Qualitätsbericht 2010
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- Erika Gerhardt
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1 Qualitätsbericht 2010 Strukturierter Qualitätsbericht gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2010 Stand: Dezember 2011 Fachkliniken München-Gauting
2 Asklepios Kliniken Gemeinsam für Gesundheit Wir setzen Maßstäbe in der Qualität Wenn Sie krank sind, möchten Sie den besten Arzt finden. Und oft reicht ein einzelner Arzt nicht aus. Die besten Spezialisten und Fachabteilungen für Ihre Gesundheit zusammenzubringen, erfordert ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagement. Asklepios hat es. Strukturierter Qualitätsbericht gemäß 137 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2010 Verantwortliche für den Qualitätsbericht: Geschäftsführer: Dr. Rainer Pfrommer Tel.: (089) [email protected] Qualitätsmanagement: Karina Heß Tel.: (089) [email protected] Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit der Klinik: Anna Lena Müller Tel.: (089) [email protected] Asklepios Fachkliniken München-Gauting Robert-Koch-Allee Gauting Tel.: (089) Fax: (089) [email protected] Alle Asklepios Kliniken unterliegen einem gewissenhaften Qualitätsmanagement, damit das medizinische Leistungsangebot und die Abläufe regelmäßig optimiert werden können. Unsere Patienten sollen sicher sein, dass bei uns überdurchschnittliche Behandlungserfolge erzielt werden können. Asklepios trägt Verantwortung für über 100 Einrichtungen, knapp 40 Tageskliniken, rund Betten und Mitarbeiter in Europa. Jährlich vertrauen rund 1,5 Million Patienten ihre Gesundheit Asklepios an. Mit einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro ist das deutsche Familienunternehmen die größte private Klinikkette Europas. Und seit der Unternehmensgründung vor mehr als 25 Jahren steht Qualität bei Asklepios an oberster Stelle. Moderne Hochleistungsmedizin Diese führende Position in Qualität und Effizienz erreicht Asklepios durch die Entwicklung und Anwendung neuster Methoden der medizinischen Behandlung und Prozessoptimierung. Innovativ und erfolgreich Mit dem Asklepios Future Hospital-Programm nutzt Asklepios innovative Möglichkeiten der Informationstechnologie für medizinische Belange zum Wohle des Patienten. Zudem fördert die Asklepios-Gruppe Forschung, neue Formen der medizinischen Leistungen und der Arbeitsorganisation. Bei Asklepios liegt medizinische Behandlung in den besten Händen. 2
3 Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patientinnen und Patienten, mit dem vorliegenden strukturierten Qualitätsbericht für das Jahr 2010 möchten wir Ihnen einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Behandlungsqualität unserer Klinik geben. Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting - Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie - sind mit 300 Betten eine der größten Fachklinken für Lungenerkrankungen in Deutschland. Die Stärke der Klinik liegt in der raschen und rationalen Diagnostik, die sich neben der Spezialisierung auf die dem Haus direkt angeschlossenen Institute stützt, dazu gehören die spezialisierte Lungenpathologie, die Röntgen- und Nuklearmedizinische Abteilung, die Lungenfunktion sowie ein Institut für Labormedizin, das unter anderem als supranationales Referenzlabor für Tuberkulosediagnostik eingestuft ist. Ein weiterer Vorteil liegt in der engen Kooperation zwischen Lungen- und Bronchialheilkunde, Thoraxchirurgie und Intensivmedizin. Aber auch Kooperationen mit ausgewählten Kliniken und niedergelassenen Ärzten in den Bereichen Diagnostik und Therapie prägen das Leistungsangebot. Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting sind seit Jahren Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit der auch ein umfassender Kooperationsvertrag für die Bereiche Pneumologie und Thoraxchirurgie besteht. Die Klinik kooperiert darüber hinaus mit renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting sind Kernbestandteil des Comprehensive Pneumology Centers (CPC), einem Forschungsverbund, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erforschung von Grundlagen auf dem Gebiet der Lungenheilkunde sowie den Transfer und die rasche Umsetzung gewonnener Erkenntnisse in die klinische Medizin zum Wohl des Patienten voranzutreiben. Die Klinik ist Gründungsmitglied des Pneumologischen Netzwerk Südbayern e.v. In diesem Netzwerk sind Akutmedizin, Rehabilitation und ambulante Versorgung vereint, um bei allen Erkrankungen des Atmungsorgans eine abgestimmte, sektorenübergreifende und zielgerichtete Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Das Zusammenwirken von hochqualifizierten fachärztlichen Klinikern, wissenschaftlicher Innovation, modernster technischer Ausstattung und engagierter Pflege ermöglicht uns, in der Versorgung pneumologischer Krankheitsbilder innerhalb Deutschlands einen Spitzenplatz einzunehmen. Anhand ausgewählter Beispiele möchten wir Ihnen das Spektrum unserer Aktivitäten aufzeigen, mit denen wir zum einen die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität erreichen, zum anderen insgesamt unseren Standort weiterentwickeln und sichern wollen. Die Krankenhausleitung, vertreten durch Herrn Dr. Rainer Pfrommer, ist verantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht. Dr. Rainer Pfrommer Geschäftsführer 3
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5 Inhalt A. Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses...8 A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses... 8 A-3 Standort(nummer)...8 A-4 Name und Art des Krankenhausträgers...8 A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus...8 A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses... 9 A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses...10 A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses...11 A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus...13 A-13 Fallzahlen des Krankenhauses A-14 Personal des Krankenhauses A-15 Apparative Ausstattung B. Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten / Fachabteilungen B-1 Klinik für Pneumologie B-2 Klinik für Thoraxchirurgie...24 B-3 Klinik für Intensivmedizin...28 B-4 Institut für Anästhesiologie B-5 Institut für Pathologie...36 B-6 Institut für Nuklearmedizin...40 B-7 Institut für Radiologie...44 B-8 Institut für Mikrobiologie und Laboratoriumsdiagnostik C. Qualitätssicherung C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung...52 C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht...52 C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung...52 C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung...52 C-6 Umsetzung von Beschlüssen zur Qualitätssicherung ("Strukturqualitätsvereinbarung")...52 C-7 Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus...53 D. Qualitätsmanagement D-1 Qualitätspolitik D-2 Qualitätsziele...59 D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements D-5 Qualitätsmanagement-Projekte...67 D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements
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7 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses A-3 Standortnummer A-4 Name und Art des Krankenhausträgers A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses A-11.1 A-11.2 A-11.3 Forschungsschwerpunkte Akademische Lehre Ausbildung in anderen Heilberufen A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus A-13 Fallzahlen des Krankenhauses A-14 Personal des Krankenhauses A-14.1 A-14.2 A-14.3 Ärzte Pflegepersonal Spezielles Therapeutisches Personal A-15 Apparative Ausstattung 7
8 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses Name: Asklepios Fachkliniken München-Gauting Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / [email protected] Internet: A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses Institutionskennzeichen: A-3 Standort(nummer) Standortnummer: 00 00: Dies ist der einzige Standort zu diesem Institutionskennzeichen. A-4 Name und Art des Krankenhausträgers Träger: Asklepios Kliniken GmbH Art: privat Internetadresse: A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus Lehrkrankenhaus: ja Universität: Ludwig-Maximilians-Universität München 8
9 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses Geschäftsführer Qualitätsmanagement Medizincontrolling Projektmanagement Verwaltung Kliniken Institute Personalabteilung Pneumologie Labordiagnostik Kaufmännische Abteilung Endoskopie Pathologie Lungenfunktion Radiologie Einkauf Intensivmedizin & Langzeitbeatmung Anästhesiologie Thoraxchirurgie Nuklearmedizin Pflegedienstleitung Lager Pflegedienst EDV Funktionsdienst Technische Abteilung Hol- und Bringdienst Med. Krankenhausorganisation Finanzbuchhaltung Patientenverwaltung Wohnungsverwaltung Konsiliarambulanz 9
10 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie Verpflichtung besteht: nein A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses Nr. Fachabteilungsübergreifender Versorgungsschwerpunkt Fachabteilungen, die an dem Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind VS24 Interdisziplinäre Intensivmedizin Klinik für Pneumologie; Klinik für Thoraxchirurgie; Klinik für Intensivmedizin VS25 Interdisziplinäre Tumornachsorge Klinik für Pneumologie; Klinik für Thoraxchirurgie; Klinik für Intensivmedizin VS29 Lungenzentrum Klinik für Pneumologie; Klinik für Thoraxchirurgie; Klinik für Intensivmedizin VS36 Pneumologisch-Thoraxchirurgisches Zentrum Klinik für Pneumologie; Klinik für Thoraxchirurgie; Klinik für Intensivmedizin VS06 Tumorzentrum Klinik für Pneumologie; Klinik für Thoraxchirurgie; Klinik für Intensivmedizin A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses Nr. MP03 MP54 MP04 MP09 MP14 MP15 MP16 MP17 MP21 MP24 MP32 MP33 MP34 MP37 MP63 MP64 MP39 MP66 MP42 MP45 Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Angehörigenbetreuung / -beratung / -seminare Asthmaschulung Atemgymnastik / -therapie Besondere Formen / Konzepte der Betreuung von Sterbenden Diät- und Ernährungsberatung Entlassungsmanagement / Brückenpflege / Überleitungspflege Ergotherapie / Arbeitstherapie Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / Bezugspflege Kinästhetik Manuelle Lymphdrainage Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel- und / oder Gruppentherapie Präventive Leistungsangebote / Präventionskurse Prävention bei Schulkindern Psychologisches / psychotherapeutisches Leistungsangebot / Psychosozialdienst Schmerztherapie / -management Sozialdienst Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen Spezielles pflegerisches Leistungsangebot Stomatherapie / -beratung 10
11 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses Nr. MP47 MP51 MP68 MP52 Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot Versorgung mit Hilfsmitteln / Orthopädietechnik Wundmanagement Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen / Angebot ambulanter Pflege / Kurzzeitpflege Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses Nr. SA01 SA43 SA59 SA03 SA06 SA08 SA09 SA11 SA12 SA61 SA13 SA14 SA15 SA17 SA18 SA20 SA21 SA44 SA47 SA22 SA23 SA24 SA26 SA28 SA29 SA30 SA32 SA33 SA34 Serviceangebot Räumlichkeiten: Aufenthaltsräume Räumlichkeiten: Abschiedsraum Räumlichkeiten: Barrierefreie Behandlungsräume Räumlichkeiten: Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Räumlichkeiten: Rollstuhlgerechte Nasszellen Räumlichkeiten: Teeküche für Patienten und Patientinnen Räumlichkeiten: Unterbringung Begleitperson Räumlichkeiten: Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Ausstattung der Patientenzimmer: Balkon / Terrasse Ausstattung der Patientenzimmer: Betten und Matratzen in Übergröße Ausstattung der Patientenzimmer: Elektrisch verstellbare Betten Ausstattung der Patientenzimmer: Fernsehgerät am Bett / im Zimmer Ausstattung der Patientenzimmer: Internetanschluss am Bett / im Zimmer Ausstattung der Patientenzimmer: Rundfunkempfang am Bett Ausstattung der Patientenzimmer: Telefon Verpflegung: Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl) Verpflegung: Kostenlose Getränkebereitstellung Verpflegung: Diät-/Ernährungsangebot Verpflegung: Nachmittagstee / -kaffee Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Bibliothek Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Cafeteria Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Faxempfang für Patienten und Patientinnen Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Frisiersalon Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kiosk / Einkaufsmöglichkeiten Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kirchlich-religiöse Einrichtungen Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Maniküre / Pediküre Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Parkanlage m2 Parkfläche direkt auf dem Klinikgelände Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Rauchfreies Krankenhaus 11
