Gute Bildung - gute Chancen

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1 Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung Gute Bildung - gute Chancen Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker

2 Gute Bildung - gute Chancen Kontakt für Rückfragen: Ralf Beckmann Susanne Lindner Internet: Register: Arbeitsmarktberichte, Menüpunkt: Akademiker Bezugsmöglichkeit: Printexemplare können über bezogen werden. Zitierhinweis: Bundesagentur für Arbeit (2016): Gute Bildung - gute Chancen. Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker in Deutschland, Nürnberg. Nutzungsbedingungen: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Sie können Informationen speichern, (auch auszugsweise) mit Quellenangabe weitergeben, vervielfältigen und verbreiten. Die Inhalte dürfen nicht verändert oder verfälscht werden. Eigene Berechnungen sind erlaubt, jedoch als solche kenntlich zu machen. Im Falle einer Zugänglichmachung im Internet soll dies in Form einer Verlinkung auf die Homepage der Statistik der Bundesagentur für Arbeit erfolgen. Die Nutzung der Inhalte für gewerbliche Zwecke, ausgenommen Presse, Rundfunk und Fernsehen und wissenschaftliche Publikationen, bedarf der Genehmigung durch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. 2

3 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeiner Teil Der Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker Entwicklung der Erwerbstätigkeit Künftige Ersatzbedarfe Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Arbeitslosigkeit Arbeitskräftenachfrage Akademischer Nachwuchs Berufseinstieg mit Bachelorabschluss Berufsgruppen Ingenieurwesen Maschinen- und Fahrzeugtechnik Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik Forschung, Entwicklung, Konstruktion und Produktion Architektur und Bauingenieur wesen Informatik Naturwissenschaften Wirtschaftswissenschaften Rechtswissenschaften Medizin und Pharmazie Sozialarbeit, Sozialpädagogik und -beratung Lehrkräfte Gesellschaftswissenschaften Psychologie Sprach-, Literatur- und Geisteswissenschaften Redaktion, Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit Hinweise zu statistischen Angaben

4 Gute Bildung - gute Chancen Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker Die Zahl Erwerbstätiger mit Hochschulabschluss stieg 2014 auf 8,3 Millionen. Jeder 5. Erwerbstätige in Deutschland verfügt damit über einen Hochschulabschluss. Die Zahl arbeitsloser Akademikerinnen und Akademiker hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Arbeitslosenquote ist mit 2,6 Prozent sehr gering (2014). Die Nachfrage erreichte mit Stellenmeldungen den höchsten Stand seit 2007 (vorher keine vergleichbaren Angaben). Es gibt punktuelle Engpässe bei der Stellenbesetzung (Ingenieurberufe, IT-Berufe, Humanmedizin). In Ingenieurberufen zeichnet sich jedoch eine Entspannung ab. Die Studierendenzahl ist im Wintersemester 2015/16 mit 2,8 Millionen so hoch wie nie zuvor. Das akademisch ausgebildete Fachkräftepotenzial wird deshalb in den nächsten Jahren weiter spürbar steigen. 4

5 1. Allgemeiner Teil 1.1 Der Arbeitsmarkt 2015 Die deutsche Wirtschaft ist 2015 moderat gewachsen. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich weiter positiv. Die Zahl der Erwerbstätigen hat weiter zugenommen und erreichte 2015 mit 43 Millionen den höchsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Wie im Vorjahr wurde diese Entwicklung vom kräftigen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung getragen. Der Arbeitskräftebedarf der Betriebe ist auf hohem Niveau weiter gestiegen. Im vierten Quartal 2015 waren insgesamt 1,04 Millionen offene Stellen in Deutschland zu besetzen, rund mehr als im Vorjahresquartal. Der Bestand an Stellen, die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet waren, stieg im Vergleich zum Vorjahr um auf Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit ist auf 2,8 Millionen gesunken. Weniger arbeitslose Menschen wurden im wiedervereinigten Deutschland lediglich 1991 gezählt. 1.2 Der Arbeitsmarkt für Akademikerinnen und Akademiker Akademikerinnen und Akademiker profitierten auch 2015 von der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt. Der Trend zur Höherqualifizierung setzte sich fort; die Erwerbstätigkeit erreichte einen neuen Höchststand. Auch die Zahl der gemeldeten Stellenangebote kletterte auf Rekordniveau. Die Zahl Arbeitsloser hat sich faktisch nicht verändert. Die Arbeitslosenquote ist mit 2,6 Prozent weiterhin sehr gering; sowohl im zeitlichen Vergleich als auch im Vergleich zu anderen Qualifikationsgruppen. 1 Einen flächendeckenden Akademikermangel gibt es nicht, jedoch sind Besetzungsengpässe in bestimmten Berufen und Regionen auszumachen. Hier sind im wesentlichen Ingenieurfachkräfte einiger Fachrichtungen, IT-Fachleute und ärztliches Personal zu nennen. Ärztestellen zu besetzen, fiel in 1 Die Arbeitslosenquote bezieht sich auf Für 2015 kann sie noch nicht berechnet werden, da die Zahl der Erwerbstätigen noch nicht zur Verfügung steht. Die Akademiker-Arbeitslosenquote für 2015 wird aber zweifellos ähnlich niedrig ausfallen wie die für

6 Gute Bildung - gute Chancen fast allen Bundesländern schwer; bei den technischen Berufsgruppen waren vornehmlich der Westen und Süden der Republik betroffen. Jungen Hochschulabsolventen bietet die positive Arbeitsmarktlage gute Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Erwerbsleben. Allerdings gibt es in einzelnen Fachrichtungen auch Probleme beim Berufseinstieg, zu nennen wären hier beispielsweise die Sprach- und Kulturwissenschaften oder die Gesellschaftswissenschaften. Nach einer gewissen Suchphase gelingt der Einstieg ins Erwerbsleben in der Regel aber auch hier, wenngleich die Beschäftigung nicht immer studienadäquat erfolgt. 1.3 Entwicklung der Erwerbstätigkeit Jeder Fünfte hat einen akademischen Abschluss Rund 8,3 Millionen Erwerbstätige verfügten 2014 über einen akademischen Abschluss. 2 Damit hatte mehr als jeder fünfte Erwerbstätige an einer Universität, Fachhochschule oder einer Berufsakademie studiert. Die Zahl erwerbstätiger Akademiker ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen: seit 2005 um rund 2,2 Millionen oder ein 2 Quelle: Statistisches Bundesamt. Mikrozensus gutes Drittel 3 (Abbildung 1). Der Akademikeranteil kletterte in diesem Zeitraum um vier Prozentpunkte. Dies spiegelt den fortschreitenden Strukturwandel hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft wider. Der Großteil der Erwerbstätigen übt eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus (vgl. Kapitel 1.5). Außerdem sind in akademischen Berufen Selbständigkeit und Beamtenstatus von Bedeutung. Überdurchschnittliche Zuwächse sind in allen Erwerbstätigkeitsformen feststellbar (Abbildung 2). So ist die Zahl der angestellten Akademiker seit 2005 um die Hälfte gewachsen. Insgesamt gab es bei Angestellten (und Arbeitern) in diesem Zeitraum ein Plus von 14 Prozent. Die Gesamtzahl der Selbständigen ist um drei Prozent angestiegen, die Zahl der Akademiker unter ihnen hingegen um 23 Prozent. Auch im öffentlichen Dienst ist der Trend zur Höherqualifizierung zu beobachten. Bei einer insgesamt rückläufigen Zahl verbeamteter Staatsbediensteter gab es sechs Prozent mehr Beamte mit (Fach-)Hochschulabschluss. 3 Ab 2011 werden auch Abschlüsse an Berufsakademien als akademische Abschlüsse einbezogen. Das betraf 2014 rund Erwerbstätige. 6

