PROTOKOLL DER DELEGIERTENVERSAMMLUNG 2011

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1 PROTOKOLL DER DELEGIERTENVERSAMMLUNG 2011 Datum / Zeit Ort Vorsitz Protokoll Stimmenzähler Anwesend Mittwoch, 17. August 2011, Uhr Uhr Berggasthaus Männlichen, Grindelwald/Wengen Christoph Egger, Präsident Katrin von Weissenfluh Bernhard Schmocker, Gurtenbahn Bern AG 52 Personen, wovon 31 stimmberechtigte Unternehmensvertreter Traktandenliste 1. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 18. August Jahresbericht Jahresrechnung 2010 mit Revisorenbericht 4. Entlastung des Vorstandes 5. Budget Wahlen a) Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern Der Vorstand beantragt, Daniel Zihlmann (Gondelbahn Grindelwald Männlichen) für eine dritte Amtsdauer von 3 Jahren zu wählen. b) Wahl der Revisoren Der Vorstand beantragt, Herrn Fritz Jost (Kandersteg) und Herrn Peter Kuntze (Gstaad) für ein weiteres Jahr zu wählen. 7. Aufnahme von Mitgliedern 8. Anträge der Verbandsmitglieder 9. Aktivitätenprogramm 2011/2012 a) Aus- und Weiterbildungsprogramm b) Studienreise Nächste Delegiertenversammlung Verschiedenes Begrüssung durch Christoph Egger Präsident Christoph Egger heisst die Delegierten der Verbandsunternehmen, Gäste und Medien zur Delegiertenversammlung 2011 des Verbandes Berner Bergbahnen herzlich willkommen. Er dankt Daniel Zihlmann, Geschäftsführer der GGM, sowie Andreas Kaufmann, VR-Präsident der GGM und Gemeindrat Grindelwald, für die Einladung und das Gastrecht im Berggasthaus Männlichen, Grindelwald/Wengen. Begrüssung durch Andreas Kaufmann, VR-Präsident GGM & Gemeinderat Grindelwald Herr Kaufmann begrüsst die Anwesenden und stellt die Gondelbahn Grindelwald Männlichen und das wunderschöne Gebiet in einigen Worten vor. Einen speziellen Gruss richtet Christoph Egger an: Fulvio Sartori und Ueli Stückelberg von SBS, Hans Bieri vom SEV, Thomas Gisi vom Amt für öff. Verkehr, Andreas Stäger, Präsident Berner Wanderwege, Susanne Huber, Volkswirtschaft BEO, Reto Canale, IKSS, Beat Anneler, Präsiden Hotelierverein BEO, Helene Zurbuchen, Gemeinderätin Lauterbrunnen und Toni Baumann, Grindelwald Tourismus. Formalitäten Die Einladung zur Delegiertenversammlung wurde termingerecht, mit Traktandenliste und dazugehörenden Beilagen, versandt. Beschlüsse können nur über traktandierte Geschäfte gefasst werden. Zur Traktandenliste werden keine Änderungen gewünscht. Die Versammlung ist somit beschlussfähig. Von den Verbandsmitgliedern wurden keine schriftlichen Anträge eingereicht. Wahl eines Stimmenzählers Auf Vorschlag des Vorsitzenden wird Bernhard Schmocker, Gurtenbahn Bern AG, einstimmig gewählt. Seite 1

2 Präsenz Anwesende und vertretene Mitglieder: 31, absolutes Mehr: Protokoll der Delegiertenversammlung vom 18. August 2010 Zu dem im Geschäftsbericht 2010/2011 abgedruckten Protokoll gibt es keine Wortmeldungen. Das Protokoll wird einstimmig genehmigt 2. Jahresbericht 2010/2011 Der umfassende Jahresbericht von Präsident Christoph Egger ist vollständig im Geschäftsbericht 2010/2011 abgedruckt. Der Präsident erläutert im Rahmen seiner Ansprache die wichtigsten Punkte aus der Verbandstätigkeit 2010/ Rückblick auf letzten Winter 2010/2011: Bis März 2011 wenig Naturschnee, dafür kalte Temperaturen. Anschliessend kam das warme Wetter und bis zu den sehr späten Ostertagen mussten in der Pistenpräparation etc. sehr grosse Aufwendungen betrieben werden. Unternehmungen, die in den letzten Jahren in die Beschneiung investieren konnten, wurden