12 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses Nr. Serviceangebot SA49 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Fortbildungsangebote / Informationsveranstaltungen SA51 SA55 SA39 SA41 SA40 SA42 Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Orientierungshilfen Persönliche Betreuung: Beschwerdemanagement Persönliche Betreuung: Besuchsdienst / Grüne Damen Persönliche Betreuung: Dolmetscherdienste Persönliche Betreuung: Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen Persönliche Betreuung: Seelsorge A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses A-11.1 Forschungsschwerpunkte Als Fachkrankenhaus für Pneumologie und Thoraxchirurgie verfügen die Asklepios Fachkliniken München- Gauting über ein außergewöhnlich umfangreiches Spektrum an wissenschaftlichen Aktivitäten. Dies resultiert insbesondere aus der seit Jahren bestehenden wissenschaftlichen Kooperationen mit Kliniken und Instituten der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (Helmholtz Zentrum München), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Union gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten. Zudem ist die Klinik Bestandteil des Comprehensive Pneumology Center (CPC), einem Forschungsverbund, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erforschung von Grundlagen auf dem Gebiet der Lungenheilkunde und ihre rasche Umsetzung in die klinische Medizin zum Wohl des Patienten voranzutreiben. Weitere Informationen zu den Forschungstätigkeiten der Asklepios Fachkliniken München-Gauting stehen unter zur Verfügung. A-11.2 Nr. FL01 FL03 FL04 FL05 FL06 FL07 Akademische Lehre Akademische Lehre und weitere ausgewählte wissenschaftliche Tätigkeiten Dozenturen / Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten Studierendenausbildung (Famulatur / Praktisches Jahr) Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien Initiierung und Leitung von uni- / multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien A-11.3 Nr. HB01 HB05 HB07 HB00 Ausbildung in anderen Heilberufen Ausbildung in anderen Heilberufen Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin Medizinisch-technischer-Radiologieassistent und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin (MTRA) Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA) Atmungstherapeuten 12
13 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus Bettenzahl: 300 A-13 Fallzahlen des Krankenhauses Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle Vollstationäre Fälle: Teilstationäre Fälle: 973 Ambulante Fälle: - Fallzählweise: 0 A-14 Personal des Krankenhauses A-14.1 Ärzte und Ärztinnen Ärzte und Ärztinnen Anzahl Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) 51,2 Vollkräfte - davon Fachärztinnen/ -ärzte 37,2 Vollkräfte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 0 Personen A-14.2 Pflegepersonal Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl Gesundheits- und Krankenpfleger/ innen 3 Jahre 111,6 Vollkräfte Altenpfleger/ innen 3 Jahre 0,2 Vollkräfte Krankenpflegehelfer/ innen 1 Jahr 19 Vollkräfte Pflegehelfer/ innen ab 200 Std. Basiskurs 3,1 Vollkräfte Operationstechnische Assistenz 3 Jahre 1 Vollkräfte A-14.3 Spezielles therapeutisches Personal Nr. Spezielles therapeutisches Personal Anzahl SP04 Diätassistent und Diätassistentin 2,0 Vollkräfte SP05 Ergotherapeut und Ergotherapeutin / Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin SP43 Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin / Funktionspersonal 0,9 Vollkräfte 26,1 Vollkräfte SP21 Physiotherapeut und Physiotherapeutin 5,1 Vollkräfte SP23 Psychologe und Psychologin 0,8 Vollkräfte SP25 Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin 3,6 Vollkräfte SP00 Atmungstherapeuten 6,8 Vollkräfte 13
14 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses A-15 Apparative Ausstattung Nr. Vorhandene Geräte 24h* AA38 Beatmungsgeräte / CPAP-Geräte * AA03 Belastungs-EKG / Ergometrie * AA05 Bodyplethysmograph * AA39 Bronchoskop AA08 Computertomograph (CT) AA40 Defibrillator * AA12 Gastroenterologisches Endoskop AA45 Endosonographiegerät * AA14 Geräte für Nierenersatzverfahren AA52 Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie AA53 Laparoskop * AA20 Laser * AA22 Magnetresonanztomograph (MRT) AA55 MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) * AA27 Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät AA28 Schlaflabor * AA29 Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät / Duplexsonographiegerät AA31 Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung * AA58 24h-Blutdruck-Messung * AA59 24h-EKG-Messung * Notfallverfügbarkeit 24 Stunden am Tag sichergestellt Notfallverfügbarkeit nicht 24 Stunden am Tag sichergestellt * 24h-Notfallverfügbarkeit muss bei diesem Gerät nicht angegeben werden. 14
15 Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
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17 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-1 Klinik für Pneumologie B-2 Klinik für Thoraxchirurgie B-3 Institut für Intensivmedizin B-4 Institut für Anästhesiologie B-5 Institut für Pathologie B-6 Institut für Nuklearmedizin B-7 Institut für Radiologie B-8 Institut für Mikrobiologie und Laboratoriumsdiagnostik 17
18 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-1 Klinik für Pneumologie B-1.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Klinik für Pneumologie Schlüssel: Lungen- und Bronchialheilkunde (1400) Art: Chefarzt Hauptabteilung Prof. Dr. Karl Häußinger Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] Die Klinik für Pneumologie ist eine Fachklinik zur Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Lunge, der Atemwege und des Brustkorbs. Sie gehört zu den größten Schwerpunktkliniken ihrer Art in Deutschland. Herausragendes Merkmal ist, dass sich die Klinik in eine Reihe von fachspezifischen Schwerpunkten und Funktionsabteilungen gliedert, die jeweils von spezialisierten Ärzten geleitet und betreut werden. Schwerpunkt Differentialdiagnostik: Kernstück der pneumologischen Klinik ist die Abteilung allgemeine Pneumologie und Differentialdiagnostik: dieser Schwerpunkt ist spezialisiert auf die rasche und umfassende Diagnostik von Patienten, die mit Symptomen oder Röntgenbildern unklarer Lungen- und Atemwegserkrankungen aufgenommen werden. Nach Klärung der Diagnose werden die Patienten in der Aufnahmestation behandelt oder zur Therapie in die entsprechenden Schwerpunktabteilungen der Klinik verlegt. Schwerpunkt Onkologie: Die internistische Onkologie ist eine der größten onkologischen Abteilungen der Region. Das Behandlungsspektrum umfasst die Therapie aller Formen von Lungenkrebs in allen Erkrankungsstadien. Spezialisiert ist die Abteilung auf die interdisziplinäre Therapie von lokal-fortgeschrittenen Krebserkrankungen der Lunge und des Brustkorbes in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Thoraxchirurgie am Hause sowie der Klinik für Strahlentherapie der LMU München. Schwerpunkt Infektiologie: Die Abteilung für Infektiologie ist national führendes und international anerkanntes Tuberkulose-Zentrum. Neben Lungentuberkulosen werden auch die seltenen Knochen-, Nieren-, Lymphknoten- und andere Organtuberkulosen behandelt. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung resistenter bzw. multiresistenter Tuberkulosen. 18
19 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen Schwerpunkt Obstruktive Atemwegserkrankungen: Im Bereich der Allergologie beinhaltet das diagnostische Programm Hauttestungen sowie nasale und inhalative Provokationen zum NAchweis/Ausschluss einer Allergie, ggf. eine Bronchoskopie. In Zusammenschau aller Ergebnisse wird dann ein Therapiekonzept entwickelt und der Patient entsprechend beraten. Bei der Behandlung von Patienten mit COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) liegt der Schwerpunkt auf der Therapie der Krankheitsschübe, begleitet von einem intensiven Schulungsprogramm über die Anwendung von Inhalationshilfen und ihren Stellenwert im Gesamtbehandlungsplan. Als Alpha-1-Center werden zudem Patienten mit Alpha-1-Antitrypsinmangel und niedergelassene Kollegen hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten beraten und die Indikation für eine evtl. Lungentransplantation geprüft. Schwerpunkt Schlafmedizin: Das Schlaflabor diagnostiziert und therapiert hauptsächlich Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen. Zudem erfolgt hier die Nachbetreuung von Patienten, die aufgrund nächtlicher Atemstillstände mit einer lebenslang anzuwendenden nasalen Überbrückstherapie versorgt wurden. Das Schlaflabor ist von der Fachgesellschaft DGSM akkreditiert. B-1.2 Nr. VI15 VI16 VI18 VI19 VI32 VI35 VI37 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten Tuberkulose Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen / Schlafmedizin Endoskopie Onkologische Tagesklinik B-1.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-1.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A-10. B-1.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: Teilstationäre Fallzahl:
20 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-1.6 B Diagnosen nach ICD Hauptdiagnosen nach ICD Rang ICD Bezeichnung Fallzahl 1 C34 Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs G47 Schlafstörung J44 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege - COPD 4 D38 Tumor des Mittelohres, der Atmungsorgane bzw. von Organen im Brustkorb ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig 5 C45 Bindegewebskrebs von Brustfell (Pleura), Bauchfell (Peritoneum) oder Herzbeutel (Perikard) - Mesotheliom 6 J84 Sonstige Krankheit des Bindegewebes in der Lunge J45 Asthma A15 Tuberkulose der Atemorgane, mit gesichertem Nachweis der Krankheitserreger J43 Lungenüberblähung - Emphysem J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet B Weitere Kompetenzdiagnosen ICD Bezeichnung Anzahl C78 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in Atmungs- bzw. Verdauungsorganen 78 J96 Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins Blut 56 D86 Krankheit des Bindegewebes mit Knötchenbildung - Sarkoidose 52 J90 Erguss zwischen Lunge und Rippen 48 A18 Tuberkulose sonstiger Organe 32 B-1.7 B Prozeduren nach OPS Durchgeführte Prozeduren nach OPS Rang OPS Bezeichnung Anzahl Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten Kabine - Ganzkörperplethysmographie Bildgebendes Verfahren zur Darstellung eines Körperabschnittes mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT) Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie) Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den Atemwegen bei einer Spiegelung Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch die Lunge aufgenommen und abgegeben wird Messung der in der Lunge verbleibenden Luft nach normaler Ausatmung mit der Helium-Verdünnungsmethode
