im L3S, und die Lehraktivitäten innerhalb der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik, welche einen engen Bezug zum Rechenzentrumsbetrieb haben; alle Bereiche werden in Personalunion von mir geleitet. Die letzten beiden Jahre waren geprägt durch das IT-Reorg-Umsetzungsprojekt, welches am mit einer Dauer von 4 Jahren auf Basis des Präsidiumsbeschlusses vom gestartet wurde. Die Projektleitung liegt in meinen Händen. Im Projekt haben wir uns als Ziel gesetzt, einerseits die internen Strukturen ITIL konform umzugestalten, gleichzeitig aber auch das Angebot an Services für unsere Kunden zu verbessern und zu erweitern. Diese Mehrbelastung stellt eine enorme Herausforderung an die Durchführung des operativen Dauerbetriebes dar, was durch neue zusätzliche Mitarbeiter aufgrund einer angemessenen Einarbeitungszeit lediglich partiell kompensiert werden kann. Für uns steht die Serviceorientierung im Vordergrund. Wir sind davon überzeugt, dass wir dies erneut mit Hilfe des vorliegenden 2-Jahresberichts verdeutlichen können. Um Ihnen eine Übersicht über das umfangreiche Spektrum und die Inhalte unserer Tätigkeiten zu geben, finden Sie hier wie gewohnt das aktuelle IT-Dienstleistungsportfolio, ergänzt durch Leistungskennzahlen zu ausgewählten Services unseres ständigen Angebotes. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leibniz Universität IT Services bietet sich hier wie gewohnt die Gelegenheit auf zwei arbeitsintensive und erfolgreiche Jahre zurückzublicken und angesichts der gemeisterten Herausforderungen voller Zuversicht und mit Elan auch künftige Aufgaben und Neuerungen anzugehen. Im Namen der Geschäftsleitung der Leibniz Universität IT Services bedanke ich mich bei allen Beteiligten für die Beiträge zu diesem Bericht sowie die geleistete Arbeit im Berichtszeitraum und das entgegengebrachte Vertrauen. Hannover im Mai 2013, (Prof. Dr.-Ing. Gabriele von Voigt)

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4 III Inhalt Grußwort... i 1. Institution Organisation und Mitarbeiter/innen Leitbild der Leibniz Universität IT Services Personalentwicklung und Stellensituation Ständige Aufgaben und Dienstleistungsangebot Überblick und Kernkompetenzen der Leibniz Universität IT Services Universitäres Datennetz Netzinfrastruktur Weitverkehrsnetze: WiN, Internet, Netzzugänge Leistungskennzahlen Netze mit Viren- und Spamabwehr Leistungskennzahlen mit Viren- und Spamabwehr Web-Dienste TYPO3-Webservice Kennzahlen des TYPO3-Webservices im Überblick Hosting statischer Webseiten IT-Sicherheit als Querschnittsaufgabe Server-Systemtechnik Compute-Server für wissenschaftliches Rechnen SAP (ERP) SAP-Systeme Leistungskennzahlen SAP Studierenden-Server Backup und Archiv Backup Datenarchiv Leistungskennzahlen Archivspeicher Arbeitsplatzrechner Ausbildung Kurse Berufsausbildung zum Fachinformatiker/zur Fachinformatikerin... 19

5 IV RRZN-Handbücher e-learning Lernmanagementsysteme Multimedia Anwenderberatung Leistungskennzahlen Anwendersupport für EvaSys Leistungskennzahlen Support für Anwender-Software Druckausgabedienste Schwerpunkte, Meilensteine und Neuerungen Konsolidierung und Modernisierung der Serverlandschaft Ausbau der SAP-Systemlandschaft Erfolgreiche Abschlüsse der Auszubildenden Migration Netbackup nach Bacula Server-Hosting und Housing Forschungscluster-Housing Ausbau Notebook-Verleih an Studierende Projekt Tele-APC in Produktivbetrieb überführt Projekt Alternierende Telearbeit in den Regelbetrieb überführt Arbeitsplatzrechner Online-Umfrage Tool LimeSurvey Web Conference Management Tool ConfTool Pro Software zur Plagiatserkennung Software für Lernplattformen im Internet Videokonferenztool am PC Umsetzung des IT-Reorganisationsprojektes an der LUH 2011/ Überblick Projektverlauf Tätigkeitsschwerpunkte und Ergebnisse im Berichtszeitraum Organisation und Querschnittsthemen Tätigkeiten und Ergebnisse im Bereich der ITIL-Prozesse Tätigkeiten und Ergebnisse im Bereich der Services Projekt IT-Governance Ausblick Grand Challenges eines modernen universitären Rechenzentrums Regelbetrieb der laufenden Dienste der Leibniz Universität IT Services IT-Reorg-Umsetzungsprojekt Projekt IT-Governance Verknüpfung zu Forschung und Lehre Hochleistungsrechnen... 38

6 V Hochleistungsrechner HLRN in Zahlen Distributed Virtual Reality (DVR) Grid-Computing und e-infrastrukturen DGI-2 Aufstockung EGI-InSPIRE e-irgsp FLINTH Lehre Abbildungsverzeichnis... 43

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8 1 1. Institution Die Leibniz Universität IT Services, bis 2010 unter dem Namen RRZN tätig, bieten seit ihrer Gründung 1978 als zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover (LUH) über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren IT-Dienste und IT-Infrastruktur für Forschung, Lehre und Verwaltung an. Die Leibniz Universität IT Services offerieren ein umfassendes und aktuelles Angebot aus dem Bereich der IT-gestützten Informationsverarbeitung. Schwerpunkte dabei sind: Konzeption und Betrieb des flächendeckenden Datennetzes der LUH Zugang zu externen Netzen (Wissenschaftsnetz, Internet) Netzdienste (insbesondere ) IT-Sicherheit Betrieb leistungsfähiger Server Hochleistungsrechner für das wissenschaftliche Rechnen an der LUH und in den sechs teilnehmenden norddeutschen Bundesländern Backup und Archivierung für die LUH und die sechs angeschlossenen norddeutschen Bundesländer Linux-Cluster und SAN für die LUH SAP-Rechner und SAP Basisbetreuung für die Verwaltungsbereiche mehrerer Hochschulen Forschung, Entwicklung und Lehre Betrieb eines Linux-Clusters und SAN für das Grid Computing in Deutschland mit Anschluss an die EU-Grid-Infrastruktur Forschung und Lehre in den Bereichen Grid Computing und Hochleistungsrechnen Forschung und Lehre zur IT-Sicherheit und Netzwerktechnologien Unterstützung der dezentralen IT in den Instituten Koordinierte Beschaffung und Weitergabe von Lizenzen für Software-Produkte Begutachtung und Beratung bei IT-Beschaffungen und deren Koordination Arbeitsplatzrechnerwartung und -upgrade Ausbildung und Dokumentation RRZN-Handbücher für Anwender und Administratoren Kurse zu Betriebssystemen, Anwendungssoftware, Programmiersprachen u.v.m. Unterstützung von Web-Diensten und e-learning Entwicklung und Hosting von WWW-Präsentationen mit TYPO3 Dienstleistungen zu Medienkommunikation Streaming, CD-/DVD-Produktion und 3D/Virtual Reality

9 2 Beratung Beratung und Unterstützung der Dezernate bei der Einführung von Systemen zur Informationsverarbeitung Beratung der Nutzer bei wissenschaftlichen Anwendungen und der IT-Ressourcennutzung Individuelle Beratung und Unterstützung der Mitarbeiter und Studierenden der LUH bei der Nutzung der IT Beratung der Hochschulleitung bei der Einführung und strategischen Planung von Systemen zur Informationsverarbeitung sowie der Kommunikations- und Multimediatechnik Die Leibniz Universität IT Services versorgen sowohl die LUH mit allen Basis-IT- Diensten als auch in regionalen und überregionalen Verbünden Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Norddeutschland mit IT-Ressourcen, Lizenzen und IT-Diensten. Hierzu gehört insbesondere die Bereitstellung des HLRN-II-Hochleistungsrechners im Rahmen des Norddeutschen Verbundes für Hoch- und Höchstleistungsrechnen für die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein und seit dem auch Brandenburg.

10 3 1.1 Organisation und Mitarbeiter/innen Die Leibniz Universität IT Services gliedern sich unter der Leitung der Direktorin in die Bereiche User Help Desk mit SPOC (single point of contact), Arbeitsplatzrechner und Sicherheit, Kommunikationssysteme, Serversysteme, HLRN und wissenschaftliche Anwendungsbetreuung sowie einen Verwaltungsbereich. Die Struktur wurde im Dezember 2010 im Rahmen des IT-Reorganisationsprojektes grundlegend implementiert, vom Präsidium befürwortet und entsprechend der sich ändernden Erfordernisse ausgebaut (s. nachfolgende Abbildung). Aufbauorganisation mit Kostenstellen einschließlich Projekten per Sekretariat Leitung/Geschäftsführung Controlling Qualitätsmanagement Kunden Management Service Level Management Configuration Management Verwaltungsaufgaben Help Desk & SPOC Arbeitsplatzrechner & Sicherheit Kommunikationssysteme N.N. Compute & Speicher Systeme HPC/HLRN Incident Management Change Management Problem Management Release Management Technische RZ- Infrastruktur Personal Einkauf Faktura User Help Desk Druckservice Ausbildung Fachinformatiker SAP-Basis CAFM-Projekt Betrieb Infrastruktur L+F Dateiservice Netz Webservice Housing His-in-One Compute-Server Wissenschaftl. Rechnen Backup & Archiv HPC/HLRN Admin und Anwender- Betreuung Begutachtung von IT-Beschaffungen Notebook-Verleih (Studiengeb.) Projekt Kalender Forschungscluster Housing Schulungen Kurs APC Videokonferenz, Multimedia Serverhousing Handbücher IPAM Serverhosting Applikationhosting Tele-AP Projekt E-Learning StudIP Legende: Prozess Verantwortung IdM-Projekt DFN-PKI Lizenzmanagement EvaSys IT-Security Anwendungsbetr. Wissenschaftl. Rechnen Abbildung 1: Aufbauorganisation

11 4 Sie ist die wesentliche Voraussetzung zur weiteren erfolgreichen Etablierung der Leibniz Universität IT Services als zentralem IT-Dienstleister an der Leibniz Universität Hannover, welcher konsequent eine kontinuierliche Serviceoptimierung sowie eine stetige, bedarfsgetriebene Weiterentwicklung und Anpassung seines Produktportfolios fokussiert. Neben den Ergebnissen des LUH-IT-Reorganisationsprojektes wurden bei der Umsetzung insbesondere folgende DFG-Empfehlungen 1 beachtet: Die IT-Infrastruktur ist somit zum Rückgrat moderner Hochschulen geworden, sie betrifft, treibt und beflügelt all deren Bereiche wie Forschung, Lehre, Verwaltung, Leitungsstrukturen oder Hochschulmedizin. IT-Infrastruktur kann ihrer Aufgabe, Prozesse zu unterstützen und zu verbessern, aber nur gerecht werden, wenn diese ganzheitlich konzipiert sowie sinnvoll definiert sind und wenn die qualitativen und quantitativen Ressourcen auch bereitgestellt werden. Mit der Einführung eines zentralen IT-Support-Desks für die gesamte LUH gemäß ITIL V3, wurde als wesentliche Neuerung der Bereich User-Help-Desk als eigenständiger Leitungsbereich eingeführt, der die zentrale Anlaufstelle für alle Nutzer darstellt. Der Help-Desk nutzt seit zur Erfassung, Bearbeitung und/oder Weiterleitung von Incidents und Service Requests an den Second Level-Support, das Open Source Ticketsystem OTRS. Damit kann die Implementierung des ITIL V3 Prozesses Incident Management als weitestgehend abgeschlossen betrachtet werden. Darüber hinaus wurden bzw. werden im ITIL V3-Umsetzungsprojekt folgende Prozesse umgesetzt: Service Level Management/Kundenmanagement Service Asset & Configuration Management Change Management Problem Management Release Management Prozessübergreifendes Qualitätsmanagement Das zuvor dargestellte Organigramm zeigt die Verankerung der Prozess-Verantwortlichkeiten in der Organisation der Leibniz Universität IT Services. 1 Quelle: DFG Informationsverarbeitung an Hochschulen Organisation, Dienste und Systeme Empfehlungen der Kommission für IT-Infrastruktur für , Seite 1

12 5 1.2 Leitbild der Leibniz Universität IT Services Das Profil der Leibniz Universität IT Services ist geprägt durch seine Rolle als Service-Anbieter von IT-Diensten für die gesamte Leibniz Universität Hannover. Basierend auf dem Einsatz der Informationstechnologie werden die Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützt. Die IT-Kompetenz des gesamten Teams sorgt für einen hochqualitativen Service für unsere stets im Mittelpunkt stehenden Nutzer. Unser Potenzial in Service, Forschung und Lehre steht unseren Kunden für Aufgaben des täglichen IT-Betriebs bis hin zu komplexen wissenschaftlichen Fragestellungen zur Verfügung. Der Servicegedanke entspringt der konsequenten Orientierung am Leitbild, welchem sich alle Mitarbeiter/innen der Leibniz Universität IT Services verpflichtet fühlen: Wer sind wir? IT-Dienstleister der Leibniz Universität Hannover Was wollen wir? Effizienz und Wirtschaftlichkeit steigern Unsere Dienste für andere niedersächsische Hochschulen ausbauen Wofür stehen wir? Qualität Zuverlässigkeit Innovative IT Was bieten wir? Netze, IT-Security, HPC/Grid, Archiv/Backup, Computing Services SAP, , Print, Handbücher, Suchmaschinen, Software/Lizenzen Multimedia, Content Management System, VoIP, Identity Management Ausbildung, Lehre, Forschung, Planung/Consulting, und, und, und.. Wer sind unsere Kunden? Verwaltung, Institute und Studierende der Leibniz Universität Hannover Hochschulen in Niedersachsen, EU, BMBF, DFG, MWK, LSKN und viele weitere Auftraggeber Wie wollen wir von unseren Kunden gesehen werden? Kompetent Zuverlässig Zukunftsweisend Serviceorientiert Was erwarten unsere Kunden von uns? Stabilität des Produktionsbetriebs Kontinuität der Services Flexibilität des Angebots

13 6 1.3 Personalentwicklung und Stellensituation Während die Anzahl der Feststellen (FS) von 2003 (72) bis 2010 (58) um über 19 % gesunken war, konnte durch die Übernahme weiterer Aufgaben sowie durch die IT-Reorganisation und der damit verbundenen personellen Aufstockung in 2012 wieder ein Bestand von 69 Feststellen erreicht werden. Die Anzahl der drittmittelfinanzierten Forschungsstellen (DMFS) ist im Zeitraum von 2010 (13) bis 2012 (11) um 15 % gesunken. Durch die IT-Reorganisation mussten jedoch bis 2012 zusätzlich noch weitere 9 Mitarbeiter befristet (Präsidiumsbeschluss) eingestellt werden. Aktuell stellt der drittmittelfinanzierte Forschungsbereich 11 % des Personals (Bezugsbasis = Feststellen + Personal aus drittmittelfinanzierten Forschungsstellen) und übernimmt dabei auch zunehmend Pilotentwicklungen für Aufgaben des Servicebereichs und im Rahmen der IT-Reorganisation. Neben den Festangestellten und dem Forschungspersonal sowie den befristeten IT-Reorg-Mitarbeitern verfügten die Leibniz Universität IT Services zum Jahreswechsel zusätzlich über 8 zeitlich befristete (BPS) und 6 unbefristete Projektstellen(UBPS). Hierzu zählen u.a. einrichtungsinterne Projekte zur Implementierung neuer Verfahren, das Projekt Identitätsmanagement, die Erweiterung der SAP R/3 Basisbetreuung, Studiengebühren und CAFM.

