Morphologie und Syntax (BA)

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1 Morphologie und Syntax (BA) Fragesätze: Typologie, W-Bewegung, Bewegungs-Restriktionen PD Dr. Ralf Vogel Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Universität Bielefeld, SoSe Mai / 63

2 Gliederung 1 Übungsaufgabe 7 2 Die Syntax von Fragesätzen W-Bewegung Die Typologie von Fragesätzen 3 Beschränkungen für W-Bewegung Extraktionsbeschränkungen W-Bewegung 4 C-Kommando, Rektion, ECP C-Kommando M-Kommando Rektion Das Empty Category Principle Zusammenfassung 5 Übungsaufgabe 8 2 / 63

3 Übungsaufgabe 7 Übungsaufgabe 7 Für das Deutsche wird oft ein alternatives Modell der syntaktischen Beschreibung verwendet, das Modell der topologischen Felder. Hier wird der Satz aufgeteilt in... das Vorfeld Hier steht im Hauptsatz genau eine Konstituente. die linke Satzklammer Hier steht im Hauptsatz das finite Verb (Verb-Zweit) und im Nebensatz die Konjunktion. das Mittelfeld Hier stehen die nominalen Satzglieder, Adverbien und manche satzwertige Konstituenten. die rechte Satzklammer Hier stehen Partizipien, infinite Verben und Verb-Komplexe. das Nachfeld Hier stehen Nebensätze und andere Konstituenten, die nach den infiniten Verben stehen können. (1) Der Peter hat Vorfeld l. Satzkl. gestern ein Buch gelesen. Mittelf. r. Satzkl. Vergleichen Sie das topologische Modell mit dem CP-IP-VP-Schema und prüfen Sie insbesondere, wie gut es mit der Variation in den germanischen Sprachen und innerhalb des Deutschen umgehen kann! 4 / 63

4 Übungsaufgabe 7 Übungsaufgabe 7 Nebensätze werden so analysiert, dass der Komplementierer in der linken Satzklammer steht: (2) Ich glaube dass Hans Maria oft besucht hat l. Satzkl. Mittelfeld r. Satzkl. Das Englische lässt sich nur mit Schwierigkeiten durch das topologische Modell beschreiben: (3) a. John has often visited Mary Vorfeld l. Satzkl. Mittelf. r. Satzkl. Nachfeld b. I think that John has often visited Mary l. Satzkl. Mittelf.?????? r.satzkl. Nachfeld Das Gerüst des topologischen Modells sind die beiden Satzklammern, in denen die Verbformen und im Nebensatz der Komplementierer stehen. Für Nebensätze im Englischen benötigten wir nun offensichtlich drei Satzklammer-Positionen im CP-IP-VP-Modell sind dies die drei Kopf-Positionen. 5 / 63

5 Übungsaufgabe 7 Übungsaufgabe 7 Das topologische Modell funktioniert für das Deutsche, weil hier von den drei Kopf-Positionen V 0, I 0 und C 0 immer nur maximal zwei besetzt sind nach unserer jüngsten Analyse C 0 und (bei einem Hilfsverb in I 0 /C 0 ) V 0. Eine Variante des Felder-Modells ist für das Dänische und die anderen skandinavischen Sprachen gebräuchlich. (4) at dass l. Satzkl. Peter ofte har drucket kaffe Peter oft hat getrunken Kaffee Mittelf. r. Satzkl. Nachfeld Die linke Satzklammer fasst die Verb-Zweit-Position im Hauptsatz und die Komplementierer-Position im Nebensatz zusammen. Die rechte Satzklammer beinhaltet den verbalen Komplex. Schwierigkeiten bekommt dieses Modell immer dann, wenn rechte Satzklammer und Mittelfeld einander zu durchdringen scheinen. 6 / 63

