Bilaterales Kooperationsprogramm des BMELV mit dem Ausland
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- Manfred Hofmann
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1 Bilaterales Kooperationsprogramm des BMELV mit dem Ausland
2 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, das bilaterale Kooperationsprogramm des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat eine lange Tradition. Ziel ist es, in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Partnerländern Kenntnisse zu vermitteln sowie politische und wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Damit sind das Programm und seine Projekte wichtige Bausteine der internationalen Zusammenarbeit. Das Programm findet große Beachtung in der Fachwelt der Partnerländer und ist politisch hoch geschätzt. Die besondere Stärke des Programms besteht darin, dass sich mehrere Projekte, die in einem Land durchgeführt werden, wirkungsvoll ergänzen können. In diesem Sinne verstehen sich die ersten Projekte in China, Kasachstan oder bald in Äthiopien als Keimzellen für die weitere Programmplanung. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und lade Sie ein, sich mit dieser Broschüre einen Überblick über die Projektarbeit zu verschaffen. Seit 2008 werden in diesem Rahmen weltweit Projekte ausgeführt. Dabei haben viele Länder großes Interesse an der Kooperation gezeigt. In allen Projekten arbeiten deutsche und ausländische Fachleute auf Augenhöhe eng zusammen. Die Themen der Arbeit orientieren sich an der Nachfrage aus den Partnerländern. Ilse Aigner Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
3 Inhalt 1 Die Rolle Deutschlands und der deutschen Landwirtschaft 6 2 Vom TRANSFORM-Programm für Mittel- und Osteuropa zum weltweit tätigen bilateralen Kooperationsprogramm des BMELV 7 3 Länder und Projekte Russische Föderation Ukraine China Kasachstan Äthiopien Länderübergreifende Projekte 30
4 1 Die Rolle Deutschlands und der deutschen Landwirtschaft 2 Vom TRANSFORM-Programm für Mittel- und Osteuropa zum weltweit tätigen bilateralen Kooperationsprogramm des BMELV In den vergangenen Jahrzehnten erreichte die deutsche Landwirtschaft eine gewaltige Steigerung ihrer Produktivität. Ein Landwirt erzeugte im Jahr 1950 Nahrungsmittel, um 10 Menschen zu ernähren. Heute sind es etwa 140 Menschen. Fakt ist auch, dass die Landwirtschaft zugleich immer umweltgerechter und ressourcenschonender produziert. Maßgeblich dazu beigetragen haben technische Fortschritte, die auch in der Landwirtschaft Einzug gehalten haben. Technologietransfer ist deshalb ein herausragendes Ziel der bilateralen Kooperationsprojekte. Der Einsatz hochmoderner Maschinen setzt allerdings gut ausgebildete Fachkräfte voraus. Die deutsche Landwirtschaft hat hier ein Qualifizierungsniveau erreicht, das den Einsatz von Spitzentechnologie ermöglicht. Ausund Weiterbildung von Fachkräften, Vermittlung von Know-how und Beratung sind folglich zentrale Elemente der Projektaktivitäten in den Kooperationsländern. Gut ausgebildete Fachkräfte und Spitzentechnologie bilden für Deutschland die wesentliche Basis dafür, seine Position als einer der bedeutendsten Agrarproduzenten in der Europäischen Union zu behaupten. Platz zwei bei der tierischen Erzeugung und Platz vier bei der pflanzlichen Erzeugung bezeugen dies. Die deutschen Agrarexporte haben sich im Vergleich zu 1990 mehr als verdoppelt, gegenüber 1980 sogar vervierfacht. Gleichwohl ist Deutschland Nettoimporteur von Nahrungsmitteln und daher ein hochinteressanter Markt. Das Handelsvolumen mit unseren Kooperationspartnerländern hat in den letzten Jahren substantiell zugenommen zum gegenseitigen Nutzen. Dies spricht dafür, die partnerschaftliche Zusammenarbeit fortzusetzen und zu vertiefen. Land- und Forstwirtschaft nutzen mit rund 17 bzw. 11 Millionen Hektar mehr als die Hälfte der deutschen Landesfläche. Sie werden in ihrer Struktur immer differenzierter und schaffen sich damit neue wirtschaftliche Perspektiven. So entstehen z. B. im Bereich der energetischen und stofflichen Verwertung nachwachsender Rohstoffe neue Einkommenschancen. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind gegenwärtig ca Personen beschäftigt. Davon entfallen 34,5 Prozent auf die Bioenergie-Branche. Im Chemieund Werkstoffbereich gibt es ca Arbeitsplätze durch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Das Spektrum der Anwendungsbereiche nachwachsender Rohstoffe weitet sich bei der energetischen und der stofflichen Nutzung kontinuierlich aus. Beispielsweise wird Holz sowohl als Baustoff als auch als Energieträger immer attraktiver. Pflanzenfasern gewinnen als Verbundstoffe in der Automobilindustrie oder als Dämmstoffe rasant an Bedeutung. Im gesamten Agribusiness Deutschlands (Land- und Forstwirtschaft sowie den vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen) sind knapp 10 Prozent aller Erwerbstätigen beschäftigt; rund 4,0 Millionen Menschen. Nimmt man die Arbeitsplätze zur Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen sowie die Forst-, Holzund Papierwirtschaft hinzu, sind es rund 4,9 Millionen Erwerbstätige. Diese Branchen haben insbesondere für die Entwicklung ländlicher Räume eine große Bedeutung. Allerdings zeichnen sich prosperierende ländliche Räume durch eine große Vielfalt von ökonomischen Aktivitäten aus. Die deutsche Landwirtschaft ist heute nicht mehr der dominierende Wirtschaftszweig in ländlichen Räumen. Längst sind auch diese dem globalen Trend hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft gefolgt. Rund zwei Drittel der Bruttowertschöpfung in den ländlichen Regionen werden heute in diesem Sektor erbracht. Es sollte jedoch nicht außer Acht bleiben, dass die Landwirtschaft nicht nur einen Teil der Wirtschaft darstellt, sondern auch als ein Teil der Gesellschaft, der Kultur und der Umwelt aufzufassen ist. Bei den neuen globalen Herausforderungen, wie z. B. die Sicherung der Welternährung, Klimaschutz, sichere Energieversorgung, ist sie unverzichtbarer Partner. Diese Aspekte sollten im Rahmen der bilateralen Kooperationsprogramme mit entsprechender Gewichtung verankert werden. Das bilaterale Kooperationsprogramm des BMELV als wichtiges Instrument der agrarpolitischen Zusammenarbeit mit dem Ausland Durch verschiedene bilaterale Programme im Agrarbereich trägt die Bundesregierung zur Verbesserung der weltweiten Ernährungssituation bei. Seit Beginn der 1990er Jahre unterstützt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Transformprogramms der Bundesregierung die Restrukturierung der Landwirtschaft in den Mittel- und osteuropäischen Staaten (MOE) und in den Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) der ehemaligen Sowjetunion. Dies geschieht durch eine Kombination von Agrarpolitikberatung mit praxisnahen Projekten. Seit 1993 wurden aus dem Bundeshaushalt des BMELV ca. 70 Mio. Euro bereitgestellt, mit denen im Rahmen des TRANSFORM-Programms des BMELV mehr als 250 Projekte und Kleinmaßnahmen in Mittel- und Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion gefördert wurden. Bezieht man die Projektaktivitäten des BMELV vor Gründung des TRANSFORM-Programms ein, so ergibt sich ein Fördervolumen von rund 124 Mio. Euro. Jährlich verfügbare Programmmittel ,4 1993* 12,3 12,3 11,0 6,5 1994* 1995* 1996* 1997* 1998* 1999* * 2011** *) einschließlich Praktikantenprogramm. **) Planung 4,6 3,3 2,3 2,4 2,2 2,2 2,6 3,4 4,0 5,5 5,5 6 7
