Strafrecht Allgemeiner Teil
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- Viktor Heinrich
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1 Strafrecht Allgemeiner Teil EIN STUDIENBUCH von Dr. Helmut Frister o. Professor an der Universität Düsseldorf jfcii ;<.!:.- ;? Verlag C. H. Beck München 2006
2 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis XIX XXIII 1. Teil. Allgemeine Grundlagen 1. Kapitel. Regelungsgegenstand und Rechtsquellen des Strafrechts 1 I. Der Regelungsgegenstand des Strafrechts 1 1. Der Begriff der Strafe 1 a) Die öffentlich-rechtliche Natur der Strafe 1 b) Die repressive Natur der Strafe 3 2. Die Unterscheidung der Kriminalstrafe von anderen staatlichen Strafen 3 a) Die Abgrenzung zu den Sanktionen des Ordnungswidrigkeitenrechts 4 b) Die Abgrenzung zu den Disziplinarmaßnahmen, Ordnungsmitteln und prozessualen Zwangsmitteln 5 II. Das strafrechtliche Regelungssystem 7 1. Die gesetzliche Regelung des materiellen Strafrechts 7 2. Die gesetzliche Regelung des Strafprozessrechts 8 3. Die gesetzliche Regelung des Jugendstrafrechts 9 III. Europäisches und Internationales Strafrecht Europäisches Strafrecht Völkerstrafrecht Kapitel. Der Zweck der Strafe 15 I. Die traditionellen Straftheorien Die absolute Straftheorie (Kant, Hegel) Die generalpräventive Theorie (Feuerbach) Die spezialpräventive Theorie (v. Liszt) 19 II. Die Theorie positiver Generalprävention Kapitel. Das Schuldprinzip 24 I. Grundlagen 24 II. Das Erfordernis selbstbestimmten Verhaltens ( formelles" Schuldprinzip) Der Begriff der Selbstbestimmungsfähigkeit Verantwortlichkeit von Personenverbänden? 28 III. Das Erfordernis materiellen Unrechts (materieller Verbrechensbegriff) Möglichkeit und Grenzen eines materiellen Unrechtsbegriffs Der Begriff des Rechtsguts Die verschiedenen Stadien des Rechtsgüterschutzes Die Legitimation der abstrakten Gefährdungsdelikte Durchbrechungen des Rechtsgüterschutzprinzips 32 IV. Das Erfordernis nachgewiesener Schuld (der Grundsatz in dubio pro reo") Kapitel. Das Gesetzlichkeitsprinzip und der Richtervorbehalt 34 I. Das Gesetzlichkeitsprinzip: nullum crimen, nulla poena sine lege" Herkunft und Grundgedanke 36
3 VIII Inhaltsverzeichnis 2. Die einzelnen Ausprägungen des Gesetzlichkeitsprinzips 36 a) Das Erfordernis eines geschriebenen Gesetzes ( lex scripta") 36 b) Das Erfordernis eines hinreichend bestimmten Gesetzes ( lex certa") 38 aa) Grund und Grenzen der Bestimmtheit 38 bb) Die Relativierung des Bestimmtheitsgebots durch Rechtsprechung und Lehre 38 cc) Die Bestimmtheit der Strafdrohung 41 c) Das Verbot einer Überschreitung des Gesetzeswortlautes ( lex stricta") 41 d) Das Erfordernis eines zur Zeit der Tat geltenden Gesetzes ( lex praevia") Der Geltungsbereich des Gesetzlichkeitsprinzips 46 II. Der Richtervorbehalt Kapitel. Der zeitliche und räumliche Geltungsbereich der Strafgesetze 50 I. Die zeitliche Geltung ( 2 StGB) Das Prinzip der Anwendung des mildesten Gesetzes Die gesetzliche Bestimmung des Tatzeitpunkts Die Sonderregelung für die Maßregeln der Besserung