belohnt und die, die dies nicht konnten, gerieten in Schieflage. Es werden jedoch die positiven Aspekte in den Vordergrund gestellt. Der Skilift Bumbach sowie die Sportbahnen Axalp-Windegg beispielsweise wirtschafteten gut und können nun entsprechend investieren. - Broschüre Zahlen und Fakten 2010 aus dieser werden nun folgende Erkenntnisse gezogen: neue Mitglieder (auf Grund der neuen Statuten), Zunahmen bei den Umsätzen, Zunahme bei der Beschneiung jedoch weniger Pisten-km, grössere Unternehmungen, Umsatzzahlen 60% Winter und 40% Sommer, Cash-Flows wurden in den letzten Jahren besser, Bergbahnen sind als Jahresarbeitgeber sehr wichtig bez. ca. CHF 92 mio. Löhne, mehr Sesselbahnen weniger Skilifte. - Die Rahmenbedingungen für die Bergbahnen werden immer schwieriger für die Erarbeitung neuer Projekte bei Behörden sind die Bergbahnen stets im Verdacht, Umweltsünder zu sein. Die Regulierungswut der Behörden beschert den Bahnen immer mehr Papiere, die nicht mehr in einem verhältnismässigen Aufwand zu bewältigen sind. Hier besteht Handlungsbedarf und zwar auf nationaler Ebene. - Betriebsbewilligung Sommerrodelbahnen: ist auf guten Wegen. - Regionales Tourismusentwicklungsgesetz: Zusätzliche Planung ohne jegliche Nutzen (kantonaler Richtplan). Systemarchitektur muss für Bahnen und Behörden klar sein, auf welcher Ebene man sich bei den entsprechenden Gesuchen, Gesetzen, Plänen etc. bewegt. - Verschiedenes: neues Layout BBB (Logo, Briefpapier etc.) analog SBS, Geschäftsstelle, Kursangebot von BBB, Raiffeisenaktion Berner Oberland. Der Jahresbericht gibt zu keinen Bemerkungen Anlass. Die Delegierten genehmigen den Jahresbericht 2010/ Jahresrechnung 2010 und Bericht der Revisionsstelle Die Jahresrechnung präsentiert Markus Hostettler. Der Kassier gibt dazu einige Erläuterungen ab: - Aufwand: Geschäftsstelle CHF 8'095.55, Studienreise CHF 11'644.90, Kurse/Schulungen CHF , Diverse Aufwendungen CHF mit einem einmaligen Beitrag von CHF 25' wurde Flughafen Bern-Belp unterstützt. - Die Berner Bergbahnen schliessen mit einem Aufwandüberschuss von CHF ab. - Revisor Fritz Jost bestätigt mit dem Revisorenbericht die einwandfreie Buchführung und empfiehlt den Delegierten die Jahresrechnung zu genehmigen und dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Die Jahresrechnung wird einstimmig genehmigt. Seite 2

3 4. Entlastung des Vorstandes Das Wort wird nicht verlangt. Die Delegierten entlasten den Vorstand einstimmig. 5. Budget 2012 Das Budget 2012 wird durch den Kassier Markus Hostettler erläutert: Das Gesamtbudget beläuft sich im Ertrag auf CHF und im Aufwand auf CHF , was somit einen Aufwandüberschuss von CHF ausweist. - Ertrag Mitgliederbeiträge höher mehr Mitglieder. - Aufwand Studienreise höher grössere/längere Reise nach Sotschi (im 2010/11 war keine Reise) - Aufwand Kurse, Aus- und Weiterbildungen höher viele interessante Kurse, von denen die Mitglieder profitieren können. Das vorgelegte Budget 2012 gibt zu keinen Diskussionen Anlass und wird von den Delegierten einstimmig genehmigt. 6. Wahlen a) Wiederwahl Vorstandsmitglied - Daniel Zihlmann, Gondelbahn Grindelwald-Männlichen, Verantwortlicher für Marketing/Tarife Daniel Zihlmann wird einstimmig und mit Applaus für eine weitere Amtsdauer von 3 Jahren wiedergewählt. b) Wahl der Revisoren Peter Kuntze (seit 2000) und Fritz Jost (seit 2009) stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Peter Kuntze und Fritz Jost werden mit Applaus einstimmig für eine Amtsdauer von einem Jahr als Revisoren gewählt. 