Doppelte Buchhaltung
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- Karlheinz Heidrich
- vor 10 Jahren
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1 Doppelte Buchhaltung Ohne Beleg keine Buchung. Jeder Beleg wird zunächst zeitlich nacheinander (chronologisch) im Grundbuch, Journal,... festgehalten. Es gilt immer Soll an Haben. Nachdem wird jede Buchung im System der Konten festgehalten. Die einzelnen Buchungen zeigen an, in welchem Konto man Buchen muss. Beispiel 1. Lebensmittel an Kasse 100,00 / 100,00 S Lebensmittel H 1. Kasse 100,00 S Kasse H 1. LM 100,00 Erster Geschäftsfall (Chronologisch) Betreffende Konten Unser Beispiel wäre jetzt ein Bareinkauf von Lebensmitteln für 100. Der Buchungssatz zeigt uns wo und wie viel wir in den Konten buchen müssen. Wir buchen 100 im Soll auf die Lebensmittel und 100 im Haben auf die Kassen. Das bedeutet, dass das Lebensmittelkonto zunimmt und die Kasse ab. -> Wir bekommen Ware und der Lieferant Geld.
2 Eröffnung der Konten Für jedes Geschäftsjahr müssen wir die Konten eröffnen. Dafür brauchen wir das Eröffnungsbilanzkonto(EBK) und die Bestandskonten. 1. Grundstücke an EBK ,00 / ,00 2. Maschinen an EBK ,00 / ,00 3. BGA an EBK ,00 / ,00 4. Fuhrpark an EBK ,00 / ,00 5. Lebensmittel an EBK 1.000,00 / 1.000,00 6. Getränke an EBK 3.000,00 / 3.000,00 7. Kasse an EBK 1.500,00 / 1.500,00 8. Bank an EBK 2.000,00 / 2.000,00 9. EBK an EK ,00 / ,00 10.EBK an Darlehen ,00 / , EBK an kurz.verbindlichkeit ,00 / ,00 Bei Aktivkonten buchen wir Aktivkonto an EBK und bei Passivkonten EBK an Passivkonto. 1. Grundstücke an EBK ,00 / ,00 S EBK H 1. Grunds ,00 S Grundstücke H 1.EBK ,00
3 2. Maschinen an EBK ,00 / ,00 S EBK H 1. Grunds ,00 2. Maschinen ,00 S Maschinen H 1.EBK , EBK an EK ,00 / ,00 S EBK H 9. EK ,00 1. Grunds ,00 2. Maschinen ,00 3. BGA ,00 4. Fuhrpark ,00 5. LM 1.000,00 6. Getränke 3.000,00 7. Kasse 1.500,00 8. Bank 2.000,00 S EK H 9. EBK ,00...
4 Geschäftsfälle Geschäftsfälle sind z.b. ein Einkauf von Lebensmitteln auf Ziel. > 44. Lebensmittel an kurz. Verbindlichkeit 200,00 / 200,00 S Lebensmittel H...(Vorherige Buchungen)... S kurz. Verbind. H 44. LM 200, Kurz.V.200,00... Jeder Geschäftsfall ist ein Beleg. So können auch Zusammengesetze Buchungen entstehen. z.b. Kauf von Möbeln mit Bar Anzahlung und Rest auf Ziel > 211. BGA an Kasse 1.500, ,00 Kurz. Verbindlichkeiten 500,00 S BGA H...(Vorherige Buchungen) Kurz.V./Kasse 1.500,00 S Kurz. Verbind. H S Kasse H BGA1.000, BGA Hierbei sieht man, dass die BGA um dem Buchwert gesteigert wird, die Kasse um sinkt und die kurz. Verbindlichkeiten um 500 steigen. Dieses Vorgehen erleichtert z.b. die Abschreibung der Möbel und die Zuordnung der jeweiligen Zahlungen.
5 Abschluss Erfolgskonten Die Aufwendungen und Erträge sind Unterkonten des Eigenkapitalskonto und werden als erstes abgeschlossen. Sie werden zunächst in das Gewinnund Verlust-Konto abgeschlossen. Der Saldo erhöht oder verringert das EK. > Siehe Kapitel Erfolgskonten Abschluss Erfolgskonten(Aufwendungen): Zunächst saldiert man alle Aufwendungen des Kontos und schließt dieses Saldo (im Haben) in das GuV ab. (Saldo hier ) 300. Guv an Werbekosten 2.000,00 / 2.000,00 S Werbekosten H S GuV H 111.Kasse 200, GuV2.000, WK 2.000, Abschluss Erfolgskonten(Erträge): Zunächst saldiert man alle Erträge des Kontos und schließt dieses Saldo(im Soll) in das GuV ab. (hier ) 301. Beherbergungserträge an GuV 9.000,00 / 9.000,00 S B.E. H S GuV H 301.GuV9.000, Bank 500, WK 2.000, BE 9.000,
6 GuV Das GuV wird saldiert und in das EK abgeschlossen GuV an EK 7.000,00 / 7.000,00 S GuV H 300.WK 2.000, BE 9.000, EK 7.000,00 S EK H EBK 110, GuV 7.000, In unseren Beispiel wurde ein Gewinn erwirtschaftet, dass das Eigenkapitalskonto erhöht. Eigenkapitalskonto Das Eigenkapitalskonto kann noch durch z.b. Einlagen oder Entnahmen beeinflusst werden. Wir entnahmen und schließen jetzt das Konto ab Kasse an Entnahmen 5.000,00 / 5.000, Entnahmen an EK 5.000,00 / 5.000,00 S Entnahmen H S EK H 270.Kasse5.000, EK 5.000, Ent ,00 9.EBK110, GuV 7.000,00 Bei Entnahmen ist ein Unterkonto des EK und die Entnahmen steigen im Soll. Die Einlagen Steigen im Haben. Die Überlegung ist, dass es ein Passivkonto ist und Entnahmen dieses senken und Einlagen dieses Steigern.
7 Abschluss der Bestandskonten Der letzte Schritt ist das Abschließen der Bestandskonten. Dafür brauchen wir das Schlussbilanzkonto (SBK) und die Bestandskonten. Zunächst bildet man die Salden und bucht dann die Salden in das SBK SBK an Grundstücke ,00 / , SBK an Maschinen ,00 / , SBK an BGA ,00 / , SBK an Fuhrpark ,00 / , SBK an Lebensmittel 1.000,00 / 1.000, SBK an Getränke 3.000,00 / 3.000, SBK an Kasse 3.500,00 / 3.500, SBK an Bank 2.000,00 / 2.000, EK an SBK ,00 / , Darlehen an SBK ,00 / , kurz.verbindlichkeit an SBK12.500,00 / , SBK an Grundstücke ,00 / ,00 S Grundstücke H 1.EBK , SBK ,00 S SBK H 304.Grunds ,00
8 312. EK an SBK ,00 / ,00 S EK H 303.Entnahme 5.000,00 9.EBK 110, SBK ,00 302GuV 7.000, S SBK H 304. Grunds , EK , Maschine , BGA , Fuhrpark , LM 1.000, Getränke 3.000, Kasse 1.500, Bank 2.000,00 So schließt man alle weiteren Konten ab. S SBK H 304. Grunds , EK , Maschine , Darlehen , BGA , K.Verb , Fuhrpark , LM 1.000, Getränke 3.000, Kasse 3.500, Bank 2.000, Ende des Geschäftsjahres
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