6 Übungsaufgabe 7 Übungsaufgabe 7 (5) Englisch: I think that John has often visited Mary l. Satzkl. Mittelf.?????? r.satzkl. Nachfeld (6) Schweizer-Deutsch: das er het wele en arie singe l. Satzkl. Mittelf.????????? r. Satzkl. Aber auch für das Standard-Deutsche fördert eine Google-Suche im WWW problematische Beispiele zutage: (7) a. es geht einzig und allein darum, dass er hätte Champ bleiben sollen! ( b. Hätte Rudi die Geschwindigkeit der Situation angepasst und soweit herabgesetzt, dass er hätte problemlos bremsen können,... ( c. Brian weiß jedoch, dass er hätte die Finger von Kipp lassen sollen ( 7 / 63

7 Die Syntax von Fragesätzen Entscheidungsfragen und Ergänzungsfragen Fragesätze sind einer der Fälle, bei denen sich das generative Konzept der syntaktischen Bewegung besonders gut bewährt hat. Wir unterscheiden Entscheidungsfragen und Ergänzungsfragen: (8) Karl holt Milch. a. Holt Karl Milch? (Entscheidungsfrage) b. Wer holt Milch? (Ergänzungsfrage) Entscheidungsfragen kann man nur mit ja oder nein beantworten. Sie haben die syntaktische Besonderheit, dass sie mit dem finiten Verb beginnen. Bei Ergänzungsfragen (oder W-Fragen, engl. wh-questions) werden eine oder mehrere Konstituenten (Ergänzungen) durch ein Fragepronomen (Interrogativ-Pronomen, W-Pronomen, W-Phrase, engl. wh-phrase) ersetzt. Sie beginnen im Deutschen mit einer W-Phrase. Wir beschäftigen uns zunächst mit Ergänzungsfragen. 9 / 63

8 Die Syntax von Fragesätzen Ergänzungsfragen (9) CP NP i C Wer C 0 k IP NOM holt t i I VP I 0 k NP V 0 k Milch Nach unserer bisherigen Analyse ist ein deutscher Hauptsatz eine CP, wobei das Subjekt im Spezifikator von IP Kasus bekommt und dann in den Spezifikator der CP bewegt wird und das Verb von V 0 über I 0 nach C 0 bewegt wird. 10 / 63

9 Die Syntax von Fragesätzen Ergänzungsfragen Eine Objektfrage hat eine entsprechende syntaktische Analyse. Hier bekommt das Objekt Kasus von V 0 und wird dann in den CP-Spezifikator bewegt. (10) Was holt Peter? CP NP i C Was C 0 k IP holt NP I Peter VP I 0 k t i AKK V 0 k 11 / 63

10 Die Syntax von Fragesätzen W-Bewegung W-Bewegung Nicht nur mit Fragepronomen wie wer, was... werden Ergänzungsfragen gebildet, sondern auch mit komplexen Nominalphrasen wie bspw. welches Auto : (11) Welches Auto fährt Sonja? Der Begriff W-Phrase fasst Frage-Pronomen und komplexe interrogative Nominalphrasen wie in (11) zusammen. Die Bewegung einer W-Phrase in die satz-initiale Position wird als W-Bewegung (engl. wh-movement) bezeichnet. W-Bewegung finden wir auch in interrogativen Nebensätzen: (12) Ich möchte gerne wissen, [ CP was i Peter [ VP t i gekauft] hat ] Der einzige Unterschied zum Hauptsatz ist die Stellung des finiten Verbs, das wie bei anderen Nebensätzen am Satzende steht, die W-Bewegung ist aber die gleiche wie im Hauptsatz. 13 / 63

11 Die Syntax von Fragesätzen W-Bewegung W-Nebensätze Interrogative Nebensätze (13-a) und Relativsätze (13-b) sind syntaktisch äquivalent: (13) a. Ich möchte gerne wissen, [ CP was i Peter [ VP t i gekauft] hat ] b. Das ist das Auto, [ CP das i Peter [ VP t i gekauft] hat ] Interrogative Nebensätze werden von Verben wie wissen, sich fragen, herausfinden... selegiert. Sie werden deshalb als Schwesterknoten des selegierenden Verbs repräsentiert. (14) VP V 0 CP wissen was Peter gekauft hat 14 / 63

