Lagebericht A. Grundlagen der Sparkasse. B. Wirtschaftsbericht

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1 Lagebericht 2013 A. Grundlagen der Sparkasse Die Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer - Menden ist gemäß 1 SpkG eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V., Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Iserlohn unter der Nummer A 2001 im Handelsregister eingetragen. Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband, der von den Städten Hemer und Menden gebildet wird. Der Sparkassenzweckverband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hemer und ist ebenfalls Mitglied des SVWL. Satzungsgebiet der Sparkasse sind das Gebiet des Trägers, des Märkischen Kreises und die angrenzenden Kreise und kreisfreien Städte. Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe. Das aus Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen bestehende überregionale Sicherungssystem stellt sicher, dass im Bedarfsfall ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um die Forderungen der Kunden und auch das Institut selbst zu schützen. Die Sparkasse ist ein regionales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Rahmen der Geschäftsstrategie sind die Grundsätze der geschäftspolitischen Ausrichtung zusammengefasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf die Sicherung und den Ausbau der Qualitätsführerschaft. Die übergeordneten, finanzwirtschaftlichen Ziele werden im Lagebericht im Folgenden dargestellt. Durch die zielorientierte Bearbeitung der strategischen Geschäftsfelder soll die Aufgabenerfüllung der Sparkasse über die Ausschöpfung von Ertragspotenzialen sowie Kostensenkungen sichergestellt werden. Darüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrategie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Die Strategien wurden mit dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses in geeigneter Weise kommuniziert. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Jahr 2013 Wirtschaftsentwicklung In einem Großteil der fortgeschrittenen Volkswirtschaften außerhalb der Euro-Zone hat sich die Konjunktur im Jahresverlauf 2013 spürbar aufgehellt. Der Euro-Raum konnte sich im Sommer nach fast zwei Jahren aus der Rezession lösen. Hierzu trug die robuste Entwicklung in Deutschland entscheidend bei, aber auch in den übrigen Ländern der Währungsunion gab es Zeichen der Stabilisierung. Die leichte konjunkturelle Erholung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele fortgeschrittene Volkswirtschaften noch immer mit den Folgen der großen Rezession der Jahre 2008 und 2009 zu kämpfen haben. In den meisten Industrieländern liegt die Arbeitslosenquote noch immer auf einem hohen Niveau, die Produktionskapazitäten sind deutlich unterausgelastet. Der jüngste Aufschwung ist darüber hinaus noch nicht selbsttragend. Vielmehr wurde die konjunkturelle Entwicklung durch ein außerordentlich niedriges Zinsniveau infolge einer stark expansiven Geldpolitik unterstützt. Belastend wirkten die hohen öffentlichen Finanzierungsdefizite. Die Konjunktur im Euro-Raum hat sich im Jahresverlauf 2013 stabilisiert. Die 18-monatige Rezession wurde im zweiten Quartal des Jahres überwunden. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,3 %. Maßgeblich für den Anstieg war die Expansion in Deutschland und Frankreich. In Italien, Spanien und den Niederlanden verlangsamte sich der Produktionsrückgang. Die Verbesserung der Konjunktur war zu einem wesentlichen Teil auf den Außenhandel zurückzuführen. Die Ausfuhren nahmen im zweiten Quartal deutlich zu, und trotz anziehender Importnachfrage stieg auch der Außenbeitrag des Euro-Raums. Gleichzeitig verzeichnete die Binnennachfrage leichte Zuwächse. Der private Konsum und die Bruttoanlageinvestitionen wurden geringfügig ausgeweitet. Bei letzteren beschränkte sich der Zuwachs allerdings fast ausschließlich auf Deutschland und die Niederlande. Zudem spielten Sondereffekte des kalten Winterwetters eine Rolle: Die zu Jahresbeginn aufgeschobenen Bauvorhaben wurden im Frühjahr nachgeholt. Der Konsum der Privathaushalte nahm in Deutschland und Frankreich zu, in den drei nächstgrößeren Volkswirtschaften Italien, Spanien und den Niederlanden war er weiterhin rückläufig. In diesen Ländern sorgten eine hohe Arbeitslosigkeit und ein weiterer Verfall der Immobilienpreise für eine Abschwächung des Konsums. Zudem bemühen sich die Privathaushalte in diesen Ländern um den Abbau ihrer Verschuldung. Seite 1 von 21

2 Die Situation auf dem Arbeitsmarkt war weiterhin angespannt. Zwar konnte der Anstieg der Arbeitslosigkeit insgesamt gestoppt werden, doch lag die Arbeitslosenquote mit einem Wert von 12,1 % auf dem höchsten Niveau seit Beginn der Währungsunion. Die Heterogenität auf den Arbeitsmärkten in den einzelnen Mitgliedsländern war unverändert groß. Insgesamt neun Mitgliedsländer verzeichneten Arbeitslosenquoten von über 10 %. Spitzenreiter sind Griechenland (27,6 %) und Spanien (26,2 %). Die sehr expansive Geldpolitik hat in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften bisher nicht zu einem Anstieg der Inflationsraten geführt. So bewegten sich die Teuerungsraten in den USA und im Euro-Raum unter ihren Zielwerten von jeweils 2 %. Stattdessen war die Preisentwicklung in den Industrieländern maßgeblich durch die unterausgelasteten Produktionskapazitäten bestimmt. Infolgedessen war die Kreditnachfrage des Privatsektors verhalten, so dass die von den Notenbanken den Geschäftsbanken bereitgestellte Liquidität kaum in der Realwirtschaft ankam. Im Herbst 2013 zeigte sich die Konjunktur in Deutschland moderat aufwärts gerichtet. Die Weltwirtschaft expandierte wieder etwas kräftiger und die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Krise im Euro-Raum hat deutlich abgenommen. In diesem Umfeld kamen die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder mehr zum Tragen. Vor allem die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und die ausgesprochen günstigen Finanzierungsbedingungen regten die Konjunktur an. Im zweiten Quartal des Jahres 2013 stieg die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland um 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal an. Dieser kräftige Zuwachs war allerdings im Wesentlichen auf Nachholeffekte zurückzuführen. Denn im ersten Vierteljahr war die wirtschaftliche Entwicklung durch die ungewöhnlich kalte Witterung beeinträchtigt worden. Im dritten Quartal ist das Expansionstempo daher auf 0,3 % (gegenüber dem Vorquartal) zurückgegangen. Die breit angelegte Verbesserung der Stimmungsindikatoren in Deutschland und der Anstieg der Auftragseingänge signalisierten jedoch, dass die Grundtendenz aufwärts gerichtet blieb. Hauptstütze der deutschen Konjunktur war der private Verbrauch, der von der robusten Lage auf dem Arbeitsmarkt und merklichen Lohnzuwächsen gespeist wurde. Bei einer verhaltenen Inflationsrate verliehen die Einkommenszuwächse der Konsumnachfrage Auftrieb. Auch die Erwerbstätigkeit wurde ausgeweitet, was wiederum die Einkommenserwartungen verbesserte. Der Anstieg der Verbraucherpreise lag im Jahr 2013 voraussichtlich bei moderaten 1,5 % - nach 2,0 % im Vorjahr. Preistreiber waren vor allem saisonale Nahrungsmittel. Hier machten sich Ernteausfälle aufgrund des kalten Frühjahrs und des heißen Sommers preistreibend bemerkbar. Vorteilhaft aus Verbrauchersicht verlief hingegen die Preisentwicklung bei Mineralölprodukten. Laut Konjunkturumfrage der Südwestfälischen IHK zu Hagen blickt die Wirtschaft im märkischen Südwestfalen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Die Konsumlaune war ungebrochen, gleichzeitig zog die Weltkonjunktur an und die Euro-Zone überwand langsam die Krise. Günstige Arbeitsmarktlage, geringe Inflation sowie niedriges Zinsniveau stützten die Entwicklung der Binnennachfrage. Aber auch der Außenhandel zog spürbar an, sowohl innerhalb von Europa als auch mit den USA und China. Trotz zunehmenden Wettbewerbs und steigender Kosten bei Energie und Personal konnten die Industrieunternehmen bei guter bis ausreichender Auftragslage ihre Kapazitätsauslastung bei etwa 82 Prozent stabilisieren. Ein hoher Beschäftigungsstand und deutliche Einkommenszuwächse sorgten für ein solides Wachstum des privaten Konsums, der Grundlage für die robuste binnenwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war. 86% der befragten Betriebe sind mit ihrer aktuellen Lage mindestens zufrieden. Die Arbeitslosigkeit in den Städten Hemer und Menden hat sich im Jahr 2013 kaum verändert. Während sich die Arbeitslosenquote im Stadtgebiet Hemer leicht um 0,2 % auf 6,9 % verringerte, erhöhte sich die Quote der Stadt Menden marginal um 0,1 % auf 6,1 %. Zinsentwicklung Die Geldpolitik in den Industrieländern ist seit dem Jahr 2009 dadurch gekennzeichnet, dass sich nahezu alle Zentralbanken mit ihren Leitzinsen nahe der Nullzinsgrenze befinden. Darüber hinaus versuchen die Zentralbanken mit unkonventionellen Maßnahmen die Zinserwartungen der Marktteilnehmer zu beeinflussen und das langfristige Zinsniveau zu senken. Zu den unkonventionellen Maßnahmen zählt auch die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB) im September 2012, unter bestimmten Bedingungen unbegrenzt Staatsanleihen einzelner Mitgliedsländer an den Kapitalmärkten anzukaufen (Outright Monetary Transactions, OMT). Die daraufhin eingetretene Entspannung zeigt sich in der Verringerung der Risikoprämien der Krisenländer der Währungsunion. Die EZB hatte den Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte zunächst im Mai und zuletzt im November 2013 um jeweils 25 Basispunkte auf 0,25 % gesenkt. Die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen blieben weitgehend unverändert in Kraft. Insbesondere die Vollzuteilung der Refinanzierungsoperationen, die sicherstellte, dass Geschäftsbanken eine ausreichende Menge an Liquidität erhielten, wird bis mindestens Juni 2015 fortgesetzt. Seite 2 von 21