14 7 2. Ständige Aufgaben und Dienstleistungsangebot 2.1 Überblick und Kernkompetenzen der Leibniz Universität IT Services In den folgenden Bereichen sehen die Leibniz Universität IT Services derzeit ihre Schwerpunkte: Konzeption und Betrieb des flächendeckenden Datennetzes der Leibniz Universität Hannover Zugang zu externen Netzen (Wissenschaftsnetz, Internet) Netzdienste (insbesondere ) IT-Sicherheit Betrieb leistungsfähiger Server Hochleistungsrechnen für wissenschaftliche Anwendungen Linux-Cluster und SAN im singulären Betrieb und im Grid Computing Backup und Archivierung SAP-Rechner für die Verwaltungen mehrerer Hochschulen Unterstützung der dezentralen IT in den Instituten Housing und Hosting Services Weitergabe von Lizenzen für Software-Produkte Begutachtung, Beratung und Koordination bei IT-Beschaffungen Ausbildung (Kurse) RRZN-Handbücher für Anwendungen und Administration Unterstützung von e-learning durch Dienstleistungen zu Medienkommunikation, Streaming, CD-/DVD-Produktion und 3D/Virtual Reality Entwicklung und Hosting von WWW-Präsentationen auf Basis des Content-Management- Systems TYPO3 Unterstützung aller LUH-Nutzer bei der Einführung und strategischen Planung von Systemen zur Informationsverarbeitung sowie der Kommunikations- und Multimediatechnik, Forschung, Entwicklung und Lehre Forschung und Lehre in den Bereichen Grid Computing und Hochleistungsrechnen sowie zu IT-Sicherheit und Netzwerktechnologien Entwicklung und Betrieb von Grid-Diensten Applikationshosting für eine Vielzahl von Organisationseinheiten der LUH 2.2 Universitäres Datennetz Netzinfrastruktur Das von den Leibniz Universität IT Services entwickelte Vernetzungskonzept für die Leibniz Universität Hannover berücksichtigt drei Verteilungsebenen: Ebene 1 beinhaltet das Hochleistungsdatennetz in Lichtwellenleiter-Technik als backbone/ backend -Netz im zentralen Bereich der LUH (Campus-Netz). Ebene 2 bilden die Gebäudenetze, die ebenfalls mit Lichtwellenleitern realisiert werden. Ebene 3 ist die Vernetzung innerhalb der Institute; hierfür wird eine sternförmige Kupferdraht-Verkabelung zum Einsatz gebracht. Die aktiven Netzkomponenten sind Router und Switches. Als Technologie wird Ethernet mit Transferraten bis zu 10 Gigabit (GB) pro Sekunde eingesetzt. Die großen Liegenschaftsverteiler Welfengarten, Callinstraße und Schloßwender Straße, sowie einige kleinere Liegenschaftsverteiler sind mit 10 Gigabit Ethernet verbunden. Im geringen Ausmaß existieren Rechneranbindungen mit 10 GB Ethernet (GBE) (siehe auch 2.2.2). In der Ebene 1 wurde die Planung des weiteren Ausbaus

15 8 auf 10 GB Ethernet mit redundanter sternförmiger Anbindung an zwei zentrale Verteiler abgeschlossen. Zusammen mit dem für Anfang 2011 realisierten Ausbau des LWL-Netzes wurde damit eine noch höhere Verfügbarkeit des LUH-Datennetzes erzielt. Aus den Netzebenen heraus können die zentralen Ressourcen sowie Zugänge in Weitverkehrsnetze (WiN, Internet) in Anspruch genommen werden. Neben der drahtgebundenen Kommunikation existieren in 96 Gebäuden Wireless-LAN (WLAN) Access-Points, über die man sich in das Datennetz einwählen kann. Das WLAN mit aktuell 813 Access-Points (Stand 12/2012) wird mit dem Ziel einer Vollversorgung auf dem Campus der LUH stetig erweitert Weitverkehrsnetze: WiN, Internet, Netzzugänge Das Datennetz ist an das Wissenschaftsnetz des DFN-Vereins (WiN) angeschlossen, über welches Zugänge ins Internet bestehen. Die für die Leibniz Universität Hannover verfügbare Anschlussrate hat sich dabei seit 2005 mehr als verzehnfacht. Wesentliche Voraussetzung hierfür war die am 29. Oktober 2007 vollzogene Umstellung des Datenanschlusses der Leibniz Universität an das vom DFN betriebene Wissenschaftsnetz (X-WiN) von Gigabit-Ethernet-Technik auf die 10 Gigabit Version. In Verbindung mit dieser Änderung wurden auch die wesentlichen aktiven Netzkomponenten (Router, Firewall) durch entsprechend leistungsfähigere Geräte ersetzt. Anschlussraten in GB/s Jahr Abbildung 2: Entwicklung der Anschlussrate 2 Für den Zugang (Modem, ISDN, ADSL) vom häuslichen Arbeitsplatz in das universitäre Datennetz unterstützt die Leibniz Universität IT Services die Anschlusslösungen sowie die direkte Einwahl per ISDN. Für den Zugang aus dem Internet (über Fremdprovider) bieten wir eine gesicherte Übertragung (IPSec) über ein Virtual Private Network (VPN). 2 Das aktuelle Nutzungsvolumen liegt auf dem Niveau von 2008, wobei allerdings als qualitative Erweiterung eine redundante XWIN-Anbindung von 3 GB/s auf gleicher Ebene realisiert wurde.

16 Leistungskennzahlen Netze Das Datennetz der Leibniz Universität umfasst aktuell ca. 220 Subnetze und über Endgeräte in den Instituten und Einrichtungen. Die Grafik zeigt die positive Entwicklung der jährlich von den Zentralen Services Informationstechnologie durchgeführten drahtgebundenen Vernetzungsmaßnahmen pro Jahr seit 2005: 120 Anzahl der Maßnahmen Jahr Abbildung 3: Vernetzungsmaßnahmen pro Berichtsjahr Hierin sind nur Maßnahmen enthalten, die neben der großen Netzsanierung (Rahmenplanmaßnahme) durchgeführt wurden. Die sogenannten Kleinen Vernetzungsmaßnahmen sind notwendig, um schnell und flexibel auf kurzfristig sich ergebende Bedarfe und Anforderungen an das Datennetz der LUH reagieren zu können. Passive Ports Jahr Abbildung 4: Anzahl der Passiven Ports Fasst man alle Datennetzsanierungsmaßnahmen zusammen, ergibt sich eine Zunahme um insgesamt 3344 auf passive Ports im Berichtszeitraum. Neben dem Ausbau der passiven Netzinfrastruktur wird auch das aktive Netz erweitert und stetig

17 10 modernisiert. Parallel wuchs auch die Anzahl der von den Leibniz Universität IT Services installierten WLAN-Access-Points seit 2005 von 150 auf 813 Einheiten in 96 Gebäuden in Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die WLAN-Accounts genutzt von: Studierenden und Bediensteten der LUH Damit kommt der WLAN-Ausbau insbesondere den Studierenden der LUH zugute. Die Internet/WiN-Anschlusskapazität wurde ebenso kontinuierlich quantitativ und qualitativ erweitert: Das Volumen der gesendeten Daten aus dem Datennetz der Universität betrug TByte (TeraByte) monatlich; der Umfang der empfangenen Daten aus dem Wissenschaftsnetz (WiN/Internet) lag bei 72 TByte monatlich. Für 2012 betrug das durchschnittliche, monatlich gesendete Volumen 119 TByte und das empfangene Volumen 80 TByte. Damit hat sich das monatlich gesendete Datenvolumen seit 2009 mehr als verdoppelt mit Viren- und Spamabwehr Der -Service der Leibniz Universität IT Services besteht aus zwei Bereichen: Mailboxen: für den Empfang und die Ablage von s betreuen die Leibniz Universität IT Services derzeit Mailboxen in rund 300 Einrichtungen/Instituten der LUH. Jeder Nutzer erhält zusätzliche 4 GB Speicherplatz auf einem Mail-Archiv-System. Mail-Relay: Alle s, die zur LUH gesendet werden, passieren zuerst die Mail-Relays des Providers DFN. Hier werden die s auf Viren und Spam überprüft und an die internen Server im Rechenzentrum weitergeleitet, wo ein erneuter Virenscan erfolgt. Folgende Bereiche bilden die technische Grundlage für nachstehende Angebote: Mailboxen: Mit der Einrichtung einer Mailbox auf den Mail-Servern der Leibniz Universität IT Services können Beschäftigte der Leibniz Universität Hannover am weltweiten -Verkehr teilnehmen. Die Webmail-Schnittstelle gestattet den Zugriff auf das Postfach über einen Webbrowser von Zuhause oder weltweit. Mail-Klienten: Zur Bearbeitung der Mails wird ein entsprechendes Mail-Bearbeitungsprogramm benötigt. Mail-Server: Mehrere Server übernehmen in den Leibniz Universität IT Services die Aufgabe, s weiterzuleiten oder zu empfangen. Mail-Archiv: Parallel zur Mailbox auf dem Mail-Eingangs-Server der Leibniz Universität IT Services steht ein Archiv-Mail-Server zur Verfügung, in dem größere Mengen an zu archivierenden s gelagert werden können. Dieser Archiv-Server ist für Mailbox-Nutzer des Leibniz Universität IT Services-Maildienstes automatisch eingerichtet. Durch größere Mail- Ablagen im Mail-Archiv wird eine bessere Performance bei der täglichen Mail-Bearbeitung erreicht. Für das Mail-Archiv gibt es eine Kontingentierung des Plattenplatzes, verbunden mit einem Volumen-Limit für die Archiv-Ablage (Voreinstellung 4 Gigabyte). SMTP-Server (Post-Ausgangs-Server) dient dem -Versand und wird im Mailbearbeitungsprogramm auf dem PC eingetragen. Spam und Virenabwehr wird durch vorgelagerten Dienst des DFN-Vereins erbracht und dient einer erhöhten Sicherheit der Nutzer im LUH-Datennetz. Das Mailinglisten-Management der Leibniz Universität IT Services ermöglicht den Betrieb eines komfortablen Postverteilers.

18 Leistungskennzahlen mit Viren- und Spamabwehr Die Leibniz Universität IT Services verantworten die Betreuung von Mailboxen in 300 Einrichtungen/Instituten (zum Vergleich: in 2011 lag der Bestand bei 7500 Mailboxen). In 2012 wurden im Schnitt Mails pro Tag für die LUH über die Mail-Relays des Rechenzentrums angenommen. Versendet wurden rund Mails/Tag. Im gesamten Jahr 2012 wurden 120 Mio. Mails verarbeitet. Im eingehenden Mailverkehr betrug die SPAM-Quote rund 50 %. 2.4 Web-Dienste Die Leibniz Universität IT Services bieten Einrichtungen der Leibniz Universität Hannover Dienstleistungen für die Einrichtung und den Betrieb von Web-Auftritten. Zu unterscheiden sind hierbei zwei Angebote: Den Web-Service auf Basis des Content-Management-Systems TYPO3 ( TYPO3- Webservice ) einerseits sowie das Hosting statischer Webseiten andererseits TYPO3-Webservice Die Leibniz Universität IT Services bieten für Institute und Einrichtungen der Leibniz Universität Hannover einen Service zur Erstellung und Pflege ihrer Webpräsenzen (Web-Sites) an. Der Webservice basiert auf dem Content-Management-System (CMS) TYPO3. TYPO3 ist ein leistungsfähiges Content-Management-System, das lizenzkostenfrei als Open-Source-Software verfügbar ist (www.typo3.org) und alle Möglichkeiten eines modernen CMS bietet (Trennung von Inhalt und Layout, Rechte- und Rollenkonzepte für Redakteure, einfache Bearbeitung der Inhalte über das Web-Frontend). Zentraler Punkt des TYPO3-Services ist eine für jede Einrichtung vorkonfigurierte Webpräsenz mit entsprechendem Leistungsumfang ( TYPO3-LUH-Framework ). Das Layout der Webseiten im TYPO3-LUH-Framework entspricht den Corporate-Design-Vorgaben der LUH. Zum Leistungsumfang gehören Schnittstellen zum Campusmanagementsystem der LUH und Web-Anwendungen (Extensions) für Anforderungen in typischen Instituts-Webpräsenzen (u.a. zur Verwaltung von Publikationen, Forschungsberichten). Der Leistungsumfang des TYPO3-LUH-Frameworks wird laufend erweitert und aktuellen Anforderungen im Web angepasst. Jede Webpräsenz erhält eine eigene URL (i.d.r. Das Layout kann durch einrichtungseigene Hintergrund-Grafiken und Logos angepasst werden. Die Bearbeitung der Web-Seiten und Inhalte erfolgt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, d.h. diese arbeiten als Redakteure am TYPO3-Web-Auftritt. In TYPO3 erfolgt die redaktionelle Arbeit i.d.r. direkt und einfach per Mausklick und Text-Editor auf der Web-Oberfläche (Frontend-Editing). Zum Webservice gehören weiterhin: umfassende Beratung zu Webanwendungen Webpräsenzen Schulung und Dokumentation Support bei der Nutzung In 2012 wurden 10 Schulungen mit jeweils ca. 12 Teilnehmern zum TYPO3-Framework angeboten. Zielgruppe waren Mitarbeiter/-innen, die Inhalte in den TYP03-Webauftritten bearbeiten. Zudem wurden Workshops zu speziellen Themen des Webangebots angeboten. Für den Betrieb des Web-Services werden vier Server (DELL Xeon) eingesetzt. Zwei dieser realen ( physikalischen ) Server dienen als Wirtsysteme für virtuelle Server. Jeder virtuelle Server bietet dann eine weitgehend gekapselte Betriebssystemumgebung für eine oder mehrere TYPO3-Installationen. Es sind 65 virtuelle Server (Gastsysteme) auf den fünf physikalischen Servern (Wirtsysteme) installiert. Jeder virtuelle Server enthält ein bis max. 10 TYPO3-Installationen (TYPO3-