5 Das TRANSFORM-Programm der Bundesregierung endete Aufgrund des weiterhin bestehenden Beratungsbedarfs im Agrarbereich, insbesondere in Russland und der Ukraine, stellte das BMELV danach eigene Ressortmittel zur Verfügung. Seit 2005 wird die agrarpolitische Zusammenarbeit des BMELV in Mittel- und Osteuropa im Rahmen des Kooperationsprogramms Bilaterale technische Zusammenarbeit mit dem Ausland auf dem Gebiet der Ernährung, der Landwirtschaft und des Verbraucherschutzes Länder und Schwerpunkte der Zusammenarbeit im TRANSFORM- und bilateralen Kooperationsprogramm des BMELV (bilaterales Kooperationsprogramm des BMELV) weitergeführt. Mit Beginn des Jahres 2008 wurden die Voraussetzungen geschaffen, das bilaterale Kooperationsprogramm auf Regionen über Mittel- und Osteuropa hinaus auszudehnen. Zielsetzung ist weiterhin die praxisnahe Unterstützung der Partnerländer bei der Entwicklung in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. wird der Austausch von agrarpolitischen und agrarwirtschaftlichen Informationen gefördert, die die Zusammenarbeit erleichtern. ó Wirtschaftskooperationsprojekte Wirtschaftskooperationsprojekte (WKO) knüpfen in vielen Fällen an die Agrarpolitischen Dialoge an und verbinden agrarpolitischen Nutzen mit unternehmerischen Zielen. Bei diesen Projekten engagieren sich Unternehmen der deutschen Agrarund Ernährungswirtschaft fachlich und finanziell. Sie stellen ihre Produkte und ihr Know-how für Beratung und Weiterbildung zur Verfügung. So werden Fachkräfte aus dem Partnerland mithilfe modernster Technik weitergebildet, Manager geschult und wirtschaftliche Verbindungen aufgebaut. Gleichzeitig wird die deutsche Agrarwirtschaft bei der Etablierung auf neuen Märkten unterstützt. Zurzeit gibt es drei WKO-Projekte in China, in der Ukraine und in der Russischen Föderation. Weitere sind in Planung. Deutsche Unternehmen und Branchenverbände arbeiten hier mit Unternehmen und Organisationen im Partnerland zusammen. Das Kooperationsprogramm unterstützt durch flankierende Maßnahmen. Im Ergebnis kommen in den Partnerländern moderne ressourcenschonende und produktivitätssteigernde Technologien zum Einsatz. Die finanzielle Beteiligung der Wirtschaft liegt in der Regel bei bis zu 50 Prozent der Projektkosten. in der Regel etwa die Hälfte der Projektkosten. Hinsichtlich der Bemessung und Form dieser Leistungen besteht großer Spielraum. Der Beitrag kann durch direkten Mitteltransfer geleistet werden, aber auch durch die Bereitstellung von Sachmitteln, Personal oder Räumlichkeiten. Bedingt durch Partnerinteressen und Zielsetzung haben Kooperationsprojekte Projektlaufzeiten von drei bis fünf Jahren. Unternehmerisches Engagement hingegen tendiert zu einzelnen, konkreten Investitionen. Diese unterschiedlichen Ansätze gilt es in WKO sinnvoll miteinander zu verbinden. Ein Aus- und Weiterbildungsprojekt, zum Beispiel, wo Fachkräfte in Partnerländern geschult werden, profitiert von dem Fachwissen und dem Einsatz neuester Technologien, die durch die Wirtschaftspartner bereitgestellt werden. Die Unternehmen wiederum werden durch die Weiterverbreitung ihrer Technik in den Projekten beim Markteintritt unterstützt. Die unternehmerischen Eigeninteressen können so die Nachhaltigkeit der Projekte erhöhen. Wirtschaftskooperationsprojekte Das bilaterale Kooperationsprogramm unterstützt den politischen Austausch und die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie deren vor- und nachgelagerte Bereiche. Das Programm knüpft an bestehende Netzwerke an und verbindet politische Erfordernisse mit wirtschaftlichen Interessen. Schwerpunkte hierbei sind: ó Regierungsberatung bei Gesetzgebung und administrativer Umsetzung Ein Projektkonzept zur Regierungsberatung ist der Agrarpolitische Dialog. Er ist in der Russischen Förderation und in der Ukraine gut etabliert und genießt hohes Ansehen. Der Agrarpolitische Dialog in Kasachstan hat im Herbst 2009 seine Arbeit aufgenommen. Bei diesen Dialogen zwischen dem BMELV und dem jeweiligen Partnerland geht es um die Beratung von Parlamenten und Regierungen sowie deren Organen, z. B. bei der Gesetzgebung. Daneben Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Verbänden der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft in Form von Wirtschaftskooperationsprojekten (WKO) hat eine lange Tradition im bilateralen Kooperationsprogramm und gewinnt in den letzten Jahren an Bedeutung. Die Form der Zusammenarbeit hat sich dabei verändert. Wurden Unternehmen früher in ein laufendes Projekt einbezogen, erfolgt heute eine Beteiligung der Unternehmen grundsätzlich bereits während der Planungsphase. Dadurch können Rollen und Verantwortlichkeiten frühzeitig festgelegt werden. Die Mitwirkung steht solchen Unternehmen offen, deren Tätigkeit der Zielsetzung der Projekte entspricht. Erfolgreiche WKO zeichnen sich durch einen nennenswerten Eigenbeitrag der Unternehmen aus; ó Praxisnahe Beratungsprojekte In einigen Ländern besteht bei landwirtschaftlichen Betrieben große Nachfrage nach praktischer Unterstützung, Know-how und modernen Beratungskonzepten. Hier setzen die praxisnahen Beratungsprojekte an. Junge Fachkräfte werden weitergebildet für die Arbeit auf dem Betrieb oder im Beratungsdienst. Hierbei unterstützen deutsche Experten neben der Weiterbildung auch bestehende oder neue fachliche Einrichtungen in den Partnerländern. Auch bei diesem Projekttyp ist die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen wichtig. Zur Weiterbildung junger Fachkräfte leistet auch das Praktikantenprogramm des BMELV Unterstützung, das in der Russischen Föderation, in der Ukraine und in Weißrussland angeboten wird (siehe Kasten). 8 9
6 Das Praktikantenprogramm des BMELV Seit Anfang der 1990er Jahre fördert das BMELV im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit Praktika junger Nachwuchskräfte der Agrarwirtschaft aus der Russischen Föderation, der Ukraine und Weißrussland. Durchgeführt wird das Praktikantenprogramm vom Deutschen Bauernverband (DBV), dem Bayerischen Bauernverband (bbv), der Arbeitsgemeinschaft für Projekte in Ökologie, Landwirtschaft und Landesentwicklung in Osteuropa e. V. (APOLLO) sowie der Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) in Nienburg. Ziel des Praktikums ist es, künftigen Fach- und Führungskräften in landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland fachliche Qualifikationen und unternehmerisches Denken und Handeln zu vermitteln. Das Programm richtet sich an Studentinnen und Studenten landwirtschaftlicher Hochschulen, die fachlich und sprachlich umfassend auf den Aufenthalt in Deutschland vorbereitet werden. Die 4 bis 6-monatigen Praktika werden von einer Seminarreihe begleitet, in der die in der Praxis erworbenen Qualifikationen vertieft und Erfahrungen und berufliche Perspektiven erörtert werden. Die aus dem Programm entstehenden Kontakte bieten Ausgangspunkte zur Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Besonders geschätzt werden die vom BMELV geförderten Absolventen von Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft, die in Osteuropa aktiv sind. Zahlreiche Absolventen haben führende Positionen in ihren Heimatländern übernommen und wirken bei der Entwicklung der ländlichen Räume mit. Das Internetportal dient als Diskussionsforum, Kontaktplattform und Stellenmarkt. Wichtiger Grundsatz im bilateralen Kooperationsprogramm ist die strikte Ausrichtung der Projekte am Bedarf der Partnerländer. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe werden für Deutschland und die Partnerländer Win-Win-Situationen geschaffen. Das stärkt das Vertrauen und dient der Entwicklung einer stabilen Basis für spätere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Inhaltliche und regionale Schwerpunkte der agrarpolitischen Zusammenarbeit des BMELV im bilateralen Kooperationsprogramm Das TRANSFORM-Programm der Bundesregierung hat die notwendigen Reformprozesse in den MOE- und NUS-Staaten angestoßen und begleitet. Die EU-Osterweiterung im Jahre 2004 und die Fortsetzung der Regierungsberatung im Rahmen des bilateralen Kooperationsprogramms haben die regionalen Schwerpunkte der agrarpolitischen Zusammenarbeit verschoben. In der Nachfolge des TRANSFORM-Programms ab 2003 wurden hauptsächlich Projekte in den NUS weitergeführt (Russland, Ukraine, Weißrussland). Die neuen osteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU erhalten Aufbauhilfe im Rahmen spezifischer EU-Programme. Die geografische Erweiterung des bilateralen Kooperationsprogramms ab 2008 und die Veröffentlichung des Positionspapiers durch das BMELV am 29. Mai desselben Jahres, in dem die Armuts- und Hungerbekämpfung sowie die Bewältigung der negativen Folgen des globalen Klimawandels durch den Ausbau erneuerbarer Energien als die wichtigste Aufgaben der internationalen Staatengemeinschaft deklariert wurden, hatte eine regionale und inhaltliche Neuorientierung der bilateralen agrarpolitischen Zusammenarbeit des BMELV zur Folge. Die Ausdehnung des Programmes bedeutet eine zusätzliche Hilfe, um die aktuellen politischen Ziele des BMELV in den Regionen mit dem größten Bedarf zu realisieren. Prozentuale Verteilung der Programmmittel, Gesamtbudget: 70 Mio. Euro* Quelle: GFA Russland 26 % Ukraine 14 % Polen 10 % MOE überregional 8 % Weißrussland 7 % Litauen 6 % Ungarn 6 % Bulgarien 6 % Slowakei 5 % Estland 5 % Lettland 5 % Tschechien 2 % Prozentuale Verteilung der Programmmittel, Gesamtbudget: 11,7 Mio. Euro Quelle: GFA Prozentuale Verteilung der Programmmittel, Gesamtbudget: 15,6 Mio. Euro** Quelle: GFA Projekttypen und Gestaltung der Projektarbeit Russland 58,73 % andere 1,87 % Slowakei 1,16 % Weißrussland 12,23 % Ukraine 27,17 % Russland 39,54 % Kasachstan 4,36 % Ukraine 22,25 % Äthiopien 7,30 % Belarus 2,44 % Brasilien 3,16 % Delegationsreisen/ WKO-Projekte 8,66 % China 8,90 % MOE überregional 3,39 % Die Konzeption der Projekte richtet sich nach den Bedürfnissen im Partnerland. In vielen Fällen ist ein deutscher Langzeitexperte, der Projektkoordinator, vor Ort, um die Projektarbeit wie Schulungen, Beratungsleistungen, Studienreisen und Strategieentwicklung zu koordinieren. Für Beratungs- und Schulungsmaßnahmen werden Kurzzeitexperten im Ausland aktiv. Der Projektkoordinator hält die Verbindung zwischen der deutschen Seite und den Partnern. Bei seiner Tätigkeit unterstützt ihn eine Durchführungsinstitution fachlich und organisatorisch. Die Projekte haben in den meisten Fällen eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren, bei Bedarf auch länger. Bei der Programmabwicklung arbeitet das BMELV häufig mit dem Centrum für Internationale Migration (CIM) zusammen. Zusammenarbeit mit CIM Das Kooperationsprogramm des BMELV wird durch die enge Zusammenarbeit mit dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) nachhaltig gestärkt. CIM ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Bundesanstalt für Arbeit. CIM vermittelt deutsche oder europäische Fachkräfte, um Institutionen in Entwicklungs- und Transformationsländern langfristig zur selbstständigen Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu befähigen. Ziel ist es, möglichst in jedem Projekt des Kooperationsprogramms einen CIM-Experten für die Laufzeit des Projektes bei einer lokalen Partnerorganisation zu platzieren. Dabei erfolgt üblicherweise die Finanzierung der Fachkraft anteilig durch CIM und das Kooperationsprogramm. Auch die Partnerorganisation, für die die Fachkraft tätig wird, beteiligt sich an den Kosten. So werden die knappen Haushaltsmittel, mit denen das bilaterale Kooperationsprogramm wirtschaftet, wirkungsvoll ergänzt. Der Einsatz von CIM-Fachkräften hat sich als wichtiger Beitrag für die Durchführung von Kooperationsprojekten erwiesen. Die CIM-Experten leisten als Projektkoordinatoren und Langzeitkräfte Beratungs- und Koordinierungsarbeit vor Ort. Dies gilt auch nach der geografischen Ausweitung des Kooperationsprogramms auf alle Weltregionen: durch seine weltweite Tätigkeit verfügt CIM über Erfahrungen, die sich hervorragend mit dem Kooperationsprogramm ergänzen. Die seit 1993 erfolgreich etablierte Zusammenarbeit ist damit auch in Zukunft eine echte Erfolgsgeschichte! Weitere Informationen zu CIM unter Im Laufe der Zusammenarbeit haben sich verschiedene Projekttypen und -inhalte herausgebildet. Dazu zählen insbesondere Politikberatungsprojekte, Aus- und Weiterbildungsprojekte sowie Projekte zum Genossenschaftswesen
7 Das BMELV hat für das bilaterale Kooperationsprogramm im Ergebnis eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens einen Generalbeauftragten, die GFA Consulting Group GmbH, eingesetzt. Zu den Hauptaufgaben des Generalbeauftragten gehören die zielkonforme Entwicklung von Projekt- konzepten, die Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen sowie die Beauftragung der Durchführungsinstitutionen mit der Implementierung der Projekte. Im Verlauf der Projekte koordiniert die GFA Monitoring und Evaluierung sowie die finanzielle Abwicklung. Das Twinning-Programm der EU Programmregionen IPA/ENPI Seit Beginn des Twinning-Programms der EU 1998 war das BMELV an über 130 Projekten beteiligt und gilt daher als eines der erfolgreichsten Twinning- Ressorts in Deutschland. Ursprünglich zur Vorbereitung von EU-Beitrittsländern gedacht, hat sich Twinning zunehmend als Instrument im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) bewährt. Neben dem Vorbeitrittsinstrument IPA (Instrument for Pre-Accession Assistance) gibt es das Nachbarschaftsinstrument ENPI (European Neighbourhood and Partnership Instrument). Beim Twinning entsendet die Verwaltung eines EU-Mitgliedsstaates einen Langzeitberater (Resident Twinning Advisor, RTA) in die Partnerbehörde; ein Projektleiter trägt die Gesamtverantwortung. Der RTA koordiniert die Einsätze von zusätzlichen Kurzzeitexperten. Beim Twinning light kommen in kurzer Projektlaufzeit ausschließlich Kurzzeitexperten zum Einsatz. Die zentrale Koordinierung von Twinnings zu Agrar- und Verbraucherschutzthemen erfolgt durch das BMELV. Durchführende Behörden sind in der Regel Bundes- oder Landesbehörden. Aufgrund der rückläufigen Zahl von Ausschreibungen und dem verstärkten Wettbewerb nimmt die Gesamtzahl der Twinning-Beteiligungen des BMELV ab. Jedoch ist die politische Wertschätzung von Twinnings und den daraus entstehenden Kontakten ungebrochen, so dass Twinning auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Bestandteil der internationalen Aktivitäten des BMELV bleiben wird. Quelle: NCP ENPI BMELV Twinning-Akquise IPA ENPI ENPI IPA Ausschreibungen Angebote Zuschläge Juniorpartnerschaften Exportförderung Die Positionierung der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft auf internationalen Märkten hat eine besondere Bedeutung. Die Inlandsmärkte sind von geringen Wachstumsraten geprägt und auch im EU-Binnenmarkt zeichnet sich eine Sättigung ab. So rücken neue Produkt- und Drittlandsmärkte zunehmend ins Interesse der Unternehmen. Die seit den 1980er Jahren verfolgte Politik der weltweiten Öffnung von Märkten resultiert nun in einem sehr intensiven Handelstausch und einer Dynamik, die es jahrzehntelang nicht gab. Zudem haben sich neue interessante Absatzmärkte entwickelt, insbesondere in Schwellenländern. Daraus ergeben sich für deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft erhebliche Chancen, aber auch Herausforderungen. Die klassischen Instrumente der Agrarpolitik sind im Zuge der Marktliberalisierung reduziert oder gar abgebaut worden. Zölle sind vielfach nichttarifären Handelshemmnissen gewichen. Und auch die traditionellen Exportförderinstrumente wie Ausfuhrerstattungen müssen durch neue Strategien abgelöst werden, Agrarprodukte abzusetzen. Ziel des BMELV ist es, die Unternehmen der Agrarund Ernährungswirtschaft bei ihren Bemühungen zu unterstützen, gewonnene Marktanteile zu halten und neue Zukunftsmärkte zu erschließen. Unterstützende Maßnahmen sind: ó Schaffung einer förderlichen Handels- und Marktpolitik; ó Unterstützung von Unternehmen auf Messen und Ausstellungen; ó Schaffung von phytosanitären und veterinärrechtlichen Voraussetzungen, die den deutschen Exportinteressen entsprechen; ó Internationale Projektzusammenarbeit; ó Zusammenarbeit mit verschiedenen bilateralen und multilateralen Gremien. Quelle: NCP 12 13