7 Abbildung 1 Zahl der Erwerbstätigen mit akademischen Abschlüssen steigt auf 8,3 Millionen Erwerbstätige mit (Fach-)Hochschulabschluss, ab 2011 einschl. Berufsakademien 6,0 6,2 6,4 6,8 7,1 7,1 7,5 7,8 8,0 8, Datenquelle: Statistisches Bundesamt. Rundungsbedingte Differenzen sind möglich. Abbildung 2 Zahl der akademischen Fachkräfte steigt in allen Erwerbsformen weit überdurchschnittlich Erwerbstätige insgesamt und Erwerbstätige mit (Fach-)Hochschulabschluss* Veränderung 2014 gegenüber % +37% +23% +9% alle Akademiker +3% +6% +14% -6% Insgesamt Selbständige Beamte Angestellte und Arbeiter Datenquelle: Statistisches Bundesamt *ab 2011 einschließlich Berufsakademien 7

8 Gute Bildung - gute Chancen Unterschiedliche Erwerbsformen in akademischen Berufen Wirtschaftswissenschaftler, Lehrkräfte, Ingenieure, Ärzte, Informatiker und Sozialpädagogen bilden die größten akademischen Berufsgruppen. Zwei von drei Akademikern gehören einer dieser Berufsgruppen an. Selbständigkeit und Verbeamtungen kommt dabei eine sehr unterschiedliche Bedeutung zu eine Tatsache, die unter Umständen schon bei der Wahl des Studienfachs berücksichtigt werden kann (Abbildung 3). Künstler sind überwiegend selbständig tätig. Auch unter Rechtswissenschaftlern, Psychologen, Architekten, Medizinern und Journalisten ist der Anteil Selbständiger überdurchschnittlich hoch. Dagegen ist er bei Lehrkräften und Sozialpädagogen gering. Gleiches gilt für die meisten Ingenieurberufe, in den Naturwissenschaften und natürlich in Verwaltungsberufen. Verbeamtungen gibt es in nennenswertem Ausmaß nur in den Bildungsberufen, namentlich bei den Lehrern; außerdem bei Verwaltungsexperten, Archivaren und Bibliothekaren; bei Juristen, die als Richter und Staatsanwälte, aber auch als Referenten und Sachbearbeiter in Behörden und Abbildung 3 Wirtschaftswissenschaftler/innen, Lehrkräfte, Ingenieure/innen sind die großen Akademikergruppen Erwerbstätige Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftwiss Lehre und Ausbildung Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion (Techn. Ing.) Human- und Zahnmedizin Informatik Sozialarbeit, - pädagogik, -beratung Rechtsberatung, -sprechung, - ordnung Bau (Ingenieurtätigkeiten) Redaktion, Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Verlagswirtschaft Naturwissenschaften Verwaltung, Archiv- und Bibliothekswesen Architektur Künstlerische Berufe Geistes-, Gesellschaftswissenschaften Psychologie Pharmazie Mediengestaltung, Werbung, Marketing Datenquelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2014 Selbständige Beamte Arbeiter und Angestellte ohne Angaben Anteile in % 8

9 Ministerien beschäftigt sind; und bei Bauingenieuren, die beispielsweise in den kommunalen Bauämtern arbeiten. Unter Wirtschaftswissenschaftlern ist der Beamtenanteil verschwindend gering (2 Prozent); aufgrund der Größe dieser Berufsgruppe ist die absolute Anzahl der beamteten Wirtschaftswissenschaftler dennoch erwähnenswert (41.000). Das Angestelltenverhältnis dominiert in vielen Berufsgruppen. Besonders groß ist der Anteil der Angestellten bei Ingenieuren, Sozialpädagogen und Informatikern. Aber auch Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler sowie Betriebs- und Volkswirte sind typischerweise abhängig beschäftigt. 1.4 Künftige Ersatzbedarfe Die Zahl der Erwerbstätigen, die heute 55 Jahre oder älter sind, bietet einen Anhaltspunkt dafür, wie viele Personen in den nächsten gut zehn Jahren in den Ruhestand eintreten werden. Mehr als jeder fünfte erwerbstätige Akademiker war 2014 mindestens 55 Jahre alt. Insgesamt waren das 1,7 Millionen Erwerbstätige. Der Anteil der älteren Arbeitnehmer ist in den letzten Jahren angestiegen. Dies liegt daran, dass erstens: Erwerbstätige länger im Berufsleben bleiben, zweitens: die geburtenstarken Jahrgänge das entsprechende Alter erreichen und drittens: weniger junge Menschen nachkommen. Der demografisch bedingte Ersatzbedarf ist in den Berufsgruppen unterschiedlich groß (Abbildung 4). Etwa jeder vierte Arzt und jede vierte Lehrkraft könnte altersbedingt in den nächsten Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Das entspricht Ärzten und Lehrkräften. Sehr wenig ältere Erwerbstätige finden sich hingegen in der Informatik sowie in Mediengestaltung, Werbung und Marketing. Ein hoher Anteil älterer Erwerbstätiger muss allerdings nicht automatisch zu einer Mangelsituation führen. Entscheidender dürfte die absolute Anzahl im Vergleich zur künftigen Zahl der Absolventen sein. Darüber hinaus gibt es viele Einflussfaktoren, deren Auswirkungen heute noch gar nicht absehbar sind. So spielen der Strukturwandel der Wirtschaft, neue Technologien, politische Rahmensetzungen, weltpolitische und weltwirtschaftliche Entwicklungen und Wanderungsbewegungen eine Rolle. Das Bundesinstitut für Berufsbildung und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kommen in einer Berufsfeld-Projektion, die bis zum Jahr 2030 reicht, zu dem Ergebnis, dass der Bedarf in akademi- 9