7. Aufnahme von neuen Mitgliedern Folgende 6 Bahnen haben ein Beitrittsgesuch für eine Mitgliedschaft beim Verband Berner Bergbahnen eingereicht: - Drahtseilbahn Marzili-Stadt Bern AG - Elektrischer Personenaufzug Matte-Plattform AG - Giessbachbahn - Kraftwerke Oberhasli AG - Liegerz-Tessenberg-Bahn - Skilift Bumps AG, Wengen Es wurden alle Lifte/Bahnen von den Delegierten einstimmig als Mitglied aufgenommen. 8. Anträge von Verbandsmitgliedern Es sind keine Anträge zur Behandlung eingegangen. 9. Studienreise & Aktivitätenprogramm 2011/2012 Studienreise 2012: Es ist eine grössere Reise geplant, die die Mitglieder nach Sotschi (Austragungsort der olympischen Winterspiel 2014) führen wird. Christoph Egger ist in der Detailplanung (Betreuung vor Ort, Besichtigung Baustelle in Hinblick auf Olympiade). Die Reise wird in der zweiten Hälfte März 2012 stattfinden. Anfang/Mitte September wird das Programm inkl. Anmeldung für die Studienreise an die Mitglieder verschickt. Das Aktivitätenprogramm 2011/2012 sieht folgende Veranstaltungen, Kurse, Aus-/Weiterbildungen vor, das Michael Nydegger erläutert (Ausbildungen finden im AZ SBS in Meiringen statt): Seite 3

4 Mo., 17. Oktober 2011 Instandhaltung bei Seilbahnen - - Getriebe - - Elektromotor - - Steuerung - - theoretische & praktische Arbeiten Mo., 7. November 2011 Technik- & Instruktionskurs Voralpenlifte Fr., 11. November 2011 Weiterbildung Wälzlager/Gleitlager - - Antriebstechnik, Keilriemen - - Arbeiten an Seilrollen Mo., 14. November 2011 Kurs Pisten- und Rettungsdienst für Voralpenlifte Do., 17. November 2011 Seminar 1: Professionelle Kundenbeziehung (1) Menschenkenntnis (Kundenverhalten erkennen, verstehen und professionell darauf eingehen) Fr., 18. November 2011 Seminar 3: Professionelle Kundenbeziehung (3) Erfolgreich mit Kunden kommunizieren (hören-verstehen-reden) Di., 22. November 2011 Seminar 6: Mitarbeiterführung (1) Mitarbeiter wirkungsvoll führen Mo., 28. November 2011 Weiterbildungskurs: Verkehrssicherungspflicht b. Schneemobilen Do./Fr., 12./13. Jan Seilbahnmaschinistenkurs Do., 1. März 2012 Seminar 11: Kommunikation für Führungskräfte (1) Mitarbeitergespräche erfolgreich führen Termine offen 2-3 verschiedene Themenapéros Die Mitglieder nehmen vom Aktivitätenprogramm 2011/2012 sowie der geplanten Studienreise 2012 Kenntnis. 10. Nächste DV 2012 Der Vorstand beantragt, die nächste Delegiertenversammlung neu am 15. August 2012 auf der Videmanette, Gstaad, durchzuführen. Die DV muss um eine Woche vor verschoben werden, da die GV SBS auf den 23./24. August 2012 datiert wurde. Die Delegiertenversammlung im 2013 wird auf dem Wierihorn stattfinden. Es haben sich beide Mitglieder (BB Destination Gstaad und Wierihornbahnen AG) für die Organisation/Durchführung der DV zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund haben wir nun für die nächsten 2 Jahre, 2012 und 2013, bereits Austragungsorte. Die Mitglieder genehmigen den Antrag die Delegiertenversammlung 2012 in Gstaad, Videmanette, am durchzuführen. Im 2013 haben die Mitglieder einer Durchführung am Wiriehorn zugestimmt. 11. Verschiedenes Marc Zielger (AZ SBS Meiringen) Marc Ziegler bedankt sich für das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum SBS (AZ SBS). Die Berner Bergbahnen sind für das AZ SBS ein wichtiger und sehr guter Partner. Neuigkeiten vom AZ SBS: - Neue Ausbildung zum Seilbahnfachmann startet im Dezember 2011 (Eintrittsprüfung) - Prüfung Fachmann Pisten- und Rettungsdienst neu erarbeitet - Weiterbildung für Mitglieder der Geschäftsleitung und Verwaltungsräte neues Angebot Hans Bieri (SEV) Informiert über das Arbeitszeitgesetz: Wenn die Seilbahnbranche ein ähnliches haben will, wie die Schiffahrt, bedingt dies gemeinsame Vereinbarungen zu haben. Die Gesetze auf Verordnungsebene sollten akzeptiert werden arbeiten wir zusammen, kommen wir effizienter ans Ziel. Seite 4