21 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen Rang OPS Bezeichnung Anzahl Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit Chemotherapie in die Vene bzw. unter die Haut Untersuchung von Hirn-, Herz-, Muskel- bzw. Atmungsvorgängen während des Schlafes Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel B Weitere Kompetenzprozeduren OPS Bezeichnung Anzahl Einrichtung und Anpassung des Beatmungsgeräts zur Behandlung von Atemstörungen während des Schlafes Untersuchung von Herz- und Lungenvorgängen während des Schlafes Messung der Nasendurchgängigkeit Sechs-Minuten-Gehtest nach Guyatt Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 2-4 Tage) mit zwei oder mehr Medikamenten zur Chemotherapie, die über die Vene verabreicht werden B-1.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Ambulante Behandlungen werden nicht erbracht. B-1.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Ambulante Operationen werden nicht durchgeführt. B-1.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden B-1.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 25,2 VK 16,2 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben 21
22 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Innere Medizin Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie Innere Medizin und SP Pneumologie Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen Zusatz-Weiterbildung Ärztliches Qualitätsmanagement Allergologie Intensivmedizin Notfallmedizin Sozialmedizin B Pflegepersonal Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl Gesundheits- und Krankenpfleger/ innen 3 Jahre 49,7 Vollkräfte Krankenpflegehelfer/ innen 1 Jahr 15,9 Vollkräfte Pflegehelfer/ innen ab 200 Std. Basiskurs 2,1 Vollkräfte Operationstechnische Assistenz 3 Jahre 1 Vollkräfte Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen Nr. PQ05 PQ07 Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten Onkologische Pflege / Palliative Care Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen Nr. ZP04 ZP06 ZP08 ZP10 ZP12 Zusatzqualifikationen Endoskopie / Funktionsdiagnostik Ernährungsmanagement Kinästhetik Mentor und Mentorin Praxisanleitung B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
23 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
24 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-2 Klinik für Thoraxchirurgie B-2.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Klinik für Thoraxchirurgie Schlüssel: Thoraxchirurgie (2000) Art: Chefarzt Hauptabteilung Prof. Dr. Rudolf Hatz Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] In der Klinik für Thoraxchirurgie werden jährlich ca thoraxchirurgische Eingriffe durchgeführt. Gemeinsam mit der Thoarxchirugie des Klinikums Großhardern bildet sie das "Thoraxchirurgische Zentrum München". Neben der Tumorchirurgie wird das gesamte Spektrum der Video Thoraskopischen Operationen angeboten. Die Klinik verfügt zudem über zwei der modernsten Hightech-Operationssäle und ermöglicht somit eine Behandlung von Lungen- und Atemwegserkrankungen auf einem sehr hohen medizinischen Niveau. B-2.2 Nr. VC11 VC13 VC15 VC59 VC55 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie Thoraxchirurgie: Lungenchirurgie Thoraxchirurgie: Operationen wegen Thoraxtrauma Thoraxchirurgie: Thorakoskopische Eingriffe Thoraxchirurgie: Mediastinoskopie Allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen B-2.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-2.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A-10. B-2.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 624 Teilstationäre Fallzahl: 0 24
25 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-2.6 B Diagnosen nach ICD Hauptdiagnosen nach ICD Rang ICD Bezeichnung Fallzahl 1 C34 Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs C78 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in Atmungs- bzw. Verdauungsorganen 3 C45 Bindegewebskrebs von Brustfell (Pleura), Bauchfell (Peritoneum) oder Herzbeutel (Perikard) - Mesotheliom 4 J86 Eiteransammlung im Brustkorb 37 5 D38 Tumor des Mittelohres, der Atmungsorgane bzw. von Organen im Brustkorb ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig 6 1 J90 Erguss zwischen Lunge und Rippen J93 Luftansammlung zwischen Lunge und Rippen - Pneumothorax 29 8 D14 Gutartiger Tumor des Mittelohres bzw. der Atmungsorgane 21 9 J84 Sonstige Krankheit des Bindegewebes in der Lunge S27 Verletzung sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter Organe im Brustkorb B Weitere Kompetenzdiagnosen ICD Bezeichnung Anzahl D15 Gutartiger Tumor sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter Organe des Brustkorbes 7 Z08 Nachuntersuchung nach Behandlung einer Krebskrankheit 7 J94 Sonstige Krankheit des Brustfells (Pleura) 7 A15 Tuberkulose der Atemorgane, mit gesichertem Nachweis der Krankheitserreger 6 C37 Krebs der Thymusdrüse 5 25
26 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-2.7 B Prozeduren nach OPS Durchgeführte Prozeduren nach OPS Rang OPS Bezeichnung Anzahl Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten Kabine - Ganzkörperplethysmographie Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch die Lunge aufgenommen und abgegeben wird Messung der in der Lunge verbleibenden Luft nach normaler Ausatmung mit der Helium-Verdünnungsmethode Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung Bildgebendes Verfahren zur Darstellung eines Körperabschnittes mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT) Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf ohne Messung des Drucks in der Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens Operative Entfernung von Lungengewebe, ohne Beachtung der Grenzen innerhalb der Lunge Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels radioaktiver Strahlung (Szintigraphie) Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den Atemwegen bei einer Spiegelung Operative Entfernung von ein oder zwei Lungenlappen B Weitere Kompetenzprozeduren OPS Bezeichnung Anzahl Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel Untersuchung des Brustkorbes bzw. des Mittelfells (Mediastinum) durch eine Spiegelung Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Lunge mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT) Operativer Einschnitt in die Brustwand bzw. das Brustfell (Pleura) Operative Entfernung des Brustfells (Pleura) B-2.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Ambulante Behandlungen werden nicht erbracht. B-2.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Ambulante Operationen werden nicht durchgeführt. B-2.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden 26
27 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-2.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 7 VK 6 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Allgemeine Chirurgie Thoraxchirurgie Viszeralchirurgie Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen Zusatz-Weiterbildung Ärztliches Qualitätsmanagement Notfallmedizin B Pflegepersonal Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl Gesundheits- und Krankenpfleger/ innen 3 Jahre 25,9 Vollkräfte Pflegehelfer/ innen ab 200 Std. Basiskurs 1 Vollkräfte Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen Nr. PQ04 PQ05 PQ08 Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse Intensivpflege und Anästhesie Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten Operationsdienst Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen Nr. ZP12 ZP14 ZP16 Zusatzqualifikationen Praxisanleitung Schmerzmanagement Wundmanagement B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
28 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-3 Klinik für Intensivmedizin B-3.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Klinik für Intensivmedizin Schlüssel: Intensivmedizin (3600) Art: Chefarzt Hauptabteilung Dr. Jens Geiseler Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] Die Klinik für Intensivmedizin und Langzeitbeatmung ist eines von mehreren spezialisierten Entwöhnungszentren in Deutschland. Hierbei erfolgt die Beatmungsentwöhnung (Weaning) von Patienten nach Langzeitbeatmung. Als weitere Spezialisierung steht eine umfangreiche Diagnostik und Therapie bei chronischer Atempumpenschwäche in der Klinik zur Verfügung. Lungenfunktion, Atemmuskelkraftmessung, nächtliche Kohlendioxidpartialdruckmessung sowie Schlafuntersuchungen werden zur Diagnose und Überprüfung des Therapieerfolges eingesetzt. Zusätzlich erfolgen intensive Schulungen in der Beatmungstherapie. Patienten vor und nach Lungentransplantationen werden in Zusammenarbeit mit der Munich Transplant Group am Klinikum Großhadern der Universität München betreut. Zudem erfolgt in der Klinik die Intensivmedizinische Überwachung und Therapie von Patienten nach thoraxchirurgischen Eingriffen. B-3.2 Nr. VC11 VC13 VC15 VC59 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie Thoraxchirurgie: Lungenchirurgie Postoperative Betreuung Thoraxchirurgie: Operationen wegen Thoraxtrauma Postoperative Betreuung Thoraxchirurgie: Thorakoskopische Eingriffe Postoperative Betreuung Thoraxchirurgie: Mediastinoskopie Postoperative Betreuung B-3.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-3.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
29 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-3.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 812 Teilstationäre Fallzahl: 0 B-3.6 B Diagnosen nach ICD Hauptdiagnosen nach ICD Rang ICD Bezeichnung Fallzahl 1 J96 Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins Blut C34 Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs 40 3 J44 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege - COPD 4 J84 Sonstige Krankheit des Bindegewebes in der Lunge 25 5 J86 Eiteransammlung im Brustkorb 10 6 G12 Rückbildung von Muskeln (Muskelatrophie) durch Ausfall zugehöriger Nerven bzw. verwandte Störung 7 1 C78 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in Atmungs- bzw. Verdauungsorganen 7 2 C45 Bindegewebskrebs von Brustfell (Pleura), Bauchfell (Peritoneum) oder Herzbeutel (Perikard) - Mesotheliom 7 3 J18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet 6 10 J43 Lungenüberblähung - Emphysem B Weitere Kompetenzdiagnosen ICD Bezeichnung Anzahl D14 Gutartiger Tumor des Mittelohres bzw. der Atmungsorgane 5 D38 Tumor des Mittelohres, der Atmungsorgane bzw. von Organen im Brustkorb ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig J95 Krankheit der Atemwege nach medizinischen Maßnahmen 5 E84 J69 Erbliche Stoffwechselkrankheit mit Störung der Absonderung bestimmter Körperflüssigkeiten wie Schweiß oder Schleim - Mukoviszidose Lungenentzündung durch Einatmen fester oder flüssiger Substanzen, z.b. Nahrung oder Blut
30 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-3.7 B Prozeduren nach OPS Durchgeführte Prozeduren nach OPS Rang OPS Bezeichnung Anzahl Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten Kabine - Ganzkörperplethysmographie Einrichtung und Anpassung einer häuslichen künstlichen Beatmung Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung Sechs-Minuten-Gehtest nach Guyatt Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf ohne Messung des Drucks in der Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens Untersuchung von Herz- und Lungenvorgängen während des Schlafes Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch die Lunge aufgenommen und abgegeben wird Messung der in der Lunge verbleibenden Luft nach normaler Ausatmung mit der Helium-Verdünnungsmethode Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Lunge mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT) Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den Atemwegen bei einer Spiegelung B Weitere Kompetenzprozeduren OPS Bezeichnung Anzahl Bildgebendes Verfahren zur Darstellung eines Körperabschnittes mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie (SPECT) Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen platziert ist Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur) Patientenschulung B-3.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Ambulante Behandlungen werden nicht erbracht. B-3.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Ambulante Operationen werden nicht durchgeführt. B-3.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden 30