12 Die Syntax von Fragesätzen W-Bewegung W-Nebensätze Relativsätze sind attributive Nebensätze, die ähnlich wie Adjektive ein Nomen ergänzen. Sie sind an ihre Nominalphrase adjungiert: (15) NP NP das Auto CP das Peter gekauft hat Da Relativsätze wie interrogative Nebensätze gebildet werden, wird auch die Bewegung des Relativpronomens an die Satzspitze als W-Bewegung aufgefasst. 15 / 63

13 Die Syntax von Fragesätzen W-Bewegung W-Nebensätze Ein Unterschied zwischen Relativsätzen und Frage-Nebensätzen besteht darin, dass in einer Frage mehr als nur ein W-Pronomen möglich ist, nicht aber in einem Relativsatz: (16) a. Ich möchte wissen, [ CP wer gestern was gekauft hat] b. *Das sind der Lehrer und das Auto, [ CP der gestern das gekauft hat] 16 / 63

14 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Typologie von Fragesätzen Im Deutschen und Englischen ist W-Bewegung obligatorisch: (17) Englisch: a. What did John buy? b. *John bought what? (18) Deutsch: a. Was kaufte Hans? b. *Hans kaufte was? Die Sätze in (17-b) und (18-b) sind als Echo-Fragen unter speziellen kontextuellen Bedingungen legitim, aber nicht als einfache Ergänzungsfragen. 18 / 63

15 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Typologie von Fragesätzen Chinesisch Im Chinesischen findet bei Ergänzungsfragen keine W-Bewegung statt. (19) Chinesisch: a. hufei mai-le yi-ben-shu Hufei kauf-perf ein-cl-buch Hufei kaufte ein Buch b. shei mai-le yi-ben-shu Wer kauf-perf ein-cl-buch Wer kaufte ein Buch? c. hufei mai-le sheme Hufei kauf-perf was Was kaufte Hufei? (PERF=perfektiver Aspekt, abgeschlossene Handlung; CL=Classifier) Chinesisch ist eine SVO-Sprache. Japanisch und Hindi sind SOV-Sprachen ohne W-Bewegung. 19 / 63

16 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Typologie von Fragesätzen Japanisch und Hindi (20) Japanisch: a. John-ga J.-NOM b. John-ga J.-NOM (21) Hindi/Urdu: nani-o was-akk nani-o was-akk katta no? kaufte Frage-Partikel naze katta no? warum kaufte Frage-Partikel a. Naadyaa-ne kyaa parhaa Nadya-ERG was-nom gelesen-perf b. kis-ne kyaa parhaa hai? wer-erg was-nom gelesen hat? (ERG=Ergativ-Kasus; PERF=perfektiver Aspekt) hai? hat Im Chinesischen, Japanischen und Hindi (und vielen anderen Sprachen) steht das Fragewort an derselben Position, an der ein Nicht-Fragewort stehen würde. In der generativen Syntaxtheorie nennt man Sprachen dieses Typs W-in-situ-Sprachen. 20 / 63

17 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Typologie von Fragesätzen Türkisch Eine dritte Strategie der Platzierung von Fragewörtern beobachten wir im Türkischen (und einigen anderen Sprachen wie bspw. Kaschmiri) Hier steht das Fragewort normalerweise in der Position im Satz, die das Wort einnimt, das den Hauptakzent trägt. Türkisch ist eine SOV-Sprache. Bei einer Subjektfrage rückt aber das Subjekt unmittelbar vor das Verb, da hier der Akzentträger (Fokusexponent) des Satzes steht: (22) Türkisch: a. bu kitab-ı kim oku-du? dieses Buch-AKK wer lesen-verg. Wer hat dieses Buch gelesen? b. kim bu kitab-ı oku-du? wer dieses Buch-AKK lesen-verg. Und wer hat jetzt DIESES Buch gelesen? (VERG.=Vergangenheit) Der Unterschied zwischen den beiden Beispielen besteht in der kontextuellen Einbindung der beiden Fragen. In (22-a) ist die Frage eher neutral, in (22-b) geht es dem Fragesteller um ein bestimmtes Buch, im Kontrast zu anderen Büchern. 21 / 63