und Sicherung II. Die räumliche Geltung des deutschen Strafrechts ( 3-7 StGB) Grundlagen Im Inland und auf deutschen Schiffen oder Luftfahrzeugen begangene Taten Die Geltung des deutschen Strafrechts für Auslandstaten 54 a) Unabhängig vom Recht des Tatorts ( 5, 6 StGB, 1 VStGB) 55 b) Geltung für Auslandstaten nach 7 StGB Die Einschränkung der Verfolgungspflicht für Straftaten mit Auslandsberührung 56 III. Die räumliche Geltung von Landesstrafrecht (interlokales Strafrecht) Kapitel. Die strafrechtlichen Rechtsfolgen 58 I. Die Strafen Die Freiheitsstrafe 58 a) Die Arten der Freiheitsstrafe 58 b) Die Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung 59 c) Die Aussetzung eines Strafrestes zur Bewährung Die Geldstrafe Das Fahrverbot Die Bemessung und Auswahl der Strafen 63 II. Die übrigen Rechtsfolgen Die Maßregeln der Besserung und Sicherung Statusfolgen Verfall und Einziehung Kapitel. Einführung in die allgemeine Straftatlehre 69 I. Gegenstand und Funktion der allgemeinen Lehre von der Straftat 69 II. Der Aufbau der Straftat 71 III. Die allgemeinen Formen der Straftat Begehungs- und Unterlassungsdelikte Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikt Vollendung, Versuch und Vorbereitung Täterschaft und Teilnahme 75 IV. Die Unterscheidung zwischen Verbrechen und Vergehen 75
4 Inhaltsverzeichnis IX 2. Teil. Der Tatbestand des vollendeten Begehungsdelikts 8. Kapitel. Der Aufbau des Tatbestands 77 I. Die Handlung als Grundlage der Tatbestandsprüfung Der Begriff der Handlung Die Identität der Handlung 79 II. Die Unterscheidung von objektivem und subjektivem Tatbestand 80 III. Die Merkmale des objektiven Tatbestands Erfolgs- und Tätigkeitsdelikte Weitere Deliktseinteilungen 83 IV. Die Merkmale des subjektiven Tatbestands Der Tatbestandsvorsatz Auf die Rechtsgutsverletzung gerichtete Absichten Sonstige Beweggründe und so genannte Gesinnungsmerkmale Kapitel. Die Kausalität der Handlung für den Erfolg 87 I. Die Unterscheidung von Kausalität und objektiver Zurechnung 87 II. Der Begriff der Kausalität Condicio-sine-qua-non" oder gesetzmäßige Bedingung"? Die alternative Kausalität Die Berücksichtigung hypothetischer Kausalverläufe 92 a) Beschreibung und Abgrenzung des Problems 92 b) Die Bestimmung der Identität des Erfolgs 94 c) Die Behandlung von Reserveursachen und Reservehandlungen Ergebnis 97 III. Die Feststellung der Kausalität Die allgemeine Struktur der Kausalitätsfeststellung Konsequenzen für typische Problemkonstellationen 98 a) Psychisch vermittelte Kausalität 98 b) Statistische Kausalitätsfeststellung 99 c) Die Feststellung hypothetischer Kausalverläufe Kapitel. Die objektive Zurechnung 100 I. Begriff und allgemeine Voraussetzungen 100 II. Das rechtlich missbilligte Risiko Der Ausschluss unerheblicher Risiken Aufgrund überwiegender Interessen erlaubte Risiken Die Bewertung durch das Verhalten Dritter vermittelter Risiken Durch Handlungen des Verletzten vermittelte Risiken 104 III. Die Realisierung des rechtlich missbilligten Risikos Realisierung unerheblicher Risiken Realisierung