19 12 Instanzen). Mit Stand April 2013 werden 160 TYPO3-Instanzen installiert sein. Zwei Server werden als Datenbankserver eingesetzt. Jede TYPO3-Installation erfordert eine Datenbank (TYPO3 ist ein vollständig dynamisches CMS, alle Seiten und Inhaltselemente werden als Datenbank-Elemente gespeichert). Das Datenbank-Management-System (DBMS) ist MySQL. TYPO3- Installationen und Datenbanken werden bei den Leibniz Universität IT Services-Installationen auf getrennten Servern betrieben (TYPO3-Server und Datenbankserver). Suchmaschine Um eine leistungsfähige Suche über die TYP03-Webauftritte zu erreichen, wird eine eigene Suchmaschine auf Basis von Apache, Nutch und Solr betrieben. In der Suche sind Seiten indiziert Kennzahlen des TYPO3-Webservices im Überblick Webpräsenzen und Inhalte (Stand Dezember 2012): 303 Webauftritte online Seiten mit Inhaltselementen und aktuelle Meldungen über alle Webauftritte Redakteure 160 TYPO3-Installationen (eine TYPO3-Installation kann mehrere Webauftritte beinhalten) Schulung und Support: 10 Schulungen für Redakteure pro Jahr laufender Support (Beratung, Anpassung, Weiter- und Neuentwicklung von Webanwendungen) Server: 2 Server, aufgeteilt in 65 virtuelle Server mit 160 TYPO3-Installationen 2 Datenbankserver Hosting statischer Webseiten Neben dem TYPO3-Webservice bieten die Leibniz Universität IT Services ein Hosting für statische Web-Auftritte an. Damit wird LUH-Einrichtungen die Möglichkeit geboten, Web-Auftritte zu hosten, die ohne serverseitige Programme (PHP, CGI, o.ä.) auskommen. Bedarf für solche Web- Auftritte ergibt sich z.b. bei Online-Berichten bezüglich Forschungsaktivitäten, Tagungen etc., die nicht im institutseigenen Webbereich dargestellt werden sollen oder können. Den Einrichtungen wird mit diesem Dienst eine Alternative zum Betrieb eines institutseigenen Web-Servers eröffnet. Layout und Inhalt der Web-Seiten liegen vollständig in der Verantwortung der jeweiligen Einrichtung. 2.5 IT-Sicherheit als Querschnittsaufgabe Das Rechenzentrum bietet für die gesamte Universität eine Reihe an Diensten präventiver und reaktiver Art zur IT-Sicherheit an:

20 13 Viren- und Spam-Abwehr für s Bereitstellung aktueller Antivirensoftware Beratung und Unterstützung bei der Einrichtung institutsspezifischer Firewall-Technik Betrieb einer Registrierungsstelle in der DFN-PKI Ausbildung ("Sicherheitstage") und Beratung Hilfe bei Sicherheitsvorfällen, auch vor Ort, durch das Sicherheitsteam. Für die Virenabwehr für Clients und Server wird an der LUH die Security-Software Sophos-Endpoint-Security eingesetzt. Die Software kann von Beschäftigten und Studierenden für dienstliche und auch private Rechner unentgeltlich bezogen werden. Die Viren- und Spamabwehr ist in 2012 von der bisherigen Sophos-Puremessage-Lösung auf eine Lösung des DFN umgestellt worden. Dadurch wurde die Sicherheit deutlich erhöht, da nun nicht nur ein Virenscanner-Produkt, sondern drei dabei zum Einsatz kommen: Vor allem für Zero-Day-Attacks ist heute ein einzelner Virenscanner kaum noch ausreichend; ein Mix verschiedener Hersteller, wie nun in der DFN-Lösung, verringert den Angriffsvektor erheblich. Der Betrieb der Netzschutz-Firewalls für Institute sowie der Registrierungsstelle für die Ausstellung von x509-zertifikaten wurde fortgeführt. Darüber hinaus nimmt die Beratung nicht nur über die IT-Sicherheits-Webseiten und die Schulungen in Form von Sicherheitstagen, sondern auch in der Beteiligung an IT-Projekten und durch individuelle Beratung erfreulicherweise einen größeren Stellenwert ein. 2.6 Server-Systemtechnik Compute-Server für wissenschaftliches Rechnen Die Clustersysteme der Leibniz Universität IT Services sind in ihrer Summe ein allgemein zugängliches Großgerät für die simulationsbezogene Forschung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leibniz Universität Hannover und stehen diesen kostenfrei zur Verfügung. Das System ist heterogen aufgebaut, um die verschiedenen Bedürfnisse der Nutzer zu bedienen und den Bedarf an Rechenleistung abzudecken. Die Heterogenität des Systems spiegelt auch die Nutzerlandschaft wider: Es gibt kurze Jobs, die (verhältnismäßig) wenig Hauptspeicher und nur einen Rechenkern benötigen, aber auch sehr lange Jobs, die sehr viel Hauptspeicher und über 100 Rechenkerne benötigen. Es ist ein System für jedermann: Die Nutzer kommen nicht nur aus den üblichen Gebieten Physik, Mathematik und Ingenieurwissenschaft, sondern auch aus den Bereichen Chemie, Biologie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Wenn man als Mitarbeiter der LUH das Clustersystem nutzen möchte, ist ein Zugang innerhalb weniger Stunden eingerichtet, und die ersten Rechenjobs können gestartet werden. Das Team des Clustersystems hat jeweils einen separaten Jahresbericht für die Jahre , 2011 und 2012 veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe findet sich online unter: Die Clusterjahresberichte zeigen deutlich die Vielfalt des wissenschaftlichen Rechnens an der LUH; auch die Berichte einzelner Forschungsprojekte, welche das Cluster nutzen sind inkludiert.

21 14 Aufbau des Computesystems Das Clustersystem ist ein Verbund aus 190 Rechenknoten mit insgesamt 2552 Rechenkernen und GB Hauptspeicher. Diese Rechner werden über ein gemeinsames Batchsystem angesprochen und mit Rechenjobs beladen. Der Zugang zum System erfolgt über zwei Login-Knoten, die zusammen 24 Rechenkerne und 96 Gigabyte Hauptspeicher besitzen. Es stehen insgesamt über 17 Terabyte Festplattenspeicher für Nutzer-HOME-Verzeichnisse und über 69 Terabyte für temporäre Dateien (im BIGWORK- Verzeichnis) zur Verfügung. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht der wichtigsten Rechenknoten des Clustersystems in den Jahren 2011 und 2012: Cluster bzw. Rechnername Login-Knoten SMP Estragon Centaurus Helena Tane Taurus Paris Tesla Beschreibung Dialog und interaktive Nutzung Anwendungen mit hohem Speicherbedarf Anwendungen mit hohem Speicherbedarf Anwendungen mit hohem Speicherbedarf Anwendungen mit hohem Speicherbedarf Serielle und hochparallele Anwendungen Serielle und hochparallele Anwendungen Serielle und hochparallele Anwendungen GPGPU Anwendungen Anzahl Knoten Anzahl Kerne pro Knoten Hauptspeicher/ Knoten (GB)

22 15 Speicherplatz am Clustersystem Neben dem zentralen Plattensystem für die HOME-Verzeichnisse steht das zentrale Plattensystem für temporäre Dateien BIGWORK- zur Verfügung. Dieses Plattensystem ist über 69 Terabyte groß und besteht aus 14 RAID-5 Verbünden von 1 und 2 Terabyte SATA-Festplatten. Darüber arbeitet das high-performance und skalierbare Dateisystem namens "Lustre" und stellt die einzelnen Festplattenverbünde als ein Dateisystem dar. Die Zusammenstellung ist über das Infiniband-Netz ans Clustersystem angebunden, so dass Leseund Schreibvorgänge sogar schneller sind als im HOME-Verzeichnis, welches nur über NFS angebunden wird. Rechenleistung Die von den Leibniz Universität IT Services zur Verfügung gestellte Rechenleistung muss permanent dem stetig wachsenden Bedarf angepasst werden. Folgende Grafik veranschaulicht die Steigerung der Rechenleistung in den letzten Jahren. Die blaue Kurve zeigt die tatsächliche Rechenleistung. Die grüne Kurve zeigt die Rechenleistung im Verhältnis zur Leistungsaufnahme und ist ein Indikator für die Energie Effizienz des Clustersystems. Abbildung 5: Rechenleistung des Clustersystems

23 16 Die folgende Grafik zeigt die verbrauchten CPU Stunden der Institute in 2011/2012, sortiert nach Anzahl (Institute mit weniger als CPU Stunden sind hier nicht dargestellt). Abbildung 6: Verbrauchte CPU-Stunden Wachstum und Effizienzsteigerung in Zahlen: Erhöhung der Gesamtzahl der Rechenknoten von 115 auf 190 Zunahme der Rechenkerne von auf Zunahme der Anzahl teilnehmender Institute von 41 auf 53 Anstieg der aktiven Nutzer von 139 auf über 300 (Ende 2012) Service des Clusterteams Für die effiziente Nutzung des Systems bietet das Team Clustersysteme Einführungsvorträge an. Diese beinhalten Themen wie Zugangsberechtigungen zum Cluster und Bearbeitung von Rechenjobs. Für letztgenannte stehen diverse Beispiele in C-Programme, MATLAB und COMSOL zur Verfügung, diese können aber auch an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Bei Detailfragen von fortgeschrittenen Benutzern stehen Fachberater zur Seite um auch alle individuellen Problemstellungen zu lösen. Zusätzlich zu den Einführungsvorträgen wird ein Cluster-User-Group-Treffen einmal im Monat angeboten. Um 18 Uhr am jeweils ersten Montag im Monat treffen sich die Nutzer und die Administratoren des Clustersystems, um über Themen wie Optimierung, Parallelisierung, Batchskripte und Programme zu diskutieren; Interessierte können ebenfalls an diesem Treffen teilnehmen und sich informieren.

24 SAP (ERP) SAP-Systeme Die Leibniz Universität IT Services betreiben jeweils ein SAP-Produktivsystem für die Universitäten Hannover, Lüneburg und Hildesheim, die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Hochschule für Musik und Theater Hannover, und die neu hinzugekommenen Hochschulen in Vechta, die Jade- Hochschule und die Hochschule Emden/Leer, sowie ein weiteres Produktivsystem für die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB). Neben den Produktivsystemen werden weitere Systeme der SAP-Systemlandschaft (Entwicklungsund Konsolidierungssysteme) und Hilfssysteme (Firewall, WWW-Server, Remote-Zugriff, diverse DMZ-Proxys) betrieben. Zudem wird eine SAP-BW-Systemlandschaft (Business Warehouse) betrieben. In den Jahren waren die Integration der Systeme aus Clausthal-Zellerfeld, bevorstehende Beschaffung der neuen Hardware, die Akquisition weiterer Kunden (Hochschulen in Emden/Leer, Vechta und Jade-Hochschule) sowie technische Neuerungen bei SAP prägend; insbesondere die Web-Technologien. Neben dem Tagesgeschäft wurden auch in diesem Berichtszeitraum diverse Test-Installationen ausgeführt, u.a. virtualisierte SAP-Systeme, welche eine Vereinfachung des Betriebes ermöglichen sollen. Diese Systeme wurden auf Hyper-V in einer Failover-Cluster-Umgebung implementiert. Die Ergebnisse werden in die Ende 2012 bis Anfang 2013 erfolgende Hardware-Umstellung einfließen. Erschwert wird diese Umstellung dadurch, dass während des Wechsels der Hardware auch die Revision des Betriebssystems von Windows 2003 auf Windows 2008 R2 angehoben werden muss Leistungskennzahlen SAP Die Systemverfügbarkeit der SAP-Systeme im betrachteten Zeitraum lag bei 99,4 %. Die Datenbank des Produktivsystems hat mittlerweile eine Größe von 500 GB erreicht; die des Qualitätssicherungssystems die Grenze von 1 TB bereits überschritten. Im Produktivsystem sind Benutzer registriert, was eine leichte Erhöhung zum vorherigen Berichtszeitraum darstellt. Diese Erhöhung resultiert aus der Akquisition der neuen Hochschulen. Die Anzahl der Benutzer ist i.d.r. konstant, da die Anzahl der SAP-Lizenzen aus Kostengründen konstant gehalten wird Studierenden-Server Die Leibniz Universität Hannover stellt den Studierenden für die Ausbildung einen kostenlosen Zugang zum Internet zur Verfügung. Auf diesem Server können Studierende private statische Homepages kreieren, einen Shell-Zugang nutzen und seit Wintersemester 2011/2012 auf einem separaten Mailserver ihre s bearbeiten. 2.7 Backup und Archiv Backup Der Service Backup & Restore bietet für alle Institute und zentralen Einrichtungen der LUH kostenlos die regelmäßige Erstellung und kurzfristige Aufbewahrung von Sicherungskopien bestimmter Serverdaten zum Schutz vor ungewolltem Datenverlust. Die Daten werden dabei in einem automatisierten Verfahren über das LAN zum zentralen Dienstleister übertragen und dort als Sicherungskopie für einen begrenzten Zeitraum gespeichert (Backup). Bei Bedarf werden die gesicherten Daten wiederhergestellt (Restore). Die Speicherung der Daten erfolgt in erster Stufe auf einem RAID. In einer späteren Ausbaustufe wird auf Magnetband weitermigriert.

