TECHNOLOGISCHER UND GESELLSCHAFTLICHER WANDEL
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- Frieda Nelly Schmidt
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1 Modul GEO 202 Einführung in die Humangeographie II Wirtschaftsgeographie TECHNOLOGISCHER UND GESELLSCHAFTLICHER WANDEL Prof. Dr. Sebastian Kinder 1
2 Fragestellungen für für diese diese Vorlesung: Was Was sind sind Innovationen und und welche welche Bedeutung haben haben Sie Sie für für die die Unternehmensund Standortentwicklung? Wie Wie verändern sich sich die die Standortanforderungen in in Abhängigkeit von von der der und technologischen Reife Reife eines eines Produkts? Welche Welche zyklischen Veränderungen lassen lassen sich sich in in Volkswirtschaften identifizieren und und wie wie wirken wirken sie sie sich sich auf auf die die Entwicklung von von Standorten aus? aus? Worin Worin unterscheiden sich sich heutige heutige Produktionskonzepte von von früher früher und und welchen Einfluß Einflußhaben sie sie auf auf die die Entstehung neuer neuer Standortstrukturen? Ziele Ziele dieser dieser Vorlesung: Erläuterung grundlegender Innovationsbegriffe Darstellung der der dynamischen Ansätze von von Industriestandorten 2
3 1. Innovationen 2. Produktlebenszyklus-Hypothese 3. Theorie der langen Wellen 4. Regulationstheorie 3
4 1. Innovationen Institutionenbegriff: Innovationen sind die zentrale Antriebskraft der wirtschaftlichen Entwicklung und des Strukturwandels. Invention = Erfindung und erste Einführung, Innovation = verbreitete Umsetzung Innovationen nach Bereichen: Produktinnovationen = Herstellung neuer oder in ihren Eigenschaften deutlich verbesserter Produkte Prozeßinnovationen = Verbesserungen in den Verfahren zur Herstellung von Produkten Organisationsinnovationen = Veränderungen in der Organisation von Bezug, Produktion, Faktorkombination und Absatz 4
5 1. Innovationen Innovationen nach ihrer Qualität: Basisinnovationen = neue Produkte, Verfahren oder Technologien, die zu richtungsweisenden Veränderungen führen und Tätigkeitsbereiche grundlegend umstrukturieren Verbesserungsinnovationen = Weiterentwicklung von Bereichen, die durch Basisinnovationen herausgeformt worden sind Scheininnovationen = Differenzierung von vorhandenen Produkten ohne grundlegende Veränderungen 5
6 1. Innovationen Technologische Entwicklungspfade und Paradigmen: Quelle: Bathelt, Glückler (2002), S.243 6
7 1. Innovationen 2. Produktlebenszyklus-Hypothese 3. Theorie der langen Wellen 4. Regulationstheorie 7
8 2. Produktlebenszyklus-Hypothese Quelle: Kulke (2008), S.96 8
9 2. Produktlebenszyklus-Hypothese PLZ bei Gütern der Unterhaltungselektronik Quelle: Kulke (2008), S.99 9
10 2. Produktlebenszyklus-Hypothese Verlängerung des PLZ Quelle: Kulke (2008), S.99 10
11 2. Produktlebenszyklus-Hypothese PLZ und Außenhandel Quelle: Schätzl (2001), S
12 2. Produktlebenszyklus-Hypothese Betriebsformenwandel des Lebensmitteleinzelhandels in West-Deutschland Quelle: Kulke (1992), S
13 1. Innovationen 2. Produktlebenszyklus-Hypothese 3. Theorie der langen Wellen 4. Regulationstheorie 13
14 3. Theorie der langen Wellen Quelle: Schätzl (2001), S
15 1. Innovationen 2. Produktlebenszyklus-Hypothese 3. Theorie der langen Wellen 4. Regulationstheorie 15
16 4. Regulationstheorie Grundmodell: Quelle: Kulke (2008), S
17 4. Regulationstheorie Organisatorische Merkmale von Fordismus und Postfordismus: Quelle: Kulke (2008), S
18 4. Regulationstheorie Organisatorische Merkmale von Fordismus und Postfordismus: Quelle: Kulke (2008), S
19 4. Regulationstheorie Organisatorische Merkmale von Fordismus und Postfordismus: Economies of scale = Kostenvorteile, die sich durch Großserien/ Massenproduktion ergeben. Mit steigender Produktionsmenge verringern sich die durchschnittlichen Kosten pro hergestellter Einheit, da von der Produktionsmenge unabhängige Festkosten auf mehr Einheiten aufgeteilt werden und auch variable Kosten sich verringern. Economies of scope = Kostenvorteile, die sich durch interne Diversifikation bzw. Flexibilisierung ergeben. Sie können entstehen, wenn zwischen der Herstellung verschiedener Güter Input-Output-Beziehungen bestehen, die eine Kostenreduzierung bei gleichzeitiger gegenüber getrennter Produktion erlauben. Ebenso können flexible Produktionskonzepte eine effizientere Nutzung vorhandener Produktionskapazitäten eröffnen und damit kostensenkend wirken. 19
20 4. Regulationstheorie Räumliche Wirkungen des Postfordismus: fortschreitende territoriale Integration, d.h. sich verstärkende regionsinterne Vernetzungen zunehmende territoriale Desintegration in ehemals fordistisch geprägten Regionen aufgrund von Produktionsverlagerungen 20
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