10 Gute Bildung - gute Chancen Abbildung 4 Viele Eintritte in den Ruhestand zu erwarten Erwerbstätige mit 55 Jahren und älter, Anteile an insgesamt (jeweils Expert/inn/en) Verwaltung, Archiv- und Bibliothekswesen Human- und Zahnmedizin, Pharmazie Psychologie Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenbau Bau und Architektur Lehre und Ausbildung Insgesamt (Expert/inn/en) Rechtsberatung, -sprechung, -ordnung Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftwissenschaften Künstlerische Berufe Sozialarbeit, -pädagogik Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion Naturwissenschaften Informatik Mediengestaltung, Werbung, Marketing % % % % % 27% % % % % % % % % % % Datenquelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2014 schen Berufen durchaus gedeckt werden könnte. 4 Die Forscher sehen ab 2025 eher die Gefahr eines Fachkräftemangels im mittleren Qualifikationssegment, wenn die Trends der letzten Jahre anhalten sollten. 4 Bundesinstitut für Berufsbildung: BiBB-Report 23/2014, Februar Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Akademisierung setzt sich fort Die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit verzeichnet für 2015 rund 4,8 Millionen 5 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Hochschuloder Fachhochschulabschluss (Abbildung 5). Gegenüber dem Vorjahr waren das rund mehr (+6 Prozent). Damit bestätigt auch die Beschäftigtenstatistik: der Trend zur Akademisierung setzt sich rasant fort. 5 Hier sind geschätzte Angaben einbezogen für Personen, für die keine Angaben zum Berufsabschluss vorliegen. 10

11 Abbildung 5 Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Akademiker/innen steigt seit Jahren kontinuierlich an Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Akademiker/inne/n** in Millionen (jeweils zum Stichtag 30.6.) Einführung der neuen Klassifikation der Berufe 4,5 4,3 3,8 3,9 4,1 3,3 3,4 3,6 4, * 2012* Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit * Auf Grund Einführung der Klassifikation der Berufe (KldB 2010) keine Daten vorhanden. ** Einschließlich von Schätzwerten für Fälle ohne Angaben zum Berufsabschluss. Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der beschäftigten Akademiker um nahezu die Hälfte erhöht (Abbildung 6). Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, die keinen formalen Berufsabschluss erfordern (-6 Prozent). In dieser unterschiedlichen Entwicklung zeigt sich der Strukturwandel am Arbeitsmarkt hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft: So werden auf der einen Seite mehr qualifizierte Beschäftigte benötigt, auf der anderen Seite geht der Bedarf an Geringqualifizierten tendenziell zurück. 6 6 Siehe hierzu auch IAB-Kurzbericht Nicht nur die absoluten Akademiker-Zahlen steigen, auch relativ gesehen gewinnen Tätigkeiten mit akademischem Anforderungsprofil an Bedeutung: 2015 verfügten 16 Prozent aller Beschäftigten über einen Hochschulabschluss. Vor zehn Jahren lag der Anteil bei 12 Prozent. Zahl der IT-Beschäftigten besonders stark gewachsen Am deutlichsten zeigte sich 2015 das Beschäftigungswachstum in IT-Berufen. Hier hat die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze gegenüber dem Vorjahr um oder neun Prozent zugelegt (Abbildung 7). Relativ 11

12 Gute Bildung - gute Chancen Abbildung 7 Kräftiger Beschäftigungszuwachs in IT-Berufen, in der Psychologie und Mediengestaltung Bestand sozialversicherungspflichtig beschäftigter Expert/inn/en Vergleich zum Vorjahr Informatik Psychologie Mediengestaltung, Werbung, Marketing Insgesamt mit akademischen Akademiker/innen Abschluss insgesamt (geschätzt**)* Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus Human- und Zahnmedizin, Pharmazie +9% Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion +3% Bau und Architektur +5% Lehre und Ausbildung Rechtsberatung, -sprechung, -ordnung Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftswiss. Sozialarbeit, -pädagogik, -beratung Künstlerische Berufe Naturwissenschaften Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenbau +1% +4% +2% +2% +2% +2% +4% +3% +1% (+3.200) +1% (+400) +1% (+500) -1% (-200) +4% +4% ( ) (+1.400) ( ) +5% (+5.300) +6% ( ) ( ) +7% +7% (+7.000) +2% +9% (+2.200) (+2.600) ( ) ( ) *Fälle ohne Angaben zum Berufsabschluss geschätzt. Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag

13 betrachtet gab es hohe Beschäftigungsgewinne auch in der Psychologie sowie in Mediengestaltung, Werbung und Marketing. In absoluten Zahlen gab es das größte Plus an Arbeitsplätzen neben den IT-Berufen in technischen Ingenieurberufen ( ) und in Wirtschaftsberufen ( ), gefolgt von Medizinern und Pharmazeuten ( ) sowie Lehrkräften ( ). Steigender Frauenanteil 39 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die 2015 einer hochqualifizierten Tätigkeit 7 nachgin- 7 Anforderungsniveau 4 hoch komplexe Tätigkeiten (KldB 2010) gen, waren Frauen. Damit war der Frauenanteil bei den Akademikern etwas kleiner als bei allen Beschäftigten (46 Prozent). Auffällig sind die großen Unterschiede zwischen den Berufen (Abbildung 8): So sind in der Psychologie oder in sozialen Berufen Frauen deutlich in der Mehrzahl, während unter 100 Ingenieuren nur 11 Frauen zu finden sind. Überdurchschnittliche Frauenanteile gibt es auch unter den Angestellten in Bildungsberufen, in geistes-, gesellschaftswissenschaftlichen und publizistischen Berufen, in Medizin und Pharmazie oder in Verwaltungs- und Rechtsberufen. Abbildung 8 Frauenanteil bei Akademikern tendenziell steigend Frauenanteil bei sozialversicherungspflichtig beschäftigten Expert/innen insgesamt und bei unter 35-Jährigen in Prozent Psychologie Sozialarbeit, -pädagogik, -beratung Lehre und Ausbildung Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus Human- und Zahnmedizin, Pharmazie Verwaltung, Archiv- und Bibliothekswesen Rechtsberatung, -sprechung, -ordnung Beschäftigte insgesamt Mediengestaltung, Werbung, Marketing Künstlerische Berufe Expert/inn/en insgesamt Naturwissenschaften Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenbau Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftswiss. Bau und Architektur Informatik Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag alle Altersgruppen unter 35 Jahre