18 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Typologie von Fragesätzen Irisch und Tagalog Im Irischen und im Tagalog finden wir einen Konstruktionstyp für Fragesätze, den wir so ähnlich auch im Deutschen und Englischen von sogenannten Spalt-Sätzen (engl. cleft sentences ) kennen: (23) a. Was war es, das Maria Pedro gab? (= Was gab Maria Pedro? ) b. What was it that Maria gave Pedro? (= What did M. give P.? ) (24) Tagalog: Ano [ang [ ignigay ni Maria kay Pedro]]? Was ANG gegeben von Maria an Pedro? Was war es, das von Maria an Pedro gegeben wurde? oder Was gab die Maria dem Pedro? Die Funktion des ANG-Morphems ist in der Literatur umstritten und deshalb möchte ich hierauf hier nicht näher eingehen. Es scheint hier am ehesten die Funktion zu haben, die in der deutschen Variante (23-a) von der Konstruktion... war es, das... übernommen wird. 22 / 63

19 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Typologie von Fragesätzen Irisch und Tagalog (25) Irisch: Cé a L dhíol an domhan Wer COMP verkaufte die Welt Wer war es, der die Welt verkaufte oder Wer verkaufte die Welt? Im Irischen beobachten wir (ähnlich auch im Tagalog) eine Parallelität zwischen der Fragesatz-Bildung und einer Relativsatz-Konstruktion: (26) an fear dhíol an domhan der Mann COMP verkaufte die Welt Der Mann, der die Welt verkaufte a L Die Struktur von (26) und (25) scheint abgesehen von der ersten Konstituente gleich zu sein. Wir finden hier also eine Strategie, bei der das Fragewort ausserhalb seines als Relativsatz realisierten Satzes steht, eine Konstruktionsweise wie bei Spalt-Sätzen: 1. Peter verkaufte die Welt 2. Wer verkaufte die Welt 3. Wer der die Welt verkaufte 23 / 63

20 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Spalt-Sätze In Spalt-Sätzen wird durch zwei Sätze ausgedrückt, was sonst in einem Satz ausgedrückt wird. Spalt-Sätze haben im Deutschen die folgende Form: Spalt-Satz Es(1) sein finit (2) X(3) Relativsatz(4) Ein Beispiel: (27) Es 1 war Federer, der die Paris Open gewann Die grammatische Funktionen der vier Elemente dieser Konstruktion sind wie folgt: Es Bezugsnomen des Relativsatzes sein finit Haupt-Verb, hier als sogenanntes Kopula-Verb X Das Subjekt der Konstruktion Relativsatz Das Prädikat der Konstruktion Als Kopula-Verb selegiert sein ein Subjekt und ein Prädikat (28) Roger ist gesund/tennisspieler/auf dem Centre Court 24 / 63

21 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Spalt-Sätze Der Fragesatz hat folgende Form: (29) Wer war es, der die French Open gewann? Fragewort sein finit es Relativsatz Das Pronomen es kann nur stehen, wenn der Relativsatz kein Bezugsnomen hat: (30) a. *Wer war es der Spieler, der die French Open gewann? b. Wer war der Spieler, der die French Open gewann? Deshalb nehmen wir an, dass es in Fällen wie (29) genau diese Funktion erfüllt. Die Fragesätze im Irischen und im Tagalog unterscheiden sich von den deutschen dadurch, dass hier eine es entsprechende Form genauso fehlt wie das Kopula-Verb. Ob wir die deutsche Struktur von Spalt-Sätzen also einfach auf diese Sprachen übertragen dürfen, ist fraglich. Wesentlich ist für uns aber, dass im Irischen und im Tagalog Fragesätze quasi auf einem Umweg über die Relativsatzbildung konstruiert werden. 25 / 63