31 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-3.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 9 VK 5 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Innere Medizin und SP Pneumologie Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin Notfallmedizin B Pflegepersonal Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl Gesundheits- und Krankenpfleger/ innen 3 Jahre 36 Vollkräfte Altenpfleger/ innen 3 Jahre 0,2 Vollkräfte Krankenpflegehelfer/ innen 1 Jahr 3,1 Vollkräfte Pflegehelfer/ innen ab 200 Std. Basiskurs 1 Vollkräfte Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen Nr. PQ04 PQ05 PQ07 Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse Intensivpflege und Anästhesie Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten Onkologische Pflege / Palliative Care Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen Nr. ZP10 ZP12 ZP16 Zusatzqualifikationen Mentor und Mentorin Praxisanleitung Wundmanagement B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
32 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-4 Institut für Anästhesiologie B-4.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Institut für Anästhesiologie Schlüssel: Anästhesie (3700) Ltd. Arzt Dr. Frank Schönhuber Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] Die Anästhesie ist spezialisiert auf die besonderen Erfordernisse bei Lungenoperationen und diagnostischen bzw. therapeutischen Eingriffen in der Bronchologie. Bei thoraxchirurgischen Operationen erfolgt regelmäßig eine Einlungenbeatmung mit intraoperativer Bronchoskopie. Bei Eingriffen am offenen Bronchialsystem wird die Hochfrequenz-Jetventilation eingesetzt. Die Narkosen werden als total-intravenöse Anästhesie (TIVA) oder als Kombinationsanästhesie mit einem Periduralkatheter (rückenmarksnahe Anästhesie) durchgeführt. Diese Methode bietet neben einem schnellen und angenehmen Aufwachen aus der Narkose den Vorteil einer verbesserten Schmerzausschaltung in der postoperativen Phase. Narkosen bei Bronchoskopien und interventionellen bronchologischen Eingriffen bilden den zweiten Schwerpunkt. Zur Anwendung kommt hier ebenfalls die Norm- oder Hochfrequenz-Jetventilation in TIVA. Übelkeit oder Erbrechen nach der Narkose sind bei dieser Anästhesieform kaum noch zu beobachten. Alle Narkosearbeitsplätze sind mit modernen Beatmungsgeräten und umfassendem Monitoring ausgestattet. Neben der sicheren Überwachung von Atmung und Kreislauf wird kontinuierlich die Narkosetiefe bestimmt, um eine intraoperative Wachheit auszuschließen. Im Anschluss an die Narkose erfolgt die Überwachung im Aufwachraum, in dem alle wichtigen Herz-Kreislauffunktionen engmaschig kontrolliert werden und eine adäquate Schmerztherapie, z.b. als patientenkontrollierte Analgesie (PCA), erfolgt. B-4.2 Nr. VX00 VX00 VX00 VX00 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche Bronchoskopische Intubation Einlungenbeatmung Hochfrequenz-Jetventilation Periduralanästhesie B-4.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-4.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
33 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-4.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 0 Teilstationäre Fallzahl: 0 B-4.6 Diagnosen nach ICD B Hauptdiagnosen nach ICD Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzdiagnosen Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-4.7 Prozeduren nach OPS B Durchgeführte Prozeduren nach OPS Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzprozeduren Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-4.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-4.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-4.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden 33
34 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-4.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 3,5 VK 3,5 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Anästhesiologie Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin B Pflegepersonal Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
35 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
36 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-5 Institut für Pathologie B-5.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Institut für Pathologie Schlüssel: Pathologie (3790) Ltd. Ärztin Dr. Alicia Morresi-Hauf Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] Im Institut für Pathologie werden die Zell- und Gewebsproben der Patienten untersucht. Die erhobenen Befunde sind entscheidend für die Diagnose und Therapie sowie für die Überwachung des Krankheitsverlaufs. Auch die operativ entfernten Organe bzw. -teile werden hier zur Diagnosesicherung sowie zur genaueren Eingrenzung und Bestimmung der Ausdehnung der Veränderungen untersucht. Die dadurch erhobenen Befunde beeinflussen wiederum die weitere Behandlung der Patienten und sind wichtig für die Einschätzung des weiteren Krankheitsverlaufs. Ferner werden im Institut für Pathologie während der Operationen die so genannten Schnellschnittuntersuchungen durchgeführt. Dabei werden die von den Chirurgen gewonnenen Gewebsproben durch ein Sonderverfahren innerhalb weniger Minuten bearbeitet und mikroskopisch untersucht. Aus dem Ergebnis dieser Untersuchungen ergibt sich der Umfang beziehungsweise der weitere Verlauf des operativen Eingriffs. Alle diese diagnostischen Aufgaben erfüllt der Pathologe im Rahmen eines ständigen intensiven Informationsaustauschens mit den behandelnden Ärzten sowie mit den anderen Spezialisten der diagnostischen Einrichtungen. Sowohl in der täglichen Routinediagnostik als auch im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Demonstrationen mit Fallbesprechungen entsteht ein ständiger Austausch zwischen dem hauseigenen Pathologen und den behandelnden Ärzten, der zu einer schnelleren und genaueren Diagnostik führt. Die Einbeziehung des Pathologen in die Patientenbesprechungen stellt häufig eine wertvolle Unterstützung der behandelnden Ärzte bei der Planung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen dar. Die regelmäßige Teilnahme des Pathologen und der Mitarbeiter des Instituts an Fortbildungsveranstaltungen, Kongressen, Qualitätszirkeln und Ringversuchen sichert ein aktuelles Wissen und die Qualität der medizinischen Leistungen. Das in mehr als vier Jahrzehnten gesammelte umfangreiche Untersuchungsgut und die damit verbundenen diagnostischen und methodischen Erfahrungen ermöglichen die Abklärung außergewöhnlicher und komplizierter Krankheitsbilder. Ferner werden diese hier gewonnenen Erkenntnisse durch die wissenschaftliche Bearbeitung unseres Untersuchungsgutes für Beiträge zur medizinischen Literatur und zu Vorträgen auf nationalen und internationalen Kongressen genutzt. Dies trägt auch zur wissenschaftlichen Bereicherung auf dem Gebiet der Lungenpathologie und zum Erfahrungsaustausch mit anderen Spezialisten bei. 36
37 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-5.2 Nr. VX00 VX00 VX00 VX00 VX00 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche Schnellschnittuntersuchungen Untersuchungen von Lungengerüsterkrankungen Untersuchungen von Operationspräparaten aus der Thoraxchirurgie Untersuchungen von Tumoren der Lunge und des Thorax Zytologie, Histologie, Immunhistochemie B-5.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-5.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A-10. B-5.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 0 Teilstationäre Fallzahl: 0 B-5.6 Diagnosen nach ICD B Hauptdiagnosen nach ICD Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzdiagnosen Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-5.7 Prozeduren nach OPS B Durchgeführte Prozeduren nach OPS Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzprozeduren Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-5.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-5.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-5.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden 37
38 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-5.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 1 VK 1 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Pathologie B Pflegepersonal Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
39 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
40 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-6 Institut für Nuklearmedizin B-6.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Institut für Nuklearmedizin Schlüssel: Nuklearmedizin (3200) Ltd. Ärztin Dr. Gabriele Meyer Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] In der Fachabteilung für Nuklearmedizin werden vorwiegend diagnostische Untersuchungen mit chemischen Substanzen durchgeführt, die für eine kurze Zeit eine radioaktive Strahlung abgeben. Die abgegebene Strahlung, in der Regel Gamma-Strahlung, hilft krankhafte Veränderungen, insbesondere Funktionsstörungen, in unterschiedlichen Organen festzustellen. Oft sind diese durch andere Untersuchungen nicht beziehungsweise nur verzögert sichtbar oder mit einem größerem Risiko für den Patienten verbunden. Für die Untersuchung werden dem Patienten radioaktive Substanzen injiziert. Dadurch kann eine Beurteilung von Größe, Lage und Form verschiedener Organe erfolgen. Weiterhin lässt sich unmittelbar nach der Injektion der Weg und die Anreicherung der Substanzen verfolgen. Dadurch können Aussagen über die Funktion oder Durchblutungsverhältnisse bestimmter Organe getroffen werden. Vor allem dient diese Methode der Erkennung von Metastasen (Tochtergeschwüre) im Knochen. Es können aber auch Funktionsstörungen der Lunge, der Schilddrüse, der Niere oder des Herzens untersucht werden. Die Untersuchungen werden an einer Gamma- Kamera durchgeführt, welche die Strahlung registriert, die von einem ausgewählten Bereich des Körpers ausgeht. Durch die Benutzung der Doppelkopf-Kamera verkürzt sich bei Ganzkörperaufnahmen die Untersuchungszeit um die Hälfte. Risiken und Nebenwirkungen für den Patienten ergeben sich in der Regel durch die Verwendung radioaktiver Substanzen im diagnostischen und therapeutischen Bereich nicht. Natürlich gibt es durch die Untersuchung eine gewisse Strahlenexposition, die jedoch sehr gering ist. Meistens ist diese niedriger als bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen, da heutzutage nur Nuklide mit kurzer Halbwertzeit verwendet werden. B-6.2 Nr. VX00 VX00 VX00 VX00 VX00 VX00 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche Lungen- und Nierenfunktionsstörungen Rheumatische Knochenerkrankungen Schilddrüsenfunktionsstörungen Stoffwechselerkrankungen (PET-CT) Tumorerkrankungen (Lymphszintigraphie inkl. Wächterlymphszintigraphie) Tumoröse Knochenerkrankungen (Metastasen, Ersttumoren) 40
41 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-6.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-6.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A-10. B-6.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 0 Teilstationäre Fallzahl: 0 B-6.6 Diagnosen nach ICD B Hauptdiagnosen nach ICD Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzdiagnosen Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-6.7 Prozeduren nach OPS B Durchgeführte Prozeduren nach OPS Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzprozeduren Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-6.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-6.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-6.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden 41