25 18 Dieser Service schützt typischerweise gegen: Versehentliches Löschen Hardware- und Softwareschäden am Computersystem mit Datenverlust Datenarchiv Der Scalar ist ein rechnergestütztes Robotersystem mit mittlerweile über Einstellplätzen für Bandspeicherkassetten (ca Stück im Jahre 2008). Sie dient den Instituten und dem HLRN Verbund als Backup-Server zur Sicherung und zur Langzeit-Archivierung ihrer Daten. Zum Schutz der Daten ist die gesamte Installation seit 2008 in einer feuer- und explosionsgeschützten Lambertz-Zelle untergebracht. Mittelfristig wird die Speicherkapazität auf Basis von LTO5-Bändern auf über 13 PB (PetaByte) aufgerüstet werden können. Dies entspricht einem erwarteten Kapazitätszuwachs von mehr als 50 % gegenüber 2008 (8,5 PB) Leistungskennzahlen Archivspeicher Für die LUH wurden im Jahr 2012 Daten-Sicherungen für 111 Institute mit 2,08 PB (538 TB in 2008) und Daten-Archivierungen für 190 Institute mit 120 TB (46 TB in 2008) durchgeführt. Für den HLRN-Verbund wurden in 2012 für über Nutzer (422 in 2008) 85 TB (86 TB in 2008) Daten gesichert und 1 PB Daten (88 TB in 2008) archiviert. 2.8 Arbeitsplatzrechner Für die dezentralen Rechner in Instituten bieten die Leibniz Universität IT Services einen umfangreichen Service: Service zum automatischen Windows-Update Beratung bei Rechnerbeschaffungen Abwicklung über Rahmenverträge Unterstützung bei der Installation von PC- und Unix-Systemen (Hard- und Software) Software-Lizenzen Datensicherung Netz- und Sicherheitsdienste (u. a. , WWW, Firewall) Reparaturen und Hilfestellung vor Ort 2.9 Ausbildung Kurse Für Studierende und Mitarbeiter der Leibniz Universität Hannover bieten die Leibniz Universität IT Services mit ca. 50 Kursen im Jahr ein umfassendes Lehrangebot bezüglich IT-Themen für Anwender und Administratoren an. Die Termine der Kurse über Betriebssysteme, Netzdienste, Anwendersoftware und Programmiersprachen werden pro Semester im Web und in Flugblättern veröffentlicht. Zu folgenden IT-Themen wurden im Jahr 2012 Kurse angeboten: Administration von Windows Server 2008 R2 Arbeiten mit Gruppenrichtlinien in einer Windows Server 2008 R2-Umgebung Umstieg auf Windows 7 IPv6 Workshop Erstellung von Webseiten (HTML / CSS) Einführung in Microsoft Excel 2010

26 19 Microsoft Excel mit Hilfe von VBA anpassen Arbeiten mit Microsoft Word 2010 Nutzung des Literaturverwaltungsprogramms Citavi Erstellung von Präsentationen mit Microsoft PowerPoint 2010 Entwicklung von Datenbanken mit Hilfe von Microsoft Access 2010 Statistik mit SPSS Arbeiten mit Photoshop Einführung in die HDR-Fotografie Erstellung von Grafiken mit Hilfe von Adobe Illustrator Erstellung von PDF-Formularen Einführung in die Programmiersprache PHP Berufsausbildung zum Fachinformatiker/zur Fachinformatikerin Die Leibniz Universität IT Services haben sich erstmals 2003 entschlossen, Ausbildungsplätze zum Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration zu schaffen. Normalerweise beträgt die Ausbildungszeit drei Jahre. Es werden i.d.r. pro Lehrjahr zwei Ausbildungsplätze eingerichtet, so dass mittlerweile sechs Auszubildende gleichzeitig im Leibniz Universität IT Services beschäftigt sind. Die Ausbildung erfolgt sehr praxisorientiert. So sind die Auszubildenden zum einen in den Arbeitsalltag integriert, zum anderen erhalten sie theoretischen Unterricht in der Berufsschule und lernspezifische Aufgaben seitens der Ausbilder im Betrieb, die es selbstständig zu lösen gilt. Durch das heterogene EDV-Umfeld können wir eine universelle und breit gefächerte Ausbildung gewährleisten. Im Laufe der Ausbildung lernen die Auszubildenden das Datennetz der Universität genau kennen. Sie können Netze gestalten, konfigurieren und verwalten. Das Aufsetzen von Servern unter Windows sowie auch Linux gehört ab dem zweiten Ausbildungsjahr zum Alltag. Auch IT-Sicherheit, Auf- und Abbau von Hardware gehören zu den Themen der Ausbildung. Durch die Integration in den Arbeitsalltag lernen die Auszubildenden den Umgang mit Kunden und Kollegen kennen. Wir sehen die Ausbildung als gesellschaftliche Verantwortung, Bereicherung im aktuellen beruflichen Umfeld sowie als zwingende Notwendigkeit, um auch künftig qualifizierte Nachwuchskräfte für die Leibniz Universität IT Services und die LUH rekrutieren zu können RRZN-Handbücher Die RRZN-Handbücher zu aktuellen IT-Themen sind seit 30 Jahren an vielen Hochschulen im deutschsprachigen Raum verbreitet und ein Begriff für Qualität zu günstigen Preisen. Sie sind das Ergebnis einer 1982 vom damaligen RRZN initiierten und seither koordinierten Kooperation von deutschsprachigen Hochschulen auf dem Gebiet der IT-Dokumentation. Heute besteht das Angebot aus etwa 84 aktuellen Titeln, weitere sind in Vorbereitung. Derzeit sind es über 180 staatliche Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, die regelmäßig größere Stückzahlen der Handbücher beziehen, um sie an ihre Studierenden und Mitarbeiter zu deren eigenem Gebrauch weiterzugeben. Im November 2010 überschritt die Anzahl der gedruckten Exemplare die 3-Mio.-Marke.

27 20 Leistungskennzahlen Handbücher Die durch die Leibniz Universität IT Services angebotenen Handbücher zeichnen sich durch folgende Kennzahlen aus: Beteiligung von über 180 Hochschulen an einer von uns koordinierten Kooperation mit durchweg positiver Resonanz Anzahl aller in 2011/2012 verkauften Handbücher: ca Exemplare Anzahl aller bis 2010 (einschl.) verkauften Handbücher: über 3 Mio. Exemplare Anzahl aller in 2010 verkauften Titel: 80 Anzahl aller bis 2010 (einschl.) erschienen Titel: über 250 Eine komplette Liste aller in 2011/2012 verkauften Titel ist im Internet einsehbar unter: e-learning Lernmanagementsysteme Für das E-Learning stellen die Leibniz Universität IT Services Datenbankserver und Wirtssysteme bereit, auf denen die Webserver für die Lernmanagementsysteme (LMS) Stud.IP und Ilias als virtuelle Maschinen betrieben werden. Für die Administration und die Nutzerbetreuung der virtuellen Maschinen sowie der LMS Stud.IP und Ilias selbst ist die elsa verantwortlich. Für die Wirtssysteme wurden sowohl im Jahr 2011 als auch 2012 jeweils ein neuer Server angeschafft. Desweiteren stellen die Leibniz Universität IT Services einen Audio- und Video-Streaming-Server für Vorlesungsaufzeichnungen zur Verfügung. Da Stud.IP nur beschränkte E-Learning Funktionalitäten bietet, haben die Leibniz Universität IT Services zum WS 2012/13 das LMS Moodle als neuen Dienst eingeführt Multimedia Die Leibniz Universität IT Services bieten Multimedia-Infrastrukturen und die entsprechenden Netzdienste an. Wir beraten und unterstützen die Nutzer bei der Planung und dem Aufbau von Multimedia-Ausstattungen vor Ort. Dies beinhaltet sowohl die Definition von Standards für die Ausstattung von Hörsälen und Seminarräumen als auch die individuelle Beratung, z. B. für Videokonferenz-Ausstattungen. Ein Präsentations- und Konferenzraum ist mit zwei Rückprojektionen von jeweils 100 Diagonale, drei hochwertigen steuerbaren Kameras, Mikrofontechnik, Surround-Lautsprecheranlage und einem Regieraum mit Audio-/Video-Mischung im Gebäude der Leibniz Universität IT Services ausgestattet und kann von allen LUH-Nutzern zur e-learning Aufzeichnung verwendet werden. Eine Medienraumsteuerung erlaubt den einfachen Zugriff auf vorprogrammierte Anwendungskonfigurationen. Multimediale Netzdienste, vor allem für Videokonferenz, Videoübertragung und Videostreaming,

28 21 dienen als Grundlage zur synchronen oder asynchronen Audio-/Video-Kommunikation. Dazu betreiben wir Raumkonferenzsysteme (H.323) zur freien Nutzung innerhalb unserer Räumlichkeiten. Wir stellen für das Hosting von Audio- und Videostreams einen entsprechend starken Streaming- Server bereit Anwenderberatung Mitarbeiter im Bereich IT-Anwendungssupport stehen den Benutzern bei der Fach- und Problemberatung im Bereich der LUH und der Anwenderberatung im wissenschaftlichen Rechnen zur ausführlichen Beratung u.a. in folgenden Themenbereichen zur Verfügung: Planung und Konzeption von EDV-Vorhaben Programmierung und methodische Beratung bei der (Weiter-)Entwicklung von Software Mathematisch-algorithmische Beratung bei der Programmentwicklung Beratung über den Einsatz und Nutzung von Anwender-Software Unterstützung der dezentralen IT in den Instituten bei der Weitergabe von Software- Lizenzen Vorbereitung und Durchführung von Projekten im Hochleistungsrechnen Leistungskennzahlen Anwendersupport für EvaSys Zur Qualitätssicherung in Forschung und Lehre betreuen wir das Auswertungswerkzeug EvaSys, das den Fakultäten und Einrichtungen der Leibniz Universität Hannover die automatisierte Durchführung gezielter Evaluationen von Vorlesungen, Seminaren, Übungen und anderen Veranstaltungsarten ermöglicht. In den vier Erhebungsperioden Wintersemester 2010/2011 bis Sommersemester 2012 wurden im Rahmen der universitätsweiten Lehrveranstaltungsbewertung Lehrveranstaltungen evaluiert und dabei Fragebögen ausgewertet. In 865 Umfragen zu Forschungsprojekten und Campusbefragungen wurden weitere Fragebögen verarbeitet. Mit der Erweiterung durch das EvaExam-Modul werden nun auch begleitende Lernstandskontrollen und automatisierte Prüfungen unterstützt Leistungskennzahlen Support für Anwender-Software Die Schwerpunkte der Arbeiten im Berichtsjahr lagen auf der Installation von Anwenderpaketen, Programmbibliotheken und Dienstprogrammen (Software-Tools) auf den neuen Compute-Servern für die LUH zur Abdeckung des lokalen und regionalen Spitzenbedarfs sowie auf dem HLRN-II- System. Daneben erfolgte die Projektberatung und -unterstützung von Benutzer- und Großprojekten in der LUH und im HLRN-Verbund. Im Einzelnen standen in 2012 u.a. folgende Produkte auf Compute-Servern für die LUH bzw. auf dem HLRN-II-System zur Verfügung:

29 22 Typ LUH HLRN-II Beschreibung Bibliotheken Intel MKL NAG Intel MKL Programmbibliothek für numerische Berechnungen FORTRAN-Unterprogrammbibliothek Pakete Tools ABAQUS ANSYS CFX COMSOL CPMD Crystal FLUENT GAUSSIAN Gromacs HFSS MARC MATHEMATICA MATLAB MAXWELL NASTRAN OpenFoam PATRAN PROE SPSS Star-CD StarCCM Intel-Compiler Intel-Tools MPI-Tools PGI-Compiler TotalView ABAQUS ANSYS CFX CPMD Crystal FLUENT GAUSSIAN Gromacs OpenFoam Star-CD StarCCM Intel- Compiler Intel-Tools MPI-Tools PGI- Compiler TotalView CAE-Paket für lineare und nichtlineare Strukturanalyse CAE-Paket für lineare und nichtlineare Strukturanalyse CAE-Paket für Strömungsmechanik Software-Paket für Multiphysik-Simulationen Ab-initio-Berechnungen in der Molekulardynamik Software-Paket für Simulationen kristalliner Festkörper CAE-Paket für Strömungsmechanik Ab-initio-Berechnungen in der Chemie Software-Paket für Simulationen i. d. Molekulardynamik CAE-Paket für hochfrequente elektromagnetische Feldsimulation CAE-Paket für lineare und nichtlineare Strukturanalyse Software-Paket für techn. u. wissenschaftliche Berechnungen Software-Paket für techn. u. wissenschaftliche Berechnungen CAE-Paket für elektromagnetische Feldsimulation CAE-Paket für lineare und nichtlineare Strukturanalyse CAE-Paket für Strömungsmechanik CAE Pre- und Postprocessing CAD-Programmpaket Software-Paket zur statischen Datenanalyse CAE-Paket für Strömungsmechanik CAE-Paket für Strömungsmechanik Intel Compiler Suite Intel Development Tools : Thread Checker, VTune, Trace Analyzer MPI-Installationen: mpich2, mvapich2, OpenMPI PGI Compiler-Suite Debugging Tool für Parallelprogramme Bei den Leibniz Universität IT Services erfolgt die Lizenzvergabe über so genannte Projektgruppenschlüssel, dem ein Nutzer zwingend zugeordnet sein muss. Diese Projektzuordnung dient im Rahmen der Nutzerverwaltung der Zuordnung von Accounts zu Kostenstellen, Instituten, zentralen Einrichtungen, Drittmittelprojekten, Arbeitsgruppen und Mitarbeitern. Die Anzahl aller gültigen Projekte (also Nutzergruppen) gliedert sich im Jahr 2012 wie folgt auf:

30 23 Anzahl Hochschule 950 Leibniz Universität Hannover 4 Hochschule für Musik und Theater 6 Medizinische Hochschule Hannover 6 Tierärztliche Hochschule Hannover 2 Fachhochschule Hannover 1 Technische Universität Braunschweig 1 Universität Göttingen 1 Universität Lüneburg 2 Universität Oldenburg Sonstige niedersächsische Institutionen und Ministerien Summe Projektgruppen in 2012 (+43% gegenüber 2010) Der Zugang zu preiswerter bzw. für einzelne Nutzergruppen kostenloser Software erfreut sich reger Nachfrage. Beispielhaft seien hier einige Zahlen zu dem Microsoft Software-Vertrag DreamSpark Premium (vormals MSDN-AA) genannt: Bis Ende 2012 waren ca Studierende am DreamSpark-Programm beteiligt Im gleichen Zeitraum waren ca Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LUH für DreamSpark registriert Um die Institute der LUH weiterhin bedarfsgerecht zu unterstützen, haben wir den in 2008 initiierten Dienst einer zentralen Verwaltung der Volumenlizenzkeys für Microsoft-Produkte, wie "Windows 7 Enterprise" oder "Windows Server 2008R2" in 2011 und 2012 erfolgreich fortgeführt. Die IT Services nehmen so den Systemadministratoren der Institute die aufwändige Verwaltungsarbeit ab. Mitarbeiter im Bereich IT-Anwendungssupport stehen den Benutzern der LUH und des HLRN zur ausführlichen Beratung über den Einsatz und Nutzung von Anwender-Software, sowie zur Unterstützung der dezentralen IT in den Instituten beim Bezug von Software-Lizenzen zur Seite. Ende 2012 waren Lizenzen im Rahmen von Software-Überlassungen durch uns und die Vertriebspartner aktiviert. So waren in 2011/2012 insgesamt 31 Software-Pakete erhältlich (ohne Updates, Einzel- bzw. Zusatzmodule und ftp-server). In 2011/2012 wurden 435 neue Lizenzverträge und Nachbestellungen zu bestehenden Verträgen zwischen den IT Services und deren Nutzern abgeschlossen. Auf den Lizenzservern der IT Services wurden in den Jahren 2011/2012 Lizenzen für 26 verschiedene Softwareprodukte vorgehalten Druckausgabedienste Drei Großformat-Farbdrucker stehen den Kunden für Farbdrucke zur Verfügung: Drei Canon IPF8300 (bis A0-Format), Ein Canon ipf9000 (bis 150 cm Breite) Ein Hochleistungsfarblaserdrucker Ricoh C751EX (75 Seiten/Minute, S/W & Farbe, Duplex, A3/A3+/A4-Format)

31 24 Ferner stehen für den Zuschnitt der Druckerzeugnisse eine Schneidemaschine (bis 150 cm Breite), eine Stapelschneidemaschine (Schnittlänge 430mm, Schnitthöhe 40mm), eine elektrische A3 Rollenschneidemaschine, sowie Schneidematten, Cutter und Lineale für den manuellen Zuschnitt zur Verfügung. Der Service erfreut sich reger Nachfrage seitens Mitarbeitern und Studierender. Bezogen auf ein durchschnittliches Berichtsjahr sei dies wie folgt verdeutlicht. Das Gesamtgewicht der bedruckten Seiten aus Plotter und Laserdrucker zusammengenommen beträgt 23,5 Tonnen. Würde man die Ausdrucke auslegen käme man auf eine Fläche von ,5m² auf die 3-mal das Welfenschloss platziert werden könnte. Aneinandergereiht ergäben die Blätter eine Strecke von 71km.

32 25 3. Schwerpunkte, Meilensteine und Neuerungen Neben den allgemein bekannten IT-Services, die wir in gewohnt hoher Qualität für Forschung, Lehre und Verwaltung erbringen, ergaben sich in den Berichtsjahren erwartungsgemäß auch neue Herausforderungen und Aufgaben. Im Folgenden werden die wesentlichen Projekte und Neuerungen dargestellt. 3.1 Konsolidierung und Modernisierung der Serverlandschaft Als Folge der Vielzahl von angebotenen Diensten und aufgrund des rasanten Technologiewandels in der IT, betrieben die Leibniz Universität IT Services lange Zeit eine Anzahl verschiedener Rechnertypen und -architekturen. Als Reaktion auf den steigenden Administrationsaufwand startete bereits vor dem Berichtszeitraum das Projekt der Server-Konsolidierung, dessen Ziel es war, die Vielfalt und Menge an Rechnersystemen durch Transfer auf eine kleine Anzahl standardisierter Serverklassen zu reduzieren und zu standardisieren. Die sich daraus ergebenden Vorteile sind: Geringere Wartungskosten Weniger Administrationsaufwand Verminderter Stromverbrauch und geringere laufende Kosten Kürzere Ausfallzeiten und eine höhere Ausfallsicherheit Dieses Projekt ist mittlerweile abgeschlossen und die gewonnenen Informationen und Prozesse wurden sowohl in der Computing und Storagesysteme-Gruppe als auch in anderen Gruppen implementiert. Die Serversysteme des Rechenzentrums werden jetzt durch Continual-Service-Improvement weiterhin konsolidiert und wo nötig modernisiert. 3.2 Ausbau der SAP-Systemlandschaft Als neue SAP-Technologie wurde das SAP-Recordsmanagement (SRM) mit einer Archivierungslösung eingeführt. Dieses erlaubt es u.a., Akten nunmehr elektronisch zu führen, was einen schnelleren und effizienteren Zugriff auf die Daten erlaubt. Wegen der verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen ist eine Datenhaltung auf einem speziellen Archivsystem erforderlich. Derzeit sind alle Kräfte der SAP-Basisgruppe durch folgende Themen gebunden: Implementation der neuen Hardwarebasis und Einarbeitung in diese: Hiermit erhofft man sich eine effektivere Gestaltung des SAP-Basisbetriebes, bspw. durch ressourcenschonenden Einsatz der Hardwarekomponenten. Austausch der SmartCard-Infrastruktur. Diese Maßnahme ist erforderlich, da der bisherige SC-Provider nur noch neue SmartCards mit elliptischer Kurven-Kryptographie ausliefert, die von SAP nicht unterstützt werden. Einführung eines Ticketsystems OTRS und Einbindung in die ITIL-konforme Rechenzentrumsorganisationsstruktur. Schwerpunkte in den Jahren waren: Integration der neuen Mandanten für die Hochschulen Vechta, Wilhelmshaven und Emden/Leer Implementation von Sicherheits-Patches, Service-Packs und Sicherheits-Notizen Update der Datenbanken auf IBM DB2 9.7 Koordination/Implementierung der neuen Hardware-Plattform Aufbau einer SAP-Recordsmanagement-Systemlandschaft Kontinuierliche Verbesserung des Betriebes durch Anpassen von Parametern und Betriebsabläufen Die Implementierung weiterer Schnittstellen zu Fremdsystemen Fortführung der Implementierung des SAP-Solutionmanagers Implementierung diverser Testsysteme, u.a. virtualisierte SAP-Systeme in einem Failover- Cluster

33 Erfolgreiche Abschlüsse der Auszubildenden Die Leibniz Universität IT Services bieten seit 2003 die dreijährige IHK-Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration an. In den Jahren 2011 und 2012 haben insgesamt vier Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zwei von ihnen wurden von uns in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen, die anderen beiden Absolventen haben ein Arbeitsplatzangebot aus der freien Wirtschaft angenommen. 3.4 Migration Netbackup nach Bacula Zum Jahreswechsel 2011/2012 wurde der Service Backup und Restore nach ITILv3 ausgerichtet. Mit der neuen Organisationsstruktur wurde auch die neue Software Bacula Enterprise eingeführt, die NetBackup ablöst. Das Bacula-Produktivsystem ging Ende des Jahres online und die Umzüge der Maschinen auf die neue Software werden einen Großteil des Jahres 2013 in Anspruch nehmen. Die neue Software besticht vor allem durch nativ integrierte Authentifizierungsmechanismen. Kanalverschlüsselung (TLS) ist Standard, eine Verschlüsselung der Daten kann optional gewählt werden. 3.5 Server-Hosting und Housing Seit 2010 finden die Konzepterstellung, die technischen Vorbereitungen und die praktischen Erprobungen mit den Pilotkunden für die neuen Dienste Server-Hosting und Server-Housing statt, bei denen die Leibniz Universität IT Services als Anbieter von systemnahen, serverbasierten IT- Diensten bzw. betreutem Stellplatz für Server aus den Instituten oder der Verwaltung fungieren. Durch diese Form der Ressourcen-Zusammenfassung werden Sparpotenziale im Bereich Gebäude-Infrastruktur (Stellfläche, Klimatisierung, USV) und Administration (Upgrades, Patches, IT- Security-Maßnahmen) eröffnet. Darüber hinaus bietet die Zusammenfassung einen größeren Ressourcen-Pool für die Nutzer und verhindert unnötige Überkapazitäten in einzelnen Bereichen neben Unterkapazitäten in anderen, welche die aktuell vorherrschende Zersplitterung der Serverinfrastruktur unmittelbar nach sich zieht. Im Bereich Hosting betreiben wir seit Längerem Dienstleistungen für das Dezernat 3, elsa, die ZUV und die Pressestelle der Universität. Der Kundenstamm wurde kontinuierlich erweitert. 3.6 Forschungscluster-Housing Mit dem Service Forschungscluster-Housing kann institutseigene Hardware zum wissenschaftlichen Rechnen (Compute-Nodes) in das bestehende Clustersystem des Rechenzentrums integriert werden. Voraussetzung ist, dass bestimmte Hard- und Softwareanforderungen erfüllt sind. Das jeweilige Institut bekommt exklusive Rechenzeit auf ihrer Hardware reserviert. Das Rechenzentrum stellt hierfür die grundlegende Infrastruktur bereit. Diese besteht im Wesentlichen aus Klimatisierung, Stromversorgung, USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), Racks und verschiedenen Plattensystemen zur Datenspeicherung. Des Weiteren wird die Softwareinfrastruktur bereitgestellt, die zur Administration der Server nötig ist. Dies umfasst, unter anderem die Authentifizierung, das Betriebssystem, das Batchsystem und die Kernelmodule, um auf das parallele Dateisystem zugreifen zu können. Ferner umfasst es Lizenzen und Simulationssoftwarepakete. Vorteile für das jeweilige Institut: dedizierter Zugang für Institutsmitglieder während spezifizierter Zeitintervalle Institute können zusätzlich und nahtlos das gesamte Clustersystem nutzen reduzierte Beschaffungskosten für Institute. Dies wiederum bedeutet, dass das Institut mehr Rechenleistung für das gleiche Geld beschaffen kann minimaler Administrationsaufwand für das Institut

34 27 Vorteil für die Leibniz Universität Hannover: "Idle"-Perioden einzelner Cluster-Rechner können als Rechenressource der Nutzergemeinschaft zur Verfügung stehen Das Arbeitspaket startete mit den ersten Pilotkunden, die Forschungscluster produktiv einsetzen: das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik, die Naturwissenschaftliche Fakultät und das Institut für Theoretische Physik. Weitere Informationen über den neuen Service sind erhältlich bei der Scientific Computing Gruppe des Rechenzentrums oder unter: 3.7 Ausbau Notebook-Verleih an Studierende Im Jahr 2009 wurden die zum Verleih an Studenten zur Verfügung stehenden 35 Notebooks um weitere 150 auf 185 Stück und in 2010 auf 315 Geräte aufgestockt. Damit wurden wir der großen Nachfrage gerecht und unterstützten neben dem WLAN-Ausbau den Wunsch der Studenten nach besserer Ausbildungsausstattung und unterstützung. Aufgrund des stetig steigenden Bedarfs nach Verleih-Notebooks seitens der Studierenden, erhöhten wir die Anzahl im Jahr 2011 um 50 Stück und in 2012 um weitere 70 Geräte. In der Summe stehen den Studierenden inzwischen 435 Notebooks zur Verfügung. Abbildung 7: Beschaffung und Verleih von Notebooks

35 Projekt Tele-APC in Produktivbetrieb überführt Projekt Alternierende Telearbeit in den Regelbetrieb überführt Alternierende Telearbeit bedeutet, dass Beschäftigte ihre individuelle regelmäßige Arbeitszeit teilweise zu Hause und teilweise in der Dienststelle an einem Bildschirmarbeitsplatz erbringen. Das Projekt Alternierende Telearbeit, dessen Ziele die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Steigerung der Effizienz und Motivation von Beschäftigten sind, startete im Januar Nach einer Planungsphase nahmen ab Juli 2009 innerhalb des Projekts elf Beschäftigte der LUH aus der Verwaltung, den Fakultäten und den zentralen Einrichtungen ihre Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz auf. Das Rechenzentrum erarbeitete im Projekt aktiv die einzusetzende Technik für die Umsetzung der Anforderungen in Bezug auf Datenschutz und Informationssicherheit. Die positive Resonanz der Projektteilnehmer und ihrer Vorgesetzten führte zur Einführung des Regelbetriebs im Jahr Für interessierte Beschäftigte der LUH, die die Auswahlkriterien erfüllen, stehen 30 Telearbeitsplätze zur Verfügung. Im ersten Antragszeitraum wurde 17 Beschäftigten die Teilnahme bewilligt, von denen 5 Antragsteller bereits am Projekt teilnahmen. Die technische Betreuung der Telearbeitenden ist auch im Regelbetrieb Aufgabe des Rechenzentrums. Mittels der vom Rechenzentrum ausgewählten Technik finden die Telearbeitenden an ihrem häuslichen Arbeitsplatz die vertraute Desktop-Umgebung mit den üblichen Zugriffen auf institutsinterne Ressourcen vor, was ihnen die IT-gestützte Arbeit erleichtert. Realisiert wird dieses auch im Regelbetrieb durch die Verwendung von Thin-Clients, die über eine verschlüsselte Verbindung auf den Rechner am universitären Arbeitsplatz der Telearbeitenden zugreifen. Sie werden unabhängig von der heterogenen IT-Landschaft in den einzelnen Instituten zentral und einheitlich eingesetzt. Die folgende Abbildung veranschaulicht die RDP (Remote Desktop Protocol)-Verbindung zwischen dem universitären und dem häuslichen Arbeitsplatz. Abbildung 8: Veranschaulichung der RDP-Verbindung 3.9 Arbeitsplatzrechner Arbeitspaket "Arbeitsplatz-PC" (APC) im Rahmen der IT-Reorg Im Januar 2012 startete das Arbeitspaket "Arbeitsplatz-PC" (APC) im Rahmen der IT-Reorganisation. Das Ziel dieses Paketes ist der dauerhafte Dienst APC. Im Laufe des Jahres 2012 wurden die notwendigen Teildienste und Bedingungen identifiziert und erste Testaufbauten durchgeführt.