22 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Mehrfachfragen Eine Konsequenz aus der besonderen Konstruktionsweise von Fragesätzen im Irischen, Tagalog (und einigen anderen Sprachen) ist, dass in diesen Sprachen immer nur eine Satzergänzung erfragt werden kann. (31) a. Wer verkaufte was? b. *Wer und was war es, der das verkaufte? (32) a. Wer, der die Welt verkaufte? b. Was, das der Mann verkaufte? c. *Wer und was, der und das verkaufte? Dies geht einher mit der Beschränkung, dass auch Relativsätze nur ein Relativpronomen haben können: (33) a. *Dies sind der Mann und die Frau, der die zum Essen eingeladen hat. b. Dies sind der Mann und die Frau, bei denen es so ist, dass er sie zum Essen eingeladen hat. 26 / 63

23 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Mehrfachfragen Diese Beschränkung für Mehrfachfragen gibt es in den anderen besprochenen Typen nicht. Wir beobachten drei Varianten der Bildung von Mehrfachfragen: 1 alle Fragewörter stehen in situ (Japanisch u.a.): (34) John-ga J.-NOM nani-o was-akk naze katta no? warum kaufte Frage-Partikel 2 Ein Fragewort wird vorangestellt, die anderen stehen in situ (Deutsch, Englisch u.a.): (35) a. Wer hat gestern wem was gegeben? b. Who gave what to whom yesterday? 3 Alle Fragewörter werden vorangestellt (vor allem die slawischen Sprachen): (36) Bulgarisch (SVO-Sprache): kakvo na kogo e dal Ivan was wem ist gegeben Ivan 27 / 63

24 Die Syntax von Fragesätzen Die Typologie von Fragesätzen Fragesatztypologie Zusammenfassung Wir finden bei der Fragesatzbildung vier Strategien: 1 ein Fragewort wird im Satz vorangestellt, 2 ein Fragewort steht dort, wo ein nicht Fragewort steht (in situ), 3 ein Fragewort steht dort, wo der Akzentträger des Satzes steht, 4 ein Fragewort steht in einer Spalt-Konstruktion ( wer... der... ) Die Bildung von Mehrfachfragen verläuft wiederum auf drei verschiedene Weisen: 1 In-situ-Sprachen haben auch hier eine in-situ-strategie. 2 Sprachen mit Akzentplatzierung stellen maximal ein Fragewort in Akzentposition, die anderen stehen in situ. 3 Voranstellungssprachen stellen entweder nur ein Fragewort voran (die anderen in situ), 4 oder sie stellen alle Fragewörter voran. 5 Sprachen mit Spaltsatz-Strategie können keine Mehrfachfragen bilden. 28 / 63

25 Beschränkungen für W-Bewegung Extraktionsbeschränkungen Insel-Phänomene Zentrales Thema der Transformationsgrammatik sind die Restriktionen, denen syntaktische Bewegung, also die Operation Move α in der GB-Theorie, unterliegt. Wir wollen uns die Restriktionen für W-Bewegung genauer betrachten. Seit der Dissertation von John R. Ross (1967), Constraints on Variables in Syntax, sind die folgenden Phänomene als Insel-Phänomene bekannt. Dabei geht es darum, dass eine Fragesatz- oder Relativsatz-Bildung nicht aus einer bestimmten syntaktischen Domäne heraus erfolgen kann. 31 / 63

26 Beschränkungen für W-Bewegung Extraktionsbeschränkungen Typen von Extraktions-Inseln (37) a. (i) *Was hat Peter [ein Fahrrad und t ] gekauft? (ii) *Dies ist das Auto, das Peter [ein Fahrrad und t ] gekauft hat. (Koordinations-Insel) b. (i) *Was kannst du [ die Behauptung, dass Peter t gekauft hat ], nicht nachvollziehen? (ii) *Wen kennst du eine Frau, [ die t liebt ]? (Komplexe-NP-Insel) c. (i) *Wen fragst du dich, [ wer t liebt ]? (ii) *Ist das der Typ, den du dich fragst, [ wer t liebt ]? (W-Insel) 32 / 63