aufgrund überwiegender Interessen erlaubter Risiken Realisierung durch Handlungen Dritter vermittelter Risiken Realisierung durch Handlungen des Verletzten vermittelter Risiken Der so genannte Pflichtwidrigkeitszusammenhang 109 IV. Das der Risikobeurteilung zugrunde zulegende Wissen Kapitel. Der Tatbestandsvorsatz 112 I. Der Vorsatz als bewusste Entscheidung für das tatbestandliche Geschehen Die Unterscheidung zwischen Vorsatz und Unrechtsbewusstsein Die Handlung als maßgeblicher Entscheidungszeitpunkt Das für den Vorsatz erforderliche Verwirklichungsbewusstsein 114
5 X Inhaltsverzeichnis II. Die psychische Struktur des Vorsatzes Die Vorsatzformen 116 a) Die Unterscheidung der verschiedenen Vorsatzformen 116 b) Die rechtliche Bedeutung der Unterscheidung verschiedener Vorsatzformen Die Abgrenzung zwischen bedingtem Vorsatz und Fahrlässigkeit 118 a) Erfordernis eines voluntativen Vorsatzelements? 118 b) Notwendigkeit einer qualifizierten Möglichkeitsvorstellung? 120 c) Die Feststellung des Vorsatzes 120 III. Der Gegenstand des Vorsatzes Der Begriff des Tatbestandsirrtums Der Vorsatzinhalt bei normativen Tatbestandsmerkmalen" Der Vorsatzinhalt bei Blankettmerkmalen Der Vorsatzinhalt bei die Tat bewertenden Merkmalen 124 IV. Die Zurechnung des eingetretenen Erfolgs zum Vorsatz Abweichungen vom vorgestellten Kausalverlauf Der Irrtum über das Tatobjekt 129 a) Error in persona vel objecto 129 b) Die aberratio ictus 129 c) Der Wechsel des Tatobjekts während der Tat Kapitel. Die Fahrlässigkeit 132 I. Die Parallelität von Vorsatz und Fahrlässigkeit Fahrlässigkeit als Erkennbarkeit Die Notwendigkeit einer individuellen Beurteilung Zeitpunkt der Erkennbarkeit 134 II. Die Voraussetzungen der Erkennbarkeit Das notwendige Erfahrungswissen Die notwendige Kenntnis der Tatsachenbasis Die notwendige Zeit 137 III. Die Formen der Fahrlässigkeit Die verschiedenen Grade der Fahrlässigkeit Die so genannte bewusste Fahrlässigkeit 138 IV. Der Gegenstand der Fahrlässigkeit 139 V. Die Zurechnung des eingetretenen Erfolgs zur Fahrlässigkeit Teil. Rechtswidrigkeit und Schuld 13. Kapitel. Überblick über die Rechtfertigungsgründe 141 I. Die Einteilung der Rechtfertigungsgründe 141 II. Die Rechtfertigung im Interesse des Betroffenen Einwilligung Mutmaßliche Einwilligung Sorgerecht 142 III. Die Rechtfertigung im Interesse anderer oder der Allgemeinheit Die Amtsrechte Die Notrechte des Bürgers 144 a) Die Notwehr und die Besitzwehr 144 b) Der Defensivnotstand 144 c) Der Aggressivnotstand 145 d) Das Selbsthilferecht 146 e) Das Festnahmerecht 146
6 Inhaltsverzeichnis XI 14. Kapitel. Allgemeine Rechtfertigungslehre 148 I. Der Gegenstand der Rechtfertigung Die Teilbarkeit des Rechtswidrigkeitsurteils Die Handlung als alleiniger Bezugspunkt des Rechtswidrigkeitsurteils 149 II. Der Aufbau der Rechtfertigung Der objektive Erlaubnistatbestand 150 a) Der tatsächlich vorliegende Sachverhalt als Grundlage der Beurteilung 150 b) Die besondere Struktur der Amtsrechte Der subjektive Erlaubnistatbestand 153 a) Die Kenntnis der objektiven Rechtfertigungsvoraussetzungen 153 b) Notwendigkeit einer besonderen Rechtfertigungsmotivation? 