14 Gute Bildung - gute Chancen In den vergangenen Jahren ist der Frauenanteil leicht gestiegen lag er noch bei 37 Prozent. Auf die zukünftige Entwicklung kann man schließen, wenn man die Unterschiede zwischen jüngeren Menschen und der Gesamtgruppe untersucht. Dabei fällt auf, dass der Frauenanteil bei Akademikern unter 35 Jahren in fast allen Berufsgruppen höher ist als der Frauenanteil bei allen Akademikern. Dies lässt erwarten, dass der Frauenanteil insgesamt in der Zukunft zunehmen wird. Ein Beispiel: In akademischen Bau- und Architekturberufen sind nur 29 Prozent Frauen. Wenn man jedoch Personen unter 35 Jahren betrachtet, beträgt der Frauenanteil 42 Prozent. Ältere Jahrgänge mit hohem Männeranteil, die nach und nach aus dem Erwerbsleben ausscheiden, werden hier also durch Jahrgänge mit größerem Frauenanteil ersetzt. Dadurch dürfte der Frauenanteil insgesamt steigen und sich in Richtung 42 Prozent bewegen. Ähnlich ist die Situation in den naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Berufen, bei denen unter den Jüngeren ein fast ausgeglichenes Geschlechterverhältnis herrscht. In Lehre und Ausbildung ist die Situation umgekehrt. Hier gibt es in jüngeren Jahrgängen einen geringeren Frauenanteil als insgesamt. Bemerkenswert ist auch die Entwicklung im medizinischen Sektor; dort sind fast zwei Drittel der jungen Beschäftigten weiblich. In einem starken Kontrast zu allen anderen Berufsgruppen stehen hingegen nach wie vor technische Berufe in Informatik, Maschinen- und Elektrotechnik, die wohl auf absehbare Zeit eine Männerdomäne bleiben werden. Ausländische Akademiker/innen zum Großteil aus Europa Rund sozialversicherungspflichtig beschäftigte Akademiker in Deutschland haben keine deutsche Staatsbürgerschaft. Der Ausländeranteil bei Akademikern betrug 2015 acht Prozent. Er ist damit höher als bei Arbeitnehmern mit Berufsabschluss (5 Prozent) und erheblich niedriger als bei Personen ohne Berufsabschluss (19 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der ausländischen Akademiker um gestiegen (+15 Prozent). So sind vermehrt Akademiker aus dem krisengeschüttelten Südeuropa, aber auch aus Osteuropa zugewandert. Zunehmend spielen gut Gebildete aus den Asylzugangsländern wie Syrien, der Ukraine oder dem Iran eine Rolle. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der ausländischen Akademiker stammen aus einem Land der Europäischen 14

15 Union (Abbildung 9). Rund von ihnen kommen aus Südeuropa, weitere aus den drei jüngsten EU-Staaten Rumänien, Bulgarien und Kroatien. Deutschlands Nachbarländer Polen, Frankreich und Österreich gehören zu den beschäftigungsstärksten EU-Einzelnationen. Nicht-EU-Staatsangehörigkeiten, die zahlenmäßig eine größere Bedeutung haben, sind China, Indien, Türkei und die USA mit jeweils über Beschäftigten. Die Staatsangehörigkeit eines Asylzugangslandes 8 besaßen 2015 rund Akademiker. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg von 18 Prozent ( Personen). Der größte Teil dürfte also bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben. Die kulturelle Vielfalt der in Deutschland beschäftigten Akademiker ist größer als 8 Als Asylzugangsländer werden in der Arbeitsmarktberichterstattung die Staaten zusammengefasst, aus denen in den letzten Jahren die meisten Menschen in Deutschland Asyl beantragt haben (Afghanistan, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Eritrea, Irak, Iran, Kosovo, Mazedonien, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation, Serbien, Somalia, Syrien und Ukraine). Näheres siehe: Statistische-Analysen/Statistische-Sonderberichte/ Migration-Arbeitsmarkt/Migration-Arbeitsmarkt-Nav.html Abbildung 9 Drei Viertel der beschäftigten ausländischen Akademiker/innen haben einen europäischen Pass Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Akademiker/innen mit ausländischer Staatsangehörigkeit Ausländer/innen Deutsche 92% % EU 56% Nicht- EU 44% GIPS-Staaten Rumänien, Bulgarien, Kroatien Polen Frankreich Österreich sonstige EU Asylzugangsländer* China Indien Türkei USA sonstige Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag * Afghanistan, Albanien, Bosnien- Herzegow ina, Eritrea, Irak, Iran, Kosovo, Mazedonien, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation, Serbien, Somalia, Syrien und Ukraine 15

16 Gute Bildung - gute Chancen der Ausländeranteil vermuten lässt. Rund 1,3 Millionen Akademiker haben einen Migrationshintergrund das sind 16 Prozent aller Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss. 9 Wenige atypische Beschäftigungsverhältnisse Die Arbeitsmarktreformen des letzten Jahrzehnts haben flexiblere Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnet. So ist der Beschäftigungsanstieg der letzten Jahre von einer Zunahme flexibler, auch 9 Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2014, Erwerbstätige mit Migrationshintergrund im engeren Sinne, das heißt: Ohne in Deutschland geborene Deutsche mit Migrationshintergrund, die nicht mehr mit ihren Eltern in einem Haushalt leben. atypisch genannter Beschäftigungsverhältnisse begleitet. Hierzu zählen Teilzeitverträge, Minijobs, befristete Beschäftigung und Zeitarbeit. Auch am Arbeitsmarkt für Akademiker ist diese Entwicklung zu beobachten, spielt aber eine nachgeordnete Rolle. So hatten 2015 rund Personen 10 und damit rund ein Prozent aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Akademiker einen Zeitarbeitsarbeitsvertrag (Abbildung 10). 1,2 Millionen Akademiker arbeiteten in Teilzeit fast jeder vierte. Nur sieben Prozent der beschäftigten 10 Es sind jeweils auch Beschäftigte einbezogen, für die keine Angaben zum Berufsabschluss vorliegen (geschätzt). Abbildung 10 Atypische Erwerbsformen spielen bei Akademiker/innen eine nachgeordnete Rolle Atypische Beschäftigung nach Qualifikationsniveau Anteile in Prozent 5 Zeitarbeit Befristung (ohne Auszubildende) 7 10 ohne mit (Fach-)Hochschulabschluss Berufsausbildung Berufsausbildung 26 Teilzeit ohne mit (Fach-)Hochschulabschluss Berufsausbildung Berufsausbildung Minijobber (ausschließlich geringfügig entlohnt beschäftigt) ohne mit (Fach-)Hochschulabschluss Berufsausbildung Berufsausbildung Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stichtag , Statistisches Bundesamt (Befristung) 2014 ohne mit (Fach-)Hochschulabschluss Berufsausbildung Berufsausbildung 16

