Persönliche Altersvorsorge-Analyse

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1 Persönliche Altersvorsorge-Analyse für Max Mustermann Musterstrasse Musterstadt Ihre persönliche Altersvorsorge-Analyse wurde erstellt vom: Institut für Vorsorge und Finanzplanung Die vorliegende Altersvorsorge-Analyse dokumentiert die Ergebnisse vom Alle Auswertungen und Empfehlungen beruhen auf Ihren Angaben.

2 Inhaltsverzeichnis: 1. Ausgangssituation 2. Warum private Altersvorsorge? 3. Wie viel Rente brauchen Sie im Alter? 4. Was haben Sie bereits für Ihre Altersversorgung getan? 5. Wie sieht Ihre Versorgung im Alter aus? 6. Was sollten Sie noch tun, um die Versorgungslücke zu decken? 7. Wie profitabel ist für Sie die Basisrente? 8. Was bringt die Riester-Förderung für Sie? 9. Weitere Informationen und Hinweise

3 1. Ausgangssituation Ziel dieser Altersvorsorge-Analyse ist es, für Sie eine fundierte Altersversorgung aufzubauen. Dabei geht es für Sie zum einen um eine realistische Schätzung des Rentenbedarfs sowie der bereits vorhandenen Rentenquellen und zum anderen um eine neutrale und objektive Empfehlung, welche Maßnahmen für die Deckung der Versorgungslücke getroffen werden müssen. Deshalb stehen in diesem Gutachten folgende Fragestellungen im Focus: 1. Wie viel Rente brauchen Sie im Alter? 2. Was haben Sie bereits für Ihre Altersversorgung getan? 3. Wie sieht Ihre Versorgung im Alter aus? 4. Was sollten Sie noch tun, um die Versorgungslücke zu decken? 5. Wie profitabel ist für Sie die Basisrente? und 6. Was bringt die Riester-Förderung für Sie? Doch zunächst gehen wir auf die Fragestellung ein, warum überhaupt eine private Altersvorsorge nötig ist. 2. Warum private Altersvorsorge? Das klassische Modell der Altersversorgung stützt sich auf die drei Säulen: - Gesetzliche Rente - Betriebliche Leistungen und die - Private Altersvorsorge Die gesetzliche Rentenversicherung kann zukünftig nur noch eine Grundversorgung bieten, da der Anteil der Rentner im Verhältnis zu den beitragspflichtigen Arbeitnehmern immer mehr zunimmt. Prognosegutachten gehen davon aus, dass im Jahr 2040 auf einen Rentner nur noch 1,5 Beitragszahler kommen. Um diesen Sachverhalt Rechnung zu tragen, wurden die Regeln für die Altersvorsorge ab dem geändert. Zukünftig gibt es nun das so genannte Drei-Schichten-Modell. Die neue Basisrente (auch nach Ihrem Begründer Rürup -Rente genannt) und die gesetzliche Rente werden der ersten Schicht, die betriebliche Altersversorgung sowie die Riester-Rente der zweiten und die private Altersvorsorge der dritten Schicht zugeordnet. Der Unterschied der einzelnen Schichten liegt in der steuerlichen Behandlung sowohl der Beiträge als auch der Leistungen. Dies ist in der nachfolgenden Analyse berücksichtigt. Auf Grund der immer geringer werdenden staatlichen Leistungen ist der Aufbau einer eigenen Altersvorsorge unerlässlich. Die Basis für Ihre Altersvorsorge-Analyse jedoch zunächst die Festlegung der Rente, die Sie im Alter benötigen, um Ihren Lebensstandard aufrecht zu halten.