155 III. Der Irrtum über den Erlaubnistatbestand Die Unkenntnis rechtfertigender Umstände Die irrtümliche Annahme rechtfertigender Umstände 157 a) Begriff und Rechtsfolgen des Erlaubnistatbestandsirrtums 157 b) Die Abgrenzung zum Erlaubnisirrtum 159 IV. Die Rechtfertigung beim fahrlässigen Delikt Die Identität der objektiven Rechtfertigungsvoraussetzungen Die subjektiven Voraussetzungen der Rechtfertigung Kapitel. Einverständnis, Einwilligung und mutmaßliche Einwilligung 163 I. Das tatbestandsausschließende Einverständnis 163 II. Die Einwilligung Die Anforderungen an die Willensentscheidung des Betroffenen 164 a) Rechtsnatur und Zeitpunkt 164 b) Einwilligungsfähigkeit 165 c) Inhalt der Einwilligungsentscheidung 166 d) Die Bedeutung von Irrtümern 167 e) Die Bedeutung von Zwang Die Verfügungsbefugnis des Betroffenen 170 a) Die Beschränkung auf Individualrechtsgüter 170 b) Die Beschränkungen bei Leben und körperlicher Unversehrtheit 171 III. Die mutmaßliche Einwilligung Kapitel. Notwehr und Notwehrexzess 175 I. Die Notwehr Überblick und Grundgedanke Die Notwehrlage 176 a) Der Angriff 176 b) Die Rechtswidrigkeit des Angriffs 178 c) Die Gegenwärtigkeit des Angriffs Die Anforderungen an die Verteidigungshandlung 180 a) Eingriff in Rechtsgüter des Angreifers 181 b) Eignung zur Abwendung des Angriffs 181 c) Mildestes Mittel zur Abwehr des Angriffs Die sozialethischen Einschränkungen" des Notwehrrechts 183 a) Allgemein geltende Einschränkungen des Notwehrrechts 183 b) Spezielle Einschränkungen für besondere Notwehrlagen 184 aa) Schuldlose Angriffe 184 bb) Provozierte Angriffe 184 cc) Angriffe innerhalb enger Lebensgemeinschaften Die Anwendbarkeit der Notwehr auf hoheitliches Handeln 186
7 XII Inhaltsverzeichnis II. Der Notwehrexzess Grundgedanke Der Anwendungsbereich der Regelung Kapitel. Rechtfertigender Notstand 189 I. Der Aggressivnotstand Überblick Die Notstandslage 190 a) Die Gefahr 190 b) Die Gegenwärtigkeit der Gefahr Die Anforderungen an die Abwehrhandlung 192 a) Erforderlichkeit zur Abwehr der Gefahr 192 b) Wesentliches Überwiegen der geschützten Interessen 192 aa) Die in die Abwägung einzubeziehenden Interessen 193 bb) Struktur und Gewichtung der abzuwägenden Interessen 193 cc) Die stets geltende Opfergrenze 194 c) Angemessenheit der Tat 195 aa) Die Verbindlichkeit von Kompetenzen und Verfahren 195 bb) Die Problematik des Nötigungsnotstands 196 II. Der Defensivnotstand Die Notstandslage 198 a) Die objektiv zurechenbare Gefahr 198 b) Die Unmittelbarkeit der Gefahr Die Anforderungen an die Abwehrhandlung 199 a) Eingriff in Rechtsgüter des Verantwortlichen 199 b) Erforderlichkeit zur Abwehr der Gefahr 199 c) Kein wesentliches Überwiegen der beeinträchtigten Interessen 200 d) Angemessenheit 201 III. Beim Notstand auftretende allgemeine Probleme der Notrechte Anwendbarkeit des Notstands auf hoheitliches Handeln? Die Notstandsprovokation Der Notstandsexzess Kapitel. Die Schuldfähigkeit 203 