27 Beschränkungen für W-Bewegung Extraktionsbeschränkungen Die Subjazenz-Bedingung Die syntaktischen Konfigurationen dieser ausgeschlossenen Extraktionen haben etwas gemeinsam: (38) a. Koordination: W-Wort [ IP... [ NP [ NP... ] und t ]... ] b. Komplexe NP: W-Wort [ IP... [ NP... [ CP [ IP... t... ]] ] ] c. W-Insel: W-Wort... [ IP... [ CP W-Wort [ IP... t ] ] ] Zwischen dem bewegten Element und seiner Spur liegen jeweils mindestens zwei NP- oder IP-Knoten. 33 / 63

28 Beschränkungen für W-Bewegung Extraktionsbeschränkungen Die Subjazenz-Bedingung Chomsky hat in einem Aufsatz von 1973 diese Beobachtung zu folgender Wohlgeformtheitsbeschränkung für Bewegungsketten zusammengefasst: Subjazenz-Prinzip In einer Konfiguration... X... [ α... [ β... Y... ] ] darf kein Bewegungsprozess die Positionen X und Y involvieren, wenn α, β {NP,IP} ]] NP und IP werden auch als Grenzknoten bezeichnet. Welche Knoten als Grenzknoten gelten, kann zwischen Sprachen variieren. Für Italienisch wurde bspw. postuliert, dass nicht IP, sondern CP ein Grenzknoten ist. 34 / 63

29 Beschränkungen für W-Bewegung W-Bewegung Zyklizität So wie die Subjazenz-Bedingung formuliert ist, scheint sie auch folgenden Satz fälschlicherweise auszuschliessen: (39) Wen [ IP glaubst du, [ CP dass [ IP Maria t liebt ]]]? Der Lösungsvorschlag besteht in einer modifizierten Bewegungskette. Das W-Wort macht einen Zwischenschritt: (40) Wen [ IP glaubst du, [ CP t dass [ IP Maria t liebt ]]]? 36 / 63

30 Beschränkungen für W-Bewegung W-Bewegung Zyklizität bei W-Bewegung (41) Wen [ IP glaubst du, [ CP t dass [ IP Maria t liebt ]]]? Die Extraktion einer W-Phrase aus einem eingebetteten Satz erfolgt zyklisch, und zwar so, dass sie jeweils immer nur einen Grenzknoten pro Bewegungsschritt überspringt. Bei Extraktions-, Koordinations- und W-Inseln steht die Landeposition für einen solchen Zwischenschritt nicht zur Verfügung. Manchmal kann man die Spuren auch sichtbar machen: (42) [ CP Wen meinst du [ CP wen Peter glaubt [ CP wen Maria behauptete [ CP t dass wir besucht t haben ]]]]? 37 / 63

31 Beschränkungen für W-Bewegung W-Bewegung Subjazenz Ein bewegtes Element und seine Spur bilden eine Bewegungskette. Subjazenz ist eine Wohlgeformtheitsbedingung für solche Ketten: Subjazenz In einer Kette α 1... α n muss α i+1 zu α i subjazent sein. α ist subjazent zu β genau dann, wenn (gdw.) es höchstens einen Grenzknoten γ gibt, der α, aber nicht β dominiert. Weitere Wohlgeformtheitsbedingungen für Ketten folgen. 38 / 63

32 C-Kommando, Rektion, ECP C-Kommando C-Kommando Eine strukturelle Relation, die in der generativen Syntax eine zentrale Rolle spielt, ist das c-kommando (constituent command). In einer Baum-Struktur kann man c-kommando als die Relation zwischen einem Knoten und seiner Nichte bzw. Tante bezeichnen. C-Kommando α c-kommandiert β gdw. (a) α β, (b) jeder verzweigende Knoten γ, der α dominiert, dominiert auch β, (c) α dominiert β nicht. 41 / 63

33 C-Kommando, Rektion, ECP C-Kommando C-Kommando B A D C E Menge der c-kommandierten Knoten: A = B = {C,D,E} C = {B} D = {E} E = {D} 42 / 63