17 Akademiker gehen ausschließlich einem Minijob nach. Bei einer Bewertung dieser Zahlen ist zu bedenken, dass Teilzeitarbeitsverhältnisse oder Minijobs freiwillig gewählt sein können, weil sie den persönlichen Präferenzen am besten entsprechen. Sie können aber auch deswegen zustande kommen, weil es an alternativen Angeboten (zum Beispiel in Vollzeit) oder vielleicht an Kinderbetreuung mangelt. Seltener freiwillig gewählt wird dagegen ein befristetes Arbeitsverhältnis. Laut Mikrozensus waren 2014 um die Erwerbstätige mit Fach- und Hochschulabschluss befristet beschäftigt. 11 Das war jeder zehnte abhängig beschäftigte Akademiker. Dabei gibt es merkliche Unterschiede zwischen den Branchen. Sehr häufig sind Befristungen an Hochschulen, denn Forschungsprojekte sind in der Regel zeitlich begrenzt und das Wissenschaftszeitvertragsgesetz gibt einen weiten Rahmen für Befristungen vor. Viele Befristungen gibt es außerdem bei gemeinnützigen Organisationen, bei unternehmensnahen und wissenschaftlichen Dienstleistern oder im Gesundheits- und Sozialwesen, während 11 Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus, Angaben ohne Ausbildungsverträge. Enthalten sind Erwerbstätige, die eine Daueranstellung nicht wünschten. Vergleiche auch zum Thema Befristungen IAB-Kurzbericht 14/2010 oder STATmagazin: Arbeitsmarkt 5/2013. andererseits im Verarbeitenden Gewerbe oder bei Banken und Versicherungen die Befristungsanteile geringer sind. 12 Befristungen von Arbeitsverträgen treten vorrangig in der Anfangsphase des Berufslebens auf und werden mit fortschreitender beruflicher Etablierung immer mehr zur Ausnahme. Während von den abhängig Beschäftigten unter 35 Jahren etwa jeder Fünfte befristet war, betraf dies bei den 35- bis 49-Jährigen nur noch jeden 16. Arbeitnehmer. Bei Personen mit mindestens fünfzig Jahren hatte lediglich jeder 26. einen befristeten Vertrag. 1.6 Arbeitslosigkeit Keine Veränderung der jahresdurchschnittlichen Arbeitslosenzahl Die Zahl Arbeitsloser mit akademischem Abschluss hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr faktisch nicht verändert. Im Jahresdurchschnitt waren rund Personen arbeitslos gemeldet. Das waren 100 mehr als im Vorjahr. Es könnte verwundern, dass im gleichen Zeitraum die Arbeitslosigkeit über alle Qualifikationsstufen betrachtet erkennbar gesunken ist (-4 Prozent). Die Zahl arbeitsloser Akademiker ist dagegen, kritisch betrachtet, das vierte Jahr in Folge zumindest leicht 12 IAB-Betriebspanel

18 Gute Bildung - gute Chancen gestiegen. Wie ist das zu erklären? Ein Grund sind die Absolventenzahlen, die seit einigen Jahren kontinuierlich ansteigen. Bedenkt man dabei, dass jährlich nahezu Absolventen 13 in den Arbeitsmarkt starten, erscheint der Anstieg der Akademiker-Arbeitslosigkeit um 100 aber eher überraschend gering und zeigt, wie aufnahmefähig der Arbeitsmarkt ist. Zur Einordnung der Entwicklung gehört außerdem die Tatsache, dass sich die Akademiker-Arbeitslosigkeit weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau befindet. Verglichen mit dem Jahr 2005 waren Prozent weniger Akademiker arbeitslos gemeldet. Am wichtigsten ist aber: Gleichzeitig ist auch die Zahl erwerbstätiger Akademiker kräftig gestiegen. Die Akademiker-Arbeitslosenquote bleibt deshalb weiterhin äußerst niedrig, was den anhaltenden Bedarf auf dem Arbeitsmarkt dokumentiert. Sinkende Arbeitslosenzahl bei Berufen mit Lehr- und Betreuungsaufgaben Eine im Jahresdurchschnitt konstante Arbeitslosenzahl bedeutet natürlich nicht, dass am Arbeitsmarkt keine Bewegung herrscht. So ist die Entwicklung in den Berufsgruppen sehr 13 Zahl der Berufseinsteiger geschätzt (Erfolgreiche Prüfungen ohne Bachelor-Absolventen, die vorhaben weiter zu studieren; laut HIS-Forum Hochschule 7/ Prozent aller Bachelor-Absolventen). unterschiedlich (Abbildung 11). Am deutlichsten gesunken ist bei absoluter Betrachtung die Zahl der Arbeitslosen mit Berufen in Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftswissenschaften oder Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus sowie Lehre und Ausbildung. Bei den beiden letztgenannten Gruppen sowie Sozialarbeitern und -pädadogen und Juristen dürften auch neu geschaffene Stellen im Umfeld des Flüchtlingsmanagements zum Rückgang der Arbeitslosenzahl beigetragen haben. Zuwächse an Arbeitslosen gab es bei technischen Ingenieuren, in den Naturwissenschaften, in der Humanmedizin und Pharmazie sowie in der Informatik. Man beachte aber, dass die absoluten Veränderungen in allen diesen Bereichen sehr gering sind. Der Zuwachs an Beschäftigten ist dagegen deutlich größer. Arbeitslosenquote auf Vollbeschäftigungsniveau Die Arbeitslosenquote setzt die Zahl der Arbeitslosen ins Verhältnis zur Gesamtzahl der Erwerbspersonen (Personen, die eine Tätigkeit ausüben oder als Arbeitslose eine Arbeit suchen). Als relative Maßzahl sagt sie mehr über die Höhe der Arbeitslosigkeit aus als eine isolierte Bestandszahl und ist auch gut geeignet für längerfristige Betrachtungen. Da für die Berechnung auf Daten 18

19 Abbildung 11 In vielen Berufsgruppen Rückgang der Arbeitslosenzahl Veränderung des Jahresdurchschnittsbestands an arbeitslosen Expert/inn/en Vergleich zum Vorjahr Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion Naturwissenschaften Human- und Zahnmedizin, Pharmazie Informatik Psychologie Mediengestaltung, Werbung, Marketing Verwaltung, Archiv- und Bibliothekswesen Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenbau Rechtsberatung, -sprechung, -ordnung Künstlerische Berufe Bau und Architektur Sozialarbeit, -pädagogik, -beratung Lehre und Ausbildung Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftswiss Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, 2015 des Mikrozensus zurückgegriffen wird, sind aktuell nur Aussagen bis zum Jahr 2014 möglich. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) weist eine Akademiker-Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent aus eine Größenordnung, bei der Ökonomen von Vollbeschäftigung sprechen (Abbildung 12) Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten, Nürnberg 2015, pdf Ein Rückblick über fast vier Jahrzehnte zeigt, dass Arbeitskräfte mit (Fach-) Hochschulabschluss immer seltener von Arbeitslosigkeit betroffen waren als alle anderen Qualifikationsgruppen. So war die Akademiker-Arbeitslosenquote immer die niedrigste aller Qualifikationsniveaus. Das galt auch in konjunkturell schlechten Zeiten. Seit der Wiedervereinigung blieb die Quote fast durchweg unter der 4-Prozent-Marke, seit 2007 sogar kontinuierlich unter drei Prozent. Das größte Risiko, arbeitslos zu werden, tragen auf der anderen Seite die nicht formal Qualifizierten. Hier ist 19