42 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-6.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 0,5 VK 0,5 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Nuklearmedizin B Pflegepersonal Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
43 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
44 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-7 Institut für Radiologie B-7.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Institut für Radiologie Schlüssel: Radiologie (3751) Oberarzt Dr. Bernd King Straße: Robert-Koch-Allee 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] Im Institut für Radiologie werden die Röntgenbilder digital aufgenommen, wodurch nicht nur eine hohe Aufnahmequalität gewährleistet wird, sondern auch eine deutlich geringerer Strahlenbelastung der Patienten im Vergleich zu früheren Jahren erreicht wird. Im radiologischen Institut wird mit einem modernen Spiral-CT gearbeitet. Die komplette Lunge wird dabei kontinuierlich innerhalb weniger Sekunden mit Röntgenstrahlen abgetastet. Hierduch ist eine lückenlose Darstellung der untersuchten Region möglich. Darüber hinaus werden seit Jahren CT-gesteuerte Lungenpunktionen mit Gewebsentnahme durchgeführt. Bei unklaren Lungenherden bleibt oftmals dem Patienten eine größere Operation erspart. B-7.2 Nr. VX00 VX00 VX00 VX00 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche Allgemeine radiologische Diagnostik CT-gesteuerte Punktionen von unklaren Herden in Lunge, Nebenniere, Leber o.ä. Drainageneinlagen unter CT-Kontrolle Spezielle Diagnostik und Verlaufskontrolle pulmonaler Erkrankungen B-7.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-7.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A-10. B-7.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 0 Teilstationäre Fallzahl: 0 B-7.6 Diagnosen nach ICD B Hauptdiagnosen nach ICD Trifft nicht zu bzw. entfällt. 44
45 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B Weitere Kompetenzdiagnosen Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-7.7 Prozeduren nach OPS B Durchgeführte Prozeduren nach OPS Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzprozeduren Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-7.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-7.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-7.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden B-7.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 2 VK 2 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Radiologie Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatz-Weiterbildungen Zusatz-Weiterbildung Röntgendiagnostik B Pflegepersonal Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
46 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-8 Institut für Mikrobiologie und Laboratoriumsdiagnostik B-8.1 Name: Name Organisationseinheit / Fachabteilung Institut für Mikrobiologie und Laboratoriumsdiagnostik Schlüssel: Mikrobiologie und Laboratoriumsdiagnostik (3791) Ltd. Arzt Dr. Harald Hoffmann Straße: Robert-Koch-Alle 2 PLZ / Ort: Gauting Telefon: 089 / Telefax: 089 / Internet: [email protected] Das Institut für Mikrobiologie und Laboratoriumsdiagnostik deckt das gesamte Feld der Laboratoriumsmedizin ab. Jährlich werden über eine Million Analysen durchgeführt. Das Spektrum reicht von der Mikroskopie von Bakterien und Blutzellen mit Fluoresz- und Durchlichtmikroskopen, über immunologische Tests mit Lymphozytenstimulation und Interferon-Nachweis, bis zum molekularbiologischen Gennachweis von Infektionserregern. Das Blutgruppenlabor und die Blutbank sorgen dafür, dass für jeden Patient vor komplizierten Operationen die richtigen Blutkonserven in ausreichender Zahl bereitgestellt sind. Klinische Chemie und serologische Analysen erfolgen in Vollautomaten. Bis zu dreimal täglich wird die Qualität der Analysen mit internen Qualitätskontrollen überprüft. Das Eichamt, die Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin sowie der unabhängige Instant Verein überprüfen mehrmals jährlich die Qualität der Untersuchungen in externen Ringversuchen. Das Institut betreibt eines der modernsten und größten Tuberkulose-Laboratorien Deutschlands und die Sicherheitsstufe 3 (BSL-3, Biosafety-Level 3) gemäß der Biostoffverordnung und TRBA 100. Das TB-Labor ist eines von 25 supranationalen Referenzlaboratorien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hilft weltweit bei der Bekämpfung der Tuberkulose. Das Tuberkulose-Team plant Laboratorien der Sicherheitsstufe 3, bildet Fachpersonal aus und supervidiert die Tuberkulose-Diagnostik in Nepal, Tadschikistan, Kirgisien, Usbekistan, der Ukraine und Bolivien. Es dient als Berater und Consultant für die WHO, den Global Fund against Aids, Tuberculosis, Malaria (GFATM), das Kuratorium Tuberkulose in der Welt, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Entwicklungshilfe-Firmen EPOS und GITEC. B-8.2 Nr. VX00 VX00 VX00 VX00 VX00 VX00 Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche Gerinnung Hämatologie Immunologische, molekularbiologische und mikrobiologische Diagnostik Klinische Chemie Serologie Transfusionsmedizin 46
47 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-8.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote sind unter A-9 für die gesamten Asklepios Fachkliniken München-Gauting dargestellt. B-8.4 Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung Die Serviceangebote der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A-10. B-8.5 Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung Vollstationäre Fallzahl: 0 Teilstationäre Fallzahl: 0 B-8.6 Diagnosen nach ICD B Hauptdiagnosen nach ICD Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzdiagnosen Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-8.7 Prozeduren nach OPS B Durchgeführte Prozeduren nach OPS Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Weitere Kompetenzprozeduren Trifft nicht zu bzw. entfällt. B-8.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten Ambulante Behandlungen werden nicht erbracht. B-8.9 Ambulante Operationen nach 115b SGB V Ambulante Operationen werden nicht durchgeführt. B-8.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden stationäre BG-Zulassung nicht vorhanden Ein Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung sowie eine stationäre BG-Zulassung sind nicht vorhanden. 47
48 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen B-8.11 B Personelle Ausstattung Ärzte und Ärztinnen Anzahl¹ Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte) Davon Fachärztinnen/ -ärzte Belegärztinnen/ -ärzte (nach 121 SGB V) 2 VK 2 VK 0 Pers. ¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen Facharztbezeichnung Laboratoriumsmedizin Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie B Pflegepersonal Trifft nicht zu bzw. entfällt. B Spezielles therapeutisches Personal Das therapeutische Personal der Asklepios Fachkliniken München-Gauting finden Sie aufgelistet unter A
49 Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
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51 Qualitätssicherung C Qualitätssicherung C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach 137 SGB V (BQS-Verfahren) C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß 112 SGB V C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach 137f SGB V C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach 137 SGB V C-6 Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung nach 137 SGB V ( Strukturqualitätsvereinbarung ) C-7 Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach 137 SGB V 51
52 Qualitätssicherung C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach 137 SGB V Die Darstellung der erbrachten Leistungsbereiche enthält die Dokumentationsrate sowie die Ergebnisse und Bewertung der einzelnen Qualitätsindikatoren. Wir empfehlen Ihnen diese Ergebnisse in der Originalfassung bei Asklepios unter Publikationen - Qualität - GQB 2010: oder in Kliniksportalen wie z.b.: Deutsches Krankenhausverzeichnis Krankenhaus.de Weisse Liste über die direkte Suche nach dem Krankenhausnamen abzurufen. C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß 112 SGB V Über 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart. C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach 137f SGB V Leistungsbereich Asthma bronchiale Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD) C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting nehmen an keinen sonstigen Verfahren der externen Qualitätssicherung teil. C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach 137 SGB V Das Krankenhaus hat in den Bereichen, für die Mindestmengen festgelegt sind, keine Leistungen erbracht. C-6 Umsetzung von Beschlüssen zur Qualitätssicherung nach 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V ("Strukturqualitätsvereinbarung") Trifft nicht zu bzw. entfällt. 52
53 Qualitätssicherung C-7 Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach 137 SGB V Anzahl³ 1. Fachärztinnen und Fachärzte, psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und - psychotherapeuten, die der Fortbildungspflicht¹ unterliegen 2. Anzahl derjenigen Fachärztinnen und Fachärzte aus Nr. 1, die einen Fünfjahreszeitraum der Fortbildung abgeschlossen haben und damit der Nachweispflicht unterliegen 3. Anzahl derjenigen Personen aus Nr. 2, die den Fortbildungsnachweis gemäß 3 der G-BA- Regelungen erbracht haben² ¹ nach den Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Fortbildung der Fachärztinnen und Fachärzte, der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten im Krankenhaus in der Fassung vom (siehe ² Hat eine fortbildungsverpflichtete Person zum Ende des für sie maßgeblichen Fünfjahreszeitraums ein Fortbildungszertifikat nicht vorgelegt, kann sie die gebotene Fortbildung binnen eines folgenden Zeitraumes von höchstens zwei Jahren nachholen. ³ Anzahl der Personen 53
54
55 Qualitätsmanagement D Qualitätsmanagement D-1 Qualitätspolitik D-2 Qualitätsziele D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements D-5 Qualitätsmanagement-Projekte D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements 55