4 3. Wie viel Rente brauchen Sie im Alter? Zunächst stellt sich die Frage "Wie viel Rente braucht der Mensch?" Noch vor 20 Jahren kam man zu dem Ergebnis: Etwa 70 % vom letzten Nettoeinkommen. Doch diese Faustformel gilt heute nicht mehr. Der Bedarf liegt derzeit schon bei ca. 80 % des letzten Nettoeinkommens mit einer Tendenz gegen 100 %. Auf der Basis Ihres heutigen Nettoeinkommens haben wir Ihren monatlichen Rentenbedarf in heutiger Kaufkraft auf geschätzt. Bei einer Inflationsrate in Höhe von 2,00% entspricht dies zu Rentenbeginn Nun stellt sich die Frage, wie hoch Ihre zu erwartende Versorgung im Alter sein wird. 4. Was haben Sie bereits für Ihre Altersversorgung getan? Um zu ermitteln, was Sie im Alter erhalten, haben wir Ihre monatlichen Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Rente sowie Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung und Renten aus der privaten Altersvorsorge auf Grundlage Ihrer Angaben zum gewünschten Ruhestandsbeginn (65. Lebensjahr) näherungsweise berechnet: Monatliche Rentenzahlungen Interessent Ehepartner Gesetzliche Rente Betriebsrente 42 0 Pension 0 0 Private Rentenversicherung 0 33 Riester-Rente 0 0 Mieteinnahmen Sonstige Renten 0 0 Kapitalzahlungen verrentet Summe zu Rentenbeginn (Jahr 2030) Die in der obigen Tabelle aufgeführten "Kapitalzahlungen verrentet" ergeben sich aus einmaligen Kapitalzahlungen, die Ihnen aus Lebensversicherungen und Investmentfonds bis zum Ruhestandsbeginn zufließen. Diese einmaligen Zuflüsse werden in monatliche Zahlungen verrentet.

5 5. Wie sieht Ihre Versorgung im Alter aus? Ihrem monatlichen Rentenbedarf zum 65. Lebensjahr in Höhe von stehen monatlich (brutto) aus der oben geschätzten Altersversorgung gegenüber. Nach Abzug von Steuern (88 ) und Sozialabgaben (183 ) verbleibt Ihnen eine monatliche Nettorente von Daraus ergibt sich zum Ruhestandsbeginn eine monatliche Versorgungslücke von 839. Folgende Abbildung veranschaulicht Ihnen graphisch wie hoch die Versorgungslücke in den einzelnen Jahren Ihres Ruhestands ist: 6. Was sollten Sie noch tun, um die Versorgungslücke zu decken? Um diese Versorgungslücke über den betrachteten Zeitraum (24 Jahre) zu schließen, benötigen Sie zum Ruhestandsbeginn ein Kapital von ca Bei einer Rendite von 5,44% (nach Steuer), die sich aus Ihrer individuellen Anlagestrategie ergibt, ist zum Aufbau dieses Vermögens eine monatliche Sparrate von 281 notwendig. Damit Sie Ihre Versorgunglücke vollständig schließen können, sollten Sie Ihre Sparrate jährlich um 5,00% erhöhen. Dieser Anlagebetrag könnte sich gemäß Ihrem Anlagehorizont (sehr langfristig) und Ihrer Anlagestrategie (Ertragsorientiert) zusammensetzen aus: Aktien / Aktienfonds 65 23,13% Renten / Rentenfonds 60 21,35% Offene Immobilienfonds 32 11,39% Private Rentenversicherung ,13% Entsprechend der Wahl Ihrer Anlagestrategie unterliegt die Wertentwicklung Ihrer Ansparungen den jeweiligen Risiken (Verluste möglich) und Chancen (höhere Erträge möglich) des Finanzmarktes.

6 7. Wie profitabel ist für Sie die Basisrente? Eine Möglichkeit zum Aufbau Ihrer privaten Altersvorsorge ist der Abschluss einer privaten Rentenversicherung. Die monatliche Ansparung in eine private Rentenversicherung könnte entsprechend vorangegangener Empfehlung 124 betragen. Dabei gilt es zu prüfen, ob Sie die private Rentenversicherung als Basisrente (steuerlich gefördert seit dem ) oder als Rente mit Ertragsanteilbesteuerung umsetzen sollten. Die neue Basisrente hat den Vorteil, dass Sie die Beiträge in der Ansparphase steuerlich geltend machen können. Im Gegenzug unterliegen die Rentenzahlungen in der Leistungsphase einer höheren Besteuerung. Entrichten Sie Beiträge an eine private Rentenversicherung mit Ertragsanteilbesteuerung so können Sie diese steuerlich nicht absetzen. Dafür genießen Sie in der Auszahlungsphase das Privileg, dass die Rente nur mit dem so genannten Ertragsanteil versteuert wird. Welche der beiden Wege für Sie die der vorteilhaftere ist hängt von mehreren individuellen Gegebenheiten ab. Unter Einbezug Ihres geschätzten Grenzsteuersatzes in der Ansparphase (31,00%) und Ihres prognostizierten Grenzsteuersatzes in der Rentenphase (25,00%) Günstigerprüfung nach 10 Abs. 4a EStG ergeben sich bei einer monatlichen Sparrate von 124 für beide Alternativen nachfolgend aufgeführte Renditen. Dabei wird angenommen, dass Ihre maximal abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen entsprechend der Günstigerprüfung bereits im Vorfeld durch Ihre sonstigen Vorsorgeaufwendungen ausgeschöpft sind. Rendite nach Steuer in der Ansparphase Basisrente 4,97% Rente mit Ertragsanteilbesteuerung 4,50% Der Abschluss der privaten Rentenversicherung als Basisrente ist für Sie somit die profitablere Alternative. Im aktuellen Jahr wirkt sich die steuerliche Förderung der Basisrente wie folgt aus: Sparrate pro Monat 124 Steuerersparnis pro Monat 23 Eingesetztes Eigenkapital pro Monat 101