3 Der Interbankenmarkt war weiterhin segmentiert. Vor allem Banken aus den Krisenländern hatten einen erschwerten Zugang zu Interbankenkrediten und waren daher auf die Refinanzierungsgeschäfte des Eurosystems angewiesen. Banken aus den wirtschaftlich stärkeren Ländern führten hingegen ihre Überschussliquidität per Saldo zurück. Insgesamt aber blieb die Überschussliquidität im Euro-Raum hoch. Dies bedingte maßgeblich das immer noch niedrige Zinsniveau auf den Geldmärkten, so dass die jüngsten Leitzinssenkungen keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze hatten. An den Risikoprämien, die sich aus den Differenzen zwischen Euribor (unbesicherte Kredite) und Eurepo (besicherte Kredite) ablesen lassen, zeigte sich nach wie vor eine hohe Verunsicherung der Marktteilnehmer. Die Prämien waren zwar seit Anfang des Jahres stabil, lagen aber immer noch deutlich oberhalb des Vorkrisenniveaus. Die Renditen am Kapitalmarkt lagen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Zwar zogen die Umlaufrenditen von Staatsanleihen der Euro-Länder mit guter Bonität zuletzt etwas an. Die Umlaufrenditen von Papieren der Krisenländer hingegen waren in der Tendenz weiter rückläufig. 2. Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2013 Neufassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) Nach mehrmonatiger Konsultation mit der Kreditwirtschaft hat die BaFin mit Schreiben vom 14. Dezember 2012 die abschließende Fassung der vierten MaRisk-Novelle veröffentlicht. Die Regelungen traten zum 1. Januar 2013 in Kraft und mussten von den Instituten bis zum 31. Dezember 2013 umgesetzt werden. Zu den wichtigsten Anpassungen und Ergänzungen in den MaRisk zählten die Aufnahme eines Kapitalplanungsprozesses mit dem Ziel, zukünftigen Kapitalbedarf über den Risikobetrachtungshorizont hinaus zu identifizieren und die Beschreibung der inhaltlichen Anforderungen an die Risikocontrolling-Funktion, die einer Person auf einer ausreichend hohen Führungsebene zu übertragen ist. Darüber hinaus wurden die Anforderungen an eine Compliance-Funktion genauer spezifiziert, die die Umsetzung der rechtlichen Regelungen und Vorgaben sicherstellt. Als weitere Neuerung ist die Einführung eines einfachen Verfahrens zur internen Verrechnung von Liquiditätskosten, - nutzen und risiken für Institute mit weniger komplexen Geschäftsaktivitäten zu nennen. Gesetzesvorschlag zur Umsetzung von Basel III Nachdem mehr als zweieinhalb Jahre über das europäische Regelwerk verhandelt wurde, ist die Capital Requirements Directive IV (CRD IV) und die Capital Requirements Regulation (CRR) Ende Juni 2013 verkündet worden. Rein formal betrachtet handelt es sich bei dem Regelungspaket lediglich um die dritte Änderung der Capital Requirements Directive, die sich aus der Banken- und der Kapitaladäquanzrichtlinie zusammensetzt. Im Unterschied zu den bisherigen Änderungsrichtlinien wird das bestehende Regelwerk durch die CRD IV und die CRR jedoch nicht nur komplett ersetzt, sondern darüber hinaus auch ein wesentlicher Teil der Anforderungen unter dem Stichwort Single Rule Book in die CRR überführt, die als Verordnung unmittelbar anwendbar ist. Mit der CRD IV und der CRR erfüllte die EU den Auftrag der G 20, das aufsichtliche Rahmenwerk für Banken als Reaktion auf die Finanzmarktkrise nachhaltig zu stärken. Das Regelwerk hat unter anderem die Anforderungen nach Basel III in europäisches Recht umgesetzt. Darin werden neue Regeln für das Eigenkapital, die Erweiterung der Risikobetrachtung, den Kapitalpuffer, die Leverage Ratio (Verschuldungskennziffer) und Liquiditätsregeln aufgestellt. Die Regelungen treten zum 1. Januar 2014 in Kraft. European Market Infrastructure Regulation (EMIR) Mittels der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) sollen systemische Risiken im europäischen Derivatemarkt eingedämmt werden. Aus EMIR ergeben sich Pflichten für bestimmte Parteien von Derivatetransaktionen. Aufgrund der Erfahrungen der Finanzmarktkrise 2008 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen im Rahmen des G20-Gipfels im Jahr 2009 in Pittsburgh, den außerbörslichen Derivatehandel transparenter und sicherer zu machen. In Umsetzung dieser Ziele und zur Schaffung eines einheitlichen aufsichtlichen Rahmens über Zentrale Gegenparteien ist die Verordnung über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister in Kraft getreten. Single Euro Payments Area (SEPA) Um den bargeldlosen Zahlungsverkehr europaweit zu vereinheitlichen, wurde im Februar 2012 die SEPA Migrationsverordnung (Single Euro Payments Area/einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat verabschiedet. Dies hat zur Folge, dass die nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in Euro grundsätzlich zum 1. Februar 2014 zugunsten der SEPA-Zahlverfahren abgeschaltet werden müssen. Im Januar 2014 wurde durch den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission zur Verlängerung der Umstellungsfrist die Nutzung der Altformate im Zahlungsverkehr ausnahmsweise bis zum 1. August 2014 weiter ermöglicht. Unabhängig von der Übergangsfrist wurden die Prozesse rechtzeitig vor dem 1. Februar 2014 auf das SEPA-Format umgestellt. Es wird bereits der überwiegenden Teil des Zahlungsverkehrs verordnungskonform im SEPA-Format verarbeitet. Seite 3 von 21

4 3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs 3.1. Bilanzsumme und Geschäftsvolumen Die Bilanzsumme ging im Jahr 2013 um 37,7 Mio. EUR bzw. 3,1 % auf 1.179,6 Mio. EUR zurück. Das aus Kundenaktiva, Kundenpassiva, Eventualverbindlichkeiten, Treuhandgeschäft, unwiderruflichen Kreditzusagen und den Kundenbeständen im Wertpapiergeschäft bestehende Geschäftsvolumen erhöhte sich um 18,9 Mio. EUR oder 1,0 % auf 1.935,0 Mio. EUR Kreditgeschäft Insgesamt verlief die Entwicklung der Forderungen an Kunden gemessen an bilanziellen Werten mit einem Rückgang von 2,0 % innerhalb der Planung, wobei sich im Kreditgeschäft mit gewerblichen Kunden und Privatkunden ein Rückgang unterhalb des Planansatzes von -3,2 % bzw. einer Bestandsfortschreibung ergeben hat. Eine Kompensation konnte durch ein besser als erwartetes Kreditgeschäft mit Kommunen erfolgen. Die Darlehenszusagen beliefen sich im Jahr 2013 auf 131,9 Mio. EUR. Die Darlehenszusagen zur Finanzierung des Wohnungsbaus erhöhten sich im Gesamtjahr um 41,4 % auf 45,5 Mio. EUR. Der Strukturanteil der Kundenforderungen an der Stichtagsbilanzsumme erhöhte sich auf 74,8 % (Vorjahr 74,0 %). Bei Privatpersonen sanken die Forderungen um 20,2 Mio. EUR. Das zugesagte Kreditvolumen an private Haushalte wies hingegen einen Anstieg von 16,4 % auf 45,3 Mio. EUR aus. Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ging das Kreditvolumen um 18,1 Mio. EUR zurück. Die Darlehenszusagen reduzierten sich um 27,1 % auf 41,1 Mio. EUR. Beide Entwicklungen werden auf das derzeitige Marktumfeld zurückgeführt Wertpapiereigenanlagen Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Bestand an Wertpapiereigenanlagen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 3,8 Mio. EUR auf 140,9 Mio. EUR. Hierbei war insbesondere die Ausweitung der Investitionen in Rentenfonds in Höhe von 5,4 Mio. EUR maßgeblich. Die Bestände von festverzinslichen Wertpapieren wurden aufgrund von Fälligkeiten um 2,1 Mio. EUR abgebaut. Ursächlich für die Ausweitung war eine im Verlauf des Jahres angepasste Anlagestrategie, wonach die Liquiditätsreserve ausgeweitet wurde Beteiligungen/Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der Sparkasse per 31. Dezember 2013 von 16,1 Mio. EUR entfiel mit 13,4 Mio. EUR auf die Beteiligung am SVWL und mit 1,6 Mio. EUR auf die indirekte Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. EUR resultierte insbesondere aus Abschreibungen auf die indirekte Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG Geldanlagen von Kunden Aufgrund des hohen Volumens an fälligen Kundengeldern und eines zunehmenden Wettbewerbs im Jahr 2013 wurde ein moderater Volumenrückgang in Höhe von 0,5 % geplant. Insgesamt konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich der begebenen Schuldverschreibungen jedoch um 5,6 Mio. EUR oder 0,7 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Ursächlich hierfür war ein besser als erwartetes Neukundengeschäft im Bereich Private Banking. Dieser Sondereffekt wirkte sich auch auf die Kundendepotbestände aus, die sich inklusive der Kurseffekte um mehr als 24 % ausgeweitet haben. Zum 31. Dezember 2013 betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 787,0 Mio. EUR. Während der Bestand an Sparkassenbriefen um 41,8 Mio. EUR zurückging, erhöhte sich der Bestand an Sichtund Spareinlagen um 51,3 Mio. EUR. Hier schrieb sich die Tendenz einer Verschiebung der Kundengelder von den längerfristigen Spareinlagen/-briefen hin zu den Spareinlagen sowie Sicht- und Tageseinlagen fort. In Summe erhöhten sich die bilanziellen Kundeneinlagen um 5,6 Mio. EUR. Seite 4 von 21