56 Qualitätsmanagement D-1 Qualitätspolitik Das Prinzip Asklepios Die Asklepios Kliniken haben ihr Handeln unter eine klare Maxime gestellt: Gemeinsam für Gesundheit. Denn Gesundheit geht uns alle an und kann nur gemeinschaftlich erzeugt, erhalten oder wiederhergestellt werden. Unser unternehmerisches Handeln zielt dabei auf eine zukunftsorientierte und an höchsten Qualitätsstandards ausgerichtete Medizin für alle uns anvertrauten Patienten. Medizinische Versorgung in der Fläche wie an der Spitze der Krankenhauslandschaft zählen dazu genauso wie die Präsenz entlang der gesamten Behandlungskette. Unterstützt wird die stetige Weiterentwicklung unserer medizinischen Leistungen auch durch eigene klinische Forschung. Mittels modernster Instrumente des Wissensmanagements sorgen wir zudem für die Verbreitung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in unseren Kliniken. Im Mittelpunkt der Asklepios-Philosophie steht der Mensch: Auch in der Spitzenmedizin ist die persönliche Zuwendung entscheidend, damit Sie wieder gesund werden. Jeder Patient soll diese im bestmöglichen Maße erhalten. Dieses Prinzip gilt auch für unsere Mitarbeiter: Deren Identifikation und Zufriedenheit mit ihrer Arbeit steht in unserem Fokus. Wir erreichen sie durch Transparenz und Respekt sowie die individuelle Forderung und Förderung. Hohe Eigenverantwortung durch Dezentralität, kurze Entscheidungswege und das Prinzip der offenen Tür tragen ebenso wie umfassende Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildung dazu bei. Wir bekennen uns zu unserer Rolle als ein Unternehmen mit einer besonderen gesellschaftlichen Bedeutung. Mit den unseren Krankenhäusern übertragenen öffentlichen Versorgungsaufträgen nehmen diese eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe wahr. Asklepios hat deshalb das Prinzip höchster Integrität zum Maßstab für alle Handlungen nach innen und außen erhoben. Als Familienunternehmen verfolgt Asklepios langfristige unternehmerische Ziele. Der Gesellschafter nimmt keine Ausschüttung vor, sondern reinvestiert sämtliche erwirtschafteten Gewinne in das Unternehmen. Unser Engagement für die Prävention bei Schulkindern an möglichst allen unseren Standorten rundet unser Bekenntnis zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ab. Unser Leitbild der Asklepios Fachkliniken München-Gauting wurde aus dieser Unternehmensphilosophie abgeleitet und im Rahmen einer Projektgruppe mit Mitarbeitern aus allen Berufs- und Hierarchieebenen gemeinsam entwickelt, um einen breit akzeptierten Orientierungsrahmen zur Weiterentwicklung der Klinik zu schaffen. Ausschnitte aus unserem Leitbild Jedem Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität und sozialer Stellung bieten wir Hilfe in seiner Erkrankung. Mensch Patientenorientierung: Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Patient. Wir achten seine Würde und begegnen ihm mit Respekt und Menschlichkeit. Durch individuelle Betreuung und patientenfreundliches Umfeld erzielen wir eine schnellere Genesung und beugen weiteren Krankheiten vor. Sterbenden Patienten ermöglichen wir in einer angemessenen Atmosphäre ein würdevolles Abschiednehmen. Mitarbeiterorientierung: Unsere Hierarchien sind flach, unsere Entscheidungswege kurz. Dies ermöglicht das direkte Gespräch und eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Mitarbeitern und hilft uns die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Unser Führungsstil ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und der Förderung eines eigenverantwortlichen Arbeitens. 56
57 Qualitätsmanagement Medizin Unsere Stärke ist es, durch innovative Medizin und enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen auch komplexe Krankheitsbilder von Lunge und Thorax rasch und kompetent zu diagnostizieren und interdisziplinär zu behandeln. Unser Ziel ist es, durch wissenschaftliche Innovation, modernste technische Ausstattung, hochqualifizierte Ärzte und engagierte Pflege unseren Spitzenplatz in der Versorgung pneumologischer Krankheitsbilder in Deutschland zu sichern und zum Wohl des Patienten auszubauen. Mitverantwortung Integrität: Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting sind ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens im Landkreis Starnberg. Wir sind ein zuverlässiger Partner in der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten sowie anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens und des öffentlichen Lebens. Ökologie: Wir bekennen uns zur besonderen Mitverantwortung für Umwelt und Natur. Wir fördern das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt bei allen Mitarbeitern. Mit knappen Ressourcen wie Energie und Wasser gehen wir sparsam um und bevorzugen umweltfreundliche Produkte und Technologien. Qualitätsmanagementansatz Qualitätsmanagement ist in der Unternehmensstrategie der Asklepios-Gruppe fest verankert und hat damit einen hohen Stellenwert in unserer Klinik. Im Sinne der Asklepios Unternehmensgrundsätze betreiben wir in unserer Klinik ein Qualitätsmanagement, welches die Interessen und das Wohl der Kunden in den Vordergrund stellt. Die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Patientenversorgung ist unsere erste und wichtigste Aufgabe. Die Qualität unserer Leistungen überprüfen wir ständig, um sie auf einem hohen Niveau zu halten und bei Bedarf zu verbessern. Grundlage unseres Qualitätsmanagementsystems bildet das Asklepios Modell für Integriertes Qualitätsmanagement (AMIQ). Mit AMIQ erreichen wir, die Qualität in unserer Klinik immer weiter zu verbessern, Abläufe zu optimieren und dadurch auch die Qualität der Ergebnisse zu steigern. Im Fokus stehen dabei die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität, der Behandlungserfolg, die Einschätzung der Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit, der kollegiale Umgang mit den niedergelassenen Kollegen sowie die Vermeidung und Verringerung möglicher Behandlungsrisiken. Die Qualitätspolitik der Asklepios Fachkliniken München-Gauting erläutert die Umsetzung unseres Qualitätsmanagementansatzes und stellt die Ausrichtung des Qualitätsmanagements auf eine gemeinsame und allgemeinverbindliche Richtung aller Beteiligten sicher. Sie ist in Form von Leitsätzen definiert. 57
58 Qualitätsmanagement Qualitätsleitlinien 1. Wir wollen zufriedene Patienten. Deshalb ist hohe Qualität unserer Dienstleistungen eines der obersten Unternehmensziele. 2. Den Maßstab für unsere Qualität setzt der Kunde. Unter Kunde verstehen wir neben den Patienten, den einweisenden bzw. niedergelassenen Ärzten und den Krankenkassen auch die Mitarbeiter des Krankenhauses. Das Urteil dieser externen und internen Kunden über medizinische, pflegerische und sonstige Dienstleistungen ist ausschlaggebend. 3. Unsere Patienten und andere Kunden beurteilen nicht nur die Qualität unserer Untersuchungen oder Behandlungen, sondern alle Dienstleistungen. Termine müssen eingehalten und die Leistungen pünktlich erbracht werden. 4. Informations- und Aufklärungsgespräche sind sorgfältig und so zu führen, dass sie von den Patienten und anderen Kunden ausreichend und sicher verstanden werden. Gesprächsinhalt und Wortwahl müssen verständlich sein, Anfragen, Absprachen, Beschwerden usw. sind gründlich und zügig zu bearbeiten. 5. Jeder Mitarbeiter der Asklepios Fachkliniken München-Gauting trägt an seinem Platz zur Verwirklichung unserer Qualitätsleitlinien bei. Es ist deshalb die Aufgabe eines jeden Mitarbeiters, vom Auszubildenden bis zum Chefarzt oder Geschäftsführer, einwandfreie Arbeit zu leisten. Wer ein Qualitätsrisiko erkennt und dies im Rahmen seiner Befugnisse nicht abstellen kann, ist verpflichtet, seinen Vorgesetzten unverzüglich zu unterrichten. 6. Als Qualitätsziel gilt immer Null Fehler oder 100% richtig. Jede Arbeit soll daher schon von Anfang an richtig ausgeführt werden. Das verbessert nicht nur die Qualität, sondern senkt auch unsere Kosten. Qualität erhöht die Wirtschaftlichkeit. 7. Nicht nur die Fehler selbst, sondern die Ursachen von Fehlern müssen beseitigt werden. Fehlervermeidung hat Vorrang vor Fehlerbeseitigung. 8. Die Qualität unserer Leistungen hängt auch von der eingesetzten Medizintechnik und von zugekauften Produkten, Materialien sowie Dienstleistungen ab.wir fordern deshalb von unseren Lieferanten höchste Qualität. 9. Unsere Patienten sollen nicht durch unnötige Doppeluntersuchungen belastet werden. Es soll daher in der Kette einweisende Ärzte, Aufnahme, Funktionsdiagnostik und Therapie auf einheitliche Standards mit gleichwertigem Qualitätsniveau hingearbeitet werden. Der Übernehmende soll sich auf die Ergebnisse des Übergebenden verlassen können. Enge Kommunikation aller Beteiligten und eine Abstimmung über die geforderten Diagnosen und Therapien wird von allen Mitarbeitern unseres Krankenhauses erwartet. In der Regel gilt: Das Erforderliche und Zweckmäßige an Diagnostik und Therapie ist durchzuführen, unnötige Belastungen des Patienten durch Überdiagnostik und Übertherapie sind zu vermeiden. Maßstab für Diagnose und Therapie sind ausschließlich das Wohl und die Erfordernisse des Patienten. Die Betriebsabläufe des Krankenhauses werden danach ausgerichtet. 10. Das Erreichen unserer Qualitätsleitlinien ist eine wichtige Führungsaufgabe. Bei der Beurteilung der Mitarbeiter erhält die Qualität der Arbeit besonderes Gewicht. 58
59 Qualitätsmanagement Das Leitbild und die Leitsätze zum Qualitätsmanagement werden über folgende Wege an unsere Patienten, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit kommuniziert: Krankenhaus-Informationsbroschüre Aushänge in der Klinik Internet-Homepage der Klinik Hausinternes Intranet Qualität transparent zu machen ist ein Konzernziel der Asklepios Kliniken. Deshalb nimmt unsere Klinik an dem Klinikportal Qualitätskliniken.de teil. In vier Qualitätsdimensionen kann von einem Patienten, Angehörigen, Einweiser oder interessiertem Internetnutzer eine indikationsbezogene und bedürfnisgerechte Klinik gefunden werden. Die Dimensionen sind die Patientensicherheit, die Patientenzufriedenheit, die Einweiserzufriedenheit und die medizinische Ergebnisqualität. D-2 Qualitätsziele Die Qualitätsziele dienen der Konkretisierung der Qualitätspolitik und orientieren sich am medizinischen Leistungsspektrum der Klinik an Unternehmenszielen, am Klinikleitbild, an den Erwartungen unserer Kunden (Patienten, Mitarbeiter, Einweiser, Kooperationspartner) und an gesetzlichen Rahmenbedingungen. Ziel der Asklepios Fachkliniken München-Gauting ist es, unserer Patientinnen und Patienten eine hochwertige und auf dem neuesten medizinischen Erkenntnissen basierende Behandlung und Betreuung zukommen zu lassen. Ziele des Qualitätsmanagements Kontinuierliche Weiterentwicklung des einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems Ausrichtung aller Qualitätsmanagement-Maßnahmen auf gemeinsame Ziele Systematische Identifizierung von Verbesserungspotentialen Kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe innerhalb der Asklepios Fachkliniken München-Gauting Nachhaltige Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen Motivation aller Mitarbeiter für das Qualitätsmanagement Steigerung der Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserzufriedenheit Adäquater Umgang mit Ressourcen und Risiken Als Teil der Gesamtzielplanung der Klinik wird jährlich ein Qualitätsmanagementzielplan aufgestellt. Dieser beinhaltet die Evaluation der Ziele des Vorjahres sowie definierte Qualitätsziele der Asklepios Fachkliniken München-Gauting für das kommende Jahr. Zur Erreichung der Ziele sind im Qualitätsmanagementzielplan konkrete Umsetzungsmaßnahmen festgelegt. Für ausgewählte Bereiche werden messbare Qualitätsziele in Form von Kennzahlen definiert. Diese werden kontinuierlich erfasst und in festgelegten Zeitintervallen ausgewertet und analysiert. Anhand der Kenzahlen werden Rückschlüsse auf die Ergebnisqualität und mögliche Optimierungspotentiale gezogen. Die Überprüfung der Einhaltung der Qualitätsziele erfolgt durch das Qualitätsmanagement. Die Überprüfung der Umsetzung festgelegter Maßnahmen erfolgt anhand eines zentralen QM-Maßnahmenplanes, in dem Verantwortliche und Zieltermine definiert sind. Die Einhaltung der Zieltermine wird durch die Abteilung QM überwacht. 59
