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1 Nr. 737 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (3. Session der 15. Gesetzgebungsperiode) Beantwortung der Anfrage der Abg. Mag. Schmidlechner und Klubvorsitzenden Steidl an die Landesregierung (Nr. 582 der Beilagen) ressortzuständige Beantwortung durch Landeshauptmann Dr. Haslauer betreffend Berufsschulen im Land Salzburg Hohes Haus! Zur Beantwortung der Anfrage der Abg. Mag. Schmidlechner und Klubvorsitzenden Steidl betreffend Berufsschulen im Land Salzburg vom 11. Februar 2015 erlaube ich mir, Folgendes zu berichten: Grundsätzlich muss angemerkt werden, dass die gegenständliche Anfrage 15 Jahre Berufsschulgebarung umfasst und es dem kleinen Mitarbeiterstab der Dienststelle nicht möglich ist, die Daten wie gefordert im Detail auszuwerten. Exemplarisch sei angemerkt, dass alleine die reine Auswertung der Buchungsposten für die Jahre 2000 bis 2014 bei der Landesbuchhaltung 1,5 Arbeitstage einer Kraft generiert haben. So mussten Buchungssätze ausgewertet werden dies ergäbe über Seiten Ausdruck (Excel-Querformat). Zu Frage 1: Wie viele qm-nutzfläche standen an den Salzburger Berufsschulen pro Standort per 31. Dezember 2000, 31. Dezember 2005, 31. Dezember 2010 und per 31. Dezember 2013 zur Verfügung? Mangels landesgesetzlichen Auftrags hat nie eine Quadratmeter-Auswertung zu den angefragten Stichtagen stattgefunden. Sollte eine solche notwendig sein, müsste ein Immobilienforensiker bzw. -historiker mit der Erstellung eines Gutachtens befasst werden. Aktuell (9. März 2015) verfügen die zwölf Salzburger Berufsschulen über m² Nutzfläche eine Aufstellung der einzelnen Standorte findet sich in nachstehender Tabelle: Dienststelle Adresse Makartkai 3, 5020 Salzburg Makartkai 1, 5020 Salzburg Schießstattsstraße 4, 5020 Salzburg Gesamtfläche in m²

2 5 6 Hallein + E-Trakt Kuchl Wals Obertrum St. Johann Zell am See Tamsweg Gesamtfläche aller Berufsschulen Erzherzog-Eugen-Straße 15, 5020 Salzburg Erzherzog-Eugen-Straße 15, 5020 Salzburg Weisslhofweg 5, 5400 Hallein Markt 332, 5431 Kuchl Schulstraße 7, 5071 Wals Mattigtalstraße 10, 5162 Obertrum Sparkassenstraße 24, 5600 St. Johann Schulstraße 4, 5700 Zell am See Schießstattstraße 19, 5580 Tamsweg Zu Frage 2: Wie hoch waren die jährlichen Betriebskosten je Standort und Jahr im Zeitraum 2000 bis 2014 (es wird darum ersucht aufzugliedern, welche Kosten jeweils unter dem Begriff "Betriebskosten" verrechnet wurden)? Unter Betriebskosten wurden nachstehende Positionen verrechnet (Detailaufstellung siehe nachstehende Tabelle): Strom, Wasser, Fernheizung, Gas, Steuern, Abgaben, Betriebskostenrückersätze, Reinigung, Versicherung. 2

3 Zu Frage 3: Wie viele SchülerInnen wurden an den einzelnen Berufsschulstandorten im Schuljahr 2000/2001, 2005/2006, 2010/2011 und 2013/2014 unterrichtet? Siehe Beantwortung der Frage 7. Zu Frage 4: Wie viele Lehrkräfte standen in den genannten Schuljahren an den einzelnen Berufsschulstandorten zur Verfügung (es wird um Angabe jeweils in VZÄ ersucht)? Für das Schuljahr 2000/2001 liegen in der Dienststelle keine Unterlagen auf. Informiert werden darf, dass mit 31. August 2008 die 3 mit der 2 zusammengelegt wurde. Aufgrund der Komplexität des Berufsschulwesens (Mischsystem Lehrgänge und Ganzjahresunterricht sowie verschiedene Faktoren bei der DPP Genehmigung durch das BMBF) ist eine vergleichende und rückwirkende Gegenüberstellung in VZÄ ohne umfassende Ermittlungen nicht möglich somit werden die Lehrerinnen und Lehrer, die zur Verfügung gestanden sind, in Köpfen angegeben: Schuljahr 2005/2006 LBS vollbeschäftigt teilbeschäftigt Vollzeitstudium LBS LBS LBS LBS LBS LBS Obertrum Wals Hallein 42 2 Kuchl St. Johann Tamsweg Zell am See Schuljahr 2010/2011 LBS Vollbeschäftigt teilbeschäftigt Vollzeitstudium LBS LBS