20 Gute Bildung - gute Chancen Abbildung 12 Akademiker-Arbeitslosenquote unter 3 Prozent Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen Deutschland, bis 1990 früheres Bundesgebiet ,9% ohne Berufsabschluss Datenquelle: IAB 6,8% 4,9% 2,6% insgesamt berufliche Ausbildung/ Fachschule Hochschule/ Fachhochschule die Arbeitslosenquote in den letzten zwei Jahrzehnten auf ein sehr hohes Maß gestiegen. Zwar ist die Quote seit dem Krisenjahr 2009 rückläufig, trotzdem war 2014 jeder fünfte Geringqualifizierte arbeitslos. Darin spiegelt sich der Strukturwandel wider: Die Zahl der Arbeitsplätze, die hohe Anforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten stellen, nimmt zu, während der Bedarf an einfachen Tätigkeiten, die keinen Berufsabschluss erfordern, zurückgeht. Geringste Arbeitslosenquoten in Medizin, bei Banken und Versicherungen oder Lehrämtern Obwohl die absolute Zahl an Arbeitslosen in MINT-Berufen oder in der Medizin leicht gestiegen ist (Abbildung 11), fallen die Arbeitslosenquoten nach wie vor gering aus. 15 Auch bei Lehrkräften kommt ebenso wie in den Erziehungswissenschaften, in der Sozialpädagogik, in den Rechtswissenschaften oder in der Psychologie Arbeitslosigkeit sehr selten vor (Abbil- 15 Studienfachspezifische Arbeitslosenquoten lassen sich allerdings nur näherungsweise berechnen, da bei der Zuordnung von Studienfachrichtungen zu Berufen Unschärfen bestehen. 20

21 dung 13). Es gibt aber auch Akademiker, bei denen die Arbeitslosenquoten vergleichsweise hoch ausfallen. Hierzu gehören Berufe in Werbung und Marketing, Redaktion und Journalismus, Geschichte oder Biologie. Da die Arbeitsmarktchancen mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Region in Zusammenhang stehen, fällt die Arbeitslosenquote auch regional unterschiedlich aus. Sehr niedrige Arbeitslosenquoten gibt es ebenso wie bei der Gesamtarbeitslosigkeit im Süden Deutschlands. In den östlichen Ländern ist die Akademiker-Arbeitslosenquote mit 4,0 Prozent zwar fast doppelt so hoch wie in Westdeutschland (2,2 Prozent). Aber auch für den Osten Deutschlands zeigt in Abbildung 14 die linke Karte im Vergleich zur rechten Karte: Akademische Fachkräfte sind überall weit seltener von Arbeitslosigkeit betroffen als Nichtakademiker. So lag zum Beispiel die Arbeitslosenquote in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt bei 11,2 Prozent, die der Akademiker bei 4,1 Prozent. In Sachsen-Anhalt waren es durchschnittlich 10,8 Prozent gegenüber 3,7 Prozent bei Akademikern. Abbildung 13 Arbeitslosenquote in den meisten akademischen Berufsgruppen sehr gering Studienfachbezogene Arbeitslosenquoten für ausgewählte Studienfachrichtungen in Prozent Studienfachrichtung Arbeitslosenquote Human- und Zahnmedizin 1,0 Bank, Versicherungskaufleute 1,0 Lehramt allgemeinbildende Schulen 1,4 Informatik 1,8 Erziehungswissenschaften 2,0 Sozialarbeit, -pädagogik 2,2 Rechtswissenschaften 2,3 Psychologie 2,4 Akademiker/innen insgesamt 2,6 Chemie, Chemieingenieurwesen 2,6 Ingenieurwissenschaften 2,8 Sprach- und Literaturwissenschaften 2,8 Mathematik, Statistik, Physik 2,9 Politikwissenschaften 4,8 Biologie, Biochemie, Biotechnologie 5,0 Geschichte 5,3 Redaktion, Journalismus, Verlagswesen, PR 5,7 Werbung und Marketing 6,0 Datenquelle: Eigene Berechnungen auf Basis von Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Arbeitslose) und des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes (Erwerbstätige nach Studienfachrichtung) für das Jahr Angaben sind als Schätzgrößen zu verstehen, da Erwerbstätigendaten auf Hochrechnungen beruhen und hinsichtlich der Zuordnung von Studienfachrichtungen und Ausbildungsberufen Unschärfen bestehen. 21

22 Gute Bildung - gute Chancen Abbildung 14 In allen Bundesländern sind akademische Fachkräfte unterdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen Arbeitslosenquoten insgesamt und für Akademiker/innen 2014 Akademiker/innen (2,6%) Insgesamt (6,8%) Schleswig-Holstein Hamburg Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Bremen Hamburg Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Bremen Brandenburg Brandenburg Niedersachsen Berlin Sachsen-Anhalt Berlin Sachsen-Anhalt Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Sachsen Sachsen Thüringen Thüringen Hessen Hessen Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz bis 2% Saarland Bayern Baden-Württemberg Saarland über 2% bis 4% über 4% bis 6% Bayern Baden-Württemberg über 6% bis 8% über 8% bis 10% über 10% Datenquelle: Eigene Berechnungen auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit und Mikrozensus-Daten des Statistischen Bundesamtes Kurze Dauer der Arbeitslosigkeit Akademiker können Arbeitslosigkeit im Mittel schneller beenden als Personen mit geringerer formaler Bildung. Im Vordergrund steht hier die Sucharbeitslosigkeit. Rund 72 Prozent der arbeitslosen Akademiker, die im Jahr 2015 ihre Arbeitslosigkeit beendeten, sind kürzer als ein halbes Jahr arbeitslos gewesen (Abbildung 15). Bei Arbeitslosen mit Berufsabschluss lag dieser Anteil erkennbar niedriger (69 Prozent), bei nicht formal Qualifizierten waren es 62 Prozent. Langzeitarbeitslosigkeit, also ein Jahr Arbeitssuche und länger, war dagegen für zwölf Prozent der Akademiker ein Thema. Bei Arbeitslo- 22 sen, die keinen akademischen Abschluss haben, sind die Anteile Langzeitarbeitsloser um einiges höher. In der EU die niedrigste Arbeits losenquote Auch im europäischen Vergleich ist die Arbeitslosenquote von Akademikern in Deutschland sehr gering (Abbildung 16). Die ILO-Erwerbslosenquote von Personen mit tertiärer Ausbildung belief sich in Deutschland auf 2,3 Prozent.16 Sie war damit im EU-Vergleich Quelle: Eurostat, Angaben für 2014.Tertiäre Ausbildung: ISCED-2011-Level 5 bis 8. Näheres zur ILO-Erwerbslosigkeit siehe de > Grundlagen > Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung > Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit 16