8 3 Länder und Projekte Das bilaterale Kooperationsprogramm des BMELV in Russland 3.1 Russische Föderation In den knapp zwanzig Jahren seit ihrem Bestehen hat die Russische Föderation einen schwierigen Weg der Transformation zurückgelegt. Am Anfang des Reformprozesses in der Landwirtschaft stand der Rückzug des Staates aus der direkten Produktion, was mit ersten Schritten der Privatisierung von Land einherging. Der Rückzug aus der staatlichen Finanzierung von Betrieben zog auch eine Reform des Agrarkreditmarkts nach sich, wodurch privatwirtschaftlichen Institutionen eine größere Bedeutung zukam. Dieser Prozess wurde durch umfangreiche makroökonomische und institutionelle Reformen begleitet. Hierzu gehören insbesondere die Preisliberalisierung und die schrittweise Liberalisierung des Außenhandels. Die russische Regierung führt bereits seit siebzehn Jahren Beitrittsverhandlungen mit der Welthandelsorganisation (WTO) und hofft diese bald abschließen zu können. Vielfältige landwirtschaftliche Strukturen Die landwirtschaftlichen Strukturen sind vielfältig. Private Hauswirtschaften, die zwischen 0,5 und 1 ha bewirtschaften, existieren neben privaten Farmerbetrieben und riesigen Agrarholdings, die häufig mehr als ha bewirtschaften. Trotz der teilweise hochmodernen Maschinenausstattung der Großbetriebe sind es auch heute noch die Hauswirtschaften, die die russische Bevölkerung mit einem großen Teil der Lebensmittel versorgen. Nahezu 90 Prozent der erzeugten Kartoffeln, mehr als 75 Prozent der Obst- und Gemüseproduktion und mehr als die Hälfte des Fleisches wird von privaten Hauswirtschaften produziert. Entwicklung und Potenzial der russischen Agrarproduktion In den 1990er Jahren mussten dramatische Produktionseinbrüche hingenommen werden. Die bewirtschaftete Ackerfläche ging von 1990 bis 2005 um knapp ein Drittel zurück. Der Viehbestand nahm drastisch ab, ebenso der Einsatz landwirtschaftlicher Produktionsmittel. Seit 1998 stiegen die Erträge im Pflanzenbau an, jedoch wurde das Niveau von 1990 erst im Jahr 2004 wieder erreicht. Inzwischen gehört Russland zu den Exporteuren von Getreide und Ölsaaten. Die Produktion von Fleisch und Milch hat sich noch immer nicht erholt. Die russische Landwirtschaft hat ein enormes Potenzial. Russland ist 47 x größer als Deutschland und verfügt über 200 Mio. ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 60 Prozent Ackerland. Die Böden in einigen Regionen, insbesondere die Schwarzerden, zählen zu den besten der Welt. Herausforderungen ó Missverhältnis zwischen schnell steigenden Produktionskosten und geringer steigenden Verkaufspreisen. ó Fachkräftemangel in der Landwirtschaft durch Abwanderung junger, qualifizierter Arbeitskräfte in Folge niedriger Löhne und unzureichender Infrastruktur. ó Landwirtschaftliche Maschinen und Technik entsprechen insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben meist nicht dem modernen Standard. Die Reformschritte spiegeln sich auch in den Projekten des Kooperationsprogramms wieder. Im Deutschrussischen agrarpolitischen Dialog, einem Projekt, das bereits seit 1994 erfolgreich arbeitet, haben sich die Themen stark gewandelt. Waren in den Anfangsjahren Bodenreform, Genossenschaftswesen und Agrarfinanzierung die bestimmenden Themen, spielten später auch Saatgutrecht und ökologischer Landbau eine Rolle. In den letzten Jahren haben Fragen der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes sowie der Bioenergie zunehmend an Bedeutung gewonnen. Deutsch-russischer agrarpolitischer Dialog Laufzeit: 1994 bis 2012 Durchführungsinstitution: Ekosem Agrar GmbH: Im Rahmen des Projektes werden hauptsächlich die Abgeordneten der Agrarausschüsse der beiden Kammern des russischen Parlaments die Staatsduma und der Föderationsrat bei ihrer gesetzgeberischen Tätigkeit beraten. Dazu werden Experten aus dem BMELV und nachgeordneten Behörden sowie lokale Experten eingesetzt. Darüber hinaus werden weitere Institutionen, die entscheidend an der Gestaltung und der Umsetzung der Agrarpolitik in der Russischen Föderation beteiligt sind, in die Projektarbeit einbezogen. Dazu gehören insbesondere das föderale Agrarministerium, das Finanzministerium, die Staatliche Landwirtschaftsbank, Vertreter landwirtschaftlicher Verbände und andere agrarpolitische Entscheidungsträger. Die fachliche Steuerung des Projekts erfolgt durch das gemeinsame deutsch-russische Projektsekretariat, welches bei der Russischen Agrarbewegung (RAD) angesiedelt ist. Schwerpunkte der Projektarbeit sind: ó Bereitstellung von deutschen und EU-Gesetzestexten sowie ergänzenden Informationen; ó Ausarbeitung von Konzeptionen und Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben; ó Erstellung und Veröffentlichung von Kommentaren zu geltender Agrargesetzgebung; ó Durchführung von agrarpolitischen Arbeitsgruppentreffen deutscher und russischer Experten; ó Erstellung eines monatlichen Newsletters zu aktuellen agrarpolitischen Themen in Zusammenarbeit mit der Russischen Agrarbewegung RAD; ó Koordination der Vernetzung mit russischen Partnern sowie anderen Kooperationsprojekten; ó Durchführung von Fachinformationsfahrten nach Deutschland für Abgeordnete der Staatsduma und des Föderationsrates sowie weiterer agrarpolitischer Entscheidungsträger zu aktuellen agrarpolitischen Themen; ó Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen den Agrarausschüssen der Staatsduma und des Deutschen Bundestages. Feldbegehung am Rande der Saatgutkonferenz in Moskau, Juni
9 Stärkung der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes in der Russischen Föderation geschult. Gleichzeitig wird der Aufbau eines Föderalen Russischen Unterstützungs- und Koordinierungszentrums für die Verbraucherberatung unterstützt. Laufzeit: 2001 bis 2010 Durchführungsinstitutionen: ADT Projekt GmbH: Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV): Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Der Verbraucherschutz gewinnt in der Russischen Föderation an Bedeutung. Ziel des Projekts ist es, die Bereiche Lebensmittelsicherheit sowie Verbraucherschutz in Russland an internationale Standards anzunähern. Durch die Bereitstellung von rechtlichen Grundlagen und erfolgreich erprobten Instrumenten der Lebensmittelsicherheit sowie des Verbraucherschutzes werden die Partnerinstitutionen gestärkt. Das Projektkonzept umfasst drei Bereiche: 1. Verbraucherberatung In den Pilotregionen Togliatti und Perm werden der Aufbau von Verbraucherberatungsstellen unterstützt und die russischen Berater umfassend 2. Technische Verordnungen für Lebensmittelsicherheit und Mechanismen für Lebensmittelkontrolle Hier tragen deutsche Experten durch fachliche Stellungnahmen in Hinblick auf internationale und EU-Standards zur Rechtsetzung im Bereich der Technischen Reglements bei. Entwürfe von Technischen Reglements werden mit Vertretern von Verwaltung und Industrie diskutiert. Bisher wurden die Technischen Reglements zu Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelkennzeichnung, Zusatzstoffe, Fleisch und Kindernahrung behandelt. 3. Risikobewertung und -management, Schnellwarnsystem Das Projekt vermittelt den russischen Partnern Erfahrungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Es wird ein regelmäßiger Austausch zwischen BfR, BVL und russischen Institutionen mit dem Ziel einer dauerhaften Zusammenarbeit gefördert. Dabei wird die mögliche Beteiligung der Russischen Föderation am europäischen Schnellwarnsystem Rapid Alert System for Food and Feed (RASFF) unterstützt. Weitere Fragen, die der Erleichterung des Handels zwischen Russland und der EU dienen, werden behandelt. Unterstützung einer nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung in der Republik Tschuwaschien Laufzeit: 2007 bis 2012 Durchführungsinstitution: IAK AGRAR CONSULTING GmbH: Ziel des Projekts ist die Unterstützung ländlicher Erzeuger in der Republik Tschuwaschien. Durch die verbesserte gemeinschaftliche Vermarktung von Milch, ein modernes, effizientes Vermarktungssystem, höhere Milchqualität sowie die Nutzung zusätzlicher Produktions- und Rentabilitätsreserven soll die Einkommenssituation auf dem Lande verbessert werden. Konkrete Maßnahmen sind: ó Gründung von Erzeugerorganisationen zur Einrichtung von Milchsammelstellen für private Hauswirtschaften, Farmwirtschaften und andere Betriebe; ó Unterstützung der Betriebe bei ihrer wirtschaftlichen Weiterentwicklung; ó Stärkung der Frauen- und Jugendarbeit; ó Dialog mit den politisch-administrativen Vertretern aus weiteren Gebieten und Übertragung von positiven Projekterfahrungen auf föderaler Ebene. Durch die Projektarbeit ist das Qualitätsbewusstsein auf den Pilotbetrieben deutlich erhöht worden. Das zeigt auch das starke Interesse der Landwirte an (deutschen) Milchhygieneprodukten und an hochwertiger Genetik