4 LBS LBS LBS LBS Obertrum Wals Hallein Kuchl St. Johann Tamsweg Zell am See Schuljahr 2013/14 LBS Vollbeschäftigt teilbeschäftigt Vollzeitstudium LBS LBS LBS LBS LBS LBS Obertrum Wals Hallein Kuchl St. Johann Tamsweg Zell am See Zu den Fragen 5 und 6: Frage 5: Wie viel wurde in den Jahren 2000 bis 2014 in baulicher Hinsicht an den einzelnen Berufsschulstandorten investiert (es wird um eine Auflistung nach Jahr und Schulstandort unter einer kurzen Beschreibung der Baumaßnahmen und Nennung des auszahlenden Budgetansatzes ersucht)? 4

5 Frage 6: Wie viel wurde in den Jahren 2000 bis 2014 in die Ausstattung (EDV, Maschinen, etc.) an den einzelnen Berufsschulstandorten investiert (es wird um eine Auflistung nach Jahr und Schulstandort unter Beschreibung der Investitionsmaßnahmen und Nennung des auszahlenden Budgetansatzes ersucht)? Einleitend darf angemerkt werden, dass für die Jahre 2000 bis 2003 in der Dienststelle keine diesbezüglichen Detailunterlagen vorliegen. Ebenso kann pro Schulstandort nur eine aufzählende Beschreibung erfolgen. Betreffend die historische Auswertung gilt das zu Frage 1 Angemerkte. Die Fragen 5 und 6 werden zusammengefasst überblicksmäßig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit beantwortet. Investitionen n 2000 bis 2014 Ausgaben - Budgetansätze 1/220012; 1/220018; 1/220013; 1/220019; beinhaltet sowohl bauliche Ausgaben als auch Anschaffungen, Verbrauchsmaterial, Lehrbehelfe, Betriebskosten, Schulsachaufwand. Zusammenfassung: Im Zeitraum 2000 bis 2014 wurden rund ,-- in bauliche Maßnahmen und Ausstattung (inkl. laufende Aufwand und Betriebskosten) der n investiert. Davon wurden von den Gemeinden ,70 sowie von den anderen Bundesländern (Gastschulbeiträge) und Selbstzahler (außerordentliche Schüler) ,17 getragen. (Landesanteil: ,13). LBS 1,2,3 und 4 Schulzentrum Lehen Neubau der Werkstätten (Masseure, Fußpflege, Fitnessberufe, Fleischer, Konditoren, Bäcker, Friseure, LKW-, PKW- und Zweiradwerkstätten, Labor bzw. Lackierwerkstätte, Elektrolabors, Medienberufe); Kantinenumbau; Lehrerzimmer; Sanierung Schweißerei; Umbau Verbindungsgang zur Kantine; Erneuerung Laboratorien; Umstellung auf EDV-Klassen; Buslabor; Kanalgrabungen; neue Trafostation; Generalsanierung A-Trakt. LBS (Itzling) Gesamtumstellung auf EDV Klassen; Klassenzimmereinrichtung; Lehrerzimmer; Übersiedlung; Schneiderwerkstätten nach Kuchl; neue Decken und Böden; Fotolabor; Neubau Fluchtstiege (Treppenturm); Umbau Bunker; Neubau Kantine inkl. Lüftung; Außenanlage/Parkplatz; Sanierung Eingangsbereich; Einbau behindertengerechter Lift; Generalsanierung. LBS Obertrum Errichtung Cafe (im Restaurant 1); Lehrküchen; Küchenneubau (behindertengerechte Küche); Verkabelung EDV-Klassen; Lehrerzimmer; Ausstattung Werkstätten. 5