I. Grundgedanke und gesetzliche Regelung Die Schuldfähigkeit als Selbstbestimmungsfähigkeit Die gesetzliche Regelung im Überblick 203 a) Schuldunfähigkeit wegen fehlender Reife 203 b) Schuldunfähigkeit wegen psychischer Störungen 204 II. Die Regelung der 20,21 StGB Die Eingangsmerkmale Einsichts- und Steuerungsfähigkeit 206 a) Die Entstehung der heutigen gesetzlichen Beschreibung der Schuldfähigkeit 206 b) Die Untauglichkeit der gesetzlichen Beschreibung der Schuldfähigkeit 206 c) Die Schuldfähigkeit als Fähigkeit zu einem verständigen Entscheidungsprozess Die Feststellung der Schuldfähigkeit 208 III. Die actio libera in causa Problem und grundsätzliche Lösungsmodelle Die Strafbarkeit der actio libera in causa bei den Erfolgsdelikten 210 a) Der Einwand fehlender Kausalität 210
8 Inhaltsverzeichnis XIII b) Der Einwand fehlenden Verwirklichungsbewusstseins 211 c) Ergebnis und Folgerungen Kapitel. Die Möglichkeit zur Unrechtseinsicht 213 I. Entstehung und Grundgedanke des 17 StGB 213 II. Der Begriff des Verbotsirrtums Der Gegenstand des Unrechtsbewusstseins Die Teilbarkeit des Unrechtsbewusstseins Zweifel an der Rechtswidrigkeit Das Unrechtsbewusstsein beim fahrlässigen Delikt 215 III. Die Vermeidbarkeit des Verbotsirrtums Die Maßgeblichkeit des eigenen rechtlichen Wissens Der Stellenwert fachkundiger Auskünfte 216 IV. Besonderheiten beim Handeln auf dienstliche Weisung Die allgemeine beamtenrechtliche Regelung Die Sonderregelung für Vollzugsbeamte Kapitel. Die Zumutbarkeit 218 I. Der entschuldigende Notstand ( 35 StGB) Der Grundgedanke der Regelung Die Notstandslage 220 a) Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit 220 b) Gegenwärtigkeit der Gefahr Die Anforderungen an die Abwehrhandlung 221 a) Die Person des Handelnden 221 b) Sachliche Voraussetzungen Besondere Duldungspflichten 222 a) Verursachung der Notstandslage 222 b) Besonderes Rechtsverhältnis 223 c) Sonstige Fälle Subjektiver Entschuldigungstatbestand und Irrtum 224 a) Der subjektive Entschuldigungstatbestand 224 b) Der Entschuldigungstatbestandsirrtum 225 c) Der Entschuldigungsirrtum 225 II. Weitere Entschuldigungsgründe? Entschuldigung bei Gefährdung anderer Rechtsgüter? 226 a) Gewissensnot (Art. 4 GG) ' 226 b) Sonstige Notlagen 2. Entschuldigung anderer als nahe stehender Personen? Kapitel. Sonstige Strafbarkeitsvoraussetzungen 230 I. Strafausschließungsgründe und Bedingungen der Strafbarkeit 230 II. Als Bedingungen der Strafbarkeit ausgestaltete Unrechtsmerkmale 231 III. Als Strafausschließungsgründe ausgestaltete Entschuldigungsgründe 233 IV. Abhängigkeit der Strafverfolgung vom Willen des Verletzten Strafantrag Ermächtigung und Strafverlangen 235 V. Zeitliche Voraussetzungen von Verfolgung und Vollstreckung Verfolgungsverjährung Vollstreckungsverjährung 237 VI. Die (prozessuale) Abschichtung geringfügigen Unrechts 237