10 Beiträge zur Verbesserung der Wertschöpfungskette Milch im Oblast Kaliningrad ó Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet bei der Gestaltung der Sektor- und Förderpolitik; Laufzeit: 2007 bis 2011 Durchführungsinstitution: ADT Projekt GmbH: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: Die landwirtschaftliche Produktion im Kaliningrader Gebiet ging in den letzten Jahren stark zurück. Auch die Milchviehbestände wurden abgebaut. ó Aufbau eines Beratungsdienstes, Entwicklung von Beratungskonzepten und Begleitung der Beratungstätigkeit über mehrere Jahre; ó Modernisierung eines Zentrums für Rinderzucht und Unterstützung des Zentrums bei der Verbesserung seines Dienstleistungsangebots für Milchviehbetriebe; ó Unterstützung von Kooperationen zwischen deutschen und russischen Partnern im Bereich Milchwirtschaft; Ziel des Projekts ist die Sicherung von Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe durch eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der Milchwirtschaft. Die Milchproduktion hat ein besonders hohes Wertschöpfungsund Einkommenspotenzial. Im Bereich Milchviehzucht kann an die Investitionen der russischen Partner angeknüpft werden. Ergänzt wird das Projekt durch den Aufbau und die Verbesserung der landwirtschaftlichen Beratung und durch die Zusammenarbeit mit der Universität Kaliningrad. Die Projektmaßnahmen im Überblick: ó Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften der Milchwirtschaft in Russland und in Deutschland; ó Prüfung der Übertragbarkeit der Projektergebnisse auf andere Regionen Russlands. Politischer Träger des Projekts ist das Ministerium für Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet. Operative Träger sind das Selektionszentrum Rinderzucht Kaliningrad (KTZ) und Kaliningrader Staatliche Technische Universität (KSTU). Deutsche Wirtschaftsunternehmen des Tierzuchtsektors leisten bedeutende Eigenbeiträge zum Projekt. Weiterentwicklung moderner Produktionsverfahren der Milch- und Rindfleischerzeugung in der Russischen Föderation (Woronesch) Laufzeit: 2008 bis 2013 Durchführungsinstitution: ADT Projekt GmbH: Im Rahmen des Transformationsprozesses ist die Rinderproduktion in der Russischen Föderation stark zurückgegangen. Das im Jahr 2005 beschlossene Nationale Förderprogramm zur Modernisierung der Tierproduktion führte zu einer großen Nachfrage russischer Rinderhaltungsbetriebe nach hochwertigen Technologien aus Deutschland. Mit dem Projekt soll diese Lücke geschlossen und eine optimale Nutzung der Technik erreicht werden. Zu den Projektaktivitäten zählen die folgenden Module: ó Praxisnahe Aus- und Weiterbildung von Herdenmanagern und Spezialisten von Rinderzuchtbetrieben; ó öffentliche Feldtage und Konferenzen auf Demonstrationsbetrieben; ó Beratung ausgewählter Einzelbetriebe zur Optimierung der Produktionssysteme; ó Entwicklung eines Konzepts zur kombinierten Milch- und Rindfleischerzeugung mit Zweinutzungsrindern; ó Qualifizierung von russischen Fachkräften in Deutschland. Da Herdenmanagern und Spezialisten auf russischen Betrieben in vielen Fällen das erforderliche Fachwissen fehlt, um das Potenzial der modernen Technik auszuschöpfen, blieben die erhofften Produktivitätssteigerungen auch nach dem Kauf dieser Technik häufig aus. Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Wirtschaftskooperationsprojekt. Die Ausbildung russischer Fachkräfte findet auf Demonstrationsbetrieben in der Russischen Föderation statt. Deutsche und russische Agrarunternehmen beteiligen sich an der Projektarbeit
11 3.2 Ukraine Verbandskooperation DBV-AKKOR Laufzeit: 2009 bis 2011 Durchführungsorganisation: Deutscher Bauernverband e.v.: Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde es in Russland auch für Privatpersonen möglich, Land zu kaufen und zu bewirtschaften. Dadurch entstanden neben den Staatsbetrieben (Sovchosen) und den Genossenschaften (Kolchosen) erstmals wieder private Landwirtschaftsbetriebe. Um die Interessen dieser Betriebe zu vertreten, bildeten sich unabhängige Bauernverbände, die sich 1990 zum nationalen Verband der privaten Bauernbetriebe und Genossenschaften Russlands (AKKOR) zusammenschlossen. Der Organisationsgrad der privaten bäuerlichen Landwirtschaft in der Russischen Föderation und ihr politischer Einfluss sind aber recht gering. Der Deutsche Bauernverband (DBV) leistet seit Anfang 2009 professionelle Unterstützung für AKKOR. Dadurch soll sowohl die fachliche als auch die organisatorische Arbeit von AKKOR verbessert werden. Im Rahmen der Verbandskooperation wurden folgende Maßnahmen vereinbart: ó Durchführung von Fachseminaren in Russland zu ausgewählten landwirtschaftlichen Fachthemen, z. B. Genossenschaftswesen, Bodenrecht, Aufbau von Maschinenringen; ó Durchführung von Fachbesuchen für Vertreter von AKKOR in Deutschland zur Organisationsstruktur des DBV; ó Durchführung von Fachinformationsfahrten für junge Betriebsleiter nach Deutschland; ó Weiterhin unterstützt der Vorstand des DBV den Vorstand von AKKOR beim Beitritt zum internationalen Bauernverband (IFAP) Für die Ukraine ist die Land- und Ernährungswirtschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Mehr als die Hälfte der insgesamt 60 Millionen Hektar Landesfläche ist Ackerland. Ein Drittel der weltweiten Schwarzerde- Vorkommen, die ein hervorragendes Ertragspotenzial haben, befinden sich in der Ukraine. Die relativ geringe Bevölkerungsdichte lässt trotz steigender Einkommen keine umfangreiche Steigerung der Binnennachfrage erwarten. Daraus ergibt sich ein enormes Exportpotenzial, was durch die ganzjährig eisfreien Häfen am Schwarzen Meer zusätzlich begünstigt wird. Diese guten Bedingungen haben bisher jedoch nicht zu stabilen Produktionszuwächsen geführt. Die Gründe hierfür sind unter anderem unzureichende Investitionen, veraltete Technologien und fehlendes Know-How. Durch den Zusammenbruch der Sowjetunion rissen für die Ukraine die bis dahin vorherrschenden wirtschaftlichen Verbindungen ab. Um sich anderen Ländern zu öffnen, wurden insbesondere in den 1990er Jahren enorme Reformbemühungen unternommen. Dazu gehören der Rückzug des Staates aus der Preispolitik und Warenmärkten, die Privatisierung von Staatseigentum und die Einführung einer eigenen Währung des Hrywnja im Jahr Die 1990er Jahre können als schwere wirtschaftliche Depression bezeichnet werden. Die landwirtschaftliche Produktion ging zwischen 1990 und 1998 um mehr als die Hälfte zurück. Im Jahr 2000 setzte eine Trendwende ein. Die Wirtschaft wuchs bis 2008 um jährlich ca. 7 Prozent. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbesserten sich, Investitionen in die Landwirtschaft nahmen zu und die Produktion stieg. Die Ukraine wurde neben den USA, der EU, Russland, Kanada und Australien zu einem der wichtigsten Exporteure von Weizen. Bei Sonnenblumen und Gerste belegte die Ukraine im Erntejahr 2008/09 sogar den ersten Platz unter den Exporteuren weltweit (Lissitsa, 2009: Doing Agribusiness in Ukraine, S. 19). Im Jahr 2008 kam es in Folge der weltweiten Finanzkrise zu einer Destabilisierung des Bankensektors, Abwertungsdruck auf die Landeswährung und Produktionseinbrüchen. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Durch die starke Abwertung des Hrywnja konnten die ukrainischen Getreideexporteure ihre Position auf wichtigen Exportmärkten jedoch ausbauen, besonders im Mittelmeerraum und im Nahen Osten. Um das landwirtschaftliche Potenzial der Ukraine weiter zu nutzen und die ländlichen Räume wieder zu beleben, ist die weitere Klärung von Eigentums- und Verfügungsrechten notwendig. Zur Intensivierung des Handels mit der Europäischen Union ist die Annäherung der ukrainischen Normen an EU-Normen und -Standards unabdingbar. Das Kooperationsprogramm in der Ukraine Die im Rahmen des Kooperationsprogramms durchgeführten Projekte orientieren sich an aktuellen politischen Erfordernissen der Ukraine. Dem deutschukrainischen agrarpolitischen Dialog kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit seiner Hilfe werden neue Themen identifiziert, die von Projekten aufgegriffen werden