5 3.6. Interbankengeschäft Die Forderungen an Kreditinstitute verringerten sich insbesondere durch die Verwendung von Termineinlagen zur Rückführung langfristiger institutioneller Refinanzierungen um 22,3 Mio. EUR oder 16,7 % auf 111,5 Mio. EUR. Der Bestand setzte sich hauptsächlich aus bei Kreditinstituten unterhaltenen Liquiditätsreserven, insbesondere kurz- und mittelfristigen Geldanlagen, zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich u. a. infolge fälliger Sparkassenbriefe um 42,4 Mio. EUR bzw. 14,8 % auf 244,6 Mio. EUR. Bei diesen Beständen handelte es sich im Wesentlichen um langfristige Weiterleitungsdarlehen und Sparkassenbriefe Dienstleistungsgeschäft Im Wertpapiergeschäft konnten die Kunden an der guten Entwicklung an den Kapital- und Aktienmärkten in Teilen partizipieren. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Umsatzvolumen der Wertpapieranlagen um mehr als 50 % ausgeweitet. Ursächlich für diese Entwicklung war neben der Gewinnung eines neuen Großkunden im Bereich der Privatkunden die Einführung eines EDV-unterstützten Beratungsinstruments, welches die Kunden beim Aufbau eines Zielportfolios auf Basis der individuellen Risikobereitschaft und des Anlagehorizonts unterstützt. In 2013 wurden insgesamt Bausparverträge mit einem Vertragsvolumen von 31,3 Mio. EUR abgeschlossen. Dieses Vertragsvolumen lag leicht über dem Niveau von Das betreute Volumen an Lebens-, Komposit- und Krankenversicherungen stellte sich im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert dar, auch wenn die Anzahl der Vermittlungen gegenüber dem Vorjahr zurückging. Die Anzahl der Immobilienvermittlungen wuchs deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die weiterhin große Nachfrage an Gebrauchtimmobilien richtete sich auf Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich damit insgesamt über den Erwartungen Investitionen Im Jahr 2013 wurden in Haupt- und Geschäftsstellen 450 TEUR investiert, um das Beratungs- und Serviceangebot zu verbessern. In beiden Hauptstellen wurden die Servicebereiche modernisiert. Die Geschäftsstelle Oberstadt wurde zu einem SB-Standort umgebaut. Die SB-Geschäftsstelle Becke wurde an einen neuen Standort innerhalb des Real-Marktes verlegt und neu gestaltet. Es wurden Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches und zur Verbesserung der Sicherheitssysteme ergriffen. Die Klimatechnik in der Hauptstelle Hemer wurde auf den aktuellen technischen Stand gebracht Personalbericht Im Jahr 2013 wurden im Jahresdurchschnitt einschließlich der Aushilfen 285 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 296), davon 79 Teilzeitkräfte und 23 Auszubildende (Stand per 1. September 2013 = 27). Um auch in den kommenden Jahren auf gut qualifizierte Nachwuchskräfte zurückgreifen zu können, wurde die bereits überdurchschnittliche Ausbildungsquote von ca. 9 % beibehalten. Damit wurde die Verantwortung als wichtiger Ausbildungsbetrieb in der Region in besonderem Maße wahrgenommen. Auch im Jahr 2013 war es Ziel, das bestehende hohe Qualifikationsniveau in allen Unternehmensbereichen zu sichern und weiter auszubauen. So wurden 348 TEUR (Vorjahr 286 TEUR) in Aus- und Fortbildungsmaßnahmen investiert. Schwerpunkte bildeten neben hausinternen Nachwuchs- und Förderprogrammen zahlreiche Schulungen und Trainings zur weiteren Stärkung der Beratungs- und Betreuungskompetenz sowie einer ziel- und leistungsorientierten Führungsarbeit. Im Jahr 2013 beendeten vier Mitarbeiter/innen ihre Fachwirt/in-Fortbildung, sechs absolvierten ihre Betriebswirt/in-Prüfungen und weitere sechs Mitarbeiter/innen beendeten erfolgreich ihre Weiterbildung im Rahmen verschiedener Fachseminare bzw. der Ausbilder-Eignungsprüfung. Die Unterstützung zur Gesundheitsförderung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements hat auch in diesem Jahr wieder großen Anklang gefunden. Seite 5 von 21

6 4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der Lage 4.1. Vermögenslage Die zum Jahresende ausgewiesenen Gewinnrücklagen konnten erneut gestärkt werden. Insgesamt wird inklusive des Bilanzgewinns 2013 vor Gewinnverwendung und unter Hinzurechnung des Fonds für allgemeine Bankrisiken ein Eigenkapital von 76,8 Mio. EUR (Vorjahr 73,0 Mio. EUR) ausgewiesen. Daneben existieren weitere Eigenkapitalbestandteile. Die Eigenkapitalanforderungen des KWG wurden jederzeit eingehalten. Das Verhältnis der angerechneten Eigenmittel, bezogen auf die Gesamtsumme aus den Anrechnungsbeträgen für Adressenausfall-, operationelle und Marktrisiken, übertrifft am 31. Dezember 2013 mit 12,4 % den vorgeschriebenen Mindestwert von 8,0 % nach der Solvabilitätsverordnung und den als interne Leitplanke festgelegten Zielwert von 9,2 % deutlich. Es wird damit eine ausreichende Kapitalbasis ausgewiesen Finanzlage Die Zahlungsbereitschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund einer angemessenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die Liquiditätskennziffer der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde stets eingehalten. Die Liquiditätskennziffer (31. Dezember 2013: 1,50) lag im Berichtsjahr durchgängig über dem in der Risikostrategie festgelegten Mindestwert von 1,25. Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden Guthaben bei der Deutschen Bundesbank geführt. Die Kredit- und Dispositionslinien bei der Deutschen Bundesbank und der Helaba wurden teilweise in Anspruch genommen. Ein Spitzenausgleich erfolgte durch Tagesgeldaufnahmen bzw. Tagesgeldanlagen bei anderen Kreditinstituten Ertragslage Zur Analyse der Ertragslage wurde für interne Zwecke und für den überbetrieblichen Vergleich der bundeseinheitliche Betriebsvergleich der Sparkassenorganisation eingesetzt. Zur Ermittlung eines Betriebsergebnisses vor Bewertung wurden die Erträge und Aufwendungen um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt, die in der internen Darstellung dem neutralen Ergebnis zugerechnet werden. Auf dieser Basis beträgt das Betriebsergebnis vor Bewertung 0,94 % (Vorjahr 0,78 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme des Jahres Es lag damit deutlich über dem ursprünglichen Planwert zu Jahresbeginn 2013 (0,80-0,82 %). Im Vergleich mit den Sparkassen im SVWL wurde aufgrund des sukzessiven Abbaus von Fusionsbelastungen aber weiterhin ein unterdurchschnittlicher Wert erzielt, auch wenn sich die Ertragssituation der Sparkasse nach Risikokosten weiter verbessert hat. Dies galt auch für die auf Basis der Betriebsvergleichswerte zur Unternehmenssteuerung eingesetzten Zielgrößen Eigenkapitalrentabilität und Cost-Income-Ratio (Verhältnis von Aufwendungen und Erträgen). Im Jahr 2013 haben sich diese wie folgt entwickelt: Die wirtschaftliche Eigenkapitalrentabilität vor Steuern lag mit 12,35 % über dem Vorjahreswert von 8,18 % und über dem Zielwert einer durchschnittlichen Rentabilität von 2,92 % für die Jahre 2011 bis Das Verhältnis von Aufwendungen und Erträgen verbesserte sich von 69,3 % auf 66,5 %. Die langfristige Zielsetzung, bis 2016 eine Bandbreite von 69 % bis 74 % zu erreichen, konnte ebenfalls sichergestellt werden bzw. wurde im Jahr 2013 unterschritten. Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Gewinn- und Verlustrechnung laut Jahresabschluss sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Die Erträge und Aufwendungen sind nicht um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt. Seite 6 von 21

7 Veränderung Veränderung Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR % Zinsüberschuss 26,4 25,1 +1,3 +5,2 Provisionsüberschuss 8,4 8,2 +0,2 +2,4 Sonstige betriebliche Erträge 1,5 1,2 +0,3 +25,0 Personalaufwand 14,6 14,8-0,2-1,4 Anderer Verwaltungsaufwand 7,6 7,3 +0,3 +4,1 Sonstige betriebliche 2,7 2,0 +0,7 +35,0 Aufwendungen Ergebnis vor Bewertung und 11,4 10,4 +1,0 +9,6 Risikovorsorge Aufwand aus Bewertung und 7,6 7,5 +0,1 +1,3 Risikovorsorge Ergebnis vor Steuern 3,8 2,9 +0,9 +31,0 Steueraufwand 3,7 2,4 +1,3 +54,2 Jahresüberschuss 0,1 0,5-0,4-80,0 Zinsüberschuss: GuV-Posten Nr. 1 bis 4 Provisionsüberschuss: GuV-Posten Nr. 5 und 6 Sonstige betriebliche Erträge: GuV-Posten Nr. 8 und 20 Sonstige betriebliche Aufwendungen: GuV-Posten Nr. 11, 12, 17 und 21 Aufwand aus Bewertung und Risikovorsorge: GuV-Posten Nr. 13 bis 16 und 18 Der Zinsüberschuss als Hauptertragsquelle erhöhte sich um 1,3 Mio. EUR auf 26,4 Mio. EUR und übertraf damit die Höhe des prognostizierten Wertes. Maßgeblich für die Überschreitung war die im Vergleich zur Aktivseite kürzere Zinsbindungsfrist der Passivseite. Die Kunden bevorzugten in erster Linie Anlageprodukte mit einer hohen Verfügbarkeit. Dies reduzierte den Zinsaufwand. Der Provisionsüberschuss lag um 0,2 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Ursächlich hierfür waren insbesondere höhere Erträge aus der Vermittlung von Immobilien sowie aus dem Zahlungsverkehr. Die Personalaufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch Entlastungen aus Verträgen nach dem Altersteilzeitgesetz. Die anderen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 4,1 % auf 7,6 Mio. EUR. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen nach Verrechnung mit Erträgen (Bewertung und Risikovorsorge) zuzüglich der Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken wurden in Höhe von 7,6 Mio. EUR (Vorjahr 7,5 Mio. EUR) ausgewiesen und beliefen sich nahezu auf Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss verminderte sich von 0,5 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR. 5. Zusammenfassende Beurteilung Insgesamt sind der Geschäftsverlauf im Jahr 2013, die Lage sowie die Geschäftsentwicklung der Sparkasse im Geschäftsjahr 2013 als zufriedenstellend zu beurteilen. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Ziele und Strategien des Risikomanagements Risiken werden eingegangen, wenn Chancen und Risiken in einem angemessenen Verhältnis stehen. Dies geschieht nach geschäftspolitischen und betriebswirtschaftlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit der Sparkasse. Zur Risikosteuerung besteht ein umfassendes Risikomanagementsystem. Der Vorstand hat in der Risikogesamtstrategie und den untergeordneten Teilrisikostrategien die Rahmengrundsätze des Risikomanagements und die risikopolitische Ausrichtung der Sparkasse im Rahmen eines festgelegten Strategieprozesses überprüft und den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Die Risikogesamtstrategie wurde aktualisiert. Für die bedeutendsten Risikokategorien der Sparkasse, Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken wurden die separaten Teilrisikostrategien aktualisiert. Für Liquiditätsrisiken wurde eine separate Teilrisikostrategie erstellt. Seite 7 von 21

