Angewandte Sozialpsychologie

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1 Angewandte Sozialpsychologie Referat am Experiment zur Konzentration Bitte entscheidet ob die Ausgangsfigur in den folgenden Figuren enthalten ist Die Figur kann gedreht, in anderen Größen, aber NICHT gespiegelt vorkommen! Die Figuren können mehr Striche aufweisen als die Ausgangsfigur Die einzelnen Striche können länger oder kürzer sein Ihr habt pro Figur 30 Sekunden Zeit! Viel Spaß! 1

2 Ausgangsfigur Figur 1 2

3 Figur 2 3

4 Figur 3 4

5 Figur 4 5

6 Figur 5 6

7 Figur 6 7

8 Figur 7 8

9 Figur 8 9

10 Figur 9 10

11 Figur 10 11

12 Figur 11 12

13 Figur 12 13

14 Fertig! Post-experimentelle Aufklärung Natürlich kein Konzentrations-Test Auch kein Geschlechtervergleich Versuch zum sozialen Einfluss - 4 Konfidenten - 4 Figurenblöcke : Figuren 1&2 = Vertrauensphase Figuren 3- = Majoritätsbeschluss Figuren -9 = Minoritätseinfluss Figuren = Konformität bei Gruppenzielen 14

15 I. Einleitendes Experiment II. Allgemeines III. Der Majoritätsbeschluss 1. Sherif und der autokinetische Effekt 2. Aschs Konformitätsexperimente 3. Bedingungen für Konformität IV. Der Minoritätseinfluss 1. Das klassische Experiment von Moscovici 2. Konsistenz der Minorität 3. Zentrale Ergebnisse der Metaanalyse von Wood V. Erklärungsansätze zu Minoritäts- und Majoritätseinfluss 1.Zweiprozess-Erklärungen 2.Einzelprozess-Erklärungen 3.Imitation vs. Originalität 4.Das differenzielle Prozessmodell VI. Dogenkonsum bei Berliner Gymnasiasten Majoritätsbeschluss I - Sherif Versuch mit Lichtpunkten in einem abgedunkelten Raum ( autokinetischer Effekt): - Erst Einzelbefragung, dann Gruppenbefragung Meinung divergiert - Erst Gruppenbefragung, dann Einzelbefragung Gruppenmeinung bleibt aufrecht Gruppennorm über persönlicher Norm! 15

16 Majoritätsbeschluss II - Ash Konformität auch bei leichten Urteilen?! Vergleich von Linienlängen im Bezug zu einer Referenzlinie (vgl. WS 05/06). 30% Fehlerquote unter Gruppenbedingungen (0,5% in Kontrollgruppe) Majoritätsbeschluss III - Konformität Normativer Einfluss: Abhängigkeit in der Gruppe Informeller Einfluss: wahrgenommene Kompetenz Verringerung der Konformität bei Aufgaben mit individueller Belohnung Verringerung der Konformität bei aufbrechender Mehrheit 16

17 Minoritätseinfluss I - Moscovici Experiment zur Farbwahrnehmung - Personen mussten Farbe von Dia benennen - Zwei Konfidenten, die entweder konsistent oder inkonsistent falsch antworteten 1,25% Fehler bei inkonsistenter Minorität, 8,42% bei konsistenter Minorität (0,25% Kontrollgruppe) Minoritätseinfluss II - Konsistenz Konsistenz ist ein Verhaltensstil, der darauf hindeutet, dass man seine Position beibehält Zwei Komponenten: - Intraindividuell (stabil über die Zeit, diachron) - Interindividuell (innerhalb einer Minderheit, synchron) 17