12 Deutsches Agrarzentrum in der Ukraine (DAZ) Laufzeit: 2008 bis 2014 Durchführungsinstitutionen: Osteuropazentrum der Universität Hohenheim: ADT Projekt GmbH: in Zusammenarbeit mit der DEULA Kirchheim: Das Deutsche Agrarzentrum in der Ukraine (DAZ) ist ein Wirtschaftskooperationsprojekt. Der Projektstandort ist in der Gemeinde Potasch, Gebiet Tscherkassy, ca. 200 km. von Kiew entfernt. Der Grundgedanke ist die Stärkung der landwirtschaftlichen Produktivität und des Umweltschutzes in der Ukraine durch den Einsatz moderner Produktionsverfahren. Dabei haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, die praktische Anwendung ihrer Produkte wie Landtechnik, Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemittel zu demonstrieren. Im DAZ finden Feldtage, Weiterbildungen und Schulungen sowie Firmenschulungen der am Projekt beteiligten Firmen statt. Das Zentrum bietet damit ukrainischen landwirtschaftlichen Unternehmen und Bildungseinrichtungen Weiterbildungsmöglichkeiten für eine Ressourcen schonende, rentable und moderne Landbewirtschaftung. Das DAZ verfügt über ein Schulungsgebäude, eine Lehrwerkstatt und eine Maschinenhalle. Zur Vermittlung praktischer Erfahrungen wird mit einem deutschen Landwirt in der Nachbarschaft zusammen gearbeitet. Ein Langzeitberater vor Ort koordiniert im Projekt Schulungen und die politische Vernetzung des Zentrums in der Ukraine. Das BMELV unterstützt die Tätigkeit des eigens gegründeten ukrainischen Trägerverbands deutscher Unternehmen. Mittelfristig soll sich das DAZ wirtschaftlich alleine tragen. Bis dahin werden Aufgaben und Finanzierung des DAZ anteilig von der beteiligten Wirtschaft und vom Kooperationsprogramm getragen. Das Projekt wird auch vom ukrainischen Landwirtschaftsministerium unterstützt. Das DAZ hat sich sehr schnell als Plattform für landwirtschaftliche Themen etabliert. Deutsch-ukrainischer agrarpolitischer Dialog Laufzeit: 2005 bis 2012 Durchführungsinstitution: Berlin Economics GmbH: Die Entwicklung des Agrarsektors hängt nicht nur von günstigen agroklimatischen Bedingungen ab, sondern in hohem Maße auch von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die ukrainische Regierung hat umfassende Bemühungen unternommen, die Landwirtschaft so zu reformieren, dass sie den Menschen auf dem Land nachhaltig Arbeit und Einkommen bietet, gesunde Nahrungsmittel zu erschwinglichen Preisen produziert und dem internationalen Wettbewerb Stand hält. Die Agrarpolitik ist geprägt durch eine hohe Regulierungsdichte. Durch das Projekt soll die Regierung der Ukraine bei ihren Reformbemühungen der Agrargesetzgebung unterstützt werden. Internationale Erfahrungen Deutschlands und die Regelwerke internationaler Organisationen (EU, WTO) werden dabei berücksichtigt, was für die Ukraine, die erst seit kurzem Mitglied der WTO ist, besondere Bedeutung hat. Das Projekt arbeitet, ausgehend von einer akademischunabhängigen Basis, mit öffentlichen und privaten Institutionen zusammen, die in die Formulierung der Agrarpolitik eingebunden sind, z. B. das Ministerium für Agrarpolitik, das Parlament, das Ministerkabinett, das Präsidialamt sowie zivilgesellschaftliche Strukturen und Agrarverbände. Aktuelle Themen der politischen Debatte sind Bioenergie, Landreform, Handelsfragen und EU-Annäherung. Sie werden von den verschiedenen Akteuren eingebracht. Zu den Maßnahmen gehören die Erarbeitung von Informationsmaterialien und Beratungspapieren, Runde Tische, Konferenzen und Seminare sowie Fachinformationsfahrten und internationaler Austausch
13 Etablierung von agri benchmark in der Ukraine und benachbarten russischen Regionen (Kursk, Woronesch) Laufzeit: 2008 bis 2011 Durchführungsinstitutionen: Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.v. (DLG): Johann Heinrich von Thünen-Institut (vti): Für Agrarpolitik, landwirtschaftliche Beratung und Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind zuverlässige Informationen über landwirtschaftliche Produktionssysteme und -kosten von großer Bedeutung. Agri benchmark ist ein globaler landwirtschaftlicher Betriebsvergleich, bei dem betriebswirtschaftliche Daten sowie Informationen zu landwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ermittelt werden. Auf Grundlage dieser Daten werden Entwicklungsperspektiven für die Landwirtschaft abgeschätzt. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, Agrarpolitikern und Investoren in der Ukraine und angrenzenden Ländern einen Einblick in die Wettbewerbsfähigkeit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Produktionsverfahren und -systeme zu vermitteln. Dazu sollen in der Ukraine perspektivisch auch in angrenzenden Staaten nach dem Konzept von agri benchmark Daten typischer Betriebe im Bereich Rindermast, Ackerbau und Milchwirtschaft erhoben und in das global bestehende Netzwerk integriert werden. In einem zweiten Schritt sollen nationale Experten ausgebildet werden, solche Untersuchungen selbst durchzuführen. Durch den Aufbau eines agri benchmark Netzwerks in der Ukraine können insbesondere Beratungseinrichtungen, praxisorientierte landwirtschaftliche Forschungseinrichtungen, Unternehmen der Agrarund Ernährungswirtschaft und politische Entscheidungsträger profitieren. Agri benchmark soll die Entscheidungsgrundlagen für die strategische Betriebsplanung und für die Gestaltung der Agrarpolitik verbessern. 3.3 China Chinas Wirtschaft durchlebte in den vergangenen 30 Jahren den grundlegenden Wandel von einer zentralen Planwirtschaft mit internationaler Abschottung hin zu einer deutlich stärker marktorientierten Wirtschaft mit rasantem Wachstum des Privatsektors. Heute ist China als drittgrößte Volkswirtschaft und Handelsnation einer der wichtigsten Player der Weltwirtschaft. Der Wirtschaftsboom konzentriert sich im Wesentlichen auf die rasch wachsenden Küstenregionen, wodurch große regionale Entwicklungsunterschiede entstanden sind. Seit Ende 2008 führte die globale Finanz- und Wirtschaftskrise erstmalig seit Jahren zu einem Rückgang der Nachfrage nach chinesischen Waren. Das Wirtschaftswachstum kühlte sich dadurch deutlich ab, erreichte aber nach Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von elf Prozent (2007) im Jahre 2008 immer noch acht Prozent Zuwachs wird das BIP-Wachstum voraussichtlich bei sieben Prozent liegen. Der Anteil der Landwirtschaft am BIP beträgt ca. elf Prozent. Auch wenn der Anteil der Landwirtschaft an der Wertschöpfung in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken ist, ist der Agrarsektor mit 43 Prozent der Beschäftigten der größte Arbeitgeber der 800 Mio. auf dem Lande lebenden Menschen. Trotz stetiger Produktionssteigerungen ist das Reich der Mitte bei Agrarerzeugnissen Nettoimporteur und weist die geringste Ackerfläche pro