36 29 Die Aufgabe des Dienstes gestaltet sich wie folgt: Derzeit erfolgt die Betreuung von Arbeitsplatz-PCs überwiegend dezentral. Die Bandbreite in der Betreuung erfolgt dabei von gar nicht bis zur Rundumbetreuung auch der Nutzer durch festangestellte Administratoren. Die Einrichtungen der LUH sollen zukünftig in der Betreuung der Arbeitsplatzrechner ihrer Mitarbeiter vom Rechenzentrum aktiv unterstützt werden. Hierzu werden im Arbeitspaket Arbeitsplatz-PC (APC) die Konzepte und Leistungen konzipiert und umgesetzt. Zur Betreuung der APCs gehören unter anderem folgende Tätigkeiten: Beschaffung, Aufstellung Software-Installation und Aktualisierung (Betriebssystem, Applikationen) Wartung, Inventarisierung Außerbetriebnahme Ob und in welchem Umfang ggf. diese Punkte zentral unterstützt werden können, soll als Teilaufgabe dieses Arbeitspaketes geklärt werden. Ein erster Meilenstein wird erst Ende des Jahres 2013 erreicht: Teilpaket 1: Organisatorische Rahmenbedingungen definiert Anbindung an die ITIL-Prozesse Produktivsetzung 3.10 Online-Umfrage Tool LimeSurvey Seit 2012 betreiben wir die Anwendung LimeSurvey zur Erstellung und Durchführung von Online- Befragungen. Mit Hilfe der webbasierte Software können individuelle Fragebögen erstellt, gezielte Befragungen auf elektronischem Weg durchgeführt und die Ergebnisse in verschiedenen Formaten exportiert werden. Neben zahlreichen Funktionalitäten bei der Umfragegestaltung wie Bedingungen oder die Randomisierung der Reihenfolge von Fragen stellt LimeSurvey Online-Befragungen bereit, die entweder öffentlich zugänglich sind oder durch ein Einmal-Passwort für jeden Teilnehmer individuell zugänglich gemacht werden. Zur Kundenbedarfsanalyse kam LimeSurvey im Rahmen der IT-Reorganisation bereits mehrmals erfolgreich zum Einsatz. LimeSurvey steht Bediensteten und Studierenden der Leibniz Universität Hannover für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung Web Conference Management Tool ConfTool Pro Die neu gegründete Ethikkommission bat mit Zustimmung des Präsidiums um Implementierung einer Web Conference Management Software, mit der das Begutachtungsverfahren für Ethikanträge elektronisch abgewickelt werden kann. Es wurden daraufhin Produkte hinsichtlich der Anforderungen der Ethikkommission evaluiert und zwei Produkte in der engeren Auswahl getestet. Die endgültige Wahl fiel auf ConfTool. Wegen der hohen Sensibilität der verarbeiteten Daten sowie deren langer Aufbewahrungsfrist, wird die Anwendung auf einem Server der Leibniz Universität IT Services gehostet. Im Anschluss an die Implementierung für die Ethikkommission wurde per Umfrage universitätsweit ermittelt, inwieweit Interesse an einem zentralen Angebot von ConfTool zur Konferenzverwaltung besteht. Im Ergebnis war jedoch das Interesse zu gering, um ausreichend Lizenzentgelt-

37 30 rabatte vereinbaren zu können, sodass kein wirtschaftlicher Vorteil gegenüber dem Hosting durch den Hersteller erzielt werden konnte. Ein zentrales Angebot kam daher (bislang) nicht zustande Software zur Plagiatserkennung Im Jahr 2011 wurde im Rahmen des IT-Reorganisationsprojektes ein Arbeitspaket zur Findung einer geeigneten Software zur Überprüfung von studentischen Arbeiten auf Plagiate ins Leben gerufen. In einem Arbeitskreis mit Vertretern aus einigen Fakultäten fiel die Entscheidung zugunsten der beiden Softwarepakete Docoloc und Ephorus, für die ab Februar 2012 eine Campuslizenz beschafft wurde. Während Docoloc ausschließlich das Internet und öffentliche Quellen als Referenzen benutzt, kann in Ephorus auch ein interner Pool an Dokumenten angelegt werden, sodass diese untereinander verglichen werden können. Dieses ist z.b. für den Abgleich einer Vielzahl von Hausarbeiten, welche das gleiche Thema behandeln, von Interesse. An drei von uns durchgeführten Einführungsveranstaltungen im ersten Halbjahr 2012 wurde die Anwendung der beiden Softwarepakete vorgestellt und die Nutzung diskutiert. Bis Ende 2012 wurden für Docoloc 191 Nutzerkonten eingerichtet und ungefähr 890 Dokumente auf Plagiate überprüft. Ephorus hatte bis Ende Nutzer; ungefähr 600 Dokumente wurden mit diesem Programm einer Plagiatsuche unterzogen Software für Lernplattformen im Internet Mit der im WS 2012/13 neu eingeführten Online-Platform Moodle erweiterte die Leibniz Universität IT Services ihr E-Learning Angebot. Moodle ist ein modernes, leistungsfähiges Lernmanagementsystem, das weltweit zur Unterstützung der Lehre genutzt wird und auch an vielen deutschen Hochschulen als zentrale E-Learning- Plattform zum Einsatz kommt. Der Schwerpunkt von Moodle liegt auf der Erstellung und Bereitstellung von interaktiven Lehrinhalten und elektronischen Übungsaufgaben. Mit der Möglichkeit zu Gruppenarbeit und Peer- Assessment lassen sich vielfältige Lernszenarien umsetzen. Moodle ist an weitere IT-Dienste der Universität angebunden; so werden Vorlesungsdaten aus dem Vorlesungsverzeichnis HIS-LSF übertragen und Studierende können sich über den WebSSO- Dienst der LUH einloggen. Die Administration der Server sowie der Support der Nutzer werden von den Leibniz Universität IT Services bereitgestellt Videokonferenztool am PC Abgesehen von klassischen Videokonferenzen gibt es jetzt auch ein Webkonferenz-Angebot, das vom DFN bereitgestellt wird und von allen Mitgliedseinrichtungen genutzt werden kann. Auf Basis der Software Adobe Connect können dabei browserbasierte Webkonferenzen am PC durchgeführt werden, ohne dass die Installation einer zusätzlichen Software nötig wäre. Mittels entsprechender Apps ist auch eine Teilnahme von Mobilgeräten aus möglich. Besonders eignet sich diese Konferenzart für verteilte Meetings, bei denen einzelne Teilnehmer direkt von ihrem Arbeitsplatz aus mit Teilnehmern an entfernten Standorten kommunizieren wollen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten, Desktop Sharing sowie dem Austausch von Dateien während der Konferenz. Auch die Aufzeichnung einer solchen Konferenz sowie eine Teilnahme per Telefon ist möglich. Alle Beschäftigten der Leibniz Universität Hannover können diesen Dienst nach einmaliger Anmeldung beim DFN nutzen und Konferenzen einberufen, zu diesen Konferenzen können sie selbstverständlich auch Gäste einladen.

38 31 4. Umsetzung des IT-Reorganisationsprojektes an der LUH 2011/ Überblick Projektverlauf Mit Präsidiumsbeschluss vom Dezember 2010 wurde die Umsetzung des IT-Reorganisationsprojekts beschlossen. Ziel ist es, das Rechenzentrum noch stärker hin zu einem zentralen IT- Dienstleister zu entwickeln und die im Vorprojekt identifizierten, zentralisierungsfähigen IT- Services am internationalen Standard ITIL (IT Infrastructure Library) prozessorientiert auszurichten. Das IT-Reorg.-Umsetzungsprojekt umfasst insgesamt 45 Arbeitspakete, die sich in folgende Bereiche aufteilen: Bereich 1: Organisationstruktur (die Betriebsorganisation betreffend) Bereich 2: ITIL-Prozesse Bereich 3: Services Bereich 4: Infrastruktur (Raumplanung und Material) Bereich 5: Querschnittsthemen (Aufgaben, die das Projekt im Ganzen betreffen) Bereich 6: Neue Dienste (nachträglich aufgenommene IT-Leistungen) IT-Reorg-Umsetzungsprojekt Strukturplan V Projektteam von Voigt (PL) Müller Spoida (BPR) Consultant Je nach Thema wechselnde AP-Verantwortliche Ahrens (QS) 1. AP-Bereich Organisationsstruktur Kosten- Personal- Fachteambildung Um- Formale Recruiting stellen- struktur setzung gespräche Verrechnungestruktur Org Weiterqualifikation ITIL Müller v.voigt Klinger Harnisch Jabben v.voigt Klinger Harnisch Jabben v.voigt Jabben v.voigt Klinger Harnisch Heesmann BPR Müller 2. AP-Bereich Prozesse 4. AP-Bereich Infrastruktur 5. AP-Bereich Projekt-Querschnittsthemen Incident Problem- SACM / Kunden Release Managemenmenmanagement / ment manage- Change- Manage- management SLM Raumplanunsierunstattung Lokali- Aus- UHD Information u. rungs- Verände- Kommunikatiomenmanage- intern (LUH) Risiko- RRZN Materialsichtunsicherung Qualitätsmanagemennung IT-Reorg- im Projekt Umbenen- Projekt IT-SM Auftrag Continual Tool- Consulting Service Auswahl Improvement (CSI) Heesmann Klinger Harnisch Heymann Müller Rupp Spoida Dez. 3 Heesmann Jabben v.voigt Müller Heymann Aue Müller Ahrens Heesmann Jabben Heymann Prozess-Verantwortliche 3. AP-Bereich Services 6. AP-Bereich Anfragen neue Services (neu) (Tech. neu) (Tech. neu) (neu) (neu) (neu) (neu) (neu) (neu) (neu) (teilw. neu) (neu) (neu) (neu) (Design neu) (neu) 3.1. Netz Web Kalender Betrieb Service Infrastruktur Forschung u. Lehre 3.6. APC Server Server- Druckservicmanage & vierung Lizenz- Backup Archi- Housing Hosting ment Restore FC- Housing Dateiservice Video- Scientific Konferenz Computing IdM Nicht zentrale Dienste WCM- For- Plagiat- Moodle- Tool schungs- plattform Software suche- Hosting NTH Euhus Oltmann Cochrane Harnisch Ahrens Heesmann Cochrane Klinger Heisterkamkothekamkamp Kröckerts- Heister- Heister- Heisterkamp Heesmann Millies Gerdes Gerdes Cochrane Heymann v.voigt Aue Krojanski Service-Verantwortliche = abgeschlossen Abbildung 9: Projektorganisation Für Projektdetails und laufende Informationen wurde eine eigene Internetseite, eingerichtet auf welcher Sie sich jederzeit über den aktuellen Projektfortschritt informieren können:

39 32 In den ersten beiden Jahren des Umsetzungsprojekts waren die Arbeitspakete aus dem Organisationsbereich, sowie die Querschnittsthemen vorherrschend. Im Bereich der Services wurde mit den Arbeitspaketen 3.1 (Netz), 3.2 ( ), 3.3 (Webservice) und 3.10 (Lizenzmanagement) begonnen. Die Services wurden nach dem Kriterium ausgewählt, dass sie bereits weitestgehend etablierte Angebote beinhalteten, um die neue Prozessausrichtung zu erleichtern. Sie nahmen insofern eine Vorreiter-Rolle ein. Aus dem Bereich der Prozesse wurde mit den Arbeitspaketen 2.1 Incident Management und 2.4 Service Level Management gestartet, da sie ein sehr wichtiger Grundstein für die Ausgestaltung der weiteren Prozesse und Services sind. Im ersten Projektjahr waren die Arbeitspakete überwiegend mit Konzeptionen befasst. Gegen Ende 2012 waren, mit Abschluss des zweiten Projektjahres, die ausgewählten Prozesse und die ausgewählten Services ITIL konform ausgerichtet und nahezu fertig implementiert. Im Verlauf gab es vereinzelt Verzögerungen gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan, sodass dieser an ein paar Stellen angepasst werden musste, ohne jedoch Gesamtergebnis oder gar Ziele zu gefährden. 4.2 Tätigkeitsschwerpunkte und Ergebnisse im Berichtszeitraum Organisation und Querschnittsthemen Im organisatorischen Bereich wurden folgende Arbeitspakete bereits im ersten Projekthalbjahr durchgeführt und beendet: AP 1.4 Formale Umsetzung der Organisationsstruktur AP 1.2 Personalgespräche AP 1.3 Fachteambildung Begleitend dazu wurden einzelne zusätzliche Stellen ausgeschrieben und besetzt, um die benötigten Personalressourcen zu schaffen. Ferner vollzog das Arbeitspaket 1.1 gegen Ende des zweiten Projektjahres die Anpassung der Kostenstellenstruktur an die neuen Gegebenheiten. Um das Verständnis über ITIL und dessen Akzeptanz zu stärken, organisierte das Arbeitspaket 1.5 (Weiterqualifikation ITIL) Weiterbildungen in Form von ITIL Foundation Schulungen durch ein externes Unternehmen im Rechenzentrum. Von der angebotenen, anschließenden Zertifizierungsprüfung auf freiwilliger Basis haben nahezu alle Teilnehmer Gebrauch gemacht. Teilgenommen haben nicht nur ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rechenzentrums, sondern auch Bedienstete anderer zentraler Einrichtungen bzw. Dezernate. Im Bereich der Querschnittsthemen wurden überwiegend projektbegleitende, übergeordnete Themen behandelt. Das Arbeitspaket 5.8 kümmerte sich um die Auswahl eines geeigneten Consultings zur Unterstützung des Projekts, und führte ein Ausschreibungsverfahren erfolgreich durch. Der Zuschlag ging an die Fa. FCS Consulting, die bereits über Erfahrung im Umfeld von Universitäten verfügt und die das Projekt laufend begleitet. Für das Risikomanagement erfasst das Arbeitspaket 5.3 laufend die Risiken des Projekts, beurteilt sie zyklisch neu und löst gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung aus. Zur Qualitätssicherung der Projektergebnisse wurde ferner das Arbeitspaket 5.6 eingerichtet, welches kontinuierlich die Arbeitsergebnisse begutachtet und im Bedarfsfall notwendige Verbesserungen anregt. In diesem Zusammenhang wurde außerdem, abweichend vom ursprünglichen Plan, das Arbeitspaket 5.9 (Continual Service Improvement (CSI)) eingerichtet, das sich um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess der IT Services kümmert. Da das CSI in ITIL keinen Prozess darstellt, wurde das Arbeitspaket den Querschnittsaufgaben zugeordnet. Eine diffizile Arbeit war die Aufgabe der Neubenennung des Regionalen Rechenzentrums für Niedersachsen, wofür das Arbeitspaket 5.4 eingerichtet wurde. Der ursprünglich im Projektauftrag angedachte Name Zentrale Services Informationstechnologie führte zu einem Namenskürzel, das im englischen Sprachraum negativ belegt ist. Infolge dessen wurde das Institut für Marketing und Management damit beauftragt, eine Markenanalyse durchzuführen, woraus ein neues