8 Darüber hinaus werden Operationelle Risiken und Vertriebs- und Absatzrisiken zu den wesentlichen Risiken gezählt. Alle Geschäftsbereiche verfolgen die Zielsetzung, bei den eingegangenen Risiken die Wahrscheinlichkeit der Realisation eines Vermögensverlustes zu minimieren. Dies wird durch frühzeitiges Erkennen von Gefahrensituationen und rechtzeitige Gegenmaßnahmen sichergestellt. Das Risikomanagementsystem wird laufend weiterentwickelt. Aus der Risikodeckungsmasse wird ein Risikobudget zur Abdeckung der potenziellen Risiken bereitgestellt. Die eingegangenen Einzelrisiken werden im Rahmen der GuV-orientierten Risikotragfähigkeitsrechnung dem Risikobudget gegenübergestellt und eine Auslastungsquote ermittelt. Die Gesamtsumme der Einzelrisiken ist auf die Höhe des Risikobudgets limitiert und wird ebenso wie die Risikodeckungsmasse laufend überprüft. Begrenzt werden die eingegangenen Risiken durch den Umfang des bereitgestellten Risikodeckungspotenzials und des hieraus abgeleiteten gesamten Risikolimits. Darüber hinaus werden aus dem Risikobudget Einzellimite für einzelne Risikoarten bzw. -gruppen in der Risikotragfähigkeit abgeleitet. Daneben existieren für einzelne Risiken ergänzende Risiko- und Volumenlimite. Der Verwaltungsrat und der Risikoausschuss nimmt die Entwicklung der Risikolage regelmäßig zur Kenntnis. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) zum 14. Dezember 2012 aktualisiert. Fristgerecht zum 31. Dezember 2013 wurden die neuen Anforderungen umgesetzt. Zur Umsetzung von Basel III wurde ein Projekt eingerichtet. Dadurch werden sich unter anderem die Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung sowie an die Liquiditätsrisikosteuerung von Kreditinstituten erhöhen. 2. Risikomanagementsystem Zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der Risiken hat der Vorstand ein Risikomanagementund -überwachungssystem eingerichtet. Das vorrangige Ziel des Risikomanagementprozesses besteht darin, mögliche Risiken transparent und damit steuerbar zu machen. Das Risikomanagement umfasst die Verfahren zur Identifizierung und Bewertung der Risiken, die Festlegung von geeigneten Steuerungsmaßnahmen sowie die notwendigen Kontrollprozesse. Der Begriff Risiko wird als Verlust- oder Schadensgefahr für die Sparkasse verstanden, die entsteht, wenn eine künftige Entwicklung die Vermögens- und Ertragslage negativ beeinflussen kann und ungünstiger verläuft als geplant oder sogar Existenz bedrohend wird. Die Verringerung oder das vollständige Ausbleiben einer Chance wird nicht als Risiko angesehen (enger Risikobegriff). Bei der Betrachtung der Risiken nimmt die Sparkasse eine Nettobetrachtung vor. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation gemäß 25a Abs. 1 KWG und dient dem Vorstand, Verwaltungsrat sowie dem Risikoausschuss zur Überwachung der Risiken aus der geschäftlichen Tätigkeit der Sparkasse. Für alle risikorelevanten Geschäfte ist die in den MaRisk geforderte Funktionstrennung bis in die Ebene des Vorstands zwischen Handel/Markt einerseits und Abwicklung, Kontrolle und Risikocontrolling/Marktfolge andererseits festgelegt. Risikobehaftete Geschäfte werden nur getätigt, sofern deren Risikogehalt von allen damit befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beurteilt werden kann. Bevor Geschäfte mit neuen Produkten oder auf neuen Märkten regelmäßig abgeschlossen werden, ist im Rahmen einer Testphase das Risikopotenzial dieser Geschäfte zu bewerten und es sind die für die Abwicklung notwendigen Prozesse in Arbeitsanweisungen festzulegen. Die Interne Revision prüft in regelmäßigen Abständen das Risikomanagementsystem. Zielsetzung der Prüfungen ist insbesondere die ordnungsgemäße Handhabung der festgelegten Regelungen sowie die Feststellung von Schwachstellen im Risikomanagementsystem und die Überwachung der Umsetzung notwendiger Anpassungen. 3. Risikomanagementprozess Aus dem Gesamtsystem wurde ein Managementprozess zur Erkennung und Bewertung von Risiken (strategische, jährliche Risikoinventur) sowie zur Messung, Steuerung und Kontrolle von Risiken (operative, dauerhafte Tätigkeiten) abgeleitet. Es erfolgt eine systematische Ermittlung der Risikobeträge je Risikokategorie sowie deren Einstufung als wesentliche bzw. unwesentliche Risiken anhand des Schadenspotenzials für die Sparkasse. Die Risikomessung erfolgt für die in die Risikotragfähigkeitsrechnung einbezogenen wesentlichen Risiken monatlich in der handelsrechtlichen Sichtweise. In dieser Sichtweise werden die Risiken danach gemessen, ob und in welcher Höhe ihr Eintritt Auswirkungen auf den Jahresüberschuss der Sparkasse hat. Die Ermittlung der Risiken in der periodischen Sichtweise erfolgt auf den 31. Dezember des jeweiligen Jahres. Ab dem 31. Januar eines jeden Jahres wird darüber hinaus auch eine monatliche Risikotragfähigkeitsrechnung für das Folgejahr durchgeführt. Als Risiko wird in dieser Sichtweise eine negative Abweichung von den Planwerten verstanden. Seite 8 von 21

9 Daneben werden die aufsichtsrechtlich vorgegebenen Relationen als strenge Nebenbedingung regelmäßig ermittelt und überwacht. Unter Berücksichtigung der laufenden Ergebnisprognose sowie der vorhandenen Reserven wird ein Risikobudget festgelegt. Auf das Risikobudget werden alle wesentlichen Risiken der Sparkasse angerechnet. Mit Hilfe der handelsrechtlichen Betrachtung wird gewährleistet, dass die Auslastung des Risikobudgets jederzeit sowohl aus dem handelsrechtlichen Ergebnis als auch aus dem Vermögen getragen werden kann. Neben der Risikotragfähigkeitsrechnung werden regelmäßig Stressszenarien berechnet, bei denen die Anfälligkeit der Sparkasse gegenüber unwahrscheinlichen, aber plausiblen Ereignissen analysiert wird. Dabei werden auch das Szenario eines schweren konjunkturellen Abschwungs analysiert sowie inverse Stresstests durchgeführt. Die Stresstests berücksichtigen dabei auch Risikokonzentrationen innerhalb (Intra-Risikokonzentrationen) und zwischen einzelnen Risikoarten (Inter- Risikokonzentrationen). Diversifikationseffekte, die das Gesamtrisiko mindern würden, werden nicht berücksichtigt. Über die eingegangenen Risiken wird der Gesamtvorstand der Sparkasse in der monatlichen Sitzung Gesamtbanksteuerung und über den vierteljährlichen Risikogesamtbericht regelmäßig informiert. Eine Ad-hoc-Berichterstattung ist bei Risikoereignissen von wesentlicher Bedeutung vorgesehen. Die zur Steuerung bzw. Verringerung von Risiken einzusetzenden Instrumente sind vom Vorstand festgelegt worden. Die Bearbeitungs- und Kontrollprozesse sind umfassend in Arbeitsanweisungen beschrieben. Die durchgeführten Maßnahmen zur Steuerung bzw. Verringerung der Risiken werden regelmäßig überprüft. Verbesserungsmöglichkeiten fließen in den Risikomanagementprozess ein. Die Interne Revision gewährleistet die unabhängige Prüfung und Beurteilung sämtlicher Aktivitäten und Prozesse der Sparkasse sowie von ihr ausgelagerter Bereiche. Sie achtet dabei insbesondere auf die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements und berichtet unmittelbar dem Vorstand. 4. Aufgabenzuordnung im Rahmen des Risikomanagementsystems Für alle Teilschritte des Risikomanagements sind Verantwortlichkeiten festgelegt worden. Die Risikoinventur wird zentral vom Risikomanagement aufgestellt und vom Risikomanager überprüft. Zu seinen Aufgaben gehören die Analyse und Quantifizierung der Risiken, die Überwachung der Einhaltung der vom Vorstand festgelegten Limite und die Risikoberichterstattung. Der Risikomanager ist auch für die Fortentwicklung des Risikomanagementsystems und die Abstimmung der gesamten Aktivitäten im Risikomanagement verantwortlich und übernimmt die Leitung der Risikocontrollingfunktion gemäß MaRisk (AT 4.4.1). Das Risikomanagementsystem ist in einem Risikohandbuch und den zugehörigen Arbeitsanweisungen dokumentiert. 5. Strukturierte Darstellung der wesentlichen Risikoarten 5.1. Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft Unter dem Adressenausfallrisiko im Kreditgeschäft wird die Gefahr verstanden, dass ein Kreditnehmer die ihm gewährten Kredite nicht bzw. nur eingeschränkt oder nicht vollständig vertragsgemäß zurückzahlen kann oder will. Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken hat der Vorstand der Sparkasse eine gesonderte Teilrisikostrategie festgelegt, die jährlich überprüft wird. Im Rahmen dieser Strategie werden Ziele zur Verbesserung der Risikoposition festgelegt, die schwerpunktmäßig Bonitätsbegrenzungen und Strukturvorgaben für das Kreditneugeschäft betreffen. Grundlage jeder Kreditentscheidung ist eine detaillierte Bonitätsbeurteilung der Kreditnehmer. Im risikorelevanten Kreditgeschäft gemäß MaRisk ist ein zweites Kreditvotum durch den vom Markt unabhängigen Marktfolgebereich notwendig. Das Kreditgeschäft der Sparkasse gliedert sich in zwei große Gruppen: Das Firmenkundenkreditgeschäft und das Privatkundenkreditgeschäft. Zum 31. Dezember 2013 betragen gemessen an der Bilanzsumme die ausgelegten Kreditmittel an Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Privatpersonen 36,1 % und an wirtschaftlich unselbstständige und sonstige Privatpersonen 33,1 %. Diese Werte liegen über den Verbandsdurchschnittswerten. Auch die regionale Wirtschaftsstruktur spiegelte sich im Kreditgeschäft der Sparkasse wider. Die Schwerpunktbereiche bilden im Firmenkundengeschäft mit 32,5 % die Ausleihungen im Grundstücksund Wohnungswesen sowie mit 21,1 % im verarbeitenden Gewerbe. Darüber hinaus entfallen 15,2 % auf sonstige Dienstleistungen. Der Gesamtbetrag der Forderungen und Hauptbranchen bzw. Schuldnergruppen nach kreditrisikotragenden Instrumenten ergibt sich aus der nachfolgend abgebildeten Tabelle. Die Ermittlung der Zahlen wird nach den Vorgaben der SolvV vorgenommen. Seite 9 von 21