9 XIV Inhaltsverzeichnis 4. Teil. Besondere Deliktsformen 22. Kapitel. Das Unterlassungsdelikt 241 I. Die Regelung des 13 StGB 241 II. Die Abgrenzung zwischen Begehungs- und Unterlassungsdelikten Die Unterscheidung von Handeln und Unterlassen Der Vorrang des Handelns vor dem Unterlassen Die Begehung von Unterlassungsdelikten durch positives Tun 246 III. Das Unterlassen der Erfolgsabwendung Der Begriff der Unterlassung Die Kausalität der Unterlassung Die objektive Zurechnung des Erfolgs zur Unterlassung 247 IV. Die Verpflichtung zur Erfolgsabwendung Überwachergaranten 249 a) Aus einer gegenwärtigen Herrschaftsbefugnis resultierende Pflichten 249 b) Aus einem gefahrbegründenden Vorverhalten resultierende Pflichten c) Übernahme einer Überwachungsfunktion Beschützergaranten 254 a) Familiäre Verbundenheit 254 b) Amtliche Schutzpflichten 255 c) Übernahme einer Schutzfunktion 256 V. Der subjektive Tatbestand des Unterlassungsdelikts 258 VI. Die Rechtfertigung des Unterlassungsdelikts Einwilligung und mutmaßliche Einwilligung Rechtfertigender Notstand 259 a) Der Regelfall des Defensivnotstands 259 b) Der Ausnahmefall des Aggressivnotstands 260 c) Die so genannte Zumutbarkeit als Anwendungsfall des rechtfertigenden Notstands Die rechtfertigende Pflichtenkollision 261 VII. Die Schuld des Unterlassungsdelikts Kapitel. Versuch und Vorbereitung 265 I. Der Versuch Der Strafgrund des Versuchs Die gesetzliche Regelung der Versuchsstrafbarkeit 267 a) Beschränkung auf bestimmte Delikte 267 b) Fakultative Strafmilderung und Rücktrittsmöglichkeit 267 c) Die Unternehmensdelikte Der Aufbau der Versuchsprüfung Die Voraussetzungen des Tatentschlusses 271 a) Der Inhalt des Tatplans - Abgrenzung zum Wahndelikt 271 b) Die Entschlossenheit zur Verwirklichung des Tatplans Das unmittelbare Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung 275 a) Die Bestimmung des tatbestandlichen Verhaltens 275 b) Die Unmittelbarkeit des Ansetzens 278 II. Vorbereitung Formelle Vorbereitungsstrafbarkeit Materielle Vorbereitungsstrafbarkeit 281
10 Inhaltsverzeichnis XV 24. Kapitel. Der Rücktritt vom Versuch 284 I. Grundlagen Die Gründe der Straffreiheit Die Rechtsnatur und die Rechtsfolgen des Rücktritts 286 II. Der Rücktritt nach 24 I S. 1, 1. Var. StGB Das Aufgeben der weiteren Tatausführung 288 a) Unvollständigkeit der bisherigen Tatausführung (Abgrenzung zum beendeten Versuch) 288 aa) Maßgeblichkeit des einzelnen Ausführungsakts 288 bb) Maßgeblichkeit der Tätervorstellung 290 b) Möglichkeit weiterer Tatausführung (Abgrenzung zum fehlgeschlagenen Versuch) 291 c) Das Erfordernis eines endgültigen Aufgebens 292 d) Das Aufgeben beim Unterlassungsdelikt Die Freiwilligkeit 293 a) Der Begriff der Freiwilligkeit 293 b) Freiwilliges Aufgeben der Tatausführung 295 c) Unfreiwilliges Aufgeben der Tatausführung 296 aa) Wesentlich erhöhte Kosten der Tat 296 bb) Entfallener oder wesentlich verminderter Nutzen der Tat 297 cc) Eintritt von Selbstbestimmungsunfähigkeit Das freiwillige Aufgeben der weiteren Tatausführung beim vollendeten Delikt 298 III. Der Rücktritt nach 24 I S. 1, 2. Var. und S. 2 StGB Das systematische Verhältnis von 241S. 1,2. Var. und 241S. 2 StGB Das ernsthafte Bemühen um Verhinderung der Vollendung 299 a) Durch aktives