40 33 Markenkonstrukt mit einem neuen Namen für das Rechenzentrum hervorging. Das Präsidium beschloss - entgegen dem Rat der beauftragten Markenanalysten - die Benennung in Leibniz Universität IT Services (kurz: LUIS). Für die notwendige Transparenz und Vermittlung der Projektinhalte innerhalb der Universität wurde das Arbeitspaket 5.1 aufgestellt, das sich aus Angehörigen des Rechenzentrums, der Fakultäten, des Dezernats für Organisationsentwicklung sowie des Dezernats für Kommunikation und Marketing zusammensetzt. Es hat in den ersten beiden Jahren zahlreiche Informationstätigkeiten durchgeführt und jedes Jahr einen Flyer mit zusammengefassten Projektergebnissen ausgegeben. Die laufenden Projektinformationen wurden ferner von Beginn an kontinuierlich auf der Projekt-Internetseite im Auftritt des Rechenzentrums veröffentlicht (http://www.rrzn.uni-hannover.de/it-reorg.html) Tätigkeiten und Ergebnisse im Bereich der ITIL-Prozesse Ein wesentliches Ergebnis der Projekttätigkeiten im Bereich der Prozesse war die Einführung des Incident Managements auf Basis des umfangreichen Konzepthandbuchs des Arbeitspakets 2.1. Störungsmeldungen (Incidents) und Serviceanfragen (Service Request) werden seit Ende 2012 prozessorientiert bearbeitet. Zur Unterstützung des Incident Managements wurde das Ticket- und Workflowsystem OTRS::ITSM aufgesetzt und gemäß dem erarbeiteten umfassenden Prozesskonzept angepasst. Nach langer und intensiver Beratung des Gesamtpersonalrats wurde dazu, vor der Produktivsetzung des Systems, eine universitätsweit gültige Dienstvereinbarung zwischen dem Präsidium und Gesamtpersonalrat abgeschlossen. Die vom Arbeitspaket 5.7 (ITSM-Toolauswahl) ausgewählte Anwendung OTRS::ITSM wird auch in anderen Einrichtungen der Leibniz Universität Hannover betrieben. Als Neuerung wurde ein zentraler IT-Service-Desk für das Rechenzentrum eingerichtet, das den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, Störungsmeldungen (Incidents) oder Serviceanfragen (Service Requests) schneller abzusetzen, wobei die direkte Kontaktmöglichkeit zum spezialisierten Personal erhalten bleibt. Als zweiter Prozess wurde durch Arbeitspaket 2.4 das Service Level Management konzeptioniert, welches als Schnittstelle zwischen den Kunden und dem Rechenzentrum für die Serviceentwicklung agiert. In der Hauptverantwortung dieses Prozesses stehen die Koordination der Erarbeitung und Vereinbarung von Service Level Agreements, sowie das Berichten über die Einhaltung zugesagter Servicequalität Tätigkeiten und Ergebnisse im Bereich der Services Die Arbeitspakete 3.1 (Netz), 3.2 ( ), 3.3 (Webservice) und 3.10 (Lizenzmanagement), sowie 3.11 (Backup & Restore) haben jeweils die Kundenanforderungen an den Service erhoben. Auf Basis dieser Kundenanforderungen wurden die Serviceleistungen auf der funktionalen Seite soweit wie möglich umgesetzt und auf der organisatorischen Seite eine Einigung über je eine Servicebeschreibung und ein Service Level Agreement erzielt. Die dadurch eingetretenen Verbesserungen durch die Neuausrichtungen sind im Einzelnen im Kapitel 3 dargestellt. 4.3 Projekt IT-Governance Ausgangssituation und Ziel Ausgangssituation ist eine historisch gewachsene Gremienstruktur der IT-Governance an der Leibniz Universität Hannover, die in ihrer Gesamtheit nicht systematisch konzipiert und bisher auch nicht systematisch analysiert wurde. Ziel des Projektes ist die Vorlage einer Empfehlung für die Weiterentwicklung der IT-Governance-Strukturen der Leibniz Universität Hannover. Grundsätzlich sollen dabei im Sinne des Leitbildes nicht nur die Struktur und die Technik im Vordergrund stehen, sondern insbesondere bei der Umsetzung die Beschäftigten berücksichtigt werden.

41 34 Arbeitsgruppe und Projektstart Neben den zentralen Leibniz Universität IT Services, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Gabriele von Voigt und Dipl.-Kfm. (FH) Wolfgang Müller, sind Dez.1 Organisationsentwicklung, TSB, CCC, Prof. Frahm und der Gesamtpersonalrat Mitglieder der AG. Zum Projektstart am wurde zunächst eine verbindliche Definition des Begriffes IT-Governance vereinbart, als auch erste Projekt-Strukturen und Arbeitspaketinhalte formuliert. Definition IT-Governance IT-Governance ist Führungsaufgabe und umfasst Grundsätze, Organisationsstrukturen, Prozesse und Maßnahmen, die sicherstellen, dass mit Hilfe der eingesetzten IT die Organisationsziele unter Berücksichtigung aller Akteure unterstützt und Ressourcen verantwortungsvoll, im Sinne der Gesamtorganisation, eingesetzt werden. Zu den Aufgaben der IT-Governance zählen unter anderem die Entwicklung, Implementierung und Kontrolle der IT-Strategie, die Aufstellung und Kontrolle von Zielen für die IT sowie die Aufstellung von Regeln zur Entscheidungsfindung. Sie definiert damit Standards und Verantwortlichkeiten, um einen optimalen IT-Betrieb nachhaltig sicherzustellen. 3 Arbeitspakete Die AG bildete mehrere Arbeitspakete, die die Analyse der Ist-Strukturen und die Konzeption von Soll-Strukturen der IT-Governance als wesentliche Grundlage der zu erstellenden Beschlussvorlage enthalten. Den Ausgangspunkt bildet zunächst die Analyse der bestehenden Strukturen durch mündliche und schriftliche Befragungen der unterschiedlichen Stakeholder bzw. Gruppen an der Leibniz Universität Hannover, wobei Stärken und Schwächen der bestehenden IT-Governance-Strukturen und Erwartungen an die IT-Governance abgefragt wurden. Das AP wurde in 06/2012 erfolgreich abgeschlossen und bildete die Grundlage für den späteren Strukturverbesserungsvorschlag. Parallel wurden die Rahmenbedingungen der IT-Governance an der Leibniz Universität Hannover in Form von Gesetzen und anderen externen Vorgaben (z.b. Zukunftsvertrag, Zielvereinbarungen) sowie internen Festlegungen (z.b. Grundordnung, Leitbild, IT-Leitsätze) systematisch erhoben, um Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Sie wurden im Bericht des Arbeitspakets per 07/2012 zusammengestellt. Zur weiteren Fundierung der Arbeit wurden sowohl IT-Governance-Frameworks in der Literatur analysiert als auch IT-Governance-Modelle anderer Hochschulen. Für eine Bewertung der Modelle anderer Hochschulen fehlt es an ausreichenden Detailinformationen speziell zu den Schwächen der jeweiligen Strukturen, jedoch können die frei zugänglichen Informationen zum Abgleich mit den in der AG diskutierten Strukturvarianten und ggf. zur Identifikation von neuen Ansätzen herangezogen werden. Die Analyse wurde per 10/2012 vorgelegt. Der Schwerpunkt der AG lag im Arbeitspaket 2, welches sich der Konzeption und Modellierung von Prozessen und Entscheidungsstrukturen der IT-Governance sowie der Identifikation und Konzeption von Rollen für die Aufgabenträger der IT-Governance unter Berücksichtigung der Ergebnisse der anderen Arbeitspakte widmete. Die Arbeitsergebnisse wurden in drei Dokumenten zusammengestellt, die die Prozessbeschreibungen, die Prozessmodelle sowie die Entscheidungsstrukturen in Form von Rollen, Aufgaben und Befugnissen enthalten. Sie stellen Aspekte der IT- Governance aus verschiedenem Blickwinkel dar und beziehen sich entsprechend wechselseitig aufeinander. Das Dokument wird in 01/2013 zusammen mit Arbeitspaket 5, der eigentlichen Beschlussvorlage, dem BIT vorgelegt. 3 Quelle: Ergebnis aus dem IT-Governance Kick-off Workshop , abgenommen im BIT am

42 35 5. Ausblick Grand Challenges eines modernen universitären Rechenzentrums Die Leibniz Universität IT Services müssen sich folgenden vier Grand Challenges stellen und diese bewältigen: Einführung von ITIL unter starkem Zeit- und Kostendruck bei gleichzeitiger Steigerung des Serviceangebots Berücksichtigung der steigenden Energiekosten bei gleichzeitig wachsendem Bedarf an Rechenleistung (Green IT) Bewältigung der steigenden Nachfrage nach Kurz- und Langzeitspeicherkapazität unter Berücksichtigung der steigenden Kosten der Infrastruktur und der erwünschten kurzen Retrival-Zeiten (Big Data) Antwort auf die kurzen Innovation Life Cycles unter Berücksichtigung der begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen für die einzelnen IT Services. Die Grand Challenges lassen sich abbilden auf je drei Hauptfokusbereiche: Abbildung 10: Die Grand Challenges 2013/14 mit ihren jeweiligen Hauptfokusbereichen Die Herausforderung der Einführung von ITIL im laufenden Betrieb für bereits produktive Services erfordert die Neuorientierung sowohl des Prozesses als auch aller an der Leistungserbringung beteiligten Mitarbeiter. Die sich hieraus ergebende Belastung bedarf stetiger Mitarbeitermotivation für durch die jeweiligen Führungskräfte. Die Umstrukturierung ist zudem geprägt vom Spannungsfeld zwischen festen Prozessbeschreibungen versus Flexibilität, welches für einen IT-Betrieb grundsätzlich kennzeichnend und erforderlich ist. Für die Nutzer bringt die Einführung von ITIL Service Level Agreements als wesentliche Neuerung mit sich, welche mit dem Präsidium als Auftraggeber abgeschlossen werden. Das Rechenzentrum muss nicht nur immer neueste Entwicklungen adaptieren und erweiterte Ressourcen zur Verfügung zu stellen, sondern dies auch unter dem Green IT Aspekt realisieren, was sich in erster Linie in der Energie-Effizienz der Ressourcen widerspiegelt. Durch Zentralisierung der IT-Ressourcen an der Leibniz Universität kann ein effizienterer Betrieb erreicht und somit Kosten für die Infrastruktur gespart werden.

43 36 Die Herausforderung der Big Data Problematik spiegelt sich für das Rechenzentrum in der Notwendigkeit der regelmäßig steigenden Bedarfe an Compute Ressouren seitens der Nutzer wider. Dies zeigt sich deutlich an der steigenden Nutzungszahl unseres Clustersystems (s. Kapitel 2.6.1). Damit gehen zwangsläufig auch die steigende Nachfrage nach Speicher und Langzeitarchivierung sowie die zentrale Bereitstellung von Applikationen einher. Die größte Herausforderung jedoch ist der kurze Innovation Life Cycle innerhalb der IT, wobei es für den Produktionsbetrieb immer abzuwägen ist, ab wann neue Entwicklungen die notwendige Stabilität und den echten Produktcharakter aufweisen. Dies bezieht sich auf die Netzwerke (LAN und WLAN) der Leibniz Universität, die derzeit ständig wachsen und unter dem Aspekt neuer Anforderungen auch komplexer werden. Im Compute Bereich spielen neue Architekturen eine große Rolle. Besonders kurzlebig und schnell muss in der Sicherheitstechnologie reagiert bzw. proaktiv agiert werden. Neue externe Vorgaben müssen ständig in der IT-Landschaft umgesetzt werden. Die Tendenz zur permanenten Verkürzung des Innovation Life Cycle in wesentlichen Bereichen der IT gefährdet zudem die mittel- und langfristige Planbarkeit und Sicherheit als Grundlage von Investitionsentscheidungen. 5.2 Regelbetrieb der laufenden Dienste der Leibniz Universität IT Services Die Leibniz Universität IT Services werden auch in den Jahren 2013 bis 2014 wie gewohnt alle Services dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterziehen. Dies betrifft die Erneuerung der aktiven Netzkomponenten und der WLAN-Komponenten, als auch den weiteren Ausbau der WLAN-Abdeckung innerhalb der Universität. Besonderes Augenmerk ist die Vorbereitung auf einen Umstieg auf IPv6. Die Firewall Installationen an der Leibniz Universität bedürfen einer Erneuerung. Die Realisierung erfolgt in Kombination der regelmäßigen Kontrolle der Sicherheitslage an der Universität und der Ergreifung entsprechender Maßnahmen. Die Rechnerressourcen werden kontinuierlich ausgebaut, sowohl unter dem Aspekt der Leistungsfähigkeit pro Watt, als auch unter dem Aspekt der Ausgewogenheit der SMP- und MPP-Komponenten im Verhältnis zur Nutzernachfrage. Dazu werden entsprechende Großgeräte- und DFG- Anträge auf den Weg gebracht. Die Migration auf ein neues Backup System (Bacula) wird sowohl in Bezug auf die Hardware als auch Software erfolgen, was eine große Herausforderung im laufenden Betrieb bedeutet, da ein störungsfreier Zugriff auf Backup und Restore für die Nutzer unverzichtbar ist. Die Aktualisierung der angebotenen und eingesetzten Software wird weiter vorangetrieben Dies betrifft einerseits neuere Versionen eingesetzter Software, aber auch den Umstieg von einer Software für einen Dienst auf einen anderen Anbieter, wenn dies die wirtschaftlichere und inhaltlich für unsere Universität passendere Variante ist. Maßgeblich involviert ist das Rechenzentrum bei der Einführung zahlreicher neuer Systeme wie Forschungsinformationssystem, Forschungsdatenmanagementsystem, Doktorandenverwaltungssystem oder Veranstaltungsmanagementsystem und natürlich auch das neue Campus Management System. Ende 2013 sollen seitens der Verwaltung (AG Datenquellen)um die Voraussetzungen für das zentrale IDM geschaffen sein, damit diese dringend benötigte Funktionalität in der Universität auch für Mitarbeiter an den Start gehen kann. Im Bereich Typo3 Webservice steht die Vorbereitung auf responsive Webdesign in den beiden folgenden Jahren auf der Agenda, wozu die technischen Voraussetzungen (wie Umstellung auf html5) für alle über 300 Webauftritte geschaffen werden müssen, welche mit dem Baukastensystem des Rechenzentrums realisiert sind. Ein weiteres Augenmerk wird auf der Imperia Migration des zentralen Webauftritts in das Baukastensystem auf Typo3 Basis liegen, welche durch Rechenzentrum und Referat für Kommunikation und Marketing gemeinsam erfolgen muss aufgrund gekündigter Wartungsverträge, die zu derzeitigen inkonsistenten, uneinheitlichen, nicht den CI-Vorgaben entsprechenden Imperia Webauftritts führten.