5 Christoph Egger bedankt sich bei Hans Bieri für seine Ausführungen. Ergänzt, dass er nicht hofft, der SEV handle künftig wie die UNIA wer Hans Bieri kennt, muss jedoch keine Befürchtungen haben. Reto Canale Bedankt sich bei den Delegierten für die Zusammenarbeit. Reto Canale räumt ein, das Seilbahngesetzt sei nicht immer sehr einfach zu interpretieren. Mit offenen Gesprächen und guter Zusammenarbeit komme man jedoch stets besser und schneller ans Wunschziel. Seilbahninventar: Bei Anliegen rechtzeitig kommen, das Gespräch suchen gemeinsam wird man nach Lösungen suchen und diese bestimmt auch finden. Skilift Bumbach-Schangnau Bedankt sich für die Lorbeeren sie freuen sich in die Beschneiung investieren zu können. Die finanziellen Mittel sind jedoch auch beim Skilift Bumbach-Schangnau nicht in Überfluss Geldgeber/Sponsoren sind herzlich willkommen. Der Skilift Bumbach-Schangnau beantragt einen neuen Götti mit Engstligenalp funktioniert das Götti-System nicht wunschgemäss. Die BB Adelboden stellen sich zur Verfügung und werden künftig Götti sein. Thomas Gisi, Amt für öffentlichen Verkehr Bedankt sich als Gast an der DV BBB dabei zu sein. Gisi stellt sich vor, er sei nicht nur Verwalter und Kontrolleur, er biete auch gerne Hilfe als Berater. Markus Hostettler (Vorstand BBB) Markus Hostettler verdankt Christoph Egger sein Amt als Präsident und die damit verbundenen Aufwände und Pflichten. Christoph Egger gebührt ein grosser Applaus. Christoph Egger gibt diese Blumen an seine Vorstandsmitglieder weiter. Gastredner, Ueli Stückelberger, Direktor Seilbahnen Schweiz Dankt fürs Gastrecht er hat sich sehr über die Einladung gefreut. Ueli Stückelberger stellt sich vor: ist Anwalt und war früher beim BAV. Nun ist er bei SBS Direktor und hat sich sehr gut eingelebt. Stückelberger ist beeindruckt von der Vielfältigkeit seiner Arbeit. Grundsätzlich will er sich drei Hauptaspekten widmen: Den Mitgliedern als Dienstleistungsbetrieb (Beratungen/Kurse) dienen; auf Bundesebene den Umgang mit Behörden pflegen; mehr Menschen/Schulen/Kinder in die Berge zum Schneesport bringen. Zudem müssen Branchenlösungen gefunden werden SBS muss gläubiger Partner gegenüber Behörden werden. Konkrete Probleme sollen auch möglichst konkret gelöst werden. Sicher wird dies nicht immer gelingen hier macht sich Stückelberger keine Illusionen. Zusammenarbeit zwischen VöV und SBS optimieren und besser nutzen. Dies kann den Bahnbetrieben letztlich auch mehr Gäste bringen. Ueli Stückelberger bedankt sich beim Verband Berner Bergbahnen und insbesondere bei Christoph Egger für die angenehme Zusammenarbeit. Christoph Egger bedankt sich für Stückelbergers lobende Worte. Nach dem offiziellen Teil der DV lädt Daniel Zihlmann, Geschäftsführer GGM, alle anwesenden zu einem Zvieri an der Schneebar in der schönen, sonnigen Bergwelt ein. Der offizielle Teil der Delegiertenversammlung 2011 wird um Uhr geschlossen. Verband Berner Bergbahnen (BBB) Christoph Egger Katrin von Weissenfluh Bernhard Schmocker Präsident / Protokoll Protokoll Stimmenzähler Seite 5

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