Tun 299 b) Durch Unterlassen Die Freiwilligkeit 303 IV. Das systematische Verhältnis der beiden Rücktrittsalternativen Teil. Mehrere Tatbeteiligte 25. Kapitel. Die Grundstruktur der Beteiligungsformen 307 I. Überblick 307 II. Die Struktur der mittelbaren Täterschaft Die mittelbare Erfolgsverursachung Ausdehnung auf verhaltensgebundene Delikte? Besondere Pflichtenstellungen Weitere Strafbarkeitsvoraussetzungen 311 III. Die Struktur der Mittäterschaft Zurechnung gemeinschaftlichen Handelns Persönlich zu erfüllende Strafbarkeitsvoraussetzungen 313 a) Besondere Pflichtenstellungen 313 b) Subjektive Strafbarkeitsvoraussetzungen Die Möglichkeit isolierter Mittäterschaft 314 IV. Struktur und Funktion der Teilnahme Akzessorietät und Strafgrund der Teilnahme Besondere persönliche Merkmale 317 a) Die Systematik des 28 StGB 317 aa) Strafbegründende Merkmale ( 28 I StGB) 317 bb) Strafmodifizierende und -ausschließende Merkmale ( 28 II StGB) 318
11 XVI Inhaltsverzeichnis b) Der Begriff des besonderen persönlichen Merkmals 320 aa) Besondere Pflichtenstellungen 320 bb) Besondere Beweggründe Kapitel. Die Mittäterschaft 322 I. Die Gemeinschaftlichkeit des Handelns Der verbindende Tatplan ( gemeinsamer Tatentschluss") Die Möglichkeit der Verbindung bei den Fahrlässigkeitsdelikten Die Notwendigkeit einer einheitlichen Handlung Die Ausgrenzung von Exzesshandlungen Die sukzessive Mittäterschaft 327 II. Das erforderliche Maß der Beteiligung Die subjektive Täterlehre 328 a) Die Dolustheorie 328 b) Die Interessentheorie und die heutige Rechtsprechung Die Tatherrschaftslehre Tatherrschaft aufgrund interner Entscheidungszuständigkeit Mittäterschaft aufgrund von normativer Entscheidungszuständigkeit III. Der subjektive Tatbestand der Mittäterschaft 335 IV. Mittäterschaft und Unterlassen Gemeinschaftliches Unterlassen Beteiligung an einem Unterlassungsdelikt durch Handeln Beteiligung an einem Begehungsdelikt durch Unterlassen 336 V. Der Aufbau einer Mittäterschaftsprüfung Kapitel. Die mittelbare Täterschaft 339 I. Die Notwendigkeit eines Willensmangels des Tatmittlers 339 II. Das aufgrund eines Irrtums handelnde Werkzeug Die unterschiedlichen Irrtümer 341 a) Das tatbestandliche Unrecht ausschließende Irrtümer 341 b) Schuld- und strafzumessungsrelevante Irrtümer 342 c) Sonstige Irrtümer Notwendigkeit einer Täuschung? Irrtümliche Selbstschädigung 345 III. Das unter rechtswidrigem Zwang handelnde Werkzeug Intensität des Zwangs 346 a) Rechtfertigender Zwang 346 b) Entschuldigender Zwang 347 c) Sonstiger rechtswidriger Zwang Verantwortlichkeit für den Zwang Erzwungene Selbstschädigung 349 IV. Das in seiner Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigte Werkzeug Mangelnde Entscheidungsfähigkeit aufgrund psychischer Krankheit Mangelnde Entscheidungsfähigkeit aufgrund fehlender Reife 350 V. Weitere in Rechtsprechung und Literatur diskutierte Fallgruppen Das austauschbare Werkzeug Das ohne zum Deliktsbild gehörende Absichten handelnde Werkzeug Das ohne Sonderpflicht handelnde Werkzeug 352 VI. Der subjektive Tatbestand der mittelbaren Täterschaft 353 VII. Mittelbare Täterschaft durch Unterlassen Kapitel. Die Teilnahme 355 I. Die teilnahmefähige Haupttat Der Begriff der rechtswidrigen Tat 355