10 Gesamtbetrag der Forderungen und Hauptbranchen bzw. Schuldnergruppen nach kreditrisikotragenden Instrumenten Kredite, Zusagen und andere nicht derivative außerbilanzielle Aktiva Mio. EUR Banken / Investmentfonds 132,8 153,9 Öffentliche Haushalte 92,5 91,3 Privatpersonen 502,9 531,1 Unternehmen und wirtschaftlich selbstständige Privatpersonen 527,5 559,5 davon: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur 5,0 4,8 Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 13,6 13,5 Verarbeitendes Gewerbe 114,5 121,2 Baugewerbe 37,7 40,2 Handel, Instandhaltung und Reparaturen von Kraftfahrzeugen 61,9 66,4 Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung 10,4 12,2 Finanz- und Versicherungsleistungen 20,6 23,7 Grundstücks- und Wohnungswesen 179,7 191,4 Sonstiges Dienstleistungsgewerbe 84,1 86,1 Organisation ohne Erwerbszweck 1,7 2,0 Sonstige 19,2 23,2 Gesamt 1.276, ,0 Verteilung der Forderungsarten nach geographischen Hauptgebieten Deutschland 1.275, ,1 EU 1,0 1,0 Sonstige 0,6 0,9 Zur Begrenzung der Risikokonzentrationen aus Größenklassen des originären Kundenkreditgeschäfts wurden Obergrenzen in der Adressenausfallrisikostrategie festgelegt. 1,1 % entfallen auf Kreditengagements mit einem Kreditvolumen von mehr als 8,0 Mio. EUR. 29,4 % betreffen Kreditengagements mit einem Kreditvolumen größer 1,0 Mio. EUR und bis zu 8,0 Mio. EUR und 69,5 % Engagements bis 1,0 Mio. EUR. Die Teilrisikostrategie für Adressenrisiken ist auf Kreditnehmer mit guten Bonitäten bzw. geringeren Ausfallwahrscheinlichkeiten ausgerichtet. Dies wird durch die Neugeschäftsplanung unterstützt (Neugeschäft bis Risikoklasse 9). Ein Schwerpunkt des Kreditgeschäfts bilden Kredite und Darlehen, die mit Grundschulden abgesichert sind. Bei der Bewertung dieser Objekte wurden vorsichtige Maßstäbe angelegt und spezielle Überwachungsinstrumente implementiert, sodass sich in Verbindung mit der guten Ortskenntnis überschaubare Risiken ergeben. Die regionale Wirtschaftsstruktur spiegelt sich im Kreditgeschäft der Sparkasse wider. Die Anteile der Kreditvergaben entsprechen in etwa dem Anteil der jeweiligen Branchen an der Bruttowertschöpfung im Geschäftsgebiet. Der Schwerpunkt bei der Branchengliederung liegt im Dienstleistungssektor, darunter insbesondere im Grundstücks- und Wohnungswesen. Im Hinblick auf den geringen Umfang der Auslandskredite ist das Länderrisiko aus dem Kreditgeschäft ohne größere Bedeutung. Das Länderrisiko im Kundenkreditgeschäft, das sich aus unsicheren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen eines anderen Landes ergeben kann, ist für die Sparkasse von untergeordneter Bedeutung. Das an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland ausgelegte Kreditvolumen betrug am 31. Dezember ,11 % des originären Kundenkreditgeschäfts. Seite 10 von 21

11 Für die Risikoklassifizierung werden die von der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelten Rating- und Scoringverfahren eingesetzt. Mit diesen Verfahren werden die einzelnen Kreditnehmer zur Preisfindung und zur Steuerung des Gesamtkreditportfolios entsprechend ihren individuellen Ausfallwahrscheinlichkeiten einzelnen Risikoklassen zugeordnet. Auf dieser Basis werden die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft ermittelt. Die Abschirmung der Adressenausfallrisiken ist im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung durch das zugewiesene Risikodeckungspotenzial sichergestellt. Zur Steuerung des Kundenkreditportfolios werden die gerateten Kreditnehmer einzelnen Risikoklassen zugeordnet. Das Gesamtrisiko des Kundenkreditportfolios der Sparkasse wird auf der Grundlage der Risikoklassifizierungsverfahren mittels des Simulationssystems Credit Portfolio View (CPV) ermittelt. Den einzelnen Risikoklassen werden jeweils von der Sparkassen Rating- und Risikosysteme GmbH validierte Ausfallwahrscheinlichkeiten zugeordnet. Da zurzeit noch keine validen, institutsindividuellen Werte für Sicherheitenverwertungsquoten und Volatilitäten je Sicherheitenkategorie und Einbringungsquoten abgebildet werden können, wird auf die Werte des Regionalverbandes, welche durch die Sparkassen Rating- und Risikosysteme GmbH ermittelt werden, zurückgegriffen. Die in CPV mittels der Monte-Carlo-Simulation ermittelte Verlustverteilung des Kreditportfolios wird in einen "erwarteten Verlust" und einen "unerwarteten Verlust" unterteilt. Der "erwartete Verlust" als statistischer Erwartungswert wird im Rahmen der Kalkulation als Risikoprämie in Abhängigkeit von der ermittelten Ratingstufe und den erwarteten Sicherheitenerlösen berücksichtigt. Der "unerwartete Verlust" (ausgedrückt als Value-at-Risk) spiegelt die möglichen Verluste wider, die unter Berücksichtigung eines Konfidenzniveaus von 99 % innerhalb der nächsten zwölf Monate voraussichtlich nicht überschritten werden (31. Dezember 2013: 5,3 Mio. EUR). Mit Hilfe dieser Informationen werden auch die Veränderungen des Kreditportfolios analysiert. Darüber hinaus dienen die Ergebnisse in Verbindung mit prognostizierten Aufwendungen und Erträgen (z. B. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen) zur Prognose des Bewertungsergebnisses Kredit (31. Dezember 2013: 3,1 Mio. EUR). Zum weisen 56,0 % des Gesamtkreditvolumens ein Rating aus dem Investmentgradebereich auf, 17,7 % haben eine Ratingnote zwischen BB+ und BB- sowie 8,3 % zwischen B+ und B-. Konzentrationen, im Sinne von Risikokonzentrationen, bestehen im Kreditportfolio in folgenden Bereichen: - Kombinierter Ausfall einzelner Adressen - Branche Verarbeitendes Gewerbe. Diese Risikokonzentrationen werden explizit im Risikomanagementprozess berücksichtigt. Darüber hinaus liegen Konzentrationen für die Branche Grundstücks- und Wohnungswesen und bei den Kreditsicherheiten im Bereich der Grundschulden als Objekte im Ausleihbezirk. Bei der Bewertung wurden vorsichtige Maßstäbe angelegt, so dass sich in Verbindung mit der guten Ortskenntnis nur überschaubare Bewertungsrisiken ergeben. Diese Konzentration ist systembedingt und damit strategiekonform. Insgesamt ist das Kreditportfolio bis auf die genannten Ausnahmen sowohl nach Branchen und Größenklassen als auch nach Ratinggruppen ausreichend diversifiziert. Es wird angestrebt, die Struktur unter Risikogesichtspunkten weiter zu optimieren. Das Bewertungsergebnis Kreditgeschäft hat sich in 2013 verbessert. Zur frühzeitigen Identifizierung der Kreditnehmer, bei deren Engagements sich erhöhte Risiken abzuzeichnen beginnen, wird das "OSPlus-Frühwarnsystem" eingesetzt. Im Rahmen dieses Verfahrens sind quantitative und qualitative Indikatoren festgelegt worden, die eine Früherkennung von Kreditrisiken ermöglichen. Soweit einzelne Kreditengagements festgelegte Kriterien aufweisen, die auf erhöhte Risiken hindeuten, werden diese Kreditengagements einer gesonderten Beobachtung unterzogen (Intensivbetreuung). Kritische Kreditengagements werden von spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Grundlage eines Sanierungs- bzw. Abwicklungskonzeptes betreut (Problemkredite). Risikovorsorgemaßnahmen sind für alle Engagements vorgesehen, bei denen nach umfassender Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer davon ausgegangen werden kann, dass es voraussichtlich nicht mehr möglich sein wird, alle fälligen Zins- und Tilgungszahlungen gemäß den vertraglich vereinbarten Kreditbedingungen zu vereinnahmen. Bei der Bemessung der Risikovorsorgemaßnahmen werden die voraussichtlichen Realisationswerte der gestellten Sicherheiten berücksichtigt. Seite 11 von 21

12 Der Vorstand wird vierteljährlich über die Entwicklung der notwendigen Vorsorgemaßnahmen für Einzelrisiken sowie über die Entwicklung der Strukturmerkmale des Kreditportfolios und die Einhaltung der Limite schriftlich unterrichtet. Eine Ad-hoc-Berichterstattung ergänzt bei Bedarf das standardisierte Verfahren. Die Kreditstruktur und ihre Entwicklung im Jahr 2013 entsprechen der vom Vorstand vorgegebenen neutralen Risikoeinstellung. Von dem Gesamtbetrag an Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen entfällt der überwiegende Teil auf Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Personen. Die Direktabschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen, Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) und Nettozuführungen/Auflösungen von EWB entfallen nahezu ausschließlich auf im Inland ansässige Privatpersonen und Unternehmen. Der Anteil von Forderungen in Verzug (ohne Wertberichtigungen) außerhalb Deutschlands ist von untergeordneter Bedeutung. Wechselkursbedingte und sonstige Veränderungen lagen zum Berichtsstichtag nicht vor. Entwicklung der Risikovorsorge: Art der Risikovorsorge in TEUR Anfangsbestand per Zuführung Auflösung Verbrauch/ Umsetzung Endbestand per EWB Rückstellungen PWB Gesamt Neben der gebildeten Risikovorsorge bestehen im Rahmen eines Sanierungsvertrages noch Garantien des Stützungsfonds des SVWL in Höhe von 32,0 Mio. EUR, die in erster Linie weitere akute und erhöht latente Risiken aus dem Kreditgeschäft abdecken. Die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Garantien des Stützungsfonds des SVWL innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen Adressenausfallrisiken der Beteiligungen Unter dem Adressenausfallrisiko aus Beteiligungen wird vor allem die Gefahr einer Wertminderung des Unternehmenswertes verstanden. Die Adressenausfallrisiken der Beteiligungen werden gesondert untersucht. Die Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungsunternehmen erfolgt anlassbezogen, mindestens aber jährlich. Die Risiken aus Beteiligungen werden in das Risikomanagement einbezogen. Das Risiko wird aus den historischen Verlusten des Beteiligungsportfolios auf Basis eines 99 %-Quantils hergeleitet (31. Dezember 2013: 2,2 Mio. EUR). Der erwartete Verlust wird in Höhe des durchschnittlichen Abschreibungsbedarfs der letzten 10 Jahre berücksichtigt (31. Dezember 2013: 0,6 Mio. EUR). Aus der Beteiligung am SVWL resultieren Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Wertentwicklungen der Beteiligungen des SVWL, die ebenfalls in das Risikomanagement einbezogen werden. Außerdem haftet die Sparkasse entsprechend dem Anteil am Stammkapital des SVWL für unerwartete Risiken aus dem Auslagerungsportfolio Erste Abwicklungsanstalt (EAA), in das strategisch nicht notwendige Vermögenswerte der ehemaligen WestLB AG zwecks Abwicklung übertragen wurden. Hierfür werden Teile des Jahresüberschusses in eine zweckgebundene Ansparrücklage eingestellt. Die Erwerbsgesellschaft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes als Eigentümerin der Landesbank Berlin Holding AG (LBBH) hat eine weitere Wertminderung ihrer Beteiligung an der LBBH festgestellt. Entsprechend der Unterbeteiligung wird diese Wertminderung bei der Bewertung der Beteiligung an der Erwerbsgesellschaft berücksichtigt. Seite 12 von 21