18 Minoritätseinfluss III - Wood 1. Minoritätseinfluss ist am Schwächsten im öffentlichen Urteil, etwas stärker im privaten direkten Urteil und am stärksten im privaten indirekten Urteil. 2. Minoritätseinfluss ist Majoritätseinfluss im öffentlichen und im direkten privaten Urteil unterlegen, im indirekten privaten Urteil dagegen leicht überlegen. 3. Minoritäten, die auf Grundlage ihrer sozialen Kategorie als solche gekennzeichnet sind, erzielen weniger direkten und mehr indirekten Einfluss als andere Minoritäten. 4. Minoritätseinfluss ist stärker bei einer in Abwesenheit der Minorität präsentierten Botschaft als in einer Face-to- Face-Situation 5. Majoritätseinfluss, nicht jedoch Minoritätseinfluss, ist stärker bei Meinungsfragen als bei objektivierbaren Aufgaben. 6. Eine vermittelnde Wirkung des Minoritätseinflusses kann für die wahrgenommene Konsistenz nachgewiesen werden, nicht aber für wahrgenommene Kompetenz. 7. Mit steigender Anzahl der Minoritätsmitglieder steigen der öffentliche und der direkte private Einfluss, während der indirekte private Einfluss sinkt. 18

19 Erklärungen I Zweiprozess Mehrheitseinfluss: Einzelne Person vs. Einstimmige Majoritätsgruppe sozialer Vergleich + normativer Druck Compliance Minderheitseinfluss: Validierungsprozess Minderheitsgruppe vs Mehrheitsgruppe Konversion Erklärungen II Einprozess Social Impact Theory : sozialer Einfluss als multiplikative Funktion aus: - Stärke (Macht, Sachkenntnis) - Unmittelbarkeit (räumliche und zeitliche Nähe) - Größe (Anzahl) Ziel besteht aus mehreren Personen Einfluss der Quelle wird durch Anzahl der Personen geteilt Mehrheiten & Minderheiten wirken durch gleichen Prozess, aber unterschiedlich stark 19

20 Erklärungen III Imitation / Originalität Minderheiten: bewirken mehr divergierende Aufmerksamkeit und divergentes Denken Berücksichtigung vielfältiger Alternativen Vorhandensein einer Minderheitssichtweise führt zu originelleren und qualitativ besseren Urteilen Mehrheiten: führen zu beschränkter Aufmerksamkeit, konvergierendem Denken und Nachahmen vorgeschlagener Alternativen Erklärungen IV Differenzielles Prozessmodell Validität einer persuasiven Botschaft wird aufgrund einfacher Entscheidungsregeln akzeptiert oder zurückgewiesen systematische Verarbeitung: sorgfältige Analyse der Argumente Überzeugung: Stabile Einstellungsänderung Zwei Bedingungen: Person muss zur Informationsverarbeitung in der Lage & motiviert sein! 20

21 Drogenkonsum bei Berliner Gymnasiasten November 1996: Anonyme Befragung von 1174 Schülern zweier Gymnasien zum Drogenkonsum Indikatoren sozialer Einflussnahmen durch Gleichaltrige Passiver (= normative Erwartung) Einfluss stärker als Aktiver (= Verhaltens- & Konformitätszwang) Drogenkonsum im Bekannten- & Freundeskreis = wichtigste Einflussgröße für den Drogengebrauch Jugendlicher Klausurfragen I a) Was ist Konformität und wie kann man Diese nachweisen? Wählen sie hierzu als Veranschaulichung ein eigenes Bespiel oder ein sozialpsychologisches Experiment! 21

22 Klausurfragen II b) Was versteht man unter Konsistenz? Aus welchen Komponenten besteht die Konsistenz beim Minoritätseinfluss? Klausurfragen III c) Erläutern Sie einen Erklärungsansatz für Minoritäts- und Majoritätseinfluss! 22

Allgemein deckt sich das Konzept des sozialen Einflusses mit der Sozialpsychologie, aber üblicherweise wird es im engeren Sinne verwendet, nämlich:

Allgemein deckt sich das Konzept des sozialen Einflusses mit der Sozialpsychologie, aber üblicherweise wird es im engeren Sinne verwendet, nämlich: Referat: Konformität Allgemein deckt sich das Konzept des sozialen Einflusses mit der Sozialpsychologie, aber üblicherweise wird es im engeren Sinne verwendet, nämlich: Sozialer Einfluss bezieht sich auf

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