34 C-Kommando, Rektion, ECP C-Kommando C-Kommando in Ketten Ketten-Bedingung Für eine Bewegungskette α 1... α n gilt asymmetrisches c-kommando: jedes α i c-kommandiert jedes α j, für alle j > i; kein α i c-kommandiert ein α j, für alle j < i. (43) a. A b. A B i1 C B C t i2 D D i1 E F G t i2 t i 3 43 / 63

35 C-Kommando, Rektion, ECP M-Kommando M-Kommando Eine liberalere Variante des C-Kommando ist das M-Kommando: M-Kommando α m-kommandiert β gdw. (a) α β. (b) jeder maximale, i.e. phrasale Knoten γ, der α dominiert, dominiert auch β. (c) α dominiert β nicht, und β α umgekehrt auch nicht. das M in M-Kommando steht für maximal, da hier nicht jeder verzweigende Knoten in Betracht gezogen wird, sondern nur die Knoten maximaler Projektionen. 45 / 63

36 C-Kommando, Rektion, ECP M-Kommando M-Kommando XP YP X X 0, YP und ZP m-kommandieren einander! X 0 ZP M-Kommando dient vor allem dazu, die Relation zwischen dem Kopf einer Phrase und ihren weiteren Konstituenten zu erfassen. Der Kopf einer Phrase regiert ihre weiteren Bestandteile, also Komplement, Spezifikator und Adjunkte. 46 / 63

37 C-Kommando, Rektion, ECP Rektion Rektion Definition Rektion α regiert β gdw. (a) α m-kommandiert β, (b) α ist ein Kopf. (44) CP Soll das Verb in die PP regieren? NP C Maria C 0 VP ist PP V 0 P 0 NP gegangen ins Kino 48 / 63

38 C-Kommando, Rektion, ECP Rektion Rektion Der Rektionsbereich eines Regenten wird durch den nächst tiefer eingebetteten Regenten beschränkt (siehe unten). Rektion ist bspw. Bedingung für Argument-Selektion und Kasuszuweisung. 49 / 63

39 C-Kommando, Rektion, ECP Rektion Rektion, Selektion und Kasuszuweisung (45) CP NP C Maria C 0 VP ist PP SELEKTION V 0 P AKKUSATIV NP gegangen ins Kino Das Verb gehen selegiert die direktionale PP ins Kino. Die Präposition ins weist Kasus (Akkusativ) an die NP Kino zu. 50 / 63

40 C-Kommando, Rektion, ECP Rektion Rektion in eine Kategorie hinein (46) Ich glaube, dass Maria [ VP [ VP [ NP die Kinder ] singen ] liess ] (47) VP VP V 0 +AKKUSATIV NP V liess die Kinder V 0 singen Hier wird Akkusativ von liess an die NP die Kinder zugewiesen. Das Verb regiert also in den Spezifikator der eingebetteten VP hinein. Dies ist nur möglich, weil das Verb singen an die Kinder keinen Kasus zuweist. 51 / 63

41 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle Spuren und Rektion der that trace Effekt (48) a. Who do you think that Mary invited t? b. *Who do you think that t invited Joe? Wir haben gelernt, dass die Extraktion in (48-a) möglich ist, weil wir eine wohlgeformte Bewegungskette bilden können. Warum ist dann aber (48-b) ungrammatisch? Man nennt das Problem in (48-b) den that trace -Effekt. Die Erklärung, die man für diesen Kontrast gefunden hat, bezieht sich auf die Art der Rektion für die Spuren. 53 / 63

42 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle ECP Definition Empty Category Principle (ECP) Eine leere Kategorie (also: eine Bewegungsspur) muss streng regiert sein. Strenge Rektion α regiert β streng gdw. α regiert β und α ist lexikalisch (V,N,A,P) 54 / 63