13 Wertansätze für Beteiligungsinstrumente Gruppen von Beteiligungsinstrumenten Buchwert Mio. EUR Strategische Beteiligungen - börsengehandelte Positionen 0,0 - nicht börsennotiert, aber zu einem hinreichend diversifizierten Beteiligungsportfolio gehörend 0,0 - andere Beteiligungspositionen 2,3 Funktionsbeteiligungen - börsengehandelte Positionen 0,0 - nicht börsennotiert, aber zu einem hinreichend diversifizierten Beteiligungsportfolio gehörend 0,0 - andere Beteiligungspositionen 13,8 Kapitalbeteiligungen - börsengehandelte Positionen 0,0 - nicht börsennotiert, aber zu einem hinreichend diversifizierten Beteiligungsportfolio gehörend 0,0 - andere Beteiligungspositionen 0, Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Zu den Handelsgeschäften werden alle in den MaRisk festgelegten Geschäftsarten gezählt Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften Unter dem Adressenausfallrisiko aus Handelsgeschäften wird die Gefahr von Bonitätsverschlechterungen oder den Ausfall eines Emittenten oder Kontrahenten verstanden. Für die Limitierung des Adressenausfallrisikos aus Eigenanlagegeschäften werden für Emittenten und Kontrahenten Volumenlimite festgelegt. Darüber hinaus existiert ein übergreifendes Risikolimit für die Risiken aus Eigenanlagen, welches sowohl Marktpreis- als auch Adressrisiken abdeckt. Hierbei werden historische Renditeänderungen je Asset-/Bonitätsklasse für die Risikomessung verwendet. Für das Risiko eines Direktausfalls eines Emittenten, unter Berücksichtigung einer aus den historischen Ausfallzeitreihen nach Moody s abgeleiteten Einbringungsquote, wird ein Risikobetrag in Höhe von 0,6 Mio. EUR ermittelt. Der Bestand der Wertpapiere entfällt auf Schuldverschreibungen und Anleihen (65,0 Mio. EUR) sowie Investmentfonds (75,9 Mio. EUR). Die direkt gehaltenen und von Staaten, Kreditinstituten und Unternehmen emittierten Wertpapiere sowie die nach einer Durchschaumethode ermittelten Wertpapiere in Investmentfonds weisen nahezu vollständig ein Rating aus dem Investmentgradebereich auf. Bei den Wertpapieren ohne Rating handelt es sich um Kreditbaskets und übrige Positionen in Investmentfonds. Die Wertpapieranlagen der Sparkasse verteilen sich auf folgende geografische Hauptgebiete und Hauptbranchen. Für die Zuordnung der Publikumsfonds zu den geografischen Hauptgebieten wird auf das Sitzland der Kapitalanlagegesellschaft abgestellt. Die Zuteilung zu der Kategorie Wertpapiere entspricht den Vorgaben der SolvV. Die Ermittlung der Zahlen wird ebenfalls gemäß den Vorgaben der SolvV vorgenommen. Seite 13 von 21

14 Gesamtbetrag der Forderungen und Hauptbranchen bzw. Schuldnergruppen nach kreditrisikotragenden Instrumenten Wertpapiere Mio. EUR Banken / Investmentfonds 92,6 Öffentliche Haushalte 28,2 Unternehmen 25,2 davon: Verarbeitendes Gewerbe 2,1 Finanz- und Versicherungsleistungen 23,1 Gesamt 146,0 Verteilung der Forderungsarten nach geographischen Hauptgebieten Deutschland 101,3 EU 42,6 Sonstige 2,1 Die von der Sparkasse direkt angelegten und in den Investmentfonds gehaltenen verzinslichen Wertpapiere verteilen sich auf folgende Ratingstufen: Bonität Moody's Standard & Poor's auf Basis Tageswerte in % auf Basis Tageswerte in % exzellent, praktisch kein Ausfallrisiko Aaa AAA 14,7 14,5 sehr gut bis gut Aa1 - Aa3 AA+ - AA- 11,0 13,3 gut bis befriedigend A1 - A3 A+ - A- 22,9 27,2 befriedigend bis ausreichend Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- 31,7 31,1 mangelhaft, anfällig für Zahlungsverzug Ba1 - Ba3 BB+ - BB- 4,6 1,9 Mangelhaft, stark anfällig für Zahlungsverzug B1 B3 B+ - B- 0,1 0,0 ohne Rating 15,0 12,0 100,00 100,00 Konzentrationen bestehen hinsichtlich der Forderungen an Landesbanken sowie der DekaBank, die zum Jahresende insgesamt rund 102,9 Mio. EUR ausmachten. Diese Konzentration ergibt sich als Folge der Mitgliedschaft in der Sparkassenorganisation. Zu berücksichtigen sind dabei auch der Haftungsverbund sowie die Beteiligungen, von denen 97,5 % auf Beteiligungen innerhalb der Sparkassenorganisation entfallen. Länderrisiko Länderrating auf Basis Tageswerte Moody's Standard & Poor's in % auf Basis Tageswerte in % inländische Emittenten 69,2 66,9 ausländische Emittenten exzellent, praktisch kein Ausfallrisiko Aaa AAA 3,8 3,6 sehr gut bis gut Aa1 - Aa3 AA+ - AA- 5,9 6,9 gut bis befriedigend A1 - A3 A+ - A- 9,7 12,5 befriedigend bis ausreichend Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- 8,5 8,9 mangelhaft, anfällig für Zahlungsverzug Ba1 - Ba3 BB+ - BB- 2,5 1,2 Mangelhaft, stark anfällig für B1 - B3 B+ - B- 0,1 0,0 Zahlungsverzug Ohne Rating 0,3 0,0 100,0 100,0 Seite 14 von 21

15 Zum 31. Dezember 2013 beträgt der Buchwert der Finanzanlagen in Staatsanleihen der PIIGS-Staaten insgesamt 8,7 Mio. EUR. Davon entfallen auf Italien 3,5 Mio. EUR, auf Spanien 2,6 Mio. EUR und auf Portugal 2,6 Mio. EUR. Darüber hinaus werden Covered Bonds von einem Kreditinstitut aus Spanien mit einem Buchwert von 2,4 Mio. EUR gehalten. In 2014 werden Finanzanlagen in Staatsanleihen der PIIGS-Staaten in einem Gesamtvolumen von nominal 6,6 Mio. EUR fällig. Die Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen. Im Hinblick auf den Umfang und der guten Länderratings der Wertpapiere von Emittenten mit Sitz im Ausland ist das Länderrisiko aus dem Handelsgeschäft ohne größere Bedeutung Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Die Teilrisikostrategie für Marktpreisrisiken inklusive Eigenhandel beschreibt die Gefahren negativer Entwicklungen der Geld- und Kapitalmärkte für die Sparkasse. Diese ergeben sich aus Veränderungen der Marktpreise von z. B. Wertpapieren, Währungen, Immobilien und Rohstoffen sowie aus Schwankungen der Zinssätze. In der Teilrisikostrategie hat der Vorstand die grundlegende Anlagestrategie festgelegt, welche mindestens jährlich überprüft wird. Der Bestand der bilanzwirksamen Handelsgeschäfte hat sich zum Bilanzstichtag wie folgt entwickelt: Buchwerte Anlagekategorie Mio. EUR Mio. EUR 1) Tages- und Termingelder 93,2 115,3 2) Namenspfandbriefe / Schuldscheindarlehen 14,7 25,4 3) Schuldverschreibungen und Anleihen 65,0 67,1 4) Aktien 0,0 0,0 5) Wertpapier-Spezialfonds 0,0 0,0 6) Sonstige Investmentfonds 75,9 70,0 248,8 277,8 Für das Wertpapierrisiko und das handelsrechtliche Ergebnis werden unter Berücksichtigung der Hauszinsmeinung Prognosen zum Bilanzstichtag auf Basis von Szenariosimulationen in SimCorp Dimension erstellt. Die Simulationen basieren auf den DSGV-Renditeszenarien und beinhalten historische Entwicklungen von Zinsen und Credit-Spreads. Die Parameter werden grundsätzlich mit einer Haltedauer von 250 Handelstagen und einem Konfidenzniveau von 99 % ermittelt. Das Risiko aus Fondspositionen wird über Stop-Loss-Limite begrenzt und täglich überwacht. Per 31. Dezember 2013 ergibt sich somit ein erwartetes Risiko in Höhe von 2,0 Mio. EUR und ein unerwartetes Risiko von 4,6 Mio. EUR. Die Überwachung des Marktpreisrisikos wird im Controlling unter strenger Beachtung der Funktionstrennung zum Handel wahrgenommen. Es wird wöchentlich geprüft, ob sich die Adressenausfall- und Marktpreisrisiken innerhalb der vorgegebenen handelsrechtlichen Limite bewegen, täglich erfolgt die Prüfung der Stop-Loss-Limite. Darüber hinaus werden in der Risikotragfähigkeitsrechnung Einzellimite als Teilbeträge des Risikobudgets vergeben. Bei Überschreitung von Limiten bzw. der vordefinierten Frühwarngrenzen ist vorgesehen, dass der Gesamtvorstand über Maßnahmen zur Verringerung der Marktpreisrisiken entscheidet. Im Rahmen der Überwachung der Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften werden sowohl das bereits erzielte Handelsergebnis als auch das Verlustrisiko berücksichtigt. Der Gesamtvorstand wird wöchentlich über die Risikolage der Handelsgeschäfte der Sparkasse unterrichtet. Die Wertveränderungen aus Marktpreisrisiken an den Kapitalmärkten bewegten sich nicht durchgängig in den von uns vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Limiten. Aus den Handelsgeschäften der Sparkasse sind besondere Marktpreisrisiken nicht erkennbar. Die Risikotragfähigkeit der Sparkasse war trotz der zeitweisen Risikolimitüberschreitungen bei den Wertpapieranlagen zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Seite 15 von 21