6 LBS Hallein Neubauten Werkstätten; Ausbau Dachgeschoß; Elektroschweißerei; Maschinenanschaffungen z.b. CNC-Fräsmaschine, Drehmaschine etc.; Kellerumbau; Lehrerzimmer; Sanierung Gänge; Ankauf des Johnson und Johnson Gebäude in Hallein samt Ausbau zu Seilbahnzentrum; Adaptierung des neuen E-Traktes in Werkstätten. LBS Kuchl Einrichtung Wintergarten; Buffet; Übersiedelung Schneiderwerkstätte von LBS 3; Fassadensanierung; Ausstattung Tapezierer; Klassenzimmersanierung; Lehrerzimmer; Dachsanierung Werkstättentrakt; Maschinenankauf. LBS Zell am See Umstellung auf EDV-Klassen; Lehrerzimmer; Umbau Direktion; Fassadensanierung. LBS Wals Neubau Werkstätten in Wals; Ausstattung Werkstätten; EDV-Räume; Lehrerzimmer. LBS St. Johann Einbauküche; Brandschutzmaßnahmen; Flachdachsanierung im Zwischentrakt; Rückbau alter Internatszimmer; Umbau Klassenzimmer; Lehrerzimmer; Sonnenschutz; Generalsanierung; Neubau Tiefgarage für Heim und Schule. LBS Tamsweg Umrüstung auf 18er Klassen; Schultausch Adaptierung des neuen Schulgebäudes. EDV an den n: An den zwölf Salzburger Berufsschulen wurde mit Stichtag 8. September 2014 folgende Hardware eingesetzt: PCs mit Monitoren: 1830 Thin Clients mit Monitoren: 1189 Server: 119 Farblaserdrucker: 142 SW-Laserdrucker: 277 Tintenstrahldrucker: 17 Beamer/Projektoren: 297 Scanner: 79 Info-Screens: 25 Interaktive Projektionstafeln: 24 (mobile) Visualizer: 33 6

7 NAS für Datensicherung: 15 Firewalls: 14. Darüber hinaus gibt es eine Menge von Kleingeräten wie Switches, Router, USV-Geräte, externe Festplatten usw. An den zwölf Salzburger Berufsschulen wurde mit Stichtag 8. September 2014 folgende Standardsoftware eingesetzt: Serverbetriebssysteme: Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Server 2012, Linux PC-Betriebssysteme: Windows XP, Windows 7, Windows 8 (8.1), Mac-OS Client-Betriebssysteme: Windows XP Embedded, Windows 7 Embedded, Windows 8 Embedded Office-Anwendung wird an allen Schulen verwendet: Microsoft Office Version 2010, Version 2013, Office 365, Open Office. Darüber hinaus, werden an den n über 100 Fach- bzw. Spezialsoftwareprogramme (von Advokat bis ezoll ) eingesetzt. Zu Frage 7.: Wie hoch ist der Anteil der SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache an den einzelnen Schulstandorten im Schuljahr 2014/2015? Lehrlingsanzahlen und nicht deutsche Erstsprache zur Lantagsanfrage Nr. 582 vom 11. Februar 2015 Ausgewertet am jeweils zum Stichtag der Gemeindeverrechnung Quelle: Land Salzburg, Abteilung 2, Sokrates SJ 2000/01 SJ 2005/06 SJ 2010/11 SJ 2013/14 SJ 2014/15 Bezirk Berufsschule Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Lehrlinge NDE Lehrlinge NDE Lehrlinge NDE Lehrlinge NDE Lehrlinge NDE Hallein LBS Hallein Hallein LBS Kuchl Salzburg-Stadt LBS 1 Salzburg Salzburg-Stadt LBS 2 Salzburg Salzburg-Stadt LBS 3 Salzburg Die LBS 3 wurde mit der LBS 2 Salzburg zusammengelegt Salzburg-Stadt LBS 4 Salzburg Salzburg-Stadt LBS 5 Salzburg Salzburg-Stadt LBS 6 Salzburg Salzburg-Umgebung LBS Obertrum Salzburg-Umgebung LBS Wals St. Johann LBS St. Johann i. Pg Tamsweg LBS Tamsweg Zell am See LBS Zell am See Vorläufiger Stand per 15. März Hinweis: Letzter Lehrgang ist npch nicht gestartet, sodass die Anzahl der Lehrlinge noch nicht dem endgültigen Stand des Schuljahres 2014/15 entspricht. *SJ 2014/2015: Vorläufiger Stand per 15. März Hinweis: Letzter Lehrgang ist noch nicht gestartet, sodass die Anzahl der Lehrlinge noch nicht dem endgültigen Stand des Schuljahres 2014/2015 entspricht. 7

8 Zu Frage 8: Wie hoch waren die finanziellen Leistungen der einzelnen Gemeinden gemäß Salzburger Berufsschulorganisations-Ausführungsgesetz in den Jahren 2000 bis 2014 (es wird um eine Gliederung nach Leistung je Gemeinde und Jahr ersucht inkl. allfälliger Nichtsalzburger Gemeinden)? Gemeindebeiträge , , , , , , , , , , , , , , ,39 Nichtsalzburger Gemeinden Gastschulbeiträge (and.bundesländer und außerordentliche Schüler) , , , , , , , , , , , , , , ,23 Ich ersuche das Hohe Haus um Kenntnisnahme dieser Anfragebeantwortung. Salzburg, am 19. März 2015 Dr. Haslauer eh. 8

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