23 Abbildung 15 Akademische Fachkräfte beenden die Arbeitslosigkeit schneller als Arbeitslose mit anderen Abschlüssen Durchschnittliche abgeschlossene Dauer der Arbeitslosigkeit nach Art der beruflichen Qualifikation Anteile 22% ein Jahr und länger 6 bis unter 12 Monate 16% 3 bis unter 6 Monate 20% 12% akademischer Abschluss 52% unter 3 Monate 16% 15% ohne Berufsabschluss 16% 18% mit Berufsabschluss 44% 50% 19% Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Jahresdurchschnitt 2015 Abbildung 16 Auch in anderen Ländern sind akademische Fachkräfte unterdurchschnittlich arbeitslos ILO-Erwerbslosenquoten insgesamt und Akademiker/innen (Fachkräfte ISCED Level 5 bis 8) 22,1 11,9 13,2 9,4 5,6 5,7 3,9 4,6 2,3 5,3 3,0 10,4 6,3 7,1 insgesamt Akademiker/innen Datenquelle: Eurostat, 2015 EU 28 Österreich Deutschland Vereinigtes Königreich Frankreich Italien Spanien 23

24 Gute Bildung - gute Chancen die geringste. Innerhalb der EU variiert die Akademiker-Erwerbslosenquote erheblich, da sie stark von der Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage des jeweiligen Landes abhängt. Gleichwohl ist in allen EU-Ländern die Erwerbslosenquote von Hochschulabsolventen geringer als die Erwerbslosenquote insgesamt. 1.7 Arbeitskräftenachfrage Rekord bei den gemeldeten Arbeitsstellen Im Laufe des Jahres 2015 wurden Arbeitsstellen für akademische Berufe 17 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Das waren 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs fiel deutlicher aus als am Gesamtarbeitsmarkt (hier +7 Prozent). Das entsprach der höchsten Zahl an Stellenzugängen für Akademiker seit (Abbildung 17). Im Monatsdurchschnitt hatte die öffentliche Arbeitsvermittlung damit Arbeitsstellen für Fachkräfte mit Hochschulabschluss im Angebot. Darüber hinaus gingen Stellenangebote ein, die sich an Arbeitsuchende mit einem Meister-, 17 Das Merkmal Fach- und Hochschulabschluss ist in der Statistik der gemeldeten Stellen nicht hinterlegt. Deshalb werden hier Stellen mit dem Anforderungsniveau 4 (Experte) zu Grunde gelegt. Dies entspricht einer Qualifikation, die einem mindestens vierjährigen (Fach-)Hochschulabschluss vergleichbar ist. 18 Für frühere Jahre liegen keine vergleichbaren Angaben vor. Techniker- oder Bachelorabschluss wandten. 19 Gesamtwirtschaftliche Nachfrage höher als die gemeldeten Arbeitsstellen In Deutschland gibt es keine Meldepflicht für offene Stellen. Deshalb ist der gesamtwirtschaftliche Bedarf an Fachkräften größer als die Zahl der gemeldeten Stellen. Nach Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird rund jede zweite offene Stelle bei den Vermittlungseinrichtungen angezeigt. Bei Stellen für Akademiker liegt die Meldequote niedriger: für jede dritte bis vierte freie Stelle wird ein Vermittlungsauftrag erteilt. Laut IAB-Stellenerhebung waren im vierten Quartal 2015 rund Stellen für Kräfte mit Hochschulabschluss zu besetzen. Wirtschaftswissenschaftliche, soziale und technische Berufe am häufigsten gesucht Die Liste der gefragtesten Akademiker wird angeführt von den Wirtschafts-Experten: fast Stellenangebote für Tätigkeiten in Management, Handel, Finanzen oder Wirtschaftswissenschaften gingen im Laufe des Jahres Stellenangebote mit dem Anforderungsniveau 3 (Spezialisten). Eine Differenzierung nach Meister-, Techniker oder Hochschulausbildung ist nicht möglich. Siehe auch Hinweise zu statistischen Angaben. 24

25 Abbildung 17 Steigende Nachfrage nach hochqualifizierten Kräften Gemeldete Arbeitsstellen für Expert/inn/en Zugang (Jahressumme) Durchschnittsbestand Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit bei der Bundesagentur für Arbeit ein (Abbildung 18). Sozialarbeiter und -pädadogen waren 2015 die am zweithäufigsten gesuchte akademische Berufsgruppe. Sie haben damit die technischen Ingenieure überholt. Darüber hinaus waren nach wie vor auch Ingenieure stark nachgefragt, gefolgt von Informatikern, Bauingenieuren und Architekten, Lehrkräften sowie Medizinern und Pharmazeuten. Ausgeprägter Stellenzuwachs in der Sozialarbeit In fast allen akademischen Berufsgruppen zeigte sich 2015 ein Nachfrageplus gegenüber dem Vorjahr. Am auffallendsten ist die Zahl der Stellenmeldungen in der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und -beratung gestiegen (Abbildung 19). Der eindrucksvolle Zuwachs von Stellenangeboten (+47 Prozent) dürfte vor allem mit der aktuellen Fluchtzuwanderung in Zusammenhang stehen. Der dadurch hervorgerufene Kräftebedarf schlägt sich ebenfalls in Lehrberufen, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Verwaltungs- oder Rechtsberufen nieder. 25

26 Gute Bildung - gute Chancen Abbildung deutlich mehr Stellenmeldungen für Expert/inn/en für Soziales, Wirtschaft, Verwaltung und Bau Veränderung der Zugänge gemeldeter Arbeitsstellen für Expert/innen (Jahressumme) 2015 gegenüber Vorjahr Sozialarbeit, -pädagogik, -beratung Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftswiss. Bau und Architektur Lehre und Ausbildung Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus Verwaltung, Archiv- und Bibliothekswesen Informatik Rechtsberatung, -sprechung, -ordnung Human- und Zahnmedizin, Pharmazie Naturwissenschaften Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenbau Mediengestaltung, Werbung, Marketing Psychologie Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion Künstlerische Berufe / % -6% +47% +6% +12% +14% +26% +28% +6% +14% +6% +8% +19% +13% +8% Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 26