16 Derivative Adressenausfallrisikopositionen Im Rahmen der Zinsänderungsrisikosteuerung werden Swapgeschäfte abgeschlossen. Durch die 1 : 1- Absicherung von Währungsrisiken aus Devisentermingeschäften der Kunden der Sparkasse entstehen weitere Adressenausfallrisikopositionen. Voraussetzung für das Eingehen von derivativen Adressenausfallrisikopositionen ist die Einräumung entsprechender Limite im Rahmen der für vergleichbare Geschäfte des Anlagebuches bestehenden Kreditgenehmigungsverfahren. Die Risikobewertung und -überwachung erfolgen nach den gleichen Grundsätzen wie bei den übrigen Geschäften des Anlagebuches. Bei der Limitanrechnung wird sich an den Regelungen der SolvV orientiert. Die Bewertung derivativer Finanzinstrumente des Anlagebuches nach 17 SolvV erfolgt nach der Laufzeitmethode gemäß 23 SolvV. Der laufzeitunabhängige Wiedereindeckungsaufwand für eine derivative Adressenausfallrisikoposition ergibt sich durch Multiplikation des marktbewerteten Anspruchs aus dem Derivat mit der von der Aufsicht vorgegebenen laufzeitabhängigen Volatilitätsrate. Zum 31. Dezember 2013 beträgt der Wert 0,8 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich ausschließlich um derivate Instrumente innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe (Branche Banken ). Das Kontrahentenrisiko ist die Gefahr, dass bei Ausfall des Kontrahenten neben den möglicherweise noch ausstehenden Zinszahlungen ein Wiedereindeckungsrisiko entsteht. Ein Wiedereindeckungsrisiko besteht darin, dass durch Veränderung der Marktpreise gegenüber dem ursprünglichen Abschluss höhere oder niedrigere Zinsen für die Festzinsseite zu zahlen sind. Es werden ausschließlich Geschäfte innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe abgeschlossen, so dass keine gruppenexternen Kontrahentenrisiken vorhanden sind. Zur Kreditrisikosteuerung wurde im Jahr 2013 erneut an einer Sparkassen-Kreditbasket-Transaktion teilgenommen. Mit Hilfe der Sparkassen-Kreditbasket-Transaktion erfolgte im Jahr 2013 die Absicherung von Einzelkreditrisiken in Höhe von 4,5 Mio. Euro. Im Rahmen der Transaktion wurden Anteile ausgewählter Risikopositionen aus dem Sparkassenportfolio (Verkauf einer Originatoren-CLN mit implizitem CDS) gegen einen Anteil an einem "diversifizierten Kreditportfolio" (Kauf einer Investoren- CLN mit eingebettetem CDS) getauscht. Es handelt sich dabei nicht um ein True-Sale-Geschäft. Für die Teilnahme an den Sparkassen-Kreditbasket-Transaktionen bestehen strenge Vorgaben. Dabei dürfen unter anderem nur Anteile an Kreditforderungen mit einer guten Bonität in den Basket eingebracht werden. Die Überprüfung, ob die Vorgaben eingehalten wurden, erfolgt durch die Prüfungsstelle des SVWL. Der Nominalwert der Absicherung aus den Teilnahmen an den Sparkassen-Kreditbasket- Transaktionen beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf insgesamt 18,2 Mio. Euro (weiterführende Informationen sind im Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige Angaben" dargestellt) Aktienkursrisiken Aktienkursrisiken beschreiben die Gefahr, dass durch Preisveränderungen auf den Aktienmärkten die jeweiligen Bestände bzw. offenen Positionen an Wert verlieren und dadurch ein Verlust entsteht. Aktien werden in einem überschaubaren Umfang zurzeit ausschließlich über Fondsinvestments gehalten Währungsrisiken Es werden keine Fremdwährungsdarlehen vergeben. Neben Garantien für Währungsrisiken aus Kundengeschäften wird ein kleiner Goldbestand gehalten. Darüber hinaus befinden sich in den Fonds- Investments in Fremdwährungen notierte Wertpapiere. Das summierte Volumen im Verhältnis zum Gesamtportfoliowert ist mit 2,4 Mio. EUR von untergeordneter Bedeutung. Die Währungsrisiken sind hinsichtlich ihrer GuV-Wirkung daher grundsätzlich ebenfalls von untergeordneter Bedeutung. Bemerkenswerte Konzentrationen sind nicht erkennbar. Seite 16 von 21

17 Immobilienrisiken regionale Märkte Das Risiko wird unterteilt in Risiken aus Immobilienengagements in regionale und sonstige Risiken. Die sonstigen Immobilienrisiken entstehen beispielsweise aus Engagements in Immobilienfonds. Das Risiko schlägt sich im Bewertungsrisiko Wertpapiere nieder. Die regionalen Immobilienrisiken beziehen sich auf eigene Immobilien wie betriebsnotwendige Gebäude. Die hieraus resultierenden Risiken werden bis auf weiteres akzeptiert. Gegebenenfalls vorhandene stille Lasten werden in der Risikotragfähigkeitsberechnung als Abzugsposition vom Deckungspotenzial berücksichtigt Zinsänderungsrisiken Die Messung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos erfolgt sowohl auf perioden- als auch auf wertorientierter Basis. Die Abschreibungsrisiken für Wertpapiere des Eigengeschäfts werden in den Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften berücksichtigt. Beide Steuerungsansätze werden eingesetzt, um Erträge zu optimieren und Risiken aus der Fristentransformation zu begrenzen. Grundlage der Wertermittlung der Zinsgeschäfte sind alle innerhalb der jeweiligen Restlaufzeit liegenden Zahlungen. Unter dem Zinsänderungsrisiko wird in der periodisch orientierten Sichtweise die negative Abweichung des Zinsüberschusses von einem zuvor erwarteten Wert verstanden. Das Zinsüberschussrisiko wird mit unterschiedlichen Anpassungsgeschwindigkeiten variabel verzinslicher Aktiv- und Passivposten sowie unter Berücksichtigung verschiedener Zinsszenarien (u.a. DSGV-Grenzszenarien) berechnet. Der ermittelte Risikobetrag (31. Dezember 2013: 0,8 Mio. EUR) wird im Rahmen einer handelsrechtlichen Risikotragfähigkeitsbetrachtung mit weiteren Risikoarten zum Gesamtrisiko der Sparkasse addiert. In der wertorientierten Sichtweise ist dieses Risiko als negative Abweichung des Barwertes am Planungshorizont vom erwarteten Barwert definiert. Für den aus den Gesamtzahlungsströmen der Sparkasse errechneten Barwert wird das Verlustrisiko (Value-at-Risk) ermittelt (Konfidenzniveau 99 %, Haltedauer 63 Tage). Die Berechnungen des Value-at-Risk beruhen auf der historischen Simulation der Marktzinsänderungen. Die vermögenswertorientierten und handelsrechtlichen Ergebnisgrößen werden mittels monatlicher Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Zinsszenarien ermittelt. Anhand dieser Berechnungen werden für die Sparkasse besonders belastende bzw. günstige Konstellationen ermittelt. Die Ergebnisse beider Berechnungen fließen parallel in die Überlegungen zur Disposition des Zinsbuches ein, wobei die periodische Sicht den übergeordneten Rahmen der Steuerung vorgibt. Über die Entwicklung der Zinsänderungsrisiken wird der Gesamtvorstand monatlich unterrichtet. Zur Steuerung werden neben bilanzwirksamen Instrumenten auch Zins-Swaps eingesetzt (vgl. Angaben im Anhang zum Jahresabschluss). Auf Basis des Rundschreibens 11/2011 der BaFin vom 9. November 2011 (Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch; Ermittlung der Auswirkungen einer plötzlichen und unerwarteten Zinsänderung) wurde zum Stichtag 31. Dezember 2013 die barwertige Auswirkung einer Ad-hoc-Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve um + bzw Basispunkte errechnet. Die Verminderung des Barwertes gemessen an den regulatorischen Eigenmitteln betrug 7,9 % und lag damit unterhalb der Meldeschwelle von 20 %. Vor dem Hintergrund der ausreichenden Kapitalausstattung und der damit verbundenen Risikotragfähigkeit sowie aktuellen Risikolage halten wir das Zinsänderungsrisiko für vertretbar. Währung Zinsänderungsrisiken Zinsschock (+200 / -200 Bp) Vermögensrückgang Vermögenszuwachs TEUR Das Zinsänderungsrisiko der Sparkasse lag im Jahr 2013 innerhalb der vorgegebenen Limite. Seite 17 von 21

18 5.5. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nicht oder nicht vollständig erfüllt werden können (Liquiditätsrisiko im engeren Sinne), zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktzinsen beschafft werden können (Refinanzierungsrisiko) oder vorhandene Vermögenswerte nur mit Preisabschlägen verwertet werden können (Marktliquiditätsrisiko). Das Liquiditätsrisiko wird durch eine angemessene Liquiditätsvorsorge und eine ausgewogene Strukturierung der Fälligkeiten der Aktiva und Passiva gesteuert. Zur regelmäßigen Überwachung der Liquidität werden monatlich die Zahlungsmittel und Zahlungsverpflichtungen der Sparkasse mit Fälligkeit innerhalb des nächsten Jahres in der Liquiditätsübersicht gegenübergestellt. Zusätzlich wird die Streuung der Liquiditätsquellen mindestens vierteljährlich überprüft. Darüber hinaus werden die Liquiditätsressourcen der Sparkasse in der Liquiditätsliste erfasst. In der Risikotragfähigkeit wurde ein Puffer (1,0 Mio. EUR) integriert. Die durch 11 KWG in Verbindung mit der Liquiditätsverordnung und den MaRisk vorgegebenen Anforderungen über eine ausreichende Liquidität wurden zu jedem Zeitpunkt eingehalten. Im Hinblick auf die Ausstattung mit liquiden Mitteln, die erwarteten Liquiditätszuflüsse sowie die Kredit- und Refinanzierungsmöglichkeiten ist dies auch für die Zukunft gewährleistet. Die Liquiditätskennzahl (Quotient aus den liquiden Aktiva und den Liquiditätsabflüssen für den folgenden Monat) lag stets über dem erforderlichen Mindestwert von 1,0. Ferner werden zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften entsprechende Guthaben bei der Deutschen Bundesbank unterhalten. Um mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen zu können, wurde eine Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung der bekannten Zahlungen eingerichtet, welche Gefahrenquellen identifiziert und das Einleiten entsprechender Gegensteuerungsmaßnahmen ermöglicht. Zusätzlich wird in einem Liquiditäts-Stresstest die Auswirkung der Abflüsse von Kundengeldern und die Streichung von Interbankenlinien simuliert. Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben Operationelle Risiken Zur Steuerung der betrieblichen Risiken dienen Arbeitsanweisungen, Kontrollen und automatisierte Sicherheitsmaßnahmen. Eventuelle Schadensfälle sind zum Teil durch Versicherungen gedeckt. Rechtliche Risiken werden durch die sorgfältige Prüfung der Vertragsgrundlagen und den Einsatz von Standardverträgen reduziert. Verhaltensrisiken, die durch Betrug, Irrtum oder Fahrlässigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Dritten hervorgerufen werden, wird mit angemessenen Kontrollsystemen begegnet, deren Funktionsfähigkeit laufend von den Führungskräften der jeweiligen Betriebsstellen überwacht und von der Internen Revision geprüft wird. Für technische Risiken wurden Notfallkonzepte entwickelt, die die Funktionsfähigkeit des Betriebsablaufs auch bei unvorhersehbaren Ereignissen sicherstellen. Zudem wird eine vom DSGV empfohlene Schadensfalldatenbank eingesetzt, in der Schadensfälle systematisch erfasst und regelmäßig ausgewertet werden. Es ist geregelt, dass bedeutende Schadensfälle im Sinne der MaRisk ad-hoc berichtet und unverzüglich analysiert werden. Darüber hinaus wird jährlich eine Risikolandkarte für operationelle Risiken erstellt, die zukünftiges Gefährdungspotenzial auf Basis von Szenarien nach Ursachenkategorien erkennbar werden lässt. Die Risikolandkarte wird im Rahmen eines fachbereichsübergreifenden Workshops erstellt. Es ergibt sich ein Risikowert per 31. Dezember 2013 in Höhe von 0,7 Mio. EUR. Die operationellen Risiken sind nach der derzeitigen Einschätzung für die künftige Entwicklung der Sparkasse von untergeordneter Bedeutung. Das vorgegebene Risikolimit wurde jederzeit eingehalten Vertriebs- und Absatzrisiken Unter Vertriebs- und Absatzrisiken wird das Risiko verstanden, dass die geplanten Absatzziele beispielsweise aufgrund von Umwelteinflüssen oder Kundenverhalten nicht erfüllt werden. Als Risikobetrag wird der Fehlbetrag angesetzt, der über ein Strukturszenario für das zinstragende Geschäft und aus den historischen Abweichungen für das Provisionsgeschäft ermittelt wurde. Ergänzend hierzu werden die Ergebnisse des Finanzplanungssystems Prognose zur Steuerung verwendet und die Geschäftsleitung monatlich mittels eines Vertriebsreports umfassend informiert. Die Vertriebs- und Absatzrisiken bewegen sich innerhalb der definierten Toleranzen und werden daher als vertretbar eingestuft (31. Dezember 2013: 1,1 Mio. EUR). Seite 18 von 21