12 Inhaltsverzeichnis XVII 2. Der Begriff der vorsätzlichen Tat 356 a) Vorsatz-Fahrlässigkeits-Kombinationen als Haupttat 356 b) Im Erlaubnistatbestandsirrtum begangene Haupttat? Ungeschriebene Anforderungen an die Haupttat 358 II. Die Anstiftung Das Verursachen des Tatentschlusses 360 a) Begriff und Feststellung der Kausalität 360 b) Die Identität des Tatentschlusses Die Anstiftungshandlung 362 a) Der Rat zur Begehung der Tat 362 b) Bestimmtheit des erteilten Rates 363 c) Abweichung von dem erteilten Rat Der subjektive Tatbestand der Anstiftung 365 III. Die Beihilfe Der Begriff des Hilfeleistens Die Abgrenzung zum versuchten Hilfeleisten Besondere Formen der Hilfeleistung 370 a) Die psychische Beihilfe 370 b) Beihilfe durch Alltagshandlungen 371 c) Sukzessive Beihilfe Der subjektive Tatbestand der Beihilfe Beihilfe durch Unterlassen Kapitel. Versuch und Vorbereitung bei mehreren Tatbeteiligten 375 I. Versuchte mittelbare Täterschaft 375 II. Beteiligung am Versuch Versuchte Mittäterschaft 377 a) Die versuchte Mittäterschaft als täterschaftliche Beteiligung am Versuch 377 b) Der Beginn des Versuchs der gemeinsamen Tat 379 c) Der Aufbau der versuchten Mittäterschaft Die Teilnahme am Versuch Der Rücktritt von der Beteiligung am Versuch ( 24 II StGB) 381 a) Der Ausschluss des Rücktritts durch Aufgeben der weiteren Tatausführung 382 b) Der Rücktritt bei einer vom Tatbeitrag unabhängigen Vollendung c) Die Abgrenzung zu der Regelung des 24 I StGB 384 III. Versuch der Beteiligung ( 30,31 StGB) Ursprung und Grundgedanke des 30 StGB Die einzelnen Beteiligungshandlungen 385 a) Versuchte Anstiftung zum Verbrechen ( 30 I u. II 2. Var. StGB) 385 b) Verabredung eines Verbrechens ( 30 II 3. Var. StGB) 387 c) Bereiterklären zu einem Verbrechen ( 30 II 1. Var. StGB) Der Rücktritt vom Versuch der Beteiligung ( 31 StGB) Teil. Die strafrechtliche Konkurrenzlehre 30. Kapitel. Die echte Konkurrenz (Tateinheit und -mehrheit) 391 I. Begriff und Funktion der Konkurrenzlehre 391 II. Die gesetzliche Regelung der StGB Die Tatmehrheit Die Tateinheit Reformüberlegungen 393
13 XVIII Inhaltsverzeichnis III. Die Unterscheidung zwischen Tateinheit und Tatmehrheit Eine Handlung im natürlichen Sinne Tatbestandliche Handlungseinheit Natürliche Handlungseinheit 397 a) Bei mehrmaliger Verwirklichung des gleichen Tatbestands 397 b) Bei Verwirklichung unterschiedlicher Tatbestände 397 c) Zwischen Handeln und Unterlassen Die fortgesetzte Tat 399 IV. Hinweise für die Fallbearbeitung Kapitel. Die scheinbare Konkurrenz (Gesetzeseinheit) 400 I. Grundgedanke und Überblick 400 II. Die Funktionen der Gesetzeseinheit 401 III. Die Erscheinungsformen der Gesetzeseinheit Die Spezialität Die Subsidiarität Die Konsumtion Die gleichartige Gesetzeseinheit 407 Hinweise zu den Aufbauschemata 410 Stichwortverzeichnis 411
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