60 Qualitätsmanagement Übergeordnetes Ziel aller Qualitätsmanagement-Aktivitäten ist die kontinuierliche Steigerung der Zufriedenheit unserer Kunden. Dies sind in erster Linie Patienten aber auch Angehörige und Besucher, Einweisende Ärzte, Mitarbeiter, kooperierende Einrichtungen, Kostenträger etc. Qualitätsziele der Asklepios Fachkliniken München-Gauting für das Jahr 2010: Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen 2. Rezertifizierung nach KTQ Erstellung des Selbstbewertungsberichtes auf Basis des KTQ- Kriterienkatalogs 2009 Weiterentwicklung des Risikomanagements Verbesserung des Informationsangebotes für die Öffentlichkeit Ermittlung der Kundenzufriedenheit Verbesserung der Pflegedokumentation Verbesserung der Mitarbeiterqualifizierung Ableitung und Umsetzung weiterer Verbesserungsmaßnahmen Erstellung des Qualitätsberichtes Vorbereitung der Visitation 2011 Fortführung des Fehlerreportsystems sowie Umsetzung daraus resultierender Verbesserungsmaßnahmen Steigerung der Patientensicherheit vor allem in den Bereichen Arzneimittel und Händehygiene durch Erhöhung des Schulungsangebotes sowie Orientierung an den Maßgaben der Aktion Saubere Hände Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte zu Themen wie ärztliche Gesprächsführung, Patientenaufklärung, Patientenvorstellung, ethische Prinzipien Erhöhung der Patientensicherheit durch Einführung des Patientenarmbandes für narkotisierte Patienten und Patienten mit Demenz o.ä. Überarbeiten der Informationsbroschüren zu den verschiedenen Krankheitsbildern Erstellen einer Broschüre mit dem wichtigen Informationen zum Klinikaufenthalt Erstellen eines Infoblattes zu den Wahlleistungen Durchführen von Informationsveranstaltungen Neugestaltung der Klinik-Homepage Durchführung einer Patientenbefragung Durchführung einer Einweiserbefragung Identifikation von Verbesserungspotentialen und Ableitung von Maßnahmen aus den Ergebnissen der Befragungen Evaluation der Pflegedokumentation Erstellung eines Evaluationsbogens für die Dokumentation auf Intensivstation/IMC Schwerpunkte: Stationsleitungskurs, Fachweiterbildung Onkologie, Fachweiterbildung Intensiv/ Anästhesie/ OP Durchführung eines Führungskräfteseminars für Abteilungsund Stationsleitungen 60
61 Qualitätsmanagement Die Kommunikation der Qualitätsziele erfolgt über die Abteilungsleitungen sowie den Qualitätsmanagement- Zielplan, der im klinikinternen Intranet für alle Mitarbeiter einsehbar ist. Die Evaluation der Zielerreichung erfolgt jährlich im Rahmen der Lenkungsgruppe Qualitätsmanagement sowie im Rahmen der Evaluation der Gesamtzielplanung der Klinik. D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements Zur Sicherstellung der Umsetzung der Qualitätspolitik und Erreichung der gesetzten Qualitätsziele sind in den Asklepios Fachkliniken München-Gauting die im Folgenden beschriebenen Strukturen implementiert. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der einzelnen Organe sind in einer Geschäftsordnung zum Qualitätsmanagement festgelegt. Geschäftsführung Die Gesamtverantwortung für das Qualitätsmanagement liegt bei der Geschäftsführung. Aufgaben: Sicherstellung der Einhaltung der festgelegten Qualitätspolitik und der Qualitätszielplanung Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen Lenkungsgruppe Qualitätsmanagement Die Hauptverantwortung für das Qualitätsmanagement liegt bei der Lenkungsgruppe Qualitätsmanagement. In dieser sind die Geschäftsführung, Chefärzte, Pflegedienstleitung, Qualitätsmanagementbeauftragte sowie Betriebsrat vertreten. In regelmäßigem Turnus tagt die Lenkungsgruppe mit dem Ziel, die laufenden Aktivitäten in der Klinik darzustellen und zu diskutieren sowie neue Projekte zu initiieren und zu begleiten. Aufgaben: Initiierung, Koordinierung und Überwachung aller qualitätsbezogenen Aktivitäten innerhalb der Klinik Koordinierung und Bewertung aller Maßnahmen zur Qualitätssicherung Vorschläge und Vorbereitung von Entscheidungen für die Geschäftsführung Festlegung von Verbesserungsmaßnahmen Abteilungsleitungen Die Abteilungsleitungen sind für die Sicherstellung der Umsetzung des Qualitätsmanagements in ihren Abteilungen verantwortlich. Die Weitergabe der Informationen und die Kontrolle der Erreichung und Einhaltung der Qualitätsziele stehen dabei im Vordergrund. Qualitätsmanagementbeauftragter Von der Geschäftsführung ist ein Qualitätsmanagementbeauftragter benannt, der die Geschäftsführung in Stabsfunktion berät. Er ist für die Initiierung, Begleitung und Koordinierung der Maßnahmen des Qualitätsmanagements in Absprache mit der Geschäftsführung verantwortlich. 61
62 Qualitätsmanagement Aufgaben: Initiierung, Koordinierung und Begleitung von qualitätsverbessernden Maßnahmen Beratung der Geschäftsführung in Belangen des Qualitätsmanagements Regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung zu aktuellem Stand, Ergebnissen und zu Entwicklungsmöglichkeiten des Qualitätsmanagements Organisation, Koordination und Erfassung aller Aktivitäten von Projektgruppen, Qualitätszirkeln und Arbeitsgruppen sowie Führen einer Übersicht über den Stand der erarbeiteten Qualitätsverbesserungsprojekten Information und Schulung der Klinikmitarbeiter zum Qualitätsmanagement Organisation und Ansprechpartner im Rahmen des Beschwerdemanagements Durchführung von internen Audits zur Überprüfung des Entwicklungsstandes des umfassenden Qualitätsmanagementsystems Erstellung des jährlichen Qualitätsmanagement-Zielplans Erstellung des strukturierten Qualitätsberichtes nach 137 SGB Aufbau und Betrieb des Dokumentenmanagements Vorbereitung und Durchführung von Befragungen (z.b. Patienten, Mitarbeiter, Einweiser) Unterstützung bei Zertifizierung/ Rezertifizierung einzelner Bereiche oder der gesamten Klinik Ansprechpartner für alle Abteilungen bezüglicher qualitätsrelevanter Fragestellungen Qualitätsverantwortliche der Abteilungen/Bereiche In allen Abteilungen/Bereiche sind Mitarbeiter als Qualitätsverantwortliche benannt, die als Multiplikatoren fungieren. Sie sind Koordinatoren des umfassenden Qualitätsmanagements in den jeweiligen Abteilungen/ Bereichen und initiieren und begleiten qualitätsverbessernde Maßnahmen. Qualitätszirkel/ Arbeitsgruppen/ Projektgruppen In Qualitätszirkeln, Arbeits- und Projektgruppen arbeiten Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen und Hierarchieebenen zusammen. Vorrangige Aufgabe ist die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu Themen, die in der Regel durch die Lenkungsgruppe vergeben werden, mit dem Ziel, bereichsübergreifende Verbesserungspotentiale zu erkennen und umzusetzen. Positive Nebeneffekte dabei sind die kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit aller Berufsgruppen und die Förderung der Kommunikation. Die Überprüfung der Umsetzung der Qualitätsaktivitäten erfolgt über einen Qualitäts-Maßnahmenplan, in dem für alle Maßnahmen Verantwortliche und Zieltermine definiert sind, die durch den Qualitätsmanagementbeauftragten überwacht werden. 62
63 Qualitätsmanagement Kommissionen/ Gremien In den Asklepios Fachkliniken München-Gauting arbeiten folgende Kommissionen und Gremien an der Sicherstellung einer kontinuierlichen Einhaltung und Verbesserung der Qualität: Hygienekommission Transfusionskommission Studienkommission Arzneimittelkommission Arbeitssicherheits- und Umweltausschuss Lenkungsgruppe Qualitätsmanagement Lenkungsgruppe Medizin Die Aufgabe der genannten Gremien ist der Beschluss wesentlicher Maßnahmen innerhalb ihrer Zuständigkeitsbereiche. Konzernbereich Qualität Externe Unterstützung im Qualitätsmanagement erfahren die Asklepios Faschklinken München-Gauting durch den Konzernbereich Qualität der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbh. Hierfür stehen qualifizierte Mitarbeiter mit speziellem Wissen in Belangen des Qualitäts-, Projekt-, Prozess- und Risikomanagements zur Verfügung. Aufgaben: Beratung der Kliniken der Asklepios Gruppe in Belangen des Qualitätsmanagements Unterstützung der Qualitätsmanagementbeauftragten bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten im Qualitätsmanagement Projektmanagement und Projektcontrolling, z.b. Erstellung von Projektzeitplänen gemeinsam mit den Kliniken, Überwachung der Einhaltung der Projektzeitpläne Durchführung von Schulungen und Fortbildungen im Qualitätsmanagement Überprüfung der Umsetzung von Qualitätsmanagement-Maßnahmen in den Kliniken, z.b. Durchführung von Audits und Fremdbewertungen Unterstützung bei der Einführung eines Risikomanagements Die Information der Mitarbeiter der Asklepios Fachkliniken München-Gauting über Maßnahmen im Qualitätsmanagement erfolgt sowohl über die Mitglieder der Lenkungsgruppe Qualitätsmanagement als auch über etablierte Informationswege wie z.b. Monatsinfo, Intranet etc. 63
64 Qualitätsmanagement D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements Zur Überprüfung der Umsetzung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele und der kontinuierlichen Verbesserung der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Qualität werden in den Asklepios Fachkliniken München- Gauting folgende Instrumente angewandt: 1. Interne und externe Qualitätsaudits 2. Befragungen 3. Beschwerdemanagement 4. Fehler- und Risikomanagement 5. Dokumentationsanalysen 6. Fallbesprechungen 7. Erhebung und Auswertung qualitätsrelevanter Daten 1. Interne und externe Qualitätsaudits In den Asklepios Fachkliniken München-Gauting werden regelmäßig strukturierte Qualitätsüberprüfungen in Form von internen und externen Audits sowie Begehungen im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses durchgeführt. Diese dienen zur Überprüfung der Umsetzung qualitätsverbessernder Maßnahmen und zur Identifizierung von Verbesserungspotentialen. Thema Intervall/Häufigkeit Bereich Interne Qualitätsaudits 1 x jährlich In allen Bereichen Begehungen zum Arbeitssicherheit und Brandschutz 1 x jährlich In allen Bereichen Begehungen zum Datenschutz 1 x jährlich In allen Bereichen Hygienebegehungen 2 x jährlich Pathologie 4 x jährlich Küche/ Cafeteria 1 x monatlich Stations-/ Risikobereiche Begehungen zum Brandschutz 1 x jährlich In allen Bereichen Überprüfung durch das LSG Hygiene Institut Selbstinspektion zur Transfusionsmedizin Externes Audit durch Konzernbereich Qualität 2 x jährlich Reinigungsdienst 2 x jährlich Speisenversorgung 1 x jährlich In allen Bereichen 1 x jährlich In ausgewählten Bereichen Risikoaudit OP-Sicherheit 1 x jährlich OP 64
65 Qualitätsmanagement 2. Befragungen Ein wesentlicher Anhaltspunkt für die Initiierung von qualitätsverbessernden Maßnahmen stellt die Rückmeldung unserer Kunden zu deren Zufriedenheit mit den Leistungen unserer Klinik dar. Zu diesem Zweck werden Asklepios-weit einheitliche Befragungen von Patienten, Mitarbeitern und einweisenden Ärzten regelmäßig im Abstand von drei Jahren durchgeführt. Dabei wird auf validierte und standardisierte Fragebögen und eine unabhängige, externe Auswertung durch ein beauftragtes Institut zurückgegriffen. Die Ergebnisse dienen der internen und externen Vergleichsmessung und werden transparent auf dem Klinikportal Qualitätskliniken.de nach außen kommuniziert. Befragung Kunden Patienten 2010 Mitarbeiter 2008 Einweisende Ärzte 2010 zuletzt durchgeführt Zusätzlich finden halbjährlich durch das LSG Hygiene Institut Befragungen von Patienten und Mitarbeitern zur Speisenversorgung sowie zur Reinigung der Klinik statt. 3. Beschwerdemanagement In unserer Klinik ist ein Beschwerdemanagement für Patienten, Angehörige und Besucher etabliert. Diese haben die Möglichkeit, schriftlich über ein Meinungsformular oder die Klinikhomepage Kritik und Lob zu äußern. Ebenso steht jeder Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Es existiert ein geregeltes Verfahren im Umgang mit Beschwerden. Dieses beinhaltet festgelegt Abläufe zur Beschwerdebearbeitung sowie einer systematischen, zeitnahen Erfassung und Berichterstattung aller negativen und positiven Rückmeldungen an die entsprechenden Abteilungen. Halbjährlich wird eine Auswertung der eingegangenen Beschwerden und Rückmeldungen vorgenommen. Dabei werden die verschiedenen Aspekte in Kategorien zusammengefasst. Die Auswertung wird allen Mitarbeitern über das klinikinterne Intranet bekannt gemacht. 4. Fehler- und Risikomanagement Patienten sind besonders zu schützen. Deshalb liegt uns das Thema Patientensicherheit besonders am Herzen. Beginnend in 2009 wurde ein klinisches Risikomanagementsystem in unserer Klinik aufgebaut. Zielsetzung hierbei ist, Risiken in der Patientenversorgung zu reduzieren und die Behandlungsqualität sowie die Patientensicherheit zu verbessern. Anhand von systematischen Risikoanalysen und -bewertungen sollen die Risiken in der Patientenversorgung erkannt, verringert und Maßnahmen der Prävention festgelegt werden. Ein Critical Incident Reporting Systems zur Erfassung, Analyse und Auswertung von potentiellen Risiken und Beinah-Schäden ist ebenfalls eingeführt. 65
