Modul 4: Prozessmodellierung

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1 Modul 4: Prozessmodellierung 1. Motivation und Überblick 2. Business Process Model and Notation (BPMN) 3. ARIS und Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) 4. Vergleich der Methoden BPMN und EPK

2 Praxisbeispiel: Netznutzungsmanagement ausländischer Carrier Leitungsbedarf PSTN Ausland Plaunung/ Investition Papier/ Fax/Telex Fax/Telex Schalt- Papier/ Fax/Telex Tools: Word5 Nutzungsmgmt PSTN Karteikarten Fax-Gerät Technik anweisung Bereitstellung Transportverb. Vertragssteuerung Papier/ Fax/Telex Nutzungsmgmt Transportnetz Netz- nutzungsmanagement über PLUDO21 Schaltauftrag Organisation Tools: Word5 PLUDO21 Karteikarten (Zusatzinfo) Fax-Gerät Bereitstellung IML Papier/ Fax/Telex Produkte, Mengen, Preise Nutzungsmgmt IML Betrieb/ Netzwerkmgmt Fax/Telex Schaltanweisung Tools: Word5 Programm IML (auslaufend) Fax-Gerät M. Leischner Servicemanagement in Netzen Folie 2

3 Praxisbeispiel: Netznutzungsmanagement Planungssysteme Satellitensysteme WN WN-Planung (Metran,...) Satellitendaten Bestandsdaten WN22, N53 Bestandsdaten Priorisierung Verkehrs- der Einzelsysteme ALBLA MTA mgmt Ausland WN-Nutzungsmanagement Transport WN25, WN-ITC Seekabelrechte, Internationale beschaltbare Kap. Migrations- IKS Kabelsysteme und Systemstrategie: Hauptnutzer Bestandsdaten GDT, WN36 Systemverbund aus autarken Einzelsystemen Planungsdaten TRANS- RUBIN WN-Nutzungsmanagement PSTN WN25 RUBIN INFO- RUBIN WN-ISCC Bestandsdaten Schriftverkehr PSTN- IML- extern Schaltaufträge/ Schaltanweisungen RUBIN RUBIN Netzbetrieb ausländische Carrier REBELL Serviceprozessorientierte Entwicklungsmethodik Erledigungsmeldung Reservierungs-/ WN-ITC, WN-ISCC Betriebsaufträge Nutzungsmgmt national INMS WN-Netzmgmt Hauptnutzer Hauptnutzer Erledigungsmeldung Ost IBN, SeN WN-Nutzungsmanagement IML WN25 WN-ITC WN-Strategie WN-Konzeption GDT, WN Produktmengen Kurze Entwicklungszeiten (<= 1 Jahr pro Einzelsystem) Systemintegration über Bereichsdatenmodell WN-ITC GEN Netzmgmt GEN WN25, WN-ITC WN-Produktkatalog Aufträge Schriftverkehr Termine, Schriftverkehr, Auswertungen, Statistiken aggregierte Information (Kennzahlen) WN-Controlling WN16 marktorientierte Geschäftsfelder GK, PK, ATGs, DeTeSys Abrechnung ausländische Carrier WN 14 TIXS TAFEL M. Leischner Servicemanagement in Netzen Folie 3

4 Modellierung von Geschäfts- und Serviceprozessen Anforderungen an die Prozessmodellierung: Allgemein akzeptierter Standard (BWL / Wirtschaftsinformatiker/ Informatiker) Durchgängige Verwendung über alle Unternehmensbereiche Einheitliche Darstellung und Prozess-Sprache Stand in vielen Unternehmen: Methoden-Wirrwarr Flussdiagramme UML das liebt der Informatiker Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) Business Process Modeling Notation (BPMN) professionell Servicemanagement in Netzen Folie 4

5 Modellierung von Geschäftsprozessen: Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) Ereignis: ein Ereignis kann (a) als Auslöser für die Ausführung der nächsten Funktion dienen (b) den Abschluß der Ausführung einer Funktion ausdrücken Transpv. Bezeichnung freigeben Mitteilung Cluster Daten, die für die Ausführung der Funktion benötigt werden. Man unterscheidet: - mandatory data: Daten, ohne die die Ausführung der Funktion nicht möglich ist. - optional data: Daten, die bei der Ausführung der Funktion zur Verfügung stehen können, aber nicht müssen geber benachrichtigen geber ist benachrichtigt Funktion eine oder mehreretätigkeiten, die ablauforientiert durchgeführt werden. Funktionen werden durch Ereignisse angestoßen und haben Ereignisse als definierte Endpunkte Servicemanagement in Netzen Folie 5

6 Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) = Ereignis Ereignis 1 IV-System xor = Funktion = Verknüpfungsoperator = entweder-oder ( eines von beiden ) ist Input für Datenobjekt 1 Datenobjekt 2 hat Output aktiviert Funktion 1 Ist fachlich erzeugt verantwortlich Ereignis 2 Org.- einheit = und ( beides ) = und / oder ( mindestens eines von beiden ) = Organisationseinheit = Information, Material, Ressource aktiviert Funktion 2 erzeugt Ereignis 3 Verknüpfungsoperator "und", d.h. zwei Folgefunktionen Funktion 3 Ereignis 4 aktiviert erzeugt Servicemanagement in Netzen Folie 6

7 Beispiel: Ausschnitt aus Arbeitsablauf "Provisioning Process internationale Mietleitung" liegt vor prüfen Vollständige sdaten nein XOR ja vollständig und akzeptiert? Mitteilung neue geber Führung benachrichtigen bereits vorhanden? XOR ja nein Auftaggeber benachrichtigt nein Führung prüfen XOR neue Führung in Ordnung? Führung festlegen Führung Festlegung XOR der Führung erfolgreich? ja XOR grenzü Fhg-Abschnitt geändert + geber=ausland Servicemanagement in Netzen Folie 7

8 Beispiel: BPMN Servicemanagement in Netzen Folie 8

9 Generisches Vorgehensmodell Business Process Reengineering Kick -Off Ist-Analyse Gap-Analyse Soll-Konzept Berater Entscheider Fachseiten Tool Prozessmodellierung Tool Prozessmodellierung Grundlagenwerk: Michael Hammer, James Champy: Business Reengineering. Die Radikalkur für das Unternehmen.; Frankfurt, New York; Campus-Verlag, 5. Aufl., 1995 Idee: radikal neue Denkmuster (reframing), Kunde im Mittelpunkt, Geschäftsprozesse radikal neu gestalten. Heute geht man aber sanfter vor (sukzessive Methoden) :34:53 M. Leischner Servicemanagement in Netzen Folie 9

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