Innovations-Prinzip 1

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1 A Innovations-Prinzip 1 Prinzip der Zerlegung A Den Spannvorgang zerlegen mit Rollen 1.) Zerlege das System in unabhängige Teile 2.) Führe das System leicht montierbar und zerlegbar aus 3.) Erhöhe den Grad der Segmentierung A 4.) Führe Aktionen mehrfach aus, um die Kraft zu teilen A

2 K Innovations-Prinzip 2 Prinzip der Abtrennung K Sichtschutz zwischen Garten und Hof 1.) Trenne den störenden Teil vom Objekt ab 2.) Trenne die störende Eigenschaft vom Objekt ab 3.) Trenne die störende Funktion vom Objekt ab K 4.) Trenne den einzig notwendigen Teil vom Objekt ab K

3 O Innovations-Prinzip 3 Prinzip der örtliche Qualität O Verschiedene Eigenschaften je nach Ort 1.) Führe ein homogenes System inhomogen aus 2.) Ändere die Bedingungen von homogen zu inhomogen 3.) Sorge für optimale Bedingungen in jedem Bereich O 4.) Sorge für die Entstehung unterschiedlicher Funktionen O

4 U Innovations-Prinzip 4 Prinzip der Asymmetrie U Links und rechts unterschiedliche Form 1.) Verändere Symmetrien in Asymmetrien 2.) Passe ein Objekt an asymmetrische externe Formen an 3.) Gestalte asymmetrisch für bessere Ergonomie U 4.) Erhöhe den Grad der Asymmetrie U

5 10 Innovations-Prinzip 5 10 Prinzip der Kopplung Verbinde Teile, Objekte, Funktionen 1.) Verbinde oder verschmelze Objekte oder Funktionen 2.) Verbinde identische oder verwandte Objekte 3.) Kombiniere oder integriere Objekte oder Funktionen 10 4.) Lass Objekte und Funktionen gleichzeitig wirken 10

6 9 Innovations-Prinzip 6 9 Prinzip der Universalität Klappsofa zum Sitzen und Schlafen 1.) Gestalte das Objekt oder System multifunktional 2.) Spare durch Multifunktionalität andere Systeme ein 3.) Lasse unnötige Funktionen und Objekte wegfallen 9 4.) Lasse ein Objekt verschiedene Funktionen erfüllen 9

7 8 Innovations-Prinzip 7 8 Prinzip der Verschachtelung Matrjoschka Steckpuppen 1.) Platziere ein System innerhalb eines anderen Systems 2.) Platziere mehrere Objekte oder Systeme in anderen 3.) Nutze den Hohlraum eines anderen Objektes 8 4.) Fülle den Hohlraum eines anderen Objektes 8

8 7 Innovations-Prinzip 8 7 Prinzip der Gegenmasse Gegengewicht sorgt für Gleichgewicht 1.) Kompensiere das Objektgewicht mit einem Gegengewicht 2.) Nutze bei Gewichts-Problemen Gegengewichte 3.) Nutze bei Gewichtsproblemen die Aerodynamik 7 4.) Nutze bei Gewichtsproblemen Auftriebskräfte 7

9 6 Innovations-Prinzip 9 6 Prinzip der vorgezogenen Gegenwirkung Die Krümmung wirkt der Last entgegen 1.) Erzeuge vorab eine Gegenwirkung für die Tragfähigkeit 2.) Baue die Gegenwirkung ein um die Wirkung zu erzielen 3.) Eliminiere im Voraus die schädlichen Effekte 6 4.) Vermindere schädliche Effekte durch Gegenaktionen 6

10 5 Innovations-Prinzip 10 5 Prinzip der vorgezogenen Wirkung Mix von Viehfutter bereits angesät 1.) Erziele bereits vorher die erforderliche Wirkung 2.) Stelle Objekte so auf, dass kein Zeitverlust eintritt 3.) Lass die Wirkung am geeignetsten Ort entstehen 5 4.) Erziele die Wirkung zur richtigen Zeit am richtigen Ort 5