Kopf weltweit auf. All dies stellt China unverändert vor gewaltige Aufgaben, denen es seit der Jahrtausendwende mit verstärkter Förderung des landwirtschaftlichen Sektors begegnet. Der 11. Fünfjahresplan der Regierung (2006 bis 2011) betont die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und gibt dem Aufbau eines sozialistischen ländlichen Raums hohe Priorität. Investitionen in neue Technologien und neue betriebliche Organisationsformen sollen die Landwirtschaft modernisieren. In einer 100 Staatsfarmen Demo-Initiative sollen Modelle moderner Landwirtschaft entwickelt werden. Das Kooperationsprojekt Gemeinsamer deutschchinesischer landwirtschaftlicher Demonstrationsbetrieb Staatsgut Ganhe gliedert sich in diese Initiative ein und verbindet sie mit dem Engagement deutscher Firmen der Agrarwirtschaft, um moderne Produktionsmethoden im Pflanzenbau zu demonstrieren. Die angestrebte Entwicklung der chinesischen Landwirtschaft birgt ein riesiges Potenzial für deutsche Unternehmen des Agrar- und Ernährungssektors. Neben direkten Lieferungen von Maschinen, Ausrüstung und Betriebsmitteln bieten sich direkte Kooperationen mit chinesischen Firmen an. Für deutsche Exporteure von Lebensmitteln besteht großes Potential auf dem größten Absatzmarkt für Nahrungsmittel in Asien. Mit dem wachsenden Wohlstand in China steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln in neuen Geschmacksvarianten, deutsche Lebensmittel besitzen zudem ein gutes Image
14 3.4 Kasachstan Gemeinsamer deutsch-chinesischer landwirtschaftlicher Demonstrationsbetrieb Staatsgut Ganhe Laufzeit: Durchführungsinstitutionen: DLG-Agriservice GmbH: AFC Consultants International GmbH: Der Nordosten Chinas verfügt über ein enormes landwirtschaftliches Ertragspotenzial. Mithilfe des Projekts, das auf der Staatsfarm Ganhe in der Region Innere Mongolei durchgeführt wird, soll demonstriert werden, wie die Potenziale der Pflanzenproduktion mit modernen Produktions- und Managementmethoden erschlossen und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit erhalten und Erosion verhindert werden können. Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Wirtschaftskooperationsprojekt. Die deutschen Wirtschaftspartner stellen moderne Landtechnik bereit und schulen Techniker im fachmännischen Einsatz und in der Wartung. Führungspersonal der Staatsfarm wird im Management des Maschineneinsatzes weitergebildet. Ein Schulungsprogramm vermittelt landwirtschaftlichen Fachkräften die erforderlichen Kenntnisse und praktische Fähigkeiten bei der Anwendung moderner Technologien im Pflanzenbau. Durch Training of Trainers -Ansätze wird die Breitenwirkung und Nachhaltigkeit gewährleistet. Aus Mitteln des BMELV wird ein Betriebsleiter eingestellt, der gemeinsam mit seinem chinesischen Partner den Betrieb führt. Die chinesische Regierung stellt für den landwirtschaftlichen Betrieb Ackerflächen von 1000 ha und Personal zur Verfügung. Von chinesischer Seite wurde ein modernes Gebäude für das Schulungszentrum errichtet. Die wissenschaftliche Begleitforschung wertet die Wirkungen des modernen Maschineneinsatzes aus und stellt die Vermittlung der Ergebnisse sicher. Kasachstan verfügt als rohstoffreiches Schwellenland seit Jahren über ein starkes und solides Wirtschaftswachstum und gute wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Das Land nimmt eine Führungsrolle in Zentralasien ein und seine Nähe zu den großen Märkten Russlands und Chinas macht es zu einem interessanten Wirtschaftspartner auch und gerade im Agrarsektor! Trotz eines verhältnismäßig geringen Anteils der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (2007: 5,5%) verfügt das riesige Flächenland über eine starke Landwirtschaft. Eine Rekordgetreideernte im Jahr 2007 und ein ausgeglichener Staatshaushalt konnten allerdings nicht verhindern, dass im gleichen Jahr die Überhitzung der kasachischen Wirtschaft und die globale Ernährungskrise zu stark steigenden Preisen für viele Lebensmittel führten. Mit dem Verfall der Rohstoffpreise im Zuge der Weltwirtschaftskrise ab 2008 zielt die wirtschafts- und investitionsfreundliche Politik der kasachischen Regierung deshalb verstärkt auf eine weitere Diversifizierung der Wirtschaft. Neben der eigentlichen landwirtschaftlichen Produktion werden dabei auch vor- und nachgelagerte Bereiche wie Landtechnik und Betriebsmittel gefördert. Hier bietet sich ein großes Potential für deutsche Exporte und Wirtschaftskooperationen. Die landwirtschaftliche Nutzfläche Kasachstans ist etwa zu gleichen Teilen zwischen landwirtschaftlichen Großbetrieben (den Nachfolgern der ehemaligen Kolchosen und Sowchosen) und Familienbetrieben, so genannten Farmwirtschaften, verteilt. Die Tierhaltung konzentriert sich auf kleine Hauswirtschaften mit geringem Flächenanteil. Nur ein verschwindend geringer Anteil des Landes befindet sich in Privateigentum, da gegenwärtig die Pacht wirtschaftlicher ist als ein grundsätzlich möglicher Landkauf. Auch ausländische Unternehmen können landwirtschaftliche Nutzflächen pachten. Es wird erwartet, dass insbesondere Kasachstans großes Potenzial in der Getreideproduktion mit verbesserter Input- und Technikversorgung zu stark steigenden Getreideexporten führen wird. Schon heute zählt Kasachstan zu den wichtigen Global Playern in diesem Sektor. Kasachstan hat in den letzten Jahren eine konsequente Reform seiner Agrarverwaltung durchgeführt. Das Land verfügt heute über starke Förderinstitutionen für den Agrarsektor. Diese unterstützen Produzenten, Importeure und Investoren durch Dienstleistungen und Subventionen etwa durch Zinssubventionen, Kapitalbeteiligungen oder Leasingdienst-leistungen und arbeiten dabei bereits mit einer Anzahl prominenter deutscher Unternehmen des Agrarsektors zusammen. Starke Nachfrage und Entwicklungspotential des kasachischen Agrarsektors liegen vor allem in den Bereichen Landtechnik, Entwicklung der Milchproduktion einschl. Zuchttiere, Ausbau der Verarbeitungskapazitäten von landwirtschaftlichen Rohstoffen, bewässerungsgestützte Obst- und Gemüseproduktion sowie Bereitstellung von Pflanzenschutzmitteln und anderen Vorleistungsgütern. Investoren können von zeitlich begrenzten Steuerbefreiungen profitieren. Ein Investitionsabkommen mit Deutschland sichert ein verstärktes Engagement deutscher Unternehmen in Kasachstan ab
15 3.5 Äthiopien Landwirtschaft ist die Basis der äthiopischen Wirtschaft. Sie beschäftigt mehr als 80 Prozent der Erwerbstätigen und trägt etwa zur Hälfte zum Bruttoinlandsprodukt bei. Insbesondere die Kaffeeproduktion, der Export von Lebendvieh und Viehhäuten und zunehmend auch Rosen sorgen für den Hauptteil der Exporteinnahmen. Dennoch wird das enorme Potential der äthiopischen Landwirtschaft noch unzureichend genutzt. Deutsch-kasachischer agrarpolitischer Dialog Laufzeit: 2009 bis 2014 Durchführungsinstitution: IAK AGRAR CONSULTING GmbH: Ausgehend von einer zwischen dem BMELV und dem kasachischen Landwirtschaftsministerium im Frühjahr 2008 vereinbarten Zusammenarbeit konnte nach einer gemeinsamen Planungsphase im Juni 2009 das Projekt Deutsch-kasachischer agrarpolitischer Dialog an die Durchführungsinstitution vergeben werden. Ziel des Projekts ist es, deutsche und internationale Erfahrungen ausgewählter Themenfelder bei der Formulierung kasachischer Agrarpolitik und Agrargesetzgebung sinnvoll einzusetzen. Dazu sollen der politische und wirtschaftliche Kontakt zwischen den Ländern gestärkt und gemeinsame Arbeitsgruppen geschaffen werden. Deutsche Experten werden als Dienstleister kasachische Entscheidungsträger unterstützen, agrarpolitische Strategien für eine zukunftsfähige Landbewirtschaftung zu entwickeln. Zudem wird auch kurzfristige Expertise zu anstehenden politischen und gesetzgeberischen Vorhaben in Kasachstan zur Verfügung gestellt. Auch in diesem Projekt konnte das Centrum für Internationale Migration (CIM) als