66 Qualitätsmanagement Ein Fehlermeldewesen ist etabliert. Zur Erhöhung der Patientensicherheit werden in den Asklepios Fachkliniken München-Gauting nachstehende Qualitätssicherungsmaßnahmen ergriffen: Meldung, Erfassung und Analyse von Besonderen Vorkommnissen Nosokomialen Infektionen Unerwünschten Arzneimittelwirkungen Unerwünschten Wirkungen bei der Gabe von Blut und Blutprodukten Stürzen und anderen Schadenfällen Dekubitalgeschwüren Potentiellen Risiken & Beinah-Vorkommnisse Begehungen durch Apotheker, Hygienefachkraft, Betriebstechnik, Brandschutzbeauftragten Darauf aufbauend wurden folgende Maßnahmen in unserer Klinik umgesetzt, um die Sicherheit unserer Patienten weiter zu erhöhen: Vermeidung von Patientenverwechslungen im OP-Bereich durch Patientenarmbänder Etablierung von Risikoaudits in allen Bereichen Etablierung einer Sicherheitscheckliste im OP-Bereich nach den Vorgaben der WHO 5. Dokumentationsanalysen Die Durchführung von Dokumentationsanalysen dient dazu, die Dokumentation und den Informationsfluss hinsichtlich der Versorgung von Patienten zu verbessern. Hierbei wird die ärztliche und pflegerische Dokumentation stichprobenartig anhand standardisierter Checklisten überprüft und ausgewertet. Nach Weitergabe der Patientenakte in das Archiv erfolgt eine Überprüfung auf Vollständigkeit. 6. Fallbesprechungen Die Durchführung von Fallbesprechungen dient der Verbesserung der Versorgungsqualität durch berufgruppenund fachabteilungsübergreifende Betrachtung der Erkrankung. Hierbei werden schwierige und komplexe Krankheitsverläufe von Patienten anonym vorgestellt und gemeinsam mit allen beteiligten Ärzten Therapiemöglichkeiten besprochen. Folgende Besprechungen finden in den Asklepios Fachkliniken München- Gauting regelmäßig statt: Bezeichnung Tumorkonferenz Klinisch-pathologische Konferenz Abteilungsbesprechungen Visiten Intervall/ Häufigkeit Wöchentlich 14-tägig täglich täglich 66
67 Qualitätsmanagement 7. Erhebung und Auswertung qualitätsrelevanter Daten Neben der Beteiligung an den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur externen Qualitätssicherung werden zu ausgewählten Schwerpunkten qualitätsrelevante Daten erhoben. Die Erfassung und Auswertung von Kennzahlen bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Prozesse der Klinik zu überwachen und zu steuern, um damit eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten sicherzustellen sowie eine hohe Qualität in Aufbau- und Ablauforganisation zu gewährleisten. Beispiele für erhobene Kennzahlen: Prozesskennzahlen (z.b. Wartezeiten, Arztbrieflaufzeiten etc.) Kennzahlen zur medizinischen Ergebnisqualität (z.b. Komplikationen, Infektionen etc.) Kennzahlen zur Zufrieden (z.b. Auswertung der Patienten-, Mitarbeiter-, Einweiserbefragung, Anzahl der Beschwerden etc.) Kennzahlen zu Leistungen und Erlösen (z.b. Fallzahlen etc.) D-5 Qualitätsmanagement-Projekte In den Asklepios Fachkliniken München-Gauting ist ein Projektmanagement etabliert, in dessen Rahmen die strukturierte Initiierung, Durchführung und Evaluation von Projekten zur Qualitätsverbesserung erfolgt. Folgende Projekte des Qualitätsmanagements wurden in 2010 durchgeführt: Projekt Zielformulierung Maßnahmen und deren Umsetzung Re-Zertifizierung nach KTQ Erneute Bestätigung einer umfassenden Kundenorientierung in den Asklepios Fachkliniken München-Gauting Nachweis einer stetigen Verbesserung und Optimierung von Prozesse und Ergebnissen innerhalb der Patientenversorgung Vorbereitung der Erlangung des KTQ-Zertifikats Schaffung struktureller Voraussetzungen Durchführung von Optimierungsmaßnahmen Schulung und Information der Mitarbeiter Erstellung des Selbstbewertungsberichtes Erstellung des Qualitätsberichtes Durchführung der Visitation in 2011 Projekt Zielformulierung Maßnahmen und deren Umsetzung Befragungen Evaluation der Patienten- und Einweiserzufriedenheit Erkennen, ableiten und umsetzen von Verbesserungspotentialen Vorbereitung und Durchführung einer Patientenbefragung sowie einer Befragung der niedergelassenen Ärzte Auswertung der Befragungsergebnisse durch ein externes Institut Erkennen von Verbesserungspotentialen und Ableiten von Optimierungsmaßnahmen basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten Befragungen Information der Mitarbeiter über die Ergebnisse der Befragungen 67
68 Qualitätsmanagement Projekt Zielformulierung Maßnahmen und deren Umsetzung Qualitätssiegel Empfang (AQR) Erlangung des Qualitätssiegels Asklepios Qualität Rezeption Verbesserung des Empfangsbereichs bezüglich Sicherheit, Service, Mitarbeiterorientierung, Information, Erscheinungsbild und Ambiente Verbesserung der Patientenorientierung Schulung der Mitarbeiter zu den Themen Datenschutz, Verhalten im Katastrophenfall und bei Bränden, Umgang mit Patienten, Verhalten am Telefon Einheitliche Dienstkleidung für alle Empfangsmitarbeiter Überprüfung der Vorgabedokumente auf Aktualität Erstellung der Selbsteinschätzungs-Checkliste Durchführung des Audits Projekt Zielformulierung Maßnahmen und deren Umsetzung Patientensicherheit OP Steigerung der Patientensicherheit im OP-Bereich Vermeidung von Eingriffsverwechslungen Alle Patienten erhalten präoperativ ein Patientenarmband mit Angaben zu Name und Geburtsdatum Bei der Einleitung werden die Angaben des Armbandes mit der OP- Anforderung verglichen Es wurde eine Sicherheitscheckliste gemäß der WHOEmpfehlungen eingeführt, die durch Abfragen definierter sicherheitsrelevanter Informationen in 3 Phasen die Patientensicherheit erhöht Es wurden in allen Bereichen Risikoaudits implementiert Von den identifizierten Verbesserungspotenzialen wurden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt Projekt Zielformulierung Maßnahmen und deren Umsetzung Krankenhausorganisation Erhebung des Ist-Zustandes der derzeitigen Klinikorganisation und Aufgabenverteilung Festlegen einer effizienteren und effektiveren Krankenhausorganisation einschließlich der Aufgabenverteilung auf den Stationen unter Einbeziehung der betroffen Berufsgruppen Durchführung von Workshops mit allen Berufsgruppen der Klinik zur Ideensammlung und findung Gründung von Arbeitgruppen, die Lösungsvorschläge erarbeiten zu den Themen Patientenaufnahmemanagement, Bildung von Fachabteilungen, Aufgabenumverteilung im Stationsbereich, Verbesserung der Kommunikation Prüfung und Bewertung der erarbeitet Vorschläge Umsetzung der befürworteten Ergebnisse 68
69 Qualitätsmanagement D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting gehen bei der Bewertung des Qualitätsmanagements weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und lassen ihr Qualitätsmanagement-System von externen unabhängigen Gutachtern überprüfen. Die Klinik liefert damit einen Nachweis über die geleistete Qualität und das erreichte Qualitätsniveau anhand definierter Qualitätsstandards. Mit der Aufrechterhaltung der Zertifizierung bzw. der Rezertifizierung erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements der Klinik. Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting unterzog sich folgender externer Bewertungen des Qualitätsmanagements: Zertifizierung nach KTQ Bereits im Jahr 2005 wurden die Asklepios Fachkliniken München-Gauting nach dem Zertifizierungsverfahren der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) zertifiziert. Bei diesem speziell für das Gesundheitswesen entwickelte Verfahren werden Strukturen und Abläufe der gesamten Klinik in folgenden Kategorien überprüft: 1. Patientenorientierung im Krankenhaus 2. Sicherstellung der Mitarbeiterorientierung 3. Sicherheit im Krankenhaus 4. Informationswesen 5. Krankenhausführung 6. Qualitätsmanagement Drei unabhängige Gutachter bestätigten der Klinik eine hohe Patienten- und Mitarbeiterorientierung sowie ein weit entwickeltes Qualitätsmanagement-System. Das KTQ-Zertifikat ist drei Jahre gültig. Die nächste Rezertifizierung erfolgt im Jahr Externe Qualitätsprüfung Speisenversorgung Die Qualität der Speisenversorgung in den Asklepios Fachkliniken München-Gauting wird kontinuierlich überprüft. Zweimal jährlich erfolgt durch die Asklepios Service GmbH in Zusammenarbeit mit der LSG Hygiene Institute GmbH eine unangemeldete Hygieneprüfung der Küche. Hierbei wird die Einhaltung definierter Hygienestandards nach HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) kontrolliert. Parallel dazu erfolgt jeweils eine Zufriedenheitsabfrage, in der Mitarbeiter und Patienten zur Zufriedenheit mit der Speisenversorgung befragt werden. Die Auswertung dieser Befragung bestätigt uns eine hohe Zufriedenheit mit den in unserer Klinik angebotenen Speisen. Diese Bewertung motiviert uns die Qualität unserer Speisenversorgung kontinuierlich zu steigern. Externe Qualitätsprüfung Reinigung Der Reinigungsdienst in unserer Klinik wird halbjährlich einer unangemeldeten Qualitätsprüfung durch die Asklepios Service GmbH und die LSG Hygiene Institute GmbH unterzogen. Hierbei werden Organisation der Reinigung, Reinigungsleistung und die Einhaltung der Hygienekriterien stichprobenartig überprüft, bewertet und dokumentiert. Parallel dazu erfolgt jeweils eine Zufriedenheitsabfrage, in der alle Mitarbeiter und Patienten zur Reinigungsqualität befragt werden. 69
70 Qualitätsmanagement Bewertung durch externe Begehungen Mindestens einmal jährlich findet eine umfassende Begehung der Klinik durch den Asklepios Konzernbereich DRG-, Medizin- und Qualitätsmanagement statt. Hierbei wird die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagement- Systems bewertet, der Umsetzungsgrad von Qualitätsmanagement-Maßnahmen und deren Durchdringung in der Klinik überprüft sowie vorhandene Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Interne Verfahren zur Bewertung des Qualitätsmanagements Neben den angegebenen externen Bewertungen des Qualitätsmanagements werden ergänzend u.a. auch folgende interne Qualitätsprüfungen vorgenommen: Interne Begehungen zum Qualitätsmanagement Hygienemanagement Datenschutz Brandschutz Arbeitsschutz Auswertung von Befragungen Patienten, Mitarbeiter, Einweiser Beschwerdemanagement Erhebung von Kennzahlen, z.b. Wartezeiten, Arztbrieflaufzeiten 70
71 Qualitätsmanagement
72 Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen Zertifizierung: Adresse: Asklepios Fachkliniken München-Gauting Robert-Koch-Allee Gauting Tel.: (089) Fax: (089) [email protected]
Qualitätsbericht 2008
Qualitätsbericht 2008 Strukturierter Qualitätsbericht gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2008 Stand: 31. Dezember 2009 Fachkliniken München-Gauting Asklepios Kliniken Das Unternehmen
Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht
Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2010 Institut für Virologie B-37 Institut für Virologie B-37.1 Allgemeine Angaben : Institut für
Ev. Krankenhaus Bielefeld ggmbh
Strukturierter Qualitätsbericht gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für Ev. Krankenhaus Bielefeld ggmbh über das Berichtsjahr 2010 IK: 260570044 Datum: 19.12.2011 Einleitung Sehr geehrte Damen und Herren,
B-10 Klinik für Neurochirurgie
B-10 B-10.1 Allgemeine Angaben der Ärztlicher Direktor Ansprechpartner Standort Prof. Dr. med. Hans-Peter Richter Prof. Dr. med. Eckhard Rickels Safranberg Hausanschrift Steinhövelstraße 9 89075 Ulm Kontakt
Strukturierter Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2010 gemäß 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB V. HELIOS Klinikum Erfurt
Strukturierter Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2010 gemäß 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB V HELIOS Klinikum Erfurt Dieser Qualitätsbericht wurde zum 15. Juli 2011 erstellt. Verantwortlich für die Erstellung
Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht
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