7 8. Was bringt die Riester-Förderung für Sie? Eine staatliche Förderung für den Aufbau des notwendigen Kapitals zur Deckung der Versorgungslücke stellt die so genannte Riester-Förderung dar. Der Abschluss eines Altersvorsorgevertrages im Rahmen dieser Riesterförderung ist für Sie empfehlenswert. Die langfristige staatliche Gesamtförderquote beträgt für Sie 35,38%. Diese Quote resultiert aus den Riester-Zulagen und den Steuererstattungen, die Ihnen während der gesamten Ansparphase zufließen. Ihr nötiger Eigenbeitrag beschränkt sich auf 64,62%. Für die ersten Ansparjahre wird Ihnen im Folgenden anhand einer detaillierten Auflistung darlegt, wie hoch Ihr zu leistender Eigenbeitrag sowie Ihre staatlichen Zulagen und Steuererstattungen sind: Jahr Übertragung Eigenbeitrag Interessent Zulage Eigenbeitrag Ehepartner Zulage Monatsgesamteigenbeitrag Steuererstattung 2005 Nein Nein Nein Nein Ab dem Jahre 2008 bleibt die Höhe der staatlichen Zulagen unverändert, so dass auf eine Auflistung der Werte für die weiteren Jahre verzichtet wird.

8 9. Weitere Informationen und Hinweise Die durchgeführten Berechnungen erfolgen unter Zugrundelegung der derzeit aktuellen Gesetzeslage, die sich ändern kann. Die Lebenserwartung ab Ihrem gewünschten Rentenbeginn 2030 wurde auf der Basis der Sterbetafel DAV2004 R1 mit 24 Jahren angesetzt. Die gesetzliche Rente stellt eine Schätzung auf der Basis des aktuellen Bruttoeinkommens aus nichtselbständiger Tätigkeit dar. Starke Veränderungen bzw. größere Schwankungen in der Vergangenheit konnten dabei nicht berücksichtigt werden. Dem Schätzwert liegt die Annahme zu Grunde, dass Sie nach dem 17. Lebensjahr 5 Schul-/ Hochschuljahre (Ihr Partner: 0 Jahre) absolviert haben und bis zu Ihrem gewünschten Rentenbeginn 43 Beitragsjahre (Ihr Partner: 46 Beitragsjahre) zur gesetzlichen Rentenversicherung erreichen. Die genaue Ermittlung der gesetzlichen Rente bleibt den Versicherungsträgern vorbehalten. Haben Sie die Höhe der gesetzlichen Rente selbst laut BfA-Bescheid angegeben, so wird für Ihre Altersvorsorge-Planung auf diesen Wert zurückgegriffen. Alle angegebenen Euro-Beträge sind auf volle Euro gerundet. Zwischen den aufsummierten monatlichen Rentenzahlungen und der ausgewiesenen "Summe zu Rentenbeginn" können infolgedessen etwaige Rundungsdifferenzen auftreten. Annahmen, die bei Ihrer Vorsorge-Beratung berücksichtigt wurden: Kennzahlen Steuerpflichtig in % Inflationsrate p.a. 2,00% - Gehaltssteigerung p.a. 2,00% - Marktzins bei Kapitalverrentung 4,00% 100,00% Kapitalanlagen Renditen Steuerpflichtig in % Investmentfonds 6,80% 62,50% Aktien/ Aktienfonds 7,90% 25,00% Renten/ Rentenfonds 5,70% 100,00% Offene Immobilienfonds 4,50% 50,00% Lebens-/ Rentenversicherung 4,50% 0,00% Eine Garantie für das Eintreten der prognostizierten Werte kann nicht übernommen werden.

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