44 37 Ein großer Meilenstein wird die Inbetriebnahme des nächsten Hochleistungsrechners HLRN-III der Firma CRAY Inc. sein. Diese Maßnahme umfasst ein Finanzvolumen in Höhe von je 15 Mio. Euro zuzüglich der Baukosten für die Leibniz Universität IT Services Hannover. 5.3 IT-Reorg-Umsetzungsprojekt In der zweiten Hälfte des IT-Reorg-Umsetzungsprojekts werden weitere Prozesse und Services entwickelt bzw. neu ausgerichtet werden. Services-Arbeitspakete, die bereits Mitte des zweiten Projektjahres ihre Arbeit begonnen haben, werden ihren Produktivgang im dritten Projektjahr erreichen können. Im Bereich der Prozesse werden das Service Asset & Configuration Management und das Change Management entwickelt werden. Darauf folgend stehen abschließend noch das Problem Management und das Release Management an. Diese Prozesse fokussieren hauptsächlich interne Abläufe, welche nur das Rechenzentrum betreffen. Insofern dürften diese Prozesse kaum auf Kundeninteresse stoßen, sind gleichwohl aber eine wichtige Grundlage zum Erbringen der IT-Leistungen in der zugesagten Qualität. Im Bereich der Services wird es neben den bereits etablierten IT-Leistungen, wie z.b. Netz, Webservice, , Backup & Restore und Scientific Computing, weitere neue Angebote geben. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang z.b. die Weiterentwicklung und der Ausbau des Server- Housings (Institutsserver können im Rechenzentrum untergebracht werden), das zentrale Kalendertool, der Dateiservice (zentraler Speicherplatz für Daten), das Forschungscluster-Housing (Integration von Rechnern ins Cluster des Rechenzentrums) und der Service Arbeitsplatz-PC. Über den Projektfortschritt können sich Interessierte auch weiterhin auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite laufend informieren. 5.4 Projekt IT-Governance Wie bereits dargestellt, wurde die Analyse- und Konzeptphase des Projektes zum Jahreswechsel 2012/13 abgeschlossen. Nach Vorstellung der Ergebnisse im BIT stehen nun folgende Arbeitsschritte zur Schaffung der Rahmenbedingungen für die IT-Governance in 2013 an: 1. Beschlussfassung durch das Präsidium der Leibniz Universität Hannover 2. Benehmensherstellung mit dem Gesamtpersonalrat (gem. 75 NPersVG) 3. Kommunikation des Konzepts (durch Präsidium, Referat für Kommunikation und Marketing, FIOs) 4. Benennung/Besetzung der in der AG (in AP2) definierten Rollen der IT-Governance. Bei der Umsetzung des vorgelegten Konzepts ist darauf zu achten, dass geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden, etwa durch Zuweisung eines Arbeitszeitkontingents bei der Besetzung der beschriebenen Rollen sowie durch fachliche, disziplinarische und räumliche Zuordnung der benannten Personen. Anschließend können parallel die Entwicklung der IT-Grundordnung für die Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mit dem Rechtsdezernat, die Strategieentwicklung unter Berücksichtigung der bereits laufenden Projekte und Aktivitäten, sowie die Implementierung eines Risikomanagements umgesetzt bzw. begonnen werden.

45 38 6. Verknüpfung zu Forschung und Lehre 6.1 Hochleistungsrechnen Gegründet wurde der HLRN-Verbund im Jahr 2001 von den sechs norddeutschen Bundesländern Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Ein gemeinsames Verwaltungsabkommen besiegelte das Ziel, die bestehende regionale Infrastruktur gemeinsam durch die Beschaffung und den Betrieb eines Hoch- und Höchstleistungsrechnersystems zu stärken. Eine Besonderheit des Verbundes ist die Installation des Superrechners an zwei Standorten, Berlin und Hannover, die aber als ein gemeinsames System betrieben werden. Derzeit sind etwa 130 Großprojekte auf dem HLRN-II aktiv. Brandenburg im HLRN-Verbund Elf Jahre nach Gründung des Norddeutschen Verbundes für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN- Verbund) und pünktlich zur Beschaffung der dritten Generation des HLRN ist das Land Brandenburg dem Verbund beigetreten. Am 14. Dezember 2012 wurde die Erweiterung durch eine Ergänzung des HLRN-Verwaltungsabkommens vollzogen. Brandenburg beteiligt sich damit an der Finanzierung der kommenden Rechnergenerationen des HLRN und ermöglicht so den Forschern staatlicher Hochschulen des Landes eine erfolgreiche wissenschaftliche Begutachtung ihrer Projektanträge vorausgesetzt kostenfreien Zugriff auf die Rechen- und Speicherressourcen des HLRN-Verbundes. HLRN-III: Neuer Supercomputer für Norddeutschland Im Dezember 2012 unterzeichneten die Leibniz Universität Hannover und das Zuse-Institut Berlin mit der Firma Cray die Verträge über das Nachfolgesystem HLRN-III. Das neue System Cray XC30 soll ab Herbst 2013 die norddeutsche Spitzenforschung in den Hauptanwendungsgebieten Umweltforschung und Klimawissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Physik, Chemie und Lebenswissenschaften unterstützen. Die Investitionskosten von 30 Mio. Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von den beteiligten sieben Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein finanziert. Das Gesamtsystem aus zwei Cray XC30 an den Standorten Hannover und Berlin mit über Intel-Prozessoren der nächsten Generation, die über einen Aries Interconnect verbunden sind, soll ab Herbst 2014 eine Spitzenleistung von 2,6 PetaFlop/s bei 222 Terabyte Hauptspeicher bereitstellen. Es wird ergänzt durch ein SMP-System mit Infiniband-Netzwerk sowie Knoten für Pre- und Postprocessing und ein schnelles Lustre-Dateisystem mit 7,2 PetaByte. Das Gesamtsystem des HLRN-III umfasst in der ersten Ausbaustufe (Aufbau im Herbst 2013) Dual-Socket MPP-Knoten, jeweils mit Intel "Next Generation" Xeon E5-Prozessoren 93 TB Hauptspeicher Aries Interconnect mit Dragonfly Topologie 2.8 PB paralleles Lustre-Dateisystem (WORK) über FDR Infiniband-Netzwerk 1 PB Heimat-Dateisystem, NFS über 10 GE-Netzwerk ergänzt um ein SMP-System bestehend aus 32 Dual-Socket-Knoten mit Intel "Next Generation" Xeon-Prozessoren jeweils 256 GB Arbeitsspeicher Dual FDR Infiniband Netzwerk 4 Spezialknoten für Pre-/Postprocessing Diverse weitere Spezialknoten

46 39 Das Gesamtsystem im Endausbau (Aufbau im Herbst 2014) umfasst: Dual-Socket MPP-Knoten, jeweils mit Intel "Next Generation" Xeon Prozessoren 222 TB Hauptspeicher Aries Interconnect mit Dragonfly Topologie 7.2 PB paralleles Lustre-Dateisystem (WORK) über FDR Infiniband-Netzwerk 1 PB Heimat-Dateisystem, NFS über 10 GE-Netzwerk ergänzt um ein SMP-System bestehend aus 64 Dual-Socket-Knoten mit Intel "Next Generation" Xeon-Prozessoren jeweils 256 bzw. 512 GB Arbeitsspeicher Dual FDR Infiniband Netzwerk 8 Spezialknoten für Pre-/Postprocessing Diverse weitere Spezialknoten Als Systemsoftware kommt das Cray Linux Environment (basierend auf SLES 11) zum Einsatz Hochleistungsrechner HLRN in Zahlen Werte über beide Standorte aggregiert. HLRN-II HLRN-III Spitzenrechenleistung im Vollausbau 240 TF 2,5 PF Hauptspeicher RAM 102 TB 222 TB Rechenkerne(*) Anwendungsrechenleistung nach HLRN-III Benchmark 9,5 TF 72,2 TF Work-Dateisystem (Lustre) 1,6 PB 7,2 PB Home-Dateisystem 20 TB 1 PB Anzahl der Racks(*) Stromaufnahme(*) 1,6 MW 1,6 MW Rechnerarchitektur Intel Xeon Intel Xeon Größtes MPP-Segment(*) 7680 Kerne Kerne MPP Kerne pro Knoten(*) 8 24 MPP Hauptspeicher pro Knoten 48 GB 64 GB SMP Knoten SMP Kerne pro Knoten(*) bzw.40 SMP Hauptspeicher pro Knoten 64 GB 256 bzw. 512 GB (*) Werte können sich noch ändern. Die zweisprachige Web-Seite des HLRN finden sie unter

47 Distributed Virtual Reality (DVR) Das Fachgebiet Distributed Virtual Reality (DVR), das dem Institut Verteilte Systeme der Fakultät Elektrotechnik und Informatik angehört, ist räumlich bei den Leibniz Universität IT Services und organisatorisch im Forschungszentrum L3S angesiedelt. Es wird in Personalunion von der Geschäftsführenden Direktorin Prof. Dr.-Ing. Gabriele von Voigt geleitet. Das Fachgebiet DVR enthält die Distributed Computing & Security Group-geleitet von Professor Dr. rer. nat. Matthew Smith. Ende 2012 waren 11 Lehr-und Forschungsstellen (1 x W2, 1 x E14, 9 x E13) zur Entwicklung von Basistechnologien und innovativen Anwendungen dort tätig, die vollständig aus Drittmitteln finanziert werden. Die Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Grid Computing, sichere Infrastrukturen, Konzeption sowie Management komplexer IT-Umgebungen. 6.3 Grid-Computing und e-infrastrukturen Die Forschergruppe ist in den durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekten D-Grid Integrationsprojekt 1 (DGI-1), D-Grid Integrationsprojekt 2 (DGI-2), Interoperabilität und Integration der VO-Management Technologien im D-Grid (IVOM) und Geodateninfrastruktur-Grid (GDI-Grid) vertreten. Weiterhin wird ein Kernstandort des D-Grid mit Compute- und Storage-Ressourcen betrieben. Diese ebenfalls durch das BMBF finanzierten Ressourcen stehen als Teil der nationalen Grid-Infrastruktur allen im D-Grid beteiligten Communities und den LUH-Nutzern zur Verfügung. Für die Bearbeitung von Rechenaufträgen standen im Berichtszeitraum am Rechenzentrum der Leibniz Universität 30 Worker-Nodes zur Verfügung. Jeder Knoten verfügt über zwei Intel Xeon Quad-Core CPUs und 16 GigaByte Arbeitsspeicher. Die Kommunikation zwischen den Knoten erfolgt über Gigabit Ethernet. Durch die SAN-Infrastruktur der D-Grid Produktionsumgebung werden sowohl die dcache- Installation als auch das Cluster-System mit flexiblem und leistungsfähigem Massenspeicher versorgt. Es stehen zwei EMC CX3-40 bzw. CX3-40f Systeme mit zusammen ca. 115 TeraByte Speicher zur Verfügung, die mittels 4 Gbps Fibre-Channel redundant an einen Cisco MDS 9509 SAN Director angeschlossen sind. Der Zugang zu den Rechenressourcen der D-Grid Produktionsumgebung unserer Einrichtung wird den D-Grid Nutzern durch drei Frontends für die Grid-Middlewares UNICORE 6, LCG/gLite 3.0 sowie Globus Toolkit 4.0 ermöglicht. Diese implementieren einen UNICORE Network Job Supervisor (NJS) sowie das TORQUE Target System Interface (TSI). Weiterhin steht ein LCG Computing Element (CE) sowie ein Globus Grid Resource Allocation Manager (GRAM) zur Verfügung. Der Zugriff auf die Massenspeicher-Ressourcen wird über eine leistungsfähige dcache-installation ermöglicht, die aus einem Administrationsknoten und zwei Pool-Nodes besteht.

48 DGI-2 Aufstockung Das D-Grid Integrationsprojekt 2 (DGI-2) wurde durch einen Aufstockungsantrag verlängert. Laufzeit: 1. Januar Dezember 2012 Personal: 2 wiss. Mitarbeiter für 2 Jahre (Vollzeit) Aufgaben: zentrale Accounting-Infrastruktur Sicherheitsprozessmanagement für die Sicherheit im D-Grid(AAI) sowie Hilfe zu gridspezifischen Fragen bzgl. Firewallkonfiguration und -überwachung EGI-InSPIRE Das Ziel von EGI-InSPIRE ist es, europäischen Wissenschaftlern eine nachhaltige, verlässliche e-infrastruktur zu bieten, wie sie für Großforschungsprojekte notwendig ist. EGI-InSPIRE koordiniert den Übergang von einer projektbasierten e-infrastruktur, welche durch die Serie von EGEE-Projekten aufgebaut wurde, hin zu einer nachhaltigen paneuropäischen e-infrastruktur, die auf nationalen Grid-Infrastrukturen basiert. Laufzeit: 1. Mai April 2014 Personal: 1 wiss. Mitarbeiter für 4 Jahre (Teilzeit) 1 wiss. Mitarbeiter für 3 Jahre (Teilzeit) Die Forschungsthemen umfassen: Entwicklung im Bereich Accounting Betrieb Grid Infrastruktur e-irgsp3 Die e-infrastructure Reflection Group (e-irg) ist eine Policy Organisation, deren Mitglieder von den Regierungen der Mitgliedsstaaten und assoziierten Staaten der Europäischen Union entsandt werden. Frau Prof. Dr.-Ing. Gabriele von Voigt ist die Deutschland Delegierte des e-irg, ernannt vom BMBF. Die e-irg erarbeitet verschiedene Dokumente (White Paper, Blue Paper, Roadmaps, etc.), die den gesamten Bereich der e-infrastrukturen abdecken. In diesen Dokumenten wird Position zu den aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich von supranationalen e-infrastrukturen bezogen, die von den nationalen Regierungen und der Europäischen Kommission zur Entscheidungsfindung genutzt werden. Das Supportprogramm e-irgsp3 bietet den Delegierten Unterstützung bei der Entwicklung der Policy-Dokumente.

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