Berufsorientierende Bildung (BB)

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1 Seminar Rottweil Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung GWHS Rottweil Bildungsplan Werkrealschule Klasse 10 Berufsorientierende Bildung (BB) Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 1

2 Gliederung 1. Grundlagen des Faches Berufsorientierende Bildung (BB) 2. Allgemeines/ Unterrichtsorganisation 3. Beispiel eines Stundenplans 4. Themenfelder des Faches BB Im Anschluss folgt eine Diskussion/ Aussprache Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 2

3 Grundlagen des Faches Das Fach Berufsorientierende Bildung hat das Ziel, jeder Schülerin und jedem Schüler nach Klasse 10 (MBA/ HSA) einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Arbeits- und Berufswelt oder in ein weiterführendes Schulsystem zu ermöglichen. Das Fach baut auf den vor allem im Fächerverbund Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit (WAG) und in den Wahlpflichtfächern (WPF) bereits erreichten Kompetenzen und Kenntnissen in der Berufsorientierung sowie auf die vorhandenen Schulcurricula auf. Zum neuen Fach Kompetenztraining und zu den weitergeführten Wahlpflichtfächern besteht eine enge Vernetzung und ermöglicht somit ein integratives Vorgehen und Arbeiten. Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 3

4 Grundlagen des Faches Verschiedene Formen von individuellen Praktika tragen zu einer engen Verzahnung von Schule und Berufswelt bei. Für die Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule (MBA) bietet sich das Sammeln von Praxiserfahrungen auch in der außerunterrichtlichen Zeit an (z.b. Ferienpraktika). Die systematische Weiterführung des Berufswahl-Portfolios zur umfassenden Dokumentation des Berufswahlprozesses ist Grundlage für die Arbeit in der Berufsorientierenden Bildung in Klasse 10. Zum neuen Fach Kompetenztraining und zu den weitergeführten Wahlpflichtfächern besteht eine enge Vernetzung und ermöglicht somit ein integratives Vorgehen und Arbeiten. Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 4

5 Allgemeines/ Unterrichtsorganisation Die Fächer BB und KT sind in der Kontingentstundentafel ausgewiesene Fächer. Die Schüler mit Ziel Mittlerer Bildungsabschluss MBA erhalten 2 Stunden BB und eine im Zeugnis vermerkte Jahresnote, da BB als maßgebendes Fach gilt. Die Schüler mit Ziel Hauptschullabschluss HSA erhalten 6 Std. Praktikum + 2 Std BB und bekommen nach Klasse 10 keine Note. Das Fach BB wird auch im Zeugnis nicht aufgeführt. Für diese Schüler gilt offiziell auch nicht der Bildungsplan des (MBA), obgleich Hauptschüler und Werkrealschüler integrativ unterrichtet werden sollen. Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 5

6 Allgemeines/ Unterrichtsorganisation Ein fächerübergreifendes/-verbindendes Arbeiten mit KT/WPF empfiehlt sich (siehe WRS Curriculum). Die Inhalte sind im Fach BB nicht grundsätzlich neu, sondern vielmehr eine Zusammenfassung dessen, was in der Berufsorientierung/Berufswegeplanung häufig ohnehin schon gedacht und umgesetzt wurde. Nicht alle sechs Themenfelder des Faches BB müssen abgearbeitet werden. Im Vordergrund steht die Bedarfsorientierung der Schülerinnen und Schüler. Sinnvoll wäre organisatorisch, z.b. ein Schwerpunktlehrer (der auch der Klassenlehrer oder WPF-Lehrer sein kann). Dieser könnte idealtypisch die BB/KT-Stunden individuell und bedarfsorientiert einsetzen. Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 6

7 Allgemeines/ Unterrichtsorganisation Die Schüler, die den Hauptschulabschluss anstreben (und bspw. ein Tagespraktikum absolvieren), werden gemeinsam mit den Schülern, die den mittleren Bildungsabschluss anstreben, unterrichtet. Die Hauptschüler absolvieren ein Praktikum, das mit 6 Stunden pro Woche veranschlagt ist (in der Regel ein Tagespraktikum). Die Anzahl von sechs Stunden ist ein Richtwert. Ausschlaggebend sind auch die Vor-Ort- Bedingungen des Betriebes. Damit endet ein Praktikumstag nicht zwangsläufig um Uhr. Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 7

8 Praktikumstag (BB(+KT)) Beispiel eines Stundenplans der Klasse 10 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag HSA MBA HSA MBA HSA MBA HSA MBA HSA MBA 1 M M BB MNT D D 2 E M BB E D D 3 E D KT E MNT 4 WPF D D D M MNT 5 WPF E WZG MSG M M 6 E WZG MSG KT M Mittagspause Mittagspause 7 Rel. MNT 8 Rel. MNT 9 10 Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 8

9 Themenfelder des Faches Berufsorientierende Bildung (BB) Beschaffen und Auswerten von Informationen Anwenden von Instrumenten zur beruflichen Orientierung Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren Kenntnis und Nutzung von Unterstützungssystemen Realbegegnungen mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt Dokumentation durch ein Berufswahlportfolio Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 9

10 Themenfeld 1 Beschaffung und Auswertung von Informationen Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 10

11 Themenfeld 2 Anwendung von Instrumenten zur beruflichen Orientierung Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 11

12 Themenfeld 3 Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 12

13 Themenfeld 4 Kenntnis und Nutzung von Unterstützungs-systemen im Übergang Schule Beruf Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 13

14 Themenfeld 5 Realbegegnungen mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 14

15 Themenfeld 6 Dokumentation durch ein Berufswahlportfolio Ralf Rückert Lehrbeauftragter WAG/ Technik Seminar Rottweil GWHS 15

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