Freitag, den
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- Irmela Bayer
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1 Freitag, den Abstract zum Workshop Presbyphagie, Kompensation und Schluckplanung N. Rüffer & J. Wilmskötter Max. 25 Teilnehmer Vor dem physiologischen Hintergrund des presbyphagischen Systems, seiner eigenen spontanen kompensatorischen Elemente und der Leistungen der komplexen Schluckplanung, sieht sich die/der Schlucktherapeut/in womöglich rasch in ihre/seine eigenen Schranken verwiesen. Die Präzision und Eleganz mit der sich das alternde Schlucksystem auf körperliche Veränderungen einzustellen vermag beeindruckt ebenso wie die Feinabstimmungen der Schluckplanung, die stetige Kalibrierungen und Synchronisationen spontan zu leisten hat. In diesem Workshop wollen wir diskutieren, welche Tricks und Ansätze wir womöglich dennoch von dem gesunden Hochleistungssystem Schlucken auf die Therapie von pathologischen Schlucksystemen übertragen können und fragen uns, in wie fern ein copy and paste von kompensatorischen Mechanismen des Schlucksystems möglich, sinnvoll und für neue Therapieansätze wegweisend sein könnte.
2 FEES-Training: Interpretation Diagnose - Kompensation U. Birkmann Max. 25 Teilnehmer
3 -wird noch bekannt gegeben- M.-L. Huckabee Max. Teilnehmer
4 Samstag, den Abstract zum Workshop Praktische Anwendung: Dysphagie Diagnostik/ Videoauswertung N. Marschner-Preuth Max. 10 Teilnehmer Der Workshop bietet eine Einführung in die Diagnostik der Dysphagien neurologischer Erkrankungen. Einleitend werden Aspekte der Physiologie und Neuroanatomie des Schluckaktes besprochen. Des Weiteren werden Untersuchungsablauf und Diagnosekriterien der videoendoskopischen Dysphagiediagnostik (FEES) vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen wird die Erhebung von Befunden geübt. Ziel des Workshops ist die Erstellung eigener Befunde anhand von Videomaterialien. Einleitung: 1. Physiologie und Neuroanatomie des Schluckaktes 2. Videoendoskopische Dysphagiediagnostik (FEES) a. Untersuchungsablauf b. Diagnosekriterien c. Fallbeispiele Übung: 1. Befunden videoendoskopischer Schluckuntersuchungen neurologischer Erkrankungen
5 Einstieg in das Trachealkanülenmanagement K. Thiele Max. 20 Teilnehmer Der Workshop richtet sich an Interessierte mit keiner oder nur geringer Erfahrung im Trachealkanülenmanagement. Neben theoretischen Grundlagen zur Indikation einer Tracheotomie, dem Einsatz von Trachealkanülen und den unterschiedlichen Trachealkanülentypen sollen praktische Aspekte wie das Blocken/ Entblocken, das Absaugen, sowie der Kostaufbau bei tracheotomierten Patienten im Vordergrund stehen. Darüber hinaus sollen Behandlungspfade zum Erreichen der Therapieziele Dekanülierung und Kostaufbau besprochen werden. Der Fokus des Workshops liegt auf dem Trachealkanülenmanagement bei neurogenen Dysphagien. Wichtige Fragen sind: Wann darf man eine Trachealkanüle entblocken, wann nicht? Welche Komplikationen können dabei auftreten? Was sind Voraussetzungen für eine Dekanülierung? Wann kann bzw. darf bei tracheotomierten Patienten mit dem Kostaufbau begonnen werden? Dürfen Patienten mit geblockter Trachealkanüle oral Nahrung zu sich nehmen? Brauche ich eine instrumentelle Schluckdiagnostik um meine therapeutischen Entscheidungen abzusichern?
6 Atmen und Schlucken interaktiv: Atemtherapeutische Möglichkeiten zur Verbesserung des Abhustens K. Frank & U. Frank Max. 20 Teilnehmer Die Fähigkeit, effektiv husten zu können ist ein wesentlicher Faktor in der Beurteilung des Schweregrades von Dysphagien. Nicht zuletzt ist diese Fähigkeit entscheidend für die Sicherheit und den Erfolg eines oralen Kostaufbaus. Voraussetzungen für diese Funktion sind neben einem ausreichenden Glottisschluss auch ein bestimmtes Atemvolumen sowie eine ausreichende Funktion der Atemmuskulatur. Grund genug also, die Atemtherapie als zentralen Bestandteil in eine umfassende Dysphagietherapie zu integrieren. Aber welche atemtherapeutischen Möglichkeiten können hier sinnvoll angewendet werden? Der Workshop gibt einen kurzen Überblick über grundlegende Aspekte der Atem- und Hustfunktion und stellt einige atemtherapeutische Maßnahmen vor. Diese können von den Teilnehmern dann praktisch erprobt werden.
7 F.O.T.T. - Von der Hand in den Mund: Essen, Trinken und Schlucken aber sicher! R. Nusser-Müller-Busch & B. Elferich Max. 20 Teilnehmer In dem interdisziplinären Konzept Therapie des Facio-Oralen Trakts (F.O.T.T.) nach Coombes gehen wir davon aus, dass Störungen der posturalen Kontrolle, der Bewegung und Muskelspannung nicht nur das Schlucken, sondern auch die Atmung, die Stimmgebung, das Sprechen und die nonverbale Kommunikation nachhaltig beeinflussen. Es wird alltagsorientiert an der Integration und Koordination dieser Funktionen in den vier Bereichen Nahrungsaufnahme, Mundhygiene, nonverbale Kommunikation und Atmung-Stimme-Sprechen gearbeitet (Nusser-Müller-Busch et al. 2011). In dem Workshop sollen F.O.T.T.-Prinzipien wie posturale Kontrolle, dynamische Stabilität und Hand- Mund-Bezug mit den TeilnehmerInnen (in Selbsterfahrung Zähne putzen) erarbeitet und Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Therapie und der Alltagsbegleitung bei Kindern und Erwachsenen herausgearbeitet werden. Mitzubringen sind: Kinderzahnbürste, 2 Becher (keine Pappbecher), kleines Handtuch
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