11 A Innovations-Prinzip 11 Prinzip des Vorher untergelegten Kissens A Flaschen können frostsicher sein 1.) Gleiche geringe Zuverlässigkeit durch Hilfsmittel aus 2.) Kompensiere Unzuverlässigkeiten durch Sicherungen 3.) Gleiche Unzuverlässigkeit durch Vorbeugungsmittel aus A 4.) Treffe Maßnahmen für mögliche Versagensfälle A

12 K Innovations-Prinzip 12 Prinzip der Äquipotentialität K Cablecar zieht Cablecar 1.) Schaffe Bedingungen für konstantes Energiepotential 2.) Sorge dafür, dass nichts angehoben werden muß 3.) Sorge dafür, das nichts herabgelassen werden muß K 4.) Gleiche Druck aus, wenn das System unter Druck steht K

13 O Innovations-Prinzip 13 Prinzip der Funktionsumkehr O Energieverbrauch und Energiegewinnung 1.) Erziele nach der Wirkung die umgekehrte Wirkung 2.) Gestalte bewegliche Teile als unbeweglich 3.) Gestalte unbewegliche Teile beweglich O 4.) Kehre das Objekt um bzw. stelle es auf den Kopf O

14 U Innovations-Prinzip 14 Prinzip der Kugelähnlichkeit U Die Kugel rotiert auf einem Wasserfilm 1.) Verwende Kugeln, Rollen, Spiralen, Kuppeln 2.) Gehe von gradlinigen Bewegungen zur Rotation über 3.) Gehe von gradlinigen Flächen zu gekrümmten über U 4.) Führe Zentrifugalkräfte ein und nutze sie U

15 10 Innovations-Prinzip Prinzip der Dynamisierung Rühren bei unterschiedlicher Viskosität 1.) Passe die Objekt-Kennwerte an jede Arbeitssituation an 2.) Passe das umgebende Medium an die Arbeits-Etappe an 3.) Gestalte das Objekt zueinander verstellbar 10 4.) Lass ein unbewegliches Objekt beweglich werden 10

16 9 Innovations-Prinzip 16 9 Prinzip der partiellen oder überschüssigen Wirkung Verschmelzen ohne Überhitzung 1.) Mache Überhitzung unschädlich durch Kühlung 2.) Beseitige die überschüssig zugeführte Materialmenge 3.) Kompensiere Energieüberschuß durch zusätzliche Objekte 9 4.) Vereinfache die Aufgabe durch Reduzierung auf <100% 9

17 8 Innovations-Prinzip 17 8 Prinzip des Übergangs zu höheren Dimensionen Von der Mauersäge zum Mauerfräser 1.) Verändere lineare Bewegungen in rotierende Bewegungen 2.) Suche eine Lösung im dreidimensionalen Raum 3.) Orientiere das Objekt neu und lege es auf die Seite 8 4.) Nutze die Rückseite oder den Innenraum eines Systems 8

18 7 Innovations-Prinzip 18 7 Prinzip der Ausnutzung mechanischer Schwingungen Ultraschall-Reinigungs-Technologie 1.) Versetze ein Objekt in Schwingung 2.) Erhöhe die Frequenz der Schwingung bis zum Ultraschall 3.) Setze piezoelektrische statt mechanische Vibratoren ein 7 4.) Kombiniere Ultraschall mit elektromagnetischen Feldern 7

19 6 Innovations-Prinzip 19 6 Prinzip der periodischen Wirkung Laserschneiden mit Impulswirkung 1.) Ersetze kontinuierliche durch pulsierende Aktionen 2.) Ändere die Frequenz oder die Periode von Aktionen 3.) Stimme die Frequenz auf die Objekt-Eigenfrequenz ab 6 4.) Nutze den Leerlauf zwischen Aktionen für Nützliches 6

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