27 Besonders die prozentualen Veränderungen weisen auf eine sehr hohe Dynamik hin. Keine Veränderung der Nachfrage zeigt sich hingegen bei Stellenmeldungen für Ingenieure, ein leichter Rückgang nur bei Künstlern. Vakanzzeit als ein Indikator für Besetzungsprobleme Die Zeitspanne zwischen dem vom Arbeitgeber gewünschten Besetzungstermin und der tatsächlichen Abmeldung eines Stellenangebotes bei der Arbeitsvermittlung, die sogenannte Vakanzzeit, liefert Anhaltspunkte dafür, wie schnell es Unternehmen gelingt, freie Stellen zu besetzen. Ein hohes Niveau kann einen Engpass signalisieren. Allerdings ist zu beachten, dass die Besetzungszeit auch von anderen Faktoren beeinflusst wird, zum Beispiel wie zeitig mit der Personalsuche begonnen wird oder wie aufwändig ein Auswahlverfahren gestaltet wird. Durchschnittlich waren Stellen für akademische Experten Tage vakant. Das waren drei Tage mehr als im Vorjahr und entsprach dem Stand des Jahres Engpässe bei ärztlichem Personal, in der IT und Technik Hohe, weit überdurchschnittliche Vakanzzeiten kennzeichnen die Stellenangebote für Ärzte, Informatiker und technische Ingenieure (Abbildung 20). In Kombination mit einer sehr geringen Arbeitslosigkeit weist das auf Engpässe in diesen Berufen hin. Um von Besetzungsengpässen zu sprechen, sind dagegen in Bau und Architektur sowie in Management-, Handel-, Finanz- und wirtschaftswissenschaftlichen Berufen die Vakanzzeiten zu nahe am Durchschnitt. Dies zeigt, dass hier Stellen in der Regel in angemessener Zeit besetzt werden können. Auf unterdurchschnittlichem Niveau sind beispielsweise die Vakanzzeiten in Lehrberufen, in Verwaltung, Geistesund Gesellschaftswissenschaften oder sozialen Berufen Akademischer Nachwuchs Wie viele Jungakademiker dem Arbeitsmarkt zukünftig zur Verfügung stehen werden, wird beeinflusst durch die demografische Entwicklung, die Studierneigung junger Menschen, Ausmaß und Struktur von Zu- und Abwanderung oder auch Reformen des Bildungssystems. Demografisch bedingt geht mittelfristig die Zahl junger Menschen zurück. Dies könnte aber durch eine steigende Studierneigung oder Zuwanderung ausgeglichen werden. Die BIBB-IAB-Qualifikations- 20 Nähere Informationen zu aktuellen Fachkräfteengpässen, auch in nichtakademischen Berufen, finden Sie in der Fachkräfte-Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit. > Arbeitsmarktberichte > Fachkräftebedarf und Stellen 27

28 Gute Bildung - gute Chancen Abbildung 20 Sehr hohe Vakanzzeiten in der Medizin, in Ingenieurberufen und in der Informatik Durchschnittliche Vakanzzeit gemeldeter Arbeitsstellen in Tagen, gemessen bei Abmeldung der Stellen Human- und Zahnmedizin Informatik Maschinen-, Elektrotechnik, Entwicklung, Produktion Bau und Architektur Management, Handel, Finanzen, Wirtschaftswiss. Anforderungsniveau Insgesamt(Expert/inn/en) Experte insgesamt Mediengestaltung, Werbung, Marketing Naturwissenschaften Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenbau Psychologie Rechtsberatung, -sprechung, -ordnung Sozialarbeit, -pädagogik, -beratung Geistes-, Gesellschaftswissenschaften, Publizismus Verwaltung, Archiv- und Bibliothekswesen Lehre und Ausbildung Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit und Berufsfeldprojektion 21 rechnet damit, dass bis 2030 wesentlich mehr Akademiker ins Erwerbsleben eintreten als ausscheiden. Das Angebot an akademischen Arbeitskräften dürfte damit den sogenannten Ersatzbedarf übersteigen. Da jedoch der wirtschaftliche Strukturwandel einen steigenden Bedarf an akademisch gebildeten Arbeitskräften mit sich bringen könnte, dürften die Hochschulabsolventen der nächsten Jahre auf dem Arbeitsmarkt auch nachgefragt werden. Längerfristig bleibe allerdings laut BIBB und IAB 21 Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): BIBB Report 18/2012 und 23/2014. Regionale Projektionen in IAB-Kurzbericht 9/2015 offen, ob alle Hochschulabsolventen eine ihrer Qualifikation entsprechenden Beschäftigung werden finden können. Sollte die derzeitige starke Studierneigung junger Erwachsener fortbestehen, dürften eher Engpässe auf Facharbeiter ebene als bei akademisch gebildetem Personal die Folge sein. Studierendenzahl erreicht neues Allzeithoch Insgesamt waren im Wintersemester 2015/16 2,7 Millionen Studierende immatrikuliert, zwei Prozent mehr als im Vorjahr und 39 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Damit erreichte die Studierendenzahl ein Allzeithoch. 28

29 Ungebrochener Trend zum Studium Rund Personen, zur Hälfte Frauen, nahmen 2015/16 ein Studium in Deutschland auf. Obwohl sich die doppelten Abiturientenjahrgänge mittlerweile kaum noch auswirken, ist die Zahl der Neueinschreibungen nochmals leicht höher als im Vorjahr (+0,2%). Sie bewegt sich damit nur wenig unter dem Rekordjahr 2011/12. Damals gab es mit fast die meisten Studienanfänger (Abbildung 21). Nach Phasen der Stagnation in den 1990er Jahren und von 2004 bis 2006 zeigen die Studienanfängerzahlen seit 2007 einen klaren Aufwärtstrend. 2015/16 begannen rund 40 Prozent mehr junge Menschen eine akademische Ausbildung als zehn Jahre zuvor. Mittlerweile nimmt fast jeder zweite Jugendliche ein Studium auf. Die Studienanfängerquote betrug Prozent (ohne Bildungsausländer). Daran lässt sich die Bildungsexpansion der letzten Jahre ablesen: 2005 hatte nicht mal jeder Dritte ein Studium begonnen (30 Prozent). Auch in den nächsten Jahren viele Erstsemester Die Kultusministerkonferenz geht in ihrer Vorausberechnung der Studienan- Abbildung 21 Studienanfänger- und Absolventenzahlen auf Rekordniveau Studierende im 1. Hochschulsemester und bestandene Prüfungen ab 2015 KMK-Vorausberechnung (+0,2%) (+6%) ohne Bachelor, die einen Master anschließen Bestandene Prüfungen (+3%) Studierende im 1. Hochschulsemester Datenquelle: Statistisches Bundesamt, Vorausberechnung: KMK, Prüfungen ohne Bachelor, die einen Masteranschließen: Statistisches Bundesamt, HIS, eigene Berechnungen 29

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