43 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle Der that -trace-effekt (49) Who 1 i do you think [ CP t 2 i that [ IP Mary [ VP invited t 3 i ]]]? Beide Spuren sind lexikalisch regiert: think regiert t 2 i, und invited regiert t 3 i. (50) *Who 1 i do you think [ CP t 2 i that [ IP t 3 i I 0 [ VP invited Joe ]]]? Spur t 3 i ist von I 0, d.h. nicht-lexikalisch regiert, ausserdem von that, ebenfalls nicht-lexikalisch. Das lexikalische Verb think könnte aber ein lexikalischer Regent sein, wie in (51) zu sehen. (51) Who 1 i do you think [ IP t 2 i I 0 [ VP invited Joe ]] In (51) ist t 2 i von think lexikalisch regiert. 55 / 63

44 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle Minimalität Wie erklären wir nun den that trace -Effekt? (52) *Who 1 i do you think [ CP t 2 i that [ IP t 3 i I 0 [ VP invited Joe ]]]? Die lexikalische Rektion der Spur t 3 i durch think wird durch einen näheren Regenten blockiert. Das ist in diesem Fall der Komplementierer that. Minimalitätsbedingung in einer Konfiguration...α... [ γ...δ...β... ] kann α nicht β regieren, wenn γ eine Projektion von δ ist, die α nicht dominiert, und γ β dominiert. (Chomsky 1986, nach Fanselow/Felix 1987, S. 180) Rektion durch einen weiter entfernten möglichen Regenten wird durch einen näheren Regenten blockiert. 56 / 63

45 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle Minimalität Minimalitätsbedingung in einer Konfiguration...α... [ γ...δ...β... ] kann α nicht β regieren, wenn γ eine Projektion von δ ist, die α nicht dominiert, und γ β dominiert. (53) VP V 0 = α CP = γ think C 0 = δ IP that t i = β I I / 63

46 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle Minimalität Minimalitätsbedingung in einer Konfiguration...α... [ γ...δ...β... ] kann α nicht β regieren, wenn γ eine Projektion von δ ist, die α nicht dominiert, und γ β dominiert. (54) CP NP C Maria C 0 VP ist PP = γ V 0 = α P = δ NP = β gegangen ins Kino 58 / 63

47 C-Kommando, Rektion, ECP Das Empty Category Principle Minimalität schematisch Minimalitätsbedingung in einer Konfiguration...α... [ γ...δ...β... ] kann α nicht β regieren, wenn γ eine Projektion von δ ist, die α nicht dominiert, und γ β dominiert. (55) XP β X X 0 = α YP = β oder γ β Y = γ Y 0 = β oder δ β Alle blauen β können von α regiert werden, nicht aber das rote β und alles, was darin enthalten ist. Ein Kopf (hier: X 0 ) kann den Spezifikator und den Kopf seines Komplementknotens (hier: YP) regieren, aber nicht dessen Komplement. 59 / 63

48 C-Kommando, Rektion, ECP Zusammenfassung Beschränkungen für Bewegung Syntaktische Bewegung ist durch Prinzipien beschränkt. Wir haben folgende Prinzipien kennengelernt: Das Subjazenz-Prinzip Das Ketten-Prinzip Das Prinzip der leeren Kategorien (ECP) Das Subjazenz-Prinzip basiert auf dem Begriff des Grenzknotens. Für die Ketten-Bedingung ist asymmetrisches c-kommando zentral. Wichtig für die Definition des ECP sind die Konzepte der Rektion, der strengen Rektion und der Minimalitätsbedingung. Rektion ist m-kommando durch einen Kopf. Als strenge Rektion fassen wir lexikalische Rektion auf. 61 / 63

49 Übungsaufgabe 8 Übungsaufgabe 8 1 Erklären Sie aufgrund der Bewegungsbeschränkungen, die Sie kennengelernt haben, die Ungrammatikalität der folgenden Sätze: (56) a. *Ist das der Mann, den i meine Behauptung, dass Maria t i mag, falsch ist? b. *Wohin i hat Maria Peter beschimpft, weil er t i gehen möchte? c. *Das ist das Haus, das i Peter t i und meinen Bungalow repariert hat. d. *Wer i hat Peter sich gewundert, was t i gesagt hat? 63 / 63

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