Ergebnisse der Umfrage zur Wirtschaftsförderung. Name: Dr. Schulz

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1 Seite 1 / 6 1. Umfragedesign und Zusammensetzung des Rücklaufs In der Zeit vom 14. Oktober 2013 bis 3. November 2013 hat die IHK Südthüringen online Unternehmen zur im IHK-Bezirk befragt. Die Unternehmen wurden nach zwei Kriterien ausgewählt: Sie beschäftigen mindestens einen Mitarbeiter und verfügen über eine der IHK Südthüringen bekannte -Adresse. Den Unternehmen wurde per eine vierseitige Formular- PDF-Datei geschickt, die diese direkt am PC ausfüllen und zurücksenden konnten. An der Umfrage beteiligten sich 97 Unternehmen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 3,5 Prozent. Der Rücklauf setzt sich wie folgt zusammen: Obwohl diese Stichprobe nicht repräsentativ ist (bei den Branchen ist die Industrie unterrepräsentiert und das Dienstleistungsgewerbe überrepräsentiert, bei den Landkreisen ist der Landkreis Schmalkalden-Meiningen deutlich unterrepräsentiert und die Stadt Suhl deutlich überrepräsentiert), bleiben die Ergebnisse auch nach einer Gewichtung nach Branche oder Region stabil, so dass auf eine Gewichtung im Folgenden verzichtet wird. Die Stichprobe ist ohnehin zu klein für verlässliche Aussagen und kann lediglich Trends wiederspiegeln.

2 Seite 2 / 6 2. Ergebnisse für den IHK-Bezirk Südthüringen Die Unternehmen sollten zunächst beurteilen, wie zufrieden sie mit der als Ansprechpartner und Bindeglied zwischen Wirtschaft und Verwaltung sind. Ein Urteil über die Zufriedenheit setzt voraus, dass das Angebot bekannt ist und die Unternehmen es gern nutzen würden. Mehr als der Hälfte der Unternehmen ist unbekannt, dass die Firmenbesuche durchführen kann oder die Unternehmen persönlich berät. Etwas bekannter sind lediglich die Veranstaltungen der. Wer diese Angebote kennt, ist mit ihnen mehrheitlich zufrieden.

3 Seite 3 / 6 Den Unternehmen wurden dann typische Aktivitäten einer vorgelegt. Sie sollten diese nach deren Wichtigkeit beurteilen und eigenen Bedarf signalisieren.

4 Seite 4 / 6 Die sollte sich für die Bestandsunternehmen auf die Fördermittelberatung konzentrieren. Auch Initiativen zum Anwerben von Fachkräften und die Schnittstellenfunktion zu Behörden und Institutionen sind von erhöhter Bedeutung. Außerdem wird anerkannt, dass die Wirtschaftsförderer wichtige Unterstützungsleistungen für Existenzgründer geben können. Dagegen erscheinen Firmenbesuche vor Ort und die Hilfe bei der Suche nach Gewerbeflächen und -immobilien verzichtbar. Der dritte Teil der Umfrage befasste sich mit den Online-Angeboten der. Die Unternehmen sollten zum einen den Internetauftritt der ihrer Gemeinde, ihres Landkreises und des Landes Thüringen beurteilen. Zum anderen wurde das Interesse an e- Government-Lösungen abgefragt. Lediglich etwa der Hälfte der Unternehmen ist das Onlineangebot der ihrer Gemeinde oder ihres Landkreises überhaupt bekannt. Etwas besser ist die Kenntnis des Internetauftritts des Landes Thüringen. Von den Kennern werden die Internetauftritte der Wirtschaftsförderer aller drei Gebietskörperschaftsebenen aber nahezu gleich beurteilt. In Schulnoten ergibt sich in allen Fällen eine gute 3 (Gemeinde: 2,92, Landkreis: 2,75, Land Thüringen: 2,68).

5 Seite 5 / 6 Die öffentliche Verwaltung im Allgemeinen und die im Speziellen könnten an Zustimmung gewinnen, wenn sie mehr Leistungen wahlweise auch online anbieten würden. Knapp 40 Prozent der Unternehmen würden sich bessere Service-Leistungen im Internet wünschen, 26 Prozent dagegen eher nicht. Die restlichen Unternehmen konnten diese Frage zum Zeitpunkt der Umfrage nicht beurteilen.

6 Seite 6 / 6 Der letzte allgemeine Frageblock hatte die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zum Thema. 56 Prozent der Unternehmen würden gern stärker mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten. Die könnte hier eine Schnittstelle bilden und diese Zusammenarbeit organisieren. Die Unternehmen wünschen sich stärkere Kooperation mit anderen Unternehmen insbesondere in den Bereichen Weiterbildung/Qualifizierung und Vertrieb/Marketing. Häufig genannt werden aber auch die Bereiche Produktion, Öffentlichkeitsarbeit und Messen. Hingegen ist kaum Zusammenarbeit bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte und bei lokaler Energieerzeugung und -verteilung gefragt.

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