Funktion von Proteinen:
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- Adolph Heintze
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1 Funktion von Proteinen: Transport und Speicherung Beispiel Myoglobin / Hämoglobin
2 Myoglobin Hämoglobin
3 Globin-Faltung ist konserviert Häm-Gruppe
4 Cofaktoren, Coenzyme & Prosthetische Gruppen Cofaktor wird für die Proteinfunktion benötigt wird, z.b. Metallion oder ein niedermolekulares Molekül Im Fall von Enzymen werden Cofaktoren auch Coenzyme genannt (z.b. Vitamine) Ist der Cofaktor permanent an das Protein gebunden (z.b. kovalent), wird dieser auch Prosthetische Gruppe genannt
5 Hämgruppe (Protoporphyrin IX = substituierter Tetrapyrrolrinring) 2+
6
7 Strukturänderung durch O 2 -Bindung
8 O 2 -Bindung durch Myoglobin und Hämoglobin
9 Kooperativität ermöglicht die Übertragung von 1,7-mal mehr O 2 als bei unabhängigen Bindestellen
10 Allosterische Effekte mit sequentiellen Mechanismus Homo-tetrameres Protein Untereinheit im T-Zustand Untereinheit im R-Zustand
11 (Desoxy-Form) (Oxy-Form)
12
13 Hämoglobin ph-abhängigkeit CO 2 Transport
14 Funktion von Proteinen: Immunsystem Antikörper (Immunglobuline)
15 Struktur der Antikörper Quartärstruktur: L 2 H 2
16 Funktionelle Domänen der Antikörper: F ab : Antigen-bindendes Fragment F c : Kristallisierbares Fragment
17 Erkennung eines Antigen
18 Sequenz-Diversität von Immunglobulinen Variable und konstante Domänen Sequenzvariabilitaet der H Kette von humanen IgG
19 Hypervariable Loops in den variablen Domänen
20
21 Antikörper-Antigen Komplex: Bindung eines kleinen Antigens
22 Strukturen von 3 unterschiedlichen Antikörpern gegen Lysozym Lysozym
23 Vergleich der 3 Lysozym Antikörper:
24 Optimale Komplementarität hohe Spezifität
25 Antikörper in der Bioanalytik Polyklonale / Monoklonale Antikörper Herstellung von Antikörpern ELISA Western Blot
26 Western Blot (Immunblot)
27 ELISA: enzyme-linked immunosorbent assay
28 Lokalisation eines DNAbindenden Proteins in einem Drosophila Embryo: Verwendung eines Antikörpers, an den ein Fluoreszenz-Farbstoff gebunden ist
29
30 Kohlenhydrate Energiespeicher, Brennstoff, Metabolite Bestandteil der DNA und RNA Zellwände von Bakterien und Pflanzen Glyko-Proteine & Glyko-Lipide
31 Kohlenhydrate Aldehyde oder Ketone mit zwei oder mehr OH Gruppen Empirische Formel: (CH 2 O) n n = 3, 4, 5, 6,... Triose, Tetrose, Pentose, Hexose,...
32 Monosaccharide: Aldehyde und Ketone Dihydroxyaceton (eine Ketose) D-Glycerinaldehyd (eine Aldose) L-Glycerinaldehyd (eine Aldose)
33 Fischer-Projektion von Stereoisomeren Beispiel: Glycerinaldehyd D-Glycerinaldehyd L-Glycerinaldehyd Dihydroxyaceton
34 D-Glycerinaldehyd D-Aldosen Epimere
35 Dihydroxyaceton D-Ketosen
36 Aldehyd Alkohol Halbacetal Keton Alkohol Halbketal
37 Intramolekulare Halbacetal-Bildung Haworth Projektion Anomere offenkettige Form im Gleichgewicht: ca. 1/3 α-anomer, 2/3 β-anomer
38
39 Intramolekulare Halbketal-Bildung offenkettige Form zyklische Form
40 Fructose
41 Monosaccharide in RNA und DNA D-Ribose 2-Desoxy-D-Ribose
42 Konformationen der Pyranoseringe Sessel-Form äquatoriale und axiale Substituenten Boot-Form (Wannen-Form)
43 Sterische Hinderung axiale Substituenten äquatorialer Substituent
44 Konformationen der Furanoseringe
45 Modifizierte Monosaccharide Sialinsäure (Sia) Vorkommen: z.b. Zelloberfläche
46 Glykosidische Bindung O-Glykosidische Bindung
47 Oligo- bzw. Polymerisation von Monosacchariden
48 Disaccharide Saccharose (Rohrzucker)
49 (Milchzucker)
50 (Malzzucker)
51 Polysaccharide: Cellulose D-Glucose β-1,4-bindungen Häufigst vorkommende organische Verbindung auf der Erde: ca kg Cellulose Synthese und Abbau pro Jahr
52 Polysaccharide: Stärke Stärke α-1,4-bindungen
53 Polysaccharide: Glykogen
54 Polysaccharide Cellulose: β1 4 glykosid. Bindung, unverzweigt Stärke: Amylose: α1 4 glykosid. Bindung mit α1 6 Verknüpfungen, unverzweigt Amylopectin: verzweigte Form, α1 6 Quervernetzungen (ca 1 pro 30 α-1,4 Bindungen) Glykogen: α1 4 glykosid. Bindung mit α1 6 Verknüpfungen, stärker verzweigt als Amylose
55 Glykosylierte Proteine (N-Acetylglucosamin)
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