Unterstützer gewonnen werden. Seit Herbst 2009 ist eine CIM-Langzeitberaterin im kasachischen Analytischen Zentrum für Wirtschaftpolitik im Agrarsektor in Astana beschäftigt und steuert von dort aus die Projekttätigkeit. Das Zentrum gehört zum Staatsunternehmen KazAgroInnovazia. Durch die enge Zusammenarbeit leistet das Projekt gleichzeitig einen Beitrag zum Aufbau von kasachischen Kapazitäten in der Politikberatung. Das Projekt soll sich zur Anlaufstelle für deutsch-kasachische politische und Wirtschaftsbeziehungen im Agrar- und Ernährungsbereich entwickeln. Äthiopien weist außerordentlich differenzierte Klimaund Produktionsverhältnisse für landwirtschaftliche Aktivitäten auf: von wüstenhaften Bedingungen im Nordosten bis hin zu Niederschlägen von mm und mehr pro Jahr im fruchtbaren, zentralen Hochland und im bewaldeten Westen. Während der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Kleinstbetrieben ohne Mechanisierung mit geringen Inputs betrieben wird, hat in den letzten Jahren auch eine dynamische Kommerzialisierung der landwirtschaftlichen Produktion in zahlreichen Gunstlagen eingesetzt. Diese reicht von der bewässerungsgestützten Zuckerrohrproduktion im Rift Valley, über die großflächige Produktion von Getreide an den Nordhängen der Bale Mountains bis zum Boom der Rosenproduktion in der Umgebung der Hauptstadt Addis Abeba. Ausländische Investoren erkennen das Potential und die Chancen im Agrarsektor Äthiopiens und investieren. Die Liberalisierung des Agrarmarktes, Auslandsinvestitionen und ausreichende Niederschläge haben seit 2004 zu einem Anstieg der landwirtschaftlichen Produktion geführt. Aufgrund von Trockenheit und Ernteausfällen 2008 sanken die Zuwachsraten zwar, waren aber deutlich positiv. Weitere Wachstumspotentiale ergeben sich durch die Nutzung der enormen Wassermengen, die Mechanisierung der sich im Aufbau befindlichen kommerziellen Farmbetriebe und deren Ausstattung mit produktionssteigernden Betriebsmitteln sowie die Einführung bzw. Entwicklung von Saatgut und neuen Sorten. Gegenwärtig wird das große Potenzial für die Obsterzeugung im klimatisch begünstigten Hochland Äthiopiens kaum genutzt. Honigproduktion sowie Heil- und Arzneipflanzen sind weitere Agrarprodukte mit Zukunft. In Äthiopien ist ein Projekt zur Förderung der landwirtschaftlichen Weiterbildung in Planung, das in Form eines Wirtschaftskooperationsprojekts realisiert werden soll. Voraussichtlicher Projektbeginn: Herbst
16 3.6 Länderübergreifende Projekte Förderung der Nutzung nachwachsender Rohstoffe mit Schwerpunkt der energetischen Nutzung in der Ukraine und der Russischen Föderation Laufzeit: 2009 bis 2012 Durchführungsinstitution: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.v.: Klima- und Ressourcenschutz sind Herausforderungen, die globaler und lokaler Anstrengungen bedürfen. Deutschland kann auf langjährige Erfahrungen mit der Nutzung von regenerativen Energien zurückblicken und weist ein breites Angebot an Anlagentechniken und Dienstleistungen auf. Im Rahmen der Agrarpolitischen Dialoge mit Russland und der Ukraine wurde in den letzten Jahren das Interesse der Partnerländer an regenerativen Energien, besonders der Bioenergie, immer wieder hervorgehoben. In beiden Ländern besteht großer Beratungsbedarf zu technischen und politischen Aspekten der Bioenergie, auch wenn die Interessen sehr unterschiedlich sind. In der Ukraine wird die Unabhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern angestrebt. In Russland hingegen geht es um die sinnvolle Verwertung von land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen und um die Energieversorgung von abgelegenen ländlichen Gebieten. Durch Beratung, Weiterbildung und Information von Regierungsstellen, deren nachgeordneten Behörden sowie Parlamenten sollen die Entscheidungsträger in Russland und der Ukraine in die Lage versetzt werden, politische Entscheidungen zur nachhaltigen energetischen Bioenergieerzeugung und -nutzung zu treffen. Um Beratungsleistungen maßgeschneidert anzubieten, wurden die Themen und Inhalte mit den Partnern vor Ort genau abgestimmt. Die Zusammenarbeit gestaltet sich zum großen Teil in Form von Seminaren und Fachinformationsfahrten für politische Entscheidungsträger und durch Unterstützung von Messen und Konferenzen zum Thema Bioenergie. Weiterhin werden landesspezifische Basisinformationen gedruckt und elektronisch zur Verfügung gestellt. Förderung der deutsch-rumänischen und deutsch-bulgarischen Geschäftsbeziehungen Laufzeit: 2007 bis 2010 Durchführungsinstitution: Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft: Zur Unterstützung der Entwicklung von Landwirtschaft und ländlichen Räumen hat die EU umfangreiche Fördermittel bereitgestellt, die aber, besonders in Rumänien und Bulgarien, nur in sehr geringem Umfang abgerufen werden. Die Gründe liegen häufig in der unzureichenden Transparenz der Nationalen Programme. Die Komplexität der Vergabe- und Kontrollstrukturen erschwert die Inanspruchnahme von Fördermitteln, was auch zu Nachteilen für deutsche Exporteure und Investoren aus dem Bereich der Agrarund Ernährungswirtschaft führt. Im Rahmen des Projekts wurde unter dem Dach des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft ein Koordinations- und Unterstützungsbüro für deutsche Unternehmen/Investoren im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft eröffnet. Durch das Büro wird die aktuell bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und rumänischen und bulgarischen Partnern intensiviert und erweitert mit dem Ziel, Projekte der deutschen Agrarwirtschaft in diesen Ländern zu stärken. Schwerpunkte der Arbeit sind: ó Vernetzung der Aktivitäten deutscher Unternehmen in den Zielländern; ó Förderung neuer Geschäftskontakte und Kooperationen mit rumänischen und bulgarischen Unternehmen aus dem Agrarbereich; ó Koordination des Austauschs zwischen den Landwirtschaftsministerien und den Botschaften; ó Stärkung der politischen Rolle der Verbände vor Ort; ó deutsche Unterstützung bei der Förderung der ländlichen Entwicklung in Rumänien und Bulgarien
17 Herausgeber Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Berlin Text Referat 624 Internationale Projekte, Koordinierung der Exportangelegenheiten Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Wilhelmstraße Berlin Gestaltung design.idee, büro_für_gestaltung, Erfurt Druck BMELV, Januar 2010 Foto/Bildnachweis BLE/ Stephan/Dominic Menzler, Universität Hohenheim, Agrarkontakte International e.v. (AKI), IAK Agrar Consulting GmbH, GFA Consulting Group GmbH, Institut für Wirtschaftsforschung und Politikberatung (IER Kiew)/Bas Beentjes, Association Ukrainian Agribusiness Club (UCAB), Horst Bunge, Klaus Faaber, Fotolia/Matthias Krüttgen Diese und weitere Publikationen des BMELV können Sie kostenlos bestellen: Internet: Y Service Y Publikationen [email protected] Fax: (Festpreis 14 Ct/Min, abweichende Preise a.d. Mobilfunknetzen möglich) Tel.: (Festpreis 14 Ct/Min, abweichende Preise a.d. Mobilfunknetzen möglich) Schriftlich: Publikationsversand der Bundesregierung Postfach Rostock Weitere Informationen finden Sie im Internet unter Diese Broschüre wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung kostenlos herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlbewerbern oder Wahlhelfern während eines Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen. Missbräuchlich ist insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist gleichfalls die Weitergabe an Dritte zum Zwecke der Wahlwerbung. Unabhängig davon, wann, auf welchem Weg und in welcher Anzahl diese Schrift dem Empfänger zugegangen ist, darf sie auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl nicht in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme der Bundesregierung zu Gunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte.
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