19 6. Gesamtbeurteilung der Risikolage Es wird am Risikomonitoring des SVWL teilgenommen. Die Erhebung erfolgt dreimal jährlich. Dabei werden die wichtigsten Risikomesszahlen auf Verbandsebene ausgewertet und die Entwicklungen beobachtet. Jede Sparkasse wird insgesamt bewertet und einer von drei Monitoringstufen zugeordnet. Die Sparkasse ist der besten Bewertungsstufe zugeordnet. Die Risikotragfähigkeitsberechnungen zeigen ein angemessenes Verhältnis zwischen eingegangenen Risiken und vorhandener Risikodeckungsmasse. Die Risikotragfähigkeit war und ist gegeben. Die aus der Risikotragfähigkeit abgeleiteten Limite für die wesentlichen Risiken wurden im Jahr 2013 im Wesentlichen eingehalten. Risiken der künftigen Entwicklung, die für die Sparkasse bestandsgefährdend sein können, sind nach der Risikoinventur nicht erkennbar. Hinsichtlich der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen wird auf die Darstellung in Abschnitt B Vermögenslage verwiesen. Vor dem Hintergrund der fusionsbedingt außergewöhnlich hohen, aber rückläufigen Risiken im Kreditgeschäft wird die Risikolage - unter Würdigung und Abschirmung aller Risiken - als insgesamt noch leicht erhöht, aber tragbar beurteilt. 7. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Die nachfolgenden Einschätzungen haben Prognosecharakter. Insofern können die tatsächlichen künftigen Ergebnisse gegebenenfalls deutlich von den zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts getroffenen Erwartungen über die voraussichtlichen Entwicklungen abweichen Geschäftsentwicklung Verschiedene Stimmungsindikatoren deuten auf eine allmähliche konjunkturelle Erholung im Euro- Raum hin. Ein entscheidender Grund für die Stimmungsaufhellung ist, dass die Zweifel am Zusammenhalt der Währungsunion gesunken sind. Die zurückgegangene Verunsicherung dürfte sich positiv auf die Konsum- und Investitionsbereitschaft des Privatsektors auswirken. Ein starker Aufschwung ist im Euro-Raum zwar damit nicht in Sicht. Jedoch wird die Wirtschaftsleistung in den meisten Mitgliedsländern in den nächsten Monaten wohl moderat ansteigen. Während für das laufende Jahr im Euro-Raum noch mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,4 % zu rechnen ist, dürfte sich im kommenden Jahr ein Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,1 % einstellen. Die Inflation bleibt aufgrund der anhaltenden Nachfrageschwäche und unter der Annahme nur moderat steigender Rohstoffpreise mit 1,4 % in diesem Jahr und 1,6 % im kommenden Jahr gering. Die Arbeitslosenquote nimmt aller Voraussicht nach kaum noch zu. Im Jahr 2014 wird sich die Lage in Deutschland weiter aufhellen. Die erwartete Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts beträgt 1,6 % (nach 0,4 % in 2013), wobei stützende Nachfrageimpulse in erster Linie aus dem Inland kommen und vor allem bei den Ausrüstungsinvestitionen deutliche Zuwächse erwartet werden. Der prognostizierte Beschäftigungsstand verbleibt auf einem hohen Niveau und die Inflationsrate dürfte sich auf 1,9 % erhöhen. Die Absatzaussichten der Unternehmen könnten sich bei einem dynamischeren Welthandel und den aufwärts gerichteten Konsumausgaben weiter aufhellen. In der Folge sollte sich bei weiter günstigen Finanzierungsbedingungen die Investitionstätigkeit der Unternehmen weiter beleben. Das unverändert niedrige Zinsniveau wird auch die privaten Wohnungsbauinvestitionen im Jahr 2014 beflügeln. Von den heimischen Unternehmen sind 86 % der Betriebe mit ihrer Lage zufrieden. 91 % der Betriebe erwarten im nächsten Jahr zumindest gleichbleibende Geschäfte, so dass sich in Folge dessen auch die Rahmenbedingungen für die Sparkasse in Bezug auf das Kreditneugeschäft verbessert haben. Es wird auf dieser Basis für 2014 ein bilanzielles Neugeschäft im gewerblichen und privaten Kreditgeschäft mindestens in Höhe der Tilgungsleistungen geplant. Trotz des verschärften Wettbewerbs wird im Jahr 2014 angestrebt, die Kundeneinlagen auf Vorjahresniveau zu halten. Aufgrund auslaufender Refinanzierungen, die nicht verlängert werden sollen, wird die durchschnittliche Bilanzsumme im kommenden Jahr um etwa 17 Mio. EUR rückläufig sein. Seite 19 von 21

20 Als Risiken im Sinne des Prognoseberichts werden künftige Entwicklungen oder Ereignisse gesehen, die zu einer für die Sparkasse negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Die Risiken liegen - neben den in der Risikoberichterstattung dargestellten unternehmerischen und banküblichen Gefahren - hauptsächlich in einem Nachlassen der weltwirtschaftlichen Dynamik. Ferner kann nicht ausgeschlossen werden, dass es nach einer Konsolidierung im Finanzsystem zu unerwarteten Ereignissen kommen kann, die die realwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können. Als Chancen im Sinne des Prognoseberichts werden künftige Entwicklungen oder Ereignisse gesehen, die zu einer für die Sparkasse positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Chancen werden vor allem in einer besser als erwartet verlaufenden Konjunktur im nächsten Jahr aufgrund der weiteren Erholung von der EU-Staaten- und Schuldenkrise gesehen, die zu einer stärkeren Kreditnachfrage und einem Anstieg des Zinsüberschusses führen würde. Chancen im Zinsbuch könnten zum Beispiel aus der Versteilung der Zinsstrukturkurve und einem anhaltenden relativ geringen Zinsniveau des Geldmarktes entstehen Finanzlage Für das Jahr 2014 sind derzeit keine größeren Investitionen geplant. Nach den Planungen wird die Liquiditätskennziffer durchgängig über dem in der Risikostrategie festgelegten Mindestwert von 1,25 liegen Ertragslage Der Zinsüberschuss als die wichtigste Einnahmequelle wird sich im Jahr 2014 voraussichtlich moderat steigern. Dieser Prognose liegt die Annahme eines für 2014 gegenüber 2013 höheren Zinsniveaus zugrunde. Ein deutlicherer Zinsanstieg würde die Ertragslage positiv beeinflussen, während eine weitere Verringerung bzw. ein Gleichbleiben des Zinsniveaus auf das Zinsergebnis negative Auswirkungen hätte. Beim Provisionsüberschuss wird mit einem Wert von 8,4 Mio. EUR aufgrund einer Intensivierung des Wertpapier- und des Vermittlungsgeschäfts sowie aufgrund von Optimierungen im Bestandsgeschäft gerechnet. Die Verwaltungsaufwendungen des Geschäftsjahres 2014 werden nach den Planungen um ca. 3,5 % ansteigen. Ursächlich ist hierfür eine Ausweitung der Personalkosten, bei denen in der Planung eine Tariferhöhung von 2 % unterstellt wird. Der Sachaufwand wird mit einer Steigerung von 7,7 % geplant. Ursächlich für den Anstieg sind einmalige Kosten für die Implementierung einer elektronischen Kreditaktenarchivierung sowie für den Austausch von Sparkassencards. Zusammenfassend wird für 2014 ein Ergebnis vor Bewertung und Risikovorsorge von 11,3 Mio. EUR erwartet. Aufgrund des erwarteten Zinsanstiegs an den Geld- und Kapitalmärkten wird mit einem Bewertungsergebnis im Wertpapiergeschäft von -0,21 % der durchschnittlichen Bilanzsumme geplant. Eine deutliche Erhöhung des Zinsniveaus, das die Zinsspanne ausweiten würde, hätte auf die Kurswerte der festverzinslichen Wertpapiere einen negativen Einfluss. Im Kreditgeschäft wird im Rahmen eines risikoorientierten Planansatzes ein Bewertungsergebnis von rund -0,26 % der Durchschnittsbilanzsumme erwartet. Die erwarteten Verluste werden hierbei mittels Einsatzes des Programms Credit Portfolio View berücksichtigt. Den Risiken steht insgesamt ein ausreichendes Risikodeckungspotenzial gegenüber. Mittels eines aktiven Kreditrisikomanagements wird angestrebt, erkannte Risiken zu mindern und neue Risiken zu vermeiden. Die im Risikobericht erläuterten Maßnahmen werden nach ihrer Einschätzung dazu führen, dass die Ertragslage im Jahr 2014 nicht wesentlich durch Risikovorsorgemaßnahmen belastet wird. Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft soll maximal rund 3,1 Mio. EUR erreichen. Der Jahresüberschuss nach Steuern wird unter Zugrundelegung der vorgenannten Erläuterungen voraussichtlich geringer ausfallen als im Berichtsjahr. Die vom Stützungsfonds des SVWL gestellten Garantien zur Abschirmung der fusionsbedingt erhöhten Kreditrisiken sind befristet. Wenn Zahlungen auf Basis der zur Verfügung gestellten Mittel erfolgen, so sind diese nach Ende der Sanierungsphase (31. Dezember 2014) ergebnisabhängig zurückzuführen. Seite 20 von 21

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